^Loäovinsico ciruStvo A^sr»tx>r 1 ii MtWiWWA-Ä ZZachö»»«»erO». «>rtb»r. Sursl^^oa utt.» 4. Telephon LS.' Sezvgspretje» D. » « ILSck 14 — lL5a 27-50 t0bderh>eit geschaffen und damit den staatsbürgerlichen Sinn in einer Weise entwertet, daß die Reparation dafür wieder nur in einem nationalistischen, aber die Kraft des Staates schädigenden Jd>eale ge-si'cht werden kann. Welch ganz ^n^deres Gebild^e ist die kleine Schweiz! So klein ste ist, beherbergt sie doch drei verschiedene Nationalitäten. Aber in erster Linie fi'lhlt sich j'lung koin-wakische (^^esandte in Beograd Herr ßeba!men jollte. Der Gesandte hol^ hervor, daß gab dem Nedakteur des „Vrenre" Erklärun- di-e TH2-Negierung bestrebt sei, dieser ^on- Abho!«n. m^natltch Zustellen Durch Pos! . DurchPost vierten.. Ausland: monatlich Elnzelnummer . . » SoniUocis-Nlimme? . Be'lellunq der )ikit>MG nklnenttbetrag tu« Slon„riirn iüe itenZ einenMona». auberhalb für mtZld^inA oreiMzniteeinzitfvn den.)ju bea«Nvoi^enb»j Vriöse cb^^rMarke nierden nicht Kerlli?!' i1 sizt' «nseroteriaA^ohm» in Maribov bei der^eituna: IurSi^u» uiitn 4 in t?jubuana be< KslelMt and Mate^te. r« ^tagreb Lleckner u. Moste, tU^enrrich.Siaste^q«^ .ttentrag'.tnISie» ^ allen Snzei» qinaRnadm»» aevsn gen über die Konferenz der Kleinen Eiitente in Beograd ab. Diese Konferenz s?i bereits in Slnaja festgesetzt worden und bildet eine ^^er regelmäßigen Zusainmenkünf-te der Staatsniänner der Kleinen Entente. Auf dem Prograinm der Konferenz, das in der Hauptsache Herr Dr. Ninöis festzustellen hatte, befindet sich eine große Reihe von Fragen aus der allgemeinen europäischen Politik, speziell alle mit der Fi^age der Ungarn-An-leilhe zusammenhängenden FraMn, vor allem die der Kontrollen. Die C'ntscheidung über die definitive Stellungnahme der Kleinen Entente in dieser Frage sei umso wichtiger, i? sich für oder gegen die Dl)nastie und für das Königtum oder die Republik auszusprechen haben. Wenn fich das Volk zugunsten der Dynastie erklären würde, würde ein neuer König gewählt werden. Sollte sich das Volk für di? Republik aussprechen, würde die repMikanische Staatsform durch die Nationakversammlimg gerszelt werden. Man glaube, daß, wenn Venizelos den Posten ^des Ministerpräsiidenten ablehne, er das Portefeuille des Aeußeren übernehmen werde. den Sitzungssaal brachen die Abgeordneten !unt oie Galeriebesucher in langanhaltende Hochrufe aus. Die Kundgebungen wiederholten sich, als Venizelos den Abgeordneteneid leistete. Unnuttelbar darauf schritt die Ratio naliversamntluug zur Wahl des Präsidenten, bei welcher Venizelos unt 345 voll 38ü abgegebenen Stimmen geivählt wurde. klärt haben, in einem Kabinette unter Rus-sos, dent Fi'lhrer der republikanischen Libe-ra^len, das Portefeuille des Aeußeren- zu iibernehnren. GenKtsersatzwahlen in Frankreich. WKB. Paris, 6. Jänner. (Havas.) Bis jetzt liegen folgende Resultate der Seuatser-satzwahlen bei den ersten zux'i Wnhlgän>lien j vor: Die Republikaner gewinnen einen Sitz ^und verlieren zwei; die Links-republikaner «gewinnen einen und verlieren zlvei; die nn« ^ abhängigen Radikalen gewinnen einen und verlieren zwei; die Radik.alen und die sozialistischen Radika'len gewinueu drei Sitze und verlieren drei; die sozialistischen Republikaner gewinnen Mei Sitze, ebenso die Sozialisben. Venizelos — Wchenminister? . Paris, (>. Jänner. Bei d^'n Senats Wahlen im dritten Wablganqe sind znr Stichwahl 9 Senatoren gewählt. WKB. Paris, 6. Jänner. Jui dritten WahlMnge sind durch Stichwal)l<'n 9 Sena-. Athen, 6. Jänner. (Havas.) Den toren wiedergewählt und 12 neire gewäblt Blättern zufolge soll sich Venizelos bereit er--worden. Die Republikaner und die soziali- gentenpult oder in beiden? Es scheint daS letztere zu sein, denn es hat sich bei uns noch ^ kein Politiker, sa auch kein Gelehrter gefun-' den, der den Mut aufgebracht hätte, den na-! tiowalistisch^n Patriotismus dem bürgerli-^ chen unterzuordnen. Im Gegenteil, der Na-, ltionalismus schießt inmier stärker in die ^ Halme, nimmt immer krassere Formen an, und wenn die Auffassung eines früheren Ministers durchdringen sollte, laufen auch die Slowenen Gefahr, bald zu den nationalen Mitldelcheiten gezählt zu werden. „Vokkstreu und staa'tstreu" ist der Wahl-hsr Doutjchen Pä-rtei. Er würde noch besser „staatstreu und volkstren" lauten. Wnnte dann dieser uurgeforntt^ Wahlspruch nicht allen nationalistischen Organisationen nnd Parteien im Staate zun! Vorbild werden? Wenn sich alle offen und ehrlich zu bekennen und darnach auch handeln würden, dann müßte der Mißtlang im Orchester unserer Patrioten sehr bald schwinden und dann erst ki)nnten wir einer schliner^en, har^ manischen Zukunft und einen: edlen ben>erb in der Aufbautätigkeit aller Bürger zum Wohle des Staates entgegcuseheu. A. 64 Äahfg. stischen Radikalen g^'wannen je zwei Mandate, die die Konservativen, bezichnngsmeise ^ie unabhängigen Radikalen verloren haben. G WKB. Pc'ris, 7. Jänner. (Havas.) Nach emer Mitteilung des Ministers des Innern Scuatc-ersatzwahlen gewählt: 1v Keusrrvative, 20 Mitglieder der deu..>kratlsch..'n republikanischen (l'ntente, ^mksrepnblikaner und Nadikalrepublikaner, M Radiale und sozialistisch Radiale, 4 sozia-listische Republikaner und 2 Sozialisten. ^as eudgiilttgc Ergebnis der Wahlen w Alüitnicn. Beograd, 5). Jänner. Nach dem endgültigen Ergebnis der Wahlen in die albanische Nationalversamnilung erhielten die Regie-rungL'parteien 61, die Oppositionspartei 36 und die Unabhängigen i) Mandate. ^ Dieses Ergebnis ist von unserem Standpunkte auS wärmstens zu begrüßen, da es als eine empfindliche Niederlage der italienischen Propaganda in Albanien, die natürlich gegen unseren Staat gerichtet ist, anznsehen 'ist. Der Sieger bei den Wahlen, der jetzige Minister-Präsident Ahmed Bog, ist nämlich für ein friedliches Zusammenleben mit Jugoslawien und als solcher gegen die imperialistische Al-banien^Politik Jtasiens. Suche nach der „DixinMe". WKB. Rom, 6. Jänner. Der franzi^sische Torpedosäger hat sich bis zur Fundstelle der ang<'blichen Reste der „Dirmuide" bei Seiae-.ca begeben. Es wurde festgestellt, daß diese Reste nicht von der „Dirnruide" stammen. „Gese<; zvm Schutz eldes Staates" auch i» Bulgarien. ZM. Sofia, 7. Jänner. Im Sobranss wurde in der letzten Sitzung vor Weihnack^ ten das Gesetz zum S5)une des Staates abgenommen. Postanwe'll'^^gsverlchr zwischen Amcrila und Jugoslawien. IM. Beograd, 7. Jänner. Mit dem ersten Jänner wnrde der Poslannx'isungsverkebr zwischen Jugoslawien und Aurerika aufge-nonrmen. Das betreffende Arrangement soll später unterzeichnet n'erden. Widersprechende MeldttNiM iKer Veniz^loS Wahl. ZM. Athen, 7. Jänner. Aus ''Athen tre^ fen widersprechende Meldungen ein. Ein« Meldung besagt, die Aegangen. Die ti^inigliche Garde hatte den ..badnial" auS deui !>lo.^ntniak um 2 Uhr gebraucht. Der uud die Ki.iuigin erw-ar-teten den „badniak" aus d^'r Treppe des Ko-nak ilnd bestreuten nach altem Brauche den Baum mit (^)etreide. Börse. Aüric?^, 5. Jänner. (Schlußkurse. Ggei^ oericht.) ^aris 23.2ö, Beograd 6.50, ton» 0on 24.K8, Prag 16 65, Mailand 24.70, New.l^rk 574, Wien 0.003070, gefiemp. Arone 0,00L070, VndaLtst 003. -VStKH' »7, >M>iW NuMlif^r y ^om s. J?nr,!'r 1???5 Der Kampf um die europäischen Bünduifft. V. Paris, 3. Jänner. Gefragt, welch« chr im neven Jahre 1924 das bedeutsamst»: Ereignis, die jchicksals-.schwerfte Wendung der WeÜpo-ltti? erscheine, antwortete eii« hervorragende Persönlichkeit der Pariser Diplomatie: Repara-tilme« «erden mehr und mehr zu bloßen Mitteln werden, die da^u dienen, gewis->se politische Zwecke zu erreichen. Diese politi« schen Zwecke müssen in den neuen Bim dm s-jen gesucht werden,zu denen im vergangenen Jahre, mich der folgenschweren Besetzung der Ruhr, die Grun-dlagen gelegt worden filkd.'' Bon allen den wortreichen Neujahrsreden, «it denen Frankreichs Politiker nach hergebrachter Sitte die Welt deglückten, und die alle in den Refrain des bekannten Revolu-tronsliedes ira!" Mlsklan-Aen, also der vllgemeinen Stimmung schnurstracks zuwi- t der, von Zuversicht und Siögesgewißheit er-Mt waren, ist diese sich(?rllch die kürzeste' und zutreffendste. Die offiziösen Blätter vvm^ Duai d'Orsay wie vom Elysoe — man muß bekanntlich zwischen beiden Kategorien eine! gen-aue Unterscheidung mack)en — geben s ^ute die Parole aus: „Das Jahr 1924 wird! Mr Frankreich ein Schicksalsjahr werden,! .Wie es 19l8 eines war. In den ersten sechs Monaten werden vier große Nationen über^ ihre zukünftige Politik entschieden haben. / Je nacht>em die Würfel fallen, wird Frank-^ Teich leben oder im allgenreinen Chaos un-i tevi^hen." Geinicint ist dami't dieses: In Eng ^ land werden fich die Sozialisten — man^ «ennt h'ier die ArbeiterPartei kaum anders^ ^ jedenfalls nicht lKnsjer als zwei odc'r drei Monate am Ruder haAon können. Während dieser Zeit üben sie allein Wahrscheinlichkeit «ach «inen starken Druck aus Frankreich aus, !d>amit es das Ruhrqebiet verlasse und einer ^evnationalen Lösung des Reparations-^oblems beipflichte. Es kommt dann alles ^raus an, ob in Frankreich eine starke, das heiht eine nationalistische Regierung am Müder ist, die Engilaird gegenüber vor dem Aeuherstvn nicht zurückschreckt. Ist dieS durch «in „giLnstiges" Ergebnis der allgemeinen Wahlen, die im April oder Mai stattfinden wer^n, der Fall, so wird die unausbleibli« che diplomatische Niederlage — unausbleib-.illch, weil England na chAnsicht der maßge-lkenden frami^ilschen Kreise keineswegs in der Laqe ist, miitärisch Frankreich i>ie Spij^ V» bieten ^ die Labour Party so diskreditieren, daß bei den Neuwalhlen die Anhänger d^ bisherigen Ententepolitik Frankreich gegenüber, in erster Nnie die deutschseind» Nchen dis hards, den Sieg erringen. Die stotge davon wird sein, daß sich England »ehr m»d n«hr vom Kontinent zurückziehen ««d Frankrei chfreie Hand laffen wird, n Es soll nicht verschwiegen werden, daß ^s besonders das Räsonnement derjenige Zdreise ist, die mehr ot^r weniger sich von den Gedankenzängen deS Elysee bcherrschn Fasten. Am Quai d'Orsay ist die Stimmung etwas anders — um eine Nuance weniger Optimistisch, wie mir scheint. Man traut hler viel weniger als dort den unentwegten KoN' sewatlven, den die hards, will überhaupt der politischen Gestaltung der Dinge in den ehemaligen Ententestaaten, vor allem in Enzland, weniger ;?egen Dnltschland. Kein vernünftiger Mensch denkt hier im Ernst daran, daß das entwaffnete, zerm'ürbte, bankrotte Reich, ein Reich elhne Ruhr und Rhein, ohne Lothringen und Oberschlesien, yegen die stärffte Militärmacht der Welt zu s^lde ziehen werde. Sogar der Hetzer Lefevre ist in der Kammer still geworden _was viel besagen will. Für Frankreich ist Deutschland heute nur mehr Objekt, nicht mehr Subjekt in der europäischen Politik. Eine Figur auf dem Schachbrett, die es «nach Belieben verrücken kann. Allerdings eine sehr kostbare Figur.Eine Art Dame, da man mit ihr so ziemlich alle Effekte erzielen kann. Oder ein „Joker" im diplomatischen Pokerspiel. England gegenüber ein Pressions mittel, Rußland und der Tschechoslowakei, die beide durch ihre kaufmännischen Jnteres. sen verpflichtet sind, gute Nachbarschaft zu ihm zu halten, eine Lockspeise. In dem einen wie in ^m andern Sinne schickt sich Frankreich an, einen ausgiebigon Gebrauch dcwoil zu machen. Allerdings muß dabei Polen geopfert werden. Vielleicht findet sich auch noch ein anderer Ausweg. Vorläufig a^r gilt dieses: Rußlands Freund kann nicht zugleich Warschaus Vertrauter sein. Zu viel steht hindernd im Weg. Es sei denn, daß Wilna wieder russisch werde. Frankreich hat ja auch genug zu gewrnnen: die Anerkennung von W Milliarden Goldfranken Borkrisgsschul-den wäre mehr als eine Warschauer Messe wert. Da^u das absolute llebergewicht nicht nur in der europäischen, sondern in der Weltpolitik. „Haben wir vergessen, daß wir in ihrem eil?enen Interesse, die Fustszei^e durch regelmäßiges Bestreuen mit Siind, Asche od?r SäFcspänen tzehsicher zu halten. ^ Ansttcksnde Kraniheiten. Dos städtische Physikat verl)fftntlicht über den Stand der ansteckenden ^tran!heiten im Bereich" der Stadtgemeinde für die Zeit vom 3l). Dezember bi sö. Jänner nachstehendnl SamStag auf Sonntag wi:rde in ruft zum NeujahrSgruß an England ein tm-! Keller des Großkaufmannes Martin tionalrstisches Blatt aus. Nur ein mit Ruß- ^ ^ajs^ek, Rußka cesta 27, eingebro.chen. Den land verbundens Frankrei chkann Uebersee- ^ bisher noch unbekannten Tätern fiel folgen-Politik im großen Stile betreiben, ohne den Beute in die .^nde: vier Gefäße mit Kontinent zu vernachlässigen. In ^ris ist Schiveinesett, drei Gefäße mit Krammeln, man nicht gewillt, nach der Verdauung des > Krlo Aepfel, sechs Flasc!^n Champagner, Ruhrbvockens — sie kann allerdings noch Liköre und ein Wildhase. Die Jahre in Anspruch nehmen — sich aufs Faul Firma GajSek verspricht demjenigen, der ihr bett zu legen. Die zu unerhörter Stärke ge-.^^^ Täter und den Bergungsort der gestoh« langte französische Schwerindustrie wird aus ^enen Sachen anzeigt, eine Belohnung von die Suche gehen nach neuen Absatzgebieten. Kronen. Es ist ein phantastischer Traum — aber ist ^ Daö HanbelSgremium in Mwrenderg w den letzten zehn Jchrsn nicht ew noch teilt mit: Am 20. Jänner findet in de» phantastischerer verwirklicht worden? eine, Räumen der Steuerämter in Marenberg, Einflußzone in Indien. Das Land war ein. ^ Py.'valje, SoAanj und in der Steuerbehörde mal in der Geschichte französisch. Eine starke w Slovenjgradec die Ergänzunaswahl von antienglische Bewegung macht sich bemerk- zwei Mitgliedern und Stellvertr^ern in die bar. Sie findet in Frankreich liebevMeS Schätzungskommisiion der Einkommensteuer-Verständnis. Rußland drängt von Norhen ^ behörde in Slovenjgradec von 7 bis 13 Uhr her. Warum soll derjenige, der sich lm Besitz! statt. Das Gremium der Kauflei^te hat der gri^ßten Machtmittel glaubt und vom Ehrgeiz erfüllt ist, auf halbem Woge stehen blei^n? Sonderbare Gestalten der Phantasie. Sie verblassen vorläufig vor den Forderunzen der Gegenwart: D^tschlands Zerstückelung, die Versklavung feiner Industrie, die progressive Aufsaugung seiner Arbeitskraft, die Schaffung einer parken Brücke nach Rußland hin, dessen Allianz das Werk zu krönen berufen ist. Damit ist die Scharte von 1917 wieder ausgewetzt. Es war i^rr Poincare, der im Juli 1914 mit dem ^ren und Su-chomlinow in Petersburg die letzten Verabredungen traf: Soll er, zehn Jahre später, berufen sein, das papierene Werk von damals auf der europäischen VSlkerkartz zu vollenden? Marburger und Tagesnachrlchten. — Bestr«W«g der FvMige. Wegen deS anhaltend kalten Wetters sind alle Fußsteige vereist, was eine stetige Gefahr für die Fußgeher bildet. In der Tat waren in letzter Zeit einige Unglücksfälle, die aber zum Glück nicht schwerer Natur waren, festzustellen. Da einverständlich mit dem Gewerb^verbande und der Kollektivgenosssnschast der Gastwirte Schneider und Schuster hier eine einheit« liche und unparteiische wirtschaftliche Kandidatenliste aufgestellt, die folgende Name« aufweist.' 1. Rojnik Ivan, Kaufmann und Ausschußmitglied deS Gremiums hier; L. Brhnjak Ivan, Bauer, Gastwirt und HolzD händ^r in PameLe, Bszir? Slovenjgradses Stellvertreter: 1. Kral!^an, Obmann der Gewerbegenossenschaften, Tischlermeister », Hausbesitzer hier; Z. Knmiprej Michael, Land Wirt und Hohhändler in St. Daniel, Bezirk PrevaLje. P^sönliche Pflicht jedes EiTw kommensteuerzahlers ist es, sich an der Wahk zu beteiligen und die obMamiten Kandidat ten zu wühlen Vettauer Nachrichten. Vi« schönes «ab i«teressa«ntes Fische«^ erlebnis. Bor nicht langer Zeit hatte der his« sige Friseur Josef Körner, ein eifriger Petris jünger, ein interessantes Erlebnis beim Fis schon. Er sing nämlich einen aus^'rgewöhn-lich starken Huchen und als er diesen näher betrachtete, bemerkte er im Rachen der schönen Beute eine zweite Angel, die er sofort als sein Eigentum erkannte. Denselben Hu^ chen hatte er nämlich schon eine Woche vor- die Hausbesitzer für derartige Unglücksfälle-Her an der Stange, doch der ungewöhnlich haftbar gemacht-werden können, so liegt es. starke Fisch riß sich wieder los und ver- a« M»«. Roman von Amry Wothe. Amerikanisches Copyright 1V18 by Wothe-? Mhn, Leipzig.*) D Nachdruck verboten. ' „Du kannst ja tun, was dir beliebt," fuhr Nvchu» fort, „aber ich will und muß aus ^«sem schmäWichen Handel hera-us. Vev-ftchst du mich?" „Dollkommen, Freund, nämlich, daß du eön^ch verdreht bist. Ich werde nrir mit Freuden von Hanno helfen lassen, werde auch wie er ein reiches Mädchen freien und chm sein Geld auf Heller und Pfennig Ku^. riich»tchlien. Findest 'du daS ehrenrührig?" „Die Ansichwi über Ehre und Pflicht sind derjchie>den, mein Liebelt. Ohne dir nal)ezu-tvetm — ich kaM nicht mehr mit, Jochen, unSd will auch nicht.* „.Du bkst ein greulicher Philister geworden, Rochlls, und es lohnt sich wirklich nicht, mit dir zu streiten. Die Sache mit dem Ba-bettche ist schon ernsthafter. Der dumme Junge, dvr Hanno, scheint dem Mädel wirklich allerhand Flau,sen in den Kopf g<'setzt zu Leirhtisinnig war er ja immer." ,^Das Mädchen wt mir leid^ Jochen! Wie wp^r eS ist!" „Na, sie kann sich doch nicht ein^-^'d-en ,daß M Vtyyn wie Hanno sie l^iratct?/' „Warum nicht?" srbM Rochus ernst. „T^il sie hier Wein schen!?t? Das ist unan-sechsttbare Sitte am Rl^in, daß die Töchter deS Hauswirtes den Gästen «den Wein kredenzen. Babette ist ein sehr feinlsinniges und gebildetes Mädchen." „Ja doch, aber weit unter unserem Stand. So was liebt man wohl, aber man heiratet es nicht." „War sie Hanno zum Lieben gut genug —-was doch das Höchste ini Leben ist — so mußte er auch, wenn er Babette V«r,sprechungen machte, sie halten," beharrte Rochus. „Du bist ein unverb!esserlick)er Idealist, mein Lieber. Man kann doch nicht alle schönen Mädchen heiraten, die man küßt. Mir tut das Babettche auch leid. Ich kann das süße Gesicht kaum ansehen vor Mitleid. Da rum wollte ich doch mit iihr tanzen, doch ich muß sagen, sie ist selbst schuld. Was redet sie sich so etwas ein. — „^da, Schenkin", rief er dann laut, „zahlen!" Aber Babette kam nicht, sie schickte das BärbckM, ^ie fröhliche Magd und Gehilfin im „Weinhause zum Rebstock", der Jochen sofort zärtlich in die Wangen ^iff, waS die Bärbe mit einem sehr energischen ^laps aus seine Hand beantwortete. Jochen lachte herzlich. .Bm'bche, „wa>st doch jonst nicht wri>dc.- ^ „Damit Ihr es wüßt, Herr, ich mag nit zu tun haben mit solt^, die ums Geld freien." Damit want»te sie ihm kurz den Rücken. Jochen sah ihr verblüfft, Rochus finster nach. „Es scheint, als ob ganz Barach die dunt-me Gc^schichte weiß", nieinte Jochen zögernd. „Nur die eine nicht, die es am meisten angeht", spötteAe Rochus, nach seinem Hut greifend. ,Komm, laß uns gehen, Joc^n, morgen ist auch noch ein Tag, und ein bitterer und schwerer." Jochen schob seinen Arm in den des Freundes. Er war ganz still und kleinlaut geworden. Irgend etwas lastete auf seiner Seele. Stumm s5)ritten sie am Rhein dahin, auf der alten Stadtmauer entlang, ihrer Woh-nug zu. Eine silberweiße, mondbeMnzte Zaubernacht zog herauf. Das Jauchzen der Tanzenden unter der Linde war verklungen, nur der Spielmann strich noch leise seine Fiedel und der rebenumglänzte Rliein !s?ob seine iveickM Wellen zu.dem sparten Fels-ssestein empor, an «dem sie in funkelnden Sil-berpcrlen verspritzten. Hockte Frau Lurlei nicht da vben in den FBenschroffen in grnue S6)leier gehi'illt und Wckte d<'n Mäil^iern ni^ch. die in der Glilten.prücht.^arachS verMvanden?. Kräuselte nicht ein feines Spottlächeln die schwellenden Lippen der rothaarigen Fei? Es war ja «doch immer das alte Lied, wie vor tausend Jahren, als die Lurlei noch daS Wirtstöchterchen zu Barach am Rhein war und ein Mann sie verließ . . . Wann würde die Zeit kommen, wo sie nicht mehr singen brauchte, weil der eine, den sie erkürt, sie betrogen? Die Schiffer hörten den Zaubcvgcisang die ganze Nacht. Das waren Frau Lurleis HochzeitSlie-der für die schöne Bertrudis, aber die junge Braut vernahm sie nicht. — ! Sie schlief lächelnd dems eligsten Tag ih-^ res Le^ns entgegen. Nur die holde Schenkin im Rebstock lauschte, bis der Morgen kam, auf den Sang der Rheinnixe, dem Lied von Liebe und Lcid. j Weit draußen vor der alten Giebelstadt ^Bacharach lag das Hochzeitshaus, dem l Kontnierzienrat von gebörig. _ ' „(^anz sunkelnagelneiiev Adel", wie 5>aniio Dülmen immer lächelnd bln-,usü.ite. wenn ! er den Namen seines Schwiegei-^aters zu einem Bekannten nannte. Der alte s^untram gehörte zu den Eisenmännern. ?l!cht nur seine großen Eüen. und ?''!'rs»iper?e il'n dn'n si'.'s^smpl'It. ic>n- dern jein ganzes Wesen war eiserne Euer' TW? schivani» mit Köder und Angcl, um dann eine Woche darauf auf derselben Stelle von feinem Schicksale ereilt zu werden. Akademiker-Ball. Unt«r aukerordentlich starkor Beteiligung fand mn Samsi^-ag d^r lieurige Ball des „Bereines jugosl-awischer 5>ochschüler in Ptuj" unter dcm Protektorat der Frau Professor Dr. Zavrni? statt, Ivel-cl)en die Protettorin mit dem Vizepräsidenten dec. Vereines Juristen Kaimh eröffnete ilnd der unter der gewandten Leitung des Veterinärmedihin-ers HerkoviL einen Mn--zenden Verlaus nahm. Für den schöllen Er-folq dieser Veranstaltung muß besonlders den Mitgliedern des Damenkomitees, welche in i»er Tat mit Opferwilligkeit und bewuild-erns werter (rnvsiykeit den Vorbereitungen diefer Elitejveranstaltung obla-gen, gedankt werden. Der Reingewinn fließt BereinSzwecken SU. UnglückssM. In der „Petovia* zerquetsch-te sich verflossenen Freitag der Stanzmeister Herr Rudolf Anibro-sch an der Stanzmaschi-ne drei Finger. Der Schwerverletzte wurde ins Krankenhaus überführt. Z« MnbmchStttWlchl w der «isjenbah«. Sektion. Wie schon bekannt ist, wurde in der Neuisaihrsnacht in die Kan^i der Eisenbahn-sektivn eingebrochen und ein größerer Geldbetrag geraubt. Von den Tätern fehlt noch imnier jede Spur, obwohl man schon drei „verdächtige" Personen verhaftet hat. Abendkonzert«. Im hie-siyen Cafe „Guro-!pa" konzertiert seit 4. d. M. alltäg^ch ein beliebtes Salontsrzett An Sonn- und Feier« tagen findet im selben Cafe von 5 bis 7 Uhr abends ein „^Fil?e o clock Tea" statt. Lsdererball. Am Samstaz den 12. d. der- anstaltet die hiesige Oerberorganisation um -8 Uhr abends in sämtlichen Räumen deS Vereinshauses ihren alljährlichen ^Lederer-ball". ^ Feuerwehrball. Am verflossenen Saulstag fand im VereinÄhauS der heurige Feuer-wehrball statt, welcher recht qut besucht war i!und in äußerst animierter Mimmung verlief. EMier Rachrichten. Vttvuk in Celje. Die Stadtsemeinde macht sämtliche, dem Kuluk unterworfenen Steuerzahler darauf aufmerksam, sich bis zur gegebenen Frist zu n^lden, ^ sonst anyenom-«nen wird, daß sie persönliche Arbeit leisten ^wollen; bis jetzt haben stch jedoch nur 7l) Personen genieldet. Eitle MahmMg an die HatiSbeftzer. Wo- >yen Beredsung der Fußsteige besteht die Ge-!ifahr von Unglücksfüllen insolge AusgleitenS, ^»v^n von den Hausbesitzern nicht für rechtsseitige Bestreuung der Fußsteige mit Sand !vder Asche gesorgt wi-rd. Am Samstag den d. verunglückte auf diese Weise eine Bäue-»lin vor dem Cafe „Pre8er«n". Da für derartige UnMcksfälle die Hausbesitzer verant-.tzvortlich.gemacht werden, so liegt es in ih-lrem -eigenen Interesse, di^ Gefahr durch lvsgelinäßiges Bestreuen der Wege zu steuern. ! Stuldenten-Tanzkrai^chm. Am v. d. fand km Narodni dom daS diesjährige Studenten-Wanzkränzchen unter ziemlich schwacher Be-lteitigunig statt. Der Reing^inn war der !hicisigen Studentenküche geM'dmet. tz^ie und Tatkraft. Nm? seinen Mnibern gsgen-Vber war er ein »niderer, von einer schier Pnbegveiflichen Schwäche und Nachgiebigkeit BesondycS die bei.Zxn bkmden Töchter tonnten den sonst so Festen, Harten um den IFinger wickew und ihre unsinnigsten Wünsche «bei ihm durchsetzt. Er vermochte sich zwar oft daibel Gefühls nicht zu erwchren, als ob seine Nai!^ yiebiAkett den Mädels nur zum Schaden gereichte, aber ein Lächeln von Bertrudis, ein !Elick von Gerdes genügte, um ihm immer lwieder alle KamlPseSwaifsen aus der Hand iAu winden. Etwas härter war er mit seinem Sohn, der doch fei« Nachfolger in dem Rie-Henbctrieb seiner Werke werden sollte. ViS letzt zeigte allerdings Htm< Mtrich t^tz seiner aichtundlzwanzig Jchre noch wenig Neigung für seine ernsten Wichten. Meistens befand er sich auf Rei^«,. Auf allen Sportplätzen war er zu Haufe, gm Reid.'n und Schiern tat es ihm keiner yl^ch. Er besaß ein glänzendes Sprachtalent, daS er auf seinen verschiedenen Weltreisen noch Ve^onders /jgepj'lefft und auSgsbikdet hatte, aber von sbe-m Wirken seines BaterS verstand er Vlnt-wenig, was den Kommerziisnvat mit arok^r Gorge erfüllte. Tanzabend der Celjer Polizei. Am Sam? tag den 5. d. veranstaltete die hiesige Polizei unter dem Protektorate des Herrn Negie« rungsrates Dr. 2u?^.ek i-m Hotel „Union" ihren heurigen Tanzabend, welcher rocht gut besucht war. Der Reinge^vinn dieser Veranstaltung floß armen Dienstg^nossen, ??itil>en und Waisen M. Theater und Kunst. Repertoire des Rationaltheaters in Maribor Montag den 7. Jänner: Geschlossen. Menstag den S. Jänner: „Jenseits", Ab. E. Mittwoch den 9. Jänner: Tanzabend des Frl. VavpntoiS, Eolotänzerin der Ljubljanaer Oper. Donnerstag den 10. Jänner: „Lumpaciva-gabundus", Ab. B. Freitag den 11. Jänner: Geschlossen. -s- Tanzabend des FN. Auth Vavpckiö, SolotÄnzerin der Ljublijanaer Oper. Dieser Tanzabend findet am Mittwoch den 9. d. im hiesigen Nationaltheater statt und wird die 5^n!stlerin eine erlesene Auswahl »antiker und nloderner Tänze bringen, so daß gewiß jeder Liebhaber dieser Kunstrichtunz volle Befriedigung finden wird. Die Klavierbegleitung besorgt der bekannte Pianist Herr Niko Stritof. -s- Am PremSeve der Oper „HLnsel und Gret^". Am Samstag den 12. d. gelanzt im hiesigen Nationaltheater die Prächtige Hum-^rdincklche O?vr „Hänsel und Gretel" zur Aufführung. Wenngleich diese Oper das Sujet des bekannten Kindermörchens gleichen Namens bearbeitet, ist sie doch nicht als Kindervorstellung anzusehen. Awar ist daS Work wegen seiner Handlung auch für Kinder durchaus passend, doch im Grunde genommen ist die Oper darnach angetan, das besondere Interesse des envachsenen Publikums zu erwecken. Es handelt sich um ein Werk von hohem musikalischem Werk, welches, im nuidnnen Stile zchalten, uns bei je öfterem Anhören umso größere Schönheiten eröffnet. Jeder Erwachsene, der sich ssern inS Märchenrvich und Kindergemüt ver setzt fühlt, wird sich ein-, sondern zwei-, drei- und viermal diese Oper anhören wölben, welche in ihrer technischen Struktur die größten Anforderungen an die Ausführenden, insbeson'dere an das Orchester stellt und mit ihren heiteren Motiven u»nd Melodien doch jedermann verständl-ich ist ^ allerdings erst nach Tnehrfachem Anhören. Wir 7nachen also das Publikum speziell daraus aufmerk-fam, daß diese Opernaufsührung nicht als Kindervorstellung, sondern als erstNassiges Kunstwerk anzusehen ist, darnach angetan, das Entzücken nicht nur des erwachsenen in« telligenten Publikums, sondern auch der al-lerstrenzsten Fach^te zu erregen. Es wird den Eltern an-getraten, ganz kl!)ine Kinder, n>elche die erforderliche Ruhe noch nicht zu bewahren vermögen, nicht ins Theater zu fNhren, da sollche Kinder nicht zugelassen werden würden. Andererseits aber sei im l^terefse der Pädagogik und Herzensveredlung der Besuch dieser Oper alt und jung_ allen Leuten gellten Gemütes und reinen Herfens anempfohlon. Aus dem GerichtssaaZe. «ne» Veometer beleidigt. Der Geo- Meter Adolif Götzt wurde gelegentlich einer dienstlichen Kommission in Spiönik, Elatin. ski und Svoöina bei Sv. Kungota, wo er Vermessungen der Geh- und Fahrwege, die nach Oesterreich führen, vorzunehmen hatte, von den Bauern Jakob Maöek, Josef, ^tor und Lucko Valun beleidigt, weil ihn: diese ein ungerechtes Vermessen vorwarfen und ihn einen Teufel und Be'trüZer nailn-ten. Götzl machte die Anzeige und alle vorgenannten Bauern wurden wegen Ehrenhc-leid'igung angeklagt, jedoch kam es am Ver-handlungStage am 5. d. vor dem Bezirksqe-richte zu einem Ausgleich, wobei sich die Angellazten verpflichteten, für die Armen einen Betrag von Dinar und alle bisher aufgelaulfenen Kosten solidarisch zu be-zah.len. .ü- Ilache ist süß. Der Grund- und Wein-gartenbesi^ Gerinlerans wurde Gerniauh zu zwei Tacken Arrest verurteilt. Volkswirtschaft. X Projektierte Austtocknimg des Gkutari-soes. Das Ministerium für öffentliche Arbeiten sich mit der Idee d<'r Austrock-nung eines Teiles des Skutarisees. Diese teilweise Entwässerung de«? Sees winde zirka 80 Millionen Dinar tosten. Durch die projektierte AuStrocknung wiird^ unser Staat L2.0(X) und Albanien 8lXX> 5)ektar Ackerboden gewinnen, ciuf welck>en jährlich zirka ?50l) Waggons (Getreide geerntet werden könnten. X 5V0.V00-Aronennoten in Ungarn. Jni Jänner dieses Jahres begann man in Ungarn mit der Ausgabe von neuen Banknoten, die auf den Wert von 500.(XX) Kronen lauten. X Natioialhankkrebiti!. Infolge des riesigen Kredidulangels, der die gesunde Entwicklung unserer Wirtschaft nicht wenig hemmt, herrscht lebhaftes Interesse für die Kredite der Nationalbank, doch ist man in dieser .Hinsicht ziemlich pessimistisch. Kredite solleil nämlich in erst^'r Linie nur solchen Firmen bewilligt werden, die schon solche bei der Nationalbank hatten. Im März oder April soll mit der Auszahlung der bewilligten Kredite b.?gonnen werden. X Das Faoler Elektrizitätswerk wird vergrößert. Die Elektrizitätswerke, die jetzt mit d'rei Turbinen arbeiten, sollen die Zahl der Turbinen auf sechs «erhöhen und die Kapazität von P-serdekräften auf inehr als das Doppelte bringen. Nach Maribor und Rik^e ist die Leitung fertig, nach Tr-bovbje ist sie noch im Ban. Trbovbje selbst wird gegen Al.OlX) Pferdekräfte verwenden. Die Faaler Es-ektbizitätsl^eserrschaft besitzt die Konzession auf 50 Jahre, gZltig vom Jahre 1918 an, und hat jet^t bei der Regierung um weitere Verlängerung und Ern^i-terung der Konzession, wie auch um einen Kredit bei der Staatsbypotli'i'kenbank angesucht, um im Einvernehmen mit der Regierung ihre Anlagen zu vergrößern. Letzte Nachrichten. Die österrele Grenzrec, ulierung öko sion, um anl 10. Jänner mit der Absteckung der neuen ^ombolja-Grenze zu beginnen. Verkcl)rsm,terl.mrdungen infolge groftm ' Schneefalles. ZM. Beograd, 7. Jänner. Aus allen Tei^ leu unseres Staates treffen Meldungen über grosse ^cht^eevcrive^hungen und hiebei stch» ereignende llnglüi^sfälle ein. In Sarajevo muszte infolge heftigen Schneetreibens der Straßenverkehr eingestellt werden. In der i^rim gora haben Schneefalle jeglichen Ber^ kehr unterbunden. Im kreise Poljica blieben eiu Korporal und zwei Grenzwachleute im 'Schnee stecken und erfroren. Bei Skoiplze wurk^en ein Gendarmeriewachbmeistec und ein Russe erfroren aufgefunden. Eine Fraktion der serbischen Ba»lernpart!ei«> ^ZM. Beograd, 7. Jänner. In öibnica bei ^obota wurde eine Dessidentengruppe der ferölschen Bauernpartei >gebildet, die auch ihren Hauptausschusj wählen wird. Die Des-sidenten, die sich „Narodna denwkratsla zemljoradniSka stranka^ nennen, künden einen heftigen Kampf gegen die serbiscl>e Partei an, die unter der Führung der Herren La^iö und Jovanovie steht. Zum Präsiden« ten des Hauptausschusses wurd-e Gjoki5 ae-wählt. Amerikanische Geschenke. ' IM. Bevgrad, 7. Jänner. Samstag wuro den hier an ^Schülerinnen, die Mitglieder des amerikanischen Roten Kreuzes sind, L:e-besga-ben verb^ilt, die Jungamerrka an di^ zug.^slawisechn Kolleginnen gesandt hat. Es wurden Vonbons, Schoholade, Nähzeug u»^ Zeichnungen und anderes verteilt. BereinönaKrichten und AnMndlgungm. Was Eie brauchen, das ist Elsafluid! Dia« seS wahre Hausmittel, wel^S Ihre zen vertreibt! Probesendung 27 Mnar. Apotheker Eug. V. Feller, Stubica Donja, Platz Nr.lK, Kroatien. 10ÄG Pepermint-Lysoform, das idealste anti-septische Mundwasser, in allm Apothekent und Drogerien wieder echältlich liZSSS AbschlusMbeiten? Eine Tasse Ovomai^ tine zun! Frühstück lä^t des Tages ArbeD mühelos ertragen. ErMtlich in jeder ApW theke. iZft «US aller Weit. Ein hochgeborener ltiinftter. Der berAhM te Bildhauer Falconet stammte von siehe ärmlichett Leuten ab, scl)ämte sich aiber seinas niedrigen Geburt nicht. Als ihn die KaissMl Katharina die Zweite nach Petersburg bv< rief, damit er dort das Dmdnal PetevD desErften ausführe, das noch heirte eines d«S größten Sehenswürdigkeiten der Stadt ist^ wollte sie ihm in der Hofgesellschaft ein ge^ wisfes Ansehen verschaffen und verlieh ihsM den Titel „Euer Hochgeboren". — „Der N-tel patzt vortreffK-ch Kr mich", sagte daranl Falconet zi, ihr, „ich bin nüimlich ans einem Kornboden in Paris geboren!" Ein Mißverständnis. Eines de? neueul Mitglieder des vorigen englischen Unte« Hauses ,daS Mitglied der Arbeiterpartei van Duify, ei-zWt. daß er sich bei seinem er^ sten Besuch im Parlament nicht zurechtfanden konnte und sich daher suchend umblicktt^ worauf ihn einer der Diener fragte: „Haft du hier zu arbeiten, Kamerad?" Dusftt b^ jahte es und zeigte seine Aligeordnetenkarte, worauf der andere erstaunt sagte: „Ach, dv lki^ l o f; Abgeordneter!" ? Pla?tisck)cr Komnnnnsmots. Der amerikanische Zstonfektionsmillionär Henry Dix hat seinen Angestellten ein großartiges Geschenk genil'cht. Er liat nämlich seinen gesamten Vetrivb inl ?V^er^e von einer Million Dollar seinem Personal gc^scs''enft. Als Be-triel'l'ap'.tal siat er seinen Eingestellten ferner eine Vi^''!elnnllion Dollar zinslos zvr ^^'.'rfü:?un'i gest^'llt und sich ausserdem onske-l^oten, dps'. er, wenn es notwendi«^ ist, selbst in dem ^^^etriel^ mitarbeitc»n will, „m da? auf der .^'»öhe zu halten. Tix erklärte. es sei nn'f recl)t und l'iflig. wenn er den ?lna,'''t''lllen, die ibm Reichtum v^^r^'i'^fen hätten, eben-nW b.'l^llssich sei, zum V-^i^'sltand zn kon^nten. Die Leitung deS t''rn,'^'mens wurde den iei^'-^ älteiteit Anae« »Mckrvarzrr Niimmsr s?om'z. J5n«r lVÄ Wie a» die Srve lft. ES hat der gelehrten Welt immcr wieder Verzügen gemacht, über d«s Atter !vr Er« liie nachffircsrnbew, aber sie hat w?niz Glück damit g!khabt. Denn wenn d« Angaben, die sich doch st Mikisnen, bnld das 15y'!si seien, c^rnibt ei» n^7^? cin<"' ^'rl/'nns'vn INN nen 'chl^ß ans dc-m de5 ?7!eere?, dnß nur 1(X> Millionen Jahre qcniiFten, um ihn durch die Flüsse zu erkälten. Folglich kann das Weltmeer niÄ)l älter als IVO Millionen Ie-r nur 16 Mwn>l!en, und einzeln«, wie Th. ?lridt, war??n so?ar die AMtellunfl, daß dos Stadium des Nebel" U'^ckes 7W Millionen Jahre, de^? weih.'n Ehernes das des gelben de? rolen ÄX) Millionen Iakre aedauert Hab?, das; seit dem aber erst 400 Millionen ^^ahre ve-r^an-sten seien. — Nou einem ganz neuen (^'e--sichtsvun?^ aus l'^urteilt M'in nun die ^-rasie ^eit d<'r Entdeckung? des ^'^diikms. Da sich durch die ?tad?i>aktivitat und wa^)r- ^ss'^inlich au<5' Blei bildet, ist der'?i em^ '?ka!a n?? Aste^'"?. ai:? d<'r 5)?!'« i su'rsi^rd ss'!! d^r lun:? d^r v«'r^-fl''i<'dcn''n IIrs?nmin?vasi>n^ l^s? a5:r auch ' u<,r s-lv i'.'7l7,7N!7.".: ii; f-'N- Diese Phant-^^.i'en sind nicht uninteressant, aber fast wertlos. Ihr L'auptn>ert beruht vielleicht darin, daZz sie uns zum Bewußtsein bringen, dag ^lnser».' Erde vielleicht fünsmnl älter ist, als da^ Stadium, in welchem wir Leben auf ihr voiaussehen ki)nnen. Und das will die Logik des nienschlichen Denkens nur schive? zulassen. Denn wznn man das bisherige Dasein di:s, dasi der g.^n?e Dax^ ver-zsinxi, ohne daß sich Leben aus der (!^rde req-te; erst um sieben Ubr al^ends nahm man die ersten Tvuren d"s Lebens wahr, der Mcu'ch aber e^ilst^^d eist in der Sekunde dieses T.^.'es. Kann m-'m da sa^^'n, das Leben 'ei der ?^''Nn di.'r (^rde; kann n:an da be-hau^ten/ die Er^e sei des Menschen halber da? —l> ^'^7? ?sX)s» ?);ils!0N^N nen. Führer für den aHndel mit der Levante herausgeben, de? den Zn?ec? haben wird, die Bedeutung des Priester 5>as'.'ns für den Berkehr zwischen den Balkanländern, Kleinasien und Italien und Mittelueropa hervor-^uhel'en-.^'i'en'orvagende Persönlichkeiten auS der wirtschaftlichen, politiich^'n und wissen-schastlichen Welt haben ibre Mitarbeit zugesichert, so daß das .^landbuch ein uvrt^wl-les W-erk abss^'ben wlrd. D.'r FtV^rer wird teils in fr5!nz'?sischer Ev'.-s!u'e iTriest und sein Hinterland, mit S^e'terreich, T'checho« ssoi:>.ikei, Polen. Jugoslawien. Ui^qnrn und Süddeutsi5^lnnd^. teils in itlilieni'ch-'r ^^-ira.« kl>e sdi? Lerante n^it All^^niei', ^^-riechen-laud, Run'.änicn, Bulciarien. Nlrciine. en« ro^äiiche Türkei, ass^ti^-hc ^'ttrln. na, der weltlichen 8iüste?s,-aki>.'ns, der ^^äste des Schwarzen Meeres) al>^esaZ';t sein. ^ ? ? den net d^r Das unse'nn der ?'rie'i'er 5'^andels-! sten Preisen gelaust. Äutrüge an vi, und ^7we7be>mmer wird nächstens einen I waltung. Alte L'ücher, cint erhcilten unt> geeignet si'lr öseiuliche Leihdiblil'tliek. werden zu li-'^ch- jLer- Dte SZesH» «»bes^ NevS»«« ßaS«S«» Me SS4 S»n«7l??v?1inw»»r Gt» k?«M»s «b^ZkVs »t«» H»;yn0«'-. s^I S'-v «MiVagrUS » Uhr vsem. an 2Z»»HOM«sch» yotb ll Atz?. Verschiedenes Gchreibmafk^'lnen unter der Kand !»«kaust. Anlaßt zu TergerniZ Nnzil^iedsn- Fabri?sneue und qe., brauchte, jedoch qut durchretta-zierte Si^k^reibmaschinen l^at rtö w flroker M,SwM di^.. zndelsqerichilich prii^ofiMei^ snM 5t»d. Wi» Sf>««ßka »N« 7. T«-' ia »Ma S, Fl«klj«n. ^ 352 t Harvorsda nkc« Nr. S. Tür I 543 SlNiShriße» I«zHtsch»Ei» zu vekl^nni«. Eeitov»»« ceßtz is. PSdrerse. 84l ^tms in ManVor mit vesitz. wird demnächst exekutiv Af diefer il^tät wird .^mpaanon t^es. tiefe «m ZtlMeäteavermitttler OrvSel. SNvnica S1._^ Mta« in Mvibor «K ssfortiIer ifN« zu zu zsk»^ INstna'e alle«i Mä!»chen j W?>d. «k> lö. aukßenttm-! M'n. Gekillt. mit ! Ä-ips-üSen a»l Stern, Zexreb^s Tri ^r. 3. SSL ftnd?t?a«a^!neur der Meb!-- unbSi»?o?rjelmHfenhran4e. »»lche ei^'e stonlisn fiectex Sscherne?!nng erlsslen «,r»>en s<^fott akzeptiert. Ai'trtfte n »ter .TingefMl' an öt« Verw. ?S7 ^UchsZN' II- Ein Oterk»jlHe»rt!Hk«? nnd -wei erstklasfiße Ocknhma<^er-oehtlsen «etßen aus«eiw«mm bei Nnlon Gqdersel», Slovensi^g uUca?4. Maribsr. 327 «»««?»« tßchkiger M»r»Zsfer» ledig, de? fl»»«imchen «nd detit-jchen Opreche m We^t «nd Gchrift vollll»««en miOiiß. wtrd anf>e»oMmen. K. BKekdeck. Uoeposka nkiea LS. 3»» Gefunden -- verloren i^it^illerles ^«^tir-eif nn bester s si^ni»r!sn Steil?!- m'l s^ic'er oer««l)«n Äti» «l!o?a iiUla 19. ^ ^ j tis. Kanin- sttr asles, init der Jübiung MMWMWM?ZW» l!,?n ?I?chc.«tern. Ach. de? K-i,shal!kS bowandert. Au Mieten gesucht !nwrder'k?!Il!s^ü'd^^^ Iahics^zettg!!-^^!,. per !tcn prc>i-n k. Srünltt. gcl"ch>- Sp?-,»«-Sosposka ulica 7. 34? Handlung, Travisan, Fran- Müdlie»'!^,. schvnes Iimmer 'kopanova ce^ 3Ä? mit 2 B?!len. «eAnmSglich Parterre und ieperierte« SinInn«. mit gotrzer Berpjlei^unß. für 2 Perwnen. a« ltedtiei Anfing ?rt,ss!a ceite. Magtzalena oder ssrnnkiptMlvv« ceEa Heizmqtekiel Vttd »«gestellt. ter^ in der ^r»«RuHi ad^t» hol e».5i0 Strenz svlidesgMUdchen wünscht e«>e« AUwer zu el^ltchen. SndOte unler .C»s«»»- Sailpl-pAsNagernd in Troppau. Ü. S. R. ZSS » j Achtuna t RsnjSK» uU«» ü. «w «HiwUeeerO« h«iD «»D V sachßeWHtz »«r d»rch »I« -»«> tr> II, »» dtlU, ß^snborsks tisksrns cl. cZ. Sckiöne Wohnunst in der Nähe des Kmntnerbahnhofes wird mit ebensolcher oder größerer, a mliebst^ in der Grazer Börrstadt oder Melje. zu tauschen gesucht. Ansr TvorniSka cesta 24/2. Tür 6. 232 Wohnung, iß gßo Kausen. A^re^ in der Oer« _»7_ EtndreiViertel Zach guter AÄ»» iß zu oerkauftn »der zu oer-pachieu. >nfr«ße Goftilnu Swre. HndnikvV trg 5. S4H In vevlaafen '.Tüchtiger Reisender, rolttiniert, 'vc:5ächlich, gesetzt, in Iuyofla Wien sehr gvt emAesÄhrt. der . kroatiscl)en, deutschen, ungari-I ' schen Sprache mächtig, m^t 'Mehrjähriger PwxiS, derzeit' ' cTn^stellt bei eiitzer grsßeren Wie,«r Finna, wirnscht Stelle zu ändern. Sucht firrn Posten oder Vertretung in Gaianteriv-! Kitrz-. Mode oder ähnlicher Vranche. Nefl. Anträge unter ^^ifen^" a,l die vw. 231 j ^ GemM. ' >»Ore»dr«»cha. ilt<^ snd ßichfz ,Wrlcht ^e deAcha. »s^chiiche. »waNM- ^4-. acht hier »her «a»!»«» Paßende GteSa. Mittrz« erdew, »nler .Gtidtl" an Äe MHdljertes, fenniße», parkeMer-tes Ai»«e» tu uer»teten. AS-tzere» in »er Ver«. A5T v L 'r ? k 0 K » uneiosußie« »ßoM^GY diossn kat stets am !.»??« Äl dilll» xea preisen 5irm« Itarl Wor»«»»«, Narldor. Eo-spobll« ul. «. 9644 ^jama» advi«lmmt «u « L « IV 0 « vraut»u»»t»tvir^L«s KomdliHMtlonO« vlNkgItE« ntka» u»«ZMls X«««» iS,w N. ^III liz MIKQ NÄSSW MmvokZKa ri5icak>«a Ver». Möbel ) «e empMü«, uns «» »««M«« von «««lesn. ?el«6n?Nen. v»v«kvi«», ?nIr>M«,7»da>>n. 2»Ir«uai»n. k^kvspatcten. lcaOivs«. N>V»«K« /UnMam»» usv.. «t«« vir mN «tcd«« SM» ap«iH» Lvden können. »r EGaf. und Speise.jknmer^ o»ie Mchen am billig ^e« Melken ?e««r tn Ke. S. drvg, Vetrin ^ stnttier gri!ner Aimmerka> chelnfen zu verkaufen. Eilispie-lujeva ul^ea 40 . kn bei! iSka u^k ««SV.tSute «Ochw mtt 5Otzreq<«>. - nlße« »wd «vs ein Sut in der - »iM »>« «archwr «ßncht. NN-an Gut AeOnayje dei tlg Martber. >Go ^Utkmerkvvn inOtkon M«? tloi» U. ^«GONONNllr. ettlsd. Vota-«»l u. Ku«IU)i«iereI iWNwl»: Z««>« MM«: ZtrokmÄ^ijo«» uUcs 5 Z PttankvorU^chtl NsdsLmr PHv ARiOOr. Droä» Äerlag: Ilßmtdorsks ct.