Nr 102 - Samsmg, 4. ^m rrballionsllni l"le »" »- Di< »UaldllH« ^»ltl.üg» r?!lbeim täglich mit Nm', I»»»»»»»»»»»»» lx«»>M sich WtNoin'ftru^ Nr, ,«; dic »,d»K««» M,l> >d«lnm7twn» bi« !?«, Uev Ve>«kti«n 52. AmMcher Oeil. Keine t. und l. Apostolische Majestät haben lau« Allerhöchsten .Handschreibens vom 28. April d. I. dem Kriegsminister General der Infanterie Rudolf Stö-ger-Steiner Edlen von S l e i u st ä t t e n den österreichischen Freiherrnstand mit Nachsicht der Taxe allersmädissst zu verleihen geruht. 'liach don ?!mt5l>!«^ „^ 'Wleu^ ,)(lll,»q. oom 2. Mui^ l^j« (^lr. 100, wurde 5n' Wrllrrverlir.iti»,^ jv!sscndrr Preß< erzeug nssc l'crbot uon Mar»rUe Ccipy.. «erlag Paul Ollmdo.fs. Pa>? 's^ , Št. 237y/Pr&8. Ukaz c. kr. deželnega predsednlka na Kranjskem z dne 2. maja 1918, U. 2579/Pr&B. Doloèba tuuradiiega ukaza z dne 15. a v gust a 1916, öt. 5243/M., po kateri se smejo vbodoèe ra-\»iti ob slovesnih prilikah izkljuèuo le zastave v gotovi Hestafi barr, ge ra^veljfivi. 0. kr. ileželni predhodnik : Henrik grof Attems ». r. -------------- ^ ^79/Präs. ^ Verordnung des t. t< Landespräsidenten ^ für Krain ! vom ^. Mai 1 !> 18, Z. 2379/Präs. ^ ! Die Bestimmung der hieramtlichen Verordnung vonl 15. August 1916, Z. i)243/M., wonach in Hinkunft bei feierlichen Anlässen ausschließlich nur Fahnen in bestimmten Farbcnzusammnlstrllungen verwendet werden dürfen, wird außer Kraft gesetzt. Del t. t, Lnnbcspräsldenl : Heinrich Graf Uttems m p Politische Uebersicht. Üaibach, 3. Mai. Nach Nerichten der Kriegsberichterslatter der engli» schen Vlätter im italienischen Hm,pwuar I furtznschen. — Pariser Tclcgralnm.' melden, daß i Amicns llunmehr von snmtlichcn Bcyorden geräumt loordcn ist. Alle Zwilblchordcn sind n»)ch ^^rltcnil iiber> ^ siedelt. Äei Anliens ist im ganzen Kampfgebiet oer> ! ! mehrte Ausllärung tätig und heftiges Arlillcriefener ^ ! wahrzunehmen und man rechnet daranf, daß die deutsche ^ Offensive an dieser Front in allernächster Zeit wieder < ^ aufgenommen werden wird. ^- Die englischen Front» ^ berichlerstaller melden: Poperinghe loird seit 28 Ttun-! den erneut init großkalibrigen Granaten beschossen. Der! Kanal von Poperinghe, ebenso wie sämtliche Zufahrts-! straßen, die vom Wcsteu utld illordlocsten nach Äjpern! führen, liegen nnter seindlick)cm Artillericseuer. NaH dem „Petit Journal" wird gemeldc., da^ ein lehter ^ersnch aller Verbündeten gemacht werden muß, um Ipern und die Kanalhäfen zu retten. Tchlage dieser lehte Versuch fehl, fo mnsse man zu einer Frontregulie» rung schreiten. Der Feind habe die Übermacht an H<>n. schen und die 5.'age bleibe noch immer ernst. .Baseler Nachrichten" melden, bereiten die ^ ,, bereits ihre rückwärtigen Ttelliingen zur Verleid vor. Deutsche Truppen stehen bereits vuc d ^ ansaebauten Dauerstellung, die vom Ostrand > kanals in der Dichtung nach Norden geht. - l^lenlen. eeau, der von der Front znrii ".."»rle, '^ i,te, 'ür Amiens nnd Calais sei nichts mehr zu befürchten. Aus die Frage, was mit Z)peru geschehen werde, verweigerte er jede Antwort. — „Daily Chronicle" meldet: Die Generale Haigh und Foch haben die Front > ' l inspiziert nnd erklärt, die Lage sei nicht qan^ l i los. — Wie die italienischen Blätter melden, »st der ! Vorstand des amerikanisch Flugwesens in Frankreich, Oberst BoUing, zwischen Croisilles und Beminc-ourt vnn einer feindlichen Kugel getötet ivurden. -masor Eduard Feetham ist an der Wei«, . , Er hatten Sndankrieg und den Äurentrieg mitgs' j — „Secolo" meldet aus London-. ^5Z wnrde ! heransgpgeben, nach dem neuerlich s5»^ ' > Feld bestimmt wurden. (5s heißt in man sei überzengt, daß die Entscheidung . . ,,...,..,, ' >^' Ende Juli fallen müsse nnd daß England den verfügbaren Mann auf das Festland entsend — Der französische Abgeordnete 3embnt o< in der „Hnmanit«"" eine ^lnßerlinq (51 dieser vor einigen Wochen in einer Eil , loärtigen Ansschnsses der Kammer abgegeben hat. l7I^. meneeau hat damals erklärt, eS wäre ein Unglück für Frankreich, wollte es vor dem Beginn der Offensive vom Frieden fprechen, wenn aber die Offensive ni's iverden unsere. Feinde mit einem neuerlichen angcbot an nns herantreten. In Verbindung nnt dieser Äußerung schreibt Sembat: Wenn es nns qeiingt, den Feind auszuhalten, dann haben wir den Tieg davon-getragen, aber glauben wir nicht, dah dies der endgül- Feuilleton. Wiener Theater. «on Friedrich Wallis«. 111. Neuc Wicner Aiihne. 5 . . ^'5 ^eue Wiener Bühne bietet das klassische Bei-'*"" "".es Cprech»l)cmer5, das aus lnnsllerisch anri'chi-sten Geldqnellen die Mittel schöpfen muß, die es be-nollgt. inn ernsten lilerarisä)en Ambilwnen solgcn zu, ^'^7. ^"""ürsc, die man der Teilung dieses Iu-st.tuts mach«, gclten dahc r eigentlich dem PMilum. Die Neue W.ener Bnhne hat aus diese Art einen ^cmuslops bekommen. ^>on der e.ncn Eeite ^eiqt lic sich ^Z Psleae-statte wcr.vol.er ...nst ^ sic ^acht? Werke von T.ri^ berq, 3i,!illus „Die ,unge Generation" Kaiser nnd Fonlana ans nnd verrichtete mit der Darstellung von Brie,,.'." ,.^ch''sbri:chm<'l," eine soziale Tat — ,wn der anderen Seite präsentiert sie sich als höchst unlittrari» sches Iaraontbeater. Das wei< ^ zogen hatte. Zahlreiche Bühnen Österrcich-Ungarns, des verbündeten und des neutralen Auslandes nahmen das, Stück in ihren Spielplan auf und hatten, wie zu er»! warteu war, diesen Entschluß nicht zu bereuen. Die! glücklichen Autoren, Ludwig Stärk, der Oberregisseur der Neuen Wiener Bühne, und Hdmund Eislcr, sind gegenwärtig wieder mit der Arbeit an einem Lustspiel beschäftigt, das den Titel „Der verlorene Schimmel" ^ führen wird. Dieser Schimmel, dessen Symbolik leicht zu erraten ist, wird als vormärzlichcs Tier auf dem Boden seiner Satirik cinherschreiten. An welchem Wie> ner Theater die Uraufführung, der man mit begreif-lichcm Interesse entgegensieht, stattfinden wird, ist noch unbekannt. -...„. ! Weniger erfolgreich waren '^«egsried Geyer nnd ! Franz Xaver mit ihrem Lustspiel „Das neue Gold", das ziemlich bald vom Spirlplau verschwand. Die Handlung, deren dimner Faden zuweilen zu zerreißen droht, dreht sich um einen jüdischen tturzwarenhändler aus Mähren, der — wohl als Kriegsaewinner - plötzlich einiqe Mil- «ionen verdient uud nun mit seiner mehrlöpsigen Fa- j milic in die vornehme Wiener Gesellschaft hereinschneit. Die Situations, nnd Charakterzeichnung entbehrt nicht des Humors. Als sehr minderwertige Mache erwies jich die Posse ,.Der Dollnrpapa" des Ungarn Andor Gabor. Der Autor nennt das Stück nicht Posse, sondern „Eine Ko» mödie des Geldes". Diese anspruchsvoll Bezr chnung schaltet den letzten mildernden Umstund aus. Die Haus» schriststeller Heinrich Eisrndachs lMlen aus der Idee des „Dollarpapa" einen kleinen Schwan? gemacht: Der Onkel aus Amerika, aus dessen angeblichen Nc'' ' !e, Familie eines Gymnasialprofessors ihre 5. n anfqeblmt hat, ist sehr arm. Aber der zukünftige ^chw,e. gersohn des Professors verbreitet das Gerücht von einem Milliardenvermogen des 5 nlels. Der Geruch dieses gar nicht vorhandenen Geldes ^ ^ - ,5, der ganzen Stadt zu Glan?, , '1 vier Akte, die sich zwischen buhne, ^ und billigen Witzen hinschleppen, bei!.,... .-, -..... !l- liche Komiker Morgan als Bräutigam der Professors-tochter Neichtum - ^„ den an der Schwelle des ttrin ' NeickN'M .'^n ver. wallen. Er arbeitete rm Schweiße seines " " und löste beim Publikum nicht viel mehr als . .....'n aus, daß er seine Kraft nutzlos vergeudete. 2 < :» wort, mit dem er im Chor der den nach kurzer Peripetie wieder in seine " schre ein. gesetzten Onkel ansprach: „Verzeih uns!" — diesen letzten Satz des Stückes rief er wohl nicht ohne Abstch» in das geärgerte Publikum. l»orlseh«ng folai.» Laibacher Zeitung ^. i.,.^ 686 4. Mai 1918 tiae, ^ieg ist,denn eo isi le>chl möglich, daß die Teutschen iu seche Monaten neuerlici) Angriffe gegen un? richteil. Deshalb sollten wir den psychologischen Monicnt gegc» benenfalls ausnützen, und wenn Deutschland mit einem Fricdensangebol an nns herantritt, so müssen loir es annehmen. Wir dürfen nich! in unseren früheren Feh-ler verfallen und uns weigern, in Besprechungen einzugehen. — Die Militärlritiker der fränkischen Tages-presse verhalten sich bei den Besprechungen über die militärische Lage an der französisch-englischen Front auf-fallelid reserviert, geben jedoch zu, daß die Gesamliage a!o äußeisl kritisch bezeichne'. >verden müsse uild das; England nnd Frankreich nur mit dem Aufgebot aller ssrasl eine iataslrophale Wendung an der Front ver» mciden kömien. Die Besetzung des Aemmel-Berges durch die Deutschen sowie die Bedrohung von ?)pcrn wird von der Presse im allgemeinen mit Sll!lsch>oeigen über' gangen. Alle Anzeichen deuten darauf hin, daß die Presse von der Negierung die Weisung erhalten habe, auf schwerwiegende Ereignisse die BcMserung vorzuberei-ten. — Aus London wird gemeldet: Aus der Umgebung Lw»id Georges wird berichtet, daß ^'ich dieser geäußert die derzeitige militärische Lage mache einen Frie» ^..>.,chluß unmöglich, weil die Mittelmächte sich als Sieger ansehen würden, während England und Frank» reich fest entschlossen sind, den >lrieg mit oer endgültigen Niederwerfung Deutschlands zu beenden. Für das Jahr 19ltt seien Augriffslämpfe der Entente nicht zu erwar» ten, denn der ^räftezuwachs der Deuischcn infolge Ab» falles des russischen Entente (genossen ist zu groß, um einen Erfolg voraussetzen zu können. Diese Kräfte wer» den jedoch täglich mehr erschöpft lind wenn im Laufe die» sce> Jahres und des Winters die Hilsstruppen von Ame» rika und den englischen Äolonien in Europa landen werden, dann wird die Übermacht der Entente eine so' erdrückende sein, daß an der Erreichung ihres Zieles im Jahre l919 nicht gezweifelt werden wnne. ' Wie die „N. Zur. Nachr.' aus Mailand erfahren,, haben sich am 5. und 6. April in Ancona mysteriöse Cr» ^ eignisse abgespielt, über welche die Zensur strengstes! Stillschweigen bewahrt. Verschiedene Kammerabgeord»! netc forderten von der Regierung volle Aufklärung über die Vorkomnmisse an diesell Tügen sowie strenge Maßnahmen, damit sich Derartiges nicht wiederhole, und Garantie für die Sicherheit der Umgebnng v^n Ancona. Man vermutet, daß es sich um große. Explosionen der' dort in der Gegend befindlichen Pulvermagazine handelt, i Aus Genf wird gemeldet- Vor der Kammerfommis» sion für answürtige Angelegenheiten erschienen Riliot und Painleve, um über den Brief Kniser Karls Aus» kunft zu geben. Nibot legte unter Vorzeigung verschie» dener Dokumente dar, daß zur Zeit, als Baiser Karl an Prinzen Sixtus schrieb, Verhandlungsmöglichkeitcn ernstlich nicht ins Auge zu sassen waren. Der bloße Gedanke daran hätte die ernstesten Folgen nach sich gezogen. Ein Eingehen auf die Anregungen des Käsers von Österreich hätte die Gefahr gebracht, alle Verbindungen ^ zu brechen. Ribot sagte, vielleicht war der Baiser von Österreich in gutem Glauben, aber es ist sicher, daß > Österreich nicht in der Lage gewesen wäre, die von ihm -eingegangenen Verpflichtungen zu erfüllen. ^ Das Wolff'Nureau meldet: Die amerikanischen Flie» ger kommen als Mitglieder des amerilanifchen Roten ssreuzes auf Hospitaljchiffen nach Europa. Dieser Miß» brauch des Noten Kreuzes geht attenmäßig aus Doku» mentcn hervor, die abgeschossenen amerikanischen Flie» gern abgenommen wurden. Ein im Naumc der Armee dcs Generals voll Hutier heruntergeschossener Amerika» ner hatte einen Pah bei sich, in dem er als Mitglied des „American Ambulance Service for France" bezeichnet j ist. Die Gefangenen geben unumwunden zu, es sei all. ! gemein üblich, daß die Flieger für die Überfahrt in den amerikanischen Ambnlanzdiens! eintreten und auf die .Hospitalschiffe kommen. Nach der Landung in Europa 5 treten sie dann sofort in das Automobilkorps uud von > diesem zur Fliegertruppe ülV'r. Eiu gefangener Flieger > war direkt vom Ambulanzdienst in das Fliegerkorps ! eingetreten, ein anderer trug ein Attest bei sich, worin ! die Daten der verschiedenen Übertritte amtlich bestätigt ! waren. ! „Nationaltidcnde" meldet aus Ehristiauia: Das Mi» ! uistcrium des Äußern teil« mi<, daß eine 'neue britische - Sperrzone in der Nordsee errichtet worden ist. Sie geht ! über 59 Grad l2 Min. 30 Sek. nördl. Breiie, 4 Grad ! 49 Min. östl. Länge, weiter über 59 Grad 29 Min. i nördl. Breite, 3 Grad l() Min. östl. Länge, 58 Grad j 25 Min. nördl. Breite, 0 Grad 50 Min. westl. Länge, ' 59 Grad 20 Min. nördl. Breite, » Grad 50 Min. wesll. ! Länge, 60 Grad 2l Min. nördl. Breite, 8 Grad 19 Min. ^ östl. Länge, «0 Grad 0 Min. nördl. Breite, 4 Grad 50 Min. östl. Länge; von dort wird das norwegische Hoheitsgebiet bis 59 Grad 12 Min. W Tel. nördl. Breite und 4 Grad 49 Mill. östl. Länge gerechnet. — Wie das Haagcr Korrcspondenzbureau erfährt, hat diese Maßregel über die für die Schiffahrt gefährliche Zone nach dem Urteil von Sachverständigen zur Folge, daß der nördliche Eingang der Nordsee, wenn man das be» rcits von Deutschland gesperrte Gebiet hinzuuimmt, für die neutrale Schisfahrt tatsächlich geschlossen ist. Die jetzt von England festgesetzte Gefahrzone läuft in der Tat von der Nesigrcnze Norwegens bis 60 Meilen ösl» lich. van der Ortney-Insel. Der englische Lebensmittellonlrollor Rhondda lün-digt an, daß mit Ablauf der gellenden Zucker« und Fleischkarteu am l l. Juli im ganzen Königreiche Person» lichc Nationierungöbiicher eingeführt werden mit Ab» schnitten für Zucker, Fleischwaren und Fetle, nämlich Butter, Margarine und Schmalz, welch »letztere bisher nur in einzelnen Bezirken einschließlich London behörd-lich zugeteilt worden sind, und angeblich mit mehreren Seiten für die Zuteilung bisher frei täuslichcr Waren. Die „Times" nehmen an, daß hier besonders Tee in Betracht lomme, der in der Provinz schon vielfach zu» geteilt wird. Die Zwangszulc-ilung von Brut ist nicht beabsichtigt' Rhondda hat kürzlich erklärt, daß er sich nur im Falle der dringendsten, Gefahr dazu entschließen werde. Georg Bernard Shaw beschäftigt sich in einer län-geren Zuschrift an den „Manchester Guardian' mit dcr Fraac der irischen Wehrpflicht. Im Verlaufe seiner Ausführungen kommt er auch auf die Vereinigten Staa» ten zu sprechen und macht solgeude Andeutungen be» treffs Japans: „Man wird bemerkt haben, daß ich die Frage nicht berührt habe, warum die amerikanische Armee.nicht genügen wird, uns die nötigen Verstärlun» gen zu geben. Mein Grund für die Auslassung dieses sehr beliebten Arguments ist der, daß die Schrecken der deutschen Offensive mich gegen entferntere Möglich» leiten nicht völlig blind gemacht haben. Noch bin ich nicht völlig überzeugt, daß ill dem Zeilpunkte, da die amerikanische Armee fertig sein wird, ihr Betätigungs» fcld die westliche Front sein wiro. Der europäisch-asia» tische .Kontinent besitzt zwei Fronten, und der Kaiser ist nicht der letzte Feind, den die Demokratie zu bewäl-ligen hat." Pariser Blättern wird aus Petersburg telegraphiert: Die deutsche Negierung hat dem Nat der Vollslommis» säre vorgeschlagen, nunmehr die im Artikel lll oes Frie» densverlrages von Bresl-Litowsk vorgesehene Festlegung der russisch'deutschen Grenze vorzunehmen. Von deut» schev Seite werden drei höhere Offiziere als Mitglic» der der Grenzregulierungskommission ernannt u>erden. Die erste Zusammenkunft der deutsch, russischen Kom» Mission soll am 0. d. in Pleskau stattfinden. Aus Stockholm, 2. Mai, wird gemeldet: Nach Be» richten von der russischen Grenze nimmt die qc>^»revo» lutionäre Bewegung in Petersburg in demselben Maße zu, als die Macht und Autorität der Äolj^vUen.Regle» rung zu verfallen beginnt. Die Anhänger oer Vlolen Garde haben schon seit zwei Munalen leinen Sold er» halten und verlausen ihre Waffen, um sich Lebensmittel l'anfen zu können. Die Petersburger Bürger beabfichti» gen, eine Vürgcrmiliz zu gründen, deren Aufgabe es wäre, für die persönliche Sicherheit in der Sladl zu sorgen. Man glanbt jedoch, das; die Nürgergarde im Einvernehmen mit dem Adel berufen sein wirb, die Gegenrevolution in Petersburg zu Proklamieren. Nussische Zeitungen melden: In l5ar6koje Tel» fan» den Hlingerrevolten statt. Am 4. April sammelte stch eine gewaltige Voltsmenge vor dem Zirkus und forderte eine Änderung der Lebensmiltelvcrwaltnng. Am 5.April wurde iu Carskoje Selo der Belagerungszustand erklärt. Alle Zufammentünfte sind verboten. Nach dem 5. Upril fanden in Petersburg zahlreiche Plündernngen statt. Das „Berner Intelligenzblatt" meldei au) Iassy: Es scheint, daß zwischen der rumänischen Regierung und den Zentralmächten über den Wortlaut des Friedens-Vertrages vollkommenes Einvernehmen herrscht. Die eingetretene Verzögerung ist auch der Notwendigkeit zu» zuschreiben, den Vertrag in fünf Sprachen: deutsch, französisch, türkisch, bulgarisch lind rumänisch, abzufas» sen. Baron Burian und Herr voll Kühlmann werden den Vertrag in einigen Tagen in Bukarest untcrzeich» nen. Wie es heißt, sollen nach Friedensschluß der König, die Negierung und die Gesandlschasteu nach Vnlarest zurückkehren. . Die „Times" melden aus Tokio, daß Mijnno an Stelle von Goto zum Minister des Innert, ernannt wurden ist. Goto wurde Mownos Nachfolger im Mini» slerium dcs Äußern. Goto erklärte, daß er an der Po» lilit seines Vorgängers festhalten werde. Der englischen Presse wird aus Peking gemeldet, daß sich die chinesische Negierung unter dem Druck Eng» lands bereit erklärte, alle in China ansässigen Dexlsche« nach Australien zu schaffen. Gegenüber dem Feindesland! Lugano, Mille Apr.l 191«. Für den Österreicher, der nach Lugano lmnmt, ist es ein eigentümliches Gefühl, so nahe dem Feindesland zu seiu, daß die Luftlinie bis zu dessen Grenzen kaum Der Väter Grbe. ! Nonn'N von Otto lflsler 5 „Schmidt," wandte sich der Graf an den Obergärt» i ner, „sorgen Sie dafür, daß jeden. Morgen ein Strauß! frische Bllu.ccn iu das ^>ülimer des gnädigen Frau»! lems gestellt werde." i wohl, >>rr Graf!" ^ , ünlcl . . . Sie sind zu gütig! ! „Lassen Sie nur, mein Kind! Die Hauptjache ist,! daß Ihnen das Leben hier angenehm erscheint." j O ja, das Leben war sehr angenehm, zu angenehm! fast für Elfriede, dercn tälige ^atur fich nach Arbeit,! ja nach Sorgen uvd Unruhe sehi^c. Hier hatte man? nichts zu sorgen, nichts zu arbeiten, nichts zu wünschen;, alle Wünsche ichienen im vurauZ erfüllt, alle Sorgen! schienen aus diesen glänzenden Prunkräumen verbannt,! alle Arbeit war schon getan, wenn jich Elfriede morgens' erhob, und ttatinka lächelnd mit einer Tasse duftender > Schokolade erschien. Graf Arthur erschöpfte sich in Liebenswürdigkeiten. ^ Er Nihrte Eifrig in die Gesellschaft der rnHwhnendcn' adligen Großgrlind'."."ifter ein uud da die ^ett der gro»! ßen Hcrbstjagde,' gekommcn war, lud er eine arohe An-'i zahl Gäste ein, d,e das alte Schloß mit lauter Fröhlich., keit erfüllten. ^ Elfriede fummle der «opf uon all diesen Festen, wobei bis in die Nacht hinein getanzt wurde. Ost fluch- tete sie sich zu ihrem Vater in das stille Archiv, in da3 der Lärm der Gesellschaft nicht drang. Dort s?tzte sie sich still in einen großen, allen Lehnsessel neben das hellflackcrnd? Feuer in dem gewaltigen Kamin und träumte vor sich hin. Vor ihren Augen stieg dann das einfache Landhaus mit dem moosüberwachsenen Stroh» dach und dem Ttorchenncst auf dem Giebel empor; sie fah sich wieder umgeben von den Möbeln aus der Bie» dcrmeierzcit, den alten, schwarzen Truhen und Schrein-ken; sie blickte wieder hinaus in den sonnenbeschiencnen Garten mit seinen allmodischen Blumen; ihr Blick schweifte wieder über die grünen saftigen Wiesen bis an die Dünen, hinter denen das Meer schäumte und seme ewigen Melodien sang. Und die Seh,'>>l^t ! -,ch der Stille, dem Frieden jenes einfachen Hauses wuchs immer heißer, immer stärker in dem Herzen empor, das sich in all dem Reichtum, in all der lauten, lärmenden Geselligkeit, in all dem Prunk und der Pracht, die sie hier umgab, einsam und verlassen fühlte. Sie blickte nach ihrem Vater hinüber. Er saß gebückt über die alten Schriften, er wühlte in den vergilbten Pergamenten, er schrieb und schrieb, um am anderen Tage das Geschriebene wieder durchzustreichen und von neuem anzufangen. Sein krankhafter Wahn hatte ihn vollständiger denn , je in Beschlag genommen, so daß er ganz darin aufging ! und nur zu den Mahlzeilen aus dem Archiv emporstu'g. ! Aber er hatte doch seinen Frieden gefunden und war in '"'"" Art Mälich. Dennoch betrachtete ihn Elsriede nicht ohne Ge-forgnis. Er schien trotz der aufmerksamen Pflege auch körperlich von Tag zu Tag schwächer zu werden. Sein« Gestalt sank mehr und mehr zusammen, seine Wangen magerten sichtlich ab, seine Hände wurden skelellartig, sein Gang ward immer unsicherer. Nur sein Auge lebte eigentlich noch; aber es war die Flamme des Irrsinns, die aus seinen Blicken leuchiete. „Ich werde noch Monate der angestrengtesten Nr» beit bedürfen," sagte er einst, als Elfriede den Arm um seine Schuller legle und ihn bal, sich mehr zn scho-nen, „viele Monate, um all das reiche Material zu sich-ten, das hier ruht. Und dann beginnt erst die Aus« arbeitnng meines großen Werkes. Es wird ein einzig dastehendes Werk werden. Elsriedc! Aber mir fehlt ein Gehilse, der ws, was ich flüchtig aufnotiert habe, ins Neine schriebe." „Ich werde dir helfen. Papa." „Nein, du nicht. Du hast andere Aufgaben. Du hast mir von glänzenden Festen erzählt, die man im Schloß feiert. Das ist dein Feld, Elfriede' - D« bist noch jung und bedarfst der Freude." „Ach, mein Vater ..." „Ja, mein Kind, und dann steht dir eine reiche große Zukunft bevor. Hat Graf Arthur dir nuch nichts gesagt?" ,',Nein, ich weiß nicht, was du meinst, Vater," ent-gegnete sie und wieder überkam sie die geheime Angst vor einer nahenden s". l,is,i ^orlschnna. folgt.) Lllibnchcr ZciNmg 3cr. 102 t>87 4. Mai 1916 suns kilometer beträgt. Gerade gegenüber dem Stadt-chcn aus der anderen Seite des Luganer Sees fteigen ziemlich steile Berge au, deren ttammlinie die Scheide zwischen der neutralen Schwel/ und Mem Staate bil» del, dcr uus die Treue so schnöde gebrochen hat. Dort auf dcr Höhe des Sighignula taun man sogar bei gutem Wetter ein Älocthaus erblicken, vor dem italienische Po. sten ftehen, Schon zu Friedcnszeiten wurde von l^ianzo d'Intelvi nach diesem Punkte eine militärische Straße gebaut, die, weil die schweizerische Presse darob Lärm schlug, als ein ganz harmloser Touristenweg ohne jede Bedeutung bezeichnet wlirde. IeHt könnten aus dieser Straße wefchühe auffahren, und Lugano würde durch «hre Arbeit binnen lurzem in einen Trümmerhaufen verwandelt werden, wenn das Unglaubliche geschähe, daß Italien sich auch der Schweiz gegenüber aus den Stand» punll stellen wollte, die sogenannten natürlichen Gren» zen herzustellen, die der italienische Nationalist Bren-tari in seiner vielbesprochenen Broschüre sür Groß-Ita» lien inl Anspruch nimmt. Aber einstweilen hat Italien andere Gedanken und sieht wohl mit ängstlicher Besorgnis dem von seinen Blättern immer wieder prophezeiten Angriff der l. u. l. Truppen entgegen. Um so empfindlicher fühlt es diese Gefahr, als England und Frankreich ihre sämtlichen Streitkräfte aus dem Kricgsgebiet Veneziens abgezogen haben, um sie den Dentschen enlgegenznwcrsen. Diese Nachricht ist trotz dcr strengen Grenzsperre, die feit dem 26. März eingeführt ist, durchgedruugen. Defer» leure, die über den Ioriuvaß nach der Schweiz ge> flüchtet sind, mögen sie wohl gebracht haben. Die italienisch-fchweizerische Grenze »erläuft ja im ganzen Kanton Tessin hoch oben auf den Bergen, über die von nltershcr geheime Schmugglerpsade führen, die trotz scharfer Bewnchnng, besonders in der Nacht, immer-hin noch einen gewiffen Verkehr zwischen den benach-borten Bändern zu erlauben scheinen. Aber auch der Vergnügungsrcisendc kann, wenn er cine Rundfahrt über den Luganer See an Bord eines schweizerischen Dampfers unternimmt, ein Paar neu» gierige Blicle hinein nach Italien werfen. Am Astende des Sees landet das Schiff in Porlezza, am Südende in Porto Ccresio nnd auf der Fahrt vor dicfem Orte nach Ponte Tresa durchführt es einen kaum fcchs Meter breiten Kanal, defsen eine Seite zu Italien gehört. Hier sehten vor einigen Monaten zwei aus Italien entflohene österreichisch-ungarische Flicgeroffiziere über und waren sehr glücklich, nach den fchrecklichen Tagen der Gefangen-schast den gastfreundlichen Boden der Schweiz erreicht 5" haben. Auch von der Brülle, die den schweizerischen Teil von Pontc Tresa mit seinem italienischen verbin-del, lnnn man ins Land der Orangen und Zitronen auf eine Entfernung von etwa zehn Metern hinein-schauen. Aber was sieht man? Ein paar anscheinend recht gelangweilte Wachposten, die sich nach Ablösung sehnen, die ziemlich verwahrlosten Häuser des Orlchens, herumlungernde Burschen, Wäsche waschende Weiber und schmutzige Kinder. Nach diesem Italien bekäme man keine Sehnsucht . . . Mal- mw ProvmM-NacknHw. Mne große Spende fiir das Solbateuheim in Laib«h.) Für das Soldatenheim in Laibnch hat die Krai» nische llandcsstelle sür Echlachtviehbeschaffung 20.000 I< gefpendet. Der Ausfchuß ersucht neuerdings alle jene, denen das Wohl unserer Soldaten am Herzen liegt, zum Soldatenheim beizusteuern. Dadurch wird am glänzend, sten die Liebe zu jenen Tapferen bewiesen, deren Auf-opfer«ng und Mut wir es zu verdanken haben, daß unser Land vom feindlichen Einbrüche bewahrt blieb. Die Spenden werden an den Ausschuß des Soldatcnhcimes in Laibach erbeten. ^ >ofcj der iU^limslo»!»nssion aiizugelic,, sind. — kanntgegeben lvcrdcn. Anttsstllnden von 9 bis -^12 Uhr mittags nnd von 2 bis 1 Uhr nachmittags. Kanzlei: Schulallee Nr. 2. — lNom Mittelschuldicllste.j Seine Majestät der Kaiser hat mit Allerhöchster Entschließung vom 19. April den Professor an der l. k. Staatsrealschule in Idria Balthasar Baeb 1 er zum Direktor dieser Real« schule ernannt. (Die Strecke Aßlina-(y»rz Etaatßbnlm-Triest) wurde am 1. d. M. wieder eröffnet. — ^n!,,p l,^,äi^ der Nrücke) zu beziehen. ^ sIlnsliii'.disches Flc,jch.j ^u .xi ^ojcfttilch^ ion^ übermorgen von 7 Uhr »rüh bis 9 Uhr vorm. auslän» disches Fleisch zu 14 X, bezw. 20 X verkauft werden. — iZehn Delaqrnmm Fleisch pro Person.j ?a die städtische Approvisioniernng wen,.-, Schlachtvieh erhal» ten hat, können weder die Fleischhauer noch die Armen« altion zn 15 Dekagramm Fleisch abgeben. Dir s,«u<'s><' Abgabe beträgt nur 10 Dekagramm pro Perfon, — lWeischabzabe «uf die grsnen Lezitim«ti,ne» il Nr. l —12ltO.j Parteien mit t>en grünen Legiti«atio»«« V ßltr. 1 — 1^)0 erhalten heute nachmittags in der Iosesi» lirche Fleisch zn ermäßigten Preisen in folgender crbnung: von 1 bis halb 2 Uhr Nr. 1—120, von halb 2 l>i» 2 Uhr Nr. 121-240, von 2 bis halb 3 Uhr Rr. 24« bis 260, von halb 3 bis 3 Uhr Nr. 301 -480, l'o« 3 U» halb 4 Uhr Nr. 481—lM, von halb 4 bis 4 Uhr Nr. «« bi« 730, von 4 bis halb b Uhr Nr. 721—840, ron halb 5 biZ i Uhr Nr. 841-960, von 5 d,5 halb s Uhr Ni. », bV 1080, von halb s bi« ss Uhr Nr. 1091 —120V. — jFleischaoqaoe anf die zrt bis zn« iknde.j Parteien mit den grünen ^egi» timationen 1t Nr. 1201 bitz zum ankK««Kcliiiftlieiimi Transaktionen, wir: 18yi 69 KikIöhuuk v.m» Kun<>;.« mi.J v-ri -i .- A- tji a» '•>«». i?W«riiahn»e »on Oeldelnlag«n geg^n rentfsriBtnu»rfreie Sparbücher, KoutobOch«r ¦»* ^ An- umi Verkauf vou frpin(ien ÜPililnortm» -ini Oevii^n im Konto -Horrent mit tKglicher, »tets günstigster VeriinBUD*. Vermietbare Pangnrfarli-r (Safe.») %ur feuer inu) e,n ruclj-irtierr < A nfhewahrun/ ?••» Abhehmigpn kfinnfm jmlon Taf kUiidi^uugHfroi erfolgen. . Wertpapieren, DoUtiment^n J.iwelnn et*, unter ei^Dftn V«ncuiur+r <\-r Purt«*»» ^n- nd Verkanf ton Wertpapieren ntren* im Rahmen der amtlichen KarMok*» An«gabe ?on ^chHckH uml K .-.Jithnef^n >.«' »lie /röü-r»- PUta« .i»# l>. u.il An.i».¦ Km«»«kJNii»'» Kitl&ateflle AtiBfUbruiig von BöraeDanfirayen H'jf allen in- und aunlÄndischeu Börw». ui\A Annzatiiniuffu tmiantwit bewerkut^l'i/» •nrd»n *,r,o«** Mttndllobe oder aohriftllohe Atukilnfte *nd SaUohla»*e ttber alle Ins Baakfaoh einsoal4«t(«n Traasaictloaaa j«d«rs«>« *omfnf *C >,,'"—'' ^: l^,, > !, i0Ul, 1 Uhr Nr. 401 bis 5N0.^ von l>Ub 4 bis halb ^ Uhr Nr. 501 bis K00, von halb 5 ms j hatt, l; Uhr Nr. «01 bis zum Ende. Jeder Partvi stehen entweder gallische Erdäpfel zu 85 H. oder heimische Erdäpfel zu 1 K. 20 K. dl^s Kilogramm zur Vcrftiyung. Tic fcst-licsehte Ordnung loolle ein^el^lten werden. Theater, Kunst und Literatur. iTas ttonzcrt des Violinvirtuosen Iaroslav Ko- cian) unter Viitwirkuny des Piaiiistcu Cyrill Li<:ar findet heute um tt Uhr abends im Unionfaale statt. Die VortrMsordnmu-l u,nf) ^metana: „Aus meiner Hcinint". Violinvoi'! träne von Iaroslav Kocian. ! Der Hrieg. Telegramme de« t. l Telegraphen »»orresd,»de»«. Vnrean«. Österreich-Uu,,»iv«. Von den Kriegsschauplätzen. Wien, 3. Mai. Amtlich wird derlautbart- :;. Mai: Gestern wuchs die Kai-.lpstätigkeit an der ganzen ita« lienischtn ssront zwischen den Iudilaiien und der Adria wieder beträchtlich an. Am l. Mai errang Oberleutnant von giala jeinen 15., l«. und 17. Luftsieg. Der Chef b«H «««ralftabes. Der Äaiser au der Front. Wien. 3. Mai. Se,ue Majestät der Kaiser hat sich am ^. Mai nachmittag au die Front begeben. In seinem Gefolge befanden sich außer der üblichen Veglei» tun;-, der Chef des Generalstabes Freiherr von A r z und der kaiserlich deutsche Militärbevollmächligtc beim k. u, k. Armeeoberkommando Generalnlajor von (5 r a m o n. Obmännerkolljeren' Wien, 3. Mai. Die heute unter dem Vorsitze des Präsidenten Dr. Groß und. in Anwesenheit des Mini-stcrpräsidenten Dr. Ritter von Se idler abgehaltene ^binannerkonfcrenz wurde vom Präsidenten mit der Bemerkung eingeleitet, er habe über Wunsch von vcr» schiedenett Seiten und im Einvernehmen mit sämtlichen P.nieien des Hauses die sür oen 30. April anberaumte Sowing aus den ?. Mai »erschau und er habe bis jetzt leine Veranlassung gehabt, von dieser Verfügung abzn» gehen. Gestern habe ihm nun der Ministerpräsident tele» phonisch den Wunsch geäußert, sür heute eine Obmän» nerionferenz einzubernfen, da er ihr gewisse Mitteilun-' 'u machen habe. Obwohl er die Frist für etwas kurz en habe, habe er keine Ursache gehabt, diesem ^....iche des Ministerpräsidenten elttgcgcnzutreten, und habe die ^bmännerlonferenz für heute einberufen. Der bringt sodann die Zuschrift des „Osky svaz" !img sowie eine solche des Cüdslavischen Klubs, der sich dem Proteste des ersteren anschließt. Der Präsi» deut fügt hinzu, daß die beiden Parteien heute nicht vertreten seien, aber dies sönne kein Grund sein, die' Aesp^chuug nicht durchzuführen. j Ministerpräsident Tr. Ritter von Seidler gibt! ' l"'m Bedauern darüber Ausdruck, daß zwei große^ i l^'ien heute hier nicht erschienen sind. Er sei kein Freund eines Spiels mit verdeckten Karten: er aehe immer offen und gerade vor und lege auch großen Wert! darauf, daß ihm gegenüber ganz offen vorgegangen! werde. Er habe dem Präsidenten um die Einbcrnfimg der heutigen Besprechung ersucht, um den Herren Mit- > teilungen über gewisse Absichten Zu machen, welche die Regierung in nächster Zeit auszuführen aedenkt, und anderseits die Vertreter der einzelnen Parteien zu er«! suchen, ihn darüber aufzuklären, welche Haltung sie am^ nächsten Dienstag und fernerhin - er wolle nicht so! sehr sagen: zur Negiernuq — als zum Parlament ein-! zunehmen gedenken. Der Umstand, daß die Vertreter des „ÖeskN svaz" und des Südslavischeu Klubs heute nicht j erschienen sind, tonne die Besprechung dieses von ihm ^ ins Auge gefaßteu Programms nicht hindern und er ! werde den Herren die Mitteilungen machen, die zu ma-chen er sich vorgenommen habe. Es handle sich dabei um zweierlei. So habe man bekanntlich vor mehr als drei Vierteljahren nach Rücksprache »nil allen Parteien die Frage der Verfassungsrevision, und zwar aus Grundlage der nationalen Autonomie, aus die Tagesordnung der öffentlichen und parlamentarischen Diskussion ,,u stellen versucht und er tonne wohl sagen, daß sich die Regie, rung seither unablässig bemüht habe, diese Angelege»,. Heileu aus dem Stadium imernev Aeralungen in das» ! jenige der parlamentarischen Verhandlung hinüberzu» ! führen. Tas sei bisher trotz eifrigster Bemühungen ! nicht gelungen. Die Herren wissen, warnm. Schon im ! Herbsle seien die Verhandlungen des Suvkomitees des ! Verfassungsausschusses dadurch vereitelt worden, daß ! eine Partei - der „l>sky svaz" — zu einem Beschlusse ^ über die Beteiligung an den Verhandlungen nicht ge» j langt war. Vor einigen Wochen war die Obmännerlon» > screnz hier versammelt uno der Ministerpräsident habe z domals einen politischen Waffenstillstand, hauptsächlich i Zu dem Zwecke propouien, damit mau sick) den fragen der Verfassungsrevision endlich energisch zuwenden könnte. Es war fruchtlos. Es ist auch oiesmal uicht zu ! einer Beteiligung aller Partien gekommen, was er sehr ! bedauere. Tie Regierung habe es wahrhaftig uichl an > Bemühungen fehlen lassen, diese Angclegenhcil auf dem ^ Wege allgemeiner Verhandlungen durchzuführen. Er ! habe in der bereits erwähnten Rede auch schon ange-! deutet, daß, wenn es mit der generellen Verhandlung ! der Versassuugsrevision nicht glall vorwärts gehen sollte, ! die Regierung es sich vorbehalten müsse, ihr Programm z so weit selbständig durchzuführen, als dies eben auf l Grund der bestehenden Gesetze möglich sei. Eine weitere ! Hinausschiebnng dieser Angelegenheit, ein gänzlich pas' l fives Verhallen gegenüber der Versassnngsrcvisiun sei ! tanm mehr möglich und die Regierung möchte daher einen ersten Schritt tun. Es werde demgemäß baldigst eiue Verordnung des Gesamlministerinms erlassen lver» den, welche, da ja die VerlMnisse in Böhmen am me^ sten geklärt siud, die Erueunung von ^ireishauptleulen - vorsehen wird, und zwar mit national abgegrenzten l Sprengeln bei llbertragnug gewisser Kompetenzen der ! Etatlhallerei an die Kreishaupllcute. Das würde in j dem Programm der Regierung hinsichtlich der natiuna- ^ Icn Autonomie liegen und ist etwas, was sich schon heute ! auf Grund des Gesetzes vom ^cchre lttk< machen lassen ^ könne. Die Regierung halx> oie deniliche Empfindung, , daß dem czechischen Volte damit nicht der geringste Scha> ! den zugefügt wird. Die kreise siud ja auch ein Teil dos 5 ezechischen Programms und deswegen allein, weil dieser ! Plan den Teutschen sympathisch ist, kann doch die Sache ^ nicht als den (5zechen gefährlich betrachtet werden. Das ! ist also die Absicht der Regierung in bezn..i. auf Böhmen. ! Was den Süden anbelangt, so besteh: die südslavische ! Frage nnd sie bedarf einer Behandlung. Redner wisse ! nichl, ob ein südslavischer Staat einmal entsiehen werde. ! Ausgeschlossen sei dies wohl nicht. Aber hier darüber zu ! sprechen, sei unmöglich, weil nicht blos; 3s!erreich, son« ' dcrn Ungarn und Bosnien in Betracht kommen. Von ! einem Vorgreifen könne also nicht die Rede sein. Red» ! ner wolle auch darüber nick)! sprechen, ob einzelne öfter' rcichische Gebiete allgeschlossen werden tonnten, aber eines sei klar, daß, wenn ein solches staatliches Gebilde entstünde — selbstverständlich tönn^ dann nur von einem ^ solchen die Nede sein, das unter dem Zepter Seiner ! Majestät stünde nnd einen integrierenden Bestandteil der Monarchie bilden würde — dasselbe nicht aus den ^riedensbl'dingnns!''n herauswachsen wird und dem vor allem nicht jene Teile des österreichischen Staatsgebietes ' einbezogen werden könnten, die auf dem Wege zur Adria liegen und die in inniger Verbindung mit dem denlschen ^ Sprachgebiete stünden. Indes auch in diesen Gebieten bestehen nationale Aspirationen und es sei selbftver^ ständlich, daß diese nationalen Wünsche der Südslaven mit aNer Berücksichtigung behandelt werden müssen. Redner gebe ohne weiteres zu, doß gegenüber den Süd» slaven auch kulturelle nnd wirlschuftliche Zugeständnisse möglich wären. Eines aber ist sicher: alle daraus abzie- leu wollendem Bestrebungen können durch Agiwiilmen, welche die Nationalitäten untereinander verhetzen, das Verhältnis der Volksstämme zueinander vergiften und daher das Staatsleben beeinträchtigen und gefährden, nicht gefördert, sondern nur geschädigt werden. Solche Agitationen müssen im Staatsinteresse eingeschränkt werden. Ich spreche nicht von sachlich ruhigen Erörte- rungen über einen südslavischen Staat, aber verhetzende ! Agitationen sind unmöglich. Sie gefährden die Nuhe des Staates. Derartigen Agitationen, die eine Gefährdung des Friedens unter den Nalionalitäicn bedeuten, wolle der Ministerpräsident daher mil gesetzlichen Mitteln entgegentreten, wobei es selbstverständlich sei, daß gleiche Agitationen von deutscher Seite, auch uichi geduldet wer» den lönnen. Gleiches Recht sür alle' Tas, sage ei offen und ehrlich, fei Abfichl der Regierung und er habe Wert darauf gelegt, zu hören, wie sich die einzelnen Parteien des Hauses angesichts dieser Inlenlionen der Regierung verhalten werden. Von zwei Parleien werde man heule diesbezüglich keine Ausllärung detmnmen. Toch fcheiue ihm eigentlich die Antwort schon gegeben zn sein. Wir ieben ill einer sehr ernsten Zeit uud gehen in eine noch viel ernstere hinein. Unsere Mize mililärische und p» litische ^iage ist auf einem Höhepunkte angelangt. Die Spannung ist die höchsle. Die nächsten Monate werden große En erhöhte. Gewähr für eine ruhige Tagung zu erreichen, oder durch eine verfrühte Tagung des Hauses den Bodeu dk5 Parlamentes zerschlagen ,ill lassen. entscheide er sich für cinc weiter«,- Verschielnlng lX'r Sihunyen fiir kur.ze ^eit. sei,«' durä) Hinansschielmng der Sihungen durch das Präsidiu»,, sei es im Weste der Vertagung. Abg. Tr. iidler erklärt, die Sozialdemulralen erhelln gegen eine Vertagung Einsprache und llXlrnen den Ministerpräsidenten alls dc^H ernsteste vor diesem Hchritte. Den Te-batien, die jeht defiirchiel >o<'rden, werde mau durch eine Beringung nicht entstehen. Äbg. Dr. O sner protestiert ebenfallö ^e^en eine Verladung. Al,g. Wolf erklärt, die >lreise!nteil!m» in Bölnnen sei nicht eine Begünsti > gnn,; der Teutschen, sondern nur einc staatliche NotNie,!^ oigteit. Redner sei der zuversichtlichen Hoffnung. d<^ die Wiederrinbcrufnng des Parlaments säfon in einige'.! Wochen möglich sein Nx'rde. (5ine völlige Äusschg. Seih landet sich gegen die Haltling der deutschen Pa'rleien und bemerkt, tvenn die Negierung erklärt, sie lönne troh aller l Bemühungen leine (^mntien für eine normale pariaine,>-, larische, Tnligtei! findl'n, dann bleive der Negierung lein > andi rer Weg, alc- abzildanken. M'g. Dinghofer be^! lNÜtzt die Negierungsaltion mit Freude, da sic den ersten Hchrlti ^ur Ordnung darstelle. Cr spricht jich für eine. tnr.^- ^erta^ung aus. Mg. (5 o n c i loendet sich enl-fchiedcn gegen eine Vertagung. ^ Nog. Tcnfe. l erklirr,! aus der Rede dl-s Ministerpräsidenten flinge heraus, daft-l>ie, Negicrlllig ebenso n,>enig wie die Vlvgeorduetelr eine Vertagung des .Dauses wünscht. Er und seine Partei empfinde elxmso innig für das Parlament wie die Vertreter >er Togialdemolrolie und deön>ege>i verlangen sie solitxi-! lisch mit der Regierung (^„raniien für eine. arl»eicgrüften den Schritt der Negiernng, da ,ie dcrrin die Möglichkeit zur Schaffung einer tragfiihigei, Majorität sehen. Älig. IukcI erklärt., die Christlich-! socialen seien der Ansicht, dah es desser wäre, von einer: EinKrnfunN des Hauses vorläufig al',zusehen. sie könnten er unter leincr Bedingung der ^'lusscl)/'. Der Anregung des Äl'geordnelen Dinghofer, den Prä°> l'^'Uen durch einen Beschlnh z» einer Perschielnmg zu l erinachtigl)». fönne mit Rücksicht a,uf txn Protest seitens! e^iner »leihe von Parteien nich! entsproclx» leiden. Hier ser den Nlinister- ^ präsidl'nk'N ermächtigt, den ^ioch^ral zu ».erlagen lind ^ dchlls^ lirmösslichulll^ der Wu'delausimhmc seiner Täti,^ ! seil sosm'l die erstndcilicheil Verl,(-ludl»,nieil einzuleiten.! Äus ^iruno dieser tdiserlichen ^niuichliqunss hat der! Älinisterpräsident an die Pwsidenlen der deideu .Däuser j des Neichswtes eine wm heutiqeu Tmie datierte Zu-' schrisl qerichtei, mittelst der die Vertagung des Reichs»! rates mil dem 4. d. ausgesprochen wurde. Wien, 3. Mai. Tie mma,ia.e „Wiener Zeilnng", schreib« ». a.- Me die Tills^ liegen, würde mmuenwn' die Wiederaufnahme der Verhandlungen des Reich?->a^ ,'isns«-,'^,^^' Än^.nren ',„ schaffen trachten, zugleich aber wird >ie sich eisrigsl demüheü, vorhandene Möglichkeiten der Verständigung zu Pflegen lind znr Reife zu bringen, damit das Vaterland sich nach dem Wiederzusammenlriit des Reichsrales anss neue eines ungehemmten Aersajsnnasleoens erfreuen dürfe. Ihr ^,iel ist und bleibt, das glorreiche alle Osler-reich ang den Stürmen des Krieges glücklich herauszu-führe,, nnd ihm innerhalb der versohulen Welt einen PInh zu sichern, aus dein eS jich rnhmreich behaupten und kraftvoll entwickeln soll, als ein friedlicher, starker und treuer Horl sm' seine Voller nnd alle ihre Ichichten. Von den Kricasschallplähen. Berlin, Z. Mai. lImllich.j Großes Hauptquartier, Z. Mai! Mestlicher Miegllschanplah An den Tchlachlfrontcn lebt«,' der ^lrtillcrielampf in einzelnen Abschnitten auf. 2<«irter ^euerwirtunq folgien feindliche Trilanssrifse siidlich wn Villers.Breionncnz «nd aus dem Wesiuser dcr Adrc. ^m Gegenstoß machten wir (Ncfall.qene. ^,ü übrigen befchrnnlie >ich die Iujan» terie auf l5rlund«ngcn. An der lothringische» ^ront hielt regere Tätigte!! des Feindes an. « Osten: Ufraina: Aus der «inie Ielatcrinoslav (sliarkov sind wir in das Donec-ftiebict einmarschiert. Am Asowschen Meere haben wir Taganrog beseht. 5V ^rst^ G?nricm-gen, inson.x:it die Polizei sie überhaupt zuließ, in geschlos» fenen Räll.nen stattfanden. Die Niederlande Das Abtommen mit Deutschland. Amsterdam, 2. Mm. Wie „Alge.me.cn Handelsblad" von gut unierrichteler Seiie ersährl, ist über die Sand-und «iessrage bereits ein Ubereinlommen erziel! wur-den, und zwar in dem Sinne, daß ohne vorhergehende Unlersnchung allein aus Arnnd der Erklärung der deut-scheu Negierung, daß das durchgeführte Material nicht für Kriegszwecke gebraucht wird, begrenzie Mengen durchgesichrl werden können. Über die Tiirchsuhr auj der Limburger Eisenbahn werden seit einigen Tagen in > Verlin Besprechungen zwischen dem holländischen Ge-! sandten und dcr deuischen Regienma. gepflogen. ! D^v ^eetrzeft. ^lene UV,ot.Erfolge l Nc-rliu, !j. Älai. lAniilich.) Anf dem .unoi'^en ! Kriegsschauplätze wnrden »oiederum l9.00» Brulloregi- ! slerlonnen vernichtel. Zwei Dampfer wurden im ^rmel- ! kanal aus stark gesicherte,! Geleitzügen herausgeschossen. Namentlich wurden festgestellt: der englische Dampfer .Lnighl Templa" l?1?5 Tonnen) nnd dcr englische Ran- ' schoiier „Wilson". Der Chef des Admiralktab«« d«r Mar«e. 15.WN cllnlisclic Seeleute durch den UVoot-ilrirn „ms Leben nclommen. Amsterdam, ^. Mai. Wie ein hiesiges Blatt auc. von-don erfährt, teilte der Vorsil>ndc des Bundes der Matrosen und Heizer Havewl Wilson mit. daß durch den U-'Vooi»'rieg seit August 1M4 ungefähr 15.0U0 englische Seeleute ums Ledon gekommen seien. Schiffsvcrluste. ! Haa«, ^. Mai. Das Korrespondenzdurcau «fährl, ! txrs'. ^stl-rn miltagß der Minensucher ..Franz Nacrelw.lt" ivnf einc Mine gelaufen und gefunlen ist. ffünf Mann sind ums Leben gekommen, fünf »verdcn vermißt. London, 2. Mai. ^)ll au.» Ein ' 'tieh in der Nähe der Küste om, <.' mit dein - >mp. fer ..City of Athens" zusammen. 74 Personen ftnb ums Leben gekommen. 61 wurden von den Booten des Kreu. Ms gerettet. Dcr Dampfer sank in sieben Minuten. De-r Grenzer wurde nicht beschädigt. Finnland Finnland in den Händen der NiegierunyStiuppen. Ttockholm, 2. M«. ..Afwnbladet" me^et aus He«, siligfors: Finnland l»efi, rreits in den .viinden, der Negierungstruppen. e Banden treit>en sich noch im Lande herum. Der ^m llfllichen Jordan.User nahmen die Kämpfe weiter einen für uns günstigen Verlauf. An unseren zäh verleidiglen Stellungen verblutete sich der Engländer meist in vergeblichen, bis zum Abend an» dauernden Anstürmen. Ttnrkc, im östlichen Jordan» Necken nach Mrden vorgestoßene «avallcriennijsen sind von unseren rasch hcrbeigeeillen frästen unter der tat« kräftigen Führung ^^ - s .-' "^ ' "»^ empfindlich geschlafen und zur wrcx'li l^in? ?> iNe. ! ,'cl< ( ..... , . , . zowie ein ,,.,,,.^.>. wagen und viel Kriegsmaterial wurden bis ^cht eingebracht. Bei Amman brachte eines unserer 7v zwci feindliche ^lulv.euge zum Absturz. Dic fünf englische Offizicre, sind gefangen. lfine Niederlage bei Nsljiedisi im ssanlasns. >>lonstantinopel. 2. Mai. Die Ägencc Milli meldet: Wie unser Korrespondent in ^'»-'inm meldei. wnrde eine aus 10.l»0ll hl auf ihrem Marsche n> , , ... .....island zweier ans Dagheslnn herangcriiclter Regimenter in der Ge» gcnd von lHlisnbctPol aufgehalten. Letztere erhielten Ver» stä'rlungen lind schlugen die Nolj ferenz mit der Cennt3kommis5. ., .^.>>... ^il.., <. .^>.^ nicht irgendeine bestimmte Grenze für die beeresftärte diskutierl, l«N die einzige l^, der Vereinigen Staaten sei, nnd zn befördern. Tie Änderung in der D^nstaltnKssrerye wurde nicht vorgeschlagen. Verantwortlicher Redakteur: Anton Yuntet. Laidacher Zeitung Nr. ! 02 b^0_____________________________4. Mai . KnTtsSratt. 1400 2-1 Kundmachung betreffend die Verteilung der Inter» essen ans der Elisabeth Kreiln von Talvayfchen Hansarmenstiftung. Für das I. Tcmester 1918 Klangen die Interesicn aus der Elisabeth Fieiin von Sal« vayschen Hausarmeustiftung im Betrage von 1600 ll unter wahrhaft bedürftige Arme in Laibach, die sich eines guten Rufes erfreuen «nd adeliqrn Vtandcs find, zur Verteilung. Gesuche um Vetcilung aus dieser Htiftung s''" bis ,.Iuni 1918 bei der l, l, Äandesregir»u!iss einzubringen. Lern Oesuctie ist der Ädelsnachweis, falls tl nicht schon bei einer frühere» Verteilung vorgelegt worden ist. sowie ein von dem be-treffenden Pfarrauite ausgestelltes oder vom Stadtmaqistrate bestätigtes Almuts» und Iittcn» zeugnis beizuschlirßen. K. k. Landesregierung für Krain. Laibach, am 1. Mai 1sI3. Razglas o rasdelitvl obresti ubožne ustanove Ellzabete baronovke Salvay. Z» I. polovico let«. 1918. so bodo raz-dtlile obresti ubožnc ustanove Elizabete baronovke Salvay v iinesku 1600 K med res potrebne uboge t Ljubljani, ki so na dobrera glasu id plemenitega stanu >
  • 6 3--1 Wichtig für jedermann! Beste und billigst! Bezugsqueile fttr Drogen, Ohemikaliea, Kräuter, Wurserln usw., auoh naoh Kneipp, Mund- und Zahnrelnlgune;smittel, Lebertran, Nähr- und Einstreo-pnlver für Kinder, Parfüms, Seiten, sowie überhaupt alle Tolletteartik^l, photographlsohe Apparate u. Utea-ullien. Verbandstoffe Jeder Art. Desinfektionsmittel, Parkettwiohso ukv,. stroßes Lager von feinstem Te«, Rum, Kognak. 20J 16 h&gšT ?en frischen MiD«ralwä8i«rs und Badesalzen. Behördlich honz. Biftver^hlcil. Drogerie flnton Konc L It3acn, hkwuw (Ecke Bürolatz). Zum Augusttermin wird eine vier- bis seohsximmeriB;« Wohnung mit allern Zugeliör und clelctr. Bflc««ht*ng in tu rli.aH> der Stadt V414 imr gesucht. 1P5 Gefällige Antrii^o. NiHor ,,01ttokliohes Helm" an «He Administration diener Zfitunp Für zwei Kinder im Alter vor, sechs Jahren und Bochs Monatsn wird ein deutsch sprechendes Mihn gegen gute Bezahlung sowie Kos' uti'l Quartier gesucht. Anztifragt'ii in der Adminisiration .'iest-r Zeitung. 1377 2- 2 Höherer Beamter sucht tür sofort Zimier mit 2 Bßtten (eventuell Kflvhf.nhcniitziin).') Im Zentrum der Stadt. Anträge erholen titittr ,,Mar." an dit Adminietration dictier Zeitung. 1416 2 1 M B_f*m*M>m0_f*_&_n_mm in Speierei-und Delikateasengesohäften gut Wm G^wWwrGkWwmw eingeführt, werdou zum Verkauf - von Suppen-, ^ ^s»fl wm Wißw^&w Galy as würfeln, Sauoen ¦. der^l., welche d«m ösicrr. iP?eX:uXo,8u:." Max Seidler, Wien, XX., Hasoer-iassB 17. 5 HraDina-10"-111^ ¦"'Lsl 111 UHlllll Auskunft und Prospekt gifttts. TophiQR Elektrin bester slfl8Big»»r Metallpnt« der Gegrnwaxt. AJiviri«r/.pi)p*.^' ,^,i^«^ <^^192__________ ___ 69!_____________ 4. Mai^'ö UNTERKRAINER BAHNEN. —mm———¦ —- _ ——— Kundmachung. >«• Die XXIV. <>rd(Mi(licli<.' <;uH*ialv(>rsHmnilunL der Aktionäre df»r Unterkralner Bahnen findet Freitag den 24. Mal 1918 Hin 51/, Öhr nnebcnitu^u in V-'ion, im Hureau d«r <4ofolischaft, I., Ami Hof Nr. 2. statt, z« welclmr die Herren Aktionäre liiemit pinkelnden wordon. TAGESORDNUNG: 1 ) Vorlage u<'r> GoeriiitftsUcrwhtes. 2.) Vorlage tics Reelmuijgsal'schliissca pr« 1917, Bericht iles Ä«visiou8}ni8Rcliui?sfl8, Gen«hMigung dos RechnimgsabschhiHne», Erteilung des Ahgolutoriiiniu an den Vorwal-tuug»rat und VtrirenAung d»'8 Reinortraginsset. t.) Wdlil ven Mit^lictilcru iios YerwaltumciratuB. 4.) NauwaliT des IWigioriHiiiHSftuiHses. Jon« Herren Alctionitro, welclic ihr Stintrnreclit n&cii MaBgahe der ^ ÜN, ^'J, 30 nuai S3 d«r Statuton ausiilxui wollen, habnu ihro Aktieu spütosViM bit It. Mal 1918 iaklusire iu Wion, im Bureau der (jtäellscliaft, I., Aia Hof Nr. 2, oder bei der k. k. iStaaUEOiitralkassa, 1., Siiijf^rsiraÜo 17, oder bei dor Kraiuischen HparkasHii in Laibash ¦littalst 4opp»lt auazufertigondor KiHiHignation zu erlegea und •rhalten mit der Kmpfanijs , bostiiti^UNg Lt'ijitiiiKittouskarteii zur Vur.ammlung. I 1m Vortroiunsjsfiilio inttssDB tiio auf Act Kitcks«ilo der Iie|itiination8karte Tor-fedrur »icherer Erfolg, entschwundtn«, UUjlD inillC UUiLllL unnilwickflte Bü-te erlangt «chöne, normalt K«nneD, wah-rpud ei« bei Ersciilaffung ihre triihero Elasti/.itit ur<1 FMtigkcit wieder annimmt, per .l;;'"',:1',1 Haar- und nugenbrauenwuchspomode „Uracrine" gibt v*llei uehüues Hunt, •l/.aiu^ diclit« Augenbrauen und Jango Wiinp^rn, dao Auge •rricb«JBt dadurch reizvoll, par Tiofol, feiast parfilniisrt, li &•-¦. Wangenröte fslr I)am«u mit, bluiuho.m l'eiut «fibt zart «.ngeliauchte Waufenröto, welch« to oatiir.ich er-Bc!»»iBt, daß Knll^i, (Jaa geühtcHto A iga bniin holl.Uiiii Tagßilicht diemolho für' echt hält, per 11atc.li« K • UaaiibnSlir'BUceO 9 l>or«tto fibt. hcrrli«h« Lock«B, p«r Flacon Taraaud diskrst durch J. APPEL, Wien, VIII., JosefstädteratraAe 43. T»lopbou 14.4tfi. Ljubljanska kreditaa banka. T mesecn aprilu 1918 vlozilö se je na knji-žice in na tekoèi raènn K 9,335 889 21, dvignilo pa K 8,975.87946. l411 Stanje vlog koncem aprila 1918 K 42,760.010 27. 1(H MILLIONEN PAAR IN 3 WOCHEN VERKAUFT \mx) Biegsame Holzsohle Klappert nicht! itt watser- s dicht! • - haltbar und billig! j Trägt sich wie Lsder > verarbeitet sich leicht Kein Kriegs-tröatz! t>. R. P. 916 & n »sterr.. intj-ar. Pa'.it ii.ig.vr. !»• ¦ Beeinträchtigt nicht die Eleganz des Schuhwerkes! PORTOIS-FIX. A. G. WIEN, III., UNGARGASSE 59-61. General- u. Rayonvertreter gesucht. 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