Schriftleitung: Stathausgasse Nr S lilcpdon Wt. II, iatorartaa. Vdrechft»»»«! Tdglt» (mii «wtsaSint »er €snn- u. ftner-lag«) Mi 11—11 llhr um, H»«ds»mdkn nxtkoi niUi! lattfdgtgcbca, Boawtlofe din-feaönttflm aiAI dmKwchttgt. I n f V n 11 g a n g c a >v»«l die ¥nn>alruug gnni «Rt^naiu trt billigst ftft-fdtclltfa Hedudrtn CBtgqxn. — *>« SfttdttfctlaagcB Pro». MlftUJ. Die .Irutl<6f Baikt* rr1S. Am Geburtsort der Mörike-Lieder, in Perchtoldsdors. beginnt nun die Arbeit am ,spa-nischen Liederbuch", und im Verlauf eines Halden Jahre» ist auch diese umfangreiche Sammlung von 45 Nummern vollendet. Die Stimmung Wolfs war wieder die gleich begeisterte wie frül^r, und au» seinen Briefen geht hervor, daß sein „Dämon" ihn wieder beherrschte. „Ich arbeite mit tausend Pferde-krästen von früh bis in die Nacht ununterbrochen. Was ich jetzt aufschreibe, das, lieber Freund, schreibe ich auch schon für die Nachwelt. Es sind Meister« werke," heißt es in einem Brief an Straffer. Noch später erinnerte sich Wolf mit Rührung und Begeisterung an diese Zeit, in der er eine ge-radezu an das Wunderbare grenzende Schaffenskraft entfaltet hatte . . . Aus Dr. Eugen Schmitz: „Hugo Wolf". Nummer 88 gewählt werden sollten, wird also die serbisch-kroatische Koalition nicht mehr, wie bisher, die Mehrheit im Landtage bilden. Andrerseits sieht sich auch der BanuS außerstande, ohne die Koalition eine Mehr-heit zu bilden. Demgemäß wird nun im Landtage selbst versucht werden, was in der Wahlkampagne nicht gelungen ist, die Bildung einer RegierungS-mehrheit durch den Banus und die Koalition. Die Aussichten hiefür sind nicht ungünstig, da die unter Führung des Grasen Kulmer stehend« gemäßigte Gruppe der Koalition lebhaft sür eine Verständigung eintritt, die auch uur mehr davon abzuhängen scheint daß die Koalition volle Klarheit über ihr staatSrecht-liches Programm schafft. In ihrem Wahlaufruf hatte sie diesbezüglich ei, e zweideutige Stellung ein» genommen, indem sie einerseits zwar den staatsrechtlichen Ausgleich zwischen Kroatien und Ungarn an-erkannte, andrerseits aber von der erstrebenswerten Pereinigung aller von Kroaten uud Serben bewohn-ten Territorien der Monarchie sprach, also indirekt für einen staatsrechtlichen Trialismus Stellung nahm. Diesen Standpunkt wird die Koalition ausgeben müssen, wenn die Bildung einer Regierungsmehrheit unter ihrer Mitwirkung gelingen soll. Ausland. Die türkische Anleihe. „Janin", nimmt die Polemik gegen die sranzö-fische Presse wegen der Anleihe wieder aus. Bezüglich der Bemerkung deS „Temps", daß die Türkei »u Frankreich zurückkehren werde, erklärt das Blatt, dies sei nur dann möglich, wenn Frankreich begriffen haben werde, daß die Türkei kein zweites Marokko werden könne. Die türkisch-montenegrinischen Grenz-Kämpfe. Gegenüber den Meldungen aus Saloniki und Konstantinopel über die Vorgänge an der türkisch-montcnegriniichen Grenze wird a» zuständiger Stelle erklärt, daß diese Nachrichten dem wahren Sach-ve«halt nicht entsprechen. Es sei im Gegenteil fest-gestellt worden, daß nicht nur in Albanien, sondern auch im Sandichak Rovibazar die an der montenegrinischen Grenze wohnenden Muselmanen sich mit Mauiergewehre» bewaffnen. Auch gestern seien an der Grenze aus Anlaß deS Versuches einiger Albaner, dieselbe zu überschreiten, Schüsse gewechselt worden. gur Lage in Griechenland. Der frühere Kriegsminister Zorbas, der bei den jüngsten griechischen Wirren eine so große Rolle spielte, hat sein Abschiedsgesuch eingereicht. Die bulgarische Thronrede. König Ferdinand eröffnete Samstag die Session von Sobranje mit einer Thronrede, worin er hervor-hob. daß die neueste Situation Bulgariens als un-abhängiger Staat dem König die angenehme Pflicht auserlegt habe, einigen Staatsoberhäuptern Besuche abzustatten. Es sei dieS auch der Wunsch der Regierung gewesen, die in diesen noch nicht beendeten Besuchen nicht nur einen Höflichkeitsakt sah, sondern ihnen auch eine politische Bedeutung beimaß. In der Thronrede heißt eS weiter: Bulgarien unterhält ausgezeichnete Beziehungen zu allen Großmächten nnd erfreut sich ihrer so wertvollen und sür sein Gedeihen notwendigen Sympathien. Die Regierung wird alle Kräfte daraus verwenden, sie zu stärken und noch fester zu gestalten. Aus Stiidl und Land. Hugo Wolf-Feier. Heute beginnen die letzten Uebungen (Chor nnd Orchester) im großen Saale des D«utschen Hauses. Sämtliche Werke find sorgfältig vorbereitet, so daß ein glanzvolles Gelingt» des Festes gesichert ist. Herr Heinrich Poipeschnigg ist bereits heute in Cilli eingetroffen und hat sich aus daS Gut des Herrn Abgeordneten Moriz Stallner bei Hochniegg begeben. Hier hat ja auch Hugo Wols durch Vermittlung Potpeschniggs längere Zeit gewohnt und — leider vergeblich — Genesung gesucht. Die Angehörigen des Meisters sowie alle von auswärts kommenden Mitwirkenden treffen Samstag abends und Sonntag vormittags in Cilli ein. Die Teilnahme des ganzen Unterlandes an dieser hochbe-deutungSvollen Veranstaltung wächst fortwährend, so daß ein Massenbesuch zu erwarten ist. — Aus Anlaß der am 6. November 1910 vom Cillier Musik verein veranstalteten Hugo Wolf Feier sind im Schau- _ Deutsche Ulacht senster der Buchhandlug Fritz Rasch ausgestellt, ein von Herrn Heinrich Pototschnig in Windischgraz gespendetes Lichtbild deS Geburtshauses Hugo Wolf, ferner einige von Herrn Dr. Rojic zur Verfügung gestellte Nachbildungen darstellend: a) Straße in Windischgraz mit Hugo Wolss Geburtshaus; b) Hugo WolsS Vater; c) Gtdenktasel am Jägerhaus! im Matzner Park; d) Hugo WolsS Arbeitszimmer (zwei Ausnahmen); e) Hugo Wols im 29. Lebensjahre; f) ein späteres Bild Hugo WolsS; g) Faksimile eineS Briefes an Detlev von Lilientro» Allen Konzertbesuchern empfehlen wir die kleine Hugo Wolfbiographie von Dr. Eugen Schmitz (Preis 24 l>) bei Fritz Rasch. Zur Hugo Wolffeier. Da über iOO Karten a» die auswärtigen Verkaufsstellen abgegeben wurden, werden die in Cilli wohnhaften Konzert-besucher ersucht, ihren Bedars an Karten sobald als möglich bei Herrn Franz K r i ck zu beziehen. Ebenso werde» die Konzertgäste ans den untersteiri-sehen Städten und Märkten, in welchen besondere VerkausSstellen nicht errichtet wurden, gebeten, die beanspruchten Karten unter Einsendung des Betrages bei Herrn Franz Krick, Cilli, Bahnliosgasse. bis längstens Samstag früh zu bestellen, da es zweifelhast ist, ob am Konzerttage noch genügend Karten zur Versügnng stehen werden. Die Cillier Konzertbesucher, welche bisher Karten vormerken ließen, werden gebeten, bis Donnerstag 6 Uhr abends die vorgemerkten Plätze zu beheben. Von Freitag an verlieren die Vormerkungen ihre Giltig-feit und wird ohne Rücksicht daraus über die Karten verfügt werden. Die Preise der Plätze sind: 1.—3. Reihe 7 K, für Mitglieder 5 K. 4.—11. Reihe 5 K (3 K). 12.—14. Reihe 3 K (2 K). Gallerte-fitze 2 K (K 1-50). Fünfzigjähriges Dienstjubiläum. Heuer feiert ein hochverdienter Lchulmann, der nicht nur in Lehrerkreisen sich des höchsten Ansehens ersreut, sondern auch bei der Bevölkerung unserer Stadt, in der er durch mehrere Jahre wirkte, in bester Erinnerung steht, sein sünszigjähriges Dienst-jubiläum. Es ist dies der Schulinspektor Herr BlasiuS A m b r o s ch i t s ch. In der „Gramer Tagespost" widmet ihm ein Fachgenosse folgende Zeilen: „Die Männer werden immer seltener, die einst, gleich nach dem Erscheinen des Reichsvolksschulgesetzes auf Grund dieser neuen schönen Errungenschaft sür die Entwicklung, Hebung und Kräftigung der Neuschule ihr bestes Wolle» und Wissen eingesetzt habe». Jüngere» Lehrergenerationen würde wunderlich erscheinen, wenn sie wüßten, mit welch' voller Hingebung und seltener Ausopseruug einst manche brave Sck)ulmänner un-ermüdlich am Werke der Ausgestaltung des jungen Volksschulwesens zum Besten ihres Volkes und im Interesse deS Staates mitgewirkt haben. Einer dieser Pioniere sür Volksaufklärung und Volkswohl war Herr Blasius A m b r o s ch i t s ch, der heuer sein fünfzigjähriges Die n st jubiläum feiert. AuS seiner LebenSgeschichte erfahren wir folgendes: Das Licht der Welt erblickte er am 3. Februar 1842 zu EiSuern in Oberkrain. In Laibach absolvierte er das Untergymnasium und die Lehrerbildungsanstalt. Am 1. Oktober 1860 trat er in den Schuldienst und wirkte als Lehrer verdienstvoll in Tscherneinbl und Wippach. Im Jahre 1871 kam er nach Skier-mark und wirkte als Lehrer mit bestem Ersolge zu-erst in Lcntschach, dann in Leibnitz. Im Jahre 1875» wurde er zum Bczirksschulinspcltor ernannt mit der Amtswirksamkeit im politischen Bezirke Windischgraz. Später wurde er mit de» Schulamtssnnktione» in den politischen Bezirken Cilli und Rann betraut. Im Jahre 1#93 wurde er in den stciermärkifchen LandcSschnlrat. als konzcptive Hilsskrajt bernsen. Am 1. Oktober >910 trat er wegen Kränklichkeit auS seinem Dienstverhältnisse. Er bekleidete demnach 15 Jahre den Schuldienst, 35 Jahre den Staats-dienst. Er war während seiner Lausbahn im Dienste nid)t immer aus Rosen gebettet; manche Bitter-nisse mußte er während seiner AnuSwirksamkcit als Schulinspektor erd»lde»; allein sei» Wollen blieb trotz aller Widerwärtigkeit?» gleichmäßig und konsequent; er besaß unter allen Umständen ein sehr sestes Rückgrat, welches ihm in allen seinen schwierigen Verhältnissen einen unerschütterlichen Halt verlieh. Als offener Charakter hat er sich seinen Untergebene» gegenüber im kleinen und großen ge-wissenhast und vorbildlich im vollem Sinne des Wortes treu erwiesen. Er war bestrebt, nainentlich bei der jüngere» Lehrerschaft das Selbstbewußtsei» zu wecken, sie sür den gewählten Lehrberuf zu er-wärmen und zu bestimmen, nach höheren Zielen zu streben. Rühmenswert war seine strenge Rechtlich-keit bei Beurteilung der Fähigkeiten und Leistungen und beim Einschätzen des Verhaltens der Lehrer. Seite 3 Niemals konnte man wahrnehmen, daß er seine Teilnahme und sei» Wohlwollen ausschließlich oder in einem vorzüglichen Grade nur denen zugewendet hätte, die bestimmte» gleichen Ansichten über Gegen» stände von besonderem Interesse buldigen. Er war ein offener Feind aller Heucheleien, Augendienerei und Verstellung Streber, die den eigenen Willen bis zur Willenlosigkeit einem fremden Willen unterzuordnen bereit waren, sobald ei ihr eigener Vorteil gebot, wies er in gebührendcc Weise ab, während bei ihm die zähe Beharrlichkeit und der rege Tätigkeitsbetrieb im Streben nach dem gestreckten Ziel im Schulleben vollste Anerkennung sanden. Ost äußerte er sich seinen Freunden gegenüber, daß er strebsame, pflichtgetreue und offenherzige Lehrer über alles hochhalte und verehre. Despotische Bedrückung der Lehrerschaft war ihm sremd; dagegen zeichneten ihn aus ein natürliches Wohlwollen und ausrichtige Teilnahme an den Ge« schicken der Lehrer. Freilich zog ihm diese strenge Rechtlichkeit und Unparteilichkeit manche Unbill und Bitternis zu. Weil er in nationaler Beziehung strenge den Weg gesetzlicher Normen wandelte und sich nicht den exorbitanten Wünschen und der Be> gehrlichkcit slowenischklcrikaler Eiserer sügen wollte, wurde er gar arg angefeindet. Es erschien kaum eine Nummer der slowenischen Zeitschristen, in der er nicht beschimpft und mit Kot besudelt worden wäre. Doch er kannte genau die Art und Weise diese« Kampses und die damit verbundenen Absichten seiner Widersacher; er quittierte sie auch demgemäß, indem er unentwegt seine Amtspflichten getreulich und unparteiisch erfüllte. Wir wünschen dem hoch-ehrenwerten Jubilar, daß er seine wohlverdiente Ruhe noch viele Jahre bei bestem Wohlergehen ge» niefie; möge ihm das schöne edle Bewußtsein, seine Pflichten allerwege nach bestem Wissen und Gewissen getreulich erfüllt zu haben, seine Lebenstage immer-dar versüßen. Bobisut. Familiennachricht. Der Grazer Restau-rateur und Hausbesitzer Herr Karl Liebl (Zur Stadt Neu-Graz") hat sich mit Fräulein Mizzi Tepp et, Tochter des verstorbenen Kaufmannes und Gastwirtes Herrn Josef T e p p e i in Weitenstein bei Cilli, verlobt. Die Trauung dürste noch im Laufe dieses Monats stattfinden. Vermählung. Am 26. v. M. fand in der Pfarrkirche Unterpulsgau die Trauung des Herrn Carl S t e i n k l a u b e r mit dem Fräulein Victorie Gru » dner, beide aus Pragerhof, statt. Als Trau-zeugen fungierten die Schwäger der Braut die Herren Eduard S u p p a n z und Franz K u p n i k aus Prittova und Gonobitz. Nach der Trauung fuhr dk Hochzeitsgesellschaft zu dem im Hotel Erzherzog Johann in Marburg bcigestell:en Diner, worauf das junge Ehepaar eine Reife »ach dem Süden antrat. Evangelische Resormationsfcier in Cilli. Nachdem bereits am 30. v. Mlö in der evangelische» Kirche ein durch die Mitwirkung des jugendlichen Kiichenchorä verschönerter Festgotttsdienst, verbunden mit der feierlichen Aufnalime ein s ehr» würdigen Greises in die evangelische Kirche und am 31. v. MtS ein solcher sür die gesamte Schuljugend stattgefunden halte, versammelte sich am Abend im Deutsche» Hause rine stattliche Schar evangelischer und katholischer Volksgenossen. Herr Pfarrer May be-grüßte zunächst in herzlichen Worten die Erschienenen und wieS aus RomS Unduldsamkeit in dieser Zeit der BorromäuS-Enzyklika nnd der Modernisteuver-folgunge» hin, zugleich erinnernd an die stolzen Zeiten evangelischer Glaubenstreue der deutschen Cillier im RejonnationSzeitalter. Herr Vikar Lohmann wies mit scharfen Worten die ebenso erbärmlichen wie dnmmverlogenen Angrisse der berüchtigten „Unter« steirischen Volksstimme" auf die evangelischen Pfarrer und ihre Tätigkeit zurück. Auch die Herren Prettner und Hans Graf protestierten in Erinnerung an eigenen Erfahrungen gegen die Gehässigkeit römischer Priester und RcligionSlehrer. Herr Pfarrer May hielt nunmehr seinen Vortrag über die Heldengröße Martin LutherS und seinen siegreichen Mitstreiter, den Luther'schen Choral. In ergreifende» Einzel-bilden, zeigte er au», wie die einzelnen Choräle Luthers auS seiner ersten Zeit an verschiedensten Orten, auch bei uns in Oesterreich und Südsteiermark — nach Rosolenz — dem Evangelium in wunderbarer Weise die Türen erschlossen und in entscheidenden Augen-blicken zu mächtigen Krast- und Trostquellen geworden sind — bis aus unsere Tage. Zum Schluß ergriff noch Herr Fr. Jakowitsch d. I. das Wort, um in fesselnder Weise den Kamps und die bewunderungS-würdige Arbeit des bekannten Salzburger antiklerikalen Kartells zu schildern. Reicher Beifall lohnte allen Redern. Mit Kraft erklangen die deutsch-evangelischen Lieder zum Zeugnis dafür, daß noch Seite 4 Deutsche Wacht Nummer 88 heute das tiese deutsche Gemüt an ihnen gesundet und sich aufrichtet. Von der Gendarmerle. Die Gendarmerie« Abteilung Cilli Nr. 6, Kommandant Oberleutnant Ernst Thienel. wurde mit 1. November definitiv in ein Adminiftrations'Abteilungskommando umge« wandelt und diesem ein Oberleutnant-Rechnungssührer zugeieilt. Mit dem genannten Tage sührt die Abteilung die Nummer 6. Laubstreu-Dersteigerung. Samstag, den 6. November findet um 11 Uhr vormittag« die Laubstren-Versteigerung im Stadtparke statt. Zusam« menknnjt beim Wetterhäuschen. Spende. Anläßlich der Konfirmation seiner Tochter hat Herr August Prym der hiesigen evang. Gemeinde Mk. 1000 gespendet. Klerikale Bettelei. Neuerdings sendet wieder ein Psarrer Joh. Schröer einen Bettelbrief für die Erbauung einer kath. Kirche in HerreSkret-schan an der Elbe auS und verspricht dafür die Fürbitte der heil. Maria. In dem, daS Hochwaffer schildernden Bittschreiben findet sich auch der sonder-bare Satz: „Wiederholt mußte der göttliche Erlöser mit dem Kahn vom Altare gerettet werden."! DaS grenzt ja geradezu an Gotteslästerung. Tanzübungen. Der Verband deutscher Ar-beiter veranstaltet auch heuer wieder im Deutschen Hause Tanzübungen unter der bewährten Leitung des Verbandsobmannes Herrn Findeisen. Diese Tanz« Übungen erfreuten sich schon im Vorjahre deS besten Besuche? und wir erhoffen von den heurigen Uebungen, die am 9. d. M. beginnen, daS Gleiche. Ein lieber gechgenosse. Vor einigen Tagen faßen die Bauernburschen Josef R o ß m a n n unv Johann Gacnik in BoiSno bei Rann in einem WinShause. AlS sie schon angeheitert waren, trug Roßmann dem Gacnik daS Duwort an. woraus dieser aber nicht einging. Hierüber erzürnt, ergriff Roßmann den Gacnik, warf ihn mehrmals zu Boden und be» arbeitete ihn mit den Fäusten derart, daß er an der linken Brustseite und am rechten Oberarm schwere Verklungen erhielt. Ein Eholerafall in Laibach. Durch die am 2i. d. M. abgeschlossene bakteriologische Untersuchung wurde bei dem elfjährigen Kinde deS ZwangS-hauSkontrollorS Franz P a v l o c i c in Laibach asiatische Cholera sestgestellt. Das Kind erkrankte in der Nacht vom 23. aus den 24. v. M. und zeigte feit 25. v. M. keine Krankheitserscheinungen mehr. Für die Herkunft der Infektion kommt in Betracht, daß bei der Familie Pavlocic in der Zeit vom 16. bis 25. d. M. der aus Taren« in Italien zugereiste AloiS Romanazzi zu Besuche war. Romanazzi subr am 13. d. M. von Tarent weg. kam am 16. d. M. über Trieft nach Laibach, war während der fünftägigen Beobachtung vollkommen beschwer densrei und reiste am 25. v. M. in voller Gesundheit vnn Laidach mit der A»gabe ab, über Trieft und Rimini nach Tarent zurückzukehren. Das Sind ist samt der ganzen Famiiie Pavlocic seit Beginn der Erkrankung isoliert. Auch sonst wurden die notwendigen Maßnahmen getroffen. Ein Geldmacher. Ein gewisser Andreas Schmidt, der sich auch TurniSki oder Turnsek nannte. 67 Jahre alt ist und deutsch und slowenisch mit kroatischem Akzent spricht, trieb sich längere Zeit im Kreisgerichtssprengel Cilli umher. Er spiegelte den Bauern vor, er könne Papiergeld machen, brauche aber zur Anschaffung der notwendigen Materialien Geld. Als cr solche« erhalten, verschwand er. Als besonderes Kennzeichen des Geldmachers wird dessen verkrüppelte linke Hand angeführt. Die auf diese Art Betrogenen wollen sich beim zuständigen Gerichte melden. Sie haben, wie daS Kreisgericht Cilli in einer Verlautbarung ausdrücklich bemerkt, keine stras-gerichtliche Verfolgung zu gewärtigen. Don einem elektrischen Straßenbahn-wagen niedergerannt. Am 28. ds. um 6 Uhr abends wurde in Laibach die Besitzerin aus Cilli Frau Albine K a p u S, als sie beim Rathausbrunnen über da« Geleise der elektrischen Straßenbahn setzte, von einem Straßenbahnwagen niedergerannt. Sie wurde am rechten Oberarme schwer verletzt und dürfte auch eine Verrenkung de« linken Oberarmes erlitten haben. Man brachte sie in einem Fiaker ins Leoninm. Früh übt sich, was ein Meister werden will. Am 27. Oktober war der Keuschler Franz Burkelc in Kappeldorf bei St. Paul bei Prag-wald vom Hause abwesend und versperrte bei seinem Fortgange sämtliche Türen. Diese Adwesenh.'it bot dem 14jährigen KeuschlerSsohne Anton Dodelsek und dem 11jährigen Viktor Prevorsek eine günstige Gelegenheit um einen Einbruchsdiebstahl zu begehen. Die beiden jugendlichen Einbrecher drangen durch das Dachdodengesimse, welcher mit Brettern verschlagen war, in den Dachbodenraum ein und stahlen dort ein halbes Schaff Aepfel Damit noch nicht genug, drangen sie nun in das versperrte Zimmer und stahlen dort auS einem unversperrten Koffer einen Geldbetrag von 1 Krone 68 Heller, ferner ließen sie sich auch den im Zimmer ausbewahrten Honig sehr gut schmecken. Infolge Mangels an Zeit konnten sie den Koffer, in dem sich noch 120 Kronen ausbewahrt befanden, nicht genau durchsuchen. Anton Dodelsek wurde bereits hinter Schloß und Riegel gebracht. gur Einfuhr argentinischen Fleisches. Aus Trieft wird uns geschrieben: Zur Durchführung der vom k. k. Ackerbauministerium genehmigten Ein-fuhr von 650 bis 800 Tonnen argentinischen FleischeS hat die Austro-Amerikana den englischen Dampser „Wyandotte" gechartert, welcher noch im Lause deS Monats November in BuenoS-Aires landen wird. Die größere Probesendung wird daher bereits im Monate Dezember in Trieft eintreffen. Dr. Anton Greiner. LandeSveterinär und Referent im k. k. Ackerbauministerium, ist am 31. Oktober mit dem Dampfer „Argentina" in BuenoS-AireS erwartet worden und war Genannter über Auftrag der Regierung beim Schlachten der betreffenden Tiere in Argentinien anwesend. Eine Freude für Kinder und Eltern bedeutet das mit köstlichem Geschick zu ammengestellte .Jahrbüchlei» fürS deutsche Kind". Der Deutsche Schulverein hat dessen Ausgabe heuer zum erstenmal übernommen und bereits viel mehr als 20.000 Stück abgesetzt. DaS Büchlein leistet ein Stück nationale Erziehungsarbeit in edler, unserer Nation und Kultur durchaus würdiger ^orm. Neue Kalender. Die Verlagsanstalt I. Steinbrenner in Winterberg i. B. hat eine Reihe neuer Kalender herausgegeben u. a. folgende: „Gc-fchäst«- und AuSkunftskalender", „Bunter Welt-kalender", „HauS- und Familienkalender" und „Lustiges Allerlei". Diese Kalender sind echte Volks-kalender und zeichnen sich durch elegante Ausstattung, Fülle des Inhaltes und Billigkeit (geb. K 1*20, br. K 1) aus. Sie sind ein treuer Berater in mannigfaltigsten Fällen. Die Kalender bringen eine reiche Auswahl reizender Erzählungen mit hübsche» Illustrationen und geben in allen Lagen de« ge-schäftlichen und häuslichen Leben« erwünschte Au«, kunft. Sie können in allen Buchhandlungen und direkt bei der Verlagsanstalt I. Steinbrenner in Winterberg in Böhmen bezogen werden. Serodiagnostische Untersuchungsstation zum Syphilisnachweis in Graz. Da aus zahlreichen Ansragen aus Aerzte- und Patientenkreisen hervorgeht, daß die Existenz eineS serodiagnostischcn Institutes zum Syphilisnachweis auS dem Blutserum iu Gra^ noch zu wenig bekannt ist, werden hiermit Interessenten, namentlich Aerzte nochmals daraus aufmerksam gemacht, daß bereits seit mehreren Monaten eine staatliche UntersuchungS-st a t i o n für diesen Zweck an der G r a z e r Dermatologischen UniversitätS-Klinik inS Leben gerusen wurde. Daselbst werden Blut» Untersuchungen nach der Methode von Wasser-mann jederzeit ausgeführt. Auch sür auswärtige Fälle kann diese Einrichtung benüyt werden, es ge-nügt dazu die Einsendung von 2 bis 3 cm* Blut, welches in kleinen Eprouvetten aufgefangen wird, mit einem Korkstoppel verschlossen, in Holzhülsen leicht per Post verschickt werden kann. Man be-kommt ein geeignetes Besteck bei Albert Broj, Graz Herrengasse. Für die Untersuchung wir eine Taxe von 20 Kronen eingehoben, welche für die Erhaltung der Untersuchungsstation bestimmt ist. Nationale und internationale ver-rufserklärung (BoyKotts). «rnsie und heitere Schattenbilder au» den Kämpfen der Gegenwart. Ein Vertrag ohne Lichtbilder. Täglich liest man von Ver» rufen der verschiedensten Art, von polnischen, tschechischen, madjarischen, kroatischen, panslavistischen, serbischen, ita-lienischen, türkischen, indischen, japanischen und chinesischen. In seinem Vertrag behandelt zum ersten Male Paul Dehn, Schriftsteller in Zehlendon bei Berlin, Burggrafen-strahe 23. zusammenfassend merkwürdige Kampfmittel ge-tvisser Gruppen und Völker, greift in da» volle Leben hinein und kennzeichnet da« Mittel von der ersten und zuweilen heiteren Seilt seiner Anwendung unter beson-derer Berücksichtign»» der Polen und Tschechen, die den Verruf auf da« höchste entwickelt haben. Borträge für 191011 «äm'lich mit Lichtbil. dern von dem Schriftsteller Paul Dehn, Zehlendorf bei Berlin, Burggraseustraße 23. 1. Bi»marck al« Mensch und Familienvater (mit 70 BiSmarckbildnifs'a in Licht-bildern). 2. Da» Meer in Sage Dichtung und Geschichte 3. Deutschland und da» Meer mit besonderer Berück, sichtigung der Kolonien. 4. Da? weltwirtschaftliche Pro blem de« Stillen Meere«. 5. Deutschland und England« Oberseeherrschast. 6. Eine deutsche Fahrt im Mittelmeer. 7. Die Völkerprobleme im näheren Orient. 8. Deutsche Interessen uud die türkisch« Frage. 0. Neue« von deutscher Kolonial- und Weltpolitik. 10. Ueberlandbahnen und Kolonialbahnen mit besonderer Berücksichtigung der deut-chen Kolonien. II. Der moderne Boykott im Handel und Wandel. Die Vorträge Dehn» w.rden allen nationalen und freiheitlichen Vereinen auf da» wärmste empfohlen. Windisch-Feistritz. (Promotion.) Herr Hugo Bolleritsch Notariatskandidat. Windisch-Feistritz, a. B. der Burschenschaft „Germania" in Graz. wurde Samstag um 12 Uhr mittags an der Karl Franzens-Universität in Graz zum Doktor der Rechte iromoviert. Heil ihm! Pettau (Vom S o k o l v e r e i n.) Bei dem in Pettau vor längerer Zeit unter Ausschluß der Oeffentlichkeit gegründeten Sotolverein sind — und dies muß zur Schande der betreffenden Lehrherren lzefagt werden — noch immer Lehrlinge als Mit-glieder, welche bei deutschen Gewerbetreibenden und Kaufleuten lernen. Hier »>uß doch einmal Wandel geschaffen werden, bevor mit diesen aus andere Art abgerechnet wird und die Oeffentlichkeit sieht, wie der Deutsche seinen eigenen Feinden großzieht. Wie lange dars denn die Hetze hier »och fortbestehen? Pettau. (Armer Vaupotitfch) Der frühere Ouardian deS hiesigen MinoritenklosterS hatte von einer Witwe »amens Künste! testamentarisch ein kleines Vermögen geerbt. Die Anverwandten der Verstorbenen, welche in den ärmsten Verhältnissen lebten, fochten das Testament an und sowohl daS erste Urteil als auch jenes der letzten Znstanz lautet zu ihren Gunsten und der dicke Herr Pater geht leider leer aus. Der arme Hochwürden ist zu be-dauern ! Pettau. (Windische Jugenderziehung.) Beim Spaziergang der Schüler des Studentenheims ist eS bereits Öfter« vorgekommen, daß Schüler der UmgebungSschule die Studentenheimer in gemeinster Weise beschimpfen. Erst kürzlich ereignete sich dies auf dem Prambergweg zum Volksgarten, wo ein Schüler der dritten und einer der fünften Klasl« der Umgebungsschule die vorüberziehende deutsche Zugend mir „Zivio, nazdar. prekleti aemcurjt" beschimpften und zum Schlüsse Steine nachwarfen. Herr Oder-lehrer Gaukler ist der Erzieher dieser Pflanzen. In der unter seiner Leitung stehenden Schule wachsen schöne Früchte. Es wäre wohl Sache der Behörde, entsprechende Weisungen zu erteilen, damit wenigstens in der Nähe der Stadt jedermann von einer solchen Begegnung verschont bleibt. Herichtslaat Eine Kuh gestohlen. In der Nacht vom 23. aus den 24. Septem ber stahl die Taglöhnerin Marie Kolar au« St. Georgen a. d. S. B. dem Besitzer Anton Kumerc in Neu-dorf bei St. George» aus unversperrtem Stalle eine Kuh im Werte von 280 K. Diese gestohlene Kuh trug sie nun dem Besitzer Zupanc in Lipa bei Tu-chern. bei dem sie als Taglöhnerin immer arbeitete, zum Kause an. Dieser Diebstahl kam jedoch bald aus und am 27. ds. M. hatte sich Maria Kolar. die schon zweimal wegen Diebstahles vorbestraft ist, vor dem hiesigen ErkenntniSgerichte zu verantworten und wurde zu sieben Monaten schweren Kerker«, verschärst mit 1 Faste monatlich, verurteilt. Ein Kind in der Jauche ertrunken. In der Nähe deS Johann Hudina in Zagorje, Bezirk Drachenburg, welchen Besitz Franz Gerhat schon seit 5 Jahren in Pacht hat, befindet sich eine 2 Meter lange und breite und ungefähr 80 cm tiefe Mistgrub« zu der der Zugang ganz frei ist. Am 9. September spielten nun aus der Wiese des Gerhat in der Nähe der Mistgnlbe die Kinder des Nach-barn Koren. Aus einmal war der zweijährige Josef Koren verschwunden und wurde nach längerem Su-chcn bereits ertrunken in der M'stgrube aufgefunden. Bei der gestrigen Verhandlung verantwortet fich Gerhat nun dahin, daß es Pflicht des Besitzers Zo-hann Hudina gewesen wäre, diese Mistgrube einzu-zäunen, um ein Unglück, da« ja einmal sehr leicht geschehen könnte, zu verhüten. Der Angeklagte Franz Gerhat wurde nun zu drei Tagen strengen Arrestes verschärft mit 2 Fasten, verurteilt. Mit Erstechen und Erschießen bedroht. Am 2. Oktober schlug Maria Bogovic den bet ihrer Mutter bediensteten SSjährigen Knecht Josef Bodopivc mit einem Besen aus den Fuß. Darüber dcummer 83 geriet Vodopivc so sehr in Zorn, daß er mit einem Gartenmesser ver Bogovic nachging und sie mit dem «Erstechen bedrohte. Bogovic entging nur dadurch etwaigen Mißhandlungen, daß sie sich in die Küche einschloß. Am Tage daraus entließ nun die Maria Bogovic den Bodopivc aus dem Dienst. DieS bot ihm jedoch neuerdings Anlaß, um verschiedene Drohungen gegen seine Dienstgeberin auSznsprechen. Unter anderem drohte er ihr auch, daß er sich nun einen Revolver kaufen und damit sie erschießen werde. Der Angeklagte gibt nun zu, diese Drohungen, je-doch im Zorne, ausgesprochen zn haben, behauptet aber, daß ihm eine böse Absicht ferne gelegen sei. Da er jedoch als ein sehr gewalttätiger und jähzor-niger Jüngling bekannt ist und seine Drohungen als Ernst aufgefaßt wurden, verurteilte ihn der Borsitzende zu vier Monaten Kerkers. Den Wachmann mit Steinen beworfen. Der 19jährige Wagner Johann Prapotnik auS St. Michael, der 17jährige Bergarbeiter Michael Blagotinsek aus Topolfchitz, der 24jährige Berg, arbeitn Franz Obu aus Wöllan, der 19jährige Franz Pocajt und der 18jährige Knecht Matthias Ivane aus Weixeldorf lärmten am Abende des 25. September im Markte Wöllan in einer Weise, daß sich der Gemeindewachmann Peter Spital ver-anlaßt sah. die Radaumacher znr Ruhe zu verweise«. Die Ermahnung fruchtete aber nichts, denn du Burschen singen noch mehr zn schreien und lärmen an, so daß der Wachmann gezwungen war, den ärgsten Unruhestifter Johann Prapotnik zu arretieren. Sofort sprang nun Blagot:n»ek hinzu, ergriff seinen Freund und begann ihn bei der Hand zu ziehen, um ihn vom Wachmanne zu befreien. Auch alle Uebrigen versuchten die Arretierung zu verhindern. Dabei geriet der Wachmann so sehr ins Gedränge, daß er gezwungen war, seinen Säbel zu ziehen. Die Burschen zogen sich zwar zurück, eröffneten aber einen Steinhagel ans den Wachmann, so daß er tatsächlich den Prapotnik loslassen mnßte. Dieser schloß sich gleich seinen Rittern an und begann eben» fall« den Wachmann mit Steiuen zu werfen. Blagotinsek rief »och dem Wachmanne nach: „Ber-fluchter Wachmann, ivirst nicht gkich davon lausen." Bon den Angeklagten, die teilweise ihrer Handlung geständig sind, wnrden Prapotnik Johann und Blagotinsek Michael zu je acht Monate» Kerkers, Franz Obu zu neun Monaten schwere» Kerkers, verschürft mit einer Faste monatlich. Franz Pocajt zu vier Monaten Kerkers verurteilt, während Matthias Ivane freigesprochen wurde. Er wird in einigen Tagen bezahlen. Der 33jährige BesitzerSfohn Johann Bucajnk aus Groß-Obrefch, Bezirk Rann, entlockte durch listige Zureden verschiedenen Personen sowohl Geld, als auch Eßwaren und Getränke mit dem Versprechen, in den nächsten Tagen alles wieder zu begleichen. Er spiegelte da seinen Opfern vor, daß er dringende Zahlungen zu leisten habe und ihm nur einige Kronen fehlen, oder daß er Heu, Vieh oder Wein zu kaufen, aber zu wenig Geld mit sich habe. Jedesmal versprach er, das Geliehene schon am nächsten Tage zurückzubringen, ließ sich in Wirk« lichkeit aber nicht mehr sehe». Deshalb wurde er nun wegen Betruges zu sieben Monaten Kerkers verurteilt. Messerhelden. Am 18. September kam )u dem in Trifail gerade bei der Arbeit befindlichen Franz Frankovitsch der 19-jährige Bergarbeiter Franz Sternak und suchte ihn von der Arbeit abzuhalten. Al« ihn nun Frankovit zur Rede stellte und nachhause gehen hieß, geriet Sternak so sehr in Zorn, daß er mit gezücktem Messer über die I Meter hohe Skarp« h-rabsprang und ans Frankovic lo«ging. E» kam zu einem Handgemenge, wobei Sternak seinem Gegner mehrere Messerstiche versetzte, durch welche die Sehnen an der Hand durchschnitten wurden. Sternak wurde nun am Samstag zu acht Monaten schweren Kerker«, verschärft mit 1 Faste monatlich, verurteilt. Am 18. August kam e« im Gasthnus« deZ Kru-schiisch in St. Jlg«n, Bez. Windischgraz zwischen den dort anwesenden Bauernburschen zu einem Streite, der bald in eine regelrechte Rauferei auszuarten schien, weshalb der Gastwirt die Anstifter au« dem Lokal« hinau«scha fen mußte. Nun zog der LOjäbrige Knecht Auton Sterni-cnik sein Taschenmesser und brachte dem August Po-«nik durch einen Stich in den Rücken eine leben»-gesährliche Verletzung bei Ferner verletzte er auch noch den Johann Ursej und den Franz ütrnii leicht. Der angeklagte Anton Siernt^nik würd« nun zu 8 Monaten schwere», mit 1 Fastlage allmonatlich, verurteil«. Deutsche Wacht_ Er wollte nicht „habt acht" stehen. Am Abende de» 17. September hielten die B«rgarb«i-ter Joses UriSk und Josef Maku^ek in ihrer Wohnung eine kleine Sauferei ab. Nachdem sie bereits eine bedeutende Menge Wein hinter die Bind« gegossen hatten, und de«< halb in eine ulkige Stimmung versetzt waren, befahl UriSk seinem Kollegen, „habt acht" zu stehen. Weil Maku<«k diesem Befehl« nicht Folg« leistcn wollte, ge-riet UriSk in Zorn, ergriff «inen «iferntn Topf und schlug mit diestin dein Maku^ek mehrmals über den Kopf, wodurch er eine schwere Verletzung erlitt. Deshalb hatte sich UriSk gestern vor dem hiesigen Erk«nntni»g«-richte zu verantworten und büßt nun seine roh« Handlung mit 2 Monaten Kerker. Dem Gemeindewachmann den Säbel genommen. In der Nacht deS 16. Oktober zechten die Zim-mermann»leute Franz Jurca I, Anton Jurea 2 und Jakob Gerzelj mit einigen Kollegen im Gasthaus« de» Johann Blatnik in Lotschitfch bei Franz. Schon etwa« betrunken zerstritt sich Franz Jurea mit Luka« Must. Da «» zu befürchten war, daß nun eine glößere Rauier«i entstehen könnte, wurden die beiden Stieitenden durch den Wachmann Karl Bau nnter Mithilfe d«S Johann Blagotinöek in» Freie befördert. Kaum hatte jedoch der Wachmann den Franz Jurca in« Freie geschafft, al» er von dessen Kollegen umringt wurde, die ihn an der Brust und am Halse ergriffen und die Arretierung deS Jurca vereiteln wollte. AuS dieser unangenehmen Lage wurde der Wachmann durch den herbeigerufenen Gendarm Johann Kukovcc und den Gastwirt besieit. Franz Jurea ergriff nun eine Hopfenstange und ging mit dieser auf den Wachmann loS, während sich die Uebrigen zu einem grö-ßcr«m Angriffe auf den Wachmann rüsteten, so daß sich dieser gezwungen sah von seinem Säbel Gebrauch zu machen. Während nun der Gendarm und der Gastwirt die Unruhestisttr fortschafften, ergriff Franz Jurca, al» er zu einem Holzhaufen kam, ein Scheit und führte einen wuchtigen Hieb gegen den Wachmann, dem er jedoch noch glücklich ausweichen sonnte. Run erfaßte der Wachmann den Franz Jurea, bevor er noch den zweiten Schlag führen konnte. Unterdessen aber sprang Anton Jurca 2 hinzu und zog dem Wachmann« den Säbel aus d«r Scheide. Nun mußte der Wachmann den Franz Jurca lotlassen, und ging dem Anion Jurca nach, um sich wieder in den Besitz seine« Säbel» zu setzen. Dabei aber versetzte Jurca dem Wachmann einen Schlag über» Ge< sich!. Die rauslustigen Burschen standen nun gestern vor dem KikenntniSgerichie un» eS wurden Franz Jurca zu 14 Tagen Auton Jurea l zu Tagen, Anton Jurca 2 zu 14 Tagen und Jakob GerSelj zu 10 Tagen Arreste» verurteilt. FRITZ HASCH, suciMung, CILLI. Schrifttum. Kennen Sie den „Oesterr. Ratgeber für Kleintierzucht, Obst- u. Gartenbau?" So muß man unwillkürlich jcden Züchter fragen, mit dem man zusammen kommt. Wenn er bejaht, dann wird er sich nur lobend über diese Zeitschrift au»spr«chen, wenn er verneint, dann machen Sie ihm aufmerksam, daß er Probenumaiern vom Verlag, Freudenthal, ü. Schl., jederzeit umsonst erhält. Und wenn Sie ihn wiedertreffen, wird er Ihnen dankbar sein, daß Sie ihm aus diese HalbmonatSschiist aufmerksam gemacht haben, denn e» gibt kein Fachblatt zur Förderung der Geflügel- und Kleintierzucht, de» Obst- u. Gartenbaue» und verwand« ter Zweige, da» sich mit dem Ratg-ber aus gleiche Stuf« stellen könnte. Abonnementsprei» nur K h.— pro Jahr. Welche Unterhaltungslektüre wähle ich sür die langen Herbst- und Winterabende? Diese brennende Frage taucht alljährlich um diese Zeit vor uns aus. ES unterliegt keinem Zweifel, daß der deutsche Zeitschristenmarkt eine geradezu überreiche Fülle an Lesestoff verschiedener Ärt bietet, handelt es sich aber um die Wahl einer wirklich gediegenen, erheiternden, dabei aber vollkommen einwandfreien Familienlektüre, so heißt es immerhin vorsichtig sein; denn nicht jedes unserer Witzblätter kann man jungen Damen oder gar Kindern in die Hand geben. Wir möchten deshalb nicht unterlassen, aus die »Meggen. dorser-Blätter, München", zweifellos das schönste, billigste farbig illustrierte nichtpolitische Witzblatt für die Familie (Preis '/< jährlich 13 inhaltsreiche Nummer» nur 3 Mark» ganz besonders aufmerksam zu mache». Jede Nummer bietet wahre Kabinett- Seite 5 stücke tresssichern deutschen Witzes, der auch eine gute Portion echter Lebensweisheit mit sich führt. Jedes Heft bringt uns — znm Teil nach (Hemälden erster Meister — ein smbigeS Titelbild, und die zahlreichen schwarzen und bunten Textabbildungen fügen sich in vollendeter technischer Wiedergabe harmonisch dem Ganzen ein. Wer sich gilt unterhalten will, der greise getrost zn diesen Blättern; nicht Unschönes, nichts BerletzendeS hastet ihnen an. Sie sind im Gegenteil in Wort und Bild ein echtes Familienblatt und das Lieblingsorgan des gebildeten Publikums. Eine GratiS-Probenummer ist durch jede Bnchhand-lung sowie direkt vom Verlage, München, Theatiner-straße 47, erhältlich. Keiteres. Ein vorsichtiger Mecklenburger. Eine niedliche Geschichte wird d«r „Frankfurter Zeitung" au» einem mecklenburgischen Dorf« erzählt. Im Schulhause klopft e» au dir Tür der untersten Knadenklass«. Der Lehrer öffnet und erblickt einen KnirpS, der auf die Frage de« Lehrer», wa» er wolle, mit wichtiger Mien« versich«rt da» er Ostern beim Lehrer in die Schul« komm«, vorher aber dem Unterricht einmal beiwohnen möcht«. Lächelnd weist der Lehrer ihm einen Platz an, und mäuschenstill verharrt der Klein« bi» zum Schluß d«» Unterrichte». Beim Verlassen de» Schul,immer« aber äußert «r auf die Frage d«» Lehrer», wie e» ihm gefallen habe: „Na, mit dar Scholgahn, dat war 'k ini ir st woll noch Lwerlegg'n Unier Küchenfeen „Du hast schon wieder ge-kündigt!" — „Ja. — paßt mir nicht!" — „Wa« paß« dir nicht?" — „Na, die Gard«rob« der Gnädigen!" Benutzte Gelegenheit. „Na, was ist Ihnen denn auf Ihrer Lufiballonfabrt passiert, Herr Vogel ?" -„Ja. denken Sie stch, auf fünftausend Meter Höh« mußt« ich dem Studiosu» Borg, dem wir gerade begegneten, 20 Mark pumpen." Beim Heiratsvermittler. .Wieviel Mit-gift verlangen denn Erlaucht?" — „O, ich bin mit jed«r Mitgift über 500 000 Mk. zufrieden l" Sondrrbar. A. (im Schautheater zu B.): „Sehen Sie nur den Fußkünstler, man muß sich wundern, wie der seine Füße zu handhaben versteht." Verschnappt. „Herr Meyer zu Hause?" — „Bedaure, «r ist für dr«i Monate verreist!" — »Hm. «r wollt« doch erst nächste Woch« fahren?" — „Gewiß . . ab«r er ist diesen Morgen schon geholt werd«»." Eine praktische Erfindung, „iß.>3 bedeutet denn eigentlich diese sonderbare Taste an Ihrer Schreib-Maschine? Die hake ich sonst noch an keiner andren de-merkt?" — „St! Da» ist meine eigene Erfindung. Wenn ich mal nicht weiß, wie «in Wort richtig g«schrieb«n wird, dann drück« ich auf die Tast«, und dann wird da« Wort kanz verwischt!" Eiu fein «» I nsti tut. Einbrecher: ,Wa» will denn der Noble da beiun«? Da» ist wohl gar ein Po-lizeispitzel?" — Kollege: „Unsinn! Da» ist doch der Vorsitzende von dem Alibi-Nachweisungsbureau!" Nach der Hochzeitsreise. Freundin (zur jungen Frau): „Also eine angenehme Reisegesellschaft hattet ihr?" — Jung« Frau: „O ja, lau t«r fidele junge Herren; wenn mein Mann nicht so verlieb t gewesen wäre, da hätten wir un» vorzüglich amüsieren können !* Erkenntlich. Zw«i Touristen fanden an der Burg zu Wein»berg folgende» Bekeniltni» einer schönen Seele: ..Meine Frau hat mich nicht getragen. — Wohl ab«r ertragen, — Und die» ist mehr al» ich kann sagen." Erklärt. „Der Dichter Schmiert« ist aber recht kahl geworden " — „Ja, an dem haben die Kritiker kein gute» Haar gelassen." Freundschaftlich« Ermahnung. (Auf der schwäbischen Sekundärdahn.) „Streckt Eure saudumme Köpf n«t so weit zum Waggousenster nau», damit die ktneglich werltebergifche Telegraphenstange net beschädigt werde!" Eine gelehrte Rüge. In einer Stadt an der Elbe sieht eine» Tage« ein Gymnasialprofessor einen sei» ner windigen Tertianer auf d«m Geländer der Elbbrück« htrumbalanzitren. Am nächsten Tage diktiert «r dem Primu« wörtlich in« Klassenbuch: N. ging gestern auf dem Geländer der Elbebrücke spazieren und versuchte die Götter. Aufklärung. „Auf meiner Orientreist bin ich auch bettelnden Derwischen begegnet." — „Ich denke, die heißen heulend« Derwisch« ?" — .Da» werden sie erst, wenn man ihnen nichts gibt." Druckfehler. (Bericht über eine Frauenversamm« lung.) Topf an Topf standen die Damen nebeneinander. Echt. S«pp: „Man kommt doch als Tiroler Sän« ger weit in die Welt herum. Nur eine Gegend werden wir wohl in unserem Leben nie zu sehen bekommen." — Wastl: „Welche denn?" — Sepp: „Die Alprn." Sei;t 6 )tuunncr 88 Ihre Entgegnung. Arzt: „Gnädige Frau, ich weib wirklich auch nicht den geringsten Grund, we«-halb ich Sie in ein Bad schicken könnte I Sie strotzen ja förmlich vor «Gesundheit!" — Gnädige Frau: .Nun, Herr Doktor, ist denn da» kein anormaler Zustand bei einer Dame au« der Gesellschaft?" Ein poetischer Apotheker. In der Hof-apoibeke zn Saalfeld findet man nach den „Berliner Neuesten Nachrichten" folgende Verle: ..Tritt, deutscher Mann, gelrost herein. Steht auf den Büchern auch Latein! Du hast nicht gern die Apotheken? Doch schlimmer, Freund, sind Hypotheken. Nachlklingel hab' ich angebracht, Doch schlaf ich auch gern in der Nacht. Gut schmecke dir stet« Speis' und Trank, Doch aber werd' auch manchmal krank I Wohl besser ist'«, du bleibst mir fern, Doch kommst du her, seh ich dich gern. Da« alt« Hau» zerstört' der Brand, Da« neue schütze Gölte« Hand!" Sein Ideal. Studiu« A.: „Sage mal, wa» wohl dein Ideal eine« Staate«?' — Studiu» Ein Staat, in welchem etnem auch der Fitku« pumpte." * Ue berff ü ssig. Oberkellner (der sich mit derToch-ter de« Chef« verlobt ha»): „Muß ich mich zum Un-glück in die Tochter verlieben! Wa« habe ich nun davon, daß ich den AlUn zehn Jahre lang betrogen habe? . . . Da« Geld hätte ich doch gekriegt/' Neue Krankheit. A.: „Wa« fehlt denn dem Kollegen Meyer?" — B.: „Ach, der hat wieder seinen GetränkrheumaliSmu»." Vorsch r ist« gemäß. Dame: „Daß die Geld-frage immer obenan steht, wenn ein Leutnant heiraten will." — Leutnant: „Natürlich, Gnädigste. Gemäß In-ftruktion hat ein Soldat sein Leben so teuer al« möglich zu verkaufen." wäre B.: Vermischtes. Der Schlaf der Nationen. Da der Mensch etwa ein Drittel seines Lebens im Bett zu-bringt, ist eS kein Wunder, daß er feinem Ruheplatz eine gewisse Sorgfalt zuwendet und auch größere Ausgaben dafür nt.1t scheut. Im allgemeinen ist das nicht gerade gesundheitsförderliche Federbett jetzt meist schon durch Matratze und Decken verdrängt. Die französischen und auch die skandinavischen Betten sind wegen ihrer Härte bekannt. Die norwegischen sind so eingerichtet, daß sie zum Gebrauch erst aus einem Winkel hervorgezogen werden. Auch in Schweden sieht man. wenigstens in beschränkten Wohnungen wie auch in sogenannten besseren Familien, dreiteilige, inemanderschiebbare Bettgestelle mit dreiteiligen Ma-trotzen, die erst in der Nacht in brauchbare Form gebracht werden. In Zentral- und Südamerika herrscht dagegen die Hängematte Die Indianer von Guinea flechten sehr schöne Hängematten ans GraS und ver-stehen sie auch hübsch zu särben. Die Zap-ner liegen aus Matten, die auf dem Fußboden ausgebreitet wer-den und benutzen daneben eine harte, höchst unbe- queme Kopfstütze — für uns wäre ein solches Lager freilich das reine Marterbett. Die Chinesen bedienen sich niedriger Bettstellen, ihre Matratzen und Decken bestehen aber nur aus Matten. Im Winter legen sie noch für die Nacht dicke, mit Baumwolle gefüt-terte Kleider an. Die wenigsten Umständlichkeiten be-reitet daS Schlafen den Negern. Sin afrikanischer Neger krümmt sich, wie ein wildes Tier, wo er sich gerade befindet, auf der Erde zusammen und schläft da seelenvergnügt wie auf Daunen. Deutsche Volksgenossen! Nach jahrelanger freudig geleisteter Arbeit und Dank der opferwilligsten Beihilfe national bewußter Volksgenossen ist der Bau de« Deutschen Hauses bis zur Vollendung gediehen. Die prächtigen Räume de« stolzen Baue« sind ihrer Bestimmung übergeben worden. FreigemuteS, frisches, völkische« Leben ist in da» Hau« eingezogen, da» für da» ganze deutsche Cilli und alle Freunde dieser Stadt, sür die deutschen Vereine, für alle Schichten der deutschen Bevölkerung bestimmt ist, al« Heimstatt deutschen geistigen Streben» und deutscher Lebensfreude, al« Pflegestätte deutschen Wesens in den Südmarken des deutschen Gebietes. DaS Hau» ist «standen durch rühmenswerte Leistungen an Geld und Gut und Arbeit, bei denen deutsche Einigkeit und Brüderlichkeit herrlich zu Tage traten. Jetzt gilt e» das Geschaffene zu erhalten al« stolze» Bild völkischen Leben», al» Sammelpunkt aller Deutschen au« nah und fern, so daß jeder deutsche Volksgenosse mit aufrichtiger Freude und mit Begeisterung die herrlichen Hallen betritt. Da« Deutsche Hau» so zu erhalten, daß e» unser aller Stolz und Freude ist, da» Leben im Deutschen Hause so zu gestalten, daß e» da» völkische und wirt-schaftliche Gedeihen Deutsch Cilli» in bedeutungsvoll« m Maße fördert, da« ist eine Ehrenaufgabe für die Deutschen Cilli» und aller Deutschen, die treu zu Cilli stehen! In erster Linie obliegt diese Ehrenpflicht den deutschen Bewohnern Cilli». ES gibt wenige Städte auf deutscher Erde, in welchen die nationale Opferwil-ligkeit so sehr die Gesamtheit beseelt, wie unser kämpf-umtostes, allezeit siegreiche» Cilli, wo in bewunderungS-würdiger Weife arm und reich, hoch und nieder freudi-die schweiften Opfer bringt am Altare deS deutschen VolkStumS und auch für da» Deutsche Hau» Opfer ge-bracht wurden, die der Bewunderung und dauernden Danke» wert sind. Deutsche Cilli» l An diese bewährt« Opferwillig-keil, die unlerer Stadt so viel Segen gebracht und ihr in allen deutschen Landen einen ehrenvollen Namen gemacht hat, appelieren wir. DaS Deutsche HauS bedarf dringend Eurer Opfer e« stellt an eure Leistungsfähigkeit, an Eure Heimat-liebe und Euren gefunden nationalen Sinn hohe An-forderungen, höhere, al» sie je an Euch herange« treten find. Wahret und heget Euer schönstes Kleinod: DaS Deutsche Haus! Trage jeder nach seinen Kräften sein Scherflein hin zum Deutschen Hause. Werdet Mitglieder, Gründer. Stifter de» Vereine« Deutsche« Hau», strömt in Scharen in die schönen Räume -- kurz vereinigt Euch in liebender Sorge um diese» stolze Werk, da» unserer Stadt und dem ganzen Vaterlrndc zur Zierde und Ehre gereicht. Seid in diesem hehren Ziele ein einig Volk von Brüdern l Jeder tue seine Pflicht, keiner bleibe zurück! Heil Cilli immerdar ! Der Ausschuß des Vereines Teutsches Haus, Cilli. Es M ein Frösten flnrca U itv, #daS Wetter ist unfreundlich und kalt und für alle, die zu Erkältungen neigen, be^innr eine böie Zeit. Die Anwenduug der «odenrr Mineral - Pastillen (Fay» ächte! wild jedoch alle Gefahren von. vorn-JdMr herein aus>cha!l»n, uns ist doch eine Eikäliung vor-^ banden, fo find es wieder ächie sodener gfc Mineral-Paiiille«. die sicher, schnell und aiigenedm damit aufiäumen. Mai» tauft Soden-r in Apoihelen, Droaerien :c für SC l 25 pro Schachtel. Geneialrepiäfenxini für Oesterreich Unqarn: ff. lh.Gunzert, I. u. l. Hofliefeiant, W en. lV i. Große Reuaaffe 17. § I -=Jr=ur=Jr=Jr=Jr=^r=-!r=Jr=Ui Schutzmarke: „Auker- Liniment. Capsici comp #r«» für flttRer-Pain-Expeller ist als vorzüglichste, schmerzstillende und ableitende <5iureibung dei <5riSlm»gen usw. allgemein anerkannt: zum Preise von 80 H., » 1.40 und ~i » vorrätig in den meiste» Apvlhcten, Keim Einkaufe diese« überall be- liebten Hausmittels nehme man nur Original-flafchei, in (schachteln mit unsrer Schutzmarke ..Anker« an. dann ist man sicher, das Originalcrzeugnis erhalten zu haben, ve. Richters Apotheke zum „Goldene» LL.sen" in Prag. Elisahcliistraxc Nr. 5 nett. Hoden-nnd Faiailienblatt | Banges. A2-i«T»c>:MSellea>urikb!ScliiiUbeieg. IktiMBiiU J \f kr pro TUfMjOfn A iHK. u« «u«a k. . Inüt tate-taan tud llil Ins] S:iftrj, Irfi K sbIOOOOO Abonnenter. □ I r$? *f» «'s? *$?| *4? *§? +3» --r m\ii- = Drucfeau*träge = | in jeder beliebigen Husfübrung ♦ bei massiger Preisanstellung. $ Celepbonanscbluss Dr. 21 Cilli Ratbausgasse 5 Inseratenaufträge für die Deutsch« Macht werden nach billigstem Carif berechnet. AAAAAA AAAAAAA AAAAAAAAAA AAAAAAAA^ Nummer 88 Deutsche Wacht Seite 7 1» Kronen täglich Leichter Verdienst für Jedermann in Stadt und Land, «ach in ganz kleinen Orten. Senden Sie Ihre Adtvt.se nnr ans einer Postkarte an die Firma Jakob König. Wien. VII/3., — Postamt 63. 16782 tsü-Karten liefert rasch und billigst Vereinsbucbdrudtmi CeUja. oxo Rindsuppe-Würfel <« Comp- LIEBIG Preis OXO «OK Zur Bereitung einer vorzüglichen Rindsuppe. 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