Erscheint wöchentlich sechs im , (mit Ausnahme der Feiertage; Schriftleitung, Verwaltung und Buchdruckerei Tel. 25-67, 25-68. 25-69, Maribor, Kopališka ul. 6. Inseraten- und Abonnements-Annahme in der Verwaltung. Bezugspreis: Abholen oder durch die Post monatlich Din 23.—. bei Zustellung Din 24.—. für das Ausland monatlich Din 35.—. Einzelnummer Din 1.50 und Din 2.—. Manuskripte werden nicht retourniert. Bei Anfragen Rückporto beilegen. Poštnina plačana v gotovini. PfGŠS Olfl 1*50 Enriborrr Acitunn EHäüiä Berlin: Beginn des rücksichtslosen Seekrieges Berlin meldet die restlose Blockierung der englischen Häsen z ©chSechttoetter behindert die Luftaktionen B < nient .! n’ 22- August. In seinem Kom-Qe„ ar über die angekündigte deutsche a U s nblockade schreibt der »Dienst deij. O euts c hland« folgendes: »Die fiil,t n- Adm>ralität hat ihre Pflicht er-ggn" ie Blockierung sämtlicher Seezu-ltom Zu den britischen Häfen ist voll-diesj0611 abgeschlossen. Ein Befahren tioner .Gewasser nach der allen Seesta-2 Wege des deutschen Rundfunks W ^"§bnen Warnung kann demnach Schiff i ciSCnes Risiko der betreffenden ifigp ‘ Kapitäne erfolgen und die Kom-nUn santen der neutralen Schiffe müssen Fni;s ^st die Verantwortung für ihre «m p Zungen tragen, da alle Gewässer ... nSland sei es durch Minen, sei es les versenken was ihnen vor ihre Rohre kommt.« f Die Agentur schließt ihre Darstellung der neuen Seeblockade mit der Feststellung, daß dieses Ziel zum ersten Male offiziell anerkannt sei. Berlin, 20. August. (Avala — DNB) Das Oberkommando der deutschen Wehrmacht teilt vom 21. d. mit: »Im Rahmen der bewaffneten Aufklärung griff die deutsche Luftwaffe gestern einzelne wichtige militärische Objekte in Mittel- und' Südengland an. In der Grafschaft Suffolk wurden die Munitionsfabriken bei Adlebourg, der Eisenbahnknotenpunkt bei Southwold, die Hafenanlagen von Great Yarmouth und ein Kriegsschiff vor Great Yarmouth erfolgreich ^hrci°/^-U"Sc*ie Unterseeboote sehr ge- __ _ o____ haben .S’nc*" Uic deutschen Unterseeboote | bombardiert. Unsere Flugzeuge bombar-jetzt die Aufgabe, einen rücksichts 1 dierten und bestrichen mit Maschinenge-Seekrieg zu führen und müssen al-1 wehrfeuer die Flughäfen in Cambridge, °en sen East-Hurch, Manstown und Deal. Die Hanhare und die Gleisanlagen der Bahnhöfe in Lovestoft und Exeter erhielten mehrere Treffer. In einer Fabriksanlage bei Chelmsford wurden starke Explosionen festgestellt. Durch Bombenabwurf wurden die Hafen- und Werftanlagen in Fawersham, Burry Porth und Pembroke schwer beschädigt. Mehrere kleinere Schiffe, die im Hafen vor Anker lagen, wurden versenkt, die Petroleumlager in Brand geworfen. In den Gewässern nördlich von Irland gelang es durch. Volltreffer ein Handelsschiff von 12.000 Tonnen zu versenken. Drei weitere Handelsdampfer, die sich in weiter Entfernung von der Nord- und Westküste Irlands befanden, erhielten schwere Bombentreffer. Einige britische Flugzeuge flogen in Frankreich und Holland ein. Dagegen er- schienen am 20. August und in der Nacht zum 21. August kein feindlichen Flugzeuge über Deutschland. Der Feind verlor gestern insgesamt zehn Flugzeuge; sechs wurden in Luftkämpfen zum Absturz gebracht, vier von Luftabwehrgeschützen abgeschossen. Drei deutsche Flugzeuge sind nicht zurückgekehrt.« London, 22. August. (Avala-Reuter) Das Luftfahrtministerium hat Dienstag abend folgende Mitteilung ausgegeben: »Bis 24 Uhr eingelaufene Nachrichten besagen, daß im Laufe des heutigen Tages 7 feindliche Flugzeuge abgeschossen wurden. Im Verlaufe der letzten, Sonntag geführten Luftkämpfe schoß unsere Flak 23 deutsche Bomben- bzw. Jagdflugzeuge ab. Demnach haben sich die Verluste des Feindes in der letzten Woche auf 152 Flugzeuge erhöht.« Der Arieg in Ostafrika NGIaNDS NIEDERLAGE IN SOMALIEN IM LICHTE ITALIENISCHER SPANISCHER PRESSESTIMMEN UND n itaij° m > 22. August (Avala-Stefani). Der °w ,rilsc*ie Wehrmachtsbericht vom Mitt-»D nat Agenden Wortlaut: sihi vS Hauptquartier der Wehrmacht bekannt: jemals britischen Somaliland ihre un^*e Bevölkerung zusammen, um Vnm -‘erwerfung zu vollziehen. Askar.s Cpam ^'Formationen lain«, "kainelreiterkorps und irreguläre Hi- ‘Vb-J-Qj., -—..ü.,c treten an, um ihre Sere 1° abzugeben und verlangen, in un-üen oimationen eingegliedert zu wer. Lnfja n Berbera wurden drei bei unseren 2eu»e 8ri/fon beschädigte Blenheim-Flug-Fluß ' e*n viertes verbrannt im Bareris-hin[jenUn^ e’n fünftes am Strand aufge. Dgj- p . kleine zahlreiche Einflüge über nomn,re Ortschaften Äthiopiens unter-wUrripen" H'ne Frau wurde getötet, fünf unbedn verletzt, der Materialschaden ist zwei Frendl In Einern Hospital wurden ren „ ücbtlinge verletzt. In einem ande. "’Undet 6S e’nen Toten und fünf Ver-JägP-C e" Bei Dire-Daua haben unsere Bl Ser ein enhe engüsches Flugzeug vom Typ Uns'r1 b^Ennend abgeschossen, von jvTf Bomber haben die Luftbasen b°mbaVa anSegr'ffen und mit Erfolg trotz hfl61*’ ^'!e unsere Flugzeuge sind §ekehrt ry61 fo'nciIicher Abwehr zurück-den u ‘ e feindlichen Jäger,. die von die Flj18^1"611 a"gegriffen wurden, sind in zeng ’Cbt geschlagen worden. Ein Flug-Wofden^ wahrscheinlich abgeschossen tanf h an,d’ 22. August. (Avala) Ste. 11 a 1 encbfot: Der heutige »P o p o 1 o in dem 1 a<< veröffentlicht einen Artikel, es u. a. heißt: »Da man in Lon- nen ungenügend informiert. Mit anderen Worten: England befand sich in einer seiner Kolonien Italien gegenüber in untergeordneter Stellung. Es mußte diese Kolonie so verlassen wie Ras Tafari sein Land. England war nicht in der Lage, Verstärkungen zu entsenden und außerdem hatte es auch keine Nachrichten aus dieser Kolonie. Das ist aber noch nicht alles. Ein so mächtiges Imperium wie das British Empire fühlt sich genötigt, seine Niederlage in Britisch-Somalien mit dem Ausbleiben französischer Hilfe zu begründen, da der Plan der Verteidigung Somaliens auf der Prämisse der französischen Hilfeleistung aufgebaut war. Die Verteidigung Somaliens dürfte aber auch auf der britischen Annahme aufgebaut gewesen sein, daß die Italiener vor dem Feind nicht jene Löwen sind, die die Welt schon in den bisherigen Kämpfen bewunderte.« Barcelona, 22. August. (Avala-DNB). Der Militärfachmann der Zeitung »Solidaridad Nacional« befaßt sich in einem Aufsatz mit dem »siegreichen Rückzug« der Engländer aus Britisch-Somali-land. Dieser Rückzug bzw. Italiens Sieg sei ein neuer Beweis für die britische Armee. Die britische Flotte habe sich auch diesmal, wie bei Dünkirchen, auf die Rettung einer in Flucht befindlichen Armee beschränkt. Der Militärfachmann erinnert in diesem Zusammenhänge an die britische Behauptung, daß die Verteidigung Somaliens den Franzosen anvertraut worden sei. Stimme diese Behauptung der Engländer, dann sei auch das Schicksal Sudans und Palästinas offenbar, da auch diese beiden Länder dem Schutz der Franzosen hätten anvertraut werden sollen. gung zum Abschluß gebracht worden. In einer nach Abschluß der Konferenz herausgegebenen Mitteilung heißt es, daß die Frage der Verteidigung Neu-Seelands besonders mit Rücksicht auf dessen erstrangige Bedeutung in der Verteidigung der westlichen Hemisphäre gründlich geprüft worden sei. Die Mitglieder der kanadischen Delegation erklärten, daß nicht eine einzige Frage angeschnitten worden sei, die einer Antastung der Souverenität oder Unabhängigkeit Neu-Seelands gleichkäme. Kanada hat die volle Verantwortung für die Verteidigung Neu-Seelands übernommen, als ob es sich hiebei um kanadischen Boden handeln würde. Die neuseeländische Regierung hat dem Abkommen zugestimmt. Italienische Kritik an Amerikas Ha tutm d0n clie Nieder!, zrhei v0nlerla8e i i=-i- ein,8en Zeilen eingestanden werden. nicht v T'".uc“age in Britisch-Somaliland Nieder! er -m*1C'ien konnte, mußte diese m einer amtlichen Mitteilung Pitel b'lH Konnte ein ganzes Ka. Wordeni" *n London ist eingestanden sich vo ‘ Oie britischen Truppen haben ziehen * e.'nem überlegenen Feind zurück-Verstä ^1assen- 2. Die Entsendung von sich a|f Un®en nac*1 Britisch-Somalien hat don s Uadurchführbar erwiesen. 3. Lon-31 über den Verlauf der Operatio- Mailand, 22. August. (Avala - Stefani). »C o r r i e r e d e 11 a Sera« veröffentlicht einen Artikel, welcher der Haltung Amerikas gewidmet ist. In diesem Artikel wird u. a. festgestellt, daß die Vereinigten Staaten, die angeblich das demokratischeste Land der Welt seien, trotz des Umstandes, daß die erdrückende Mehrheit der Bevölkerung mit allen Mitteln den Wunsch zum Ausdruck gebracht habe, sich in europäische Ange- legenheiten nicht einzumischen, immer mehr einen Weg gehen, der zum Kriege führe, obwohl die von der Regierung Roosevelt betriebene Politik allgemein mißbilligt wird, Das amerikanische Volk sei einer Intervention abgeneigt, man werde sich aber nicht wundern dürfen, wenn diese Intervention eines Tages verwirklicht wird, ohne daß das amerikanische Volk das Wofür eines solchen Schrittes wissen würde. Griechenland bleibt neutral Athen, 22. August. (Avala. - DNB) Ministerpräsident Metaxas hielt mit dem Marineminister und den Vertretern der griechischen Wehrmacht eine Konferenz ab, in der verschiedene außenpolitische Fragen und Maßnahmen der Landesverteidigung erörtert wurden. Im Zusammenhänge mit diesen Besprechungen konnte aus maßgeblichen griechischen Kreisen in Erfahrung gebracht werden, daß Griechenland entschlossen ist, seine Neutralität um jeden Preis aufrechtzuerhalten. Einigung zwischen Kanada und Neu-Seeland 8 t. Johnson, 22. August. (Avala-Reuter) Eine hier abgehaltene Konferenz zwischen Vertretern Kanadas u. Neu-See-lands in Fragen der gemeinsamen Verteidigung ist durch eine allgemeine Eini- Russisches Dementi Moskau dementiert Falschmeldungen über ein Bündnis der SSSR mit der Türkei und Griechenland Moskau, 22. August. .(Avala-Tass) Die amerikanische Nachrichtenagentur United Press, die englische Zeitung »Sun-day Dispatch« und die finnische Zeitung »Uusi Suomi« veröffentlichten in den letzten Tagen die Nachricht, daß zwischen der SSSR, der Türkei und Griechenland Verhandlungen zum Abschluß eines Bündnisses der drei genannten Staaten geführt werden. Die Nachrichtenagentur Tass ist zu der Erklärung ermächtigt, daß diese Nachricht vollkommen unbegründet und absolut erfunden ist. Moskau, 22. August. (Avala-Stefani) Die in einem Teil der ausländischen Presse veröffentlichten Meldungen über Verhandlungen, die den Abschluß eines Militärbündnisses zwischen der Sowjetunion, der Türkei und Griechenland zum Ziele hätten, werden von amtlichen sowjetrussischen Kreisen als vollkommen unbegründet und erfunden entschieden in Abrede gestellt. Taifun auf den Philippinen M a n i 11 a, 22. August. (Avala-DNB) Auf der Insel Luzon vernichtete ein Taifun mehrere hundert Wohnhäuser. Die Zahl der Todesopfer ist noch nicht ermittelt. Zürich, 22. August. Devisen : Paris 9.90, London 17.6750, Newyork 4.39, Mailand 22.1750, Madrid 40. Berlin 175.45, Buenos Aires 99.75. Vor dem Einmarsch der Bulgaren M die Dobrudscha Die Einigung zwischen Rumänien und Bulgarien ist bereits erfolgt / Die Rumänen haben auch ©iüftria und 33aStf# an Bulgarien abgetreten / Eonstanza bleibt bei Rumänien / Die Grenze von 1912 trne&er hergestellt Bukarest, 22. August. Zwischen Bulgarien und Rumänien ist die Einigung betreffs Rückgliederung der südlichen Dobrudscha bereits erzielt worden. Im Sinne der zustande gekommenen Einigung tritt Rumänien die sogenannte Süddo-brudscha einschließlich der Städte Sili-stria und Baltschik an Bulgarien ab. Die Abtretung Baltschiks empfinden die Rumänen als überaus schmerzlich, weil der Besitz dieser herrlichen Schwarzmeersiedlung mit sentimentalen Empfindungen verknüpft ist. Königin Maria, die verstorbene rumänische Herrscherin, ließ sich in Baltschik ein herrliches Sommerschloß bauen, welches direkt an der Küste steht. Durch die auf diese Weise erfolgte Einigung ist die Grenze von 1912 restlos hergestellt. Das rumänische Militär zieht sich bereits in die Norddobmdscha zurück, die bei Rumänien verbleibt. Die bulgarische Wehrmacht ist für den Einmarsch bereitgestellt, der im Sinne, des Abkommens drei Stunden nach der Unterzeichnung erfolgt. Die bulgarischen Behörden übernehmen sofort ihre Amtstätigkeit. Die Hafenstadt Constanza verbleibt bei Rumänien. Im übrigen werden die rumänisch-bulgarischen Verhandlungen über die Einzelheiten der Durchführung des getroffenen Abkommens noch etwa 14 Tage dauern. Was noch aussteht, ist die Einigung über den Bevölkerungsaustausch und über die Methode der Konrpensierung der beiderseitigen finanziellen Forderungen. Bukarest, 22. August. Wie bereits berichtet, sind Silistria und Baltschik an Bulgarien abgetreten worden. Das Herz der verstorbenen Königin Maria, welches in der Kapelle des Schlosses Baltschik auf bewahrt worden war, ist bereits nach dem Innern Rumäniens gebracht worden. Wie Transozean-Press erfährt, waren die Bulgaren in ihren Forderungen unnachgiebig. Sie erreichten in den Verhandlungen alles, was sie gefordert hatten. So ist die Grenze des Jahres 1912 wieder restlos hergestellt. Die bulgarische Politik, die in ihrer Revisionstendenz beharrlich und unentwegt gteblieben war, hat einen großen Erfolg erzielt. Nun werden die bulgarischen Regimenter das Gebiet besetzen, das Bulgarien vor 20 Jahren abtreten mußte. Die Bulgaren werden gleich nach der Besitzergreifung der Süddobrudsc den rumänischen Bevölkerungsteil auff° dern, nach Rumänien zu übersiedeln, handelt sich um rund 50.000 Person^' die teils in der Süddobrudscha, teils ah auch in Alt-Bulgarien leben. Wie aus Craiova berichtet wird, hahfj die dort eingetroffenen bulgarischen J urnalisten erklärt, Bulgarien wünsche nu mehr mit Rumänien einen Freundscha* pakt abzuschließen. In der neuen Zusa< menarbeit sollen große Pläne und öfRn liehe Bauten verwirklicht werden, vor 3 ^ lern die Errichtung transbalkanisclK Kommuniikatibnen über die Donau und z Aegäis. Halifax: »Niemand wünscht die Vernichtung Deutschlands „Memand wünscht es, daß der Krieg auch nur einen Tag länger geführt wird als dies notwendig ist" z Eine bemerkenswerte Qberhaus-Reöe des englischen Wußeministers Lord Halifax « London, 22. August. (Reuter.) (Gelegentlich der außenpolitischen Debatte im Oberhaus wurden an die Regierung mehrere Anfragen gerichtet, die Außenminister Lord Halifax beantwortete. Der Minister verwies eigangs auf die Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten betreffs die Abtretung von englischen See- und Luftstützpunkten auf der westlichen Hemisphäre und kam sodann auf die Kriegführung zu sprechen. Der Minister erklärte folgendes: »Was die von Deutschland verhängte Schiffe werden auch - weiterhin unter nicht im geringsten beeinflussen. Die dem gleichen Niveau wie im vorigen dem Schutze unserer Kriegsflotte in unseren Häfen ein. und auslaufen. Die Tonnage der Handelsschiffe, die in unseren Häfen ein- und auflaufen, ist heute auf dem gleichen Niveau wiwe im vorigen Monat gleich nach der Verschärfung der Angriffe auf unsere Insel. In der Woche, die am 11. d. endigte und in der die Luftangriffe ihren Höhepunkt erreichten, waren unsere Verluste an Handelsschiffsraum geringer als die Durchschnittsverluste vor der Niederlage Frankreichs. Die Zahl unserer Flugzeuge vergrößert sich von Tag zu Tag. Unsere Wissenschaftler und unsere Fabriken vervollständigen unablässig die Erzeugnisse der Kriegsindustrie und die neuen Waffen, um das Land gegen neue Gefahren zu wappnen. Im gegenwärtigen Konflikt — fuhr Lord Halifax fort — ist der Umstand von großer Bedeutung, daß alle freien Völker, die auf der Seite Englands stehen, sich tapfer halten. Nach einem Jahre Krieg kann man mit Recht sagen, daß Großbritannien vertrauensvoll auf seine Aufgabe blickt und nie in die Gefahr gekommen ist, die übernommene Aufgabe zu unterschätzen. Das Schicksal der Zivilisation hängt heute von einigen Tausend Fliegern ab, deren Durchschnittsalter nicht über 23 Jahren liegt und deren Tapferkeit Bewunderung und Anerkennung hervorrufen. Es liegt mir fern, die nach dem Kriege entstehenden Dinge zu präzisieren. Zahlreiche Völker sehen indessen immer mehr ein, daß die politische Einheit und die gemeinsame Aktion aller Völker, die von den gleichen Idealen beherrscht sind, für die Aufrechterhaltung des Friedens in Europa unerläßlich sind, ebenso aber auch in der Welt, da dies die einzige Möglichkeit der Verwirklichung dieser Ideale ist.« Der Minister kam sodann auf die deutsche Berichterstattung über die Bombar- dements über England zu sprechen und sagte: »Dem Foreign Office gehen immer mehr Zusicherungen aus allen Staaten zu, daß man uns glaubt, was wir sagen.« Am Schlüsse seiner Rede sagte Lord Halifax: »Niemand wünscht es, daß der Krieg auch nur einen Tag länger geführt werde als dies notwendig ist. Niemand wünscht die Vernichtung Deutschlands oder die Wegnahme seines gerechten Plat zes in Europa. Ebensowenig gibt es niemanden, der es wünschte, daß Deutschland unsere Freiheit vernichtet. Der Gegner muß bereit sein, den Völkern das voll ständige Recht auf ein friedliches Leben zu gewähren, das Recht, frei m sein u. im Frieden zu leben. Ich habe bis jetzt nicht den geringsten Beweis dafür gesehen, daß er zu einer Lösung bereit ist, wie ich sie sehen möchte. Es ist daher die Aufgabe und der Wunsch Großbritanniens, den Krieg so lange fortzusetzen, bis der Gegner für eine solche Lösung empfänglich sein wird, die allein den Frieden Europas bringen kann. Wir zweifeln keineswegs daran, so stark zu sein, daß wir den Gegner davon überzeugen können.« Die Acckmds-Inseln Weeden FINNLAND HAT DIE FORDERUNGEN SOWJETRUSSLANDS ANGENOMMEN. Helsinki, 22. August. (Avala.) — Der finnische Ministerpräsident R y t i erklärte in einer Rundfunkrede, daß die Hauptbedingungen des finnisch-sowjet-■russischen Friedensvertrages erfüllt seien. Die neuen Grenzen seien gezogen, die Ratifikationsurkunden seien ausgetauscht. Der Wirtschaftsvertrag mit der SSSR eröffne große Möglichkeiten des Güteraustausches. Die Bahnstrecke Kemi-järvi—Kanda-laksa, deren Fortsetzung auf sowjetrussischem Boden schon fertiggestellt sei, werde mit größter Eile auf finnischem Gebiet gebaut. Die Post-, Telefon- und Telegrafenverbindungen mit der SSSR seien wieder hergestellt. Die fin- JgPLMs neue Regierung Ministerpräsident Konoye (im Vordergrund) mit den .Mitgliedern des neuen Kabinetts nasche Regierung habe ferner den Vb' schlag der SSSR betreffend die Demim® risierung der Aalandsinseln angenomnK ' Am Schlüsse erklärte Ryti, daß durch ^ Schaffung solider Grundlagen der nisch-russischen Beziehungen die künt ge Entwicklung der Wirtschaftsbezieh11 ^ gen zwischen den beiden Ländern geSI chert sei. 150 Generale in Frankreich pensioniert d Vichy, 22. August. Assoc-iatß* Preß berichtet: Durch Regierung5“^ kret wurden fast alle bedeutenden räle des französischen Heeres in den bestand versetzt. Unter den Pensionier^ befinden sich auch die Generale B1a ^ c h a r d und P r i o u x, die den Rückzu=> der Franzosen in der Schlacht bei kirchen leiteten. In der amtlichen M1 teilung heißt es, daß die Pensionier^1” von 150 Generalen mit dem Waffen5*1 ^ Standsabkommen mit Deutschland übe einstimme. Tschunaking teilweise dem Erdboden gleichgemacht Furchtbare Auswirkungen des japanisch^ Bombardements auf die Residenz Tsc angkaischeks. — Hunderttausend A* sehen obdachlos geworden. Tschungking, 21. August. (SchWe^ zerische Depeschenagentur.) Bei einer 8 stern erfolgten Besichtigung der durch J, panischen Brandbomben in der Unterst^ von Tschungking angerichteten Schä^ konnte man durchgeschwärzte Ruinen en, wo vorher noch geschäftige Stm waren. Was von vorgestern noch übrige^ blieben war, ist gestern vollständig gebrannt. Die Unterstadt von Tschungk1 mit Ausnahme von drei oder vier Strab ist dem Erdboden vollkommen g*e ^alil macht und existiert nicht mehr. Die & der durch die vorgestrigen und gestrig^ Bombardements obdachlos geworden-Einwohner beträgt 100.000. Die Japaner in die Britische Konzessi0" in Schanghai einmarschiert Schanghai, 21. August. DNB ber>^ tet: Die japanischen Truppen sind »eS ^ in den westlichen Teil der von den eng^ sehen Truppen geräumten Konzession marschiert und übernahmen auch den rigen Teil des Stadtzentrums einschm lieh des Nordufers von Sutschau. Die . länder haben sich unterdessen eingesc Der erste englische Abtransport P Schiff dürfte im Laufe des heutigen ges erfolgen. Wie die chinesischen Ba ter berichten, werden die englisC ^ Truppen aus Nord- und Mittelchina na Singapore abtransportiert. Amerikanische Feststellung N e w o r k, 21. August. (Avala Ste' fani.) Die »Newyork Times« bringt e*ne-Aufsatz, in welchem festgestellt wird da*5 sei' Großbritannien zum ersten Male m ner Geschichte eine große Kolonie vCl ren habe; Arbeit, ol und soziale Gerechtigkeit dasrdi Planrolrlsdialt Eine <$rflärung des Zuftizmimsters Dr. Markovič über die CReformpläne der jugoflatoifcben Negierung ni J/ tvn J‘ e> 22‘ August. Der Justizmi-Dien ^ Laza ■ Markovi č, der am Pol't- in Trebnje weilte und mit seinen hJ,llSlchen Freunden eine Konferenz ab- hielt. Erk- gub den Pressevertretern folgende ^aEmen der Maßnahmen, die für Lebensinteressen des Landes eingelei-die p.urden> beabsichtigt die Regierung \iy. ,anwirtschaft einzuführen, also eine q„„ ^c,1aftspolitik zu betreiben, die das ^chäftsgebahren ! kontrolliert und die Ey gegenwärtigen Kriegsverhältnissen in und der schwierigen Lage ent- spricht, in welche die neutralen Staaten geraten sind. Zwei Grundelemente diktieren eine derartige Wirtschaftspolitik: erstens die Tatsache, daß der Staat durch eine planmäßige Führung des Wirtschaftslebens des Landes in die Lage versetzt wird, auch soziale Reformen verwirklichen zu können, indem die Schwächeren und Aermeren geschützt und die großen Gegensätze in der sozialen Schichtung gemildert werden; zweitens die Tatsache, daß der Staat sich gezwungen sieht, durch gewisse Maßnahmen das Wirtschaftsleben des Landes auch deshalb zu regeln, weil die besonderen Verhältnisse, die durch den Krieg in Europa entstanden sind, gebieterisch die Anpassung in wirtschaftlicher und Handels politischer Beziehung an die Bedürfnisse der neuen Zeit fordern. Ich will damit sagen, daß die internationalen Beziehungen unseres Staates heute immer mehr von wirtschaftlichen und handelspolitischen Erwägungen geleitet werden — weshalb es auch keine vollkommene Freiheit weder in der Erzeugung und im Handel noch in der Güterverteilung und im Verbrauch geben kann. Mit diesen Problemen muß sich die Regierung beschäftigen, um sie möglichst günstig regeln zu können. Außerdem ist es Pflicht der Regierung im Lande selbst eine Planwirtschaftspolitik einzuführen, um die Erzeugung zu steigern und durch öffentliche Arbeiten u. sonstige Maßnahmen dem Volke Arbeit und Verdienst zu verschaffen, damit es nicht Hunger leide. Hiefür müssen die erforderlichen Mittel aufgebracht und sichergestellt werden. Die Ordnung dieser Angelegenheit ist eine Hauptsorge der Regierung.« o entfnim S politische gMäne VERp?'E SCHAFFUNG EINER UNION ZWISCHEN GROSSBRITANNIEN U. DEN FRArtiv IGTEN STAATEN NACH DEM VORBILD DER GEPLANTEN ENGLISCH ^ÖSISCHEN UNION — BERLIN ZU DEN ANKÜNDIGUNGEN HORE-BELI- SHAS r:°" k'o n, 22. August. Associat. Press be * mer‘?tet: Wie man aus englischen parla. malj ariScben Kreisen erfährt, hat der che B e ge eng!ische Kriegsminister Höre -B6(j laba nach der bereits mitgeteilten Üchk • arcbiHs im Unterhause die Mög-nien erki Emokratische Senator Bo-veif artc im Senat, Präsident R o o s e-den a„nd ^as Staatsdepartement wür-gemapL^^'^blich dafür verantwortlich schen t Werden> falls dem amerikani-8 i o n« ransPortschiff »American L e-sche ^ .au* seiner Fahrt durch die engli-stoßen rie^Szone irgendein Unglück zu-Mensch So'*te- Oie »Starrköpfigkeit eines in ein schicke 900 Menschenleben in dje ee8ebiet, wo sie jeden Augenblick Schiff • biegen könnten. Sollte das exPlodi‘n 6 Auflaufens auf eine Mine klage pepen’ dann würde sicher die An-ÖnttiersprVi0ben werden, daß ein deutsches Und n- e °f das Schiff torpediert habe u n'emand dies SCher Anlaß Verhalt k‘u“U warde den wahren Sach-ennenlernen. Hingegen würde ’n aufregender und provokatori-v°n * 11 a® bein, die Vereinigten Staaten den iAmerican'iSUChUng Über Beschmn EE'on« und (-nu!d,gUn Senator Pepel Bone warf Senator Pepel vor, daß er die Propaganda für den Kriegseintritt Amerikas eröffnet habe. In einem Interview erklärte ferner der republikanische Obgeordnete Rogers, die amerikanische Regierung würde die Verantwortung tragen müssen, falls dem Schiff irgendein Unglück zustoßen sollte. Die Haltung der amerikanischen Regierung in dieser Frage beweise, daß man die Veranwortung für eine eventuelle Katastrophe bereits jetzt auf Deutschland zu werfen beabsichtige. MarichM Befain über das neue Frankreich Vichy, 22i August. (Avala.) H a v a s berichtet: Marschall Petain äußerte in einer Unterredung mit amerikanischen Journalisten seinen Glauben an die rasche Erneuerung Frankreichs. »Ich bin kein Prophet«, erklärte der Marschall, »aber etwas kann ich wohl sagen: wenn nicht mit Sicherheit, so zumindest aus der vollen Ueberzeugung heraus. In erster Linie glaube ich an die Wiedergeburt Frankreichs, und zwar in einet Geschwindigkeit, die die Welt neuerdings entzücken wird. Frankreich wird gleichzeitig neu und alt sein. Frankreich wird vorallem das sein, was es immer sein sollte: ein Ackerbaustaat. Es werden die alten Traditionen erneuert werden, die Frankreichs Ruhm und Reichtum begründeten. Frankreich wird die Heimat der Kunst, der hohen Kultur und der uneigennützigen wissenschaftlichen Forschung sein. Es wird die Tugenden pflegen, die die Nationen groß machen. Frankreich wird die großen Wahrheiten zu Ehre bringen, die eine solide Grundlage unserer Zivilisation waren. Es wird die Treue dem Ideal halten, das es gemeinsam mit den großen amerikanischen Demokratien besitzt. Dieses Ideal beruht auf der Respektierung der Persönlichkeit des Menschen auf dem Wege zu Familie und Vaterland sowie auf der Liebe, Gerechtigkeit und Humanität.« Xwtzki seinen Verletzungen erlegen Mexico City, 22. August. Wie man erfährt, ist Leo Trotz ki-Bron-stein seinen Verletzungen erlegen. Entrüstung über LHurchM in Frankreich Vichy, 22. August. Der französische Rundfunk reagierte in seinen Nachtemissionen scharf auf die jüngsten Ausführungen des englischen Premierministers Churchill, dem vorgeworfen wird, Frankreich in undankbarer Weise behan delt zu haben, jenes Frankreich, das sich für die seinerzeitige gemeinsame Sache in vollem Masse geopfert habe. Besonders unverzeihlich empfinde die französische öffentliche Meinung Churchills Anspielung auf die »sogenannten Männer aus Vichy«, denen die jetzigen englischen Miß erfolge zur Last gelegt werden. Diese Behauptung Churchills habe in Frankreich Entrüstung ausgelöst. Den Waffenstillstand, den Frankreich schließen mußte, sei in großem Masse von England' verschuldet worden, welches von seinen 2 Millionen Mann, mit denen Churchill sich jetzt brüstet, nur einen kleinen Prozentsatz nach Frankreich geschickt habe. — Ebenso habe England nur ein Zehntel der Flugzeuge zur Verfügung gestellt, die es heute zu besitzen angebe. Die Deutschen aus Gowset-rußland wandern über Jugoslawien ins Neich 250.000 Deutsche aus Beßarabien werden in Deutschland angesiedelt werden. — Die Führung der deutschen Volksgruppe Jugoslawiens wird die Volksdeutschen aus SSSR auf der Durchreise betreuen. Nach einer Einigung zwischen Deutschland und der SSSR werden rund 250.000 Deutsche aus Beßarabien und aus der Nordbukowina nach Deutschland auswandern. Wie aus einer Ankündigung des Führers der Volksdeutschen Jugoslawiens Dr. Sepp Janko hervorgeht, wird diese Rückwanderung über Jugoslawien erfolgen. Dr. Sepp Janko erließ dieser Tage eine Verfügung, wonach in Jugoslawien zwei provisorische Lager eingerichtet werden, und zwar in Prahovo an der Donau und in Zemun. Die deutschen Rückwanderer werden sich m diesen beiden Lagern versammeln, wo sie untergebracht und verköstigt werden. Die deutsche Volksgruppenführung in Jugoslawien hat einen besonderen Dienst organisiert, der sich in Sektionen für Verköstigung, für die Betreuung der Kinder und Frauen, für Gesundheit und Kontakt mit den jugoslawischen Behörden zergliedert. Es sind bereits die Vorstände der Sektionen und die beiden Lagerkommandanten ernannt. Die Kroaten und die Lage in Europa Osijek, 22. August. Die hiesige Tageszeitung »H r v a t s k i List« veröffentliche unter obigem Titel einen Leitartikel, der zu folgenden Schlüssen gelangt: »Unsere Geopolitische Lage ist jetzt u. Hinkunft so beschaffen, daß wir wirtschaftlich dauernd an das deutsche und italienische Volk gebunden sein werden. Außerdem aber auch kulturell! Diese beiden Momente diktieren die politische Orientierung so kräftig, daß vor ihnen alle gegenteiligen Argumente zusammensinken. Es gibt aber auch noch andere schwerwiegende Gründe, aus denen unweigerlich hervorgeht, daß einzig und allein jene Politik gesund ist, die sich die bestmöglichen Freundschaftsbeziehungen zum Deutschen Reiche und zu Italien zum Ziele macht. Diese beiden Großmächte werden auch in Hinkunft wirtschaftlich und politisch in dem Raum bestimmend sein, in dem wir leben. Das braucht man nicht erst zu spüren. Das ist kristaUhell für jeden Menschen, der befähigt ist, politisch zu denken. Die englisch-französische Orientierung hat unseren Interessen nie entsprochen. Infolge der neueren Entwicklung Europas hat sie auch jenes raison d’ etre verloren. Im übrigen — so fährt der »Hrvatski List« fort hat Reichskanzler Adolf Hitler in seiner jüngsten Rede gesagt, daß die politischen Interessensphären zwischen dem Deutschen Reiche und der Sowjetunion fixiert seien. Das gleiche sagte auch Molotow in seinem letzten Exposee, als er von den Beziehungen zwischen Moskau und Berlin sprach. Daraufhin ergriffen Berlin und Rom eine große Initiative zwecks Regelung der Beziehungen Ungarns und Bulgariens zu Rumänien. Diese Initiative spricht deutlich von der Grenze der Interessensphären. Gilt denn das, was für Ungarn und Rumänien, die beiden Nachbarn Sowjetrußlands, sowie für den Seeanrainer Bulgarien gilt, nicht noch weitaus mehr für uns?« Irland soll aus der totalen Blockade Englands ausgeschlossen werden Newyork, 21. August. (Associated Press of America.) Die deutsche Reichsregierung hat der irischen Regierung einen Vorschlag über den Ausschluß irischer Schiffe aus der totalen Blockade TABLETTEN Ogi. reg. pod & B. 1318 od. 16. XU. 1938 Englands unterbreitet. Der Sekretär des irischen Ministerpräsidenten Gallacher er. klärte Vertretern der Pesse darüber folgendes: »Der deutsche Vorschlag wird so fort geprüft werden.« In deutschen maßgebenden Kreisen wird erklärt, daß Deutschland die Gegenvorschläge de Va. leras erwartet. Das belgische Gold Krüssel, 21. August. (Avala— DNB) Die belgische Nationalbank hat mitgeteilt, daß von 2 Milliarden und 700 Millionen Goldfranken, die Belgien vor dem Kriege besaß, nur 155.189 Goldfranken in Belgien verblieben seien. Der Rest sei von der Regierung Piedlot vorher ins Ausland gebracht worden. Fortgesetzte deutsche Erkundungsflüge über England Berlin, 21. August. (Avala — DNB.) Der 20. August stand im Zeichen bewaffneter Erkundungsflüge über England. Hie bei wurden wichtige Beobachtungen über den Inseln und ihren Verteidigungspositio neu gemacht. Alle Erkundungsflugzeuge sind zurückgekehrt und teilten übereinstimmend' mit, daß die Engländer die deut sehen Flugzeuge nicht angegriffen hätten. Auch die Luftkämpfe bei Dover zwischen einer Bomberfonnation, die mehrere Flug Stützpunkte in der Grafschaft Kent mit Bomben belegt hatte, und einer Abteilung feindlicher Jäger wurde von seiten der Engländer abgebrochen. -J- Eine Slowenin — Preisträgerin eines kroatischen Schauspielpreisausschreibens. Der Verein für den Bau des Tomislav-denkmals in Zagreb hat vor kurzem ein Preisausschreiben über das beste Drama über Tomislav gestiftet. Die Resultate dieses Preisausschreibens sind nun bekannt. Den ersten Preis bekam Tito Strozzi, den zweiten V. P e r o §, den dritten aber Rade Meštrovič. Rade Meštrovič ist in der kroatischen Literatur noch ein völlig unbekannter Name. Als man sich für dieses neue Talent näher interessierte, stellte es sich heraus, daß die ser etwas geheimnisvolle Rade Meštrovič niemand anderer ist als die slowenische Dichterin Ruža Lucija Petelin. Die Dichterin, die bereits mit einigen kroatischen Gedichten im »Savremenik« die Aufmerksamkeit der kroatischen literarischen Welt auf sich zog, hat mit dieser Auszeichnung einen schönen Erfolg errun gen. + Zwei slowenische Dramen im Spielplan des Nišer Theaters. Soeben wurde der Spielplan des Nišer Theaters bekannt "gegeben. Unter den verschiedenen heimischen und fremden Dramen, die in dieser Spielzeit auf die Nišer Bühne gelangen, befinden sieh auch zwei slowenische Werke. Es sind dies C a n k a r s »Pohujšanje v dolini šentflorjanski« (Das Aer-gernis im St. Florianstal) und K r e f t s Drama aus dem Bauernaufstand »Velika Puntarija« (Der große Aufstand). Der übrige Spielplan weist Werke von Dostojewski, Tolstoj, Andrejev, Bulgakoff, Ka-tajeff, Shakespeare, Shaw, Sudermann u. Ibsen auf. + Alojz Gradnik in italienischer Übersetzung. Der Triestiner italienische Dichter Dario de T u o n i übersetzte in einer literarischen Wochenschrift ein Sonett des slowenischen Dichters Alojz Grati-n i k. Das Sonett trägt die Ueberschrift »Incontro« (Begegnung), 4- Stanislawskijs Theateraufzeichnungen in deutscher Uebersetzung. In Zürich erschien im Verlage »Scientia« Stanislaw skijs berühmtes Theaterwerk »Das Geheimnis des schauspielerischen Erfolges«. Die deutsche Presse ist voll Lobes über diese Uebersetzung des Standardwerkes der Schauspielkunst und bedauert, daß auch Stanislawski] Lebenserinnerungen noch nicht übersetzt sind... -f Aus dem Berliner Theaieriebea. Das populäre musikalische Lustspiel »Axel an der Himmelstür« von Viktor van Buren (Musik von Ralph Benatzky), das in Berlin schon 50mal über die Bretter ging, wurde jetzt auch von anderen deutschen Bühnen in den Spielplan aufgenommen Aus Stadl und Umgebung Maribor. MNNooch. den 21. August Katastrophales Mgenwetter INFOLGE ANDAUERNDER REGENGÜSSE UND DER DAMIT VERBUNDENEN TEMPERATURSENKUNG IST DIE HEURIGE ERNTE AUSSERORDENTLICH BEDROHT Die Regengüsse der letzten Wochen, die bestenfalls durch einen oder zwei regenfreie Tage unterbrochen wurden, haben mit der damit verbundenen Temperatursenkung schon großen Schaden an unseren Kulturen angerichtet. Dies gilt insbesondere für die Kartoffelkulturen, da die im Boden befindlichen Knollen infolge ununterbrochener Nässe der Fäulnis ausgeliefert sind. Auch die Entwicklung des Obstes und des Traubenansatzes ist infolge der übermäßigen Feuchtigkeit sehr gefährdet, ganz abgesehen von der dadurch bewirkten Förderung pflanzlicher Krankheiten. Der Boden ist kalt und naß, eine Erscheinung, die wir im August schon seit vielen Jahren nicht beobachtet haben. Die Sonnenwärme des September wird aber kaum ausreichen, das im August Versäumte in den Kulturen einzubringen. Wir haben daher heuer eine schlechte Ernte zu erwarten. Die heurige Weinlese wird sich zum Bedauern der Produzenten, Wirte u. Konsumenten sehr schlecht gestalten. Man erwartet im Hinblick auf die Frostschäden des Winters und der jetzigen Regenperiode eine schlechte Qualität und auch einen geringen Ertrag. Die Folge davon ist schon jetzt das Anziehen der Weinpreise. Wer noch gute Weine am Lager hat, wird seine Vorräte angesichts der kommenden schlechten Weinlese sehr leicht an den Mann bringen können. Die Aussichten sind für den Landwirt demnach sehr ungünstig. Noch ungünstiger aber sind sie für den Städter, der auf den Ankauf selbstverständlich verteuerter Lebensbedarfsartikel angewiesen sein wird. Der Ernteausfall verringert nämlich das Angebot und bewirkt daher eine weitere Steigerung der Preise. Die Menschen sehen dem Wetter mit besorgten Mienen zu, und zwar nicht mit Unrecht. Das späte (Erscheinen Ser heutigen „MarDmer äeitung" ist auf einen Defekt in der Starkstromleitung zurückzuführen, durch welchen die Maschinen für mehrere Stunden stillgelegt wurden. Die P. T. Leser, Abonnenten und Inserenten mögen daher die von uns nicht verschuldete Störung in der Her ausgabe des Blattes gütigst entschuldigen. Wie uns nachträglich von den Stadtbetrieben mitgeteilt wird, schlug während des vormittägigen Unwetters der Blitz wiederholt in die Leitung und mehrere Transformatoren auf beiden Drauufern ein, wo die Anlagen teilweise beschädigt wurden. Die Monteure der Elektrizitätsunternehmung konnten den Schaden erst nach mehreren Stunden angestrengter Arbeit beheben, sodaß die Leitungen unter Strom gesetzt werden konnten. Die fleischlosen Tage gelten nicht für jene, die sich mit der Kleintierzucht befassen, denn an Tagen, an denen anderes Fleisch nicht verkauft werden darf, kommen gebratene Kaninchen oder Paprikahühner und im Winter ausgiebige Hühnersuppe auf den Tisch. Die Kleintierzucht wird immer deutlicher zu einem Gebot der gegenwärtigen schweren Zeit. Unzweifelhaft stehen uns noch schwere Tage bevor, in denen das Fleisch unserer kleinen zwei- u. vierbeinigen Hausfreunde noch mehr zur Geltung kommen wird. Gar manche arme Familie wird nur auf laen Genuß von Kleinfieren angewiesen sein. Deshalb empfiehlt es sich für jedermann, dem dies möglich ist, sich mit Kleintieren zu versorgen. Geber die Rentabilität der Haltung kleiner Tiere, wie Tauben, Kaninchen, Schafe, Ziegen usw., gibt am besten die reichhaltig beschickte Ausstellung der Kleintierzucht im Rahmen der vom 31. d. bis 9. September in der Mustermesse in Ljubljana hinreichenden Aufschluß. Die auswärtigen Besucher genießen auf der Bahn den halben Fahrpreis. m. Vom Kreisgerichte. Der Präsid4 des Kreisgerichtes in Maribor Herr Ad Hudnik befindet sich auf seinem _° dentlichen Jahresurlaub. Während sein Abwesenheit leitet Herr Oberlandes! richtsrat Dr. Davorin Senjor die °{ sidialagenden. m. Am klassischen Gymnasium in rtbor beginnen die kleine Matura und schriftliche große Reifeprüfung Dien den 27. d. um 8 Uhr, die mündliche g stagi roß6 Nationales ©chachtnrnier in (Seife ;; ...... MM mm. M« »Aber, Fräulein, haben Sie nicht etwas i vergessen?« 1 In der zehnten Runde des Schachturniers in Celje, die Dienstag zur Austragung gelangte, einigten sich Medan u. Pavlovič auf ein Remis, šubarič errang über Popovič einen Sieg, ebenso Drašič über žuk. Grašer unterlag dem wuchtigen Ansturm seines Gegners šiška. Wider Erwarten verlor Mišura die Partie gegen Mlinar. Jerman siegte über Maj-storovič. Die drei übrigen Partien wurden unterbrochen, nämlich Šorli : Berner, Marek : Savič und šmigovc : Gottlieb. Am gestrigen Mittwoch errang Jerman i nAustragung der hängenden Partie über Majštorovič einen Sieg. Die Partie Šorli : Berner wurde abermals unterbrochen. In der elften Runde erzielten Mlina; und Medän je einen halben Punkt, ebenso auch Šorli und Jerman. Mišura siegte über Majštorovič, Gottlieb über Drašič und Pavlovič über Grašer. šmigovc und Savič einigen sich auf ein Remis. Berner könnte seinen Gegner Popovič mattsetzen. Die Partien šiška : Marek und šubarič : žuk. Stand nach der elften Runde: Berner 8 (1), Jerman 8, Šorli und šubarič je ly. (1), šiška 7 (l), šmigovc und Gottlieb je 6 (1), Drašič und Mlinar je 5Vs, Mišura und Pavlovič je 5, Savič 4k-, Marek 4 (2), Majštorovič 4 (1), Popovič 4, Medan 3%, Grašer UA und žuk % (2) Punkte. Reifeprüfung Mittwoch, den 28. d. um ^ Uhr, die übrigen Wiederholungsprüfung6 Donnerstag, den 29. und Freitag, den d. nach der auf der Amtstafel im Hau flur verlautbarten Reihenfolge. Die A ^ nahmsprüfung in die erste Klasse koim jene Schüler wiederholen, die im Ju abgelehnt worden sind oder sich der Pf fung im Juni wegen Krankheit nicht U terzichen konnten (ärztliches Zeugnis bc legen!). Die Aufnahmsprüfung beZD Mittwoch, den 28. d. um 10 Uhr. Die E^' Schreibung in die erste Klasse begin Mittwoch, den 4. September um 8 Uhr für die übrigen Klassen am 2. und 3. tember. Die entsprechenden Schriftsttic sind rechtzeitig zu beschaffen, da . diese die Einschreibung nicht möglich 1®1 Der Schulgottesdienst findet am 13. SeP tember um 8 Uhr statt. m. Erschließung historischer schätze. Der Assistent des hiesigen ^.g seums und akademischer Maler FvaP Golob erhielt vom Denkmalschutz^ der Banatsverwaltung den Auftrag, , Kirchlein St. Johannes bei Muta 4" gründlichen kunsthistorischen Unters chung zu unterziehen. Das kleine REM lein hat schon in der Ausstellung ° akademischen Malers Lojze šušmelj, es gemalt hat, allseitige Aufmerksam*1' auf sich gezogen. m. Mit »Cyrano de Bergerac« von stand wird das Theater in Maribor heurige Spielzeit eröffnen. Das Schs spielensemblc ist eifrig mit der Ein® dierung dieses romantischen Stückes schädigt, dessen Aufführung in d Kreisen des Theaterpublikums mit Sr ßem Interesse erwartet wird. m. Der Musealgarten neben der Ro- an der Ecke der Grajska ulica und Jugoslovanski trg erhält jetzt seine ßtirf de5 e# gütige Gestaltung. Der Garten, in 4 chem verschiedentliche Musemnstüc 1 die sich früher im Lapidarium befand^’ zweckentsprechend zur Aufstellung 0 langen, wird jedermann zugänglich se. Die Grundsätze der Aesthätik und arch scher Einfachheit sind bei der Gestalt*1^ des kleinen Gartens in gelückter Fo zum Ausdruck gebracht worden. m. Die Statisten , die am AlandM die Theater schon gewirkt haben, sowie Kinder, die einmal auf der Bühne a^ getreten sind, wollen sich heute, E>° nerstag abends um 20 Uhr im gebäude einfinden, um eine wichtige A teilung entgegenzunehmen. m. Die Kunstausstellung Erika Re* . (Kulturheim des Schwäbisch-deutsc L Kulturbundes, Aleksandrova cesta 14, '' ist täglich von 9 bis 12 und von 15 18 Uhr geöffnet. Die Ausstellung M 30. d. M. bei freiem Eintritt zugängllC • m. Alle Photo.Amateure und ®erti!gS Photographen, die die Darbietungen ^ Derb y-M e e t i n g s und des »concoU hippique« an beiden Tagen geknipst ben, werden ersucht, die Bilder bezw. ^ me oder Platten dem Kassier des4'4 rennvereines Herrn Dušan Kovač, ribor, Slomškov trg (»Jugoslavija zwecks eventuellen Ankaufes unterbre! zu wollen. m. Kind im Bach ertrunken. In P°”4 nica bei Sv. Rupert in den Slovenske § rice stürzte die 3jährige Besitzerstoc • josefine Z a d e c in den Dorfbach u ertrank, ehe ihr Hilfe gebracht wer konnte. m. Wetterbericht vom 22. August, Uhr: Temperatur 11.2, Luftfeuchtig J”/°, Barometerstand 723.9 mm, Wind-Achtung W. Gestrige Maximaltempera-Pr 18.5, heutige Minimaltemperatur 11.0 rad. Niederschläge 1.5 mm. m. Verzweiflungsschritt eines Hochbe-aSten. in Bele vode bei šuštanj wurde aUf einer Heuharfe der 81jährige ehema-l8e Arbeiter Franz Kotnik erhängt ^gefunden. Die schwere Wirtschafts-,age dürfte den Greis in den Tod getrie-en haben. Am Pim P- Wilhelm Eisbacher gestorben. Auf Clnern Weingut am Stadtberg bei Ptuj li^ehiecl Mittwoch nachmittags der weit d. .. reit bekannte und allseits beliebte enbesitzer Herr Wilhelm E 1 s- Dah a c h e r im Alter von 69 Jahren. Der Bü '"geschiedene stammt aus einer alten Jahn rgerfamili'e in Lašiko und war in den en. 1919 bis 1935 Teilhaber der be- kannten Firma Hutter & Eisbacher in A Nach dem Ausscheiden aus dieser Ptu Unt k ternehmung zog er sich ins Privatle-zurück. — Die Leiche wird in die ' adt überführt und wird morgen, Frei-vag> den 23. d. nachmittags um 16 Uhr £ Trauerhausc, Florjanski trg 4, aus s : Stadtfriedhofe beigesetzt. — Friede ferner Asche! — Der schwergetroffenen ar"ilie unser innigstes Beileid! P* Vieh- und Schweinemarkt. Auf den ^zten Vieh markt in Ptuj wurden 32 ochsen, 13 stiere, 20 Jungochsen, 299 pUlc, 60 Kalbinnen, 76 Pferde und 7 v ’}en, zusammen 507 Stück, wovon 236 erkauft wurden, darunter 2 Ochsen für _Jptschiland. Es notierten: Ochsen 5.40 77 '50, Kühe 4.50—7, Stiere 6.50—7, Kal-‘nnen 6.50—8 Dinar pro Kilo Lebendge-Pnn*’ Pferde 1000—4000 und Fohlen g 2500 Dinar pro Stück. — Auf den c h w e i n e m a r k t wurden Mittwoch 249 Stück zugeführt, wovon 75 "ck verkauft wurden. Jungschweine 6— * Wochen alt, kosteten 120—170 Dinar -Stück und Fleischschweine 9.50— '00 Dinar pro Kilo Lebendgewicht-. jus Hekvie ko. Den Bund fürs Leben schlossen rzlich in Kočevje Herr Josef Vorder-d°r und Frl. Elfie Lackner. Der Chor d?S ?Oottscheer Gesangvereines« ehrte ,.e "eiden Brautleute am Vorabend mit heit*11 Bündchen, bei welcher Gelegen 'ich ^6rr ^osef Schober einige herz-tr c Olückv/unschworte sprach. — Ge-So, : wurde ferner dieser Tage der ab-m.Werte Lehrer Herr Eich Verderber tuljp. Alma Jakomini. — Wir gra- ueren! ko. x7Cvje starb Todesfall In Nemško Loka bei Ko- 40 Jah der dortige Landwirt Johann rin im schönsten Mannesalter von re". R. i. p.! Alts teile sesi Gymnasialdirektor i. R. Clemens Proft j» torben. Im hohen Alter von 90 Jahren HpUrCelie der Gymnasialdirektor !. R. stß1 L mens P r 0 ^ t gestorben. Der Ver- U ' pe übernahm im Jahre 1901 als Nachfolg, tun N1VEÄ kurzwellige (verbrennende) Strahlen werden =urückgehalten. , langwellige (bräunende) Strahlen werden durchgelassen. Furchtbarer Tab auf den ©chienei VOM FAHRENDEN ZUGE GESPRUNGEN UND UNTER DIE RÄDER GERATEN ^ ger des Direktors Končnik die Lei-s'mm ^6S damaligen deutschen Gymna-rekt S ’n Ce,^e' Im -lahre 1918 wurde Di- ver°! Proit in den dauernden Ruhestand (je se zb Nach ihm übernahm die Leitung ^ Gymnasiums der mittlerweile auch lek. R. i. p.! L j i Q, vePst°rbene Regierungsrat Emilian c. Dig _ Fahrer DjC; r^5niPf gegen die »Straßenschweine« g? Engländer nennen die rücksichtslosen Str rJ*’ die si°b und leider auch andere traßenbenü In der Nähe von Pragersko wurde ein völlig zerfleischter Menschenkörper auf dem Geleise gefunden. Bei genauerer Untersuchung stellte es sich heraus, daß es sich um den 34-jährigen Franz Georg Krivak aus Veliko Trgovište (Kroa-tiefi) handelt. Der Verunglückte ist wahr- scheinlich im Zuge eingeschlafen und in die falsche Richtung gefahren. Als er dessen gewahr wurde, sprang er aus dem fahrenden Zug und kam hiebei unter die Räder. Sein Körper wurde völlig zerfleischt. Man fand seinen Kopf fast 15 Meter weit vom Bahngeleise. BDHnsafloanBDBDHOganBnaDHOBnBi o □ verschüttet und das Gemüse unbrauchbar wurde, da es in den Straßenstaub gekollert war, erlitt die arme alte Marktfrau Verletzungen an beiden Händen. Das »Straßenschwein« aber schimpfte obendrein und machte sich augenblicks aus dem Staube. Es wäre dringend geboten, wenn man das Befahren des Hauptplatzes zur Marktzeit überhaupt gänzlich verböte. c. Von der Bürgerschule. Die Abgangsprüfungen an der Knabenbürgerschule in Celje werden am 30. August, die Klassen Prüfungen am 31. August abgehalten. Die Schülereinschreibungen finden am 2. und 3. September zwischen 8 und i2 Uhr statt Alles Nähere am Schwarzen Brett der Anstalt! c. Olymp-Sporttag. Der Sportklub »Olymp« in Celje, der heuer zwölf Jahre alt geworden ist, begeht seinen herkömm liehen »Sporttag« heuer am 1. September. Am Vormittag werden in den Straßen der Stadt Blumen und Erinnerungszeichen feilgeboten werden, am Nachmittag wird mit dem Fußball-Meisterschaftstreffen zwischen »Olymp« und »Amateur« aus Trbovlje die Herbstsaison eröffnet werden. c. Kino Metropol. Heute, Donnerstag zum letzenmal zwei spannende und bildhaft schöne Filme in einer Vorstellung: »Eine Frau wird verkauft« und »Die Rose aus Rio Grande«. Spanien und spanische Musik, aber auch spanische Frauenschönheiten entzücken den Besucher. In der Hauptrolle des zweiten Filmes die schönste Spanierin Movita Carroll. — Ab Freitag der deutsche Film »Das Recht auf Liebe« mit Magda.Schneider. Hauptziehung der staatl. Klassenlotterie Hauptziehung der 40. Spielrunde Unsere Anekdoten Mark Twain wußte sich zu helfen. In einer kleinen Ortschaft, in der er Som m e rau fenth alt genommen hatte, entzweite sich eines Tages Mark Twain, der große amerikanische Humorist, mit dem Postmeister des Ortes. Aus Rache regelte der Postgewaltige die Post-Zustellung so, daß Mark Twain, der seine Post bischer als erster zugestellt erhalten hatte, weil er nächst dem Postamt wohnte, sie Din 60.000.—: 3454 Din 50.000.—: 67769 Din 20.000.—: 24964 26760 77569 Din 16.000.—: 804 35190 72232 Din 10.000.—: 10667 26000 26146 29878 36271 38009 43574 44183 58528 70209 71120 74260 77351 Din 8000.—: 2142 9363 21814 32512 43799 50000 63833 65331 74346 87671 90415 96548 Din 6000.—: 23725 39378 45050 46313 53444 67788 72328 75645 76032 81055 96069 Din 5000.—: 1677 3446 6607 10165 11229 19770 27467 40762 51157 52873 70102 75224 81677 87015 91211 Dill 4000.—: 1149 2588 3630 3762 5883 5949 6801 8791 9091 24583 30186 32043 32784 37401 42596 45678 46566 53403 57661 63496 70853 71308 74520 76573 80523 81320 84807 92329 92840 94474 98384 99239 (Ohne Gewähr.) BANKGESCHÄFT BEZJAK, bevoUm. Haupt-kollektur der Staatlichen Klassenlotterie, Maribor, Gosposka ul. 25, Tel. 20.97. Die bei uns gekauften Lose Nr. 804 und 68328 gewannen 16.000 bzw. 10.000 Dinar. zuletzt erhielt. Die ganze Ortschaft war bereits mit Post versehen, bis sie erst zu Twain gelangte, der mit größter Ungeduld seine Briefschaften erwartete. Um Einfälle niemals verlegen, kam Mark Twain auch diesmal auf eine gute Idee. Er wickelte einen schweren Stein in ein Paket und gab es an seine Adresse auf. Der Postbote folgte ihm das Paket aus. Als aber täglich ein ähnliches schweres Paket an Mark Twain ankam, der geplagte Bote es erst durch den ganzen Ort schleppen mußte, und sich deshalb beim Postmeister beschwerte, gestattete dieser, daß die Post wieder ihren Ausgang bei Twain nahm, damit der Postbote so bald wie möglich die schwere Sendung los werde. Und Mark Twain war nun wieder der erste Empfänger wie ehedem. Unterstützet die Hntituberkulosenliga! CJleiF elef*r«fcfte £o¥omot«ben für Wwere <9ü*er*üqe tu "oenützer durch ständige Mißach-b'dn\aer ^''Eehrsvorscliriften in Gefahr sch ^Cn’ ^oad hogs«, das heißt »Straßen 6s *eille«. Dergleichen Zeitgenossen gibt Krafuera**’ Wo es Straßen, Fahrräder und Wurdl U?e eitot, auch in Celje. So te F 6 3m Ehenstag früh eine 64 Jahre al-Mi,c5au aus Zavodna, die Gemüse und ten ri ZU ^arkte trug, beim Ueberschrei-Vvilcii'68 EiauPtplatzes von einem Radfahr. Abo ‘er^aEt und zu Boden gestoßen, ersehen davon, daß die ganze Milch Die AEG in Henningsdorf begann mit der Lieferung einer größeren Serie von besonders zugkräftigen elektrischen Lokomotiven für schwere Güterzüge. Die ersten Maschinen legten bereits erfolgreich die Probefahrt ab und wurden jetzt in Dienst gestellt. Die Lokomotiven besitzen ein Gewicht von 120 Tonnen und die Motoren von 4200 Pferdekräften verleihen der Maschine eine Geschwindigkeit von 77 Stundenkilometern. Mit Rücksicht auf das schwierige Berggelände, in denen die neuen Maschinen verwendet werden, wurden sie mit besonders wirksame n elektrischen Bremsen ausgerüstet. Burg - Tonkion. Bis einschließlich Dienstag die grandiose aktuelle Filmreportage »Von Narwik bis Paris«. Erste Vorstellung um 14 Uhr. Sonntag auch um 10.30. Um den Andrang an der Kasse zu vermeiden, wird das P. T. Publikum ersucht, die reservierten Karten bereits im Vorverkauf abzuholen. Die Tageskassa ist ab 9 Uhr offen. Es folgt der große Lustspielschlager »Man lebt nur einmal«. — Voranzeige: Hans Moser und La jana im Film »Menschen aus dem Varietee«. Esplanade-Tonkino. Heute Premiere des großen deutschen Kriminal- und Abenteuer-Film »Im Namen des Gesetzes«. — Ein Film voll Tempo, spannenden Inhalts, fesselnd vom ersten bis zum letzten Bild, dargestellt von den besten deutscher Schauspielern. Nächstes Programm: De' neueste Film der beliebten Künstlerin Franziska Gaal »Der erste Kuß«. Union-Tonkino. Der berühmte Sach'-Guitry-Film »Auf den Elyseeischen Fe’ dem«. Ein äußerst geistreicher Streifen; durch die Geschichte Frankreichs, cli' von Sacha Guitry mit Esprit und Hum erläutert und kommentiert wird. Umito - Prospwiin Freitag, 23. August Ljubljana 7.15 Schailpiatten. 12 Schadplatten. 13.02 Mittagskonzert. 20 Zehn Minuten für Alpinisten. 20.30 Radioorchester. 22.15 Kammermusik. — Beograd 13 Orgelkonzert. 14.20 Vokalkonz 17.-15 Balalaika. 19.40 Schallplatten 20.10 Sinfoniekonzert. 22.30 Tanzmusik. — Sofia 19 Leichte Musik. 20.50 »Eugen Onegin«. — Budapest 13.30 Militärkapelle. 20.10 Opernorchester. 23 Zigeunermusik. — Prag 19.25 Blasorcnester. 20 Vokalkonz. — Großdeutscher Rundfunk 9 Kammermusik. 10 Unterhaltungskonzert. 11 Konzert. 13.15 Musik nach Tisch. 19.15 Unter haltungskonzert. 21.30 Unterhaltungskon zert. 23 Nachtmusik. Samstag, 24. August: Ljubljana, 7.15 Schallplatten. — 12 Schallplatten. — 13.02 Schailpiatten. — 17 Jugendstunde. — 18 Funkkapelle. — 18.40 Vortrag über Altljubljana. — 19.20 Nationale Stunde. — 20 Außenpolitische Uebersicht. — 20.30 Hörspiel. — 22.15 Funkkapelle. — B e o g r a d, 13 Donkosakenchor. — 13.40 Salonquintett. — 18.40 Wunschkonzert. — 21.10 Vokat-konzert. — 22 Leichte Musik. — Budapest, 13.30 Leichte Musik. — 17.15 Unterhaltungsmusik. — 20.30 Tanzmusik. — G ro ßd eu toc h e r Rundfunk, 8 Volkstümliche Kammermusik. — 9 Unterhaltungskonzert. — 11 Mittagskonzert. — 3.15 Musik nach Tisch. — 15 Nachmit tagskonzert. — 16.10 Volkstümliches Opernkonzert. — 19.15 Musik aus Wien. — 20 Musik aus Wien. — 21.30 Musik am Abend. — 23.15 von München: Kammermusik. Gas Wetter Wettervorhersage für Freitag. Vorwiegend bewölkt und unbeständig. Verbesserung des herrschenden Wetters bevorstehend. »Ich habe natürlich auch meine Fehler!« »Natürlich!« »So?! Welche denn?!« UJlEtscltaltlUhe Rundschau (Stiteraustaufcb mit Rußland wie mit anderen Staaten EIN DEMENTI DER AUSSENHANDELSDIREKTION. Beograd, 22. August. Bezugnehmend auf die Zeitungsmeldungen, denen zufolge die jugoslawischen Handelsbeziehungen zu Sowjetrußland ausschließlich auf den unmittelbaren Verkehr zwischen den staatlichen Organisationen der beiden Länder beschränkt bleiben sollen, gibt die Direktion für Außenhandel den Interessenten bekannt, daß diese Behauptung den Tatsachen nicht entspreche. Die Ausfuhr- und Einfuhrgeschäfte mit der Sowjetunion werden wie mit anderen Staaten durchgeführt werden, so daß die jugoslawischen Exporteure bzw. Importeure in der Lage sein werden, mit der Sowjetunion auch direkte Schlüsse zu tätigen. Es ist selbstverständlich, daß auch diese Geschäfte den allgemeinen Vor- schriften, die bei uns für die Ein- und Ausfuhr einzelner Artikel bestehen unterliegen, wobei auch den Vertragsverpflichtungen Rechnung getragen werden soll. Die Direktion für Außenhandel verständigt zugleich die Interessenten, die sich an die Außenhandelsdirektion oder unmittelbar an die sowjetrussische Handelsdelegation wenden wollen, um sich als Vertreter für einzelne Handelszweige anzubieten, sie mögen solche Schritte künftighin als zwecklos unterlassen, da alle Ausfuhrgeschäfte nach der Sowjetunion ohne Vermittlung von Vertretern direkt mit Hilfe der Ausfuhrorganisationen durch die Handelsdelegation getätigt werden. Jugoslawiens GMWeinrausfudr Beogra d, 22. August. Wie man erfährt, nimmt Ile uigoolawUche Ausfuhr von gemästeten Schweinen nach Italien einen vollkommen normalen Verlauf. -Nach Deutschland werden wöchentlich 3000 Stück ausgeführt. Nach dein Protektorat Böhmen und Mähren werden in dieser Woche zum letzten mal wie bisher 1000 Stück gemästete Schweine exportiert werden, worauf dieser Export aufhören wird, da Jugoslawien gegenüber dem Protektorat keine weiteren vertraglichen Verpflichtungen zur Lieferung von Schwei nen übernommen hat. In der nächsten Wo che wird jedoch die Schweineausfuhr nach Italien auf Grund des neuen Handelsübereinkommens beginnen, wonach Jugoslawien innerhalb von 3 Monaten ins gesamt 10.000 Stück gemästete Schweine nach Italien liefern wird. Wöchentlich werden, also nach Italien 1200 Stück gemästete Schweine ausgeführt werden. In der zweiten Hälfte des Monats August und im September wird Jugoslawien nach Deutschland 25 Waggons Schweineschmalz, 25 Waggons Speck und 25 Waggons frisches Schweinefleisch sowie nach Italien 50 Waggons Schweineschmalz u. Speck ausführen. Börsenberichte Ljubljana, 21. d. Devisen: London 177.71 bis 180.91 (im freien Verkehr 219.77 bis 222.98), Newyork 4425 bis 4485 (5480 bis 5520), Zürich 1010.29 bis 1020.29 (1248.55 bis 1258.55); deutsche Clearingschecks 14.70 bis 14.90. Zagreb, 21. August. Staatswerte: 2*4% Kriegsschaden 442—0, 4<>/0 Agrar 52—0, 4% Nordagrar 52—0, 6% Begluk 77—78, 6% dailmat. Agrar 69.50—70.50, 6% Forstobligationen 0—70, 7% Stabilisationsanleihe 94—0, 7% Investitionsanleihe 96—0, 7o/o Seligman 100—0, 7% Blair 95—0, 8% Blair 97—0; Priv. Agrarbank 0—185. Gas Mobilem der Vrbeits-fräffe in Deutschland (Von unserem Fä.-Mitarbeiter). Berlin, August. Von unterrichteter Seite ist der deutschen Presse eine ausführliche Darstellung der Erfolge im Arbeitseinsatz während des Krieges gegeben worden. Während andere Länder, wie beispielsweise Großbritannien, bis in die jüngste Zeit hinein Steigerungen der Arbeitslosenziffer und Rekordzahlen der Arbeitsuchenden erlebt haben, hat sich in Deutschland lediglich gegen Ende der außerordentlich kalten Winterperiode eine geringfügige Vermehrung der Arbeitslosen ergeben, aber nur ein Monatsausweis eine Zahl gebracht, die 250.000 ('4 Million) um ein geringes übersteigt. Mit der Rückkehr milder Witterung hat die Arbeitslosigkeit so gut wie vollständig aufgehört. Dabei hat sich in zweierlei Hinsicht eine Ueberraschung ergeben- die Einstellung weiblicher Arbeitskräfte in den Produktionsprozeß hat die gehegten Erwartungen nicht erfüllt, auf der anderen Seite ist es gelungen, aus den Reihen der nicht oder nicht mehr berufstätigen Männer annähernd eine Million zu mobilisieren und dadurch den Abgang infolge Einberufung zum Wehrdienst entsprechend zu mildern. Die Schwierigkeit, weibliche Arbeitskräfte in erheblichem Umfang einzusetzen, erklärt sich aus mehreren an sich durchaus einleuchtenden Umständen: die Unbequemlichkeit u. der Zeitverlust, die mit den Fahrten zum Arbeitsplatz und vom Arbeitsplatz sowie auch mit dem Schutz gegen Fliegerangriffe verbunden sind, haben zahlreiche Frauen, die an sich bereit und fähig waren, einen Außenberuf zu ergreifen, veranlaßt, ihre Absicht aufzugeben. Dazu kommt die höhere Beanspruchung der Hausfrauen und ihrer erwachsenen Töchter durch die langsamere Abfertigung auf den Märkten und in den Läden. Jedenfalls hat es länger gedauert, als man ursprünglich erwartet hat, bis sich in den dafür geeigneten Berufen die Zahl der weiblichen Arbeitskräfte in beträchtlichem Umfang erhöhen ließ. Eine erheblich zu Buche schlagende Verbesserung der deutschen Arbeitsbilanz hat sich durch die Verwendung der Kriegsgefangenen ergeben. Von den polnischen Kriegsgefangenen, die nicht nur besondere Erfahrung in der Landarbeit, sondern insbesondere auch in der deutschen Landarbeit haben, konnte die Mehrzahl in bäuerlichen Betrieben angestellt, bezw. — zum kleineren Teil — in Fabriken, Bergwerken und beim Straßenbau verwendet werden. Dazu tritt eine große Zahl freihändig geworbener polnischer und auch anderer ausländischer Arbeitskräfte. Das Gros der Kriegsgefangenen aus westeuropäischen Ländern ist — soweit nicht die Gefangenen überhaupt in die Heimat entlassen worden sind — noch nicht zu produktiver Arbeit in engerem Sinne eingesetzt worden. Zunächst gilt es einmal die Wohnhäuser und Betriebsgebäude, wie vor allem auch die Eisenbahnen und Straßen in der Kriegszone aufzubauen und die Erntearbeit in den zum Teil durch Abwanderung entvölkerten Westgebieten durchzuführen. Mit Beendigung der Hackfruchternte, die in weiten Teilen Europas sehr reichlich ausfallen und damit für gewisse, übrigens nicht sehr erhebliche Verluste bei der Getreideernte Ersatz bieten dürfte, wird ein großer Teil dieser Kräfte für den allgemeinen Arbeitseinsatz zur Verfügung stehen. Zusammenfassend wird man sagen können. daß zwar die deutsche Arbeitsbilanz nach wie vor recht angesnannt bleiben wird, daß aber im Spätherbst eine fühlbare Erleichterung erwartet werden darf. X Bahnamtliche Umrechnungskurse. Bis auf weiteres werden an den Kassen der jugoslawischen Staatskassen ausländische Zahlungsmittel wie folgt in Rechnung genommen: Reichsmark 17.75, holländischer Gulden 24, Goldfrank 14.50, schweizerischer Frank 10.15, Lire 2.28, Pengö 12.85, Zloty 8.40, Tschechokrone 1.53, französischer Frank 0.98, Lewa 0.55, Lei 0.28 und Drachne 1.34 Dinar. X Die Metallindustrie Sloweniens beruht auf einer gesunden Tradition. Wenn sie auch schon schwere Rückschläge zu verzeichnen hatte, entwickelt sie sich dennoch von Jahr zu Jahr erfreulicher. Unsere Metallindustrie wird in allen Zweigen mit großer Opferbereitschaft, Zähigkeit und Beständigkeit ausgebaut In der Mustermesse in Ljubljana, die vom 31. d. bis 9. September abgehalten, wird, wird die Metallindustrie Sloweniens ihre Erzeugnisse zur Schau bringen. X In der Frage des Weizenpreises hielt die Prizad Dienstag eine Konferenz der interessierten Kreise ab, in der die Angelegenheit eingehend besprochen wurde. Der Vertreter des Verbandes der serbischen Genossenschaften forderte eine Erhöhung des Weizenpreises auf 350 Dinar pro Meterzentner, wogegen sich die mei sten Konferenzteilnehmer aussprachen. — Es wurde auch der Umstand berührt, daß in der Verordnung besagt wird, daß wohl der Produzent empfindlich bestraft wird wenn er höhere Preise fordert, nicht jedoch der Käufer, wenn er zu höheren Preisen kauft. Desgleichen hat der Kaufmann oder Müller harte Strafen zu gewärtigen, wenn er Weizen zu niedrigen Preisen bezahlt, als in der Verordnung festgesetzt ist. Endgiltige Beschlüsse wur den in der Konferenz nicht gefaßt und dürfte die Aussprache in einigen Tagen fortgesetzt werden, um endlich zu einem Entschluß zu gelangen. X 3000 Tonnen Rohbaumwolle wird im Sinne des getroffenen Abkommens di Türkei unserem Staate zukommen las sen. Donnerstag fand in Beograd eine Sitzung der interessierten Kreise statt um den Aufteilungsschlüssel für diese Sendung festzusetzen. Von der r u s s i-sehen Baumwolle, die ebenfalls schon demnächst in Jugoslawien eintreffen wird, sind Muster bereits vorgelegt. Die Ware ist gut, die Uebernahmspreise werden jedoch noch festgesetzt werden. Die türkische Baumwolle ist teuer und kostet 39 bis 51 Cents (etwa 23 bis 30 Dinar) pro Kilo, jedoch franko Schiff Istanbul. Die Preise werden sich demnach noch erhöhen, da die Transportkosten bis zur Fa brik hinzukommen. X Die Stadtsparkasse in Kočevje ist bekanntlich in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Der über das Geldinstitut einge-gesetzte Kommissär hat die Gläubigerversammlung für den 7. September um 10 Uhr in den Sparkassenräumen einberufen, in der wichtige Beschlüsse gefaß werden sollen. X Betriebseinstellungen werden in Zukunft nur mit behördlicher Genehmigung erfolgen können. Beograd, 22. August. Wie der »Jugoslawische Kurier« aus gut unterrichteter Quelle erfährt, wird dem nächst eine Verordnung zur Organisation der Erzeugung zur Sicherstellung der Ver sorgung des Landes erlassen werden. Die se Verordnung wird u. a. die Vorschrift enthalten, daß in Zukunft jeder Besitzer eines industriellen Unternehmens, welcher beabsichtigt, den Betrieb einzustellen, im voraus hiezu die Genehmigung seitens der zuständigen Behörden einholen muß. Falls die maßgebenden Stellen es im In teresse der Volkswirtschaft für notwendig halten, daß der Betrieb in dem be treffenden Unternehmen auch weiter aufrecht erhalten wird, werden sie dort ei nen Kommissär einsetzen, der den Betrieb für Rechnung des Besitzers weiterführen wird. Schwierige Verständigung »Du hast also einen kleinen Bruder b kommen, Beate. Wie heißt er denn?« »Ich weiß es nicht. Wir können kein Wort verstehen, von dem, was er sagt. Sport : SK. Rapid veranstaltet sein diesjäh" ges leichtathletisches Pflichtmeeting a.{ seinem Platze am Sonntag, den 25. d. ^ dem Beginn um 9 Uhr. Folgende Wette ^ werbe kommen zur Austragung: D ^ men: 100 m, Hochsprung, Diskus. Junioren: Kugel, 200 m, Dreisprung' 4X100 m. — Sen i o r e n: Speer, 100 n> Stabsprung. : Der Motorradfahrerklub »Pohorje‘ hält am Samstag, den 24. d. um 20 U im Hotel »Mariborski dvor« seine Jahre hauptversammlung mit der üblichen Ta gesordnung ab. Das vollzählige Ersehe1' nen der Mitglieder ist erforderlich. : Punčec slowakischer Doppelmeist^ Am Sonntag wurden die internationale Tennismeisterschaften der Slowakei in len Wettbewerben zum Abschluß 8^ bracht. Das Endspiel im Männereinzel g® staltete sich zu einer rein jugoslawische Angelegenheit, wobei Punčec gegen sein Landsmann Pallada mit 6—3, 6—4, 5-''’ 6—3 die Oberhand behielt. Die bei“ Jugoslawen holten sich den Titel im M nerdoppel durch einen 6—0, 6—0, 4-"' 6—4-Sieg über das slowakische * a‘ Hrusowsky—Krejči. Das gemischte DoP pel fiel an Markovič—Dr. Fillo, die slC ihren Gegnern Klima—Maier mit 6-"’ 6—3 überlegen erwiesen. Dagegen wüf die slowakische Meisterin Markovič ! Endspiel des Fraueneinzels von der Nac wuchsspielerin Zanyi überraschend ^ 2—6, 6—1, 6—0 bezwungen. National1-, slowakischer Meister wurde Dr. Fillo al| 6—3, 6—2, 6—3 gegen Krejči, der in “ Vorschlußrunde den slowakischen J gendmeister Vrva 3—6, 6—4, 6—1 aU geschaltet hatte. : Italiens Leichtathleten rüsten. Für d-1’ in Turin am 14. und 16. September vorstehenden Rückkampf gegen DeutsC land führten Italiens Leichtathleten Mailand ihre ersten Prüfungskäinp durch. Die Leistungen des zweitägig^ Festes ließen weitere Verbesserungen ‘ Fortschritte erkennen. Die wichtigsten -gebnisse waren: 100 Meter: Gritti (10-^ 1, Monti (10.7, Brustbreite zurück) 2. 700 Meter: Mariani (22) 1, Lanzi (2-fi 0 2. — 400 Meter: Lanzi (47.9) 1. — ^ Meter: Dorescenzi (1:54.1) 1. — . Meter: Vitale (3:38) 1. — 10.000 Met. Šestini (33:04.8) 1. — 110 Meter Hürd« Eritale (15.4) 1. — 400 Meter Hürde ' Fantone (55.7) 1. — Hochsprung: Ca" pagner (1.9 Meter) 1. — WeitsprUjW; Maffei (7.14 Meter) 1. — DreisprW1» Pieracci (14.3) 1. — Stabhochsprtu1" Romeo (3.8 Meter) 1. Butke&sthm , 11 1 1 b. »Die Woche« (Heft 33) bringt m a“ letzten Nummer unter anderem eine a schlußreiche Karte von England und »Churchill-Linien«, einen Bildbericht »J ^ pan als Seemacht« und einen reich illustrierten Artikel über den Fahnem b. W. E. Z. Amtliches Export-CKg®1’ der Großen Technischen Messe und messe in Leipzig. Deutsche Ausiah Ausgabe. Nr. 9. 1. August 1940. Verlag^ anstatt des Leipziger Messeamts G. m-H., Reichsmessestadt Leipzig C- 1. Bei.^,r ge über Neuheiten auf der Leipz^ Messe wie Prüfmaschinen, Schneltspri ^ automaten, Kompressoren. Armature > Meßgeräte usw. b. Razvoj narodne privrede u Jugosl* viji. Juni 1940. Die Entwicklung der 4° Wirtschaft in Jugoslawien. Statistisc " Material aus allen Gebieten der Vo Wirtschaft. b. Deutschland. Juli 1940. Bildbericht zum Zeitgeschehen. Die Verhandlung^ in Compiegn-e, das Straßburger Mün? -•> Elsaß, der italienische Einsatz und Krieg im Westen in Wort und Bild. b. Illustrierte Zeitung. Nr. 16. Die gustnummer der »Leipziger Illustrier^ Zeitung« enthält interessante Beric. über den Einsatz der deutschen tnieg , marine gegen England, über den Kan um Narvik, Bilder von der großen de sehen Kunstausstellung und allerlei senswertes. Japans strategische Stellung 2apan als politischer Mittelpunkt Der oftafialiftften Welt / S)fe Bedeutung des Ghinakrieges / Englands, Frankreichs, Amerikas und Gowzetmßlanös Interessen gefährdet i dieser Zustand noch länger andauert. Jedenfalls bereiten sich heute beide Parteien noch auf eine lange Kriegsdauer vor. Die Chinesen glauben bekanntlich, daß die Zeit für sie arbeite. Die Japaner geben den Bereich des von ihnen besetzten chinesischen Gebietes Ende Juli 1939 mit etwa 1,575.000 km2 an. Tschiang Kia-schek unterstehen also gegenwärtig noch 4 Millionen Quadratkilometer. Die von Japan besetzten Gebiete werden einstweilen militärisch gehalten. Ihre administrative Erfassung ist Japan bisher nur unvollkommen gelungen. Mit anderen Worten: Die Hauptvcrkehrs-linien und die größeren Städte sind fest in japanischer Hand; abseits von diesen aber ist der unmittelbare japanische Einfluß gering. Doch ist Japan seit etwa einem Jahre mit Erfolg bestrebt, die großen Guerillabanden zu vernichten. Das China Tschiang Kia-scheks bildet einen wirksamen Schutz für Französischindochina, sowie für Britisch-Hinterindi-en und auch für Britisch-Malaia. Süd-westchlna in seiner feindlichen Haltung gege Japan zu bestärken, ist ein wesentliches Interesse Frankreichs und Englands. Was nun die marinestrategische Lage des Reiches der aufgehenden Sonne anbelangt, so liegt Japan wie eine gewaltige Spinne vor der ostasiatischen Küste, besonders wenn man die Kurilen, die Inseln im Stillen Ozean, miteinbezieht. Die Philippinen sind im strategischen Sinne bereits von der japanischen Insel umfaßt. Im Westen, im Stillen Ozean, macht sich allerdings seit Jahren ein Vortasten der USA fühlbar. Es wurden eine Anzahl Stützpunkte für die Kriegsflotte und Seestreitkräfte Amerikas, besonders im Norden und im Westen, errichtet. Japan kann nicht damit rechnen, diese Gebiete in einer Weise regelmäßig ab-patrouilleren zu können, wie dies für USA hinsichtlich des Nordostraumes und des westlichen Teiles des Südostraumes möglich ist. Für England, USA und Frank reich ist ein ostasiatischer Krieg schließlich ein Kolonialkrieg. Selbst sehr schwere Verluste der Flotten würden die Stellung dieser Mächte in der Heimat nicht erschüttern. Japans heimatliche Machtstellung dagegen steht und fällt mit seiner Flotte. Der Verlust seiner Flotte kann also Verlust von Japans Machtstellung überhaupt zur Folge haben und selbst die Existenz des japanischen Volkes bedrohen, das ja nicht von seinem eigenen Boden leben kann. Jeder japanische Flieger und Matrose weiß, daß er in Ostasien unmittelbar für die Heimat kämpf,t gegen land- und rassenfremde Mächte, die in dieses Gebiet eindringen wollen. Er kämpft also mit fanatischem und heiligem Glauben; der Engländer, der USA-Amerikaner, der Franzose dagegen kämpft aus militärischer Disziplin, aus militärischem Pflicbt-und Ehrgefühl. Hermann Luffts vorzügliches Buch kann als Quellenwerk für die wirtschaftsstrategische Lage Japans benützt werden. Die nationalökonomischen Schwierigkeiten werden erklärt und erläutert: diese und die politischen Wirklichkeiten erfaßt das Werk mustergültig. Emmer i c h v. Su h a y. Umschau in Wissenschaft und Technik Die Elektro-Lokomotiven der Narvik- 1 umlauf angebracht wird. Er besteht im w-ncAnfl i r*Hon PiilPITI SChT StärkCTl .he Kanonen donnern- in Westeuropa, Mittelmccr und in Afrika. Im Fernen ten sind sie zwar momentan verstummt er es tauchen neue, schwere Gewitter-°iken auf; es zuckt bereits fernes Wetterleuchten ... Lie militärische Auffassung und Bewertung politischer, d. h. politisch defi-1€rter Räume hat sich in den letzten hun-? Jahren völlig geändert. Dementspre-H tnd müssen auch die strategischen Mög jy Keiten ganz anders gewertet werden. y‘esc neue Wertung der strategischen sl* würdigt Hermann Luffts j-üng-ob'S i. »Japans strategische Haltung« hn-d 1V’ erschöpfend und immer zutref- Japan ;st der politische Mittelpunkt yer gegenwärtigen ostasiatischen Welt. le°n Japan aus erfaßt der Blick, nach al-Richtungen der Windrose schweifend, Vcs kanze ostasiatische Problem. Selbst-^ ‘S.ändüch g^t es neben dem japani-un f11 Standpunkt auch einen russischen rjv chinesischen, einen englischen, ame-aaischen und französischen. P brachten wir zuerst das asiatische Jan ; Nordwestsektor hat sich naPan mit Sowjetrußland, in Südwestchi-sCh n11*. der Regierung Tschiang Kalmi t • ’n der zweiten Zone mit Frank-in der dritten mit England ausein- jJerzusetzen. er Hauptzweck des japanischen Vor-ru ens in China seit 1931 war die Siche-des chinesischen Raumes, seine qUcpChaltung als unmittelbare Gefahren-selb c für die japanischen Hauptinseln aurh sowohl politisch-militärische, als ic n Wirtschaftliche Gesichtspunkte wa-p dabei maßgebend. sic,ur dle Sicherung im Westen ergab Land a'S Hauptaufgabe für Japan, ein sal! dCr ^Hnercn Mongolei als einen Va-innfns^aat mit möglichst selbständiger in rc!" .Verwaltung, aber völlig abhängig p, militärischen und außenpolitischen hohge"> 20 schaffen. Die japanische Ober sich6'1 Ül)er die Inncre Mon golei wird | mad 3U^ die vornehmeren unter den No-einn°nstämmen stützen müssen, da nur nirT ^hr oder weniger autoritäre Regie-g in Frage kommen kann, in y'delbar an Rußland grenzt Japan w ’Schosen und Mandschukuo. In lanj0 dschukuo drängt Japan Ruß-1000 a,uf meinem Weg nach Ostasien etwa hedr h nach Norden, es erschwert und 'diin„ damit die fernöstlichen Verbin-rersen’ Rußlands außerordentlich. Ande-FlankS S^eIlt Wladiwostok fast in der nra-Sf0 tlcr für Japan wichtigen Tsuschi-der JaEe, über die die Hauptverbindung FCSfl Hfmnischen Hauptinsel nach dem nd geht. Ferner liegen alle wichti-Flu , panischen Städte im wirksamen gerj 0ere‘ch von Wladiwostok. Von viel Mö^tr,er. Rcdcutung sind die anderen Mir ten des Seekrieges, für l n der Bedeutung Mandschukuos eile v nsmittel-, Rohstoff- und industriein $ LrsorSung Japans ist es aber auch D r wichtiges Durchgangsland. land s mste strategische Hauptziel Ruß-rgktp V'^e die Wiedergewinnung der di-a]So Bahnstrecke nach Wladiwostok, Charh.Cr Linie Tschita—Tschitschikar— Ziel • T nac*1 Wladiwostok. Das weitere nachdann der Vorstoß nach Süden, Stnn a'Kden und gegen die Bahn und Rur 1—"Bientsi n—Peking. Her p3nd kann die Mandschurei an ei-konz ,re.nzc von etwa 4000 km Länge, Es ka*1 r‘1SC*1 Von drei Beiten angreifen. Schp. nn aIs° seine Überlegenheit an Mengen __Ufnd Näaterial voll zur Geltung brin-Wän den Fall, daß ... es sie besitzt. ges,rend des ganzen Chinakrie-hendp aUaPan sein in Mandschukuo stegen s Beer zahlenmäßig nicht verrin-stark Und dürfte es wohl als Antwort auf hac' russische Truppenverschiebungen l93q dem Fernen Osten hin noch 1938— Stärk ^esentlich verstärkt haben. Die Sehnt6 des ia,Panische Heeres in Mand-Man U° ma^ man heute auf zirka 500.000 herr t schätzen. . Im Südwesten Chinas eine 1 au