Mibacher Zeitung. Nr. 174. Pl«nnm«l«l<«n«pl«<«: Im «lomptoil >»»»». «, ,,, halbj, N 5 «>. NUl dif >»> h»I»l ? »0, Donnerstag, I.August. » j^«U« » ll., »»«»«« yl.^«U« » tl l b«< »ft««. 1878. Amtlicher Theil. Kaiserliche Verordnung vom 25. Juli ^87«, Wodurch mit Beyehllng nuf t; 14 des Grundgesehe« ,^" b'e ^eichsvertretüng vom 21. Dezember 1"''>7 ^. G. Vl. Nr. 1-l l) die' zeitweilige Verwendung der l>s>?f> ^ Schührn der dalmatinifchcn Landwehr anßcr ^lb des Gssnmmtumfanges der im Neichsrathe ver-lletcnen Königreiche und Länder gestattet wird. > ^jllm Zwecke der Occupation Bosniens und der ^ ^gvwina können ausnahmsweise fur die Dauer des Mwrislichen Bedürfnisse« die berittenen Schützen ^ dülniallnischl'u Landwehr außerhalb des Gebietes Nll ^eichsralhe vertretenen Königreiche und Länder wendet und dem Befehlshaber der Occupations luppsn mnelstcllt werden, in ss - ^ ^^ordnuug tritt am Tage der Kundmachung '"Uljainlcit. , ^)iit dem Vollzuge ist der Landesvertheidigungs« ben l ^ ''" Einvernehmen mit dem Meichzlriegsministcr Schönbrunn am 25. Juli 1878. Hranz Isseph m. p. ^^^Perg m. z>. Stremau,r u». i». Glaser m.z,. f. 3lr in. i>. lLhlumecly m. i». Pretis m. i>. ^ st in. I». Zi e m iallowsli m. p. Manns-feld i». i». shbtt ^"^ '" ^^^ c>cul>ch^i vlnogabc, ausgrgcdln und vtr» , i'"' ,^i! l-'c'? ^mnnMiniftl-rillms nom t8, Juli z°". ^,d ^ '^ '>, ' . ^ l^c-5 Han^cl?mu(, ^ssionsbcstimmung dcr '^ "'ten U! !>!1I ^ die ! ,,inui,g vl ' l875, wo> 3"lch n, i< I-, l^>, .,,,-! ill's! 5is Um, (.Wr. Ztg." Nr. l?3 vom 30. Juli 1873.) Nichtamtlicher Theil. Zcitungsschau. Die „Tagespresjc" bespricht deu Nrmcccorps-tommando.Äefchl dcs Fcldzcugmcisters Phllchpovich uud sagt, daß die Ankündigung dcr unerbittlichen Strenge in demfclbcn weniger zu den eigenen Truppen jpilchi, als vielmchr als em Wlnl N' rcchts uud lints lauernde Heerhaujeu ausgl, ., oen muft, deren Führer nnt sehr wenig Behagen auf die nach Bosnien ziehenden österrelchlschrn Truppen hmjchiclen. Auch fie weidcu nut dcr Zelt ertennrn, daft dle an der Bosna und Narcuta stolz eutfali Bauncr auch ihnen aufrichtigen <; ^ wehrn. Die „Deutsch? Zeitung" sagt aus dem gleichen Anlasse, daß dcr PaMs der Strenge wol an die Adrejje der nn Lande verbleibenden ' functwnäre gerichtet »st, von denen ^ . . Opposition gegen d ^atlftcallonen dcK Berliner Vertragre, der noch oor Ablauf dieses Monats in Berlin erfolgt, vollzogen ist. Das „Fremdenblatl" constatiert mtt großer Genugthuung, daft angesichts des , den wir eingrtrell-il sind, m dei dcr verschirdenslen ParlelschalllelunglU ulle tltlnllchc Nergelci und Hetzerei verstummt. Das „Neue Wiener Tagblatt" sagt, mit der Proclamation war dic theoretische ^- ^.......^ der Occupation vollzogen, der crjle mUllmisa, ,^ aber sei bis zur Stunde uoch nicht eijolgt. ^.v se» aber schon deshalb nothweuoig, die Gewalten in Bosnien rasch an sich zu nehmen, weil die türllschen Beamten die ihnen noch bleibenden Augen!' '- > - ' -n'Ntcs zu allerlei Unzulömmlichteltell l. 7 nu' uud ^eieilagi, >^l.'Unel" ! », die chucn di^ ^ i^t der Slcherhcit, Ruhe und Oronuli, W>c der „Osten" hört, tritt dcr russische Botschafter ,,' ff, nächsten T>»^ einen zwl^ ^ ul. Auswärtige Stimmen über die öftcrreichijche Politit. Die l'^ ' ' ^tven- provin^sn ü! in der au< Presse dir lg. Uul^. ....^^'"" '^"'"'l-f'l' „., ..^,. ,,.,.^. ^,.......lj", an den koi die bosnische Frage an- lilüpsend, d ,, l^elcy ' »ich veianluhlen. von seiner c >i,>sn Or», die sich noch in der Note des Grasen Andrassu aueorucllc, zur Wah ruug sclucr Interessen überzugehen, nclchoem einmal das Prinzip t>er Theilung des europäischen Bchtzt« der Tüile» von Europa ai> n worden war. „Hs uutrrllcgt wol lelurm . saqi dcis qe- nannte Blatt — daß ? samcn Verfalls der euro^...,^... ^.. grenze Oesterreichs größere slavische oel lilsbald l! ' uen ua^ ^nil^.n zur ^ Mit dcli ü dem öfterls'chi'chen User der Unna, Saoe uno durch den Kaisrrstaat vor cl......: .,. VeiWicklungen gestellt hatten. Oefterreich i in eine, ' >o der M, ' ^ ' " und » in d,e sä uii^............................... .^.^ ware. Dlese Erwägungen scheinen > " ' " ' «ranlaßt zu l ' >r Plln ü und seine < wie wü >)< oe> ^ bezogen wurde. Das > >r Zurückweichen oer coi-.............. ^-'— - ^.....>................^......' Sl Illuiiu O< sucht es sp. ____ , jenen Theil des tÜ! seinen wlrthscha"' Interessen am nischei' lib ^llu^wu »jl ^vll'üii, ^ .^m Oesterrelclj ^ l'wlna besetzt, stellt es 5 ^'<.>n.. '..... ^'lner Südgrenze »,^ ^,.^ i>> < neue : .lN für die HizeugiilNe seiner «> uuo polillsche - ^...,lUst s/^>'^.....^ verelleln »i Imillelon. don dcr Adria nach Mojlar. l»tt ^'^ ^arenta-Mülldllng ift das große offene Thor ^trni ""'""- ^'" ^"'"' ^ ""unten die «l! ^onn' ^^kn die Nöiller <'iue große Hand ^ ^' ^lNulidet. Diel!' «'des Naro bildetr», 3ort 5>""l>nn,ner Illyrl^.., .,...^> del»,! si,i) noischen ten jf"pu« u„d P^citelj in Form e" .«-streck- ^ fiins ?> "'^ ^' ftsl' ' ' 3ump!pm!^ ^uls. die ^'^ritte ^'"^"^lnellen , w,rd. vlach dem ^"Ua - ^ bem Desilee V0l, Poiltelj schleicht die iU, ll^ ^ stets vermldelllchen Billlduugen dem Meere l?lle dr„ ? "'ll verwehren jedem gi öfteren Fahr-Mffni" ^'"Mt 'n die Mündung. ^Ilach den Be^ Ochsten ^ ^r'chsr.lth.s w,rd d,e Nmenta in den ?'t. wie , " ''^ulleit. und so ws,oen ,» der Zu-^ 3"N ^ ^"hrhulldertl-n. zwischen Mellov,^ und ^lehrn ^'."^ ""ul,j.I)oar< Neis - und Kornfelder Atti M.)s^ "^ N""'' '-------" "on der Adria bis ^^"?'"^ ....."''....."""^ Mb«h/">"> !pn , „,,cr b^ ,...... ^'!«»>>' m, ?° "°" «ll>d M! dcr L°vc bt!,m!,c,!, ">eg vom Äorialifcheu Mccrc nach Mostar führt am rechten Ufcr der Narcnta und in etwa zehn, lovi«! die Grenze, wo einst die reiche ,^,...,<...,.... ^....,.. ,......, beiseile und betritt bei Gabella das tüikische ^ .1 oder Eöli Gabella M üija,( ,!dulig not linein halben ,i, »u driieil zl!^ jlen wohixu. Td ^ll >jt voll cmcr veisallcnc mit ebensolchen Thürmen um<^l"" türkische . >l marllcrcn die Grenze. Ä. (Aabella y^ii^^i ^ ' ^ ' schwule Lust ulld , ^ , sind rille Pc»u und <^esuhr sul >l.. ",,i die gll'l>un -Rüssel fühlen sich ^. .... seich! i der N.^ rderunq sehr wohl. ^l,len s ...'.< schal' wird t^ '- - ^>...... .'^ - ".........- Kilometer abseits i. Die Tüllen, welche n,^ ' " ^lii^ l,'l, ^ .......... " b<-»mtzfi, ', die sic ul dem Hajeu von ^tlll zu ,. ^.,. .. ,,l von >tlel her ist <,>> l» üm ein z. den mancher Pascha und "l '' ,'N, /'Nise ll ' '"' " ^ ^ ^ < l! !!>w!-q, H,17< w,rd !l V.,,,^.. ^..... . . ^l und durch den fortwährenden den writer bei guter Llluue uilo iicici vul^uülj^^nli, cihalt. > Hinter den zerstreuten Gshostcn von ^aplina tritt I wllü Utt^ 0l !!'! is,' !'! Nixiüt ....^ lllll dll .!. ' ^ '...... Route enlweöti n I; ist öde i querüber aus dcm Wege, oder l :^!" « ide zu, wenn cr ein ,, . wenn er zu den stolen Nicht eine die Ul, rte dic ? ^ledigt dux ludjern der ., ""9 "n 1448 aber unruhigen, ländergierigen Nachbarn unübersteig-liche Grenzen setzt und sich durch Altserbicu den Grenzen der neuen, auf russische Veranlassung zu stände gekommenen staatlichen Schöpfungen nähert, nimmt es gleichzeitig eine vortheühafte strategische Position ein, well es die rechte Flanke einer etwa gegen Konstantinopel dirigierten russischen Armee um» klammert und so jede militärische Action Rußlands auf der Balkan - Halbinsel schwer bedroht. Wie die Russen bn einem nächsten Eroberungskriege gegen die Türtei m Asien England, so werden sie in Europa Oesterreich auj ihren Wegen finden, Oesterreich, welches sich durch die Zertrümmerung der europäischen Türtei mcht mehr überraschen läßt, sondern das albanesische Küstenland und die Gestade des Aegäischen Meeres schon heute seiner „Interessensphäre" einverleibt." Auch der Pariser Korrespondet der „Times" schreibt: „Das Wert des Grafen Andrassy gehört zu zenen, welche den Ruf eines Staatsmannes begründen. Graf Andrassy hat als Preis seiner Unterstützung der englischen Politik nicht nur das Recht erlangt, Bosnien und die Herzegowina wirtlich zu annectiercn, er hat auch dle Mittel zur Durchführung dieser Annexion erhalten, ohne semen Gegnern zu Hause Gelegenheit zu dem Vorwurfe zu geben, daß er ein Genosse der russischen Politik und ein Plünderer des ottomanischen RelcheS geworden sei. Er mußte die Zustimmung Rußlands gewinnen, denn es war nöthig, daß die Entscheidung des Kongresses der Türkei gegenüber eine einstimmige sei. Graf Andrassy erreichte dies mit der größten Geschicklichkeit, als die Frage wegen Sofia zur Discussion gelangte, indem er die Ansicht vertrat, daß Sosta für Bulgarien unentbehrlich scl, aus strategischen Gründen aber die Zurückbehaltung det Sandjchatats von Sofia unterstützte, das für die freie Führung der Äahn aus Oesterreich nach Salo-nili nöthig ist. Ebenso war es Graf Andrassy, der, als die Verhandlungen wegen Bulgarien abgebrocheu worden waren, zu Bismarck eilte und dessen Intervention zum Zwecke der Wiederaufnahme der Verhandlungen erbllt." Serbische Versicherungen. In der deutschen Presse ist fortwährend von gewissen ferblschen Proclamatwnen m Bosnien gegen die österreichische Occupation die Rede, welchen angeblich d« serbische Regierung um so weniger fernstch.'ll soll, als der Hauptagttator gegen die österreichische Occupation, Ex-Archimandrtt Vaso Pelagic von Banjaluta, seit elnenl Jahre in Belgrad lebt und auch im Auftrage der serbischen Regierung das Memorandum der Bosnier verfaßte, welches von Davidou^ und Vaso Vidovi«! dem Kongresse unterbreitet werden sollte. Es ist wol überflüssig, zu versichern — so heißt es m einem von ofstzwjer Seite der „Pol. Korr." aus Belgrad vom 24. Juli zugehenden Schreiben, — daß die serbische Regierung jeder Agitation gegen den österreichischen Elnmarjch in Bosnien, suferne eine solche existiert oder existiert hat, ferne steht. Die Regierung war auch vor der Rückkehr des Ministers Rlstnl von Berlin von jeder Phase der Kongreßoerhandlungen vollkommen unterrichtet und wußte oayer. was Serbien dem wohlwollenden österreichischen Einflüsse zu ver-danken babe und wie cs hmgegcn ill seinen Hoffnungen, die es auf anderweitige Unterstützung setzte, Frieden und die Entsagung. Hinter den blinkenden Gehöften des Klosters öffnet fich das Thal, aber die Narenta behält ihr tiefes Rinnsal. Bald folgt das grünumsäumte und durchwirkte Dörfchen Kruscvac und bald darauf dcr weit und breit bekannte Han Solcit. wo jeder Reiscnde, bevor er nach Mostar hineinreitet, Rast hält. Eine Schale Schwarzen, einen frischen Trunk, zur Obstzeit süße Trauben oder wohlriechende Melonen — und nach einem Viertelstündchen geht es rüstig vorwärts gegen Mostar. das selbst ein Fußgänger vom Han Solcic aus leicht in drei Stunden erreichen kann. Auf nahezu halbem Wege überschreitet man auf einem schmalen Pfade das Schlundflüßchen Iafenica, das im Südwesten von Mostar, m emer Mulde des Berges Hum plötzlich zutage tritt. Zur Linken werden wieder Surfer mit ihren niederen steinernen Häuschen ficht bar. zur Rechten im Thalgrunde der Narenta ein langgestrecktes Wäldchen, in dem zwei Dörfer, Iasenica und Baöevica, verborgen liegen. Hier wird auch die Narenta ein seichtes Flühchen, und darum nehmen viele Reisende die Furth bei Aac'evica statt den Um-weg längs des Hum, um die Hauptstadt der Herzegowina so bald als möglich zu erreichen. Ist der Sommer recht trocken, dann schürzt der Herzcgowiner seine Beinkleider auf, mmmt die Opanlcn auf die Schulter, steckt sich die Pf^ rückwärts hinter den Hals hmein und schreitet muthig durch die kleine Narenta. Im Spätherbst und Frühjahr dagegen muß man sich der vorsündflutlichen kleinen Boote bedienen, die man um einige Para benutzen kann; die Narenta ist eben ein Wildbach, wie alle Flüsse in waldarmen und steinreichen Ländern. («chluh folgt.) litter getäuscht wurde. Doch selbst, wenn es nicht gälte, sich für einen so ausgiebigen und reellen diplomatischen Dienst dankbar zu erweisen, so wäre es schon in Betracht der eisernen Nothwendigkeit der Lage purer Wahnsinn, wenn sich eine serbische Regierung bei-lummen ließe, gegen eme auf Grund eines europäischen Mandates Vorgehelide, übrigens nachbarliche und befreundete Großmacht agitieren zu wollen. Der Verdacht, daß die ferbische Regierung, sei es in dieser, sei es in anderen Angelegenheiten, mit Pelagic in Beziehungen stehe, entbehrt jeder Begründung. Es gab zwar eine Zeit, wo Pelagic in der serbischen Actionspartei ein gewisses Ansehen genoß; doch hatte er dies nur dem Umstände zu verdanken, daß er als nationaler Märtyrer gegenüber den Türken betrachtet wurde, die ihn nach Kleinasien deportiert hatten und zwei Jahre lang gefangen hielten. Doch als er sich, dadurch ermuntert, auf Predigten und Schriften verlegte und in einem Anfalle von Radicalismus sogar seme Archimandriten-wurde demonstrativ ablegte, zeigte er eine so hoch' gradige Eonfusion. daß sich sogar die besonnenen Elemente dcr Omladlna der Gemeinsamkeit mit ihm enthielten. Obwol er nun in neuerer Zeit ruhiger geworden zu sein scheint und seit einigen Tagen sogar sein Ordenstlcid wieder angelegt hat, so ist es doch geradezu undenkbar, daß eme Regierung, selbst wenn sie in einem fatalen Augenblicke gegen Oesterreich in-trignieren wollte, dazu Pelagi«! gebrauchen würde. Ein Mahnwort an Italien. Durch die „Enthüllungen" der italienischen ,,Ri« forma", des Orgaiis des Herrn Enspi, ist äugen» scheinlich das Bestreben cunstatlert, den unter dem Drucke einer nicht sehr glimpflichen Prozeßsache aus dem Amte geschiedenen ehemaligen Minister wieder ans em Piedestal zu erheben und ihn so darzustellen, als bringe er die Zustimmung des Fürsten Bismarck zu „irgend einer" Anneziun am Adnalljchen Meere nnt. Seitens der Berliner inspirierten Presfe wurden nun diese Enthüllungen in mcht mißzuverstehender Weise beantwortet und die italiemichcn Anncxlonsgelüstc ganz entschieden verurthellt. Auch cm dcr „Pul. Korr." aus Berlm zugehender Brief beschäftigt sich mit dcr Zurück weisuug der italienischen Bestrebungen. In demselben heißt es: „Der Kongreß hatte nicht die Türlei auszutheilen, er discutierte nur den Vertrug von Tan Stcsano. und wenn die italienischen Bevollmächtigten dem Uu, stände, daß Italien bei diesem Anlajse zum ersten male m der Reche der Großmächte Platz nahm uud daher umsomehr darauf bedacht sem mußte, sich das Ver» trauen derselben zu erwerben, in einer allseitig aner-lailnten Welse Rechnung getragen haben, so sollten die Parteiführer doch weniger eifrig darauf ausgehen, den guten Eindruck wieder zu zerstören, welchen die europäischen Kabinette von dem politischen Talte und der Loyalität Italiens gewonnen hatten. Die jetzige italienische Regierung wird ja uirgeud uut ocn Inm-gueu identificiert, welche sicherlich lhr dle meiste Verlegenheit bereitet haben; aber man wird nicht umhm tonnen, den Umstand im Auge zu behalten, day ill Italien nicht persönliches Verdienst, noch weniger das Vertrauen der Krone und am all^luenigsten pcrjöullche Respeclabilität die Portefeuilles verleihen, sondern daß dcr Besitz eines solchen mehr denn m irgend einem anderen der constitutionellen Großstaaten von dein Erfolge der parlamentarischen Im ' ,t. Die Italiamssimi vergessen, daß die fu>, miruhl- gung des Nachbars diesem ein Anrecht aus Errichtung einer Schuhwchr gibt. Italien hat sich seit 15^ zu einem straften Einheitsstaate entwickelt, der gegen jede „regionale" Zuckung ängstlich auf der Hut i^t. Ocster» reich-Ungarn hat im Gegensatze dazu seme Startung in einer start entwickelten autunulnistiichcn Richtung gefunden, welche den verschiedensten Nationalitäten in dem starten Rahmen der Monarchie Befriedigung geschaffen hat. Die Italianissimi mögen bedenken, daß hierin eine Gefahr für Italien liegen tonnte, falls fie fortfahren, den Nachbar zu stören, der nichts weiter als ehrliche Nachbarschaft begehrt. Der „Schmerzens-schrei" von 1tt5iU ist dem freiheitlich und constltutioncll regierten Oesterreich gegenüber nicht mehr möglich, welches sich heute in dem nämlichen Maße der Sympathien Europa's erfreut, als damals ein Theil des liberalen Europa ihm antipathijch gesinnt war. Heute würde der allgemeine Unwille sich gegen den Friedens« störer richten, und die Kritik, welche die Bewegung der letzten Wochen fast in der gesammtcn europäischen Presse gefunden, mag denjenigen zur Warnung dienen, die — zu welchem Zwecke immer — sich derartiger Mittel bedienen zu dürfen glauben." Aus Rum erfährt auch genanntes Blatt, daß dcr König und das Ministerium von den Demonstrationen, welche nuch immer fortdauern, peinlich bcrüh'.t find. Das plötzliche Sinken der italienischen Funds im Auslande, welchem uffenbur die Befürchtung zugrunde liegt, daß Italien möglicherweise sich neuerdings zu einer abenteuerlichen Politil fortreißen lasse, ist den römischen i doch nicht :jg. Deutschland ,, , empfehlen n^_.......ch'st Vorsicht und Mäßigung. Der deutsche Botschafter Herr v. Keudcll ist eigens auf 4tt Stunden mil 3"" Kabinette ernstlich darum zu thun sei, Oesterreich ^ in üble Laune gerathen zu lassen. Ein Uebrigei^ insofern noch gethan worden, als die Pulizei ^ stritten Austrag erhalten hat, das Thun uud ^ dcr Flüchtlinge aus Tirol und Istrirn, welche 1^ vorzugsweise in Venezicn aufhalten, strenge zu ü^ wachen. Folitische "MeiM. Laibach, 31. Juli. Der Einmarsch unserer Truppen in Bosnien ^ zieht sich jetzt m aller Ordnung und ohne Zw^A sall. Auch bei Gradisla hat vorgestern früh ^ Uebcrgang über die Save stattgefunden, und lM jchemllch haben auch die längs der dalmatnulA helzeguwinlschen Gnnze disloeleiten Truppeil zu alH Zelt die lüllischc Grenze überschritten. Die Uirtl^ Gruppen zlchcn sich ohne Widerstand vor den ^ rückenden österreichischen HccreScolonnen zurück. ^ cmcm in den Wiener Blattern vorliegenden Telegraf aus dem österreichischen Hauptquartier hätte bei ^? Einrücken dcr Oestcrreichei m Türkisch - Brod^ türkischer Bimbajchl < Major) einen Pl utest der O? gegen die Occupation überreichen wollen, dcr -^ tuullnandierende PhUippumch soll sich aber gellis^ haben, das Schriftstück entgegenzunehmen, wuranl ^ der Äimbaschi nnt seinem paplernen Protest zuru^R Es ist nicht recht abzusehen, welchen Zweck ma^ Konstantlnopel mit einem Protest — wenn sicd/h Abgabe desselben bc.oahrhcitct — gegen eine ^ regel verfolgt, die in dem Berliner Vertrag, ^ soeben die Unterschrift des Sultans erhalle», > puliert ift. ^, DaS deutsche Voll hat im gegenwal"». Augenblicke bereits gesprochen, es hat entweder sül.^ Reaction oder für dle freiheitliche Entwicklung '^ Votum abgegeben. Nach den uns bis zur 6tU^ vorliegenden Berichten durfte die Betheiligung an Wahl cme geradezu unerhörte gewesen jem; dle^ fplltterung der Parteien ist nicht geringer — reH^ man doch nicht weniger als achtzeun FractioneN,^ fich heule untereinander bclälnpsen. Man sn^,^ halb vor , beinahe in dcr Halste allcr b>^ kreise N, , , .i nothwendig werden. Nun eN. nach dem geltenden Wahlreglrment die offizielle ^ stellnng des Ergebnisses am vierten Tage "aHizh Wahl.' also am'.'!. August. Ist cinc engere ^ u;. so muß dieselbe m höchstens 14 ^i , ichcns am 17. Angust erfolgen. Da« dci ^ tlve Wahlresultat wird also am 2l. August fM'A sein. Dcr Grundcharaltcl, der Neuwahlen n"^ '^ freilich schon nach dem ersten WahlMige eln ^ lassen. Vor allein richtet sich die Aufincr'liaulttu , das Wahlergebnis in Berlin, wo die Socialdc»wl ^ und die Fortschrittspartei sich die Wage halten- ,^, den Wahlen vom vorigen Jahre haben die 20^-^ bekanntlich im vierten und sechsten Wahlkreis s^.„cc den Sieg davon getragen. Diesmal stehen ihre ^ sehr in Frage. hl Im englischen Unterhause hat vora/nel < große Debatte begonnen, durch welche die Gladst^^ ihren alten Gegner Beaeonssield zum todten ^ He zu machen hoffen. T ^ gierungspulltit, mit w. , werden nicht von der Stimmung des Landed ^ lchel der Beifall dcr Minorität lann'darüber nicht " ^B Der Engländer stränbt sich lange, cinc niHl" hc >. Verantwurtlichleit ,', lünen. ^!^ ye ,!ltt unwlderrnsllch .> ., wie. .Ml< Uebernahme des Protectorates ubcr die asia^' dcr Fall, so ist es für ihn mit allen, "^ .,5 »' Nergeln vorüber und er vcrfulat thatkräftig ^ il" Ziel. Dcr Untersw ^ ' ,' Bunrle l"ll" ,^ gutem Fug darauf a^ . daß nie zuw" ^^ einen größeren Einstich als auf dem K^ Im Obcrhaufe standen Granville. einjl - . ^ Auswärtigen im Ministerium Gladstone, "" «449 Aaconsfteld auf der parlamentarischen Mensur. Letz. '^."chtfeltlgte seine am Samstag gegen Gladstone Wlytettn herben Bemerkungen mit den unablässigen "Mittelungen der Regierungspolilil, welche ans Klein-«X ' ^^" "üb viel besser durch einen offenen, for-l?" Tadelsautrag der Opposition erseht werden r ^' ^^ ^ Salisbury völlig ernst gewesen, als " M auf Rußlands feierliches Versprechen bezüglich "^ l""st,gen Räumung Bulgariens berief. blelbe' zu-".?' dahingestellt. Wie a'uS Konstantinopel schon "Mach verlautet. hegen die Türken noch erhebliche ^"ftl m dieser Beziehung. ^«e Italiener hätten allen Grund, ihre Auf» ^amleit mehr den heimischen Zuständen, als der lick n,""6 ber „Italia irridenta" zu widmen, die !^ lm Verhältnis zu dem geeinigten Italien in einem U«aoczu bcneideuswerthen Zustande befindet. Iu Flo ."i M"cht eine neue Bande, jene der Auontemponi. ^ Nch reden. Gesindel und Vagabunden, die von der bea ^ ""billigt mitten in der Stadt Mordthaten Hl und d,e Redactionilotale von Zeitungen stürmt, hab - "^" ^'^ Helden unangenehm geäußert ^vtll. Wi^ ^^rl die Buontemponi bei den radicalen "^"'!'gs vertreten waren, läßt sich selbstverständlich lebe t^l, ^"' ""hcthan und mitgeschrieen haben sie licki?" ..^orrirre della Sera" in Mailand verösfent-^ »olgende Depesche aus Rom vom 27. d. M.i «"tan versichert bier. Gras Robilant. unser Votschaf-tla,^^"'' ^"^ der italienischen Regierung ver« «unch mitgetheilt, daß das zwischen Oesterreich und "Mlcn bestchmde Mißtrauen erst dann aufhören wird. ^"n sämmtliche Comites der Gesellschaft ^L'Italia ,^'oenta" ausgelöst sein werden. Die Nachricht, daß ick,' Aomagna heimliche Anwerbungen stattfinden. >^u,t sich zu bestätigen." dab "^Koustanllnopel erfährt die ..Pol. Korr.". ö fischen der Pforte und dem englischen Botschafter l. bayard in diesem Augenblicke Verhandlungen jH' ocr Durchführung einzelner Bcstilnmungen der H "jch.englischci, Convention vom 4. Juni schweben. "lncntlich legt der Sultan Gewicht darauf, daß leine s^°lin im asiatischen Besitzstände der Türkei ohne t vorausgängige Zustimmung eingeführt werde. W^ Scrajewo wird der „Pol. Korr." gc° ^ ^t, haß es dem türlischen Agitator Hadschi Loja, 5^kl schon vor vierzehn Tagen tumultuarischc Aus° ^ 'Nursacht hat. die zum Rücktritte deS dortigen ^ ^lluimuandanten gefühlt haben, gellmgeu ist, die^ ^, ^"k" Ausstand des tinlischen Pöbels gegen Pijl l '^" türlisä)en Behörden zu provocieren. Der M ^^ ^^ ths'lweise der Waffen bemächtigt und 5>l/ ^^ren vollbrachten Gcwaltthätigleltcn auch die ^ Mfenvcrbiudun^ ' r.chen. Infolge dieser voll« sen. ^ ^archischcn ^ wird seitens der fried« ^tt ^ lnuhainedaillichlll Bevölkerung der Besetzung st^"uptsladt Bosnlkus durch österreichische Truppen ""»Mg entaegengcsehen. Hit» ll '^u^^n treffen Vorbereitungen, um un» tr^ " ""3 erfolgtcr Ratisication des Berliner Vcr« ^ebi i ^^" Veßarablen Besitz zu ergveisen. Zu diesem bllldi^ ^'^"' bie russischen Truppen aus der Do-"H>l 3" ""^ Bestarabien vor. Dagegen ist das ru» ^w ^ ^^u'gi>ttl!Nlsternlm damit beschäftigt, biejem — ^ "^chcn Truppen zu designieren, welche zur si^U der Dol'iudscha bestimmt sind. ! ^ ^^tiauo hat sich zur vollständig ^Nd I' ^'lqen des letzten schweren Unfalles zum ->^uiseiul)ulle iu d,e Uuigebuilg von Pltesti begeben. Ga^esneuigkeiten. tepi^ (Kaiser Wilhelm in Teplitz.) Nu» ^Ug. , ^ I"ll. wiro der ..Presse" geschrieben: „Den hahf,, " .welchem der Kaiser von Deutschland ankam. Russia "" ^^^ ^^ österreichischen Staatsbahn bis Tfpli^ ""d von da weiter der Direktor der Nnssiq-^?r V ^"h"' li Emperger. geleitet. Der (' ltts. ^, '^ ^'l'l-stsllt worden. Der Marstall ö.. ^.... bit ^ ^. sind bereit» angelangt, und auch äffest/, .....' "^r fiir den Hofstaat eingetroffenen l'chen Vl>^"^ h^utc besorgt Anqrenzend an die kaiser« line 5,^"h"z'mmsr wurde die Telearasenleitun^ und ^" d,s.j ^^^ etabliert. Der Badeort wimmelt bereits ?""«rg"lw''"''" Persönlichkeiten, worunter viele HVHcre ^>r ^„^ ^^r nuch an Oeheimpolizisten fehlt es nicht. ?helic>,,, , ""^ '" ^^ Nähl des Herrenhauses D,e ^hn'li «t? 6"ls>"ll>". nach welche», die Fenster de» ^rt. ,^'^ Aussicht gewähren, winden wesentlich red,,. ?^lill„„ "^ Terrain im Harten dem promenierenden ^tb erwa/l'?'!"'^" ^" ^^»ch des russischen Kaiser« ^lchf ^^ " ' >o äußern sich weinasten» vl'rnel,me Rusjen. >llen. D. u^'^t """ Pcts^l'.„a ''> Gel "^" ^'ll^lm vmerst .. »Men n>^ ^" benlt. so werden die Bejuchc der ^°che dez ^ )^"' Herrschaften kaum in der ersten /tsstch,,na'''"'''^ns) Dollars (IM/XX) st.) g. . id Derselbe fendete kürzlich an die Silberwarenj^llunlen Tiffany u. Eomp. in Newyorl eine riesige Quantität Silbererz aus seinen Minen. « m für seine in Paris bekannte Gemnlin ein ^......^elscservice her- gestellt werden soll. Das Service wird aus ll>0 Stücken bestehen und '.jl'.OOlj Dollars losten. — (Eine GesänaniSszene) Der Direktor Vcl, mit gespaltenein Kopse tol! "^ hatte auch der unglüä, , . H ein sehr junger Mann war, semen Geift ausgehaucht Es war ein ausregender Anblick, den Mürber und sem Opfer auf einem llemen »taume ruhig nebeneinander gebettet zu fehen — sReclcime.) Folgende etwas kühne Reclame hat der >o der neuen Oper zu Pompeji in das englische ^.,......^ latt „Theatre" einrücken lassen: „Nach einem Zeitraume von mehr als llM, Jahren wird das Th< ',r Stadt — Pompeji ^ , " l,a del !l'" wieder llussselhsin weide» >r, die Fortdauer der meinem »5 QumtuK Martiu« s/l, v. Chr.!) grjcl,...!............ .....^ sür m,ch ,n Anspruch zu nehmen und dari dem verehrlichrn Publikum die " ' ' ' ü. daß ich mich mit allen Kräften best. seltenen Eigenschaften, die jener wähnnd seiner Lcltung bewährt hatte, mir gleicherweise zu eigen zu machen," fokales. Eanitätsmahregcln. ! Das N- ' '' ,„,. 'heiten in t ?' ! scheinen, durch welche die 6,1- ! heilen so wie im Aalle ihres v...^>...>^" . . ^....... Verbreitung im Inlande möglichst verhmdert werden ollte. In esster Beziehung wurden aus Grund des Ergebnisses der infolge Minifterrathsbeschlusses und der zustimmenden Erklärung der lön, unaunschen N? gierung gepflogenen Berathungen bei Epidemielom mission an die Länberftellen in Galizien und der Vu-lowina die entsprechenden Weisungen erlassen, an den direkten Verkehr mit dem verseuchten Ausland vermittelnden Einbruchftationen s die sich aus Personen und deren »cken haben, eingeführt. Frachten. Personen» und <^ > wagen, Bllhnhofslollllltäten ic. rücksi^"'^ '^— ' Haltung und Desmfection einer ! wachuna. unterworfen und rücks,chtllH 0!L Aerllyisl auf den Donau- und Save-Dampfschiffen von der lön. unganschen Regierung gleichfalls analoge Verfügungen getrosten. Um über den Ausbruch und Verlauf epidemischer Krankheiten in den emzelnen Venval^ > - ^ < laufend Kenntnis zu erhalten. w„ Einfendung der 1 l' und für den ssall. , 5 bedenklichen Umständen auftreten sollte. l»e sofortige Berichterstattung im telegrafischen Wege. Um im Falle des Ausoruches einer aus den Ländern des Kriegsschauplatzes emgesch!« mie dlesclbe rasch zu unterdrücken und Verbreitung zu Hinbern, wurde vor l. ' die Nothwendigkeit der möglichst vollstänoiyc.. ""i der Kranken hingewiesen und zu dem Ende dere größeren Ortsgemeinben auscMagen. auj oil zur rechtzeitigen Unterbringung und Verpflegung solcher Kranken geeigneten Viäumlichlelten Bedacht zu nehmen und die entspr<^üd«, Vorkehrungen l>, trsf^,. Da alle "gen. dem an» steckender Hlcml^tillii Einhalt zu thu,,, ,l^, ,»i sind, wenn Nicht von vornherein, den elementarsten Hygienen Anforderungen entsprechend, den ' inßsfton» die zu ihrer Entwicklung und Vei^ , ^u» g«lftige» Bedingungen entzogen werden, so wurde die Aufforderung den Gememden, die sorgfältigste ^. > ^'-^ nach jeder Nichtung. insbefonbere aber inl Ortschaften und Wohnungen zu pflegen. ve,l Hiezu sei die ausgiebige Nnwendung l lichen Mittel — Wasser und Luft - am zwecktnen-I,^s>n,!, l s,,!, >>,ili <'3 ,,iill>ia wäre, durch P^s^lissünH l itel die finanzielle ! soi^uzilii I'i< Nichten zu wollen, so müsse dol , daß sie leinen für ihre Entwicklung uuuN'^eli Av^rli vor» finden. D«es werbe durch die Beseitigung der ^n!» nisherde. be« Schmutze» und Unrathe» v^ ' als durch die Einwirkung auf dieselben u.^ <^»» lnsectionsmltteln erreicht werben. Da sanitäre "' n weit eher Ersolqe haben, wenn bei der B g die Ueberzeuguna 'hrer Nühlichleit und Aolywrtwlglclt e»ne möglichst allgemeine wird. als wenn dieselben durch dc>5 ^".,,„.5. weise Einschreiten staatlicher Organe di werden, so wurde die Erwägung an' ------ sich nicht empfehle, ,n Gemeinden, , Bildungsgrade der Bewohner eine enpl lynche ^ ll',< :»' erw^ilsn WN75, insbesondere in d»-n ! en. d« Al l den gäbe zn, ^> diesen Komm, Was dl Nil>,ii,is, vDn. ^.........-^...... ,.......... __............., !>re in den gröheren anbelangt, so hat die brackt. i^ ch bereits seh« ^ läßlich der >'. ! de« f> ^2 der Eyoleraoe, l«7'^ in vielen theilen l . ,<..l.^^ ,l.^f Commissionen bestellt wurden — (Stipendien des Veamlenverej n e? , Der erste allgemeine Veamtenoerein ber bs ungarischen M">>l^>s w,rd. wie ,n srüheit,, ^,^ ^>, auch für ba» Itt7>lll. Nach einer aus Valenciennes eingelangten offiziellen Nachricht ist der Strike in Anzin beendigt; nur m zwei Gruben dauert derselbe noch fort. Die Truppen ziehen sich zurück. Telegrafischer Wechselkurs vom 31. Juli. ^. Papier-Nente «4 — - Zilber-Nenle 65 6.',, ^ ^ Rente 74' ^ 1860er Staats^AnIehen >'-. - «anMU »23. Kredit-Actien 262 25. - London 114 60. - «U 100 15. — K. f. Mlinz.Dusaten 5 41. - 20.FranlcN'V^ 9 19. — 100 Uteichsmarl 56 60. Wien, 31. Juli. Zwei Uhr nachmittag«. (Schluß^ Krcditactien 262 20. 1860er Lose -'—. 1864cr Loic '" österreichische Rente in Papier 64 -. Staatsbahn ^ Nordbahn 204 50. 20.Franlenstücle 9 19'/.. unaar. Krcdi"', 234 25». österreichische ssrancobanl —'—. österreichische K"«"^ N4 70. Lombarden 76—. Unionbant?5 —, lllolidactien.," türkische Loic 26 -. Commnnal-Anlehen 92 60. EgYP'^ Goldrente 74 20. ungarische woldrcntc -'—. Äuhig. ^^. Angekommene Fremde. Um 31, Juli. Hotel Stadt Wien. Honig, Noual. Kslte.; End, Händler; .Kary. Reis,; Meudcz sammt Tochter und> Wien. — Dich Anna, Private. Klagenjurt. — M'^> Siofol. — Stein. Kfm.. Berlin. «^ Hotel Elefant. MatheS, Hotelier. (Mi. - Voncelj < ^, Eisncrn. - Müller. Kjm.. Ellieifcld. — Mayer, ^ Duschcnel. Reis., und wrok, Lehrer. Wien. - »'^ Kfm.. Warasdin. - Kuller, Beamter. Natschach. Hotel truropa Hild. Obcrlieut, Innsbruck. ^ «aierischcr Hof. Kanz. Eparlasse Adjunct, und hcydW (5olcl u.. Beamter. '.'"" M<.n, — Arnheim. V°u""^ Briinn, lan^fehrermeijtcr, Serajew^' Pichlrr, ^., , ,,, .lirlujch. sslitsch. ^^^^, Meteorologische Beobachtungen in Laibaä> - "§ ßsi iI ' 2 3 5^ "^ÜlMq. 7.l:l-42 ^-14 8 SÖ. schwach heiter st-l0 :N. 2 „ N. 731-56 4^2-4 NO. schwach heiter «ms v , Ab. 7:t2 60 ^-18 2 SW. mähig bewüllt Ich heiter taaSübcr wechselnde Vew^V abend Das Tagesmittel der Wärme -s- l" um 1 <»' uiiül ocin Normale. _______________^^ iUcrantwoillichcr Redacteur: Ottomar Vambell^ Tiesqcbeugten Herzens geben die Wesf,»^!"' R die betrübende Nachricht, dasz es l»ott den, 'Ul > mächtigen gejallcn hat. ihren so innig gelnü^l > ! Vater, bczichungslucljc Bruder und Schwager, ^.^n" > August Traun, > Handelsmann, > ! „nss, li'iqsren Leiden, »"''l^!',» n'it den heiligt > ! iincnten. hexte ' Uhr im 74 ^ . ,<^ in ein bcssen, ^, is>^is«>, ,,i< ,> W , Da« Leichenbegängnis jn > 1,?l!im>sl d. I. um Alten Marlt nach dem i>r,cöhojc zu ! stNtt werden in der Stadtpsarl' tirchr ,i wcroen, Tl>. ll>c>»c>c ^cidllchcnc wird dem jrommcN Andcnlcn cmpjohlen. iiaibach am .'«). Juli 1«7«. ^iasir Traun, Tochter Maria Unterladftatlcl' ^,!nl>,!-s,r,m!lt>ll Ialob Traun, Atnwsnt. ^a»"^ Traun, Plll'aüer: Anna ,^l s l, Obeljüia!'^ ^i' > und Heinrich llntcrladftnttcr, Tchlliaqcr ^ud«v>>c » Traun, ^»lnuäsic-nil, W ^l^sot'^H'l^xt' si^en ^» Ilili G«ld War« Papierrente........6410 S4 15 Silberrente........Sd'.X) 6s — «oldrent«.........7420 74 N Lose. 183»........320— 324 - . 1854........109 10'.) 2^, . I860........113 50 113 75 . I860 (Fünftel) .... 122 122 25 . 1864........142 75 143 - Ung. Prämien»««!.....83 50 84 - Kr«dit.Ü.........1s2- 162 25 Rudolfs-L.........1450 1475 Prämienanl. der Gladt Wien 92 50 92 75 Donau-Reaulitrungs.^ose . . 10450 104 70 Domänen«Pjandbiits« . . ^g^ 1^950 Oesterreichischc Tchahsch«ine . 98 50 99 -Ung. bperz. Goldrente . . . 90 gz »0 95 Ung. Elsenbahn-Änl.....z^25 10250 Una. Schaßbons vom I. 1874 113-za 1137l» llnlehen der Stadtgemeind« Wien in V. V......,ü-2ü »5 b0 «r»»»«»tl ,fter «ahn . 13.....540— 542 - ll. ^ucitbahn . . . I01 .'.<» >21 — R »l.......12.'. - 12550 SllNiK'Nsüin .... 262— 2l»2K0 Zildbahn . ... 7? 50 7775 T!) ' "' '........198 - 200 - l! Verbindungsbahn 95 95 75 Uli^....,^. ^ordostbahn . . . 124 — 124 50 Wiener Tramwau-Wesellsch. . 15« 50 15? — Pfandbriefe. Ullg.öst.Bodentieoitanst.l!.Vd.) 106 25 108 75 ^ » » ( l>n . . . . 88.'.0 «875 G., < B , 1. (tm 100 50 100 75 Oesterr ÄordwestBahn . . 86 50 ^i ^!sl,s»l,.irger «nl>n , 6!»'b<1 ,,^ .hn I, Em , l/»«^ ,.,!<'' ,, » 3'/. . . Ill' ^ ^ 5'/....... 95 ^<- Südbahn, Von»...... — London, l . ^ .1 .... "4?" '^ l llondon, lange Olcht .... l>4A pl>-Pari«..........45 ?5 Gel»i«rten. ^ ' ' ' . . » fl. 44 tt b p zo - . 9.19'/..". .........-h«- .. 7.^ ^ vaüsnolrli, , . 56 ^ 70 » "" " gO ' Silbcrguldcil . . 100 , 1b , 1^" " llt!""^ K' lmdentlan .., ^' . Vri» ______,a: «eld ,' ". .lS^