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I korps den Fluchtweg abschneiden, Gene. \ ral Papagos, der bisherige Oberbefehls-; liaber der Griechen, zurückgetreten. Und schon ist das deutsche Heer in seinem ' unaufhaltsamen Vormarsch nach Süden weit in den Peloponnes eingedrungen und hat an zahlreichen Orten griechische Truppenansammlungen zersprengt... Ei. nc sich wahrhaft tiberstürzende Flut von deutschen Siegesmeldungen und jede ein tödlicher Schlag für Englanil. Taten sind mehr als Worte, sind mehr als die bis zuletzt der Welt vorgesetz. ten englischen Lügen von »sicgrcichem, systematischem Rückzug« und von »neuen, günstigeren Stellungen in ein Gebiet, das den Deutschen unübcrwindli. chen Widerstand bereiten wird«. England wollte ja auf griechischem Boden gar nicht kämpfen. Seine einzige Hilfe. die es Griechenland brachte, war ein von allem Anfang an auf Rückzug um! \ Flucht bedachtes Expeditionskorps, Und diese Flucht mußten Griechen, mußten Australier und Neuseeländer decken. Wo aber das deutsche Heer auf Engländer stieß, da waren diese Engländer von den vorwärts&türmenden deutschen Truppen eingeholt und überrascht worden und mußten sich wohl oder übel dem solcher, art aufgezwungenen Kampf stellen. Weg. gefegt sind nun all die Londoner Lügen, mären. Das siegreiche deutsche Schwert hat sie zerschlagen. Wie Polen, Norwegen, Holland, Belgien, Frankreich und Jugoslawien erkennt nun als siebenter Staat Griechenland, wohin englische — und amerikanische — Versprechungen und Garantien führen, was sie wert sind. Griechenland steht vor seinem Ende. Und das englische Volk er. lebt nun schaudernd das Dünkirchen in der Aegäis, das schrecklicher und vernichtender ist als das erste an der flandrischen Küste. Stolz haben die englischen Kiegshetzer, hat die englische Propaganda vor Beginn des Balkanfeldzuges damit geprahlt, nun werde sich Deutschland endlich in einem Zweifrontenkrieg zersplittern. Unterdes, sen haben die unausgesetzten, schwersten Angriffe der deutsthen Luftwaffe auf die britische Insel, haben auch die Stärke und Kampfkraft des deutschen Afriknkorps wohl zur Genüge bewiesen, daß Deutschland an den ent-scheidenden Stellen den Kampf gegen l'.ngland — sei es über der Insel, sei es ntif dem Balkan, sei es in Nordafrika - ininier und überall stark genug i-^t. So ist nunmehr auch das Ende doi so lange mit Lüge und Selbsttäuschung aufreclitorlialtencn britischen Hin. sionen da. Was aber von lieni crlnirmungslos zer. sch'ugenen und an d'c Küsle gehetzten britischen Expedit'onskorps, was von der F'otte, die die atemlos flüchtenden Eng-lijndor nurnehmeii soIHr noch übrig ist und ii^^rigbleiben wird, das wird sich ja zeigen, A. Ger. Nach 21 Tagen Ballcankrieg Berlin, April Gestern vorniÜtaR, am 21. Tage des BalkankrieKCs, zeigten sich deutsche Panzerwagen in Athen, der Hauptstadt Griechenlands. Der Weg dortiiin war nicht leicht. Unablässig folgten einander Anxrlfle und VerfolRungen. Die deutschen Truppen waren den rasch zurückflutenden bHtiscIien Soldaten stäudiK hart auf den Fersen. Stellung auf Stellung wurde im Sturm elngenoninien, die Ther-inopylen fielen in deutsche Hand. Die deutschen Truppen stehen mm auch schon am Kanal von Korinth und drlnxen jetzt bereits Im Hfcloponnes vor. Die deutschen Verbände zerschlugen in zwöh lagen den eheniallKen Staat ,|u«os|ii-wleii und besetzten dann den ganzen Balkan bis Athen. Mehrere Zehntausend üelangene und unübersehbare Mengen Kriegsmaterial Üelen mit der Eroberung von Athen in deutsch© Hand. Die deutschen Flieger unterstützten wirkungsvoll das Vorgehen der Truppen. Insgesamt wurden mehrere Hundert fefndliclte Hug-zeuge abgeschossen oder am Boden vernichtet. Die deutsche Lultwafie verseulv-te oder beschädigte zahlreiche Transportschüfe, die zum Abtransport des geschlagenen britischen Expeditionskorps bereitstanden. Im östlichen Teile des Mlttelmeeres tauchten bereits Einheiten der deutschen Flotte auf und schnitten den Engländern den Weg ab. Als Krötiung des Erfolgcii der denlsehen Truppen kann die deutsche Flagge am Wahrzeichen von Athen, der Akropolis, gehilU werden. Ungeheure englische Verluste Berlin, 28. April. Nach emgetroflenen Melduiigcu muteten die fliehenden englischen Truppen in Griechenland schwere Verluste hinnehmen. Vor allem richtet die deutsche Luftwaffe ihre Angriffe gegen die britischen Handelsschiffe, die bercitliegen, um die gänzlich erschöpften englischen Soldaten an Bord zu nehmen und schnell mit ihnen vt.n Griechenland gegen Süden zu enteilen. Allein im Laufe des Samstag und des Sonntag wurden von deuti>cben Ffugzeugcn \2 britische Handelsschiffe mit zu-sajnitien 54.000 Bruttoregistertonnen in den griechischen Gewässern vernichtet. Ein feindlicher Kreuzer wurde ebenfalls versenkt. Ferner wurden 29 Handelsschiffe und zwei Kreuzer von Bon nen getroffen und man glaubt, daß viele dieser Schiffe ebenfalls als vernichtet anzusehen sind. Durch diesen Erfo'g der deutschen Luftwaffe wurden dem fliehenden britischen Ex|)edition8korps in Griechenland die schwersten Schläge versetzt. Fallschirmjäger nahmen Korinth DIE HAFENSTADT PATRAS VON DER LEIBSTANDARTE »ADOLF HITLER« EROBERT Berlin, _\s. April Das Oberkommando der Welirniaclit gab j;esterii bekannt: »Die in Griechenland kämpfenden l'ruppen des deutsehen Heeres erreichten in der Verfolgung des Leindes über die Linie Theben—Chalkis gestern um 9.2.S Uhr Athen. In kühnem Angriff aus der Luft nahmen Fallschirmtruppen um 26. April morgens den Isthmus von Korinth sowie die Stadt selbst. Zahlreiche Engländer wurden gefangengenommen, der Rest zog sich fluchtartig nach Süden zurück. Am Eingang des Golfes von Korinth stieß die Leibf^tandarte »Adolf Hitler« nach ungestümem , Vormarsch über den Golf von Patras auf den Peloponnes vor und nahm nach Überwindung feindlichen Widerstandes die Hafenstadt Patras. In den griccliisclion (iewiisseni die Luftwaffe am 25. April dein Feind neue schwere Schiffsvcrluste /,n. Sie ver-niclitete drei Handelsschiffe nnt /.usa-ii-men 27.0fM") brt., darunter /Avei große Transporter, und bescliüdiute dnrcli Bombenwurf zwei weitere Handelsschiffe. In Nordafrika wurden die in Richtung auf Capuzzo-Solliini vorstoßenden b:iti-schen Kräfte durch Gegenangriff im Zusammenwirken mit der Luftwaffe zq- schlagen und nach Süden /tirück^iev/or-fen. Dabei wurden sieben feinJÜjiic l'aK-zersirähwagcn vcrniclitet. An-^failsversii-chc aus Tobrnk scheiterten. Unterseeboote versenkten im Atlantik fünf feindliche Handelsschiffe mit insgesamt 39.148 brt. Kampfflugzeuge vernichteten gestern im Seegebiet um England ein Handelsschiff von 5000 brt. und im Tiefangriff einen britischen Zerstörer. Ein drittes, mit Flugzeugteilen beladenes Schiff erhielt zwei Hombeuvolltreffer. In der letzten Nacht bombardierten Kampfflugzeuge mit guter Wirkung abermals die Versorgungs. und Werfthallen Liverpool sowie aiHiere Häfen an der englischen Süd- uttd Ostküste. Ein Bewachungsschiff von lÜÜtJ brt, wurde versenkt. — Auf einein Nacbtfiug-plalz des Feindes wurden Hullen und Unterkünfte in Brand geworfen. — Fem-kanipfbatterien der KriegsmaTine beschossen im Hafen von Dover liegende Siihiffe mit gutem Erfolg. Der Feind verlor bei Tagesatiflügeu gegen die Küste der besetzten Gebiete und gegen die West- und Ostfriesischen Insehi vier Flugzeuge, davon drei durch JagdabweliT. eines durch Flakartillerie. In der letzten Nacht warf der Feind an verscliiedeiien Orten der besetzten (iebiete und des norddeutschen Küsten-liebietes Spreng- und Brandbomben vorwiegend auf Wohnviertel der Stadt liani-burg. Wehrwirtschaftliche ttnd militärische Schäden eutstanden nicht. Einige Zivilpersonen wurden jietötet und verletzt. Zwei feindliche Kainpfflii«/-cuge wurden abgesciiossen. In den Kämpfen bei den Therniopylen zeichnete sich der Hauptmann in einem Infanterieregiment. BaacKe. besonders aus. In zähem, nächtlichem Kampf .iccgcn einen in vorbereiteter Stellnni; stehenden l'cind öffnete er mit einer beweglichen Abteilung eine wichtige Fn^'c und erhcn-tefc 24 (iescin'itze.« 3>rel Gienromeioungen Ober die Einnahme von Athen, Korinth und I'atras diis Olicrkonnnand<^ der Wehrniachl am Soinitag nacheinander folgende Sonderineldungen bekannt: »Nach rastlosem Angriff und Verfol-gungskämpfen sind die Spitzen einer deutschen Panzerdivision, den fliehenden Engländern nachstoltend. heute morgen, 'K2,S Uhr, in Atfien eingedrungen. Auf der Akropolis wurde die Hakenkreuzfahne gehilU.« »In kühnem Angriff aus der Luft nahmen deutsche Fallschirmtruppen am 2fi. April morgens den Isthums von Korinth, besetzten die Stadt und sicherten den Kanal.« »Die Leibstandarte »Adolf Hitler« er-reichte iii ungestümem Vormarsch westlich des Pindosgebirges den Golf von Patras. bezwang den Übergang über den Golf und drang auf dem Peloponnes vor.« Der ÜNB-Vertreter in Athen, Rüsncr, der während der ganzen letzten bewegten Monate ununterbrochen in Athen jjc-wcsen war, konnte heute als erstes Te-legrannn seit vielen Wochen und zugleich ais erster deutscher .louriialist den Einzug der deutschen Truppen in Athen nach Berlin melden. Sein Telegramm lautet: ^»zwischen neun zehn vormittags deutschflagge akropolis gehißt erste deutsche truppen in athen freudig von deutschen begrüßt, griechische bevölkerung lialtung würdig tadellos — Rösner.« F ü h r e r h a u p t q u a r t i e r, 28. April Das Oberkonnnando der Wehrmacht gab gestern bekannt: »Am heutigen Tage wurden in der Verfolgung des aus Griechenland flüchtenden Expeditionskorps ein Kreuzer versenkt, zwei Kreuzer beschädigt, ein Handelsschiff von SOOO brt. vernichtet und zehn Schiffe mit 7.=5.(KM) brt. hescha-digt.ff I Das Oberkommando der Wehrmacht I gibt am Sonntag abend weiter bekann:: i»Dle Luftwaffe versetzte gestern den jatis Griechenland flüehtenten Engländern I wiederum schwere Schläge. Vier Schiffe mit 22.000 brt. wurden vernichtet, zeln Schiffe mit 80.000 brt. beschädigt.» ^atteniamnitr im oani^tn Smpire AUF DER SUCHE NACH SÜNDLNBÖCKEN. - SELBST WAVEl.LS SFERN VERBLASST Stockholm, J8. April Die Ereismiise in Griechenland haben, wie aus den Berichten der Korrcbpoii-denten schwedischer Blüttcr in London hervorgeht, allgemeui zu einer tieleii AllBsdnunung nicht nur in England, sondern auch in Australien, ja sogar zu einer j:ewissen Verstimmung in den Vereinigten Staaten geführt. Diese in der angelsächsischen Well terschluckcn müsse. Der Rcgicruiij^ wird als Ursache der Rückschlasc eine völlig falsche höhere Strategie vorf^eworfen, auch M-'ien die Mittel »noch /.u sclwäch-lieh gewesen«. Griechenland worde deshalb lür Engbnd ein weiteres Glied in einer Serie von Krirgälehren, die bei Norwegen begonnen hätten. Die gesamte Kritik der Presse riehlet .'^ien gegen uas englische liiforniations- ausgebrochene Mißstimmung, so meint j ininisteriuni, dessen unw.Thrc Bericht.m'-der Londoner Korrespondent von »Sven-ska pagbladet«. dürfte, wenn auch nicht zu einem Sturz Churchills, vergleichba dem Sturze Chamberlains nach der Nor-wegenkrisc, so doch zum Sturz anderer führender Minister sowohl in England als auch in Australien führen. Als besonder?: gefährdet bezeichnet der schwedische Korrespondent die Stellung des australischen Ministerpräsidenten Menzies, der sich bei Ausbruch der ihm feindlichen Presse- und Meinungsstürme zu seinem Unglück in England befindet und dessen Regierung nur mit der Mehrheit von einer einzigen Stimme arbeitet. Die Gefahr einer Krise für die Regierung Menzies, die — ohne den australischen Kriegsrat zu befragen — die Entsendung' der australischen Truppen nach (jrie-! chenland zugelassen hatte, konnte, wie ! man in London jetzt bemerkt, auch nicht durch die Erncnnun^^ des General- i leutnants B 1 a m y zur rechten Hand VVavells und zum Stellvertretenden , Befehlshaber der Empire - 'I'ruppen im Mittieren Osten gebannt werdfen. Auch am Horizont Südafrikas und Neuseelands sieht man in London Gewitterwolken aufziehen, wie der ironderkorre-spondent von »Svenska Dagbladet surUtfQetreten Bern, 28. April Wie von ffanzösisclier Seite berichtci wird, ist der bisherige Oberbefehlshaber der griechischen Armee, General Papa-gos, vom Oberkommando über die noch verbleibenden griechischen Streitkriific entbunden worden. Zu seinem Nacbfo!.:cr wurde (joneral Argyiopulos ernannt. BITOL KAVAU RE fiio, rjani;. ShdkV ^kORCA FLOm. :Nduisä° SALON I KASTOfilA/' Smtiifur Xu/ itocttoron Kassänctrd ^revtnr - fASfkn 0 ff r- P/nkA; ■ fDnk*h°^ Krami JTftCNi A'^^ffleer \ tK'yO\\K*rdjtsi 4' PEinCONISSI IPIPEDI SriPTMOS SKOPEIOS o -Chigrdfä^eMdinä Hi«-':o 'a"-. «SKANTZOUBA pumzA Itvkd LEVKfis/>' Proüssos ). Amfikha] Sl^VßOS UtMts ATHAS Arjostoiion KEPHflLONIR WllllJ-i 7tT^h4ij'. '^rkihus ZfiK/N 9 <100 "^oulinitsi fiä'vvhon MPKKONISSOS (Kp.rtcndiciist Erich Zander, A\.) Karte zum ^deutschen Vormarsch in Griechenland Aegälsche Inseln besetzt AUCH DAS STRATEGISCH WICHTIOK LEMNOS IN DEUTSCHEM BESITZ. 3Iuftralf(n empört Auslralisclic Truppen inÜKseii In (irie-cli^iiland in den vordirsleii Liiiion kümpfoii, lim die FluHU der MrÜoii zu decken Berlin, 28. April In Australien mehrt bich von Ti^j zu Tag die linLriislnng üIkt den rücksichtslosen Einsatz auslralischer und neuscelüiKÜscIier Truppen am Balkan und die I^rregunj^' über die lurchlbarcn Verlusto, die .000 BRT. In der letzten Nav;ht bombardierten Kampfflugzeuge mit guter Wirkung militärische Ziele der fiafcn^tadt Snnder-land an der britischen Ostknste. Spi'eng-und Brandbomben richteten vor allem in den Anlagen der Deptfort-Werft sowie im Hudson-Dock erhebliche Schäden an. Die feindliche Luftwaffe flog in der Nacht zum ^6. April in das no.ddeuische Küstengebiet ein. wobei nur ein Flugzeug bis zur Rcichshauptstadt vordringen ko'unte. Durch den Abwurf einer gerin-.-jen Zahl von Bomben entstanden nur Oebäudcschäden in \^''ohnvierteln, unter andenn auch in einem Kieler Krankenhans, SeinMfcfie Dorftö^e bei Xobruf a{>getDiefen Rom, 28. April Der italienische Wehrmachtsbericht \om Sonntag hat folgenden Wortlaut: »Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: Bei den Säuberungsaktionen in Nordalbanien und im Epirus wurden zahlreiche j'Ugoslawische und griechische Offiziere und Soldaten gef'uigen-genommen und eine sehr große Menge an Waffen, Munition und Fahrzeugen erbeutet. In dt'r Cvrcnaika wnrden an der To-brukfroüt iciiidliche, mit Panzern und In- lanterie unternommene Vorstöße unter Mitwirkung unserer Luftwaffe abgeschlagen. Wir haben sieben Panzer und eiuigc Straßenpanzerwagen zerstört. In der Nacht zum 26, haben feindliche Flugzeuge Benghasi bombardiert. Fs wurden einige Personen getötet und geringer Schaden verursacht. Ein ielndü-ches Flugzeug wurde von der Bodenabwehr abgeschossen. Nach den hish2ri.s''.'n Feststellungen wurden bei dem feindlichen Luft- und Seeangriif auf Tripoli.^ 101 Personen getötet, darunter ungefäiir zwanzig Italiener, imd ungefähr 300 verwundete. In Ostafrika wurde in Ginnna ein Hurricane Flugzeug vo-n der Bodenabwehr '\geschossen.« :3ul8arif(!)e etaattfgeloalt in Ue«!üf> Berlin, 2S. .April Wie der deutsche Rundfunk gestern abends mitteilte, ist nacli einer ErKlärung des bulgarisclicn Regierimgspräsidenien von Üsküb, Kasaroff, ab 2C\ April im Regierungsbezirk Üsküb (Skcpijc) die bulgarische Stantsgewalt in Kraft getreten; $>er(nf(ffel ^SlymoutD Berlin, 28. April Die amerikanischen Pressevertreter in England berichten über die Massenflucht der Bevölkerung von Plymouth vor den unausgesetzten deutschen Bombenangriffen. Die Not der Einwohner wird jeden Tag größer. Man muß sich mit F'eldkü-chen begnügen, um die Zivilbevölkev tng mit warmen Speisen zu versorgen. Soweit die Gebäude noch halbwegs benutzbar sind, dienen sie als Notküchen. Die Not der Bevölkerung ist überaus grnß md der Massen bemächtigt sich eine steigende Erregung. 3Bie&er bomben auf DorldmoutD Berlin, 28. .April Die deutsche Luftwaffe griff auch gestern die Hafenanlagen und militäriseh wichtige Ziele in Portsnvouth an. Es wurden große Zerstörungen verursacht und zahlreiche Brände hervorgerufen. Die dcut.schcn Flugzeuge belegten auch andere militärisch wichtige Ziele mh Bomben. Die Verluste der britischen Luftwaffe Berlin, 28. April Die Verluste der britischen Lnftwaffe in den besetzten Gebieten am gestrigen Tage erhöhten sich nach abschließenden Meldungen nm einen schweren Bomber vom Typ Vickcrs-Wcllington. Ein anderer britischer Bomber wurde zum Niedergehen gezwungen. Somit verloren gestern die Engländer insgesamt bei Tag-fiügcn fünf Flugzeuge. S)ie!]fn:or66roDung anIBTieeler Ronij 28. April Stefani berichtci, die Erklärluiü Senator Wheclcrs an die Uniled Press, daß er ständig wegen seiner Opposition gegen die ainerikaiii.sehe Ivriegseinniischung mit dem Tode bi»-droht werde, habe liefen Eindruck in allen Landern der Welt gemacht. Man sehe förmlich das typische S^'stem der Gangster vor sich, .das durch die Kino-produktion von IIüll;;wood so sehr populär geworden sei. Die jplutokrali-sche amerikanische Presse richte, auj-serordcnllich heftige Angriffe gegen Whceler wegen seiner ständig wic-dcrkehrendon Keslstellung, daß Hoo-seveH uiiler dem Einfluft der Bankiers sieht und daß die KriofitSDinnil-seliun{< von der Newyorker Hochfinanz j[er SüDrtr in jtlogenfurt K I ag e n f u r t, 27. April. Der Führer wcute am Sonntag zu el. nem kurzen Besuch in Klagenfurt, der Gauhauptatadt von Kärnten, wo er von der Bevölkerung jubelnd begrüßt wurde. treffen sich mit den Blicken seiner Grazer, aus denen ihm unendliche Lieibe und Dankbarkeit entgegenströmen. Er muß es fühlen, was sein Besuch für diese treuen Menschen bedeutet, denn nun winkt er der Abspermiann«chaft zu, die hierauf eine junge Mutter mit einem Kind auf dem Ann zu seinem Wagen läßt. Lächelnd nimmt er aus den kleinen Kinderfäustchen einen mächtigen Blumenstrauß entgegen. Dann geht die Fahrt weiter, in die Kepplerstraße, über den Lcndplatz, der ebenfalls in tlbcrreicheiii Fahnenschmuck prangt, an freudig winkenden, rufenden, lachenden Volksgenossen vorbei, für die heute ein einziger Wunsch gilt: Einen Blick nur zu erhasch'en aus den Augen dieses Mannes, der ihr Schicksal, das Schicksal ganz Iiuropas in seinen starken Händen hält. Auf dem Friedl-Sekanek-Ring sah man unterdessen die im Straßenleben von Graz nun schon wohlbekannten Gestalten der Volksdeutschen aus dem Buchenland. Ganz still standen sie durch die langen Stunden, nur ihre Augen brannten dem Augenblick entgegen, in dem sie endlich dem Manne ins Angesicht sehen durften, der ihr Retter wurde aus unsäglichem Leid. BDM kam in langen Reihen durch die Straßen gezogen, singend schritten sie dahin. Arbeitsmaiden — braungebrannnt von der ersten lenzlichen Arbeit in der Natur — eilten zum Baiinhof, Blumen in den Händen. l.ange vor der Ankunft des Führers waren die Auffahrtsstraßen dicht umdrängt, besonders in der Herrengasse und in der näheren Umgebung des Hotels Wiesler war kein Plätzchen ■ mehr zu finden. Rührend war auch die »Stockerl-Parade« alter Frauen in der Nähe des l.andhauses. Schon um 8 Uhr morgens ?aßen sie da und ihre freudige Erregung stieg mit dem Weiterschreiton der Stunden. Erinnerungen an den ersten Besuch des Führers wurden laut und immer wieder hörte man aus aller Munde die tin. beschreibliche Seligkeit dieser Erlebnisse. Während in der Herrengasse die Menschen schon um 10 Uhr Kapf an Kopf hinter den Absperrketten standen und alle Fenster dicht besetzt waren, sammelte sich auch im Landhaushof 'eine von Minute zu Minute anwachsende Menge. In geschlossenen Gruppen kamen Mitglieder der NS-Fraucnschaft und des Frauenwerkes in steirischer Landestracht, die sich auf die weiten Arkaden des 'ersten und zweiten Stockwerkes verteilten. Mit frohen Liedern zogen immer neue Gruppen des Jungvolkes und der Jungmädel ein und nahmen im Hof Aufstellung. Die ernsten Fronten des alten Landhaushofes wider-j liallten von den frohen Liedern dci" Jugend. I Ein besonders feierlicher Augenblick j war CS, als die Träger des goldenen Par-' teiabz'eichens und des Blutordens einniar-I schirrten, darunter viele Männer mit weißem Haar, Allen leuchtete die stolze Freude aus den Augen, heute vor ihrem Führer stehen zu dürfen, dem sie schon vor langen Jahren di'e Treue geschworen und für den sie schwerste Verfolgung und jahrelange Kerkerhaft ertragen hatten im felsenfesten Glauben an den Endsieg. Üer Fanfarenzug des Jungvolkes spielte von der Höhe dos obersten Stockwerkes schmetternde Weisen und dann hörte man endlich — es war wenige Minuten nach 12 Uhr — von der Herr^ngasse her den lauten Ju'bel, der den Führer begrüßte. Der Empfang Im Landhaus Alles, was Graz jemals erloJ:>t hatte, wurde übertroffen von dem Bcgcisfcrungs-orkan, der, vom Bisniafckplatz ausgehend, sicli durch die Herrengasse fortpflanzte und seinen berauschenden Höhepunkt vor dem Landhaus fand, als tlcr Wagen des Führers hielt und Adölf Hitler an den Menschenmauern vorlbei langsam in dcis Tor des Landhauses schritt. Die ganze Herrengasse war ein einziges Meer flirrender Hakenkreuzfähnchen, die alt und jung dem Führer entgegenschwenktc, vin einziges Meer brausender Heilrufe, die erst allmählich wieder verebbten, als der Führer bereits den Landhaushof betreten hatte. Auch dort brach im Nu die Menge in begeisterten Jubel aus, der schließlich in das Lied »Hoch vom Dachstein« überging. Der Führer schritt durch die Reihen seiner steirischen Jugend zum Stiegeilein-gang tMid dankte immer wieder für den stürmischen Empfang. Dann betrat der Fülirur, gefolgt von Reichs-Presseclief Dr. 13 i e t r i c h, Reiclis-leiter Bor lu a n n, Generalleutnant H o-d e n s c Ii a t z und den Adjutanten des Führers, an der Spitze SS-Gruppcnfülirer S c Ii a u 'b und Oberst S c h m u n d sowi." SS-Gruppenführer Wolf, den Rittersaal. Im Rittersaal schritt der Füiirer die Front der Ehrenzeichen- und Bliitonlensträger »ib. Hierauf wurde er in die l'esllicli beleuchtete und mit Blumen geschmückte Landstube geleit',.'t, wo er die Vorstellung einer Anzahl führender Männer des Gaues entgegennahm. Nach kurzer Zelt erschien er wieder auf d'er Treppe, von einem neuerlichen Begeisterungssturm empfangen. Er hörte einen Chor der Jungmädel an und schritt dann wieder durch das Spalier der jungen Mädchen herab. Lächelnd drückte er die Hände seiner jüngsten Gefolgschaft und ging dann durch den Hof langsam dem Ausgang zu. Da gab es nun bei der Jugend kein Halten mehr. Trotz aller Versuche iler begleitenden SS-Männer war der Führer im Nu umringt und mußte minutenlang den Sturm der begeisterten Jugend über sich ergehen lassen. Immer wieder teilte er Händedrücke aus und winkte den Jungen und Mädeln zu, die fassungslos vor Freude diesen Augenblick erleben. Unter dem neuerlichen Jubel der in der Herrengasse harrenden Menschonmengv.' bestieg der Führer wieder seinen Wagen zur Fahrt ins Hotel Wiesicr. Und wo der Führer vorüberkommt, da geht ein Wogen durch die dichte Menge, die die Straßen säumt und sie zu überfluten droht, und ein Jubelsturm bricht überall los, der nicht enden will. Viel zu schnell ist jedem der Tauseiide und Abertausende der Wagen des Führers vorbei. Schon fährt der Führer über die Tegctt-hoffbrücke. Die lebendige Mauer um das Hotel Wiesler ist ein einziger Strom der Bewegung! Adolf Hitler hat das Hotel betreten. Im gleichen .'\ugcnblick ilrückt die ungeheure Menscheiiinenge die Absperrmannschaften nach vorne, dem Hotel zu. Immer jubelnder klingen ilie tausend und abertausend Stimmen, eine große Tafel mit der Inschrift »Gäste vom Obersalzberg grüßen ihren Führer« ragt hoch über den Köpfen hinaus, und die aus unzähligen Rundfunkübertragungen wohlbeka.intcn kleinen Verse branden zu dem Baikon des Führers empor: »Lieber Führer, sei doch nett, zeige Dich am Fensterbrett^^, oder »Führer, Führer kommt heraus, früher gehen wir nicht nach llaus<'. Und wirklich fanden die stürmiselien Bitten Erhorung. Wiederholt öffneten sich unter ilein glücklichen Aufschrei der Menge die Balkontüren und unser Führer trat heraus. Freundlich blickte er über das ergreifende Bild unsäglicher Li(?be und Dankbarkeit, freundlich hob sich die geliebte Hand zum Gruß. Und immer wieder schwoll der Jubel an. Wieder trat der F'ührer, nun in Begleitung seines (iauleiters, auf den Balkrin und ließ die flammende Begeisterung seiner treuen Grazer zu sich emporbranden. Nicht einen Schritt wankte die Menge, solange der Führer im Hotel weilte. Im-nHM' wieder ertönten Sprochhörc, saugen junge Stimme steirische I leimatweisen für ihren Führer in diesen unvergeßlichen Tag hinein. So war es überall, an allen Siia-ßeii und Plätzen, die iler Führer ilaiin durchfuhr. Der Führer Im Zeughaus In der Herr^-ngasse hatte sich kaum die Menschenmenge verlaufen, die mittags dem Führer bei seiner Fahrt in das Landhaus zugejubelt liatte, als sich schon wieder die ersten V(>lksgenossen einfanden, um die Fahrt des Führers ins Zeughaus mitzuerleben, die für 15 L'hr angesetzt war. .Ms die Wr -.nholnnnc erseh'en, fuhr sie wieder durch dichte Menschenmauern, aus denen wieiler die Heilrufe mit elementarer Gewalt (lern Führer entgegenbrau-sien. Daß der Führer ilas Zeughaus, lüeseii wertvollen Besitz der Steiermark, durch seinen Besuch auszeichnete, erfüllt wohl jeden Steirer mit besonderer Freude und mit berechtigtem Stolz. Ist doch diese riesige Waffeiisamniiung eine in ihrer Art einzige Sehenswürdigkeit. Mit rund 30.000 Einzelstüeken enthält sie die Kriegsaus-rüslung für das ständische Heer der Steiermark im 17. Jahrhundert, darunter wahre F^'achtstücke von Harnischen, Schwertern und Waffen aller Art. die die hoho Kunst der heimischen Waffenschmiede zeigen. Die stolz'o Sammlung, an deren Eingangstor die Statuen von Mars und Beilona Wache halten, ist aber auch ein Symbol des kriegerischen Geistes der Steirer, die auf ungezählten Schlaeht-feldern gekämpft und geblutet haben, und die sich in dem gegonwärti{*eii weltgeschichtlichen Ringen durch ihre Tapfer- keit wiederholt das Lob des Führers vi ■-dient haben. Am Eingangstor zum Zeughaus In . Herrengasse empfing f^tgicrüiig-fUr ' Dr. P a pe s e h den Führer und ihn gemeinsam mit Dozenten D r. W i. ! i-b a II e r durch die umfangreiche S imni-lung. Nach halbstündigem Aufenthalt mu Zeughaus (rat der Führer die Wciler':i'"-in!^ Opernhaus an. Besichtigung der Orazer Theator Im prachtvoll geschnuicl;tcn Foyer Opernhauses waren am Nachmittag ^aii'!-liche Angestellten der Grazer Bühnen v^'i-sammelt, eine feierliche Stimmung iiiii, über dem schönen Raum. Die glücklii i Rufe der Menschenmassen auf dem Fri >il-Sekanek-Ring kündeten die Ankunft Führers und, empfangen von Bürger i-ter Dr. V e r d i n o und Intendant r .Meyer, betrat Adolf Hitler alsbald 'l-i-Opernhaus. Langsam ourchschritt der l ührer, freundlich nach allen Seiten grüßend, die Vorhalle und betrat den /n-schauerraum. In längerem Gespräch mit dem Gauleiter und dem Gaupronaj^ii' i"-Icitcr betrachtete der Führer die bar^r-i-nisch schöne Dekoration von ■ Mo/•l;'^■' »Zauberflöte« und kehrte dann dureh d'.t von hellem Jubel erfüllte Vnrh.-dlv -u nem Wagen zurück. Nach ilem Opernhaus besichlinte Fülirer auch die Rär.me des alten Sei ^nlelhauses. Bei seiner Jugend Den Abschluß des festlichen T;iges h'i-dete die Fahrt auf den Schloßberg, 'vi, der Führer noch einmal mit seiner Jug«. ■ . beisammen war, die ihn in der Freniili'-bühne herzlicher und festlicher als ie vor empfing. Freudig bewegt traf ' Führer unter die Jungen und Mädel. 1 listige Steirerlieder dankten ihm noch e >-mal für s'oinen Besuch, besonders abe" dafür, das er ihnen diese schöne Stund-vor seinem Abschied schenkte. Helle Fanfaren rufe jauchzten von der Höhe ile-Berges her;'h über Straßen iiiui Pia'. •. die noch immer ein buntes Treiben diirci flutete. Dieselbe glücklii he Jugend, die ihm a' der drän.'.senden Menschenmas.-e tier Sta sclu)ii so stürmisch zugejubelt hatte, s .• staml ihm still und ernst ^e^ei'i'ibcr, .''t-er wieder seinen Wagen ivjstieg, um un sere Stadt zu verlassen. Dann erklänge i freilich umso herzlichere Abschied^^j^riiR . ■ liie sich fortpflanzten bis in ilie Straße:i der Stadl, dort aufgenommen wurden vo -der wartenden Menge und den Führer au seiner Fahrt zum B;ihnhof begleiteten. Der stolze Tag war zu Ende. Lani^sar rollte der Sonderzug des Führers aus de Halle, (U)er Graz aber lag noch immer de frohe Nachhall dieser von Jubel uiui B^ geisterung erfüllten Stunden. :3ulgarf;n danft 5rm 3af)rer Ii e r l i 11, -S. April Aus .'\ulal.) der Befreiung der imi'X'd)-i'.scheu und thra/isclien tiebieic durch diu deutsche \\'chrmaclit richtete der Königlich bulgarische Miuisterrrfisidei.t Prof. r i lo ] 1 an den 1" ü h re r ein Tck-gramni, in dem er den auiric":iti.<'-ii und tiefsten f^ank der bulgarischen Regier kik für die Befreiung dieser ('i bM te .ind für die BeiiiüliuMiicn des Führers zur ^^cliaf-j iimg der neuen .vrerecliiereu Ordnuii.i; in-■Südosten aussprach. Das ganze biilK:ar-, -^clie \'olk hcgrülic den Vorabend d* . Verwirkliclimik' seiner natioir.di?n l'in-gung. Der K'ciehsiiiinistcr des Auswürtigiii V. Rihbentrop überinitteUe Ministerpräsident Filoff den Dank de> ."ü!irer> für diese Botschaft und stellte fest, Juli CS auch die Reiclisrejjierung Ui'i besoi.-derer Geiui^MuunK erfülh\ d.ii! .k-für eine ciKU'iiltike und '.lereelitc Neuordnung dos Südostrauines Europas und tiiv die Verwirklichung der Leben-M-ccIiie Bulgariens freigemacht wurde. AUS STADT UND LAND iinniiiiMiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiifiiiMiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiMiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiH Montag, den 28. April Ißitder fau(>rre 0tä6tr un& Oltärftr! Die Spuren serbischer Veruachlässiguug müssen uus den unterüleiriseiien Orlen verschwinden Das Antlitz der untcrsteirischcD Städte, Märkte und Dörfer wurde während der fast dreiundzwanzig Jalire langen Serbcnherrschaft vernachlässigt und entstellt Die Balkanisicruiig liat da bis an die Mur und über die r^rau hinaufgegriffen, imd zielbewußt wurde zalJreichen öffentlichen Gebäuden und privaten Häusern ein Stempel aufgedrückt, der sie unschön und uns fremd machte; vieles Wertvolle wurde dabei auch von den balka-uischen Gewalthabern in blinder Wut zerstört. Das Bild der Untersteiermark soll nun wieder rein und sauber werden und die Ortschaften sollen wieder so sein, wie sie einst waren: deutsch. In den meisten Amisgebäuden ist während mehr als zwei Jahrzelmten nicht einmal der Verputz erneuert oder aufgebessert worden. Daß die Verwalu*losung der öffentlichen Gebäude unter der jugoslawischen Herrschaft ein geradezu unbcsclireibliches Ausmaü angenommen hat, davon können die erzählen, die sicli nun darin neu ciuriclUen müssen. Dieser Zustand der Vcrwalirlosung ist wohl der siunfäUigste Beweis dafür, daß die Serben die Untersteiermark ausschließlich als Ausbeutungsgebiet betrachtet und behajiclelt habai. Nirgends ist eine Spur von Erneuerung, Verbesserung, von pfleglicher Behandlung zu finden. Ueberall wird mm das so lange Ver- üas alte Thermalbad MarktTüffer i.st nicht nur im Hinblick auf die Heilkraft seiner radioaktiven Thermen beriihmt geworden, sondern auch durch seine traditionsgebundene Brauindustfie. Daß sie sich auch innerhalb der jugoslawischen Mißwirtschaft m halten und zu neuer Blüte aufzuschwingen vermochte, ist ein weiterer Beweis für ihre Leistungsfähigkeit. Franz Gtyer war es, der 1925 in Tüffer die erste Bierbrauerei errichtete. Vierzehn Jahre später kam die Brauerei in die Hände der Familie U h I i c h. 1866 erstand Anton L a r i e c h die Brauerei, um den Betrieb zu nioder-bis 1881, in welchem Jahre das Unternehmen im Verkaufswege an den Sachsenfelder Bierbrauer Kukec überging. Simon Kukec war ein überaus geschäftstüchtiger Mann. Er führte einen erfolgreichen Kampf gegen die erdrückende säumte rasch nachgeholt. Schon hat die Deutsche Rcichspost ihre Pläne über die Erneuerungsmaßnahmeu im Postwesen der Oeffcntlichkeit zugehen lassen. Dinge, lui die man bisher in mehr als zwanzig Jahren nicht einmal dachte, werden jetzt in großzügiger Weise in den Ralnnen eines So-fortprogrammes gestellt. Schon erkennt man an vielen Stellen den rasch zugreifenden Wandel der Dinge, schon heute, wenige Tage nach der Befreiimg hat die Untersteiermark ein ande^ res, ein schöneres Aussehen bekommen. Bei der Säuberung unserer Städte, Märkte unld Dörfer wird aber die öffentliche Hand allein nicht alles schaffen können. Auch die Hauseigentümer werden für ihre schadhaften Gebäude einiges tun müssen, um so zur Verschönerung des Strjil.\cnbildes beizutragen. Wir wissen, cude erzählt ihnen Traute Lorinser vom Führerbesuch in Graz. Unendlich stolz sind sie darauf, daß' der Führer der Untersteiermark eine so große Aufgabe gestellt hat, an der auch jedes Mädel mitarbeiten muß. So bildeten die Wochenendschulun-gen, die nun 14'tägig wiederholt werden, den Auftakt für die Arbeit der Deutschen Jugend in der Un-lersteiermark. Wer die Begeisterung und die lachenden Augen der Mädel gesehen hat, weiß: diese Jugend ist eine verschworene Gemeinschaft und hält dem Führer die Treue, was immer er von ihr verlangt. H. Sch. <$emfl1e6au al« ^rpflicDtung Jn der Stadt und den Vororten soll kein Stück Boden ungenützt bleiben Die Kriegsgeschehnisse zu Beginn die, ses Monates und die Bodennässe haben es mit sich gebracht, daß In der Landwirtschaft, und so auch im Gemüsebau, hinsichtlich der Bestellung Versäumnisse eingetreten sind, deren Folgen sich erst später erkennen lassen dürften. Es handelt sich jetzt darum, das Versäumte so rasch wie möglich nachzuholen. Da der Gemüsebau auch vom volskgesundheitli-chen Standpunkt von großer Bedeutung ist, müßte alles getan werden, um einen möglichst raschen und gründlichen Anbau der wichtigsten Gemüsepflanzen durchzusetzen. Wir stehen noch inmier im Kriege. Je. der Beitrag zur geordneten Ernährungswirtschaft ist da auch im Interesse der Bevölkerung gelegen. Die Parole heißt jetzt: Erzeugen und wieder erzeugen! Es £)O(l^)eit0reife Gleich nach der Hochzeit fuhr das Paar in die Berge, und schon abends waren sie im »Schwarzen Roß«. Das »Schwarze Roß« gehört dem alten Stel-diiiger, emem Mann, dem ein schneeweißer Bart die Würde des Alters und ein paar listig funkelnde Augen den Übermut ewiger Jugend verleihen. Die jiink'e Frau Ursula war scho^n als Mäd-chcn des öfteren im »Schwarzen Roß« jicwetfcn und somit dort gut bekannt. »Herr Steldiiiger«, sagte sie, nachdem die Koffer in dem großen zweibettigen Zimniür verstaut waren, »es ist herrlich liier, und das Zimmer ist auch schön, gewiß, aber...« »Aber,« lachte Steldingcr, »was gibt's ün für ein Aber, wenn ihr giad zwölf Shuiden verlieirat' seid?« »Psclil!« rief Frau Ursula und legte den Finger auf den ^lund. »gerade das ist es eben. Ich ;nöclite nicht, daU morgen alle Gäste und alle Kellnerinnen wissen, daß wir ein Hochzeits^paar sind, und Sie, Herr Steldinger. Sic dürfen es nlclit verraten. nicht wahr?« Steldinger strich sich den Bart. soll keine für den Gemüsebau in Betracht kommende Parzelle brach liegen, sie muß bebaut werden. Besonders wichtig ist der Anbau von Hülsenfrüchten, da diese auch als Lebensmittelreserve in Betracht kommen. In den Gärten können allzu große Blumenbeete ohne Gewissenszweifel zum Gemüsebau herangezogen werden. An son nigen Zäunen, Mauern und Gartenhäus-chen ist etwa die Feuerbohne nicht nur ein schöner Laub, und Blütenschmuck, sondern auch Verheißung für die Ernte. Der Gemüsebau hat sich möglichst den Erwägungen der Zweckmäßigkeit anzu. passen. Die größtmögliche Ausnutzung der vorhandenen und geeignete Bodenflächen ist die erste und wichtigste Frage, deren schnelle Beantwortung der Ernst der Zeit gebietet. Gartenarbeit bringt dem Menschen überdies ja nicht nur Ertrag, sondern auch Erholung und Gesundheit. Dies gilt besonders für den Städter. G*^-mlise zu bauen, soll für jeden, der diese Möglichkeit besitzt, eine schöne VerpfliCii tung sein. m. Todesfrille. Im Allgemeinen Kran-kenlinus in Marburg verschied am 20. April der CO-j.Ihrige Gcrirhl.soffizinl i. R. Anlon Siko.^ek. — Ebendort ist ferner am 27. d. der 14-jährigc Bür-gerschüler Franz Colnik gcslorbon SporUrr mit dem RUlrrkrcuz Ofxritutnant SeopolO ?Ratt5e^ PK. In Worms tritt die Slädtemann-Schaft der Handballer zu einem Spiel an. Leopold Mattheß führt die Mannschaft und zeigt sich als Millel-läufer allen Aufgaben gewachsen. Er arbeitet unermüdlich, verteidigt und baut auf und setzt seinen Sturm geschickt ein. Der Mittelläufer, der früher im Polizeisportverein Darnisiadl (ehemals deutscher Meister) gespielt hat, ist auch dem Polizeisportverein Worms, in der kurzen Zeit, da er ihm angehört, eine fast unentbehrliche Stütze geworden. Als er von Worms wieder nach Dariiisladt zurückversetzt wird, freuen sich seine Kameraden außerordentlich, denn er' kommt für die schweren Kämpfe gerade zur rechten Zeit. Er nimmt sofort wieder das Training im allen Verein auf. Schnell spielt er sich ein und ist immer dabei, wenn es gilt, den Polizeisportverein Darmsladt zu vertreten; ob auf grünen Rasen oder in der Halle. Manchen Sieg erkämpfte er mit, und der Verein verdankt nicht zuletzt ihm die letzte Gaumeisterschaft. Leopold Matlheß wurde am 12. Oktober 1912 in Mülheim am Mein als Sohn eines Postsekretärs geboren. Als Polizeianwärter trat er 1932 in die hessische Schulzi>olizei ein und wurde 1934 Leutnant der Landespolizei. Nach Ueberführung der Landespolizei in die Wehrmacht kam er zu einem Infanterie-Regiment mid 1938 als Führer einer Panzerabwehrkompagnie zu einem M. G.-Balaillon. »Wenn's denn sein muß«, nickte er schließlich, »guat, i werd schon net sag'n, daß ihr ein Hochzeitspaar seid.« Zwei Tage waren vergangen. Es iaji kein Grund vor, anzunehmen, daß Frau Ursulas Flitterwochen nicht so glücklich werden sollten, wie es nun einmal Flitterwochen im allgemeinen sind. Trotzdem — am Nachmittag kam sie eni wenig verstört in die leere Gaststube. »Herr Steldinger«, sagte sie. »d.e Gäste sind so komisch zu mir. Frau Goit-hold zum Beispiel guckt mich an, als sei ich der leibhaftige Teufel. Die Brüder Korssen stoßen einander in die Seiten, sobald sie uns sehen. Die Kellnerinnen kichern. Kurz und gut, Herr Steldinger, ich habe Sie im Verdacht, daß Sie doch ausgeplaudert haben, daß wir...« Steldinger schlug mit der flachen Hand gegen die Brust. »Nix hab i verraten I« rief er. »Im Gegenteil: Als sie mi gefragt haben, die Gast, ob ihr zwei wohl ein ganz frisches Hochzeitspaar seid, und das könnt* ja ein Blinder mit 'm Stocik fühlen, da hab i gesagt: »Aber Herrschaften, da seid's damisch auf 'm Holzweg! Die zwei da, die sein überhaupt net verheirat!« lie. Als die deutsche Wehrmacht dem geplanten britischen Einfall in ^Vur-wegen zuvorkam, schlug auch füi' Oberleutnant Leopold \latthcß die Stunde der Bewährung. Immer mai*- (Bild: NSRL-Pressedienst) schierte er an der Spitze der von ihm befehligten Kameraden und riß durch sein Inplercs Verhalten und seinen persönlichen Einsatz alle mil.- Das zeigle sich vor allem bei dem ersten Vorstoß gegen die Engländer bei Lillehammer, der sich cnfschei»lend für den weiteren Verlauf auswirkte. (Kriegsbcriclitcr Willy Kahler l) SPORT 3>ie deut1({)e 3u$t>anmeifter-tc&QfJ Der erste Durchgang der Gruppen-kämpfe um die deutsche Fußballmeisterschaft wurde gestern mit acht Kämpfen zu Ende geführt. Es mangelte auch diesmal nicht an Überraschimgen. In München verlor Rapid-Wien das mit größtem Interesse erwartete Spiel gegen TuSV 1860 mit 2:1 (0:0). Die Stuttgarter Kik-kers siegten gegen VFl Neckarau 2:0 (0:0). Ferner spielten LSV Stettin gegen PreuBen-Daijzig 1:1 (1:0), Dresdner SC gegen NSTG Prag 4:2 (3:1). VfB Königs-l>erg gegen Hamburger SV 1:2 (0:1), Borussia-Fulda gegen Hannover 96 4:3 (1:1), VfL Köln gegen TuSV Helene Altenessen 3:1 (2:0). FC. 93-.Mühlhausen gegen Kickers Offenbach 2:6 (0:4). DER TENNISKAMPF GEGEN ITALIEN In Mailand wurde der Tennisländerkampf Deutschland—Italien eröffnet. Am ersten Tage wurden zwei Einzelspiele aufgetragen: Cucelli—Göpfert 8:6, 12:14, 6:3, 4:1 (aufgegeben), Canepele—Menzel 6:/*, 5:7, 9:7, 6:2. Im Doppel spielten: Romnnoni-Canepele gegen Menzel-Meta-xa 6:2, 6:3, 8:6 und Cucelli-Bossi gegen Henkel-Göpfert 6:4, 8:10, 9:7, 6:4. FU:"BALLSPIELE UM DEN ALPENPREIS In^ ""jener Praterstadion gewann Wak-ker lir, Wettbewerb um den Alpenpreis das Spiel gegen BC. Augsburg mit 3:0 (0:0), "hrend die Begegnung zwischen dem Wiener SC. und dem 1. FC. Nürnberg ein 0:0-Unentschieden ergab. In Regensburg schlug Jahn die Wiener Admira mit 2:0 (0:0). START ZUR FRÜHJAHRSMEISTERSCHAFT In Graz wurden die Pflichtspiele der Frülijahrsmeisterschaft mit einem Doppel-progrnmm r' ommen. Sturm befand sich wieder in großer Form und :chlug den Grazer Wacker, der an Stelle der Dona- itzer eingesprungen war, überlegen mit 8:1 (4:0). Einen glatten Sieg feierte nachhcr GAK über die Knittc!f:lder Reichsbahner mit 5:0 (4:0). In Kapfen-berg schlugen die Grazer Reichsbahner den dortigen Sportklub überraschend mit 2:1 (0:1). In der zweiten Klasse gab es f olgende Ergebnisse: Post-SG gegen Köflacli 2:1, Gratkorn gegen GöstiiiK ^"'•:3, Kapfenbcrg n. gegen Niklasdorf 7:0. : Elnp neue Kcftplaus1o|«unf; über das Rempeln im Fußball wurde von der aus Dr. Bauwens (DeutschlandX Mau- ro (Italien) und Escartiii (Spanion) neugcbildetcu Spidregelkonunission der FIFA ins Auge gefaßt, und zwai' dergestalt, jegliches S^xirren und Rem-ix;ln zu untersagen. Bei bisher korrektem Rempeln wäre ein indiivkicr, Ixii regelwidrigem ein direkter Freistoß oder Strafstoß zu verhängen-Diese Auslegung wird einmütig al^e-lehnl, da sie dem Sinn des männlichen Kampfsports Fußball widerspricht. : Ehlen Wcllrekord im 30-Kj|onieter-(ichcn stellte der Hamburger Hi rmann Schmidt mit 2::i0.33,ö Stunden auf und verbesserte damit die bisherige Bestleistung von Grittner (Köln) um las! anderthalb Minuten. FÜR DIE FRAU Srrauen atö !7tau(fierinntn Auf der In Weimar stattgefundenen Tagung zur F!rforschung der Tabakgefahren wurde in einem Referat darauf liingcwiesen, daß in den Jahren des schlimmsten Verfalls der Jude den deutschen F'raucn die Zigarette brachte. Professor Dr. med. et phil. H. Winlz-F>langen, Direktor der Univer-sitäts-Frauenklinik. betonte in seinem Vortrag über „Schädigung des weiblichen Organismus durch den Tabak", daß sich bei der Frau das Rauchen am Schädlichsten in der Zeit der Pu-l>erlät. während der Schwangerschaft und in der Zeit des Klimakteriums auswirkt. Die meisten F>ühschäden entstehen durch Gefäßveränderuii^en. Kennzeichen sind die typisch schlaffe, graue Haut der Raucherin und das frühzeitige Altern. Zahlreiche Beispiele sprechen dafür, daß die zunehmende Sterilität junger Frauen in einem großen Prozentsatz durch das Rauchen bedingt ist Vor allem werden die Nierengefässe der l'^niucn durch das Rauchen verändert. Rauchcrinnen haben rin schwereres Klimakleriuni als Frauen, die nicht Rauchen. Die Wechseljahr-Störungen werden verlänjjert. Es: i^l im-richtig, besondere Störungen Ix i P»au-cherinnen mit der Begründung „nervös" als harmlos zu bezeichnen. Vor allen Dingen ist es gefährlich, von der Schadlosigkeit mäßigen Rauchens zu reden. Die Entwöhnung ist nicht einfach und gerade bei F'rauen mit Unpäßlichkeilen verknüpft. Erwähnt sei hier noch die am 27. Februar 1940 erfolgte Stellungnahme des Frauenausschusses der Reichsstel-le. gegen Alkohol- und Tabakgefahren. In .Vnbetracht der durch das Rauchen der Frau für Mutter und Kind entstehenden Schädigungen wurden nachdrückliche Aufklärung durch Presse. Film U..J Rundfunk sowie Schulungs-lehrgänge in den NS-Gliederungen gefordert. Bei der Vcrnenduns roher geriebener Kartoffeln ergibt sich oft überschüssiges Wasser, das meist ungenutzt weggeschüttet wird. Die kluge Hausfrau sollte ihre seidenen Tücher darin waschen, die einen besonders schörien Glanz bekommen. Außerdem laufen die Farben bei Venvendung des Karloffelv assers nicht aus. Um ein Wäschestück schnell anzu-fcnchten, weim man es plätten will, hält man es einige Augenblicke in starken Wasserdampf, der es gleichmäßig durchfeuchtet Btcrfilecke werden aus Seidenstoffen mit Wasser und Spiritus zu gleichen Teilen entfernt, aus anderen Stoffen durch lauwarmes Salmiakw asser. Brcnnfloekc auf Porzellan entfernen wir durch Abreiben mit einem in feuchtes Salz getauchten Korken. Kleine SehniKwunden, die wir uns bei der Arbeit zufügen, sollen wir nicht nusv.'aschen, sie sollen sich durch das Trocknen des eigenen, heraus-flieI.K?nden Blutes schließen. Abgcbrociienc Flngcrnägrl sehen immer unscliön aus. Sic wachsen viel schneller nach, wenn wir sie recht oft im warmem, möglichst seifigem Wrisser baden* NiekelfiefirJiirr darf nie zur Zubereitung oder Aufljewahrung saurer Speisen verwendet werden. Q3om&engetDitter olDne (SnDe roilö« !Jla(t)tIaoö am ösmmel öer OTWöIonö« / OWonöfclJelnftucn jtollcöen ©e un6 Xommy PK. — Der Mond ist aufgcgangcji, und die Sterne stehen wie Brillanten am Himmel. liine Gruppe deutscher Bomber zieht unter den Gestirnen ihre Bahn, libeu, als sie die Küste Englands erreicht, wird unter dem Verband ein Geleitzug ausgemacht. »Schade, Mcrr Oberleutnant«, sagt der Bordfunker zum Beobachter, »das wäre ein dicker l'ischiNk S'Das nächste Mal, mein Junge , kommt es durch das Bordtelefon zurück, 5>hcute geht es zum befohlenen Ziel in ilcii Midlands.« Glcich darauf verstummt in der He 111 jedes Gespräch. Man könnt auch in diesem Abschnitt die Bewegungen des Feindes, dei-seinem Schicksal gar nicht cntgeiicn kann. Scheinwerferstcllungen und Flakbatterien in OstfMiglnnd haben Fliegeralarm. »The are comming!«, so wird es jetzt mit der Schnelle des militärischen Nachrichtenapparates von Stellung zu Stellung gegeben werden. Jawohl, sie sind dal Das tiefe Brummen der gleichm?ißiT arbeitenden Motoren der 'Mnschincn künde^ sich wie ein Unwetter auf den Midlands an. Die englische Nacht nimmt ihren Anfang' Schon setzen von unten her die Feuer-iibcrfiillc der Bntter-en ein. Die Kxnlosion krepierender Granaten zerreißt für "Sekunden die Dunkelheit neben ilcr Ma- stärker. Es heißt höllisch aufpassen. Gleich muß die Gruppe Heinkelbomber am Ziel sein. Richtig — da ist das Bcrgmassiv von Pennin Chain, das sich von Longtown bis nach Derby liinunterzieht. Die Gebirgs-massive treten durch die Schneedecke, die auf ihnen lastet, plastisch aus der Dunkelheit der Nacht hervor. Und da — Sperrballone! Hin und wieder werden sie von einem zu tief greifenden Scheinwerfer erfaßt. Wie gerne möchte der Bord-schütze die Trommel von seinem MG ablaufen lassen. Aber eiserne Feuerdiszipün ist am Platze. Die PerlcnschnUre der Leuchtspurmunition würden denen da unten allzu leicht den Standort der He verraten. »Bonibenklappen auf!« Das bei jedem Feindflug — und sei es der hundertste — so befreiende Kommando! Dann klinken die schweren Brocken aus. Eine Kurve Hoppla, jetzt kommen sie unten an! Die ersten Brände werden: erkennbar. Stetig nehmen sie mit dem Anflug der deutschen Maschinen an Umfang zu, Aufschlag, Einschlag, Explosion. Aufschlag, Einschlag. Explosion, jede Sekunde, jede Minute, jede Stunde in d'eser Nacht. Unaufhörlich. Der Feuerschein getroffener militärischer schine. Der Funker meldet NachtjfiiTer. Objekte läßt für die neu anfliegenden Ma-Sui'hend gehen Augenpaare in den Hitu- schinen schemmenhaft Einzelheiten erken-melsrnum. Der Hordschütz(! entsichert das. neu. Und die englische Flak schießt aus A\n. Hin und wieder mai ht es ::klick« an der Maselline. Flaktreffer! Aber das regt keinen der Besa! :ungsmifßlieder sonderlich auf. Man weiß, was die MI aushäM. Das kennt man aus den Höllen von War-scliau und Dlinkirchen her. Mit über hu'v (iert Trellern ist nian d.'i nach Hause ge-koninien. Das war in ienen Ta^^en, als ir-gendi'iner von der Hesatzunu: das \Vor+ prä.nle -Un^^ere Mühle flie^it auch noch nut einer FlächeKann es ein bessere'^ Zeutjnis für eine Maschine geben? Finc Aendcrung des ^e^enwiirlMren Fh'fjwetjes. Die Aufmerksamkeit der Beiden in der Führerkanzel »/ilt nun schon wieiler der Strcckenkarto. Die Instruinenle werden konfrnllierf, Scheinwerfer suchet^ und Flak sehirßl.. T^ald scinviichcr. bald allen Rohren ieglichen Kalibers. Wie von einem !4ewa1(i'^en Flrdbeben betroffen, so bricht Stück für Stück da unten zusammen. Das Bonibengewitter nimmt kein Ende. Wietler ein Jäger an der He! Die Hetzjagd am Himmel der Midlands beginnt. Da — dicht neben der Maschine ein Po-sitionsiicht! Der Tommy, der sich so der eigenen Flak zu erkennen gibt, jetzt hat er die He aufgefaßt. Ein Feuerstoß erhelU die Nacht. Glas splittert. Der Heckstand ist getroffen. Der Bfudschütze wechselt in kürzerster Folge Trommel auf Trommel. Mit äußerster Ruhe, *;o als sei er au^ iler Flicgerschülzenschulc, aber n'cht in allerhöchster Leliensgefahr, lerrt er an, schießt. Was kümmert ihn ilie schnei- cin. Abschiedsgrtiße. Es geht unangefochten heimwärts. Englische Nacht mit tausend Schrecken. Mit dem aufdämmernden Morgengrauen zerreißt auch allmählich der politische . . Nebelvorhang, den Herr W. C. um das (Icndc Kälte, die durch den »nschossenci gezogen hat. Mögen die Hcckstand liereinweht. Der Kampf | Achtgrosclieniungon Uber den warm und läßt alle Aeußerliclikciten mauscheln, was sie wollen. Die gessen. »Rrrrrrrratt«, hört er nun auch i pjutwellen von Brandwolkcn, die über die das Maschinengewehr in der Bugkaniel j ^ Landschaft zidicn, machen |o- hänimcrn. Aha, jetzt ist der Tommy vorne 1 daß die deutsche Luft- vorbeigczischt. ^^er der Insel war. Inmitten der Wild kurbelt er unter, Uber und neben stQn^ienden Luftgiganten auch eine dem deutschen Bomber. Mit gelassenen ^ Abwehrbewegungen ändert der Flugzeug- führer die Fahrt. Unter der He wird das Kriegsberichter Meer sichtbar. Abermals setzt Flakfeuer Rudolf Ha rt m a n n. lo.ooo-xonnrr fifegt in öie £uft 15.000 TONNEN AMERIKANISCHE MUNITION VERNICHTET — AUFREGENDE JAGD IM NORDATLANTIK Von t: pitänieutnant Herbert S c h u 11 z e • und geht in die Boote, Inzwischen habe ich mit freudiger Überraschung nach dem gefunkten Namen des Schiffes feststellen können, daß er noch größer ist, als wir schätzten. Ein 10.000 Tonner mit 15,000 Tonnen Ladung! Wir tauchen auf urid beschießen das Schiff mit Artillerie, um das Sinken zu beschleunigen. Feuer bricht aus. Die Holzteile der Aufbauten und des Decks fangen sofort zu brennen an. Mit rasender Geschwindigkeit greift der Brand um sich. Jetzt steigt unter Brausen und Dröhnen eine gewaltige gelbe Stichflamme zum Himmel. Dann erfolgt eine ungeheure Detonation. Das Schiff muß mit Pulver und Munition beladen sein und explodiert mit fürchterlicher Wucht. Unser Boot wird von v^iner Stoßwelle gepacJ-tcr ihm her ist. Eine kurze Verständigung zwischen uns beiden, dann ist die Schußfolge geregelt. Inzwischen ist es dunkel geworden. Da haben wir endlicli nach langer Hetzjagd eine ausgezeichnete Angriffstellung gegen den sehr schnellen Dampfer 'erreicht. Der Augenblick zum Torpcdoschuß ist gekommen. Treffer! Es ist ein sauberer Blattschuß. Aber der Dampfer sinkt nicht sofort. Er funkt foniiit t>eiml KOMAN VON J. SCHNEIDER-FOERSTL U^llebcr-Reclllssc^nlt^ durch Verlas Oikar Meister. Werdau 59 Ob sie ;n"hön gewesen waren, ilie Stunden im SiUlen, diu ir ihil Leonorc lipinui', Mibrai-hteV Siehv-r. Und Tanlu !- iailor hatte ja auch behiiuplel: »Wo Leonore Spiring auftaucht, siehl keiner eine an-ilere Frau mehr Sie hatte nicht iiaiiiii yerechnd, iiber düj, Muor '.ü gehin, und spürt nun die Nässe ilurch ihre hellen Schuhe dringen. Iis gluckst unter ihren Sohlen und läßt eine Kälte in ihr auisteigeii, die sie an die Lcichcnstarre de.s kleinen Kiiabenkörpers erinnert. - »Es waren Krämpfe«, sagt sie und weiß nicht, ob der Moorgräber es ge. hört hat, tlenn er geht niif tappenden Sehrilten ein gutes Stück vpr ihr. AI) luul zu wirft sie einen Blick über die weite Fläche und meint, auf dem Heimweg sei sie mehr nach rechtsausge-bogen. Aber er wird es ja wissen, lür geht den Weg ja soviel öfter noch als sie. . . . Wie das wfdil sein wird, wenn Le-n(»re Spirhig aut den Hof kommt —: Joachim in semer Gesuiulheit und sie zum Siechtum verurteilt . . . Durfte man sich denn überhaupt n^ch seiner Kraft rühmen, konnte man nicht ebenfalls schon in iler nächsten Stunde elend am Boden liegen? »Hallo, Hannes!.; ruft sie, als ihr I'uß plötzlich bis an die Knöchel im Schlamm steckenbleibt. Er muß es gehört haben, denn er macht eine Bewegung, als ob er sirh uinsehnuen wolle, geht dann aber doch ohne jed Veränderung weiter. Sie hätte nicht mit ihm gehon dürfen! Er ist betrunken und ha', seit er weiß, daß sein Peter tot i-^t, den f^opf noch wr niger beieinander als sie. Er war nicht Miimer gut gewesen zu dem Kleinen, so wenig wie zu seiner Frau. Vielleicht bereute« er mm? Vielleicht tat es ihm nun li'id unil er machte sich V(irwürle. So schlecht ist doch keiner, daß ihm der Tod seines Kindes nicht zu Herzen ginge. Sie würde sicher nicht so gut von ihm ilenken, wenn sie wüßte, wie es hinter seiner Stirne aussieht. Auch er grübelt wie sie, aber er grübelt über etwas ganz anderes; Was hat man denn schon vom Leben! . . . sinniert er. Das bißchen Suff, das er sich alle Sonntage holte und das ihm So sehr verübelt wurde! Das ewig kränkliehe und nörgelnde Weib zu Hause, das ewig und ewig nach Geld schrie, wenn es einen Tag nichts zu fressen hatte. Von der Schwiegcrniutler mit ihrem unaufhörlichen Stricknadelgeklapper gar nicht zu reden. Ein Hundeleben war das! Ein Zigeunerelend! FJn verfluchtes Rak-kern und Schinden, bis man in die Grube fiel. Dem bißchen Sonntag folfjjtc eine Woche in Lehm und Dreck mit ein paar arnise!iu;en Mahlzeiten dazwischen und einem Schlaf unter einem Holzdach, unter dem man im Sommer schwitzte wie ein Pudel und im Winter zu einem Eis-khimpen /usammenfror! - Hergott noch einmal! Und das Weib dahinten, mit ihrem jungen Körper und ihren kräftigen Fäusten, tat, als könnt'» sie nur so mit ihm iim-spriniTcn. Ha! Was lag ihm schon am Leben. Ol) er iet/t heimkam oder i»n Moor erstickte -- ihm war es rTleich. Oh es ihr .''llofdin"i;s idcieh war, da'^ fr^'d" sieh noch . . . Und wenn sie jetzt beide nicht mehr zu- rückkamen, dann half ihr auch der Zettel in ihrem Kasten nichts, dann sollten sie nur ruhig wissen, wer die Schlingen gelegt iiatte. Dann war ausgerichtet und ausgestraft! Mochten sie ihn dann auch einen Wilddieb und Mörder heißen, was fragte er noch danach — — t>Hallo!« ruft Johanna tmd zieht vor. sichtig den linken Fuß aus dem Schlamm Sie tut es ganz langsam und vorsichtig, damit der Schuh nicht steckenbleibt. »Wir müssen uns noeh weiter nach rechts haL ten, Hannes! Hier geht es ja gar nicht hinüber. Da vertiinken wir ja!« »So?« tönt es zurück. »Macht Ihnen das was aus? Mir nicht! Mir ist es recht. Eine feine Gesellschaft haben Sie sich da zum Sterben ausgesucht, Fräulein! Ausgerech. net den Moorgräber«, lacht er. Er sieht, daß sie dabei zusammenschrickt und lacht noch einmal. »Dreckgräber! Mistfahrer! Hungerleider! Jetzt ist ausgelitten! Jetzt geht es auf eine andere Fahrt, als ewig mit dem Schubkarren! Ob sie uns finden werden? — Ich glaube nicht. Bin ich gespannt auf die ewige Seligkeit, von der der Pfarrer am Sonntag immer fabelt, und ncugieri}> bin ich, wie sie ausschaut! Vielleicht wartet mein Peter schon an der Tür auf mich wird der Augen machen, wenn er seinen Vater sieht! Tät mich nicht wundern, wenrt er das Gatter gleich wieder zuschlägt!« »Seien Sie doch endlich einmal ruhig!« befiehlt Johanna. Sic könnte nicht gerade sagen, daß sie Angst hat, sie ist nur furchtbar zornig über ihn und sein Gerede. Sie hat gar nicht im Sinn, mit iimi zu sterben. Wenn sie das will, sucht sie CS sich anders aus. Es war schrecklich leichtsinnig von ihr gewesen, ihm einfach blindlings nachzugehen. Sie hätte wissen können, daß er möglicherweise auf Rache sann. Aber sie hatte sich damit ge. tröstet, daß ja auch dann sein lieben gefährdet wäre. Und nun gab er ihr zu ver-rt- ''en daß ihm gar nichts an iiieseni Leben lag. Aber nicht einmal jetzt hat sie ihre Ge, danken ganz beisammen. Dvoraks Humo. reske schmeichelt sich darein: »— Eine feine, süße klcme FrUhlingsweise ...« Viclicicht suchte man nach ihr, wenn sie nicht rechtzeitig nach Hause kam. Uni sieben Uhr gab es Abendbrot, und sie war noch nie unpünktlich gewesen. Aber bis sieben Uhr war noch eine lange Zeit. Ihre Armbanduhr zeigte eben vier Minuten nach fünL » ... Geh ich, tanzt er mit ihr--« Er halte sie nocii nicht im Tanze gehalten. Ob er auch so behutsam küßte wie I Hans Elbach? Ob sein Körper auch so gestoßen wurde, wenn er weinte? Sie hatte ihn nur stöhnen gehört. Aber dieses Stöh. ncn war furchtbar. Ein Mann war über, haupt schwerer anzusehen, wenn er litt. Bei einer Frau berührte das bei weitem nicht so tief. — Woher das wohl kam? Patsch! machte ihr rechter Fuß. Sie muß vorsichtiger sein. Diese schönen grü nen Grasbüschel sind so trügerisch. Den anderen, braunen, haibvertrockneten ist mehr zu trauen. Aber sie sind spärlich und stehen weit auseinander, und hüpfen ist eine zu gefährliche Sache... Wo Joachim jetzt wohl sein mochte? Von Hans Illbach wußte sie es. Er hatte Sonntagsdienst in der Klinik, wo auch Kläre als Säuglingsschwester angestell't war. Sie träfen sich zuweilen, schrieb Klä re. Doktor Elbach wäre aber immer sehr zurückhaltend. \ Joachim ist es auch, denkt sie. »— Mir gellt es wie der Ricke--« hat er Resagt ... Sie patscht schon wieder ins Nasse, weil sie gegrübelt hat, was er damit meinte und wie er's meinte — ohne es doch zu finden. Diese kleinen roten Fedemelken, die da zwischen den Moospolstern leuchten, sind herrlich. Ueberhaupt gibt es so viele hUb_ sehe Blumen hier zu sehen und so selten 'n ihrer Art, ('aß ein botanischer Garten richtig neidisch werden könnte. durch die Luft. Währenddessen heulen dte Sirenen des sinkenden Schiffes ihr Wehgeschrei in die Nacht. Der letzte Rest des in Flammen lodernden Vorschiffe* legt sich nach Backbord über, und di« Triimmer des geborstenen Dampfers gehen auf 3000 Meter Wassertiefe zum ewigen Tauchvin. Nach langer Verfolgung war der ebenso schnelle wie geschlickt manövrierende Qegner gestellt und mitsamt seiner für Englands Krieg so wichtigen Ladung in einem kurzen, aber gigantischen Feuerzauber auf den Meeresboden befördert. Ein besonderes Pech hatte ein anderer englischer Dampfer von 4180 BRT, der uns kurz darauf bei Irland In die Hände fiel. Er hatte eine lange Reise von vi^er Monaten hinter sich. Von Kalkutta war er, reich beladen mit den Schätzen Indiens ums Kap der Guten Hoffnung gelaufen. Dann lag er lange in einem westafrikanischen Hafen, auf die Zusammenstel-lutig «Ines Geleilzuges nach England wartend. Als der Gelortzug endlich startete, war inzwischen der Schiffsboden unseres Dampfers durch das lange Liegen so bewachsen, und seine Geschwindigkeit war dadurch so herabgesetzt worden, daß er mit dem Gelieltzug nicht mehr. mitkam. Das war zunächst sein Gltick; denn der Kroatiens Hauptstadt Sngionö und der j^rieg im oniontir »JcUc verlorene Minute auf Irgendeinem Kriegsschauplatz kann einen fatalen Ausgang für uns bedeuten. Vor allem müssen wir unseren Blick auf den großen Kriegsschauplatz im Atlantik richten. Dort benötigen wir Schiffe, Schiffe, Schiffe, und einen vollkommenen Schutz für sie.« (>Daily Sketch« — London) Geleitzug wurde vor der portugiesischen Küste von deutschen Überwasserstreitkräften gestellt und l>is zum letzten Schiff vernichtet. Doch das Qlück blieb ihm nicht bis zur letzten Stunde seiner Fahrt treu. Dicht vor der Küste Irlands, als er sich schon in Sicherheit und fa(^t zu Hause glaubte, bekamen wir ihn zu fassen und versenkten ihn . Auch seine Ladung, die aus Tee, Jute, Zinn und Eisenbarren bestand, dazu Streichhölzer, die England frflh^er viel einfacher aus Schweden beziehen konnte, wurde ein Opfer des Meeres, übrigens war dwEc Ladung interessant für den Zustand der heutigen englischen Handels-Schiffahrt. Während man früher entweder Massengut oder Stückgut an Bord nahm, führte dieses Schiff beides, damit sich im Falle der Versenkung der Ausfall auf die einzelnen Waren verteile, %;lne Methode, zu der England unter dem Druck der Deutschen nunmehr allgemein greifen muß. Aus einer solchen Mischung der Güter ergibt sich aber 'eine erhelbliche Verzögerung bei der Ladung und Löschung der Schiffe und eine empfindliche Verlangsamung des englischen Schiffsverkehrs. Jedenfalls lagen nun alk; diese für England wertvollen Dinge im Meer. Die Besatzung des Dampfers war gut in die Boote gekommen. Wir fuhren an die Rettungsboote heran und nahmen den Kapitän und den Ersten Steuermann gefangen. Nachdem er an Bord gekommen war und ein Schnaps die erste Aufregung beruhigt hatte, bat er mich, sich von seinen Leuten verabschieden zu dürfen; Warum sollte er nicht? Zu den Booten rief er dann: »Auf Wiedersehen, Ihr Herren, kommt gut nach Hause!« Und diesmal mag der Wunsch ausnahmsweise in Erfüllung gegangen sein, well die heimatliche Küste so sehr in der Nähe war. Ehe die Besatzung aber davonruderte, brachte sie drei Hurras auf ihr Schiff aus und drei Hurras auf unser deutsches U-Boot. Auf meine erstaunte Frage, warum sie auch auf das deutsche U-Boot Hurras ausbrachten, erklärte mir der engli-St.' " ■♦«n, weil wir so freundlich zu ihnen gewesen seien. Sie hatten unter der Wirkung der englischen Agitation angenommen, wir wollten die Rettungsboote rammen, als wir heranfuhren, um den '«'npifän und Steuermann mitzunehmen. So vergiftet die englische Greuelpropaganda die Menschen; wir aber waren froh, daR wir durch die Tat das Gegenteil hatten beweisen können. Das ist eine seJ4iaaiie Siadt, diesci Asram, das Zagreb der Kroaten. Man weiß nicht, woher sie kam, wem sie ihr Leben veirdanJct. Sie war eines Tages vorhanden und die Römer, die dann kamen, vergaßen aufzuschreiben, was sie etwa von ihrem Entstehen gewußt hatten. Nach zuverlässigen Angaiben sind die slawischen Bewohner, die ihren Namen »Hrvat« vom altslawischen charov = Verteidiger ableiten, im 8. Jahrhundert nach der Zeitwende zwischen Drau und Save seßhaft geworden. Unzweifelhaft war Agram, an diie Berge gelehnt, ein vorzüglich geeigneter Platz, die weite, fruoht'bare Ebene vor sich zu beherrschen. Mit dem Zerfall des kroatischen Kö-nigtumes erscheinen die Ungarn unter König Ladislaus und mit ihnen wird Agram erstmalig in der Geschichte genannt: Ladislaus gründet 1093 ein Bistum und Agram wird als Bischofssitz bezeichnet. Die heutigen Stadtteile Kap-tol und VlaSka uHca geben als älteste Zeugnis von diesen Vorgängen. Am Kaptol erstand zu Ehren des Königs Stefan eine große Kathedrale. Jahrhundert um Jahrhundert verging, Erdbeben, Kriege und Feuerbrünste suchten die Stadt heim, aber sie lebte ihr Leben unermüdlich weiter, ihre Bischöfe zogen vor allem aus den österreichischen und aus den deutschen Landen viele Arbeiter und Meister heran, die mithalfen, die Stadt zu schaffen und ihr das Gesicht — dieses deutsche Antlitz — m geben, das sie besitzt. Neben diesem altehrwürdigen Zagreb erhob sich auf dem nahegelegenen Berge Qriiö die Stadt Gradec. Als 1242^ die Mongolen einfielen, zerstörten sie auch beide Siedlungen. Doch die am Leben gebliebenen Bewohner bauten nach dem Abzug der Mongolen die Stadt wieder auf, umgürteten sie mit starken Mauern und gewährten dem flüchtenden Ungarnkömig Zuflucht, wofür er ihnen das Privileg einer freien königlichen Stadt erteüte. In diesem befestigten Gradec residierten die Bane, hier erbaute njan auch einen königjidien Palast, und die Geistlichen vom Kaptol ließen den »Pfaffen-turm« errichten, wo sie Zuflucht suchten, wetm em Feind ihren Bischofssitz be-dröhte. Die Türkeugefaihr beunruhigte das Lajjd rhigsiim durch Jahrhunderte, dodh Agram selbst wurde von KriegswiTren so gut wie verschont, Ött aber wirtschaftlich sehr unter der Unsicherheit, die überall im Südosten Europas platz-gegriffen hatte. Aber die Lebenskraft der Stadt, di^ schon viel deutsches Bhit m sich trug, war kaum zu breclien. Sie entwidoelte sich weiter, die Türkengefahr wird gebdiint, es kommen mit dem Ausgang des 17. Jahrhupderts gute Zeiten für die Stadt, die inmitten fruchtbaren Laijdes und im Schnittpunkt wichtiger Straßen liegt. Schulen erstehen, Deutsche wandern zu, sie betreiben Oe-werhe und Handelsgeschäfte. Schon im 18. Jahrhundert fallen die alten Mauern Zagrebs, die Stadt kann sich ausdehnen, frei imd gjcpß in ihrer Bauplanung werden. Der deutsche Charakter trat dabei immer mehr in den Vordergrund. Als erstes Buch Kroatiens wurde in Agram ein deutsches Kateodarium gedruckt, viele andere deutsche Bücher folgten, und die deutsche Sprache wuixlc vorherrschend, da auch die ersten Zeitungen, die Kroatien kannte und die ebenfalls in Agram hergestellt wurden, in deutscher Sprache erschienen. Das 19. Jahrhundert sieht Zagreb in steter Aufwärtsentwicklung. Deutsche und Kroaten schufen gemeinsam und friedlich bis etwa 1840. Da aber setzte plötzSich von gewisser Seite die Hetze gegen alles Deutsche ein, und die Anführer in dieser Hetze — die bekanntesten waren Gaj, Vraz, Demeter und Graf DraSkovi-ö — suchten das Deutschtum gewaltsam zurückzudrängen. Schon im Jahre 1847 wurde Kroatisch als Amtssprache eingeführt, aber die Kroaten (seit 1699 war Kroatien als Nebenland der ungarischen Krone Im Besitze Österreichs) hielten dennoch fest zum österreichischen Kaiserhaus und kämpften 1848/49 unter ihrem Banus Jeiacic, dessen Standbild auf dem schönsten Platz' Agrams steht, gegen die Ungarn, von denen sie sich in ihren Rechten bedrückt fühlten, als die Ungarn gegen Österreich revoltierten. Im ungarisch-kroatischen Ausgleich von 1868 erhielt Kroatien samt Slawonien eine Art Selbständigkeit. Noch bis zum Ausbruch des Weltkrieges gehörte es trotz aller Hetze serbaphiler Kreise in Agram und weit im Lande herum zum guten Ton, ein tadelloses Deutsch zu sprechen, wie auch mehrere deutsche Zeitungen in der Stadt erschienen. Das Jahr 1880 brachte eine schwere Erdbebenkatastrophe über die Stadt, aber da war es der eigene Lebenswille der »Stadt, vereint mit der umfassenden Hilfe, die aus den deutschen Kronländern der Monarchie kam, der dve Schäden überwinden ließ und der Entwicklung nicht allzu großen Abbruch tun konnte. Auch die mehr als zwanzig Jahre, die die Stadt im jugoslawischen Staatsverband mitmachte, konnte ihr das deutsche Gesicht nicht rauben, wiewohl von Belgrad aus alles versucht wurde, nicht nur das Deutschtum auszurotten, sondern auch die Kroaten zurückzudrängen. Massenhaft wurden Serben nach Agram gesandt, als Beamte, als Eisenbahn- und Postangestellte, als Bauern siedelte man sie an, alle Gendarmen fast waren Serben und am liebsten hätte man als Lehrer auch nur Serben gesehen. Die Kroaten wehrten sich verzweifelt gegen diese serbische Überflutung. Nun aber ist Agram vom serbischen Joch für immer befreit und Agram wird mit seinen etwa 150.000 Einwohnern in der Zukunft die Rolle spielen, die dieser Stadt schon lange gebührt. J.G.L. S)if iapanifche ^rira^flottr Es ist verständlich, daß sich bei einem Inselvolk, wie dem japanischen, die Kriegsflotte besonderer W'drt-schätzung erfreut. Das Selbstgefühl des Japaners ist stark mit seiner Kriegsmarine verknüpft. Einer der wichtigsten Marksteine der Machtentfaltung Japans ist die Seeschlacht von Tschuschima im Mai 1905, in der es den Japaner gelang, die gegnerische Flotte völlig zu vernichten. Zeichnung: üerull / »Bilder und Studien« Jaipans Kriegsminister Olkawa Dieses Ereignis hat sich tief in das Bewußtsein der Japaner eingegraben uid sie mit jener festen Zukunftsgläubigkeit erfüllt, aus der der Wille erwachsen ist, das politische Gesicht Ostasiens neu zu gestalten. Den angelsächsischen Mächten war der rasche Aufstieg der japanischen Kriegsflotte ein Dorn im Auge. Man versuchte deshalb durch alle nur möglichen Druckmittel Japan Fesseln aufzuerlegen, um das japanische Streben nach Flottengleichheit mit England und Amerika zu unterbinden. In der Washingtoner Konferenz von 1922 wurde Japan veipflichtet, eine Anzahl von Schlachtschiffen abzuwracken und den Bau der damals geplanten Schlachtschiffe zu unterlassen. Die auf den Konferenzen von 1922 und 1930 beschlossenen Flotteniverträge sahen vor, daß Japan nicht über 60 Prozent der Schlachtschifftonnage Englands oder der Vereinigten Staaten unterhalten durfte. Das Ziel dieser Verträge war, Japans Forderung nach Gleichberechtigung zu hintertreiben. Die demokratische »Freiheit« hat ja immer darin bestanden, die Freiheit anderer zu unterdrücken. Japan hat nie ein Hehl daraus gemacht, daß es die Bestimmungen der Flottenverträge als eine Knebelung seiner natürlichen Rechte ansehen müsse, und es hat dann folgerichtig zum erstmöglichen Termin die Verträge gekündigt. Auf diese Weise war seit 1937 die Flottenbaupoli-tik Japans keinerlei Beschränkungen mehr unterworfen. Man darf annehmen, daß die Japaner die Zeit inzwischen kräftig genutzt haben. Japan läßt sich dabei allerdings nicht in die Karten gucken, so daß die Gegner über die Flottenneubauten des Inselreiches im Fernen Osten völlig auf Vermutungen angewiesen sind. Ohne Berücksichtigung der Neubauten bestand die japanische Kriegsflotte im Jahre 1940 aus 9 Schlachtschiffen mit 272.000 Tonnen, 12 schweren und 25 Icichten Kreuzern, 5 der Küstenverteidigung dienenden alten Panzerkreuzern, 124 Zerstörern und Torpedobooten und gegen 60 Unterseebooten. Von diesen kann man verschiedene ihrer Größe und Bestückung wegen als Unterseekreuzer bezeichnen. An Flugzeugträgern und Flugzeugmutterschiffen waren zuletzt 11 Einheiten vorhanden. Sic dürften inzwischen durch mindestens zwei Neubauten verstärkt worden sein. Es ist bekannt, daß Jaipan bereits vor einigen Jahren zwei Schlachtschiffe von 42.500 Tonnen auf Stapel gelegt hat . An der Spitze des japanischen Marinc-ministeriums steht der Admiral Koshi-r 0 O i k a w a. Vor Übernahme des Ma-rineministerpostens war Olkawa Oberbefehlshaber der japanischen Seestreitkräfte in den pazifischen Gewässern und Kommandeur der Marinestation am Vo-kosuka. Et gilt als einer der besten Marinefachleute Jaipans und als ein ausgezeichneter Soldat. Das Marineministerium im Kabinett Konoye wurde ihm anvertraut, nachdem sein Amtsvorgänger Vizeadmiral Yoshida wegen Krankheit zurückgetreten war. Es wird heute nirgends in der Welt mehr bezweifelt, daß die Kriegsflotte Japans ein ungeheuer kampfkräftiges Instrument darstellt. Sie ist heute die drittgrößte Kriegsflotte der Welt, und man weiß nur, daß an ihrem Ausbau seit vier Jahren weiter mit aller Kraft gearbeitet worden ist. Gegenüber der englischen Flotte, die über weite Meere verteilt ist, hat Japan außerdem den Vorteil, seine Seestreitkräfte allein im ostasiatischen Raum konzentriert zu haben. Japan hat also in seiner Flotte einen Trumpf in der Hand, der in der machtpolitischen Konstellation hn Fernen Osten eine nicht 7U unterschätzende Rolle spielen dürfte. Str Xo6 ftutfd^erd Heim liebte seine Angestellten väterlich, besonders seine Kutscher, die ihn täglich zu seinen Patienten brachten. In seinem Tagebuch fand man folgende Eintragung: »Am 28. Oktober 1788 starb mein alter Kutscher Lampe, nachdem er einige Tage zuvor eine hohe Treppe heruntergefallen war. Im letzten halben Jahre seines Lebens war er selten nüchtern. Ungeachtet dieses Fehlers war ich ihm wegen seiner pienstfertlgkeit, seiner Geschicklic.ikeit im Fahren und seiner großen Bekaimt-^>chaft mit der ganzen Stadt dennoch gewogen, und sein Tod ist mir sehr nahegegangen. Könnte es seinem Leichnam angenehm sein, so würde ich ihn noch mit Bnnnt-weln waschen lassen.« WIRTSCHAFT ^u0&eutungctpolUif ^njjUschcs Kapital in Jugoslawien und Griechenland. Die deutsche Halkanoffcnsive bedeute! für hngland nicht nur den Verlust seines letzten politischen und militärischen Einflusses in Jugoslawien und Griechenland, sondert! sie wird für manchen englischen Plutokratei! auch eine empfindliche Sclinitllerung seiner Hinnahmen aus den Kapitalsanlagen in diesen Lündern mit sich brin^ren. Denn wie überall, wo es etwas zu liolen gibt, hatte sicli das britische Kapital auch in Jugoslawien und Hriechenland i-igiMiistet. lu Jugoslawien war es mit etwa 4Mner Milliarde Dinar vertreten, In erster IJnie war Englanil am jugoslawischen Hergbau intercb^siert. Im Jahre 1937 hatte es nahezu die Hälfte des gesamten in> Bergbau investierten Aktienkapitals in seinem Besitz. Vor allem ist liier die eng-lisclie Trepca Mines Ltd. zu nennen, die mit einem Aktienkapital von 2 Mill. Pfund Sterling HO v. H. der gesamten Blei- und Ziniker/^förderung Jugoslawiens beherrscht.' Die Erzbestände von Trepca werden auf etwa 3,3 Mill. t mit einem Durchschnlltsgehalt von 9,4 v. H. Blei und 6,4 V, H. Zink geschätzt. Außer im Blei- um! Zinkerzbergbau" ist englisches Kapital in Antimon-, Chrom, und Goldbergbau tätig. So wird beispielsweise der jugoslawische Bergbau auf Ciiromerz von der englischen »Allatini Mines Ltd.« be-herrseht. Englisches Kapital ist ferner an zwei großen Maschinenfabriken, an der Werflindustric, den Schiffahrtsgesell-schaften, chemischen Fabriken sowie an zwei Versicherungsgesellschaften beitci-ligt. Audi in G r i e c ii e n I a ii d ist das englische Kapital, über dessen Gesamthöhe hier allerdings keine genauen Zah- len vorViegen, stark vertreten. Im Gegensatz zu Jugoslawien, wo das englische Kapital erst in der Zeit nach dem Weltkrieg: eingedrungen ist, war die griechische Wirtschaft schon sehr frühzeitig Ausbeutungsobjekt des englischen Finanzkapitals. So ist die älteste griechische Bank eine Gründung der Lonian Bank Ltd. London; auch die Banque de Salonlque steht unter englischem Einfluß. Das führende griechische Bergbauunternehmen, die Laurium-Francais, ist eine englisch-französische GemeinschaftsgrUndung. Auch der Nickel- und Magnesitbergbau wird z. T. von englischen Unternehmen betrieben. Außer im Bergbau und Bankwesen ist 30anftre(t-^uOen englisches Kapital vor allem noch in der Textilindustrie und der Elektrizitätswirtschaft vertreten. Allerdings haben sich die Briten darauf beschränkt, Elektrizitätswerke nur in solchen Städten zu errichten, wo ein lohnendes Geschäft zu erwarten war. Die Folge ist, daß die griechischen Kleinstädte und Dörfer ohne Elektrizität und die an sich reichen griechischen Wasserkräfte erst zu 2 bis 3 v. H. ausgenutzt sind. Dieser kolonialen Ausbeutungspolitik setzt jetzt die deutsch.-Wehrmacht ein für allemal ein Ende. ^ritif(f)e £ape Atr SnOunrfe in Ncwyork, 28. April In den Vcrciiiifften Staaten verursacht der Bergarbeiterstreik immer größere Sorsen. Die Industrie wird immer weniger mit Kohlen bollefe-rt, was sich ns-besondere in der Rüstungsindustrie bedrohlich auswirkt. Nach der »Newyork Times« erwartet man in der amerikanischen Industrie, daß bald eine Reihe von Rüstungsbetrieben die Arbeit wird einstellen müssen, vor allem in den Htitten-betrleben, da es an Kohle mangelt. Viele Hochöfen erhalten gegenwärtig kaum noch 40% der benötigten Kohlenmengen. Die Stahlproduktk)in geiit in beängstigender Weise zurück. In Regierungskrelsen drängt man immer mehr auf energlscho MaBnahnien gegen die überhandnehmende Ausweitung der Streikbewegung im Kohlenbergbau. Es wird hingewiesen, daß es sehr lange dauern wird, bis die ausgeblasenen Hochöfen wieder In Betrieb gesetzt werdeil können. Zeichnung; Roha / »Bilder ui»d Studien« »Nun, hat der Herr Präsident Roosevelt freigegeben das Rote Meer für unsere Kriegslieferungen?« »Wie heißt freigegeben? Einmal haben unsere Leute Glück gehabt mit dem Roten Meer.., Aber das ist lange her!« (SntgeMfdD? TTMttrüungen Offene Singslund« Heute. Hon tag, 28. April um 20 Uhr Offene Singstunde im Theater. Jugend und alle Kullurbuiidmltgliedcr willkommen I 2055 Morgen, Dienstag, den 29. d. um 9 Uhr Vormittag wichtige Bläserprobe im Theatersaal. 2056 * Marburger Männergesangvcreln. Morgen, Dienstag, den 29. d. um 20 Uhr dringende Chorprobe (gemischter Chor). Erscheinen Pflicht. 2057 * Hornhaut und Hühneraugen entfernt Schmerzlos »Bata« Marburg. Das Schuh-s^chäft »Bata« ist von der Tegetthoff« Straße 7 (Alexanderstraße) nach der Tegetthoffstraßc Nr. 13 übersiedelt. 1781 ffttukiedtuts ÜBERSETZUNGEN, ABSCHRIFTEN und VERVIEL. FÄLTIGUNOEN übernimmt Handels- und Ma-schlnschrelbschulo Ant. Rod. Legat, Marburg, Ferdinand* Straße 4 (Vrazova ullca) 2033-1 TEILHABER für TischlerV. rieb in Mar« bur« sesuoht. 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Alle Ansprüche sind umgehend l>ei dem zuständigen politischen Kommissaren anzumelden. Die Nachforschungen der Besitzer nach ihren Tieren und Fahrten nach Windisch-Feistritz erübrigen sich, weil diese Nachforschungen von meiner Dienststelle aus durchgeführt werden. Der Chef der Zivilverwaltung in der Untersteierniark. Der Beauftragte für Ernährung und Landwirtschaft, gez. H a i n z 1 2044 Marburg, Obere Herrengasse 2. 2|| fNlClMi Ingonieur sucht ab 1. Mai son nlges möbliertes ZIMMER woniöglicii mit zwei Kästen. Anträge unter »Bahningenieur« an die Verw. 1990-r> An die Aufgeber von Anzeigen! Die Vorwaltung bchüll sich Ahäntler-imgen des Anzcigentextrs, soweit sie uui Grund der bestellenden Vorschriften nötig sind, vor» ohne daß der Anzeig