Montags- Ausgabe ' WtoiM ulrfam cetoM' Preis DTn 1— 71. Jahrgang ~ wr. 177 N' ^ Montag, den .6 Juli T931 Inseraten- u-AbörnWenfo-Amtafifflo' fn Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen, monatl. 23 Din, zustellen 24 Din. durch Post monatl 23 Din, für das übrige Ausland monatl, 36 Din. Einzelnummer 1 bis 2 Din, • J (iMhelnt wöchentlich siebenmal Schrtfflefcmg (Tel. Mtenirb. Nr. 2670) sowie Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel Interurb. Nr. 2024): Maribor, Jurčičeva ul. 4. Brlefl. Anfragen Rückporto beilegen. Manuskripte werden nicht returnieii : 1 C o ,1 3 & . L julDlj rva.jižo DerHerzog von Aofla gestorben R o m, 5. Juli. Der Herzog von Aosta ist gestern im 62. Lebensjahre gestorben. Emanuel Filibert Herzog von Austa war ein Bruder des Königs Humbert. Im Kriege trat er an die Spitze der dritten italienischen Armee, die er bis Kriegsende befehligte. Der Herzog war mit Prinzessin Helene von Orleans, einer Tochter des Gra len von Paris, verheiratet. Noch keine Entscheidung Wahrscheinliche Einberufung einer internationalen Konferenz nach Varls — Heute soll sich die Lage klären Graf Hilbert Hohenwart f. Der ehemalige Gesandte Graf Hilbert Hohenwart ist Samstag im 78. Lebensjah re in Wien gestorben. Der Verblichene, ein Sohn des ehemalig gen Präsidenten des Obersten Rechnungshofes, Graf Karl Hohenwart, stand mehr als drei Dezemien im diplomatischen Dienst; suletzt war er Gesandter in Mexiko und i'ls )„n' ,, r dort an einer Besprechung der Natr^?-r Sportklubs* vor etwa 10 Main § teilnahm. Er wurde jetzt beschuldigt Kons»?" ^ der dort damals stattfindenden teilg^^nz der mazedonischen Komitatschi fUettPh°mmen h"ben. Die Juden prote-bett Qfi » biese Beschuldigung, sie wnr-BIut|op Y * gehört und so kam es zu den se,t Zusammenstößen. -----—»«W------- Die Sängerin. lich?in/wen?«"^n muß es doch schreck« singen kann." uierkt, daß sie nicht mehr Iichecl"nn ,1C e§ nicht merkt, ist's noch schreck P a r i s, 5. Jnli. Die französische Regierung trat Samstag um 4 Uhr nachmittags im Elysee unter dem Vorsitz des Präsidenten der Republik D o u m e r zu einem autzerordent lichen Ministerrat zusammen. Die Beratungen dauerten drei Stunden. Das amtli che Kommuniques sagt knapp und kurz: „Die zuständigen Minister haben über den Stand der französisch-amerikanischen Verhandlungen berichtet." Wie verlautet, hat Mellon entgegen der auch von der Agence Havas verbreiteten Meldung nicht eine Note über die Haltung der Vereinigten Staaten in den noch als strittig angesehenen Punkten übergeben, sondern lediglich einige kleine „Detailauf- zeichnungen". Das Haupthindernis für die endgültige Einigung bietet nach wie vor das Problem der französischen Garantieeinzahlung bei der B. I. Z. Ueber die augenblickliche Situation gab nach Schluß des Minifterrates einer der führenden französischen Minister folgende Erklärung ab: „Man wird den Verhandlungskreis für gewisse Fragen, die noch in Schwebe geblieben sind, erweitern müssen. Das kann ohne Zweifel auch ohne Einberufung einer internationalen Konferenz geschehen, die England vorgeschlagen hat. London wird über den Stand der Verhandlungen auf dem Laufenden gehalten. Wenn es zu einer Konferenz kommen sollte, die natürlich sehr bald stattfinden mütz te und wahrscheinlich nur sehr kurz sein wird, würden wir verlangen, daß sie nach Paris einberufen wird. Wir haben aber gute Hoffnungen auf einen vollen Erfolg. Vor Montag allerdings dürfte nichts Positives mehr erreicht werden." Samstag abends um halb 10 Uhr wurden die Verhandlungen mit Mellon wie, der fortgesetzt. Mellon soll zu verstehen gegeben haben, daß Amerika an einer internationalen Konferenz nicht offiziell teilnehmen würde. Ausgabe dieser Konferenz wäre nur, die zwischen den Signatar möchten des Young-Planes auszutragende Streitfrage der Garantieeinzahlung Frankreichs bei der B. I. Z. zu regeln. Man glaubt aber in französischen Kreisen, daß Amerika, wie bisher in gleichen Fällen, einen Beobachter entsenden wird. Zeppelin-Start am 20. Zull Die Polarexpedition werden Dr. Eckener und Prof. Samoilowitsch leiten Dr. Eckener teilt mit, daß die von ihm uns der Gesellschaft Aeroarctis geplante Poiarexpeditiov die Zeit nach dem :;0, Juli festgesetzt werden 'st Die Gesamtlei-tung der Expedition wird Dr. Eckener haben. Die wissenschaftliche Leitung liegt in den Händen des Professors Samoilowitsch, dem bekannten russischen Geographen und Führer des Eisbrechers „Krassin" bei der Rettung Nobiles. Da durch die Havarie des amerikanischen U-Bootes „Nautilus" das ursprünglich geplante Zusammentreffen mit F r i e d r i ch s h a f e n, 5. Juli, dem Zeppelin sich nicht mehr ermöglichen läßt, ist der amerikanische Zeitungsmagnat H e a r st, der durch große finanzielle Opfer das Zustandekommen der Expedition ermög lichte und sich dafür die Weltberichterstattung gesichert hat, von seinem Vertrag zurückgetreten. Der Ullstein-Verlag hat die Berichterstattung für die Nachrichten und Photographien der Polarexpedition des „Graf Zeppelin" nach Verhandlungen mit Dr. Eckener allein übernommen. Fliegender Holländer und Robinson Abenteuerliche Geschichte einer Seefahrt, die 10 Jahre dauerte Von R. B u l w e r. Abenteuerliche Erlebnisse, die der Feder eines Edgar Allan Poe würdig sind und die in unserer Zeit des Flugzeugs und des Radio geradezu phantastisch anmuten, hat der russische Ingenieur Andreschuk hinter sich. Die Geschichte seiner Seereise, die ganze 10 Jahre in Anspruch genommen hat, mutet tatsächlich wie ein vom Leben geschriebener Sensationsroman an und ist ein Parallelfall zu den weltberühmten Abenteuern des Arthur Peem. Vor zehn Jahren war es, im Spätsommer 1921, als ein Walfischfänger aus Wladiwostok in See ging. Ein Wladuvostoker Kaufmann hatte das Schiff ausgerüstet und an die Küste von Kamtschatka entsandt. Er erhoffte eine reiche Beute von Walfischtran. Der ehemalige Militärflieger der Zarenarmee Nikolaus Andreschuk, der in Wladiwostok nichts anzufangen wußte, gesellte stch der Expedition als Mechaniker zu Das Schiff hieß „Diana", verdrängte 150 Tonnen und konnte auch als Segler gebraucht werden. Die Reise ging zuerst nach Japan, dann nach Norden. An der Küste von Kamtschatka erhlelt »in Zylinder des Motors ei- nen Riß und „Diana" mutzte sich weiter mit Segeln behelfen. Nördlich von Peiropaiv-lowsk, der Hauptstadt von Kamtschatka, stieß das Schiff auf eine ganze Herde von Walfischen, wie man sie sonst selten trifft. Kampf mit Walfischen. Die Walfische nahmen eine bedrohliche Haltung ein. Ein Erlebnis, das die Jagd zu einer Sensation steigerte. Die erfahrensten Walfschjäger erklärten, noch nie eine derartige Ansammlung von Walfischen, die geradezu von Kampfeslust begeistert zu sein schienen, gesehen zu haben. Sie nahmen eine Harpunenkanone mit und begaben sich auf die Jagd. Ein Niesenwalfisch versetzte mit seiner Flosse dem Boot einen Stoß. Das Boot kenterte und elf Jäger ertranken. Nur Andreschuk konnte sich retten. „Diana" verließ die Jagdgefilde und hielt Kurs auf Pe-tropawlowsk. Wenige Stunden trennten das Schiff vom sicheren Hafen. Plötzlich wur de das Steuer defekt. Ein starker Nordwest zog das hilflose Schiff in die offene See. Es war unmöalick. Herr über die Wellen zu werden. Eine grausame Fahrt. Der Wind trieb nun die „Diana" wie eist Spielzeug auf den Wellen unther. Das Schiff war mit keiner Funkanlage ausgerüstet und war so dem Spiel der Naturgeival« ten auf Gnade und Ungnade preisgegeben. Es ist erstaunlich, daß es keinem einzigen großen Dampfer begegnet?. Es trieb stch ist öden Gewässern herum. Manchmal stieß el auf Walfischfänger, die aber in abergläubischer Furcht vor dem stch gespenstisch hin« und herbewegenden Schiffe flüchteten. Ei« nem fliegenden Holländer gleich streifte nust die „Diana" durch den Ozean. Zeit existier« te für die Seeleute nicht mehr. Bald wur« den die Lebensmittel knapp. Einige Sen!# von der Besatzung wurden wahnsinnig, an* dere stürzten sich ins Meer. Die Ueberleben« den wußten nicht mehr, wie lange die Fahrt dauerte. Sie sammelten Regenwaster in Ei* mern und litten schreckliche Hüngerqualen. Der Vulkan unter dem Wasser. Eines Tages bemerkten die Seeleute, t)a| das Wasser im Meere kochte. Unterirdisch* Wellen hoben das Schiff empor. Starke StrA mung zog das Schiff an. Dampf stieg aut dem Meere, das wie ein Kessel voll glühen« den Wassers aussah. Was bedeutete diese* Wunder? Ein unterirdischer Vulkan war ist Tätigkeit — ein reiches Beobachtungsfeld für Wissenschaftler. Die verhungerten See« leute aber sahen gierig nach den gekochtest Fischen, die im Wasser herumschvammen Sie freuten sich über das unerwartete Geschenk des Himmels. Sie erbeuteten eine Ust zahl von Fischen und merkten in ihrer Fre™ de nicht, daß giftige Gase die Luft verpeste« ten. Wie durch ein Wunder entrann bit „Diana" einer unvorhergesehenen und tücki scheu Gefahr. Die gespenstische Fahrt ging weiter. Jede Hoffnung auf Rettung ner« schwand. Bald war Andreschuk nur noch ab lein am Leben. Das Schlaraffenland im Ozean. Eines Tages, als der ehemalige Flieget schon halb bewußtlos war, sah er die Konturen einer Insel vor stch. Es war ein Stück Land mit üppiger tropischer Vegetation Braune Eingeborene standen am User. De« fliegende Holländer verwandelte sich 'n einen Robinson. Er wurde von den Eingebw renen gastfreundlich ausgenommen. TI« schienen malaischen Ursprungs zu sein und sprachen eine unverständliche Sprache. Auch hatten die Eingeborenen noch nie einen We! ßen gesehen. Sie lebten wie in, einem Schlaraffenland. Die Natur sorgte für ein üppiges Leben- Arbeit war dort ein vollständig unbekannter Begriff. Der Weiße, den die Wilden für einen Gott hielten, wurde von ihnen zum Häuptling ernannt. Die Tochter des ehemaligen und jetzt abgesetzten Häuptlings wurde dem Weißen zur Frau gegeben — ein Erlebnis, wie man es nur aus Jugendbüchern kennt, wurde Wirklichkeit. Die Folter des Nichtstuens. Das, was jeder Mensch im schweren Daseinskampf erstrebt, eine gesicherte, sorgenlose Existenz, war nun Andreschuk geschenkt. Er konnte sich aber bald davon überzeugen, daß das sorgenlose Dasein, zu dem er „verdammt" war, für ihn eine Qual wurde. Er konnte weder lesen noch schreiben, noch über Haupt irgendeiner einigermaßen produktiven Beschäftigung nachgehen. Nicht einmal einen Acker konnte er bebauen, denn alles vegetierte von selbst. Der Mann, den mancher beneiden müßte, litt unter dieser Folter. Neun Jahre lang verbrachte Andreschuk auf der einsamen Insel. Nur durch einen Zufall wurde sein Aufenthaltsort von einem amerikanischen Dampfer angelaufen. Wie ein Besessener stürzte der Robinson seinen weißen Befreiern entgegen. Jetzt befindet er sich auf Manila und verdient sein Brot als Kontorist in untergeordneter Stellung. . . Tribute an die New-Aorker Unterwelt Der Einfluß der Unterwelt auf den Gang des Lebens in den amerikanischen Großstädten ist im steten Zunehmen begriffen. Ohne Uebertreibung kann man heute sagen, das es keinen selbständigen Menschen in geordneten Verhältnissen in Newyork gibt, der nicht in irgend einer Form Tribute an die zahlreichen amerikanischen Einbrecher-, Schmuggler- und Erpresserbanden zahlen müßte. Kino- u. Ladenbesitzer, Schuh Fabrikanten, Milch- und Gemüsehändler, Uhrmacher und Konfektionshändler, kurz u. gut, fast alle Gewerbetreibenden Menschen Newyorks, Chicagos usw. müssen regelmäßig Tribute an die Banden abführen, um auf diese Weise vor Einbruch, Verunglimpfung und taufenden von Unannehmlichkeiten, die ihnen widrigenfalls drohen, gesichert zu sein. Da die Löse- und Tributgelder, die von den Industriellen und Kauf-jleuten den Banditen bezahlt werden, in Form eines Zuschlages die Preise der Erzeugnisse und Produkte verteuern, zahlt letz ten Endes jeder Käufer und Verbraucher seine Quote für die Erhaltung der unzähligen Unterweltbanden und trägt zu ihrer weiteren Blüte bei. Nach den letzten Schätzungen beträgt die Summe, die in die Taschen der Erpresser und Banditen in Amerika jährlich fließt, nicht weniger als ca. -10 Milliarden Mark. Die Newyorker Oef-fentlichkeit ist sich dessen bewußt, bar sie im Zeichen der Banditentribute lebt, betrachtet aber diesen Zustand als unvermeidlich. Die Für Freiheit und Gewissen Ein neues Rundschreiben des Papstes Der „Bayerische Kurier" veröffentlicht ein neues Rundschreiben Papstes über Katholische Aktion an t triarchen, Pri mate, Erzbischöfe, Bi und anderen Oberhirten der kathoi. . Kirche. Mit unsagbarem Schmerz heißt es im Rundschreiben, sieht der Papst, daß in Rom und in ganz Italien eine wahre Verfolgung der Freiheit und Rechte der Seelen eingesetzt hat, obwohl der Papst wiederholt feierlich erklärt und bezeugt habe, daß die Katholische Aktion aus Grund seiner klaren und kategorischen Weisungen und Anordnungen außerhalb aller Parteipolitik stehe. Weder Papst noch Kirche, weder Reli- M ü n ch e n, 5. Juli, gion noch gläubige Katholiken, heißt es dann, haben einen Grund zur Dankbarkeit gegenüber jenem, der dem Sozialismus und die Freimaurerei zwar zuerst hinausgewiesen, aber ihnen das Tor wieder weit geöffnet habe. Das Rundschreiben zieht die Folgerung, daß die Verdächtigung, staatsfeindliche Politik zu treiben, nur der Vorwand sei, der Kirche die Jugend zu entziehen. Lehramt und Erziehung aber seien von Gott eingesetzt und die Kirche sei damit beauftragt. Man müsse deshalb den guten Kampf für Freiheit und Gewissen kämpfen. Mädchenhändler an der Arbeit? Mysteriöses Verschwinden zweier junger Mädchen Die in einer Drogerie in Celje in Stellung stehende Handelspraktikantin Stefanie Vrečar ist seit mehreren Tagen spurlos verschwunden. Das mysteriöse Verschwinden des kaum 17jährigen, bildhübschen Mädchens erscheint umso verdächtiger, als es in letzter Zeit mit verschiedenen ausländischen Personen eine geheime Korrespondenz unterhielt. So erhielt das Mädchen durch längere Zeit hindurch nach Celje post lagernd Briefe, die auf den Namen Anna Petrovič lauteten. Weiters konnte die bereits eingeleitete Untersuchung feststellen, daß sie mit einer gewissen Frau Müller in Berlin, deren Beruf und Wohnort einftwei- M a r i b o r, 5. Juli, len noch unbekannt sind, in schriftlicher Verbindung stand. Das Mädchen lebte in letzter Zeit recht sparsam und für sich eingeschlossen, sodaß es zweifellos über größere Ersparnisse verfügte. Mag es auch fast unwahrscheinlich klingen, so sprechen doch alle Umstände dafür, daß das Mädchen dunklen Elementen zum Opfer gefallen sei. Dieser Verdacht erscheint umso begründeter, als sich dieser Tage ein ähnlicher Fall auch in Maribor zugetragen hat, dessen Einzelheiten nach wie vor in tiefstes Dunkel gehüllt sind. Es handelt sich bekanntlich um eine gewisse Therese Furman, deren plötzliches Verschwinden noch immer nicht aufgeklärt ist. Dämonische Frauen Geschichten um die weibliche Verführungskunst Von Michael A u s p i tz. Buddha warnte bereits seine Jünger vor dem Frauengeschlecht. „Unergründlich, wie der Weg des Fisches im Wasser ist die Frauennatur", sagte er und fügte hinzu: „Die Frauen machen die Wahrheit zur Lüge und die Lüge geben sie für Wahrheit aus." Auch die Bibel enthält ähnliche Warnungen. In einem Spruch des weisen Königs Salomo heißt es: „Laß dein Herz nicht weich werden vor dem Antlch einer Frau; Einwohner Newyorks haben keine Hoffnung, daß sich diese trostlose Situation in absehbarer Zeit ändern könnte. laß dich auf ihre Wege nicht verleiten, denn viele sind es, die durch die Frauen zu Boden fielen und unzählige wurden durch sie vernichtet." Der Gang der Geschichte lehrt uns aber, daß keine Warnungen imstande waren, den Mann vor dem Zauber der Frau zu schützen. Esther ist dank ihrer Schö" heit zur Gemahlin des Persischen Königs Ahasverus geworden. Unter den zartesten und anmutigsten Jungfrauen des Landes auserwählt, betrat sie das Gemach des Herr schers, nachdem sie sechs Monate lang „mit Myrrhenöl und mit wohlriechenden Salben eingerieben wurde". Die junge Witwe Judith vermochte durch Frauenlist und Verjührungstunst eine ganze Stadt zu retten. Es war zur Zeit, als Holofernes, der Feldherr Nebukadnezars, die Stadt Betula belagerte. „Judith badete ihren Leib und salbte ihn mit duftendem Del, verteilte ihr Haar und setzte eine Haube auf ihr Haupt. Sie legte ihre Festkleider an, schmückte sich mit Arm- und Halsbändern, Fingerringen und Ohrringen, um m Anmut zu erglänzen und das Herz des Man nes zu bezwingen." In diesen Zeilen des biblischen Chronisten, die vor Jahrtausenden geschrieben wurden, fand die verführerische Absicht der Frau einen köstlichen Ans druck. Judith war die erste dämonische Frau von der uns die Ueberlieferung erzählt. Zahllose Frauen wandelten später in Judiths Spuren. Salome verlangte, ohne Gewissensbisse zu verspüren, den Kopf von Johannes, und Potifars Ehefrau, die vergeblich den keuschen Josef zu verführen suchte» zögerte nicht, ihn ins Gefängnis zu bringen. Frauengunst hatte oft die Grenzen mächtiger Reiche verschoben, unbedeutenden Günstlingen zur größten Macht verhelfen und mächtige Männer ins Verderben gebracht. Nachdem die schöne Helena von Paris heimgeführt wurde, ist das Schicksal von Troja besiegelt worden. Ohne weiteres kann man der Behauptung recht geben, daß der Lauf der Welt vielleicht eine andere Wendung genommen hätte, wenn die Nase Cleopatras um einen Zentimeter kürzer gewesen wäre! Kleopatra Pflegte kein Mittel zu scheuen, um den Sieg davonzutragen. Sie verstand es auch, nötigenfalls alles auf eine Karte zu setzen. Als Cäsars Truppen ihr Land besetzten, galt es für sie, den großen Feldherrn zu bezwingen oder einen rühmlosen Tod zu sterben. Sie ließ sich in eine Matte einwik-keln und im Boote eines Teppichhändlers zum Schlosse segeln. Der Händler durfte mit seiner Ware — Cäsar war ein Verehrer der orientalischen Webkunst — vor dem Welteroberer erscheinen. Da breitete Kleopatra die Matte aus und erschien vor den Augen Cäsars wie Venus aus den Meeresfluten. Sie . besiegte den römischen Feldherrn mit derselben unbeirrbaren und unentrinnbaren Sicherheit, wie einige Jahre später seinen Nachfolger Antonius. Der größte aller Philosophen, her alte Aristoteles, konnte auch ein Lied über die Frauenlist singen. Er erteilte bekanntlich dem jungen Alexander, dem Sohne des Ma zedonierkönigs Philipp, Unterricht. Der jun ge Prinz machte gute Fortschritte, aber nach gewisser Zeit merkte Aristoteles, daß sein Schüler zerstreut war. Dem Philosophen ge lang es, festzustellen, daß der junge Alexander in Gedanken dauernd bei der schönen Phillie weilte und deswegen feine Lust mehr für seine Studien verspürte. Aristoteles Berichtete darüber dem König, der seinen Sohn unter strenge Aufsicht stellte. Das Spiel der entzückenden Phillis schien für eine Zeitlang aussichtslos zu sein. Der Weg der Rache stand ihr aber frei. Eines Tages begab sich Phillis barfuß in den Schloßg'ar- Der falsche freund Roma» von Th. 2. Gottlieb (13. Fortsetzung.) Harry riß ihn aus seinem weiteren dankengang. „Ich habe mich mit Tatjana verlobt; wir werden in Kürze heiraten. Sie wird ihrem Beruf entsagen und eine ehrsame .Hausfrau werden." Jetzt war Boris wirklich erstaunt. Sein Gesicht spiegelte seine namenlose lieber« raschung wider. „Jst's möglich? Du wolltest . . . Darf man dir gratulieren?" „Ja ,das darfst du, denn es ist mein blutiger Ernst. Ich danke dir!" „Und glaubst du, daß du — dein Glück in dieser Ehe finden wirst? Verzeihe mir, aber — ich meine nur, daß Künstlerinnen im allgemeinen . . „. . . zur Ehe nicht taugen, willst du sagen. Laß nur das meine Sorge fein. Ich habe Menschenkenntnis genug, um zu erken neu, daß ich mich in Tatjana nicht täusche. Sie ist ein außergewöhnlich wertvoller Mensch, soviel ich feststellen konnte." _ Boris widersprach nun nicht mehr. Wie seyr Tatjana als Mensch und seelenvolles Weib einzuschähen war, davon war er ja selbst überzeugt. Harry fuhr fort: „Kommen wir nun zu Copyright by Marte Brügmann. München. dem eigentlichen Zweck, warum ich oich hergebeten habe. Es ist — leider — eine alte Geschichte, die existieren wird, solange die' Welt besteht: Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Tatjana hat mir anvertraut, daß sie versteckte Feinde hat. Eine schöne Frau hat wohl immer Feinde, wenn sie nicht jedermanns Freundin sein will; das ist nun einmal so. Ob es Bei Tatjana ubgewiesene Freier sind, oder Menschen, die aus irgend welchen anderen, vielleicht materiellen Grün den, gegen sie Feindschaft hegen, ist mir nicht bekannt. Tatjana hat mir das noch nicht gesagt, obwohl sie diese Leute zu kennen scheint. Sie wird mir auch das noch sagen; davon bin ich überzeugt. Es ist schwer, gegen Leute aufzukommen, die nicht mit offenem Visier kämpfen. Gemeinheit und Niedertracht senden ihre Pfeile aus dem Verborgenen; dagegen ist man ziemlich machtlos. Bei Tatjana dürften diese Gegner nur in den Reihen ihrer eigenen Lands leute zu suchen fein; aus einzelnen ihrer Aeußerungen und Anspielungen glaube ich das entnehmen zu dürfen. Und hier nun rechne ich auf deine Hilfe. Ohne uneigennützig zu sein wollen, mußt du mir zugestehen, daß ich zu wiederholten Malen an dir als Freund gehandelt habe; also glaube ich keine Fehlbitte zu tun, wenn ich an dich herantrete, mir beizustehen, wenn ich dich brauchen sollte." Er schwieg einen Augenblick, nicht ahnend, welchen Zwiespalt und Aufruhr er damit in Boris' Innern hervorrief. Dieser saß wie auf Kohlen. Harry begehrte ihn als Helfer! Er machte den Bock zum Gärtner! Ihn abzuweisen mit seiner Bitte ging auf keinen Fall. Und „ja" zu sagen, die infamste Lüge auszusprechen, zum gemeinsten Verräter zu werden, der je eine so uneigennützige Freundschaft hintergmg — davor fühlte Boris nun doch ein gelindes Schaudern. Er sollte Tatjana vor seiner eigenen Person, vor seinen Umtrieben und Ränken, die sich ja auch gegen ihre Person richteten, schützen! Nicht mehr und nicht weniger bedeutete für ihn die Bitte des Freundes. Die Lage wurde jetzt für ihn unhaltbar; entweder mußte er seine unlauteren Absichten gegen den selbstlosen Freund fallen lassen — und damit auf Geld verzichten, auf Geld, das er so dringend brauchte, um damit seine Finanzen aufbessern oder sein anspruchsvolles Leben fortführen zu können — oder er mußte handeln! Für ihn gab es also nur ein Entweder — Oder! Und wenn er Tatjana in Ruhe ließ! Wenn er auf alles verzichtete, was er schon in seinem Besitz gewähnt? War ihm damit die Ge- währ gegeben, daß seine Schurkerei nicht an den Tag kam? Und die anderen alle, seine Landsleute, die er mit seinen Flunkereien schon wochenlang hinhielt? Würden die ihn nicht steinigen? Vor seinen Augen drehte sich alles, als säße er auf einem Karussel. Doch schnell glättete sich wieder das Bild. Alles wurde ruhiger. Der ganze Gedankengang erforderte nur Bruchteile von Sekunden. Nun wurde ihm klar: Zu weit war er schon gegangen auf dem schiefen Wege — es gab für ihn kein Zurück mehr! Er mußte handeln! Biegen oder brechen war seine Losung. Schnell gefaßt, sagte er in bereitwilligen Ton, um den Freund nicht stutzig zu machen: „Verfüge über mich, Harry, wie und wo du nur willst! Was in meinen Kräften steht, soll geschehen, um deine liebe Braut vor jedem Unheil zu schützen!" „Ich danke dir, Boris!" sagte Harry, sichtlich bewegt, und reichte ihm mit warmen Druck die Hand. „Ich mußte ja, daß ich auf dich bauen kann. Du magst vielleicht denken, ich sei ein Angsthase, weil ich mich so an dich klammere. Aber das ist es nicht; ich denke: vier Augen sehen und vier Ohren hören bekanntlich mehr als zwei. Du besitzt die Orientierung in gewissen Kreisen, in denen ich mich schwer zurechtfinde." (Fortsetzung folgt). len und pflückte Blumen von den Fenstern >es alten Philosophen. Sie hüpfte auf dem Rufen und beugte sich nach den Blumen ln schlauer Voraussicht, daß der Anblick ihrer marmorweißen Waden den alten Mann Su Unbesonnenheiten verleiten würde. Tat-iachlich spürte Aristoteles, wie Blut in seinen alten Adern plötzlich zu sieden begann Sr vergaß seine ganze Weisheit und bar flehentlich die Schöne um ihre Gunst. Phillis rrklärte sich bereit, stellte aber eine einzige Vedingung: Sie wollte auf Aristoteles Rük-len in einem Sattel durch den Schloßgarren getragen werden. „Der weise Grieche erwies iich vor dem Antlitz der begehrten Frau nicht stärker, als es bei ähnlichen Umständen Adam, Simson, David und Salomo waren", lagt die alte Chronik. Phillis bestieg den gesattelten Rücken des Philosophen und ritt, einen Blumenstrauß in der Hand schwingend, durch die Gartenwege. Plötzlich erschien im Schloßtore die Königin mit ihren Hofdamen. Der Anblick des Aristoteles, der auf allen Vieren mit seiner 'östlichen Last umherrannte, war keinesfalls geeignet, die Stellung des alten Mannes am fontglichen Hofe zu stärken. Am Tage vorauf schiffte sich Aristoteles ein und ver-für immer Mazedonien, um fern von Unruhe des Alltags in einsamer Stille r',n Werk zu verfassen, in dem er u. a. über 7 weibliche List folgende Aeußerung mach« A »Gegen die List der Frauen gibt es kein Mittel, außer, daß man sich zurückzieht und 6'e Einsamkeit wählt." Die wunderschöne Prinzessin Margarethe Valois war die dämonischeste unter allen strauen ihrer Zeit. .Sie lebte in Frankreich jp Jahrhundert der Liebesgetränke, der tob [>chen Zweikämpfe, in der Epoche, die die Vernichtung eines Nebenbuhlers als Selbstverständlichkeit ansah. Sie wurde von den Männern wie eine Blumen von Schmer« klingen umflattert. Und alle stürzte sie in ten Abgrund. Die meisten starben eines gewaltsamen Todes, wie von einem gemeinsamen tragischen Schicksal betroffen.' Talle-W^nt de Rsaux berichtet, daß die Prinzessin 'hren toten Verehrern eine gewisse Ehrerbie mng entgegenbrachte. Sie trug stets eine iiark gefütterte Kappe, deren Innenseite mit ^ner Anzahl von Taschen versehen war. 6N jeder Tasche befand sich eine Dose, die as ausgetrocknete Herz eines Verehrers be ii^bergte. Denn die Prinzessin sorgte im ^er «dafür, daß die Herzen ihren unglückli %n Liebhabern herausgeschnitten und ein balsamiert wurden. Im Laufe der Jahre erfuhren die Waffen des fraulichen Arsenals eine Umgestal-ang. Die Mittel und Wege sowie auch die 'Rache der Frauen sind nicht mehr so grauem wie in den früheren Zeitlausten. Die Wirkung aber ist die gleiche geblieben. Die ^okottenkönigin" La Paiva aus der Epo- des zweiten Kaiserreiches in Frankreich ein Vorbild für die dämonische Frauen rRalt der Neuzeit, (für den modernen iokauenvampyr, der aus seinen Opfern !^un nicht das Blut, so wenigstens das deld aussaugt. ..^'e „Kokottenkönigin", die in Paris ein -Ugelloses Leben führte und einen Salon aterljielt, in dem die goldene Jugend verehrte. Eines Tages entschloß sie sich, ihren Rk,a^andel zu ändern. Sie wurde streng Sport vom Sonntag „Maribor" triumphiert über „Gradjanski" Sensationelle 1:3-Niederläge des Zagreber Fußballmeisters — Die Bedeutung des großen Sieges — „Maribor" im Finale der Banatsmeisterschaft — Die „Athletiker" aus Celje mit 8:1 überrumpelt M a r i b o r, 5. Juli. |fsoirn und ging allen Liebschaften aus dem bge, bis sie eines Tages dem vornehmen, »p,1 naiven portugiesischen Marquis de la biatt(t begegnet«. Er verliebte sich bis über , e Ohren in die schöne Frau, die ihm aber >Ne Annäherung gestatten wollte. Sie spiel errbpre l>uß der Marquis ihr ^ ch einen Heiratsantrag machte. Am Ta sm nttt5 der Trauung sagte die neugebackene ^Zrquise zu ihrem Gemahl: „Nun haben z , bekommen, was Sie haben wollten. Sie sw:dafür mit Ihrem Namen bezahlt. Ich te, 7 e-ne ehrbare Dame, nur um den Ti-«ng , ®ar5u'fe zu erlangen. Jeder von können wir ttJ ”5»rt seinen Lohn. Jetzt könn r 5 scheiden lassen." Der Marquis mußte gQr. °ougen. Bis zum Ende des Kaiserreichs va5er La Paira als unbestrittene Köni-n der Pariser Halbwelt. Gesang und Klavier. W ausge „~leb€r wit Borträaen ieber 9frt — 6,; ®°Ib in der Kehle. Das Stimmungs- Erträgen jeder Art. — 3 5 Musikverlag in Leipzig. Preis Herai.s^^^^^^^'iuooslavenska revne. 9a inKVbt^if ^2=jro!lamtiche Li« **Aa 7-$rci§ 85 Schon lange nicht ist einem Sieg am grünen Rasen eine solche Bedeutung zuge kommen, wie dem gestrigen Schlagererfolg „Martbors" über d. Erstplacierten der Zagreber Siege, dem populäern Zagreber Fuß ballmeister „Gradjanski". Nicht nur das sensationelle Ergebnis von 3:1 (3:1) für Ma ribor", sondern das Spiel der Weißschwar zen war so überzeugend, daß der Pracht sieg mehr als verdient erscheint. Der Fußballsport Sloweniens, der gerade in den letzten Ligenspielen mehrere De bqcles über sich ergehen lassen mußte, er hielt nun gestern seine Rehabilit'"-ung. Was die Ligenvertreter aus Ljubljana nicht vermochten, brachte nun der Außenseiter „Maribor" zustande. Nach den schon mehr als peinlichen Mißerfolgen der Ljubljanaer Spitzenvereine, hat sich die von den Ligen brüskierte Mannschaft des SSK. Maribor emporgeschwungen, um den Beweis ihrer berechtigten Empörung gegen die sonderbare Nominierung der zwei besten Klubs des L.N.P. zu erbringen, was ihr auch glän zend gelungen ist.. Der Prachterfolg „Maribors" wird nun endlich einmal unseren Fußballern jene Po sition sichern, die ihnen faktisch gebührt. Was bisher unmöglich oder nur „promi nenteren" Vorbehalten schien, ist zur Tat sache geworden. Unsere Draustadt ist nun in ihrer weiteren fußkallsportlichen Entwicklung um einen enormen«-Schritt vorgerückt, dessen Auswirkungen sich"bäld merkbar machen werden. Mit „Maribor" freuten sich daher gestern alle, denen ohne Rücksicht auf die Zugehörigkeit der Aufschwung des hei mischen Fußall am Herzen gelegen ist. Es war also ein Triumph des Mariborer Fußballsports der große Sieg gegen „Gra-djansti". Der großen Wichtigkeit des Spieles waren sich die Spieler auch voll und ganz bewußt; weshalb der Kampf mit besonderen Nachdruck geführt wurde. Die ersten, wenn auch nervösen Minuten, brachten schon den ersten Erfolg. Ein Eckball prallte beim Tor vorüber, als T e r g l e tz noch rechtzeitig herbeigestürmt kam, um das Leder mit dem Kopf ins Netz zu drücken. Die Zagreber holten zwar einige Minuten darauf durch den ausgezeichneten linken Flü gelmann K o k o t o v i ö auf, doch blieb es auch bei diesem einzigen Treffen. „Gradjanski" kam durch gute Aktion öfter prächtig vor, doch warf die aufopferungsvolle Hintermannschaft „Maribors" die Angriffe zurück oder machte sie K o r e n unschädlich. Die Weißschwarzen zogen nun auch einmal gegen das gegnerische Tor. Stare exekutierte einen Eckball,, eine Prachtvolley des famosen P e p č e k und das Leder sauste unhaltbar beim verblüfften Tormann M i h e l S i L vorbei zum zweiten Mal ins Netz der Zagreber. „Maribor" hielt den wei teren Kampf nicht nur aufrecht, sondern kam wiederholt vor. Einmal wurde Pepček gar zu arg gefoult. Da ein Verteidiger den daraufhin diktierten Freistoß mit der Hand aus dem Tor schlug, sah sich der Spielleiter Dr. Planinget gezwungen, einen Elfmeterschuß zu diktieren, den Pepöek unhaltbar verwandelte. „Gradjanski" kämpfte im weiteren Verlauf verzweifelt um den Ein stand, doch machte das Hinterspiel der Weiß schwarzen alle seine Bemühungen zunichte. Nach Seitenwechsel änderte sich für lange Zeit die Situation vollkommen. „Maribor" ging energisch zum Angriff über und konnte fast weher als die erste Hälfte der zweiten Spielhälfte klar überlegen sein. Wäre nicht Meister M i h e l ö i ö im Tor gewesen, so würde der Sieg noch höher ausgefallen sein. Die Zagreber kamen schließlich doch aus ihrem Feld heraus, um einige Male das hei- mische Tor zu bedrohen, doch spielte jetzt die heimische Verteidigung noch besser. Noch ein Knallschuß P r i v e r Z e k s, der jedoch das Ziel verfehlte, und der Schlußpfiff des das Spiel korrekt leitenden Schiedsrichters Dr. P l a n i n S e k verkündete den großen Sieg. Ewald und Franz Koren, Stanko Bertoncelj, Jež, Koniö, Domicelj, Starc, Pep-Lek (Vodeb), Hreščak, Terglec und Priver-šek waren die Bezwinger der prominenten Gäste. | * lieber den schönen Sieg der heimischen Mannschaft haben sich auch die Reisebegleiter sowie der Trainer der Gäste H a f l l überaus anerkennend ausgesprochen, für den vor allem das ambitionierte Spiel der Hintermannschaft sowie der rechten Seite des Angriffs ausschlaggebend waren * „Maribors" Mannschaft konnte aber Sonntag auch im Semifinale gegen die „A t h l e t i k e r" aus Celje ihre Hochform erreichen. Die Gäste, die mit Beginn des Spieles recht flott kämpften, konnten in der zweiten Hälfte des Spieles den häufigen Attacken der Heimischen nicht mehr standhalten, fodaß sie die hohe Niederlage von 1:8 (0:2) hinnehmen mußten. Der Erfolg kam umso überraschender, als sich der Trefferregen erst in der zweiten Spielhälfte einstellte. Pepöek, Tergletz, Priver Z e k und H.r e š č a k waren die Schützen. Der Verlauf des Spieles war mitunter recht anregend, zumal auf beiden Seiten mit dem ganzen Kräfteaufwand gekämpft wurde. Schiedsrichter C i m p e r m a n aus Lju bljana leitete im mäßigen Stil das Treffen. U. a. schloß er einen Spieler der Gäste aus, sodaß die Athletiker den Großteil des Spieles mit zehn Mann spielten. Dem Spiel wohnte eine zahlreiche Druk-kerschar aus Celje bei. * Die Meisterschaft des Draubanats ist nun bis zum Finale beendet. Die Gegner des Schlußtreffens sind. „M ä r i b o r" und „Svobod a", Ljubljana. SK. Pančevo gegen Baöka" aus Subotica ftÄf i. i Rndmeifierfchaft des Draubanats M a r i b o r, 5. Juli. Auf der 136 Kilometer langen Strecke Ljubsjana — Celje — Maribor wurde heute die diesjährige Radmeisterschaft des Draubanats ausgetragen. Den Sieg trug von den 36 Wettfahrern der Ljubljanaer V a l a n d (Ilirija) in 4:38.30 davon. Knapp hinter ihm passierte unser heimischer Rennfahrer Rozman (Perun) das Ziel, trotzdem er während des Rennens einen Defekt zu beklagen hatte. Von den 36 in Ljubljana gestarteten Wettbewerbern erreichten 16 das Ziel. Der Einlauf war folgender: Senioren: 1. Valand (Ilirija) 4:38.30; 2. Rozman (Perun) 4:38.31; 3. Abulnar (Ilirija) 4:38.40; 4. Prodan (Primorje) 4:41.1; 5. Lgur (Primorje) 4:41.15; 6. Oblak (Militär) 4:45.17; 7. Štrucl (Pe-run) 4:46.39; 8. Lah (Edelweiß) 5:06.5. Junioren: 1. Grbae (Primorje) 4:44.14; 2. Gregorič (Disk) 4:44.145; 3. Sme (Disk) 4:44.15; 4. Zupančič (Trgi-glav) 4:50.48; 5. Faninger (Poštela) 4:50.57; 6. Jug (Ilirija) 4:52.51; 7. Dežman (Primorje) 5:8.35; 8. Smeh (Edelweiß) 5:8.4. Ungarn—Rumänien 4 : 2. B uk a r e st, 5. Juli. Der Fußballänderkampf zwischen Ungarn und Rumänien endete mit dem erwarteten Sieg der Budapester. Das Resultat lautete 4:2. Die Fußball- Staats-Meisterschaft „Primorje" schlägt „Ilirija". — „Gradjanski" noch immer an der Spitze. In den Ligenkämpfen gab es Sonntag wieder bemerkenswerte Ereignisse. In Ljubljana ging das Derby „J l i r i j a"—„P r i morje" vor sich, das diesmal mit 4:1 (2:0) zugunsten der Primorje-Mannschaft ausging. Das Spiel wurd mit fairen Mitteln erledigt, wofür dem Schiedsrichter J o k š i č aus Beograd ein besonderes Verdienst eingeräumt werden muß. Bei „Ilirija" waren der Goalmann und Mitteldecker außergewöhnlich schwach, während die Akademiker mit außergewöhnlichem Elan an der Arbeit waren In Zagreb errang der Spliter „H a j-d u k" gegen „H a š k" einen knappen Sieg von 2:1, Den Kampf entschied ein Osfside« Goal, weshalb „Hašk" einen Protest gegen den Ausgang einbringen wird. In Beograd siegte der B. S. K. gegen die „Sl a v t'} a" aus Sarajevo mit 6:0. Die Sabacer „Mačva" errang gegen den Osijeker „G r a d j a n s k i" einen überraschenden 2:ö=Sieg. »S a n d" fertigte auf heimischem Boden den Beökereker „O b i l i č" mit 5:0 ab. Ueberraschend kam die 0:2-Niederlage des Beograder „S o k o" in Sarajevo gegen den dortigen „S a š k". Die weiteren Ergebnisse in der Beograder Liga waren: „In goslavija" gegen.„Jug" ,in Skovlie" 3:1 und. : Edelweiß - Mondscheinpartie. Am vergangenen Donnerstag unternahm der speit lich rührige Radfahrerklub „Edelweiß 1900" eine Mondscheinpartie über Radvanje Bet nava zum Eichkatzl-Wirt, die glänzend ausfiel. Zahlreiche Klubmitglieder sowie viele Gäste hatten sich an dem Ausfluge beteiligt, viele kamen zu Fuß mit ihren Familien, wo sich dann im schönen Gastgarten Plohk ein reges, freundlich-geselliges Leben ent-wickelte. Der Obmann Andreas H a l b-w i d l begrüßte die zahlreich Erschienenen und pries die Gastfreundschaft, die die Gemeinden Radvanje und Tezno sowie deren liebenswürdige Bevölkerung dem Klub stets entgegenbrachte. Zwei Musikkapellen spielten hierauf lustige Weisen, das Klubquarlett Tscherin, Blažič, Pschunder und Uhler uu-ter der Leitung Halbwidls stellte sich mit einigen Chören ein, die großen Beifall ernteten. Der Bürgermeisterstellvertreter von Tezno Herr S e v e d e r gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß die Edelweißler sich in Tezno wohWhlen und versicherte, daß sie auch jederzeit willkommen sein würden. Um M-tternacht wurde bei Mondschein in lustig ster Stimmung die Heimfahrt angetreten. Radio Montag, 5. Juli. Ljubljana 12.15 bis 13: Reproduzierte Musik. — 18; Konzert. — 20: Walzer stunde. — Beograd 19.30: Nationallie-der. — 20.30: Abendkonzert. — 22.20: Vor frag. — Wien 19.30: Großes Symphoniekonzert. — 21.20: Abendkonzert. — Mühlacker 20.30: Symphoniekonzert. — 22.40: Tanzmusik. _ Toulouse 20.15: Opernarien. — 23.15: Bunter Abend — B u k a r e st 20: Harfensolo. — 20.45: Kammermusik. _ 21.15: Tanzmusik. — R o m 21: Klassisches Konzert. — Prag 20.25: Cellokonzert. — 22.15: Schlagermu-sik. — Mailand 21.35: Beethoven-Konzert. — Budapest 19.50: Zigeunerton« zert. — 20.30: Opernorchester. — Danach Zigeunerkonzert. — W a r sch a u 20.30: Philharmonisches Konzert. — 22.30: Tanz, musik. — D a v e n t r y 21.40: Orchester« foinert — 2?. m>n£e*r- Christian geht nach HOllyiOööC! Roman von Werner Scheff Copyright by Novissima-Verlag, 0. m. b. H., Berlin SW 61, Belle-Altiance-Straße 92. 25 „Es gibt eben Wunder", entgegnete die junge Frau achselzuckend, „aber ich begreife nicht, warum du gerade über diesen Brief so entzückt bist." „Weil ich recht behalten habe, und weil er lebt", stieß Lore aus tiefster Seele hervor. 9. Ja, er lebte. Aber wie er lebte, unter welchen Bedingungen, zu welchem Zweck und mit welchen Zukunstspläiwn, das hatte Lore nicht ahnen dürfen. Als Christian an jenem verhängnisvollen Abend das wüste Lärmen und Toben, die Detonationen der Schüsse bis in die Tiefe des Kellers vernommen hatte, wich er entsetzt zu der Kiste zurück, auf der er soeben einmal stundenlang gesessen hatte, und ließ sich dort von banger Todesfurcht erfüllt nieder Er glaubte nicht anders, als daß sich in jedem Augenblick die Tür offnen müsse und daß dann die Reihe an ihm wäre, jenen seltsamen, geheimnisvollen und doch so lauten Vorgängen zum Opfer zu fallen, deren Echo in seinen Kerker gedrungen war. So saß er und lauschte angestrengt aus jeden Ton im Haufe, während wiederum Minuten verrannen und sich zu einer Stunde zusammenfügten. Diese Stunde war selbst für die Verhältnisse der Billa Tousion ungewöhnlich ruhig. So wie vor den Minuten des Kampfes, dessen Schauplatz das Hans gewesen zu sein schien, ruhte jetzt beängstigendes Schweigen über dem Gebäude. Man hörte keine Türen gehen, keine Stimmen, nichts als einmal Schritte, die draußen vor dem dicht ver-, schloffenen Kellerfenster den Kies knirschen j ließen Diese Stille erfüllte das Gemüt Christians j mit noch größerer Besorgnis. Wczu hob! man ihn eigentlich auf? Warum schloß man ihn von der Außenwelt ab und überließ ihn hier einsam seinen Schicksal, während sich oben wichtige, vielleicht entscheidende Ereignisse abgespielt hatten? Er wollte sich gerade erheben, um es wie der einmal mit Klopfen an 'der Tür zu versuchen, als unvermittelt der Schlüssel im Schloße gedreht und geöffnet wurde. Christian hatte vorher keine Schritte gehört und erschrak heftig. Er erschrak umsomehr, als Jeffries auf der Treppe stand und sich in dem Keller nach allen Seiten umsah, bis er Christian auf der Kiste entdeckte. In dem jungen Deutschen erwachte eine maßlose Wut. „Was wollen Sie vcn mir?" schrie er dem Amerikaner zu, „ich werde mich an die Polizei wenden, ich iverde Ihnen ins Gesicht schlagen,, wenn Sie mir zu nahe kommen." Jeffries ging langsam die Stufen herab, um seine Lippen spielte ein widerlich freund liches Lächeln. „Regen Sie sich Bitte nicht auf", sagte er mit einer Verbindlichkeit, die er noch nie vorher Christian an den Tag ge legt hatte, „seien Sie lieber froh, daß wir Sie für ein paar Stunden in Sicherheit gebracht haben." „Das nennen Sie Sicherheit?" „Natürlich. Wenn Sie erst wissen, was wir erlebt haben, wird Ihnen das klar werden. Und nun kommen Cie bitte hinauf. Marilyn will Sie sprechen." Christian glaubte nicht recht zu hören. „Marilyn will mich sprechen? Sie hat mich doch belogen. Ich will nichts mehr mit ihr zu tun haben." Jeffries stand vor ihm, und es wäre Christian ein Leichtes gewesen, feine Drohung wahrzumachen und sich auf den Amerikaner zu stürzen. Aber er hütete sich. In unmittelbarer Nähe des Raubtiere? ver ging ihm die Lust zu einem Angriff. „Haben Sie denn alles Vertrauen verloren", fragte die Bulldogge mit einer Sanft heit, die Christian fast noch mehr erschreckte als die sonstige Brutalität des Mannes, „es war natürlich nicht angenehm, hier eingesperrt zu sein. Aber es blieb uns nichts anderes übrig. Sie werden unsere Gründe erfahren und uns dann danken. Der arme Crow, ihm ist es nicht so gut gegangen." „Was ist mit Crow geschehen?" „Kommen Sie nur, in ein paar Minuten wissen Sie alles. Warum soll ich Ihnen hier Rede und Antwort stehen? Der Keller ist kein angenehmer Aufenthalt. Oben hören Sie, wa? Sie hören müssen, um uns zu verstehen." Christian schwankte. War das wieder eine Falle? Er war schon daran gewöhnt, von den Amerikanern immer zuerst Freundlichkeiten zu hören, um dann plötzlich überrum pelt zu werden. „Ich komme mit Ihnen, aber ich verwahre mich gegen jede neue Vergewaltigung", stieß er hervor. Jeffries lachte auf. „Wenn Sie wollen, gebe ich Ihnen meinen Revolver, und Sie können mich niederknallen, sobald ich Miene mache. Ihnen etwas zu tun." Er griff in die Tasche, aber Christian hin Berte ihn daran. „Nein, nein, das ist nicht nötig, gehen Sie nur voran, ich folge Ihnen." Der stärkste Grund für seine Nachgiebigkeit war die Neugier. Was würde er erfahren. Wie konnten ihm Crow und Marilyn Patt ihr unerhörtes Vergehen gegen seine Person erklären, und was hatte sich in der Zwischenzeit dort oben ereignet, daß Jeffries behaupten konnte, er werde ihnen dafür danken, daß sie ihn in den Keller eingesperrt hatten? Das klang doch absurd. Da durfte er sich auf große Ueberraschungen gefaßt machen. Trotzdem behielt er Jeffries ängstlich im Auge. Aber der Rothaarige ging ruhig mit ihm die Treppe hinauf, schloß den Keller ab und schritt ihm dann voran. Sie kamen an der Küche vorbei. „Das Schießen wird Madeleine hoffentlich gehört haben", sagte Christian boshaft, „so taub ist doch kein Mensch." „Madeleine hat gleich nach dem Lunch ihr Köfserchen gepackt und ist auf Urlaub zu ihrer Schwester nach Grasse gefahren", erklärte Jeffries seelenruhig. „Wir haben die Alte so wenig brauchen können wie Sie." „Hätten Sie mich auch lieber auf Urlaub geschickt." „Das ging nicht. Sie sind ein sehr un-einsichtiger junger Mann, der uns vielleicht gestört hätte." Dann schwieg Jeffries und führte Christian in das Parterre, von dort hinauf zu den Schlafrüumen. Vor einer Tür, hinter der nach Christians Ansicht das Zimmer Crcws lag, blieb der Amerikaner stehen. Er winkte Christian zu, sich ruhig zu verhalten, klopfte ganz leise an und öffnete. Eine flüsternde Stimme erklang. Christian glaubte die Marilyns zu erkennen. Dann gab ihm Jeffries ein Zeichen, weitet* zutreten und schob ihn in ein halbdunkles Zimmer. Man hatte eine Nachttischlampe brennen lassen und über ihren Schirm ein Stück blaue Seide gebreitet. Das gab ent eigenartiges Licht, in dem, alle Gegenstände dunkelblau erschienen. Marilyn Patt trat Christian entgegen. Er sah sie vorwurfsvoll an, aber wortlos schlang sie die Arme um ihn und küßte ihn auf seine Stirn. Er begriff nicht, warum sie plötzlich zu weinen anfing. Aber eine Träne der schönen Frau benetzte stin Antlitz. So wurde er sofort in die Verteidigung gedrängt. Ms Ankläger war er hierher gekommen, aber gleich in den ersten Sekunden überwältigten ihn seine Gefühle |üt diese Frau, die ruhig zugesehen hatte, wie man die Kellertür hinter ihm zugeworfen und abgeschlossen hatte. „Marilyn, sc sagen Sie mir doch, was das alles zu bedeuten hat?", bat er leise. „Christian, es war ein Glück, daß Ernest auf den Gedanken gekommen war. Sie für diesen Nachmittag fortzubringen. Warten Sie, ich werde ein bißchen mehr Sicht machen. Hoffentlich tut es Ernest nicht so weh wie vorhin." Während Sie nun pm Schalter der Lichtleitung ging, bemerkte Christian auf dem Lager einen regungslosen Körper. Er sah in den Kissen ein von weißen Tüchern verhülltes Haupt. Er erschrak. Er begann zu ahnen, daß . es Marilyns Bruder sei, der dort ruhte. Dann floß helles Licht durch den Raum und verdrängte das bläuliche Halbdunkel, das bisher geherrscht hatte. „Marilyn, warum drehst du das Sicht an, es soll dunkel bleiben", klang eine schwach« Stimme vötn Bett herüber. „Christian ist hier, Ernest", antwortete die Amerikanerin, „Du mußt mit ihm sprechen." „Ich kann kaum reden", stieß Crcw hervor, denn nun erkannte ihn Christian mit aller Gewißheit, „dieser gräßliche Schmerz im Kopf. Das ist noch schwerer auszuhalten als die Kugel in der Hüfte." „Um Gottes willen, was ist denn Ihrem Bruder zugestoßen?" rief Christian, den nun alle Fassung verließ. Marilyn nahm ihn an der Hand und zog ihn zu dem Lager des Verwundeten hin. Er blickte auf das Gesicht Crows herab, über dem ein turbanartiger Verband irohnte. Dieses Gesicht war geisterblaß, um den Mund des Filmschauspielers lag ein schmerz Ucher Zug. „Krüger, es tut mir leid, daß ich Sie für ein paar Stunden ge was t [am aus dem Wege geräumt habe", stöhnte Crow auf und mach te den Versuch, Christian die Hand entgegen zustrecken. „Seien Sie mir nicht böse. Wenn Sie hier oben gewesen wären, hätte es Ihren sicheren Tod Bedeutet." Christian griff nach der Hand des Amerikaners und drückte sie. „Regen Sie sich nur meinetwegen nicht auf, Mr. Crow, ich werde schon darüber hinwegkommen. Aber wer hat Sie so zu gerichtet?" Mit steigerndem Entsetzen sah er, daß der Verband auf dem Haupte Crows vom Blut durchtränkt war. „Bitte, Marilyn, gib Mr. Krüger die nötigen Erklärungen", rang sich Crow ab. Marilyn ordnete zuerst die Kissen, wobei sie mit einer Zartheit zu Werke ging, die Christian entzückte. Jede ihrer Bewegungen waren darauf berechnet, dem Verletzten nicht : weh zu tun. Als sie dann ein Glas, das offen bar stärkenden Rotwein enthielt, an die Lippen des Liegenden brachte, glich sie einet wunderschönen Krankenschwester, die Christian vor Fahren einmal in einem großen amerikanischen Film gesehen hatte. „Setzen Sie sich doch, Christian", wandte sie sich danach dem jungen Deutschen zu, ist nicht so einfach, was ich Ihnen zu erklären habe." Er schob Marilyn einen Stuhl neben das Bett, dann erst ließ er sich nieder. Die Amerikanerin hatte die Hand ihres Bruder? ergriffen und hielt sie umschlungen, während sie erzählte. (Fortsetzung in der Sonntagsnummer.) bet Kranzablösen, Vergleichen und ähnlichen Anlässen der Antituberlmlosenliga 1# Maribor! JUeinec A Verschiedenes ffTTTTTTTTT VfVV? »TH M» gute billige Kost. 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