,«Fnih»N, W»hlßi»», str Ate VIII. Jahrgang «r ««4 Svnntag, ZdS. August tSSV. Die ^Marburger Zeitung" erscheint jeden Sonntag, Mittwoch und Kreitog. Pieise — für Mnrbnrg: ganzjährig L fi., hlilbjährig ü st.', vierteljahrig I fl. SV kr; für Zustellung nß Haus monatlich IVkr. — mit Postversendung: s^anzjahrig 3fi., halbjährig 4 st., vierteljährig 2 st. Die ein Mal gespaltene Garmondzeile wird bei einmaliger Einschaltung mit 10. bei zweimaliger mit 15, bei dreimaliger mit 20 kr. berechnet, wozu für jedesmalige Einschaltung SV kr. Inseraten-Stempelgebühr kommen. Znr .jl''lchichtl' iie-; Ta^ik!,. Au» den Delegationen, die schon ihrem Ende entgegeneilen, find die wichtigsten Rachrichten, daß am 26. d.M. dle österr. Reichsratht-delsgation über Antrag ZiemialtowSky'S den ganzen geforderten Nachtrogs' fredlt pro 1869 mit 3.790.000 Gulden annahm. Die ungarische Dele-gat«on thut dasselbe. Leytere nahm ferner einige Titel des Kricgsbud-a,ts.' worunter die Gatzenerhöhung bis einschließlich zum Major, an. Diese Nachgiebigkeit würde unS fast staunen machen, wenn nicht ein anderer Bericht uns die Ursache dcrsclben erklären würde, welche» lautet: Der Kriegsminifter erklärte hkute in Betreff der Nachtragskredite, die Verweigerung derselben mache eine imyierhin mögliche kriegerische Auf ftellung im Frühjahr unerreichbar. Nach heftiger Debatte wurde der Nachtragskredit belvilligt. Die Pl ankenste in er'sche Ordensablehnung sucht tnan voii obtn her dadurch weniger auffällig zu machen, daß man die U> sacke per Verleihung auf ein anderes Gebiet hinüber spielt. ES heißt nämlich: Da der Abgeordnete A. Plankensteiner die Ablehnung deS ihm verllrhenen Fran^ Josephs Ordens in einem an den Minister deS Jnnlrn gerichtet n Schreiben motivirt hat. so wird dem gegenüber hervorgehoben, daß lS nicht der Minister GiSkra und nicht politische Gründe gewesen, ivelche die Ordensverleihung herbeisührten. sondern daß die Verleihung aus Antrag des AckerbauministerS Grafen Potocki erfolgte, welcher Herrn Plankenstsiner wegen seiner landwirthschastlichen Verdienste ausgezeichnet »vlffen »vollte. Hätten unsere Minister die Praxis der Ungarn, die auch bei OrdenSverleihnngen die kaiserlichen Handschreiben kontrafigniren. an-genommen, dann wäre solch ein Mißverständaiß nicht tnöglich, welchem ja auch vorgebeugt wird, wenn die Ordensverleihung motivirt wird. »vaS lickantUlich bisweilen geschieht. Aus Frankreich sind außer den Senatsitzungen und der Reise der Kaiserin nach Korsika besonders bcmerkenSwerth die ablehnenden oft slhr charakteristischen Antworten der Ezilirten auf die Amnestie Napoleons, sie tiaulu dem Landfrieden nicht; übrigens hat die Regierung selbst Miß trauen hervorgerufen, indem ste lvtg»u einiger Persönlichkeiten, wie Ledrn Rollin. die Amnestie beschränkte und jene davon ausschloß, welche wegen einer Berschlvörung gegen das Leben des Kaisers oder einer anderen po« litischen Persönlichkeit vernrtheilt sind. In Spanien kehrt man wieder zum Besseren zurück, indem man die Hinrichtungen der gefangenen Karlisten ststirt, ja sogar den gefangenen Führer Pfarrer Miller pardonireu soll. In der Türkei gibt eS eine Verlegenheit nach der anderen; kau« bat man den Vizekönig von Egypten wieder in Reih und Glied gebracht, so lvird der Fürst Karl von Rumänien durch seine Reise zum Czaren nach Livadia und später nach Berlin verdächtig; ob es da auch so leicht gehen wird, ihn in'S richtige Geleise zu bringen, wie den Khedive, ist zu bezweifeln. ____ Wa< wollen die «atiouale« BolksfAhrer t Wieder naht ein Verfassungstag und zwar in unserer nächsten Nähe, wieder werden wir Tausende sich versammeln sehen, um mit lauter, kräftiger Stimme, mit männlicher Entschiedenheit sich dafür auszusprechen, daß die auf Tabors der versammelten Menge vorgetragenen und ohne Ueberlegung angenommenen Beschlüffe nicht die Meinung der Majorität des slovenischen. deS untersteirischen Volkes sind ; daß dasselbe vielmehr die Wohlthaten der Verfaffuug einsehend, auf Grund derselben an seinem eigenen Wohle weiter bauen will. Sehen wir uns die Beschlüffe der verschiedenen Tabors au, wie sie an einigen Orten Untersteiers und Krains zu Tage gefördert wurden, so bemerken wir vor allem, daß ihnen jcdlvedes freiheitliches Element fehlt; und doch lind sie nicht konservativ zu nennen, weil sie destruiren. auseinander reißen wollen, was Jahrhunderte lang verbuuden war. und weil sie Einrichtungen, welche auf verfaffungSmaßlaen Wege zn Stande ge-kommen, wieder verschwinden laffen-wollen. In prägnanter Weise sagt ditses die G. Z. Die nationalen VolkSsührer wollen, daß Alles hübsch beim Ntteiz bleibe, daher ihr Widerstreben, daher ihr Geschrei über die Unaussthr.. barkeit unserer Staatsverfassung! Würden die Voltsführer dem Volte ehrlich sagen, nicht — lvir können nicht, sondern wir wollen nicht eure Eine platonische Liebe. «rMung vo» Angust Schräder. (4. Forlsehnng.) „Verzeihung, daß ich nicht früher gekommen bin! stammelte ich. denn ich glaubte einen Vorwurf in dem Ausdrucke ihres engelgleichen Gesichts zu lejen. Aber dieser Vorwurf war so mild, so bittend, daß er eher einer Klage glich, die sie nicht auszusprechen wagte. Mein Gott, was hätte ich in diesem Augenblicke gethan, um die Leidende zu erfreuen! Ich fühlte, daß ich fäh^ getvesen, mein Leben zu opfern. „Vielleicht." fuhr ich fort, „habe ich eine Äunde getvahlt. in der Sie mich nicht erwarten — eS ist noch früh." „Den Freund erwartet man stets!" antwortete sie mild lächelnd. „Seien Sie mir tausend Mal willkommen." Wir ließe,« unS in dem Sopha nieder, nachdem ich meine Bücher auf den Tisch gelegt hatte. Der herzliche Empfang hatte mich jedes Vorwandes zu meinem Besuche überhoben. Jetzt sah ich, daß Antonie einen Brief iu der Hand hielt, den sie mir verbergen wollte. „Ich störte Sie in einer Lektüre?" begann ich. „Und »Venn anch, antwortete sie; die Störung ist mir ebenso will-kommen, als Ihr lieber Besuch selbst." Hastig verbarg sie den Brief in der Tasche ihreS KleideS von schwarzer Seide. Ich sühlte eine Anlvandlung von Eifelsucht und konnte mich der Frage nicht erwehren, die ich mit unsicherer Stimme aussprach: ..Hat der Brief eine unangenehme Nachricht gebracht?" Antonie zog den Brief wieder hervor. Sie zrrdrnckte ihn wie krampfhast in der zarten Hand. Ihre bleichen Lippen zitterten und der Busen hob sich stürmisch. Eine heftige Belve-gutig hatte sich ihrer bemächtigt. Mit Furcht und Zagen erwartete ich die Antwort. Sie schtvieg lange; ihre Blicke hafteten auf dem Briefe, der das Postzeichen „Berlin" trug. Plötzlich sah sie auf; eine wunder-bare Energie sprach sich in ihren sonst so milden Blicken auS. Diese Verlvandlung erschreckte mich auf's Neue. Indem ich sprechen wollte, fragte^ hastig: „Mein Freund, haben Sie Furcht vor dem Tode?" Ich bebte zusammen. „Wie kommen Sie zu dieser Frage?" Antonie blieb ruhig ernst. „Ich möchte Ihre Ansicht hören. Antworten Sie mir unumwunden, lch bitte Sie darum. Wenn man Ihnen jetzt sagte: Ihre Tage sind gezählt. Sie haben nur noch bis dahin zu leben.. „Mein Gott, unterbrach ich sie zitternd, ist man so thöricht getvesen, Ihnen solche Dinge zu sagen?" „O, so antworten Sie mir doch!" rief sie ungeduldig. Es liegt mir viel daran, von Ihnen zu hören, wie Sie darüber deuten." „Ihnen gegenüber, meine liebe Gräfin, müßte ich bedaueru, daS Leben so zeitig verlassen zu müssen, das noch einen Schatz birgt, den ich in jener Welt nicht finde." ..Das ist ein Unglück, wahrlich, das ist ein großes Unglück. Aber, fuhr sie rasch fort, wenn man weiß, daß der kostbarste Schatz in dieser Welt nicht zu erreichen ist, wenn man keine Hoffnung hat... weu» Alles, was man unternilnmt. fruchtlose Bemühungen sind... würden Sie dann noch an dem irdischen Leben hängen?" „Äm Namen Gottes, woher kommen Ihnen diese schwarzen GedaN' ken?" unterbrach ich sie erschreckt. Antonie warf einen melancholischen Blick ans den Brief. „Der hiesige Badearzt schien über die Natur meiner Krantheit nicht im Klaren zn sein, weil er die Antezedentien derselben , nicht tannte. „Ich weiß eS." ..Sie. mein Freund V" fragte sie. „Ich habe bei dem Arzte Erkundignna^cn eingezogen. Er sagte mir was Sie mir so eben gesagt. Hat er an Ähren früheren Arzt in Berlin geschrieben?" Ja." „Und die Antlvort?" „Ist diesen Morgen unter meiner Adresse, aber versiegelt, ein-getroffen." Berfaffung autsührtn. weil sie für unsere, der BolfSführer, Zwecke zu freifinnig ist. weil fie dem Volke jene Rechte i^ewährleistet, der die Volks« führer nur sich selbst vorbehalten wissen wollen. Sagten sie daö dem Volke, dann würden die BolkSmassen selbst zu denken und zu beurtheilen beginnen, ihren eigenen Willen bekqwmen und M selbst so AlleS sein, wie fie unter ihren jetzij^en Bol^slillrern „Nichts^lnd. Dadurch wenden sie ^taatsgesührlich. Haben uns nicht di^ traurigMKeiMe des Sahves 18^ zu Genüge gezeigt, wohin Ocher; reich a? GoWr^taat MomMen? H.U Me Megierunq nicht selbst, gedrängt ^uA ^ANgMSsälle. die OesterW an den Rand des Unter« MheWche Bahnen eingDlagtN? Hat nicht der Rück« zspoljtik Btlkrevl's gemacht, vom Neuen »es verloren gegai^^ne freiheitliche In- gangeS s^tlyeMlcye schritt, »n «an nÄ der SMiruz Strasc für j md wahrlich, die Erscheinung ist in der Geschichte der Völker neu. daß vö»'genannten Volkssührern gegrn die Freiheit des Volkes ange» kämpft witv; sonst kam die Reaktion immer von oben, und wir in Oester, reich sollen ^um Spotte anderer Völker der Welt das Schauspiel bieten, daß das Volk die Freiheiten, die ihm aus verfassungsmäßigem Wege ge-worden, zurückweiset und wieder lieber absolut regiert sein will, wenn dabei einige nationale Utopien erfüllt werden. Osterreich muß zuerst er starten, nach Innen und nach Außen; scine finanzielle Lage. Hebung d.s Unterrichtes, Förderung deS Handels und der Industrie, alles dieses ver-langt religiösen und nationalen Frieden in» Innern, damit die Machtstellung »ach Außen wieder errungen werde, die es einstens gehabt und die i^ sttner geographischen Lage rnd geschichtlichen Vergangenheit nach gebührt. Damit aber dieß geschehen könne, ist die Entwicklung, die gesetzmä-ßige Fötderung unserer gewährleisteten Freiheiten nothwendig. Und dieser ii^twicklung streben die nationale» Führer entgegen, um partikularistische Interessen voranzustellen, und so lassen fie das Ganze um eines TheileS willen fahren. Daß alles, was bisher bewilligt worden, schon vollkommen sei, wird Niemand behaupten, wir befinden uns eben im Entwicklungsstadium unserer Berfaffung; Schäden, die während emeS mehr als dreißigjährigen Absolutismus entstandikn. die theilweise durch die spätere Reaktion ver. arößtlt wurden, lassen fich nicht über Nachl heilen; die Bildung, die un-ftrem Volke durch viele Jahrzehnte svstematisch vorenthalten wurde, wird erst allmüM in dasftlbe eindringen und dadurch der Verfassung, der Freihen besfewen zuganglicher machen, weil cS dieselben erst begrelsen wird, treibt daher auch die G Z.: ' Wenn schon die bisher erfiossenen konslitulionellen Gesetze nicht durchwegs alle Nationalitäten. Glaubensgenossen und Volksklaffen gleichmäßig bestiedigten. so kann doch nicht gelängnet werden, daß unendlich viel gutes Nene« geschaffen wurde, dessen Segnungen fich erst dann gemeinwohlthätig äußi^ru, wenn fich diese Gesetze in das Volk eingelebt haben »Verden. ES kann auch nicht gelängnet werden, daß gerade unter dem Schutze der sreifinnigen Gesetze auch die nationalen Elemente die Freiheit und das Versammlungsrecht gleich dem Deutschen besitzen. Warnm also die Staats-verfaffung nicht ausführen, gegen die Staatsgrundgesetze sich ereifern Uph ^ ich möchte sagen — daS ausländische Joch herbeisehnen, wenn man gleichzeitig an den Einrichtungen der neuen Gesetze entschiedenen Antheil nimmt? — Jeder österreichische Staatsbürger muß zuerst Oester-reicher und dann erst Deutscher. Czeche, Pole. Slovene u. s. w. sein, den« ein mehr als tausendjähriges Band verbindet innig die Nationali-täten Oesterreichs. Und wenn schon jede einzelne Ration ihre eigene Sprache, Sitten und Gebräuche hat, so haben fie doch alle zusammen offenbar nur ein großes, gemeinsames Interesse, das da ist: Wahrung der anaebornen und Menschenrechte, das Streben nach freiheitlicher Kort-entwicklung und die brüderliche Einigkeit in allem Großen, Schönen »nd Guten. Nur in der Einheit liegt die Macht und Größe. Die Trennung der österreichischen Nationen, die Zersplitterung der einheitlich« Macht und die Selbständigkeit der einzelnen Nationalitäten in frei»ürgechche> Ländern und Ländergruppen führt zum Rückschritte, zum FöderalWnus und mit l^um Moluti^ns oder zum Verfalle O^erreichs. Du« aber ^n kiln,^ahrer Oesterreicher wollen, er sei nun ei« Deutscher, ei« Poie, che. Movene u. s. w.; wer es aber de«noch will, de? ist doch min-ei^ kein Patriot Oesterreichs! Mögen das die nationalen Führer bedenke« und überzeugt sein, daß mlt ^der fortschreitenden Bildung ihnen immer mehr der Bode» unter den Mtzen weggezogen wrrd, daß sie den geitenstrom nicht aufzuhalten im Mande sein werden. _ Kermischte Nachrichten. (Ein Gauner-Telegr amm ) Gin Mörder in S. Franziska wurde kürzlich vor den Richter geführt; kaum hat Letzterer Platz genom-me». so bringt der Diener ein Telegramm, das il»m mittheilt, seine Tochter liege im Sterben. Bestürzt eilt er fort, allgemeine Verwirrung, der Mörder entspringt und — das Telegramm ist falsch! Der Verbrecher selbst war der Urheber desselben. (Ein Matrose eines englischen Schiffes) bekam in China mit einem Eingeborenen Streit nnd glaubte das Ding auf echt englische Weise durch Boxen beendigen zu müssen. Er stellte fich in Post-tur, doch ehe er fich's versqh. drehte fich der Chinese wie ein Kreisel vor ihm und gab ihn mit der Ferse einen solchen Schlag an den Kinnbacken, daß der Matrose fast rücklings niederfiel. Ländlich, stttlich l (Marienkäferch e n als Wo hlthät er.) Der Südwesten Englands ist in den letzten Tagen von so dichten Schwärmen drS Mari-enkäfers besucht worden, daß man unwillkürlich an eine der egyptischen Plagen erinnert wird. In diesem Falle find die Insekte» aber »icht zur Plage, sondern zum Segen gekommen; fie befreien die Hopfenpflanzungen von den Btattläusen, von welchen diese ungewöhnlich stark litten. Woher diese dichten Schwärme von Marienkäsern komme» und wie fte mit ihren schwachen Flügeln im Stande waren, den Kanal zwischen England und dem Kontinente zu überfliegen, weiß ebensowenig Jemand, wie weshalb wir in diesem Jahre keinen einzigen weißen Schmetterling haben. (Eine Frau inNeworleanS) war angeklagt, eine» Bor-übergehenden mit kochendem Wasser begossen und schwer beschüdiat zu haben. Zu ihrer Vertheitigung brachte fie vor, daß fie die vorübergehende Person für ihren Ehemann gehalten hätte. Murliurger Berichte. Marbnrg, 28. August. (Pflugfest Kaiser Joseph II.) Der hiesige polit. volksw. Verein hat an daS Festkomite deS PflngfesteS Kaiser Josef II. ei» Be-grüßu^stelegramm abgesendet. (Aus der Gemeindestube) Der gewählte Bürgermeister. Herr Josef Bankalari, wurde am 15. d. M. von S. M. bestätigt. Di, nächste Gemeindeausschußsitzung ist am Dienstag den 31. d. M. Bei selber wird die Angelobung des Bürgermeisters und Vizebürgermeisters. die Wahl der Sektionsmitglleder und der fünf Mitglieder des Stadt-schulrathes stattfinden. nr „Demnach wissen Sie nicht ..fragte ich ängstlich. „Ich habe den an dcn Badearzt bestimmten Bries geöfsnel." „Wie unvorfichtig!" „Immerhin, aber ich wollte die Wahrheit kennen." „Und was antwortet der Arzt in Berlin?" „Daß ich den nächsten Frühling nicht erleben werde." Ich stieß unwillkürlich einen Schrei anS nnd verhüllte das Gesicht mit beiden Händen. Als ich nach einigen Augenblicken die junge Dame wieder ansah, umschwebte un kaum nierklicheS Lächeln ihren schönen Mund. „Ach, flüsterte sie. wie Sie jeßt, war auch ich Anfangs davon ergriffen, denn jeder Sterbliche besitzt inftinktmäßig Furcht vor dem un-bekannten Lande, aus dem Keiner zurückkchtt. wenn er es einmal betreten hat. Dann aber habe ich nachgedacht und liin ruhiger geworden. „Rein, rief ich, das ist nicht möglich! Sie haben den Bries nicht recht gelesen. Sie haben ihn falsch verstanden." ' Antottie reichte mir den Bries. den sie in der Hand hielt. Ich suchte die Unterschrift; sie war die eineS berühmten ArzteS. „Lesen Sie! Lesen Sie! sagte Antonie." Ich last hastig die Zeilen. Der Arzt erzählte, wie er vor einigen Jahren das Uebel der Gräfin kennen gelernt, bezeichnete die Fortschritte desselben und die Behandlungsart, die er ausgeführt, um der Krankheit zn steuern. Cr schloß mit den schrecklichen Worten: „Ihre Heilquelle wird, in Verbindung mit der von mir begonnenen Behandlung. paS Leben unserer Kranken bis zum nächsten Früylinge ftisten." Das Papier entsank meiner zitternden Hand. „Nun, fragte Antonie, ist daS nicht deutlich genug geschrieben? Habe ich de» Inhalt falsch verstanden?" „Nein, der Mann täuscht fich! ES ist nicht wahr! Ich glaube ihm nicht. Das ist nicht möglich. eS kann ja nicht möglich sein! DaS ^Uttheil ist falsch." Antonie schüttelte schmerzlich das Haupt und sagte mit sanfter Stimme: „Was sollte den Mann bewegen, ein falsches Urtheil über mich abzugeben?" „Er ist ein untvissender Arzt!" „Ihre Unglänbigkeit. mein lieber Freund, ist durch nichts gerecht-fertigt als dnrch Ihren Wunsch, mich zu trösten uad glücklich zu sehen ich danke Ihnen dafür. DaS Urtheil des Arztes aber ist auf seine Wissenjchast gegründet. Außerdem aber find Sie in Betreff dieses Punktes der am wenigsten aufgeklärte uud der parteiischeste Theil — der Ärrthum muß demnach auf Ihrer Seite fein." „Aber der Berliner Arzt hat Sie seit langer Zeit nicht gesehen, sein Urtheil gründet fich auf nichts als aus Voraussetzungen... konsultiren Sie einen anderen Arzt." Sie drückte mir innig die Hand nnd sagte: „Ach. mein bester Freund, wie gut find Sie! Aber ich. bitte Sie. fachen Sie nicht Hoffnungen wieder an. die man füglicher verlöschen sollte. Es ist besser, man hat Gewißheit über ein Unglück, als daß man fich darüber täuscht. Weiß mau das Unvermeidliche, das uns erwartet, so sucht man nach und nach die Seele daran zn gewöhnen." „Demnach schenken Sie dem Urtheile ohne Widerstreben Glauben?" fragte ich halb schmerzlich, bald zornig. „Ach. ich muß ja wohl!" „Sie scheinen die Hoffnung zu verbannen, an der doch jeder Mensch bis zn seinem letzten Hauche häugt. Man möchte glauben. Sie hätten Furcht vor dem Leben." „Das Klügste wäre, das letzte Urtheil lvie eine Befreiung zu be-. trachten, antworte Antonie. Die Ergebung wird dem To1>eskampse seine Schrecken rauben. Ich werde freudig die letzten Stunden verleben, die mir das Schicksal noch gönnt, ohne sie zu zählen, ohne sie zu beweinen." Ich war meiner Sinne nicht mehr mächtig. „Aber ich ^ aber ich l" rief ich aus. „Sie? wiederholte Antonie. Sie werden mir. mein lieber Freund, die letzten Tage verschönen und die Vorbereitungen zu meinem Tode leichter machen. Ich weiß, es ist ein trauriges Geschäft; aber Sie unterziehen sich ihm mit der Freundschaft, die ich an Ihnen zu schätzen gelernt h ^be." Ueberwältigt von meinen Gefühlen sank ich zu ihren Füßeu nieder. Ein Thränenstrom rann auS meinen Augen aus ihre zitternden Hände. „Nein, rief ich, Sie werdet» nicht sterben! Denken Sie nicht au Re. (« » derK yM. -» ä d ch e n sH u l e) »tzse Schuljahr am 28. AuAuft mit dem Dmttamte und der Alaffmvetlefvng. Die Anstalt. Vit ^genwärtig ü Klaffe« enthakt, wurde im velWsmm Jahre von 260 Schulerinnen besucht, von welchen 51 die Boizngstlasse. 120 dn l.'Folt. ^ngstlaffe und 58 ungenügende Fortgangßnoten erhielten. — Die Schülerinuen der 5. klaffe wurden theils gemeinsam mit jenen der 4. Klaffe, theils in abgesonderten Stunden in literären Gegenstanden von 3 Lehrern unterrichtet. — Die Arbeitsschule besuchten 160 Schülerinnen, Es lüge sehr im Jntereffe der weiblichen Schuljugend Marburgs, wenn sich der li^bl. Vemeinderath entschließen würde, die gahl d»r Lehrkräfte im künftigen Schuljahre entsprechend zu vermehren. — Wollen wir von den L'hrkriiften, die in ihrer Weise alle gleichmäßig, in vollkommen ent-sprechender Weise gewirkt. Jemanden hervorheben, so ist ^ies der dirigirende Lehrer Herr Habianitsch in Bezug auf naturwissenschaftliche uttd Herr Iaksche iu Bezug auf geographische Disziplinen, die sich besonders her-vorgethan. (Fahrpreisermäßigung.) Zu dem 3. Berfassungstage hat die k. k. priv. Südbahnaesellschaft für den Zeitraum vom 4. bis inel. 9. September d. I. für alle Linien der Gesellschaft, außer dcr Tirolcr Linie für die S. und 3. Klaffe den halben Fahrpreis bewilligt. (Preßprozeß.) Bei der Schwurgerichtsverhandlung gegen den flüheren Redakteur der „Marburger Zeitung". Franz Wiesthaler. die bekanntlich om I.September statifindrt und dasBergehr« der Aufreizung gegen die katholische Geistlichkeit (z. 302 St. G. B.) zum Gegenstande hat, werden solaende Mitt^lieder deS Gerichtshofes sungiren: Herr Prä sident von Best als VorsiKender und die Herren Landesgerichtsräthe: Dr. Martiuak und v. Garzarolli als Richter. Als Haiwtgeschworne wurden ausgelost: die Herren Kammerer Franz in Cilli, Grach Georg in Gutendorf. Kandulcher iSduar-» in öilli. Pack Kaspar iu gelberndors. Dimek Anton in St. Martin, Kovatsch Johann iu Arndorf. Premru Joseph. Josenko Gregor. Laßnig Anton. Kubafta Karl. Lößnig Adam in Cilli, Kakot Kaspar iu Reudorf. Pallier Florian in Stopsche. Priuscheg Joseph in Buchberg, Kirchner Anton. Dr. Mörtl Johann, Herzmann Ludwig. Wolf Christian in Cilli. Novak Jos'ph in Werbuo. Goveditsch Joseph iu Tüffer. Wertscher Florian in Cilli. Sametz Karl in Runtole, Hermann Jobann in Tüffer. Dr. Bratkovitsch Johann. Prof. Hlu^tschit Anton in Cilli. Koschuch Georg iu Jvenza. Kopatsch Martin in Ander-bürg, Mathes Friedrich in Cilli. Dr. Henn Karl in Hoheneck, Gsund Aranz in C'lli. Grabitsch Anton in Petschruje. Gorischeg Kaspar in Cilli, Dobovischeg Johann i» St. Georgen. Recher Joseph in Sachsenfeld. Kv«i«er Jos'ph i« Cilli, Koß Johann in Arzlin. T. P. Ethtzgesandt. Geehrter Herr Redakteur! Ctsuche höflich mitfolgeudes Schreiben in Ihr geschätztes Blatt auf» zunehmen. Achtungsvoll Friedrich Brandstätter. Euer Hochwohlgeborenl Den Empfang Ihres verehrten Schreibens vom 21. d. M. bestäti' gend finde ich es im Jntereffe der Versaffungspartei für nothwendig. Sie aufmertsam zu machen, daß vor »venigen Tagen ein Herr aus Marburg hier die Kunde verbreitete, die Stadt Marburg betheili^e sich in keiner Weise an dem Rothweiner Berfaffuugstage und die Theil« «ahme der Stadtbewohuer werde klein sein, tveil man mit Ihnen und Ihre» Ansichten nicht hamonire. signation. nicht an den Tod. Wenn Sie das Leben Ihrer selbst willen nicht mehr achten, so verschmähen Sie eS wenigstens nicht wegen Deren, die Sie lieben. O sagen Sie mir. daß Sie sich der Genesung befleißigen wollen!" Die Gräfin schien von einer tiefen Rührung ergriffen zu sein , sie neigte sich zu dem Knienden hinab und rief in einem zärtlichen Tone: ..Um aller Heiligen willen, stehen Sie aus!" ,.Versprechen Sie mir. daß Sie nicht mehr an den Tod denken wollen! bat ich flehentlich, indem ich ihre Hände mit meinen Küffen und Thrünen bedeckt,." „Im Namen Gottes, mein Freund, stehen Tie auf!" „Wenn Sie mir das Versprechen gegeben...' „Was fordern Sie von einer Kranken, die Sie in kurzer Zeit ver-geffeu werden?" rief fie, nun auch weinend. ..Antonie, ich liebe Sie!" Die Gräfin stieß einen leichten Schrei aus. „Ich liebe Sie!- wiederholte ich, nur meinem Schmerze folgend. Ich liebe Sie. und wenn alle Aerzte der Welt Ihrem Leben ein nahes Ziel verkündeten." Antonie entriß mir plötzlich ihre Hände. Sie nahm ihr Tuch und verhüllte das Gesicht. Ich horte, daß sie leise schluchzte. Dann sah fie mich mit einem unbeschreiblich »ärtlichen Blicke an. faltete die Hände und ließ das Haupt auf die Brust herabfinken. „Das ist ein Unglück!" flüsterte fie schmerzlich vor fich hin. „Für mich, antwortete ich rasch, tvenn Sie eS verschmähen, mir Ihre Gelegenliebe zn schenken!" „Verschmähe« ?" fragte fie unter Thränen lächelnd. „Mein Freund. Sie lieben eine Sterbende, und tveil ich.. „O vollenden Sie, vollenden Sie!" rief ich. ..Und weil ich ... Sie tviederliebe..." ..Antonie! Antonie!" Ich lag wie ein Betender vor ihr auf den Knieen. Sie neigte sich und driickte einen Kuß auf meine Stirn. „Wenn ich zu leben wünsche, fügte fie hinzu, so wünsche ich es. um Sie glücklich zu machen!" (Fortsetzung folgt.) Ich für meine Person bin fest überzengt. daß dem nicht so ist. ob-gleich auch mir die zwischen Ihnen und Ihren Gegttem geführte Zeitunas-8. ist. Gegner hat jeder Mensch ; es ist aber un- glaublich, daß dte Stadt Marburg in der Mehrzahl fich durch Borein- genommenhelt oder Animofität gegen den Veranstalter der Bersammlnna bestimmen ließe, abseits zu bleiben. t-mm.ung Sicherlich find eS andere Ursachen, »velche die Stadt Marbura hinderten dem SZeispiele der Stadt Cilli zu folgen. Diese Ursachen s ch nell jt e I» s zu veröffentlichen, ist dringendst nothwendig. denn ^S lvare möglich, daß jener Marburger. der hier so geschickt das Gift des Zweifels einzuträufeln wußte, als Sendling einer aewiffen Clique auch anderwartS daS Manöver^ wiederholt, und die Theilnahme von Seite der entfernteren Städte und Märkte deS Unterlandes eine ganz gering-fugige bliebe. » - v v Mit größter Hochachtung Euer Hochwohlgeboren ergebener Luttenberg. 27. August 186S. ^ Elugefaudt. Vii dtn WKHltr in Rr> zog. Sit mSfiei, fich du Sochc s, »»rfteS,«. al« ob »icht Herr Ba». kalan.sokdern«IIAnderer^ z-B H-rr g »»»dftnte». ,«« iltwahli Word«« wätt z ditskr Hütte (A. 12 de« «.-St ) «sr sti»«r »eftä-tiguag di« neu gewählten Autschüsse zur Sißung «icht berufen dirfm. Auch ein kihler. Da» Dienstmäunir Institut b»Aiug S-untag de» IS. Aua«» Z. den S. Iahrgau« seine« Bestehen«. « . Anhörnag einer Messe versügten sich um ll Uhr unter vormtt ihre« Inhaber« Herrn Anton Hoinigg die ganz neu uniformirteu 16 Dienstminner in da« Rathhan«, wo der Bürgermei^er Herr Joselih vankalari mit knrjen aber kräftigen Worten da« Wesen der Aiiftalt «»d ihren Pflichteiitrei« berührte und im Sinne der JnftrnMon die »»»'i»'.«',« treucr und gewifsenhafter Pslichterfiillnng sowohl gegen da« Publik«« al« auch gegen ihren Ches dnrch Nachsprecht» und Handschlag j«de» »nj'lntn abgenommeu, und hieranf dir BerdiensiprSmie« für de« Mo«al Juli vertheilt hat;—und zwar erhielt die Prämie «it S V«lb»r> gülden der Oberdienftmau» »r. I, mit 2 Gulden der Vberd>«»ft«a»a Rr. S, dann mit 1 »ulde» der OberdieuMau« Rr. S. eudllch die Die»ftmSn«tr Str. S. 1ö und 4. «ach dem Verdienste wnrde« a»ch belobt «nd -»««»«ichile«: Der «agenmtisttr ZoseH Piller mit Inspizienten- der Vbtrdievsiaann «r. t Joseph «ern mit «agenmeister- unddie Diensimän-er «r. S «ad 8 Mi» vberdie»fIma«n«A«»uich»u»g. . begkitet« eine fehr herzliche «nd eindriialich« A-fprach« de» Herrn Burgermeifter«. welche auf die sämmtliche« I«»!«»««« d« Institut» eine« sichtlich »rre««dtn Sindrnk «achte. Schließlich wnrde vom Herrn Bürgermeister der gute «uf dieser für den öffentlichen Verkehr gemeinnußigeu, bei Teuer«brü»ste« «nd anderen öffent-Unglü»werthen Einrichtung»« gegen seinen Willen eine Konkurrenz erleiden müßte. Herr Anton Hoinigg dankte hierauf in Rame« seiner Institut«-Ändividuem für das errungene Vertrauen und Anerkennung, nnd ver-sicherte, daß er in Hiaknnfi, so wie bither keine Mühe scheuen werde, da« Institut zum allgemeinen Wohle der Stadt Marburg zn leiten «nd da« möglichste beizutragen, damit da« Publiknm die Sinrichtina »»»selben nicht al« ein auf bloßen Eigennutz bernhende« Unternehmen ansehe, s»»der« vielmehr daß e« von der Bemühung überzeugt fei, daß er dem öffentliche« Verkehre ein ehrbiire» und anständige« Institn» eihalien wolle, indem da» Auskommen de» Arbeiter« nicht auf die Zufälligkeit de» Betriebe« angewiefen ist, wo der Uuternehmer sich vo« seinen Leute« eine sichere Abgabe geben läßt, f««d»r« der Dienstmann erhält nebst seiaem Anzüge «nd festem Wscheiloh« a«ih mo«atlich» Tantieme« «ad Prämien, nnd so nnter all»« Um^de« ei« sichere« A«tk«mmk« genießeiid, verdient er «msomehr die Vtrtratz»«-Würdigkeit gegmSber den «omi>t»uten. al« ei« nicht unter so strevg^ gtre-gelter Aussicht steheuder Packträger, da für den Dienstmann überdie« vermöge Konzession eine Garantie von so st. bestellt ist. — Ein Unparteiischer. Geschäftsberichte. Mariiueg. 28. Aug. tWocheumarktsbericht.j Weizeu fl. 4.40. Korn «l S.—. Gerste fl.0.—. Hafer ft 1.92. «uturutz fi. S.10, Heiden fl. S.St». Hirsebrei» « 4.20, Hirse fl. 0.—» Bohnen fl. 0.—. Erdäpfei fl. V.95 pr. Meßen. Rindfleisch Zb. KaibNeikck 2ü. Schweinfleifch jung 2ü tr. pr. Pf. Holz, hart 80" fl. 10, 18« fl. 4.K5. weitb 30^ fl. 0.—. 15- fl. 8.50 pr. Klafter. Holzfohle» hart fl. 0.70, weich fl. 0.b0 vr. v?ekin Heu fl. 1.40, Stroh, Lage?' fi. 1.20. Streu- fl. 0.80 pr. ^n»tUerIn mit bestem »Irsols«, äoob virä i«Ide» «obou so vielkaob naebKsmaobt unÄ vörtälsobt, ck»»» iob Wieb eutSLbIo»sen bab?, um eins ecbto 'iVkare erbalten, äireot »v Luer 1?VokIesdoren mit äer ViUe niiob i-u ^enäen, mir per ?ostnaeb> »»dme 4 k'lks^vu ^natborill Ickunäwgsser und 2 Loksobteln ^aknpulvvr per ?o«t Luenssn6en. — luäsm iob meine Litte noobmals vieäerbole, esiebno iob miob mii xrvskter ttvebaebwnx er^ebevster Ic. öe7.irlcsnr2t. kabsn in: Ickarburx bei Herrn vancklari, ^potbetrer unü in Ikuobmi^vns Luvstbanälunx; Oilli bei Orisper, in Vsumbsvbs unä in k»u8oksrs ^potbelce; Sauerbrunn iu äer.^potbeke; Kacllcsrsburg 1. ^eitz-ioxor; v^ureolc bei Kurier ^erlak; ^Varasäin in klal-ters ^potlielce; I^uttenlierss bei ^'ilbelm; Robitsoli in krispers ^potbeko; i n 6 iseb - l! ra?. in ^n^merbnvbers ^pvtbeke uuä bei ^. Xa-li^sritseb; ^jväisok-1.anäsb6rk in VaZsuIivbi, ^potbeke. 27 20V Stück Bodm-Laden, 2 Klafter lang und Zoll stark, sind zu verkaufen bei Johann Detscher in ObcrpulSgau nächst Marburg. (54S Der Biehmarkt in der Magdalena'Vorstadt zu Marburg lvird Samstag den 4. September abgehalten. (550 Z. Volkmavn's Phlltsgraphischer Zalsn in Herrn Stichl'S Garte« ist für Aufnahmen in den Monaten Juli und August jeden> SonntOH und Montag von 9 bis 3 Uhr geöffnet, und eS wird freundlichst ersucht, die bestellten Bilder am nächstfolgenden Sonntag von'Früh bi< Abends in Empfang zu nehmen. . - (436 s Echt Wtril^avischt Nühmaschineli von DaS Ron xlu» ultra zum Familien Gebrauch und für Gewerbetreibende, zu haben bei 394) Marburg, Burgplatz Nr. Das Neueste! __K. k. auöschl. prtv. E««d- «ad Gkßchtspaßa). Z! « l S Diese Pasta überbietet alle bis jeht bekannten Schönheitsmittel der»?' Haut; ihre vorzüglichen Ingredienzien und öligen Substanzen verhindern^ daß Bertroekuen und Spriimen der Haut, geben derselben eine dauerhafte sammtartige Weiche, durchsichtige nud blendende Weiße und ersetzt »oll 206 kommen die Seife. — Preis: K fl. KV kr. Alleiniges Hauptdepot in Marburg bei ?. ItollstotU. Eisenbahn-Fahrordnung fiir Marburg. Eilziige. Verfvne«tÄge. Bon Wien nach Trieft: Ankauft 1 Uhr 59 Min. Rachmittag. Ankunft 8 U. 8 M. Krüh. 8 ll. 44 M. Abends. Abfahrt 2 Uhr 2 Min. Rachmittag. Abfahrt 3 „ 20 „ „ 8 „ 50 ^ „ Von Trieft nach Wien: Ankunft 2 Uhr 37 Min. Nachmittag. Anknuft 6 U. l9 M. Krüh. L U. 55 M. Abends. Abfahrt 2 Uhr 40 Min. Rachmittag. Abfahrt 6 „ 31 „ „ 7„7„ „ I««» ü. k. pmUegirte Mbahn-Gesellschast. ^eiiI)cklLi»Mi>«iteil. Die Bauausführung der 13 81 Meilen langen Strecke ist an Unter- nehmer zu vergeben. Die auf die Ausfiihrung dieser Strecke reflektirenden Unternehmer können bei der Bau-Direktion (Siidbahnhof, Administrationsgebiiude, .8. Stock) von den Bauprojekten und deu Vertragsbestimmungen dieser Strecke Einsicht nehmen. Die vUeete sind bis RS. September d. J. einzureicheu. Wte«, am 2.'». August 186S. Die General'Direktion. ^^ikrantmortliche Redaktion, Druck und Verlag von Eduard Ianfchitz in Marburg ,