Lmbachrr WochrMlI, Organ der Verfasimigspartei i» Krain. AbonnementS - Bedingnisse: Für Laibach fl. 4.— Mit Post fl. 5.— ^ Sanziädri«: Nr. 141 «ML. Für Zustellung in'S HauS: Vierteljährig 10 kr. 2.50 1.2L Samstag, de» 21. April. Insertion s-Preise: Einspaltige Petit-Zeile » 4 kr., bei Wiederholungen » 3 kr. — Anzeigen bis 5 Zeilen 20 kr. Redaktion, Administration u.Expedition: Herrengasse Nr. 12 1883. Ein Rückblick auf das Zahr 1SLL.* Der Rückblick auf die politischen Ereignisse des Jahres 1882 ist ein unerquicklicher. Das Rc-gieningSsystem der Nationalen hat wieder ein Jahr überlebt und nachhaltige Spuren seines Wirkens zu-rückgelaflen. Die Existenzbedingungen waren für beide Theile, das regierende Ministerium und die regierenden nationalen Parteien in dem gegenseitigen Bedürfnisse nach der Fortdauer deS sich so lebhaft entsponnenen GeschästSvcrkehrcs von selbst gegeben. Die Regierung. Anfangs über den Parteien stehen wollend, versöhnte sich nachgerade mit den An-sprächen der Föderalisten und Elerikalen, letztere Beide verständigten sich wieder unter sich und versöhnten sich gemeinsam mit den finanziellen und militärischen Anforderungen der Regierung. Diese Versöhnung und diese Verständigung war du rothe Faden, der sich durch die parlamentarischen Vorgänge des abge-laufenen Jahres zog, und in diesem Zeichen wird sich das VerfassungSleben wohl auch noch weiter entwickeln, bis einmal der beiderseitige Vorrath poli-tischer Tauschwerthe erschöpft oder die Einigung hierüber nicht mehr erzielt und sonach zur Stralzirung des Unternehmens geschritten werden wird. Wie schwer solche Gemeinschaften zusammen)»-halten sind, lehren die Ereignisse der letzten Reichs-ratbssrssion. lehren namentlich die Vorgänge in Be-ireff der von dem parlamentarischen Häuflein der klerikalen der ezechisch-polnischen Majorität aufge- ^^unaSrede des VereinSobmnmieS Dr. v S ch r e y kci der Jahresversammlung des const^PcreuieS^an^ Feuilleton. Zur Urgeschichte Krams. DaS soeben erschienene erstc Heft deS Jahrganges 1883 der Mittheilungen der Centralcommission für »..«st- und historische Denkmale enthält den von, LuNoS De sch mann verfaßten Bericht über da« kerübmte Watscher Bronzegesüß (Situla), welche« nnnmebr in der Bronzeausstellung des österreichischen Gewerbemus-ums w Wien die verdiente Ausmerk-lamkeit d„ Kunstkenner an sich zieht und zu den ;^,Nan1esten Kunstwerken aus prähistorischer Zeit Die betreffend e Abhandlung führt den Titel: 'ZA'«UNM-.-Il-tecknik"' von den beiden beigegebenen Tafeln ent-ÜSlt die eine zwei Heliogravüren des Gefäßes nach «-rktbiedenen Ansichten, die andere eine Zeichnung d» an der Außenseite des Gesäßes befindlichen bild- Darstellungen in getriebener Arbeit. Wegen Äckrünktheit des Raumes ist erst ein Drittel de« erschienen und werden die weiteren Fort-1-^naen in dm späteren Heften nachfolgen. — Eme interessante Arbeit über die prähistorischen Grabstätten in Kram hat Hofrath v. Hochstetter zwungenen Schulgesctznovelle und die wiederholten Strikes der aus verschiedenen Gründen verschnupften dalmatinischen Abgeordneten, welche vor Kurzem wieder grollten und sich dem Vernehmen nach zum Wiedereintritte in das Abgeordnetenhaus nicht anders, als gegen Nachnahme der bezüglichen Coneessionen bequemen wollten. Für welchen der beiden Theile diese Geschäftsverbindung eine günstigere Bilanz ergab , wird nicht schwer zu entscheiden sein, denn was die Nationalen und Clerikalen bisher erreichten — Coneessionen auf sprachlichem und administrativem Gebiete — besitzt doch, weil dessen Dauer oft nur von dem Wohl-wollen der jeweiligen Regierung abhängt, keinen unter allen Umständen bleibenden Werth. Was jedoch die nationalen Parteien der Regierung namens des Volkes eoneedirten, ist der Staatsgewalt dauernd gesichert, weil in Gesetzesform gewahrt und von der Staatsverwaltung bereits in definitiven Besitz genommen worden. Es sind dieß die Opfer an Gut und Blut, die man der Bevölkerung in Form neuer Steuern, Zölle und Steuererhöhungen und als Erhöhung der Wehrkraft, die Verluste an freiheitlichen Errungenschaften, die man ihr durch rückschritts-freundliche Gesetze — ich nenne nur die neue Gewerbeordnung und die famose Schulgesetznovelle — auferlegt hat. Die Deutschen in Oesterreich, welche zu versöhnen man für überflüssig zu halten scheint, konnten diesem Gebahren der rücksichtslvs über sie hinweg-schrcitenden herrschenden Gewalten nur ihre feierlichen Proteste, ihre warnenden Stimmen entgegensetzen. in der Sitzung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Classe der Akademie der Wissenschaften am 8. d. zur Drucklegung in den Denkschriften überreicht, sie führt den Titel: „Die neuesten Funde auf den Gräberfeldern von Watsch und St. Margarethen in Krain und der Cultnrkreis der Hallstätter Periode." In dieser Abhandlung wird über die in den Jahren 1879 und 1883 bei Watsch gemachten Funde und speciell über die von Hofrath v. Hochstetter im Sommer 1881 persönlich geleiteten Ausgrabungen der prähistorischen Commission berichtet. Die wichtigsten werden dann in vergleichender Weise mit den analogen Funden in den österreichischen Alpen und auf italienischem Boden beschrieben. Ein besonders hervorragendes Meisterwerk prähistorischer Metalltechnik ist obiger, im Frühjahre 1882 auf dem Gräberfeld«: von Klcnik bei Watsch gefundener Kessel (Situla >, welcher in den Besitz des Landesinuseumö zu Laibach gekommen und von Herrn De sch mann beschrieben worden ist. Diese Situla ist ganz bedeckt von figuralen Darstellungen in getriebener Arbeit und in zonenförmiger Anordnung, analog der berühmten Situla von der Certosa bei Bologna. Höchst merkwürdig sind ferner die bei Watsch ge- Mit herzerhebendcr Einigkeit, unbeirrt von Verdäch tigungen und Verhöhnungen, erfüllten sie ihre Mission, in allen das Wohl und die Freiheit der Bevölkerung betreffenden Fragen das offene Wort einzu-setzen, den Einheitsstaat gegen zerstörende Tendenzen zu vertheidigen und für die kulturellen und materiellen Interessen des Volkes einzutreten. Sic bezeugten dieß in ihrem Widerstande gegen neue Belastungen der Steuerträger, in ihrer Opposition gegen die reactionären Gesetzgebungsversuche, in der Initiative für die Förderung de? Wohles der arbeitenden Bevölkerung und nicht zum Mindesten dadurch, daß sie ihre parlamentarischen Verpflichtungen eifrig und arbeitsam erfüllten, wie nahe auch oft die Ver-suchung lag, dem wider sie geübten Mißbrauch der Majorität gegenüber den Weg der Abstinenzpolitik zu betteten. Noch ist es bisher nicht gelungen, den eisernen Ring unserer Gegner zu brechen, allein bereits ist dessen Gefüge gelockert, die Einheit der Parteien, welche nicht durch gemeinsame, gleiche politische Endziele, sondern nur durch die Feindschaft gegen die Verfaffungspartei künstlich erhalten wird, hat bedenkliche Erschütterungen erlitten und täglich mehr bricht sich allenthalben die Ueberzeugung Bahn, daß die dermaligen Zustände ohne große Gefahr für daS Gedeihen des Staatswesens nicht sortdauern können. Es ist nicht im Mindesten zweifelhaft, daß die Herrschaft der nationalelcrikalen Parteien in Oesterreich alle Bürgschaften eineS Zusammenbruches in sich trage, — welche Schicksalejedoch dem Verfassungs-leben und den Deutschen in Oesterreich bishin noch sundenen Helme von verschiedener Form auS Bronze und die schüsselförmigen Helme von St. Margarethen, welche aus einem Holzgeflechte mit einem Beschläge von Bronzescheiben und Bronzenägeln bestehen. Sämmtliche Formen finden sich aus der Situla von der Certosa in dem Kriegeranfzuge der obersten Zone dargestellt. In dritter Linie werden die Gewandnadeln besprochen, deren mannigfaltige Formen mit den in den umbrischen Gräbern Italiens gefundenen altitalischen Formen übereinstimmen. Aus dem Vergleiche der Einrichtung und deS Inhalte» der Gräber aus der Hallstätter Periode in den österreichischen Alpen mit den italischen Gräberstätten ergibt sich, daß die Gräberfelder vom Villanova-TypuS, welche von den italienischen Archäologen den Umbrern zugeschrieben und in das 9. bis 10. Jahrhundert vor Chr. Geb. zurückversetzt werden, den alpinen Urnenfeldern und Grabhügeln der Hallstätter Periode am nächsten entsprechen. Die altitalische Cultur der umbrischen Periode ist vollkommen identisch mit der Hallstatt-Cultur, aber beide haben nichts gemein mit der specisisch etruskischen Cultur, wie sie sich auf italischem Boden entwickelt hat. Die Hallstatt-Cultur umfaßt als eine schon in sehr früher Zeit aus orientalisch-asiatischen Cultur-Elemente ^ bevorstehen, welche Ziele noch von der Staatsverwal-tung auf dem sogenannten parlamentarischen Wege angestrebt, und welche Concessionen für deren Er-reichung den Gegnern der Verfassungspartei noch gewährt werden, ob noch die Verfassung selbst, an welcher bereits durch die Aenderung der Reichsrathswahlordnung gerüttelt wurde und die durch die Schulgesetznovelle tangirt wird, aus den politischen Wirrnissen intact hervorgehen wird — dieß zu beurtheilen fehlt unS die Möglichkeit. Unbeirrt bleibt uns jedoch die Hoffnung auf den endlichen Sieg unserer gerechten Sache. Wir kämpfen ja für den Staat, und zwar nicht für ein nebelhaftes Gebilde, sondern für den historischen Staat Oesterreich; wir kämpfen gegen jene Parteien, die sich im Parlamente nur zusammengefunden, um Mittel zum dauernden Auseinandergehen zu finden; wir kämpfen gegen die Theilung deS Großstaates Oesterreich in nationale Kleinstaaten, gegen slavische Leidenschaft und deren Rückschrittstendenzen. Eine Versöhnung solcher widerstrebenden Prin-cipien ist unmöglich, nur eine kräftige, von der richtigen Einsicht für die wahren Bedürfnisse der Bevölkerung geleitete Staatsgewalt wird in das Chaos wieder Ordnung bringen können, niemals wird dieß dem Schlagworte der Versöhnung, wie letztere dermalen geübt wird, und noch weniger der ersten Verdünnung desselben einem Regime der sogenannten „Verständigung", daS sich verschämter Weise ankündigte, gelingen. Daß wir Krainer unS ganz besonders einer Aenderung der Verhältnisse entgegensehnen, brauche ich nicht zu betonen. Mehr als irgend wo fühlt man es bei unS zu Lande, wie mißlich es mit einem Staatswesen bestellt ist, daS nach de» Einflüsterungen inferiorer Politiker geleitet wird. Man läßt eS gerne geschehen, daß die sorgfältig gepflegten Keime deutscher Bildung, welche dem Lande zum Segen gereichen müßten, nahezu erstickt wurden. Die Schulen des Landes sind der Slove-nisirung preisgegeben, die Administration folgt willig den Impulsen nationaler Begehrlichkeit, die Jugend wird durch falsche Propheten und eine zügellose Presse fanatisirt, den Zielpunkten wahrer Bildung und Humanität entfremdet und nur mit großer Beforgniß können wir dem Zeitpunkt entgegensetzen, wo die auf solche Weise erzogene Generation zu Stellungen und zum Wirken im Lande berufen sein wird. Der Slovene drängt nicht nur den Fremden, sondern auch jene Einheimischen, die Krainer selbst aus dem Lande, die sich nicht entschließen können, hervorgegangene Entwicklung im ersten Jahrtausende vor Christus ganz Mitteleuropa und ist die specisisch mitteleuropäische Cultur. Sie ist gleichzeitig mit der Bronzezeit oder Bronzecultur des Nordens und gleichzeitig mit der Entwicklung klassischer Kulturen bei den Mittelmeervölkern. Der Culturkreis der nordischen Bronzezeit berührt den Culturkreis der Hallstätter Periode in Mitteldeutschland, jedoch ohne scharfe Grenze. Der Schwerpunkt der Hallstatt- Cultur scheint nach den neuesten Funden in das Gebiet der österreichischen Alpen zu fallen. Die mannigfaltigen Erzeugnisse dieser Culturperiode, die eine weit fortgeschrittene Metalltechnik sowohl in Eisen wie in Bronze bezeugen, soweit sie in den österreichischen Alpen gefunden werden, sind durchaus als einheimische Produkte zu betrachten, die frühere Ansicht von einem Niassenimport etruskischer oder altitalischer Metallwaaren in die alpinen Gebiete wird in Hochstetter's Abhandlung als unhaltbar dargestellt. Die Hallstatt-Cultur hat sich im Gebiete der österreichischen Alpen am längsten unverändert erhalten und wich hier erst zur Zeit des römischen Kaiserreiche». ihr ganzes Denken und Fühlen einer unreifen, zukunftslosen sprachlichen Idee zu Willen zu opfern. DaS Streben nach politischer Herrschaft seitens der von der Regierung im Lande gehätschelten nationalen Partei verdrängt alle anderen Rücksichten. In unserer engsten Heimat, der Landeshauptstadt, wird das wichtigste politische Recht deS Staatsbürger-, das Wahlrecht, eonfiscirt. Man muß wohl zweifeln, daß sich eine Partei, die zu solchen Mitteln greift, um sich ihre Position als Majorität zu sichern, jenes Haltes, jener Sympathien in der Bevölkerung erfreue, auf welche sie ihre Legitimation als herrschende Partei zurücksührt, und dieser Zweifel ist umso berechtigter, als bereits Stimmen aus der nationalen Bevölkerung laut werden, welche über solche Parteipolitik den Stab brechen. Unsere Aufgabe ist es, die geschilderten traurigen politischen Verhältnisse mit Muth und Ausdauer zu überwinden, dieß erleichtert uns vor Allem unser österreichischer Patriotismus, welcher in dem Vertrauen auf eine glücklichere Zukunft des Reiches nicht erlahmt und welchem wir in nicht ferner Zeit, wenn der konstitutionelle Monarch sein getreues Krain mit seinem Besuche beglücken wird, freudigen Ausdruck geben werden. Erinnert ja doch der Anlaß des Festes, welche- wir Heuer begehen werden, an die historische Zusammengehörigkeit Krains mit dem Kaiserstaate, an daS glückliche Gedeihen und die Entwicklung des Landes als Theil des großen Ganzen, an die kulturellen und wirtschaftlichen Fortschritte, deren sich Krain in dieser Verbindung unter dem milden Seepter der Habsburger erfreuen konnte — und gewährt cs doch einen Lichtblick in trüber Zeit, indem demselben die ganze Bevölkerung mit einmüthiger patriotischer Freude entgegensieht. So lassen Sie uns denn mit ungeschwächtem Muthe unsere Principien auch im kommenden Vereinsjahre vertreten. Charakterfest auszuharren in der Vertretung unserer Principien, sei unser Vorsatz! Die Schulnovelle im Parlamente. Samstag d. 14. begann die Debatte über die von der Regierung eingebrachte Schulnovelle. Gegen die Annahme derselben wurden 346 Petitionen, darunter 139 aus Böhmen, auf den Tisch des Abgeordnetenhauses niedergelegt; dagegen sprach sich auch eine A rb e i t erv ersa m m l u u g in Wien aus. Den Reigen der P ar l ame n ts r ed en er-öffnete der Abg. Dr. Beer. Derselbe erörterte in lichtvoller Weise die rückschrittlichen Principien der Schulnovelle: Die Kaiserin Maria Theresia schuf trotz der Opposition ein einheitliches Heer und die österreichische Volksschule dadurch, daß sie unentwegt festhiclt an den richtig erkannten Grundsätzen, weil sie darin von ihren Ministern bestärkt wurde Hätte sie solche Minister gehabt, wie die unserigen, sie hätte auf die Lorbeerblätter, welche sic schmücken, keinen Anspruch. Die Schulnovelle wird zum Gesetz gegen die Ueberzeugung der Majorität des HauseS. Die Abgeordneten aus Galizien und Böhmen per-horrescircn die Schulnovelle, selbst der Berichterstatter Lienbachcr hat dasselbe gesagt Die diplomatische Gewandtheit soll nie so weit gehen, um das Höchste, was es gibt, die Erziehung des Volkes zum Gegenstände einer banausischen Krämcrpolitik zu machen. Durch die Annahme der Novelle wird der Schul-streit nicht beendet. Die Gegner werden arbeiten, bis sie die reine, unverfälschte, confessioncUe Schule haben. Sic haben zu den vielen schönen Fragen, mit denen Oesterreich gesegnet ist. noch eine hinzu-gefügt: den Kampf um die Schule. Die Schulgesetz-gebung sei einer Korrektur fähig, eine solche kann nur in Zeilen der Ruhe und Nüchternheit der Ge-müther in Angriff genommen werden, mit nichten aber in einer Zeit, in welcher die politischen Parteien daS StaatSwesen im Grunde aufwühlen. Denn gerade die Schule soll Dom Getriebe der politischen Parteien sernegehalten werden, damit nur aus sachlichen Gründen jene Verbesserungen vorgenommen werden, die als zweckmäßig erscheinen. Allerdings muß dazu an der Spitze der Unterrichtsverwaltung ein Mann stehen mit festem Charakter, der dem Ansturme der Parteien von jener Seite nicht mit Vermittlungsversuchen ent-gegenkommen zu müssen glaubt. Welches Vertraue» soll man einer Novelle entgegenbringen, die von einer Regierung vorqelegt wird, welche ihre Ansichten mit dem Monde wechselt? Die Regierung hat ja Anfangs des vorigen Jahres etwas ganz Anderes gewollt als am Ende. Selbst die alte politische Schul-Verfassung war liberaler als die Novelle, denn die Erstere gestattete nur 100 Kinder für ein Lehr-zimmer, die Letztere 120 ; die Hoffnung» auf Ersparnisse seien eitel; die Novelle werde nur verschlechtern, aber nichts ersparen. Der Staat gebe eine Macht auS der Hand, die er nicht usurpirt habe, die ihm allmälig geschichtlich zugewachsen sei. Kaiser Franz habe das besser verstanden; er habe einem hohen Geistlichen, welcher sich über den zu geringe» Einfluß der Kirche aus die Schule beschwerte, die klassische Antwort ertheilt: „Ja Wissens, regiere» muß Einer und der Eine bin i." Abg. Hall wich bezeichnete die Schulnovelle als eine Carrikatur eines ReichSschuIgeseßek. Der dritte Redner gegen die Schulnovelle war der Jungczeche Tilsch er. welcher ausführte, daß durch die Schulnovelle der Bildungsgrad herabgedrückt wird, was die Slaven nicht wollen. Von der Rechten sprach Richard Clam, welcher die Herstellung der konfessionellen Schule verlangte. Seine Rede war sehr matt. Dann sprach Rieger. Dieser gefiel sich gleich beim Beginne seiner Rede in beleidigenden Aui-fällen, indem er sagte, wenn er schöne Deelama-tionen hören wolle, so gehe er lieber in's Burg-theater. Die Linke entfernte sich hierauf unter stürmischen Ohorusen auS dem Saale und blieb während der ganzen Rede Riegers in den Couloirs. Abg. Dr. Rech bau er eonstatirte im Eingänge seiner Rede, daß bei wichtigen Angelegenheiten gegenseitige Concessionen gemacht werden, und daß die parlamentarische Corruption eiw zureißen beginnt. (Lebhafte Zustimmung link-) Nu» wird sogar die Bildung deS Volkes zum Tausch' object gemacht. Gegen Rieger gewendet, sag^ , Rechbauer: „Der Abg. Ricgcr behauptet, daß dir Reden für die Schulnovelle an den Ton de- Burg' theaters erinnern. Wenn darin ein Tadel gelegen fein soll, so ist Rieger gegen diesen Tadel gefeit. Den feinen Ton des Burgtheaters hat er in seiner Rede nicht getroffen." (Lebhafter Beifall links.) Redner verwies dann auf die zahllosen Petitionen gegen die Schulnovelle. Speciell Steiermark leiste« für die Volksschule Großes. Soll das Alles au!' hören? Paragraph 48 ist ein Eingriff in die Verfassung. Während die Abgeordneten von Galizien den Paragraph 48 unannehmbar und verwerflich finden, werden wir doch durch ihre Stimmen diesen Para-graph erhalten. (Rufc links: Schmachvoll!) Ist dai nicht eine Vergewaltigung? (Händeklatschen links ^ Bei allen Memungsdiffcrenzen. bei heftigen kämpfen hat diese Seite des Hause- von den w' geordneten auS Galizien stet- gentiles und chevalere-k--Benehmen gesunden und ich möchte die Herren au-Galizien fragen, ob e- daS Vorgehen eines GeiM manS ist, wenn er etwaS, was er für verwerM und unannehmbar findet, einem Anderen, der ^ ebenso verwerflich und unannehmbar findet und H mit allen Kräften dagegen wehrt, mit feiner Stim-> auferlegt. (Sehr richtig! links^) Das ist eine gewaltigung, die uns unwillkürlich die Frage a drängen muß, ob bei solchen Umständen e- v > unserer Ehre vereinbarlich ist, c>n der Vertretung dkS Volkes mitzuwirken. (Lebhafter Beifall und Händeklatschen links.) Der Redner schloß mit folgendem Passus: „Die Schulgesetze sind für uns Güter von hohem, geistigem Werthe. Enthalten Sie sich diese- Werk zu zerstören; enthalten Sie sich, gegen Ihre bessere Ueberzeugung dem Volkc dieses schwere Unrecht anzulhun! Allein mag was immer geschehen, wir werden stets alle Kräfte daran setzen, bessere Zeiten herbeizuführen. Wir hegen die lieber-Zeugung daß die hereinbrechende Nacht der Reattion bald einer lichteren Zeit Platz machen werde, und daß es unsere Pflicht ist, diese besseren Tage herbei-zuführen. In diesem Sinne werde ich gegen die Schnlgesctznovelle stimmen." (Lebhafter Beifall und Händeklatschen links. Der Redner wird von vielen Seiten beglückwünscht) Aus der Rede des Abg. Tomaszczuk citiren wir folgende markante Stellen: „Welcher Gefahr steht ein Staat gegenüber, wenn von einer Majorität Dasjenige, was lediglich nur dem Interesse einer einzigen Partei dient, dem ganzen Reiche geopfert wird? (Lebhafter Beifall links.) Das ist eine sactiöse Partei- und eine factiöse Reaierungspolitik. (Demonstrativer Applaus links) Andere Majoritäten müssen gute Gesetze machen um sich am Ruder zn erhalten, bei uus dreht man den Spieß um; da heißt eS: die Majorität muß schlechte Gesetze machen, um sich am Ruder zu erhalten. (Lebhafter Beifall.) Ob eine Provision gezahlt wird an einzelne Abgeordneten oder an eine Fraktion, ob sic im baaren Gelde ge-zahlt wird oder ob solche Vortheile geboten werden, über welche die Regierung verfügt: Provision bleibt Provision und unsittlich" (Beifallssturm links.) Die Abgeordneten Ozarkiewiez, Ritter v. Schönerer und Oberndorfer ergriffen für die Novelle das Wort. c. ^ . Der Abg. Pro mb er bekämpfte die in der Gesetznovelle enthaltenen Bestimmungen bezüglich der Controle des Lebenswandels der Lehrer außer der Schule von Seite des Clerus. ....... Abg v. Carneri eonstatirte, daß die über-wiegende Majorität gegen die Novelle sei. Die Czechen und Slovenen werden aber durch die Drohung der Clerikalen. abzuspringm, im Zaum gehalten. Der souveräne Wille der kleinen klerikalen Partei soll mit Hilfe der Polen de» deutschen, sowie den c,echischen° slovenischen und italienischen Liberalen auserlegt werden. Carneri polemistrte gegen Hausner und den Finanzminister, warnte vor der Auslieferung der Schule an die Kirche und erklärte schließlich. Niemand könne für die Novelle stimmen, dem nur ein Funke fortschrittlichen Geistes in der Brust lebe. Redner schließt, wie folgt: „Uebergeben Sie der Kirche die Schule und Sie vollenden. IvaS Sie begonnen haben. Möchte nicht zu spat ein Oesterreich günstiges Geschick -Mer Thätigkeit ein Ziel setzen -, denn cs gibt, zumal in Oesterreich, keine verhängnißvollerc Politik, als die welche auf einen Patriotismus baut, der in einem bestimmten Lande oder in einer bestimmten Raee oder gar im Jenseits feine Wnrzeln hat und seine Nahrung nicht zieht aus wahrhaft sortschritt-icken und, weil sie die wichtigsten Interessen deS Menschen fördern, befriedigenden Staalseinnchtungen Blicke ich um mich her. so sehe ich, wie alle anderen Nationen sich einheitlich znsaiiimcnfasfcn nnd fort en w ckeln um dcn fort und fort stcigcnden Anforderungen der Zelt zu genügen, und wie sic rasch und weit uns überflügeln müssen, wenn der Unter-rickt uns nicht mehr als Erste» gilt und sich zu den eentrisugalen Bestrebungen des Föderalismus die Kirche gesellt mit ihrem Schwerpunkt jenseits ^ ^Ultmichtsminister Freiherr v. Conrad er-klärte es sei mißlich, für ein Gesetz einzntretcn. das so große Gegnerschaften findet; er wolle jetzt nicht in die Einzelheiten ei»gehen, sondern nur Haupt-gesichtspunktc anführen, von denen sich die Regierung leiten ließ. Die Regierung erkennt der Vorlage weder einen symptomatischen noch einen politischen Charakter zu; die Vorlage müsse gerecht nach der Entstehung, ihrem Inhalte und ihrer praktischen Wirksamkeit beurtheilt werden. Trotz der Begeisterung, womit die ReichsvolkSschulgesetze beschlossen und durchgeführt wurden seien die Mängel und Schwächen derselben nicht abzuleugnen und gewisse Aenderungen unausweichlich. Außerdem wurde auf administrativem Wege großes Materiale über wahrgenommene Gebrechen angesammelt. Die Behauptung, die Novelle statuire ein Elternrecht und Gemeindcrecht über die Schulpflicht, sei unrichtig; denn den Eltern und den Gemeinden werde nur das Recht eingeräuml, um Erleichterungen nachzusuchen, worüber jedoch die Schulbehörden entscheiden; eine Gefahr für die Schule darin zu finden, sei unbegründet. Die Landbevölkerung habe heute selbst schon ein zu inniges Interesse an der Schule und werde daher dcn Unterricht ihrer Kinder nicht leichtsinnig einschränken lassen. Der tz 48 „müsse genau angesehen werden". Durch denselben werde die Bestimmung über die Unabhängigkeit der Aemter von der Konfession nicht alterirt. Die Bestimmung, daß der Lehrer als Schulleiter an solchen Schulen wirken müsse, wo die Mehrheit der Schulkinder seiner Confession angc-hört, sei ganz gerechtfertigt, denn es sei Thatsache, daß trotz der sonstigen ausgezeichneten Leistungen der Volksschule doch die religiöse und sittliche Ausbildung zurückbleibe. Für Annahme der Novelle sprachen die Abgeordneten Dziedusczycki, Giovanelli und Chelmecki. dagegen die Abgeordneten Kowalski und Dr. Weitlos; Letzterer eitine die treffliche Rede, welche Freiherr v. Conrad im Jahre 1878 als Statthalter im niederösterr. Landtage hielt und nachstehenden Passus brachte: „Die Basis der liberalen Schulgesetzgebung ist die achtjährige Schulpflicht; an derselben darf nicht gerüttelt werden. Extensiv und intensiv wolle die Regierung die Volksbildung fördern und sie habe die Ueberzeugung, daß gerade das siebente und das achte Jahr (stürmischer Beifall) am wichtigsten für das Lehrziel ist." Dr. Weitlof sagte schließlich: „Was dcn tz 54 anbclangt, welcher die Bestimmung enthält, daß auch die Haltung der Lehrer außerhalb der Schule dem Disciplinarverfahrcn unterzogen werden könne, so kann ich diese Bestimmung nur für eine Preis gebnng dcr Lehrer bezeichnen, insbesondere in den gemischtsprachigen Bezirken, wo die deutschen Lehrer fortwährend in Diseiplinar-Untersuchung sein werden. Ich sage, die „deutschen", weil wir Deutschen in solchen Fällen, wenn uns eine Persönlichkeit nicht genehm ist. diese wohl etwas schärfer nnfafsen, aber nicht DiSeiplinar-Unterfuchungen führen oder m it D e nun c i ati o n cn Vorgehen." Der Generalredner dcr „Linken", Abg. E. Sucß, griff in langcr. durchschlagenden Effect erzielender Rede die Regierung und die Rechte sehr lebhaft an. Er verglich das preußische Schulgesetz mit der Novelle, indem er beifügte: „Das ist der Unterschied zwischen einer regierten und eincr re gieren dcn Regierung." (Beifallssturm links.) Der Minister wolle die Vorlage nicht verstehen, weil er sich der Novelle schäme. „Um die Errungenschaften dcr Schule zu zerstören, finden sich in Oesterreich Schergen, welche Tausch und Gegen-tausch hcrvorrusen. CS herrscht eine tiefe öeirruiig des moralischen Bewußtseins im ganzen Volke und dagegen nützt nicht die Vermehrung des Religions-Unterrichtes um zwei Stunden wöchentlich- Pins IX. verdammte die Schulgesetze; und dieses Verkam -mungSurtheil wird heute exeguirt. Das ist der Tag dcr Erniedrigung, an welchem ein kaiserliches Gesetz gebeugt werden soll unter dcn päpstlichen Willen. Wir sind überzeugt, daß wir für die Zukunft stimmen, Sie aber, meine Herren von der Rechten, stimmen für eine abgethane Vergangenheit." Redner beleuchtet den tz 54, welcher die Bestimmung enthält, daß das Lehrpersonale auch bezüglich seines Verhaltens außerhalb der Schule der Diseiplinar-Untersuchung unterzogen werden kamu Sueß sagt: „Der Unterrichtsminister hat die Güte gehabt, zu bemerken, daß das ehrenvoll für den Lehrerstand sei. Wenn man eS nicht gehört hätte, würde man es kaum glauben; daß man gegen einen ganzen Stand in einem Gesetze über die bestehenden Verfügungen hinaus eine solche ehrenrührige Sup-position macht, ist eine solche Verletzung des Standes, eine solche Herabsetzung desselben, eine solche Schädigung dcr allgemeinen Interessen, der Schule, daß ich behaupten kann, ein wahrer Freund der Schule kann diesen Paragraph nicht versaßt haben. Der Herr Minister hat zwar gestern die Güte gehabt, uns mitzutheilen, daß bei ihm ein Lehrer angezeigt worden ist, deßhalb, weil er mit Dispens Freitag Fleisch gegessen habe und er hat die beruhigende Erklärung hinzugefügt, daß deßhalb keine Disciplinar-Untersuchung eingeleitet werden wird. Nun stellen Sie sich aber vor, wenn solche Anzeigen heute Vorkommen, wie werden künftighin die Anzeigen aus-schauen?" Der Generalredner dcr „Rechten", Dechant Pflügl empfiehlt das Eingehen in die Speeial-debatte. AuS dessen Rede heben wir folgendes hoch-weise Motiv hervor: „Wenn ich mit meiner B i l-dung verhungern soll, dann bin ich lieber ungebildet und esse mich satt. Wir wollen nichts Andcrcs, als dic confcssionellcn Schulen." Die Abstimmung über dic Schulnovelle nahm einen hochbewegten Verlauf. Nachdem dcr Ueber-gang zur Tagesordnung mit 174 gegen 158 Stimmen abgelehnt worden, crhob sich Herbst und sagte: Mit Rücksicht auf das hohe Jntcresse, welches die Bevölkerung der Städte und insbesondere der Landgemeinden dcr Abstimmung cntgcgcnbringt, die über das Schicksal dcr moderncn Schule (Stürmischer Beifall und Händeklatschen links und auf den Galerien. höhnisches Gelächter rechts, wobei sich besonders Fürst Liechtenstein betheiligte; hieraus neuerlicher Beisallsstnrm links) — Herbst sortsahrend: Ich wiederhole trotz des Lachens des Fürsten Liechtenstein — welche über das Schicksal der moderncn Schule entscheiden soll (abermaliger Applaus links), beantrage ich dic namentliche Abstimmung, damit Jeder als Freund oder Feind der Schule sich aussprechc. (Langanhaltcndcr Beifallssturm links und ans dcn Galericn.) Bei namentlicher Abstimmung wurde mit 174 gegen 164 Stimmen das Eingehen in dic Speeialdebatte beschlossen. Als Fürukranz mit „Ja" stimmte, ertönte lebhaftes Zischen links, ebenso bei Schönerer. Schönerer schrie hierauf: „Zischen gcnirt mich ebenso wcnig, wie die gemeinen Schimpfercicn der ver- judeten Wiener Blätter" Der Präsident ertheilte hicfür dem Abg. Schönerer den Ordnungsruf. Als Tilscher mit „Nein" stimmte, erscholl aus dcr Linken und auf de» Galcricn lcbhaftcS Händeklatschen. Abwesend waren bloß zehn Abgeordnete, darunter acht von dcr Rechten. Von der Linken fehlte bloß dcr böhmische Abg. Köpl, vom Coronini-CIub fehlte Witmann. Die mährischen Grasen Vetter und Berchtold stimmten mit der Rechten. Baron Laudon fehlte. Die Jungczechm Adamek und Tonner stimmten beide Male mit dcr Rechten. parlamentarisches. Das Herrenhaus des Reichsrathes genehmigte das Budget und Finanzgesetz für 1883 und das CommaffationSgefetz; das Abgeordnetenhaus nahm die Vorlage, betreffend den Bau der böhmisch mährischen Transversalbahn an. Wochen-Chronik. Die gegen den ReichSrathsabgeordneten Kaminski wegen Verleitung der Beamten zum Mißbrauch der Amtsgewalt eingeleitete strafgericht-liche Untersuchung wurde eingestellt. In Prag fanden Verhaftungen von Sociali-ste n statt; bei dieser Gelegenheit wurden Waffen, Munition und aufreizende Plakate in Beschlag genommen. In der Gartenbaugesellschaft zu Prag setzten die Czechen einen großen Skandal in Scene; Präsident Gras Thun und sämmtliche deutsche Mitglieder zeigten ihren Austritt an Zum Bau einer Landes-Jrrenanstalt in Istrien bewilligte Se. Majestät der Kaiser auS dem nächstens anzuhoffenden Staatslotterieergeb-nisse einen Beitrag von 109.000 fl. Der heurige Lenz lockt wieder die „schwarzen Zugvögel" nach Oesterreich; die Jesuiten kausten in Galizen drei landtäsliche Güter an, sie beabsichtigen, eine große Lehranstalt zu gründen. Die Wiener Polizeidirection untersagte die Ausstellung von Sammelbüchsen zu Gunsten des „Deutschen S chulvereines" in Gasthäusern In Jaworow (Galizien) gaben die von Seite der Behörden eingeleiteten Vorbereitungen zur Cultivirung der Flugsandgründe zu bedauerlichen Ausschreitungen Anlaß. Die Bevölkerung widersetzte sich der Erfüllung der von der Gemeindevertretung übernommenen Verpflichtungen trotz allersricdlichcn Vorstellungen und geberdete sich so renitent, daß Militärassistenz aufgeboten werden mußte. Einige hundert Einwohner, mit Stangen und Pfählen bewaffnet, griffen nun die herbeigezogenen Uhlanen an, welche, obwohl deren Commandant selbst nur mit Noth der Gefahr, verletzt zu werden, entging, dennoch bloß die flache Klinge gegen die Ruhestörer anwendeten. Hiebei wurden zehn Personen verwundet, wovon ein« in ernsterem Grade. Die Urheber der Ausschreitung wurden verhaftet. Zum Bau eines deutschen Theaters in Prag wurden bis zum 16. d. 302.100 fl. gespendet. Aus dem Bezirke Steyr in Oberöstcrreich sind im heurigen Jahre mehr als vierzig Familien nach Amerika ausgewandert und stehen in nächster Zeit abermalige Auswanderungen bevor. Dao Reichsgericht fällte bezüglich deS Wahlrechtes der Lehrer (zu Neustadt! in Mähren) nachstehendes Elkeiintniß: „Durch die Entscheidung der Bezirkshauptmannschaft Neustadtl, mit welcher den Beschwerdeführern in ihrer Eigenschaft als Lehrer das active Wahlrecht für die Genieindevertretimg abgesprochen wurde, hat eine Verletzung des den Lehrern durch das Staatsgrund gesetz gewährleisteten Wahlrechtes stattgefunden." Am 16. d. wurde in Wien eine aus 500 Köpfen bestandene Versammlung von Stu dentenb ursche nschaften polizeilich aufgelöst Am 17. d. fand auch in Warschau rin Studentencxceß statt, an dem 290 Studenten iheil-nahmen. Der Zustand des wegen Raubmordes an dem Grafen Majlath dringend verdächtigen und in Preßbnrg verhafteten Sponga, welcher bei feiner Verhaftung mittelst Rcvolvcrschüfsc sich entleiben wollte, jedoch sich nur verletzt hatte, ist ein lebensgefährlicher geworden -, bis heute legte Sponga noch kein Geständniß ab. Die Delegationen werden im Monat Oktober l. I. einberusen werden. In Petersburg wurde wieder ein Ni h i li st e n-Strafproceß zu Ende geführt ; 6 Individuen wurden zum Tode durch den Strang. 2 zu lebenS. länglicher Zwangsarbeit und die übrigen zu 15 bis 20jähriger Zwangsarbeit verurtheilt. Am 19. d. haben in der ehemaligen Militär-grenze die Wahlen begonnen. In Rußland steht die Aufhebung der Institution der Geschwornengenchte in nächster Aussicht. Aus Bombay wird gemeldet: Aus der See bei Seeunderabad sind drei Boote mit fünfundsiebzig Personen, welche einer religiösen Ceremonie beiwohnen wollten, umgestürzt, wobei zweiundsechzig Personen ertrunken sind. Locale Nachrichten. — (Programm der Kaiserreise nach Krain): Den 11. Juli Nachmittags Ankunft Sr. Majestät, Abends Fackelzug und Serenade; den 12. Vormittags Hochamt in der Domkirche, Besichtigung der Ausstellung, Abends 8 Uhr Theater; den 13. Besichtigung von wohlthätigen Instituten, Schulen und Etablissements, Nachmittags des Festschießens, um 4 Uhr des Volksfestes mit Aufzug von Gruppen in landesüblichen Trachten, Abends Stadtbeleuchtung; den 14. Vormittags Grundsteinlegung des „Rudolfinums", Desiliren der Vereine. Nachmittags Besichtigung von Objecten; den 15. Ausflug nach Jdria, Aufenthalt daselbst von 10 bis 1 Uhr; den 16. Ausflug nach Stein, Aufenthalt daselbst von 11 bis 12^ Uhr, von da Fahrt nach Krainburg mit kurzer Rast daselbst von 2 bis 3 Uhr, dann Fahrt nach Lees, von da nach Vigaun zur Besichtigung der weiblichen Strafanstalt, Abends Ankunft in Veldes, wo übernachtet wird; den 17. Heimreise von Veldes. — (Zur Stadtverschönerung.) Der Stadtmagistrat in Laibach erließ nachstehende Kundmachung: „Für die Ankunft Seiner Majestät unseres allergnädigsten Kaisers anläßlich der sechshundertjährigen Landesfeier, welche im Juli d. I. vor sich gehen wird, treffen alle Kreise unserer Landeshauptstadt ihre Vorbereitungen. Besonders wünschenswerth erscheint es, daß die P T. Hausbesitzer aus diesem Anlasse an den Gebäuden die etwa nothwendige Ausbesserung und Färbelung der Fa?ade vornehmen lassen würden. Der Stadtmagistrat macht nun darauf aufmerksam, daß es sich empfehle, derlei bauliche Herstellungen nicht zu lange hinauszuschieben, da im letzten Augenblicke Mangel an Arbeitskräften ein-treten könnte und die Instandsetzung der Gassen und Straßen die Beseitigung aller Baugerüste in denselben bis 1. Juli d. I. erheischt." — (Ein neuer „offener Brief".) Dr. Voänjak richtete im klerikalen „Slov. Gosp." einen offenen Brief an die Slovenen in der Steiermark, worin Letztere erinnert werden, den Aufenthalt des Kaisers in der Steiermark politisch auszunützen. Der politische Escamoteur sagt in der Einleitung seiner Epistel: „Die sechshundertjährige Jubelfeier wird es dem slovenischen Volke ermöglichen, vor aller Welt zu zeigen, daß von Spielfeld bis zur Adria die Erde slovenifch fei." — (Auch eine Illustration zur Gleichberechtigung in Oeste rr ei ch.) ,.Slov. Rarod" vom 17. d. M., Z. 87, bringt eine Jstrianer Corre-spondenz, worin k. k. Beamte in Istrien wegen Theil-nahme an Demonstrationen der Jrredentistcn denuncirt, den dortigen Gerichtsbehörden Lauheit in der Untersuchung eines angeblichen, die italienischen Bewohner von Montona und Pifino arg compromittirenden Vorfalles vorgeworfen, das Fallenlassen der dieß-bezüglichen Anklage seitens deS Staatsanwaltes in Graz als ein Fall des „Vertuschungssystems" gedeutet wird, worüber Baron Pretis und seine Räthe ganz entzückt sein sollen. Man srägt sich unwillkürlich, wie denn der Herr Landeschef von Krain stets dafür Sorge trägt, daß den über seine Amtsleitung im Parlamente und von der Presse erhobenen, der Regierung unangenehmen Anklagen in der ihm zur Verfügung stehenden „Laibacher Zeitung" bei ganz geringfügigen Anlässen zu entgegnen versucht wird, jedoch derselbe seinen nächsten Amtscollegen in Triest und die Jstrianer Gerichtsbehörden gegen so schwere Anklagen des „Moniteurs" der jetzigen Regierungspartei in Krain nicht in Schutz nimmt und wenn nicht die drakonische Weise, wie gegen das „Laibacher Wochenblatt" erst jüngst vorgegangen wurde, zum Muster genommen werden sollte, doch seine warnende Stimme im Amtsblatte gegen solche Ausschreitungen des „Narod" zu erheben findet. Wir hatten schon öfters Gelegenheit, darauf hinzuweisen, daß Baron Pretis von der nationalen Presse so zu sagen als „vogelfrei" behandelt wird, so daß der unbefangene Zeitungsleser gar sonderbare Begriffe über unsere Preßzustände sich bilden muß; einerseits bekommt er in der osficiellcn Zeitung fulminante Expektorationen gegen die liberale Partei in Krain zu lesen, während bisher das Amtsblatt die infamen Verdächtigungen gegen den Regierungschef eines Nachbarlandes, der doch nach den gleichen Regierungsmaximen wie der Landeschef in Krain vorzugehen hat, stillschweigend hinnimmt und noch kein Wort der Mahnung oder der Abwehr vorgebracht hat. — (Die GemeinderathSwahlen) ergaben, nachdem die Wahlenthaltung der liberalen Partei in allen drei Wahlkörpern eine vollständige war, das vorauszusehende Resultat, d. H. es wurden die bereits mitgetheilten nationalen Eandidaten, denen eben keine anderen gegenüberstanden, gewählt. Ungeachtet es aber bekannt war, daß ein Wahlkampf Heuer nicht stattfinden werde, wurde trotzdem von nationaler Seite in lebhaftester Weise agitirt. Man wollte nämlich um jeden Preis in allen drei Wahlkörpern die absolute Majorität erzielen, was jedoch selbst im dritten Wahlkörper, den die Nationalen ganz und ausschließlich als ihre Domäne bezeichnen, nur mit knapper Noth erreicht wurde, indeß im zweiten und ersten Wahlkörper der Plan mißlang. Das ziffermäßige Wahlresultat war folgendes: Im dritten Wahlkörper erschienen von 287 Wählern 147 und es erhielten die beiden Eandidaten 144 und 145 Stimmen; im zweiten Wahlkörper erschienen von 661 Wählern gar nur 279 und es erhielten die verschiedenen Kandidaten zwischen 268 bis 276 Stimmen; im ersten Wahlkörper endlich erschienen von 307 Wählern 148 und auf die einzelnen Eandidaten entfielen zwischen 140 und 144 Stimmen. — (Ueber die Provenienz des hetzerischen „Narod" - Artike ls), den Dr. Jaques nach einer Notiz in der „Deutschen Zeitung" im Parlamente erwähnt hatte, gibt das Organ der Fortschrittspartei in Kärnten, die „Freien Stimmen", aus dem die Uebersetzung in die Wiener Blätter übergegangen war, nachfolgende Aufklärung: „Wir haben diese Zeilen wörtlich der in Cilli erscheinenden „Deutschen Wacht", Nr. 9 vom 1. Februar d. I., entnommen und konnten dießbezüglich umso beruhigter sein, als die „Deutsche Wacht" ausdrücklich hinzufügte, daß „Slov. Narod" obigen Brandartikel „kürzlich" gebracht habe, und es uns wohl bekannt ist, daß die Parteigenossen in Cilli der slovenischen Sprache mächtig sind, also wohl in der Lage waren, den „Slov. Narcd" richtig in's Deutsche zu über- s setzen. Erst später wurde uns durch Zufall bekannt, daß der Artikel deS „Slov. Narod" auch noch, und zwar früher, als in der „Deutschen Wacht", in einem anderen Blatte zu lesen war, nämlich m Nr. 21 vom 26. Jänner d. I. des zu Berlin erscheinenden Wochenblattes „Echo". Dieses letztere Blatt sammelt allwöchentlich für seine Leser die wichtigsten Ereignisse auf allen Gebieten menschlichen Wirkens und führt auch eine bedeutende Zahl von Journalstimmen aus aller Herren Ländern an, wob« das „Echo" nie vergißt, gewissenhaft auch die Quelle > anruaeben, aus der es geschöpft hat. Nun steht bei obiaem Artikel im „Echo" als Quelle ausdrücklich anaeführt: „Slov. Narod". Noch mehr. „Echo" bringt in seiner Nummer 29 vom 23. März abermals einen Artikel, welcher von gleich wüthenvem Lad qeqen das Deutschthum zeugt, wie der obige. And führt dabei ausdrücklich als Quelle an: „Slov. Narod" Nr. 60. Dieß zur Provenienz des Artikels in Nr 9 unseres Blattes. Wir haben uns alle erdenkliche Mühe gegeben, der betreffenden Nummern des Slov Narod" habhaft zu werden, bisher ver-blich- das Organ der krainischen Pervaken scheint wie durch einen Zauberschlag vom Erdboden wegge-blasen ftit — dasselbe eifrig gesucht wird. Herrn Nr ^aoues dem wackeren Vertreter der inneren Stadt Wi«, P °u» ^ leaen und er hat auf Grund desselben ,m Re.chS-r^be einige Bemerkungen gemacht, auf welche der Landespräsident von Kram, Herr Winkler, in heftiger Lis antwortet-- Dieser Streit ist durch d.e großen Journale der Welt bekannt geworden. Herr W.nkler b-i dieser Gelegenheit einen Ton anschlagen zu ^ Ä-übt, d-- K°ps,chu.„ln I-"- IM s-lg- ---Ich- nicht di- Sp,-ch. <7. fanatischen Pervaken, deren eifrigster Vertreter d« Herr Landespräsidcnt v°" Krain ist, für hoffähig Lalten. Herr Winkler hat """ b-.- liebten Ton der Polemik gegen t-«-n. W-S d.n N--°d" b.t,>fft, stndm « -S -uft-II-nd. das, d-.,- b-Wmller ub-rl-jt, d-» b-!>»b«-n A-til-l r» d-m°nt,,-n S,°°. z.°,°d M s-lbft mdi---.- ^ ^ E 10. April d. I 81 enthält als Leitartikel unter vr. ^sciues m mi" („Dr. Jaques durch den von Dr. Jaques deS Ansehens unserer ihm be offenbar höheren dem Herrn Lan-an seiner Stelle wirklich gebracht erschienene Nummer der Aufschrift: ausgedehnte Polemik gegen den Wi.n, Di-I- ^ L r L-n"° .'L M-°d" »ich« °-schi-»°n" D-I- E-M-'M» !i»d°. wohl aber die ehr bezeichnende H-rage b/ d°n» H--- D-. I-q»-- dk P,u,u»g D°-m-t,ch da» d-hmP.-n ^ die dreien Stimmen den Artikel „m »E',-««- U-b°-,-«ung" ,-b.-ch' h-b-n? E«lun«-»-S Abl-u,»-n.> W-nn El»«. N-r-d" »u-ch J-h- "»d Ta, H-tza-tik-I " ^-„tscken losläßt, so wäre doch zu er- warttn' daß -r, M- R-d° g-st-llt, di, ,ch-s> di-I--. ch--- «->"">»" ^s-..Een werde. Allein wie denn überhaupt " -s Blatt sich '» der Nolle eines ungezogenen S7 ° I°»t d-, di- -u! d„ S„-h- «7 -m-m Hi"'--».-«- S,°in-n b-w!,„. um so hat „Offenen Brief" worin dieser den Hetzereien ihm speciell seiner Nummer «itirtkn Artikel nämlich, daß „Narod Leitartikel brachte, der Im politischen Leben der „Laib. Ztg." ihr Stillschweigen zu des „Narod" in einzelnen, von angeführten Artikeln vorwirft, in vom 10. d. die Autorschaft der ablcugnet. Dr. Jaques bemerkte frech schon Anfangs 1882 einen mit den Worten begann: gilt nur der Fanatismus «nd deßh b wird unser Blatt mich künftighin gegen 2 unter den Slovenen politischen Larm machende D-utlchthum d.n .h-ilig.» «E»".' I „ttärt N-nod": „Wir sprechen es Äckieden aus." daß, seit unser Blatt besteht, ÄAl mit den besagten Worten begonnenen wenigsten aber im Jahre 1882" Auch die „^.mb. Zig vom 11- d. stellte in ausfallender Ucbere.n- ganz kein am 'timmung mit ihrem ZwillingSbruder „Narod" das Erfchienensein eines mit den besagten Worten beginnenden Leitartikels des „Slov. Narod" vom Jahre 1882 in Abrede. Nur war der bezogene Artikel nicht zu Beginn des Jahres 1882, sondern chon am 11. Deeember 1881 im „Narod" cr-chienen, und zwar in einer an leitender Stelle veröffentlichten Pränumerationseinladung das politische Programm des besagten Blattes enthaltend; die citirte Stelle stand allerdings nicht an der Spitze des Artikels, sondern in dessen Mitte, sie war genau in dem von Dr. Jaques angeführten Wortlaute mit gesperrten Lettern gedruckt. Aus dieser Thatsache können die Leser die edle Kampfwelse des „Narod" beurtheilen, oer als Entgegnung auf diesen Vorwurf dem Dr. Jaques zurief : „Das ist Eure zweite Lüge!" Einer so derben Ausdrucksweise konnte sich die „Laib. Ztg." nicht bedienen, allein es läuft so ziemlich auf Eines hinaus, wenn sie dem Dr. Jaques bedeutete, er habe sich bezüglich dieser von ihm citirten Stelle von unlauteren Gewährsmännern irreführen lassen. Das Amtsblatt hätte doch ein besseres Gedächtniß für den bewußten Artikel haben sollen, nachdem das ,,Laib. Wochenblatt", dem es eine besondere Aufmerksamkeit widmet, jene brutale Hetze des „Narod" in einem Leitartikel „Ein politischer Brandbrief" in der Nummer vom 17. December 1881 beleuchtet hat-Eine weitere Vaterschaftsableugnung des „Narod" betrifft den von Dr. Jacques erhobenen Anwurf, daß „Ehrennarod" von der Regierung verlangt habe, sie solle alle Volksschullehrer und Volksschulauffeher entfernen, die mit dem Deutschen Schulvereine in Verbindung stehen. „Abgesehen davon — bemerkt „Narod" in seinem Rechtfertigungsartikel — daß unsere in dieser Richtung geschriebenen Artikel alle confiscirt wurden, was der edle Dr. Jacques vorsichtig verschweigt, müssen wir entschieden dagegen protestiren, daß wir die Beseitigung der betreffenden Lehrer und Schulaufseher angerathen haben; wir verlangten bloß, daß ihnen die Mitwirkung für den Deutschen Schulverein verboten werde, weil zwei Herren Niemand dienen könne und hiemit nur die Demoralisation verbreitet wird. Mit diesem Vorwurf hat Dr. Jacques sich die dritte Lüge zu schulden kommen lassen." Sonderbare Vergeßlichkeit des „Ehrennarod." Der von Dr. Jacques bezogene Leitartikel betitelt „Der Deutsche Schulverein und das slovenische nationale Schulwesen" ist in den Nummern 25 und 26 vom 31. Jänner und 1. Februar 1882 erschienen und es ist ganz unwahr, daß diese Nummern confiscirt worden seien. Dasjenige, was Dr. JacqueS über die Rathschläge des „Narod" an die Negierung bemerkte, ist in dem Blatte Nr. 26 enthalten, es war übrigens dieser Rath schlag nur ein Vorläufer der famosen Klun'schen Inter pellation im krainischen Landtage. „Narod" verkündete als Vorläufer des Apostel Klun folgendes Evangelium: „Schon der Bestand des Deutschen Schulvereines in Krain ist eine Ungerechtigkeit, indem er unseren nationalen Tod beabsichtigt . . . Aber wundern müssen wir uns, daß die Regierung in der jetzigen Thätigkeit dieses Vereines nichts Ungesetzliches und Gefährliches erblickt, obschon in Folge einer solchen Wirksamkeit die völlige Verfall unserer Lehrerschaft und unseres Schulwesens unausbleiblich wird. . . Doch wird eö schwer sein, diesen Verein ganz zu unterdrücken, daher wenn man ihm schon gestattet, Privatschulen und Bibliotheken an den Schulen der slovenischen Landestheile zu gründen, man ihm entschieden verbieten müßte, den öffentlichen Lehrern für die erfolgreiche Germanisirung Gaben zu verabreichen und Letzteren solche anzunehmen, weiters ist den Schulaufsehern und allen Schulbehörden strenge zu verbieten, mit diesem Vereine in irgend welche Verbindung zu treten und in seinem Sinne zur Germanisirung mit Gewalt — mittelbar oder unmittelbar — auf die Lehrer Einfluß zu nehmen; darauf sollte man strenge sehen. baß alle gegen dieses Verbot Handelnden strenge bestraft und, wenn es noth thut, vom Dienste entfernt werden." Auch von diesen brutalen Vorschlägen hat seinerzeit das „Laibacher Wochenblatt" in der Nummer vom 11. Februar 1882 unter dem Schlugworte: „Ein Vorgeschmack slovenischer Freiheit" Act genommen. Bei solcher Kampfweise des „Narod", dem als Helfershelferin die „Laib. Zeitung" würdig zur Seite steht, müßte die deutsche Presse für ihre Citate aus slovenischen Journalen stets auch den gerichtsordnungsmäßigen Beweis des wirklichen Vorkommens derselben und über die Richtigkeit der Uebersetzung beibringen. — (Mandatsniederlegung.) Die Herren Dr. Josef Supp an und Josef Luckmann haben ihre Mandate als Gemeinderäthe der Stadt Laibach zurückgelegt. — (Ovation.) Die Bürgerschaft in Deutsch-Landsberg veranstaltete zu Ehren des dortigen Bezirkshauptmannes Herrn Dr. Jul. R. v. Vesteneck einen großartigen, von der Musikcapelle und den verschiedenen Vereinen begleiteten Fackelzug. — (Personalnachricht.) Der kaiserliche Oberstallmeister und General der Cavallerie Prinz Thurn und Taxis hielt sich zwölf Tage im kaiserlichen Staatsgestüte zu Lipizza nächst Sessana auf und kehrte am 15. d. von dort nach Wien zurück. — (Ernennung.) Herr Dr. Andreas Ferjantschitsch, derzeit Bezirksgerichts-Adjunct in Pettau, wurde zum Staatsanwalts-Substituten in Rudolfswerth ernannt. Die in Cilli erscheinende „Deutsche Wacht" fügt der Meldung über diese Ernennung folgende Bemerkung bei: „Diese Ernennung erregt in Beamtenkreisen um so größeres Aufsehen, als der Genannte nach kaum 8jähriger Dienstzeit, ohne vorher Gerichtshof-Adjunct gewesen zu sein, in die höhere Rangclasse vorrückte. Da „Slov. Narod" überdieß diese Ernennung als fettgedrucktes Wiener Telegramm bringt, also damit jedenfalls einen neuen Sieg verkünden will, so brauchen wir keine besonderen Glossen an dieselbe zu knüpfen. Der Rest ist Schweigen." — (Laibacher Volksküche.) Im Laufe der ersten Hälfte des Monates Mai d. I. veranstaltet Frau Hübschmann-Kellner unter Mitwirkung einheimischer Musikkräfte im landschaftlichen Redouten-saale zum Besten des genannten humanen Institutes ein Concert. — (Aus dem Vereinsleben.) Der Verein der Techniker in Krain zählt 68 Mitglieder. — (Aus dem Beamtenvereine.) Die Filiale Krain des ersten österr.-ungar. Beamtenvereines hielt am 8. d. in Laibach eine Hauptversammlung ihrer Mitglieder ab. Der Verein steht unter der Obmannschaft des Herrn Landes-Volks-schul-Jnspectors Pirk er und zählt derzeit 314 Mitglieder. Am Schlüsse des Jahres 1882 standen bei dieser Filiale 283 Verträge mit dem versicherten Capitale per 287.646 fl. in Vormerkung. Im Laufe des Jahres 1882 wurde der Betrag von 4200 fl. an Angehörige verstorbener Vereinsmitglieder verabfolgt, überdieß erhielten hilfsbedürftige Vereins-Mitglieder Unterstützungen und Geldvorschüsse. Verstorbene in Laibach. Am 6. April. Maria Siinöiö, ArbeiterS-Tochler, 2>/r M., Polanastraße !8, Attophie. Am 8. April Amalic Sinolö, Pnvate, 74 I., Wicner-straße 9, Emphysem. — Johann Plaser, Kellermeister, 84 I. 10 M., Theatergasse 4, LlaraLmus semlis. — Georg CibaSek, Oebstlcr, 26 I., Schiebstättgasse 2, Prodomal-Symptome von Blattern und Blutzersetzung. Am 10. April. Maria G»zi, Bahnarbeitcrr-Gattin, L7 3., Polanastraße 3b, Enturluiia der UiiterlcibKorgane. — Lorenz !üe»iöj>ar, Keuschler, 4l>/, I., Schwarzdorf 1, Blattern. — Albino Poljanc, CommissioiiärS-Tochter, 4 W., Schießstätt-gasse 18, Airophie. Am II. April. Maria Mosche, FinanzsecretärS-Witwe, 68 2., FranzlSkanergasse 16, Altersschwäche. — Anton Toni, Heuschlerr-Sohii, 7 I., Jlovea sö, Blatter». — Melchior 2iv!e, TaglvhnckS-Soh», 4 M., H"h»erdorf 13, straisen. — Anna Brunner, Private, I8V, I., RathhanSpIak 17. Limgen-und Achllopftubcrkviosc. — Hedwig KotlovLck, Strafhaur- Ditraiifskherr-Tochter. 22 M., Lastellgafse 10. Fraisen. — Anna Rieder, Hau»b«sitzerin, 68 I., Lheatergasfe L, Gehirn-ambalie. Am 12. April. Rudolf Svetlin, AnstreickerS-Solm, ll M., Polanastraße 17. Lungenfncht. — Balbina TrampuL, Zucker-bäckergesellenS-Tockter, 2 I., Alter Markt >3. Bronchiti«. — Avollouia llrba», Taglöhneriu, 83 I., Kuhthal II, Lungenödem. — Josefa Terdina, GastwirthenS Wilwc, 68 I., Hühner-dorf 1. Nehirnfchlagfluß. Am 13. April. Maria Virant. Näherin, 50 I., Rose»-oasse 3, Lungenschwindsucht. — Johann Jeloveau, SchlosserS-Eolw, 8 I., Deutsche Gaffe 9, Lmigenphthyse. — Johann Schönflllnei, Schneider, derzeit Zwängling, 17 I., Polana--ami» 5V. chron. Lu»l-:entnberkulose — Franz Januiik, Postillon, 58 I.. Wienerstraße 7, Lungentuberkulose. Ai» 14. April. Joliann LaSuik, ArbeitcrS-Sohn. 4M., Lriefterftraße 24, Lungenphtbysis. An, 16. April. Josef Gr:I, Stkindriickers-Sohu, l'/r I., Krakanei'gaffe 5, Lungenlähinung. A>» 17. April. Emerika GoliaL, HanSbefikerS-Toibtcr, K'/r J.> PeterSdan m 65, Bronchitis. — Anna Kokalj. Spinu-fabrikS-Arbeitcri«, 36 Pctersstraße II, Erschöpfung. --KraiiciSca Francot, WirthSPächterS-Tochter, 5 M., PeterS-straße 4. Bronchitis. Am 18. April. Johann Jenko, SchneiderS-Soh», 5 M., Petersstraße 38, Fraisen Im L i v i I s p i t a l e. Am 5. April. Josef JaneLiS, Taglöhner. 35 I., Darmverschlingung. — Helena Oblak, Bedienerin, 52 3., Schok. — Maria Ocvirk, JnwohnerS-Witwe, 44 I., Tuberculosis pulmonum cbron. — Am 6. April. Martin Oebular, Inwohner, 65 I., Erschöpfung der Kräfte. — Am 10. April. Helena KerLi?, Inwohnerin, 79 I., Alter»-schwäche. — Franz Petrovkiö, Tischler, 60 I., chron. Lnngen-tuberkulöse. — Josef 8abcc> Schreiber, 70 I., Speiseröhren-krebs. — Anna Taviar, Inwohnerin, 75 I., chron. Lungentuberkulose. — Am 14. April. Mathias Oehovin, Taglöhuer, 64 I.. chronische Lungentuberkulose. — Gertraud Cotman, Inwohnerin, 74 I., Nara8wu8 senilis. — Am 15. April. Josefa Gorup, Inwohners-Gattin. 51 I., Dementi» paralv-tica. — Am 16. April. AgneS Jerneji'iL, Inwohnerin, 50 I., Bauchwassersucht. Im E l i s a b e t H-K i n d e r s p i t a l e. Am 12 April. Valentine Pel.a, Schusters-Tochter, 2 I., Polanastraßc 18, Atrophie. — Am 13. April. Johanna Ziller, Weichenwächters-Tochter, 2 I. 1 M., Polanastraße 18, Tuberknlose. Im Garnison» - Spital e. Am 13. April. Johann Stefiüiö, Unterkanonier, 23 I., pleuritifche» Exsudat. Wittcrnngsbulletill aus Laibach. 13 14 15 1« 17 18 18 Luftdrui inMilli meiern auf ü reducirt LageS- mittel ILi» S ,Tage«- jmitlel 729'k 733 1 736 737 k 73« 9 731'1 Thermometer nach lielstu« Mari-iMini-I mui» ! min» »4» 7'6 11'5 4- «0 8 0 4- 8 3 -t-11 4-N'O -t-10 3 4-lS'S -I- 3 4 4- I S 0 9 S t 4-18 3 4- 5'9 . 13^ -i- 3'I Nieder-schlag in Millimetern 01 WitterungS-Charakter 00 00 0» 00 00 00 Bewölkt. Nachmittags etwas Regen. Bewölkt. Wittags Sonnenschein, Nachm. heiter, kühl. Wechselnde Bewölkung, Strichregen in der Umgebung. Reif, Morgennebel, tagsüber ziemlich heiter, windig. Morgens bewölkt, tagsüber ziemlich heiter, Südwest mäßig. Morgen« bewölkt, tagsüber heiter, windig. Heiterer, windiger Tag, Abends bewölkt. Eiluiesen-el. Verehrliche Redaction! Das Namensverzeichniß der Wähler aus Anlas; der letzten Gemeinderathswahlen wurde dießmal ausschließlich nur in slovenischer Sprache aufgelegt. In der Sucht zu slovenisiren ließ man sich hiebei zu wirklich schon drolligen Leistungen hinreißen. Bei einer nur flüchtigen Durchsicht siel mir z. B. der Herr Dr. Pogaüar Alatoust und der Herr Schaschel Lrsölco in die Augen. Also nicht nur die deutschen Namen, auch der griechische Chrysostomus und der lateinische Felix sind unseren slovenischen Spmchmachern bereits ein Dorn im Auge. Auch das Wort „Notar" findet keine Gnade mehr und wird in,,l> vl 6 2 nik" verballhornt. Der „k'eldeo^inajster" lieft sich ebenfalls nicht übel. Ueber eine Reihe anderer Ausdrücke scheinen die slovenischen Schristgelehrten wie gewöhnlich nicht einig zu sein, da ein- und derselbe Name bald so, bald anders geschrieben wird, u. s. w. u. s. w. Hochachtungsvoll Ein Wähler. Correspondenz der Redaction. Herr» It. I». in Laibach. Daß die Nationalen nach Wahle» eine Siegesfeier veranstalten, bei denen e» überhaupt keinen Kampf gab, braucht Sie bei diese» Herren nicht zu wundern ', diese lieben e» eben auch, wo keine Anlaß dazu vorliegt, zu demonstrireu und große Worte zu machen — Jeder nach seiner Art. Die liberale Partei hat gar manchen Wahlsieg nach heißem Streite zu verzeichnt» gehabt, aber niemals eine Feier deshalb veranstaltet; die Nationalen bringen eiumal ihre Kandidaten bei Vollständer Wahlenthallung der Gegner durch und halten eine Siegesfeier! Sarß VorÄivriiilKoii von Papier,Bronce,Messing Blech, Sargfiiße, Leder- u. Beiuschlüssel schilder liefere ich in größter Auswahl billiger als überall. Ich versende Probesortlmente, genügend für 10 Särge enthaltend, Bordüren, EhriftuS, Mittel- und Seitenstücke, Schriften u. s. w. überall hin franco gegen Postnachnahme oder Voreinsendung von 3 st. ö. 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IllWL' (mit ktni) /.um in «iis ^!,8cl>6 ru 8teclr6ii II. l.2r>, keinoro ü. l.7k>. oxtrnkoiuo mit xrt>88. k>i>tisol> 1>iii8k>n ll. 2.50 UMl 8i> Iu ror u. voiIü88licIiei >Vvttor- ^iirei^sr lt. 2, fsinLt aä^u^tirt, in ganz neuer i'raolit-vnllcr ». 2.75. D»- l^rüometer), um 8ofo,t üu M'ltennvn, »l> der >Vein von ii68sorer oiler gering. (j»»Iitilt i8t, M Kr. Denier, plüentirtoi'Llilcliprvt'er rum llntor-8»clien elvr Alileli, unä um deren tjuulitüt /,u con8tu-tiren, >1. l.75. DEk' res 8v8tem) sllr vurinv8 uml Icultv8 I!ull, 8,x eu ll ti>r Xintli r-Iillder/uempselilen 75>kr., tl. 1.50. MEL. Kleine extr.it'eine vc»> uu8- ee/eiekuotor ^Virkunj; ru 45lvvvj;lioli, um 8ell>e in iedom bcliediMN >Va88er-i;»88!n l'ukron lassen ru können tl. Z.50, ll. 0, ll. l2. ») «—1 V i< «I« rvi iIi!l»s< r I« I xr<»>>- tloittlimr ^»I»rilt^>«rriü«>. H « ^,»E I»« „nur direet ru dviüokon von" iLH«ßxi I» rniL üdor 200 prl^oUrvollou II1uü1.rLr.1onon ..Uorvorrn^onävi- Noukolton" VON tL ^cr. (tu Lrlokmarkou) „t'l'LLOO '! Telegrafischer Cours vom 19. April. Pi.vier-Remc 78 35. — Lilber-ilicnie 78 90. — Kold-Rente W 10 — lStiOcr StaatS-Anlehen IÜ2 25. — ^nnkaetien 835'— krcoilaetie» 312 sO. — London 119 75 — Silber—.—. K. k. Münldncntin 5 60. '.?0-HnincS-Atncke 9.50. lülau diele Lew Vlüvkv äto L ««.««« Mrk t1»llpt-6evioli im xünstixen p'sUe bietet die Ulnin-1 I»»i^vir velokel vom senelimiet und gLr»utirt irt. vis vortksilliLfts Lrurieiitun^ de» neuen klsne» I ist derart, dass im I^rmie von veniZen Llonüten durek l 7 6Ias8vn Lrnr sickerenI Liitscdeiduirxllommell, darunter bekinden »icli Raupt-1 trsffer von eventuellI^srk SQO.ttOV, spsciellLverl 1 Oev. L I»l. »«»,».«»«»«» 2l«6^.LLl KV.«»»« 1 s««.««« 50 LN. .«»«« 2 LN I«»«.««« 106 LN. »««« 1 LLl. »«»««« 223 LN. »»«« 1 LN. ««»«»«»«» 6 LN. 1 5«« 1 LN. r« ««« 515 LN. » ««« l LN. ««»«»««» 869 LN. L«« 2 LN. 5«.««« 26,820 LN. 1TS l LN. ^« «<»«v I LN. »«.«»««» 17,965 6evinne L N. 200, 8 LN. 1 S.««« 150, 124, 100, 94. 67, 40, 20. Von diesen Oevinnsn ^elkn^en erster 6IL888 4000 im Keskinintlivtr^e von ÜI. 157,000 2»r Ver-loosung. Oer Iltruptlrell'er I. (,'lusse betrsCt >l. LO-8VO und steigert siel, in II. uuk öl. III. LI. r« «»«»«, iv l »««»«»«o, v i »« ««»», VI. Ll. >«»«».<»«»«», in VII. ulier auf sveot. 1 «»««» spee »««» »«»«» »«0,0«« etc. etc. vis Os>vinnrie>iunZen sind plruiinässiZ amtlick ke8tee8tellt. 2nr n!lcl>8te» ersten Oevinnüieliung dieser xros-sen vom Ltaate ^irrantirten OeId-Ver>08Unekostet 1 ermsies Orixinsl-I^usnur Llark 6 oder ü.3>/,ö.L.-R. 1 ü^ltiek ^ n n 3 ^ " 1 viLrtel n 90 Kr. « Xlle ^nttrüxe werden sofort geeen Linsenduiiß, ko8tein2»I>lune ocler luiirlime des Letraxiss mit der ßrössten 8orglri.lt a,u8geflil>rt und erdült ^eder-m»nn von un8 die mit dem 8tLLt8vappell versehener» Ori ein »1-I,o se selbst in Lünden. Den Lestellunben werden die erkorderlicben »mt lieben kläne xrstis beixefüßt, ».us ivelcben sovvod! die Lintbeilung der Oewinne auf die rssx. 6lL88kn, s,Is »ucb die betrvtl'oudvn ^iulugen xu erseben sind unä ssadell vir naeb ^«der Liekunß Ullserklllllteressenten unLukgefordert »mtlicbe leisten. ^Xuk VerlanLeu versenden >vir den »intlieben klan srnnco im Vornus rur ^insiebtnalime und erklären uns t'ei ni'r bereit, bei ^iiclit - Oonvenienr^ die ose gegen liiieküttlrlung des Letrages vor der Siebung xurilcküunelime». Die /Vu!>2kI>Iung der 6vwinne ersolxt plLnmLssig promnt unter 8tn!lts-<.ir>rn»tie. Ilnsere 6oI1ecte war stets vom 61ücks be8onders begünstigt und lir»l>en vir un8eren Interessenten ott-mäl8 die grössten'l'reü'er »usberiLbIt,u. ». soleke voll I^»rk »S« «««», I«« «««, 8««««' «««««»,^«»<»««00 Voritussiebtlieb kann bei einem solebeu aut der gegründeten Hoternedmen Überall aul eine selirrego öetbeiliguvgmitöestimMt-bsit gerscbnot verdell, und l-ittsu wir d-tlier, um alle ^»tti itgo n.u8t»lirvn xn können, un8 die IZestellunxen bnldigst und ^edcnsnll8 vor dem »irF. I*. 8. ^Virdankon bierdnrcb kllr das uns seitber xs' scbenkte Vertrauen und liitteu durcll Linsiclit-nabme iu den amtiiclivn I'Ian sieb von den gro88ni'tig(!n Oeniiioclianeen ru tiberüeugsn, 1091 >velcbe diese Verloosungeu bieten. ZI. O. s 1»» I I I tsenbctten, Vetteinsatze, trntzc», abgenähte Bettdecke», Bettwäsche >c-, seine große ÄnSwahl von Vettfeder», fflaunien, Dunen nud gesottenen, Skoffhaare. PreiS-Cvlirante saninit Zeichnungen gratis und franco. s > Schnelle und sichere Hilfe für Magenleiden und ihre Folgen. Die Erhaltung der Gesundheit brüllt einzie m,d allein in der Erhaltung und Beför-»na einer guten Verdauung, denn diese ist die okkündbedingung der Gesundheit und des körxer-W und geistigen Wohlbefindens. Das bestbe-!^?brte dl- Verdau,,ng z» regeln line rickliae Blutmischnng zu eirielcn, die verdorbenen und fehlerhaften Bestandtheile des Vintes zn entterncn ist der seit Jahren schon allgeuieln bekannte ! und beliebte , - > lA. Rosa 8 ^vbvn8val8um. Ädrecken, Deib- und Magenschmerzen, Maa, EamK 1 -b-rladnng deS Magens mit Spe.sen. D-Wleimung. Blutandrang, Ha.norrlio.den, D/aue,leiden, Dar,nkrankt,eite,>, Hypochondrie ^.d Melancholie N der,elbe i»»> ein siche-seiner ° uSge^iai n e^ , xi« t ^ , geworden und Hai M -ine allgemeine Verbreitung verschafft. Eine Masche 50 kr., Doppelfla.che 1 fl. sausende von Ancrkcnnimgsschrciben liegen zurAnsicht Derselbe wird auf frank,rte Zuschriften gegen Nachnahme des Betrages nach alle» R.ch-i tunaen verschiebt» > " Herrn Apotheker B. Fragner in Prag. im Oktober 187« von Ihrem .Dr. Rosa's Lebens-I >!-?^"<^!-isckicakkaufr, ich habe nämlich schon viele Jahre an aelktten wa« mich veranlaß,., einen Versuch zu 1 Na» einer '!eit von 8-N Tage» Hai sich diese» Leiden, «L Dan? a-M verloren. Schersuche daher mir 4 Flasche» l . denselben als HauSmittkl der der Hand zu haben ; kann »iese^M'ttel l-dem de-rartigen Leidenden anemxfehlen. ,ch kann diese« >' Achtungsvoll ergebenst r»rl I»»?.'- Strohhutfabrikant in Dresden. MS" schaftS-Kutscher n. 1 Diener lind 1 BadehauSdiener. Dienstplätze wünschen: Ha»r-liällerin, Erzieherin, Bonnen, Holel-Stnbe»mädchen. Kasfie-rine„,Lade„n,ädchen.Köchi„en, und vanSkaechte. Verkauft werden: Divan u. a. Möbel, illnstrirle Zeitschrift „lieber Land n. Meer" <1832). Gesucht und ausgenommen werden: 3 große und 4 kleine Wohnungen in Laibach, S HandlungSlehrlinge. i Herr Nähere« i„ « 4ln.. oneen - Vurea n in Laibach, in der Herrengaffe 12. l1097) HH » r i» u u K ! " um unliebsaine» Mißversländnisien vorznbengen. die V T Herren Abnehmer, überall ausdrnck-- Dr Rosa sLebensbalsan, ans V. Fragners in Prag zn verlangen, denn ich habe die M^rn^lmiuna aeinacht, daß Almekinern an manchen Wahrnehmttng gcn'l' LebenSbalsai» und nicht aus- Ortt-'^wc.m ^°.^'^^..öbalsa.n verlangten, eine bÄbige.Ät 'virkende Mischung verabreicht wurde. « Ls-» vr kosa's Ledvasdalsam - «»».-.»I, r V Pieeoti , Apotheker I. S v o-^ ^ Aimtlieker^ J„> ». T r „ k o e z l, . Apotheker; n . r «potheker: Karl ^,lh. M"yr> . . r Dom. 1 rö l i Apotheker: 8t I» ' Josef M o ö n i k, .zzoll, «v" / Apotheker. mvotbeken nnd gröstere Material-«ammr»,«, ^ --^„..^..hadenDepots ^dl«naen.n^e.t-rre.w-....garn > --------— dieses Lebenobalsams.___________________ VraaerUniverjiit-Hilnssulbe, ^slLcrcs und erprobtes Mittel zur Heilung atter ErMimdillllien, Wuiiden und Geschwüre. > - tt,! n>i!d mil si^c'nn angewendet bei der ^ i!nna Milchstock,l„ü nnd Verhärtung der wklblichen Lntrunduug. w ^ ^,ndc» ^ bei Abseessen. m^.s^mären Literpnsteln, Karbunkeln; bei Nagelgeschwü- Bli'tschwnrcn. n>^t^ W,.r,,i „der an derZehe; ^^Ni-rlürtniiüen, Ans>l!wrllungen. Drüse,liieschwiilslen. b" bei», »cvcrbeine , bei rhrnmat,scheu und A isch vellnnücn : chronische" Me c>,k«e„tzü»-g.cht.schcn f'd' H„„d nnd Düften ^ be, Nerslau-düngen dc, Kranken, bei Schweißsüßen ibneranaen: be, ansgesprungenen Handeu nud « ^.^?tiacn Schrnndcn I be, Äeschwnlsten vom «-> ,ch klcchteuM ,c>°' ^ a„,'„ Schäden, eiternde,, W»»dcu ; Krebs- der 2ns U^ 'offe„°!, s;ü^'. «Ln,W,düngen der «no^en-geschwn'cn. ^^^„oen. Geschnnlsle. Be,Härtungen, haut >c. Al j„ kj,r^s,cr Zeit geheilt; >vo cs "' »Citerbildnnggekonunen,st. nnrü dasGesch,niir biester Zeit ohne Schmerz aufgezogen nud geheilt. In Dosen» 25 und »L kr. « S U « » I» » > « " ttckste Mittt^bekann^ Heilnu^d!" Lch.v-rhorigkc.t uud Ein rationelles und erprobtes Heilmittel für Grilstkmnke, Bleich süchtige, Blutarme, bei Tubcrculose ^Lungenschwindsucht) In den ersten Stadien, bei acutem und chronischem Lu jeder Art Lungen-Katarrh, usten, Keuchhusten, Heiserkeit, Kur, athmigkeit, Verschleimung, ferner für Skrophulöse, Rachitische, Schwächliche und StcconvaleScenteri ist der vom ^uNu» k»dn^ in ji»n bereitete urilerphosphorigsaure Ca!k-Clsell- : Hüter Appetit, ruhiger Schlaf, Steigerung der Nlulkildung und Knocheukikdung, Lockerung des Austens, Lösen des Schleimes, Schwinden de» Hustenreizes, der nächtlichen Schweiße, der Wattigkeit, unter allgemeiner ArLstezunahme, Kettung durch Aerlialkung der Huverkeln. (losz) io—i K8 8vl»rv1kvi». Herrn Jul. Herbabny, Apotheker in Wien. Por einem Jahre war ich in Folge körperlicher Schwäche, deö täglichen Erbrechens eines zähen, schleimigen, mit Blut untermischten Speichels, großer Athem-beschwerden und nächtlichen SchweificS bereit« nicht mehr im Stande meinem Berufe als Lehrer halbwegs nachzukommen. Nach vielen nutzlosen Arzneien ' griff ich, durch die Vorsehung geleitet. nach Ihrem Kalk-Eisen-Syrup. Ohne Unierbrechung in meinem für die Lunge so anstrengenden Amte fühlte ich nach Verbrauch der ersten zwei Klaschen dieses SyrupS grofie Erleichterung und gelangte nach kiensumirung weiterer S Flaschen desselben mit meiner Gesundheit wieder in normalen Zustand, so daß ich mich verpflichtet fühle, lkuer Wohlgeboren meinen und meiner Kinder wärmsten Dank aui zusprechen. Luggau, jkärnte», 1. Februar I88L. / «,«/ »»«» Schulleiter. Preis einer Flasche tsümmt belehrender Broschüre von Dr. Schweizer) 1 fl. 25 kr., per Post 20 kr. mehr für Packung Wir bitten, ausdrücklich ltslk - Iii-«e» - 8xr»p >«» II,-i-di»bn) z» verlangen und auf obige be hördlich protokollirte Schutzmarke zu achten die sich auf jede Flasche befinden mutz. General-Versendungs-Depot für dieProvinzen: v»6ll, kpotdvko „L. »LrindvrLißLsil" des Ntudan, Lcaiscrstraste 9V. Depot» ferner bn -cn Acrrcn Apithckcrin : ,Z. und I. V. I i r 6I,ristokol6tti, /^uiistti, LeravLlIv. VorrLtlnx dsi Peter ^sod. L.uekmL»n unä ia ä«» Xpotkelcen Wild. nnä V. kloeoll in I^Lid»ed, Dow. ILirroli in Ruäoltv^ert n»ä in allen XpotLo^cen unä rsnow-mirtsn HinerLlv»«8sräsp0t8. gWk' 8s "irä vrsuedt, «tods LnsärüoLUoX ru vsrlanxsn. vil> >>r8« nitllNF8-virt klinn in Vu«l»pe8t. ttie ..Vranre ^oset-vitterqneNe" »ied »I» Eio »ll» unri niokt ru »utiö-tenäe» Mliltel. ^U8»er6«n» I»»t 8i« var äen ük^ixen. r»ut 6ie I)»nmen1IeeruvAs ^virlLeaäeiK AIiner»lH^»88ei'iK noek äen Vonrux. »i« von «ten unll ol»»e kervorrur^feQ, xenonrmen 1. ^nni 188Ü. (1064) 10-S ?rok vr ^lois Vs.Ivota Kais. u. kön. Allerhöchste Anerkennung Eli» «I 1 Mchenlierg Goldene Medaille Pari« 1878. : I ,» 8 1 ^ I ^ ^ ^ It. Eine Fahrstunde von der Station Feldbach der Ungarischen Westbahn. Bcffillll der Saison 1. Mai. Alkallsch-muriatische »nd «isensäuerlinae, Liegen, mölke, Milch, Fichte,>n»del- und Ouellsoolzerstäu-bungS-^nhalationen, kohlensaure Bäder, Stahl-, Fichtennadcl- und Süsiwasserbäder, kaltes Vollbad und hydropathische Eure», k^lcichciiberger «nd ÄohanntSbruniien Mineralwasser» sowie Lnellenproductc zu beziehe» durch alle Mineral-wasfer-Handlungen, sowie durch die Vrunnen-Direction in Gleiche,ikerg, wohin auch Anfragen und Bestellungen von 1U- l Wohnungen und Wägen zu richte» sind. (1091) Lsiüff kmr ^onO-ögL Wi. (nicht zu verwechseln mit IL I» » ck i ürr « r), unmittelbar an der österreichischen Eüdbahn-Etation "riiirer, in der schönsten Geqend, der sogenannten „steierischen Schweiz", 8'/> Stunden von Wien entfernt. Die hier befindlichen mächtigen Akrato-Thermen von 38 Grad Celstu« bewähren sich vorzüglich bei ^«rv«nleicken, Vnterl«-ili8- und k'i'»ueir IirL»lLi»^i»r„,„Id. »vl»,«rrr lt<-o«nv»Ik,keor., kiek«, Itke>li»»ti»iuen. Oülenkslciü«», Haut et«-. >»c. Schöne, schattige Promenaden und die reizende Umgebung verleihen dem Bade eine weitere Anziehung«kraft und stehen z» Au«fiügen elegante Equipagen bereit. «lelitriielie »ei<-u«-I>«„nx. Telegraphen- und Telephon-Lerbindung in allen Gebäuden der Anstalt. Die Sommer-Saison beginnt am 1. M»i, doch können sLmmtliche Räume de« Kurhauses da« ganze Zahr gebraucht werden i «Ile »rLlIieli« Qeltunx übei'niiiiml Ilei'i' vr. Al. Ititler V. 8eI>ön-I'ei-Ia»l»>r »nd ertheilt nähere Auskünfte di, 1L. ^i>ril, ^ kon. I., 8«!>,>i>I»te>'i>x»»,e !». Anfragen beliebe man direct zn adressiren an die rll) Ein 4 Liter-Füßchen Weiß oder Rotliwcin fl. 2.10 franco nnd spesenfrei per Nachnahme, 'ZLZ Z v V 6 L L o a ^ °c> L Uro 48.- 3.— >Vik!llWMiMiKe! Die Rnmburger und schlesischen Fabriken haben ihre Lager bei der k. k. Kos - seinen - Wäsche - Aaörik « ! «»« > Wien, MnriiihilferstrKße 25, zur Liquidation durch den gefertigten beeideten k. k. H. Schätz-Mtister zum Schätzwerte, und zwar mit 35 Procent unter dem normalen Kostenpreise, »in schnellen Absatz durch kurze Zeit zu erzielen, bestimmt. E« wird gegen Geldeinfendung oder auch gegen Postnachnahme (bei Beträgen über 5» fl. franco) zugefendet, laut Schätzung: 1 Dtzd. weiße oder färb. Herrenhemden mit oder ohne fl. kr. Krägen (Halsumfang mit Papierstreifen oder Zentimeter anzugeben) fl. 15.—. 18.—. 2-1.—, die feinsten .... 30.— 1 Dtzd. Leinen-Herrenhemden fl. 24.—, fl. SK.—, die feinsten 48.— 1 Dtzd. Herren-llnterhosen mit Zug fl. S.—, 12.—, IS.— bi» 18 — 1 Dtzd. Seinen-Herren-llnIerhosen mit französischem Besatz zum Knöpfen fl, IS.—, fl. 18.— ... ..... 21.— 1 Dtzd. Shirting-Damkn-Hemden, glatt fl. S.- bis fl. 12.— m. geflickt. An- u. Einsätzen fl. IS.—. 18.—. 21.—. feinste 30.— in Leinen, girantirt beste Sorte, glatt fl. 18.— . . . .21.— geflickt in modernster Au»führnng f. Auistattungen fl. Z0--fl. 38.—, 12.—, 18.—. Die feinsten kosteten um die Hälft» mehr. Damenhose» (3 Größen) ver Dutzend fl. 1».— bi» 12.—, reich gestickt fl, 18,— bi«......................21.— Nacht- »der Neglige-Jacken, da» Dtzd. fl. 12.—, 15.— . 18.— mit reicher Stickerei, das Eleganteste fl,21.—, 30.—, . . 12.— Weiße Dainen-Shirting-Ninerröcke, das Dtzd. fl.lS.—, 18.— 21.— mit Stickerei fl. 38.- ........................... Schwarze Moirö- od. färb. Kothröcke per Stück blo» fl. r.— Damenschürzen, weiß, kr, SO, 7S, fl, I.—, mit Stickerei auch in schwarzem Lustre mit Satz fl. 1.—..............1,5V Barchent-Schnürl- oder Piquv-Jacke, Hose oder Unterrock, per Stück nur fl 1.— , 150 bi«.........' . . . 2.— Damen-Schlafröcke (Maß: Vordere Länge, Brustumfang) ans grau Leinen, eleg. färb. Creton. Pr. St. fl. 3.—, 1.—, S.— Damenstrümpfe, weiß o. Modefarben, pr» Dtzd. fl. 4.—,6.—, 1».— Herren-Fußsocken Pr. 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Beste, fl. 18.-. 20 -, .................................»»-- 1 St. 30ell. Shirting st. 5.—, k.—, 8.—, der beste . . . 9.— 1 Dtzd. Leinen-Handtücher ff, 1—, S.—, 8.—, . . . . 8.— I Tischtuch oder färbigeS Kaffeetuch bloS fl. I.—, 1.50. 2.—, 2.50 1 Dtzd. weiße Tisch-Servietten bloS fl. 3.—, 1.—. S.—, . K.— 1 Damastgarniturf. K Pers. ll Tuch u.KServietten) fl. 5.—, 7.— für 12 Personen da« Doppelte. 1 St, 12 Bettleintücher o»er für Deckenkappen ohne Naht, fl. 18.-. 20.—, 21.-. 30.—. .......... 38.- RegenfchirmmitCloth fl.2.—,3.—, Seide, diefeinfl. fl. 5.— K.— Auch sind zu beziehen: slOKO 12-10) 1 Stück ord, 30ell. Leinwand fl,1—, 1 Dtzd, ungebleichte Hand-tücher fl, 1.50, 2,—. 1 Dutzend kleine Taschentücher 70 kr, bi» fl, 1,—. Servietten per Dutzend fl, 2,—, Kaffeetuch, per Stuck 39 kr.; kurz, alle Waaren, die irgend wer annoncirt, und zwar «»« 1» M « x» «->»-. 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Beriand, iu Original-i^taschen :> I st, SO kr, -^undProbe-Klascheu » I fl, durch «. «>»«, ün» Z 2» 3 ».I.II,»> I>: bei ,^err„ l»d. Mahr. (1087) ,4 , i „ *», i»11, «i ^ i > - - 8 X re x x X X X X X X X X X K X X X X Schutzmarke »17' Ol»«« diese gesetzlich ^eponirte Schutzmarke ist jeder Gichtgeist nach Dr. Mali« sofort al« Falsificat zurück-zuweilen. 'ZVN 6iiAW8t iim!i !!z. r» 50 kr. ist entschiede» da» erprobteste B!;tlel gegen Gicht uud Rhen-niatisinns, Gliederreißen, Krenzscdmerren, Nervenschmerz, Anschwellungen, Steifheit der Muskel» nnd Sehnen rc>, mit welchen! nach kurzem Gebrauch diese Leihen gänzlich behoben werde», wie dies beieiis niasseuhasie Da»klagu»geu beweisen können. Herrn v. Apotbeker i» vaibach. Ihr nach I»n. L >'>0 kr., sowie anch Ihre habe» sich bei nieinei» 2V, Monate andauernden Leide» an Keeuz-schmerzen nnd Glieoerreiße» vorzüglich bewährt» daher ich Ihnen für diese Arz-neien nicht aenng meinen Dank und Anerkennung „»»sprechen kann. Mit Ächtung 10. Sänner 1882. ^ »«!»«»» « ausgezeichnet gegen Husten l Heiserkeit,HalSschmerzen, Vrust- und Lnngenleide». 1 Flasche 56 kr. Er ist wirksamer al« alle im Handel vorkommenden Säfte und Svrupe. Diele Danksagungen erhalten, Dorsch-Leberthran, gen. 1 Flasche 80 kr., doppelt groß nur 1 st. A»athcrin-M»»dwaffer, treibt snfort den üblen Geruch au- dem Munde. 1 Flasche 4" kr. Blutrei„Lg»mgs-Pillen, k. k. prw.. lL tausendfach glänzend bewährt bei Stulilverstopfunge» , Kopfschmerzen, Schwere in den Gliedern, verdorbenem Mage». Leber-und Nierenleiden ic. In Schachteln i^21 kr., eine Rotte mit 8 Schachteln l fl. 5 kr. Persendet wird nur eine Rolle. Diese Pille» sind die wirksamsten unter Allen. Obige nach langjäbrigen Erfahrungen al« »orzüglich, wirksam anerkannte SpecialitLten sührt stets frisch am Lager und versendet sofort pr. Nachnahme die ZA Eilchorn - Apotheke des «ssnl. v. ^ 28-8 >" Laibach, Rathhausplatz Nr. „027) Möttling, Alpenkräuter-Syrnp, kraLnischer, xxxxxxxxxxxx X rtttrexxxxxxxrer« Ei» Deeennium ist seit der stiiiauzkntastrophe des Jahres 187it abgelaufen und so wie damals die große Ileberspeculation und da- Borliandensei» vieler unberechtigter Existenzen in dem Kreise der Bankinstitute den Zusammenbruch alles Morschen her-beisühreii mußte, ebenso sprechen heute alle Momente dafür, daß n ir einer neuen ziehen : denn die aufgehäufteu großen Baarbestände danr keine auch n»! Börse-Epoche entgegen g finden dnrch die allseiti ge Gcldabundanz nur halbwegs ent- sprechende Verzinsung, mnsscn somit Anlage in Papieren suchen, die politische Situation läfit den Frieden als gesichert erscheinen und unsere Bank-Institnte gehen wieder beruhigt daran, neue große Geschäfte zn entriren und ältere Operationen dcr Hinalisirung zuzu-sühren. Es ist somit der Zeitpnnkt gekommen, welcher den tiefen Wunden» die das Jahr 187.'k geschlagen, radicale Heilung bringen kann. Das gefertigte Bankhaus erbietet sich somit zur Ausführung von - TB M U » »» gegen eine mäßige Deckung nnd Bergütnng von nur fl. S.50 Courtage per Schluß, frauco Provision nnd Berechnung von liperc, Zinsen im Conto Corrente, während die Stnckezinsen zii Gunsten des Clienten laufen. Die gekauften Effecten werde» so lange i»> Depot gehalten, bis deren Verkauf mit entsprechendem Nutzen möglich ist, Depot per Schluß 3- 500 fl. baar oder Effecte». Wir ertheilen bereitwilligst uud franco unsere ans den nllerverläßlichsten Informationen basireudcn Auskünfte und senden ans Perlangen nuferen Börse-Wocheubericht gratis nnd franco z». Wien, Wnllnerstrntze Ztr. 17. <>o77>° « Telegrain»,-Adresse r »«»»»-»«<- Das echte »r. «el»e -IlIlMl'ill-HuNlImM wird allerorts tei Krankheiten des Mundes und dcrZäbnevon den Nerzten mit den gröAten Erfolgen angewcndet. Der llnt'erzeicl'nete hat tei oe fchiedenen Krankheiten de« Munde« und der ZLHne da» priv, Anatherin-Mundwaffer de« k,k. Hof-,-ial>narzte« Dr, I. Popp in Wien und zwar stet« niit dem gröjlen Erfolge verordnet; er empfiehlt dasselbe daher au« ganzer lleher-zeugunq, Berlin, Dr. Born, Mitglied de« Wiener Doktoren-Üolleginni«. Z» haben in Laibach be>oli. Apotbeker; Paso Petrieic, L Pirkert. Galan-teriewaarenhandlungen; Ed, Mahr, Parkumeur ; C, Saßnik, Geb,Krifper; in Adelsderz: I. Knpferfchaiidt, Apotheker; Gurkfeld :F, BömcheS, A».; Jdria : 3. Warto, Apotheker; Krainburg: Schaunik. Apoth,; Atüdolfswert ; C. Rizzoli, Apotheker, so«ie in sä amtlichen Apotheke» und Galanteriewaaren - Handlungen Krain«. (lvri) D DaS diiiixst« reich-2 haltigste u. best- ^ > unterrichtet« ^ o»rln>xt5 1078 20-Z Me rli' MLliclier limiilie I würde piele Schmerzen weniger zu ertragen ha-ben, wenn er gleich die richtigen Mittel gegen stm Leiden zur Hand h.itte, E« >fl daher ei» Buch, welche«, »>k „Ur, A i r Y'S Heilmethode' die Krankheiten nicht »ur beschreibt, sondern auch glerch-zeitlg ärztlich erprobte und tausendfach bewährte Haui-inittel angibt, für jeden Kranke» po» größtem Wcrth. Äenannte, in Richter « 4>cr-lag«.Anstalt in Leipzig er-schienene Broschüre, derenTert durch viele Illustrationen erläutert ist, wird von K, Äorischek'« ttniverstlLt«. Buchhandlung in Wien, I., Ltephaniplay k. für 75 kr. 7—6 franco versandt. <9S8) «»««»«>_______________________________ Die anerkannt besten und »nverfcklschte» r ätherischen Oele nnd 8 garaitlirl MschMche LiPll'ursnrki'n bekomnit man billiger al« überall in der ersten Wiener äther. Oel- «.Essenzen-Fabrik, Wien» Grofie Schiffgasse I. 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Druck von Leykam-Josefsthal in Graz. Verleger und verantwortlicher Nedacleur: Kranz Müller in Laibach.