OailmcherMMma. ^.^^ Vrlinumerotlonspltiu: am Comptoir «anzjährifl si.'i, ^-. » ^. ^. ^^ ^ I«scrtlo«i>« ,u 4 Zcilen ^l)^^ Nr. 2W. ^"Hi^r N1:Z"??^ V?7^-"'"' Drenstag, ^9. Dezember ^"- «"'<« p^ ^'^,' ^"°"" Wi°dcrho.u>.«en 1^85. Mit 1. Jänner beginnt ein neues Abonnement auf die Lailmcher Zeitung. Die Pränumerations - Bedingungen bleiben unverändert und betragen: Fur die Versendung mittelst Post: ganzjährig.....^3 ^'^ ^ halbjährig.....^ ' A ' vierteljährig..... «^ ' monatlich...... 1 » 25 . Für Laib ach: ganzjährig..... ^ ^ " ^' halbjährig..... 3 ' ^?' vierteljährig..... a« ' monatlich...... —. » y^ . Für die Zustellung ius Halls per Jahr 1 fl. IM- Die Präuumeratious'Veträge wollen Porto« frei zuaesendet werden. )g. v. Rleinmayr H Fed. Vamberg. Ämtlicher Theil. Se. k. uud k. Apostolische Majestät geruhtcu aller-guädigst, deiu Regiiueutsarzte erster Classe Dr. Rudolph Hartmauu, vom nicht activeu Staude des kärutuc-rischeu Laudwehr-Schützeubataillous Villach Nr. 27, anlässlich seiner erbetenen Uebernahme iu den Laudwehr-N>ll)cstln,d, in Anerkennung seiner langjährigen ersprießlichen Dienstleistung das Ritterkreuz dos Franz-Iuseph-Ordens zu verleihen. ^_________ A>» 24. Dezember 1885 wurden in der l, t. Hof< und Staats, druclerci die Stücke l.1 der sloven ischen und LII der polnischen und romanischen Ausgabe des Reichsgeschblattes ausgegeben und versendet. Nichtamtlicher Theil. Die Tonting-Abstimmuug. Mit einer Majorität von vier Stimmen hat in der Christnacht die französische Kammer die vum Ministerium begehrtcu ueueu Credite für Toukiug genehmigt. Ein trauriger Sieg, welcher mittelst der Stimmen der Miuister uud eines Häufleins Monarchisten erruugeu, der vuu dem streitbaren Bischof Freppel gefühlt wor-deu ist. Doch er wird ausreichen, das Cabinet uud die Republik für eiuige Zeit deu parlaiueutarischeu Strudeln zu eutreißeu uud iu ruhiges Fahrwasser zu leukeu. Was später kommeu )uird, wir Debatte uud Abstillt muilg über deu uächsleu Toukilig-Credit eudeu, ob sie deu verbitterte,! Streil der 3)ieiinlugcu über die Colo-uialpolitik eiu- für allemal begrabeu oder eiue noch bedrohlichere Krise herausführe» werdcu, das ucrmag keill Sterblicher zu berechueu, weil die Eutscheidnng uou huudcrt Zufällen abhäugt, die vou Europa aus zu meistern unmöglich ist. Ein verwegener chiuesischer Pirat kanu bei eillem Ueberfalle eiueu uolksthümlichcu Officier tödteu, wie der Schiffseapitäu uud Romau-schreiber Riviere eiuer gewesell, dessen Tod deu Vor-waud zll dem mehr als zweijährigeu Kriege gegebeil Hut. Odcr die Cholera kauu ungewöhnlich heftig' auftreten uud wieder uach Toulou verschleppt werden. Oder eiu höherer Ofsicier kauu zu tief ius Absyuth-glas guckeu uud darob die Wachsaillkeit vergesseu. Kurz, das Schicksal der Republik ist vuu Umständen abhängig gemacht, die sich jeder eiiropäischeil Controle entziehen: die Nepliblik ist zu ciuer wahreu Seiltälizer-Existeuz verurtheilt uud geuießt dafür deu schlechten Trost, dass die Eugläuder sich iu Obcrbirma ,uit Gesiuuuugs-verwaudteil der toukiugesischeu Schluarzflaggeu, deu Daeoyts, herumschlageu müffeu nud gleichfalls die Schmerzlichkeit der chiuesischeu )lachbarschaft empfiuden. Ob es wohlgethau war, ob uicht, die Diuge dahiu gedeihcu zu lasseu, ist heute müßiges Uutersucheu; die Kauuuer uud der Seuat habeu eutjchiedeu für die Fortdauer der Oeenvation. Dagegen bietet die viertägige Debatte einzelne interessante nnd hochbedentsame Momente. Zunächst deu Knalleffeet, mittelst dessen die Regierung das Halls zur Begeisterung fortzureißen suchte: Freycinets Mittheilung vom Abschlüsse des Friedeus mit Madagaskar, vuu der Anerkennung des französische,! Proteetorats über die drittgrößte, dabei üppigst fruchtbare Iusel. Vielleicht ist die Mittheiluug loahr, uud iu dem Kampfe, der seit 1642 zwischen den Jesuiten uud deu protestantische,! Missionären auf Madagaskar geführt wird, habeu die erstcreu eudgiltig gesiegt; doch allermindestens ist es auffällig, dass die übcrseeischeu Sieges- uud Friedeusdepcscheu' iu Paris stets zu der Stuude eintreffeil, iu welcher eine parla-meutarische Schwierigkeit zu bcsiegeu ist. Jules Ferry zog iu kritische,! Mmueutcu regelmäßig ein das Eude der Schwierigkeiteu verküudeudes Telegramm aus der Brusttasche seiues Fracks, uild diese Komödiauterei hat weseutlich dazu beigetrageu, die Kolonialpolitik in weiten Kreisen verhasst zu macheu. Das Ministerium Brisson möchte gleichfalls seiuc uild der Republik Zukunft eompromittieren, weull es sich durch Effectstückcheu über Schwierigkeiten des Augeublicks forthilft. Im übrigen ist, wie das Beispiel Auuauis zeigt, mit dem papiereuen Protcctorat uichts gewouueu; dieses zur Wahrheit zll machen, werdeu uoch Tausende von Soldatculeben uud Hunderte vou Milliuueu Fraucs geopfert werdeu müsfeu. Uud dass die Opfer keiu Eude uehmeu, dafiir werdeli schon die amerikanischen liud euglischeu Missiouäre sorgeil. Fraitkreich hat zwei Vampyre aiu Halse. Ihre wcitrcicheude Bedeutung jedoch erhielt die Debatte dadurch, dass sie eiueu Eiublick iu den Seelen-zustaud der Frauzoseu erulöglichte, dass sie bewies, wie ill jedem französische,! Herzeu uoch mit uuvermiuderter Glut das Verlaugeu uach Revallche lodert. Vou den spärlicheu wirtschaftlicheu Erörterilugeu abgeseheu, die uicht über deu Wert vou Abschweifuugeu hiuaus gediehen sind, drehte sich die Argumcutation aller Gegner der Toukiugpolitik um die Behauptuug, dass die Colo-uieu eiueu Theil jeuer Kraft absorbiere,!, dercu Frauk-reich für die Wicdererobernug Elsass-Lothrillgens bedürfe, ulid der schwerste, eiuer Braudmarkuug gleich kommeude Vorwnrf wider Jules Ferry lief darauf hiuaus, dass er «die Proteetion des Herru v. Bismarck — deu Fürsteutitel güuut keiu Franzose dem deutschen Kauzler — angerufen» habe. Die Befürworter des Credits aber suchte»! darzulegen, dass die europäische Kriegsbereitschaft der Republik durch die überseeische Oceupation uicht beeinträchtigt oder, wie Bischof Freppel sagte, «die mit der Räumung Toukiugs verbuudeue Eruiedriguug Frauk-reichs für Elfafs uicht das Sigual für die Befreiuugs-that der Zukunft» sein werde. Vergebeus hat fouach Fürst Bismarck durch feine der Republik geleisteteu Dienste un! ciue versöhulichere Stimmnug der Frauzoseu geworbeu. Er täuscht sich freilich, wie seiuc jüugsteu Auslasstlugeu iu der Debatte über die Kameruu-Missiouäre darthuu, nicht darüber, dass der Liebe Müh' umsoust gelvesen ist. Trotzdem möchte er iu seiuer Werbuug uicht nachlassen, uud zuletzt, wcuu auch erst uach eiuem halben Menschellalter, möchte doch sich die Wolke zertheile», die seit audert-halb Iahrzehutcu wetterschwauger über der Vogesen-greuze droht. Feuilleton. Die Schuld Anua Bede's. Es war Gerichtstag. Draußeu hicug eiu dichter Nebel, der das hässliche Gebäude vou allen Selten eiuschloss lllld an deu Feusteru zu klebeu scheu Im Sitzuugssaal war die Luft schwer uud ^druckt Es roch iu demselben nach Brautwe.u uud "ach de.l Aus-dilllstllllgeu der versammeltell Laudlm e nud d r m eiuem obereu Feustcr augebrachte Veutllator drehte stch ""' K V'leV" nachlässig mit d^^^^^^^^ den St h n Einer von ihnen schloss dle Augeu und lieü se l? s,and schlaff herunterhänge,,, nur dauu uud au, H er nach dem krittelnden Ton, der von der ^ede des Ocricktsschreibers kaul. Ein anderer qäwte u d k ovfte mi seiuem Bleistift auf das grüue 2 d r Vräs deut schob seiue Brille etwas uach 2' lind' tNete sich die uafse Stm. Seine kalwl U7 ^che^'PHeu^^^^^^ die ln d n aerade zur Verhaudluug steheudeu Proee^s aussägen solltm^ die doch sämmtlich bereits ver- ^" ^Ist'noch je'uaud dra.lßen?. fragte er in schleppendem, uufreundlichem Tou deu Thursteher. l .Eiu Mädchen,» autwortcte dleser. l^W «Dauu lasst es hereiutretell.> ^ Die Thür öffnete fich. uud das Mädcheu ka,u , herein; eiu Strom kühler Außeuluft ^gleitete ste uud M erfrischte augenehm die Augen und das Gcstcht der- jenigen, welche der Thür zuuächst saßen. Zu gleicher Zeit draug auch eiu Souncustrahl durch deu dickeu Nebel nnd beschien die Wände uud Möbel des Audienzsaales. Eine uette Persou; eiu buut gefüttertes Jacket, „lit Olumcu bestickt, umgab ihre zierliche Gestalt. Sie hielt die großen duukleu Augeu sittig uiedcrgcschlageu uud sah sehr liebeuswürdig ans. «Was willst du, meiu Kiud?» fragte der Präsident gleichgiltig. Die streugcu Richter habeu luirklich keiu Gefühl. Das Mädcheu strich das schwarze Tuch zurecht, welches ihreu Kopf bedeckte, uud antwortete mit ciuem tiefeu Seufzer: «Meiue Sache ist traurig, sehr traurig. > Ihre saufte, klagende Stimme draug iu die Herzen hinein wie liebliche Musik, die uoch iu der Luft nach-zuzitteru scheiut. Die Gesichtszüge der Richter waren nicht mehr so mürrisch. Das Bilduis des Königs uud dasjenige des Index Curiae schieueu das Mädcheu aus der Ferue wuhlwolleud zu ermuthigeu, mit ihrer traurigen Sache an den Tag zll kommeu. «Hier ist es geschriebeil,» sagte sie, «dort steht es viel besser, als ich es erzählen kauu. . .» Der Präsideut weudet das unerbittliche greise Haupt zur Seite uud streckte seiue Haud uach' dem Papier aus. «Eiue Laduug,' murmelte er, währeud seine durchdringenden Augeu' das Dommeut überfliegen. «Auua Bede wird aufgefordert, heut vor dein Gerichtshof zu erscheiueu, um ihre Gefäuguisstrafe von fechs Monaten auzutreteu.» Das juuge Mädcheu lässt den Kopf traurig hängen uud beugt ihu selbst so tief, dass das Tuch nach hiuteu gleitet uud eiue prächtige Locke schwarzen Haares ihr Gesicht zum Theil bedeckt. Das war aber mir gut, deuu war sie soebeu weiß wie eine Lilie, jetzt ist sie feuerroth vor Scham. «Wir haben dies Papier vor acht Tagen erhalten,» stammelt sie mit gebrocheucr Stimme. «Der Herr Thürsteher hat es selbst gebracht und es uus ausgelegt, was es bedeutet. Uud meiue arme Mutter hat'gesagt: M)' meiuc Tochter, Gesetz ist Gesetz, damit soll mall uicht scherzeu/ Darum biu ich gekommen, um die sechs Mouate Strafe auzutreteu.» Der Präsideut putzt zweimal seine Brille, sein kalter, unzufriedener Blick gleitet über die Gesichter seiner Amtsgeuosseu hinweg uach dem Feuster, uach der Decke, uud unwillkürlich wiederholt er: «Gesetz ist Gesetz.. Darauf überliest er aufs neue die Ladung nn-saubcrer Federstriche auf dem weißen Papier; sie er-kläreii aber deutlich, dass Anna Bede zn einer Gefängnisstrafe vuu li Monaten verurtheilt ist — wegen Verbergens gestohlener Gegenstände. Das Haupt des Gerichtshufes kliugelt uach dem Thürstehcr. «Begleitet Anna Bede znm Gefäugnis-Iuspeetor.» Der Thürsteher uimmt das Urtheil, das Mädchen dreht sich schweigend um, aber ihre Lippeu bebeu, als ob sie veigebeus uach Worten suche. «Habt Ihr vielleicht uoch etwas zu sageu?» «Neiu . . . uichts .... uur, dass ich Lisette heiße, Lisette Bede; deuu . . . wisseu Sie . . . wenn Laibacher Zeitung Nr. A>6 2446 29. Dezember 1885. Politische Uebersicht. Inland. (D e r G e n e r al'P r o c u r a t o r Dr. Iulius Glaser) ist, wie bereits gemeldet, Samstag nach kurzem Leiden gestorben. Das Dahinscheiden dieses Mannes wird in den weitesten Kreisen aufrichtiger Theilnahme begegnen. Dnrch fast ein Meuscheualter stand Glaser im Dienste des Staates, nnd in allen Stellungen, welche er bekleidete, als Minister wie als Rechtslehrer nnd als richterlicher Beamter, füllte der Verblichene, ein ebenso klarer Denker als schöpferischer Geist, seinen Posten uoll nnd ganz ans. Durch acht Jahre saß er im Rathe der Krone nnd arbeitete redlich mit an jenen Reformen im Instiz- nnd Schulwejeu, welche ein wichtiges Stück im Negicruugswerke des modernen Oesterreich bedeuten. Dem Namen Glasers ist in den Blättern der österreichischen Geschichte ebenso wie in den Annalen der vaterländischen Rechtsgelehrsamkeit ein ehrenvoller Platz gesichert. (Aus dem böhmischen Landtage.) Wie ans Prag berichtet wird, dürfte in der Jänner-Session des böhmischen Landtages weder der Autrag Pleners noch der Trojans zur Verhandlung gelangen. Der Ansschuss, dem diese beiden Anträge zugewiesen worden sind, ist bisher noch gar nicht in die meritorische Be-Handlung derselben eingegangen, und da die Session nicht länger als 14 Tage dauern dürfte, so ist die Er-ledigung so hochwichtiger Angelegenheiten gar nicht möglich. Im nächsten Jahre müssen daun die Anträge von neuem eingebracht werden. Da die Herren der schärferen Tonart diesmal um die Gelegenheit kommen, bei diesem Anlasse sich auch in der böhmischen Landstube zu versuchen, so gedenken sie, die Debatte über das Landesbndget in eine gewaltige «Redeschlacht» zu verwandeln. (Ungarn.) Das ungarische Amtsblatt publieiert die Verleihung des eisernen Kroucu-Ordens erster Classe an den Oberststallmeister Grafen Stephan Erdödy, ferner die Liste des Aeamtenkö'rpers der königlich ungarischen Postsparcasse. (Kroatien.) Das neue Jahr wird, wie die «Agramer Zeitung» aus verlässlichcr Quelle erfährt, die Lösuug der Ärchivalieu-Frage in einer alle Theile befriedigenden Weise bringen. Auch die Frage der Ein-verleibnng der beim Kriegsmiuisterium befindlichen, ans das Grenzgebiet bezüglichen Archivalien sei nun in Flnss gerathen, und stehe auch die Lösung dieser Angelegenheit bald bevor. Ausland. (Die Situation auf der Balkan-Halbinsel.) Mitten in die Stille der Festtage fiel eine alarmierende Nachricht aus Sofia, welche die Zuversicht in das erst abgeschlossene Friedenswerk zu erschüttern drohte. Der Telegraph berichtete über ein Gefecht zwischen den Serben und deu Bulgaren, welches mehrere Stunden dauerte. Glücklicherweise schrumpfte das blutige Gefecht auf ein ganz unbedeutendes Neneontrc zwischen den Vorposten der beiden Armeen zusammen, welchem selbst von bulgarischer Seite keinerlei ernste Bedeutung beigemesscn wird. Nunmehr wird von serbischer Seite Beschwerde darüber erhoben, dass die Bulgaren das von den Serben geränmte Timokgebiet sofort besetzt und die stipulicrten fünf Tage Wartezeit nicht refpectiert haben. Aber auch diese Reclamation ist auf den diplomatischen Weg geleitet wurden. Ohnc gewisse Reibungen nnd Missverständnisse können solche Operationen nicht ausgeführt werdeu, doch taun derselben uugcachtet die Durchführuug aller Bedingungen des Waffenstillstandes als vollendet angesehen werden. Vorgestern hielt bereits der Fürst Alexander au der Spitze seiucr Truppen den festlichen Einzug iu Sofia. Die Bevölkcruug begrüßte ihn sowohl als die Armee mit Jubel. Das gcsammte diplomatische Corps wohnte dem festlichen Schauspiele bei, und auch der Bischof von Philippopel nahm an den Feierlichkeiten theil. Hoffentlich war das die letzte Episode des Krieges und die militärische Parade der siegreichen Triippeu auf dem Fcstplatze von Sofia die letzte Action der bill"-garischeu Armee iu der wieder zum Ausbruchc gelaugten Orieutfrage. Von jetzt an dürste jede weitere Action ausschließlich der friedlicheu Vcrstäudiguug überlasseu blcibeu. Da der türkische Delegierte Madjid Pascha noch in Sofia verbleibt, so deutet diese Thatsache auf den Wuusch der Pforte hiu, zu eiuer Lösuug der ans-gethürmtcn Schwierigkeiten auch ihrerseits durch eiue friedliche Auseiuaudersetzuug mit Aulgarieu beizutragen. (Deutschlaud.) Eines der ersten Geschäfte, mit welchen sich der deutsche Reichstag nach seiuer Wiedereröffnung zu befasseu hat, wird die Nord-Ostsee-Canal-Vorlage sein. Man war in Abgeordneteukreiseu uicht ganz ohne Sorge, ob der Reichstag dem großartigen Werke, in Anbetracht der allerdings sehr bedeuteudeu Anlagetosten seine Zustimmung geben werde. Die Fractionen haben uatürlich zu einer so umfassenden, erst in den letzten Tagen vor deu Ferieu eingegangenen Vorlage noch keine Stellung nehmen können. Nur die Social-Demokraten haben iu sehr verständiger Weise erklärt, das Werk, das zahlreichen Arbeiten, auf Jahre hinaus Beschäftigung sichert, rückhaltslos zu unter-stützen. Bemerkenswert ist, dass sich in der Presse kanm irgendwo Widerspruch gegeu die Vorlage erhoben hat. (Znr Lage in Frankreich.) Die wichtigste Nachricht, die während der Feiertage aus dem Allslande eingetroffen, ist die über die Abstimmuug der französischen Kammer über die Tonkiuqvorlage. Mit eiucr Majorität von vier Stimmen, mit 274 gegen 270, wurdeu alle vou der Negiermig gestellte» Fordernugen bewilligt. Ails der rechten Seite des Hauses wurde dieses Abstimmuugsresultat, das die Uneinigkeit der Republikaner in einer so grellen Beleuchtung erscheinen lässt, mit Inbel begrüßt, was zu einer jener tumnl-tltösen Scenen führte, welche in der französischen Kammer nicht viel seltsamer sind als in jener von — Agram. Das Cabinet Vrisson wird nach der Präsidentenwahl seine Entlassung geben, nnd es heißt, dass Herr vou Freycinet mit der Neubildung des Ministeriums betraut werdeu soll. Der Congress zur Wahl des Präsideuteu trat gestern zusammen; bisher ist nur ein Caudidat erusthaft genannt, nämlich Grövy. Es ist aber noch keineswegs ausgemacht, dass die Radicalen nicht irgend eiue Ueberraschuug vorbereitm und ihre Stimme Clö-mcuccau zuweudeu. Ueber das Verhalten, welches die Monarchisten bei der Präsidentenwahl zu bcobachteu gedenkeu, ist von ihrer Seite bisher das strengste Geheimnis beobachtet worden. (D er nene Go u vernenr des Congo-Staates.) Das «Berliner Tageblatt» erfährt aus Vrüfsel, dass die Ernennung Stanley's zum Gouverneur des Congo-Staates nahe bevorstehe. / TMsncmglcitcll. Se. Majestät der Kaiser haben, wie das nn-garische Amtsblatt „leidet, für die römisch katholische Kirche zu Kisgöinör, die griechisch-katholische Gemeinde Ublya, die römisch-katholische Kapelle zu Gelttuhäz. die griechisch-katholischen Kirchen zu Mihäjll), Vasv^ Szolcsva und Valthid je 100 fl. zu spenden geruht, — (Personal Nachricht,) In dem Befinden Sr. Excellenz des Ackerbanministcrs Grafen Falten-h a y n, der, wie wir gemeldet, an eiuer Lymphgefäß-Enl znndnng am Unterschenkel ertrankt ist, ist eiue eutschiedene Besserung eingetreten. — (Eine neue Erfindung auf dem Gebiete der Gasbelenchtuna..) Iu der Wiener Uni' versitäl feiert die Wissenschaft in der «Gasfrage, einen Triumph. Dr, Au er, ein junger Wiener, machte iu> chemischen Laboratorium des Professors Lieben eiuc Ent decllmg, die eine vollständige Umwälzung auf dem Gebiete der Gasindnstrie uud einen mächtige»! Fortschritt unseres Beleuchtungswesens überhaupt bedeutet. Dr. Aller bringt iu der uicht leuchtenden Flamme eines Vunscn'scheu Brenners einen mit eiuer Metallösung imprägnierten und on-durch mwcrbrennlich gemachten Baumwolldocht zum Glühen. Die Leuchtkraft dieses glühenden Dochtes nähert sich der einer elektrischen Glühlampe, und die höchst einfache Vor richtnng kann auf jeder Gasflamme leicht angebracht wer den. Eine mit dieser Vorrichtung versehene Probeflanime brennt bereits im chemischen Laboratorium der Wiener Universität. Dr. Auer übergab das Patent seiner Er findilng für nlle Länder, mit Ausnahme von Oesterreich Deutschland, einer englischen Gesellschaft, die deren Ml tische Verwertung im großen Maßstabe bereits in Ain griff nahm. — (Wölfe in Polen.) Aus Kralan wird tele graphiert: Bei Miechow in Nnsfisch-Polcn haben Wulst' voraestern zwei Landlente, Mann uud Frau, völlig ans gefressen. Die Bestien wandern rudelweise dnrch dic Dürfer. — (Ein kostbares Quartett.) Vor kurzem starb in Paris ein reicher französischer Kunstfreund, in dessen Hinterlassenschaft sich vierStreichinstrmnente, sammt lich von Stradwarins, befanden. Die eine Violine datiert ans dem Jahre 1737, dem Todesjahre Stradwarius'; es ist die letzte Geige, die er angefertigt und der er selbst den Namen «Schluanengesang» beigelegt. Der Franzose hatte sie um den Preis von 17 000 Francs erstanden. Die zweite Violine trägt die Jahreszahl 1704 und kostete 12 750 Francs. Die Viola ist aus dem Iah« 1728 datiert, ihr Preis betrng 19000 Francs. Das Cello stammt vom Jahre 1696 und kam auf 17 500 Francs zn stehen. Gerichtliche Documcntc bescheinigen die Echtheit sämmtlicher Instrumente. — (Corvettcncapitän und Priester.) In Genua las am vorigen Sonntag ein Geistlicher Namens Dmnenico Parodi seine erste Messe, der früher in der Marine gedient nnd es zum Corvettencapitän gebracht hatte. Als solcher war er auch Lehrer des Herzogs von Genua gewesen. es Ihnen beliebt, mein Herr . . . Anna, dass ist meine Schwester, vor acht Tagen haben wir sie begraben, das arme Mädchen.» «Aber dann seid Ihr ja gar nicht die Vcr-nrtheilte! «Ich? Lieber Himmel, nein! Warum sollte man mich vernrtheilen? Ich habe in meinem Leben noch niemand etwas Böses gethan.» «Doch warum kommt Ihr denn Hieher, thörichtes Kind?. «Gut! . . . mag ich es erzählen ... Es kommt, weil sie gestorben ist, während diese Sache anhängig war. Als sie mit Blumen bedeckt still darniedcrlag, kam dieses Papier mit der Verurtheilung zu li Monaten. O, wie gut ist es doch, dass sie nicht lange genug gelebt hat, um es empfangen zu köuuen.» Die Thränen kamen dem Mädcheu in die Allgen, nnd mit Mühe fuhr sie fort: «Als sie dalag, bewegungslos, mit geschlossenen Allgen, stumm und taub für alle Zeit, haben meine Mutter nnd ich ihr gelobt, all das Unrecht wieder gut zu machen, das ste für ihren Bräutigam gethan hatte, denn sie hatte diesen Gabriel Har-tong innig lieb, es geschah nur ans Zuneigung zu ihm, dass sie sündigte. Und deshalb haben wir gedacht ...» «Was mein Kind?» «Dass sie nach ihrem Tode erst eine vollkommene Ruhe genießen werde, wenn niemand sagen könne, dass sie der' Welt etwas schuldig geblieben. Meine Mutter wird die Geldbuße bezahlen nud ich an Anna's Statt ins Gefängnis gehen. Die Richter blicken einander lächelnd an. Welche Einfachheit, welche Natürlichkeit! Das Gesicht des Präsidenten hat nicht mehr den strengen, eiskalten Ausdruck. Wieder nimmt er sein gelbes Taschentuch, aber es ist jetzt nicht seine Stirn, die er trocknet — etwas tiefer fährt er mit demselben hin. «Es ist gut, meine Tochter,» sagte er sanft. «Aber lasst einmal sehen, wenn ich mich recht erinnere...» Er lässt das Hanpt in seiner Hand ruheu und scheint tief nachzudenken. «Ja, ja, es hat in dieser Angelegenheit ein bedauerlicher Irrthum stattgefundeil. Wir haben Euch ein verkehrtes Document gesandt.» Das Mädcheu schlägt seine großen, trüben Angen zu dem alten Mann ans uud fällt hastig ein: «O Gott, wäre es möglich?» Es liegt ein tief schmerzlicher Vorwurf in ihrer Stimme. Der Uuerweichliche nähert sich dem Mädcheu lllld legt seine Hand freundlich auf die schwarzen Locken. «Die Vorsehung dort obeli hat ein anderes Urtheil gefällt. Geh' uach Hause, meiu Kiud, grüße deine Mutter von mir uud sag' ihr. dass deiue Schwester Anna uuschuldig gewesen ist.» «Wir habeu es uus wohl gedacht,» flüsterte Lisctte leise, während ste die Hand aufs Herz legt. Und mit gesenktem Blick verlässt sie den Gerichtssaal, um frohen Herzens der Mutter die Freudenbotschaft zu briugeu. Koloman v. Mikszath. Das Haus des Blinden. Aus denl Französischen von Arthur Vrehme r. I. Das Gänschen war klein, niedrig nnd lag tief d'rin in emem eiufamen, wie verloren daliegenden Garten. Niemals gelangte der Lärm des Lebens dahin. Die Besuche waren selten, nnd auch die Ausgängc waren es. Dnrch die halboffenen Fenster drangen selbst die Sonnenstrahlen nur ganz bescheiden ein. «Das ist das Hans des Blinden,» sagte man in dem Bezirke. Man übertrieb. Herr Dormoy war nicht vollkommen erblindet, nnd mit Hilfe feines Stockes vermochte er es noch, sich über die Straße zu bewegen, wenn diese nicht allzu belebt war. Allem es war ent schieden viel besser, wenn er sich begleiten ließ, und das geschah stets, wenn er an schönen Tagen seinen kleinen Nachmittagsspaziergang machte. Manchmal begleitete ihn seine Frau, eine kleine, zarte Person mit einem jungen, aber schwcrmüthigen Gesichtchen; meistens jedoch lieh er sich von einer seiner Töchter, von Adrienne oder Lucienne, begleiten, die beide hübsch zum Eutzücken waren nnd denen man große Bildilng nachsagte. Sonst kannte man sie nur wenig, da der «Blinde» nnr wenige Verwandte uud eiuige Freunde von ans' waits bei sich empfieug. Allein sie wareii stets so kleidsam, einfach lind doch geschmackvoll augezogen, sie schienen so bescheiden nnd so zurückhaltend, dass es schwer gewesen wäre, sich M Laibachcr ZcitlW Nr. 3W 2447 29. Dezember 1885. __ (Las Gelübde einer Opcretteusäugeriu.) Madame Anne Iudic ist betanntlich vor längerer Zeit aus dem Wagen gestürzt nnd hat iin Gesichte nicht unbedeutende Verletzungen erlitten. Nun hat die Sängerin ailf ihrem Kranteubette gelobt, falls die Verletzungen leine Narben zurücklassen sollten, zwei Wallfahrten an zutreten: das Ziel der ersten soll das französische Lourdcs, das Ziel der zweiten Mariazell sein. Nach Mariazell will "die Künstlerin, deren Antlitz keine Spur des er littenen Unfalls trägt, gelegentlich einer im Sommer zu unternehmenden österreichischen Tournee pilgern nnd die dortige Schatzkammer nm den schwersten ihrer silbernen Kränze bereichern. __(Der berüchtigte Millioueudieb Eugeu t'Kindt,) welcher im Jahre 1872 als Cassier der «Banane de Belgiaue» 23 Millionen Francs nuterschlug, hat am 20. d. M. seine ordentliche Kerkerstrafe abgebüßt, muss jedoch noch sechs Monate in der Haft verbleiben, da er nicht in der Lage ist, die aufgelaufenen Gerichtskosten in der Höhe von 45 000 Francs sammt Zinsen zu bezahlen. — (Vater und Sohn.) Vater: Aber Leopold, du rauchst als Student theure Operas, und ich begnüge mich mit schlechten Cubas. - Sohn: Als Vater von fünf Kindern folltest dn eigentlich gar leine Cigarreu rauchen. Local- und Prouinzial-Nachlichtell. Arainifcher . o > __ Und wie erkennt man Sie denn von emandcr / > Es muss doch eiu Unterscheidllngszeichell geben. » - O ja, meine Schwester ist die Bessere l Ja. man gieng so wett, zn behaupten, dass selbst s die Mutter sie oft nicht recht von emauder unterschei- I den könne, was jedoch den blinden Vater anbelangt, so ^ ech.hr man bald genug, wie er die Töchter erkenne, ff Lucienne fiel einst, .so erzählte d.e Mutter, als I kleiues Kind die Treppe hinab nnd brach stch den rcch- » ' Seit dieser Zeit hatte sie in diesem Arme stets l eine qewisse Schwäche gefühlt, so zwar, dass er ste ^ heftig'schmerzte, wenn er stärker gedrückt ward. Da- > durch ist das Mädchen gezwungen, ihren, Vater den > liukei. Arm zu reichen, während ihm Adnenne stets den R ^chte,l zu reichen Pstcgt. Im Jahre 1884 betrugen die Verpflegskosten fiir die in fremden Spitälern behandelten, nach Kram zuständigen Individuen die Summe von 55463 fl. 65 kr. sgegen 64 640 fl. des Jahres 1883), uud wurde im Vergleiche zu dem hiefür präliminierten Betrage per 65500 fl. ein Ersparnis von eirca 10000 fl. erzielt, was darin seinen Grund hat, dass infolge günstigeren Gesundheitszustaudes weniger Kranke zur Behandlung gelangten und der Landesausschuss strcuge darauf sieht, dafs die Kranken nicht über die zur Behandlnng un-nmgäuglich nothwendige Verpflcgsdauer im Spital behalten, und dass die Unheilbaren entlasfeu oder den Gemeinden in die Pflege übergeben werdcu. Die größte Anzahl von Kranken war wieder im Triestcr Spitale, nämlich 540 mit 11858 fl. Verpflegskostcu, ferner in Agram 393 mit 9t>79 fl., in Fiume mit 2848 fl., Graz 2703 fl., Rann 2545 fl., Esscgg 2302 fl., Klagenfurt 2106 fl. u. f. w. Die Verpflegskosteu fremder Spitäler betrüge», und zwar: im Jahre 1882 die Summe vou 49996 fl., im Jahre 1883 die Summe von 64 640 fl.. im Jahre 1884'die Summe vou 55 463 fl., daher iu diefen drei Jahren zusammen 170099 fl. Die Verpflegskosten des Laibacher Spitales mit der Irrenanstalt für die nach Krain zuständigen Kraukeu betrugcu, uud zwar: im Jahre 1882 die Summe vou 92455 fl., im Jahre 1883 die Summe vou 95 737 fl., im Jahre 1884 die Summe von 94 421 fl., daher in diesen drei Iahreu zufammen 285613 st. Werden nun zn diesem Betrage noch die in den fremdläudigcu Spitälern anerlaufcuen Verpflcgskosten per 170099 fl. hinzugezählt, fo zeigt sich, dass das Land Kraiu iu drei Iahreu ciue Summe vou 455 712 fl. für die Vcr-pfleguug vou Kraukeu ausbezahlt hat. — Der Bericht des Laudesausschuffes wird hierauf ohue Debatte zur Keuutuis genommen. Abg. Dr. Papez berichtet namens des Verwaltungsausschusses, dass dem vom Laudtage am 17. Oktober 1884 beschlossene»! Gesetzeutwurfe', iubetreff der Mitwirkung der Laudesvertretuug bei Verweuduug des Rcservefondes der krainifcheu Svärcasse in Laibach' laut Zuschrift des k. k. Laudespräsidiums vom 2^. November die Allerhöchste Sanction nicht ertheilt wurde, uud beantragt, diefen Bericht znr Kenntnis zu nehmen. Abg. Svetee erklärt, ei habe die Sanction des Gefetzcs nicht erwartet, doch hätte er eine beffere Vc-grüuduug der Ablehuuug der Genehmigung des Laud-tagsbeschlusses iu diefcr Richtung gehofft. Die ganze Begründnug der Ablehnung dieses Gesetzentwurfes seitens der k. k. Negieruug sei lediglich eine Paraphrase der Rede, welche gelegeuheitlich der Berathuug dieses Gesetzentwurfes Sc. Excellenz der Abg. Baron Schwegcl gegen denselben gehalten habe. Die Spareasse stehe als Institution in keiner Verbindung mit dem Vereins-gesetzc, denn es könnte ja, was iu Laibach zufällig der Fall ist, statt des Sparcassevereiucs auch die Laibacher Stadtgemciude, was ursprünglich bei der Grüuduug geplaut war, au dessen Stelle treten. Das Staatsbeauf-sichtlguugsrecht wäre durch die Mitwirtuug der Landes-vertretnng nicht eingeengt, sundern durch'einen Factor vermehrt worden; schließlich wäre bei allen Anträgen der Landesvertretung und des Laudesausschusses doch uur die Eutscheiduug der Landesregierung maßgebend gcweseu. Uebrigcus erwartet Redner von dem sei-teus des Herrn Reichsraths-Abgeordneten k. k. Hof- Ohne diefe Eigenthümlichkeit hätte sich wohl niemand zurecht gefunden. Dicfelbe Gestalt, dieselbe Stimme, dasselbe Gesicht, derselbe schwermüthige Allsdruck, der eiue Folge der Trauer über das'Unglück ihres geliebten Vaters war. II. Das Geschick war wirklich grausam gegen Herrn Dormoy. Ein anerkannter Künstler in seinem Fache, lächelte ihm anfangs das Glück derart, dafs er als Graveur fchon zu einer Zeit sich einen Namen gemacht, in welcher andere Jünger dieser schwierigen uud uudautbareu Knust kaum dazu gelangen, auch üur einigermaßen zur Geltung zu kommen. Allein die Nächte waren zu laug, seiu Fleiß uu-ermüdlich gewesen, und der heiße, blendende Strahl der Lampe hatte ihm die Augen förmlich ausgeglüht. Mit kaum vierzig Iahreu musste er smier Knust entfagcn lind sich selbst der Vergessenheit überantworten. Ein schwerer Entschluss für den Künstler, eiu noch schwererer für den Familicuvater, der mit der Arbeit anch den Wohlstand verlor uud die Entbehrung herannahen sah. Allein bis zur Eutbehrung kam es doch nicht. Nur eiue Eiuschräukuug war es, deun seine Frau wusste auch mit dem Weuigeu hauszuhalten, und seine begabten, fleißigen Töchter standen auch keinen Angenblick an, ihr Köuueu zu verwcrtcu, uud gelangten bald geuug dahiu, deu Vater wieder mit einiger Be> haglichkeit zn umgeben. (Fl'rlschmig sol^l.) rath von Lienbacher im Reichsrathe eingebrachten Antrage bezüglich dieser Frage eine Crledignng auch betreffs der Compctenzfrage. Einen Autrag stelle er uicht. Hierauf wird der Antrag des Verwaltungsans-fchusses zur Kenntnis genommen. (Fortsetzung folqt.) — (An uusere geehrten Leser.) Nachdem der Verfasser des in unserem Feuilleton soeben erscheinenden Nomaus «Manuela» kürzlich nicht nnbedentlich er krankt uud infolge dessen nicht in der Lage war, den Schluss des Romans rechtzeitig zn liefern, sehen wir nns zu unserem Bedauern gezwungen, den geuaunteu Roman für kurze Zeit abzubrechen. Im Lanfe der lommeudeu Woche werdcu wir deu von unseren geschätzten Lesern mit viel Interesse gelesenen Roman wieder fortsetzeu können. — Im Mouate Februar briugeu wir die Erzählung ans dem Leben «Glaube nnd Herz im Kampfe» ans der Feder unserer bestens bekannten heimischen Schrift stellerin Fräulein Harriet Grüucwald. — (Die asiatische Cholera.) Die Cholera, welche seit drei Jahren, znerst von Egypten, dann von Frankreich, Italien und Spanien aus unsere Heimat mit einer Invasion bedroht, ist nunmehr auch in Trieft ans' getreten, und es ist die Möglichkeit einer Verschleppung derselben nach Kraiu schou jetzt ius Auge zu fassen. Das Wichtigste einer Gefahr gegeuüber bleibt immer, die Gefahr selbst in ihrer ganzen Größe und Ausdehnung zu kennen. Nur dieser Gesichtspunkt nud nicht etwa die Absicht, die Veuölterung vorzeitig zn alarmieren, veranlasste den Herrn t.k. Landes Sanitätsrefcrcnten Regiernngsrath Dr. Kees-bacher, eine gemeinsassliche «Aelchrnng über das Wesen der Cholera und über die Schutzmittel gegen dieselbe» für gauze Gemeinwesen uud jedeu Eiuzelueu zu versassen. Diese gewiss zeitgemäße und von der Vevölkernng voraussichtlich dankbar entgegengenommene Broschüre erscheint bereits heute im Verlage vou Jg. v. Kleinmayr H Fed, Bamberg. Im Interesse einer recht ergiebigen Verbreituug dieses Schriftchens wnrdc der Preis per Exemplar auf 10 kr. festgesetzt. Eiue slovcuische Ausgabe der Broschüre wird vorbereitet uud erscheint schou nächster Tage. Wir machen alle Genleindevorstehungen, jeden Familienvater sowie jedeu Bewohner nnserer Stadt nud uusercs Landes auf diese Belehruug aufmcrkfam, wobei wir bemerken, dass in der für das ganze Land berechneten Schrift auch auf die Verhältnisse der Landeshauptstadt Laibach besouders Rücksicht genommen wurde. Die Broschüre bleibt selbst für deu cmznhoffeudcu Fall, dass uns die Cholera dieses-mal verschont, von Wert, da es bei dem hartnäckigen Verweilen des uuheimlichen Gastes in Europa immer möglich ist, dass sie doch später einmal wieder erscheint und namentlich gemeindebehördliche Vorkchruugeu von größerer Wirkung sind, wenn selbe vor Ankunft der Epidemie zur Durchführung gelaugeu. — (Die Laudesumlage auf Brantwein) mit 3 st. pr. Hektoliter hat der krainifche Laudcsansfchnfs bei der gestern für das Jahr 1886 stattgehabten Offcrt-verhandluug an Herrn Anton Stars' in Mannsburg um deu Pachtschilling von 55 005 st. vergeben. — (Christbaumfeier im Collegium Mari au um.) Im Collegium Mariaumu findet heute um 5 Uhr uachmittags die von uns bereits auaeküudigte Christbaumfeicr mit folgeudcm Programm statt: 1.) Weih-nachtsgcsang. 2.) Declamation. 3.) Ansprache des Vereins-präsidcnten. 4.) Das Licdcrspiel «Hoch Oesterreich», gedichtet von S. Pnrschkc, componiert vou H. G. Schweninger. — (Todesfall.) In Adelsberg ist am 26. ds. d^r dortige Buchdruckereibesitzer und Buchbinder Herr Max Sever gcstorbcu. — (Die Cholera in Trieft.) Man schreibt uns aus Trieft: Die Zahl der bisher an der Cholera Verstorbenen beträgt, wie tclegraphifch gemeldet, vier, nachdem das hier mit großer Bestimmtheit aufgetretene Gerücht über deu angeblich unter bedenklichen Symptomen eingetretenen Tod eines Soldaten der hiesigen Garnison sich glücklicherweise nicht bewahrheitet hat. Seit Samstag ist somit keil, nener Fall eoustatiert worden, woraus man berechtigte Hoffuuug fchöpfeu kann, der böse Gast werde sich mit den bisher geforderten Opfern begnügen. Die Stimmung der Äevölleruug ist eilte absolut ruhige. Der Persoueuverkchr auf dem hiesigen Vahuhofe hat gegcu die gleiche Epoche der Vorjahre nur insofern eine Aenderung erfahren, als zahlreiche Vergnüguugszügler, welche di'e Feiertage soust zu Ausflügen nach Trieft und Venedig benützteu, heuer selbstverständlich ausgeblieben sind. — (Eruierte E i u b r e ch e r.) Der städtischen Polizei gelang es in den letzten Tagen, zwei gefährliche Einbrecher zu eruieren, und zwar in der Person des I. Kastelic den Einbrecher bei Herrn Hausbesitzer und Handelsmann Krentz er in der Maria -Theresicnstraßc, welchem eine große Menge vou Zucker, Speck uud au deren Spezereiwaren gestohlen wurdeu. Dem Thäter konute der Eiubruchsdiebstahl nur dadurch nachgewiesen werden, dass er bei Herrn Dermastija in Udmat einen Zucker verkaufte, wie solcher schon lange nicht mehr im Handel ist und vou welcher Sorte die letzten Stücke von einen» hiesigen Haudelsmauue au Herru Kreutzer verkauft wor den waren. Die Einbrechen» im Brauhaufe Perl es wurde in der Person der Vagatin Maria Aeznil vom Lllibacher Zeitung Nr. 296 2448 29. Dezember 1885. städtischen Wachmannc Luckniann cvniert. In dl'^nBc' sitzo fand sich auch ein Versatzschein des hiesigen Pfand' amtes vom 3, Dezember d. I, vor, als der große Einbruchsdiebstahl beim Grundbesitzer vnlqu Iaftel in In-ncrguriz ausgeführt wurde. Die versetzten Meidnngsstückc rühren, wie erhoben, von diesen, Diebstahle her. — l^'rn 6omo.) Bezüglich der in der gestrigen Nummer unseres Blattes veröffentlichten Notiz: «Vor tehrungcn gegen die Cholera» werden wir vom Herrn Bürgermeister Grassclli daranf aufmerksam gemacht, dass es sich im vorliegenden Falle um leine Cholera Commission handle, dass vielmehr nur eine Sitzung des Magistrats - Collegiums stattgefunden habe und es nicht Oevflogeuheit sei, solchen Sitzungen Vertreter der Presse vciznziehen. Wir beschräuten uns hente daranf, dies znr Kenntnis zn nehmen, behalten uus aber vor, auf diese Angelegenheit noch zurückzukommen. — (Von Stufe zu Stufe.) Der bekannte, aus Laibach gebürtige Abenteurer Friedrich Malovrh, der im vorigen Jahre als Professor Dr, Malovrh aus Leipzig ' im Bade Tüffer aufgetaucht war, mehrere Persoucn be^ schwindelte und dann vom Kreisgerichte iu Cilli vernrtheilt worden war, wurde - wie aus Trieft berichtet wird — vom dortigen Strafgerichte wegen Dicbstahls zu einem mehrmouatlicheu Kerker verurtheilt und wird nach ab gebüßter Strafe per Schub nach Laibach gebracht wcrdeu. — (Der statistische Bericht der Handelsund Gewerbekammer für Kraiu) über die volkswirtschaftliche» Zustände in Kraiu, erstattet an das k. k. Handelsministerium für das Jahr IWl), ist im Verlage der krainischeu Handels- und Gewcrbekammer soeben er schienen. Der Bericht ist vom Handelskammer Seeretär Herrn kaiserlichen Rath Johann Murnit mit großer Emsigkeit nnd Genanigteit ausgearbeitet und bietet eine Fülle höchst interessanter Daten. — (Eine Rabenmutter.) Am 20. d. M. wnrde in der Waldung bei Klcindrnschtsche im politischen Bezirk Hingebung Laibach ein neugeborenes Kind weiblichen Geschlechtes aufgefnnden, desscu Mutter alsbald iu der Person der ledigen, 31 Jahre alten Ursula Mirtelj aus Artiee im Gerichtsbezirke Nasscufuß ausgeforscht wurde. Ursula Mirtelj wurde flüchtig und konnte bisher nicht eruiert werden. — (Unglücks fall.) Am 22. d. M. wnrde der 55 Jahre alte Kaischlcr Michael Flau der aus Ober tanker im politischen Bezirke Krainburg beim Herablassen der Klötze in der Waldung Podstorzic von einem Baum stamm erfasst und derart verletzt, dass er binnen wenigen Stunden seinen Geist anfgab. — (Schadenfeuer.) Am 20. d. M. brach beim Besitzer Johann Erzen in Iclieenvrh, politischer Bezirk Loitsch, Feuer aus, welches Haus und Wirtschaftsgebäude in kurzer Zeit einäscherte. Der Schaden belänft sich anf 1000 fl. — (Vergütung für Militär-Uutcrtüuftc beiContraetione u.) Das k. k. Ncichs-Kricgsministerium hat nach Abschluss der diesfalls mit deu beiden Landes-Vertheidiguugsmiuisterieu gepflogeucu Verhaudluugeu ge stattet, dass bei den größeren WaffcuÜbungen, das ist in jenen Fällen, in welchen Trnppcn in der Stärke von mindestens einer Infanteric-Trnppcn-Division anf einem Manöverfelde gleichzeitig in Action treten nnd die vor schriflsmäßige Voransscndung vou Quartiermachern un-thuulich ist, für die zur vorübcrgchcuden Einquartieruug im vorgeschriebenen Wege angeforderten Gagisten - Unterkünfte — soferne die Unterbringung überhaupt stattfindet — die volle Unterknnftsgcbür nach der Anzahl der gebnrlich angeforderten Competenzcn au die Gemeinde auch in dem Falle gezahlt werde, wenn wegen Maugels an Ofstcicrs-Wohuzimmern zwei oder mehrere Offieierc iu eiuem Zimmer unterbracht werden. — (Neues Postamt.) Am 1. Jänner 188« wird das t. k. Postamt in Schönpass in Wirkfamkeit treten. Dasselbe wird sich mit dem Brief, Fahrftost- nnd Postsparcassendienste befassen lind mittelst der bestehenden täglich einmaligen Fahrbotenpost zwischen Görz nnd Adels-berg die Verbindung erhalten. — (Schlitten-Neunen in Graz.) In Graz werden im Lanfe dieses Monates Schlitten-Rennen statt finden; der Tag der Abhaltung hängt vom Wetter ab und Wird rechtzeitig bekanntgegeben werden. Anmeldungen gegen einfachen Einsatz bis 4« Stunden vor Beginn des Rennens, gegen doppelten Einsatz bis eine Stunde vor dem betreffenden Rennen. Losung am Tage vor dem Rennen nm 1l Uhr vormittags im Hotel «Stadt Trieft.. I. Erstfahrcn. Einspännig, dreimal die Bahn — 3 Kilometer. Für Pferde aller Länder, die noch keinen ersten Preis gewonnen haben. Handicap. Erster Preis 200 Francs, zweiter Preis 50 Francs. Einsatz 5 fl., ganz Rrngeld. II. Hauptfahren. Einspännig, dreimal die Bahn -- :j Kilometer. Für Pferde aller Länder. Handicap. Erster Preis A00 Francs, zweiter Preis 100 Francs, dritter Preis 40 Francs. Einsatz « st., ganz Reugeld. III. Zweispäuuiges Herreufahreu. Dreimal die Bahn — 3 Kilometer, Subscriptions-Ehrenpreis, gegeben vom Comilc. Aunfl und Mterntnr. — (Landschaftliches Theater.) Das bekannte L'Arronge'sche Lnstspiel «Der Compagnon» mit dem einfachen nnd doch so wahren Thema, dass das Weib Vater nnd Mittler verlässt, um dem Manne einzig an zugehörcu, wurde in aller Eile einstudiert nud trotzdem bis auf den zweiten Act, welcher schleppend gieng, gut wiedergegeben uud beifällig aufgeuommen. Namentlich wirtte die Scene der Auseinandersetzung zwischen den Alten, in welcher das Thema roth unterstrichen erscheint: Herr Weißm ü l l er (August Voß> uud Frau Charl es (Witwe Lerche). Sehr fleißig hat die Rolle des Frischlings Wintler Herr Jarno znm Ausdrucke gebracht. Sonst sind verdienstvoll zu nennen: Frl. Haunau als Mathilde Voß, Frl. Bertha Moudttial als ihres Üebenberufes wohlbewusste Ehefrau Adele, Herr Saal buru als Kauzleirath Poß, Frl. Dowsty als ahnnngs volle uud uaiv wirksame Louise Lerche; Frl. Wild an war trotz ihrer uicht immer gediegenen Improvisationen ein fesches, originelles Dienstmädchen Marie, Herr Ra ko witsch faud cudlich auch iu der uicht sehr farbenreichen Rolle des Hausdieners Friedrich seine dankbaren Nuancen. —ll. Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Wien, 28. Dezember. Se. Majestät der Kaiser ließ den Hinterbliebenen des verstorbenen General-Procurators Dr. Glaser durch Staatsrath Varon Vrann Allerhöchstscine innigste Theilnahme ausdrücken. Weiters condolierten die Mitglieder des kaiserlichen Hauses, die beiderseitigen Minister, die Spitzen der Vcrwaltnngs-behördcn, das diplomatische Corps ic. Die Beerdigung findet heute nachmittags statt. Trieft, 28. Dezember. Die Seebehörde hat infolge Verfügung des Handelsministers angeordnet, dass das Hafen-Capitanat in Zara Provenienzen aus Trieft bei unversehrter Ucberfahrt einer gründlichen Desinfektion zn unterwerfen hat. Welters haben die Hafenämter in Spalato, Ragusa und Mcglinc die in Dalmatien ans Trieft anlangenden Dampfer einer fünftägigen, Segelschiffe einer zweitägigen strengen Observations-Reserve zn nuterzieheu. Außerdem ist die ärztliche Revision bei der Ankunft und Abfahrt vorzunehmen. Petersburg, 28. Dezember. In deu rnssischeu Häfen des Schwarzen Meeres wnrde für Provenienzen ans den italienischen Häfen und den österreichischen Häfen des Adriatischen Meeres eine vierzehntägige, respective siebentägige Observatiou angeordnet. Belgrad, 28. Dezember. Die Abreise Garaschauins nach Nisch wird mit einer Ministerkrise in Verbindung gebracht. Ein Coalitions-Ministerium uuter Garaschanin ist wahrscheinlich, da es der Wunsch des Königs ist, dass Garaschauin ein nenes Cabinet bilde. Belgrad, 28. Dezember. Die serbischen Behörden nahmen gestern nachmittags Besitz von Pirot. Sofia, 2«. Dezember.' (Havas-Mclduug.) Die Ser-bcu verletzten die Waffcustillstandsbedingungen, iudem serbische Truppen vor Ablauf der fünftägigen Frist in das von den Vulqareu geräumte Pirot eindrangen, auf die dort zur Aufrechterhaltung der Orduung zurückgelassene Gendarmerie feuerten und zwei Maun verwundeten. Die Gendarmerie zog sich unter Protest zurück. Die hierüber den Mächten überreichte bulgarische Note verlaugt eclatante Genugthuung von Seite Serbiens. Constalitiliopcl, 28. Dezember. Ueber gestrigen Ve-schluss des Sanitäts-Conscils uuterliegeu Provemenzen aus Trieft einer 48stündigeu Observation. Paris, 28. Dezember. Der Congress wählte Grevy mit 457 von 589 Stimmen wieder zum Präsidenten. Die Rechte enthielt sich der Abstimmung, provocierte jedoch vor derselben währeud einer ganzen Stnnde tn-multuöse Seencn, weil der Präsident niemandem das Wort gestattete, iudem der Congress einfach die Wahl des Präsidenten vorzunehmen habe. Paris, 28. Dezember In einem Schreiben an einen Deputierten erklärt Brisson auf das bestimmteste, im Interesse der Einigkeit der Republikaner die Can-didatur für die Präsidentschaft der Republik abzulehnen. Die Wiederwahl Grcwys scheint gesichert. London, 28. Dezember. Nach weiteren Melduugeu aus Pontypridi wurdcu bis heute vormittags 75 Leiche» aus der Grube Mardy zutage gefördert. Laudschastlchcs Theater. Heute (gerader Tag): Der H ü t t e u b e si h e r. (1^6 klailre cl« b'oi-ße».) Schauspiel in 4 Auszügen von Georges Ohnet. Verstorbene. Den 23. De z c m b c r. Simon Zttnil, Pensionierter l. f. Beamter, 54 I.Schichstättaasse Nr. 14, Lungentuberculose. — Mathias Kogel, Pfründner, 5tt I., Karlstädterstrahe Nr. 7, Lun-geutuberculose. — Johanna Tomazic, Arbeiters-Tochter, 1 I., Alter Markt Nr. 11, Darmtatarrh. Deu 24. Dez / m b e r. Magdalena Fcrlan. Taglilien», 8« I., Kuhth„l Nr. 11, ^ra«n.u« «m>iU«. - A,„alin »tünagl. Hauptmanns-Witwe, 69 I., Vcgagasse Nr. 2, (zjchirnlähuluua. Den 25. Dezember. Maria Aroduil, Magd, » ihre herzliche und liebeuolle Theilnahme sowie durch ^ die prachtvollen Alnmenspenden zur Linderung des M Schmerzes über den schweren Verlust unserer ge> M liebten, mwergesslichen Mutter, beziehungsweise Groß« ^ mutter, der ssrau > Nmaliss Rnnagpl gck,. Keuniss W t. k. Hcniptinauns Witwe W beitrugen, sagen wir unseren aufrichtigsten, tief- M gefühlten Danl. >> Die heiligen Seelenmessen werden für die theuere « Verblichene Dienstag den 29. Dezember 18«5 in Wl allen Kirchen Laibachs gelesen. W Laiba ch am 27. Dezember 1885. W Gustav und Pin Funke. W Carola Edlr von Bogurv. W Danksagung. W W» Mir die vielen Beweise herzlicher Antheilnahme M ^ während der langen Krankheit meines theuren, nn- W ^ vergesslichen Gemahls, Herrn > 8imon ^itnik > W Gerichtöbeamten im Ruhestaude W W sowie für die vielen schönen Kranzspenden und für ^ W> die große Betheiligung am Leichenbegängnisse spreche W M ich in meinem und im Namen meiner Anverwandten W M hiermit den tiefgefühltesten Dank aus. W W Laibach, 27. Dezember 1885. M W Die untröstliche Witwe. ^ W Allen Freunden und Bekannten, die sich an W M dem Leichenbegäugniffe unferes innigstgeliebten Kindes W W betheiligt haben, sprechen lvir den herzlichsten Danl aus. M ^ Die trauernden Eltern « W Felix uud Fanni Urbane. ^ W Laibach, 29. Dezember 1885. W DßM sßl ll. ll. ÜMlMMMtlT M^sislab l : 75.000, Preis per Blatt 5,0 lr.. ,. Zcleininnyr H Feil. Htalnslergli HnManlllnnll gqftnfrr gcitmtfl Mr. 296 2449 2!). Dezember 1885. Course an der Wiener Oürse vom 28. Dezember 1885. n«« dem oMellen Coursblatte. --------------------------------- Gelb Ware Ttaats.Aulehe«. Notemexle .......«'^ «^c Sill^ncntc.......8Z 45 «,^ uc .«.^er <«/„ Etaatslose ?"si, »27^12« 2l ,».!..er 5"/., Fü'.stel i°« « "«- " " 18»^,« Claatcüose . . 100« """^"? üomo-Nentenscheine . . P« Sl, 4?------------ 4«/« Oest. Golbrenlc, steuerfrei . '"^'10 4! Q/fterr. illoteurenle. steuerfrei . l«o 12100 35 U»g, Golbrente U' —-- '^ Prämien Ml, ^u0f!,ö.W ^'''"l'»'° Theiß.Neg-Vose 4«/., '"« st. ^ - "3 :'0i2.> t>« Grundentl. - Obligationen (für >°/„ oberösterrcichische , . . . I«5 Lü i»ü'25 5.°/, steirischc - - , - - "i ^ " " ü"/„ lroatische »>»d slavonische . l«» 7- ^ ^ 5°,u siebenbürgische..... 10» 50,104-—^ Veio ^uarc "/» Temeser Vanat .... 103 —i«Ii>o 5>"'„ ungarische......1032 I0g-?s, Andere öffentl. Aulehe». Don>niNeg,«Lose 5.«/, K,U st, . 11650117 — dto. Anleihe 187«, steuerfrei . 105 —105, .>>0 Anlehen d, Stadtgemeindc Wien > nz> 5.» 10Iü5 Aülchen d, Stabtgemeinde Wie» (Silber und Gold) , , . . ^-'^ -^'— Prämicu-Nnl, b, Stadtgem, Wien >25 —125 5U Pfandbriefe (fl!r IU0 si.) Vodencr. allg. äste«. 4'/,°/» Gold. »28'— lL«'5o dto. in 5>N „ „ 4>/2 «/n N»N'2e 100'l!«' dto. in s><> „ „ 4°/n . »<>'— »U5.U d!o. Prä»lic»'Schuldveischr. l>"/„ !»8 25 ü»75 Orst,Hypl,'thele»l'a»l >«!. 572"/» wo — lüi- Ocst,-u»a, Aanl veil, !>"/„ . .102^0 102 70 dto. ,, 4'/,"/,, . l0l-5« 101-80 dto. „ 4"/» . . "»!'« !>l» ^ Una. alla. Vodencredit-Actienges. in Pest in I I»»!' uerl. I-.'/,,"/,, ioz-75103 75 Prioritätö-Obligationen (für IU« st,) Elisabeth-U'cstbahn Immission 115 50 11« — sserdinandi« Norbbahn in C ilber I05'5« 10« — ssranz-Ioses^Bab».....92 8U !»»'>5 Gillizischc ssarl - Ludwig - Nahn <öm. I88I »0U fl. S. 4'/,"/,, . 100-—100-25» Oesterr. Norbwcstbal»! , . . 103 9u 04'3<> Siebenbürger .......98'?o! U9-iu Ocld>Ware Staatöbahll 1, Emission . , 201 25 — —! Sübbahn l^ 8"/n..... i5N-25> —'— „ ^ 5"/(...... 123'— — — Ung,«galiz. Bahn..... »g'8010010 Diverse Lose (per Stück), kreditlose inu sl...... I8a 25180-75, Clar»i-i.'»se 40 sl...... 11 5>« 42 — 4"/„ Doxau-Dampfsch. I0«fl. , 114 50115- Laibacher Pra>»ic»-?lnleh. 2« fl, 22 25> 22 75, Ofcnci Vose 4U sl..... 43 5U 44-25 Palsfy.kose 40 fi..... 3i»-5,0 40 - Nolheu Kreuz, öst. Gcs v. INfl. 14-40 14 LN Nudolf-^osc 10 sl..... 19— 19-5,0 Sal»!°i!ose 4», fl...... 57 — 57-25 St,-Gcuois-i.'ose 40 fl. . , . 5,8-25 53 75 Waldslcin-^ose 20 sl. ... 2!» 50 zw-75 Wi«dischgräy'i.'ose 20 fl. . . »8'25 3875 Vank-Actien 0jl.S Crdt,«Anst. f.Hanb.u.G. lünsl. 297 7529N-— läreditbaol. ANq Nnn, 2U0sl. . 3«2-2530H'75> Lcftositenbanl, Allg.'Luo sl. , 1915,0 192 5« uscoluvtc-Ges.Nicdcroft,.',»«^. 5«1'—5N5-— b»pi,'tbele»b,, öst, ^u„ fl. «5"/„«. 5 fl..... 78-75 7Ü-25. VerlehrsbanI, Allg, 140 sl. . 147-—l4?-50 Gelb Wnre Actie» von Transport' llnternehmttngen. (per Stllct). Nlbrecht-Vahn 2U0 fl. Silber . —'--------— Alsöld ss-i»»!,-Pahn 20» jl. Silb. 183751842/i !?I»ssi,,-Tepl. Eisenb, ^0« fl, CM. —'--------— Äöhm, Noiddahü 15,0 sl. , . 180—182 — Weslbalm 2UU fl. . . . — — z—-— Änschtirhl-adel- Eifb. 500 fl. l!M. 78!»—793 — „ ^lit. U) 200 fl. , 186 — 188 — Donau - Danipsschiffabrts -- Ges. Oestcrr. 5>na fl. 2M.' . . . 47i—472-Drau-Eis, (Bat,-Db.-^,)200sl.S. 178 —179 — Duz^Bodenbacher L.-B. 2»«sl,S. ^'— ^ — Elisabeth-Bahn 20« sl. CM. . 241-50 241 75) „ Vinz-Vudwcie 200 sl. . 213—213-5« ,. Slzb.'Tir. IN. L. 1873 20« fl.S. L"4— 204-50 Ferdlnands-Nordb, INU0 fl. nI^'udN'!ss-B,200fI,CM. 225.-20 225,-70 Graz «öslachcrE,-'',2»0sl,ö.W. —'— — — Kahleitt'e,,, liiseiil'ahn 10>, fl, . ^-'-^ —'— Kaschau Ol'ell', Li>V-!ib. 200 sl. S. I4i) 50I5(» — Veinbera Cze>-nowilj«Iafjy Eisenbahn ^eselllchaft 2U»sl,l!M, 828—«,30 — Oesterr, Nord'westl,, 200 sl, Silb. 1« >—1<>!>-5U dto. (lit, Ii> 20« sl, Silber . 183—183-5« Praa-Duzer Eisenb. 15,0 sl, Silb. 34-50 3N — Nndelft^llhu 2,»n fl, Sill'er . 1S575IU6 25, Sicbcnb!ir,ier Eisenb. 200 sl. , !82 25i«2-75> Staaleeiscnbahn 2uu fl. ö. W. . 27425 274 7c, Geld Na« Slldbahn 200 fl. Silber . , 133-75134'— Sild-Norbd .Vcl-b,-B.2n« sl. 2M> i«0—160-25 Theiß-Vahn 2<»U sl, ö. W. . 25150 252 — Tramway.Gcs,, Nr. i?ufl, ö, W, 197—197-50 Nr,, neu 100 fl, 105,-25105-75 Tranllport'Gesellschaft 100 sl. . 55— f>U — Unq,->i«liz, Liscnb. 2„0 fl, Silber »74-25 I?4'b0 llng, Nordostbayn 200 fl, Silbe» 173-5» i?4 — Una,Westb,(Maab-Graz)2U0fl,S. 1U4-— „Elbemiihl". Papiers, u, V.-G. 85.-5,0 00 — Mo»!,,,, ("esellscb.. österr,-alpine 6«-?5 »3 — Pr.i,i.-r Eijen-Ind-Gef, 200 sl. , l5s> —I5«-5« Ca!>n> Tari- Cisenraff. 10» fl. . 87— »7-5.0 Waffc»f,-O,. Oest, in W. il«> sl. 140-1<4 — Trisailcr ssohlenw.'Ges. 7« sl. . — — — — Devisen Deutsche Plätze......"i W «L-— London.........IL5 9512«35 Paris .........49-92» 49-U?» Petersburg .......—'— —'— Valuten. Ducaten........ s>97 5,99 20-ssrancs Stiicle..... l»-»8 999 Silber......... —-— — — Deutsche Ncichsbanlnolen . . 0l 90 Li — 2. Verzeichnis derjenigen Wohlthäter, welche sich zu Gunsten deS LalbacherUrmenfondeS von den üblichen Besuchen am Neujahrstage losgekauft haben. Die mit einem Stern Bezeichneten haben auch von Namens- und Geburtstags-Gratulationen sich losgekauft. *Herr Karl Rom sammt Frau. * » Karl Hudabiunigg sammt Frau. » Director Schetina sammt Familie. * » Varon und Varonin Pascotini. » Albert Ritter von Luschan, l. f. Fiuanz- rath, sammt Familie. *Fran Anna Khern , Oberfinanzraths - Witwe, sammt Tochter. * » Marie Grumnig. *Hcrr Doctor Alfons Mosch6 sammt Frau. * » Vincenz Scuuig sainmt Familie. * » Johann Mahlot, Bezirtshauptmann in Laibach. ^ » Apotheker Josef Swoboda sammt Frau. * » Valentin Konichegg, l. l. Professor. * Frl. Friederike Konschegg, städtische Lehrerin. Herr Max Günzler sammt Frau in Augsburg. ' , I. Rud. Millil) ,uit Familie. * » Raimund Zhulicr von Olrüg, t. k. Ober» landesgerichtsrath, samint Fanlilie. » Richard Paschali, l. l. Hilfsämter-Director. » Rudolf Endlicher, k. k. Vezirls°Seeretär. » Erasmus Virschil), Apotheker, f. Familie. » Vincenz Slodlar, Director der Zwa„a> arbeits'Anstalt in Mcssendorf, sammt Familie. * » Ioh. Vcrderber, l. l. Steuer-Oberinspector. "'Familie Rchn. *Herr Peter Laßuit sammt Familie. * » Leo Graf Aucrsfterg sammt Frau Gräfin. * > Josef von Obereigner, Forstmeister in Schnecberg, sammt Familie. * Familie Fürster. Fräulein Fanni Ovjiazh, Hausbesitzerin. Herr Emich, Hausbesitzer. * ' I. Traun, Privat. » Dr. Ambrozic sammt Frau. * » Rea.-Rath I. Hozheuar sammt Frau. » Josef Proscnc sammt Frau, Repräsentant der «Azienda». ^Familie Ioh. Ianesch. ^Herr Josef Pagliarucci Ritter von Kieselstein sammt Frau. * » Franz Zicgler, l. k. Baurath, s. Familie. *Frau Friederilc Pregl, Sparcasse»Cassiers Witwe. Frau und Fräulein Ieliall. I Blutreiniaanos Pillen haben sich bei Stulilverstonfungen, Kopfschmerzen, Blutwullunfren, Si-hn'ere in «Ion Gliedern, verdorbenem Magen, Appetitlosigkeit, Leber- und Nierenleiden etc. stets bewahrt und übertreffen durch sichere Wirkung alle anderen, durch dio Reclame so schwungvoll gepriesenen Mittel. Da d.eses Präparat in der Apotheke selbst erzeugt wird stellt aich der Preis einer Schach te nur auf 21 kr, einer Rollo mit 6 Schachteln auf 1 0.6 kr. Mittelst Post wird nicht unter einer Rollo vorsondot. Zu haben in der Apotheke Trnköczy neben dem Katühause in Laibach i^^rtaiiMBdfäcli erprobte HansminlP Kl [ | ,h aollte in keinem Hauiia fehlenI _{. J Dr. Hirsch bellt geheime Krankheiten jcfcct 9lrt (nut? vicvaltetc), inSbcfonbovc Harn-röhronäüsso, Pollatlonon, Man-netaahw&ohe, «yphllitlsoho Oo-¦obwttre u- Hautaussohl ago, Fluss bei Frauen, ohne 33euif8flöntnfi be« Patienten, iiad? nuuester Biethode unter Garantie In kürzester Zeit grründlloh (Möctet). Orbination : Wm\, iJlnriasiilfprllrafjf 11 iöriefc mit nuciüiMliriietii JlraufcubcricQt unb belflef^Ioffcner (5ouf«Uation8flebilr " werben sofort beantwortet unb SDiebicamcnte L besorgt. *~ (5118) Ni. 305?. Betanntmachllilg. Den Gläubigern der Franz For-tuna'schen Concursmasse wird bekannt gegeben, dass für die zu dieser Con-cursmasse von Franz Kollmann, Handelsmann in Laibach, nachträglich angemeldete Forderung pr. 43 ft. 85 kr. die besondere Liauidierungstagfahrt aus den 18. Jänner 1886, srüh 9 Uhr, Hiergerichts angeordnet wurde. K. k. Landesericht Laibach, am 23. Dezember 1885. Der Concurscommisjär: Dr. Biditz m. p. (5879—2) Nr. 6627. Executive Realitaten-Relicitation. Wegen N'Htzuhaltung der Licitaiions-bedingnisse wird die vm» Katharina Frice von Döblitschberg Nr. 45 etstan. dene, auf Namen des Iojef Nom von Döblitschberg vergewährte, im Grund, bnche der Catastralgemeinde Döblitsch 8ud Einlage Nr. 153 und 155 vorkom. lmnde, gevichtlich auf 120 fl. bewetttte 3iealilät am 15. Jänner 18 86, vormittags 10 Uhr, in der Gcrichtskanzlei an den Meistbietenden auch unter dem Schätzungswerte feilgeboten werden. K. k. Bezirksgericht Tschernembl, am 30. Oktober 1885. (4815—2) Nr. 5901. Bekanntmachung. Dem Mathias Miletic von Prrloka Nr 44, uubekannten Aufenthaltes, rück-sichtlich dessm unbekannte" Rechtsnach« folqrrn, wurde über die Klage ci^ plli^. I.Oktow 18^5, Z. 5901, des Josef Sp sic vmi Preloka Wege» 96 st. ö. W. fammt Anhang Herr Peter Peröe von Tschernembl als Curator l»,ä ilewm be-stellt uud diesem der Klagsbescheid, wo« mit zum summaiischen Verfahren dir Tagsahung auf den 13. Februar 1 886, vormittags 9 Uhr, hiergerichls angrord' net wulde, - zugestellt. K. t. Bezirksgericht Tsche, „rmlil, am 2. Oktober 16K5. (5096—2) Št. 6118. Oglas. Od c. kr. okrajne sodnije v Vipavi se vsi upniki zapušèine due 19. janu-varija 1885 umrlega Janeza Vertovca iz Go6 hš. št. 8 pozivljejo, da naj v oglas in izkaz svojih terjatev dne 26. januvarija 1886 dopoludne ob 9. uri k podpisani sod-niji pridejo, ali do töga dne dotièno prošnjo pismeno vložijo, sicer bi, ako bi se zapušèinska ostalnica za poplaèo ugotovljenib terjatev porabila, z njih terjatvami v zgubo, da niraajo za-stavne pravice do zapušèine. C. kr. okrajüa sodnija v Vipavi doe 20. decembra 1885. (4U17 —z. am 6. November 1885. (4873—2) Nr. 5089. Efec. Realitätenverkauf. Die im Giundbuche der D. R. O. Commenda Tschernembl 8ub Current-Nr. 114 vorkommende, auf Johann «vustariö aus Selo bei Otovice Nr. 3 vrrgewährte, gerichtlich auf 655 st. bewertete Realität wird über Anfuchen der Frau Iofefa Brezuik in Graz zur Einbringung der Forderung aus dem gerichtlichen Vergleiche vom 7. Dezem« ber 1867. Z. 4797. per 112 st. 70 kr. österr. Währ. sammt Anhang am 15. Jänner und am 12. Februar um oder übei den Schätzungswert und am 12. März 1886 auch uuter demselben in der Gerichts-kanzlei, jedesmal um 10 Uhr vormittags, an den Meistbietenden gegen Erlag des lOproc. Vaoiums feilgeboten werd?n. K. l. Bezirksgericht Tschernembl, am 22. August 1885. (5030—2) Nr. 5513. Exee. Realitatenverkauf. Die im Grundbuche der Catastral« gemeinde Oberh 8ub Einlage Nr. 109 vorkommende, anf Ios.f Stefaini! aus Zaftudje Nr. 10, vergewährte, gerichtlich auf 1255 fi. bewertete Realität wird über Ansuchen der Lucia Koter von Al-tenmarkt Nr. 11, zur Einbringung der Forderuug aus dem Vergleiche vom 4. Februar 1879, Z. 2340, per 136 fi. ö. W. s. A., am 15. Jänner und am 12. Februar um oder über den Schätzungswert und am 12. März 1886 auch unter demselben iu der Gerichts-kanzlei, jedesmal um 10 Uhr vormittags, an den Meistbietenden gegen Erlag des lOproc. Vadiums feilgeboten werden. K. k. Bezirksgericht Tschernembl, am I I. September 1685. (4543—3) "Nr?99367 Edict zur Einberufung der Erben uubekanuten A u feu thalt es. Von dem k. k. Bezirksgerichte Loitsch wird bekannt gemacht: Es sei am 29. April l884 Anton Verbiö zu ZirkuizNr. 153 mit Hinter« lassuug einer letztwilligeu Anordnung gc« storbeu. in welcher er seimn Sohn Mal« »haus Veibie, derzeit in Kroatien uube< kannt wo, zum Erben '»'netzte. Da dem Gerichte der Aufenthalt des Matthäus Verbi? unbekannt ist, so wird derselbe aufgefordert, sich blNl,en einem Jahre, von dem unten gesetzten Tage an. bei diesem Gerichte zu melden und dir Elbs-erklarung einzubringen, widiigenfalls die Verlassenschaft mit deu sich meldenden Erben und dein für ihn aufgestellten Curator Anton Krasovic aus Zi,k»iz abgehandelt werden würde. K. k. Bezirksgericht Luilsch. am 27sten Oktober 1885.