Nt.8ft. -^— Freitag, 9. Apnl 1897. IllhiglUlg 116. Aibacher Mung. V^iz n 1^"^^ Mit Post Versendung: «anzjählia fi, 15, halbjährig st, ?'»«. Im C,mptoir: " I"sela!^ F°'b,a<,n8 st. b'üli. Für dic Zustellu»» in« Hau« gaiujahri« st, l. — InstrtlonSgebllr: F>ir ^,„ " °'^ Hu 4 Zeilen 25 lr,, größere per gelle e lr,: bei öftsren Wiederholungen per geile 3 lr. Vle »Laib, geil,» erscheint täglich, mit Ausnahme der Honu und Feiertage, Die Uimlnlkr«««« befindet stch llonare<»plah Nr. ll, die Uedactlan Vahnhofgasse «r. »<;, Sprechstunden der «ebaction uon s bl« 11 Uhr vormittag», Unfranlierte Arlefe n»en nicht angenommen, Manuscriple nicht znru^geftellt. Amtlicher Theil. gnädigst' ^' "^ k. Apostolische Majestät geruhten aller- ^iheilvll 5^?' ^ Hoheit dem Herrn Generalmajor ^ligade ^ ' Commandanten der 10. Cavallerie-Tiagen kpH <^?^^^"lig zur Annahme und zum lreuzes ^« Höchstdemselben verliehenen Ehren Groß-hkilen- '"uveiänen Iohanniter - Orden» zu er- ^ let d w-^^^ ^^ Eaoallerie Eugen Freiherrn "höchst^'hain. des Ruhestands, zum Capita« ^ lyrer Trabanten«Leibgarde zu ernennen; °> den ^""nennen: "einlän»! ^"^""^" Wilhelm Freiherrn von ^lnandi-!. ^' Commandanten des 3. Corps und "upften-Ins " Gemral in Graz, zum Generalen ^c li/ ^ vclty ^"dmarschall-Lieutenant Eduard Succo« Vision ,. ""andanten der 4. Infanterie - Trupven- ^^dicren! Conlmandanten des 3. Corps und com- . ^" General m Graz; », ^°" Rodakowski Nr. 95. zum Com- "l 98; "" Infanterieregiments Freiherr v. Ioelson ^vtt3/^lchn^ ^ ^ erneuerter Anerkennung seiner ^l" öul." Dienstleistung der Ausdruck der Aller- ""'"edenheit bekanntgegeben werde; ^ den ^""nen: Hector?,7""schall»Lieutenant Ludwig Fabini, jl?" zur m ^".Schießschule und Präses der Com-? Eotnnian^"heilung der StabLofficiers-Aspiranten, Genera, - ""^n des 6. Corps und commandierenden ^ ," Kaschau; Edmund Hoff- ^^. Ilifan» " ^"n Hoffenegg, Commandanten zum Inspector der Armee.Schießschule und Präses der Commission zur Beurtheilung der Stabsofficiers-Aspiranten; den Generalmajor Marian Vareöanin von Vares. Commandanten der 3. Infanterie - Vrigade, zum Commandanten der 18. Infanterie-Truppen« division; den Obersten Johann Mörk von Märke n-stein. Commandanten des Infanterieregiments Freiherr von Catty Nr. 102, zum Commandanten der 3. Infanterie-Vrigade. und den Obersten Georg Dimitrovic. des Infanterieregiments Freiherr von Reinländer Nr. 24, zum Commandanten des Infanterieregiments Freiherr von Catty Nr. 102; anzuordnen: die Enthebung des aus Gesundheitsrücksichten beurlaubten Generalmajors Stefan Grafen Schlippen» bach, Commandanten der königlich ungarischen 3ten Landwehr.Cavallerie>Brigade. von diesem Dienstposten; die Enthebung des aus Gesundheitsrücksichten be« urlaubten Generalmajors Alexander Far las de Felfö-Eör von dem Commando der 15. Cavallerie-Brigade; zu ernennen: den Obersten Rudolf Ritter von Bruder' mann, Commandanten des Dragonerregiments Fürst zu Windisch ° Graeh Nr. 14, zum Commandanten der 15. Cavallerie-Brigade; den Oberstlieutenant Oskar Freiherrn Weber von Ebenhof, des Dragonerregiments Fürst zu Windisch. Graetz Nr. 14, zum Commandanten dieses Regiments; den Obersten Erich Thoss, Commandanten des Infanterieregiments Freiherr» von Ioelson Nr. 93, zum 2andwehr'Iufanttrie-Brigade>Commandllnten in Wien; die Uebernahme des Obersten Maximilian Kaf« tan Edlen von Großtann, Commandanten des Infanterieregiments Freiherr von Handel - Mazzetti Nr. 40, auf sein Ansuchen in den Ruhestand anzuordnen und demselben bei diesem Anlasse den Orden der eisernen Krone dritter Classe taxfrei zu verleihen; den Obersten Ferdinand Breiten bach, des Infanterieregiments Freiherr von Handel-Mazzetti Nr. 40. zum Commandanten diefes Regiments zu ernennen ; __________ ferner anzuordnen: die Uebernahme des Obersten Karl Nowotny Edlen von Glanwehr, commandiert beim Genie-stabe, Militär.Baudirectors in Prag, auf sein Ansuchen in den Ruhestand und demselben bei diesem Anlasse den Orden der eisernen Krone dritter Classe taxfrei zu verleihen; zu verleihen: dem Hauptmann erster Classe Alexander Köhler, des Ruhestands, den Majors <-Charakter nä konoros mit Nachsicht der Taxe; dem General - Auditor Johann Kraloweh, Referenten und Kanzleidirector beim obersten Militär« Gerichtshofe, den Orden der eisernen Krone dritter Classe taxfrei; dem Oberstlieutenant-Auditor Doctor der Rechte Emil Daugelmaier, des ReichsKriegsministeriums, das Ritterkreuz des Franz'IoschOrdens. Se. k< und k. Apostolische Majestät geruhten allergnädigst die Uebernahme des Oberstlieutenants Wenzel Kocäbek, betraut mit dem Commando des Land-wehr-Uhlanenrcgiments Nr. 3, nach dem Ergebnisse der Superarbitrierung als invalid, zu jedem Landsturm-dienst ungeeignet, in den Landwehr«Ruhestand an« zuordnen und demselben bei diesem Anlasse den Orden der eisernen Krone dritter Classe mit Nachsicht der Taxe zu verleihen; ferner anzubefehlen: die Beurlaubung des Majors Karl Ritter von Andrioli, Übercomplet im Landwehr. Infanterie« regiment Klagenfurt Nr. 4, Adjutanten beim Landwehr» Commando in Iosefftadt, mit Wartegebür auf unbestimmte Dauer. Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 2. April d. I. den Staatsanwalt in Graz Ernst Steiner zum Ober-staatsanwalt in Graz allergnädigst zu ernennen und dem Staatsanwalt in Laibach Josef Pajt taxfrei den Titel und Charakter eines Oberlandesgerichtsrath« allergnäbigst zu verleihen geruht. Gleispach m. p. Feuilleton. . l?der> S. Sonntag. Wie jubeln heute alle TA 'N Eck» ""ben die Leute zuhause in Nor« ^?" l)ina?N "°H den schönen Wäldern und ^°"l demV? - ' und wir sitzen hier noch ^ln?^. esspn ^'belse, lochen und braten uns See« ldi« l^'be t/oA ^echuMfleisch. bis uns der Thran ^Nell dieU c?"d vor allen Dingen, wissen nicht, ^^ >es «eben ein Ende nehmen wird! Viel. in? Unk ^5 gchm.^" b"s Vorstehende, welches wir Nansens ^Hb ^ie,« bundenen Ansgabe erscheinende.» Merle .In "!<> ^«chn,en ,'^'"'N""ll des Verlegers. F.A.Broclhans l^. H°5 «"l luv» c „""' ""r unser Urtheil Über das hoch. H" N leiner Eistet ist bewunderungswert. Mit der M t°N d^lordvol?ü?. dastehenden Erlebnisse in den Eis-h° i,,^Nl^lbendr«,' ^'"^ unablässigen Kampfes mit den b'>chc, e"g "?"""M und echten Forschergeistes. ^t> !»>^ des ^usstllttnng, die die VerlaMandlung ^ 3°t°feln'"-'""'nen. .'^" Preises zutheil werden lieft, ist dtrti^ Ä^""ch Or!« '"^esondere ist die Beigabe veracht der vier Karten und !i. ' dag mf"vvrzuheben. Text und Ausstattung '"hdltt ° Kies ^" jedermann empfehlenswert zu ö" habe,, Ausgabe wird vom 21. April ab ebenfalls leicht haben wir noch einen Winter vor uns. Am allerwenigsten hätte ich geglaubt, dass wir jetzt hier sein würden! Indes ist es eine angenehme Veränderung, nachdem wir unsere Rationen und die Feuerung auf ein Minimum herabgesetzt hatten, jetzt wieder verschwenden und so viel und so oft essen zu können, als wir mögen. Gut schmeckt es, das Seehundsfleisch, und wlr gewinnen es immer lieber. Den Speck finde ich sowohl roh wie gebraten ausgezeichnet er kann die Butter gut ersehen. Das Fleisch ist in unseren Augen so gut. wie Fleisch nur sein kann. Wlr verzehrten es gestern zum frühstück in Gestalt von Fleisch und Suppe nnt rohem Speck. Zum M'ttagessen briet ich Schnitten die hoch aelunaen waren und selbst im «Grand Hotel» mcht besser hatten sein können, wenn auch em gutes Seidel Bockbier eine willkommene Zugabe gewesen wäre. Zum Abend bereitete ich Blutpfannluchen, in Speck anstatt in Butter gebacken; sie waren so vorzüglich, dass Io-bansen sie für ersten Ranges erklärte, von memer ?ia?nen Ueberzeugung gar nicht zu reden. ^ Das Braten im Zelte auf einer Thranlampe ist i^nH ein zweifelhaftes Vergnügen. Wenn die Lampe o thut dies der Speck und bereitet die peinigendsten Schmerzen m ^ VI m n r kann sie kaum offen halten und sie rämni'rk. Aber die Folgen könnten noch schlimmer ein Die Thranlampe, die mir aus emem Stuck Neu- berblech herzustellen gelungen war, überhitz e sich ines TMs unter der heißen Bratpfanne, und schlleh- ch aerieth die ganze Geschichte, dle Speckstucke und der Thran, in Bra.'d. Die Flamme schoß hoch empor. Ich versuchte sie aus jede mögliche Wnst zu loschen, allein es wurde immer schlimmer. Das Beste wäre ge« wesen, die ganze Lampe hinauszutragen, allein dazu war keine Zeit. Das Zelt begann sich mit erstickendem Rauche zu füllen, als ich als letztes Mittel unglücklicherweise eine Handvoll Schnee ergriff und ihn auf den brennenden Thran warf. Es spritzte und prafselte; das brennende Oel flog nach allen Richtungen, und von der Lampe selbst stieg ein Flammenmeer auf, welches das ganze Zelt erfüllte und alles verbrannte, dem es nahe kam. Halb erstickt, warfen wir uns beide gegen die verschlossene Oeffnung, sprengten die Knöpfe ab und stürzten uns kopfüber ins Freie, thatsächlich froh, mit dem Leben davongekommen zu fein. Bei der Explosion war die Lampe ausgegangen; als wir aber das Zelt untersuchten, fanden w,r in d,-seidene Wand gerade über der Stelle, wo d,e Brat-Pfanne stand, ein großes Loch gebrannt. Emes un erer Sck tten "ael musste die Strafe für daö Loch erleiden. N Sn dann wieder ins Zelt. beglllckwünMn uns jedoch, so leicht davongekommen zu sem. und zün< deten mit sehr großer Mühe w.eder Feuer an, so dass ich den letzten Pfannkuchen backen konnte. Dann ahm wir ihn in frohester Stimmung mit Zucker und er« klärten ihn für die köstlichste Speise, die um jx ge« nossen hätten. Wir hatten aber auch guten Grund, m gehobener Stimmung zu sein, da die Beobachtung von diesem Tage uns aus 82" 4.,' noMcher Breite und 57° 48' östlicher Länge versetzte. Trotz der westlichen und zeit« weise südwestlichen Winde waren wir in drei Tagen 14 Minuten nach Süden und beinahe gar nicht nach Osten gekommen. Eine hvchft überraschende und be- Laibacher Ieiwng Nr. 80. 706 9. April 18^ Nichtamtlicher Theil. Die innere Situation. Die Wiener Blätter besprechen abermals die innere Situation. Die «Reichswehr» präcisiert die neue Lage dahin, dass es weder nach rechts noch nach links gehe, sondern den Weg des großen staatlichen Interesses. Wenn zufällig jene Parteien sich zu einer Majorität zusammen» schließen, die man zum Theile als reactionär hinstellt, so könne das keinen einsichtsvollen Politiker beirren. Es gebe keine Reaction und es gebe leine Partei, die deshalb reactionär heißen sollte, weil sie gesonnen ist, sich in den Dienst der Staatsidee und des Staats« interesses zu stellen. Es sei von höchster Stelle deutlich ausgesprochen worden, dass die Verantwortlichkeit des Parlaments dort aufhört, wo die Verantwortlichkeit der Regierung anfängt. Cs sei ausgesprochen worden, dass das gemeinsame Interesse stärker ist als die schwankenden Launen dls Parlamentarismus. Die Parteien müssen endlich von diesen ablassen und ihre Kräfte den großen socialen Fragen widmen, die gebieterisch ihre Lösung erheischen. Die «Neue Freie Presse» betont die mächtige Unterstützung, die dem Cabinete Badeni durch das kaiserliche Handschreiben zutheil wurde, und glaubt, dass dieselbe hauptsächlich angesichts der bevorstehenden Erledigung des Ausgleichs mit Ungarn nothwendig wurde. Der ungarische Ausgleich, so führt das Blatt aus, kann nicht leicht von einem anderen Ministerium vor dem Parlamente vertreten werden, als von dem° jenigen, das ihn unterhandelt und abgeschlossen hat. Cs würde sich auch nur unter den größten Schwierig« leiten ein Staatsmann finden lassen, der diese Erbschaft übernehmen wollte, selbst wenn er von dem Vertrauen der parlamentarischen Majorität ebenso getragen wäre, wie von dem der Krone. Haupsächlich darum war es nothwendig, dass das Ministerium im Amte verblieb. Das staatliche Interesse hat somit nicht bloß die Thätigkeit des Ministeriums zu bestimmen, es ist im gegenwärtigen Falle auch dafür maßgebend gewesen, dass das Cabinet Badeni überhaupt in Thätigkeit verbleibe. Das kaiserliche Handschreiben scheine weit eher dazu bestimmt zu sein, dem Ministerium Badeni die Fortsetzung seiner Thätigkeit zu ermöglichen, als die Autorität der Majorität entgegenzustellen, und danach werde wohl seine Tragweite über jenen Zeitpunkt hinaus zu bemessen sein, in welchem dem staatlichen Interesse, das sich an den Ausgleich knüpft, Rechnung getragen sein wird. Das «Vaterland» führt au«, dass der Plan des Grafen Badeni, zwei Majoritäten, nämlich eine mehr liberale gegen die Clericalen und eine mehr clericale gegen die Liberalen, zu bilden, vorläufig gescheitert sri und schreibt: So entschieden wir dafür eintreten, dass die Regierungen nicht einseitige Partkienpolitik zu machen haben, so wenig können wir anderseits die Parteien von der Verpflichtung entbunden erachten, mittelst eigener Kraft ihren ehrlichen Ueberzeugungen Durch' bruch zu verschaffen. Es hat sich mittlerweile ohne Zuthun der Regierung, bis zu einem gewissen Grade vielleicht gegen den Willen der Regierung, eine — vorläufig noch ziemlich lose — Majorität gebildet. Wenn diese Majorität bloß ihren ehrlichen Ueberzeugungen nachgeht, so wird sie sich befestigen und anziehend auch auf noch ferner stehende Kreise wirken. Cs scheint eine günstige Zeit für alle ehrlichm Bestrebungen gekommen zu sein, es scheint aber auch hoch an der Zeit, dass von dieser Gelegenheit Gebrauch gemacht werbe, weil anderenfalls die stets im Hintergrunde lauernden verwirrenden und zer» störenden Elemente mit jedem Tage neuen Spielraum gewinnen.______________________________________ Politische Ueberficht. Laib ach, 6. April Das Reichsgesetzblatt publiciert das Gesetz, betreffend die Veräußerung der Frantistk« und der Königshofer Kaserne in Prag sowie die Art der Verwendung des Erlöses. In Ergänzung des Berichts über die erfolgte Konstituierung der beutfchen Fortschrittspartei ist noch zu melden, dass Abg. Dr. Nitsche erklärte, die Wahl in den Vorstand aus Gesundheitsrücksichten nicht annehmen zu können. Zu Schriftführern wurden die Abgeordneten Baron d'Eloert, Herbst, Noske und Nowak, zum Ordner Abgeordneter Doctor Pfersche gewählt. Abg. Dr. Funke hob in besonders herzlichen Worten die großen Verdienste des Abg. Dr. Nitsche hervor, und zwar sowohl bezüglich der Vorarbeiten für die Gründung des Clubs, als auch durch die umsichtige und aufopferungsvolle Leitung des im früheren Avgeordnetenhause bestandenen freien Verbandes deutfcher Abgeordneten, und sprach ihm unter allgemeinem Beifalle den Dank im Namen des Clubs aus. Der Club derpolnisch-christlichenVolls-partei (Stojalowski°Partei) beschloss Folgendes zu veröffentlichen: Die in den Blättern veröffentlichten Berichte über Unterredungen mit den einzelnen Mit« gliedern des Clubs sind unrichtig und theilweise ganz entstellt wiedergegeben. Die Mitglieder der polnisch» christlichen Vollspartei haben sich als völlig selbständiger Club bereits constituiert und zum Obmanne den Dr. Daniela!, zum Obmannstellvertreter den Cooperator Szponder und den Bauer Szajer gewählt. Das ge> summte Präsidium bildet gleichzeitig die parlamentarische Commission des Clubs. Angesichts der bis jcht unklaren parlamentarischen Situation hat der Club beschlossen, derzeit mit keiner anderen Partei in bindende parlamentarische Beziehungen zu treten, umso wenig?r mit denselben in einem Clubverbande aufzugehen. Der Club hat es für angezeigt gefunden, festzustellen, dafs er, feinem Programm und den Parteibeschlüssen getreu, die christlich-sociale Reform vertreten, die nationalen Interessen beider Brudervölker eifrig wahren und dem Wunsche des polnischen Volkes gemäß gegenüber der Regierung und ihren galizifchen Hilfstruppen in entschiedener Opposition so lange verharren wird, bis die Missbräuche beseitigt und die empörenden Gewaltacte in seiner Heimat unmöglich gemacht seiu werden. Der Club nimmt im Rahmen obiger Grundsätze und Taktik gegenüber den gesinnungsverwandten Pirteien eine freundschaftliche Haltung ein, und will im allgemeinen alles aufbieten, um in zweckmäßiger Weife das Wohl des arbeitenden Volkes im Parlamente zu fördern. Der deutscheReichstag nahm das Handels' geschbuch nebst dem Einführungsgesetz in dritter Lesung einstimmig en bloc an. Die italienische Kammer wählte den Dep. Mussi zum vierten Vicepräsidenten. Zanardelli übernahm unter lebhaftem Beifalle den Vochh Kammer befchloss, die Verhandlung über d'e ^.. pellation über die Orientfrage auf die morg'ge ^ ordnung zu sehen. . ^B Die Kreta-Frage und die Lage ltn^. überhaupt wurde in der vorgestrigen Sitzung o" , tischen Unterhauses neuerdings eingehend l ^, Parlaments. Untersecretär Curzon erklärte, ^. zwei Sammlungen von Schriftstücken über .""l^^ bereitet werden, und er hoffe, dass die e"", ^ bis zum Anfange dieses Jahres reiche, noch ° ^ Osterferien werde vorgelegt werden können; u^ z,,i werde so schleunig wie möglich vorberelM' ^ englische Botschafter in Constantinopel bench«", ^ man in Bitlis den Ausbruch von Unruhen W"^ wo Mufelmanen verhaftet wurden, weil >" ^, dem Verdachte standen, Metzeleien zu beatM ^ Ferner befürchte man Unruhen in Behuf« ' ^ Nähe Biredjiks und in Talori. wo Kurden die ^ bedrohen. Das britische Schiff «Syb'lle' ^ zwischen Nlexandrette und Mersina. Der :^l Vicrconsul in Udoma habe sich an Bord deö "^ begeben, um den District Pajos und andere H zu besuchen. Sämmtliche Botschafter haben der. ^, fortdauernd Vorstellungen gemacht. Diese ""^ die türkischen Officiere im ganzen LiM^e M stimmtesten Befehle, und es sei Grund zur V"!A vorhanden, dass diese Befehle werden beherM ^ Wie man der ^l Präsident, H?rr Simiö, den König bei oe ^,5 Ostern bevorstehenden Reise nach Cetinje beg>^^c> Jedenfalls dürfte sich aber ein Mitglied des .^ im Gefolge des Königs befinden. Der i"" ^ ^ Gesandten in Cetinje ernannte Oberst Veil«» ^ zum General befördert worden. „«th«^' Nach einer aus St. Petersburg MH< Meldung verlautet dort, dass während des ">H!" scheinlich im Laufe des Mai erfolgenden ^ "^F Fürsten Nikolaus von Montenegro beun ^ Hofe auch daS italienische Kronprinzenpaar in V - ^ bürg eintreffen werde, um daselbst acht bls 5" zu verbringen. «srB^ Der Aufmarsch der türkischen A..^ beinahe vollendet. Das Corps von lkpirus, " »^ Commando des Divisionsgenerals Ahmed 6^« fasst 32 Bataillone, darunter neun Linien^ F acht Batterien, von welchen eine unterwegs . W fünf Escadronen, von welchen drei unters ^ mit zusammen 25.000 Mann. Durch 6^^ Bataillonsstände von 750 aus 1000 Man" ^ L Corps in kurzem 33.000 Mann erreiche"- ^. Division und der Stab sind in Ianina, vl « M Luros stationiert. Die thessalische Armee, "' ht A mando des Marschalls Edhem Pascha, °" B> sieben Divisionen, von denen friedigende Entdeckung. Draußen wehte noch immer Nordwind, und wir trieben infolgedessen südwärts in mildere Regionen. Mittwoch, 26. Juni. Der 24. Juni wurde natürlich mit großer Festlichkeit begangen. Zunächst war es der Tag, an welchem wir vor zwei Jahren von daheim aufgebrochen waren; zweitens war es hundert Tage (eigentlich waren es zwei Tage mehr) her, seitdem wir die «Fram» verlassen hatten, und drittens war es Johannistag. Es war natürlich Feiertag, den wir damit verbrachten, dass wir von holderen Zeiten träumten, unsere Karten studierten, die späteren Aussichten besprachen und alles Lesbare, was zu finden war, d. h. nautisches Jahrbuch und Navigations-tabellen, lasen. Iohansen machte einen Gang an den Rinnen entlang und brachte eS fertig, eine Kragenrobbe in einem Tümpel östlich von uns ebenfalls zu fehlen. Dann kam — ziemlich spät in der Nacht — das Abendessen, bestehend aus Blulpfannluchen mit Zucker, die unübertrefflich schmeckten. Das Backen über der Thranlampe dauerte lange Zeit, und um die Pfannkuchen heiß zu genießen, verzehrten wir jeden einzeln, sobald er gar war; es war daher reichlich Zeit, dass unser Appetit in den Pausen zwischen den einzelnen Ysannluchen neuen Anreiz bekam. Dann dämpsten wir uns «mge Preihelbreren. die nicht weniger trefflich !F"lckteN'°bwoh sie in Johanns Kajak bei der Katastrophe vor euugen Tagen vom Seewasser durH. weicht worden waren. Nach einem herrlichen Mahle krochen wir gestern morgens um 8 Uhr zur Ruhe in den Sack. Fas Ostzeitnnis von Oloonrber-Sall. Roman von U. Tonau Hohle. Autorisierte deutsche Bearbeitung von M ax Kleinschmibt. (b?. Fortsetzung.) Und damit Sie sich nicht versucht fühlen, sich Ihr Schicksal aus dem Kopfe zu schlagen und es zu vergessen, so wird unsere Glocke — unsere Geisterglocke, die eine unserer mystischen Geheimnisse ist — Sie immer au das erinnern, was geschehen ist und was geschehen wird. Bei Tag und bei Nacht sollen Sie sie hören und wird sie Ihnen ein Zeichen sein, dass, Sie mögen thun, was Sie wollen, und gehen, wohin Sie wollen, Sie nie das Joch der drei Chelas Ghoolab Shahs von sich abschütteln können. Sie werden mich nie wiedersehen, Verfluchter, bis zu dem Tage, an welchem wir Sie holen werden. In Furcht uud Schrecken werden Sie leben, in fortwährender Erwartung, die noch schlimmer als der Tod selbst ist!» Mit einer drohenden Handbewegung wandte die Gestalt sich und schwebte aus dem Zelte in die Dunkel heit hinein. Im selben Augenblick, als der Kerl mir aus dem Gesichte verschwand, erholte ich mich von der Lethargie, die mich befallen l^tte. Ich fprang aus dem Bette, stürzte nach dem Eingänge und spähte hinaus. Cine Schildwache stand da, auf feine Büchse gelehnt, emige Schritte entfernt. «Du Hund., hob ich auf Hindustan"" .< ^ soll das bedeuten, dass du mich in dieser "> lässt?» Der Mann starrte mich erstaunt an. ^ «Hat jemand den Sahib gestört?» "^^,, «Diese Minute — diesen Augenblick!' ^, «Du musst ihn aus dem Zelte haben gA^e ^ «Der Burra Sahib irrt sichl'"?be^F Mann ehrerbietig, aber entschieden. «IH ^ h^" einer Stuude gestanden, aber keiner ist au . gekommen.» 5,« ü^ Verblüfft und beunruh-gt saß ich "^.F/' Lager und grübelte darüber nach, ob ^Hte^ schichte nicht doch nur auf Einbildung ve . » urfacht durch die Aufregung während un' .^^ mühels, als ich von einem neuen W"".^,^ wurde. Ueber meinem Kopse ertönte MllA. h^ klingender Laut, ähnlich dem Geräusche, o» ^^il angestoßenes leeres Weinglas hervorgebra^ ^M^l lauter und intensiver. Ich schaute auf, "" ^^< zu sehen. Ich untersuchte da« ganze 3"" f^F sorgfältig, konnte aber die Urfache des ' ^el^ Geräusches nicht entdecken. Endlich 9"b H ^ das Räthsel auf, warf mich auf mein ^ ^ bald fest eingeschlafen. jhH^ Als ich heute morgen erwachte, ""^b'?/ die Vorgänge der letzten Nacht meiner ^lH l kraft zuzufchreiben. aber ich wurde b?" sFU Irrthum aufgeklärt, denn kaum war «a) ^V^l als der feltfame Laut wieder ebenfo de" »od^l wie zuvor, an mein Ohr fchlug. Was es '^ ? f es kommt, geht über meinen Verstand ^ ^^^Ieitung Nr. 80. 707 9. Nplil 1897. die diitt» - "^?nik, die zweite und vierte in Elassona, in bozs^ 3«!^°^' die fünfte in Skomba, die sechste siebinte 3'.?°llch ""« Leftokarie, und schließlich die und sie^n. '^".." Selftdsche befinden. Die vierte Die CavM -'Ä"" s"b vorläufig noch nicht complet. Husaninwn ^°" ^ in Ormanti concentriert. bunter in'??"" bis vorgestern 108 Bataillone. Serien "c ""b"t"Uone, ^5 Escadronen und 34 von Ev^s « "^'"^ Die Gesammtstärke des Corps U3.00ss m. ,""b der lhessalischen Armee beträgt Unters« ??". 27.000 Reiter und 252 Geschütze, llllrahjss^ °^"det sich die Redifdivision von Nfium-» für ^ !? ^lchkr 8 Vataillone für Epirus und Forullltinn s' 'Maische Grenze bestimmt sind. In dem sinz. .'"d 6 Mörserbatterien in Monastir. Außer-33 zg^".'ln Bereiche des dritten Corps von Salonich "mone. 30 Batterien und 6 Escadronen mobil. Alduna n«!"^ °us Constantinopel zugehenden ""ichte ei . '^^^ °"^ den lleinasiatischen Vilajets ^g°rian2 Ä^'^ d"'en zufolge zahlreiche armenisch-Nacres ""nullen aus Furcht vor neuerlichen !"Hde,n .j ö"5 katholischen Kirche übergetreten sind. °er lehnen ^^lischen Armenier bei den Massacres bliebe/ snö ' I°hre im allgemeinen verschont ge-^lnuret ,l «l - ^ben in Malattia (Vilajet ?elen kp'N" ^^ gregorianische Armenier und in "tholisch ° '^lexandrette 90 armenische Familien den , ^in «^ ?uben angenommen. ^enti«lt - """a der Ngenzia Stefani aus Kane a Aniiral C^ '""eller Weise die Nachricht, dass c Befehl .^.nevaro abberufen werden oder den lolle. " uver die internationale Flotte niederlegen ^Vt" '^l'ly New«, melden aus New York vom Atnen^^e '" den Hauptplätzen von Ohio voll' ?'"UNkNl,.>? ^'"bemahlen ergaben einen bedeutenden ^ Äiac 3"^ lür die Demokraten. In Cincinnati, »heit wn ^. ^" der Wahl im November eine ^"traten - -^ Stimmen erlangte, erzielten die 7°"lon. di- ^" Mehrheit von 7000 Stimmen. 3!"rfft^, Peunalstadt Mac Kinleys, gieng aus "'t Hahien .'^^ " das denwkratische Lager über. ^Mlil^ n^ 'n den anderen Staaten weisen eine °.! ^tenu^dlung auf. Gin besonders auffallender '^Henen m? Wahlen sei der Erfolg der aus-^^'eder/^r Aryans. >vo^"sfun "" wichtiger Schritt zur weiteren bn» "> Nip «^ der Sclaverei unternommen ^l " Euwn""s Office aus Zanzibar berichtet, 3i "ej.i"/em Decret erlassen, mit welchem die I°m>> wi?^"^ "üb- Für «rechtmäßig gehaltene bes. ' dlltz ^""e Entschädigung bezahlt. Es ver-w,'^ten «'wenn Zanzibar die Ausgaben nicht tX Insoi"''' die britische Regierung aushelfen tlwl" sind A?^sen und da die Harems nicht ve^ tl>?5". Ull^ . seitens der Araber kein Widerstand 2 b"l G??"" ""d befürchtet, oafs ein größerer ga?' was "^^lken-Ernte künftig nicht eingebracht ^'barz ^ "ne Herabminderung der Einkünfte ^-^^^achen dürfte. ^ ^y Tagesneuigleiten. ^^"g von^° ^chnungen.) Die «V. E.. meldet: Am. ^nfft, ^"tugal verlieh dem Ministerpräsidenten hll°"3? Ezal^ ^"blreuz, be« Director des National- Vlcosa ^ da» Cy««anbeurkreuz de« Ordens «Elchen Na^ Jahre«.Versammlung des »lo^?^" de^^",' Sollte doch etwas hinter"den ^ e,n. vy "Ms stecken und dies die Warnung«« ^«-Mers^^ Das ist doch gemss 'M. ^em Auftreten war unbeschreiblich ein« ^^"3 hU"K' " so genau wie möglich zu ?h d.,?'e wir^ ^ !^^^ ich. doch noch manches ver« 3Üt«?'b einen ss"^ lellsame Geschichte noch enden? Zechen. K^i,, V«s in Religion und Weihwasser "' c,ll ^efftenft A". "« Chamberlain oder Elliott, h- ' iahe ich heute morgens aus, fagen ^deH"' der 3^ ?'t dem Kanonier Rufus Smith ^ W klagen K °"^ Kerl mit dem Gewehrkolben ^ift,"Uch die3l"Ü Wahrung ist dieselbe gewesen. . 1l^"3 Nllse^° ^^ehört. WaS bedeutet das alles? ^di? ^tH^werden! tz. ^its" ^ " ^»e später). Gott sei uns ^d^ Antrag beendiate das Tagebuch. ^r a,?Äild ^' t>asz darin em ergreifenderes. ^hlu?'Netlraft," zerrütteten Nerven und gebro hch ^n d e"h°lten war, als in einer ganzen ein kurzer Anhang ge-lv«s erst kürzlich von dem General hin- ^ l3orlletzung folgt.) Verhandlungen nicht nur über da« neue Contracts-formulare berathen, sondern auch über den Entwurf einer neuen Schiedsgerichls'Ordnung. Diese führt als wesentlichste und wertvollste Aenderung da« mündliche Verfahren ein. Vl«h« hat nur ein Schiedsgericht bestanden; in Zukunft sollen vier Senate in den ver» schieden«« Gegenden ihre« Amtes wallen. Der vierte Senat ist sür Oesterreich vorgesehen. — (Explosion.) Nach Meldungen au«Llssa« bon ist in einer am Ufer de« Tajo L«ssabon gegenüber gelegenen Fabrik zur Erzeugung von Feuetwerlslörpern eine Explosion erfolgt, durch welche 20 Personen getödtet und viele verwundet wurden. Nu« den Trümmern der Fabrik wurden bisher sechs Lichen hervorgezogen. Die ssärpeltheile waren durch die Explosion Welt hinweg« geschleudert worden. — (Ein diamantener Ning.) Der erste aus einem einzigen Diamanten geschnittene Ring ist vor einigen Tagen in Antwerpen gezeigt worden. Es sink die gtößlen Schwkrigleiten mit dieser «rt des Diamanten« schneiden« verbunden, da fast jeder Stein seine Risse und «bern ausweist, die sorgfältig vermieden werden müssen, um das Zersplittern zu verhindern. Nach vielen vergeb« lichen Versuchen und dreijähriger Arbeit ist es endlich der Geduld und Geschictlichleil des besten Steinschneiders in Antwerpen gelungen, einen Ring von "/s Zoll im Durch» messer herzustellen. — (Müssen wir lranl sein?) Ein sraN' zöfischer Statistiker, der offenbar über ein anständiges Quantum freier Zeit verfügt, hat ausgerechnet, dass ein Mensch, der 50 Jahre alt geworden ift, im Durchschnitt 6000 Stunden geschlafen, 6500 Stunden gearbeitet, 800 Stunden marfchiert, 1500 Stunden gesessen, 4000 Stunde« sich dem Vergnügen hingegeben und schließlich 500 Stunden krank gewesen sei. Unbedingt fragen wir uns — so schreibt der «Ocherreichische Gesundheitsrath» — ohne die Ziffern vorher zu untersuchen, hat die Mutter Natur uns wirtlich so hinfällig gebaut, dass wir einen so be« deutenden Theil unseres Pasein« im Krankenbette zu-bringen müssen? Ist unser Organismus wirklich so fehlerhaft, dass er nicht imstande ift, zu sunclionieren, ohne uns von Zeit zu Zelt Schmerz zu bereiten? Oder aber, ist unsere mit der Natur im Widersprüche stehende Lebensweise Schuld an unseren häufigen Eclranlungen? — (Vrahms' schlagfertiger Witz) war allgemein bekannt. Zahlreiche Anekdoten von ihm cursierten im Laufe der Jahre in Wien. Einmal gleng Vrahm« eben vom Hause weg und brgegnete im Hausflur einem ihm unbekannten jungen Manne mit einer Notenmappe, der ihn fragte: «Wissen Sie wohl, wo hier Herr Dr. Nrahm« wohnt?» — «Oben im dritten Stocke, gleich auf dieser Treppe hier», antwortete Vrahms mit groß r Freundlichkeit und gieng seiner Wege. — «Singen Sie meine nachgelassenen Lieder», sagte Vrahms zu einer Sängerin, die ihm mit ihren wiederholten Bitten um ungedruckle Lieder lästig wurb,'. — Mit einem E-lliften spielte er einst eine Sonate und mag lräftig in die Tasten gegriffen haben. «Ich höre mich ja gar nicht!» suhr endlich der Cellist aus ... — «Sie Glücklicher!» sagte Vrahms. — Nach einer Quartett«Production, bei der ein Stück von Vrahms zur Aufführung gelangte, trat einer der Spieler an ihn heran und fragte ihn: «Waren Sie mit den Tempi zufrieden?» — «Besonder« mit den Ihrigen», versetzte Grahms. Autographenjägern gegenüber war Ärahms gerade nicht willfährig. Um auf Umwegen zu ihrem Ziele zu gelangen, ersannen sie denn allerlei Schlauheiten. So bekam Vrahms eines Tages einen Vrief etwa des Inhalt«: «Die von Ihnen bestellten Rapiere werden biefertage an Ihre Adresse gelangen.» Vrahm« witterte gleich, wo das hinau« follte. Er bestellte die Rapiere nicht ab, bekam sie aber auch niemals zu« gesendet. Vlanntlich hat sich Brahm« zwei musikalischen Gebieten ferngehalten: dem Oratorium und der Oper. Müßig ift es, nach Gründen dafür zu forschen. Wäre er von lünftlerisch-n Impulsen dazu gelrieben gewesen, so würden wir gewiss auch hier eigenartige und bedeutende Werke emp'angen haben, aber er selbst verhielt sich dem Dräng n seiner Freunde gegenüber, doch eine Oper zu schreiben, stets ablehnend. «Wenn ein? Op?r von mir schon dürchgcfallen wäre», sagte er einstmals, «so schrkbe ich gewiss eine zweite, aber zu einer ersten kann ich mich nicht entschließen. E« geh» mir damit genau wie mit dem Heiraten.» _________________________ Local- und ProuinM-Nachrichten. __,Hie Action des Handel« Ministeriums »ur ssörderung des Kleingewerbes.) Im Auf- raae des Herrn Handel««i«isws Freiherrn von Glanz N °^7n der Verlcht über die Action des Handels« nin N r um« zur Förderung des Kleingewerbes im Jahre »96 ^ Die Action, welche im Iah.e «2 eHet worden ist, hat seither eine stetige Ent- Wickelung erfahren, was schon darau« hervorgeht, dass d^r biezu bestimmte Credit von 10.000 fl. im Jahre 1892 auf 20.000 fl., dann aus 44.500 fl., endlich i« Oerichlsjahr auf 135.500 fl. erhöht wurde. Außerdem wurden für Zwecke der Oewerbefö-derung ln derselben Mchtung von mehreren Landesausjchüssen und Handel»» und Gewerbekammern, insbesondere vom böhmischen Lanbesausschusse und den Kammern von Prag unb Reichknberg. bedeutende Veträge gewidmet, so dass im ganzen zu diesem gwecke im Berichtsjahre gegen 200.000 st. ausgewendet wurden. Die Action umfasste hauptsächlich die Ueberlassung von Arbeilsbehelfen an ge< »erbliche Corporation?«, die Erhaltung des permanenten Kleingewerbesaales am technologischen Gewerbemuseum, die Abhaltung von temporären Ausstellungen und von Meister« curse« in Wien und in den Kronländern. Veit Veglnn der Action wurden im ganzen an gewerbliche Corpora« tionen 16 Moloren und 217 W?rzeugmaschinen über« lassen. Unter den Vetheilten befinden sich 65 Gewerbe« Genossenschaften mit zusammen über 9000 Mitgliedern, 15 registrierte Erwerbs« und Wirtschaft«genossenschasten mit gegen 600 Mitgliedern und mehrere derartige in Bildung begriffene Genossenschasten. Im Jahre 1896 wurden 2 Ausstellungen, in W?l« unb Hohenelbe, veranstaltet, 2 weitere Ausstellungen beschickt und 3 permanente klein-gewerbliche Ausstellungen subventioniert. Der Kleingewerbe-saal am technologischen Gewerbemuseum wurde von 3313 Petsonen besucht; es wurden vom dortigen Personale in zahlreichen Fällen fachliche Auskünfte an Gewerbetreibende unentgeltlich ertheilt und ln Wien sowie an an» deren Orten Vortrage abgehalten. Auch wurden zahl» reichen Gewerbetreibenden außeihalb Wiens Stipendien zum Vesuche des Kllingewerbesaales ertheilt. Ferner wurden je 4 Melftercurse sür Schuhmacher und Bau-tischler in Wien und 7 Curse für Schuhmacher außerhalb Wiens abgehalten, in denen zusammen gegen 300 Meister und Gehilfen einen vier-, beziehungsweise sechsober achlwöchenlllchen Unterricht erhielten. Für da« Jahr 1897 ist eine neuerliche Erweiterung der Action durch Abhaltung von Melstercursen für Vauschlosser und Kleldermacher in Wien, durch Ausgestaltung des gewerb« lichen Wanderunlerrichts, mit drm bereits im Jahre 1896 Versuche gemacht wurden, besonder« aber durch Förderung von Rohstoff-, Magazins-, Werk- und Pro« ducliv-Otnossenschasten der Kleingewerbetreibenden ln Aus« ficht genommen. Der Vericht, welcher 144 Druckselten und zwei Karten umfasst, ist im Verlage der Hof» und Ttaalsdruckerei erschienen. — (Wander vorträge.) Wle un« mitgetheilt wird, hat das l. l. Nckerbauminlfterium die Abhaltung von Wandervorträgen Über Thierzucht unb Thierlranl-heilen durch die l. s. Thierärzle auch sür da« laufende Jahr angeordnet. —o. — (Militärische«.) Zu Nssistenzärzten in der Reserve wurden ernannt: die Reserve-Assistenzarzt« Stellvertreter, Poctoren der gesammten Heilkunde: Karl Sigel des Oarnisonsspilals Nr. 7 in Vraz («ufenthalls« ort Vraz)? Victor Herbst des Garnisonsspitals Nr. 1 in Wien (Aufenthaltsort Klagenfurl); Karl Fürntratt de« Eorps-Artillerie.Regiments Nr. 3 (Aufenthaltsort Graz); Josef Klement des Infanterieregimente Nr. 18 (Aufent« Hallsort Rovlgno); Adalbert Stucheh des Garnison«« spltal« Nl. 23 in Agram (Aufenthaltsort Pettau); Franz Vetter de« Infanterieregiment« Nr. 7 (Aufenthaltsort Klagenfurt); Gustav Tropper de« Garnifonsspitals Nr. 22 in Hermannftadt (Aufenthaltsort Kindberg); Ludwig Weiblich des Infanterieregiments Nr. 94 (Auf-rnthaltsort Trieft). «(Deutsches Theater.) Die lustlg-gemülh-liche Verspottung gesellschaftlicher Auswüchse des Wiener Lebens, die, allerding? von der harmlosen Seite betrachtet, in der Posse «Die Gigerln von Wien» so gelungen zum Ausdrucke kommt, übte gestern ihre ungeschwächte, erheiternde Wirkung auf die Theaterbesucher, die sich nun, da es ans Abschiednehmen von den braven Künstlern geht, die ja jederzeit ihre Pflicht erfüllt haben, in größerer Zahl zu den letzten Vorstellungen einfinden; außerdem halte auch der beliebte Komiler Herr Felix seine Einnahme. Rollen gemüthlicher Pantoffelhelden, die Seiten« sprüngen nicht abgeneigt find, gelangen bekanntlich durch den Künstler trefflich zur Darstellung; eine solche hatte er gestern zu spiel-n, daher der Erfolg im voraus gesichert war. Herr F?lix wurde im Verlaufe des Abends wieder, holt durch warmen Veifall ausgezeichnet. Auch über die sonstigen Mitwirkenden, die auf die namentliche Auf< zpichnung wohl verzichten werden, lässt fich nur Gute» b.rlchten. Köstlich war insbesondere Fräulein Perlinger als zungenfertiges Tratschweib. Unter den Gesang«, einlagen fand ein von Fräulein Seydl reizend vor a^traaener Walzer aus den «Uhlanen. die dankbarste Aufnahme. — Heute wird die erfolgreichste Operette der v rflossenen Mi Spieljahre «Waldmeister» aufgeführt, in b r sich die beiden trefflichen Sängerinnen F äulein Seydl und Regan vom Publicum verabschieden. -Sonntag findet mit dem üblichen Benefiz des Chor« d>, feud« und leidvolle Spielzeit ihren Abschluss. — (Der neue Bürgermeister von Graz.) Ix der Sitzung de« Gemeinderathe« m Graz am 6. Nprtt wurde, wie von dort telegraphiert wkd, Herr Dr. Fcanz Graf zum Vurgllmelfter gewählt. Dr. Gras war IusUz« bcamter und resignierte, um sich al» Theilhaber der Punti-gamer Brauerei der Verwaltung seine« nicht unbebeuten-den Vermögen« zu widmen. Seit einer Reihe von Jahren ift er Obmann der Vezirlsvertretung der Umgebung Vraz. Laibacher Zeitung Nr. 80 708 9 Upril Iss^ — (Kirchliches.) Heute wird der hochwürdige ?. EmilVolbert um 6 Uhr ln der hiesigen Dom« lirche die deutsche Faftenprebigt halten. Es ent« sällt deshalb für heute der rellM.wissenschaftliche Vor. trag für Herren. Zu den Fastenprebigten ift bekanntlich der Zutritt sowohl Herren wie Damen gestattet. Der Vesuch der Faftenpredigten und der religws'wisseuschclst-lichen Vortlüge dieses in ganz Oesterreich berühmten und gern gehörten Kanzelredners ist sehr gut. — (Industrielles.) Laut einer uns zugehenden Mittheilung beabsichtigt der Besitz« und Tischlermeister Franz Vurger in Unterschlschla eln Holz-bearbeitungs'Maschinenhaus zu errichten, worin ein Dampf« motor zur Aufstellung gelangen soll. Die diesbezügliche commisftonelle Verhandlung wird am 10. d. M. nachmittags ftatlftnoen. —o. * (Kammermusik-Abend.) Die ausgezeichnete Kammermusik-Vereinigung der philharmonischen Gesellschaft entzückte gestern eine nicht allzu zahlreiche, aber lunft-freudige Zuhörerschaft durch den gediegenen Vortrag einer auserlesenen Vorlrags-Ordnung. Jeder Vortrug wurde mit rauschendem Neifall aufgenommen. Vin eingehender Bericht folgt. ^s. — (Ein verunglückter Tourist.) Der Ingenieur H?rr Paul Ilmer aus Vraz stürzte Sonntag um 6 Uhr nachmittags in der Värnschlltz nahe der «Hahnhütte» über eine Felswand von 160 Meter HSHe ab und blieb mit eingedrückter Gchildelblcke und zerbrochenen Glledmaßen in einer Felsspalte stecken. Er wurde am Dienstag als Leiche aufgefunden. * (Aus dem Polizeirapp orte.) Vom 7. au! den 8. d. M. wurde eine Verhaftung wegen Uebertretung der Veruntreuung und wegen Verbrechens des Betrug« vorgenommen. —r. * (Selbstmord.) Maria Roznik, 48 Jahre alt, Frau des Lederergehllfen Ialob Ro^il in Krain» bürg, verließ in der Nacht vo« 6. auf den 7. d. M., während ihr Gatte in tiefem Schlafe lag, ohne eine Ve° lleidung mitzunehmen die Wohnung und wurde gegen 10 Uhr vormittags in der Gave bei Krainburg ale Leiche aufgefunden. Die Ursache des Selbstmorde« dttchc eine bereits seit einem Monate an Maria Rojnlk wahrgenommene Geiftesftöcung gewesen sein. —r. * (Aufgefundene Leiche.) Aus Gurkfeld wird uns mitgetheilt: Am 5.d.M. wurde im Savefluss-bette nächst der Ortschaft Unterfiop!h die zwischen F lsen eingeklemmte Leiche eines Ertrunkenen aufgefunden. Die Leiche ist männlichen Geschlechts, ziemlich groß und stark, dürfte im Aller zwischen 50 und bb Jahren stehen, hat einen runden Kehllopf und ein ovales, bartloses Gefichl mit einer Stumpfnase. Bekleidet war der Ertrunkene mit einer schwarzen Zeughofs, zwei blauen Varchentrücken und einem aus Hausleinwand verfertigten Hemde; ferner trug derselbe eine Schürze aus blauer Hauslelnwanb und Stiefeln mit hohen Röhren. Die Identität der Leiche, bei welcher nichts gesunden wurde, konnte bish?r nicht festgestellt werden und wurden behufs Constatierung derselben die Nachbarbezirlshauptmannschaften Krainburg, Stein, Llllai und Rann in Steiermarl von diesem Vorsall in Kenntnis gesetzt. Nuch wurde dem compelenten Gerichte hievon dir Nnz«ige erstattet. Eln Verbrechen dürfte jedoch nicht vorliegen. —r. — (Ginbruchsbiebftähle.) In der Nacht vom 26. auf den 27. v. M. wurde bei der Besitzerin Iofefa Millllucii in Nufsdorf in eine unbewohnte Kammer durch das Fenster eingebrochen und wurden Kleider und sonstige Gegenstände im Werte von ungefähr 58 fl. gestohlen. Die Thäter verbanden die Thüc innen mit Spagat. Auch diesen Diebstahl dürsten Zigeuner ver« übt haben. Nachts zuvor wurde in Unterlronau, Gemeinde Weißlirchen, bei der Besitzerin Agnes Simoniiö ein« zubrechen versucht, doch wurden die Thäter noch rechtzeitig verscheucht. — In der Nacht vom 27. auf dcn 28. v. M. wurde in den Weinkeller des Anton Penca in Tolftivrh, politischer Bezirk Rubolfswert, eingebrochen und daraus Wein fowie einige Weingartengeräthschaflen im We> le von circa 8 st. gestohlen. In derselben Nacht wurde ein Clnbruchsdiebftahl bei Johann Simontit in Sapufche verübt, wobei Selchfleifch im Werte von circa 11 fl, entwendet würd?. Die Thäter find unbekannt, doch dürften beide Dkbstiihle, der Gleichartigkeit ihrer Durchführung wegen, von denselben Thälern verübt worden sein. —r. — (Brand.) «Im 27. Ma>z l. I. geg?n 2 Uhr früh lam in der im sogenannten Graben Melhavca isoliert steh?ndcn, dem Besitzer Gcorg Novak aus S Gemeinde Moiäutsch, im Walde nächst Iovorje einen Waldbrand verschuldet, indem er ziemlich angehelltlt von Heiligenlreuz nach Haufe gieng, sich im Walde niederlegte und daselbst eine brennende Cigarre wegwarf. Per Schade beträgt 100 fl. —1. — (Biehmarlt.) Auf dem gestrigen monatlichen Viehrnarlle wurden aufgetrieben: 821 Pferde und Ochsen, 261 Kühe und 72 Kälber, zufammen 1154 Stück. Der Handel war ein sehr reger, b» Käufer au« Mähren erschienen waren, welche insbesondere Iuchlochsen, und Käufer aus Italien, welche Pferde aufkauften und gut bezahlten. — (Depeschenverlehr.) Im Monate Februar wurden bei den Staals-Telegraphenftatlonen in Kr a in aufgegeben 4659 interne und 251 internationale Depeschen. Angekommen find 261 internationale Depeschen. Bei den Eisenbahnstationen wurden aufgegeben 392 Depeschen. An Tarifgebüren wurden bei den Staats - Tele-graphenstationen 2486 fl. eingenommen. Aiterarisches. Die österreichisch «ungarische Monarchie. Oeographijch'statislisches Handbuch für Leser, aller Stände von Prof. Dr. Friedrich Umlauft. Dritte, umgearbeitete und er-wetterte Auflage. Mit 200 Illustrationen und 15 Karten» beilagen. In 25 Lieferungen k 30 kr. --- 50 Pf. -- 70 Cts, — 30 Kop. Lieferungen 1? bis 20 soeben ausgegeben. (A. Hartlebens Verlag in Wien.) Das großangelegte Wer! von Professor Umlauft «Die österreichisch-ungarische Monarchie», welches schon in dritter Auflage erscheint, führt die in den vorangegangenen Lieserungen begonnene Statistik in den uns nunmehr vorliegenden Lieferuugen 17 uud 16 zu Ende. Hier interessieren besonders die im Anschlüsse an das Unterrichts« wesen erörterten Resultate der Volksbildung, welche ze'gen, wie segensreich die neuen Vollsschulgesche in Cis> und Trans» leithanien gewirkt haben. Auch auf den Gebieten der Pflege von Wissenschaft und Kunst, der Publicists, der humanitären Einrichtungen, des Vereinswesens lässt sich ein stetiger Fort» schritt statistisch nachweisen. Eingehend behandelt das Werk die Verfassung und Verwaltung der Moncnchie und ihrer Vestand» theile und bietet auch in dieser Hinsicht überall die neuesten Angaben. Eine Zusammenstellung der Staatsschulden Europas zum Vergleiche mit denen der Monarchie ergibt, dass dieselben sich seit anderthalb Jahrzehnten relativ, d. i. im Verhältnisse zur wachsenden Bevölkerung, nicht vermehrt haben. Der Ab' schnitt über das Kriegswesen Oesterreich.Uugarns bringt sehr interessante Vergleiche über die Zahl der Wehrpflichtigen, die Priisenzdienftzeit, die Kriegsstärke der Armee und Flotte der europäischen Staaten. Auf den hiemit schlieftenden statistischen Hauptabschnitt des Merkes folgt in der 18. Lieferung der Be< ginn des «besonderen Theiles», welcher sämmtliche Einzelländer der Monarchie in selbständigen Abschnitten uach dem gleichen Programme behandelt, indem von jedem derselben ein knappes Oesichtsbild, eine Uebersicht der physischen Geographie, Ve-völterungs» Statistik, Betrachtung der Cultnrverhältnisse, des Verwaltüngs'Organismus uud der politischen Eintheilung go boteil werden, worauf die Topographie des Landes folgt. Bei Nieberösteireich wird die Stadt Wien mit Recht besonders ausführlich behandelt und ihre Lage und Geschichte, ihr Boden, eine Beschreibung des alte» und des neuen Wiens, eine Statistik, aber auch die Hochqucllenleituug, die Donauregulierung bei Wien und die Stadtbahn sachgemäß besprochen. Außer Niederösterreich enthalten die Lieferungen 19 nnd 20 noch Obcrösterreich, Salz» bürg, Steiermark, Kärnten und Krain. Neben den zahlreichen, vorzüglich ausgeführten Illustrationen sind auch die beigegebencn Karten der geologischen Verhältnisse uud der Dichtigkeit der Bevölkerung in Oestcrreich'Ungarn zu erwähnen. Neueste Nachrichten. Hihung des Abgeordnetenhauses am 7. April 1897. (vriglnal'Telegramme.) Das Abgeordnetenhaus sehte die Debatte über den Dringlichteitsantrag des Abg. Daszynski fort. Abg. Dr. Stransly beantragte, die Untersuchung der Wahlmissbriiuche in Galizien dem Legitimations'Aus» schusse zu übertragen und bemerkte, angesichts der gestrigen Erklärung des Ministerpräsidenten, wonach die Regierung ernstlich bestrebt sei, zur Klärung alles beizutragen, sei es unnüthig, einen anderen Weg ein< zuschlagen als die Ueberweisung der Anträge an den Legitimations-Ausschuss. Abg. Daszynski polemisiert gegen die Ausführungen des Ministerpräsidenten und des Abg. Stransly und kritisiert abfällig die Zustände in Galizien. Er spricht sich gegen die Zuweisung an den Legitimationsausschuss aus und wünscht, die Untersuchungs'Commission solle Zeugen von Ort und Stelle vernehmen. Abg. Eugen Nbrahamowicz führt aus, die matt-rielle Noth der Landwirtschaft bestehe im ganzen Reiche. Die Partei des Redners habe für das Land gethan, was möglich war. Redner zählt die in Galizien geschaffenen Verbesserungen auf. Die Schuld bei den blutigen Vorgängen bei den Wahlen treffe nicht die Schlachta, sondern die Socialdemokratie. Er bittet um die Ablehnung des Dringlichkeitsantrags des Abg. DasMsli. Die Debatte wird geschlossen. Abg. Taniackiew'icz, Generalredner pro, erklärt, auch die Ruthenen seien bereit, alles für das Interesse Oesterreichs zu opfern, weil sie unter der Herrschaft desselben aus der Knecht, schaft befreit wurden. Das ruthenische Volk kämpfe nicht gegen Parteien oder Personen, sondern gegen das System. Das Zusammengehen der beiden Völker in Galizien sei nur auf dem Boden der christlichen Gerechtigkeit und Freiheit möglich. Abg. Milewski (Gemralredlier conlra) erklärt, man habe den Bauern die unglaublichsten Versprechungen gemacht, um sie gegen den Polenclub ein- zunehmen. Die Ausbeutung der Noth des Volles ein moralischer Wucher und müsse entschude" . urtheilt werden. Das Parlament sollte vor auw ^ Reform der Agrargesetzgebung zur Linderung w ^ der Bauern in Angriff nehmen. Redner s^U.^ agrarische Krise und bemerkt gegenüber dem "v« ^ neten DasMsli, derselbe habe das Recht vem"^ einen Polen zu nennen. Der Polenclub werde I" Antrag des Abg. Stransky stimmen. ...^B Nach einer Reihe thatsächlicher Venchl "^ beschloss das Haus. den Antrag Stranslys a>» tagungsanlrag zuerst zur Abstimmung zu " .H (Widerspruch links, Rufe: «Wir betheiligen «n«^ an der Abstimmung..) Die Deutsch-Fortschr'tM^" , die deutsche Volttpartei verlassen den Saal. V -,, wird der Antrag des Abg. Stransly "'t "^ Majorität angenommen, weshalb die UbstiinnnM den Antrag Daszynsli entfällt. Nächste Sitzung morgen. Parlamentarisches. (0riginlll»Telt«ramme.^ <^oÜ^ Wien, 8. April. Bei dem heutigen W. Empfange des neugewählten Präsidiums des " y ,j netenhauses durch Se. Majestät den Kaiser '^ der Monarch seine Befriedigung über die ^M ^ Präsidiums aus sowie die Erwartung, das Hall» der großen Aufgaben gerecht werden. Wien, 8. April. Iuftizmmister Graf s'^< pach ist feit Sonntag infolge Influenza ^ Zimmer und Bett gefesselt, daher alle an !"^^ erscheinen im Abgeordnetenhause geknüpften Nationen vollständig grundlos sind. Wien. 8. April. Der zur Berathung ' ^ gelegenheit des Abg. Szajer eingesetzte AlM" ^' schloss mit großer Mehrheit, die Sistieruna" pl folgung des Abg. Szajer für die ganze ^« laufenden Sessionsperiode im Hause zu bean""» * . . Ale"' Wien, 8. April. Ein Communique" oesH^ clubs besagt: Der Polenclub drück! dem ^n» Präsidenten seine warme Anerkennung siir d"^/ aus, welches er der Wahrheit gegeben, als h p Schutze der gesellschaftlichen Ordnung "^ W^ Debatte über die Wahlen in Galizien eintra -H hl versicherte der Polenclub den MinisterpraW' ^F Fortdauer de» bisherigen Vertrauens zu!""" und seiner Politik. Kreta. ^ Paris, 8. April. Die Ngence H"" S^ aus Kanea: In einer vormittag« abgehal« ^ ferenz hätten die Admirale die Consul« am ^ mit den Ausständischen in der Prov'Ni ' ^e.'. Handlungen zu treten. Bei den Consuln ^ ^ Ansicht vor, dass dies aussichtslos wäre, .weH^H möglich wäre, die Aufftändifchen über d»e "^o"^ der türlifchen Truppen und die Details der ^ zu informieren. cn<,fetbo^ Kanea, 8. April. Ein russisches P"^^ Begleitung eineS Kreuzers ist mit "new M und sechs Kanonen in der Suda Bai e'Nge" ' ^ Athen, 8 April. Einer Privatdepe>^^e" wären in Kandia christliche Kaufläden von Brand gesteckt wordm. ,.«, .M Toulon, 8. April. Die NvisoM^l" und «Bombe» werden morgen nach Kanea Wien, 8. April. (Orig.-Tel.) Das «3"^ H bestätigt, dass Se. Majestät der Kalser ^^ Reise nach Petersburg von Sr. k. u. l- " ^ Herrn Erzherzog Otto begleitet sein wl" ^e^ Wien, 8. April. (Orig.-Tel.) «ei de^F^ gehabten Vürgermeisterwahl wurden ^A^li^ gegeben. Dr. Lueger wurde mit ^, A ZtM Bürgermeister gewählt. Dr. Grübt erhielt o ^>, zwei Stimmzettel waren leer. Dr. 2ueg", ' .^e» ^< Hochrufen acclamiert, dankte für das/" ^lt^ bezeichnete als die drei Leitsterne leU^M Liebe und Treue zum deutschen Volte (V^Mj zum Vaterland Oesterreich und zur chrl'^^öc^ Das Wörtchen «Hass» komme in sewem ^z ^ nicht vor, aber er fühle sich versiM"' ^ / liche Volk vor Ausbeutung zu bewM^F^ christlichen Gesetzen und der Moral "'H^/ Wandel Geltung zu verschaffen. ^ "^ hie Dr. Neumayr erklärte, den Wahlact "^^M,^ halterei zu leiten und schloß sodann dle ^^ Trieft, 8. April. (Orig.-Tel.) H"»e M ist S?. k. und k. Hoheit der durchlauchw ^^ herzog Ludwig Victor in Hofmeisters Baron Wimpffen von der ^ y>. . Einrichtungen des rothen Kreuzes lN ^ l getroffen. ^ ^^back^Zeitung Nr. 80. 709. 9. April 1897. ^l-v Et"' U- April. (Orig..Tel.) Staatssecretär sinnuna w« ^"' ber gestern abends noch bei Be-ohne Tn^' ""schied um halb 1 Uhr nachts sanft, Aittttnack. ^' D°s Reichs-Postamt war bis nach ""lagert c>^" """ teilnahmsvollen Menge dicht Ell>a-^">a> l i V"l- Dr. Sllih. s. Gemahlin, Pontafel. - Dr. slider Nm5 '6""tär, Gtzrz. - Galvani. Industrieller, ^' " Cia.5""^' ^ Muri, Kosmil, Realitätenbrsiher. See- "°Yer. Nei^ ^""»"' IalMjevich, Kirnbauer. König, «andern, 'm ^iajoti ssV^^ll^.. Wien. - Leahifsa. Nnneli. Cormons. ?en.Nan!° '^?'°bi. ^""'' ^"onese. Hilleprand. Fillipini, ^' l^n, N ^,phtheritis. kO c^"! 5 U>, ^ Siechenhaufe. I- ^pon',^ ^ ^' l. Aloifia Cger, Rechnungsofficials-Witwe. '^^H''U. Franz Gerjol, Inwohner. 3« I., I)e-»^^^ ^> lul^lcul. puln». Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306-2 m. 3 ^H ?«" 32 «. «lnftch« ^^2 « 3U.N. ^31 7 12-9 O. zmlTMl 5ewM ° 9 » ?lb. 732-9 9-8 O. mlißig theilw. bew. 9 l ? U. Mg. I 734-1, 8-7 , NO. mäßig ! fast heiter ! 0 0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 9 3», um 10' liber dem Normale. Verantwortlicher Uedacteur: Julius Ohm«Ianufcho««lv «itter von Wiflehrad. Volkswirtschaftliches. kalbach, 7. April Aus dem heutigen Marlte sind er> schienen: b Wagen mit Getreide, 7 Wagen mit Heu und Stroh, 20 Wagen und 2 Schiffe mit Holz. Durchschnittspreise. _____ Mlt.. ckgz.. Mt> ' Mg,,, ft lr, fl^lr ft. lr. ft K Weizen ftr.Hl'ltolit. 8b0 820 Butter pr. Kilo. . —88------ Korn » 6 50 li 20 Eier pr. Stücl . . ,2------ Gerste » 5 50 5> 50 Milch pr. Liter . . ,10------ Hafer » 650 6 50 Rindfleisch pr, Kill» -64------ Halbfrucht » —-------— Kalbfleisch » "60------ Heiden » 7,— 7,— Schweinefleisch » - 66------ Hirse » 6!— 7— Schöpsenfleisch ' ,40------ Kuluruz » 5,— 5 — Hähnbel pr. Stücl — 50------ Erdäpfel » 2,-------— Tauben » 16------ Linfen » 12----------- Heu pr. M.-Clr. . 2,14------ Erbfen » 11-----------Stroh » - - 1,96------ Fisolen » 10-----------Holz. hartei pr. I Rindsschmalz Kilo — 94 >- Klafter 6j50------ Schweineschmalz » — 70-------— weiches, » 4 80------ Speck, frisch » ->64-------Wew,roth..Pr.Hltl.------24-— geräuchert » -j?0-------— weiher. » - 30 — Fccnöestheater in li^ . .'.'"t»i' „ «. 2t. ... NS SO «7 »0 «ilüabethbahn, «"<> u. »l«»o «U, «W M, i"/»..... l»l »Ü 1»» 3b iflnnz«I°stv^V.. «n>. ll«»4.4°,, »« »0 lOO »u bivtlle Stücke <°/. ... »» lU l(X» 10 «oraridergrl «ahn, Em, 1»»4, , 4'/« (dlv. Vt.) O., s. l0<, jl, N. 99 20 l00 »U Ul>« «oldltnle 4«/, PN «asst l«l »U 1« lv dtl, dll», ptl Ultimo . . , . 1«l'90 l« »0 bti,. Rente!n Kronenwähr,, 4° „, stl» 4«/« bto. dtll, p« Ultlmn . , v»'»0 »9b0 dt<>.3t. 98'— <°/„ ungarücht (NX) fl, ö.W.) , 9?4l> 98 4b ßnd»l, 2ss»nll. Anl«h«n. Doi!au.«t«,»2<>It t»°/n .... l»S?l» l« 75 dt°. »«„leihe l8?« . . 108- 109— «nlehen der Vlabt «««. . . 11» b« — — «lnleyen d. Etadtgemeinde W!en 103 90 104 80 Nnlcyrn d, Ttabtyemeinbe Wie» (Vilber «der Gold).... 1»? 3b — — Piamieü'Nnl. b. Otadtgm. Wlen l«» 7K I«4 75 Mlsebau «lnlehen, verlo«b. e°„ ll>u KU 101 -4'„ l^ainer Nanb,« »ulehen , W 7b 99 »5 »«ld «nl» ßsandörks, «üriOOfl.). «odcr.aN«. »ft.ln^0I.rerl,4»/^ 99 eo 1 »0 bto, Pra».°Schlbv. 3«/„ l. «m. 11? 2 II» »b dto. dto, 3«/^ll. «m. 117 2b 11»'- «.»österr, Lande«-Hyp..Unst. 4°/» »9 SU 100 «a vrft'im«. Van« verl. 4», . . 100 IN 101 — dto. dl«. «>j2hr. 4«/, . . ioa-10 101 - Epa»»ffl,1.«st„30I,»',,°/, dl INI 00 -'— Priorität«. Gl>l!g»tl«n»n (lül 100 st.). sserbluandl'Nordbahn «km. l»«s loi «5 101 ?k» Vefteri. Nordwestbabi! »111__11170 3taa!»I»,b!,8'^Frc».k,'«»p,Vt. _.._ _.._ LNdbuhn »"/„ b Frc«. bix, p. St. ,?« ,« ,?? l0 dto. b»^ 5 »W st. P. !<1l» fi. l,7»0l^^, Un«.»«allz, Vahn..... 10? btt 108 SU 4°/» Unterlrainrr Uahnfi» . y^ ^, 100 — Piv»ls» l„s« (per Ltl»ck>, Vudllpefi'Ällstllca (Dombau) . zo «lrebltloft 100 st...... W1 — »l)D^ «lnr^ilose 40 fi. «»». , . . 57 50 «8 b0 4»/«t>onau°Dllm»ssch 00«>«»»». 14«^— Ib2-— 0enerAose40st...... «1'— N2- PalfiU'Ul>st 4<, st, «M. . . . b8'7b b9 ?b R°ths»Me»,,Oest.«tI,v,.INst. ig-40 ,o 1» «°»hm»reuz, U»«.es v'ö ft. ,050 ^,.^ «ubolph.llule '" st..... »»-.. 87-- Nalm.ܰse 40 st. «M. . . . «9— ?(, - Bt..«e»°<»^°l'' 4« st, KM, . 78- ?4-- WaWein Uose 2» II, «M. , .. «3-- Otwliistsch, d, ".'„Pr.'öchlllbv. b Äubencrtdllanftalt.l.'im. , 15 - IS-- bw, bto, U. Vm, I»»», . , 2K-- »?>- »aiixlHer ««'' - 21-?b 22'?b «»ld «an» »«»K'sltlN, (p» Htüll). «Inglo.c>est.Vllnlll00st.U«°/,». It.1'. 1t»«'— «»nlverein, Wien«. 100 ft. . ,5» ?b «»!>!> «°bcl.°»nst.,0cft..»00st.T.4<)°/» 48« - 441 — «lot.°«nst. f. Hanb.u.». 1«U ft. — - —— bto. dto. per Ultimo Geptbr. 84» bv 3ä0 - «tredltbanl, «llg. unz., »00fi. . »«5 bl» 3»s — Dtpositenbanl. «III«,. 200 st. . »20-- 2!«N'»0 «c°«pte.<»ts.. «dröft., t»00 N. ?3t»-74« - »ll°-u. «äffend., Men«. » N. »«4 — 2«?— Hdpl>thetb.,0tst^,«>0fl.25°/»». 81- «4- Underoanl. vest., »t,u st. . . 22» lt. »29 ül» vtfteri.°unß>li. Van!, «00 fi, . 93S — 94« — Unionbanl 20« fl...... 2w b0 261' ««ltehrsbonl. «ll«.. 140 fi, 1?ll»U «74 - Alll,n von Zl«N»P0lt» ßnl»ln»hmu«g»n (per Etück). «ussia.Iepl. «lsenb. 300 fi. . . l69l» 1704 «öbm. Storbbllhn 1b« fl. . . 2«1^- 2U3-- Vulchtiebrabec «!. bo« st. CM. 1b« Il>4« dt«. bw. («t. U) 200 fl. . b,«'- b39b0 Donau» Dampllchissahrt««»es,, DurH°br>'b»cher«.°V.20<'st.L. 60Ü0 Sl^^ sseid!»and«.N«rdb, 10.°«. 200 N. «M. 209 50 210 b0 Irll«»ay'«el..«r..17Ufl.».«. 43» 50 441 l.0 «», «m.«8«?.»«>N, . . . — - —'^ «tld rü>' clt»t»<«ctltn 100 st. . . , l04 «, ,oz — Nn,.^l»lij. «tlsenli. 200 fi. GUbtl »07 l»0 »08-.. Unz.Wefil'.Mad^Gro^zl'yst.V. ««»25 »09 uz «!«z<» « zn>ullrl»»AlN»n (p«r stü 89 — ««t»>>l« Eisen» und Vtahl-Ind. ln Wien 10« ft.....b9 /b «»— «lenbllhnw.-Leihg.. «rst«, 8« fi. 119 «» l»0 — „«lbemühl", Papiers. u.V. », 94 7b 95 75 Uieftnaer Vrauere! 100 fi. . . t»8 b« 1«» »i Vtontan'«rselllch., Oeft.« alpin« 80 b« »1 — «ra«er «Nien.Inb.^el. 200 fi. ««-- «« «. »«lllo-Tarj. Htewtohlei! »0 st. ü«^ — 5s« .. „VchU>8ll»ül)l".Pllpirl-f., »«1st. »lx .. ..-_ „Et«U?erin.", Paplerf. u. «.'«. 1S6-— l«?->. Trifatter Kohlen«. > Ges. 70 st. lübt,« Ibg 5» Waffen»..«,.0ch.-— zzo — «Hr. UauL^tUschaf« 100 II. . . lv» — iu» l,<» W!«ntrl^ra« Zi»«el»As«,n»»«s. 3>ll — 314 — «»»is»«. «mslerdam....... 98 95 98-10 Deutsche Plaß?...... 58 «2, b8'8« London ........ «19 5« »19 95 Pari«......... »7-z.i 4?-«ü Bt. P«t,r»bur« ..... >.-— —>.. D«Unl»n. «ucalen....... 5«« »-<»» 20.FrcmciKtülle..... 9b1 95» Deutsche «f!ch«banlnolen . . 58 S», 58-70 Italienischr Äanlnoten . . . 4l» 10 45 2« Vl^ilr.lttubel...... I'»U". »?". ¦^¦»»^Jgfo6ozy, Wien V. ¦' k Kfil& zur 7 ",ken- ^sonders fr J Ö^bungä1"1?^ gebrauchen. 2 ¦Ü Ol8t. ApoU*ke umsonst ver- «3 S H«t20b (l091)5 * Aiieln. n> 2& kr. » :t Anntr,l)ei)r>ttarLaibadi: s -i a^^^ —-—_________ p Rö i St. 2001. M^e Äa>nänfa °kfaJ'10 sodiäCe v fil^ Ptnr°elh Sühn 1 ? 8e Je VSled r°1^ ÜeuU 1>eöek «d °"di ^^ 8OV im nepoznanim pravnim naslednikom, po kuratorju ad actum Matiji Zalar od ondi St. 15 zaradi pripoznanja lastninske prance polom priposestovanja glede zemljišoa vlož. št. 88 ad Jezero de praes. 27. ja-nuvarja 1897, št. 2001, slednjim po-stavil gospod Janez ftvigelj iz Bresla skrbnikom na èin in da se je ?» skrajsano razpravo doloöil dan n« 4. maja 1897, dopoldne ob 9. uri, pri tem sodifiöu. C. kr. za in. del. okrajno sodiäte v Ljubljani dn6 28. januva^a 1897. (1115) 3—3 St. 1127. Razglas. C. kr. okrajno .sodiäöe v Ložu na-znanja: I)n6 3. maja in » 2. junija 189 7 vsakikrat ob 11. uri dopoldne, vi*ilu se bode pri tem sodiSöu .zvrMlna dražba Josipa Vintarja i« Studenega öt.9 laslnega in sodno na 1630 gW. cenienega zemljišèa vlož. St. 24 ka . obfsSno. Pogoji, cenilni zapismK In izpisek iz javne knjige pregledajo se lahko lukaj. V Ložu dn6 2. matca 1897, Anna Wallentin (i»fi2) Modistin aus Wien 2~l Wienerstrasse Nr. 8, I. Stock empfiehlt sich den P. T. Damen zur Anfertigung von Hüten jeden Genres hei Zusiclierung prompter u,ul geschmackvolle.- AusMImmg. Die neuesten Wiener Modelle in Toques, Capots, Spitzen- und Strohhuten sind stets am Lager^___________ (l4W«)3-3 8t. 4544. CuratelsvcrhinMN». Das hochlöbliche k. k. Land.sgencht Laibach hat mit Beschluss vom 6. Fe° bvuar 1897. Z. 957, über Joses Decman. gewisenen Probegendarmen aus MWer^ Vamlmg. ob Wahnsinns die Euratel li verhängen besnnden, und wmde ftr enseibrn vom müerzeichneien GnWe >er biiherige einstweilige Curaior Johann >w1iö, Grundbesitzer uud gewesener Ge^ meindevorsteher in UntergaMng. zum desinitwm Curator bestellt. K. l. städt.«del. Bezirksgericht Laibach am 11. März 1897.