WiiMswmrttenS - Preise Für Laibach: »««zjrhrig . . 8 fl. 40 kr. • • 4 „ 20 „ «rrteljUhrig . 2 „ 10 „ Snutllit . . . — „ 70 „ Mit der Post: Seniimrifl..............IS fl. »MtS-rig................ 6 „ »iertekjLtrig 3 „ gär gnlteUnng int Hau» 85 K., monatl. 9 kr. «tutetet «»»mern Ü kr. Laibachcr TJ agblait. Anonyme Mitteilungen werden nicht berüSfichtigt; Manuskripte nicht znrückgesendet. Redoctiou Bahnhofgaffe Nr. 132. Expedition- L Jnseratea-Bureau: Longreßplatz Nr. 81 (Buch-Handlung von Jgn. v. Äfinfc mayr & Fed. ; ' * •MMvts* JnsertionSprei^e r ' Für die einspaltige Petitrerlc ' ................... ä 4 kr., bei zweimaliger 8iw»L°'' 'challung ä 7 kr, dreimaliger ä 10 kr. Kleine Anzeigen bis ft Zeilen 20 kr. Kr. 167. Samstag, 25. Juli 1874. Morgen: Anna M. Montag: Pantaleon. Bei größeren Inseraten und öfterer Einschaltung entsprechender Rabatt. 7. Jahrgang. Gegen betrügerische Vermögensübertragungen. (Schluß.) Die zur Abhilfe gestellten Anträge sind von-fetlc der troppauer Handels- und Gewerbekammer folgende: Erstens es werde im Wege der Gesetze Hebung nach dem Muster des gemeinen Rechtes den Gläubigern die Annullierung der Vermögensver-üußerungen, die von bereits zahlungsunfähigen Schuldnern gemacht worden, ermöglicht. Zweitens, cs sei zu bestimmen, daß Kauf-, Tausch-, Renten- und Darlehensverträge, dann Schuldbekenntnisse unter Ehegatten nicht nur notariell abgeschlossen, sondern auch auszugsweise amtlich veröffentlicht werden müssen und daß sie erst ein Jahr nach ihrem Abschlüsse die Vcrmögens-Uebertragung bewirken. Vonseite der Advocatenkammer in Brünn wird vorgeschlagen: Aufnahme von ausdrücklichen Strafbestimmungen für betrügerische Vermögens-Ueber-tragungen in das Strafgesetz; Ergänzung des bür» gediehen Gesetzbuches und des ConcursgesetzeS mit Normen gegen die Verkürzung der Gläubig-r durch Veräußerungen, wobei auf das Muster des Entwurfes eines für die deutschen Bundesstaaten gemeinsamen Gesetzes über Schuldverhältnisse hingewiesen wird; Normierung de« Summarverfahrens vor dem Forum des Gemeinschuldners für die Anfechtungsklagen und Zulassung der Streitanmerkung mit den Rechtswirkungen des § 81 des Grundbuch gefetzes; Prüfung der Frage, ob nicht mit Rücksicht auf die Schwierigkeit des Beweises über den Dolus (betrügerische Absicht) beiBerrnögens-Uebertragungen insolventer Schuldner dem Erwerber mindestens für eine bestimmte Zeit der Beweis auferlegt werden sollte, daß er die Insolvenz des Ueberträgers nicht gekannt habe oder aus den Umständen nicht habe erkennen müssen; endlich die Erwägung, ob für die Exfcindierungsklage nicht stets oder doch bei Forderungen bis zu einer gewissen Höhe das Bagatell-versahren platzgreifen sollte, zumal hiedurch das gerade für solche Prozesse höchst gefährliche Beweismittel des Haupteides entfiele. Voufcite des Ereditorenvereins lauten die Anträge: Umschreibungen der Gewerbe sollten nicht anders zugelassen werden, als daß auch der Ueber-gang der Passiven des Geschäftes auf den lieber-nehmer damit verbunden fein müßte; Uebertragun-gen der Geschäfte, bei welchen vom Verkäufer die Zahlung einschließlich der Passiven in langjährigen Terminen zugestanden wird, mögen nur dann rechts-wirksam sein, wenn vorher den Gläubigern etwa durch Kundmachung des beabsichtigten Verkaufs in den öffentlichen Zeitungsbläktern Gelegenheit geboten wird, davon Kenntnis nehmen und in einer angemessenen Frist ihre Ansprüche wahren zu können; um den Scheinpfändungen ein Ziel zu setzen, wären nach dem Vorbilde ausländischer Gesetzgebungen die1 Zahlungseinstellungen auf den Moment ihres that- i sächlichen Eintrittes zuriickzudatierm; gesetzliche Vor-! kehruugen gegen den Misbrauch der Schiedsgerichts sollen getroffen werden; endlich möge die k. k. Re- j gierung bei der ungarischen Regierung dahin wirken, auf daß eine strenge und beschleunigte strafge-richtliche Untersuchung sogleich bei Eintritt eines jeden Fallimentes durchgeführt werde. Infolge dieser Eingaben ist der Justizminister Dr. Glaser sofort an die Prüfung des Gegenstandes gegangen, deren Ergebnis in einem Erlasse an die Oberstaatsanwaltschaften vom 26. April l. I. vorliegt. In dem Erlaß wird nach Würdigung der vorgebrachten Beschwerden bezüglich der gestellten Anträge zur Abhilfe bemerkt, daß dieselben nur im Wege der Gesetzgebung Berücksichtigung erlangen können. Der Minister fand sich indeß veranlaßt, gegenüber den Oberstaatsanwaltschaslcn sofort seine Ueberzeugung dahin auszusprechen, daß es bei entschiedener Handhabung der bestehenden strafrechtlichen Bestimmungen schon jetzt in vielen -Fällen möglich sei, die geschilderten Misbräuche wirksam zu bekämpfen und das gerügte Vvrgehen der Schuldner der verdienten Bestrafung zuzvführen und selbst die Ungiltigerklärung der vorgeschützten, zum Nachtheil der Gläubiger eingegangcnen Geschäfte anzubahnen, dadurch aber nicht blos den Verletzten zu ihrem Rechte zu verhelfen, sondern auch andere zu ermu-thigen, in gleichem Falle bei den Strafgerichten Schutz zu suchen. Aus diesem Erlaß ergibt sich, daß alles, was in Erfüllung der in den überreichten Eingaben ausgesprochenen Wünsche sofort in bezug auf die praktische Rechtspflege geschehen konnte, durch die Weisung an die Oberstaatsanwaltschaften veranlaßt wurde IeM'elou. Ein entsetzliches Abenteuer. Im Norden der Präsidentschaft Madras liegt die kleine Stadt Kimidy, umgeben von bewaldeten Vergen, die wegen ihres Wildreichthums berühmt find. Die Einwohner sind schöner als ihre Brüder m den Ebenen, und die Männer haben den sonder» ®ftttn Gebrauch Blumen im Haar zu tragen, wodurch sic ein weibisches Aussehen erhalten.' In der 3cit meines dortigen Aufenthalts, die nun verschiedene Jahre rückwärts liegt, herrschte ein halb un» gängiger Radscha über Kimidy und wurde in der Ausübung seiner Autorität durch zwei Compagnien unserer eingebornen Infanterie unterstützt. Bei dieser jtand mein Freund Jack Waldron und auf seine Umladung war ich nach Kimidy gegangen. Obgleich in den Dschengeln lebendig begraben, zogen die Offiziere diesen Ort doch dem Haupt-quartier vor. denn die Jagd war ausgezeichnet und der Unterhalt lächerlich wohlfeil. Ein ganzes Schaf *J>l«te einen Schilling, ein Huhn vier Pence und Milch Eier und Butter waren für eine Kleinigkeit -u haben. Die Dschengeln, die den Ort umgaben, wimmelten von Wild, von großem und Neinem. Ich will hier bemerken, daß man in Indien das Wort Dschengel, das eigentlich Sunipfdickicht bedeutet, für jeden Wald und Busch benützt, gleichviel ob er aus hochstämmigen Bäumen oder aus bloßem Strauchwerk besieht. In diesem Jägerparadiese würde es sich herrlich und in Frieden haben leben lassen, wenn nicht ein Nachtheil, noch dazu ein sehr böser, vorhanden gewesen wäre. Der Jäger lief jeden Tag Gefahr, sich ein Dschengelsieber zu holen. Diese schreckliche indische Krankheit kriecht ^ so still und drohend durch die heißen Dschengeln^ wie der Tiger, und wer viel auf die Jagd geht, wird ihr früher oder später gewiß zur Beute. Dann füttert man ihn mit Chinin, bis er halb tobt ist, und gewöhnlich weicht die tückische Krankheit dem heroischen Mittet nicht einmal, so daß der Kranke im Seebade Puri Heilung suchen muß. Puri ist ein erbärmlicher Ort, der aber am Meere liegt, und das ist eines und alles. Nachdem ich in Kimidy einige Wochen geblieben und der Jagd auf Bären und Pfauen überdrüssig geworden war, verabredete ich mit Jack Waldron einen Ausflug nach Dschaggernat, das nicht weit von Puri liegt. Dorthin wollten wir reisen, nach, dem wir uns den Wallfahrtsort angesehen hatten. Die kalte Jahreszeit war ringetreten und wir rech- neten deshalb auf einen gefunden Schlaf, als wir abends um acht Uhr in unsere Palankine stiegen. Waldrons Sänfte kam zuerst/ die meinige folgte, und mit uns auf den Schultern fetzten sich die Träger in den langen schlendernden Trab, der ihnen eigeitthümlich ist. Es war pechfinster, ater um Mitternacht ging der Mond auf und bis dahin leuchteten uns die Fackeln von zweien unserer Leute. Eine Stunde wachte ich und rauchte meine Trit-schinapaly-Zigarre, bann schlief ich ein. Ein lautes Schnattern der Träger weckte mich, und nach meiner Uhr blickend sah ich, daß es stark auf zwölf gehe und der Mond bald aufgehen müsse. Wir befanden uns vor einem Gasthause dicht bei einem Dorfe, wo man Tamtam schlug und überhaupt einen mörderischen Lärm trieb. Waldron war aus dem Palankin gestiegen und sprach mit den Trägern, die eine große Aufregung verriethen. Eben jetzt kam er auf mich zu und machte ein sehr ernstes Gesicht. „In dem Dorfe vor uns", sagte er, „ist die Cholera auf eine furchtbare Weise ausgebrochen und unsere Leute wollen nicht weiter." Ich sprang ans meinem Palankin und redete den Leuten in ihrer Sprache zu. Die Träger wollten aber die Palankins nicht vom Boden aufheben und alle unsere Vorstellungen und Drohungen halfen und daß die übrigen im Wege der Gesetzgebung vor» zunehmenden Hilfsmaßregeln in Vorbereitung begriffen sind. Es dürfte daher in solchen Angelegenheiten, welche genaue und eingreifende Maßnahmen im Wege der Gesetzgebung voraussetzen, gerade vom praktischen Standpunkte sich empfehlen, wenn kaufmännische Institute, wie es die Handels- und Gewerbekammern sind, die im Verkehre wahrgenom-menen Unzukömmlichkeiten der Regierung bekannt geben und das wissenschaftlich-juristische Gebiet, das mit der Formulierung positiver Gesetzvorschläge berührt wird, den hiefür berufenen Fachmännern überlassen. In bezug auf Sammlung des Materials und Vorlage desselben an das Justizministerium find bereits genügende Anhaltspunkte geliefert Worden, auch besteht bezüglich des Wunsches, gegen die betrügerischen Vermögensübertragungen legislative Maßregeln zu treffen, zweifellos die vollste Ein-müthigkeit unter den Handelskammern. Dagegen ist es, wie die Section der wiener Handels- und Gewerbekammer mit Recht hervorhebt, mit Rücksicht auf die innigen commerciellen Wechsel-Beziehungen, in denen wir zu Ungarn stehen, von hohem Interesse, daß die Reform, die wir anstreben, nicht blos auf das cisleithanifche Gebiet beschränkt, sondern auch auf Ungarn ausgedehnt werde. Die Kammer möge daher dem Justizministerium den Dank aussprechen für die schnelle und nachdrückliche Vertretung, welche das durch vielfache betrügerische VermögenSübertra-gangen verletzte kaufmännische Interesse in dem Erlasse an die Oberstaatsanwaltschaften gefunden hat und die dringende Bitte stellen, die in dem Erlasse als der Legislative Vorbehalten bezeichneten Schritte mit möglichster Beschleunigung durchführen zu wollen. ES möge ferner die Einflußnahme der Regierung dahin erbeten werden, daß auch in den Ländern der ungarischen Krone durch den Erlaß und die Durchführung strenger gesetzlicher Verfügungen eine Abhilfe der bei Insolvenzen nur zu häufig und gewiß das Verkehrsinteresse beider Gebiete in gleicher Weise schwer schädigenden Uebelstände erfolge._________________ Politische Rundschau. Laidach, 25. Juli. Inland. Das Reichskricgsministerium hat die Verhandlungen mit der Gesellschaft für He eres-Ausrüstung wegen Abschlusses eines neuen Lieferungsvertrages abgebrochen. So meldet die „Wiener Zeitung" vom Donnerstag in ihrem nichtamtlichen Theile. Die Nachricht wird nicht verfehlen, großes Aufsehen hervorzurufen und dem neuen Reichskriegsminister Freunde unter den kleineren Industriellen Oesterreich Ungarns zu verschaffen, nichts, bis wir jedem eine Rupie mehr versprachen. j Sogar jetzt verschwanden noch drei von ihnen, so; daß unsere Arbeitskräfte bedeutend abnahmen. Nach einer langen Zögerung ging es endlich weiter, offenbar zur größten Unlust unserer Leute, die zu murren und zu stöhnen nicht aufhörten. ES war jetzt ein Uhr geworden. Einer unserer Fackelkräger war verschwunden und der andere hatte feine Fackel ausgehen lassen. Das hatte indessen nicht viel zu bedeuten, denn der Mond gab so viel Licht, daß die Träger die Straße sehen konnten, wenn anders ein ausgefahrener Weg durch die Dfchengeln den Namen einer Straße verdient. Es war ein schönes Bambusdickicht, durch da» wir reisten, und eine Zeitlang beobachtete ich mit großem Jnsereffe die anmuthig schwankenden Wipfel des riesigen Grases, während unsere Träger alle Augenblicke über Wurzeln und Steine stolperten und immer unmutbiger wurden. Ich sagte mir, welch ein prächtiger Ort hier für Pfauen sein müsse, und dabei fiel mir die Sage rin, daß man Pfauen und Tiger gewöhnlich bei einander finde. Eine Begeg. nuag mit dem grimmigen Herrscher des Waldes hätte un« nicht zugesagt, da wir weder Büchsen noch Flinten bei uns führten und nicht einmal eine Pistole hatten. denen das Skene'sche Eonsortium sozusagen das Brod vom Munde wegnahm. Das Reichskriegsministerium ist nemlich — wie die „Wiener Zeitung" weiter berichtet — nunmehr im Begriffe, mit den übrigen Industriellen, welche infolge der Lieferungsausschreibung die Deckung des Bedarfes an Bekleidungssorten für das Heer, und zwar: in der Tuch-, dann in der Leinen- und Ealicotgruppe Angebote gemacht haben, in Verkehr zu treten und mit ihnen über den Abschluß von Verträgen zu verhandeln. Bezüglich der Ledergruppe sind neue Eombinationen in Aussicht genommen, von denen das Ministerium zuversichtlich erwartet, daß sie zu einer ändern verläßlichen Beschaffungsweise führen werden. Von besonderm Interesse ist, was das officielle Communiquö über die Ursache des Abbruches der Verhandlungen mit der genannten Gesellschaft mittheilt, mit welcher trotz gegentheiliger Beschlüsse der Delegationen die Verhandlungen fortgeführt wurden. Zunächst soll für die Entschlüsse des Reichskriegsministeriums die Aufforderung der Vertretungskörper, ein anderes als das Skene'sche Lie ferungsfystem zu acceptieren, mitbestimmend gewesen sein. Die eigentliche Ursache des Abbruches der Verhandlungen mit der Heeres-Ausrüstangs-Gesell. schast ist — und das geht aus der Publication des amtlichen Blattes bis zur unleugbaren Evidenz hervor — die geradezu bockbeinige Halsstarrigkeit, welche die Gesellschaft den Forderungen des Reichekriegsministeriums entgegensetzte. Eine dieser Forderungen, so erzählt das Kommunique, bestand darin, es sollen von der jährlichen Lieferung in der Tuchgruppe 40 Prozent abgetrennt und hievon 20 Prozent an die ungarischen Industriellen und 20 Prozent an jene Tuchfabrikanten in Böhmen und Mähren, welche eine Offene auf die Tuchgruppe Lingebracht hoben, übertragen werden. Wie stellt sich nun die Gesellschaft dieser Forderung gegenüber? Von der Ansicht ausgehend, daß es vollauf genüge, die ungarische Opposition zum Schweigen zu bringen — die österreichische ist eben weniger zu fürchten — erklärte sich die Gesellschaft bereit, die 20 Prozent für die ungarischen Industriellen auszuscheiden; die böhmischen und mährischen Industriellen sollen aber leer ausgehen. Von dieser Weigerung, auch den Beschlüssen der Vertretung der diesseitigen Reichshälfte gerecht zu werden, war die Gesellschaft nicht abzubringen; wie sie sich denn überhaupt ganz unnach giebig erwies auch bezüglich anderer wesentlicher Differcnzpunkte; so zum Beispiel wollte die Gesell-Ichaft die Lieferung von bloS fünf Sechslheilen der Fußbekleidungen übernehmen u. s. w. Kurz und gut, das Reichskriegsministerium gelangte zur lieber- Ich schlief wieder ein, aber keine halbe Stunde ! war verflossen, als ich wieder aufwachte. Dieses, mal weckte mich das laute Geschrei unserer Träger, die meinen Palankin mit einem starken Rnck aus den Boden setzten und mit großer Zungenfertigkeit und in gewaltiger Aufregung alle durcheinander sprachen. Noch halb im Schlafe, verstand ich zuerst nicht, was sie meinten, doch als ich endlich heraushörle, daß mein Freund Waldron von der Cholera befallen fei, stieg ich so schnell als möglich aus dem Palankin, um ihm Hilfe zu leisten. Unsere Leute waren alle so furchtsam und hilflos wie eine Heerde Schafe, zwischen die der Wolf ungebrochen ist, und ich konnte sehen, daß der Schreck sie vollständig gelähmt hatte. Als ich Waldron'S Palankin erreichte, der hundert Schritte von dem nichtigen entfernt sein mochte, fand ich meinen Freund sehr krank. Mit schwacher Stimme sagte er mir, daß alle Symplome der Cholera bei ihm vorhanden seien. Was sollte ich thun? Wir besaßen keine andere Arznei als Chinin, von dem in einem solchen Falle keine Hilfe zu erwarten war. Glücklicher Weife führten wir Branntwein bei uns, ohne den Niemand in Ostindien eine Reise macht, und ich flößte Waldron eine ansehnliche Menge unverdünnt ein. Dann lief ich zurück, um dm Trägern zu zeugung, daß die Fortsetzung der Verhandlungen lediglich Verschwendung kostbarer Zeit bedeute, und entschloß sich, auf die Offerte der Heeres-Ausrüstungs-Gesellichaft nicht mehr zu reflektieren, sondern mit ändern Offerenten zu verhandeln. Dieses Com-mmnqu6 schließt mit dem frommen Wunsche, dem wir uns im Interesse der Industriellen selbst an-schließen: es mögen aus den neuen Verträgen den kleineren Industriellen Vortheile erwachsen. Die gestern erwähnte Millionenstiftung des Erzbischofs von Olmütz wird von verschiedenen Seiten trotz der veröffentlichten interessante» Details bedenklich in Zweifel gezogen. Zunächst muß konstatiert werden, daß der „Mährische Corre-spondent", welcher die erste Nachricht von der Stiftung brachte und in seiner nächsten Nummer über die Einzelheiten derselben zu berichten versprach, in dieser Nummer ein beredtes Schweigen über die Stiftung beobachtet. Die in Olmütz, in der Residenz des Erzbischofs, erscheinende „Neue Zeit» aber schreibt über die Nachricht: „Wenn das nicht eine fette Juliente ist, wie sie um die Hundstage herum die Blätter unsicher machen, darf sich der DiöeesankleruS gratulieren. Einstweilen konstatieren wir, daß hier in Olmütz niemand ein Sterbenswörtchen von dem Entschlüsse des Erzbischofs weiß." Anstand. Die gesammte klerikale Presse Italiens scheint vom Vatikan aus Ordre erhalten zu haben, das Attentat auf den deutschen Reichskanzler als unterschoben darzustellen. Der mailänder „Osser-vatore Cattoltco" drückt sich in gewohntem Style aus : „Der Fürst Bismarck Hat sich aus dem Grunde die Hand ritzen lassen, ans welchem Alcibiades seinem Hunde den Schwanz schneiden ließ, das heißt, um einen Thealercoup zu machen und sich ein Vergnügen zu bereiten. Bismarck erfand das Attentat, den Mörder, das Warum des Attentats und die Qualität des Mörders. Diese Erfindung eines Attentates oonseiten des berüchtigten Reichskanzlers gegen seine göttliche (diva) Person ist ein Act der Heuchelei. Wenn man die kleine Verwundung, welche die Pistolenkugel an der Hand des Fürsten verursacht haben soll, genau umersuchen könnte, so würde man sehen, daß dieselbe nichts weiter ist als eine Kratz-wunde von einer der Katzen, welche Bismarck mit so großer Sorgfalt aufzieht, um von ihnen die Verstellung und den Verrath zu lernen." Diese edle Sprache soll wohl den ultramonianen Blättern über die momentane Verlegenheit hinweghelfen. Der Bischof von Limburg hat ein neues Verfahren eingeschlagen, den Kirchengesetzen zu trotzen. Wenn die weltliche Macht einen seiner Pfarrer oder gW Fortsetzung in der Beilage. -WW befehlen, daß sie die Palankins unverzüglich miedet j aufnchuteit sollten, und wie erschrack i h, als ich sah, daß sie vom ersten bis zum letzten verschwunden seien! Ich rief und schrie, niemand antwortete. Zuletzt mußte ich mir cingestchen, daß wir verlassen seien und kehrte mit nicht geringer Bestürzung zu meinem Freunde zurück. Es ging ihm offenbar schlimmer, schon konnte er nicht mehr sprechen uit» doch hatte ich für ihn keine Hilfe. Plötzlich schoß mir der Gedanke durch den Kopf, daß ich zu dem Dorfe, das wir eben verlassen hatten, zurückkehren und mir mit Hilfe der Ortspolizei neue Träger verschaffen könne. Ich theilte meinem armen Freunde diesen Entschluß mit, und Waldron drückte mit stillschweigend die Hand. ES war keine Zeit }u verlieren und ich schlug also meine Decke um wich und machte mich beim welchselnde» Lichte des Mondes auf meinen einsamen Weg. Ich mochte etwa die Hälfte des Weges, der mich von unserem letzten Haltepunkte trennte, zurück-gelegt haben, als mir entfiel, daß auch ich in der gefährlichsten Lage fei. Es war der Theil der Straße, wo die Bambus am dichtesten standen und ich eben an einer großen Rohrgruppe vorbei, deren federartige Blätter die Straße verdunkelten, y über einen Stein stolperte und flach zu Boden r*c - AuSkauft zu geben und jo das Setftdadniü bet ncma Ortnnng anzubahne». Möze biefe Anregung die Con-ftitniereng eme8 SomiteS zur Bereinigung sämmtlicher Sauf lerne auf den Lande zu gedachtem Zwecke zur Folge habe». — (Congrua-Erhöhung.) Die Regierung hat die Bischöfe in die Lage gesetzt, tu Angelegenheit der Congruaerhöhang die Selsorgegeistlichkeit selbst in Action treten zu lassen. Wie man uemlich dem „P. Ll." a»S Wien berichtet, sucht der Episkopat der Forderung der Regierung, den CuralkleruS um seine Anschaungen über den Umfang der Eongrna u. s. f. zu befragen, in zuvorkommendster Weise nachzukommen. Die Bischöfe fühlen zwar, daß in der von ihnen jetzt verfügte» Einberufung von DecanatSconserenzen zür Beantwortung der von der Regierung gestellten Frage» punkte ein Act stillschweigender Anerkennung der Kirchen« gesetze liegt, allein sie hüten sich, in diesem Punkte der principiellen Negation die thatsächliche zu substituieren, um sich nicht die ihnen gebotene Handhabe, bei der Regelung der Congrua mitzuwirken und sich den Schein des Wohlwollens für den niederen Klerus zu geben, «ntfcfclüpfcn zu lassen. Die Berathung hat nach einer gewiffen Scala zu geschehen, indem von der Regierung als Norm eine Unterscheidung in Hauptstadtpfarrer, Landstadt-, Marktpfarrer und Dorfpfarrer aufgestellt wurde. Auch hier fehlt die bisherige Unterscheidung in Localisten, Cooperatorea, Capläae u. s. f., wie sie bisher bestand. — (AuS dem SanitätSberichte des laibacher Stadtphysikates) sür den Monat Juni entnehmen wir folgendes: Die Sterblichkeit war auch tu diesem Monate eine hohe, eS starben 94 Personen (im Vormonate Mai d. I. 89; im Monate 1873 105, wegen des Herrschen- der Masernepidemie; demnach um 4 Personen wehr alS im Vormonate und um 11 weniger als im gleichen Monate des Vorjahres. Bon diesen waren 39 männlichen und 55 weiblichen Geschlechtes; 57 Erwachsene und 37 Kinder, daher da« weibliche Geschlecht die und Erwachsenen ent- schiede» überwiegend an der Mortalität partitipietten. Als häufigste Todesursachen traten auf: Tuberkulose 12mal, b. i. 12 7 °/e; MaraSmuS 7mat, d. i. 7-4 °/0; Fraisen 6mal, b. i. 6 4 % ; DiphtheritiS, Erschöpfung uub Lungenlähmung je 5 mal, b. t. 5 3 °/0 ; Blattern und Zehrfieber je viermal, b. i. 4*2 °/0; Lungenentzündung 3 mal, b. i. 3'2 °/0; Durchfall, Typhus und Schlagflvß rc. je 2mal, d. i. 2 1 °/0 aller Verstorbenen. Der Oertlichkeit nach starben im Cwilfpitale 33, im landschaftl. Filialspitale 2 im Elifabe'.h-Kinderfpitale 1 Kind, in der ©tobt und den Vorstädten 58 Personen. — (© teueram 18 p ra! t i cant en,) DaS k. k. Finanzministerium hat verordnet, daß von nun an bei den Steuerämteru keine Candidaten, sondern Praktikanten ausgenommen werden. Diese haben sich einer sechSwöchenllichen Probe zu unterziehen und hängt bie Etlangung eine» AojanctenpostenS von dem guten Erfolge einer Prüfung ab, die während eine« Zeitraumes von zwei Jahren, vom Tage der Aufnahme gerechnet, abzulegen ist. — (Gewerblicher Fachunterricht.) Angesichts bes gegenwärtigen, bereits vorgeschrittenen Stadiums, in welchem sich baS gewerbliche Fachunterrichts» wesen in Oesterreich befindet, beabfichttgt bet Hanoelfl-toinister, wie wir vernehmen, einen eigenen OczaniS- für foic Ueberroachung unb Jnspection bet bestehenden Fachschulen in Gestalt eines technischen Auf. slchtrtaiheS ins Leben zu rusen. Vorerst würde an bie Verfassung euier Instruction geschritten, w Iche biesen Organen sowie ben bestehenden A^ifichtSbehöiden als Richtschnur für ihr Vorgehen an Die Hand gegeben werden soll. ,— (Naturwissenschaftliche».) Ueber die physiologischen und thcrap-uiijchen Wirkungen deS Thee, “jffee, Gjcao und ülcohol sind neuerdings von Dc. Marwuid sehr sorgfälltge Untersuchungen angestellt worden, beten R-,Mtate manches Jateresiaale bieten. betrachtet ihren Einfluß auf bie Ecnähiung von äwei Bestchtspunkien au«: einerseits als tieiikoetuttgs« «ittel ber Assimilation bei Speisen. Alkohol wirft direct aus den {cujibUn Apparat de« Rückenmarkes, indirect auf den motorischen Apparat, welchen er auf ähnliche, wenn auch bebeutenb mildere Weife erregt, wie das Strychnin. Kaffee und Thee wirke» hauptsächlich auf bas Gehirn. Alkohol unb Cacao regen die Bewegungen der Muskeln an, K ff ec unb Thee bie Sinne. Durch Setminbetung der organischen Oxydation und durch Verkleinerung beS Verlustes durch die Absonderungen, wirken sie sSmmtlich ähnlich den gewöhnlichen Nahrungsmitteln. Auf biefe Weife läßt sich ihre Wirkung hinsichtlich bet Anregung zur Arbeit beS Abends erklären, denn sie ersetzen sonach theilS bis zu einem gewissen Grade die Nahrung, theilS aber verzögern sie eben ben Stoffwechsel im Körper. Dies ist der Grund des sich täglich mehrenden Bedarfs an biesen Artikeln und ihrer nicht unwichtigen Stellung in der Hygiene. Der MiSbrauch dieser Mittel erzeugt jedoch zweierlei Uebelstände, welche sich nicht hinwegleugnen lassen. Was zuerst die Erregung des Nervensystems anlangt, so kann man jederzeit beobachten, daß danach eine Abgeschlagenheit, Schwäche unb Trägheit folgt. Hinsichtlich bes zweiten Punktes ist ihnen vvrzuwetfen, daß sie durch ihre Einwirkung den Stoffwechsel im menschlichen Organismus auf» halten, der doch für das Leben unbebingt nothwenbig ist, also durch die Verzögerung der Bildung der Lebens« elemente, der Umwandlung und der Zersetzung, bie Ursache abgeben zu mangelnbet Ernährung der Körper« elemente, zu Schwäche, zu heftigen Degenerationen, zum Absterben der einzelnen Gewebtheile. — (Die Vertilgung des Ungeziefers beim Rindvieh.) Man empfiehlt dazu gewöhnlich ben Thran, allein das Tilgende ist nicht im Gerüche des FischlhranS, sondern im Fette selbst zu suchen. Stinkende» Fett wirkt nicht, wenn solches nicht ber Haut selbst applicieit ist; bagegen sinb auch geruchlose wie wohlriechende Fette (gut eingericben in die Haut) ganz von betseiben Wirkung gegen alle Sotten Ungeziefer, und zwar sowohl bei Menschen als bei Thieren, und ist daher das theure unb gefährliche Quecksilber in biefer Beziehung ganz verwerflich. Bei Katzen unb Vögeln darf man nicht den ganzen Körper mit Einemmale einfetten, weil es nicht ertragen wird, sondern eS muß dies in Intervallen von drei Tagen zu je ein Drittel des KöiperS geschehen. Von ebenso ausgezeichneter Wirkung ist auch das Fett — ich vetorbne meifientheitfl rcheS Rüböl oder Schweineschmalz, scherzhasterweise auch Rosen- powadc, Haaröl — bei mangelhafter Abschilferung und infolge dessen bei Verunreinigung ber Haut, unb möchte ich d zselbe als ein Radikalmittel bei Pferden gegen das Scheuern deS Kammes, der Schweifrübe und der Köthenzöpfe bezeichnen. Um das Fett gründlich in die Haut^diefer Theile bringen zu können, sind zwei, respektive drei Personen nöthig, von welchen eine den betreffenden Theil, z. B. die Schweifrübe, wagerecht hält, die andere (in Entfernungen von circa 1 Zoll) scheitelt und die dritte cinreibt. Wird dies vollkommen aus« geführt, so läßt sich der Schaden mit einematc cutteren; andernfalls sind Wiederholungen nöthig, wie die« Überhaupt bei Pferden mit unabweislicher Disposition alle zwei Monate — nach meinen bisherigen Beobachtungen nie früher — ziiireffenb ist. Salzwasser rc., namentlich wenn dergleichen kalt appliciert worben ist, beseitigt bas Leiden nicht, wogegen dasselbe bei einmaliger gründlicher Behandlung mit Fett sicher in zwei bis drei Tagen geschieht, in welcher Zeit sich die Oberhaut löst und nun mit ihrem Schmutze wie Kleie au« den Haaren herauSgeschÜttelt werden kann. (Dr. Wohl« that, Magdeburg.) Witterung. Laibach, 25. Juli. Nachts Regen, morgens trübe, nachmittags bewölkt, Westwind. Wärme: morgens 6 Uhr +16 8", nachmittags 2 Uhr + 22 2° C. (1873 + 24 9°, 1872 + 28-5° C.) Barometer im Fallen, 729-54 Millimeter. Das gestrige Tagesmittel der Wärme + 20-8°, um 1-2" über dem Normale. Der gestrige Niederschlag 6-95 Millimeter, Regen. In Laibach ankommen-c Eisenbahnzüge. Südbahn. Von Wien Personenzug 2 Uhr 41 Min. nachts. „ „ 3 „ 4 „ nachmitt. „ „ Schnellzug 6 „ 5 „ abends. „ „ gemischter Zug 9 „ 17 „ „ „ Triest Personenzug 12 „ 43 „ nachts. .. „ 12 „ 57 „ mittags. „ „ Schnellzug 10 „ 81 „ vormitt. „ gemischter Zug 5 „ 8 „ früh. (Die Eilzüge haben 4 Min., die Personenzüge circa 10 Min. Und die gemischten Züge circaStunde Aufenthalt.) Rudolfsbahn. Abfahrt: 1 Uhr 10 Min. nachts bis Valentin. 6 „ 10 „ abends „ „ 1 „ 30 „ mittags „ Villach. Ankunft: 2 „ 15 „ na*t6 von Valentin. „ 8 „ 36 „ früh „ 2 „ 35 „ nachmitt. „ Villach. Ourümlft l«U?. Fortsclirittsmeiluille. I Verdienstmedaille. ALBERT SAMASSA, k. k. Hof-Glockengiesser, Maschinen- empfiehlt sich zu geehrten Aufträgen auf: J1 Ti 1L Harmonische Glockengeläute sammt Montierung, mittelst welcher selbst eine Glocke von 40 Ztr. leicht von einem Manne geläutet werden kann; ferner alle Gattungen Spritzen, Lösch«? erätlie, Pumpen- & Brunnenanlagen,Weinwerkel, dann Kirchenleuchter, Hähne, Ventile, Verschraubungen etc. zu den billigsten Preisen. (280—3) Gemeinden und Feuerwehren werden zur leichtern Beschallung von Glocken und Spritzen auch Ratenzahlungen gewährt. ■ Anerkennunjrsdiplom. ■ 1 Fn-tmiirrtnlllft D e n. 24. Juli. Maria Schein, HanSbesitzerskind, * Monate. Hiihnrrdolf Nr. 5, und Helena Dovsag, Wagen-rupp!er«k»«d, 3 Monate, St. Petersvorstadt Nr. 31, beide an Fraisen. Angekommene Fremde. Am 25. Juli. Hotel Ns*«le Wien. Flemowmo. Besitzer, Italien. Dr. Reinhard und Hahn, Reisender, Wien. Hotel Elefant. Blaban, Reifling. — Obin, Rad-mannsdorf. — Rudl, Kunsthändler; Stackmann und Metzner, Wien. — Sonnenberg, Czakathnrn. — Dr. Akos Azary, Budapest. — Gregersen, Mediziner. — Ca-rotto, Venedig. — Cavaleri, Berona. — Tr. Morpurgo, Triest. — Graf Barbo mit Sohn, Kroisenbach. — Bo-rasa, Priester, Agram. Hotel, Europa. Komann, Pfarrer, Sessana. — Sahor, Wien. — Selinger mit Gemahlin, Djokovar. Mohren. Kumar, Privat, Agram. — Breiß, Wien. Kaiser von Oeeterreleh. Umek, Akademiker, Okik. — Geyer, Handelsm., Nassenfuß. — Sottuar, Cilli. — Ruziczka, Rechnungsführer, Wi n. Sternwarte. Saloker, Bezirksarzt, mit Gemalin, Großlaschiz. Gedenktafel über die am 2 9. Juli 1874 stattfindendea Lici-taticncn. 1. Feilb., Jarc'fche Real., Pristava, BG. Oberlaibach. — 3. Feilb., Polak'sche Real., Neumarkil, BG. Neumarktl. — 1. Fei>b., Pupis'sche Real., Senosetsch, BG. Senosetsch. — 1 ■ Feilb., Samida'scke Real, ad Gottschee, BG. Rudolfswerth. — 1. Feilb., Cuk'sche Real., Schwarzenberg, BG. Jdria. Telegraphischer Curtzbericht am 25. Juli. Papier-Rente 70 35 — Silber-Rente 75-20 — 1860« Staats-Anlehen 108 75 — Bankaktien f*76 — Eredit 232 25 — London 110 80 — Silber 10415 — 20= Franc«. Stücke 8-85.________ Im Cafe Schwcizerhaus im Tivoliparke, schönster Punkt in Laibach, täglich guter Kaffee, feinste Chokolade, frisches Bier, Wein und kalte Küche. (401-4) Telegramm. (447) Bestkegel scheiben, Citalnica-Restauration. Nur noch 2 Tage. Montag 27. Juli, 10 Uhr abends, Schlutz und feierliche Bestvertheiluug unter Mitwirkung des dramatischen Mannerchores. Comite. flFttt illttllfr Sill litt der mehrere Jahre in Italien ULlU junyil jlUUIlU, gewesen, gibt Lectioneil in der italienischen Sprache zu billigen Couditionen und erlernt dieselbe in kurzer Zeit deutlich sprechen. Gef Anträge M, H. 22 poste restante Laibach. (450—1) Ein «lavier ist wegen Abreise sogleich zu verkaufen. Näheres Schießstättegasse Haus-Nr. 80, ebenerdig links. (424- 3) i. r > Hofphotograph und Maler der k. k. Akademie ju Wien, ausgezeichnet von Sr. Majestät dem König Bieter Emanuel, prämiiert von der k. t. Juri der Weltausstellung 1873 zu Wien, hat sein Atelier mobil aus kurze Zeit tarn lrattde3 v Fabiani Nr. 72 ausgestellt. Aufnahmen finden jeden Tag bei jeder Witterung statt von 9 bis 5 Uhr. (448—1) Die Hauptniederlage für Krain der Cmtntfabrik,»Markt Tüffn befindet sich zu Laibach am alten Markt Nr. 15 (k. k. Tabak-Hauptverlag). Preis: pr. Zoll-Zlr. ab obiger Niederlage 1 fl. — kr. list. Wäbr. „ Bahn Laibach — „ 95 „ Alle Bestellungen für direclen Bezug von Tllffer werden daselbst entgegengenommen, Muster auf Verlangen zugestellt und Auskunft bereitwilligst ertheilt. (356—8) 3it Cees sind mehrere ganz neu möblierte Zimmer mit oder ohne Küche, mit schönem Parke, reizend gelegen, mit schönster Aussicht, gegen billigen ;{ht3 zu vcrmiethen. Nähere Auskunft ertheilt Herr Autzeueg in Lees. (441—2) UJeifs Dreschmaschinen, welche in einer Stunde so viel dreschen als drei Drescher in einem Tag, lasten kein Körnchen im Stroh u. zerschlagen nichts. Tchou für st. 130 franco liefert unter Garantie und Probezeit für bereit Leistung. MorizWeil jun., Maschinenfabrik in Frankfurt a. M., ober Moriz Weil jun., Wien, Frauzensbrückrnstratze Nr. 13. (147-2) Im Gruuinig'schcu Hause Rr. 79, Wienerstraße, sind zwei separierte Simm er, möbliert oder unmöbliert, sogleich zu vergeben. Anfrage bei Dr. Mosche. (443- 3) Roseneck! Frisches Koslerbier, guter Kaffee, feine Chokolade, kalte Küche. (388—4) zahlen werde. (449-1) Ich erkläre hiemit, daß ich keinerlei auf meinen oder meiner Frau Namen gemachte Schulden jemals be-Laibach, 25. Juli 1874. Johann Kosjek. (Eine MrterreEoge und eine im 2. Range find ganz oder theilweise zu vergeben. Auskunft aus Gefälligkeit im Zeitungs-Comptoir. (440— 3) MEYERS KONVERSATIONS LEXIKON Subskriptions-Einladung auf die 3KT Dritte Auflage 360 Bildertafeln und Karten. Zur Abonnements-Entgegennahme empfiehlt sich Ign. v. Kleiimiayr & F. Bambergs Buchhandlung in Laibach. Z ' Heftausgabe: --*;- 240 wöchentliche Lieferungen ä 3 Sgr. Bandausgabe: 30 broch. Ualbbände ä 1 TbXr. 10 Sgr. 15 Leinwandbände. .45- 5 - IS Halbfranzbände . ä 3 - 10 -Bibliographisches Institut in Ilildburghmum. »■rohy-Hfft zur geneigt«-,) Einsichtnahme stehen gerne zu Diensten. Nr«» »°n Ign. v. «leinmayr & Frd. Bamberg in raiba». oder 30jkr.[ti. W. „ fl. 2 40 „ „ fl.a-70 , » fl- 6 — ,, Filiale iicr Strimn. (Esromiitrlwitä tu faibnd). Die gefertigte Anstalt übernimmt «jjt’ffli’r zur verzinsuttg unter solgniden Bedingungen: a) Im Giro-Conto gegen Einlags- und Cheqnes-Bnchel, wo jeder beliebige Betrag von 6 fl. auswärts eingtlegt itnc bis zum Betrage von 8000 fl. behoben werben kann, und zwar 5 % ohne Kündigung, mit 572°/0 gegen 151ligige Kündigung in beliebigen Beträgen; mit 6 u/0 gegen Wtägige Kündigung in beliebigen Beträgen. b) Gegen Kassen Scheine, auf Namen oder Ueberbringer lautend, mit 41/2°/0 ohne Kündigung, mit 5 '/z 7o gegen 3vtägige Kündigung. Die Einlagen im Giro-Conto gegen Büchel und die im Umlauf befindlichen Kassenscheine genießen diese Verzinsung vom 1. Juli 1873 au. Die Filiale bet Steiermärkischen Escompte-Bank escomptiert serners Platzweelmel und llomlzlle bis lüOTage Laufzeit aus Graz, Wien, Triest, Klagensnrt und sonstige inländische Plätze, wosern sich daselbst eine Bank oder Bankfiliale befindet, — sie besorgt den commissionsweisen Ein- und Verkauf aller Gattungen Werthpapiere und Effecten zum jeweiligen Course gegen billigste Provision, — übernimmt zum Jncasso Wechsel und Anweisungen auf in- und ausländische Plätze. ________________________________ (248—15) Der selbständige Credit-Berein der Anstalt gewährt Credite nach den statutenmäßigen Bestimmungen. * Filiale der Steierm. Escompte-Bank in Laibach. » Auszüge aus den Statuten sowie Befuchsblanqnette werden ans mündliches oder schriftliches Begehren im Bureau der Anstalt gratis verabfolgt. Verleger und für die Redaction verantwortlich: Ottomar Bamberg.