Hrj>my,lrano»s-Prcisc: Für Laibach: . . . 8 q. 4g » M?« - - . i ^">ähijg. . . 2 „ I» . ^ . 70 . Mi- der Post: . . . i, s!. - k. . . . s . ,->» . - '! > jährig. . . , . 7» . ^rr z-kivunz i«, Hao, vierl-l- ^i:iz W!- ., «„„MS » kr. ^ ^uniiü?rN K k. Laitrache ^kpedürnu nnd Znscratro 6nrccri«: Aengreijr'Iay 81 (Buül)andU:r z von I. v.Kl^i::ma»rLF. Bamberz). Znscrtionspreise: ffür die eirnl.'.ltige Perilzcile L kr bei zwern'.a.'iger Cinsrdalsung L 5ki kreinia! » 7 kr. Ilr,^rnone»:e.nr'-l jedesmal 30 kr. Hei lj,llherc:! Iuicraren und öfterer L'.nschi'.rtnng entspreSender Rabatt. Anonime Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. 79. Montag, 8. Apnl 1872. — Morgen: Maria Kl. 5. Jahrgang. Die Sozialdemokraten in ihrer Blöße. (S»luß.) Wenn die ziemlich, harte Verurtheilnug der bei-de» ersteren nicht den kleinen Menschen, die weder durch Charakter, noch durch geistige Begabung her-»vrragen, durch daö ihucn aufgezwungcne 2>iärtir-thum einige Bedeutung verleihen würde, man könnte zufriede» sein mit dem Ergebnisse des Prozesses, der das Schreckgespenst der „Internationale" in seiner Mtternackte» Jämmerlichkeit enthüllt hat, gegen ^ «och unlängst alle europäischen Staatsmänner Mizen nugeheueru Polizeiapparat in Bewegung I^etzt. kvs^jchc Eüthülluugeu über das innere Treiben °er Gesellschaft geben namentlich die zur Vorlesung ?.a»gtc» Briese der Parteiführer. Neben blutrün-^ weltzcrstörende», kapitalsressenden Fräsen kehrt ^ ewige Refrain wieder: kein Geld! kein Geld »"k Erhaltung oder Gründung der Parteiblätter, ein Geld zu Agitationen, zu Strikes, zur Uuter- I tzun.g Familien der Verhafteten. Und doch belügt un">cr wieder über die furchtbare Macht ^^^°^>'he!t der sozialistischen Partei. Unge-S y c..i,li,o >c„ ,tehc» bereit, um die Reiche zu zer-uuimern, die bürste» zu morde» oder zu verjagen, besitzende Bürgerthnm in Stücke zu haue», das ^igcnthum an sich zu reißen, die „rothe Universal' Republik" oder die „Vereinigten Staaten von Europa" ^szurichteu. Und dabei kein Geld! Eins von beiden; D die Millionen bestehen, danu müßten die auch" Geld slrotzen, wofern jedes Aiitglied ^ Kreuzer täglich beisteuerte; oder die für ^0"^ bestehen nicht oder haben nicht soviel Herz Und v um Kreuzer zn opfern, lcer^ ^ Furchtbarkeit der „Internationale" ist ei» Arb' Wollte mau ferner den Briefen der f^ ^rsührcr l)laubeu, so wären alle miteinander kövs übergeschnappt, Perrüther oder Dumm' >"uuut und sonders unfähig und uu-jj» den» von solchen gegenseitigen Schmeicheleien ?lrb ^ Briese. Also solche Subjekte sind die G-,-.b?"'si>.hrcr von Profession nach ihrem eigenen rat doch wollen, sic es übernehme», das >c Gespenst zn popularifircn! Ariie't"^Interesse endlich ist es für unsere Arbeit erfahre», daß das Gewerbe des Lehr- ^g,"^eus ei» zünftiges geibordeu, das feine Ma,,',, "ud Äieistcrjahre hat, das seine» Mni.'hclde . / recht nährt. Die sozialistischen Für 'n? > .ziehen ihre sogenannten Meilengelder. banale, rednerischeu Kunststücke, für die Ele»'^ ^7 ^"Nvortc von Krieg dem Kapital, von Ski ""o Bedrückung der Arbeiter, von den weißen sic in Arbeit und dergleichen, die loslegcn. heischen sic dic ÄuS-Gantler un^^>°^"" vorhi»ci». Die sozialistische» New , ,^!'°^'°lbcr werde» km.stgcrccht Hera»- W°M P° d°> M.m' ,id-„> Ull,«. Hai,!- eigentlich der Herr der Welt, er derer H"lpruch auf das Eigeuthum an- -- "nrche.i ""d Mrsten, Adel nnd bc-I^cude Elasten vergehe» vor Angst „,.d erwarte» den Tag der Vergeltnng, an dem sie für den verübten Raub an der Gesellschaft büßen werden. Die ungezählten Millionen warten nur auf den Moment, wo genug Geld üi den Kassen sein werde, um loszuschlagen uud die Acbeiterrepubtik ausznrichtcn." Es ist traurig, daß cs noch Leute gibt, die sich durch solchen Bombast bethören, die sich ihren sauer verdienten Groscheu durch arbeitsscheue sozialistische Schwindler uud Taschenspieler von Profession herauslocken lassen. Politische Nlulüschmr. Lllivach, 8. April. Inland. Die czechischen Organe haben vollauf zu thun, den schlimmen Eindruck ab;nschwüchen, den das Unterfangen mit dem Kossuthkultus im eigene» Lager wie iu hohen Kreise» hervorgerusen. Während die einen die Meldungen ungarischer Blätter dementiren und die ganze Berschwörungs-fahrt als Geschäftsreise hinstellen, nehmen andere den Anlauf, die Kofsulhsympathien zu rechtfertigen, zugleich aber auch dieselben als ungefährlich für die Monarchie, ja als ganz harmlos darzulegen. Selbstverständlich geht eine Fluth von Schimpfwörtern über die Tagesblätter nieder, welche so rücksichtslos waren, die Fäden des geheime» KoniplotleS ans Tageslicht zu zerren. An eine Verschwörung, an einen Bund mit Kossuth haben die erzloyalen Cze-chen nic gedacht. Sie wollten einfach dic Sinnes-umkehr Kossuth; koustatiren, der aus einem sündhaften SauluS mm ein reuiger Paulus geworden, und diesem „geläuterten" Kossuth galten ihre DaiM uud Sympathicbezeuguiige». Allen Meldungen zufolge darf man, ohne Optimist zu sei», sich der bestimmte» Hoffnung hingcbe», daß die Feudalen durch ihr maßloses Gebahren sich selbst am empfindlichsten geschadet haben, und daß sid heute nicht wciiig darnm gäbe», wen» sie die un-hciniliche Waffe des Güterankaufes und der Güter-Übertragung, die sich nnn gegen die Erfinder kehrt, lieber gar nic in die Hand genommen hatten. Ganz entrüstet über dic hohc» Preise, welche die Verfassungstreuen für die vou ihucn angckauflen Güter bezahlte», frage» „Nar. Listy," wer nms Himmels-wille» zu alledem daö Geld hergebe? Es war cben eine kolossale Ungeschicklichkeit der Ezcchosendaleii, den Wahlkampf a»f das Gebiet der Kapitalökvnknrrcn; hinüberznspiele». Eiu Blinder hätte vorausseheu könne», daß auf diesem Wege den Herren Ezechen, deren Patriotismus uur bis zum Geldbeutel und nicht weiter geht, der Athem jedenfalls früher aus-gehen werde, als ihre» verfassnngstrenen Gegnern. Die Petitionen rnthenischer Gemeinden gegen die Landtags-Resolution haben lant Mitthei-inng des „Slovo" znnächst den Zweck, die Negierung zur Auflösung des Landtages a»znspor»e». Sollte die Regierung — läßt der Krakauer „Czas" sich veruehmeu — wirklich mit dem Gedanken nmgehen, dc» Lemberger Landtag anfzulöse», so wäre dies ei» klarer Beweis, daß sic ciacö Wahlsieges in Böhme» gewiß ist uud zwei Fliege» mit einem Schlage tödten will. Wie gemeldet wird, vertritt daö ge- nannte Organ polnischer Hochtories die Ansicht, daß die Auflösung des Landtages Gali;!en noch keinesfalls nöthige» würde, die Oppofitionsfahne aufzu-hiffe». Ueber die Schließung des ungarischen Reichstages verlautet schon in bestimmterer Form, daß sie noch vor Ablauf der gesetzliche» Frist erfolgen werde. Der deakistische Wohlfahrts-Ausschuß soll in dieser Aagelegenheit ei»e Konferenz abgehalten haben, an welcher auch Deak und die Minister Lonyay und Kerkapolyi theilnahme». Jedenfalls müssen schon die nächsten Tage hierin eine definitive Entscheidung bringen. Inzwischen nimmt die W a h l b e w e g u n g für den kommenden Reichstag ihren lebhafte» und ungestörte» Fortgang, da bei der Ausschreibung von Neuwahlen besonders darauf Rücksicht genommen werde» soll, daß sie »och vor de» Ernte-Arbeiten vor sich gehen können. Auch die serbische» Nationale» in Ungarn haben bekanntlich wegen Vor-berathmig zu de» Reichstagswahlen eine Partei-Konferenz nach Groß - Becskerek einberufen. Die „Zastava" pnblizirt nuu einen Aufruf, iu welchem sie alle „Brüder Serben" der Bacska und des Banats» sowie der Banater Militärgrenze, welche nach ihrer Provinzialisirnng ebenfalls iin Pester Landtage vertrete» sei» muß, aussordert, an dieser Konferenz mit;ur»khe». Es sott dort entschieden werde», ob dic Serben sich a» de» Wahle» bethcitigc» werde», aus Grundlage welchen Programmes dies geschehen müsse, uud i» welcher Weise sich die Partei orga-»isireu soll. Ausland. Der deutsche Reichstag, der heute zu seiner dritte» Session zusammentritt, wird diesmal nicht vom Kaiser Wilhelm in Person eröffnet werden sondern im Anftrage desselben voin Kanzler-Fürsten Bismarck. Der Kaiser ist eben »och immer leidend. Die Verlobung des Königs von Baier» mit der ältesten Tochter des Prmzen Friedrich Karl scheint nun erwiesen. Die klerikale baierische Presse beschränkt sich in stiller Wuth darauf, die Thatsache mit ziemlich ungläubiger uud sehr verdrossener Miene zu registriren; doch werden energische Klage- uud »nd Alarmrusc wohl nicht lange auf sich warten lasse». Nur wer sich der Sehnsucht erinnert, mit der seinerzeit nach eiuer „katholische» Königin" gerufen wnrdc, wird sich den Schrecken und die Enttäuschung dieser Partei vorstelle» kömie». Es kommt hiebei in Betracht, daß Baier» seit seiner Erhebung zum Königreiche, ob zufällig oder aus Rücksicht auf seine Eigenschaft als paritätischer Staat, noch keine katholische „Laiidcömntter" besessen hat. Und nn» soll wieder eine Protestant!» kvmmcn — cS ist für die Frommen und für die Reichsfeinde zum verzweifeln! Der letzte Abschnitt der Session der sraii-zöschc» Natio»al-Bersamml»»g hat, vom Standpunkte der Landesnitcressen ans beurthfilt, viel weniger nnd minder Gutes ;u Tage gefördert, als man zu erwarten berechtigt war. Gesetze von allgemeiner, weittragender Bedentnng kamen diesesmal nicht zu Stande. Das ne»e Gesetz über die Haiidclsmarine und dic Kündigung des englisch fraiizosischen Han- delsvertrages warm wohl die hervorragendsten Lei-§ stungen der Versammlung, und diese gingen erst nach einer langen Reihe von parlamentarischen Stürme» durch. Dazu kamen noch die Annahme gewisser, zum Theil sehr unpraktischer, zum Theil sehr unpopulärer Steuern und die Feststellung des ^ Budgets für 1872. Die übrige Zeit wurde iu unnützem oder geradezu schädlichem Parteihader vergeudet, und die wichtigsten oder schwierigen Fragen, wie das Unternchtsgesetz, das Armeegesetz, die Rohstoff-Besteuerung, die katholischen Petitionen, die Le-franc'sche Preß-Novelle, sind auf deu Wiederbeginn der Session oder gar auf unbestimmte Zeit hinaus verschoben worden. Der Permanenz-Kommission scheint sich gleichfalls kein besonders fruchtbringender Wirkungskreis zu eröffnen. Vorläufig scheint sie dazu auserkoren ;u sein, die in der Nationalversammlung selbst noch nicht zum Durchbruch gekommenen rhetorischen Offenbarungen des Herrn Thiers über innere, auswärtige und noch einige andere Dinge mit mehr oder weniger Andacht anznhören. Von den vierhundert Deputirten, welche am! Dienstag in Spanien zu wählen waren, werden, — so glaubt man in Madrid annähernd schon an-nehmen zu können — 250 bis 270 der Regierungspartei, 130 bis 150 den verschiedenen oppositionellen angehörcu. In der Hauptstadt Madrid selbst hat die Regierung eine entschiedene Niederlage erlitten. Die Ruhe ist seit dem Intermezzo von Granada nirgends ernstlich gestört worden. Zur Tagesgeschichte. — Vor dem Wiener Landesgerichte stand jüngst der erhebliche mexikanische Oberst Bela Estvan aus Siebenbürgen, eigentlich Heinrich Peter, der Sohn der Oebstlerin Anna Peter anS Wien, Schönsärbergeselle von Profession. Die ganze Lebensgeschichte des Abenteurers § bis zu seinem Erscheinen iu Mexiko, auch seine Eigenschaft als österreichischer Offizier ist erdichtet. Der des Betruges Angeklagte tauchte zuerst 186b als angebli-cher Korrespondent des „New York Herald" in Mexiko auf und spielte bald eine Rolle als Chef zweier kaiserlich mexikanischen Bureaux (in Washington und Mexiko) „für d-e amerikanische Presse." Seine Geld-sorderungen kehrten so ost wieder, daß das Ministerium des Aeußern in Mexiko sich genöthigt sah, alle Zahlungen an Estvan einzustellen. Dieser galt auch bald sür einen Glücksritter, der nur die mexikanische > Regierung auSbeute» wollte. Bis zum Jahre 1867 ^ bemühte sich Estvan durch seinen Sekretär Moreau oder DiezielSkv vergeblich, seine angeblichen Geldforderungen an die kaiserlich mexikanische Regierung durchsetzen. Endlich im Jahre 1867 tauchte Estvan in Wien aus und bezeichnet die angeblichen Forderungen an die mexikanische Regierung als persönliche, gegen den Kaiser Max selbst gerichtete, in einem Promcmoria an deir Erzherzog Franz Karl. Er erzählte aus naheliegenden Gründen seinen Gläubigern, Kaiser Max persönlich habe ihm eine Subvention von 80.000 Dollars garanürt. Estvan erfand für seine Zwecke die Fabeln, er sei mit einer geheimen Mission zur Kaiserin Charlotte u> mittelbar vom Kaiser Max betraut wordeu; habe eine zeitlang die Geschäfte der Ge-sandtschast in Paris besorg, rc. Natürlich erwiesen sich alle diese Angaben, darunter auch der persönliche Ber-kehr Estvan'S mit Kaiser Max als erdichtet. Der Angeklagte hat mit Hilse dieser Erfindungen bei 30 Per-sonen um 103.000 fl. beschädigt. Er wurde zu sechs Jahren schweren Kerker verurtheilt. — Aus Linz schreibt man der „N. Fr. Pr." unterm 4. d. M.: Dr. Hans Kudlich hat die Einladung des liberal-politischen Vereins sür Ober-Österreich, bei seiner Durchreise durch Linz einer Ver-einSversammluug beizuwohnen, angenommen und an den Schristsührer de« Vereins ein Schreiben aus Fluuteru (bei Zürich), ddo. 2. d. M. gerichtet, dem folgende interessante Stellen zu entnehmen sind: „FürS erste Ihnen und den übrigen Mitgliedern des liberalen Vereins meinen herzlichsten Gruß und meinen Dank dafür, daß Sie sich noch immer meiner und meiner ^ früheren politischen Thätigkeit so freundlich erinnern! Ich bin über die vielen Beweise mir entgegenkommender Theilnahme sehr überrascht; hatte man mir doch immer berichtet, das sogenannte „tolle Jahr" sei total vergessen und mau liebe es von keiner Seite, daran erinnert zu werden — was mir, nebenbei gesagt, immer als psychologisches Räthsel erschien; denn das österr. Volk hat in seiner ganzen Geschichte kein ähnliches Jahr aufzuweisen — keines, das an Wichtigkeit und Merkwürdigkeit dem Jahre 1848 gleichkäme. Nun komme ich nach langer Abwesenheit zurück, nicht in der Absicht, meine Person zum Gegenstände besonderer Ovationen machen zu lassen, sondern meine Verwandten und Freunde, so viel von ihnen noch übrig ist, nochmals zu sehen, das mir noch immer theure Land zu besuchen und mich mit eigenen Augen zu überzeugen, ob die Saat des Jahres 1848 Früchie getragen hat, oder ob unter den Hufen der Rosse der Reaktion all die zarten Keime vernichtet worden sind. Ich wollte mehr beobachten, als selbst beobachtet werden. Allein ich begreift, daß ich auch den Ansichten derer etwas schuldig bin, die nach uns den Kamps gegen Reaktion und Verdummung mit Eifer, Ausdauer und hoffentlich mit mehr Glück und Ersolg sonsührten. Wenn Sie also glauben, daß es der Sache, die Sie in Oberösterreich vertreten, im geringsten etwas nützen kann, wenn Sie einen allen Kämpfer von 1848 den Ihrigen präsentiren, so will ich gerne meinen persön-lichen Geschmack Ihren Ansichten nnterordnen und bei meiner Durchreise durch Linz einen Tag der Förderung der Freiheitsbestrebungen im schönen Oberösterreich widmen." Als Tag der Kudlichseier ist vorderhand der 28. April bestimmt. — Die in Antwerpen erscheinende „Schelde" bringt einen Bericht über einsnrchtbareS Erdbeben, das auf Mindanao, einer Insel der Filip-pinen-Gruppe, stattgesunden und deren Hauptstadt Cotta-Cato dem Erdboden gleichgemacht hat. Um 6 Uhr Abends erfolgte der erste heftige Stoß, dem unterirdisches Donnerrollen voranging, die Erde wogte wie die Wellen einer hochgehenden See; zwanzig Minulen später hatte die Stadt zu existiren ausgehöri. Gleichzeitig brach ein furchtbares Gewitter ans; das Donnerrollen war wahrhaft belaubend und Wolkenbrüche überschwemmten die Gegend. Unter so furchtbaren Umständen leistete die Garnison wahrhaft erstaunliches. Sie brachte zuerst die Schwachen und Kranken aus den Privaihäuser» und dem Spitale mit Verachtung jeder TodeSgesahr in Sicherheit nüd hatte dann in ! unglaublich kurzer Zeit im Freien ihre Zelte ausge-> schlagen, um den Obdachlosen Unierkuust zu schassen. Aehnliche Hilfe wurde auch seilenS der Bemannung zweier Kanonenboote gebracht. Die Erdstöße und Erschütterungen wiederholie» sich bis zum nächsten Morgen noch sechs mal und vollendeten das Werk der Zerstörung. Mal- und Provinzial-Angelegenheitcn. Xolal-Chronil. — (Pro bewah leu.) Bei der am letzten Samölag stallgesuiidencn Prvbewahl des zweiten Wahl-körperS sind als Kandidaten sür die bevorstehenden Gemeinderaihswahlen die Herren: Pros. Raimund Pirker, Dr. Josef Suppa n uud Ingenieur Franz Ziegler ausgestellt worden. Mtt der heute Abends 7'/, Uhr stallfindenden Versammlung des dritten Wahl-körpers sind die diesmaligen Probewahlen beendet. — (Die gestrige Versammlung der Theaterfreunde und Logen besi tzer) nahm zunächst den Rechenschaftsbericht des Theaierkomitee sür die Saison 1871/72 entgegen. Derselbe wird bcninächst ausführlich veröffentlicht werden und wir entnehmen demselben sür heute nur die erfreuliche Thalsache, daß es dcm Komitee Dank feiner Thäligkeit und Umsicht ungeachtet der sehr bedeutenden Leistungen, die zu er. süllen waren, gelungen ist, seine Rechnungen mit einem Kasfareste von rund 900 fl. abzuschließ n. Was die nächste Theateisaisou 1872/73 beirissi, so lagen außer den von uns bereits erwähnten Offenen der Direkte-ren Dorn, Kotski und Walburg auch noch ein viertes von Dir. Rosenfeld in Marburg vor, der sich in einem gestern an das Komitee eingelangten Schreiben gleichfalls zur Uebernahme der Direktion pro 1872/73 bereit erklärt hatte. In der hierauf geführten Debatte machte sich vor allem die Ansicht geltend, daß wo möglich auch auf die Herstellung einer Oper Bedacht zu nehmen sei. Allerdings waren in der Richtung die Erfahrungen der beiden letzten Jahre nicht besonders günstig, allein dies lag in einer Reihe zufälliger Umstände, und gelingt es einer soliden Direktion, eine lüchtige Operngesellschaft zufammenzustellen, so wird diese sicherlich nicht nur die eigenen Kosten decken, sondern dem ganzen Unternehmen eine sinai^zielle Stütze bilden. Auch ist zu bedenken, daß nur sür den Fall der Herstellung der Oper auf ein ausgiebiges Sub-fkriptionsergebniß gerechnet werden kann. Von diesem Standpunkte aus müßte daher vor allem das Offert des Herrn Koirki in Betracht gezogen werden, da dieser Unternehmer allein sich bereit erklärte, auf Verlangen auch Opern zur Aufführung zu bringen. Herr Kotski b.'gehn für diesen Fall außer den Theater-sondslogen und einer Subvention von 3000 fl. (wofür er gleich den übrigen Offerenten Operetten, Posse, Schau- und Lustspiel Herstellen würde) noch eine Mehrzahlung von 1500 fl., ein Beirag, der bei den bedeutenden Kosten, die eine gute Oper jedenfalls beansprucht, als kein übertriebener bezeichnet werden kann. Von mehreren Seiten wurde auch die Frage angeregt, ob nicht für Opernvorstellungen sich ein permanentes Enlröe von 50 kr. empfehlen würde, wogegen vielleicht die Subvention um einen angemessenen Betrag vermindert werden könnte. Schließlich wurden eine Reihe von Anträgen angenommen, denen zufolge das Theater-komittz ersucht wird: Auf das Zustandekommen von Opernaussührungen hinzuwirken, beim hiesigen LandeS-ausschusse die Verleihung des Theaters für die Saison 1872/73 an Herrn Kolski zu befürworten und die Entr6e'S bei Opernvorstellungeu in Erwägung zu ziehen. — (Generalversammlung des Laibacher Turnvereins.) Samstag fand die diesjährige ordentliche Generalversammlung des Laibocher Turnvereins statt. Sprechwart Dr. Stöckl begrllßtr die Versammlung mit einigen warmen Worten und forderte sie auf, jeder iu seinem Kreise das Turnwe-seu zu fördern und so das Streben des Vereines zur Ausbreitung des TurnwcsenS zu unterstützen. Der sodann vvm Säckelwart A. Cantoni vorgetragene Rechenschaftsbericht konstatirt einen Kassarest von 15 fl. 65 kr. mit Ablauf des Vereinsjahres 1871. Wir entnehmen dem Berichte, daß der Verein im vergangenen Jahre einen eigenen Turnlehrer hielt, für dessen Gehalt, sowie sür Miethe, Beleuchtung und Beheizung des TurnlokaleS 1276 fl. 52 kr. verausgabte, dem entgegegen eine Einnahme von 1292 fl. 17 kr. steht. Die Versammlung drückte Herrn Cantoni durch Erheben von den Sitzen ihre besondere Anerkennung aus. Dem sodann vom Turnlehrer Schäfer vorgetragenen, ein« gehenden Bericht über den Betrieb des Turnens ent» nehmen wir, daß das Turnen, obzwar langsam, doch stetig in immer mehr und mehr Kreisen Freunde und Förderer findet und vor allem bei der Jugend gepflegt wird, in richtiger Erkenntniß seines hohen Einfluß aus das sisifche und dadurch anch geistige Wohl de Heranwachsenden Geschlechtes. Der Laibacher Turn« verein leitete durch seinen Turnlehrer Herrn Schäser, eine in jeder Richtung anerkannt tüchtige Lehrkraft, das Turnen — außer bei den Mitgliedern selbst — bei den BereinSschülern in 112 Stunden mit durchschnittlich 12 Turnenden; im Institute Waldherr in 69 Stunden mit durchschnittlich 34 Turnenden; in der Lehrerbildungsanstalt, deren drei Jahrgänge während des ersten Halbjahres (der Turnunterricht wurde im zweiten Semester dem Vereine vom hiesigen klerikale» LandeSschnlrathe trotz amtlicher Anerkennung entzogen und dasür dem nationalen Turnvereine Sokol übertragen» in resp. 33 und 39 Slunde» mit je 9 und 14 Schülern turnten; in der 4., 3 und 2. Klasse der St. JakobSschule in 48, resp. 50 und 22 Stunden mit durchschn. 40, 47 und 62 Schülern; in der evangelischen Schule in 22 und resp. 15 Stunden »" durchschn. 16 Schülern; beim Fortbildungskurse I Volksschullehrer während der Ferienzeit in 21 Stunden 13 Turnenden. Das Mädchenlnrnen begegnet leider einer Überaus geringen Theilnahme, zumeist wohl wegen der größtentheils durchaus irrigen Vorstellungen, welche Uber das Mädchenlurnen namentlich bei den Muttern herrschen. Es turnten in 52 Stunden nur dnrch-!chnittlich 6 Mädchen. Es wäre unseres BedünkenS für die Herren Aerzie hier ein dringender Anlaß, bei den Ellern die Erkenntniß von den außerordentlich wohlthä-tigen Einwirkungen eines geregelten Turnens ganz besonders auf die weibliche Jugend fördern zu helfen. Durch den Vereinslehrer wurde somit während des abgelaufenen Jahres in zusammen 604 Lehrstunden an 12239 Schüler gründlicher und allen pädagogischen Anforderungen entsprechender Turnunterricht ertheilt, was durchschn. zirka 20 Schüler per Stunde ergibt. Hrn. Schäfer wurde für sein erfolgreiches Wirken der Dank de« Vereines votirt. Alich den Herren Kneipwarten wurde für ihr mit Manchem persönlichen Opser verbundenes Wirken der Dank der Versammlung durch Erheben von den Sitzen ausgedrückt. Bei der hierauf stattgehabten Wahl des Turnraihes wurden nahezu mit Stimmeneinhelligkeit Agende Herren gewählt: Zu Sprechwarten: Dr. E. Ritter v. Stöckl und Faktor Rüting; zu Schriftwarten : Buchhändler O. Bamberg und Gerichtsanskultant Can-!°»i jua.; zu Turnwarten: Lehrer Eppich und Prof. Unha«; zu Säckelwarten: Cantoni 86U. und Spar-Mebeamte Presnitz; zu Kneipwarten: Buchhalter ^ Schulz und Kaufmann Gerber; zum Zeugwart: Opl. Nachdem noch Dr. Schaffer mit einigen »erkennenden Worten der Thäägkeit des abtretenden urnraihes lobend gedachte und sich von dem Wirken es neugewählten die besten Resultate versprach, endete te Versammlung. Auch wir können uns nicht entölten, dem Vereine, dessen eifriges Bestreben, das Türken in rationeller Weise zu betreiben und dessen der fugend enheilter Unterricht gewiß v,on den besten Erlogen begleitet ist, ein herzliches Gut Heil zuzurufen. der^R ^ Verein diejenige Unterstützung von Seile dient finden, die er in reichem Maße ver< , — (Schadenfeuer.) Heule Morgens um ,/,3 Uhr signalistrte der Thlirnier ein Schadenfeuer M Onilt vlts. Eine Abtheilung der Feuerwehr war ^ acht Minuten versammelt. Erst eine halbe Stunde Nter erschien die Bespannung, wo dann sofort an ^ Vrandplatz abge, ückt wurde. Unterwegs erfuhr dir ^urrnxhr von den Landleulen, welche zur Stadt zo-achl'e??^ H°rpse Toniifchl brenne; dessenunge-M die Abthcilung bis an die Pomviialgrenze ledv»^' Elefanten). 4kachdem die Mannschaft !chneNi?^ Unmöglichkeit cingefehen, vor 1'/, Stunde Fe» dorthin gelangen zu können und das Und" erloschen war, so machte man Kehrt in Aehörig ermüdet um '/,5 Uhr Morgens Stadt ein. D- (Die La n d e Sk o m m i s s i o n für Qj ^dezucht) in Krain hat bei der vorgestrigen 1. Uber die GrundzUge in Betreff der Prä-^>rung der inländische» PserdezUchter berathen; 2. die Hengst-Uebernehmer geprUft, ferner be-daß z nebst den drei Konkursstationen AdelS-Ein,'' ^"^usuß und Kraiuburg auch Laibach als vierte zweie°" '"st'mmt, schließlich 4. die Ausmusterung für d (NoniuS und Generale) versUgt und hie- " Ersatz beigestellt werden wolle. eiy^'77 (Waldbrand.) Gestern Abend« ist in Ävr^^parzelle de» Schischkaer Berges zunächst dem aber Waldkomplexe ein Brand aukgebrochen wag ^ gelöscht worden. Die beschädigte Fläche ^»Avch betragen. bah„> (^on der Kronprinz NndolsS-schlofsen VerwaltuugSrath dieser Bahn hat be- der qan'-e» " der Betriebs-Direktion nach Eröffnung dürfte, pg Bahnstrecke, die im August l. I. erfolgen ^erreich " der Stadt Steyr in Ober- öu verlegen. Zta"^ Amts blatte der „Laib, in "eseruug von Getreide für das Bergwerk >a. — A„i Gymnasium zu RudolsSwerth sind drei Lehrstellen mit den systemmäßigen Bezügen zu besetzen. Bewerbungen bis 20. Mai an den Landes-schnlrath. Cingcsendet. I^obewslilkn! Va8 Komitee deeliit 8iok liieinit 211 clei-an1ä88lie1i lloi' dovoi8loIi6ii-<1oil06N16iNll61'atd8>V 211 V6ian8trllt6iiä6ii letzten krv-einxiilallen. Vieselbv iinclet 8latt lur llen m. ^SLl»LlL«rK»vr Iivulv 8. I. .1. Die Versammlung, um (leien pünktlielwn um! /.alili'vi-vüeir Le8uek «IrinKviui gebeten nii-cl, im lia^iuo- 6!ri88LLlttll ribgelialten und beginnt um HIu VN ^UMMRÜKK. Witterung. Laibach, 8. April. Nachts sternhell, Reif insbcsonders auf dem Morast. HeitererTag. klare Luft. Wärme: Morqens K Nbr >2.2", Nachm. 2 U r > I6 1"Q (I><71 > 12.0«; I870-j-16°.) Barometer im raschen Fallen 738.26 Millimeter. Das vorgestrige TagcSmittcl der Wärme -I- 11.8", das gestrige I l 8"; beziehungsweise um 3.2° und 2.5'ilber dem Normale. Angekoinmene Fremde. Am 7. April. ! >« >,«ul. Cuber, Krainbnrg. — Bergant, Pfarrer, Kv-schana. — Klemens, Privatier, La^ic. — Merhar, Naffen-suß. — Morpurgo, Kausm., Görz. — Schwentner, Wien. — Pinherle und Degovani, Triest. — Bvncet, Eisnern. v. Henagon, k. k Hauptm., Graz. — Kautz, k. l. Oberlieutenant, Ragusa. — Kren, Graz. — JaneM, Handelsin., Cilli. — Frau Achtschiu, Nenmarktl. Wißjak mit Kindern, Graz. — Semlitsch, Buchhalter, Hudsagh. — Auf alle übrigen in den obigen verlosten 27 Serie" enthaltenen 300 Gewinn-Nummern entjällt der geringste Gewinnst von je 12 fl. ö. W. -- Die nächste Verlosung findet am 1. October d. I. statt. Gedenktafel über die am 10. April 1872 stattfindenden Lizitationen. 3. Feilb., Älc'sche Real., Globelj, BG. Reifniz. — 2. Feilb., Rottmann'sche Real., Unterravenze, BG. Tscher-nembl. — 3. Feilb., Bergant'sche Real., Schischka, BG-Laibach. — 1. Feilb., Zele'sche Real., Peteline, BG. Adelsberg. ____________________ Lottoziehung vom 6. April. Wien: 41 7 8 87 40. Graz: 77 17 54 6 59. Wiener Börse vom 6. April. Geld Ware Werc.Reule, öst.Pap.' 64.49 64.50 dto. dto. öst.in Silö. 70.15 70.25 Lose von 1854 ... «4.25 94.75 äofe von 1860. ganze 102.— 102.20 Sose von 1860. Fitnfl. 123.— 124. vrämiensch. v. 1864 . 147.25 147.59 HrnQäsQr!.-OL»1. biriermark zukpLt. 90.— 91.— Särnten, Kram ».Küstenland 5 „ llngarn. . zn5 , lkroat.u.Slav.5 ^ kiebenbürg. ^ 5 » Kationalbanr . . . Lnion-Bank . . . Lredilanftalt . . . rr. ö. EScompte-Ges. Lnglo-österr. Bank . Oest. Bodencred.-L. . Oeft. Hypoth.-Bank. bteier. Escompt.-Bk. Kranko - Austria . . -ais. Ferd.-Nordd. . Südbahn-Gesellsch. . Sais. Elisabetb-Bahn. Sarl-Ludwig-Bahn biebenb. Eisenbahn Staatsbahn. . . Lais. Franz-IoscfSb.. Künfr.-Barcser E.-B. Altöld-Fium. Bahn . I 85.75 81.75 83.-! 78.25 86.- 82.25 84.- 79.- 836.-318.-340.30 9 6Ü — 328.25 278.— 98.— 262. 142.50 2285. 202.- - 248.75 255.75 185. > 382.-^ 208.50 196-50 182.25 836.- 318.56 340.50 962.- 328.75 280.-102 263. 143— 22i,0 202.20 249.25 256.25 186.— 383.-210.— 196.50 182.75 Berstorbene. 49 Den 6. April Johann Brate, Taglöhner, alt Jahre, im Zivilspital an Erschöpfung der Kräfte. Den 7. April. Elisabeth« Jencic, Jnstitntsarme, alt 81 Jahre, in der Stadt Nr. 150 an Altersschwäche. Verlosung. (Rudolf-Lose.) Bei der am 2. April d. I. vor-genomiuciieii Verlosung wurden nachstehend »erzeichuete 27 Serien gezogen, und zwar: Nr. >89 373 329 603 71t 723 820 957 1249 1382 1559 1670 1749 1816 1908 2057 2219 2423 2468 2583 2868 3<>90 3448 3579 3630 3701 und Nr. 3912. Au« den obigen verlosten 27 Serien fiel der Haupttreffer mit 2«.<>0st fl. ans Serie 2219 Nr. 40, der zweile Treffer mit '»000 fl. auf Serie 2583 Nr. 49 und der drille Treffer mit 2000 fl. auf Serie 2219 Nr. 45; — ferner gewinnen je 400 fl.: S. 1908 Nr. 39 und S. 3090 Nr. 47; je 250 fl.: S. 373 Nr. 4t, S. 71, Nr. 44 n»d S. 3579 Nr. 32; je 100: S. 399 Nr. 7, S. 820 Nr. 4, S. 1382 Nr. 31, S. 3579 Nr. 47 und S 3701 Nr. 45; je 50 fl.: S. 7ll Nr. 31 und Nr. 46, S. 723 Nr. >4 und Nr. 31, S. 1559 Nr. 48, S. >816 Nr. 6 und 28, S. 1908 Nr. 29, S. 2057 Nr. 10, S. 2468 Nr. 17, S. 2Ü83 Nr. 31 und S. 3912 Nr. 2; je 30 fl.: S. 373 Nr. 47. S. 723 Nr. 10, S. 820 Nr. 7 und Nr. 27, S. 957 Nr. 2 und Nr. 41. S. 1382 Nr. 37, S. 1559 Nr. 44, S. I6?0 Nr. 26. 30, 43 und Nr. 44. S. 1816 Nr. 8, S. 22>9 Nr. 32, S. 2423 Nr. 19. S. 2468 Nr. 21 und Nr. 30, S. 8090 Nr. 8 und 48, S. 3448 Nr. 9, 28 und Nr. 48, S. 3579 Nr. 6 und endlich S. 3701 Nr. 10 und Nr. 44. Kaito». v.W. verloSb. Sl.6S Ivg. Bod.-Tredit-mft. i S0.7S üllg.Sst.Bod.-Lredit. 106.25 dto. tu »S ü.rückz. .! 8S. 91.80 !». «9. SV jOest. Hvvoth.-Baul. k>r!orttLt--0bLl«. Siidb.-Bes. zu S00 Fr. dto. Bon« S pEt. Nordb. <100 fl. EM.) Sieb.-B.Ooofl.ö.W.) Staatsbahn Pr. Stück Staatsb. Pr. St. 1867 RudolfSb.(S»ofl.ö.W.) Kranz-Jos. (WO fl.S.) Qo»s. Credit 100 fl. ö. W. . Doll.-DaMpssch.-SsI. ,» 100 ft. SM. . . Triefter 100 fl. CM. . dto. soft. ö.W. . Ofener . 10 fl. S.W. Salm . , 40 , Palfsy . . «0 . dar, . . 40 , St. «Senoi», 40 , Mndischgräl! 20 , Waldßein . ro » S-glevich . 10 , Rlldolsrstist. roö.W. iVsodx»! (S Mon.) Lllgrb.iaoft.südd.W. Franks. 1V0 fl. . üonbon 1V Ps. Stert. Paris Ivo Franc» > Hais. Müni-Diicaten. iv-FrancSstück. . > Silb-r. Geld Ware ! VS.SV »«.- 112.SV 1I3.S0 L3V.- M.— 1VL.- 1VL.M 9S.-! 94.— 1S1— 1S1.LV 12s. - 1L9.— 94.-! 94.SV S9.1L 100.— > ! 188.- 188.50 99.- 99.50 120.50 121.50 58.— 59.- 31.50 33 — 40 —! 41.— 28.50 29.— 36.— 38.— 29.— 30.— 24. -I 25.— 22 50 23.— 16.-! 17.— 14.50 15.— 92.80 93.— 92.90 93.10 110.15 110.30 43.45 43.50 5.25 8.81 1.64 5.27 8.82 1 65 107.80 108.— Telegrafischer Kursbericht der Filiale Lcr Steiermark. Cslromptebank in Laibach, von der k. k. öffentlichen Börse in Wien am 8. April. Schlüsse der Mittagsbörse. 5perz. Metalliques mit Mai- und November-Zinsen 64 70 — 5perz. National-Anlehen —. — 1860er Staats-Anlehen —.—. — Bankaktien —. — Kredit 328.50. — Anglobank 318.50. — Frankobank 143.—. — Lombarden 202.—. — Unionbank —. — Wechslerbank 340.—. — Baubank 126.30. — Kommissionsbank 164.50. — Tramway 292. — London —. — Silber —. — K. k. MUnz-Dnkaten —. — 20-Frank-Stücke 8.81. HaM In. 7 soeben eingetroffen. aus diese nützliches! und reichhaltigste Damenzeitung werden fortwährend angenommen, per Vierteljahr L 1 fl. 50 kr., mit Postversendung 1 fl. 86 kr. bei «v Lill- Hllllptptatz 28«. UM" Ebendaselbst finden mehrere Individuen, die sich znm Vertriebe von literarischen Liefernngswerken eignen, dauernde Beschäftigung. _________(20V—1) 2 Monatzimmer. mit oder ohne Möbel, sind im Hause Nr. 107 in der Rosen» gaffe sogleich zu vergeben. Näheres daselbst. (199) vorenl vi-. laniei' r wird seine zahnärztlichen Ordinalionen nur noch bis 15. d. M. IM „II«»,V, »:>««',»„t" »« und »7 halten. (193-2) avk di« erste 8erie von AHß.GGG ^SieeZL A?»L8»LM«sMQ«Mv88 tt Kl. HG o. M'. dö8 OöÄsm^ciljMksi -LMüsI-ÜM?Mii!8 iii ViU belebe ank Ornnd der ^llerböebsten Lrmsebtignng mittelst Dekret de8 im!;en L. L. L1ini8terium8 des Innern ?.rn 22. dänner 1872, 2. 558, mit einem klnnükapilale ven 5,000.000 6. ö. V., eingetbeilt in 100.000 ^ntbeilselieine ä 50 ü. 8. >V., konxecisionirt ist. H^I» ItNI»88ls« «i8 «I«V H vt vÜNQV Der 'VVirkungsk-eis des ö8teir. ^en1raI-i:.ln-Ve.'vine8 er8treekt sieb rrnt die im Reiobsratke vertretenen Lönigreiebe uud Mäuder, 80>vie naeb erfolgter 6enebmigung dureii die königlieb nn^nrisebo Regierung auf die Länder der kömglieb mi^iriselien Krone. Der Verein ist bereebtigt: a) Unbevegliebes Ligentlinm xu erwerben, xa beivirtbselraften, xu veipaebten, xn vermietben, "n veräussern, xn ve'pkanden und überbauet für die Zvveeke des Vereines ansxnkenien. d) Ris xnr Hobe von 50 I'erx. seiner grundbüe^erlieb sielwrgestel! i^en Forderungen verxinsliebv ktandbrieke ausxugeben. c) Leine eigenen kkandbrieke xu eskomptiren und Vorsebn^se darauf xu geben. V 0i>vul 81'tttli: vis Herren: 8tz. Lxxollonri 6mk Vnlol» ^ttixäel» iftOiHr I)üiiI»IeI»8ivV, Roiek8iwik6i-r von ^jn«8 imä ^i»e8, von 8teittel^-^Iii0tt8tl;in, ^u»»8l 8eliön6ekvi, tünistm» Liailiriualllei nrrä en Lei>1r»I-I!««-Vereine8 lauten auf Inbabei, geniessen 6"/o d^Iires/insen, ^e gm 2. dünner und 1. duli xablbar, und xartixipiren statutari8eb an dem lisinertiÄgnisse de8 Vereines. Die /dii86n und Oendnimntlieile werden obne irgend welelien /Vb/ug für Einkommensteuer in >Vien an der Ilai>ittk!»886 des Vereines und den 8timni11ivl>en /ablstellen des Vereines in den l*.«»vi»xe», velebe besonders bekannt gegeben werden, eingelöst. 8ubsl, das ist: 50 6. in osterr. ^Väbr., am 10. und I I. ^xril 1872 statt, nvd xvvar ^»breud der g6-vöbnlieken Oeselniftsstniiden in ^Vien bei der LLr»t«k - ILviitvi»-irLLnlL, G«I»«ttvi»L 13. »rünn, bei Herrn Isidor Vinx. I-leseli L 6omx. I^ml»erx, galixisebe I..u>desbanl^ liiaxentiirt, steierm. Lskompte-Vank. Xuaini, .-Vgeutur des Oesterreieb-'seben ^eatrut- Ir^n - Vereins, ^nton OImütL, ^Zesntur des österr. Zentral-IZau-Vereins, LüUlmrmn Lederer. u n 2 n ieke I. Vesellvii, ,. ,. » „ ^ » ,, d. 1i. r'iobt. OkEde- und Volksdunk. stlödlin«, 8xar- und Vorschuss-Verein. I Kroatisebe Hskoinpte-Lank, >Vr. Aeii8lr«It, ^ieder-Oesterrreiebiselie Lank. L«r«m, Oebr. ivront'eld, I'r»»', öeslrä nürodn! danka. I d-rkob eiss. 2. Rei der AeieknunA sind: <1. 10 ii. >V. >>>. ^ntl>ei>8elie"l in Larem, Kassensetieinen vou Oeldinstituten oder in bör8enmü88izen Effekten, /,u 80 "/„ des Koursvertlies ^ereelmet, Ae«Dn /eitililutt als Kaution ru erlegen. liar-Iiiiittionen werden mit l> °/g ves/dnst. 3. Das Ii68nltat der /violinu iA >vir>l in den ölkentlielis'i Ll^ttern bekannt gegeben verde», und bei UelEeiebnung die 8»>«8ki i>»iile» Deträge gleiebmä88ig reiln/.ii't. 4. Die weiteren Linraliluugen sind in leigenden Terminen xu lei8tsu: s, 1i. 20 ü. >V. i»-. ^ntl!eil8l!liein vom 25. bis 30. ^pril a. e. gegen Lestätigimg am Xertilikate. » ,, 2V „ „ ., ., 25. bis 30. Nai ^ „ bei /utbeilung der ell'ektiven 8tüoke. , 5. Die bei den ^nllieilseliein seit I..liinner 1872 ausgelaufenen 6"/^ Xinseil sin,l bei llrlag der letxton ltate '/.u vergütea, bsi ' eber aueli die ^valirend den ^in/aldungen den ^violmern /.u Ouusten kommenden <>"/„ Kinse» ausgeglieben werden. 6. Volleinxaliiungon können navb der ILe^aititio» aueli vor den kestgestellten '1'erminen gegen Verrechnung der Imikeildo» o"/„ /nnsen stattlinden. 4>i 7. Oie l^in/.alilungen und der Lerug der 8tüoke liaben an dem Orte, an velcbem die Xeielinnng erfolgte, xu geseneben. >"' 8. 1)^8 Ilexugsreebt der Aeiebner auk die etsektivou 8tüvke erlisebt, venn dieselben bis 15. l>«>> l^72 niebt bexogen werden, »nd vextallt iu diesoin r'iüle die Ivi>uki«>>l nnd be/.ielumgs^veise l^in/alilnng /.u Ouusten des I»e8ervesuinle8 lle8 H8leir«d<>>i8ni>sang genommen werden, >vo i-ueli I',N8i»e^te u^d Statuten ansliegen. >Vien, am 4. ^j>ril 1872. (1-'. I Vli' (Ion Xoutiul-Hrui-Voi'oin Vss UAtvn- u»ä konteu-vank, vViLn, 2clioi.ienrin§ 13. __________ Druck voll Jg». v. Kleiuma^r L g^d. Vamdkrq in L«!bach Bcrleqcr unü sür die ReoaUion veElwor'i»: OUomar vamberg