G:^trijt Suröteeva utiea 4. Telephon 24» BeA«S»vrets«: ' Abholen monatlich ,'» , Ä. >0— Zustellen ^ » . » « « 24 Durch Post , . . » . ^. 80'— ^ Durch Post vierlelj.. . . » 90»-Einzelnummer .... ^ 2*— Ausland: monattlch. . D. l2L(? ?'i ve.trN^!,« der Zeitung »ll der tbou. n-mkutSbetrag tür Slowenien wr «inde-lienZ einenMonat.«nt«rt?«,ibtÄr wmdeiiev? 1,4 Izi«? ^nzns<«den. t»u beantwortende .«rie°z n,e?den n,ki'tber. asichtip» ln^e?atenani'.^?)me ln ?t)iac>!x,r bei dr? Ädtni li tcatl^a vee Aeitunq, Jur^itevc ^ 4: 'l !luii!;ana t>-, Äe «ljal vKd Mitelic, m jjaareb be, und Zesosi«. m .?i«>:?eic^, iXastk'.;???, ,.!j:ntro!,". m lkkie» 1,2 aI-!< Amew q'^ianuzhnle-,teilen. M. 71 Dienstag, den 23. März i9?.2 o2 Zahrg. Mr NNö RlZkZ Bskß. - ?)uin lanu uisitt I'^han'^tcn, dag der viissi-Ttc?c!t hc'.iic iinm dn-? a-^nzc russische Vc>ll .repräsentier!-, dnzn ist nicht nur die ^'Zahl der 'z:nfr?i;r!:ssiq nl?s'.l.'rs?nl!i dcr .s>eilnat Ic'bc'Nden ^'^.ussen, s^ndevi? nuch d'.L iiitelle^tnellc ^u^cist 'Und Ätdentl^n^ vi^'l i^rvs;, die qcrado iil di?sLN absietrcniik'n t'''est'llichostöschichtcn ruht .Es ist auch keZil -'^weisi.l, das; zitniindest noch c?c'istiIc' Beziehnn'Z'.'n dcn G^fsüch^- t?tcn i'.iN» jenen Teilen dc^i russischen Vcilk'.'-? bestehen, die in der derinnl lier>.schenken Staat'o- nnd (''>ese.'tsu;asl'.'i0rin lei?^e Besriedi-gunsl finden, so d'.--?; li'-.in Ue Eiiiiqrnnlen wohl oss nl'sletrennl.'n, nl-er nichi einen f,iir! Älisterben ^^c^rnrte'-lien Teil des Voli-> k'iryer^ lie'lien. dc^rs. Von der Versöhnini^ der In so ^wei verschiedene ^'.n.^er^^ geteilten (')eis!er hän^t die Macht, da>.< Ansehen nnd t'.ie Wiedergeburt des russischen Volkes und Stnales c?b. Ännz abgesehen von der Rasscn'.ierwaudt-schaft, tton der Tr^idilion nnd Danklil^rleit, die Äas juszoslawischL n'.it dem rn"i>chen ' bind^'t, ist - das junoslawische Volk an der Macht l:nd' dein Ansehen Nns^lands besonders interessiert, weil es arch in der Zufnnft ''die Freundschn't nnd Anlehnunq an das rus-irische Volk nötisi hal'en wird. Das sind die .(^iri'mde, die liei nns den: l^N'llns der V<'zieh^ nn^en znni russischen Staate nnd Volle l'e-sondere Wichlic^?eit verleihen. Die Acn.s^erinlflen, die inlser ?lttf;enmitti-''sier in einer de'' legten !?i!n^nacn des Parla-'mcntes iiber diese Beziehungen al?Wh, ttin-»qen dahin aus, das', wir einerseits lein Recht! bätten, üns in die ^'erh-iltnisse des russische:' ! serenl Interesse, diese f^>esiensä>e s.u nüldern und ans.^tUaleichen tn?d dainlt die Wied^/ckebr sieordneter Perhäljni'''e ini russischen Staate .in beschleunigten. ?^^enn anch die (^oU'jetljerrschast in der Foruk, NN? sie heute desteht, aus keinen dauernden Bestaud rechnen kann, so ist es doch aanz ausgeschlossen, das', die kounnunistischc russische Revolution keinen (?inslus; auf die struktur dl's ll"lnfLis,en russischen Staates ausüben nnd keine Spnren zurücklassen N'ird. T'ie Borsiellu.ns, scheint zn c^ewaqt, das', nach einenl I^nistnr^; die l^ungranienlreise und ib-re Freunde in dei' 5>icpttblik die unsseteilte t'^rbscha't in der M erwartenden .'i^^errschast übernehmen n'erden. Ans diesen, (^rnude erlauben.wir bei aller '^lieiltralität nicht nur deul rnssischen Volke, sondern auch uns selbst den besseren Tienst .^.u leisten, wenn wir in den. Ve^ienun^en .',u allen?, niav ru.siisch ist, eine Ta^li! ocsol^ilen, .die nicht .',ur Verschärsullsi. sondern zur V<'r si.ibnttnq des bestehenden Innespalles beitrc?-aen würde. Unsere filhrenden. reise wären ,',n einer solchen Verinittlcrrolle um>ouiehr berufen, als sie selbst Repräsentanten cincr demokralischen Richtunsi sein wollen, nnd das ist wohl anch die Etaatssorni, in weltl^er sich das linnli'Z' Ruül' ziirechtsin-den wird. Es scheint, da»^ unsere siihrenden reise noch viel zu sehr von den (sindrücken befau-s,^n sind, die das i',aristisck)e Nus^iand .^nrnck-sielasjen hat, nnd das; es der Mi'ilje Werl wäre, anch hi?r den Verbältuissen Rechnung .',n tragen iuid darnach unsere PoliN! de'.n russi' schen Volke aeaenü!?er neu,^u o''ie'.ttieren. Deutsche Beauitenbuud hat sich soeben mit! len Eiu.'omuien vorzunehmen, sondern sie zul eul aleichen Probleui beschäftigt und ist zu eineln firierten Mindestnnterhaltebeitrag in Be.'jiehiinc? zn setien. Das heisjt, l^ehälter und Li/>l'ne sollen in Wei Teile zerlegt werden, dcnl Standpunkt c^elanc^t, das', „eine strenge Vindunii an die Rcich.'inder.',isser nicht erfolgen diirie, sondern daß die umstqebend^'n Stellen auch alle sonst in Betracht fominen-dcn Unlstände berücisichligen uninten". Aü.' entsanedener Geancr der gleitenden Lohnskala bat sich der Ausschuf; der Vereinic^ung der deutstben Arbeit'.ieberverbände bekannt, indenl er behauptet, „das; schenmtische Lohn-hcransselv.ins^en ebenso schcmatisch die gesani-te Lebensbaltunq weiter vertenern wiirden, und das^ die fileitende Lohnskala auch siar nicht die ÜNinjnnkturverhältmsse in Betracht ziehe". Vmu entqeqeus^esehten Standpnntt werden auch von den (zewerlschaftlichen Or- in den Grundstock und den Tenerunflszu-schlaI. Wäl)rcnd der erstere durch tarifliche Verc'inbarnngcn sestgesei^t wird, sollen die Tenerunqszusctilägc nack der gleitenden Lohn« skala automatisch auf ss-rund des Iwder re« tiuli?rt werden, freilich würde dieses St?stcm' voraussetzen, das; bei dem Grundgehalt, bezw. dem (^^rundlohn luehr als bisher de? ?^aun-lienstaud der Llrbeitneh.uer bcri'lchichtigt wi.rd, wogegen st6i aber bekanntlich lebhaster Widerstand nicht Nl'r in. den ^'reisen dar Ar« beitgeber, sondern auch in denen der Arbeit-neh'ner geltend nla6)t. '.'tlles iil allein Nlu^ mau sagcu, daiz die» gainsalionen Bedenken )veaen des gleitenden z Lol)nsvste!Us erboban, vor allem das, das;! se?? sehr schwierige wirtschast>i6ie Problem ,.eine autouiatische Lohregutiernng den Ar-, notii l^inesuie«^') völlig geklärt und sedensalls beitern jede Vasse, itber das blosse Er'.steuz- s»eis^ uulstritten ist. Ai'ch dars n'.au sich nicht miniuluul hinau^'^ukouiuleu, au'ö d.'r .^)aud etwa einreden, das', die gleitende Lol)nskals nehnlen wiirde". l ein .<)eiluiittel gegen die Teuernng,gegen die I". der unlängst verössentlichlen Denkschrift^ l^>eldentwertn'.ia l^ildet, vielnrebr würde ang<^ des Re'ichsarbeiti^niinisleriuuls uwrdeu die > sichts des der'^eiligen Pro.^esses der chroni« hier erwä!)nten Vedeulen teilweise als be-^ schen Markentwertung die gleitende. Skaly rechti^-;t e.:ierkanut und den,entsprechend wird - eine steigeilde sein, und so würde der Teuer« auch nicht die rein nlechanische ?lnweuduug ^ ungsprozes; sich syrlsez;cu. Die Hilse kann« des gl.'icenden Systems empfohlen. Vielmehr ganz gleich, ob niit der gleitenden Lohnskala seien anch hierbei Tarisverhandlnugen nie- oder oliue sie, nur dadurch tonnnen, das; er« mals völlig auszuschalten, nm entweder den Arbeitern den berechtigten Anteil an eiuer günstigen.^^oui'.'ultnr einzuräumen od>:r umgekehrt der zeitweiligen 'Bedrcingnis eines ^'ewerbezweiges Rechnung zu tragen...—.-» llu.! den hier anfgezühltcn llnzuträglichkei-tcn nnd Ilnznlänglichkeiten der gleitenden Si'ala aus dem Wege zu gehen, ist neuerdings der Vorschlag gemacht n'orden, die Prozentuale Aupassung nicht nach denl individuel-! jteus das Defizit in der deutschen Produttion dur6? noch uiehr Arbeit gedeckt, zweitens der Ucbcrschus; in. ix'u Au!>gaben, besonders m denen d?'.' Reiche^.', de6 Staate.^ und der durch grössere Syarsauueit vcrriw gert llud eudlich der Anssaugung der deutschen '^^^'irtsäwst durch Rcvaratiouen, ?.'cissi0' ueu, Tanktioueu. VesatDng ils'.o. Einkjalt gc« tan wird — was ncilich zucbt bei lnis steht Ltaales einzuunschen, andererseits die gegeu^! '^erlui. 1 s!. ..'cirz. iCigenb?^iclit."» revolutio'.ilre Strö^.innq nie untcrstültt hät-i. der L. o>,u^^nd C^ehalt'.'kn.nps'. ^ . . ..... i IN d?e uns die ernente Teuernug-^welk' ver-ten, da. bentt al,o, da!^ w.r den rnUl.chen. (v,i^rterung der ?srage, wie umu Vorgängen neutral gegeu.überstiinden. . i !> öln'e u.ud n.nler Veru'.>^idun'.! Nun wissen wir aber, das; au6) die NeU"-j der iililiclien Tariilämpse der R'.-ei'.'lurve an- ^alität ein kebr dehnbarer Begriff ist, und! kann, ist wieder cinnlal in den ^ / . .V iderirund des ^^liNterepe^' aernat. AdNel i?enug dafür, da^; l ie Sympatliien unserer K gleitende Lohn- nnd (^ehaltsskala führenden ^^ireise der geaeunwolul'onären! enrpfos)len, worunter uian ein Systeul ver-Strömung gehör .die sehr gastli .Wrangel, sondern rüchte, das', nuser Staat bereit wäre, sick) in 'den Dienst der reaktionären Strömnng zi stellen ltt'd am l.^nde auch die sehr energische und vielleicht zu rücksichtslose Vekäu'vsung der 'kommnnistisäieu Partei in uilserein Vaterlau-de und die Steflunanabuw unseres Vertreters, dl"? 5>'rrn Svalaikc'vic. vor der Völkerliga in Angelegenheit der Veteiligung nn laud, liat nu'n dieses ^vsteln bereil'ö für einzelne Beruss.V-'i'ig^' eiugesührt; aber e^? han.-delt sich hier nin vai'u.asta'ke ^^!?irisc!)a'st-.''lör-per nnt einer aktiven ,Zas)lunai?1iisanz. wo die Prei^'verschiebuugen zumeist nur ulasiig sind; kann u.mn in England doch seht '.u e>neni Abban der Li^^bue scchreiten. In Dentschland liegen die Dinge natürlich in dieser Beziehuna ganz anders. Ii'.nuertiin hat nian in einzel sercs Staates zlir Linderi'ug der rnssischen -^rten, so in ,vlen'5(nirg. schon erjolgreiche Hungersnot. ' . Versu.he nnt die^eiu Svstl'Ui geuiacht. Es ist kein Zweisel, das', die A'.iibitionen der reaktionären russischen l»^reise durcl^ diese Taktik gestüht uird gefördert werde« uud das; dieser Erfolg nur zur Vergri)szerung der Kluft beiträgt, die das revolutiouäre Rußland rom konservativen trennt, und doch liegt es in uu- Wieder sw ZWWenfM km Bukgenwnöe. S-inerbriNM, 2'?. März. Als heute ^ Gcbiete iüc')t>^ preiszi^gelien und sich in sein:!?^ uul 2 lihr früh zw<'i (^)enda'uien des 7 Mann ' rnbisjen Vcä'^e in Znkliuft. durch keinerlei un-starken (^eu.daruieriepostens Avleton sich aus ^ gariscke Bande^.'u-ngrifse stören zu lassen, dettl Patronillengange beiandeu, beuierlten'/^V-eiters liat die deutscbösterreichiscbc Regie« sie in eiue>n Teile des M.eierhofes Merito , rnng in Budapest starke Pr.-^tl'sre ge^^en di:s' N Leute nnt schunbereiten l'i^^ewchrcn iul ! ui.'lterrecht'^midriqen Vor''all ».rl^oben und be« schlage. Der Aun-uf der Pau'ou.ille w'.irde init ^ sondereu Rachdrnc'. darauf das, die dem Worte ,.Scaun?aglfr'" erwidert. Als der! Verai'twertung der l'^^^^aris..'^-'?'. ''I.-gierunz Patronilleusülirer Iiitiiier sein(; elektrisch?'! ^jieiür ninsoniehr ses^sn'l)'. als die dentsch« Tascheulaterue in ^vunktion seilte, traf il^.n ein j rs'erreichis:be 5Ieaieruug s.'sion früi'^'r ,-^u wie« Li'.ugenschus',, an deui er nach einigen N^inu-derlioltt'n Malen auf gewi-'e bedro.'liäie Er« len verschied. Der begleitende Probegen.dariu! scheinmlgen ini Gren^ae^'iete aufinertsam -',0;^ sich, als '.wch diesem Schusse die Bazide s luachle, wobei insbesondere aus Bandenan« Schlvarmliniensener eri.'fsnete, ^urüc? und. saiu-nlnuaen in Uerilo verwiesen wurd? alarmierle die übrigen. s^^endl.irun'n. N'orauf«Schliesjlick) wurden die Ententemächte von sich die Angreiser in die neutrale ^'^)0ne zu-Z diesem blutigen Vorfall verständige, wobei rückzogen. .'^)iezn erfölirt di«' auitliche ??ach-^ ihnen dargelegt wurde, das; dnrcb eine zu be^ richtenstelle: Sofort nach-Einlangen dieser ^ si'ircbtende Wiederholung solcher Vorgänge ???eldnng wurde über We'sinig der Bunde-^-! die Ruhe und Ordnung ^^Xiiteleurovas neu« regicrnng e'ni Streisi'orps der l^'^eiidariuerie ^ erlich wie inl Vorfahre aefäi^rdet werde, was au'.geltellt; ferner v'uri^e:^ die s^iendaruierie«. uac.'. der il s".r^.eu''in:'^a der i'"'terre':5c)'scberr Posl.en iul t^rl'nzgebiete verstärkt. Ucberdies! Regierung keine'.'sai'ls den Intention" ? d«? wurden voui Bundevu^inisteriuu? für .<>.'er-ächte eittsvrecben t>un. w-jc>i nScr Nnchrich!-» in !>?? die gegenwärlig iui Burgcnlande dl'^l.v'.'.er-. -c. ^ leu Truppen des Bundeoheeres an die l^)ven ! ritttgsNa.jc. ze vorgeschoben und werden iui Bedarf'''sal'.e - Wk?n, 2l. Mörz. :^^'ie di" Abend» in iliren burgenlündiichen C'arnisousorten' biätter n'eldeis. erschien vorgestern unter der durch Trl'.ppen aiis den l'ibria.eu Bnndesiän--^ Fiihrung der Abgeaorduel'.n Dr. .'^^ampel dern erseht werden. Diese Maßn^bmei? er--! nnd Dr. Schüris »>mie der gros',deutschen roeisen sich als notwendig, nur z?mächst eine >'.?'ltgliedcr der Verwaltung'>s:el!e fü'' da^ etiva beabsichtigte Wiederholung der Vorgän«Burgenlaud Vrosessor Dr. all? ei in und Mo» ge iui vorigen .'^'»erbst schon iu^ !!?cinn' zu er-^ ^ gister Wolf eine durgenländiscl^e Abordnung siiclen und keiue Beunruhigung der Bcvöl-^in der Bundeskanzlei, uin i^egen die angebe» leruna hervorrufen zn lassen, dann aber nui lich geplante Abtretung der Vahnilrecke Neu-der Bevölkerung des Bn.r!7.'>'^and''s nud aller' sicdel—Pauih7.g''u an enu.' ungarische ^'^^ri^ Welt den entsctilossene': Willen Deutsch(.'ster-''vatgesellschast Einspruch zn erhel^'eu. Dem Die Debatte dari'n^^er ist seht wieder in Ilus; gekoniultn. Der Beau'.teluril^Wu!'. de-7' Reich>>lages hat sich dieser Tage daiuit be-schäiUgt, obne das; er jedoch bi^-her zu einer eudgiiltigen Stellunguahnle gelaugt ist. Bei der Erörteruisg überwog zu'ar das?>-ür u'.id Wider, doch u'uri'e die Friige vou uiebreren Sciteu lnr noch uicb.t ivrurlireif erklärt. Der! reich' ^cigeu^/oon deui Hm.^n-M'iesenen'Embfana durch den Bundeskanzler Scliobcv Mk. 7^ — W. WKH söhnte «ich Verkehrsminist« Dr. Rodler »ei. Sowohl der Bundeskanzler als auch der Verkehrsminister gaben die entschiedene Er-llSrung ab, daß eine AbtrewnA oder Neber-asiung der m Rede stehenden Bahnlinie an )^gendelne ungarische Gesellschaft weder jetzt loch späterhin in Betracht kommen könne. L^er Bundeskanzler erklärte weiters, daß in jer Frage der Grenzregulierung gerade in ^er letzten Stunde auch vom Obersten Rat in Paris sehr günstige Nachrichten eingetros-rn seien. Wien, 25. März. Die burgenländische Ab« srdnung, die beim Bundeskanzler wegen d^r Vahnstrecke Neusiedel--Pambagen vorsprach, konnte aus dem Mund des Kanzlers die be-nchlIende Mitteilung entgeq?nnnchmen. das; bezüglich der Grenzrequlicrung vom Obersten Rat Zn Paris sc5r günstige Nackirichten eln-fletrossen seien, dahingeliend, das; sich sowol?l der Oberste Rat als auch die alliierten Mäch-le einstimmig gegen die ungarischen Forder-angen au^sicsprochen baben und das; nur not-oendige GrenZberichtigungen, wobei eS sich um kleine Verschiebungen von ungefähr 50 Meter nach West oder Ost handelt, vor^ie-kommen werden. Die woihle« tm Burgenland. WKB. Gaoerbrun«, SV. März. Amtlich ^ird gemeldet: Entgegen den ZeiwngSnach-richten ist für die Wahlen im Burgenland noch kein bestimmter Tag festgesetzt. Sie dürf^ ßen Ende Mai stattfinden. DleKofien der amtrikaniseyen »efotzung. WK». Paris, ZS. März. Wie „Newyork Herald" erfährt, seien die Bereinigten Gtaa-iten geneigt, die Rückzahlung der Kosten der ^atzungStruppen im Jahre 1S2S auch in Warm entgegenzunehmen. Besonders wären Deutsche Farbwaren erwlinscht, Amerlka sendet einen Derireter ^ dle ItevaraNonsch°n »^ ,gzg neuerding« ?«ini t-rprchd«n m Trafen Lerchenfew. w°.. ^ , , »z rin dieser die nationale Gemeinschaft zwischen k ^ München und Bozen betont und die tzos'-i° ' ...... , yung nach weitherziger Behandlung der Süd Z Kleine DalutaStaNlii». Seit unserer letzten Veröffentlichung dtt „Kleinen Valutastatiftik* (Nr. 49 vom 1» d.) hat sich leider nichts zu Besserem, sonderq alles nur zu Schlechterem gewendet. Unsere Valuta geht unaufhaltsam dem Niedergang«! entgegen, denn unsere maßgebenden Staats^ Männer finden noch immer kein Heilmittel, um diesem skrupellosen Verfalle unseres Na^ tionalvermbgens wirksam entgegenzutreten. Nachstehende Uebersicht zeigt die Valutakurse für die Zeit vom März 1920 bis heute in ein« zelnen Zeitabschnitten nach der Zagrebe« Börse: »«»u« ' -L A « K SZ VN 14. Z. 1920 «0 219 180 830^ 145 18. ». 1920 40 208 165 480 114 IS. 4. 1921 23 223 190 710 139 25. g. 1921 18 207 210 726 16« 23. 9. 1921 14 193 210 870 205 2. 11. I92I 7 172 298 IM 209 »a.12.1921 4 140 320 llSZ 259 S1.12.1921 M 146 390 2.')8 l. 2. 1922 4 185 695 M 300 II. 2. 1922 4 120 490 !Zii» LSO 24. S. IS22 ö 103 570 tt» 293 Auf der Züricher Börse notierte uns^'rg Krone am 24. d. M. 1.65 Francs, daS heißt, nlan erhält für 109 jugoslawische nur mehr 1.55 FrantS. Unsere Valuta stand demnach am besten den ,15. Septel^ber 1920. Damyls erhielt man für 100 jugoslawische Kronen noch 9 Francs, am 5. Dezember 1920 noch 4.80, am z« NllMt dir Ltihtilsijtst. Romaü von Otto Elster. 1912 d7 Sr«in«r s? ciowp., z. Nai^ruck u. Uebersetzungsrecht in fremde Sprachen 77 verbotin. ^Die kann er sich an einem Riff geholt ha-?!ein, laß dein Messer stecken — wirf ihn über Bord." „Hast recht. Er ersäuft ja doch wie eine Katte." Er hob den schweren Körper mit seinen Riesenkräften mit Leichtigkeit empor. Der schwer Verwundete ächzte leise. „Ja, pfeif du man!" lachte Peter roh. „Du pfeifst auf dem letzten Loche . . Noch einmal schlug Forstenburg die Augen auf, er wollte sich wehren, aber kraftlos sank er zurück. Einen Augenblick lag er auf dem Rand des Bootes, dann gab ihm sein Mörder einen Stoß, die Wellen scklugen über ihn, zusammen, und er versank in die dunkle, «asse Tiefe der See. „Und nun rasch nach Haus!" rief der Verbrecher. „Die andern brauchen uns nicht auf See zu sehen. Dahinten taucht auch ein Da:npfer auf!" Das Großsegel wurde umgsleg?, Ver alte Schmidthanns wandte das Ruder, das Boot drehte sich fast auf seinem Kiel und flog dann vor dem Winde dahin, der FelsenttUe Rügens entgegen^ ^ ^ Immer tiefer und liefer sank der scheinbar leb^se Körper Forftenburgs in die blauschwarze Finsternis deS nassen Grabes. Doch plötzlich regte er sich; die Kälte deS Wassers hatte das Bewußtsein von neuem belebt; instinktiv bewegten sich die Arme, die Beine machten die altgewohnten. Schwimmbewegungen und wehrten sich gegen das weitere Versinken. Und nach und' nach kehrte die Klarheit der Gedanken zurück; energischer und regelrechter wurden die Schwimmbewcgungen und aufwärts ging oö und Kopf und Nacken tauchten aus der dunklen Tiefe empor und tief und lange atmete die Lunge die frische, reine Salzluft des Meeres. Forstenburg war ein genZandter und kraftvoller Schwimmer, der einst bei einem Schiffbruch sich fast zwei Stunden über Wasser gehalten hatte. Freilich, der Blutverlust infolge deS furchtbaren Schlages hatte ihn be« täubt und geschwächt; dennoch besaß er noch die Kraft, sich schwimmend über Wasser zu halten. Sein Kopf schmerzte ihn nicht mehr so stark, die Kälte des WasserS hatte ihm gut getan, die Wunde hatte sich geschlossen; sie blutete nicht mehr. . Er legte sich auf ?en Rücken unV ließ sich von den Wogen tragen. Nur zuweilen machte er leichte Bewegungen mit den slachcn Hän-^dcn» un^^nicht^urtterzuWeI, wußten daß er sich auf diese Weise lange Zeit über Wasser Haltelt konnte. Und dann überlegte er, al»f welche Weise er sich retten konnte. Das Land war weit; es schwimmend zu erreichen, daran war nicht zu denken. Aber vielleicht kani er in die Nähe von Fischerbooten, die ja bei Anbruch des TageS auf hohe See zu fahren pflegten. Viel-leickt stieß er auch ans einen Dampfer, —- jedenfalls wollte er die Hoffnung nicht aufgeben, wollte kämpfen biS zum letzten Atemzug, bis zur letzten Kraft seiner MuSkeln, die stark und zäh waren wie Stahl und Eisen. Seine' ?^aftvolle, gewaltige Natur bältmte sich gegen den Gedanken auf, hier elend zu ertrinken, hier unterzugehen, als Opfer der rohen Gewalttat zweier Schurken. Er grollte mit sich selbst, daß er diesen Halunken Vertrauen geschenkt; daß er sich von ihnen hatte überlisten lassen, von diesen rohen Kerlen, während er doch aus so manchem Kampf mit weit gefährlicheren Gegnern alS Sieger hervorgegangen war. E? fröstekte lhn in Morgenkälte lmL in !^ent fühlen Wasser. Er warf sich herum und schwamm eine Strecke, um warm zu werden. Da er sich dabei hoch auS dem Wasser emporhob, sah er in der Ferne die Rauchfahne eines Dampfer?. ^ Da war ja die ReMng!^ Wenn er llur so lange Kra^t behielt, bis er in die Nähe Dgmpfers kami.In weit MholenW Zügen schwamm er weiter. Er nahm all setns Kraft, seine Energie zusammen; er hob llch öfter aus dem Wasser empor, um die Ent^, fernung nach dem Dampfer zu schätzen. Ein triumphierendes Lächellt zuckte über sein Ge« ficht. Der Dampfer hielt seinen Kurs gerade auf ihn zu. Wenn er sich noch eine zehn nuten über Wasser hielt, mußte er ganz i,t die Nähe deS Dampfers konlmen. Er ruhte eine Wtile auf dem Rücken auS^ um dann mit erneuter Kraft weiter fchwiinmen. Jetzt war er in die Nähe des Dampfers ge» kommen. Deutlich hörte er schon das Raui schen der Schrauben. Aber wie sich bemerkbar ^ machen? Die See ging noch immer hoch unk die Wellenkämme verdeckten seine im Wasser, liegende Gestalt. Nur Kopf und Nacken rag^ ten hervor. Wie leicht konnten diese übersehen werden? Er hob sich, so weit er komlte, auS dem Wasser, winkte mit dem Arm und schrie laub uM'Hilfe. Hatte lnan ihn bemerkt? — Er wußte c» nicht. Er sank in das Wasser zyrück, er war am Ende seiner Krast. Er fühlte, wie er immer tiefer einsank, wie seine Arme erlahm^ ten, schon schlugen die Wellen über ihln sammen, das salzige Wasser drang ihm in den Schlund -- nein, er wollte nicht sterben! Mit.eiW geUUge^njtengu.ng schnellte ler » , , H, , ß , , s » ß ^ ^ Heiken Marburoer und Tagesnachrichten. Persoalaachricht. Sa«Stag abends tras Gs Maribor der AckerbtauninP» Ivan Pu-eelj ein und stieg im Hotel ab. Am konntag früh setzte er seine Reise per Auto gegen Sv. Lenart und Radgona sort. GememdOratSstKung. Freitag den 3l. März findet um IS Uhr im städtischen BerawngS^ saale eine Fortsetzung der 2^ ordentlichen Ge« mewderatSsitzung statt, zu der alle Gemeinderäte eingeladen werdm. Antltuberkuloseuliga. Die Einsammlung statistischen Datm über Tuberkulose aus dem Lande wurde durch Versandung der diesbezüglichen Fragebogen an sämtliche Ge-mewde- und Pfarrämter, Schulleitungen und vendarmerieposten bereits in die Wege geleitet. Hinsichtlich deS statistischen- Materials für das Stadtgebiet wird sich die ATL an den Aerzteverein wenden. Auf die von der privaten LehrerwnenbildungSanstalt vorgebrachte Bitte, die ATL möge ihr für den am 5. April d. I, stattfindende!! Antiwberku-losentag einen Facharzt beistellen, wird Dozent Dr. Matko mit dieser Aufgabe betraut. — Für die Müheyialtuna und den schönen Erfolg anläßlich des leKtött SammlungS-«bendes sür j)ie ML, der mit einem Ergän-Mgsbeitrag deS Dozenten Dr. Matko 6000 Kronen ergab, spricht die ATL allen Teilnehmern, so der Vemablin deS Bürgermeisters GrLar, wie auch Herren Dr. Sokoloviv, Dr. Dekleva und Doz. Dr. Matlo ihren Dank aus. ^ Nach vorgenommener Durchsi6)t der Gesuche für die Stelle der Pslegeschwester Werden mehrere Einsendungen zur endgültigen Beschlußfassung abermal^s dem PrüfungZ-vusschusso zugewiesen. — Um das gewohn-hcitsgemäße, höchst gesundheitsschädliche freie Ausspucken in den Gasthäusern einzudämmen, wird die Liga niit der Genossenschaft der Gastwirte in Verbindung treten und ihr «tnpfehlen, sich entsprechende Warnungsta-sein zu beschaffen und sie in den Lokalitäten Lluszuhängen. — Einer Bitte der Arbeiterschaft entsprechend wird in der Magdalenen-vorstadt demnächst ein Vortrag Über Tuberkulose in deutscher Sprache (Vortragender Herr Dr. Karl Äavic) stattfinden. Näheres darüber wird noch rechtzeitig bekanntgegeben werden. Gchachwettiampf Maribor--^Zagreb. Ueber )luregung des Schachklubs in Maribor fand am 25. und 26. d. M. in Maribor ein Schach-tvettkampf zwischen den Schachklubs Zagreb »md Maribor statt. Jeder Klub stellte sieben seiner besten Spieler, und zwar vertraten Zagreb nach Spielstärke geordnet: Kosta Ro-^ic, Franz Peyer, Leo Singer, Dr. Anton Wanekoviv, Max Bazala, Bsevolod Agapjejev tind Sadi Kalabar, Maribor hingegen Emil Kramer, Mirko Stupan, Dr. Jakob Stefan-kiö, Dr. Boris KruglewSki, Adolf Nejepsa, §^ranz I. Peyer und Mirko HoLevar. Der Schachwettkampf, der in den RestaurationS-räumen Halbwidl ausgetragen wurde, begann SamZtag den 25. d. um 10 Uhr vormittags in Anwesenheit einer großen Anzahl von Schachfreunden. Lei der Auslosung für die erste Runde zog Maribor die weiß« Farbe, wodurch sich die Reihenfolge folgendermaßen gestaltete: 1. Aramer--Roii6, S.. Swpan— Fr. Peyer, S. Dr. Gtefanei«-Singer, 4. KruglewSki—Dr. Vanekovi^, 5. Nejepsa —Bazala. S. F. I. Peher—Agapjejev und 7. HoLevar—Kalabar. Von den Vertretern Ma-^borS gingen als Sieger hervor: Dr. Arug-lewski, Nejepsa und Stupan, von den Zagrebern jedoch Agapjejev und Roti^, während die Partien Dr. Ste^anKiS—Singer und Ho-Levar—§talabar remiS estdeten. DaS Resultat der ersten Rmlde ist sonach 4 : 3 zugunsten Maribor. Am folgenden Tage, Sonntag, nahm der Schachwettkampf in der gleichen Disposition seinen Fortgang, nur mit dem Unterschiede, daß Zagreb den ersten Zug hatte. Vom Schachklub Maribor siegten Kramer, Nejepsa und F. I. Peyer, von den Zagrebern aber Dr. Banekoviö, Kalabar und F. Peyer, während das Spiel Singer—Dr. StesanLiiZ abermals einen Remisschluß ergab. In der zweiten Runde war sonach das Resultat 3)^ : 3^. Das SchlnßergebniS bedeußet h«n Gieg Maribor» Über Zagreb km Verhältnis 7)4 : Das stattgefimdene interessante Schachtreffen lieferte eine Reihe schöner, gediegener Partien, die wir demnächst in unserer Sckiachrilbrik bringen werden. ^ Durch das günstige Resultat dieses Wettspieles errang der SchachNub Maribor seinm zweiten Sieg gegen starke Gegner. In dem letzten Wettkampfe Celse—Maribor, der am ll. Dezember v. I. stattfand, ging Maribor u»it dem Endresultat 7^^ : als Sieger her^ vor. Saulstag abends fand in den Restckura-tionSräulnen der ,.Grajska klet" ein gemeinsames Bankett statt, an dem übe.r 30 Personen teilnahmen, darunter auch der Präsident des Schachklubs Celje Dr. Vduncko, der Schachproblemkomponist Dr. Schwab und der Wbsekretär Prof. Vagaza (sämtliche auS Celje), welch letzterer mit Prof. Iakhel (Ptüj) die Leitung deS Wettspieles iibernommen hatte. Beim Bankett wurde deul Herrn Prof. Bagaja, der vom Schachklub Maribor in der am 16. Jänner d. I. stattgefundenen Sitzung zum Ehrenmitglied ernannt worden war. daS Ehrendiplom überreicht. Dieser Schach-Wettkampf bewies abermals, wie zahlreiche Freunde daS Schachspiel in Maribor besitzt und welch reges Interesse sich dafür in unserer Stadt kundgibt. Die Lei6)e Perlos gesunden. Aus PtuZ langte die Nachricht ein, daß dortselbst die Leiche deS seit mehreren Wochen verschölle nen Anton Perko auS der Drau gezogen worden ist. Durch die beim ihnr befindlichen Ge gAlstände und Dokumente konnte seine Jden tität unzweifelhaft festgestellt werden. Die Leiche dürste bisher jedenfalls an irgendeiner seichten Stelle in der Drau gelegen, dnrch daS gestiegene Wasser aber gehoben und bis nach Ptuj getragen worden sein. Kirchendiebstahl. In TrLiSke bei Mokornog (Nassensuß) wurde die Pfarrkirche von Dieben heimgesucht. Sie ließm sich abends vom Küster in die.Kirche einsperren und arbeiteten sodann in der Nacht in aller Gemächlichkeit. Die erbrachen den Tabernak/?l und stah- - nycheinmal empor und stieß einen weithin schallenden Schrei auS. Dann sank er halb bewußtlos in sein nasses Grab zurück. Aber noch immer kämpfte er um sein Lebens Und jetzt hatte man ihn auf dem Dampfer bemerkt. Ein Boot wurde herabgelassen, mehrere Matrosen sprangen hinein und trieben mit kräftigen Riemenschlägen das Boot zur Stelle, wo Forstenburg schon unter Wasser noch immer wie ein Rasender um sein Leben kämpfte. Wieder wollte ex versinken. Da packten ihn trästige Fäuste und zogen ihn in daS Boot, W dem er vollständig erschöpft niedersank. Eine Ohnmacht umhüllte sein Sinne, auS der er erst an Bord des Dampfers unter sachgemäßer Pflege erwachte. Ein wUdes Gefühjt der Freude durchschauerte ihn. Seine Energie, seine .^raft, sein Wille hatten wieder einmal den Sieg davongetragen, wie schon so oft in seinem Leiben, wenn der Tod von Menschenhand oder von feindlichen NMAgewalten' ihn umdroht hatte. Ein blöndbdrtiges Gesicht neigte sich über chn. Die Stimme eines andern ?)tannes sagte: „Geben Sie ihnl einen tüchtigen Schluck Rum, Kapitän, das wird ihm wieder auf die Veine helfen." Eine Flasche wurde ihm enkgegengehalten, ^nd er fühlte den belebenden Trank brenneud ^n die Kehle hinunterströmen. Eine wohl-t»^nde _WärM^ durckrielelt«^ Ädernd irK schlug- die Augen auf und blickte erstalmt um sich. „Na", sagte der Mann mit dem blonden Bollbart und der KapitKnSmütze aus dem Kopf, „wie geht^S? Das war aber die höchste Zeit! Wie kommen Sie hier mitten auf die Ostsee?" Forstenburg v'ersuchte sich emporzurichten, aber seine Erschöpfung war noch zu groß; selbst sein gewaltiger Körper war der Anstrengung unterlegen. Er schloß die Augen aufs neue und streckte sich auf dem ledernen Sofa des Kapitäns ans, auf dem man ihi, niedergelegt hatte. „-Gut", sagte der Kapitän, „schlafen Sie sich wieder gesund, das ist das beste. Aber eine eÄge Wunde haben Sie da anl Schädel! — Na, nur Ruht. ES wird sich schon alleS machen." „Wo bin ich?" slüsterlen die Lippen For-stenburgS. „In Sicherheit, Mann. Dies Schiff ist die „Christian Amundsen", von Göteburg nach Saßnitz unterwegs. Mein Name ist Kapitän Lang. — Aber nun schlafen Sie».-/ ?l1!an hüllte den Erschöpften, nachdem man ihn entkleidet hatte, in eine warme Decke. Wohlig wann war es Forstenburg unter dieser Hülle, behaglich streckte er sich auS, schloß die Augen und versank in tiefen Schlummer. Die Wunde am A^pf schmerzte ihn kaunl noch; seine kraftvolle Natur würde auch di^:-sG« fuilchtba« Schlßß überwinden^ unt.' dem.ein .an^.re!^ «usamurengebroche« wärenschasten beruhigen könum. Die graziö-k nennt, trägt nicht jahraus, jahrein saure»^ „Stil" mit vndefchreiblichem Reiz. Mit je« ärß --- '' > > 6« Sitte HMen sie liarvm nm ein Wort: ^^ores! Ein bekmmtes Smichwort saqt: „Manie-.?n machen den Mann!" Das Sprichwort ist furz geraten. Nicht nur den Mmm, auch die ^rau. Gerade die Frmien wirk^m durch den ^^auber des Benekimens. l?ine F?a» muß nickt schön sein, uin bezaubern zu tonnen, ^ie nur. wo sie erscheint, ^icht verbrei-l.'N können. Eie inus; die Menschen glücklich »lachen konue:i, wenn sie konintt, traurig, lvenn sie gelzt. '^ie mus'. für den EctMe^z de:Z se, fleniale Manier der Frau Hot nichts cle mein mit jenc?r falschen ^^cundlichkeit, die der Heuchelei m^he verwandt ist. Da die wafi-ve ?)'rzenslii>flichkeit ent« springen kann, so is<^ jede Hiiflichkeit, die «in« deren Ursprungs ist, wertlos luid wird nll Falschlieil ülvr lmlg nder kurz durch die ?^tanier schiuw^ern. Äcsser schroff und raul», als lüqnerisch-Iiöslich. (5s wäre jedoch falsch. /,u behailpten, daß der Mensch, der systenla- Aepsel! Der „Stil" versagt mitunter, wenn er der ??atur der ^^cid?nschaft aUzuüahe kommt. In solchen Fällen kann es cieschchen, dav das s'este .^^erz mit dein Versiande durchgeht. Und nem geheimnisvollen ClwaZ, der den nern die Hand de? sympathischen Frau als den teuersten uud wertvollen Besitz des Lc'-blnis erscheinen Sie wirken wie die poc« tische Mackit der flatternden Fahne vor dem doch: die wahre Nrblesse des Stils wird auch Kämpfer, wie die wehende Flagge auf dem 7lreundes die echte Träne und siir die-Frende tisch-grobkörnig, unekrtig und ri'cksichtsloS go-, gute? 5)er»»^ in diescm ^alle den Schaden, der in der .^che -der L.^eidettschaft geschehen, immer wieder gut« mameli ivc'lleu. Menscl)en, die keine Spnr von Wolilwotlen IN sich tra,icn, sind „stillos". Daruul wird Manier und Stil sehr klar als Wl^hltälialeit iin kiileinc'n bezeichnet. iNrev Mitinl'nschen daS teilnehttiende Lachen t gen Mitmenschen vorgeht, ein gute? 5)erz! Für ?^rauen ist der fZander des Veneh sindeu. Sie mus^ durch ihre sy,npath:sche 'Art j besitzen kann. (5in Äpfellmum, den nmn .,gnt" !n;ens kostbarstes Gut. Sie wirken durch Mast des auf erregter. See schwimmenden Schiffes, wie das Lichtlein, das den verirrtev Waniierer befreit und errettet. „-----und ihre Art zu sein Untgab sie wie ein schirmend Banner!" Das ist ein Dichterwort sür den Zaul^e? des Benehmens, der Fran. (nn schlagendes (Gleichnis, eine siegende ('^emalt! verschiedenes en, u. Wsnduliron rierd?nüt^uni iinl l. ?lpril p?iuc!)l. Z ifchrific.: an „G. P.- an l'.ie ^»27^. oer öe^itich Iprimt ?.uin Ür.Ien'icht siir jerdo-tuoaklsch. Adresse V.'rw. -Z79 Äsberie'^unj^jen aul; Llorven., Serba'.^rottt., Till?»;?. Galt.» Äsilfcel^'us?? zu d..'N kulantesten Aedtttszunaen stimmt Sisrl Troka» Mar-.jtcr, S^looens^^a ulica^. Ni-; SpeifekarsOfflsl. .'^vLebs?. Vsr- sentte cicsunde Speisei^arlossel, Zwledel, WochlellZolmen. Saat-u. Ful!orl,ar!oi!e!. Aci^^en. Mais, aaranttc.-t echtes Frauheimer Kiirbisüem^l zl:m diüiqiten Ta« gesprej-? per nctko >^as!a. Osl^ar Ätoses. Ptuj. Tewph. L2S9 i Kolzschnei^er empfiehlt sich z. 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