^li. 54. Dienstag, 7. Mälz 1893. 112. Jahrgang. Macher Zeitung. —^ .^,___ _____ >'>Ä«v"fi"?"'""s,: Mit Postverstnbun!,.' ganzjährig fl, ,5. balbjshrlg fl. 7 50, Im «°mpt°«r: °"" Inle«i, ,,l« ^ st !>50, Mr bi, Zustellung in« Hnu« gauMrig fi. l. - Insrr»lon««ebür: Für »^ "" <" 4 Zeilen «5 lr,, «tößere per geile N tr,; bei östelsn Wlederhollingen per Zeile » lr, ^^___________________ D^^"tl'" ernannt. Uichtamtlicher Hheil. ^. s«r Lage in Bulgarien. o?" Nien^^!"°"d "°n Coburg hat Freitag abends ? Vulaar,v '""^ Rückreise nach Sofia angetreten.! "Nana 3 ""artete ihn ein besonders feierlicher "" seine N^ ^völterung suchte ihm ihre Freude ^ Gewäbr?^^6 auszudrücken, in der sie eine ldMtMp V l die Consolidierung der politischen ?llanstaal '^ ^°"des erblickt. In den jungen M'chtlick n '«r?° "'cht durch einen jahrhundertelangen " dein 3i,, "Reprocess die regierenden Dynastien ^rchisck. ^c.!^idarisch verwachsen sind, wo das ^ zull^ ^"^ "st sich ausbilden und erstarken ^einwes'?« "" ^" Gedeihen des neuen staatlichen !^r Wert ^ ' "'^d begreiflicherweise ein ganz bcson-M s^/°""f gelegt, dass das Staatsoberhaupt l ^enfam's' ^'^^^"bindungen mit den großen ?8 "ach in Europa's in semer autoritativen Stel-bi? will kl'l?^ "°ch außen hm gekräftigt weide. Hunnen' i^ ? ^"^ regierende Haus durch oie'e Ver-ftncsen '" 7/ ^°ge sei. jene freundschaftlichen Be-M f'üider I k^n. welche einer friedlichen Entwick-V"unn a ? 1'"^ ^lus diesem Grunde ist mit der ^3^^"nedauernde Consolidierung eines natio- nalen Staates die auf die Gründung einer nationalen Dynastie innig verbunden. Gerade in Bulgarien, wo iwch so vieles in Frage steht, wo die endgiltige Sanction der bestehenden Öldnung der Dinge erst kommenden Tagen vorbehalten erscheint, macht sich dieser Wunsch besonders geltend, und hat deshalb die Kunde von der Verlobung des regierenden Prinzen im ganzen Lande ein freudiges Echo wachgerufen, ausgenommen in jenen russophilen Kreisen, denen jede Festigung der Stabilität unwillkommen fein mufs. Durch diesen Wunsch, die Gründung einer nationalen Dynastie unter den gegenwärtig nun einmal gegebenen Verhältnissen zu ermöglichen, wnrde bekanntlich die jüngsthin durchgeführte Vcrfassungsreform vollzogen, welche die frühere Ver-fafsnnasbestimmung aufhebt, dass bereits der erste Thronfolger der orthodoxen Kirche angehören müsse. Aus dem gleichen Grunde haben die russischen Panei-gänger die Abändernng dieser Verfassungsbcstimmung bekämpft nnd nachträglich noch, nachdem dieselbe bereits Gesetzeskraft erlangt hatte, mit Hilfe des hohen bulgarischen Clerus innerhalb und außerhalb des Fürsten-thums eine lebhafte und nachdrückliche Gegenagitation hervorzurufen gesucht. Durch russischen Einfluss bestimmt, hat sich der bnlgarische Exarch in Constantinopel an den Sultan, als den Oberherrn Bulgariens, gewendet, um die betreffende Verfassungsänderung zu hintertreiben und gleich' zeitig die ihm unterstehenden Metropoliten im Fürsten-thume selbst in ihrer Opposition zu bestärken gesucht. Dieser Feldzug des Exarchen gegen Stambulov und die von ihm durchgesetzte Verfassungsänderung verlief jedoch alsbald im Sandc. Auf drr H>ohen Pforte und im Sternenkiosk war man nicht gcnctqt, ihn zu unter« stützen, legte feinem Eifer manchen Dämpfer auf, und an demselben Tage, an welchem in Tirnovo der Metropolit Clement die für ilin verhängnisvoll gewordene Predigt gehalten, erklärte der Exarch in Constantinopel der Pforte, er verzichte fortan unter Wahrung feiner Anschauung für feine Perfon auf jede weitere Intervention Die Pforte hat ihm dafür Zugeständnisse bezüglich bulgarischer Bischofssitze in Maceoonien ge- In Bulgarien selbst fand die Agitation der Bischöfe nnd ihrer Geistlichkeit wenig Anklang beim Volke. Bis zum Ende der sechziger Jahre waren die höheren aeistlichen Würden im Lande von phanarwtischen Griechen besetzt, die im ausgesprochensten Gegensatze zu der sich allmählich entwickelnden nationalen Bewegung standen Ech 1869 erhielten die Bulgaren chr e.genes Exarcha und ««.mnale Metropoliten. In d.eser kurzen Zeit hat die neue Hierarchie noch nicht sich vollständig einzu« leben vermocht und ihr Einfluss erhielt einen neuen Stoß durch ihre russophile Haltung in der letzten Regierungszeit des Fürsten Alexander und seit dieser Epoche. Der ausgesprochenste Gegner der nationalen Autonomie und der verwegenste Verfechter des Russen« thums war der Metropolit Clement. Dieser Mann, der früher an der Spitze der Diöcese Sofia gestanden, hatte während des Krieges mit Serbien eine Verschwürung angezettelt, welche den Zweck hatte, den Battenberger zu entthronen. Viele unserer Leser werden sich noch der drastischen Episode des entscheidenden Schlachttaqes von Slivnica erinnern, an welchem in den Mittagsstunden Fürst Alexander das Commando feinem zufällig auf Besuch in Bulgarien befindlichen jüngeren Bruder, einem 2Ajährigen preußischen Gardelieutenant, übertragen musste, um spornstreichs nach Sophia zu galoppieren und dort Ordnung zu schaffen, nach welcher raf-hen rettenden That er in der Dämmerung wieder auf das Schlachtfeld zurückkehrte, um die mittlerweile eingetrof« fcnen ostrumeliotischen Reserven zum letzten siegbrin» gendcn Sturme zu führen. Clement wurde damals dieser Machenschaften wegen nach Tirnovo interniert, erhielt aber den dortigen Metropolitensitz. Jahrelang blieb er ruhig. Seit aber in den letzten Monaten der Exarch seinen Feldzug gegen die Verfassungsänderung begonnen hatte, stellte Clement sich in Bulgarien selbst an die Spitze der Opposition gegen den Prinzen Ferdinand. Das Schicksal, das er deshalb durch einen Act der Volksjustiz erlitten, ist bekannt und bezeichnend für die Stimmung im Lande. Die gewaltthätige Entfernung Clements von seinem Bischofssitze und der gleichzeitig erfolgte Verzicht des Exarchen auf jede weitere Opposition wider die Verfassungsänderung bezüglich der Religion des Thronfolgers hat der episkopalen Opposition die Spitze abgebrochen. Damit haben sich die Aussichten wieder aufgeheitert und sind die politifchen Gewitterwolken vorläufig wieder zerstreut, welche aus Anlafs der Verlobung des Prinzen Ferdinand mit einer katholischen Fürstentochter in Bulgarien aufzusteigen drohten. Die Art und Weife, wie der Vifchof Clement von feinem Metropolitensitze entfernt wurde, entspricht allerdings nicht den strengen Begriffen der Geistlichkeit, ist aber als ein spontaner Ausbruch des Unwillens, den die Agitation gegen die Verlobung des Prinzen Ferdinand auf Grund der veränderten Ver-fassnngsbestimmung über das Glaubensbekenntnis des Thronfolgers im Volke wachgerufen hat, bezeichnend für die innerpolitifchc Lage im Fürstenthum. Feuilleton. ^ Bernhardt in ihrem Pariser Heim. ^" bllte^MlMt gehabt, Sarah Bernhardt in zn besuchen, gleichviel ob in l z^lnit ein ^^' Neapel. Ncwyork oder Amsterdam, scheuen Verwunderung an den ^"gesch^^he aufgestapelten Koffern und Kisten ^ K^Nlach l .'"n, welche nicht allein das jeweilige Ehrend.. 3."" häufig auch die Emvfangsräume lls ^" Sv . ^ würde der Aesnchcr nach irgend h 3'lchen «,,"!> des fürstlichen und doch eigentlich 3 "! ihr?' "usschauen, für welchen SarahVern-^?lproche,I/Zencn Hänslichkeit zu Paris einen so 2 '^e G?H? hat Sarah geizt so sehr mit der ein^chnet >,' 7'^ Wd dermaßen auf die Stunde 5?" "n'va?«^" Kammerfrau gewöhnlich nicht 5,3' um?. Hunten bleiben, welche erforderlich auszupacken, von ein? M knsis "Aerin nie trennt: ein Bild ihres V"tvoll?„?.""' Nahmen - eine kleine Büste -! W«?äeug, ...a. memoes Angedenken — und ein ^«sst. «us emem Stück Türliss mit Diamanten ^rtvhHbares Zeichen von den Luxusgewohnheiten ^3" ("indeft^ i^l bloß das große schneeweiße' MM dafür l t !^s sibirische Eisbären mussten lMn), von welchen schon sämmtliche Vte^ ttattet wbcn Dieser königliche Teppich darf mcht fehlen, o Sarah den Fuß setz' Die wenigen Monate jedoch, welche sich die rastlos Thatige m ihrem Hemi u Paris gönnt müssen fie schadlos halten fur alle Entbehrungen nach dieser Seite hm. Sarah Bernhardt ist neblnbei auch eine Sammlerin von ennncntem Kunstverständnis nnd trägt Schätze aus der ganzen Welt nl ammen mn sich eine köstliche Augenweide während ibrer knapp zugennssenen Ferien zu schaffen. Folgen wir al o de/ großen Schansple erm m ihre Pariser .Häuslichkeit, welche mit den Jahren auch eme lebens-'frcudiac Physiognomie angenommen hat. Gab es doch eine Heit wo Sarah Bernhardt — und wer erinnert sich ,iw - in einem Sarge zu schlafen Pflegte, wo iw Bettdecken fchwarze silbergestlckte Bahrtücher gc wesen siiid nnd die Lampen ihrcs Schlafgemachcs aus wirklichen Todtenschädeln fabriciert waren. Dieser ganze gcspcnstcrhafte Apparat, welcher in seiner Schaungkeit an eine Novelle Hoffmanns oder Edaar Poi>'s erinnert, ist derzeit einer total veränderten Geschmacksrichtung gewichen. Was übrigens ! den Sarg betrifft, welcher der Künstlerin Jahre hindurch als Bett' gedient, so trennte sie sich von demselben, nur um die ihr frühzeitig durch den Tod entrissene wunderschöne Schwester darin zur ewigen Ruhe betten zu lasseu. Sarahs Appartemeut von heute weiset eine Art ! Janusgesicht, Ein Theil desselben erinnert in seiner herausfordernden Zusammenstellung an das Zelt einer wilden Königin, das andere gemahnt einigermaßen m die Eleganz athmenden Klosterinterieurs, in welchen sich die Damen der großen Welt von ehedem bei besonderen Anlässen von Zeit zu Zeit zurückzuziehen pflegten. Sarah Bernhardt ist bekanntlich im Kloster erzogen und eine Seite ihrer chamäleonartigen Natur neigt diesen Iugendeindrücken auch heute noch zu. Doch nehmen wir vorerst das Indianerzelt in Augenschein. Ein hohes Gemach von schreiend rother Farbe, welche von der Decke bis zum Fußboden diesen Raum beherrscht, und wie schon erwähnt, einen herausfordernden aufrührerischen Eindruck auf den Beschauer macht. Selbstverständlich sind es kostbare Seidengewebe von «adrillnopelrother» Farbe, mit welchen die Wände über und über behängen sind. Prachtvoll hebt sich davon der blinkende Stahl und das sonstige Metall ab, welches in Gestalt von indianischen Wurfspießen, Köchern und anderen Tod bergenden Waffen als Zierat von den rothen Behängen nicderschimmert und leuchtet. Schirme (von der Größe eines Parapluies) aus bunten Federn von Madagascar, schützen japanische Ungeheuer sowohl als Götter vor eingebildeten Sonnenstrahlen. Ein anderes Gemach ist mit antikem Goldbrocat, in welchem seidene Blumen von schreienden Farben eingewebt sind, behangm. Kolossale etruskische Vasen bergen in Blüte stehende tropische Gewächse von seltener Pracht, denen ein betäubender Wohlgeruch entströmt. Ein Baum. ein wirklicher, in künstlich dahin geschafftes Erdreich gesetzter Palmbaum nimmt unter dem Schutze seiner fächerartigen breiten Zweige S^rah und ihre "L«U»«chtr Zeitung Nr. 54 452 7. Märf 1893. Durch dieses Vorspiel in Tirnovo erhielten die Empfangsfeierlichkeiten für den prinzlichen Verlobten ein weit bedeutsameres Relief, als ihnen aller officielle Festpomp geben tonnte. Politische Ueberficht. (Parlamentarisches.) Im Subcomite' des landwirtschaftichen Ausschusses über die Fraqe der Rlge-lung der bäuerlichen Ausgedinge und der Organisation des Bauernstandes wurde Abgeordneter Ritter vou Rollsberg zum Obmann und Abgeordneter Povse zum Schriftführer gewählt. (In p a rlameu tarischen Kreisen) wird die Permanenzerklärung des Steuc-rausschufses ventiliert. Danach würde derselbe nach Schluss der Landtags-session zusammentreten und während des Sommers die Steuervorlagen erledigen, welche er sodann dem Plenum im Herbst unterbreite« könnte. Mehrere Clubs werden sich morgen mit diesem Gegenstande befassen. (Ungarischer Reichstag.) Das ungarische Abgeordnetenhaus nahm den Antrag Kemeny's an, wonach die Pfändung der Diäten der Abgeordneten, wenn dieselbe nicht länger als drei Monate in Kraft besteht, den Mandatsverlust uicht zur Folge hat uud verwies den Antrag des Grafen Karolui auf die Un-exequierbarkeit der Diäten an die Iustizcommission. (Aus Böhmen.) Das Chrudimer Czechenblatt betlagt, dass die bisherige staatsrechtliche Action die Deutschen immer mehr und mehr den Czecheu entfremde, während es vielmehr Aufgabe der Czechen sein sollte, den nationalen Antagonismus nicht weiter zu vertiefen. Das deutsche Element sei friedliebender und aufrichtiger der bürgerlichen Freiheit und Aufklärung zugethan als das czechische. Statt unklaren Wahngebilden nachzustreben, möge man für die Erlangung eines echten Volksstaates arbeiten, für Vereinfachung des Steuersystems lc. (Der ungarische Episkopat), welcher sich am 28. v. M. in Budapest versammelt hatte, um die Memoranden an Se. Majestät den Kaiser, den Papst und die Regierung in Angelegenheit der kirchenpolitischen Fragen endgiltig zu redigieren, hat gestern seine Berathungen beendet. Der Episkopat setzte die bei Schaffung der Autonomie zu befolgenden Grundftrin-cipien fest und beschloss bezüglich der Congruasrage, dass nach Ostern gemeinschaftliche Verathungen drs Episkopats, sämmtlicher Domcapitel und Orden mit Grundbesitz stattzufinden haben. Nach der Conferenz unterschrieben die Kirchenfürsten die drei Memoranden. (Die Berichte aus Sofia) bestätigen es, dass der Metropolit von Tirnovo, Clement, der seit jeher als blinder Anhänger Russlands galt und wirkte, von den Bewohnern der alten Hauptstadt Bulgariens wegen seiner am Geburtstage des Prinzen Ferdinand gehaltenen, offen zur Revolution auffordernden Predigt von der Bevölkerung gemaßregelt wurde. Die Regierung unterließ es, um keinen kirchlichen Conflict hervorzurufen, bisher gegen ihn scharf einzuschreiten. Jetzt aber, nachdem die Bevölkerung selbst in so klarer Weise ihren Widerwillen gegen den Metropoliten dargethan hat, will die Regierung Clement vor eine Synode stellen Eine gerichtliche Untersuchung ist angeordnet, um festzustellen, ob die als aufrührerisch bezeichnete Predigt des Metropoliten nicht ein unter das gewöhnliche Strafgesetz fallendes Verbrechen bedeutet. (Der achtstündige Arbeitstag.) Gladstone empfieng Samstag eine alls 70 Personen be- itehende Deputation, welcher auch die Unterhaus - Mitglieder Pickard, Dilke, Burns, Tillett, Wilfried und Lawson angehörten. Es wurden mehrere Reden gehalten, in denen die Zweckmäßigkeit und Nothwendigkeit der Einführung des gesetzlichen achtstündigen Arbeitstages betont wurde. Gladstone erwiderte, die Regierung könne in dieser Angelegenheit nichts thun, so lange nicht eine größere Einmüthigkeit unter den Arbeitern selbst bestehe. Er würde sich aber der Einbringung eines Gesetzentwurfes, betreffend den achtstündigen Arbeitstag, nicht widersetzen. (Bulgarien.) Nach einer der «Pol. Corr.» aus Sofia zugehenden Meldung wird unmittelbar nach der Rückkehr des Prinzen Ferdinand das die Wahlen in das große Sobrauije ausschreibende Decret erscheinen. Auf die Festsetzung eines möglichst nahen Zeitpunktes für den Zusammentritt dieses Sobranije, wie es anfänglich beabsichtigt war, scheine man gegenwärtig nicht mehr so großes Gewicht zu legen, da allgemein angenommen wird, dass die Vermählung dcs Prinzen vor der Eröffnung des großen Sobranije stattfinden werde. (Der König der Belgier) empfieng vorgestern die Abgeordneten Ianson und Robert Hanrez, die das Ergebnis des Referendums zugunsten des all gemeinen Stimmrechtes überreichten. Ianson bat den Monarchen, seilten Einfluss zugunsten des allgemeinen Stimmrechtes geltend zu machen, worauf der König erwiderte, ein derartiges Eingreifen der Krone wäre verfassungswidrig. (Die russische Presse) erörtert eifrig die Nothwendigkeit der Einschränkung der chinesischen Einwanderung aus der Mandschurei in das Ussuri-Gebiet. Die Ural-Amurbahn werde zur nationalen Gefahr, wenn ihr Bau Unmassen chinesischer Arbeiter anziehe Dem müsse nothwendig Einhalt gethan werden. (Deutscher Reichstag.) Der deutsche Reichstag verhandelte Samstag den Postetat. Auf eine Anfrage Schulenburgs erkürte Staatssecretär Stephan, Ende April werde eine Conferenz von Vertretern des Reichspostamtes sowie Baierus und Württembergs zum Behufe der neuen Regelung der Poftamtsgebüren für Zeitungen zusammentreten. (Deutschland und Russia nd.) Die Antwort der deutschen Regierung auf die russischen Vorschläge wegen des Abschlusses eines deutsch-russischen Handelsvertrages wurde vorgestern dem russischen Botschafter Grafen Suvaluv in Berlin übergeben. Tagesnemgleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie das ungarische Amtsblatt meldet, für die griechisch-katholische Gemeinde in Kajdäno 100 fl. zu spenden gernht. — (Zum Jubiläum deS Papstes.) Die Spenden, die der Papst zu seinem Jubiläum erhielt, werden auf neun Millionen geschätzt. Der Papst wird erst nach dem Cardinalrath über dieselben verfügen und sie wahrscheinlich den Zwecken der Propaganda überweisen. — (Denkmale auf den Schlachtfeldern in Böhmen.) Nachdem es der Opferwilligleit einer Anzahl von Localvereinen gelungen ist, die Restaurierung der auf den Schlachtfeldern vom Jahre 1866 in Boh» men befindlichen Denkmale durchzuführen, hat sich nun unter dem Protectorate des FML. Prinzen Wilhelm zu Schau mburg-Lippe ein Centralverein gebildet, der sich die Aufgabe stellt, für die weitere Erhaltung d>eft Denkmale zu sorgen. Dieser Centralverein versende / einen Aufruf, in welchem er diejenigen Truppenlorp und Angehörigen der Armee, die bisher dem Ve«' noch nicht angehören, sowie Freunde des A"^ i ^ Veitritte einladet. Anmeldungen zum Beitritte 1^ gewünschte Auslünfte besorgt die Leitung des Lentl Vereines zur Erhaltung der Kriegerdenkmale vom 3 1866 in Äöhmen mit dem Sitze in Königgräh, . — (Uhren und Elelricität.) Die EM""-werke werden demnächst nicht bloß Licht und Arbe'M , sondern auch die richtige Zeit ins Haus liefern. E'".^ . irischer Uhrenbetrieb wird soeben in Berlin eing"'" , Der Massenbetrieb der Uhren bildet ein NebenP^ des anderen, viel umfangreicheren und mit großen ^.'^ arbeitenden Licht- und Kraftbetriebes. Für diesen M ' Stromerzeugungs-Stationen und Leitungen, und ä^ar,« wendig in bester Ausführung, schon vorhanden, besgle^ geschultes Bedienungspersonal, dessen Fähigkeit dem elenM Uhrenbetriebe zugutekommt, ohne dass es durch dem ^ merklich mehr belastet würbe. Der Stromverbrauch ^ Uhr ist verschwindend klein gegenüber dem für d« ^ irische Beleuchtung; die Installierung ist eben so ""> wie die einer Glühlampe. .«.^ — (Vlitzgefährliche Bäume.) StaM'^ Daten über an Vällmen vorgekommene Blitzschläge > ,,^ Professor Ionesco zu folgenden Ansichten: Es Y«^ längst gezeigt, dass einige Naumarlen sehr s^l, " ^, aber fast gar nicht Blitzbeschädigungen ausgesetzt ' zu ersteren gehört die Eiche, zu letzteren der 2orbe" Nei sehr starten Entladungen sind alle Arten von »" ^ der Zerstörung ausgesetzt; harzige und ^reiche ^,^ aber weniger, als jene, die Wasser enthalten. Abg-I ^ Zweige scheinen die Entladungen zu befördern, Bodenbeschaffenheit hat auf die Häufigkeit der Entlav" keinerlei Einflufs. , ^c — (Ein antiquarischer Schah.) ""'» ^ä Auction in London kam diesertage ein Exemplar de ^ Ansicht der Bibliographen ersten gedruckten Bericht" ^ die Entdeckung Amerika's zum Verkaufe. Dies 'l j, lateinisches Gedicht von A3 Zeilen, betitelt: «.^?'^z (Sriutot'tti-i <>oiuin ä« In»uli» uu^or I'>vc>.ntiU'' ,^ 1493 in Rom gedruckt worden. Das aus vier^ . bestehende Document erzielte einen Preis von 31«'^ Sterling. ^Haü — (Ein gefangener Bandit.) In Ei"' en wurde der Bandit Milcal, der Schrecken b" » ^" Gegend, festgenommen. Nach Abbüßung einer meyN^ Strafe in Sibirien hatte Milcal eine Räuberbande^ nisiert, welche insbefondere Gasthöfe plünderte. ^ ^ ll„b bei einem heimlichen Befuche seiner Braut überrM gefesselt fortgeführt. . ^t- — (Ueber Emin Pascha) bringt v"^ liche «Deutsche Colonialblatt» Nachrichten vow ^, October 1892, demzufolge der Pascha von einem " ^ bei dem er sich, fast erblindet und schwer lranl, ' ^ vom «Albert-Edward-See. aufhielt, erschlagen w"^ ^ Trauriges Ende eines nicht unverdienten, aber, fcheint, sehr eigensinnigen Mannes. «Ml^' — (Schiffs un glück.) Dem «Vörse«^ hel zufolge ist der französische Dampfer «Eacigne» ^ i" Fahrt von Bourdeaux nach Düulirchen auf der ^ der Höhe von Dungenes nach einer Collision w ^ ^ noch unbekannten Schiffe untergegangen. O" Besatzung wurde gerettet. ,,. ihl^ — (Die Königin Natalie) niacy ^i Freunden die Mittheilung, dass sie im ^on" „gch von Biarritz nach Constantinopel, Yalta und ^"^.^ wunderbare dänische Dogge zur Ruhe auf, wenn beide müde gelaufen, von ihren Kleuz- und Quertouren durch Paris, der Erholung bedürftig, zu Hause anlangen. Auf einem ungeheueren orientalifchen Divan hingestreckt, welchen das kostbare Fell mehrerer Königstiger und Panther deckt, zu Häupten ein Arsenal india> nischer Waffen, als: Lanzen, Pfeile, Mefser, kurze Säbel, Kücher, welche Kriegstrophäen, die erzene Maske eines indianischen Kriegshelden mit der Sturmhaube - in Gestalt eines geflügelten Fisches — überragt, die bekannte Dogge zu ihren Füßen, so geht die große Kunst, lerin ihre Rollen durch oder studiert eiue ueue Schöpfung, um sie hinterher in gewohnter unübertroffener Meisterschaft dem halben Erdenrund vorzuführen. Oder '"c/^ stch in das mit arabischem Geschmack ausgestattete Gemach zurück. In diesem, auf orientalische Lebellsgewohnheiten berechneten Raum, mit seineu niedrigen Ottomanen marmornen Waschbecken und silberuen Kannen, weilt Sarah gern. Uud während ihr langcs, noch immer rothgoldems Haar in par umierte.u Wasse Mnmmt, zeichnet ste wohl auch mit flotten. Stift Skizzen aus der Ermneruug in ein Album, das ihr steter Begleiter »st. , " » ^ Dann wird wieder ein Nundgang durch ihr «Museum, gemacht. So betitelt Sarah den Salon welcher die von ihr gesammelten Kostbarkeiten enthätt Vor einem kunstvoll geschnitzten Lesepult stehend, blättert sie in alten Büchern, prüft Zeichnungen und Kupfer« stiche und liest zuweilen in einem antiken, in Leder gebundenen Messbuch. In dieses «Familien-Museum», wie Sarah es nennt, haben nur die Auserwählten Zutritt. Eine Fülle köstlicher Gegenstände von hohem Kunstwert macht aber gerade diesen Salon zu einer überaus sehenswerten Pi^ce. Besondere Erwähnung verdient die Sammlung japauischer Emailarbeiten und darunter wieder das Bildnis eines jungen Mannes mit verwildertem Varte und flammend rothem Haar. das wie ein Glorienschein sein Haupt umgibt. Die Glut dieses Haares versteigt sich in wildauflodernden Feuergarben bis in die Wolken hinauf. Luftgestalten, körperlose Gebilde mit den Köpfen junger Frauenzimmer steigen ringsum aus diesem Flammenmeer empor. Es sind Opfer der großen Sünde — Liebe. Die Büste Sarahs, ihres Sohnes Maurice und ihrer verstorbenen schönen Schwester Regina betrachtet die Künstlerin als die Heiligthümer dieses Raumes, in dessen Mitte ein Thronsessel steht — der Platz der Hausfrau —, daran prangt, aus dem Holze selbst herausgeschnitzt, Sarah Bernhardt's Wahlspruch: Ihr Speisesalon dürfte seinesgleichen suchen, die Einrichtung gemahnt an das Refectormm eines reichen Klosters, hingegen die Wände, welche keine Geringern, als Dnej, Butin, Clairin, Escolier und Abbema gemalt haben, diesem Saale ein durchaus weltliches Gepräge geben. Interessant ist auch das Studio der Künstlerin, und hier tritt der Genius dieser bedeutenden uud vielseitigen Individualität besonders scharf hervor, angesichts der vielen und theilweise sogar bemerkenswerten ««MX»»«»»»»»»«»»». ^.___ 5raa^' Bilder, welche Sarah Bernhardt, die gr^ ,^ B^ selbst gemalt, angesichts der plastischen We"e, Ae'" dieses Schoßkind der Musen selbst aus oen ^ gehauen hat. Dass jenes erwähnten Proben einer jedenfalls seltenen A"sM' auch noch sonstige Kostbarkeiten birgt, versteht N^" e>" Besonders fiel mir ein Meissonicr auf. 6' ei" Fächer von Voucher, eine Rüstung des Trecr ^,ge Kaffee-Service (antik) aus Silberfiligran ""^ ^ geschnitzte und eingelegte alte Truhen. Das '! , aü' wir unter all dem «Vieux »axa», den Kr>" jza^ Delft, den Ausgrabungen alter Bronzen, "' O Schauspielkunst wie ihr Geschmack mcyt ^c"-als Vorbilder empfohlen werden. Lalbacher Zeitung Nr. 54. 453 7. März 1893. Gjulgjevo>nd'Sinaia zu Besuche bei Madame llatargi zu reisen gedenk. N, T' (Orkan.) Während eines Staftellaufes in Vay-D°m v '^ ^«tzlich ein heftiger Orlan erhoben. Ein «mpser schlug um und 25 Passagiere fielen in die See. dannV ^" U"ler Letzt.) Reisender: «____Und sew V""" wir nach einer blühenden Insel, die herrenlos in- ! ^ Backfisch: < Herrenlos? Ach, das muss erschreckliche Insel sein!. Üocal- und Pwviltzsal'MchM Concert der Philharmonischen Gesellschaft. rran, ^'^ "iche Fülle und Abwechslung in den Pro-NM ">. Philharmonischen Concerte, die glückliche wie n ^ Zusammenstellung der einzelnen Nummern, NlMk >>"""t>" hie vortreffliche Ausführung durch die der 9 . "' bie sich mit Lieb«, und Verständnis unter genten -^ ""^ kunstverständigen, unermüdlichen Diri-"cue ^ 3! ^°'^" Aufgabe widmen, bekräftigen aufs Mch °" ^atsache, dass die Leistungen der Philharnw-kuntts. ^^°ll die Säulen des Musiklebens unserer hört 'ssllchm ^^bt bilden. Zwei hier noch nicht ge-Pie ^ "^ltionen erregten besondere Aufmerksamkeit: die ^f?"" 'I" Frühling, von Karl Goldmark und deren , ^''"nIlSymphonie von Robert Schumann, unlvik ?^ ^"^ insbesondere die Romanze und das weit^!?'^ Scherzo, durch Clavierübertragungen in ""en kreisen bekannt sind. Lenz i »> " Frühlingszauber, den der erwachende htth^^.^l' letzten Tagen über die Fluren ausgegossen, "strum /» glänzende Ouvertüre, deren prächtiges «In das s - ^"""^ "°" hinreißender Wirkung ist. Neistdoll ^" Gierende Hauptthema im zweiten Takte, dem dl>ni ^ ?""beitet, in fortwährender Steigerung nach Dlchesi/ '^"^" Seitenmotiv, mit vollem aufbrausenden! ^storap su c ^"^lingsmotiv folgt, schlicht sich das Ob»,, ^.ss '""Nsthema in ^V an, in dem Flöten und ein neue« ?' ^°^^zwitscher nachahmend, die Violinen Mansch« s'^ ^^"'° bringen, das die sonnige Ruhe, leiner stü?' indes das folgende zweite Thema mit i "°ndes?!> Durchführung auf Stürme des Wonne-! Haupts "" ""b nach der Ueberleitung in das "ber be« a "" brillanter Schluss den endlichen Sieg ^leberllllk . 38), so weist sie ungleich meisterhaftere Beherrschung der Form und klare Verarbeitung der interessanten und packenden Themata auf. Von überwältigender Schönheit ist insbesondere die poesiereiche Romanze, von packender Kraft und Frische das geniale Scherzo, allgemein bekannte Nummern, wie wir eingangs erwähnten. Die Sätze der , Symphonie sind Atlaca verbunden und zeigen in dieser Form ^den edelsten, durchgeistigten Zusammenhang des Ganzen. l Der erquickende Wohllaut, der aus den herrlichen Motiven ! strömt, übt mächtige Wirkung auf die Zuhörer, ja es verfolgt das Interesse, wie bei den Veethoven'schen Symphonien, mit größter, anhaltender Spannung das Weiterspinnen der Composition. ! Das schwierige Werk war mit aller Sorgfalt einstudiert und gelangte daher wirkungsvollst zum Ausdrucke. Schade, dafs es dein Schicksal aller Schlufsnummern der Concerte anheimfiel und nicht auch den reichuerdienlen äußeren Erfolg aufwies, da auch hier das Publicum beim Verklingen der letzten Takte, ohne den gebürenden Zoll der Anerkennung abzustatten, den Ausgängen zueilte. ! Zu erwähnen wäre fchließlich, dafs zur Dämpfung des Schalles die Hinterwand des Saales mit Stoffen probeweise verlleidet war und die Wirkung günstig schien. — (Aus dem k. k. Landesschulrathe.) Ueber die jüngste Sitzung des k. k, Landesschulrathe« für Kram erhalten wir folgenden Bericht: Nach Eröffnung der Sitzung durch den Herrn Vorsitzenden theilte der Schriftführer die seit der letzten Sitzung im currenten Wege erledigten Geschäftsstücke mit, was genehmigend zur Kenntnis genommen wurde. In Erledigung der Tagesordnung wurden ernannt, und zwar für die Lehr» und Leitcrstelle der einclafsigen Volksschule in St. Lamprecht Herr Fortunat Luzar, bisher provisorischer Lehrer daselbst ; für die zweite Lehrstelle an der breiclassigen Volksschule in Weixelburg Herr Josef Verbic, bisher Provisor. Lehrer daselbst; für die Oberlehrerstelle an der zwei« classigen Volksschule in Littai Herr Franz Slanc, bisher dritter Lehrer an der Volksschule in Ratschach; für die zweite Lehrstelle an der zweiclaffigen Vollsfchule in Altlag Fräulein Amalie Koncilja, derzeit definitive Lehrerin in Hönigstein, und für die Lehr- nnd Leiterstelle der einclassigen Volksschule in St Georgen bei Islak Herr Johann Petric, bisher provisorischer Lehrer da» selbst. Die Erweiterung der zweiclassigen Volksschule in St. Cantian im Bezirke Gurkfeld auf drei Classen und die Errichtung von einclassigen Volksschulen in Hrvaskibrod und in Telcje, sowie die Errichtung einer Parallelclasse an der vierclassigen Volksschule in Altenmarkt wurden bewilligt. Der Schulgenuinde Gurlseld wurde die Activierung einer fünften öffentlichen Vollsschulclasse auf eigene Kosten bewilligt. Außerdem wurden einige Geldaushilfsgesuche der Erledigung zugeführt. * (Aus der Umgebung.) Der vorgestrige Sonntag lockte viele unserer Städter ins Mittelgebirge hinaus, und sie hatten den Ausflug nicht zu bereuen. Die Wege sind im ganzen besser als man dachte, und auch die Berghänge, selbst auf der Nordseite bis über 800 Meter hinauf, grüßtcnthcils fchneefrei. Die Wälder westlich von Podutik haben sich den Winter hindurch sehr gelichtet, und noch jctzt ist dort die Axt in Thätigkeit; nur der Ravnil bleibt noch weiter ein Schutzwaldbereich. Unglückssälle blieben beim Holzfällen auch nicht aus. Ein Besitzer von St. Katharina, dem erst im Vorjahre beim Zielergeschäfte eine abgeprallte Kugel durch die Muskel» theile des Oberarmes drang, schwebte auch jetzt in großer Lebensgefahr. Eine umfangreiche fallende Buche streckte ihn zu Boden, doch siel dabei der Mann glücklicherweise in eint Grabenmulde, so dass der auf ihm lastende Stamm nur eine ungefährliche Quetschung des Oberarmes und der Brust zur Folge hatte. Der wackere Oelonom redet in größter Ruhe von seiner wunderbaren Rettung. Ueber den Rovnik ist der Touristenweg, abgesehen von einzelnen vereisten Stellen und Schneepolstern, schon gut gangbar. Die Vegetation ist jedoch noch nicht so weit erwacht, als es die letzten lauen Tage vermuthen ließen. Indessen weidet sich das Auge bereits an mehreren wirklich reiz-umflossenen Frühlingsbilbern. Das Schönste davon erwartet den Ankömmling unweit des Prevalnil-Saltels am Weg» rcmde ober dem einfamen Prevnikgehöste. Dort findet sich um den Stamm der Edelkastanien die grüne Nieswurz schon in Gesellschaft von Primeln, Gänseblümchen, Thalsternen und Leberblümchen, die prächtige Blumenoafe belebt aber besonders das reine Gold des Huflattichs. Nebenan auf dem sonnigen Wiesengrunde entsteigt schon Kie 'Uol'enprinzessin. Roman von <5. Matthias. .A ^' Fortsetzung.) ?5""sch^n^en sich wirklich entschlossen, an diesem '^ltnisch "^ergnügeu theilzuuchmcu?. fragte Meta gehen?, 'sollen Sie vielleicht gar mit in See ^"nie ülÄ'^'' cntgcgnete er, mit Absicht ihre leise °s gttsch"??"d. 'Ich werde mich aber mit der Rotte . H Nnw? begnügen, mein gnädiges Fräulein. Ob-°">r Clw. ll"" erfahren, ziche ich es dennoch vor, ^^ s° d^V "'^ tlMlznnchnm,, schon deshalb, 'bleiben. ^lzug haben werde, in Ihrer Nähe 'Ab w"r 'Ien^ ^ s°u ich das verstehen?. ^ "en sick i. '^ ""m Vetter ein Sportboot besteigt, ^°uen cv^ Damm schon meiner Führnng an-U ^rsonen s^e ein Boot gemietet, das Platz für ^. ^eqat^^!' So werdm wir von der See aus n^lich , ,.'^"splel ails der ersten Hand genießen. ^Men?. "' ^enn die Damen meinen Vorschlag an- G^'wuna^ ^ ja reizend!» rief Mcta. «Meiner Hsnlls v„, ^" ^e gewiss, nnd Melanic wird sicher Kb Die lek 7 VcMie scin.. berech^" "^ren Worte waren für der Freundin -"" sieben diesen Plan mitgetheilt,. d?^ 'Ich liin "' '""ehe mit ihrem Anbeter voraus Bon elz f.M"5 Killer Meinung nnd danke Herrn Ae war N" ^e frmndlichc Einladung.. l^ls v"" ^'" Stege angelangt. Ae>>/ dränat. ^" w' bcidm Paare ansichtig "k? sie unt 5 ^c bch dienstfertig ill ihre Nähe und ^ 'wn Hm Verbengnngen an die «Victoria., > Arthur dankte dem überhöflichen Manne mit leichtem Kopfnicken nnd suchte eine Oeffnung ,m Ge-länder, nm nach dem Fahrzeuge zu gelangen. «Ich werde auf kürzerem Wrge dahmkommen., meinte Georg, Gcorq, schnell seine gute Laune wieder findend. «Ich bin dir nicht böse. Aber es lst schade; unter Wesen Dilettanten wäre es nnr sicher gegluckt, den hübschen Pokal zn erringen. Nnn geht dle Tante leer alls.. «Wie wäre es, wenn ich an deine Stelle träte?» Ocora ergriff freudig semes Vetters Hand. .Das wäre ein prächtiger Answeg!» rief er er-frcnt «Bei Gott, ein ritterlicher Entschluss; das Tur-niclblnt der Schönfels regt sich. Thue es, Arthur; du wirst siegen nnd deine Mama wird sich doppelt über die Gab<- freuen.» .Aber wer soll uns denn rndern?. fragte Melanie. «Georg und wir Mädchen sind entschieden zu schwach, das Boot zu regieren.» «Oho, Invalide noch lange mcht!» protestierte der Pionnier. «Dazu wird meine Kraft noch ausreichen. Abgemacht also: die beiden Vettern vertauschen ihre Rollen; ich der Begleiter, Arthur der Streiter! Ist's so recht?» «Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um.» lachte Mela, unbewusst, welch prophetisches Wort sie damit sprach. «Ich riskiere es dennoch,» versetzte Arthur, «und sollte auch Spott mein Lohn sein. Spott aus so holdem Munde thut nicht weh!» vollendete er, sich Meta zuwendend. Die Zig« unerkapelle hatte einen rauschenden Csardas begonnen. Am Ufer gab die an der PrämientMe befindliche Glocke das erste Zeichen zur Regatta. Im nahen Wäldchm wurde ein Schnss gelöst. Die Fahrzeuge füllten sich mit Passagieren. Eins nm das andere wnrde um den Steg herum in die offene See hinaus gerudert und man nahm dort Aufstellung längs der durch Bojen abgezeichneten Start-bahn. Die Regattaboote stellten sich in Linie auf. Ihre Infasfen hatten Rndercostümc angelegt, nur Arthur befand sich in dem leichten Stranocostüm, in welchem er zu dem Feste gekommen war. Georg nnd die Damen stiegen in ihr Boot, die «Victoria». Langsam nnd mühselig lenkte der Pionnier es durch die Wellen nnd hatte es eben aus der pro-jectiertcn Wettfahrbahn ins Meer hinansgerudert, als das entscheidende Glockenzeichen ertönte, auf welches die startenden Boote sich in Bewegung setzen sollten. Es waren flchö schmalgebaute, in verschiedenen hellen Farben angestrichene Fahrzeuge, die sich scharf voneinander unlmchiedcn. Von kräftigen Armen gctlnbcn, schössen sie Mr die leichtvcwegten Wrllen dahin, dem Ziele cntgcgm Unter den vordersten befand sich Arthur, der mit ung ahntcr Geschicklichleit sein weißfchimmerndes Boot ruderte. (Forlsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 54. 454 7. März 1893. der Frühlingsenzian dem Boden. Die Kätzchen des Haselstrauches streuen bereits reichen Staub über die diesmal gar nicht spärlichen Stempelblüten der wohlentwickelten Stauden. Manche junge Edelkastanie und selbst Buchen, von anderen Bäumen gar nicht zu reden, bekamen im Verlaufe des heurigen Winters die Nagezähne des Völklcins der Hasen gar ausgiebig zu spüren. Helle Freude erfasst den Bergwanderer, wenn er aus der Waldung des Ivoven-vrh hinaustritt und an der Wegbiegung gegen Topol über das dolomitische Gebröckel hinauf die weiße Nieswurz bestens entwickelt findet. Dieses Bild wnd wohl bis gegen Ende dieses Monats die Blicke der Vorüberziehenden ebenso gefesselt halten, wie in Kürze die Stelle oberhalb des St, Margarethen-Kirchleins und desjenigen von Peteline; alljährlich beleben dieselben Eriken und lioll«-doru« ^Kitolin^ in gar seltener Weise. Der letzte Besuch galt den Erdschlünden von Gleinitz. Die Meinung, das winterliche Schneetreiben dürfte namentlich den großen Felsrachen zu einem natürlichen Eiskeller umgestaltet haben, wurde beim Blicke in die Tiefe gründlich zunichte gemacht, denn statt schneeigen Belages zeigen sich grünliche Wandungen, gebildet durch eine Blattvegetation, die lebhast an Soldanellen denken macht. ^ — (Staftellauf eines neuen Lloyd-damp fers.) Aus Trieft vom 5. d. M. wird uns gemeldet: Auf der Werfte von San Rocco des Htadilimonw wonieo 1'rio5tino in der Bucht von Muggia fand heute vormittags der Stapellauf des Lloyddampfers «Marquis v. Vacquehem», welcher mit der Bestimmung für die inbo-chinesischen Linien des Oesterreichischen Lloyd daselbst erbaut wurde, in festlicher Weise statt. Die geladenen Gäste aus Trieft waren auf Lloyddampfern und ein zahlreiche« Publicum auf Privatdampfern in San Rocco ein. getroffen. Auch vom Lande aus wohnten Tausende von Zuschauern dem Stapellauf bei. Mit dem Regierungsdampfer «Pelagosa» sind der Statthalter, welchem die Vertretung des Handelsministers bei dieser Festlichkeit übertragen war, mit Gemahlin, die Spitzen der Civil-und Militärbehörden sowie die Vertretungslörper auf der Schiffswerfte eingelangt und von dem Vicepräsidenten des l^wdillMSiito t6oni«o Dimmer mit den Directoren, sowie von dem Präsidenten des Oesterreichischen Lloyd, Baron Kalchberg, mit dem Verwaltungsrathe empfangen und zur Tribüne geleitet worden. Sodann verlas der Statthalter mit weithin vernehmbarer Stimme das eingelangte Begrühungstelegramm des Handelsministers. Dasselbe lautet: «Lebhaft bedauernd, der heutigen Feier nicht beiwohnen zu können, wünsche ich vom ganzen Herzen, dass das neue Schiff glücklich seine Bahn beginne und auf seinen Fahrten stets Schuh und Schirm vor jeder Unbill finde. Stolz möge jederzeit seine Flagge wehen und in fernen Landen den altbewährten Ruhm unserer Handelsmarine verkünden. Das walte Gott!» Diese Begrüßung des Handelsministers wurde mit lebhaftem Beifall aufgenommen. Die Gemahlin des Statthalters, Frau Rosa v. Rinaldini, welche als Taufpathin fungierte, lieh hierauf, auf einen elektrischen Taster drückend, altem Brauche gemäß, am Bug des noch am Staprl liegenden Schiffes eine Champagnerstasche zerschellen und begleitete diesen Act mit folgendem Spruche: «Marquis Bacqmhem! Mit Glück und Gewinn durchkreuze das Meer, der Flagge zur Zier, dem Namen zur Ehr'!» Hierauf gab der leitende Ingenieur das Zeichen zur Beseitigung der Stützbalken. Langsam und majestätisch setzte sich das auf einem Schlitten ruhende Schiff in Bewegung und glitt mit immer steigender Geschwindigkeit in die Flut, welche zertheilt hoch aufschäumte. Ein weithin schallendes, aus taufenden Kehlen kommendes begeistertes «Hurrah» durchlönte die Luft, gefolgt von Tücher- und Hüteschwenken. Der Statthalter verließ sodann, begleitet von den obgenannten Persönlichleiten, die Schiffswerfte und fchiffte sich auf der «Pela» gosa» zur Rückfahrt nach Trieft ein. " (Deutsches Theater.) Als Beneftzvorftel-lung für den verdienstvollen Kapellmeister Herrn Koro -lanyi gieng gestern vor ausverkauflem Haufe «Der Troubadour» mit schönem Erfolge in Scene, Der Nene-ficiant, vom Orchester mit einem dreimaligen Tusch, vom Publicum mit großem Applause empfangen, wurde durch Widmung zweier prächtiger Lorbeertränze fowie eines reichausgestatteten Taltstabes, einer Spende vom Officierscorps des 18. Infanterie - Regiments, ausgezeichnet. Die Aufführung übertraf die gehegten Erwartungen, indem die Gäste Herr Hoffmann, der einen durchfchlagenden Erfolg zu verzeichnen hatte, und Herr Lorenz sowie die Damen Kollin und Pore Vorzügliches boten und reichen Nelfall ernteten, heute findet eine Reprise der Oper statt, bei welcher gewisse Einzelnheiten, die gestern Anstoß erregten entfallen dürften. Wir behalten uns eine eingehende Kritik der Aufführung vor. ^ m ^^".!^1V>"°^ Eyclorama.) Herr N. Kotarsly hat h.er seit mehreren Tagen Unter der Trantsche sem geograph.sches internationales Cyclorama das m semer Zusammenstellung die vollste Anerkennung vertnent, aufgestellt. Die Ansichten, welche Objecte aus allen Welttheilen enthalten, sind Photographisch in künstlerischer Ausführung auf Glas wiedergegeben, wirken bei der guten Bel.uchtung des Cyclorama uugemein plastisch und bieten den Reiz größtmöglicher Naturwahrheit. Es ziehen in vier Serien gelungene Ansichten, die N^tur- schönheiten namentlich unserer Alpenländer, dann jene der Tropen u, s. w. an unserem Auge vorbei. Gegenwärtig zeigt die gestellte Serie die Pracht der bairischen Königsschlösser, die wegen des Reichthums architektonischer und landschaftlicher Schönheit sehr sehenswert ist. — (Parlamentarisches.) Das Präsidium des Abgeordnetenhauses hat die Verfügung getroffen, dass das Stenographenbureau von nun an Zwischenrufe nicht mehr in das Protokoll aufnehmen soll, wenn nicht der betreffende Abgeordnete selbst den Wunsch ausspricht, dass dies geschehen möge oder der Redner auf den Zwischenruf reagiert. Wie verlautet, wird diese Verfügung zum Gegenstände einer Interpellation gemacht werden. — (Hunds Wuth.) Aus Tschernembl geht uns die Nachricht zu, dass am 26. Februar im Dorfe Rado-vica ein fremder Hund auftauchte, welcher, ohne gereizt zu werden, auf Menschen losgieng und wegen Wuih-verdachtes erschlagen wurde. Bei der hierauf vorgenommenen Section des Cadavers wurde die Wuthkranlhcit constatiert, weshalb alle vorgeschriebenen veterinärpolizeilichen Maßregeln eingeführt wurden. * (Selbstmord.) Am 5. d.M. um halb 9 Uhr vormittags hat sich in Iauerburg der 34jährige Johann Hidaven in dem Momente erschossen, als er von einer Gendarmerie-Patrouille wegen Nothzucht verhaftet werden follte. Hidaven war fofort todt; er hinterlässt eine Witwe und ein einjähriges Kind. —r. — (Gemeindewahl in Hrusovka.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde Hrusovla im Bezirke Stein wurden gewählt, und zwar: Franz Matjan in Ravne zum Gemeindevorsteher, Jakob Korosic in Ravne zum ersten und Anton Urankar in Gradise zum zweiten Gemeinderathe. — (Die l. und k. Escadre in Trieft.) Die Winter - Escadre unter Commando des Contre-Admirals Eonte Cassini hat vorgestern den Hafen von Fiume verlassen. Dieselbe wird, in der Bestimmung nach Trieft kreuzend, dort gegen den 11. d. M. erwartet. — (Personalnachricht.) Seine Excellenz Herr Fürstbischof Dr. Missia hat sich gestern mittags zu den heute beginnenden Bischofsconferenzen nach Wien begeben. — (Todesfall.) Vorgestern früh ist in Trieft der allgemein bekannte k. k. Telegraphen - Official Herr Gregor Iereb nach kurzer Krankheit gestorben. Neueste Post. Original-Telegramme der Laibacher Zeitung. Wien, l>. März. Der österreichische Forst-Congress begann in Anwesenheit des Ackerbauministers seine Berathungen. Territet, 6. März. Se. Majestät der Kaiser verließ tagsüber das Hotel nicht und beschäftigte sich mit der Erledigung der Arbeiten. Ihre Majestät die Kaiserin promenierte längere Zeit in der Umgebung. Das Befinden der Majestäten ist ein vortreffliches. Rom, 6. März. Die «Agenzia Stefani» meldet: Die deutschen Majestäten werden dem silbernen Hochzeitsfeste des italienischen Königspaares beiwohnen. Madrid, 6. März. Der österreichisch-ungarische Botschafter conferierte gestern mit dem Minister des Aeußern wegen der zu beginnenden Handelsvertrags-Verhandlungen. Madrid, tt. März. Bei den Deputiertenwahlen wurden bisher gewählt: Neun Ministerielle, dreizehn Republikaner, darunter Castellar und Zorilla, dann drei Conservative. In Madrid wnrden sechs Republikaner und zwei Monarchisten gewählt. London, 6. März. Durch eine plötzliche Erd-senknng in der Seestadt Sandgate unweit von Folkestone wnrden zwischen Samstag nnd Sonntag in einer Länge von einer englischen Meile fünfhundert Häuser zerstört oder beschädigt, Hunderte Familien sind obdach< los, doch ist kein Lebensverlust zn beklagen. Die Wasser-und Gasrohre sind zerbrochen nnd die Stadt war abends in Finsternis gehüllt. j Zanzibar, 6. März. Der Sultan ist gestorben.! Der britische Consul pioclamierte Hamed ben Thwam znm Sultan. Aunst und Aiteratur. — l«Vaterläudisches Ehrenbuch.») Albin Narsn Teuffenbachs »Neues Illustriertes Vaterländisches Ehrenbuch» liegt nnn mit dem 37. Hefte vollständig abgeschlossen vor. Das stanze letzte nnd ein Theil des 36. Heftes ist dem Inhaltsverzeichnisse gewidmet. Das deutet die Reichhaltigkeit und Mannigfaltigkeit des bei K. Prochasta in Tescheu erschienenen, reich ausgestatteten Werkes an, das in der That ein iisterrcichi' sches Ehrenbuch ist. Zahlreiche patriotische Schriftsteller haben daran mitgearbeitet, die Ausstattung ist künstlerisch vornehm und wertvoll; das Buch verdient eine nähere Betrachtung nnd eine we^te Verbrci« wng in der ganzen Monarchie, deren (beschichte und Lulturgeschichlc es vlelfach interessant beleuchtet, deren Reichthum an geistiger - / an schijpferischen Talenten sich deutlich in dein Buche aus» Prägt. Wir werden demnächst zu skizzieren versuchen, was es besprochenen Bücher und Zeitschriften m . i r /Zed ^^Vuchhandlung Ig. v. Klein . '" « Yr k ssed. Vambrrg trogen werden. Angekommene Fremde. Am 4. März, Hotel Stadt Wien. Ehrenfest; Altman, (Nraf, Wagner, Teibler, Kflt.; Licht, Burgman, Krötzer, Deutsch, Reisende, Wien ^ Hahn. Illes. Reis.. Budapest. — Wurm. Reis., P"g, ^ Zilmund, Kfm., Prag, — Geyer, Privatier, sammt Fla«' Naidorcheg. — Urbancic, Priv,, Billichgraz. - "o"^ Bezirtshauptmann, Krainburg. — Kobal. Nezirlsrichter, Sen» setsch. — Wagner, Laibach. ,. , Hotel (Ncfaut. Semliner, Oberstlieutenant, Zara. — WrieM' Bergdireclor: Kiwigsberger. Kfm.; Fack. Reis,, Wien- -" "^ man. Reis., Neustadt. - Strucelj. Vezirlsrichter. Scisen»^ — Hlubocnil, Notar- Skofic, Mrichtsadjunet: Hokevar. »' sitzer. Groszlaschitz. — Korel, Musillehrcr. Marburg. — """" nida. Fiume. — Hajek. Stein. — Arcntz. Lüttich, »,, Gasthof Kaiser von Oesterreich, Kosir. Wertsbeamter! «^, Förster, s. Sdhn, Weiszenfcls. — Urbancic, Handelsmam, Dorncgg. — Moser. Straßenmeister, St. Veit. — WellunMU' Bäckermeister. Plojesti. Am 5. März. Hotel Elefant. Koblmüller; Kummer, Professor; Bontadi, ZnaA Ieglich, Muh. Krakauer, Reis; Reiner, Pferdehändler! '^''" ner, Kaufmann, Wien. — Hiuer, Kfm., Berlin. ^ V"M,/ Kfm.; Hronou. Graf Chorinsty, Graz. — Graf Poppcny"^ Budapest. — Lapajnc, Idria. — Foct, Radmannsbor^ Waspari, Thierarzt, Adelsberg. — Vidergar. Pfarrer, «^ (Äeorgcu. — Snsa, Kfm,, Senosetsch. — horak. TlB'A, Hönigmann s. Frau, Gottschec. — Goldschmidt, Trieft. ^ ^ monil, Fiumc. — Mobokni, Notar, Krainbnrg. -^ ^ nnd Gruden, Private. Laibach. ^.^ Hotel Stadt Wien. Ritter v. Scheibenhof: Froschinayer ^ 6' u, Tochter ; Daneman. Bcttclheim, Spitzer, ssridrich u F"i> Kfltc., Wien. — Pribil, Kfm.; Schneider u. Kurp, ^"' Linz. — Karpeles, Reis.. Prag, «,«. Hotel SUobahnhol. Nffhanser, 5ch».. München. - Walter, V vatier, Linz. — Martinz, Tarvis, — Penca. NassensUß' Delfin u. Seiler, Budapest. — Nurger. Hrase. ^« -- Hotel Äaierischei Hof. Majheu, Ribje. — Perz. Kfm., ^eob^ Kaiba, Fleischer, s, Frau, Marburg. — Verhovc, LederhaN" s. Frau, Villach. ^ ^ Gastliof Kaiser vou Oesterreich. Iatliö, «esitzerstochter. ^°> Martin. — Zuvan, Orgelbauer, s. Gehilfen, Stcinbttchi^-- Aerstorbene. ^ Den 4. M ä rz. Johann Vidmar, Fischer, 3? A n, Brilhl 27, Tubcrculose. — Josef Golob, Schneider, ?" " Castcllgasse ll), Lungenentzündung. 5«2 DZ^ ff" «lind de« Himmel« M 6. 2 . N. 730' 8 94 W. schwach theilw. bew- " 9 . Ab. 732 9 4-2 W. schwach heiter ^ Morgens Nebel, tagsiiber meist heiter, Abendrot!)./^ ^ Tagesmittel der Temperatur l, „88M" unll lies „^I^Wlen ^lle füllt, KU«. ^l. xn. vH äl«»v x«it»ol,rjft«n V!«st«l.jildrliok nur l ^ r«»p. Nm»l «r»cN«i!»«n, « "^^26) Xummvr »u«^«^«d«n vvir^. MU- Meilage. -^l ^ Der heutigen Nummer liegt für die P. T. OtadtaboN ein Prospect der Firma Jg. v. Kleinmayr k Led. BawberS' Laib ach, Congrefsplatz 2 bei über ' Meyers Conversations < LewA worauf wir unsere Leser besonders hinweisen. ^^-"^< ----------------------------------------------------------------------------^»^^ Nana I, II, III unä IV van . ^ l.6V8tils' < rell^Üliolr I.«v«o. . ^ I.ev8till8 ßesammelte 8onrilten woräe" > 8!il)«s,ril)tinn8prei3 Mr all« 5 8än6e "^^.50, / f>lll>/. ll. 14 50. in KHll)l«äer, 1^"" ^ eini)^n<1, N, 15 50. . ^Wßs' ^ Luk^criplionen nimint enlßLßon me ^ lianlilunf; ^, ^ IF. ?. 21eiiu!ia7r i^ ?eä.2^^ § Laibllcher Zeitung'Nl. 54. 455 7. März 1893. Course an der Wiener Börse vom 6. März 1893. Nach dem officiellen Coursblatte. 5tnat8-H,,I,htl,. i welb Ware Mn« ,^„7 2taa,»io,s , !i5,!» sl, ,47,5.,, ,^..^ "!NO?r " ^""' ">" st l4!» ,4« 5« ^U^""e. steueifre« 117 45,1? «5 fieuer^ 5' '"""»''"wäliv «ftnb 7 "''""''"'«"«, 9705 9725. l^>?"""bs">uldv«r. «„. , 'Hltlbuunrn, ^"'I s H"« 7 "^ « 4"/,, 1l«-' „» ^A^Uiym,...^ 12. .0 124 5« ^°"'>w,s!r>,elf,(bi!i, ^b'°, i, «'^,'."'" fl^ N°n>, 100 ,0 101 - ^Utz.« "'" ' ^'^' "°M, !.7 4N !»8 4" «°M?.'^'^^s W,ü'^ 227^2^- Gelb Ware Elisadrlhbah», 4<»<> ,1, 200N M. «<»<» M, 4"/„......12N b0 — — ssranzIoseph.U. Em. 1k«4 4"/„ »«55 9» 55 «^alizische itnrl Ludwia, - Bahn Em, 1»»1 Ü«U fl. S. 4"/„ , «7 2U W!iU ^ornrll'slncr Vah», Omiss. >»»4, <"/,„(div,Nt,) E,,s. 10<»fi,N. !»8^— »85« liü«, ««oldrcnle 4>/n , . , .115 80 11«, dlu. Papierrente 5"/„, . , . —'— — . . dlo. Nenle ttioiienwähl., 4"/„, steuerfrei s>ir2<»» Kronen Nom. 95 55 !»5 75» dN.,4>/,"/„ 12» — 1L!i'7!> dlo. dlu. 5i!b. I«l' si., 4>//V„ U'll - »0» -bl«. Slaals Oblia.. (Un„, Obstd.) 0, I, 1«7<>, 5>'Vn , , 180'll!» 121-20 btll.4>/,'Vn<3chllnlre<,al Nbl,Ob>. l«1'25,102 25 dtu. Urb. ?lbl. Obl. 5"/„, , . —— —^ btu. Präm,'«»l, il KM fl,», W, 152-75, 15»» 5!> dlo, dl», k 5<»fl.ö. W. 152 75 153 50 Theiß Mess. Uo, , 145,-- 145,-50 Hrundentl.'ybligaliontn lsür 100 fl.CM). 5«/„ aaNzische...... 1N5 »<> I9-?5 ---- 4"/,. lruatische «nd slavonische . 9750 98-5N 4"/y ungarische (MO fl, W.) , 95, 70 9« 7u Andere üssentl. Hnlehen. Dona» Ne». Lose 5"/„ . . . l»l.— 1l!2'- dlo, Vlülellie 187« . . I<>»'25 109 25» Anlelie» der Eladt Görz , , IlO— — — «nlchen d. Ttadlaemeiübc Wien 107-45 10845 Vlnlelie» d, Eladlaemeinbe Wien (Lüber ober «old). , . . 12«! — I2«b0 Prömien Vlnl, d, Sladln,!», Wien 175 — 17L — Äöriebau «»lehrn verlost,, 5>"/„ 1007b! -— 4°/,. «raincr «anbe« Anl, , , 97 50, 98 50 Pfandbriefe (sül 1!»<> st,), «obcr, all», üs«, iu5.UI.vl.4VO. i,«-5U,l20 -d — N»o-50 dl«, ,, 4"/„ . , 100-20100-70 dto. 50jHhr, ,, 4"/„ , . ,00-20 100-70 Tparcasse, I.öst., 301,5,'///nv>. ^,0» — 104 — Vrioriläts.ybligationen lslir ,00 si.), sserbinnnds Nordliahi! ltm,,«»ll im 0 Oeslerr, Nordwestlialm . , . ,ia —111 — Slaalsbllhn....... 200-50 201 — Cüdoahn k »"/„..... 150-75, 157-7!' il 5"/„..... l«4 «0 125 so Ung. „aliz, Vllyn , , . IO«'Ü0 IN? «! Diverse Lose (per Slücl). Budapest Vasiliea iDumbam , 7 90 «20 Credltlose 100 st...... 198 50 197-50 Llary-Lose 40 fl. llM. . . , I,»-- 59 — 4"/.,Do»au Dampfsch.100fi.llM. ,40— 142 — Osrnrr Lose 40 st..... N,-?5 N275 Palffy Lose 40 si. llM. . . . 58— b»-?5 »iollirn «reuz, ösl. Oes. v., 10 fl. ,»50 19 — !«ul!,en invuz, »na. Ges. v., 5 st. ,»- - 1» !>U NudollH Lose U, st..... 25— »«'— Salm Lose 40 st. CM. . . . «9— ?U — 2l, «e»oi6 Lose i» fl. CM, . «7—68 — Waldstein Lose 20 st. LM . . 45— 47— WindisclMllh Lose 20 st. (lM. . 78 — ^'-^ Oew. Nch.d. »"/„Pram.-Lchulbu. b. Äobencredilanst. l.Ein, 81— 24— dlu. I>. ltm. i»»9 , . . . «8— 32- Laibacher Lose...... 83— «3-L0 Hank.Artien «per <2<üd). «lngloOcst. Vanl200fl.!>0"/„ fi...... 257-50 25»— »llerlclirsbllnl, Allg., 140 fl. . 172— 174— Hctien von Transport» Unternehmungen (per Stück), Nlbrechl Val,n 200 fi. Silber . 96— 9650 «Isold ssiüM. Vllli» 200 fi. Silli. —— — — «nssia Tri'l. Wenb. «00 st. . . 1555 1565 WlM. Nurdlialni 15,0 fl. . . 193 — 195 — ,, Weslliahn 200 fi, . . 87»— »77— Auschlieliraber 0 fl. L. . . —— —— Vrllll-Dllxcritljrnb. 150 fi, Silb, 99 50 100— Nlebenbiirner Eisenbahn, erste. —— — — Slaatseissübahn 200 fl, S, . . —— —— Lüdbahn 200 fl. Silber . , . —— —— Eübnordd. Vcrb.-V 200 fl, IM. 197— 198 — TlllMway'E«s,,Wr.,I70fl,e,W. 249 50 25NbO „ »M. 1887,200 fi, -— —— Velb Wll« TramwahOes., neue Wr.,Prio» ritäls-Vlclien 100 fl. . . . »6 »b 97« Ung.^lllz, Eisenb, 200 fi. Eilb« !L06 l>0 »0?-. Ui!<,.Westb,(«llllb^>laz)200fl.V. 20350 204 50 Wiener Uocalbllhnen'«ct. .Hts. «»-- »4 — Industrie.Actien (per Stück). Naua.es., M». Oest., 100 st. . 115 b« 117— Vgydler «tisen» und Swhl.Inb. in Wien 100 fl..... 65 — 6S 50 (tisenbahnw.-Leihg., erste, 80 fi. 98—- 99 — ..Elbemuhl", Papiers, u, V..O, 51— b2— Liestnger «r»uerei 100 fi. . . 11075 1,1-75 Wontan.Vesellsch,, österr,-alpine K0>- «0bV Präger Eisen-Ind -Ges, 800 fi, 444 — 44b'— Salao Tarj, Steinkohlen 60 fi. 634 — 635 — ,,SchlönImüliI",Papierf.,200fi. »05— — — ,,Slet>rerm.", Papierf. u. V.^E. 151 — 152— TrifaUer ttohlenw.-Ves. 70 fl, 162 — IS5— Waffens.'E..0cst.i«Wien,IOOfl, 322 — 825-. WaaZon-Leihanst.. Lll«, in Pest, «0 fi......... i»u— I»? — Wr. Ullugesellschllst 100 fi. . . 114— 11b— WienerbergerZieael-Nctieii-Ves. »77— »7»'b« Devisen. Amsterdam....... 100 »0 100 ü» Deutsche Plähe...... 59 85 5942^ Londo»........ 12110 ,2, 40 Pari«......... 48 1!» 4» «0 Et.»Petersburg...... 127 85 187 75 Valuten. Ducatrn........ l»«» b'?H 20>Fianc»'Stückt..... l»-6«5, 9 6«,, Silber........ —— —— Deutsche «eichsbanlnoten . . 59 22^. ««» Papier-Nubel...... ll 27^, 1 27,. AndtLDnMer in Daibach. Ill Hl, '—^--------- '"°nn,Vorst.(Nr.N5>.) U.^raberT°a: ^^"te Viensta, den 7. März ^L°re«^""'^rlhur Hoffmann und "° vom Stadttheater in Klagenfurt. dper ^^ Troubadour. "' ^"q,?^." "°" Saluatore Can.marano. il^^ Mus.f von I. Verdi. JWonatzlmmer ^¦¦•UtTM.1 i l°f*Ti zu vermieten: ^^xroMe^ n Btook> (l027) 3i ^*Lg&T? G^rtigtelrlauht «M, I Sdl«8terbrücke se' "" Eckhausc nächst ' BeographiscViiTtBrnationales «»iser-Cyclorama 2 Mil1^ P6Ver*.011 10 kr., Studenten 8o^estelile sKr- G^enwärtig zeigt die *«* rlh«m8 »? °^W"le*. die wegen des Richer sis-aiChitekton»cher und land- (lnooeine erg?h°n ?'1 wohl sehenswert sind. ^028) ^ebenste Einladung macht ' ^3 , , Of. 475 K ^«vni zadevi Jurija Le- >iZJesGle proti Boätijanu Smo- ^ se vS zaradi 180 gold. 8 prip. ^°Po)ane o^- marea 1893. 1. J?,žba Bo^tii.11' Uri dru8a izvräilna Sev vlo?ni J??U Smoleju lastnih P°-ne Jeseiiee in 55 katastralne \|>e 2prafj?° sodišèe v Kranjski (ft>-^.l_1ebpuvarja 1893. ^ 8>^o-----—------------ ____ Tu^. <., Nr. 1030. «n" ge'n^'zuksgnichte «aas wird ^'"ä tzl"c,^u ^„un-ate und dnn <>"bttauu ' ^°l' ^"s^ n'spcctive der 5 1^3 ^^schcldc vom31sw, '"-^lnav 189'',. Ein Liter Fruclitsyrup 4:O kr. (6940) 20 Ausgezeidinetes Mittel gegen Hatten, Heiserkeit, Keuohhurten etc. Zu haben hei Rudolf Kirbisch Laibach, Congres.splatz. Jede Hansfran welche sparsam ist und einen guten, seinschmeckenden Kaffee trinken will und dabei doch sehr viel Geld erspart, wende sich l an Altstädters Kaffee-Expedition, wo in 3-, 5- und 10-Kilopakelen dio feinsten Sorten Cuba-, Perl-, Moooa - Kaffee-mlsohungen: 3 Ko. fl. 3-90, 6Ko.fl. 6-20, 10 Ko. fl. 121— por Poslnachnahme täglich zum Versandt kommen oder hei Voreinsendung des Betrages franco zugeschickt werden. Altstädter, Budapest, Königs^asse 72/16. (271) 10-8 (90«) 3-2 Nr. 2992. Curatels-VerhiilMNg. Vom k. k. städt.'deleg. Bezirksgerichte Laibach wird bekannt gemacht: ! Das k. k. Landesgericht Laibach habe mit Veschlnss vom 4. Februar 1«93, Z. 1108, gegen Josef Kaöar, Grundbesitzer von Salloch Nr. 4, die Curatcl ob Verschwendung zu verhängen befunden. K. k. städt.-dcleg. Bezirksgericht Laibach am 10. Februar 1893. (925)1-2 St. 1034. Oklic. Neznano kje v Braziliji bivajoèemu Anlonu Zalarju iz Cèrknice se na-znanja, da se mu je postavil Gregor Lah iz Loža kuratorjem ad aclum in da se je t.emu vroèil tusodni zemlje-knjižni odlok z dne24. januvarja 1893, št. 328. C. kr. okrajno sodišèe v Loži dne 18. februvarja 1893. (916) 3-3 Nr. 3787. Curatorsbestellunq. Von, l. k. städt.-deleg. Bezirksgerichte !in Laibach wird im Nachhange zum Fcilbictungsedicle vom 23. Jänner 18!". ^Z. U;^, hiermit kuudgemacht, dass den 'unbekannt wo abwesenden Jakob und Ursula Strumbelj nnd Ursula Dorml. alle von Brunndorf, Herr Dr. Franz Stör, Advocat in Laibach, zum Curator u^ ueiuin bestellt uud diesem die bczüg-l lichen Feilbietuugsrubrilen eingehändigt worden sind. ! K. k. städt.-deleg. Bezirksgericht Laibach mn 22. Februar 1^93. Brustleiden, Husten jeder J9L w * 9 sowie alle katarrhalischen Erkrankungen der Luftröhre, des Kehlkopfes, der Lunge, ferner Athem - Besohwerden, Engbrüstigkeit, Asthma, Versohleimung, Keuoh-nnd Krampshusten, Kitzeln im Halse, beginnende Tuberculose werden am schnellsten und besten beseitigt durch die seit Jahren bestens bewährten allein echten, nacli ärztlicher Vorschrift bereiteten und von Aerzten empfohlenen Mittel: St. GeorgS-Thee & Paket 50 kr. und St. Georgs-Katharrh - Pulver h Schachtel 50 kr. sammt genauer ärztlicher Gebrauchsanweisung. — Erfolg schon in einigen Tagen sichtbar. Weniger als zwei Pakete werden nicht versendet. — Bei Postversendung 20 kr. für Packung und Frachtbrief mehr; alle Bestellungen sind direct zu richten an die St. Georgs - Apotheke, Wien, V/2, Wimmergasse 33. (266) 7—4 (911)3—2 Nr. 2710. CuratelsverhäuMUst. Vom k. k. städt.-deleg. Bezirksgerichte Laibach wird bekannt gemacht: Das k. k. Landesgericht Laibach habe mit Beschluss vom 31. Jänner 1893, Z. 929, gegen Mauritius Ravnikar, 61 Jahre alt, verehelichter Maut-Einnehmer in Laibach, wegen Blödsinnes die Euratel zn verhängen befunden. K. k. städt.-dcleg. Bezirksgericht Laibach am 7. Februar 1893. (913) 3—3 St. 1706. Oklic. C. kr. za mesto deleg. okr tjno so-dišèe v Ljubljani naznanja, nanašaje se na tusodni oklic z dne 13. sep-tembra 1892, st. 20.454. Druga izvršilna dražba nepremak-Ijivega posestva, poprej Mihe Požlepa, sedaj Pavla Požlepa iz Plešivice, vložni štev. 695 in 696 katastralne obèine Brezovica vršila se bode dne 2 2. marca 1893. 1. ob 9. uri dopoldne s poprejšnjim pri-stavkom. V Ljubljani dne 26. januvarja 1893. (931) 3-2 Nr. 1405. Curatorsbestellung. Vom k. t. Bezirksgerichte Gottschee wird hiemit bekannt gegeben: Es sei den unbekannten Rechtsnachfolgern nach Johann, Lena, And. Ze!ol uud Georg Weber von Göltcuitz Herr Antou Zelezmkar von Gottschee uuter gleichzcitigc'r Zustellung der cxecutivcn Nealfeilbietungsbeschcide Z. 10.248, betreffend die Realität Einlage Z. 10 ..