»ZS» s».' «»»MI ^ >»»»' W,«»»» » .cÄ.'v«! Skatibor. Samstoo. »en 20 August t024. Str. tSS — S4. Jahrg. MaNeottjs Seift. BerschLrsung der ttallenischen Krise. Mari bor, 29. August. Matteottis Geist lebt auf. Ein gewalU<^er mrd vielleicht mit unabsehbaren Folqen v^r« bundener Kanips tobt um da'? stille Grab des sozialistischen Märtyrers. Schwere fztn'^den stchen dem gegenwärtigen Reginle bevor und es kann schon heilte als fraglich bezeichnet werden, ob eS Mussolini und seinen stuats« männischen Talenten gelingen wird, den soeben im Entstehen begriffenen Generalsturm der eppofitionellen Hydra mit Er>oig ab^u« wehren und daS fascistlsche. Regime vor dem Untergange zu bewahren^ Nachrichten auS Italien znfolsie bat sich das fascistische Regime in den letzten Wvchen erheblich verschlimmert. Die Jsoli.rung der herrschenden Klaffe ist schärsn geworden. Die nicht zu unterschützende Macht der Kriegs teNnehmer - Organisation ging in das oppo-PUtNelle Lager über, da Mussolini nicht die Krast hatte, die gestellten Bedingungen zu erfüllen. Außerdem rücken di? die Negierung flankierenden liberalen Elemente inlmer aus gesprochener von Musiolini ab, »''enn auch der entscheidende Schritt, der Austritt ihrer Vertreter aus der Regierung, bisher noch nicht erfolgte. Die Ergebnisie der '.Untersuchung im Prozeß Matteotti, die absolut willkürliche Durchführung der an sich Hon ver-fasiungSwidrigen Pretzdekrete, diz Ankündigung der neuen fasciftischen BerfassungSre-form, die schauerlichen Einzelh iten der Entdeckung de-" Leiche Matteottis, di: blutigen Zwischenfälle in Neapel, bei wel,ller Gelegenheit fich fafeisttsche Miliz und Carabinieri gegenüberstanden, die beständige parteiische .Verletzung ^:S Versammrunq?-?chtes u. a. n.. ^aVen die bereits gähnende Kluft, die die fa seistisck>st ^I^artei von der gro^^en Mehrheit des itaki?''^"^^- Volkes trennt, noch erweitert pnd vertieft. gweifelloS ist die Lage des Landes im In trern un^-^ 'Üar gewor^.il, waS duch Muf'^» lin! recht gut wissen bürfte.Soll dem itali^'i schen eine schwere Katastrophe srs. itt plÄben, dann muß fich der König (von einer anderen Seite ist nkmlich absolut nichts Qeh: zu erwfrrten), in dessen imnu". die höchste Erekutwe ruht, dem steigenden vnd warnenden Druck der öffentlichen Mei nung in letzter Stunde fügen und Maßnah men treffen, die geeignet sind, der bereits derhänignisvolle Dimenstonen annehmenden Gärung in sämtlichen Schichten des Volkes die Spitze zu nehmen. Die Lösung müßte natürlich, um mit der nötigen moralischen Ktütze versehen zu werden, aus parlamenia LisKeyl WeAc Mbeige^ü^rt MdeL, .Da aber Die Beogradtr Änduftskllentagung. SrSssnung der Versammlung durch den Präsidenten Bajloni. — Für ein rasches Jnkrast. treten des .^olltariies und sür Veschle tnigung des VerzollungSoersahrenS. — Miszbilli-gung der smnrflerrarveroronung Zjber die Zrage der fremden Arbeitskräfte. ZM. Beograd. 29. August ^^eute hat hicr die Versam-lung der Zentrale der Iudu-striellen - Korporationen aus ^.em gan.'n ^^ani)e Um ltl U!)^ l"'N»'l:.ags er» )fsnete f. Bajlont Versammi:^n,i und begrüßte die Telegt.'rten mit einer kurzen Ansprache. Es waren auch Delektierte der Ministerien anwesend, und .'zwar: vom Finanzministerium Vorstand hoZiS und vom Ministerium für Sozialpolitik Tr. I.'remiö. Die Verjammluug sprach sich jür ein rasches Inkrafttreten des ZoMarifes so ot- sür dle Z'-'^leuniaung des VerzollungsverfahveilZ a'av. Die Anwesenden mißbilliqten die Verordnung des Ministeriums für Sozialpolitik über die Frage der fremden Arbeitskräste, weil es daddiirch den Industriellen unmöglich gemackit wird, Fachleute anzustill >l. Die anwenseden Delegierten der Minist'^rien erklärten, die Wünsche der Vcrsamn.luuz d^n Minister« vorlegen zu wollen. . G!n Gefecht bei Veli Monastir. Blutiger Zusammenstoß zwischen Gendarmen und ehemaligen Kriegssreiwilligen. Schwerverletzte. Fünf ZM. Sombor, 29. August. Gestern kain es bei Beli Monastir zu einem äußerst blu«^' - -n ? .sammenstoß zwisck'en Freiwilligen (Do' brovoljci) und Gendarmen. Gestern nach" mittags erschien nämlich eine Gendarmerie-^atroutNe und forderte einzelne Freiwillige, d'nen ibr gegenwärtige- Besitz abgespro.l)'N worden war, auf, den Besitz zu verlassen. Tie Freiwillix'^n, um die sich rasch ihre Kameraden sammelten, erklärten, nur der Ge^o -lt Uebertriebkne iP-rreichische ReparationSsot' derungen. AM. Beograd, 29. August. D^e Nachfolgestaaten auf dem Territoriimn der ehemaligen Donaumonarchie haben beschlossen, bei der Reparationsik0'Minission Protch gegen das neue Vorgehen OesterLelchs in der Frage oer Verrechnung der StvotSMt^ der gÄvesen^n österreichisch-vnig'arischcn Morrarchie einzulegen. Oester^ch fordert nämvich, daß die als A'blösegeld M leifte künftig hin nach den Usain^ der Novisaioer Pro--^ktenbörse abMviickeln. ' "'l'l'n zu wollen. Als hierauf ein 30 Mann st^.irkcr Gendarmeriezug l??ranrückte und mit der '..'äu7:^"''<7 der 5^äuser der ^'reiwi-Ii.^'n begann, ging auf noch nicht festgestellte Weise ein Gewehr loS, worauf ein allgemeines Schießen entstand. Erst das aus Beli Monastir heranrückende Militär machte dem Feuerkampfe ein Ende. Fünf Personen wur^ den schwer verletzt. Eine strenge llntersu-chung wurde eingeleitet, Keine Abrüstung: Spanien, Norwegen, Schweden. Genf, 28. Augilst. Die sipMisch« un!i die norwegisck)e RegierMig sandten dem Völker» bundsekretariote ihre Antlvortnoten, worin sie den VerdrvgÄentwurf betteffend die allgemeine AbrüstuW verworifcn. Stoikholm, 26. August. Die schwedische Regierung erklärt zMl Antva-g des Völkcrbun-des betr^lifenld die gegenseiöige Hilfeleistung, niit diesem Antvay nicht üibereinstimmen zu können, weil er nicht die nötiye Sicherheit bietet. Explosionen im Athener Pulvermagazin. WKB. London. 28. Augulst. (Wo!ff). Nach Meldungen mts Athen hat in der letzten Nacht im gwßen Pulvermagazin in der Nähe des Arsenais eine Reihe von Erplo^ionen begonnen, die a?u!f die benachbarten Muniii-onsdepotS i^bevgriffen unio bis y Uhr früh andauerten. Mehrere Personen sind d^che, zu Schaden gekommen. Borbereitungen für möglich« Neuwahlen ln England. London^ 27. August. „Wostmiilster Gazette" berichtet, daß 'die Agenten der Arbeiteopartei verständigt worden sind, vorbereitende Schritte zu unternehmen, mn für die alge. meinen Wahlen inS UnterhiauS s^r die erste Woche des September bereitzustehen. ES heigt daß für frühere Neuwahlen folgende Gründe unter den gegenwärtigen Verhältnissen an ein Aufgeben der Abstinenzpolitik von se'lm der oppositionellen Deputierten nicht gedacht werden kann, bleibt nur ein Weg übrig — uWaldige Neuwa^le?.^ Einzig und. Bcn die- ser Weg eröffnet die Möglichkeit einer recht zeitigen und erfolgreichen Lösung der ttali.' nischen Krise, die nun schon seit Monaden am Mark des Volkes der Apeuinnenjalbiisel ujtd dej^efl Zukunft hchro^t, ^ vorliegen: Me-inunMierschielt»mheiten schen Snow'den und Macdonald, daS eiiykls'ch-russische Abkommen, gesteigerte Tätigkeit Konrmuniften. das Verhalten der k^werS-schalsten dem Dciwes'Plan gegenüber vnd die Möglichkeit 'oer Wahl eines ^dettkomiteeF, das sich mit der fremden ?nkurrenz und eventuellen Schujz^llmaßnahmen zu beschäftigen hätte. Schisfsunglück in Belgien. MtB. Lüttich, 28. August. (Hzvas). einem hoMndisc^n Lastenkcchn, der auf einer Leine geschleppt wurde, riß das Schlepp'eik, so daß das Sckiff urr'mabwärt^ fuhr. sonen, wrunter Kin^der, kamen dabei um« Leben. Besuch einer jugoslanischen JndustrieSen« gruppe in Prag. ZM. Beograd, 29. August. Eine sugojla« wische Jndlchriellengruppe wird sich am lS^ -'eptember nach Prag begeben, um den tsch?-choslowakischcn Industriellen einen BesuH a "^wt!.en. Rückkehr des Königs. ZM. Beoarad, August. Für mor^n» vormittags wird' die Rückkehr der Rsgis-rungSmitglicder und abends die des Köi'.iS :ind der Königin auS PeL erwartet, Mißbrauch der?lmtSge»alk. ZM. Moftar, 29. August. In dem gestirV vor dem Z^r''iSgenchte gegen deil Priester (iekoviS durchgeführten Prozeß wur» de der Priester wegen Versührung zahlr.:i-cl^er Frauen und MädckM zu sechs Monaten schweren v--urteilt. Ankündigung einer kommunistischen Aktion ?« Bulgarien. Sofia, 23. August. DaS ErekutivkomiteR der bulgarische - kommunistischen Partei, das gegenwärtig eine illegale Tätigkeit entfaltet, hat an die bulgarischen Zeitungen ein Memorandum verschickt, in dem eS erklärt, daß,um sich gegen die Verfolgungen durch d00—14»-0c^ Soß« öö öS—^ «0. «rklci 41«—4»H. «Iw «klZWl vomq»» «o«M. — Die Sve«t«>lttLt der ReichstagSavflö- ftiNg. Der Rrichs>kden Gese^ nicht die erforderliche Mehrheit finden. — Einbruch in ein kommunistis hes Zi' »« tpalbüro. In der Nacht von Sonntag o.«f Montag wurde in den Geschäftsräumen d?r Zentrale der ""mmunistisck""' Internationole London c!naebrr>chen. Die unbekannten Täter haben es nicht auf Geld und W?rt-schriften abgesehen, sondern auf politische Dokumente von Bedeutung. Unter den gestohlenen Schriftstücken figuriert auch »in Schreiben Macdonalds an die Zentrale lmd verschiedene andere Schreiben von großer Bedeutung. Der Sekretär der kommunistisch'^ Internationale, Gallacher, sehte sich sofort Scottland Vard in Verbindung und d'e Nachforschungen nach den Tätern wurden lmverzüi'l- r, eingeleitet. ^ Nuhe im Sudan. Im Sudan, ist, wie es scheint, die Ruhe nunmehr vollständig wiederhergestellt. In den letzten Tagen ist es kommen. Auf Ersuchen des englischen Ob'Zr-kommandierenden wurde ein gemischtes Kriegsgericht geschaffen, das aus einem ä?vp tischen Vorsitzenden und je einem ägyptift^en Und englischen Mitgliede besteht. Dieses Mi-litärffericht hat aus dem Mannschaftsstande des Eisenbahnerbataillons, das die letzte Meu terei verschuldete, drei Mann wegen Aufruhr? zu zwei Jahren und zehn Mann wegen Hilfeleistung zu je einem Jahre Gefängnis Verurteilt Tageschroalk. s. Mahatma Ghandi in Wien. Wie verlautet, wird der indtjch»' Freih'.'itsapostel Mahatma Ghandi auf leiner N^.se nach Deutschland in den nächst.?n Tagen nach k^'mnicn. Ob er in Wien vvrubi'rgchend Quartier nehmen oder n ir durchreisen wird, ist noch nicht sicher. t. Erkrankung Anatole Frante's. Wie ans Paris gsmeldet wird. O nun Anatole France abermals erkrankt. <^ne Kranlkheit nimmt einen ern'stM Gharakter an, so 'saß für sein Leben M fürchten ist. t. LarugaS Reue im GefängiS. Der l e-kannte Massenmörder Jovo StanisavljeviL-Laruga, der sich nun endlich hinter Schbvß und Riegel befindet, scheint doch auch zntp-findlich zu sein. Machten ihn die Kerker-mauern schon mürbe? Höchstwahrscheinlich, denn vorgestern nachts weckte sein Aufseher den Kerkermeister und teilte ihm mit, dah earuga in einem Meer von Tränen am Loden liege. Auf die Frage, was ihm fehle, «»r-suchte er den Kerkermeister, sofort seinen Verteidiger holen zu lassen, da er ihm wichtige Dinge mitteilen müsse. Sind diese Tränen vielleicht seinem unverdienten (?) Schicksale geweiln? t. Die erste Telephonstadt der Welt. Auf die Eröffnung des Weltkongresses in Stockholm hin hat der dortige Telephonchef Lig-nell eine hauptsächlich für die Kongreßmitglieder bestimmte Broschüre „Das Telep^?vi in Stockholm" berausaeael"", die eine lurz gefaßte Beschreibung deS Werdens und d^s heutigen Standes des TelePh?nwcsenS in der Hauptstadt Schwedens enthält. Es ist darin u. a. auch darauf verwiesen, daß Sto^h)^n noch immer die erste Telephonstadt der Veit ist, da auf — 2K7 ^ «n- a^ >rate kommk"^. 2Z4 in Mii« neaPoliZ in den Vereinigten Staaten, das an zweiter Stelle steht. t. Verhastete ToreroS. Am Vergangenen Sonntag wurden in New Jersey Stierkäwvse ' die sich ines lebha^^en Zu- spruchs erf'-euten, aber einen u»-bluti^:'n wu'^c' nicht ein sinziger Stier getötet, ^rotzdem sind nachträgl'ck) alle Toreros, die an diesem Tage auftraten, verhaftet wk-rden. Diese Maßnahme, die auk das Eingreife'^ kultureller religil^s ? V'"-bände zurs"k^"füh''-n ist, wird mit Ti 'r-quälerei begründet. t. Der dickste ;tsche grstorben. Im ^^st-seebad Kellenhufen starb der Tischlermeister ^ ermann im Lebensjahre. Feig, der über das stattliche Gewicht von 500 Pfd. verfügte, war weit über die Grenzen seiner Heimat bekannt und galt als der sichte Mann Deutschlands. Von seinem Körperumfang kann man sich ein Bild machen, wenn rmn vors'^'^^ er zur- Si<^en zwei Stühle brn'"^'^". Er war verheiratet imd e normale K'in'^er. Sein Äschlerh'nd-werk kon"^'^ e'' ^ egen s^i neS KörperumfangeS nicht mehr ausüben. t. Der ^;,aziergänger um Australien. Lü 1 'te chriger Austra- lier, der zeigen wM. daß man o^ne Gefahr ' ganz si''^"n»wsind' kani, hat bereits einen beträchtlichen Teil d,s 25.000 Kilometer weiten Spazierganges zurückgelegt. Vor 13 Monaten brach er mit zwei Gefährten auf, ging dann aber allein durch Queensland, dann durch das Kimbsr-leti-Gebiet und die Küste entlang bis Verth. Mit den Eingeborenen hatte er keine unangenehmen Abenteuer. t. Ein unfreiwilliger Witz. Nach dem „Ouo-tidien" bat fich anläßlich der Einkunft Her-riots in Paris folgendes amüsante kleine Ereignis zugetragen: Der ganze Bahnhof war mit Menschen so überfüllt, daß die Minist'^r, die Herriot bei seiner Ankunft begrüßen wollten, kaum mehr Platz fanden. Da sei der Bahnhofvorstand hinzugetreten und Hab«» zu ihnen, indem er ihnen zeigte, wo der Waaen des Ministerpräsidenten halten werde, ge- Die rote Burg. ^ M»« M-« »rich«»«« w »a> UW>V «I d» VoM. (Nachdruck verboten.) Reedern erschrak. Prüfend sah er dem scl,ö-nen Kinde ins Gesicht, aber rein und klar sahen die großen Augensterne in sein Antlitz. Gerührt drückte er Alliettas Hand, als er tröstend sagte: „Ich will daran denken, Allietta, jetzt aber lebe wohl, und wenn du Rosen hast, da m brwg' sie mir, du weißt, ich brauche sie." „Für die schöne, blonde Dame, ich wech'', kam es traurig vr- A!''ettaS Lippen, und dcmlt langsam und zögernd: „Ich will für sie E'.'ch alle Rosen "ringen." Der wehe Klang in des Kindes Stimme griff Rolf Need-'-n ans Herz. Aast zärtlich nickte er Allietta zu und Mndte sich zum Gehen. Da trat ihm Zozo, di" alte Zigeunerin, > -tteterisch entgegen. Eisgraues Haar walte ihr jetzt wie ein Mantel üb^" den Nück n, ^ eine Seherin stand sie vor ihm, und fti-sie: ' ,»Wie ein Nachtgedanke ist die, zu der du jkedest. der Sterne, Stern der Sterne. dk'r Tränke ist sie gleich, über ßhrer jungen Stirn gleißt ein Stirn, aber Stern erl^lÄ. wenn die Rosen welken. wenn aus DornenwildniS keine Rosenbltite t 'bt. In deiner Hand, liegen die sen." i R^lf ganz Verwlrri dir ^ lten in? Gesicht, die, ohne die ihr gereichte ^'ünze '' beriV'ren, stolz von dannev schritt. P . bl'id.'n Rädch n ', die, nock> smmer erg umschlungen, ihn s-'if,. dann schritt >'? eiligst den an- ..... Ein Zigeunerjunge machte den Führer durch die Wildnis der Kaktushecken. Er geleitete die kleine Gesellschaft durch die Talsohle bis hin zur DarroVrücke, hinter welcher der steile Fußpfad, die „Cuesta del rey chico", zum Alhambraberge hinaufführte. Ehe sie aber die Brücke erreichten, wandte sich aus dem dichten Gebüsch der Kakteen Panno, der Zigeunerkonig, dicht an Don Jo-s6 Y Tamagno, der ganz in Gedanken einsam dahinschritt, heran und flüsterte ißm heimlich zu: „Panno hat Euch wiedererkannt, Sennor, Panno bat !'in gutes Gedächtnis." „Schweigel" rief Don JosL dem Zigeur.cr drohend zu. „Panno möchte Euch sprechen, Herr.'' Demütig klang die Bitte und doch lauecte versteckte Tücke in den Augen des Zigeune :S ,»Jch habe keine Zeit! Mach' Platz." „Panno wird sechs Nächte lang an der Mauer der roten Burg Eurer harren. Wenn Ihr nicht kommt Qe?"' wird .nno in die sagt: „Meine Herren, Sie müssen eben etwas «ehr liuls halten", waS im Publikum einen Sturm der Heiterkeit ausgelöst habe. t. Sin Amtd aus der Türkenzeit. AuS Ko- loSzvar sUngarn) wird berichtet: B?i einem Neubau hat man einen entsetzlichen Fund gemacht: Bei den AusgrabungSarbeiten sind dreizehn Menscheuschädel zun: Vorschein gekommen, die pyramidenförmig aufeinander-gelürmt waren. Nach der Meinung der Sachverständigen stammt der Fund aus der Tür- klNältt. Nochrlchte« aus Marwor. Maribor, 29. August. m. Todesfall. Am Mittwoch den 27. d. M. verschied Frl. Paula Lahoviö, eine Tochter des Postunterbeamten LahoviL, im schönsten Mädchenalter von 17 Jahren. m. Evangelisches. Sonntag, den 3l. d. M. findet in loer ev-angelMen Ehristuslirche ein Predigtgottesdienst statt. m. Gemeinedratsfitzung. Heute Abend fin-^ die Fortsetzung der 4. ovdentlicl)en Ge-meinderatSsitzmvg swtt. m. Aus dem Postdienste. Tra-nsferlort wmden die Po^stHeamten: Ehristian JegliL aus Ptuj nach Marilbor, Josef Tur? aus Te-lje nach MaTibor, Karl MiloZiL-LindiS aus Mari^bor nach Ptuj, Johanna MagdiL auS M^ibor nach Mdovljica. Els^ A^ben auS Maribor nach Pesnioa, JohMN Raitovec aus Maribor ncrch L^ublsaTra und Amalie 2iivko aus Maribor mnh Äpaöe. m. Mitteilungen der Gtudienbibliothek. Die Studienbibliothek sowie der Leisesaal sind voiln 1. September l. I. an jcidem Wochentags von 15—18 Uhr geöffnet. — Der Besuch des Lese, saales ist frei. — Die Gebühr für daS Entleihen von Büchern nach Hamise beträgt vierteljährig w Din. Die Leihda-uer iist auf 30 Ta-ge bescWinkt. Wer diesen Termin überschreitet, zMt 10 DiTvar Kr jedes der vorenchal. tenen Werke als besondere LeilhgebÜhr. m. Mitteilungen des AerztvereiniS. Der hiesige Aerzteverein (ZdravniZko druStvo v Mariboru) verständigt seine Mitglieder, daß der Aerzteverein für Kroatien, Slawonien und Medjimurje vom 21. bis 23. Oktober d. I. in Zagreb eine Tagung zur Feier deS 50jährigen Bestandes des Vereines abhalten wird. Bei dieser Gelegenheit wird ein wissenschaftlicher medizinischer Kongreß mit Vorträgen und Demonstrationen veranstaltet. Zur selben Zeit findet die Jahressttzung des Jugoslawischen ApothekerverbandeS statt. Für die Tagung ist folgendes Programm festgesetzt: Montag den 20. Oktober um 7 abends Konzert der Philharmonie, um 9 Uhr abends. Begrüßung der Gäste. Dienstag den 21. Oktober vormittags feierliche Sitzuncl ^eS Aerztevereines fZbor lijeönika). Nachmittags Vortrag, abends Theater. Mittwoch den i?2. Oktober vormittags Hauptsitzung de? Jug'jl. Apotheker-Verbandes, nachmittags Vort^ ?, abends Bankett. Donnerstag den 23. Oktoher vor- und nachmittags Vorträge, nachh r Schlußsilnlncf des Kongresses. Alle Mitql-e« der des Vereines werden ersucht, in mögl'-hst großer Zabl am Kongresse teilz Je- der Teilnehmer möge dem „?bor lijeLnikr" Casa del Tendilla gehen und reden, Gehabt Euch wohl, Herr." Der Zigeuner ^ ar, ehe der Spanier -nt-worten konnte, verschwunden. Don JosL st^ind einen Augenblick ilnschlül-sig, wollte er den Alten zn-'"Brufen, «tber er ' sich s 'hst lnwi^iz den Kopf und schritt dann weiter, den anderen nach, die im staunenden Schauen die st.ilen, von Mauern und schroffen FelsabstÜczen eingeengte Straße verfolgten, entlang, die fseuumrankte Bogen altmaurischer Aquädukte überspannten. Die Sonne war ver-glommen. In violettem Duft breitete sich Granada weit in die Bega hinein, umrankt von dem wie mit roten Rosen bestickten Schneemantel der Sierra Nevada. Die dunklen Zypressen leuchteten wie düstere Fackeln geheimnisvoll in den Abend hinein, und um die rote Burg loyte noch einmal, wie eine N^mnl vgarbe, der letzte Abendschein. Dann kroch die Dämmerung darüber mit ihrem tiefen Grau. Schwer lastcle ße wie eine dr^Zend^ i.^olke über Granada. Gisbert bon Hohenwald befand sich in ei-ukr seltsamen Stimmung. Der Gedanke, in der Frau, er anbetete, nur eine Tänzerin zu wissen, quälte ihn mehr, als er sich selber eingestehen wollte. Malette Äieb für ihn wie für alle endcren uusi^ibar. Kutuiuer 1W vom üugujt in Zagreh bekanntgeben, ^b er sich am K )n-gresse altein od« mit dn Fcmine (Zahl der Mitglieder) beteiligen, und » ann er in Zagreb ein^utrei^-n gedenkt, damit hn rechtzeitig ein? Wohnung vesorgt weed n kc'nn. Anmeldungen find spätestens bis znm I. Oktober d. I. an die Adresse: Dr. Fisch:?:, Z 5 b, Duga uNa tt. zu richten. Der Meldung ist auch die Summ" von 100 Diner beizulegen, worauf der Teilnehmer die An-Weisung für die halbe Eisenbahn- und Schifffahrt e- m. Volkö'chuf, kt Laj:ersb.^rg KrLevina. An der ibtlkt.schule in Lai^^ersber.i-!>rLt.vina find?^ die ?cl-ülcreinfchr«l';,nrg sin Montag de»t 5. ^ ept wber von 8 bis «3 Uhr, der Er-öfsniing-IgotteLdienst am 't'enStrg den l0. Septeuli er rn: 9 Uhr statt. Der reg^'^mäsnge Unter'ich? k»eginnt am Mittwoch den !v. Erp tember rn 6 Uhr. — Di- SchnNeitung. m. Vortragsfolge am Festplatze der Jndu» strie- und Gewerbeausstellung für Freitag, den 29. August: 1. Tanz, Aein-Olqa; 2. „Ich bin diskret". Rasbevger; 3. Vil^r: „Oj vstani solnce moje". Frl. Lubej; 4. T^, Klein-Olga; 5. „Ich denk an dicht", komische Szene. Rasberger; 6. Tanz, Klein-Olya; 7. „Das schwächere GeschlecA", Couplett, Frl. Lubej; 8. Tanz. Ue>in-Olga; 9. „Wegen der Leute", Coiuplett. Rasberg^er; 10. Vilhar: „PitaS buSe", Lied, Frl. LuÄj; N. Vortwg eines GeschichtspWfessors, komische Szene, Rasber^. Musikbegleitung: Klavier, Eha-luva lmd Rasberger; Cello, Vesely; Violine. Skaöej. . m. Kleine Polizeichrmiik. In der bergan-genen Nacht «stattete di« Polizei 12 Anzeigen we'gen verschiedener Delitte. Die meiste Aibeit machte ilhr ein Fiaiker, der ar ihm keine Antwort geworden, und das ^agte ihm genug. i ' Und nun rückte der Tag bon MaletLeS Auß» treten immer näher, . . «mnmer 198 vom S0. August 19?« tsvtss Z. «achkkdwi aus vM p. Zu« Ableben deS Proseffors Moler. Folgendes wird noch über den Absturz des Professors Severin Maier berichtet: Auf einer Bergwanderung vom Zillertal nach freggen zum Besuch eines Freundes begriffen, kam Prof. Severin Maier am l /. d. M. auf der Knutalm auf Neuschnee zu Fall und zog sich eine erhebliche Verletzung am Kopse zu. Von Hirten ohnmächtig aufgesunden, wur de er nach Rain gebracht, wo er ^as Bewußt-sein voll wiedererlangte und liebevolle Pflege genoß. Am nächsten Tage wurds er ins Kran T. überführt, w'' er alvr schon am selben Tage ganz unerwartet an Herzschwäche verschied. — Herr Pros. Severin Maier genoß in unserer Stadt während seiner langjährigen Tätigkeit am hiesig:» Gymnasium den Ruf eines hervorragenden Fachmannes und ausgezeichneten Lehrers: er erfreute sich sowohl bei seinen Amtskotte.l^'.i als auch bei seinen Schülern wegen seines biederen WesenS, seiner nie erlahmenden Hilfsbereitschaft und seines wohlwollend.'^ Entgegenkommens der größten Beliebtheit. Ehre seinem Angedenken! p. «nabenbürgtrschule in Ptuj. An der hiesigen Knabenbürgerschule beginnt k^as Schuljahr 1924/25 wie solgt: Die Wiederholungsprüfungen werden am 10. und 11. (?'p-tember vorgenommen. Am 12. September um 8 Uhr früh und von 2 bis 6 Uhr nach« mittags werden die Entlassungsprüfnn nn abgehalten. Die Einschreibug der SchAer findet am 12 . und 13., dc'r Er-^fnungsgott^'?-dienst am 14. September um 8 Uhr friih Patt. Der regelmäßige Unterbricht beginnt am 15. September. Nachricht«« aus Eelje. e. Tod unter dem Zuge. Vor zirka zwei Wochen wurde berichtet, daß sich in Br'zno ob Dravi ein unbekannter, gut gekleid.'ter Mann unter den Zug warf. Da bei ^hm kei-. ne Dokumente vorgefunden wurden, könnt? seine Jndentität nicht festgestellt werden. Die Nachforschungen'ergaben nun, daß es sich um einen gewissen Alois GovejSek, Feldwebel in handelt. Was ihn in den Tod trieb, konnte bisher noch nicht festgestellt wc'rden. Gpon. . SportveranftaNunoen anläßlich der AMkloen Bestanvtt-settr d»< ,1. SSK. Marwor'1 (vom 7. bis 14. September 1924.) Anläßlich der sünsjährigen Bestandsfeicr des hiesigen Sportklubs „Maribor" fin)?n in der Zeit vom 7. bis 14. September l. I. in Maribor unter dem Protektorate des Obe.-gespanS Herrn Dr. Vodopivee verschiedene sportliche Veranstaltungen statt, auf die wlr bereits heute aufmerksam machen. Prssram«: Sonntag de« 7. September: i1 Uhr' Pre-^agandaumzug sämtlicher Spo^zweige. 14 Uhr: Leichtathletisches Meeting am „Maribor-Spielplatze. — 1S.30 Uhr: Fuß'^»t»ll oett-spiel am „Maribor"-Spielplatze. Montag den 8. September: 8 Uhr: L«^icht« athletisches Meeting am „Maribor"-^viel-' platze. — 10.30 Uhr: Stafettenlauk durch die Stecht. 14 Uhr: Leichtathletisch>.S Meeting (Fwale) am „Maribor"-Splelvlatze. — 15.30 Uhr: Hazena-Wettspiel am „Maribor"-Spii'l-platze. — 16.30 Uhr: JubiläumS«Fußball-wettfpiel am „Maribor"-Spielplatze. — 20 Uhr: Sportfest im Götzsaale. (Programm: VegrüßungSred?, Prämienverteilung, Tanz.) Vom 10. bis 14. September: Internationales Tennisturnier. Da^ genau: Programm wird nachträglich j»»erlautbar:» : Einladung des Weltcham;iknS im US», Seo Stukelj, nach Finnland. Der Weltchampion im Turnen, Herr Leo Stukelj, Wierde nach Finnland eingeladen, um dort Stelle eines Turnlehrers zu übernehmen. ^ Stukelj nahm aS Angebot an und wird M im Lause des nächsten Monates nach Finnland begeben, wo er Zeu zu Slei-Ken gedenkt. .» „Mrija" - .Rapid". „Jlirifa^. der langjährige Meister von Slowenien, wird das sonntägige Wettspiel gegen» „Rapid" mit seiner kompletten ersten Mannschaft bestreiten, in der derzeit wieder der bekannte Mit-jelläujy? xavöax tätig iji. ^Ueber d^e .Spiel. stärke der Gäste ist ja daS hiesige Sportpubli-kum hinreichend unterrichtet. „Jlirija", in deren Mannschaft Spieler wie Oman, Uöak, Bidmajer, Brüder Zupanöiö usw. tätig sind, ist ein überall gern gesehener Gast und lvegen seiner Spielstärke ein vielgesuchter Gegner. Der stärkste Teil der Mannschats ist der Angriff, der von Oman sehr gut geleitet wird. Ihm zur Seite stehen die schußgewalllqen Verbinder Mak und Doberlet, Vidmajer a'.n rechten und ZuPanLiL 1 am linken Flü;?!. bilden ein schwer zu haltendes, überaus siin-kes Angriffsmoment. Besonders Vidniaj».?, mehrsacher jugoslawischer Jnternation.,!'r, treibt immer wieder unaufhaltsame Angine nach vorne und ist der Schrecken seiner gegnerischen'Gegenüber. Die .Halfreihe !st der^ zeit durch den samosen TavLar an: läuserposten beträchtlich verstärkt. Die tenhalfs sind gleich gut und zuverlässig in Aufbau als auch im Zerstören. Die Vertei-l iung ist gut, aber nicht immer verläßlich. Hervorra-it'^d ist der Tormann Millave 5, der durch schnelles Werfen und sichere? Fangen brilliert. „Ra^^'id" spielte in der heurigen FrühzahrSsaison zweimal gegen ,.Jl'-rija"; das erste Treffen blieb mit 3:3 ler^t-schiedon, im Weiten unterlag „Rapid" ehrenvoll mit 3:0. Inzwischen haben beide '^nnsks'asfen wesentliche Formverbcsseriw.-gen zu verzeichnen. „Jlirija" wurde drei !-^tonate durch den Wic-": Trainer Pamn «r g.'vi!ssl':''siaft trainiert und hat sich in technischer Hinsicht vervollkommnet. Die Rapidmannschaft, die vor 14 Tagen beide 5!i'ctt--s'i.-n'ns vom Bahnhof Tezno aus auf den .Hauptbahnhof zurückfährt. .Hiedurch soll dem Publikum das Erreichen des Ncunplatzes möglichst bequem gemacht werden. In den Rennpausen wird am Sportplatz eine Kapelle konzertieren und hat es sich der rera:l-staltende Verein angelegen sein lassen, durch Errichtung von entsprechenden Zelten für Speise- und Getränkabgabe an daS Publikum zu sorgen. Diese Einrichtung wird diesmal viel grofzzügiger getroffen werden, damit auch in dieser Beziehung keine Klage deS Publikums laut werden kann. : „Edelweiß." H^ute Freitag Sportkoni-misiionsfltzung im Klukhsim Hotel Halbwidl. — 5'?enner, welche Sonntag nul die Meister-Ichaft von Slowenien Lsubljana—Maribor starten, wollen sich ebenfalls.einfinden, —. Kunst und Literatur. Henry Esard gestorben. In Paris starb dieser Tage der bekannte sranzösische Schrist-steller Henry Cöard im Alter von 73 Jahr.n. Seine naturaNstischen Romane brachten ihn zu hohem Ansehen. Ein Manuskript Dostojewskis gesunden. Im Archiv der Petersburger Zensur wurde vor einiger Zeit daS bisher unbekannte Manuskript Dostojewskis „Träume" gefunden. Dies ist eine Novellensammlung, welche aus dem Grund eine besondere literarische ^u-riosttät darstellt, weil Doswjewski, Grigoro-v»ö und Nekrasov daran gemeinsam gearbeitet haben. Die Zensm hat dieVeröffentlichung seinerzeit untersagt. 4- Sine Japanerin als ^Vutterfly". In Berlin wird demnächst die japanische Sängerin Tanmki Miura als „B»rtterfly" in Puc cinis Oper auftteten. Sie hat bereits in Ame rika mit ihrer eigenartigen Auffassung und Darstellung Furore gemacht» Kiao. k. Stadt-Kino. „Der Fraueufresser", eine Tragikomödie in fünf Akten und daS spiel „Peggy als Heldin^ in 2 Akten, wer«'?» Freitag, Snntag und Mon.qg Volkswirtschaft Die Wohnungsnot unv vle Mieter. Je mehr sich der Termin nähert, mit welchem das dermalen geltende Wohnung^Zgcsetz ablaufen soll, nmsi qrös^^'r wird die Aufre-g 'Ng unter den Mietern. Die ^rsach? der Aufregung liegt wohl in der Gefahr, daß ihnen das Dach, das sie bisf)er schlitzte, über ihre Verhältnisse teuer werden und sie es deshalb verlieren könnten. Ehemals konnten Steigerungen eine solche Wirkung nicht hervorrufen, denn mau brauchte sich nur auf die Suche nach einer billigeren Wohnung zu machen, und nachdeni das Finden keine Schwierigkeiten bot, so Packte nmA seine Sicbensack)en und verließ unverdrossen die zu teuer gewordene Hein:-stätte. .Heute fällt aber das Finden schwer und das Packen und Siedeln bedeutet si'ir viele eine unerschwingliche Budgetbelaftung. Früher war der Mieter gesucht und geschäht, heute ist er selten eine Quelle ergiebigen Fruchtgenusses und deshalb zumeist eine Last Dieses Miszverhältnis ist auch der Grund für das Kriegsverhältnis, in dem häufig Mieter und Hausherren miteinander leben. In der latenten Zahlungsschwnche der Mieter darf auch eine der Hauptursachen für die mangelu de Baulust und damit auch zur wachsenden Wohnungsnot gesucht roerden. Wer sind im allgenieinen die Mieter und was ist die Ursache ihrer Zahluugsschwäche? Das Gros der Mieter bilden die Staat^an-gestellten — Offiziere, Beamte, Lehrer, Professoren usw. —, dann öffentliche und Privatbeamte, Geistes- und manuelle Arbeiter :md t''liesjlich Ruheständler aller Kategorien. Die Staatsangestellten — Offiziere?md Beamte —, einst die gesuchtesten Mietpar-» teien, stehen heute inl Genüsse des Mieter-slhutzes, und auch das in Aussicht stehende Wohnungsgesetz soll ihnen einen solchen ge- I^'. Maribor, 29. August währen. Diese vom Staate gestellte Prätention ist ebenso auffallend wie ungerecht. Man sollte glauben, daß der Staat, wenn er schon nicht für die Unterkunft seiner Diener selbst sorgt, sie doch mit einem so ausreichenden Quartiergelde beteilen mtißte, daß sie ihri:m L.uartiergeber nicht zur Last fallen, sondenr ihn entsprechend belohnen können. Eine Einquartierungsverpflichtung unter dem billigen Zinsfusi kann nur durch besondere Umstände gerechtfertigt werden, keinesfalls aber zur Zeit der- herrschenden Wohnugsnot. Intelligenzberufler, dann Privatbeamte sind heute die einzigen dankbaren Mieter, die sich auch einer Preissteigerung gewachsen fichlen werden, auch die Ar^iterorganisatro-nen haben ein Pressionsmittel in der ^nd, dem der Arbeitgeber schließlich wird nnch-gel'en müssen, wenn eine Steigerung p'lfolgen sollte. Wehrlos dagegen sind nur die nicht organisierten Arbeiter und die Nuhestä:'.dl'r, uud diese sind es, welchen daZ bevorstchende Wos^n'Ml^Sat's^'st NM meisten auf die Nervei geht. Der Ruheständler, auch jener, der dem Staate seine Dienste gewidmet, ist heute ein Äiesklnd des Schicksals. Es ist traurig, .l'^isr lcider wahr, daß der Mensch heute nicht einmal den Platz findet, wo er in Ruhe sterben kann. Wenn die Sehnsucht der Hausherren in'Er flillung gehen und der .Hauszins in d'er Gold Währung sollte bezahlt werden müsien, so wür de diese Maßnahme auf sozialem Gebiete ge-'-^'-"isutionäre Wirkungen auZlvsen, vorausgesetzt, daß nicht auch die Entlohnun-g n und Ruhegenüsse, den L^kensbedürsnissen entsprechend, auf die Goldbasis gestellt würden. Eine Bedingung, die jedoch vorher tiefgreifende Aenderungen in unserer Valutapolitik erheischen würde, weshalb deren Erfüllung kaum erwartet werden kann. -lH- X Ef,:kt"-"'r Kreditbank Geld ?00, Merkantilbank Koöevje Geld 117, Ware 122. Erste Kroatische Geld 9l0, >awische Van? ?^.^are 105,, Maschinenfabrik Lj'iUsc'na !50, Trbovljer Kohle-r Geld 430, Ware .^00, Pa;.!er VevLe Geld 1?.'?, Ware 130; 4^^^ige ^tomr'nnn!'^'^'-^--'tionen Krain. ^andeS'll.ik Ware 93. - Ware: Holz. Bretter, 200 mm von 10 cm. Breite ewiter, fr. Grenze Ware iW, Bretter '. zchweiz. Dimension, fr. G'c.'pn ze, Geld ^>80, Balken 4^1, 4-5, 4-10 m. Län f'.'. ^'>reuze Geld ^2?, Ware 420, Kohle genabelt, Provenienz Slowenien, fr. Grenze G ld 120, Holz, l-ocken, ^^^uchen, fr. Grenze V:^d 28, Ware 29. — Getreide: W:!'^en, heimisch, fr. Ljubljana, Geld 380; Ba^kaer, fr. Oberkrainer Mühle, Ware 445; Baökaer, Baökaer Station, Ware 365; Mais, Baökaer, fr. Baökaer Station, Ware 300; Baölaer, in Säcken, fr. Lager Ljubljana, Ware 350; defekt, nach Muster, fr. Ljubljana, Geld 320, Ware 325; Kleie, Weizen, fr. slowenische Sa-ion, Geld 222.5, Ware 323; mittlere, nach Muster, fr. Ljubljana, Jutesäcke Geld 250, Ware 250; Schwämme getrocknet, nach Q lität, Geld 48 bis 54; Lein, Same, Proven. Kroat. Zagorje, Par. Ljubljana, Geld 3^4, Ware 080; .Heu, süß, gepreßt, fr. Ljublj nz, Geld 280; Kartoffel, fr. Verladestation Slowenien, Geld 75, Aepfel, Wein prima, fr. Grenze Geld' 220; Wein, weiß, Unterkrain, Kroatien Steiermark, ft. Verladestation, n. Muster, Geld 600. X ^schSstigzma ausländischer Arlietter. Im SÄme der Miristeri'aHvcriIrdntlNg d?s Ministeriums für SvAinÄpolitr? vom 33. d. M.' Mrr'c»e der Termin für die Tinreichung von Gef^M um AichenthcltSbewilligunz ^ür dil^ schWyuny keine BmMi.ciu'ny erteilt wvrde, aus dem Swcke ausgewiesen. X Ein neues Handelsgesetz. MelSun^n aus Vogrvd zufolge ist Ju^tizininiiterivm eine Sonldvrkoinmrissi'im mit ^r Ausarbeitung eines Entwurfes für ein neues Handels-, Verkehrs- und Scheckgesetz beschäftigt, uin^ dürste ihre Airbeiten bereits im Lnufe d>beses Mvm?tes beenRgen. Wie ,voHl zu b^grühen ist, daH eMich einuaÄ sin« Einheit m mlsere Grsctzgebunig 5»mM, so kann man W dos Einidruckcs ni-.-l^ erwehr'rn, daß mich dieses Ge^setz. wie sclivn bei üblich, o^)nc ltwi.rklyrg de^^ .^tro^enen Kreise, die n^it ihren ^w'ktischen Erifa>Iirimgen viel beitragen könnten, ausgearbeitet wird. Die im letzten Momonitc einbrufenen Enguetten Lön-nen meistens an den bereits «rusgearbeiteren Entinmvfen nitr wenig mehr ändern, um nicht den ffanzen Enttwurs über 'oen Haufen zu werfen. X Entzug der Jnvalidenzuschläge. Wie aus Beograd berichtet wird, h.at Wr Minister Kr Sozialpol^ilti? in einem SchreiHen an den Krieg'^-'. Agrarreform-, Finmtz. imd Ver-kcshröminister die Entziehung der staatlichen Zuschläge bei solchen Invaliden verlangt, die eine Tabaktrafik besitzen, Land pachteten ot»?r selbst «besitzen, Kantinen in MilitArÜZzern oder Wirtsä^aften an den Eisenbahnstationen innehaven. wenn es ^ich hovansstM, daß de. ren Einkomtmen dvrvus Aum Leöensunter-h^lt ausreicht. X Portoermätzigung siir Ausländsbriefe. Im Sinne eines Beschlusses deS Weltpostkon-gresses, in dessen Verband auch Jugoslawien gehört, wird das Porto slir Auslandsbriese um 50 Prozent ermäßigt. Die Ermäßigung tritt bereits mit 4. Oktober l. I. in Kraft; in Jugoslawien wird sie aber wegen technischer Schwierigkeiten etwas später erfolgen. X Die heurige istrianische Weinernte. A«S Jstrien wi^ bevi^ch^'t, wß die heurige Weinernte, was die OmmtitSt cmbetrifkt, nicht besonders gut sein wird, während jedoch di? Quolitüt voMo-mmen Hufriedenstellend werden dürste. Auch sind die Vorräte an alten Weinen noch ziemlich bedeutend. Der sonst rege Geschiastsgang ist ii?S Stocken gsmten. Die Notierung der Weine bews-^ sich für Weißweine Mischen 8b—95, für Rotweine zwischen 90—110 Lire per Hs^liter» X Zttckermangel in Ungarn. Budapesier B!ätt.'rstimmen zufolge suchte daS ungarische Zuckerkartell um die Au^uhr von Zucker an, mit der Begründung, daß de^ Jnnenbedarf gedeckt sei und man nun tra6)>en müsse, den Zucker vor der neuen Kampayn- wcgzubrin« gen. Tie Regierung t?rteiUe die Ausfuhrbewilligung und jetzt, da nun schon mehrere Hundert Waggons ausgeführt sind, stellt eS s ck-, heraus, daß der Inland>veda?s nvch nicht gedeckt ist. Die Folge davon ist eine Verteuerung der Zuckerpreise, sowie ein schon jetzt be^ nterkl^ar^r Monges an Zucker. X Die Gründung eines polnische» Petro, leumkartclls beschlossen. Aus Warschau wird genieldet, daß dort die Gründung cincS Polnischen Petroleumkartells beschlosien wurde, Zu diejem Zwecke wurde auch ?ine Preiskon-oention abgeschlosien, welche für verschieden« Nohs-'ll'roduktc eine einheitUchc Prit^ege«, lnng beinl^altet. " _____ «» Z-skvSS''.. Wkinniner ivs vom M. AUMi? l??.» KKM^nzeW'. Verfchtedene« I» »«rmtelen Bti«s«nzi««ee oder streng se-tzariert, leer oder tellmels? möb-l^rt, sucht pe^ soso.» an.<) für päter ständiger, solider, lebiger Kaufmann bei rtihiger Partei gegen gute Bezci,lnng. Angebote unter,M»gner -i. die Veno. 3175 Vessers Arbeiter werden sosort auf Kost genommen. Anfr. t^c?-sdoska ul. LZ. .»i43 Studentinnen werden unt^r günstigen Bedingungen in Kost und Pfl'ge genommen. Wo, sag: die Verwaltung. 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V». imk«i^a7io»^au A4. 1924 eilHkau?»AvlGgSI»kSN ?vr aNG Re!ck8te /^u3vakN Konkurienllo5e Pre!8e1 Srvkvr lekolg ÄS? vilsnSr ISSZs loo.ovv kinksussr SkoLsz !1u5llc- u. Ikealettest «ler Ztx^t Men .^uZkankte: ^e85e, VN. »ovle 6urck äie ekrensmtl. Vertretungen,/^utkunNisteNe ta ^artdor: 8tevo lonclc. ^rste ^uxostov. I'rsnspvrt O. 721Z Lctientter Sc do.» ce8ts lS. v^ocisllkvts. ^ I^o«tsrnl»la?un-osn SS5ekma«kvo«5S. -- SrSK»« l!.sS5iAND»?LkigkaN. ,7, WM. Mt ««serrichM 45^0 V. Kovoö, l.<)Z>cs uüea klli'. 14. ^ LsmmiltSULIIe l». «ttje». S«k. Metall«. Knochen. Gl«. Vorjela», S«d«r». «,». tuch. Lei»e>. Papier. Leder I>G»it md bizatz» tzeffe« A. Arbetter. «aribor» Sra»»»a »l. tS. Vntzhaden. P-Hwolle. Schleif.,. Polieescheibe» «v T>ch. Leinen »nd Filz tlekert j«»e Weig« btlißst. StSo »a Abonniert die Marburaer a» II Zeitung, fie Ist das viMoße Ii « » Tagblatt SlowmienB »« ««» »«Ulni» Hl Tlkr vau.e7 5 »»Mf S»U Vsn» (^rsdenov» O r> ^ « x>.va Ad 1. 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