pr«S^VI»ilS0 SS.1»iirg,ns L?»«dchln« w t^kldv, »»«dOmn»! «Ik^UKMok SÄ,fiNl«idmg. V»k«»Nui,g unö Suektt. öki«iU«k«i» ^«if»9«n lit iww k^iiekpoft» d«WU»g«» »Ir. 227 6«n o s«pr«rnd«r 1S2S «. /^baim«mant»»/^nn»km« in ^»ilbosl »^ufisLav» ul. 4 kV«kv,»kwi»^ LsrugAPs«!»«: >^bkolail, monsU. 23 OIn. ruztsll«, 24 vin. 6urvk k'ost monstl. RS oill. tllr 6»« lidklos ^u»l»n6 mokl»U. SS via. Ltn^numm« t dl< Z Vl» MarWrer Kelwna Briands Man des europäischen Staatenbundes Der Dvlierbund in Srwariuns der großen Rede — Vor der Einberufung einer Abrüstungskonferenz England und Voneuropa Von R. R. Eou d e nh ov e-Aa!ergi. Die Frage der englischen Stellung-nähme zur bevorstehend«» Ausrollung des Paneuropa-ProblemS in Genf, verleiht den Ausführungen des ^iih« rers der Paneuropa-Bewegung, besondere» Interesse. Briand und Gtresemann ringen schon seit Iahren um die dauernde Frieden?-sicherung, um ein neues Europa: wenn d'eje Politik in London volle Unterstützung findet, wird sie ans Ziel gelangen. Wird es siir England möglich sein, die Verwirklichung dieses Planes zu förderil? Wird es sich Europa anschließen? Wir müssen die Beantwortung dieser beiden Fragen England überlassen. Da seine Regierung den europäischen Frieden will, kann sie sich der euroPäischen Einigung nicht in den Weg stellen. Die Frage des britischen Anschlüsse? an ds»r»ÄVntinent ist schwieriger. Zweifellos ist das Au^nprogramm der britischen Arbeiterpartei europäischer als das der Konservativen, die mehr dem Empire zugelehrt sind. Wir müssen also zunächst nlit einer Annäherung Englands an den Kontinent rechnen >- eine Annäherung, die durch den voraussichtlichen Bau deS Kanaltunnels politisch, wirtschaftlich und gefühlsmäßig verstärkt iverden wird. Aber die Schwierigkeit für England, seine überkontinentale Stellung zugunsten eines Kontinents aufzugeben und dadurch den Zusammenhang seines Weltreick'eS bedrohen, wird dadurch nicht geringer. Die Außenpolitik Englands ist nicht ebenso unabhängig wie die Außenpolitik Frankreichs. Dentsckilands, Italiens: sie bleibt unabhängig von der Außenpolitik der Do« minions. Und es ist kaum zu erwarten, daß diese j''bevseeisc^>en Mächte eine engere V'n» dung Englands an einen Kontinent gestatten werden, o^^ne selbst andenveitige Bindungen zu suchen. « Englands Stellung Europa ist darum so schwierig, weil es sich bei seiner zahlreichen politischen und wirtschaftlichen Bindung am Kontinent' nickit de^interessierl^n kann — andererseits aber den Verlust Kanadas riskiert, wenn es sich einseitig an Europa bindet. Hier lient es an England, sich zu entscheiden — aber an Enropa, nach Losungen zu suchen, die e? England ermöglichen, am euro^'äisckien Aufbau aktiv teilzunehmen, ohne dndurcki leine Em!iire zu gefährden. Ein Vertuschen der.S^nderstelfung Englands in Eurova kann diesem Ziel nicht dienen — sondern nur eine offene Disk ls-sion über die f'es^ebenden Erbwierigkeitsn und die Mittel, sie zu.überwinden. Denn vom paneuri.'v^!'-^"" 's-,dy!inkt besteht kein Einwand gegen irgendeine Lösung. die zum Beitritt Englands zum eur?- päisck>en Staatenbnnd führt _ die Schv'e- rigkeiten liegen auf britischer Seite. Für uns kann der Zusammenhang mit Engl: cd sich gar nickt eng genug gestalten: denn je enger, herzlicher nnd vertrauensvoller die Beziehungen zwischen England und dem Kontinent sind, desto leichter kann Paneu-ropa werden. « Die Pcmeurolpäisck^e Union Hai sowo'lil in ihrem offiziellen Programm als auch kn dem LM. Paris, b. September. Ueber die gestrige Unterredung zwischzn Briand und Maedon a l d schreibt „Petit Pariflen", der sranzöfische Premier habe seinen englischen Kollegen von seiner großen Rede, die er in der Vollsitzung des Völkerbundes zu halten gedenkt, in Kennt. niS gesetzt. In dieser Rede beabsiiPige Briand in groben Umrissen feinen Plan hinsichtlich der Gründung des europäischen Staatenbundes zu entwickeln. Falls dieser Plan glinstige Aufnahme finden sollte, werbe der französisö^ Ministerpräsident sofort nach Schluß der Völkerbund togunq seinen genau ausgearbeiteten Plan den einzelnen Staaten zugehen lassen. Gleich zeitig mit der Genfer Tagung soll eine besondere Kommission eingesetzt werden, in welcher alle Staaten vertreten sein sollen. Aufgabe dieses Ausschusses soll es sein, sest. zustellen, wie Briands Plan in die Tat um» gesetzt werden könnte und welche Form der europilische Staatenbund erhalten soll, bezw. aus welcher Grundlage sich die Verhandlnn-qen zweck« Festsetzung der Details bewegen sollten. Im „Scho de Paris" schreibt Pertinnx, daß Briand nnd Macdonald auch über die Seeabrüstungsfrage verhandelt ljütten. Briand habe hiebei namenS sein.^r Regierung erNärt, daß Frankreich an Zeder Konferenz, die sich mit diefer Frage befassen Nsürde, gerne teilnelmien werde, da s^uch Frankreich eine Herabsetzung der Rlistungs-ausgaben aus vollem ^rzen begrlißen ,vi!r-de. Die Pariser Presse meint, daß ?.riands und Macdonalds Plan hinsichtlich der lZkn-berufnng einer A b r ii st u n g S k o n> ferenz in Bölkerbundkreisen auf allgemeine Billigung stoßen werde. Man oerhehle sich jedoch nicht, daß noch große Schwierigkeiten zu Liberwinden sind nnd daß man für die nahe Zukunft mit einer Verwirklichung beider Pläne noch nicht rech nen könne, jedenfalls aber fci die Idee sehr zu begrüs^en, da sie einen gewaltigen Schritt vorwärts bedeute Abmarsch der Engländer Da» Aheiitland wird b««ils g«S»mt RO. London, 5. September. Der ivberkommandierend« der englisch«,, Truppen im Rheinlande verständigte die deutsö^n Behörden, daß seine Einheiten spätestens bis Ende September die Räumung sendet haben werden. Der Rttckzug beginnt am S. d. Kleinere Truppenabteilungen stie-ßen bereits gestern zu ihren Regimentern. Bei allen verbündeten Truppenabteilungeu be:nerkt man fieberhafte Vorbereitungen fiir den Abmarsch. Ätaliens nationale Wiebergeburt vollzogen Bevorstehende Aeorganisaiion der faschistische» Partei LM. R o m, 5. September. Schon längere Zeit spricht man von einer Reorganisation der faschistischen Partei, die Mussolini vornehmen zu miifsen glaubt. Da die Vertiefung des nationalen Bewuszt-seins im italienischen Volke nal^zu beendet ist, soll die Nation in neue Bahnen der staat lichen Erziehung gelenkt werden, vor allem in ethischer, kultureller und wirtschaftlich r Hinsicht. Zu diesem Zwecke sei auch die Er- ziehung der Jugend auf neue Grundlagen zu stellen. Diese Reorganisation de? Parte: bezw. des Volkes sei jedoch nicht auf einmal zu erfolgen, da hiednrch große Störungen entstellen könnten. Mussolini beabsichtigt ein besonderes Ministerium mit der Durchführung seines Planes einzusetzen, mit dessen Leitung der Generalsekretär der Partei, Tnrat i, betraut :verden soll. Kurze Nachrichten LM. Beograd, ü. September. Der Finanzminister eröffnete einen Kredit von 17,800.000 Dinar zur Flüssigmachung der ausständigen Invalidenrenten. Mit der Anweisung der Summen wird unverzüglich l'egonnen werden. » RO. Zagreb, 5. September. Anläßlich des morgigen Geburtstages k!es Kronprinzen Peter werden große militärische Festlichkeiten veranstaltet, an denen auch dl^ Luftstreitkräfte teilnehmen »Verden. Um Uhr unternimmt eine Abteilung v. Aero- planen einen Flug nach Ljubljana und Marioer. Nach der Rückkehr nach Zagreb be-ginnt'der Wettflug auf der Strecke Zagreb-Sarajevo-Beograd-Novisad-Zacireb. Die Nück kehr der Flu^gzeuge ist für die ersten Nachmittagsstunden angesetzt. RO. Zagreb, 5. September. Die Polizeidirektion ordnete an, daß m't Rücksicht darauf, daß sich verschiedene '>wei^el hafte Elemente und K^^mmunisten mit Le--giiimationen verschiedener Vereine oder -gefälschter Hochschullegitimationen ausweisen, von heute an seder über 18 Icihre -ilte Einw^hl^er von Zagreb persönlich ^ei der Kommentar zu demselben die Frage der Eingliederung Englands offen gelassen, sie vertritt den Standpunkt, daß die britische Politik allein entscheiden kann, ob England Mitglied oder Verbündeter eines uropii-schen Staatenbundes n>erden soll. Von oen-Führern der Paneuropa-Union stehen die meisten auf dem Standpunkt, daß 1)an-euvopa alles aufbieten muß, um ^^en Beitritt Englonds zu erreichen, während nur ein kleiner Flü/ge! ausgesprochen kontinental ist, Darum ist es verfehlt, die Pan'^uropa-bewegung als rein kontinental-europäisch zu bezeichnen und ihr großeuropäischo Ten-denzen gegenüberzustellen. Beide Theoricn finden sich in ihr zusammen im Nahmen ihres Programmes. Äir wollen daher mit den bntisrben Friedensfreunden zusammen ehrlich «n der Sicherung des euro^>aiscl>en Friedens arbeiten, ohne uns durch Theorien, Intri.^eu und vorgefaßbe Meinungen beirren zu lassen. Poli^^eidirektion vorMsprechen und sich mit den nötigen Dokunlenten auszuiveisen hat, worauf ihm eine besondere Legitimation .ms gestellt wird. Jeder Bittsteller hat ^wei Lichtbilder mitzubringen- RO. Zagreb, 5. Ssptenber. Um 11 Uhr fand die Leichenfeier für den verstorbenen Recht?anwalt und be'annten Politiker Tr. >i,iko >> i n ovi^ statt. Am Leichenbegängnisse waren alle Behörden oer treten. Den !?önig vertrat der Gehilfe de? Armeekommandantcn, (^n. Stojiöir. Hinter ^eni Sarge schritten auch drei ehemal. An^:^e» klagte aus dem bekannten Zasireber Fried-silng'iroAes^. in welchem der Dahingeschiedene die Hauptverteidigung übernommen hat. Börsenberichte Z ü r i ch, 5. September. Devisen: B?:»-grab V.1275, Paris London Newnork Mailand 27.ltt5, Prag 15..'i?,'Wien Budapest W.70, Berlin 123.61. Zagreb, 5. Sevtember. Devisen: Wien 803.47, Budapest Berlin Z3.'i7, Mai- land 298.68tZ, London 27().-k2, ^ewyork !>l?.02. Pari? ??3.8'^), Prag Zürich 1007.10. — Effekten: Kriegsentschädigung?, rente 406. Im ätteQtlicke» Vericekr ?. iö. ln 6er kizen- o6er 5ti'obenbo!in, lst 6le einer LrkSitung be5c>n6cr5 grob, srl5teLken6e iironltl^elten iinäen liier lelclit Verbrelwng. « ?ÄstiUev 6ie >lun6. uncl Ko6iea-dükle 6es!nkirleren, bieten geßen 6lese Llefotiren virlr-5om5ten 5ckiutr. ^Mar!5orer Nummer ?3> Sine Denkschrift der Deutschen Äugoslawlens Der SchlväHisch.deutsche j^Iturbund in IugoMwien hat eine Denkschrift auf Wunsch des MnisterprSsiöönten ausgearbeitet und ihm dieselbe «m schriftlichen Wege überreicht. Die Denkschrift trägt 3t> Unterschristen dier hervorragendsten kirchlichizn und wÄtlichen Vertreter der deutschen Min derheit in Jugoslawien auS allen Sisd-llUHgZgebiet«n. Sie wurde dem Ministerprä fidenten mit einem Begleitschreiben d^S Borstj^ndsn der sugoflawischen deutschen BölkerVundliga Dr. Kraft überreicht. Dr. Kraft unterrichtete darin den Ministsr Präsidenten auf dessen Wunsch über die Gchul- und kulturpolitischen Verhältnisse sowie über die Wünsche der deutschen Min« derheit und drückt die Vitt« aus, daß diele Wünsche wohlwollend geprüft werden. Die Denkschrift umfaßt im ganzen 37 seÄsn n. Selfatzt sich vorwiegend mit Schul, und Tr-P«hungsfragen. Me Hauptfrage betrifft den Unterricht in der Muttersprache durch Lehrer, die den Kindern durch ihre natio-lAtl« und religiöse Zugehörigkeit verwandt s^. Die WünslZ^ der deu^chen Minder-Helten in Jugoslawien hätten, wie bereits gemeldet, durch eine besondere Abordnung dem Ministerpräsidenten überreicht tverden sollen. Da crbn t^r Ministerpräsident ^durch StaatSgeschäfte stark in Anspruch genommen ist, wurde von einer UeberreichunI durch eine Mordnung albgesehen. Auch ein Rekord 210 Todesopfer am „Tag der Arbeit". Der vergangenen Mittwoch in ganz Amerika feierlich begangene „Tag der Arbeit" hat eine ungewöhnlich hohe Zahl von TodeS^fem gesiordert. Die Gesamtzahl der Todesopfer beziffert sich auf 210, von den'n IM durch Automobilunfälle umgekommen, 40 beim Baden ertrunken und sechs weit-re bei Augsunfällen ums Leben gekommen sind Mehrere Personen wurdet! bei Raushändeln getötet, einige begingen Selbstmord. Die Mehrzahl der Unglücksfälle ereignete sich in der Nühe der größeren Städte, da fast jeder S^toVesttzer wegen der außerordentlich großen Hitze des gesttiaen Tages eine Fahrt cn Äe Aüfte oder ins Innere des Landes unter nahm, wobei sich zahlreiche ?''i'^''"msälle lief, erlebten die Zuschauer beim zlveiten grauenhafte Augenblicke. Als das Ti:r, F^wRIIvioii Die rote Relke von Eatherina Godwin. Ich würde gerne diskret mit mir ^ell?:r sein. Das peinliche Erlebnis verschweigen. Leider aber hat die Polizei sich des FalleZ ibemächtlgt, sie schiebt mir falsche Motive unter, behauptet, sie hätte nicht spontan, sondern vorsätzlich gehandelt. Als n>enn es nicht seltsame Zufälle gäbe, rätselhafte Zufälle, die des Schicksals. Ueberschrift alD Stempel tragen. Aber Sie möchten wissen, was eigentlich geschah. Nun, die Sache geschah sehr einfach und plötzlich: Ich bin gegen Abend den Boulevard herabgeschlendert, die untergehende Sonne strahlte: ich trug eine gelbe Nelke im Knoploch. Ich blieb an einer Straßenecke stehen. Ich verharrte dort mit der gelben Nelke, und auch mein Schlips ivar gelb. Mein An. zug war grau, und gerade schlug es sieben, als ich die dunkelgelben Lederhandschuhe abstreifte. Sie hegen einen Verdacht: Sie mutmaßen. furchtbar gereizt, auf den Terero zurannie und dieser mit einer eleganten ^^s.ne.zun^ zur Seite springen wollte, rutschte er aus und der rasende Stier bekam mit seinen Hörnern die Jacke Franklins zu fassen. Im Sturm trug er ihn unter dem Schreien der Zuschauer, die vor Entsetzen teilweise ohnmächtig wurden, durcki die Arena. Der Stierkämpfer schien verloren und verdankt sein Leben nur dem entschlossenen.^>and^ln eines BanderilloS, der das Tier auf einen ich hätte an dieser Stelle ein Rendezvous gehabt. Mit nichten. Ich stand ganz grundlos, zwecklos, weil ich Zeit hatte, weil der Abend schön war, ich sah die anderen voriibergehen, zog meine Uhr, richtete sie auf sieben und barg sie in meinem gelblichen teilet. Wie ich so auf meine gelblichen Gamaschen hsr-absc!^ue, naht ein roter Radler, blickt sich suchend um, legt die.Hand zögernd an daS Schild seiner Mütze, deutet auf meine Nelke und fragt: „Sind Sie doch der Herr?" Natürlich bin ich „der Herr". Zlvar weis; ich von niemand, der mir hierher eine Botschaft senden könnte, aber ich nehme dennoch das'gelbe Kuvert in Empfang, und der Bote fwh, seinen Auftrag so rasch erledigt zu haben, radelt von bannen. ^r Brief, ohne Aufschrift, ruht in meiner Rechten. Auch ich blicke mich jetzt suchend um, ob der Herr, der hier scheinbar erwartet wurde, zur Stelle ist. Er ist nicht zur Stelle. Ich entzünde eine Zigarette, dann öffne ich in leiser Neugierde daS gelbe Kuvert und lese: „Geliebter! Erwarte dich also bestimmt um 7'/! Uhr! Mein Mann ist sos^n in den Klub gegangen." Es lnacht mir keinen angenehmen Ein- anderen Gegenstand ablenkte. Der Sti.'c warf jetzt den lästigen Kämpfer von seinen Hörnern und raste auf das ihm vorgehaltene Tuch. Franklin wurde ohnmächtig aus der Arena getragen. Das Publikum brachte ihm, nachdem er wieder zu sich gekommen war, ungeheure Ovationen dar und Primo de Rivera drückte ibm persönlick seine B?. munderung au?. Franklin mar wie durch ein Wunder nnverle!)t geblieben. druck, die Handschrift meiner Frau in diesem Briefe zu finden, zudem entsinne ich mich, daß ich vor kaum einer halben Stunde sie zum Abschied küßte und ihr sagte, den heutigen Abend verbringe ich im Klub. Nun haben ja die modernen Frauen alle eine Handschrift und eine Frisur und vielleicht auch alle eine gleiche Moral. Man weiß, daß das Schicksal Scherze liebt und oftmals die gewagtesten. Ich stehe also mit dem Brief in der .Hand und habe das deutliche Empfinden, mein sonst etwas fahler Teint sei noch etwas gelb licher geworden und schön assortiert zu meiner gelben Nelke im Knopfloch. Was glauben Sie, wir mir zumute wird, als im gleichen Monient ein Auto vor mir hält und dem eleganten Gefährt hastig ein Herr entsteigt, mit schwarz.weiß gestreiftem Schlips, weissen Gamaschen und einer weißen Nelke im Knopfloch. Ich schaue auf ihn, wie in einen Spiegel, auch er ist groß und schlank und bleich — kurz der Typ meiner Frau, denn ich bin ihr Typ und wir haben aus Liebe geheiratet. Unwillkürlich ist meine Hand mit dem Brief in die Tasche meines grauen Anßuges geglitten. Nun schaut der fremde.Herr sich prüfend um, zaudert einen Moment, gel?t dann gerade auf mich zu und fragt: „Verzeihung, Freitag, den 6. Scpleulvcr' 1)5!). dere Essenz ist schon erfunden, ivelch? d'."'e Farbe auflöst, so daß eine neue a'ifsietrügen werden kann Der Verfertepvich des polnischen Königs Für die nicht allzu hohe Summe von 8^.000 Zloty hat der polnische Zlaar einen Perserteppich erworben, der einen überaus hohen künstlerischen und hisd^r.schen N^'rt darstellt. ES ist der Teppich, der daZ Zelt d«:; i^oßen Wesirs Kara Mustapha wälirend d.'r Belagerung Wiens im Jahre durch dl.' Türken schmückte. Der Teppich stammt aus dem Jahre 1500, ist 7;4 Metzr lang, 4!..' Meter breit und ist mit Iagdszenen bestickt. Der Teppich ist in die .Händ? dcS z'o1-niscken Königs Johann SobieSki, der ^dte Türken unter den Mauern Wien-^ 'chlug. gefallen und befand sich seitdem im Schloß Willanow bei Warschau, das seinerzeit n:g SobieSkt als Lustschloß gedient hat. DaS Schloß mit seinen «^mmlungen ist »»in richtiges Museum. Es lzing vor einem Jahrhundert in den Besitz der Familie Pc>to:ki über. Ein Graf Potoeki vermachte eS sein^'nr Vetter Graf .^aver Arabicki. Als einigen Jahren ein ausländischer Kunstsammler dem lÄrasen Brabioki eine recht ansehnliche Cum-nte für den historischen Persert^pp:ch anbot — den Sobieski-Persertepipich kennt jeder Kunsthändler in Europa —, erhielt er die Antwort, daß ein Brabicki niemals eine h!-storische Erinnerung verkaufen würde. Der Sohn des stolzen Grafen, Adam Brabicki, der vor kurzem seinen Vater beerbt?)at, scheint anderer Meinung zu sein, da er daS Angebot eines EnglÄnderS, der fiir den Perserteppich 20.000 Pfund zahlen ivollte, ohne Bedenken annahm. Als die Regierung von diesem Geschäft erfuhr, verbot sie die Ausfuhr des historischen Kunstwerks auZ ^olen, wodurch Graf Brabicki sich gezwungen sah, auf das Angebot der Regierung einzugehen und den kostbaren Teppich dem histyrisch?n Mui'eum in Warschau abzutreten. Heitere 6«e Das Ehepaar Kruse war in einem kleinen Gasthof Ostpreußens abgestielseu. Als sie sich im Zimmer umsehen, finden sie, daß die Einrichtung doch viel zu wünschen übrigläßt, besonders an der Waschtoilette. Deshalb klingelt Herr Kruse nach dem Hausmädchen: „Sehen Sie mal, Fräulein, hier hängt nur ein einziges Handtuch, daS genügt doch wohl nicht für zwei Personen!" „Ach, ich Hab' geglaubt, Sie sind verhel» rat'!" « Ein andermal jamimertö ihm ein römischer Mitbürger vor, daß sich fein Weib an einem Feigenbaum aufgehängt habe. „Guter Freund," sagte Cicero, „könntest du mir nicht einen Pfropfzweig dieses Baumes überlassen?" haben Sie vielleicht einen roten Adler gesehen?" „Jawohl." „ . . Hatte er nicht vielleicht einen Brief?" „Jawohl . . . er wandte sich an mich, wies auf meine gelbe Nelke und fragte, ob ich „der Herr" sei." . . Ein Mißverständnis!" erwiderte der Hastige, lächelte vertraulich, wie Lebemänner zulveilen untereinander zu lächln pflegen, „das Kennzeichen lautete näMch „rote Nelke" ... ich konnte in der EUe nur eine weiße ergattern! . . . Fatal!" Er blickte ratlos um sich. „Sie wissen nicht, wo der Brief ist," „Jawohl ... in meiner Tasche." Der Herr stutzt, sieht mich fragend an, tritt einen Schritt zurück. Wenn ich Sie bitten dürfte", wieder lächelt er verbindlich, „dieser Brief ist für mich bestimmt." Und sehen Sie, dies war der peinliche Irrtum: Ich habe statt des gelben Briefes meinen ilelndenen Browning aus der Tasche gezogen und den Herrn mit der weißen Nelke einfach niedergeknallt. Das aber ist die Pointe der Geschichte, die mich selber ganz unheimlich überraschte: Die weiße Nelke an seiner Brust färbte sich blutrot. DMrbundarbeit im vergangmen Jahre Da»d«ra«ö Ader die Mloderhelleasraze Wie ous Genf vom 4. d. berichtet wird, setzte die Bölkerbundoersammlung heute die Aussprache über die Ar^iten des Bölkerbun des im vergangenen Jahre fort. Bei dieser Gelegenheit erklärte der chinesische Gesandte in Washington Tschaotsu Wu iiber den chine-fisch-russischen Konflikt, daß die Vervn^mor-tung für die Ereignisie im Fernen Osten nicht auf seine Regierung fallen kvnae. China besitze volles Vertrauen in den Völkerbund. Er fordere unter Berufung auf den Artikel 19 des Bölkerbundpaktes die Neugestaltung der von den europäischen Mächten mit China ob. geschlossenen Verträge. Der Vertreter Uruguays Antuna hob hervor, wie sehr sich Latein-Amerika als integrie render Bestandteil des Völkerbundes flihle. Es verdanke seine kulturelle und materielle Entwicklung zum Großteil Europa und habe deshalb auch die Pflicht, an dem gewaltigen Wiederaufbauwerk Europas mitzuwirken. Als Gegenleistung erwarte Latein-Amerika von den Mitgliedern des BiZlkerbundrates eine größere Beachtung feiner Bestrebungen und seiner Probleme. Die Nachmittagssitzung der Völkerbundver sammlung brachte die Ankündigung des be-oorstehmden Beitrittes von zwei weiteren Staaten zur Fakultativklausel iiber die obligatorische SchiedSgei^tSbarkeit deS ständk^n internationalen Gerichtshofes im Haag, und zwar ron Kanada und Peru. Das kanadische RatSmitglied Dandurand sprach hiebet auch über die Entwicklung der Verhandlungen zum Minderheitenproblem unter besonderer Betonung seines persönlichen Eingreifens unter Mitwirkung seiner Regierung. Die erzielten Verbesserungen sieht Dandurand vor ollem in der Herstellung einer gewissen Oeffentlichkeit, da nunmehr die beschwerdefithrenden Minderheiten entgegen dem früheren Brauch von dem Schicksal und dem Ergebnis ihrer Beschwerden verständigt werden mtissen. Unbcsriedigend bleibt dagegen noch der Umstand, daß die DrcierkomiterS des Rates keinen eigentlichen Aüstrag erhalten haben, zu ihrer Informierung die beschmerde-sührenden Minderheitenvertreter persönlich zu verhören. In 20 Tagm 4 ßtunden rund um den Erdball Ein A«kord, der «och verbefferl werde« s»ll Der deutsche Luftriese hat, wie aus Berlin berichtet wird, diesmal die Strecke Lakehurst —Friedrichshasen in Stunde» zurückgelegt und damit neuerlich de» Beweis erbracht, daß sllr den Schnellverkehr über den Mlantischen Ozean vorerst nur Lustschisse in Frage kommen. Bei der Fahrt rund um den Erdball hat der „Graf Z^pelin" mit 2N Tagen 4 Stunden einen neuen Rekord ausgestellt. Aber schon heute läßt sich sagen, daß diese Fahrt als keiue Spitzenleistung der Frie drichSha^ner Werft zu betrachten ist, son^rn daß die neuen Luftschiffe, deren Bau voraussichtlich im Juni nächsten Jahres vollendet sein wird, eine größere Fahrgeschwindigkttt ermöglichet» werden. Sie werden zwar ebenso lang wie der „Gras Zeppelin", dasür aber wesentlich gedrungener sein und sich der Tropsenform noch stärker nähern. Die neuen Luftschisse sollen vor allen Dingen auch eine Rauchkabine erhalten, da die Passagiere auf den bisherigen Fahrten immer darüber klagten, daß sie den Nkkotingenuß allzusehr entbehren mußten. Andere MngernSgel »u jeder Tageszeit i Die letzte Pariser Narretei ist das Färben der Fingernägel, die genau der Farbe des jeweiligen Kleides entsprechen müssen. Da nun die Kleider mehrmals täglich wechseln, müssen auch die Fingernägel diese Veränderung getreu mitmachen. Aber anch dafür ist schon gesorgt. Es gibt einen Puder, der, mit einer Flüssigkeit vermischt, einen haltbaren Glanz ergibt und eine an- Oss /)st/s st//o/7)s//sc^ö 7s/s/o/?s/77/ ./sc/s/ 7s/s/o/)s/0/)s/s/ //? ^s//!öo/ ^ s V, ^ ' S//S ckiM5 »m «auKe «. o. MKI.M. SDUMSLI^I - VVIM ZKLW?" ^vI»n»k« llir«!. d»«k« 0«I6GlG» »» »>^1 ßO» Aus Vtuj p. Ihren 7V. Sebmtßtai beging dieser Ta- le die Schwiegermutter deS Bizebürgermeist. nd Großindustriellen Herrn Paul Pirtch, irau Marie Schuster in voller geistiger i:d körperlicher Frische. Der allseits geschätz-m liebenswürdigen Jubilantin auch unsere erzlichsten Glückwünsche! p. Märkte im Geptk«der. Gchweinemärk« e werden in Ptuj am 11., 18. und 2V. und -in Pferde« und Rindermarkt am 17. ü. M. ibgehalten. p. Den Wochendtenft der Feuerwehr ver-ieht bis 7. d. die 2. Rotte des 2. Auges Brandmeister Omuletz) und vom 8. bis l4. I. M. die dritte Rotte des 2. Zuges (Brand» neister Omuletz) p. Im Gtadtkino geht GamStag und Sonn ag der Ufa-Großsikn „Spione" und kom-nenden Mittwoch und Donnerstag da« ge-oaltige Drama „Die Heimkehr" über die ieinwand. Wegen dtr großen AnschttsfungS-osten müssen die Eintrittspreise ÄrmStag u. konntcig mn S Dinar erhöht werden. p. Verunglückt. Der GemeindebedienstZte beAjak brachte sich beim Holzhacken eine zefährliche Wun^ ym linken Fuß bei. Nach dem der Verletzte vom Portier Tobias verbunden worden war, wurde er ins Krankenhaus gebracht. p. Gich den Vmtch ««fgefchlltzt. In Vrs lovei kam eS dieser ^ge, zwischen den Eheleuten T. AU einem heftigen Streit, wobei sich der erregte Vatte mit einem Messer den vauch aufschlitzte. Der Schwerverletzte mußte ins Tpital ükberführt werden. p. Der Schuß lmß dem Hinterhalt. Der 'Arbeiter Josef Aranje wurde dieser Tn-ze in Ragoznica von einem Nnbe!^nn:en zuS dem Hinterhalt angeschossen. Da lsranje am linken Arm ziemlich schwer verletzt wur. de, mukte er sich in GpttalKpksksi» betseben. p. Einer vetragßtln pvsgeseffen. UMngst erschien eine nettgekkeidete und vertrauensvoll aussehende Frauensperson in einem hkesigen MnufakturwarenaeslSäft und ka!lf-te Waren im Wert« von 700 Dinar. Als die waren verpackt Wasen, erklärte die Wufe- rin, ihr Geld zuhause vergessen Ku 7 be». Man ließ sie mit der Ware gehen, da man keinen Grund zu haben glaubte, irgendeinen verdacht aufkommen zu lassen. Als der Kaufmann nach einigen Tagen an die zurückgelassene Adresse schrieb, erfuhr er zu seinem Leidwesen, datz der Name der SSi»-ferin fingiert war. „Graf Zeppelins" polarflug Prof. i> »er«« — Die V»rb«k«i«»»G«, h««ch»l — Swrl »»»««»ftchMch im «prtl Am Sonntag traf der bekannt« Afrika forscher Prof. Fritjof Nansen auf der Durchreise nach Genf in Bertin ein. wo inl Hotel Adlon eine wichtige Sitzung eer Aero-ArktiS über die kommende Zeppelin* Polarexpediton stattfand. Professor ?!ans^:n erklärte, daß der Start nach der Arktis be. reitS im Apvil nächsten JahreS vor sich q-z-hen sollte. Man beabsichtige zunächst ozean-geographische, erdmagneti-sche, ürologische u. ant^re wissenschaftliche Beobachtungen M machen. Später sollen dann geographische Feststellungen wenig bekannter oder völlig neuer Länder und Inseln folgen. Das gesamte Forschungsprogramm enthält die ständige Ueberwachung der Arktis, durch Aufstellung und Unterhaltung ortSf.'ster Funkstationen, die in täglicher Funkverbindung mit dem synoptischen Netz der N^rd-halbkugel stehen sollten. Der Start deZ Lust schiffes wird in TromsS erfolgen, wo be- reits mit der Aufstellung eines Ankerumstes begonnen wurde. Der Weg soll dann d^r amerikanischen Seite üeS Polarbeckenj ent-la»l.g nach Fairbanks in Alaska führen, t»,o ebenfalls ein Ankermast aufgestellt wird. Von hier auS wird dann der Bnrstcs» in das Innere der Arktis stattfinden. Die Fahrtdauer für die IS.lXXt Kilonister lange Strecke soll einschließlich der Ruhepause etwa 2ü ^ge betragen. Schlitten, Hsl^rhun-de und tragbare Radiostytionen wzrden na turgemäß nicht fehlen, um im Falle cineS Unglücks in Gruppen den Rückmarsch ül»er das Packeis antreten zu können. Die uieteo-rölosiischen Bedingungen, so betonte Prof. Nansen, seien im April äußerst annstig. Es herrschen weder Gewitter, noch Neüel, noch Sturm und der 24-Gtundentag ermög liche, die Beobachtungen und Forschungen in kurzer Zeit durchzuführen. Dater und Mutter vergiftet Schr«chUch« »«chela» «i»»» ««dch«,» Die lOjÄhrige Tochter eines Beamten in Barcelona kam eineS Abends spät nach Hau se un!d bekam dafür von ihren Eltern eine ordentliche Tracht Prügel. Das kleine Mädchen sagte kein Wort, unterdrückte aber ein Rachegefühl, das furchtbare Folgen haben sollte. Das klein« Mä^n hatte den Auftrag, das Essen für die Eltern zurscht zu machen, da sowohl Bater wie Mutter außer-haH des Hauses beschäftigt waren. Als die Mutter in der Mittagspause von ihrer Arbeit nach Hause kqm und die von der kleinen Tochter zukeveiw« Mahlzeit verzehrte, bekam sie heftige Krämpfe. In der Zküche entdeckte die Mutter eine Fläche mit Rattengift. Sie schleppte sich zur Arbeitsstelle ih res Mannes, um ihn noch rechtzeitig zu war nen, kam a!^r zu spät, ^r Mann war bereits unt. schweren VevgistungSerscheinungän ins Krankenhaus transportiert worden. Am selben Tage starv der von der eigenen iv-jährigen Ächter vergiftete Vater, während die Mutter noch mit dem Leven davonkam. Die 10jShrige junge Giftmvrderin wurde in ei«er Erziehungsansiialt untergebracht. Aus Selje SchwurgerkM Telje, 3. September Den Bovsitz führt OLGR L e v i L n i Botanten find LGR Dr. Lenart llnd LVR Dr. BtLar, die öffenüiche AMage vertritt Staatsanwalt Dr. RuS, beide Angeklagten verteidigt Rechtsanwalt Juro Hraiiovee. Zwei TotschlSge. Als erster sitzt auf der AnklagÄant dev 21jährig« B^tzerSsohn Josef Butolen aus Koöice bei Donaöka gora. Butolen kehrte am 11. Juli nachmittags mit mehreren Kameraden von der Musterung aus Rogatec heim. Unterwegs lehrie er im Gasthaus Mikuii in DonaSka gora ein Bor dem Äthans wollte der eine von den Burschen seinem Kanievaden den BlunlenB strauß vom Hut herunterschneiden.! In dies sem Augenblick kamen mehrere Mäher, dar« unter auch der Besitzer Anton KoreS von der Wiese zum Gasthause, um zu jausnen. Koves trat zu dem Burschen, weli^r daS Messer in der Hand hielt und stieß lbn weg. Da aber der Bursche sein Messer noch immer nicht zuklappen nwllte, ging ihm Kores nach. Nun sprang Butolen auf Kores zu und versetzte ihm mit einem Holzpslock einen wuchtigen Hieb auf den Kopf, so daßj KoreS sofort blutüberströmt zusammenbrach, AoreS evlag am 21. Juli den erlitten«« Verletzungen. Butolen gestcht seine Tat. Die Geschworenen bejahten die auf Totschlag, worauf Butolen zu 5 ^^hreK schweren Kerkers verurteilt wurde. « Der zweite Angeklagte war der 4Sjähi Besitzer Anton Pere auS Trnovec bei Iu» bukovje im Bezirke Vevnica. Perc begab sich am 18. Juli nachmittoslS nach dem Viehmarkt in Zabukovie mit s^i« ner Frau und seinem lljährigen Sohn Anton in das O^a^aus Samec zur Jause. Im Gasthause saßen auch seine fri^eren Nachbaren Anton und Tk^resia Iazbec, mit de« nen Perc im Haß lebte. Bold entsp^inn si^ zwischsn Perc und Thevesta Jazbee ei^ ^ IMSSMWMW 'MM- MNM? K7 scha^.fer Wortwechsel. Schlieklicb erhob sich Ve^.r und ^ing hwauZ, Theresia ^a^bec aber ih^.n nach und beschimpfte ihn. Als einil^e ?^te herbeieilten, zl>q Pere Plötzlich ein ^Resser und versetzte der Frau einen Etich gerade ins Herz. Theresia Jazbec brach sofort trt zusammen. Perc leugnete dcn Todschlas, ab, schloß aber nicht aus, daß er die?^rau vielleicht geschlagen liat. Die Geschworenen bejahten die Frage auf Tot-schlag. Perc wurde zu Iahren schioe ren Kerkers verurteilt. Tie Verhandlung dauerte bis halb 18 lihr. Mit diesen ?^wei Fällen wurde die Herüst« tagunA des Schwurgerichtes in Celje aüciL-schlössen. Ta voraussi6>tlich sür die Wiirtzr» tagung kein schwerer Fall >'n Betracht kom-n«n wird, dürfte die-Z die letzte Tagung deS Schwurgerichtes in Celje gewesen sein, da bekanntlich mit 1. Jänner 1930 mit d?m neuen Stra.fgesed die Schwurgerichte iur ^nzen Staate aktgeschasst werden. tzreltag, den 6. Tepk^mber c. Der GewrtStag des Kronprinzen Peter wird am Freitag, dcn 6. d. au6) iu Cc-lje feierlich >l>ei:in^en wi'rden. Unl 9 Ilhr findet in der Ztadtpfarrkirche ein Festgottesdienst, hierauf aber vor dem 'stadta.nt ein Defilee 'der hiesigen Infanterie statt. c. Der Organistenverband für Slowenien hält am 'Dienstag, den 17. d. um halb 10 Uhr inr „Orel"-Heim in Celje eine ordcnt-iichs .Hauptversammlung ak». Nadw Freitag, K. Septemt>er. Ljubljana, 12.30 Uhr: Reproduzierte Musik. — 13: Zoitangaibe, Börseitberichte und reproduzierte Musik. ^ 13.30: Ta^^snach« richten. — 17: NachmittagZksnzert. >18.30: Hausfrauenstunde. — '^0: Solistm-abend. — 21: Wendkonzcrt. — 22: Nachrichten und Zeitangabe. ^ Beograd, IS.-lO: Schal!kplattenkonzert. — 17.30: jllinderkon-zert. — 20.25: Radio-Quartett. — 21.40: Orchesterkonzert. — Wien, Iß: NachinittazS konzert. 17.45: Akademie. — Konzert des Mandolinenorchesters. — 31.20: Aioloa celloVorträge. — 22.05: Tlbendkonzert. — Breslau, 19.05: Richard Straus;«?lbend. — 20.30: Volkstümliches Konzert, -- 22.55: Stenographie. — Brünn, 17.45: Deutsche Sendung. 21: Heitere Musik. — 22.lZ5: Präger Uebertragung. — Daventry, 20.30: Bunter Abend. — 22.15: Konzert. ^ 23: Tanzmusik. — Stuttgart, 20: Puccinis Oper „Der Mantel". — 21: Kabarett-Abend. — 22.30: Tanzmusik. — Frankfurt, 13.50: Gsperanto. — 19.10: Stenographie. — 20: Stuttgarter Uebertragung. — Anschliefzend: Schallplattenkonzert. Bis 21: Tanznlusik. — Berlin, 10: Abendunterhaltung. ^ 20: Hauptnmnns Szene „Elga". — Langen, derg, 17.35: Kammerniusik. — 20: .^laus-und Salonmusik. — Anschließend: Nachtmusik und Tanz. — Prag, 17.45: Deutsche Sendung. — 21: Konzert. — 22.25: Tanzmusik. — Mailand, 17: Jazz. — 20.30: Synrphoniekonzert. ^ 23.15: Jazz. ^ Mün chen, 16: Unterhaltungskonzert. — l9.ZF:" ^Äandolinenkon^ert. 20.40: Symphoniekonzert. — Budapest, 18: Operettenteile, OrcZ^stermusik. — 20. L. n. Beethovü'ls Oper „Fidelio". — 22.20: Zigeunermusit. s-— Warschau, 18: Nachmittagskonzcrt. — M aribo r, Sept2in)er. Vor der Eröffnung deö gesamt-ftaMchen Lreiöschießtns Kino Nnlon-Kino. Bis Freitag wird' das vorzitz. liche Toppelprogramm „Die Durchgänge« rin" nach dem Nonian von Ludwig Fulda mit Vivian Gibson, .HanZ Brausewetter und Käthe Nagy in den .^Hauptrollen und „Die Königin von Paris" n,it Ioscslne Baker gezeigt. Burg'kino. .Heute, Donnerstag, zum letzten 'Z>?al „Ramona" mit Dolores del R io in «^er Hauptrolle. — Ab inorgen, Frektag, Mt das herrliche Lustspiel „Liebeöreigen" nit Igo S t) m und ^rnst Verebe § als Hauptdarsteller nber die Leinwand. Sroks Imlillen fWlliilz LonntaZ, äen 8. Leptemd. ngckmittsxs: svodoels! Die lehleu ivorberillNnge« — Preisschtetzens und des DaZ große g e s a nl t st a a t l i ch e P r e i s's ch i e ß e n, welches ein ganz besonderes Ereignis nicht nur sür die StTd: Maribor, fondern fiir Jugoslawien überhaupt darstellt, befindet sich vor seiner Eröffnung. Tie Veranstaltung, jlir die sich allseits und in allen Bevölkerungsschichten da? lebhafteste Interesse 'bemerlbar ?nacht, wird morgen, F r e i t a g, den 0. d. um 14 Uhr auf der Militärschießstätte in N^d-vanje bei Maribor in Anwesenheit hoher Funktionäre der Zivil« und Militärbehörden feierlich eröffnet lverden. Wie bereits seinerzeit gemeldet wu'.de, zerfällt das P r o g r a m m des Wettichie-ßens in zwei.Haupttategorien: in das Schieszen der S ch ü tz e n v e r e i-n e und in das jagdsportliche S6)ießen. Die Wettkämpfe versprechen, «^i-nen interessanten und überaus spannenden Verlauf zu nehmen, da die besten Schützen aus dem ganzen Staate angemeldet sind. Während das Schießen der Schützenvereine den ganzen Tag über aligclialten wird, wird in der Kategorie des Jagdschießsns nur in den Na6)inittagSstunden gcsclioss.:n werden, worauf die Konkurrenten dieser Gruippe besonders aufinerksam gemacht wer den. Die seit Monaten gepflogenen Vorbereitungen sind in Maribor und auf der Mi-litärschießstättc in Radvanje, wo das Preis schießün in der Zeit von: 0. bis 13. September abgehalten werden wii.'d, in: gros'.'n und ganzen beendet. Mittwoch nachnlittags si>ld mit dem BiZo« Kräder Mznellzuge auch bereits drei Funktionäre des Verbandes d^r jugoslawischen Schützenvereine, die deui Preiöschießen die ganze Zeit hindurch beiwohnen werden, eingetroffen. Es sind dies die.Herren Generalsekretär Svetozar S r e ö k o v i ö>ener'?l kassier Voja Jovanovi«! und Oberstauditor i. P. Milan M i l i L e v i L, die am Bahnhofe namens des Schützenvereines Maribor von dessen Obmann Oberst S t a-nojlovi ^ und .?>errn R e j a nd ni-niens der Sektion Maribor des Sloweiii-schen Iagdvereines von^ Bankdirektor P o-g a L n i k begrilßt wiirden. Bald nach ihrer Ankunst begaben sich die Beograder Delegierten in Begleitung mehrerer Funktionäre der beiden veranstaltenden Vereine aus die Militärschießstätte in Radvanje, die sie einer letzten General'besichtigung unterz^z-gen. Sie waren mit deni Gesehenen vollauf zufrieden uild waren voll des Lobes ob der geleisteten Arbeit. Am Abend fand inl Cafe „Astoria" in Anwesenheit der Beograder Delegierten e.i-ne kombinierte Sitzung des Schützenvereins Maribor und der Sektion Maribor deS Slowenischen Iagdvereines statt, an der sich nußer den Obmännern Oberst S t a n o j l o-v i ü und Priniarius Dr. N o bie zahl- Die Drauskadt im Zeichen des Forftheamlenkvngreffes reiche Vorstandsniitglieder der beiden Vereine beteiligten und in welcher die letzt'ZN Vorbereitungen sür das große Schießen getroffen wurden. Die einzelnen Referate, inS besondere jenes des rührigen und umsichti. gen Beograder Generalsekretärs S r e L-k o v i wurden mit allseitigem Beifall zur Kenntnis oenomnren. U. a. wurde auch die erfreuliche MittZi-lung gemacht, daß daS Berkehrsmimsterium allen Teilnehmern am Preislchieben, ir. gendeinem Schlitzen- o^r Ia^doerein als Mitglied lMgehiiren, auf allen Staatsbah-nen die s r e leFahrt bewilligt hat. Es ist also jedenfalls mit einem starken Besuch aus allen Teilen des Staates zu r.'ch nen, nicht zuletzt auch deshalb, nvil gle.ch-zeitig in Maribor auch der diesjährige Äon greß des Jugoslawischen Forstbeamtenverbandes tagt. Die Draustadt wird also in den nächsten Tagen zweifellos ganz im Zeichen d!rscr bei'^en großen Veranstaltungen stehen. Der H. Geburtstag des Kronprinzen . Anläßlich des Geburtstages Sr. kgl. .H:Z-heit des Kronprinzen Peter wird der morgige Freitag in: ganzen Staate seierlich begangen werden. In Maribor findet 'n der Domkirche un: 10 Uhr ein FestgotteKdienst statt, dem die Spitzen der Behörden, Aem-ter, Vertreter der Korporationen usw. beiwohnen iverden. Zur gleichen Zeit wird ein Gottesdienst auch in der evangelisches! lt-ir-che abgehalten. Nach den: Gottesdi-'Nit liegt im Palais des GroßZupanats ein Buch zur Eintragung der Ergebenheitskundgebungen auf. Alle öffentlichen Gebäude w^'c^ilin i'.ior-gen beflaggt sein. BevvrbNche Auver>raMetzung der neuen Drotpreise Die Festsetzung der einheitlichen Brotpreise in Maribor fand unter der Bevölkerung geteilte Ausnahme.- Da die festgesetzten Preise mit den gegenwärtigen Mehlpreisen in keinen: entsprechenden^ Verhältnis stehen, hat der Stadt:::agistrat hente de:: letzten Beschluß der iBäckergenossenschast, der von heute an gilt, außer Kraft gesetzt und versügt, daß bis auf weiteres die an: 10. Juli d. I. festgesetzten Brotpreise gelten. Von: Standpunkte der Oeffentlichteit inüs-sen wir diesen Schritt der Stadtgemeinde begrüßen, da die Mehlpreise in letzte Zeit durck) aus nicht angezogen haben, sondern noch immer ihren Tiefstand beibehalten. Nach dein 15. August ist sogar eine neuerliche Pr.eisab-schwächung auf den M'ehlmarkte eingetreten. Interessant ist, daß z. B. in Zagreb der Brotpreis im vergange::en Juli erneut h^r- o v I 5> ulics 7 ^ abgesetzt wurde und b.!deutcnd niedriger ist als in Maribor. In letzter Zeit werden sogar Stimmen laut, die eine aberinalige Brotpreis ermäßigung i,: Zagreb fordern. Muß denn Maribor noch immer den Ruf einer der teuersten Städte Jugoslawiens genießen? Volksbewegung im Vugu^ Im Lause deZ MonateZ August l.rmen in Maribor W Kinder zur Well (41 ulannli. che und 58 weibliche). Todesfälle gab cZ k!1 (27 inännlichen und 31 weiblichen Geschlech tes) und Trauungen 39. Auf die einzelukn Pfarrsprengel entfallen: Stadtpfarre 57 Gs burten (23 Knaben und 31 Mädchen), .10 Todesfälle (2 Männer und 8 Frauen) und 8 Trauungen; Franziskanerpfarre 14 ((! bezw. 8), 10 (7 bezw. 3) und 17; Magdäle-napfarre 25 (11 bezw. 14, 36 (10 bezw. 2.^) und 11; evangelische Kirchsngemeinde 2 (0 bezw. 2), 1 (1 bezw. 0) und 3; orthodoxe Kirchengeinc'inde 1 (1 l^e^w. 0), 1 (1 be^ro. 0) und l). n:. Neue Amtöstundcn am Stadtmagistret. Mit 1. September gelten bis auf weiteres am Staldtmagiftrat folgende Amtsstunden: von 8 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr. Parteien werden nur vormittags empfangen. m. Salonikifeier ds? AeserveafZizicte. Die Ortsgruppe Mar'.üor des V?rSa>'d'.'5 der jugoslawischen Reserveossi.',iere neran» staltet anläßlich der Wiederkehr d>Z Tages, de^ Durchbruches der Salonikifront .l:n 1-1. d. M. in: große:: Unionsaale eine ^^edenk» seier. An: nächsten Tage findet am kleinen (Exerzierplatz in der Magdalenenvorst.idt zunächst ein Feldgottesdienst und hierauf eine militärische Parade statt, welch.'r die Spitzen der Zivil- und Militärbehörden b^i wohnen werden. n:. Verstorbene in Maribor. J-: den ley« ten Tagen sind in Maribor gestorben: Bin-ko G rnja k, Eisenbah::bediensteter, (>2 I.; Vkarie Adle r, Lokomotivfi'lhrerSiottwe, 69 Jahre; Branislav 2 u k i Sol!)at, 21 Jahre; Emnia Türk, Lokomotiofübrers-gatti::, 63 Jahre; Aloisia Z :n a z e k, Besitzerin, 30 Jahre; Antonia K o c ii: u r, 30 Jahre; Antonia L e n a r t i S, 5^äherin. 77 Jahre; Maria L u l e k, Besitzcrul, 35 Jahre; Stefal:ie P e r n: o s e r, Kebevin, 21 Jahre; Franz i ^ e k, Frile irl^chrlin^?, 15 Jahre; Martha StudenLnik, Me-chanilerstochter, 3 Monate; Heinrich M e n-c e j, Bahnbeamter, 33 Jahr?; Adolf Friedrich, (^^astwirtssohn, 17 Jahre; Aloisia S n: o n i k, .<^^afnersgattin, .'^7 Iah-re alt. m. Ein Advokat als Globetratter. Gest rn ist in Maribor der Budapester Ne6)t?än-walt Dr. G o n d a eingetroffen, der ^in: Laufe der letzten vier Jahre die ganze Äal-kanhalbinsel, Kleinasien und Aegypten durch wandert hat. Wie er angibt, sam:nclt er auf seiner Fußreiss Taten juridischen, politischen, kulturellen und wirtschaftliche:: rakters, um sie später, d. h. nach seiner Nück kehr, die voraussichtlich im Jahre 1933 erfolgen wird, in einen: Werls zu veröffentlichen. m. Staubplage. Angesichts der herrschen« den Trockenheit und des sich einstellenden Wassermangels liegt auf einigen verkehrsreichen Straßen, insbesondere an der ^ladt« Peripherie und in den Ulngebungsgemeind?n singerhoher Staub, der von jedem vorbeifahrenden Wagen aufgewirbelt wird. Insbesondere gilt dies für die Gemeinde Po-breise, wo auf den naÄ) den Friedhöfen führenden Straßen der Staub eine solche Di^ke erreicht hat, daß man stellenweise bis zu!n Fußknöchel einsinkt. Wenn eine Bespren-gung wegen des Wassermangels schon nicht gut Ml>glich ist, so sollte man wenigstens die Staubmassen sortschaffen. Es mutet einen sonderbar an, wenn bei Leichenbegängnissen die schwarzgekleideten Trauergäste mit eiuc'r grauweißen Staubschicht bedeckt sind. m. Obst- und GemiiselonscrvtLrttngslur!». Von: 19. bis 21. d. wird täglich von !) bi? 12 und von 14 bis 17 Uhr an der Wein- u. Obstbauschule in Maribor ein Obst- und Ge-n:üsekonservierungSkurs abgehalten. DerU'.^ terricht ist theoretisch und praktisch. Die Teil nehmer beiderlei Geschlechts entrichten si!r die Benützuna des Inventars den Vetraa ) Fteinrg, ven k. i »Martbö^frNummer ?.?7 ^ von ia Din an der Anstaltskassc. Die Anmeldung ist bis spätestens 17. d. an die Echuldirektion mittel-Z Aarte zu richten. m. Ausgezeichnete werden gesucht. Bziin Mllitärkreiskommando befindet sich eine Anzahl von Auszeichnungen, die gewesenen Personen des MannschastsstandeS verliehen ivorden sind. Da jedoch die genauen Ad:^es-sen dieser Personen unbekannt sind, konntin ^ie Auszeichnungen nicht zugestellt werden. Das Verzeichnis dieser Ausgezeichneten liegt beim Militärkreiskommando auf. Die betreffenden Militärpersonen wollen dort« selbst zwecks Abholung der Auszeichnun^^^n vorsprechen und die Identität durch irgendein militärisches Dokument nachweisen. m. Philatelisten! Wie bereits bekannt gegeben wurde, finden die Philatelistis6)en Tausch absnde ab Donnerstag, den 5 'Zeptc.inber, jeden Donnerstag um 20 Uhr in^ „Pri zamorcu" ^Hotel Mohr) statt. Da bei diesen Abenden mnner sehr viel Markenmatcrial, darunter äußerst schone Werte und Paritäten, vorliegen und auch sehr inleressaitte spräche über philatelistische Angelegi.'nheitcn geführt werden, ist es im eigenen Interesse jedes Briefmarkensammlers, wc^ni er an diese»» Abenden teilnimmt. m. Die Arbeitsbürse in Maribor benötigt MM sofortigen Antritt 4 Tischler, 1 Tave-zierer, 10 Stvahenarbeiter, 2 Eisendreher, 1 Zchmied, ? Schuhmacher, 1 Köchin für B: tolj, 1 Spulerin siir Karlovac, 1 bess^'ve Wirtschafterin und tt Dienstniädchsn. m. Fremdenverkehr. Im Laufe de?; gestü« gen Tagzs sind nach Maribor insgesamt ^3 Personen zugereist, davon 17 Ausländer. m. Bis zum Skelett abgemagert. Aui 4. d. M. wurde die ZHjährige, in Pekel wchu-Hafts Frau Luise Kos wegen allgemeiner körperlicher Schwäche ins hiesige ranken-Haus ijberführt. Die Frau ist in den Tagen bis zum Skelett abgemagert, ohne daß bei ihr eine Krankheit festgestellt iver-den konnte. Die Bedauernswerte ist nun heute ihrer völligen Erschöpfung erlegen. m. Naushandel. Gestern geriet der Besitzer Franz W. mit seinem Sohn Anton, nachdeni sie sich in einer hiesigen Adv'0katu?s kanzlei nicht einigen konnten, auf der Als--ksandrova cesta in einen Streit, in dessen Verlauf sich beide zu Tätlichkeiten hinreißen liefen, so daß die Polizei clns6)reiten mußte. m. Uebermut. Der 18jährige Arbeiter Jo-liann K. zerschlug gestern abends ini ange-lieiterten Zustand mit einem Stein eine Fen sterscheibe des Restaurants „Jadranska k!et" Der übermütige Steinheid konnte vom Wach mann bald eruiert werden. m. Unfälle. Der 40jährige, am Kralja Petra trg wohnhafte Peter G ran d a verletzte sich gestern während der Arbeit in )er Eisen^hnwerkstätte mit einem Metallstick so heftig an der rechten Hüfte, daß er die Hilfe der Rettung^Sabteilung in Anspr.lch nehmen mußte. — Weiters zog sich ''er Z4-jährige, in der KoroSka cesta wohnhafte Arbeiter Bernhard L ö s ck) n i g g beim.?>olz-sägen eine Rißquetschwunde am rechten Daumen zu. Die Rettungsabteilung leistl'te ihm die erste Hilfe. m. Eine noldene Uhr verloren. Die Schneiderin Marie I urko verlor gestern auf dem Wege Stadtpark—Ciril-Metodona —GregoröiSeva—Stroßmaperjeva ulica bis zum Bodnilov trg eine goldene Taschenuhr Der ehrliche -Finder möge dieselbe am hiesigen Polizeikommissariat abgeben. m. Die Polizelchronik des gestrigen Tages verzeichnet insgesamt 18 Anzeigen, von je eine wegen nächtlicher Ruhestörun'.z, Nichteinhaltens der Sperrstunde und Di.'b-stahls, sowie' 6 wegen Uebersck^reitung der VerkehrSvorschristen und 2 Perlustanzeigen. m. TAetterbericht vom ü. September, 8 Uhr: Luftdrück 738, Feuchtigkeitsmesser -j-7 Barometerstand 786, Temperatur -s- 25, Windrichtung NW, Bewölkung teilweis?, Niederschlag —. * Die Freiw. Feuerwehr in Kamnica ladet alle Freunde zu ihrem Feuerwelirkrä.iz-chen, das Sonntag, den 8. d. nachmitta.qS im Gastgarten Scherag abgehalten wird, höflichst ein. ! 14 L!n6 lUe besten Lckuke! * Zur letzten Grippeepidemie. Die letzten Grippeepidemien, sowohl die anlerikanl'che wie die europäische, haben, wie jetzt aus dem statistischen Material hervorgeht, wi-.'der eine ganze Anzahl Tl^desopfer gefordert. Für eine Revision der jugvflawiWen AuöfukrpoM A«»schatt«ng sr«m»er Exporloermitlluns Die wirtschaftliche Konstellation der cur> päisckien Gtaatön vor dem Kriege inachte eine gewisse Stabilisierung der Handelsbilanzen in den einzelnen Staaten mit sich, die sich wohl von Jahr zu Jahr in den Werten der Eiir- und Ausfuhrwaren verändern konnten, nach Quantitäten sowie Import-und Exportländer jedoch ziemlich gleich blieben. Die Stabilisierung des Export. Handels war »veit fortgeschritten, da sä int. liche 'Staaten bemüht waren, neue, große Absatzgebiete zu finden, um die Expansion ihrer heimischen Wirtschaft zu ermöglichen und zu erleichtern. Im Grunde genommen war diese Expansion eine der Hauptursachen dl's letzten Krieges. Für Jugoslawien kommt die wirtschaftliche Ci^PansllZn in z^veitcr Linie und erst nach Vollendung .der wirtschaftlichen Konsolidierung in Betracht. Jedenfalls aber haben die ??achbarstaatcn sowie die übrigen europäischen nud überseeischen Exportländer schon längst asse Anstalten getroffen, um sich von dri'lckenden Einengung ihrer Industrie und ihrer Wirt-schaft überhaupt zu befreien. Diese Bestrebungen zeigten selbstverständlich auch ihre Auswirkungen lei uns und wirkten sich, unterstützt durch die Wsltm!7rktp!.'cise, die für uns u?cht zu erreichen waren, gerade in den letzten Jahren auf nnsere Gesamtwirtschaft recht ^nank^enehui aus. Wie sehr unsere Wirtsck)aft einer stcibili-sierten Außenhai^dels-Politik bedarf, zeigten nicht nur die Schäden des vorjährigen Ge-trcideüberflusse-?. D-eutlich beweisen dies die Ziffern über die Verschiebungen unserer Absatzgebiete, die gerade in d. letzten Jahr^'N austerordentlich groß waren. Unsere A^lsf>chr nach der Tschechoslowakei, die im ersten Halbjahr 1!>-7 einen Wert von Mill. Dinar betril'i. siel ini ersten .Halbjahr IWs) auf 1W.3 Millionen. Nach Oesterreich er sortierten wir im ersten Halbjahr W27 Waren um (!?3, in den ersten sechs Monaten dieses Jahres jedoch nur um 42-1.9 Mill. Dinar. Bei diesen beiden Staaten, die au unserem Erporthandel mit über 29^, par-tizilpieren, betrug der Ausfall demnach etwa ßOl) Millionen. Daß unser Export nach Deutschland von 264.2 Millwnen auf 3V.8 Millionen, nach Ungarn von 232.8 aus 253.4 und nach Italien von 831.8 auf 890.3 stieg, ist beim Ausfall in den österreichischen und tschecho-slowakilschen Export-Ojebieten nicht von großer Bedeutung. Die wilden Schwankungen beir>ei1en nur, daß wir nicht imuier die Initiative für unseren Warenexport !n eigener Hand haben, sondern daß eZ das Ausland ist, daß unsere Exportquant'itat.'n nach Bednrf aufnimmt oder nicht. Das Au5-land ist es und in erster Linie Italien, dann Deutschland und Rumänien, das noch immer die Rolle eines Transitvermittlers der jugoslawischen Ware spielt und in vielen Fällen dann unsere Ware unter ei^gener Flagge als eichene?' Produkt weiterleitet Wir kenn.'n also oftmals den wirklichen Abnehmer 'M-serer Ware nicht, und in manchen Fällen ist es von der politischen Lage des Vermittlers abhängig, ob unsere Produkte überhaupt ins Ausland geben können. Unter diesen Umständen ist es außerorden: lich sänre- und fast au^^ck'l'ef'lich vom au''-ländischen Vermittler abhängig, ob wir un- Es ist daher verständlich, daß von Behörden und Aerzten erneut darauf hingewiesen n>ird, wie notn>endig ein richtiges hygienisches Verhalten ist. womit man sich und seine Mitwelt vor der Infektion schützt. Mit Rocht wird daher inlmer darauf hing'^wie« sen, ditki eine sachiem. Mundb»'giene Pflicht gegen sich und seine Mitmenschen ist. .^,ur K'eimfreihaltung von Mund- und Rachi?n-höhle eignen sich nach dem Gutachten zahlreicher ärztlickier Autoren besonders Pan. fla v in - Pastillen. Panflavin tötet nicht nur die in der Mundhölie wachieni^ln .^oin7e, sondern macht auch die von außen her eingedrungenen Krantbeilserre?er unschädlich. sere .Handelsbilanz verbessern können oder nicht. Die Vormundschaft des Auslandes hat uns bisher sowohl bein: Getreideerport, viel fach auch beim Holzerport außerordentlichen Schaden gebracht. Ter Arbitrageur, der nicht nur mit den Usancen in sein.:!n Lande zu rechnen hatte, sMdern si6) den Launen des jeweiligen Absatzmarktes und den verschiedenen Preisdiktaturen und 5^zn-kurrenzmani>vern fügen nrußts, war vft-nlals gezwungen, entgegen den gewohnten Geschäftsprinzipien Stornierungen und Sto ßungen vorzunehmen, wenn er sich, im internationalen Spekulationsverkehr .licht selten vorkam, nicht rechtzeitig eingedeckt hatte. Der Vermittler hatte iveiterhin kein Interesse, die jugoslawische Provenienz der Ware in allen Fällen hervorzuheben, was für unseren Export immerhin eine auß-^r-ordentliche Propagauda gewesen, wäre, sondern er deklarierte das Produkt einfach alZ l'oine heimische Ware und der gute Ruf kam in den meisten Fällen ihm zu statten. Eine solche Desorientierung konnte einem aufstrebenden Handel zwar nützen, dort aber, w? eS notivendig war, mit einer Wirtschaftspolitik einzusetzen, ist dieser Brauch au^"'drücklich schädlich. So wie jeder Staat bemüht ist, sich politisch zu emanzipieren, besteht auch bei uns die Notwendigkeit einer wirtschaftlichen Emanzipation, eilles i>iste-ulatischen Ausbaues und einer zielbeimißteu, expansiven Wirtschaftspolitik. Diese Wirtschaftspolitik ist von der inneren Gestaltung eines Landes unabhängig. Wie immer die Verhältnisse in einem Staate sich gestalten mögen, der Staat muß seinen Bürgern die größtmöglichsten Sten-erlasten auserlegen. Die Produktivität des Geldes kann aber nur durch eine systematisch geführte, kluge und den Bedürfnissen des Landes angepaßte Wirtschaftspolitik gefördert werden. Und in diesem Sinne kann es nicht gleichgültig sein, ob der Staat sich selbst Absatzgebiete schafft oder sich der momentanenWirtschaftspolitik anderer Staa ten l^ezw. ihrer WirtfchaftSarbitrage unterwirft, besonders zu einer Zeit, in der eS das Ausland versteht, wirtschaftliche Forderungen als integrierende Bestandteile politischer Oportunität zu betrachten. Das jugoslawische Gesetz zur Förderung des Außenhandels dürfte in absehbarer Zeit unterzeichnet werden und in Mrksamk.:it treten. Es müßte uns zu dieser Zeit schon vollkommen klar sein, welche Art der Wirt schaftspolitik wir zu l>etreibcn gedenken. Der 6. Jänner hat unter die innerstaatlichen Differenzen einen dicken Strich gezogen. Es wäre an der Zeit, jetzt auch zu einer realen und bewußten gemeinsaiuen Außenhandelspolitik zu schreiten, die iiber alle Verordnungen und theoretischen Erörterun^gen hinweg 8ie Grundlage zur Verbesserung unserer Handelsbilanz und gleichzeitig dannt zur Verbesserung un>serer wirtschaftlichen Verhältnisse ini Jnlande von der ersten Großindustrie bis zum letzten Taglöhner erbringen würde. waren, Silberwaren und Radioartikel zur Wienermesse; die Tschechoslolvakei Ist nlit Gablonzerwaren, Textilien und LebenZ'nir-teln vertreten: Ungarn zeigt Maschinen, Kunstgewerbe- und Hausindujtrieartikl.:; Iugoslawie n bietet Muster seiner Hol^ Industrie; Italien beteiligt sich mit LebenS-un.> Radioartikeln, die Schweiz mit U^ren, lehrend Polen für seine Guulmischuhe und jtunstgeworbeartikel Interessenten wirbt. England und die Vereinigten Staaten stellen Büromaschinen und Radioartikel. letztere auch Traktoren auS. Brasilien iiie.ct .<^affee nnÄ Kolonialartitel, Holland zSigt die neuesten Radioapparate unt» Rumänien beteiligt sich mit hochwertigen Erz-Zuginssen seiner Hausindustrie und seines jiunst,zswm^-bes. 4'. Sport Das Ausland auf der WitNtrmesse Ju! Rahmen der bevorstehenden Wiener Herbstmesse wird wieder eine große Anzahl ausländischer Staaten ihre Erzeugnisse zur Schau stellen. Wie bereits gemeldet, werden davon 4 Nationen ihre Produkte in Form geschlossener Sonderausstellungen zur Vorführung bringen. Es sind dieS: Frankreich mit seiner Kunstgewerbe- und Lurusu'aren-a'.'sstellung, Aegypten mit einer interessanten Obst- und Gemüseschau, die Union von Südafrika mit einen: allgemeinen Ueberblick über ihre Landesprodukte und Sowjetruß-land, welches im Rahmen seiner Ausstelli'ng Rohprodukte und Fertigwaren, Kunstgewerbe, .?«usindustriearti?el und Lebensmittel zur Schau stellt. Auch in nahezu allen anderen Brauchen ist das Ausland repräsentativ vertreten. §o schickt Deutschland Maschinen, Galanterie-und Biiouteriewaren^ Eisen- und Metall- Der Llntkrverbandspokal vor ver Sntfchetdung Kommenden Sonntag nehmen nun d?e diesjährigen Potalwettlämpfe ihr Ende. Als Finalisten placierten sich Heuer neben „Ma-ribor" die Eisenbahner, die bekanntlich nach härtestem .^ampf Rapid vom weiteren Be-werb ausschalten konnten. Deni sonntägigen Troffen wird schon daher ein besonderes Interesse entgegengebracht, zumal beide Vereine wieder ihre große Form erreichen konnten. Auch wird diesnwl das Mitwirken Hre-söaks einerseits u. Wagners anderseit.; im Sturm auf den Spielverlauf beträchtlich imvirken, da beiide sich gerade in den letzten Spielen als ge!fährliche Angriffs sichrer erwiesen hatten. Außerdem verfügen beide Gegner diesmal über noch viel versprechend«: Türhüter, als doch Koren 2 als auch H e l^' ler ganz vortresfliche Leistungen in den biZ herigen Spielen boten. Hat „Maribor" in^ technischen Können ein klares Uebergewicht^ so ist anderseits der unübertreffttche Kampif«^ geist der Eisenbahner deren beste Waffe. Das Spiel finSdet um 16.30 Uhr am ,Maribor"-^ Platz statt und wird vom Schiedsrichter Dr/ Odon Planinsek geleitet werden. : Die adriatische Tennismeisterschaft ^ lairgt Heuer vom 13. bis 15. September in Crilvenica zur Austragung. Allen Teilneh« mern ist eine 50?6ige Fahrtermäßigung sowie eine tägliche Verpflegung von 50 Dinar im Grand-Hotel „Therapia" zugefi^ chert. : SA Jlirija baut eine gedeckte Schwimm« Halle. Der Sportklub „Jlirija" beabsichtigt neben seiner großartigen Schwimmanlage auch eine gedeckte «Ähwiinnchalle zu erbauen, die in erster Linie zu TrainingSzwecken während des Winters verwendet werden soll^ : Marttelin schlägt Harpen Harper. der vorige Wockie Veini Championat der Streckenläufer in Berlin über 25 Kilometer" mit 1:23:45.8 einen neuen Weltrekord auf^ stellte, wurde diesen Sonntag in Stockholm! über de gleiche Strecke geschlagen. Den Lauf „Ouer durrb Stockholm" gewann der Finne Marttelin in 1:25:06.2 vor seinem! LandÄnann SiPila in 1:26:00.4, während Harpcr in 1:26:36.2 nur den 3 Platz bes legte. : Dr. Peltzer wieder nach Amerika. Ms a. Stockholm berichtet wird, wird d. deutsche Landstreckenrekordmann Dr. Peltzer im Dezember eine Amerikareise unternehmen u, bei einer Reihe von Hallenmcetings starten. Tfteater»»»Kunst Neue Werke Ferdinand Bruckners. Der erfolgreiche deutsche Dramatiker Ferdinand Bruckner, deni es bisher gelungen ist, seine Anonymität zu bewahren, hat zwei neue Werke vollendet und zwar ein historisches Drama „Elisabeth von England" und ein nwderneS Stück „Die Kreaturen". Kinder als Dramatiker. Im Londoner Kindertheater wird ein Lustspiel-Einakter vorbereitet, den die vierzehnjähiige Tochter der Darstellerin von Shaws bl. Johanna, Sybil Thorndite, verfaßt hat. -s- Das Leben Offenbachs im Donsilm. Im Auftrag der Blattner-Eorporation in England beschäftigt sich Jean Gilbert mit der Komposition eines Tonfilms, der das Leben Offenbachs ^um Vorwurf hat. » / /FMAg^ven-y. N Kleiner /^nieiqer ^V?>flv>^0EiUV S«d«lardettt» werden aufgenommen. Ulica 10. oktobra 5. 11SL8 »chtu« »afftetzaii^t, Hzttlsk »rstflaNi« Milch nach Marl-d.» aeMt Dtn. S.°0 per Liter empfahlt Kutiverwaltung Vv. Jant n. Dr. P. ttS40 Gutes, auZsöebig« IAtt«ßstW für 3 Personen am ltralia Petra trg Spitalsnähe gesucht. 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Insbesonäere clanken vir äer tioclivüräixen Qeistlicbkeit. so aucli äem tierm Propst Or. ^sxar, 6em Veteranen-Vereine mit der stSätizebel» Musikkapelle, vie aucli allen k^reunäen unä Bekannten, äie aus nak unä lern gekommen sin6 unä dem lieben Verstorbenen auf seinem letzten >VeZe das Le» leite xaben. ?Ier?licken Dank aucli kür die lierrliclien Krsnzispenden und Lei-leidskundxebunxen. ptuj, im September 1929. Die trsuernck kivtvrdlivben«»' 11»84 edvirvdilttovr im«I ktle «U» vvraatvortttckr Vilo — vraok «ler »jNarldorsk» tlikam»« in I^»rldor. für «Zen N«e,o»rod«k naä S«« Vr»vir Mvrtlleltt 0ir«tl«or Ztaako oeiiU./U — 0«t