Liiilmrhrr Worheiillliitt, Drgan der Verfasiungspartei in Kram. Rr.389 Abonnement».Bidingnilsei O»n»»I>ri»: Für Laiba» P. Mit Post st. S.— y.lbjüdll« : . . . 2.- . . . 2.L0 viertcliidrt,: , . ^ 1.— , , , 1.2L Für Zustellung in» Hau«: vier»e><ährig 10 kr. Samstag de» 21. Jänner Znsertion» . Preis e: Einspaltige Petit-Zeile L Ir., bei Wiederholungen » S lr. — Lnjeige» bi» S Zeilen 2V lr. Siedtction. Administration u.krpedition! Schustergaffe Itr. 3,1. Stock. 1888. Das SaiMtsgesetz. In der XHI. Sitzung des krainischen Landtages gelangte das Gesetz, betreffend die Regelung des Sanitätsdienstes in den Gemeinden mit Ausschluß der Landeshauptstadt, zur Verhandlung. Ein Entwurf dieses Gesetzes, welches die Durchführung der grundsätzlichen Bestimmungen des Reichsgesetzes vom 30. April 1870 bezweckte, war dem gegenwärtig tagenden Landtage bei Eröffnung seiner Session vorgelegt und dem Gemeindeausschusse zur Vorberathung zugewiesen worden. Obwohl dieser Entwurf als Regierungsvorlage eingebracht worden »var sorgte das Amtsblatt durch eine Serie von Leitartikeln doch rechtzeitig dafür, urdi vt ordi zu verkünden, daß derselbe „aus den bewährten Händen des Herrn Landespräsidenten hervorgegangen sei". Dadurch wurde, wie billig, die Aufmerksamkeit Unserer Abgeordneten von allem Anfänge an auf Kieses Gesetz gelenkt, welches sich mit einem nicht rninder wichtigen Gesetzentwürfe, der neuen Gemeindeordnung für Krain, in die Ehre theilt, als das eigenste Geistesproduct und daher auch als das Schoßkind unseres Herrn Landespräsidenten vor die Deffentlichkeit zu treten. In der That kann und darf auch nicht übersehen werden, daß diese dem krainischen Landtage zugekommene Regierungsvorlage sich wesentlich und grundsätzlich von den Vorlagen derselben Herkunft unterscheidet, die während dieser Session in den Landtagen verschiedener anderer N e tt L l l r 1 o n. Der letzte Poftnlaten-Landtag in Krain. (Schluß.) Die Eröffnung der Postulaten-Landtage geschah, *vie schon angedeutet, stets mit einem ziemlich umfangreichen und umständlichen Ceremoniel, das auch diesem Falle genau vorgeschrieben war, wie folgt: Die landtagsfähigen ständischen Glieder versammeln sich um 3/^9 Morgens in der deutschen Ordenskirche. Vier oder mehrere derselben, welche die geeignetsten Equipagen haben, versammeln sich um halb 9 Uhr in der Wohnung des k. k. Herrn Hofrathes und landesfürstlichen Landtags-Kommissärs, Grafen Hohenwart-Gerlachstein, welcher im feierlichen Zuge in folgender Ordnung über Herrengasse in gedachte Kirche begibt: 1. Die Wagen der begleitenden Herren Stände mit ihrer Dienerschaft zu Fuß vor den ^jagen. 2. Die Gubernial-Hausknechte und Kanzlei-Diener, dann die ständische Kanzleidienerschaft. 3. Der Wagen des Herr» Landtags-Commissärs ^it der Dienerschaft und dem Gubernial-RathS-^ürhüter. 4. Der Wagen, in welchem der Herr Guber-' ^ial-Secretär fährt. Kronländer eingebracht worden sind. Und wir wollen sofort auch constatiren, daß der krainische Landtag in dieser Session der einzige war, der ein Sanitätsgesetz zu Stande gebracht hat, während die in den anderen Landtagen vorgelegten Regierungsentwürfe sämmtlich abgelehnt worden sind. Aus diesen Gründen allein schon ist es erklärlich, wenn wir dieser Angelegenheit eine größere Beachtung schenken. Dazu kommt aber noch, daß sich die Landtagsdebatten bei diesem Anlasse besonders interessant gestalteten und daher dieser Gegenstand von diesem Standpunkte eine Beleuchtung verdient. Wie der Referent Dr. VoZnjak in seinem Berichte ausführte, sollte die gedachte Regierungsvorlage nur mit einigen unwesentlichen Abänderungen dem Landtage zur Annahme empfohlen werden, und wer sich nicht die Mühe gab, der Sache auf den Grund zu sehen, der mußte freilich glauben, der Entwurf des Herrn Landespräsidenten Baron Winkler hätte nur hie und da einige stylistische Cor-recturen erfahren, im Uebrigen aber sei diesem Elaborate durch den Ausschußbericht ein glänzender Sieg gesichert. Dr. VoSnjak empfahl mit warmen Worten die Annahme des von ihm vertretenen Gesetzentwurfes, und constatirte, es handle sich wesentlich darum, dem Lande Krain eine größere Anzahl von Aerzten zu sichern, was nur möglich sei, wenn man die materielle Lage derselben entsprechend günstig gestalte. Mit der gleichen Wärme trat auch der Abgeordnete und Standesgenosse des Referenten An der Kirchenthüre wird der Herr Hofrath, welcher als landesfürstlicher Eommissär erscheint, mit dem üblichen Eeremoniel empfangen. Die Herren Stände sind zu beiden Seiten in den behängten Bänken, das begleitende Personale in der Mitte der Kirche. Hierauf folgt das solenne Hochamt. Nach der Andacht fährt der Herr Landtags-Commissär, unter dem nämlichen Cortöge, sogleich in das Landhaus, wo er im Gubernial-Rathsaale so lange verweilet, bis die Herren Stände aller vier Bänke sich im Landtagssaale versammelt haben. Sobald derselbe durch den ständischen Secretär benachrichtiget wird, daß die Stände versammelt sind, begibt er sich mit der gleichen Begleitung, unter Vortritt der beiden Secretäre, wovon einer das allerhöchste Postulat auf einem sammetnen Polster trägt, in den ständischen Versammlungssaal, wo er an der Thür von einer Anzahl ständischer Mitglieder empfangen und auf seinen Platz geführt wird. Hierauf nehmen die Herren Stände ihre Sitze ein. Die erste Bank rechts vom Bildnisse Sr. Majestät ist die geistliche Bank; die erste Bank links vom Bildnisse Sr. Majestät ist die Herrenbank, an welche sich anschließt die Ritterbank; jedoch sind auch Dr. von Bleiweis für diesen Gesetzentwurf ein, wobei er nur noch dem Wunsche Äusdruck gab, auch die Negierung möge in Zukunft wenigstens am Standorte einer jeden Bezirkshauptmannschaft einen landesfürstlichen Bezirksarzt bestellen. Der Abg. Pfeifer wollte zwar, wie Niemand im ganzen Hause, weder die Vortheile bestreiten, welche für die Bevölkerung aus der Vermehrung des ärztlichen Personales erwachsen, noch der Verhandlung des Gegenstandes in der Specialdebatte entgegentreten, doch wagte er schüchtern auf gewisse finanzielle Bedenken und nachdrücklich auf die Unvollkommenheit des Verwaltungsapparates hinzuweisen, den man durch dieses Gesetz schaffen wolle. Sehr eingehend und gründlich erörterte diesen Gegenstand von Seite der Minorität in deren Namen der Abg. Baron S ch w e g e l. Der Redner der Minorität betonte zuerst und nachdrücklich das gleiche lebhafte Interesse für den Gegenstand, wie seine Vorredner von der Majorität. Er stellte sich sodann die Aufgabe, die verschiedenen Versuche, die mit der Durchführung des Reichsgesetzes vom Jahre 1870 in Krain zu wiederholten Malen angestellt worden sind, sowie die Gründe darzulegen, die sich bisher dem Zustandekommen eines Landessanitätsgesetzes entgegengestellt haben. Dieselben seien wesentlich finanzieller Natur gewesen. Auf die gegenwärtige Vorlage übergehend, wies der Redner nach, daß von den zwei Hauptzwecken, deren Erreichung die Regierungsvorlage anstrebe, nur derjenige, der auf die auf der Seite der geistlichen Bank an selbe sich anreihenden Plätze für die Glieder der Herren- und Ritterbank aushilfsweise bestimmt. Dem Bildnisse gegenüber ist die Bank für die städtischen Landtags» Deputirten. Die Herren Verordnelen haben eine eigene Bank. Zur linken Seite des Herrn Landtags-Commissärs, etwas zurück, steht der Tisch, an welchem sich der Herr Gubernial-Secretär und der ständisch« Secretär befinden; der Letztere führt das Landtags-Protokoll. Auf dem Platze vor dem Landhause paradirt eine Compagnie des hier garnisonirenden Infanterie-Regiments. Der Herr Landtags-Commissär eröffnet den Postulaten Landtag bei offenen Thüren des SaaleS unter freiem Zutritte des Publikums. Nach geschehener Eröffnung der allerhöchsten Postulaten und Beendigung der bei diesem Anlasse gewöhnlichen Reden fährt der Herr Landtags-Com-mifsär mit Begleitung in der oberwähnten Ordnung wieder in seine Wohnung zurück und die para-dirende Militär-Compagnie maschirt sodann ab. Später erscheint der Herr Hofrath abermal im Landtagssaale und leitet den Verhandlung^ Landtag." So anspruchsvoll das Ceremoniell für di" eine ausreichende Bedeckung des ärztlichen Bedarfes auf dem flachen Lande abziele, erreicht werden dürfte, während sich das Land mit Bezug auf die z Conformität in der Gesetzgebung mit den Nachbarländern durch die gegenwärtige Vorlage von dem anzustrebenden Ziele entferne, weil thatsächlich die Landesgesetzgebung Krains in dieser Materie sowohl von den vier Ländern, welche eigene Landessanitäts-Gesetze bereits besitzen, sowie von denjenigen, denen in dieser Session solche Gesetzentwürfe als Regierungsvorlagen zugekommen sind, wesentlich differiren werde. Weiters wies Baron Schwegel eingehend I und von Fall zu Fall nach, daß die in Krain ein- ; gebrachte Regierungsvorlage mit Ausnahme eines rein formellen und eines zweiten ganz unwesent- ^ lichen Paragraphes in den übrigen Artikeln, welche den eigentlichen Inhalt des Gesetzes bilden, ausnahmslos die einschneidendsten Abänderungen erfahren habe, so daß man es durchaus mit keiner Regierungsvorlage, sondern mit einem neuen Entwürfe des Ausschusses zu thun habe. Diesem Entwürfe trete er im Allgemeinen nicht entgegen, halte es aber für nothwendig, die Tragweite der neuen Bestimmungen klar zu beleuchten, damit Jedermann erkenne, welche Opfer das Land für das Sanitätswesen zu bringen bereit sei. Der Redner wies nach, daß es sich unter Zugrundelegung der Berechnungen vom Jahre 1874, deren Richtigkeit damals auch die Negierung zugegeben habe, um eine Mehrbelastung von 55.000 fl. handle, die durch das neue Gesetz nach Durchführung desselben nach allen seinen Richtungen und nicht bloß mit Rücksicht auf die Gehalte der Aerzte für das Land erwachse, und es seien damals zwar 75 Aerzte, deren Gehalte aber nur mit 400 statt 6—800 fl. präliminirt und die Pauschalien dieser Aerzte in dieser Mehrbelastung gar nicht eingerechnet gewesen. Mit Beziehung auf die administrative oder autonome Seite der! Frage legte Baron Schwegel dar, daß die Bedenken seines Vorredners Pfeifer bezüglich des unzweckmäßigen, autonomen Verwaltungsapparates, der in's Leben gerufen werde, gerechtfertigt seien und daß überhaupt von der Wahrung eines autonomen Charakters der Gemeinden bei den ihnen durch dieses Gesetz zugewiesenen Functionen kaum die Rede sein könne, daß aber er für seine Person die volle Berechtigung der staatlichen Jngerenz in dieser Sache zugebe. Principiell wendete sich der Redner nur gegen die Zweckmäßigkeit der Bestimmungen öffnung eines solchen Postulaten-Landtages war und so glanzvoll sich dasselbe vielleicht auch ausgenommen haben mag, so wenig belangreich und interessant waren die Verhandlungen selbst. Das vollständige Verzeichniß der Agenden des Landtages vom Jahres 1847 umfaßte nachstehende Gegenstände: „Mittheilung der allerhöchsten Entschließung über das Majestätsgesuch, um die Zurückgabe des lastenfreien Patronats zur Pfarre Haselbach. Verleihung der zwei v. Schellenburg'schen Alumnats-Stiftungsplätze an Josef Kerzhon und Joseph Selenz. Verleihung zweier erledigter v- Schellenburg'-scher Studenten-Stipendien an Leopold Ritter v. Gariboldi und Joseph Pollak. Anzeige über den Stand der Verhandlung in Betreff der Regulirung der v. Schellenburg'schen Studenten- und Mädchenstiftungen. Bekanntgebung der Verhandlungen wegen Wiederherstellung einer Kapelle im Landhausgebäude. Vortrag über das Landesmuseum, und zwar: 1. Museums-Nechnung pro 1846. 2. Das Präliminare für das Rechnungsjahr 1848. 3. Verschiedene Museums-Angelegenheiten. Verleihung des Jncolats an Grasen Nugent, commandirenden General in Jllyrien. hinsichtlich der Pensionsfähigkeit der Aerzte, wobei er auf spätere, von seiner Partei in der Specialdebatte zu stellende Anträge hinwies, durch welche der beabsichtigte Zweck ohne eine zu große Belastung dis Landes erreichbar erscheine. Endlich hob der Abgeordnete noch die große und maßgebende Wichtigkeit der Dienstesinstruction hervor, die nachträglich vom Landesausschusse im Einvernehmen mit der Landesregierung auszuarbeiten und in der nächsten Session dem Landtage zur Berathung und Genehmigung vorzulegen sein würde. Diese mit der strengsten Objectivität und Ruhe und ohne die geringste Animosität nach irgend welcher Seite vorgebrachten Ausführungen erregten trotzdem den Unwillen des Herrn Landespräsidenten Baron Winkler, der sich in seiner Replik gegen den Abg. Baron Schwegel zu der Bemerkung Hinreißen ließ, dieser hätte mit einem großen Aufwands von Worten nur Dinge vorgebracht, die ihm unverständlich seien; insbesondere handle es sich nur um eine Mehrausgabe von 5000 fl. und er empfehle daher auf's Wärmste die Annahme dieses in Verhandlung stehenden Gesetzentwurfes. Der Regierungsvertreter Dr. Keesbacher versuchte ebenfalls einen Ausspruch, den er im Ausschüsse gemacht und auf den Baron Schwegel sich berufen hatte, abzu- schwächen. Die Ueberraschung des Landtages über den Ausfall des Landespräsidenten gegen den Abg. Baron Schwegel war eine allgemeine und dieser unterließ nicht, denselben ebenso schlagfertig, als entschieden zuzückzuweisen. Der Versuch des Landes- präsidenten, seine Worte zu entschuldigen, verfehlte jede Wirkung und rechts und links war und ist man der gleichen Ansicht, daß der Herr Landespräsident viel besser gethan hätte — zu schweigen. Abgeordnete der Majorität, die für die Vorlage ein-treten wollten, verzichteten nach diesem unangenehmen Zwischenfalle auf das Wort und es ist merkwürdig, daß später, in der Specialdebatte, von einem hervorragenden Mitglieds der Majorität, dem Abg. Svetec, ein Antrag eingebracht und einstimmig angenommen wurde, wodurch das Einvernehmen mit der Regierung bei Ernennung der Aerzte, auf welches Baron Winkler früher den allergrößten Werth gelegt hatte, aus dem Gesetze eliminirt und durch eine Bestimmung ersetzt wurde, durch welche der Einfluß der Regierung wesentlich reducirt erscheint. Verleihung des Stiftungsplatzes im Theresianum an Gustav von Kappus. Ernennung des Grafen Blagay zum Repräsentanten bei den Catastral-Angelegenheiten. Mittheilung der Aeußerung über die Noth-wendigkeit, die Revision der Catastral-Anschätzung auch auf den Laibacher und Adelsberger Kreis auszudehnen. Verleihung der k. k. Hofrathsstelle an Grafen Hohenwart. Mittheilung, daß Se. Majestät die Erklärung der Stände in Betreff des Steuer-Postulates pro 1847 zur Wissenschaft zu nehmen geruheten. Allerhöchste Bestätigung der gewählten Aus-schußräthe Josef Graf Auersperg, Anton Ritter von Widerkhern und Anton Freiherr von Codelli. Bestätigung der Wahl des Carl von Coppini als Ritterstands-Verordneten. Mittheilung jener fürstlichen und gräflichen Familien, deren Häuptern in Folge Bundestags-Beschlüsse das Prädicat „Durchlaucht" nnd „Erlaucht" ertheilt wird. Mittheilung der Kosten für die ständischen Zöglinge in der k. k. Wiener-Neustädter Militär-Akademie. Mittheilung, daß Se. Majestät den Bürger- Ebenso wurde der spätere Antrag Bar H Schwegel's, statt die zwischen dem Lanvesausschu w und der Regierung zu vereinbarende Dienstes! tzk struction nachträglich dem Landtage bloß mitzutheile D dieselbe in der nächsten Session zur Berathung uislx Beschlußfassung vorzulegen, ohne Widerspruch anzÄ nommen. Leider aber sand der Antrag des Baron Apfaltrern bezüglich einer Modificatikde der Bestimmungen, die Pensionirung der Districtisl, ärzte betreffend, trotz der trefflichen Ausführung«^ des Führers der Minorität, der den unbegreiflichere Optimismus jener Herren geißelte, welche bloß vi^e einer Erhöhung der Auslage von 5000 fl. schwär«1? ten, nicht die Zustimmung des Hauses, welches Uebrigen das Sanitätsgesetz, in Uebereinstimmu^ic beider Parteien, acceptirt hat. lU Bedauerlich ist nur der Mißton, der aHvl dieser Debatte noch nachklingt. Kein Abgeordneten bot den geringsten Anlaß zu dieser ganz unmotivirt« und überflüssigen Störung. Baron Schwegel wur!^ von vielen Collegen auf beiden Seiten des HauW wegen seiner ruhigen und gediegenen Ausführung«^ beglückwünscht. Sollte der von diesem Abgeordneter erbrachte Beweis, daß die Regierungsvorlage, d«>«i eigenste Werk Baron Winkler's, im Ausschüsse voll«! kommen Schiffbruch gelitten habe und daß es sich > ^e, den Berathungen des Landtages nicht mehr uve, diesen, sondern eigentlich um einen ganz neuen, dein Elaborate des Herrn Landespräsidenten weseil^ lich verschiedenen Entwurf handle, den großen Me willen des Herrn Landespräsidenten erregt haben >ic Oder mochte sich ihm das Gefühl aufgedrängt habest» daß der Vertreter der Regierung eigentlich Regierungsvorlage zu vertreten hätte? Wir wissi^i dieß nicht, aber wir glauben, oder wir glaubt! !c bisher, ein Staatsmann nach dem Geiste des GrafA' Taaffe hätte vor Allem die Aufgabe — zu söhnen .... ^ Nein, die Xlll. Sitzung des krainischen Lander tages am Freitage, den 13. Jänner d. I. war keN glücklicher Tag für den Herrn Landespräsidente^ von Krain und daran ändern auch die an die ,,P^i litische Correspondenz" abgelassenen und gefärbtes Telegramme nichts. — f Slo verlisch es. 8 Das Resultat der von der Hofbuchhaltung prüften und richtiggestellten Rechnungseingaben ständischen Fondes pro 1^46. ^ Bekanntgebung der allerhöchsten Entschließun g womit die ständische Realitäten-Jnspectorsstelle styst^ misirt worden ist, und deren sohin erfolgte lcihung an Carl Kallmann. Verleihung eines Stistungsplatzes in der k. ^ Neustädter Militär-Akademie an Maximilian Grafts Barbo v. Waxenstein. ^ Besetzungs-Vorschlag zu der durch den Tod^ fall der Hedwig v. Vermati erledigten krainisch^ Stistssräulein-Präbende. Vortrag, das ständische Vermögen betreffs Mittheilung über die weitere Verhandlung " Baues des hiesigen ständischen Theaters. ^ Verleihung des ständischen Theaters an dinand Funk." i Liest man das Verzeichniß dieser Verhandlung ^ gegenstände, so hat man wohl einen charakteristisch'^ Eindruck von dem Niveau, auf welches die laten-Landtage im Laufe der Zeit herabgedru ^Nbekehrt und unbelehrbar durch die im Herrenhause im Abgeordnctenhause auf unwiderlegliche Art geführten Nachweise, daß die Sprachenfrage in ^estxrrnch nur durch Gesetz und nicht durch Mini-^erialverordnungen geregelt werden dürfe, hat das Justizministerium,.............eine Verordnung er- "^en, wonach in Untersteiermark auf Verlangen Partei die Eintragungen in die Grundbücher in ^ovenischer Sprache zu erfolgen haben, wie auch die kziiglichen Aufträge an die Grundbuchsämter in ^selben Sprache zu erlassen sind. Es ist anläßlich beiden böhmischen Sprachenverordnungkn von "^80 und 1886 im österreichischen Parlamente so ' erörtert worden, um was es sich hier denn eigent-in letzter Analyse handelt, daß hierbei länger verweilen überflüssig sein dürfte. Das letzte Ziel lecher administrativer Verfügungen bleibt immer unabänderlich: allmälige Verdrängung der deutsch?,, Gerichtsbeamten aus den betreffenden * prengeln und Ersatz derselben durch nationale. Es evident, daß unter der Wirksamkeit solcher 3'^rriren bei Gerichten, welche über kein zahlreiches ^ personal ^ verfügen haben, das Schwergewicht den Stellenbesetzungen auf die Sprachkenntniß o^legt werden muß. Nun ist es zweifellos, daß 'ätsche Richter, insbesondere ältere, sich, unter den uveutjgen Verhältnissen am allerwenigsten, das Stu-einer im Uebrigen werthlosen Sprache ausdrän-wollen- Nicht minder zweifellos, daß die ^.d^Ntniß einer ihrem geographischen Umfange nach :n>>icht über die Grenzen des Hermagoras-Vereines hin-beMtzrejchxnden, ihrer inneren Wesenheit nach literatur-Sprache ein sehr untergeordnetes Kriterium die Qualisication zum Nictiteramte darstellt. Das Sinken der Rechtspflege wegen mehr und afAehr'abnehmender Eignung der Richter, liegt auf Es muß sich auch bei den Gerichten Mähren, was Glaser in Betreff der Hochschule wenn man bei der Wahl der Pro-auf eine Bevölkerung von etwa einer . ^ion Seelen beschränkt ist, dieß allein schon aus-^4er,d erscheint, um von vornherein die Anstalten, bte^l^ auZ dem so beengten Bewerbungsgebiete be-A werden müsien, nicht bloß zur ewigen Mittel-'^Kigkeit, sondern zur Flachheit und Jämmerlichkeit verurtheilen-............ Als würdige Krönung des Gebäudes erscheint e^ijch die Action des Clerus und seines neuen glichen Oberhirten in Kärnten. Bischof Kahn den kärntischen Apostel der Slovenen, ?. r^^>en waren, und es begreift sich, daß die ganze ^rfon^dtaassession leicht in einem Tage ,u Ende sein Wenn man gewöhnlich sagt, daß große Crosse ihren Schatten vorauswerfen, so waren trotz-) ^ Landtagsagenden des Jahres 1847 von v gewaltigen Ereignissen des nächstfolgenden Jahres in keiner Weise berührt, und aus den statt-zun Verhandlungen hätte Niemand die gewaltige, Monate später ausgebrochene Bewegung voraus-können. Der interessanteste Geschäftsgegenstand z letzten Postulaten-Landtages war vielleicht die ^ :^c,ndlung über den weiteren Bau des ständischen " e» ters. 3^^ vierzig Jahre später ste.)t ^ .Erainische Landtag infolge eines unglückseligen ^^^tznjsses abermals vor der Frage eines Theater-ischl ^ verbindet sich a> ch auf diesem von - Politik fernabliegenden Gebiete die Vergangen-^ Urit der Gegenwart, wenn schon leider aus g höchst unerfreulichen Anlasse. Wenn der > ^Wärtige Landtag mit seiner Theaterfrage nur 8^^ so weit wäre, wie sein letzter Vorgänger aus , ^ostulatenzeit und das Theater bereits an einen lE. Suten Unternehmer vergeben könnte, als es >Nand Funk war. Wie alte Theaterfreunde näm-^ ^^rsichern, soll unter dieser Direktion das Laibacher dr»i" xjn ganz vorzügliches gewesen sein. Andreas Einspieler, jenen „Führer ohne Armee", bei dessen Jubelfeste als nationalen Priester und schickt sich an, auf die ältere Geistlichkeit im nationalen Geiste einzuwirken und einen jüngeren czechisch - slovenischen Priesterstand heranzuziehen. Wenn dergleichen überhaupt ebenso bedenklich als schmerzlich ist, so ist es gewiß am bedenklichsten auf einem Gebiete, welches bisher der Segnungen nationalen und kirchlichen Friedens genoß, wie sich dieß erst jüngst auf dem sechsten kärntischen Bauerntage in hocherfreulicher Weise bethätigte. Haben ja doch an jenem Tage nicht weniger als 1200 Landesgenossen windischen und deutschen Stammes auf's Neue bestätigt, daß hier Deutsche und Slovenen in Eintrach tmit einander leben. Haben sie doch wie aus einem Munde jenes „Gott sei Dank" wiederholt, mit welchem Kaiser Franz Josef vor fünf Jahren, bei seinem Besuche in Kärnten, den Bericht über die Zustände im Lande entgegennahm und freudig begrüßte. Und dennoch eine Saat des Hasses, und insbesondere gesäet von denen, deren weihevoller Beruf es ist, dem Wohlwollen und der Liebe Pflanzstätten zu bereiten! Es ist eben immer nur die Wiederkehr der einen gleichen Erfahrung: bei den heutigen nationalen Kämpfen steht die katholische Kirche nicht versöhnend über den Parteien, wie dieß ihre schöne Aufgabe sein sollte; sie steht auf Seite Derjenigen, bei welchen es ihr gegönnt ist, die größere Macht zu entfalten, den stärkeren Einfluß zu erobern. Das ist aber eben leider immer dort der Fall, wo die Volksbildung relativ am geringsten, wo die Geister am gebun- densten, wo zugleich die nationale Einseitigkeit und Beschränktheit am hartnäckigsten. Sehen wir ab von der durch und durch patriotischen, mit der langen und an Kämpfen reichen geschichtlichen Entwicklung Ungarns zusammenhängenden Stellung des magyarischen Clerus, welcher, im vollsten Sinne des Wortes staatlich gesinnt, Muster und Vorbild sein sollte. Wir finden denselben dagegen zum übergroßen Theile particularistisch sind undeutsch in Deutschland und Deutschösterreich; finden ihn auf Seite der Home-Rule-Bewegung in Irland; ultramontan und particularistisch — man nennt es dort beschönigend autonomistisch — in Tirol, czechisch in Böhmen; wir begegnen Hetzcaplänen in der Slo-vakei, und er wird mehr und mehr slovenisch auf den Gebieten, mit denen wir uns heute beschäftigen. So reicht denn die Macht, die ihrem inneren Wesen nach die idealste, die über den Kämpfen der rohen Leidenschaften erhabenste sein sollte, die Kirche, der elementarsten Naturmacht, der Nationalität, die Hand, und beide sind nur allzu sehr geschäftig, den ruhigen und gleichmäßigen Fortschritt staatlicher und geistiger Entwicklung durch brutale Anforderungen zu beirren und zu beeinträchtigen. Politische Wochenübersicht. Der Neichsrath wurde für den 25. d.M. zur Fortsetzung seiner parlamentarischen Thätigkeit einberufen. — Die Delegationen sollen, wie verlautet, im Mai l. I. zusammentreten. Im Reichs rathe dürfte von klerikaler Seite in nächster Zeit ein Antrag auf Wiedereinführung der confessio nellen Schule eingebracht werden. Im böhmischen Landtage kam cs in den letzten Sitzungen zwischen den Alt- und Jung-Czechen und der Adelsfraction zu stürmischen Sce-nen; es mußten sogar die Galerien geräumt werden. Die äußere Lage blieb im Laufe dieser Woche ziemlich unverändert. Es fehlte nicht an friedlichen Versicherungen und namentlich aus Petersburg waren dieselben in den letzten Tagen mehrfach zu vernehmen, trotzdem vermag eine halbwegs zuversichtliche Stimmung noch immer nicht aufzukommen. Dem deutschen Reichstage ist das neue Socialist engesetz zur parlamentarischen Behandlung zugegangen. Fürst Ferdinand von Bulgarien hielt beim Empfange der Officiere am Neujahrstage a. St. eine sehr resolut und kriegerisch gehaltene Ansprache. Von hervorragender Bedeutung in dieser Be» ziehung ist ein Rescript des Ezaren an den Gouverneur von Moskau, worin dieser die Hoffnung ausdrückt, daß der Friede werden erhalten werden. Londoner Blätter sprechen von dem bevorstehenden Rücktritt des russischen Ministers des Aeußern, des Herrn v. Gier s. Täglich wird der Zusammenstoß der italienischen und abyssinischen Truppen erwartet. Wochen-Chronik. Seine Majestät der Kaiser hat dem Dichter und Schriftsteller Eduard v. Bauernfeld in Wien anläßlich seines 86. Geburtstages das Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft verliehen. Der deutsche Kronprinz muß in Folge einer Verkühlung das Zimmer hüten- — Der ehemalige Präsident der französischen Republik, Herr Gr 6 vy, ist erkrankt. Die Mehrzahl der Landtage hat aus Anlaß des Heuer stattfindenden 40jährigen Kaiser-Jubiläums namhafte Geldbeträge zur Errichtung von Armenhäusern, Spitälern und zu anderen gemeinnützigen Zwecken votirt. Steiermark zählt derzeit 149 Advocaten. Franz Graf Egger, Güterbesitzer in Kärnten, der letzte männliche Sprosse dieses Hauses, ist aus dem österr.-ungar. Staatsverbande ausgetreten. Der bekannte Pariser Großindustrielle und Banquier Baron Hirsch, welcher aus Anlaß des im vorigen Jahre erfolgten Ablebens seines einzigen Sohnes sehr namhafte Beträge zu wohlthätigen Zwecken spendete, hat in der letzteren Zeit einen Betrag Non nicht weniger als 100 Millionen Frcs. zur Errichtung humaner Stiftungen in Oesterreich und Rußland neuerlich gespendet. Selbst die großartigen Stiftungen anerkannter amerikanischer Millionäre dürste Baron Hirsch durch seinen letzten außerordentlichen Wohlthätigkeitsact überboten haben. In Italien herrscht Heuer eine ungewöhnliche Kälte. Die beiden Söhne des ehemaligen italienischen Ministers Sella, der bekanntlich selbst einer der ersten italienischen Alpinisten war, sollen am 11. d. M. den Mont-Blanc bestiegen haben. In China ist der Gelbe Fluß ausgetreten und hat über 100 Quadratmeilen Land überschwemmt; 500.000 (?) Menschen ertranken und 5 Millionen Menschen sind obdachlos. Londoner Blätter berichten, daß der Dampfer „Britannia" auf der Reise von Gibraltar nach New-Aork untergegangen sein soll. Wie verlautet, sind 850 Menschen verunglückt. proviin- und Local-Nachrichten. Aus dem Landtage« (l3., 14- und 15. Sitzung.I Die dreizehnte Sitzung fand am 13.d.M. statt. Dieselbe wurde nahezu ausschließlich von einer umfangreichen Debatte über das neue Sanitäts-gesetz in Anspruch genommen, worüber wir an leitender Stelle ausführlich sprechen - In der vierzehnten Sitzung am 18. d. M-wurde zunächst der Stadtgemeinde Rudolfs werth die angesuchte vierpercentige Umlage von dem M iet h zins e r t r ä g n i ss e der Häuser für das Jahr 1888 gegen dem bewilligt, daß die Mieth-zinse unter 24 fl-, sowie für Localitäten der k. k. Militärämter, dann von Wohnungen der k. k. Officiere von dieser Umlage befreit sind. Die in der nämlichen Sitzung eingebrachte Landesausschußvorlage wegen Bewilligung einer Bierauflage von 50 kr. per Hektoliter für sechs Jahre in der Stadt Stein, deren sofortige Erledigung Abg. Murnik wünschte, wurde über Einsprache des Abg. Luckmann dem Finanzausschüsse zugewiesen. Bei der dritten Lesung des Sa n i t ä t s g e s etz es für Krain wünschte Abg. Ritter von Gutmannsthal vom Berichterstatter darüber Aufklärung, ob ein Normale über die zulässigen Kosten für eine Visite in der Privatpraxis der Aerzte bei Parteien, die nicht eben unter die Armen zu zählen sind, denen jedoch übermäßige Ansprüche der Aerzte schwer fallen, zu erwarten ist. Abg. Dr. Vosnjak meint, daß der Landesausschuß auch diese Angelegenheit im Auge behalten und bei dießfalls einlangenden Beschwerden durch ein Normale Abhilfe schaffen werde. Bezüglich der Verwendung eines Theiles des Erträgnisses der reich dotirten Holzapfel'fchen Stiftung zur sogleichen Unterbringung krainischer Taubstummen, und zwar der Mädchen bei den Schul-schwestern in St. Michael bei Nudolfswerth und der Knaben im Taubstummeninstitute in Linz wurde der im Vorjahre dießfalls gefaßte Beschluß mit einer geringen Modifikation wiederholt. Ueber die Erweiterung des Zwangsarbeitshauses referirte Abg. Luckmann und wurde der Zubau eines Werkstätten - Gebäudes, dann einer halbgemauerten Schupfe, zusammen um 40.000 fl., beschlossen, wodurch in der Anstalt Raum für beiläufig 500 Zwänglinge gewonnen würde, wogegen die außer der Anstalt zu versetzende und nur mit großen Kosten einzurichtende Besserungsanstalt für Corrigenden, in welcher dermalen nur 3 Knaben aus Krain detenirt werden, ganz aufzulassen wäre. Der betreffende Bericht des Landesausschusses ent- ; hält eine neue Illustration der geringen Willfährigkeit der Stadtgemeinde Laibach gegenüber dem Lande Krain, von welchem behufs Erweiterung der Anstalt die angrenzende städtische Schottergrube nebst ein paar Hutweidenparzellen, zusammen im Ausmaße von 5 Joch, um den übermäßig hohen Kaufpreis von 9000 fl. angekauft werden mußte. Der Landtag stimmte diesem Kaufe im Vorjahre unter der Bedingung zu, daß die Stadtgemeinde eine Fahrstraße gegen Stefansdorf durch die Schottergrube anlege und einen bestandenen Servitutsweg vor dem Zwangsarbeitshause sperre. Allein sie weigerte sich, diesen Bedingungen nachzukommen, und wurde nunmehr der Landesausschuß vom Landtage beauftragt, diese Angelegenheit, so gut es eben möglich ist, zu finalisiren. Hierauf referirte Abg. Dr. Bleiweis über die vorzunehmenden Bauten in den Landeswohl thätigkeitsansta lten und wurde ohne Debatte beschlossen, daß wegen Verlegung des Civilspitales an einen anderen geeigneteren Platz Verhandlungen mit der Stadtgemeinde, mit den an das Spital angrenzenden Hausbesitzern zu pflegen seien, und auch die Sparcasie wegen Unterstützung des Humanitären Zweckes anzugehen wäre und beim günstigen Erfolge dieser Vorverhandlungen dem nächsten Landtage die weiteren Anträge wegen Ausführung des Neubaues zu stellen seien. Weiters wurde ein in den Jahren 1888 und 1889 auszuführender Zubau im Jrrenhaufe zu Studenz mit einem Kostenaufwande von 66.000 fl. beschlossen, dagegen die vom Landes-ausschusse beantragte Erbauung eines Epidemie-spitales dann eines Badehauses im Civilspitale und der Verkauf des Filialspitals in der Polanavorstadt abgelehnt. Bei dem Gesetzentwürfe, betreffend den Ersatz von Jagd- und Wildschäden beschränkten sich die eingebrachten Amendements meist nur auf stilistische Correcturen des slovenischen Textes. Nur beim 8 9 mußte sich der Bericht- erstatter Hren, der dem Abgeordneten Kersnik wegen eines von diesem bei § 9 eingebrachten Amendements den Vorwurf gemacht hatte, daß er hiebei mehr seiner eigenen Jagdpassion nachgehe und das Interesse seiner Wähler nicht wahre, den Gegenbemerk gefallen lassen, daß es Abgeordnete gebe, denen es bei den Wahlen eigentlich nur um ihr Interesse zu thun ist und die, um zu dem gewünschten Ziele zu gelangen, es nicht verschmähen, ihren Wählern ganz unerfüllbare Versprechungen zu machen. Außerdem brachte Abgeordneter Murnik die ihm ausgesprochenen Wünsche mehrerer Jagdpächter vor, daß die Wildtaube nicht unter den zu schonenden Vögeln belassen und die Schonzeit für das Haselhuhn weiter ausgedehnt werde. Es wurde dießfalls dem Landesausschusse eine Revision des Gesetzes über die Schonzeit des Wildes aufgetragen. Ebenso wurde der Landesausschuß mit eingehenden Erhebungen wegen Erbauung einer Savebrücke bei Ratschach betraut, wofür eine Petition des Marktfleckens'Ratschach vorlag, welche vom Ritter von Gutmannsthal unter Hinweis auf den großen Aufschwung des Marktes Littai nach der Erbauung der dortigen Savebrücke auf das Wärmste befürwortet wurde. Der Marktgemeinde Wippach wurde die angesuchte Umlage von 1 fl. 50 kr. vom Hektoliter Bier für die Jahre 1888 bis 1890 bewilligt. Die triftigen, dagegen vom Abgeordneten Luckmann vorgebrachten Einwendungen wurden vom Berichterstatter Kavöiö sehr sinnreich damit erledigt, daß er auf dieselben nicht eingehen könne. In der fünfzehnten Sitzung am 19. Jänner constatirte Abg. Baron Apsaltrern mit Rücksicht auf mehrere erst in den letzten Sitzungen vom Landesausschusse eingebrachte höchst wichtige und umfassende Vorlagen, worunter das Straßengesetz das wichtigste ist, die bedauernSwerthe Verspätung der Einbringung solcher Vorlagen, welche sodann in der Vorberathung des Verwaltungsausschusses in ein paar Sitzungen durchgepeitscht werden und vom Landtage gar nicht eingehend geprüft werden können. Die Abgeordneten Poklukar und Detela versuchen es, das Vorgehen des Verwaltungsausschusses bei der Berathung solcher Gesetzentwürfe und des Landesausschusses bei deren Einbringung mit Rücksicht auf die verspäteten technischen Vorarbeiten in Schutz zu nehmen, worauf Abg. Baron Apfaltrern replicirte, daß jedem Abgeordneten das Recht gewahrt bleiben müsse, sich eingehend mit dem Studium der betreffenden Vorlagen zu befassen, was bei dem nunmehr beliebten Vorgehen ganz unthunlich sei. Eine hierauf zur Verlesung gelangte Interpellation der slovenischen Majorität protestirt gegen die nach einem Telegramme der „Grazer Tagespost" im Kärntner Landtag vorgebrachte Bemerkung des dortigen Landespräsidenten, „daß eine Besserung der kärntischen Zwänglinge in dem slovenisirten hiesigen Zwangsarbeitshause nicht zu erwarten sei". Auf die Anfrage, was der Landesausschuß zur Abwehr dieses Vorwurfes zu thun gedenke, gibt in Abwesenheit des erkrankten Landeshauptmannes sein Stellvertreter Murnik eine nähere Aufklärung, daß der Religionsunterricht an die hier detenirten Deutschen und die sonstigen der deutschen Sprache kundigen Zwänglinge, deren es im Ganzen 333 gibt, nur in der deutschen Sprache ertheilt wird, bloß des Slovenischen kundige Zwänglinge gibt es nur 38, und diese nehmen an der slovenischen Christenlehre theil. Abg. De sch mann bemerkt als Referent des Zwangsarbeitshauses, daß es dem Landesausschuß viel Mühe gekostet hat, in der Person des jetzigen Seelsorgers an der Anstalt, eines Franziskaner' Paters, einen der deutschen, italienischen und slovenischen Sprache kundigen Priester zu geivinnen, um den sprachlichen Anforderungen zu genügen. Der Hiezu ein Viertel-Bogen Beilage. Christenlehre selbst habe er zwar nie angewohnt, jedoch könne selbstverständlich derselbe den Deutsche» nur in deutscher Sprache ertheilt werden. In der Schule der Corrigenden-Anstalt werde der Unterricht deutsch und für die dort befindlichen wenigen Slo-venen auch slovenisch ertheilt, die Unterrichtserfolge bei den letzteren seien so günstig, daß die sloveni-schen Knaben schon in ein paar Jahren ganz gut das Deutsche verstehen, weshalb er (Deschmann) nach diesen gewonnenen Erfahrungen für die Erthei-lung des deutschen Sprachunterrichtes an den slovenischen Volksschulen im Lande Krain jederzeit eingetreten sei. Von den deutschen Zwänglingen sei ihm nie eine Klage wegen Slovenisirungsversuchen zugekommen, sowohl die Beamten der Anstalt als auch die Diener sprechen mit ihnen nur, deutsch. Sohin wurde der Landesausschuß beauftragt, sich die näheren Informationen über die erwähnte Debatte im Kärntner Landtag einzuholen und den dortigen Lan-despräsidenten über den wirklichen Sachverhalt aufzuklären. Ferner referirte der Obmann des Finanzausschusses Abg. Dr. MoZe über die Conver-tirung der krainischen Grundentlastungsschuld und wurden die mit dem in unserem Blatte schon zu wiederholten Malen besprochenen dießbezüglichen Projekte conformen Anträge angenommen. Die im Vorjahre bewilligten Theue-ru ngs z u s ch ü s s e zu den Gehalten der Landesbeamten wurden in dem gleichen Ausmaße auch für das Jahr 1888 bewilligt. Zum Schlüsse referirte der Rechenschaftsberichtsausfchuß über das Capitel „Schulwesen" und wurde die Mittheilung des Landesausschusses über die Aufhebung des Krainburger Gymnasiums „mit Bedauern zur Kenntniß genommen", ohne daß irgend einer der slovenischen Matadore dießfalls das Wort ergriffen hätte. — (Der Schluß derLandtagssession) dürfte, soweit hierüber bis zum Momente, wo wir diese Zeilen schreiben, Mittheilungen vorliegen, wahrscheinlich erst übermorgen Montag erfolgen. Da der Reichsrath bekanntlich schon für den nächsten Dienstag einberufen ist, wurde also die Session so lange ausgedehnt, als es überhaupt nur möglich war; sie begann am 24. November v. I. und dauerte daher volle zwei Monate. Während ein Theil der Landtage die Session vor Weihnachten, ein anderer mit Neujahr schloß, tagte in der letzten Zeit nur mehr re sehr geringe Zahl von Landtagen und die Session des krainischen Landtages dürfte an Dauer höchstens von der des galizischen erreicht werden. Wir haben die gemächliche Art und Weise der Ge schäftsbehandlung seitens der slovenischen Landtagsmajorität bis weit in die Mitte der Session hinein und die verschiedenen anderen Gründe, die es mit sich bringen, daß diese so übermäßig lange sich hinausspinnt, bereits des Oesteren und sehr eingehend besprochen, so daß wir heute nur zu constatiren brauchen, daß es in der abgelausenen Session eben ging, wie in den früheren. Und trotz einer solchen abnormen Ausdehnung der Session werden lange nicht alle dem Landtage vorliegenden Angelegenheiten gründlich oder nur überhaupt erledigt, eine Reihe derselben und darunter besonders wichtige werden entweder einfach vertagt oder sie finden nur mehr eine ganz überhastete, ihrer Be' deutung durchaus nicht entsprechende Erledigung-Unter mehrfachen anderen Beispielen sei nur auf 8 daS neue Straßengesetz verwiesen. Dasselbe betrifft eine in finanzieller und sonstiger Beziehung wichtigste Landesangelegenheit und beabsichtigt zudem gegen' über dem bisherigen Zustande grundsätzliche Neue' rungen einzuführen. Und ein Gesetz von solche Tragweite wurde dem Landtage erst in den letzte» Tagen vor Schluß der Session unterbreitet! Wen" das Gesetz auch wirklich noch zur Verhandlung Ni >v r, vl sh bi, tz- >ej ek r>> Kb. >e 8 »l 4 Beilage zu Nr. 389 des „Laibacher Wochenblattes". kovinit, welcher Art kann da die Prüfung und Erledigung wohl sein? Und das ist, wie gesagt, ^Ur ein Beispiel unter mehreren. — (Zur Theaterfrage.) In der Land-^gssitzung vom 17. d. M. wurde der »Bericht betreffs des Wiederaufbaues des am 17. Februar 1887 abgebrannten landschaftlichen Theaters" vorgelegt. Leider gestattet uns die Knappheit des Zaumes nicht, den sehr umfangreichen Bericht aus der Feder des Mitgliedes des Landesausschusses Herrn Karl Deschmann, worin ker LandesauSschuß dieses auf vollkommen rechtlicher Grundlage be» ruhende Uebereinkommen, welches ja doch nur den Zweck hat, die Erhaltung eines der Landeshauptstadt würdigen Kunst-JnstituteS zu sichern, auch weiterhin respectiren werde. Der Bericht des Landesausschusses schließt mit folgendem Antrage: „Es wolle der hohe Landtag über die von den Privatlogenbesitzern ge-gestellten Ansprüche wegen Wiederaufbaues des Theaters, dann über die zu diesem Zwecke zu bewilligenden, ferner auch von der Stadtgemeinde in Anspruch zu nehmenden Geldmittel die weiteren Beschlüsse faßen und dem Landesausschusse zur Durchführung dieser Angelegenheit die erforderliche Vollmacht ertheilen." — (Das neue Gemeindegksetz), das Werk des Herrn Landespräsidenten Baron Winkler, das als Panacee für alle Leiden unserer Gemeinden bezeichnet wird, hat wieder einmal bei den undankbaren Abgeordneten beider Parteien nicht die verdiente Würdigung und Anerkennung gefunden und ist, nachdem es für kurze Zeit exhumirt worden war, ebenso wie im verflossenen Jahre wieder — eines anständigen Begräbnisses gewürdigt worden. Der Gemeindeausschuß hat die Rückverweisung dieses Meisterwerkes an den Landesausschuß beschlossen, offenbar, damit sich derselbe immer tiefer und tiefer von dessen Vortrefflichkeit durchdringen lasse. Der Abg. Schukle war Todtengräber in diesem, wie im vorigen Jahre. Um stilles Beileid wird gebeten! Auch für den unermüdlichen Referenten Dr. Pape2, der sich im Ausschüsse bis zur kühnen Beweisführung verstiegen hatte, alle Leute in Krain, die sich nicht ausdrücklich gegen den Entwurf des Barons Winkler ausgesprochen haben, seien zu den Anhängern desselben zu zählen. — (Landesauflage auf gebrannte, geistige Flüssigkeiten.) Hierüber wird uns von unterrichteter Seite noch des Weiteren geschrieben : Im Landtage wurde im Laufe dieser Woche eine von Interessenten des Handels mit gebrannten, geistigen Flüssigkeiten unterfertigte Petition überreicht, worin dieselben die Bitte stellen, das Land möge die betreffende Landesauflage in eigener Regie einheben. Es kann zugegeben werden, daß die Einhebung in eigener Regie mancherlei Vortheile bietet und daß hiebei unter der Voraussetzung, daß das Land über ein geschultes und verläßliches Personale verfügt und auch der sonstige Einhebungsapparat gut vorbereitet und eingerichtet ist, ein sehr namhaftes Erträgniß erzielt werden kann. Mögen aber auch die von der Einhebung in eigener Regie erhofften Northeile welche immer sein, für das heurige Jahr ist es infolge der schon wiederholt bedauerten, bedeutenden Verzögerung in der Ausschreibung dieser Umlage jedenfalls zu spät, um noch an die eigene Regie des Landes denken zu können. Desgleichen läßt sich für das laufende Jahr von einer anderen, sonst sehr empfehlenswerten Modalität — daß nämlich in den einzelnen Bezirken die Interessenten selbst sich zusammen- thun und als Offerenten auftreten — wenig mehr erhoffen; auch für eine solche Organisation war die gegebene Zeit viel zu kurz und zwar umsomehr, als dieselbe, um mit Erfolg gegen andere mächtige Concurrenten auftreten zu können, das ganze Land umfassen müßte, was selbstverständlich größere Verhandlungen und daher eine geraume Zeit erfordert. So sind also bei der dieß-jährigen Vergebung die Chancen für das Land aller Voraussicht »ach ziemlich ungünstige und es besteht nur wenig Hoffnung, daß dasselbe annähernd jenen vollen Ertrag aus der Umlage erhalten werde, der bri rechtzeitigem und umsichtigem Vorgehen bei Vergebung derselben hätte erzielt werden können. In wenigen Tagen findet ja übrigens die Offertverhandlung statt und es bleibt nur zu wünschen, daß deren Ergebniß die gehegten Befürchtungen im möglichsten Umfange zunichte machen möge. Heute wäre es auch verspätet, um erfolgreich noch einen anderen Umstand ausführlich zu besprechen, der bei einer künftigen Vergebung aber große Beachtung verdient: es ist die Festsetzung des Ausrufspreises für die einzelnen Bezirke. Es mag ja möglich sein, daß ein lehr niedriger Ausrufspreis bei voraussichtich reger Concucrenz ein günstiges Endresultat nicht behindert; andererseits aber kann man es keinesfalls als zweck mäßig bezeichnen, wenn der Ausrufspreis, wie cs diebmal der Fall war, so niedrig bestimmt wird, daß er nach der geringsten Schätzung um ein Mehrfaches hinter der wirklichen Leistung eines Bezirkes zurückbleibt, und besonders wenig dürfte sich eine so außerordentliche Herabdrückung dann empfehlen, wenn die Concurrenz voraussichtlich sich wenig lebhaft gestalten wird. — (Slovenifche Grundbuchseintragungen.) Wir haben über den Juftizministerial-erlaß, womit für Steiermark slovenifche Grundbuchseintragungen als zulässig erklärt wurden, wiederholt berichtet und seinerzeit auch das Wichtigste aus der bezüglichen Beschwerde des Landesausschuffes mitgetheilt. Dieser Erlaß war in der abgelaufenen Session im steirischen Landtage Gegenstand einer eingehenden Ausschußberathung und einer umfangreichen Debatte im Hause. Der vom Landtage auch zum Beschlüsse erhobene Antrag des betreffenden Sonderausschusses lautete: „Der Tätigkeitsbericht des Landesausschusses, betreffend die Grundbücher, wird zur Kenntniß genommen und dem Landesausschusse für seine gegen den Justizministerialerlaß vom 21. Juli 1887, Z. 12.118 gerichtete Action die dankende Anerkennung ausgesprochen. Der Landesausschuß wird beaustragt, gegen diesen Erlaß die Beschwerde an das k. k. Reichsgericht im Sinne des Art. 2, lit. d des Staatsgrundgesetzes vom21.Dec. 1867, zu ergreifen." Aus der eingehenden Debatte können wir hier mit Rücksicht auf den uns zur Verfügung stehenden Raum nur einigen Ausführungen des Abgeordneten und Landesausschußmitgliedes Dr. Wannisch Raum geben; derselbe bemerkte unter Anderem: „Man hat von Anfang an den Versuch gemacht, der Action des Landesausschusses und des Landtages dadurch den Boden zu entziehen, daß man den Bestand dieses Ministerialerlasses nicht zugestanden hat. Dieser Erlaß ist in seinem Wortlaute zuerst in der „Südst. Post" vom 31. August v. I,, und zwar mit sehr triumphirenden Randbemerkungen erschienen und von dort ging der Wortlaut in die „Tagespost" über und machte dann die Runde durch alle cisleithani-fchen Blätter. Es ist bemerkenswerth, daß eine öffentliche Besprechung des Erlasses stattgefunden hat, ohne daß der Justizminister sich veranlaßt gesehen hätte, gegen die erhobenen Vorwürfe sich zu vertheidigcn. Wir erleben es ja sonst täglich, daß wegen gai^z kleinlicher Anlässe der eomplicirte und für die Steuerträger nicht billige Dementirungsapparat in Bewegung gesetzt wird. Der Justizminister ist auch ohne Zweifel in Kenntniß, daß das Haus sich mit diesem Gegenstände befaßt, er hat es aber nicht der Mühe werth gefunden, dem Hause wenigstens die Achtung zu bezeigen und offen zu erklären, der Erlaß b-steht oder er besteht nicht. (Beifall.) Hier sitzt der Vertreter der Negierung, aber wir haben kein Wort von ihr gehört. Das Präsidium des Oberlandesgerichtes hat über Anfrage erklärt, daß in Folge der vom Justizministerium ertheilten Weisung der Anfrage nicht entsprochen werden könne. Wer gewohnt ist, logisch und loyal zu denken, der kommt wohl zu dem Schluffe, daß der Bestand des Erlasses erwiesen ist. Man hat versucht, die Sache so darzustellen, daß der Erlaß eigentlich kein allgemein giltiger ist, sondern daß der Minister nur in einem ganz speciellen Falle über die Beschwerde einer einzelnen Partei bestimmte Weisungen gegeben hat. Diese Wendung kann ich nicht als eine sehr geschickte bezeichnen. Dieser Versuch, den Minister zu entschuldigen, macht die Sache nur noch schlimmer. Wmn in Oesterreich ein Minister cs wagen könnte, über das Gesetz hinweg, um einer einzelnen Person zu gefallen, das ganze Recht auf den Kopf zu stellen, dann stünde es mit Recht und Gesetz wirklich recht schlimm. (Rufe: Sehr richtig!) Dann würde der alte fundamentale Grundsatz: „Gleiches Recht für Alle" nur mehr eine Phrase sein. Ich bin ein entschiedener Gegner des Ministers, aber eine solche Vergessenheit seiner Stellung muthe ich ihm nicht zu, sondern ich bin überzeugt, daß er eine allgemein giltige Norm erlassen hat. Aber bedenklich bleibt es immerhin, daß man in Oesterreich einen solchen Versuch, den Minister in seinen Handlungen zu „rechtfertigen", wagen darf. Ob nun eine allgemeine Verordnung oder eine specielle, so ist dieser Vorgang des Ministers jedenfalls ein unerklärlicher. Ein Minister, welcher seine Verordnung nicht ableugnet und nicht den Muth hat, offen, ehrlich und loyal für seine Verordnung einzutreten, schädigt das Ansehen seiner Person und seines Amtes." Als bemerkenswerth verdient noch hervorgehoben zu werden, daß die deutschen clerikale» Abgeordneten, wie bei den meisten ähnlichen Gelegenheiten nicht mit den Slovenen stimmten, sonder» den Saal verließen. — (Personal-Nachrichten.) Der Herl FML. Baron Kober in Triest wurde zum Adlatut des Corps-Commandanten und commandirenden Generals in Graz FZM. Freiherrn von Kuhn ernannt. — Der provisorische Finanzconcipist Herr Dr. Johann Mrak wurde in dieser Diensteseigenschaft definitiv bestätigt,;,.-— Herr Franz Kueß, Auskultant für Krain, >«vurde in gleicher Eigenschaft für Kärnten und ,d«r Rechtspraktikant Herr Georg Sumer in Eilli zum Auscultanten für Krain ernannt. — Herr Raimund Hotschevar, bisher Bezirkshauptmann in Gottschee, ist in den bleibenden Ruhestand getreten und hat seinen dauernden Aufenthalt in Laibach genommen. — (Sterbe fälle.) In voriger Woche starb im Kloster n8a.ertz-6o6ur" in Wien die 13jährige Tochter Louise des Fürsten Hugo Windisch-grätz. Die Leiche der jungen Prinzessin wurde in der Familiengruft zu Haasberg beigesetzt. — Am 16. d. M. verschied in Klagenfurt Herr Andreas Einspieler. Der Verstorbene war der Führer und Hauptagitator unter den Kärntner Slovenen im Sinne der hiesigen Pervaken. Für die zum Glücke Kärntens in der großen Minderheit befindlichen Anhänger einer ultranationalen Propaganda unter den dortigen Slovenen bedeutet der Tod Einfpieler's jedenfalls einen schweren Verlust. — (Ein überflüssiges Dementi.) In den letzten Tagen machte durch viele Blätter die Mittheilung die Runde, daß der Leiter des Justizministeriums Baron Pra/ak den bekannten Beirats in rslius slovonieis Sectionsrath Levienik über An-drängen der slovenischen Abgeordneten beauftragt habe, Justizbeamte, welche sich als Aspiranten für Stellen in Untersteiermark vorstellen, einer münd-l lichen und schriftlichen Prüfung im Slovenischen zu unterziehen. Daß die Sache, zum Mindesten in der gemeldeten, wir möchten sagen plumpen Form, nicht richtig sei, daran war wohl nicht zu zweifeln und das bezügliche Dementi des „Freindenblatt" daher eigentlich überflüssig. Wenn übrigens einige Blätt e> bei der Gelegenheit die Richtigkeit der Mittheilunj deshalb bezweifeln zu sollen glaubten, weil Grai Taaffe seinerzeit im Sprachenausschusse des Abgeord' netenhauses aus Anlaß der Debatte über die PraLak'-sche Sprachenverordnung für Böhmen und Mähren im September 1886 erklärt hatte: „In einein deutsche n Kronlande, in Steiermark oder Obrrösterreich, wird man keine ändert Sprache als die deutsche verlangen, und man würde mich auslachen, wenn ich forderte, daß der Beamte in Oberösterreich Italienisch verstehe"-^ -sn möchten wir schon im Hinblick auf manche seither gemachte Erfahrung diesem Gegenargument kein! übertriebene Bedeutung beilegen. Wie immer cs aber auch mit der vorliegenden Nachricht beschaffen gcwe- ^ sen sein mag, uns scheint es schon ungemein charak- ' teristisch für die herrschenden Zustände, daß dieselb^ nur auftauchen konnte und daß eine solche geradez» groteske Behandlung der Sprachenfrage, wie sie i" der dementirten Meldung enthalten war, überhaupl Glauben finden konnte. ^ ! — („Slov. Na r." und Zweideutig' keit.) In der Nummer vom 16. v. M. bericht . der „Slov. Nar.", der Abg. Apfaltrern hätte >» ^ der Xlll. Landtagssitzung den Antrag gestellt, ma« ' sollte, statt die zukünftigen Districtsärzte zu pe"' , sioniren, denselben Pensionen versprechen (oIWdjti) Mancher unbefangene Leser dieser Notiz wird glaube»' ^ es handle sich nach diesem Antrage darum, Aerzt< ^ bloß durch Versprechungen in'S Land zu locke», ^ während Baron Apfaltrern natürlich beantragt hat"', man möge den Aerzten jetzt, bei der ersten Berufu"!^ 4>urchgehends und später von Fall zu Fall, so oft -es nothwendig erscheinen sollte, vertragsmäßig Pensionen zusichern. Ist die Unzulänglichkeit der Sprache ^>der sind andere Motive an derartigen Zweideutigkeiten Schuld? Schön ist das in keinem Falle. — (Krainburger Gymnasium.) Man Erinnert sich des Sturmes, der in den slovenischen blättern aus Anlaß der Aufhebung dieses Gymnasiums ausbrach, und der Oppsitionslust, mit der damals die slovenischen Abgeordneten groß thaten. In 4>er vorgestrigen Landtagssitzung ist nun diese Maßregel in aller Stille mit Bedauern zur Kenntniß Genommen worden, ohne daß auch nur ein sloveni-Icher Abgeordneter überhaupt das Wort ergriffen, kgeschweige aber die seinerzeit so laut angekündete Philippika gegen den Herrn Unterrichtsministers los-'Äelassen halte. Wie alle ähnlichen, im Anfänge Ostentativ angekündeten Actionen der slovenischen Abgeordneten, ist also auch diese kläglich in den Sand Zerlaufen. . (Wissenschaftliche Monats Versammlungen im Rudolfinum.) Um dem vielseitig ausgesprochenen Wunsche wegen Wiederaufnahme wissenschaftlicher Besprechungen und Vorzüge zur Landeskunde Krains in der Weise nach--ZUkommen, wie dieß beim bestandenen historischen Verein und beim Musealverein vor mehreren Jahren *>er Fall war, haben sich mehrere Freunde der ^aterlandskunde bereit erklärt, in jedem Monate wenigstens einmalZusammenkünfte zu obigem Zw ecke Lesesaale des Rudolfinums zu veranstalten, und ^Uf diese Weise in weiteren Kreisen ein reges Interesse für die wissenschaftlichen Schätze des Rudolfinums sowohl auf geschichtlichem als auf Naturwissenschaftlichem Gebiete zu verbreiten. Die *rste Monatsversammlung findet demnach im Rudol-Knum am nächsten Dienstag den 24. Jänner, um b Uhr Abends statt, mit folgendem Programm: j Mufealcustos Deschmann: Ueber Fangwerkzeuge ZUn, Biberfang im einstigen Laibacher Pfahlbau; Dr. Milkovicz aus Wien: Ueber einen alten ^Zergamentkalender der hiesigen Lycealbibliothek vom ^ahre 1451 und über alte Kalendarien einiger aufgehobener Klöster in Krain. (Die Blattern-Erkrankungen) ^»uern "0^ ungeschwächt fort, wie dieß, nachdem r dieselben einmal einen solchen Umfang erreicht haben, ^ ^ohl kaum anders erwartet werden konnte; auch in ! Umgebung, wo die Krankheit schon vor Wochen ! beherrscht h«"e und von wo sie in die Stadt ver-! ^leppt wurde, soll dieselbe an einigen Orten wieder I^rker aufgetreten sein. Die letzten amtlichen Ver-! ^fsentlichungen gehen nur bis 8. d. M.; hiernach 1 ^üren vom Beginne der Krankheit, Ende November 1 ^887 bis zum genannten Tage, 155 Erkrankungen 1 ^vxgekommen, wovon 34 tödtlich endeten, 70 wieder ! Genesung führten und 51 noch unentschieden ! ^»ren. Hiebei sind die Kranken des Blatternspitals, ' Zahl am erwähnten Tage 28 betrug, nicht 1 »^begriffen. Bei der Ausdehnung, welche die Krank-1 ^^it erlangt hat, erscheint es jedenfalls geboten, I Mindestens alle paar Tage authentische Zahlen über ^ Stand derselben zu veröffentlichen. Heute wäre ohne Erfolg, alle die Unterlassungssünden, die ' berufenen Factoren zu einer Zeit gemacht ^ ^Urden, als die Krankheit erst im Anzuge war, ^chmals aufzuzählen oder den wohl zu den uner- II ^ri zu rechnenden Fall der Vermiethung des städt. ^ »"Videmiespitals zu ändern Zwecken neuerlich zu be- ^gen; wie die Dinge nun einmal stehen, wäre vor ?llem zu wünschen, daß die noch weitere Ausbrei- des Uebels wenigstens jetzt mit der größten H ^ergie bekämpft würde, allein selbst in dieser Be- > ^hung kommen uns Miltheilungen zu, welche zeigen, H auch hierin noch Manches zu wünschen übrig L^ibt. In den letzten Tagen war mehrfach von einer t>! ^vorstehenden Schließung der Schulen die Rede; die Nothwendigkeit dieser Maßregel kann natürlich nur von den kompetenten. Behörden auf Grund der ihnen über den jeweiligen Stand der Krankheit zur Verfügung stehenden verläßlichen Daten beurtheilt werden. Bis zum Schlüsse des Blattes ist eine bezügliche Verfügung nicht erfolgt. — (Der Laibacher deutsche Turnverein) wird Mittwoch den 25. d. M., Abends 8 Uhr, in der Casino-Glashalle seine Jahres-Hauptversammlung abhalten. Die Tagesordnung besteht in de» Berichten des Turnrathes, Neuwahl desselben und in der Behandlung allfälliger Anträge. Da die große Mitgliederzahl auch eine entsprechend starke Betheiligung an der Jahres-Hauptversammlung erheischt, so wird bei dem regen Äntheil der Turngenossen an dem Vereine eine stattliche Versammlung zu gewärtigen sein. — (Faschingschronik.) Nachdem der Laibacher Carneval mit dem am 7. d. M. abgehaltenen ersten Casino balle, der sich zu einer der ani-mirtesten Unterhaltungen gestaltete, deren wir uns seit Langem erinnern, einen sehr gelungenen Anfang genommen hatte, wird derselbe in dem heute Abends im Casino stattfindenden Costümeballe eine aller Voraussicht nach brillante Fortsetzung finden; vor Allem unsere Damen werden, was die Eleganz und den Geschmack der Costüme anbelangt, ihren oft bewährten Ruf ohne Zweifel neuerlich glänzend rechtfertigen. — Heute über eine Woche, am 28. d. M., und zwar ebenfalls in den Sälen des Casino-Vereines wird der Ball zu Gunsten der Gesellschaften vom Rothen und Weißen Kreuze abgehalten werden. Dieses große Carnevalssest, zu dem die Einladungen bereits verschickt wurden und das zum ersten Male im hiesigen Faschingskalender erscheint, dürfte sehr zahlreich besucht werden und so hoffentlich für den patriotischen und humanen Zweck desselben ein namhaftes Reinerträgniß refultiren. — Am 29. d. M. veranstaltet der Arbeiterbildungs-verein in Schreiner's Bierhalle ein Ar beiter-Tanzkränzchen zu Gunsten der Vereinszwecke. — Dieser Tage werden auch bereits die originellen und sehr geschmackvoll ausgestatteten Einladungen zu dem am 1. Februar l. I. in den Localitäten der alten Schießstätte stattfindenden, von der Sektion Krain des deutschen und österreichischen Alpenvereines veranstalteten Geschlossenen Bauernballe, dessen Vorgänger sicherlich bei Allen, die an demselben theilgenommen, noch in angenehmster Erinnerung steht, ausgegeben werden. Soweit wir in die vorbereitenden Arbeiten des rührigen Comitö's einzublicken Gelegenheit hatten, glauben wir versichern zu können, daß sich der heurige Bauernball dem im Vorjahre stattgefundenen würdig wird zur Seite stellen können, ja denselben, was dem Charakter des Balles angepaßtes geschmackvolles Arrangement betrifft, noch überflügeln dürfte. Ohne aus der Schule plaudern zu wollen, können wir unseren liebenswürdigen Leserinnen und Lesern unter den Siegel der Verschwiegenheit schon heute verrathen, daß das Comitö wieder mehrere zweifelsohne sehr zugkräftige Ueberrafchungen vorbereitet und sich besonders durch Bestellung eines erfahrenen, seine gewandte Feder Jedermann gegen geringes Entgelt und gute Worte zur Verfügung stellenden Schreibers zierlicher Liebesbriefchen und eines routinirten, verschwiegenen postillon ä'smour, respective Briefträgers — sicherem Vernehmen zufolge soll cs sogar am unvermeidlichen Attribute eines Briefträgers, dem seinen k. 1. Gönnern gewidmeten „Postbüchel", nicht fehlen — gegründeten Anspruch auf die Dankbarkeit fpcciell des jüngeren Theiles des Ballpublikums erworben zu haben glaubt. Eine besondere Aufmerksamkeit wird auch der Bildung von Gruppen zugewendet und ist das Comitä, bei dem bereits mehrere solche angemeldet sind, gerne bereit, dießbezüglich jede ge- wünschte Auskunft zu geben. Wenn wir zum Schluffe noch erwähnen, daß das Reinerträgniß deS BalleS zur Gründung eines Fondes für die Errichtung einer Aussichtswarte auf demSchischka-b.'erge bestimmt ist, glauben wir genug Umstände angeführt zu haben, die mit voller Berechtigung den Schluß zulassen, daß der heurige Bauernball auch bezüglich des regen Besuches desselben nicht hinter dem vorjährigen zurückstehen wird. — (Der Ortsgruppe Laibach deS Deutschen Schulvereines) sind in der Zeit vom 1. bis 18. d. M. an Spenden zugekommen, und zwar von einem Ungenannten 2 fl., vom Sammelschützen im Casino 62 kr., von Josefsthal unter der Devise „Ileilo" 12 fl. 30 kr-, bei der Schlittenfahrt nach Josefsthal 2 fl. von einem Ungenannten 3 fl. und aus einer Sammelbüchse 85 kr., zusammen 20 fl. 77 kr. — Der D eut sch e S chul-verein hat in seiner am 10. d. M. abgehaltenen Ausschußsitzung der Schülerlade des Gymnasiums in Gottschee eine werthvolle Spende von Büchern zugewendet. — (Stickerei-und Klöppelei-Schule.) Die zwischen dem Unterrichtsministerium und dem Finanzministerium im Zuge gewesenen Verhandlungen wegen Errichtung einer Stickerei- und Klöppelei-Schule in Laibach sind zu einem günstigen Abschlüsse gelangt. Die Activirung der Schule dürfte noch im Laufe des nächsten Frühjahres erfolgen. — (Die neue Fleischhauer-Genossenschaft) constituirte sich am 12. d. M. Dieselbe besteht aus 110 Mitgliedern. — (Militär. Durchzugsgebühr in Krain.) Das Ministerium für Landesvertheidigung hat im Einvernehmen mit dem Reichs-Kriegsmini-stcrium die Vergütung, welche das Militärärar in dem Zeiträume vom 1. Jänner bis 31. December 1888 für die der Mannschaft vom Officiers-Stellvertreter abwärts auf dem Durchzuge vom Quartierträger gebührende Mittagskost zu leisten hat, in Krain, und zwar für die Stadt Laibach mit 21'5 kr. und für die übrigen Marschstationen mit 17'5 kr. für jede Portion festgesetzt. — (BeidenPostsparkassen inKrain) wurden im Deccmber 1887 im Sparverkehre 15.692 fl. und im Checkverkehre 505.490 fl. eingelegt und im Sparverkehre 9937 fl. und im Checkverkehre 119.215 fl. zurückgezahlt. — (Viehkrankheiten in Krain.) Die Räude bei Schafen herrscht in den Gemeinden Lees, Möschnach und Vigaun des Radmannsdorfer Bezirkes.______________________________ WitterunM-Bulletin aus Laibach. Jänner Luftdru» in Millimetern n»f 0 reducirt Thermometer nach ! Celsius Nieder -schlag in Millimetern WitterungS-Eharakter TageS- miitel Tage« mittel Mariin u». Mini- mnm 1^ 741-8 - 5-9 — 10 -1l-5 0-0 Nebel, dann beiter, Höhenreis. 14 742 4 — 9 5 — 50 -14-5 o-o Morg. Nebel, Höhenreif, tagüber heiter. 15 744'S — «i'L — s-0 -12 0 00 Morq. bewölkt, gegen Mittag Aufheiterung, Abends trübe. 1« 747 9 - 79 — 35 -10-5 o-o Morg. etwas bewölkt, tagnber heiter. 17 74!>'3 - 8-7 — 5-0 — 145 0 0 Morg. Nebel, Höhenreif, dann bewölkt, Schnee-flocke». 18 74S-4 - 71 — S-5 — 11-5 00 V»rm. bewölkt, Nachm. Aufheiterung. IS 74S-2 — 12-5 — 80 — 170 o-o Nebel, Nachm. Sonnenschein, Kälte zunehmend. (Neuestes Porträt der Kronprinzessin.) 3m Verlage von R. L e ch 11 e r'e k. k. Hos- und UmversttatS-Bnchhandlung, Wien, I., Graben 31, ist soeben ein m Helio» aravnre anSgeführteS Porträt der Krau Kronprinzessin Stefanie auSgegeben. welches ein Gegenstück zu den inr. vorige» Jahre erschienene» Porträts de« Kaisers und des Kronprinzen bildet. Auch da« Porträt der Kronprinzeisin ist noch einer sehr gelungenen phologrophischen Ausnnhinc in: helio-graphischen Atelier deS k. k. nnlit.-geog>. Institutes in vortrefflichster Ausführung hergestellt. Wie die Bilder des Kaisers und dcSKroiiprinzen trügt auch diese» den sccsimilirtenNamens-zug. DaS 80 Ctm. hohe und 80 Cti». breite Bild ans japanesi-schein Papier kostet nur sl. 1 — und ist nnch in einfachen wie elegante» Rahmen zum Preise von fl. 6.— bis fl. —, sowie in feinster AguaieÜmonier auSgesnh't init geschmackvolle»! Passepartout »nd elegantem Rahmen zum Preise von fl. 25.— vorräthig. Auch das Bild des Kaisers und des Kronprinzen ist in den gleiche» Ausstattungen und z» den gleiche» Preisen i» R. Lechner'S k. k. Hvsbnchhandlnng vorrälhig. (2496) Und Land, donnerte es, Land! Mit welch' frendetruulenein Au^e Col»»ib»s »nd seine der Verzweiflung fast anheim gefall'ne Schaar hinüber j» dem an§ den Wellen auftaucheudcn Lande geschaitt? Alle Gefahre» „nd Leiden waren vergesien, ihnen winkte ja jetzt der rettcndeStrand. Und doch dauerten ihre Leiden und Mühsale kaum einige Monate. Aber um wie viel i»ehr sient sich Derjenige seiner Rettung, der jahrelang Schmerzen und Leide» erduldete, ohne irgendwo Hilfe u»d Linderung zu finden, bis endlich auch ihm der rettende Hafen winkt, wo ihm Gesundheit wird. Lassen wir eine solche Gerettete selbst erzähle» : „Ich litt schon 5—6 Jahre an Schmerze» in de» Nieren, Harndruck, Füße nnd Beine waren bis a» die N»ie geschwollen. Alle Aerzte der Nachbarschaft habe ich eo»sultirt, aber »irgendwo Hilfe erlangt, so nahm ich denn meine Zuflucht zn 'TT t . Schon seit Jahren konnte ich kaum mehr gehen »nd im Zi,inner mich nur mit Hilfe eines Stockes »nd Stuhles fortbewegen nnd ohne Halt nicht einmal stehen. Nachdem ich Ihre Kur 6 Wochen gebraucht, Hobe» Ihre Medikamente bei meinem so langjährigen, schmerzlichen Leiden sehr gute Wirkungen hervorgebracht uud kann ich sie jedem derartig Leidende» auf's Beste empfehlen." stran Pauline Wolter in Brückenau (Bayern.) (2492) Verkauf nnd Persandt nur durch Apotheke». Preis 2 fl. 80 kr. Depots in Laibach: tt. v. Trnkoczy, Gabriel Piceoli. GeneraI-Depot: Einhorn Rvotheke(M.Aanta) in Prag. Dem »Aufhören des .Hustens musi vor Alle», die Schleiinlösiing vorangehen, »l>ue nachdrückliche Beseitigung des AnSwinseS kann von wirklicher Heilung teiue:>iede sein. Znr Absonderung des Schleime» lösten nn», nne ärztlich bezeugt, dte !8o«I«i»« AH»»« » «»l-I-»«tillvi» icrl,ältlich in ollen Apotheken n t!t> kr. per Schachte!) die besten Dienste. Leipzig, de» 29. Deceml'er 1886. Sehr geehrter Herr! Ich kann 3l>i,eu »üttheilen, daß die Sodener Mineral-Pastille» ganz vorzügliche» Erfolg gehabt. Sofort habe» slcnnbcwrdenllich gnnstig ans die E;pectorotio» gewirkt, so dnß der Hlisten. der allen aiigcwandicn sonstigen 'Mitteln trotzte, sich schnell z»m Bessere» gewendet hat nnd wie ganz verschwnnden ilt. hochachtungsvoll gez. I)r. med. Obst. — Weich' bevorzugler A nfnaliine sich d e genannten Postille» bei Arni »nd Reich erfrencn, beweist die hohe Absatzziffer von 20^.600 Schachtel,> mährend 2 Monate» in den Geb eien des dentfchen '«eiche», Haupt Depot: K. k. Hof-Miiieralwasser-Niederlage. Wien, L., Wild-pretniarkt >.___________________________________ S6A6U LeLssrLsit u. Luslsn ^ ckvr I.iin kxv M »ollUtüvn. >Vo »oloilvlrranklioiten svlivn omxstrvtvu ^ si»6, wirken 6!« sus «,n doston »lnorsldrunnsn Soitoni r clurvd ^.däampkunx, untvr Oootrol« äos kiinixl. 8ani- > tiitsratks Ilsri-u Or.>V. Stültriuxxvvoonsiiviit'astiNeii, «domo vio äig ljuollon selbst, sokloimlösenä u. ksilsnck. vki-oni8ok6M. l.ungen1ubei-lculo8s ß u. in Soäsner Uineralvasssr öfter «enommvn, als Glitte! ^ ^xv^en lar»i'i'li deseitip-onll, svl>»treii sie 6is Vorbväiojsunx j ^ besserer Lrnäbrnnff äes Orxanismu,, sinä äaber tür ' 7'Kippenfk». u. !.ungen- M kn 1 » n ^ » nn ^on dokvm Vertk. Den I>at!vntoi>, j ^ ^ II l L u II ll uII vviolig anHtiniorrk«>ü«n, Islebtor M avkalteii6sr einkaeksr V«r- i ^ »«IiIvlniunLlviäsll.bjotonäisSollonsr^Insril-I'lisIIIIsn W ein von 6er >atur selbst erregte», virksamstes Heil- i M mittet, <>»», namentlivk tür ssIallbi^tsmk!rkol8ev^.ire>i!rustiti>6sn.Vvr«ok>vimun>sen i aiixsv»i>>iv' j sinä «rkiiltliok 6ie Sokaektel ^ 86 Xr. In ^l»o- > tkvlrvo. OeneekI-VSpüt Mr Oesterreiek-Viixarn: L. 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Preisliste »ker viele Hundert andeie Coiifumartikel gratis »nd na»co. »T? IIitliiI'lii'Aer H»»reii-Vei-8»i>,It, K. 2488 „Hotel « Gedärme von allen reizenden Substanzen und lassen die Eingeweide in einem gesunden Zustande. Das beste eristirende Mittel gegen da» Verderben unseres Lebens — Nnverdanlichkeii und Trägheit der Leber. — Dieke Pille» stnd ein Borbeugemiltel gegen 8ieber und alle Arten von Krankheiten, da dieselben sämmtliche giftige Stoffe aus den Gedärmen intfernen. Die Pillen wirken rasch und doch sanft, ohne- , irgend welche Schmerzen zn verim'achen. — Wenn man einen argen Schnupfen hat und vom Fieber bedrohr ist, Schmerzen im Kopfe, im Rücken oder in den Gliedern verspürt, so werden Seigel's Abführpillen de». Schnupfen beheben nnd das Fieber vertreiben. — Eine belegte Zunge mit salzigem Geschmack wird durch schädliche Stoffe im Magen verursacht. Einige Dosen von Seigel's Abführpillen werden den Magen reini-gen, den schlechten Geschmack beseitige» und den Appetit wieder Herstellen ; mit diesem kommt auch die Gesundheit wieder. — Oft verursache» halbverweste Aiahrnngsftoffe Erbrechen, llebelkeit und Diarrhöe. Wenn die Gedärme von solchen Unreinigkeiten mit einer Dosis von Seigel'S Abführpillen befreit werden, so verschwinden diese unangenehmen Wirkungen und die Gesundheit stellt sich wieder ein. — Seigel's Abführpillen verhüten, beim Schlafengehen genonimeu — ohue de» Schlaf zu stören — anch die durch übermäßiger Essen und Trinken entstehenden Folgen. — Preis einer Schachtel Seigel's Abführpille» 50 kr. — Zu haben nur in länglichen Schächtelchen in allen Apotheken Oesterreich-llnzarni. Herrn Apotbeker Joh. H a r II a in «rkmsier. Hochgeehrter Herr! Es mangelt mir an Worten, um Jbne» meine» innigsten Dank für Ihre ausgezeichneten guten Arzneien, nämlich Shaker-Ertrakt und Seigel's Pillen, ansdrüaen zu können, denn diese-haben eine wunderbare Wirkung. Zn meiner langwierigenKrankheit brauchte ich verschiedene Heilmittel, doch keines von diesen hatte so sicher für mein Magenleide» gewirkt, wie Sbäker-Ertrakt und die Seigel's Pillen^ denn meine Krankheit verschwand allmälig und ich fühle mich nun ganz gesund. Auch meine zwei Nachbarn loben sehr die Wirkung dieser Heilmittel nnd sagen Ihnen den wärmsten Dank. Ersuche Sie mir-e. (folgr Bestellung.) Jhueu bestens dankend in meinem und de» Namen der Geheilten, bin Ihr Johann Lennoch, Osik Str. 133, Post Leitoinischl, am 7. April 1885. Herrn Josef F ü r st, Apotheker, Prag. Ersuche Sie, mir wieder eine Flasche „Shäker-Ertrakt" und eine Schachtel Seigel's Pilleu gegen Nachnahme zu senden. Ich kann Ihnen nicht genug danken und sage Ihnen : „Vergelt's Gott tausendmal"—-daß so ein vorzügliches Arzneimittel bekannt wurde zum Heile der Menschheit. Tele bei Klobauk, Böhmen, am 2». Deeember 1885. Franz Wotruba. 7lil'i»i)iiikiis, ArlstonS, <5»fo»iui„0 Mely-fonS ». bereu Note» ; Hitberir --n fl. 8.5» <>» bis fl. «<>. Neueste Pa« teut-^oncert- Zithern, s^r z» empfehlen, alleArttu^gr,,. mente, Violinen. Flöten, Klarinetten, Mundbar. monika«, Oecaei-nen, Spielwerke >c. ic. bei Harmonika-!»-sik-Jnstrumenteu» Lager, Wie« . 7. Be».. Kaiserstrafte Nr. 7 4. Jllustrirte PreiS.ourante über Harmonikas oder Musik-Instrumente graiis u. franco. Cotorirte Kataloge für Wiederoerkäufer ge« gen Einsendung von fl. 1. l2Z>61 Mit der Londoner» Pariser, Wiener, Münchener und Hamburger Medaille, — Ehren-diploni der landwirthschaftlichcu Landesans. stellnng in Czernowitz 1886» — Diplom znm I. Preis ,Hnndeauöstclln»g Wien 1885 bis 188t», — besonderen Anerkennung der VR. Section (für Pferdezucht) der k. k. Land- __ Ivirthschasts-Gesellschaft Wien 187i> und ,8«-; — Anerkennung des internationale» Jokey«Clnb in Baden-Baden, DeS österreichischen Joke»-Club in Wien, des nngarischen Jokey-Clnb Budapest ausgezeichnet. Ms » Ms meidMi für Pferde, Harmneh und Schafe vor» kriM.!<»>>. kviM in koiiit'iil»»», k. k. öftere, und königl. rumänischer Hoflieferant für Veterinär-Präparate — nnd Kreisapotheker. Dasselbe bewährt sich als v»' bei regelmäßiger Berakfolgung lant anaäliriaer Erprobung bei MI,»,,««! »»» und uuterstüht dasselbe wesentlich auch die natürlicheWider- '-standskrast der Thiere gegen durchseuchende Einflüsse und vermindert die Jnclination zn Drüsen ' und Kolik. L ch t , u b e z i e h e n: crn » bei IN»»«»»«, Apoth., ^ ?lvoth., HV. AI«!«!», v.Apoth., und en xios bei IL. 1^. «»«« I r ferner in ' K»I vl« und und i» alle» größeren Drognenhandlungen. Centkal-Uersendunss-Drpöt: Lrei8-^potdvko Lorueudurß. ^»finden ück fast >» allen Städten nnd Märkten in den Kronländern Depots, welche Äutz-rvem dnrch die Provinz-Journale veröffentlicht werden. Um Fälschungen vorznbengeu, wird gebeten, darauf zu achten, daß jede Etiqnette meinen untenstehenden Namenszug in rother Farbe trägt, mes) ki»8«iK«s«.»„n.i 8iii»e> > ffl« <»>I, IUI»«, II»»»» etc. nnd allen Oegenstäuden. U», ,»«»I»tv«»II »»» »I «I»»»»« rl»i»lt ^nvendung klir jedermann selir einfacli. kreis per l^laselio sammt kinsel tl. 1, 6 1''1asclien ü. 5, 12 I'lasclioll t>. 9. k1Ü88IKV Noiuvnt - ^Irm/^ioIi8v. .'^«^..,1.7'.'''' ^^ 8«I»»I>>« »»»»> I ««Ivl (ilänüt »Ii6 trolillvt sofort, mavlrt «II«I»t VorxUglicli flir alle ^rt nnd I t«r»I«^«58«I»Ii^i. I'reis per Xiste mit 2 grosson 1''1a8ell6» II. 1.30 portofrei. ,, ,, ii i> ,, ,, ,, 4.80 ,, I ist das anerlcirnnt Ii68tekin- r 111881^^1 ^ demittel tl» alle ^it Stoffe, Itlvl»«, I« I»»1, nnd v«»'I»»»»«I«ti 6ia8, 8tein, ^lalmster, 6^ps, I'orüel'.an, Narmor, Elfenbein. llolx, I^eder, 1'apier i^tc. lileilit,jal>ielaiig unverändert i» seiner (-llte, ««»-<« >»1»»«» 1« » «1^ U,»»»» <^«I»»-«»«,->,. 1>rei8 einer gro»?8en I>'Ia8cko 50 Kr., l> l-Iasclien 2 il, 12 l'Ia^eliv» ti. 8.50, perKilo II. 1.80, ein I'ostcolli mit 4>/rI(iIo Xetto-InI>kUt <1.6.50 franco. ^«»>1^1*1 Vill III' entfernt mit grnsster I^eielitixlivit ^eden 8el,m»tn, LltVIII^I ^ sowie das ^nskesl^ldagene von den IVlolieln und oilit densellien iliren alten Olanü nieder. I'er 1''lasclio >/§ i.iter Inlialt 6. 1, V I' Ia-sellvn Ü. 4-80. Ik«»,»» «»1^ I I ^ > entkernt «»«« von fl-tnxe ^oi-'^riedene /eilen etc., sowie StempeltiU'Iie. I'reis per l'lascllv 5,0 Icr., 0 l' laselien tl. 2.20. ^111^ i.I k«" »»' I .tE .^„0 Politur-I'rä- vLi'Lt6 un<1 8toIIt «IN .TU6N Irie1vordenen Oegenstitnile» aus Ilolx, Äletali oder I^eder, sowie an Oel^e-inälden diircli ei»mali"es ^»wenden einen neuen, blendenden »nd «lauerlurften 6!ann livr. I'reis per l-'laselie 50 luv, 0 I- lasclien II. 2.20. <2471) Versandt goxon Naclinalinio oder vorliori^v üeldeinsendung durol, : «LKI. k«Sl.8 in Lrüon 188 »» r-o E rr N- ßG >§ » Z Eingesendel. MM«« Geehrter Herr! Nachdem ich nun i» der kurzen Zeit von meinenl hartnäckig':» Magenleiden mit allen Nebenbeschwerden — Druck im Magen, sticharlige Schmerzen, »»regelmäßiger Stnlilgavg, Sch'vächegefükl >c. — durch Ihre heilkräftigen Pulver befreit bin, fühle ich mich verpflichtet. Ihne» nieiiie» vollsten, innigsten Dank für Ihre segensreiche Bemühung auszndrücken. Ich kann Ihr einfaches, aber bewährliS Heilverfahren jedem Hilfsbedürftigen auf das Wärmste an-empfehlen. Hochachtungsvoll Johann Engelbrecht» Gastwirtl». Kleinschönbichl pr. Zwentendorf, 7,/8. 85., N.-Oesterr. Die Unterschrift bestätigt Jos. Schön, Bürgerin. Vor Beginn und zur Einleitung einer Cur wird den Hilfesuchende» die belehrende Broschüre zur Durchlesuug empföhle». Dieselbe versendet gegen Erstattuug der Kosten (10 kr.> (2036) I. I. F. Popp's Poliklinik in Heide (Holst.^ '8 Aplilhrke i» Singerstmße Nr. 15, ^NIR» KOl«IvIR^IR ITviE I»8r»pfvL ^LMSN in!L vollsLsm ILvokks, äL 08 ln dordoinako kunx dsväkrd tiättsn. In 6sn Irartnäeki^stsn >'LHvo, viklv anclorv ^leäieamonts vorxsdsns erfolgt. 1 init 15 21 1 ILoNe init <» N. 1 05, doi unkran Icjrtvr Kacllnttkmvssnäun^ K. 1.10. 1 RoIIv kjUon I ll. 25 Kr., 2 lioUon 2 ü. 30 Kr., 3 kollon 3 6. 35 Kr., 4 liollvn 4 6. 40 Kr., 5 ILoUsn V/ir geben kier einige der vielen Vsnksvbreiben vieder: I^oovbknx, am 15». ^ra! 1883. Hoelixookrtv!' Horr! Ikrs I'Hlvn »jrksn vjrkliok nakoru für ^Ileg. Von äon ru Ostsrn IrestoUton Litton Iladv iek 6io ^lsiston nn I'rounäv un6 Lokannto vor- likxa, 8rt. Ozorxz-, 16. ^'sdrurr 1882. I1oo1iLoktun§svott L. 1. ^Visn, 20. l-^obruar- 1881. kro8t-»al8Lw Lropt-»L18LIN, > 1 k'Il^oov 40 Kr.. mit franko 2u8vnäunx 65 Kr. von .1 L*», I Ilos«!', seit vlolon .lallrsn nn- nltvtv >Vunl1on otc. 1 l'toxol 40 Kr., mit k'rrrnko-2Ui,on6nnx 6S Kr. I.edeii8-L88ellL Mager Tro- con 20 Kr. ^IpellkrLut6r-I.iqn6ur o IZui nlrarcl. 1 I'lasLkv 2 6. 60 Kr., 1'Iasekv 1 «. 40 Kr. KUßVll-L88eUL I '/. l iio 1 ti. 50 Kr. I'lLkeko 2 6 50 Kr., 8pttL vvßeriok8Ltt Vaimovkmm komLäv ^orriton anvrkannd. Kino oloxantausxostattoto 8ro»oo Oos« 2 11. ^usnor r!»'p»rktr)n klllver KLß. kll888vdvvi88. ^merikLv. Kivdt - Salbe, niLl.j«v1r«'n Ilolivln, Olisäsrroisssn, IseltLas, Okr^nrvtsssn 6te. sie. 11!. 20Kr. vlliV6I'8Ll-k6MißUllA88LlL von Ikttllniol». vorLÜxltekosHaus- niit.Lvl xvjzvn LUo l'olxsn xostörtor VoräanunK, vte. 1 I'akoL 1 6. vllivkr8Ll-kttL8t6r^7.^.^, 75 Kr. rrauidraulltvem. '« IIWt'I»«'»'worden seknellstens eü'ootuirt gegen voikeril-s Ooldsenilung oder Aaclmalime ds^ lletrages. NU Ijol vorlivrlxor ^insondun^ tlos 6olc11>ot,rn^oü (an» dogton inlttolvt l'osdLn^'vikUn^) stoUt 8!et» ci»8 I^orto do6ontvi»6 Itilligor, ni» 1>o! Xr»ek^>.i^inv-86n<1nnff''n. 2483 ZVI« «I«i olßßx« UD»«»Vr»ILTNT« i» nn i» In I ttllltt^Il I»E t ^>»Ot>I«lL«I Jede» Packet innji in vergrößertem Dlaßstabe in blauer Farbe untenstebende drei Etiquetten tragen, insbesondere—ehe man darauf, daß auf der achteckigen Etiqiictte der Namen».,ug „Franz Wilhelm, Apotheker"» in rother Farbe , -7'^ ^ und die vier Medaillen in gelber Farve ersichtlich sind. Gesundheit ist der größte Reichthum der Menschen, zu erlangen oder zu erhalten durch den Gebrauch von Wilhelm s ailtiarthritischem, antirheumatischem vi-probl bsi ttu8tsn, ttalski-snlcksiivn, lilagsn- UNll 6l3svnI1»od>» vonLWIMV, tll lk»XKI8 Vor- Asivsr-ot/ Dieses pzmen W1NV von oe^l nennen »' F.». »«dl, »' >. » ». l-tppn»»!!» krok«»«>r>i> <1»r 01r«wt» »o ä«r Vl»u«r 17irlv«r»lUtL «>/n»^ «INl> »»// Äsm»«/L«o io/>1üt/o/»n Lkoss«„ ^ o» 17, ri» L^rillßtr, t In Laibach bei Herrn Apotheker Birschitz. <2K67> Verleger und verantwortlicher Nedacteur; Müller in Laibach. Druckerei „Leykam* in Graz, lilsi'isrellei' Üilggen-Ii'lipfeii, vortrekkiick «irkend bei sllsn Krsnklisiten des lVIagenr. Unübertroffen bei Appetitlosigkeit, Schwäche d. Magens, übelriechend. Athem, Blähung, saurem Ausstößen, Kolik, Magen-katarrh, Sodbrennen, Bildung von Sand GrieS, übermäßiger Schleimproduclion, Gelbsucht, Ekel ».Erbreche», Kopfschmerz (falls er vom Magen herrührt), Magen» . krampf, Hartleibigkeit oder Verstopfung. Uebcrladeu des Msgens mit Speisen und Getränke», Würmer-, Milz-, Leber- und R". Hämorrhotballcibcn. — Preis L Fl. sammt t GedranchSanm. 3ü Kr., Doppelst. VO ILr. Cenlral-Liersaudt durch Apotheker 1!ar> üi -xl). krkio^ii r iMähren). ' Die Mariazcller Magen-Tropfen sind 8ol>utü>n»rlc>!. kein Geheininnttel. Die Bestaudtheile sind bei jedem Fläschchen in der GedranchSonwcijung angegeben. c»7ü> Echt zu haben in fast allen Apotheken. «?»i-»»i>e! Die echten Mariazeller Aiagentropsen werden Vielfach gefälscht »nd nachgcahmt. - Znm Weiche» brr Echtheit muß jede Flasche in einer rothen, mit obiger Lch»tzmarke ver» ^ sehencn Emballage gewickelt und bei der jeder Flasche beiliegenden ^ HebranchSanweifnna außerdem bemerkt sein, baß dieselbe in der « vuchdruckerei des K. Gusek in Ikremfier gedruckt ist. Echt zu haben : Laibach- Apotb. Gabr. Piecoli, Apoth. Jos. Ewoboda. — AdelSberg: Ap.Fr Baccarcich. — Bischoflcik: AP. Earl Fabiaui. — RadmannSdorf: Apoth. Aler. Roblek. -RudolfSwcrth : Apotb. Dominik Nizzoll. Apoih. Bergmann. — Stein : Av I. Mor'nik — Tschcrneinkl : Apoth. Zoh. Blaiek. Herrn Fron, Wilhelm, Apotheker in Neunkirchen. Radowcsitz, l. P. Bilin, 13. Februar 1877. Euer Wohlgeboren I Lerehrtester Herr Apotheker Wilhelm' Abermals komme ich init der freundliche» Bitte, mir wieder eine Lieferung Ihres so heilsamen antiarthritischen. autirhenmatische» BiutreiuiguugS-TheeS zu übermitteln. Seine g»,te und vortreffliche Wirkung babe ich nicht nur schon zn öfteren Lialeu, wie ich Sie von Sienem versichern kau», an niir selbst erprobt, sondern auch bei Anderen, denen ich selbe» aneinvsohlen, in Erfahrung gebracht. Kr ist, au» der echten Quelle bezogen, in so niaucherlei Leide» gewiß ein ausgezeichnetes reelle» Präparat, das n,euerseits alle« Per-trauen hat und nur vollen Beifall verdient, ist ohne Zweisel das beste Heilmittel zu einerSelbstcur, ohne weitere ärztliche Bkthilse. Mehrere andere Personen warten schon darauf, bis ich wieder um solchen schreibe. Ich ersuche daher höflich, mir wieder 8Packel« von diese», Tbee gegen beiliegend?» Betrag demnächst mit der Fahrpost zu übersenden. Desgleichen bitte ich auch, nur wieder 3 Schachteln allbewährteS römisches Fluß- und Wnndpflaster mitznschicken, wofür zusammen ö. W. si. i».— hier mitfolgen. In Erwartung einer recht baldigen dienstfreundlichen Gewähruug zeichnet sich »>it ausgezeichneter Hochachtung Euer Wohlgebore» ergebenster l-. Vinccnz John, Pfarrer. Herrn Franz Wilhelm, Apotheker in Siennkirchen. Maucr, am 2S. März 1883. Euer Wohlgeboren! Seit mehr als zehn Jahren ist mir Ihr antiarthritischer, antirheuniatischer BlutreiuigungS-Thee bekannt und habe inzwischen, aus dem dritten Posten stationirt, also in verschiedenen Gegenden Gelegenheit gehabt, aus Grund der an mir selbst und viele» Anderen über seine vortreffliche Heilwirkung in gichtifchen, rheumatische» »ud Hämorrhoidal-Leiden gemachten Erfahrungen selben bestens zu empsehlen. Der Erfolg war stets ein äußerst günstiger. Soeben von einem Herrn, dessen mehrjährige», allen vorher angewandten Mitteln hartnäckig trotzende« heftige« Gichtleiden im levten Frühjahre auf de» Verbrauch nur einer Rolle Ihres Thee« geschwunden ist, ersucht, ihm »dermal« zur Nachcnr solche» Thee zu besorgen — bitte ich für den mittelst Postanweisung mitfolgende» Betrag per 3 st. 3l>kr. ö. W. baldmöglichst 3 Packete an meine Adresse senden zu wolle». Hochachtungsvoll ergebener k. Eduard Nowotny, Pfarrer zu Mauer, P. ll. W. W Preis per Packet ö. W- fl- 1—, 1 Dtzd. ö. W. fl. 10.—. Zu beziehen dnrch alle Apotheken. Depot« in Krain : Laibach, Pcter Labnik, W.Tniköczy, Apoth.: Melsberg, Anton Ab»,'. Apoth.Bischoflnck, Carl Fabiani, Apoth - Kraiiiburg. Carl äavnik, Apoth. I Landstrasi, AloiS Katsch; Mottling, Fr. Wacha, Apoth., RudolfLwerlh, Dom. Rizzoli, Apoth. ; Stein, Josef Moönik, Apoth. Haupt-Depot bei Franz Wilhelm, Apotheker in Nennkirchen, N. Oest. Broschüre über Heilerfolge gratis und franco! (2460) I ^ Mur echt mit dieser Schutzmarke. « ?roksssor Dr. läs'bsr's D » d Xerven-Lrakt-Ülixir: ^zur dauernden Heilung der hartnäckigsten Xervenleiäell, beson- H IderS LIeictisucdt, ^nxstFekulils, 8ek>vücks, Xopflsiäsn, G i WxrLne, lierrklopkeu, Aaßknleiäsii etc. — Näh. besagt das M I der Flasche beil. Circ. Geg. Einsmd. oder Nachn. zu haben i. d. H I Apotheken in Flaschen L 2 ü., 3 L. 50 u. 6 ü. 50. Haupt-Vspüt: < M. Fant» in Prag. — Depots ! Eoqel-Apoth. in Laibach ^ Av. W. M Thnrnwald i.Klagensurti Ap. Kr. Scholz n. Dr. E.Kumpfi. Lillach.LjSK > Die neue moderne Krankheit „Nervenzerrüttunz", gegen welche > alle möglichen narkotisch stark wirkenden Präparate, wie Mor- > phiuin ic. angewandt werden, ist am sichersten zu beseitigen durch > das beste und unschädlichste Heilmittel, Dr. Liebcr's Nerven- > «raft-Elirir. M»«-- « Ein neuer Beweis der Vorzüglichkeit, den sich das Dr. Lleber's > Nerven-Kraft-Elirir immer mehr erwirbt, gibt untenstehender > Brief, der das vollständig bestätigt, wa« der Verfasser in seinem M Schreiben über das Slirir sagt. Ein Herr Oblich in Bonn schreibt M uns: Ich habe da» Nerven-Kraft-Elirir verbraucht und versichere M Sie, hätte ich hinreichende Mittel, so würde das Elirir stets mein « Getränk nach Tisch sein, ich möchte fast sagen, man spürt angen- » blicklichen Erfolg, und könnte, da der Geschmack ein angenehmer ist, G es als GennKmittel anwenden ic. W