PrSuumerati«»» - Preise: Für Lai bach; «an,jährig . . 8 fl. 4N kr. Halbjährig . . 4,2«), v'erteljährig . 2 10 « Monatlich „ 70 « Mit der Post: Ganzjährig 12 fl. halbjährig............... K . vierteljährig 3 . Laibacher 8ür Zustellung in- Hau-"intrlj. 25 «r., monall. 9 kr. Einzelne Nummern 6 Ir. »uonyme Mittheilungen werden nicht berückfichtigt; Manuskripte nicht zurückgelendet. Rr»«ctt«» Bahnhosgaffe Nr. II». »rpe»itt»«s- L Juserate»-Bnrra«: Longreßplatz Nr. 8 (B»ch-handlung von Jg. v. Lleiu-mayr L Ked. Bamberg.) z»f«rtt«»»»reise: Kür die einspaltige PetitHl« t 4 kr. bei wiederholter l" s»altung L 3 kr. -Anzeigen bis 5 Zeilen Lei grvßeren Inseraten »ad öfterer Einschaltung entsprechender Rabatt. Kür wmplicierten Satz des»«» dere Vergütung. Nr. ,283. Montag, 11. Dezember 1876. — Morgen: MaxentiuS. S. Jahrgang. Zum Budget für das Jahr 1877. (Fortsetzung.) Eine andere lehrreiche Zahlenreihe ergibt sich, Kenn wir eine Zusammenstellung der Sleuererträg» Me innerhalb dieses Zeiträume« versuchen. Auch '4 gehöre durchaus nicht zu denjenigen, welche sich dieser Beziehung einer absoluten Trostlosigkeit hingeben wollen; allerdings aber bin ich einer etwas Einiger rosigen Anschauung, als mein Herr Nachbar zur Rechten es eben vor mir auf diesem Gebiete war. Bon 1868 bis 1876 sind die Einnahmen aus den directen Steuern allerdings von 75 6 auf 87 8, also um 12-2 Millionen gestiegen: die Einnahmen au« den indtrecten Steuern von 180 6 auf 207-1, um 26 6 Millionen, mithin das gesammte Tteuerenrägnt« von 2561 auf 294 9, also um 08 8 Millionen gestiegen. » Ich habe nun allerdings erwähnt, daß ich zu-»tbe, daß wir nach diesen Resultaten zur Verzweiflung keinen Grund haben; aber immerhin ist das Perzenloerhältnis der Steuereinnahmen zu den ge-sarnmten Einnahmen um 5 8 Perzent im genannten Zeiträume gefallen, und was noch bedeutungsvoller ist, die perzentuale Bedeckung sämmtlicher Ausgaben ^urch die Steuereinnahmen, welche 1868 noch 86 ^rzent betrug, ist im Jahre 1876 auf 73 1 Per-gesunken, eine gewiß sehr bedauerliche Erschei-'iu» in einem für den Staatshaushalt so wichtigen ^rhaltnisse. ... Eine dritte Zifferngruppe, meine Herren, ergibt A wenn wir die Beträge über die Höhe der Aaatsschuld und die Beträge des entsprechenden Ätnsenersordernisses im mehr genannten Zeiträume iusammenstellen. . Es ist interessant, aber ich würde zu weit und die Geduld des hohen Hauses ermüden, ^ ^ gesammten Zisferncolonnen hier ent-sck - " wollte, und ich werde mich daher darauf be-^ hauptsächlichsten Endziffern vorzu- icki Jahre 1868 betrug die Staatsschuld — sn» ^ ^er bis auf weiteres nur von der ge-,'Mlen consolidierten Staatsschuld — 25589 und die jährliche Verzinsungssumme hier-'- /01-8 Millionen. Diese Beträge stiegen mit der kleinen Ausnahme von 1870 auf 1871 bis ^^mber 1875, und zwar die Schuld bis Dezember 1875 auf 2679 9 Millionen und , . ^hreszinsenerforderniS auf 1074 Millionen, b nach dem letzten Ausweise der Staatsschulden-di ? Kommission vom letzten Jnni l. I. war an ^ die consolidierte Staatsschuld auf 2710 mit einem jährlichen Zinsenerfordernis bi«" ^i^ionen gestiegen. Vom Jahre 1868 zum Jahre 1876, innerhalb der letzten neun Jahre, innerhalb einer Zeit des tiefsten Friedens und zum Theile eines ganz außerordentlichen wirth-schastlichen Aufschwunges, ist somit die consolidierte Staatsschuld allein um mehr als 151 Millionen gestiegen und dem entsprechend das Zinsenerfordernis per Jahr um 7 Millionen gewachsen. Ich will Sie nun mit weiteren retrospektiven Zifferndetails verschonen, weil ich glaube, daß es die entscheidenden Faktoren waren, die ich bisher kurz erwähnt habe. Das Bild ist allerdings kein erfreuliches gewesen, denn ich hatte Gelegenheit, zu konstatieren, daß die Ausgaben entschieden rapider gestiegen sind als die Einnahmen, und daß die Steuern im perzentualen Verhältnisse zu den Staatsausgaben geringer geworden find, und daß die Staatsschuld in erdrückender Weise gewachsen ist. Wie sieht es nun aber im Budget pro 1877, also im Budget, welches wir für das kommende Jahr eben festzustellen haben, aus? Nach dem Entwürfe de» Finanzgefetzrs belaufen sich pro 1877 allein für die laufende Gebarung die Ausgaben auf 405 5 Millionen, die Einnahmen auf 376 6 Millionen. Wir haben daher vorläufig ein Deficit von 28 9 Millionen, wobei ich gleich zu bedenken gebe, daß die heurigen gemeinsamen Auslagen um 2-5 Millionen niedriger sind als im Vorjahre, dann daß 2 Millionen aus der Liquidation der Central-Activen unter die Einnahmen eingerechnet sind. DaS Deficit pro 1877 wird deshalb jedenfalls größer sein, als das Deficit pro 1876 war. Das letztere betrug sammt den Nachtragscredite» 30-6 Millionen; daS heurige beläuft sich aber schon ohne die Nachtragscredite auf 28 9 Millionen, also rund auf 29 Millionen, wird sonach schon deshalb sammt dem Nachtragscredite das vorjährige Deficit über-steigen. Dabei jedoch, meine Herren, bin ich nicht auf dem eigentlichen strikten Standpunkte; ich berechne das Deficit lediglich nach Maßgabe des Finanzgesetzes, während, wie dies schon einer meiner Herren Vorredner, der Herr Abgeordnete der egerer Handelskammer, richtig anführte, da» Deficit bei genauer Einrechnung alleS dessen, was durch die laufenden Jahreseinnahmen nicht gedeckt wird, sich noch viel höher belaufen würde. Wie wird eS nun mit dem Zinsenerfordernisse für die Staatsschuld am Ende des kommenden Jahres auSsehen? Ich habe gesagt, die consolidierte Schuld erforderte Ende Juni 1876 eine jährliche Verzinsung in der Höhe von 108-8 Millionen. Ich lasse nun außer Berechnung, daß die SchuldentilgungSqnote nicht einfach ein durchlaufender Posten ist, sondern schon dadurch allein das Zinsenerfordernis für die Staatsschuld erhöht wird, und ich rechne nur die Zinsen, welche für die 48 Millionen Goldrente erforderlich sein werden, zu deren Ausgabe der Herr Finanzminister bereits durch das Finanzgesetz vom vorigen Jahre ermächtigt war und wofür Heuer die Zinsen im Betrage von 2 8 Millionen eingestellt sind. Nach dem Finanzgesetze soll aber zur Deckung für daS Deficit des Jahres 1877 fortgesetzt Rente der gleichen Art auf Grundlage des Gesetzes vom 18. März 1876 auSgegeben werden. Mag man diese Operationen, die da» Finanz-gesetz vorschlägt, gut heißen, oder mag eine andere beliebt werden, jedenfalls wird die Staatsschuld, daher auch das Zinsenerfordernis, 1877 in einem Betrage vermehrt werden, der sich aus dem Deficit per 30 Millionen und einem Betrage von mindestens 10 Millionen für Eisenbahnbauten zusammensetzt, also nach einem gewiß zu geringen Ausmaße 40 Millionen auSmacht. Für so viel wird mindesten« 1877 vorzusorgen sein. Zu den Zinsen jener 48 Millionen vom Jahre 1876 kommen also, und zwar, wenn für die heurige Geldbeschaffung gleich günstige Bedingungen angenommen werden, ein weiterer Jahre«-zinsenbetrag von 2-4 Millionen hinzu; daher wird sich später, Ende 1877, das Ende Juni l. I. mit 108 8 Millionen ausgewiesene Jahreszinsenerfordernis auf 114 Millionen gesteigert haben, i«, diesen anderthalb Jahren also um 5 2 Millionen und gegen da» Jahr 1868 um 13 Millionen. Da« sind, wie gesagt, meine Herren, immer nur die Zinsen für die consolidierte Staatsschuld und auf Grundlage einer — ich gestehe e» offen — zu niedrigen Rechnung. Rechnet man dazu noch die Zinsen für die Verzinsung der Salinenscheine, der Schatzbons, für unsere Verpflichtungen bei der Donauregulierung, für unsere Verpflichtungen bei dem Südbahnanlehen für die Eisenbahnlinie Villach-Franzensfeste und St. Peter-Fiume, so steigert sich da« JahreSerfor-dernis wieder nach einem sehr mäßigen Ansätze um 7.2 Millionen, so daß wir für unsere gesammte Staatsschuld als Jahreserforderni» an Zinsen am Ende des nächsten Jahres die Summe von wenigstens 121-2 Millionen zu zahlen haben werden. Diese 121-2 Millionen mit Hinzurechnung der Post „gemeinsame Ausgaben" mit 78 9 Millionen machen allein 201-1 Millionen, die wir am Ende des nächsten Jahres in das Budget einstellen müssen, gegenüber den Gesammleinnahmen von 376 Millionen, so daß im ganzen nur 176-6 Millionen für alle übrigen Zweige des Staatslebens zur Verfügung bleiben. ES wäre leicht, an der Hand der schon jetzt bekannten Thatsachen mit ziemlicher Gewißheit für das Jahr 1878 und auch für das Jahr 187S weitere Berechnungen anzustellen. Dieselben hätte» aber am Ende doch nur einen hypothetischen Werth, und es liegt heute noch keine eigentliche Nothwendig-keit zu einem solchen Ealcul vor; so viel ist aber sicher, daß wir im Jahre 1878 nicht günstigere Verhältnisse finden werden, umsoweniger, als im Jahre 1878 einige, und zwar sehr bedeutende AuS--gabsposten Vorkommen werden, die wir Heuer nicht zu deckt» haben, beispielsweise die 25 Millionen Schatzbons, die im Jahre 1878 zur Rückzahlung zu kommen haben. Mit den angeführten Ziffern, meine Herren, glaube ich überdies die finanzielle Situation für das Jahr, dessen Staatshaushalt wir eben feststellen -sollen, genügend gekennzeichnet zu haben. Ich muß aber dabei der Vollständigkeit wegen doch meinerseits noch einen ändern Umstand erwähnen, welcher theilweise auch von mehreren Vorrednern bereit- betont wurde, das sind uemlich jene Vorschußgeschäfte, welche gemacht wurden, um das Deficit de« heurigen Jahres provisorisch zu decken. Meine Herren I Ich gehe hier nicht in eine Erörterung über den Grad der Voraussicht ein, den man von einem Finanzminister ^verlangt« kann, ich Untersuche nicht, ob ich nicht berechtigt wäre, von einer Persönlichkeit, welche diesen Posten einnimmt, ein« entschieden größere als die gewöhnliche Bor« auSsicht in diesen Dingen, vermöge ihres Berufes «nd ihrer Stellung, zu verlangen, und lasse es, meine Herren, auch gelten, daß es unvermeidlich sei, daß wtt pro 1877 wieder eine Latitude sk^ die Auf» Mhme einer solchen Schuld gebe», weil die Der-Mtnisse gerade in diesem Momente eine solche Maßregel unabwendbar machen! Ich will auch'nicht die formelle Berechtigung der Aufnahme einer schwebenden Schuld im laufenden Jahre untersuchen, wozu ich ja bei einer anderen Gelegenheit noch hinläng-liche Zeit finden werde; aber das. glaube ich, muß konstatiert werden, daß durch jenes bedeutende Vor« schußgeschäst, wie es im Betrage von 45 Millionen bereits gemacht wurde und wie es dadurch, daß wir «hne Zweifel für das laufende Jahr im ähnlichen Sinne Vorsorgen werde«, im ersten Drittel oder der Mitte des künftigen Jahres auf 60 oder 70 oder mehr Millionen sich belaufen wird, daß wir damit, sage ich, in eine höchst gefährliche finanzielle Situation gekommen sind. Ich brauche gar nicht zu er-wähnen, welche Unzukömmlichkeiten derartige schwebende Schulden für die Finanzgebarung und für 'äen Charakter der Finanzen mit sich bringen. Ich erinnere nur an die bezeichnende Stelle de« Berichtes des hochverehrten Generalberichterstatters Le» vorigen Jahres, wo derselbe schon damals, wo treiben darf, ohne daß Europa dagegen Einspruch erhebt. Noch nie habe ihres Wissen» ein europäischer Staat inmitten de» europäischen Staatensystems eine ähnliche übermächtige und übermüthige Stellung ein. genommen. Die „Agence HavaS" erfährt, daß das ge fammte gegenwärtige fr anzöf is che Cabinet mit Ausnahme Marcöre'S, welcher durch JuleS Simon ersetzt werden soll, beibehalten werde. Der Marschall Präsident Mac Mahon soll dieser Lombination seine Zustimmung gegeben haben. „Daily News" meldet, diebritische Regierung habe nach einer Lonserenz mit dem Union».Gesandten die amerikanische Auslegung deSanglo-amerika nischen Auslieferungs-Verträge- accep tiert, wonach ein au-gelieferter Verbrecher auch wegen eines zweiten verübten Verbrechens abgeurtheilt wer den könne. ^ Die rumänische Kammer bewilligte den Credit von 1.045,000 Lei zur Bestreitung der Ausgaben für die concentrierte Armee bis Ende dieses Jahres. > Die hohe Pforte hat ein Memoire aus gearbeitet, worin alle NeutralitätSbrüche, deren fit! Rußland schuldig gemacht, und die Schäden, welche hiedurch der Türkei zugefügt wurden, de tailliert ausgezählt werden. Im großen Rath ist man gewillt, von Rußland Schadenersatz zu fordern Schon diesertage soll in Konstantinopel die Krieg--teuer bekanntgegeben werden, wonach auf jede» männliche Mitglied der Bevölkerung vom 5. bi» zum 60. Jahre eine Zahlung von 15 Piastern fiele. Die am 7. d. erwartete Kundmachung der türkischen Verfassung hat nicht stattgefunden, und soll dieselbe wieder um mehrere Tage verschoben worden sein. Als Ursache gibt man an, daß die ranzösischen Delegierten den Großvezier darauf aufmerksam gemacht hätten, daß ein solcher Act für .etzt nicht an der Zeit sei; die Pforte möge lieber damit warten, bi» die Conserenz beendet sein werde. Dann würden die türkischen Unterthanen die Verfassung als eine freiwillige Spende des Sultan-entgegennehmen, während sie heute dieselbe nur als ein von der Diplomatie erpreßtes Zugeständnis betrachten würden. In Konstantinopel hofft man, Jgnatieff werde sich mit der Ernennung eines christlichen Gouverneurs für Bulgarien begnügen, in welche die Pforte schließlich einwilligen wird. Das neue Ministerium in Griechenland st in folgender Weise zusammengesetzt: DeligeorgiS, Präsident und AeußereS; I. Delijannis, Innere-; LevideS, Finanzen; Vulpiotis, Justiz; KanakariS, CultuS; S. Peimezas, Krieg; Zochios, Marine. Reulers „Office* meldet aus Mexiko, 1. Dezember : PorsirioDiaz rückte am 30. November, nach einer am 16. November gewonnenen Schlacht, n die Stadt Mexiko ein und erklärte sich als pro« visorischer Präsident. Präsident L e r d o deTejada und die übrigen Regierungsmitglieder flohen nach Morelia. Gegen den Präsidenten des obersten Gerichtshofes, Jos6 Maria JglesiaS, welcher n Genajuate eine Regierung gebildet und sich zu« Präsidenten erklärt hatte, schickte Porsirio Diaz Truppen ab. Zur Tagesgeschichte. — Prozeß Francekconi. Die Acten sind, wiener Blätter berichten, erst vor wenigen Tagen vom ober^ Gerichtshöfe dem Justizminister übermittelt worden. Die kaiserliche Entscheidung dürfte demnach erst im Laufe der kommenden Woche herablangen. — Flüchtiges „Vaterland". Rudolf Freiherr v. Manndorff, welcher als Redacteur des „Vaterland* in zwei kurz auseinander folgenden Prozessen wegen Störung der öffentlichen Ruhe zu vier Monaten Kerker-und wegen Ehrenbeleidigung zu drei Monaten Arrests »er-urtheilt wurde, hat sich dem Vollzüge dieser Strasen durch die Flucht entzogen. — GlücklichesOberösterreich! Die linzer Tagespost" schreibt: „Unser kleines Kranland zählt nemlich gegenwärtig 61 (18 Manns- und 43 Frauen-) Klöster, welche mit wenigen Ausnahmen sämmtlich in den letzten zwei Dc-cennien entstanden sind und von welch in besonders die Klöster der Bettelmönche, wovon soeben wieder eines in Pupping ersteht, eine wahre Landplage bilden! Wenn Bott dem Herrn Bischof Rudigier noch längere Z<^ das Leben schenkt und ReichSrath und Regierung an dein mit tropischer Ueppigkeit sprossenden Klosterwesen noch weiter' hin Vesallen finden, so wird in nicht ferner Zeit in Ober' österreich wenigstens jedes Pfarrdorf sein Kloster haben, dessen Bewohner im süßen Nichtsthun aus Kosten und von der Arbeit anderer gut leben, und damit sie dies ferner thun können, dafür sorgen, daß durch das über das gan«e Land gespannte Klosternetz jede Regung von Verstand und Vernunft, jede selbstbewußte, fortschrittliche Idee schon i» Keime erstickt werde/ ,. , x. ^ Folgen der Bierpreiserhöhung Der in Wien beliebten Biervertheuerung treten die nach Tausenden zählenden Arbeiter des Arsenals, mit einem Stricke entgegen -sie wollen so lange das Bier meiden, bis sie eS durckgese^ haben', daß der frühere Preistarif wieder zur Gelm«S kommt. ^ Lokal- und Provinzial-Angelegeuheitev. Mriginal-CorrespondenM. Littai, 10. Dezember 1876. Mit der Entgegnung »»> die Original-Lorrespondenz auS Sagor über den schlechten Zustand der littaier Bezirksstraßen aus „anderer» Feder (Traf Pace's?) wurde die löbliche Redaction leider misti-ficiert, denn erstens weiß jedermann im ganzen Bezirke, daß Aras Pace gerade wegen des schlechten Straßenzustandes das Vertrauen der Landbevölkerung absolut verlor, so daß er bei der vorletzten Neuwahl des StraßenauSschusse» durch -siel (damals agitierten die Herren Pfarrer von Sava und vom heil. Berge noch nicht für ihn). Infolge dessen warf Traf Pace sich der Klerisei in die «rme, und mit Hilfe der Pfarrer von Watsch, Sava und heil. Berg, sowie der de» bekannten Alois Kodier in Littai und der de- ehemaligen »slvvenischen Regierungsvertreter«" in der letzten Session der vorigen Landtagsperiode, welch' letzterer nunmehr wieder reumllthig in das klerical-nationale Lager heimgekehrt ist, ward Graf Pace, welcher von der einen Seite im Leiterwagen mit Wählern zur Wahl angefahren kam, von der ändern Seite sie in seiner Kutsche zu der Wahl abholen ließ, mit 29 von 45 Stimmen abermals in den Ausschuß gewählt. Alle von den genannten sltns Herren unabhSngi-S«n Gemeindevorsteher und Gemeinderäthe versagten ihm konsequent ihre Stimmen. Wie kann man da von „Vertrauensvotum" der Bevölkerung reden, wo persönliche Rundreisen und Bitten, sowie daS Lommandowort dreier Pfarrer und zweier anderer Klerikaler die nöthige Stimmenzahl verschafften?" Man kann sich nur wundern, wie Graf Pace stch wit diesem Protectorate brüsten kann. — Zweitens: Tiefer M den Säckel kann kein Straßenausschuß hineingreisen, alS es der bisherige gethan, welcher zehn Perzent Umlage und Tausende von Dulden an LandeSsubvention aus dem Säckel herausnahm; freilich, wenn man fast den siebenten Theil der Einnahme des StraßensondeS für Kanzlei- und Reisekosten »errechnet, kann der Säckel nicht tief genug sein. — Drittens Bekannte Thatsache ist eS, daß die Bezirksstraßen so miserabel wie nirgends im Lande sind, wovon sich insolge der steten Klagen der Landesausschuß durch den LandeSinge-nieurlind die Landesregierung durch kaiserliche Ingenieure bereits wiederholt überzeugten. Als kleiner Beweis folgende Thatsachen: Im Frühjahre stürzte ein Lastwagen sammt -wei Pserden von der Bezirksstraße bei St. Ulrich in die Pserde verunglückten natürlich; — bei Kö-> sch sand vor zehn Monaten eine Bergabrutschung an der ezirksstraße, knapp an der Save, circa 12 Klaster ober ."selben und noch heute ist dort kein Geländer und jeder Passant in Lebensgefahr. Im Frühjahre blieb ein Zweispäliniger Wagen fünf Minuten außer Littai auf der Bezirksstraße im Koth stecken, die Pserde wurden wiederholt angetrieben und brachten endlich einen Theil dcS Wagenaus dem Schlamme heraus, der Rest mußte von rückwärts herausgezogen und nach Littai zum Schmied geschleppt werden. Lin böser Zufall wollte, daß im Wagen saß:---------------- der Obmann deS Straßenausschusses Graf Pace — welch' ein Pech! — (P erso na Ina chrich ten.) Gymnastalprosessor v^nig, welcher am S. d. unter lebhafter Theilnahme von-keite der hiesigen Lehranstalten zu Grabe getragen wurde, bar 1814 zu Schönberg in Mähren geboren, begann 1851 leine Thätigkeit im Lehrfache und wirkte am hiesigen Ober-Umnasium durch volle 15 Jahre. — M. Maria Rosalia ^ ° ck, 1797 Laibach geboren, das älteste Mitglied des Aesigki, Ursulinerinnen-LonventeS, ist im 80. Lebensjahre üestorben. Die im Lehrfache thätige Ordensschwester trat . in genannten Orden. — Baronesse Marie Lazza-*'n j wird als Novize in ein tiroler Kloster eintreten. (Die W o h lthätigkeil S-So irLe), welche -um Besten armer, Kleidung bedürftiger Schulkinder vorgestern im Hotel „Europa" arrangiert wurde, war sehr Zahlreich besucht. DieMilitär-Musikk« pelle trug mit gewohnter *lrtu»siEt zwölf Prvgrommnummern vor, von welchen na-tutlich Herolz Ouverture zur Oper „Zampa", Rossini'S uverture zur Oper „Wilhelm Tell" und zwei Potpourris ^geri Beisall erzeugten. Das bekannte vocal-Quartett « lntracht,« bestehend an» den Herren Rasinger, Schäffer, enta und Kagnus, executierte acht Programmnummern, ^ren klangvoller, präcifer und ausdrucksvoller Bortrag zur rheiterung der Gäste nicht "wenig beitrug. Die Geldein-ahme belief sich dem Vernehmen nach auf 130 fl. M n? ^"H"°°dtestauration.) Die hiesige Militär-usi kaprlle Erzherzog Leopold erwarb sich in der neuerdings wohlverdienten Beifall durch hrnng eines aus 13 Nummern bestehenden Program- mes. Da« Flügelhorn trat insbesondere in dem Potpourri aus Verdi'schen Opern und in dem Liede „O, bitt euch, liebe Böglein" concertierend in den Vordergrund. — (AnS dem Abgeordnetenhaus e.) Der Abg. Dr. Vosnjak sprach in der 215. Sitzung deS Ab» geordnetenhauses einen Tadel über die von der Behörde verfügte Auflösung eines BezirkSstraßen-AuSschuffeS in Krain qpS. Der Abg. Deschmann wendete sich gegen die Ausführungen Dr. VoKnjakS alS Referent des LandesauS-fchusseS in Bezirksstraßen-Angelegenheiten; Die Landgemeinden hätten gegen die Uebelstände die furchtbarsten Klagen erhoben und e« sei daher das von Dr. Botnjak Gerügte voll-kommen, ihren Wünschen entsprechend gewesen. Abg. Desch-mann sügte hinzu, daß bei den mangelhaften Kenntnissen der BezirkSstraßen-Vorstände ein Hand-in-Hand-Gehen mit den Bezirlshauptmannschasten wünschenSwerth sei und auch in vollkommen befriedigender Weise stattstude. — (Wünsche und Beschwerden.) In den Straßen und Gassen der Stadt und Vorstädte wurde am letzten SamStag der Koth wol zusammen gescharrt, jedoch nicht weggesührt, blieb über Sonntag liegen, und von den zahlreich verkehrenden leichten und schweren Fuhrwerken wieder anseinandergesührt, wodurch doppelte Arbeiten und Ausgaben erwachsen und die Passage der Fußgeher wesentlich belästiget wird. — (Syloesterkneipe deS laibacher Turnvereins.) Am Samstag vor Neujahr wird diejdiesjährige Sylvesterkneipe des laibacher Turnvereins stattfinden, und zwar als Herrenabend. Die Kueipwarte des Vereins, die Herren Eberl und Dürr, haben die Durchführung übernommen; es dürfte alfo ein recht amüsanter Abend zu erwarten sein. — („Das neue Blat t.") Unserer heutigen Aus-gäbe liegt der Prospect von dem illustrierten Familien-Journal „Das neue Blatt" (mit der „Modezeitung" als GratiS-Beilag«) bei. Dieses Journal erscheint in Heften L 4V Psennige und ist durch die hiesige Buchhandlung v. Kleinmayr L Bamberg zu beziehen. — (Philharmonische Gesellschaft.) Wie wir aus gut unterrichteter Quelle erfahren, war das gestrige dritte Saison-Loncert nicht so zahlreich besucht, wie seine Vorgänger. Als Glanzpunkt wird Lhop ins L-woll Llavierconcert bezeichnet, welches Herr Zöhrer unter Ent-faltung riesiger künstlerischer Technik mit begeistertem, brillantem Ausdruck vortrug. Frau v. Wurzvach sang zwei Lieder: „Stille Liebe" von Schumann und „Frühlingsnacht" von Jensen, mit großer Wärm« und tiesem Gefühl. DaS Orchester executierte Ben nets Quverture „Die Najaden," die nationale Motive zu Gehör bringende Phantasie „Komarrnskaja" vou Glinka und die geist-und melooi«nrelche v-äur-Symphonie von Beethoven. Den ersten Preis des gestrigen LoncertabeiiVS ersocht Herr Zöhrer; unser erster Llavierspieler wurde nach jedem Llavier-Loncertsatze mit stürmischem Beifall und nach dem letzten Satze mir viermaligem Heroarrus« ausgezeichnet Durch die Aufführung orchestraler, klassischer Tonwerke wird die artistische Leitung den guten Rus unserer alten philharmonischen Gesellschaft erhöhen. — (Landschaftliches Theater.) OffenbachS „Die schöne Helena" füllte gestern wieder Parterre und Gallerie. Frau Fritz sche-Wagner und Herr Weiß excellierten im Gesang, und die Herren Zwerenz und LaSka animierten in erster Linie den Zuhörerraum dnrch lebhaften, komische» Aufputz; als gelungen müssen wir die vom Herrn Laska gegebene Räthselsrage bezeich-nen: „Welcher Unterschied zwischen der Franziskanerbrücke und der Directrice Fritzsche bestehe?" — Antwort: „lieber die Franzensbrücke geht alles, aber über unsere Direclorin geht nichts!" Stürmischer Beifall folgte diesem Intermezzo. Aus dem Schwurgerichtssaale. Die samstägige Verhandlung mit Georg Balen-tiniii über die gegen ihn vorliegende Anklage wegen Verbrechens des TodtschlageS wurde für die nächste Schwur-gerichtssession vertagt, nachdem ein Hauptzeuge nicht erschienen war und gegen einen Mitschuldigen dringende Verdachts-gründe sich herausstellten. , Heute steht Jakob Benediiii, angeklagt deS Verbrechens deS TodtschlageS, vor den Schranken des Schwur-gerichtShoses, welcher aus OLGR. Kapretz (Vorsitzender), den LGRÄ. v. Zhuber und Früh. v. Rechbach und den Geschwornen: Fabian Johann, Hamann Karl, Halbensteiner Hermann, Hohn Eduard, Kuscher Joses, Kuntner Franz, KriSper Joses, Pohl Albert, Pröckl Franz, Rudholzer Wilhelm, Winter Eduard und Zadnikar Valentin besteht; die Staatsanwaltschaft vertritt: Staatsamvaltsubstitut Ger-desii und den Angeklagten: Dr. MoschL Heute wird die heurige sechste SchwurgerichtSsession geschlossen. Die Philharm. Gesellschaft in Laibach übergibt soeben den 10. Jahresbericht der Oeffentlichkeit. Dieser Bericht beleuchtet die Thätigkeit der genannten Gesellschaft und ihrer ausübenden Organe in der Zeit vom 1. Oktober 1872 bi» letzten September 1876. Die „Laib. Ztg." schickt der Besprechung dies« Berichtes nachstehenve statistische Daten voraus: Die Zahl der Ehren-, ausübenden und beitragenden Mitglieder betrug im Jahre 1863: 342, 1884 : 3S8, 1865: 440, 1866 : 488, 1867 : 516, 1868 : 514, 1869: -, 1870: 516, 1871: 587, 1872 : 445, 1873 : 431, 1874 : 457, 1875: Die K a f s e j , ebarung weist folgende Resultate au». und zwar im Jal ,re: Empsänge fl. Ausgaben 1363 . . 1906 1864 . . . . . 3158 3123 1865 . . . . . 3357 3172 1866 . . 2942 1667 . . . . . 3817 3360 1868 186» . . 3486 . . . 3189 3274 2998 1870 ................ . 3101 2920 1871 ....... 3234 28ZS 1872 «824 2935 1873 4091 3697 1874 4094 4011 1875 SSS3 S880 1876 4987 4S79 Die Gesellschaft--Musikschule besüchten im Jahre 1863: 33. 1861: 63. 1865: 69, 1866: 69, 1867: 69. 1868 : 75, 1869 : 67, 1870: 57, 1871: 82, 1872 : 82, 1873: 77, 1874: 59, 1875: 130, 1876: - Schüler. Der Männerchor zählte im Jahre 1863 : 60, 1864: 54, 1865: 67, 1866: 60, 1867: 54, 1868 : 59, 1870 : 42, 1871: 53 Mitglieder. Die Zahl der Ehrenmitglieder bewegt sich in den letzten 14 Jahren zwischen 46 und 64; jene der ausübenden zwischen 66 und 114 und jene der beitragenden Mitglieder zwischen 218 und 447; im Jahre 1876 zählte die Gesellschaft 46 Ehren-, 92 ausübende und 359 beitragende Mitglieder. Im Jahre 1871 erreichte die Zahl der beitragenden Mitglieder ihren Höhepunkt, seit dieser Zeit nimmt die Mitgliederzahl ab. Im Jahre 1875 wurde der jährliche Mitgliederbeitrag von 8 fl. 40 kr., beziehungsweise von 4 fl. 20 kr. aus 10 fl., beziehungsweise 5 fl. erhöht. Aus dem Berichte selbst entnehmen wir salzende That» sachen: In den letzten Jahren sind die Ausgaben infolge Erhöhung der Besoldungen und Remuneration für Lehrkräfte und erhöhter Gebühren sür Orchestermitglieder bedeutend gestiegen. Die Gesellschafts-Musikschule hat durch die Bereinigung mit der öffentlichen Lehrer-UebungSfchule eine» erfreulichen Aufschwung erfahren. Das GesellschastSvermögen weist eine Summe von rund 27,638 fl. auS und besteht aus folgenden Posten: Werth der musikalischen Instrumente und des Mobil ar» 4927 fl., Werth der Musikalien 4000 fl., vaubarsond 17,247 fl. und Schulsond 1464 fl. In dem Bereinsjahre 1876 (1. Oktober 1875 bi» 30. September 1876) beliefen sich die Empfänge auf 4986 st. (darunter Mitgliederbeiträge und Eintrittsgelder 2501 fl., Schulgelder 1436 fl., Spenden 100 fl.) und die Aus gabt» aus 4979 fl. (darunter Besoldungen, Remunerationen und Löhnungen 2504 fl., Orchestermitwirkuug 367 fl., Beleuchtung und Beheizung 135 fl., Mustkalien 230 fl., Miethzinse 280 fl., Drucksorten 199 fl., Schulau«» lagen 105 fl.) Im Verlause der letztabgewichenen vier Jahre gelangten folgende größere Tonwerk« zur Aufführung, u. z. Serenade k-änr von Volkmann; „Lomöla" von Gade; Biolin-Lon-cert von Mendelsfohn-Bartholdy; Symphonie ^.-äur von Beethoven; „Manfred" von R. Schumann; Llavier-Lon-eert Ls-äur von Beethoven; Orchester-Loncert von HLndl; Violin-Loncert Nr. 8 von Spohr; „PetruS," erster Theil deS Oratoriums, von Elze; Symphonie-Lantate von Men-delssohn-Bartholdy; „Norm»," Oper von Bellini (3 Aufführungen); Bioloncell-Loncert von Molique; „Die Auswanderer," Lantate von F. Mair; «Llgvier.Loycert von Reinecke; Lantcke von C. Stör; BkvKn > Doppelcvncert von Dancla; Violin-Loncert von Bruch; „Wallenstein* von Rheinberger; „Der Wildschütz," Oper von Lortzing (S Auf» sührungenj; „Gutenberg," Oper von Fuich» (S Aufführun-gen): Biolin-Eoncert von Beethoven; Mendelssohns „Walpurgisnacht;" Violoncello-Lokcert von Grützmacher; Serenade von Fuchs; Llavier-Loncert von Volkmann; Llavier-Loncert 6-moll von MendelSfohn-Bartholdh; Violin-Loncert von Bieuxtemps; Biolin-Doppelconcert von Tpohr; Schumanns Ballade „Ein SöuigSsvhN;" Mendelssohn« „Athalia;" Llavier-Loncert Ls-änr von Beethoven; Lantate von Faißt; Llavier-Doppelconcert von Ruddorsf und „Schneewittchen" von Reinecke. Nebst diesen hörten die Ge-sellschaftSmitglieder in den Vereinsconcerten: 11 Ouvertüren für Occhester, 15 kleinere Orchester-, 32 Lhor-, 26 kleinere Llavier-, 8 Vocalquartett-, 25 Solo-GesangSpiecen und 5 Declamationsstücke. Der Männerchor hielt überdies 10 Liedertafeln ab. Witterung. Laibach, 11. Dezember. Morgen» leicht bewölkt, dann Aufheiterung, wolkenloser Himmel, sehr schwacher O. Temperatur: morgen« 7 Uhr 3-2' . nachmittag« 2 Uhr 4- S S' 6. (1875 — IS 3», 1874 -j- 0.7' V.) Barometer 735 30 mm. Da« vorgestrige Tagetmittel der Temperatur -f- 8 8», da« gestrige -s- 33', beziehungsweise um 9 3' und 3 9' über dem Normale; der vorgestrige Mederschlag 2 00 ww Regen. Telegraphischer Lursdericht am 11. Dezember. Papier-Rente 60 30 — Gilber-Rente 67 05 - 188".» «StaatS-Anlehen 109 85. — «ankactien 825. — Lredit 137 20 — London IS5 60. — Silber 114-—. - K. k. Münz vnkaten 5 95. — LO^ranc» Stücke 1004. — 100 «eich« mark 6180. Lotterie zugunsten der Kaiser Franz Joses-Häuser-Stiftung in Graz, 1000 Treffer im Werthe von fl. 15,000. Ziehung am 2-S- »ine prachtvolle Ealon-Ilhr, aller-gnädigste Spende Sr. Maj. des Kaisers. Zweiter Treffer rin eleganter Böfendorfer Flügel, werthvolle Beschenke Ihrer Majestät der Kaiserin -c, «L Ftz ^nnnnnp «in Las kostet nur LMM. (672) 3-2 Zu haben in der Fs>t) t) Wechselstube Graz. Sackstraße 4. ^ Briefliche Bestellungen werden umgehend erledigt. Aas Gasthaus beim „goldcaen Ziern" in an der Karlstadt-Fiumaner Eisenbahn ist auf mehrire Jahre vortheilhast zu verpachten oder zu verkaufen. Selbes besteht aus fünf Zimmern und Nebengebäuden, worin sich Dreschtennen/ Stallung für 12 Pferde und Schuppen befindet. Wrundstllcke 14 Joch. Reflektierende wollen sich mündlich oder brieflich beim Ligenthümer daselbst aNsragen. (660) 3-3 LebenSmittel-Preise in Laibach am s. Dezember. Weizen 10 fl. 13 kr., Korn 6 fl. 60 kr., «erste 5 fl. kr., Hafer 3 fl. 75 kr., Buchweizen 6 fl. 40 kr., Hirse 5 fl. SO kr., Kukurutz 6 fl. 50 kr. pr. Hektoliter; Erdäpfel 4 fl. 12 kr. pr. 100 Kilogramm; Fisolen 10 fl. — kr. per Hektoliter; «indschmalz 94 k., Schweinfett 82 kr., Speck, frischer, 62 kr., Speck, geselchter, 75 kr., Butter 80 kr. per Kilogramm; Eier 2'/, kr. per Stück; Milch 7 kr. per Liter; Rindfleisch 48 kr., Kalbfleisch 52 kr.. Schweinfleis» 50 kr. per Kilogramm; Heu 3 fl. 5 kr., Stroh 3 fl. 5 kr. per 100 Kilogramm; harleG Holz 8 fl. 50 kr, weiches Holz 5 fl. 50 kr. pr. vier Q. Meter; Wein, rother 24 fl., weißer 20 fl. pr. 100 Liter. Theater. Heute: Zum Bortheile de« Schauspieler» u«d Regisseur» Loui« Strvhl. Loncert-Ouvrrture, komponiert vom Kapellmeister Herrn Edgar Krone«, »»«gesührt von der,Theater» kapelle. Hieraus: Almenrausch und Edelweiß, »der: Da» Wiedersehen im Zuchthau«. Ländliche« Lharaktergemölde mit Gesang in vier Abtheilungen und einem Borspiel, betitelt:Auf demSchartenkaser, für die Bühne bearbeitet von Loui« StrShl, Mitglied dieser Bühne. Musik vom Kapellmeister H. Delin. Gedenktafel über die am 13. D ezem» ber 1876 stattfindenden Licitationen. 2. Feilb, Berian'sche Real., Brezje, BG. Laibach. — 2te Feilb., Strazisar'sche Real., PadeZ. ««. Oberlaibach. — 3. Feilb., Srebot'sche Real., Oberkoschana, BÄ. AdelSberg. - 3. Feilb, Zele'sche Real., Dorn, Bv. AdelSberg 2. Feilb., Skarca'sche Real., Brunndorf, BE. Laibach. — 2. Feilb., Lenaritt'sche Real., Nadajneselo BB. Ldelsberg. —2. Feilb., Mojina'sche Real., Kok, BV. Adelsberg. — 2. Feilb., Penko'sche Real , Nadajneselo, BL. Ad,Isberg. — 2. Feilb., Zalar'sche Real., Zapolok, BS- Laibach. — Neuerliche 8. Feilb., Wrill'scke Real., Nußdorf, BW. NtelS. berg. — Neuerl. 3. Feilb., Trenta'sche Real., Narein, B«. AdelSberg. - I. Feilb. Koschak'sche Real, Bikj-, BB. Laibach.-3. Feilb., Bi zel'sche Real., Oberloquiz, B<ö Mölt-ling. — S. Feilb., Bajuk'sche Real., Radooica, BW Mött-ling. IV8, K. k V?kob1er-OoutroIsudrso-1,iekerLnt kür sLwmtlicbe 1'»b»llk»brilisll Oesterrsiebs, emxüeblt sieb ciureb Liliiglceit. unä gute >V»rs. i»»^- grösste ^usv»l>1 in 8111»^» nnä V«Ii»»t, I»»,»>^»,»I»i^i> Ooiä nnä Silber 8e„t-«!- 8»I»««^^LI«I«»^-, H» »«It«>n-, uncl 8*I»>ir«,,>I,^«n. Lebte V«I»r>>-««I«IIt«It«i» nenester ks^on, 8III«»»-, <7l,>n««III,^»- nnä nnä LI«ItlM«-Ii»S,»»I>»ii» U (SokrittrLbler), I^I«>-III»«»rI^»,, in xrLcktvoiler Ausstattung, kerspeotive, Lueroüi, Röben- wesser, »ucb kür Zimmer, kür i'enster, Liinmer, Leiter, 1?roekeok»inmerll, 8ocb-vken nnä Zerrte. Innä I keinst. HR II IN««8t«Ii« kür 2eiodner, G Ii»«s»>Ult«lt8^«««»>, unä keinste unä 81»«I»»i- in 60I6, Silber, kscktoox, 8ts,KI, 8ekiläp»t uoä Lsutsedull. Anstelle sonstiger ^nxreisuvßeu küdre ieb nur kolxenäes, an mied Zeriebtetes Lckreiben »n: (878- Vvvdrtvr Herr Lnädolrsr I 8ie veräen sieb ooetr erinnern können, ässs iok vor beiläuüx 20 3»bren äis Ilkr, äie ieb Idnen deute übersenäs, bei Iknen xeksukt b»bs. Die ganre 2eit dw-äureb vsr ciie vdr niedt cler geringsten Lep»r»tur beclürttiß, d»t wir in einem so Koben Orsäs entsxrooben, äkrss selbe mir um keinen Preis keil vLre, ein v^bre» Ilvicnwl >!un ^eäoeb ist die k'eäer gebrocben, sollen 8ie etc. Nootrsektrmßsvoll 8»venstein, »m 20. Oktober 1876. F. Vslrlsvlrsr, kkarrer. von MMMkL. Nim R MMMK zu Wei^nacktt8ge^ck»en^en Luod- uilä LiulstdMälMK in iM^vtl ^Vir swxkedlsn disnvit »uss bvslv uvssr dvIlLNntv8, 86kr i°vivkkaI1igS8 kuvk- unll KunsilÄgsr, Lls: 17,",^ I, nsuvslvn unä b«8lvn killlvrdüvksi- suk paplvi-, k»spps unä t.vin>vanlj; 2ivk- unä Vvi->vsnä- ff"Ul Olv lungs-Sllävi-büelivi-, ^ugsnäsekrifton für äas vv^ekivllsnv /^Itvi- clor Knadsn unä »äljvkvn. r7.".^ I'ewßebuväE Klgs8>Iivi- uvä vioktor iu äen bölrMnteu ^sstLus^den, 6väiekl8ammlungvn, ^niko- p Ul L.I^VVA^,I ISVIIV. iggjyn, 8vki-,fton für liiv ssrsusnwvli, pravkiwvrks, ^tlsntvn, «örtvrdüviivr in »IIvn 8pr»vkvn, 6vnvvr8aiion8loxi>I6l> Rielttsr u. 8. V. iu vorrüglivkvn Lkprocluktwusr,, in ^rosstzw Lxtrakoruirttö, Iivxöriktl- nnä Xleln-I'oliokorwÄts. ^rtvL und niuloiO Lslenäer kür I8A7. ' Änä Lllö N6U6N Lr86l,6wulis6N auf äkm Okdistö äör Uisralui- nnä KUN81 vorrätkiZ. 8ämmtliekö, suek in kvriekvn Lnt l.»s6r Lk6»«i>iclws ^virä killutzn kürLsster ^tzit ktzsoiAt Angiokksvnllunggn, auek nsetl susvsi'ts, ^ d°r°»«M!«8. ,»n°° °d°r cl°- 1.^. ^