<^- Donnerstag, ß. Aplil 1899. Jahrgang 118. kllibllcher Leitung. ^^-^.^_____^^________ ^' ^ ll, h„h,z,. ^llt Postversendnng: ganzjährig sl. 15, halbjährig fl. 7 5N. Im Lomptoir: ^ Vie »Laib. Ztg,» erscheint »«glich, mit «»«nähme der Tonn» und Feiertage, Die «dminiftratton befindet sich bi« », ^ >l. 5'5U. Für die ftuftellnng in« Hau« ganzjährig sl. i. — Insertlonsaibür: ssNr X Congressplny str, 2, die «edactio« Äarmherzigergasse Nr. 15. Sprechstunde» der Redaction von » bl« 10 Uhr vor« * Zeilen 25 tr., grühere per Zelle S lr,? bei öfteren Wiedelholungen per Zelle » lr. ? mittags. Uniranllerte Ärlefe werdeil nicht angenommen, Maimlcriptc nicht zurückgestellt. ^ Amtlicher Theil. ^"cith^^iminister hat versetzt den Landes- ^ch.^s Einspielcr in Rudolfswert nach weiter G°sj^/lnnt: zu Landesgerichtsräthen bei ^ secr.? ^len erster Instanz den Gerichts-^ch^" ^andlni in Laibach für Rudolfs- ^^Ne^"sa"walts-Substituten Dr. Martin 'n Lachach für Laibach. den Landesgerichtsrath «nl, ^albach zum Staatsamoalte in Cilli er- <> ____ ^! »iitt^^lninister hat den Gerichtsadjuncten ^M^'! Luschan in Laibach zum Staats-"'Ututen in Laibach ernannt. !l^i^"^.l"inister hat den Auscultanten Doctor "M. l n zum Gcrichtsadjuncten für Senosetsch ^^ l , Ü^lha'f^^espräsident hat dem Oberlehrer ^ vom i^agur die mit Allerhöchstem Hand-^s^ ^«. August 1898 gestiftete Ehren-^^layrlge treue Dienste zuerkannt. —------^ ....... — "chtamtlicher Theil. tz^ie ^ Dsterbetrachtuugen. ^^n^^Uikel der Wiener Blätter sind wie 5^en. " utschm Partellager der Gedanke eines >" ein s?"s sorgen verließ von der Water- ^ 2°"en s^" besetzter Vergnügungszug London. !?^ ^il ,,?' verlockt durch billige Fahrpreise ! "^ knvil, , ^" der Ostern Zeit dazu fanden, ?G ^üinvs "^' ^°" Southampton aus follte M? EH" 'Stella-, eines der besten und °^^>K, s, - South-Western-Linie, nach der Das Wetter war prächtig. l» "3, V^rrscl... - ! frühlingslau vom Ocean und '?K ^ A "folgeoessen die fröhlichste Stim- Z>?lsen ä? ^H"f"er und Geiger spielten !^l 6.,eder dpv Bänder sangen die ergreifend >g " Mr s^ grüne» Iusel. Nach dreistündiger ^ "Z und jedoch das Wetter schnell. Wind s>s°^6avi" ^ ^ l"6M Nebel über die ^! ^V.^nM' 'Wr Reeks, einer der erfahrensten V ^lichtete s-^b das Schiff halbdampf gehen. theilweise und ganze Stellen X^'< >ier schlojs i.er Capitän, dass der ^. ^!"2t. Nlcht allgemein, sondern nur in » um seine Fahrgäste nicht um ihre Feiertag zu bringen, vielleicht auch verleitet durch das allgemeine Bedauern wegen des Wetterumschlages, ließ er wieder Volldampf aufmachen und mit einer Schnelligkeit von zwanzig Knoten eilte das große Schiff durch die weiße Nebelwand. Da, plötzlich große Schatten rechts, eine schwarze Masse taucht auf, der Mann auf dem Ausguck schreit: «Brandung voraus!» Die Seeleute stürzen nach dem Vorderschiffe. Der Capitän schreit: «Volldampf zurück!» Die elektrischen Klingeln schellen — ein Stoßen, Krachen, Knirschen, und das Schiff faust mitten in die speerscharfen Spitzen der Klippen hinein, welche ihm die stahlgcpanzerten Seiten wie Secirmesser aufschlitzen. Wegen des Nebels befanden sich die meisten Reisenden im Salon. Der furchtbare Stoß warf alle durcheinander und die erblassten Gesichter zeigten, dass sich alle der Gefahr bewusst waren. Man stürzte auf Deck, und die Vorbereitungen der Mannschaft bewiesen, dass ernste Gefahr vorhanden war. Schon erfcholl das Commando: «Boote hinunter!» Die Seeleute, die Officiere voran, arbeiteten mit Hast und Anstrengung und ihre Thätigkeit, die sich in größter Ordnung vollzog, beruhigte die Passagiere einigermaßen. Eile that aber noth: das Schiff legte sich seitwärts und sank zusehends. Die Passagiere wurden auf dem Vorderdeck aufgestellt. Die Frauen und Kinder standen in erster Reihe, etwa dreißig. Das zweite Commando kam: «Die Boote los! Frauen und Kinder zuerst!» In aller Ordnung, aber schnell, wurden sie in dlc Boote gebracht, oft nach herzzerreißendem Abschiede für die Ewigkeit. Ein Mmm stich seme sich an chn klammernde Frau sanjt von sich mit den Worten «Geh', um der Kinder willen!» Sie wurde gerettet, der Mann gieng unter! In zwölf Minuten waren sechs Boote klar, eine großartige Leistung in so kurzer Zeit! Capitän Reeks stand immer noch auf der Brücke und, nachdem alle Frauen von Bord waren, rief er sein letztes Commando: «Männer, rettet euch, wie ihr könnt!» Alles stürzte nach den Booten, die vald überfüllt abstießen. James Parton, der Vertreter der Amerilan-Line, ließ sich all einem Stricke in das letzte Boot herab, als dieses eben abstieß. Diesem Umstände hat er es zu danken, dass er heute wieder mit seiner Frau vereinigt ist, die mit einem der früheren Boote abgefahren war. Er ist fünfzehn Stunden von ihr getrennt gewesen. Kaum hatte das Boot cine Entfernung von fünfzig Metern erreicht, als mit gewaltigem Krachen die Kessel platzten. Das Schiff drach in zwei Hälften auseinander. Man sah, wie die Zurückgebliebenen nach vorn drängten, an achtzig verzweifelte Menschen, man sah dm Capital! die Mütze ziehen und mit der Hand seinen dahinfahrelldeu Sccleuteu zuwinken — dann ein gurgelnder Laut und in spitzem Winkel aieng das Schiff zu Grunde. Die Boote mit den Geretteten wurden zum Theile von einem dieselbe Strecke befahrenden Dampfer der Suut Western Line, voll einem Schisfcrboute und micm in der Nähe uurbeilommmdm Dampfer auf-genommen. Noch werden 86 Personell vermisst. An dm verhängnisvollen Klippen smd schon oft Schiffe gescheitert. Das älteste derartige Unglück traf den Sohn Heinrichs I., den Prinzen WilUam, der mv nebst semcm Gefolge uutergieng. Laibacher Zeitung Nr. 78. _________606__________________________________________6.M.^ die Obmänner-Conferenz ein Monopol auf «positive» Arbeit zu schaffen, gewissermaßen als Folie gegenüber der behaupteten «Sterilität» auf der anderen Seite? Politische Uebersicht. Laib ach, 5. April. Das Berliner «Kleine Journal» erörtert an leitender Stelle in eingehender Weise die «Los von Ronl'-Bewegung und tritt hiebei dem Irrthum entgegen, als ob es sich bei dieser Propaganda um eine religiöse Angelegenheit handle. Die Abfallsbewegung sei vielmehr von politischen Motiven dictiert und es müsse klar gesagt werden, dass die Führer derselben sich des Hochverrathes schuldig machell. Daher sei jede Förderung der Los voll Rom-Agitation aus reichsdeutschen Kreisen abzulehnen. Es handle sich um eine interne österreichische Angelegenheit. Die Reichsdeutschen hätten kein Recht, sich in diese Angelegenheit einzumischen. «Wir wollen — schließt das Blatt — deutsch bleiben, wie uns das neue Reich hingestellt hat, aber wir wollen auch loyale Bundesgenossen bleiben.» In einem Wiener Situationsberichte der «N. L.» wirb erklärt, eine Action in der Sprachen-fr a g e sei bis zum Schlüsse der Landtagssession, welche wahrscheinlich bis Mitte Mai dauern dürfte, nicht zu erwarten. Erst dann werde es sich entscheiden, ob ein Sprachengesetz auf Grund des § 14 erlassen werden soll oder nicht. Abg. Dr. Baernreither wird am Freitag in Pilsen in einer Versammlung des verfassungstreuen Großgrundbesitzes des dortigen Wahlkreises seinen Rechenschaftsbericht erstatten. Der Bericht wird vertraulich sein, mit Rücksicht auf das noch nicht publicierte nationalpolitische Programm der deutschen Parteien. Der neu ernannte österreichisch-ungarische Minister» resident Dr. Freiherr u. Macchio überreichte gestern in feierlicher Audienz Seiner Hoheit dem Fürsten Nikolaus von Montenegro sein Beglaubigungs-Schreiben. Die bei diesem Anlasse gewechselten Reden trugen einen sehr herzlichen Charakter. In Griechenland hat das Ministerium Zaimis, das erst seit 10. November 1898 im Amte war, ganz unerwartet seine Demission gegeben und König Georg hat dieselbe angenommen. Die Gründe des Rücktrittes sind noch nicht ganz aufgeklärt, doch scheint es, nach einer Meldung des Athener Blattes «Asty», mit der auch eine Depesche der «Agence Havas» übereinstimmt, dass die Entscheidung der Kammer-Commission, durch welche die Wahl des Ministerpräsidenten Zaimis in Kalvarita für uugiltig erklärt wurde, das Ministerium zu seinem Entschlüsse geführt hat. Die Lösung der Krise dürfte voraussichtlich längere Zeit in Anspruch nehmen. Die einen Meldungen aus Athen sagen, das Cabinet, das sich übrigens in der neugewählten Kammer auf keine fcste Majorität zu stützen vermochte, werde die Geschäfte fortführen, bis die Kammer eine Directive über die einzuschlagende Politik kundzugeben in der Lage sein wird) in parlamentarischen Kreisen versichert man wieder, die Krise werde durch eine partielle Neubildung des Cabinets beigelegt werden, indem die Minister der Marille, des Cultus und des Innern ersetzt würden. Andere Depeschen sprechen von der Bildung eincs Coalitionsmiilistcrlums unter Deligeorgis, da eine Majorität der Partei Theo-tokis' ausgeschlossen erscheine. Nach einer Reuter-Meldung aus Washington scheinen die letzten Waffenerfolge der Amerikaner auf der Insel Luzon, welche mit der Einnahme Malolos', des bisherigen Sitzes der Tagalen-Regierung und Hauptquartiers der Philippiner, durch die Truppen des Obersten Mac Arthur abschlössen, den von General Otis erwarteten Erfolg gehabt zu haben. Das geht wenigstens aus nachstehender Depesche des Obcr-commandierenden der amerikanischen Truppen aus Manilla vom 3. d. M. hervor: «Die gegenwärtigen Anzeichen deuten darauf hill, dass die Regierung der Philippiner sich in einer bedenklichen Lage befinde. Die Philippiner sind geschlagen, entmuthigt und zersprengt; sie kehren in ihre Wohnstätten in den Städten und Ortschaften zwifchen Manilla und den nördlich von Malolos gelegenen Punkten, bis zu welchen unsere Recognoscierungs-Patrouillcn vorgegangen sind, zurück und suchen den Schutz der Amerikaner nach». Tagesneuigkitnl. — (Die anregendste Abeudunterhal-tung), die je den Besuchern eines Muscntempels geboten wurde, dürften — wie jetzt ein aus Italien zurückgekehrter Engländer zu berichten weiß — vor ungefähr einem Jahre die Bewohner des Städtchens Forlimpopoli in der italienischen Provinz Forli erlebt haben. Besagter Sohn Albions, der mit nicht geringem Stolz behauptet, dabei gewesen zn sein, schildert den Vorgang, von dem man seltsamerweise bisher nie etwas gehört hat, folgendermaßen: Es war der letzte Tag des Carnevals. Eine nach Tausenden zählende Menge hatte das ver« hältnismähig große, sehr hübsche Theater von Forlimpopoli bis auf den letzten Platz besetzt und harrte mit Spannung der Dinge, die da kommen sollten. Die Zeit, zu welcher die Vorstellung beginnen musste, war längst vorüber, nnd noch immer wollte sich der Vorhang nicht heben. Das Publicum wurde bereits ungeduldig, da entstand ein furchtbarer Tninnlt auf der Bühne, und plötzlich rollte der Vorhang in die Höhe. Im ersten Augenblicke wnssten die Znschancr nicht, was sie von dem Schauspiele, das sich ihnen bot, denken sollten. Vor der Rampe standen nahezu hundert bis an die Zähne bewaffnete Männcr nut schussbereit gehaltenen Gewehren, deren im strahlenden Bühncnlichte blinkende Länfc drohend auf die das Parket nnd die Ränge füllenden Leute gerichtet waren. Bald aber erlangte man die Gewissheit, dass man es mit keinen genial verkleideten Schauspielern, die sich einen etwas tollen Carnevalsulk erlauben wollten, sondern mit nur zu realen Banditen zu thun hatte. Der Anführer der verwegenen Truppe, ein etwas verwildert aussehender, stattlicher Kerl mit funkelnden Augen, trat vor, und dem vor Schreck wie gelähmt auf seinen Plätzen verharrenden Publicum eine tiefe Verbeugung machend, erklärte er, dass der erste Mann, dcr es versuchen würde, das Theater zn verlassen, ein Kind des Todes wäre, denn alle Ausgänge seien von seinen Lenten besetzt. Er und die Burschen, die man hier sähe, hätten nun die edle Absicht, die Taschen des verehrlichen Auditoriums einer eingehenden Besichtigung zu unterziehen, und wer ihnen diese Arbeit nicht unnütz erschwere, dem solle lein Haar gekrümmt werden. Dieser wenig vertrauenerweckenden Ankündigung folgte die Ausführung auf dem Fuße. Den Anwesenden wurden denn auch in aller Gemüthlichkeit die Börsen, sämmtliche Kleinodien und so"!^^ ? stände abgenommen, und zusammen "" hl l^' 5 Inhalte der Casse müssen die Banditen ^li> . Geldcswert in der Höhe von einer M"»' ^ 5 haben. Für die Beraubten war es emH ^ ? als sie später hörten, dass der größte ^„ch^ i festgenommen und zu schweren Strafen z den sei. Ol'ü^? ^ - (Wegen der russische" 7^'^ z ermordet.) Im Lnggenhusen'schen ^^^ z land geriethen zwei gebildete Männer aus ^^. ' gange wegen einer Regel in der russischen .^ 5 heftig aneinander, dass der ältere «""^1^' ! geladene Flinte holte und seinen Gegner " ^ Tod trat sofort ein, ebenso rasch wurde > haftet._____________ ^^-^ ^ Loml^m^Provinzial-Nachrich^ ! Araimscher Landtag. > Sechste Sitzung am 5. April ^ ' ,ft cher der Ministerpräsident und Leitel oe" ^ l des Innern im Allerhöchsten Auftrage V >^ ^, stolischen Majestät für die aus Aula,0 ^ Ihrer k. und k. Hoheit der durchlauchW ^^ Herzogin Maria Immaculata namens ^ ^ tung zum Ausdrucke gebrachte allcruntcNY ,^ .^ kundgebnng den Allerhöchsten Dank bclan v^ Weiters gedenkt der ^orstMoe ^ ^, Sr. k. und k. Hoheit des durchlauchtig e"^ ,,l . zogs Ernst und erbittet sich die Z"stt«"^ L<^> unterthänigste Beileidsbezeugung ^"^^M ^ sidium an die Stufen des Allerhöchsten ^ M, zu lassen und diese Kundgebung auch ° Mle" tokolle einzuverleiben. Die Abgeordneten " . stimmung unter Erheben von den Sltz^'.^je>^ Der Vorsitzende eröffnet ferner, da,s "^ "^ k. k. Landespräsidiums eine Regierung"" ^,,B'!? Entwürfe eines Gesetzes, betreffend die ^ ,^ B ^ landwirtschaftlicher Grundstücke, zugeko"" ^lt geschäftsordnungslnäßigen Behandlung s " ,^p wird. . hie ^ / Die eingelaufenen Petitionen s°"^ra"'^!^ Landesausschusses mit Vorlage des " ^l>c ^.-Landesfondes für das Jahr ^99 0«^.' Einreihung der von der Großlaschitz-""^ fiihc^F abzweigenden, über Lahovo nach N""Vr ^ ^ meindcstraße, ferner Einreihung der vol „<,ch .^. feld-Planinaer Bezirksstraße abzweigen^ ^P^, und Gorenje führenden Gemeindeslrape ^, zin' der Aezirtsstraßen werden den betresi ^ zugewiesen. . .. „,en ^O Abg. Visnikar berichtet lM ^^e^/ ausschusses über die Gewährung ^^- — I)er Zoctor. Roman aus dem Leben von L. Ideler. 72. Fortsetzung. Er war mit seinem teuflisch, aber groß angelegten Plan ganz allein und hatte keinerlei Helfershelfer. Theils hatte er nicht gewagt, sich jemand in einem fremden Lande anzuvertrauen, theils wollte er den Raub ganz für sich allein behalten. Von Agnes Rimpau hatte er gehört, dafs sie mit Rauenthal verlobt sei, und nothgedrungen musste er sie aufgeben. Zuerst war ihm das sehr schwer geworden, denn er hatte sie für sich erringen wollen. Gegenwärtig aber dachte er nicht an sie, denn alle Nerven und Fibern in ihm spannten sich vor Erwartung. Menschliche Verbündete hatte er, wie gesagt, nicht, aber er rechnete auf einen untrüglichen Bundesgenossen, der ihn nicht im Stiche laffen würde — auf die Dunkelheit, die Nacht, die keines Menschen Freund ist. Er gieng zwischen den Schienen umher und prüfte die einzelnen Stränge, sie immer eine Strecke Weges verfolgend. Begegneten ihm Arbeiter, fo zog er einen kleinen Hammer aus der Tafche uud beklopfte aufmerksam das Eisen. Die Leute hielten ihn für einen Maschinenschlosser, der von Berlin aus geschickt sei, die Haltbarkeit der Schienen zu prüfen, und ließen ihn ruhig gewähren. Es waren oft solche Menfchen in Carow, und Wilfon trug die dazu erforderlichen Instrumente augenfällig bei sich. Sein geübtes Auge fand die Schienenstränge, die weniger benutzt wurden, sofort heraus und gar bald hatte er gefunden, was er insbesondere fuchte. Er folgte einem fogenannten «todten» Strang, der etwa tausend Schritte über den Bahnhof hinauslief, um dann plötzlich auf dem grasbewachsenen Boden abzubrechen. Auf dem vorderen Ende fuhren wohl ab und zu Rangiermaschinen; die letzte Strecke hingegen war verrostet und nicht mehr imstande, sie hatte auch absolut keinen Nutzen. Die Lage dieses Stranges bis auf den Bahnhof zurück verfolgte der Engländer ganz genau und zeichnete sie in sein Notizbuch. Dann prüfte er mit einem raschen Griff im Vorübergehen die mächtige Weiche, die einfahrende Züge auf jedes beliebige Geleise auflaufen ließ. Sehr zufrieden nickte er ein paarmal mit dem Kopfe. Nur ein Sachverständiger konnte derartig handeln, wie er es that. Nun gieng er mit raschen Schritten auf das kleine Gebäude zu, in dem der dienstthuende Beamte saß. Es war eine ziemliche Zeit mit all dem Prüfen und Besichtigen vergangen, und Wilson zog seine tost« bare goldene Uhr. «Drei», murmelte er, «und um sechs Uhr kommt der Expresszug! Es wird also Zeit! Handeln wir denn! Vorwärts!» George Wilson selbst würde eine Situation, in die er sich nicht auf die gewandteste Art hineinzufinden vermocht hätte, wohl für geradezu undenkbar gehalten haben. Und demgemäß handelte er denn auch in diefer Stunde. In der ungeniertesten Weise klopfte er an die Thür des Dienstzimmers und auf ein energisches __^, -^F «Herein!» befand er sich im nächste"^. ^ Weichensteller Friedrich Kraufe Men^^ei^, , Es war gemüthlich warm in de Fil^F. lofen, aber musterhaft sauber geha""' We"^fL Wilfon nahm feinen Hut ab, M^ ll" ^, Ueberrock aus und hängte beides ) ^" an einen Nagel. . ^e " .., «Guten Tag, Herr Krause», >"" ^. bin ich!» «erblüh, ^ Der Beamte starrte ihn ganz " ^ '^ ?, bar erkannte er den Engländer "" ,^ darauf war dieser natürlich vordere" ' ^ ,^ ?> «Nun, Mann», sagte er, -le" ^e" ,. mir zum Willkommensgruß U"d ^^, «/' selber eingeladen, Sie hier zu beM^h!» ,, «Ich weiß nicht, wer Sie ' ^ Krause verwirrt. .üiM^itF> «Wie kann ein königlich P"" ','." e->A so ein kurzes Gedächtnis h^en- Z sO' ,'/ Engländer lachend und zeigte few U" ^B" ,, Gebiss. «Denken Sie doch an oe" ^ in Ehorin l. >^ qer" ^i ^ Chorin! Krause dachte n^/bes<^^ wo seine Mutter lebte, die er n» ^ if,^ hatte, und seit der letzten Scene '^ ,W ^ Doctor Nauenthal auf der Dors' dei'/^f^ alte Heimat vollends unleidlich S" M"V / bewiesene Brutalität hatte sich ° ' /^ ^'"1/ in den Augen der alten Bekannte"'^F das verdroß den so überaus eitle (Fortsetzung M" ^ ^^Hitung Nr. 78._________ 607 6. April 1899. 2^ " 3ü ^"d "ber die Petition des Gemeinde-M"«bau , .1 bei Neifnitz um Subvention für den -!6 °^iii um ^^ Ortsschulrathes von Nussdorf bei ^A Vol^ Subvention für den Bau einer zwei-^, ^hruna ' "^ beantragt für das Jahr 1899 Musblwt»« ^" Subventionen für nachfolgende z<^. Ct ^/'""lich für: Erzelj 150 fl., Ndelsberg ^f. Las^ ^^ st-, Nussdorf 200 fl., Rieg 3!'^r ?Ä 500 fl' 'Arch 200 ft., Buschendorf ^!" M 3^ ^" st, St. Martin bei Krainburg ^.'Priwäf "^ bei Neumarktl 300 fl., Zirklach 'V' Geldes ?ü ^" st., Tomiselj 200 fl.. Waitsch F" 150 ss ^' ^berfeld 200 fl., Woditz 200 fl, ^ 8^' Unterberg und Tscheftlach 200 si, !i . bei k' ^'ltt die '?°^ "öffneten Debatte empfiehlt Abg. ^°z»c h, "fugling h^ Schule in Nussdorf. «l^^chulb?. °^ die Erhöhung der Subvention 2 7 entsd"^"u in Erzelj auf 270 fl, dem ent-^M beantr?^"^ Reducierung der vom Finanz-^> " ^ldels^ Subventionen für die Schulhaus- ^' ^teumH ^^"bach, Arch, Großpudlog, Heil. ^^ntran?^. Unterberg und Tscheplach. l^lo^ .«^M wird abgelehnt, dagegen werden die V° be>Mj ^ ^"' Finanzausschüsse beantragten ch«/"' bei 3r ^ ^"' Landesausschusse schließlich tag^." Weinbaues in Netz um Subvention ^°,!^ pro if^N»ä'hrung einer solchen im Betrage ! "l ^ufti ""^ dem Landesculturfonde, welchem ^?g kr ähnele st^t über die Petition der ^"'slvert u"^ Schulschwestern zu St. Michael >H eines N? Remuneration den Antrag auf Ge- ^. Kelchs y°2es ^" ^^ ^. l^ das Schuljahr ^ ?" lrainis^ ,"^"^ angenommen wird. ^ z^ ^ntra. ^"'ländischen Forstvereine in Laibach ^ sl, hH ? ^bg. Murnil eine Subvention W^i?A bes Franz Iereb, Hörers an der ^?" huh^ ?"""b"rg, u,u Unterstützung und ?öz, ^l. ^ "v Hypers der Medicin au der Wiener ^sstn "il ? ^"bung werden über Antrag des !^sü> "Um?? 2andesausschusse, jene mehrerer ^^"fisci^ badol um Rückvergütung des Er-^l» ^egicril^ ""^ verkauftes kroatisches Vieh der ^ 8 zur entsprechenden Erledigung ab- 3^Mchus3^lt ^richtet im Namen des Ver-^ s^' indem ^ ^' ^' des Rechenschaftsberichtes: >^l ^terun. ." die Generaldebatte mit einer 3 ^"eine l, "b" das Wesen und die Thätigkeit ^ Mnnt si^"^"ds einleitet. Ueber diesen Gegen-^d. '^ die U? eme längere, lebhafte Debatte, an ^>i°>t ^ordneten Dr. Tavtar, Azman, ^ch'^elch l^lcellenz Freiherr v. Schwegel ^ '!ti . ^"sche^? " "ne eingehende Berathung der X r ^"cksick?"^ bezeichnet und deshalb beantragt: ^"'lehenden «,°uf die Bedeutung der in Ver-2 ^ r Lllnd^ ^egcnheit für das wirtschaftliche ?V^ern" ^"rd ein besonderer Ausschuss von 3>^ ^noss "3lcht, der die Frage der landwirt-^ l>«>ck "sunn ,'^"lten (Consumvereine) einer ein-^c^" diesem Ziehen «ud darüber dem Land-!^ s^ird ^"" entsprechende Anträge zu ^bz ^ slovens ^vriisident Freiherr von Hein i>.l^^. Tav^r. Rede) auf einige Bemerkungen ^X>.,>e Aeai. "'^besondere auf dessen Aufrage, ^'s« Ü^UHia?!^ ^' schädlichen Thätigkeit der 2?»l<°. "kse 3>° flehen werde. Redner weist darauf ^>^^ft">'a ?'..^ Genossenschaften mit uu-!;?U.? dcrsr?r^3rundet wurden, und deshalb zur H» /"d, D:^n die Justizbehörden berechtigt und 'H °"'s diese ^""tischen Vehörden haben nnr darauf l«> 7,^ sich ,"""ne "icht gegen das Ge.verbegesetz ^^l i)^'"t dem Wein- und Brantweinschanke H' '»^ habe d" ""«ssioniertes Gewerbe ist. In V 2 lie den ^"desrcgierung auch ihre Pflicht >?V"r 'n polltischen Behörden den Auftrag 5l? ^"' «ea ^?'' dass in den Eonsumvereinen ^ °>"? de^ d"s Gewerbegesetz hintangehalten ^i>r ^schank^^" bekannt, habe kein Consnm-V» ^'N»u in ^^'"s! in einigen Fällen, wo V be^i)r^" ausgeschänkt wurde, haben die Ä^» F' In «n Vereinsvorsteher mit strengen VM Petzes cil ^"ll auf die übrigen Mängel des V^U "l entsv. I ^^^ ^ in die Competenz des >^ül 2'n und" f "de Aenderungen der betreffenden V^e!!? entsv ""'"eNeichsrathsabgeordneten "'bge» ^e>, ^erku>/"'den Orte, im Reichsrathe, an- " ^ ^"or„^"lch fortfahrend), es fei Sache aller l ^rlebr.^ " Angelegenheit im Auge zu R ^«ngen zu tnffen. die landwirtschaft- lichen Genossenschaften, als folche in gewisser Beziehung auch die Confumvereine, fo zu gestalten, dafs sie zum Wohle des Landes wirken können. Die politische Behörde habe kein Recht der Controle über diese Vereine, welche als Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften fungieren; in anderen Ländern ist eine Controle mit Erfolg eingeführt, auch in Kram würde es möglich fein, eine solche zu üben, wenn jene Vereine, die auf gesunder, wirtschaftlicher Basis beruhen, aus Landesmitteln entsprechend subventioniert werden unter der Bedingung, dass sich diese Vereine einer Controle freiwillig unterwerfen. Diese Controle würde sich einerseits auf die Buchführung, anderseits auf die Gesammtthätigteit dieser Vereine erstrecken und es wäre am Platze, dass das Land für diese Zwecke durch Gewährung von Subventionen Opfer bringt. Wird eine solche Controle geübt werden, dann wird es möglich sein, auch in Kram die Bewegung, die sich mit einer elementaren Gewalt Bahn gebrochen, in jene Bahnen zu lenken, in welchen sie für die gesammte Bevölkerung, für das Land und alle Stände von Vortheil fein kann, und es wird der Kampf aufhören, der sich leider im Lande mit einer Heftigkeit, wie seit langer Zeit nicht, geltend gemacht und einen Antagonismus zwischen allen Ständen des Landes und allen Schichten der Bevölkerung hervorgerufen hat. Zum Schlüsse bezeichnet Redner den Weg, welchen Abg. Excellenz Freiherr v. Schwegel angedeutet, als den richtigen und befürwortet die Annahme des bezüglichen Antrages auf das dringendste. Nachdem sich uoch die Abgeordneten Povse, Doctor Taviar, Paliz" und Berichterstatter Lenanii, welcher ebenfalls den Antrag Schwegel auf Einsetzung eines Ausschusses von neun Mitgliedern empfiehlt, zum Worte gemeldet, wird letzterer Antrag angenommen, die Wahl dieses Ausschusses aber auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung verwiesen. Darauf wird der vorgerückten Stunde wegen die Sitzung vom Vorsitzenden geschlossen und die nächste Sitzung auf Freitag den 7. d. M. Vormittag 10 Uhr angeordnet. __________ Faibacher Gemeinderath. Der Laibacher Gemeinderath hielt gestern abends eine ordentliche Sitzung ab, an welcher uuter dem Vorsitze des Bürgermeisters Hribar 22 Gemeinderäthe theil-nahmen. Nach Eröffnung der Sitzung machte Bürgermeister Hribar die Mittheilung, dass das Allerhöchste Kaiser-haus abermals von einem schweren Schlage getroffen worden ist, indem der durchlauchtigste Herr Erzherzog Ernst am 4. d. M. vom Tode ereilt wurde. Redner gedachte der hohen Verdienste, die sich weiland Erzherzog Ernst um Kaiser und Reich erworben und verfügte, dass der Ausdruck des tiefste» Beileids im Sitzungsprotololle verzeichnet werde. Der Gemeinderath nahm die Mittheilung stehend zur Kenntnis. Bürgermeister Hribar machte weiters die Mittheilung, dafs die trainische Sparcasse als Eigenthümcrin des ehemals Virant'schen Hauses am St. Iakobsplahe der Stadtgemeinde die Localitäten, in denen die gewerblichen Fachschulen untergebracht sind, für den 1. August gekündigt habe. Die Direction der Sparcasse erklärt, dass sie einen Theil dieser Localitäten zur Unterbringung der Kunstwebe-Anstalt benüthige und bereit sei, die etwa nicht beuölhigten Localitäten noch fernerhin der Stadtgemcinde mietweise zu überlassen. Gemeindcrath Dr. PoZar meint, dass die Sftar-casse gegen eine solche Partei, welche die fraglichen Localitäten durch eine lange Reihe von Jahren innegehabt, mit etwas mehr Rücksicht hätte vorgehen sollen, da es ja fast unmöglich sei, in einem fo kurzen Zeitraume auderwärts entsprechende Localitäten für die Gewerbeschule ausfindig zu machen. Die Stadtgemeinde sei dadurch in eine große Verlegenheit versetzt worden; und wenn es auch gelingt, einen Theil der Schule anderwärts zu unterbringen, so werde doch die Schulaufsicht bedeutend erschwert werden. Redner stellte den Antrag, dass der Stadtmagistrat beauftragt werde, mit der krainischen Sparcasse Verhandlungen einzuleiten zu dem Zwecke, dass die Localitäten wenigstens noch für zwei Jahre der Gewerbeschule erhalten bleiben. Die Stadtgemeinde aber möge das Nöthige vorkehren, damit mit dem projectierlcn Bau eiuer neuen Gewerbeschule je eher begonnen werde. Bürgermeister Hribar gab die Aufklärung, dass er sich bereits an die k. k. Landesregierung mit dem Ersuchen gewendet habe, den« Stadtmagistrate das Bau» Programm für die projectierte Gewerbeschule ehestens zu-kommen zn lassen. — Endlich machte Bürgermeister Hribar die Mittheilung, dass die k. k. Landesregierung die vom Gcmeinderathc beschlossene Abänderung in der Negulie-rung der Römcrstrahe genehmigt habe. Nach Uebergang zur Tagesordnung berichtete Stadt-commissar Tomec, dass der für die Beschaffung des Eises für die städtische Schlachthalle bewilligte Credit von 1200 st. um 49 fl. 50 kr. überschritten worden ist, und beantragte die nachträgliche Genehmigung dieser Creditüberschreitung. — Der Antrag wurde ohne Debatte angenommen. Baurath Duffs referierte über den projectierten Bau eines Vetoncanals von der Fleischergasse über die Polanastraße zum Laibachstusse. Die bezügliche Offertverhandlung fand am 23. März statt. Es wurden bloß zwei Offerte überreicht, und zwar von der krainischen Vaugesellschaft, welche bereit wäre, die Arbeit um deu Betrag von 9858 st. zu übernehmen, und von der Firma Eduard Haas, welche für die Herstellung des Canals 9550 st. verlangt. Die Arbeit wurde der Firma Haas als dem billigeren Offerenten übertragen. Mit den bezüglichen Arbeiten soll sofort nach Einlangen des allgemeinen Canalisierungsplaues, das von Professor Hrasly für die allernächste Zeit in Aussicht gestellt wurde, begonnen werden. In den Ausschuss zur Verwaltung des Bürger-fondes wurde an Stelle des Hausbesitzers Jakob Kobilca, der wegen vorgeschrittenen Alters diese Stelle niedergelegt hat, Bäckermeister Jakob Zalaznik gewählt. In den Hauptausschuss für die Morastentsumpfung wurden über Antrag des Referenten Dr. Taocar seitens der Stadtgemeinde Gemeinderath Zujek und Staotcommissär Tomec entsendet. Sodann berichtete Gemeinderath Dr. Hudnik namens der Rechtssection über das Gesuch der Hausbesitzerin Johanna Boncar an der Polanastraße um lastenfreie Abschreibuug ihres zu Negulierungszwccken der Stadtgemeinde abgetretenen Gruudes. Dem Gesuche wurde ohne Widerrede Folge gegeben. Die Einwendung, beziehungsweise der Recurs, des Hausbesitzers Martin Terpotitz an der Resselstraße Nr. 10 gegen den magistratlichen Auftrag betreffs unentgeltlicher Abtretung des zur Eröffnung der Eop-Straße nöthigen Grundes wurde als uubegründet abgewiesen. In längerer Ausführung wies der Berichterstatter nach, dass der Recurrent verpflichtet sei, den zu Straßeuzwecken benöthigtcu Grund nicht bloß an der verbauten Parcelle, sondern auch an der Gartenftarcelle uuentgeltlich abzutreten. Die projectiertc Eop-Straßc wird bekanntlich die Resselstraße mit der Maierhofgasse verbinden und an der südlichen Grenze des Terpotitz'schen Besitzes vorüberführen. Die Beschwerde des Rauchfang-kehrers Josef Spitzer iubetreff der Vergebung der Rauch-fangkehrer-Arbeiten in der städtischen Artillerie-Kaserne wurde als uuzulässig abgewiesen. Gemcinderath Pavlin berichtete über die durchgeführte Restauriernug des Thurmes am Castell und stellte den Antrag, dass die Ueberschreitung des bewilligten Credits nm den Betrag von 110 fl. nachträglich genehmigt werde. Der Antrag wurde ohne Debatte angenommen. Derselbe Referent berichtete writers über den vom Architekten Fabiani ausgearbeitete» Negulierungsplan der an der Wienerstraße gegenüber der Artillerietaserne liegenden Baugründe. Die bei der Kaserne von der Wienerstraße abzweigende, nach Kleie führende Straße foll erhalten bleiben; zur Vermeidung des scharfen Winkels ist jedoch dortselbst ein kleiner Platz projectiert. Die Gründe gegen Schischka zu sollen vorlünfig nicht verbaut und für die mechanischen Werkstätten der Staatsbahn reserviert bleiben. Die Wienerstraße als Hauptverkehrsstraße erhält eine Breite von 25 Meter. Im allgemeinen foll in diesem Stadttheile das offene Bausystem zur Anwendung kommen, doch soll in einzelnen Gruppen auch das geschlossene Bausystem nicht ausgeschlosscu sein. Gegenüber der Artillerie-kaserne sollen Hänser mit Vorgärten gebaut werden. Sämmtliche Anträge wurden ohne Debatte angenommen und der Stadtmagistrat beauftragt, dem genehmigten Rc-gulierungsplane die gesetzliche Gcltuug zu erwirken. Gcmeinderath Zuzek referierte über die Bestimmung der Baulinien in der Sitticherhofgasse und stellte den Antrag, dass die von der Regierung genehmigte Regulierung dieser Straße zur Kenntnis genommen werde und auch die Bestimmung der Baulinic auf der Nordseite des Sitticherhofes unverändert bleibe. Bürgermeister Hribar (der den Vorsitz dem Vice-bürgermeister übergebe» hatte) trat in längerer Ausführung dafür ein, dafs die an der Nordseite des Silticherhofes projectierte Straße zwischen dem Alten Markte und dem St. Iakobsquai aufgelassen und dadurch dem Religionsfonde ermöglicht werde, den Sitticherhof entsprechend zu restaurieren. Die projectierte Straße sei aus Verkehrsrücksichten leicht entbehrlich und die Auflassung derselben empfehle sich auch aus dem Grunde, weil die Ablösung des Sitticherhofes, für welchen die Regierung 24.000 si. verlangt, zu kostspielig wäre. Die Regierung habe die Absicht, den Sitticherhof gründlich zu restauriere»; vielleicht gelingt es der Stadtgemeinde, dortselbst einen Theil der Gewerbeschule unterzubringen. Bürgermeister Hribar stellte schließlich den Antrag, dass die zwischen dem Sitticherhof und dem Günzler'schen Hause projectierte Straße aufgelassen werde. Nach längerer Debatte, an welcher sich die Gcmcinderäthe Pavlin, Veltavrh, Zubic, Bürgermeister Hribar uud Referent Zuzek betheiligten, wurde der Antrag des Bürgermeisters angenommen, der Antrag des Referenten auf Erweiterung der Sitticherhofgasse hingegen abgelehnt. Gemeinderath Zujek berichtete weiters über den projectierten Wiederaufbau der Gräfin Stubenbcrg'schen Armenhäuser in der Gradischa. Bekanntlich mussten die beiden Häuser nach der Erdbebenkatastrophe demoliert Laibacher Ieitung Nr. 78. __________________________608____________________________ ______ werden. Ueber ein diesbezügliches Gesuch des Stadtmagistrates hat die k. k. Negierung, um den Wiederaufbau dieser Häuser zu ermöglichen, eine nicht rückzahlbare Unterstützung von 1800 st. und ein unverzinsliches Staatsdarlehen von 15.00N fl. bewilligt. Wenn aus dem Erd-bebenfonde 10.000 fl. entnommen und das Stiftungs-vermögen herangezogen würde, so beliefe sich der Vaufond auf 42.000 fl. Der Berichterstatter stellte den Antrag, die Stubenberg'schen Armenhäuser im Rahmen der vor-handenen Mittel wieder aufzubauen und mit dem Baue noch im laufenden Jahre zu beginnen. Im zweistöckigen Neubau sollen 18 arme Familien Unterkunst finden. Vicebürgermeister Dr. Ritter von Bleiweis be« grüßte mit Befriedigung den Antrag des Referenten und drückte den Wunsch aus. dass der Hof dieses Armenhauses möglichst groß angelegt und allen hygienischen Anforderungen nach Möglichkeit Rechnung getragen werde. Der Antrag des Referenten wurde fodann einstimmig angenommen und dem t. k. Landespräsidium für die Gewährung der Unterstützung, beziehungsweife des Darlehens, der Danl ausgesprochen. Gemeinderath Hujet berichtete fchließlich über die Bestimmung der Baulinie für den Neubau des Herrn Philipp Supancik an der Nümerstraße Nr. 16. Die Naulinie wurde im Sinne des von der Regierung genehmigten RegulierungsPlaneZ der Römerstraße festgestellt. Sodann wurde die öffentliche Sitzung um 7 Uhr abends gefchlossen. Die Ernennung des Marltcommissärs wurde bis zur nächsten Sitzung vertagt. — (Tagesordnung der siebenten Sitzung des trainische u Landtages am 7. April um 10 Uhr vormittags.) 1.) Lesung des Protokolles der sechsten Landtagssitzung vom 5. April 1899. 2.) Mittheilungen des Lllndtagspräsidiums. 3.) Mündlicher Bericht des Verwaltungsausschusscs über 8 3, ^, des Rechenschaftsberichtes: Landescultur. (Special«Debatte.) 4.) Mündlicher Bericht des Finanzausschusses über den Voranschlag des Lehrerpensionsfondes für das Jahr 1899 und über die einfchlägigen Petitionen. 5.) Mündlicher Bericht des Finanzausfchufses über den Rechnuugsabschluss des Landessondes für das Jahr 1897. 6.) Mündlicher Bericht des Finanzausfchusfes über die Petition der Milchgenofsenschaft in Verbica um Subvention. 7.) Mündlicher Bericht des Finanzausschusses über die Petition der Insassen von Neudorf bei Sairach um Subvention behufs Herstellung eines Gemeindeweges im Ratschevathale. 8.) Mündlicher Bericht des Verwaltungsausschusses betreffs Einführung der Gemeindevermittlungsümter. 9.) Mündlicher Bericht des Verwaltungsausschusses über den selbständigen Autrag des Herrn Abg. Ivan Hribar, betreffend die Verlängerung der Wirksamkeit einiger Bestimmungen des Gesetzes vom 23. Juni 1895, R. G. Bl. Nr. 88. 10.) Mündlicher Bericht des Verwaltungsausschusses über die Petition des slovenischen Lehrervereines in Laibach um Abstellung einiger Mängel in den Rechtsverhältnissen der krainischen Lehrerschaft. 11.) Mündlicher Bericht des Verwaltungsausschusses über H 3, L, des Recheuschaftsberichtes: Agrarverhältnisse. 12.) Mündliche Berichte des Verwaltungsausschusscs über die Petition: n) Des Bienenzuchtvereines um Erwirkuna. , eines Gesetzes, betreffend die Bicnensäulms; b) des Be-zirksstrahenausschusses Tschernembl um Verstaatlichung der Bezirksstraße Luza-Strelljevec-Tschernembl; «) der Gemeinde Gurkfeld u. a. um Uebernahme der Bürgerschule in Gurtfeld in die Landesuerwaltung; ä) über § 6 des Rechenschaftsberichtes «Commuuicationen». 13.) Mündliche Berichte des Finanzausfchusses über die Petition: a) der Blandine Gariboldi um Gnadengabe; b) der Maria Androjna um Gnadengabe; o) des Elisabeth-Kinderspitales um Subvention. 14.) Wahl eines neungliedrigen Sonderausschusses zur Prüfung der Frage der landwirtschaftlichen Genossenschaften (Consumvereine). — (Orden tlicheSitzung des t. k. Landes-schulrathes für Krain am 2 4. März 18 9 9.) Nach Eröffnung der Sitzung durch Seine Excellenz den Herrn Vorsitzenden wurden die seit der letzten Sitzung im currenten Wege erledigten Geschäftsstücke zur Kenntnis genommen. In Erledigung der Tagesordnung wurde das dem Ministerium für Cultus und Unterricht über das Gesuch der Stadtgemeinde Laibach um Erweiterung des hiesigen Staats-Untergymnasiums zu einem vollclassigen Staats-Obergymnasium zu erstattende Gutachten, sowie das demselben Ministerium zu erstattende Gutachten in Angelegenheit des Anfalles von weiteren Dienstalterszulagen an solche Volksschullehrer, denen die frühere Zu-läge nicht im normalen Anfallstermine zuerkannt worden war, befchlofsen. Weiters wurde die Errichtung einer von Heil. Dreifaltigkeit aus zu versehenden Excurreudoschule in Krcuzdorf für die Ortschaften Kreuzdorf, Zagorica und Grohdorf genehmigt, die Erhöhung der Iahresgehalte der Lehrer an der Bürgerschule iu Gurkfeld von 800 auf 900 fl. vom 1. Jänner 1900 angefangen befchlossen und in einem Disciplinarfalle die Entfcheidung gefällt. Schließlich wurden die Gefuche von Schülern der hierländigen Mittelschulen um Befreiung von der Entrichtung des EchulgeldeH der Erledigung zugeführt. — (Für Staatsbeamtentreife.) Das k. k. Finanzministerium hat den unterstehenden Behörden und Aemtern eröffnet, dafs die Dicnstalterspersonalzulagen, welche den Staatsbeamten der drei untersten Rangsclassen nach sechzehn, beziehungsweise zwanzig in ein und derselben Rangsclasse vollstreckten Dienstjahren gebüren, bei Bemessung des Nuhegenusses und des Sterbequartals gleich dem Gehalte anzurechnen sind; dagegen ist von denselben auch die Diensttaxe sowie der dreiprocentige Pensionsbeitrag zu entrichten. Die Verpflichtung zur Entrichtung der Diensttaxe und des dreiprocentigen Pensionsbeitrages von den Dienstalterspersonalzulagen erstreckt sich auch auf jene Beamte, welche fchon vor der Wirksamkeit des Gesetzes vom 19. September 1898, R. G. Bl. Nr. 172, eine Dienstalterspersonalzulage auf Grund der Allerhöchsten Entschließung vom 14. December 1894 bezogen haben. — (Lieferungsausfchreibung.) Das k. t. Handelsministerium theilt der Handels- und Gewerbe-lammer mit, dass nach einem Berichte des t. u. l. General-consulates in Sofia die Verwaltung des heiligen Rilo-klosters am 11. April d. I., um 3 Uhr nachmittags, gleichzeitig bei den ständigen Kreiscommissionen in Sofia, Philippopel und Rustschut eine öffentliche Offertverhandlung mit geheimer Unterbietung für die Vergebung der Exploitation eines Theiles der zum Kloster gehörige» Nadelwälder und zwar im Flächenraum von 2544 ku mit Holz im Werte von wenigstens 500.000 Francs, abhalten wird. Die Vergebung erfolgt auf die Dauer von fünf Jahren. In das Bedingungsheft und die anderen Documente kann an jedem Wochentage und zu jeder Stunde in den Kanzleien der obgenannten Commissionen Einsicht genommen werden. Wer die zur Versteigerung gelangenden Wälder besichtigen will, wird gebeten, in, Riloklostcr zu erfcheinen, wo sie ihm der Förster zeigen wird. — (Verunglückter Radfahrer.) Am 2. d. vormittags kam ein Radfahrer zum Besitzer und Gastwirte Iofef Kek in Pljuska, Gemeinde Großlack. Der-felbe trug im Gesichte und an den Händen Spuren eines Sturzes; auch war fein Anzug mit Straßenkoth bedeckt und stellenweise zerrissen. Dem Wirte theilte er mit, er sei von Laibach nach Rudolfswert gefahren und am Bärenberge gestürzt. Er verlangte ein Zimmer, um auszuruhen, und erfuchte den Wirt, ihn gegen 2 Uhr nachmittags zu wecken. Als Kek um diefe Stunde zu ihm kam, fah er, dafs sich der Radfahrer noch nicht erholt hatte, und lieh ihn noch weiter der Ruhe pflegen. Gegen 3 Uhr gieng er nochmals zum Fremden und fand, dafs derfelbe bereits gestorben war. Der Tod erfolgte allen Anzeichen nach infolge einer heftigen Gehirnerschütterung. Die gepflogenen Erhebungen ergaben, dafs der Fremde laut des im Hemde eingestickten Monogrammes und der vorgefundenen Visittarten Iofef Sorcic heiße, Handlungsgehilfe von Profession, im Jahre 1880 in Kapelen geboren und zuletzt in Schönstein bedienstet war. Auch wurde festgestellt, dafs an feinem Tode niemand die Schuld trifft. Im Besitze des Verunglückten wurden vorgefunden: eine grüne Geldtafche mit 1 st. 16 kr., ein Taschenmesser, eine Cigarettendose mit sechs Cigarette«, eine Visitkartentasche mit drei Photographien, mehreren Visitkarten lc. Der Veruuglückte wurde in die Todten-kammer nach St. Lorenz überführt. —o— * (Unfall beim Pöllerfchießen.) Aus Kronau wird uns gemeldet: Am 2. d. M. wurde nächst Ratfchach mit Vorwissen und Bewilligung des dortigen Gemeindevorstehers Josef Pintbach und unter Aufsicht des Kaifchlerssohnes Jakob Rojit von ebendort mit Poliern geschossen. Gegen halb 10 Uhr vormittags, als der ledige Inwohnerssohn Josef Rojic und der verehelichte Bergarbeiter Iofef Kajzer, beide aus Ratfchach, die Pöller luden, entzündete sich plötzlich der Inhalt zweier Pöller und 1 Kilo Pulver, das in unmittelbarer Nähe der Pöller in einem Sacke verwahrt war. Infolge der Explosion erlitten Rozik und Kajjer im Gesichte starke Brandwunden und steht noch zu befürchten, dafs sie auch um das Augenlicht kommen werden. Wer von den beiden Beschädigten die Entzündung des Pulvers verursachte und auf welche Art das gefchah, konnte nicht festgestellt werden. Anzunehmen ist aber, dafs die Pöller, bevor die-felben noch gehörig abgekühlt waren, neuerdings mit Pulver geladen wurden und dafs in diefer Weife die Entzündung des Pulvers herbeigeführt wurde. Der com-petenten Behörde wurde die Anzeige erstattet. —r. — (Leichenfund.) Am 5. d. M. wurde nächst der Eisenbahnstation Krehnitz die Leiche einer unbekannten Frauensperson aus der Save gezogen. Dem Aussehen nach dürfte diefelbe bereits längere Zeit im Wasser gelegen sein, da sie fchon start verwest war; deren Identität konnte bisher noch nicht festgestellt werden. Ob ein Verbrechen oder ein Selbstmord vorliegt, dürfte die gerichtliche Unterfuchung ergeben.______________________—ik. Theater, Kunst und Meratur. — (Landestheater.) Die Leitung der deutfchen Vorstellungen am hiesigen Theater wurde für die Spielzeit 1899/1900 vom Landesausfchusse Herrn Theaterdirector Karl Dietrich übertragen. Der neue Director, dem ein sehr guter Ruf sowohl als Director als auch als hervorragendem Operettentenor vorangeht, besitzt auch einen besonders schönen und reichen Fundus, der den __________________________________-------. K^' Sommer über an das Theater in Venedig'^: pachtet ist. Dort ist auch Director Dietny ^ Sommermonate als künstlerischer Oberregl^ ^ Wir haben allen Grund zu vermuthen, ^^ nächste Theatersaison recht genussreich u"^ stalten wird, da allen Anzeichen nach d« »^ ^ des neuen Directors als eine recht M werden muss. .^llHe^, — (Musikalisch-humorlstt!" ^' Der ill seiner Art wohl einzige Künstler ^ ^ ^ aus Wien wird, wie wir vernehmen, .,^B^' abends 8 Uhr, in der Tonhalle der V" ^, Gesellschaft eine musikalisch-humoristlM^ ^ anstalten. Seine Vorträge erregten "^ d>e^ Heiterkeit; wir empfehlen daher allen l^ '^ ^ Lambergs Humor ergötzen wollen, "^i^ wärmste. Auf seine Darbietungen selbst ^ ^ zurückkommen. — Karten in O. 3^ > Handlung. Neueft^Uachrichtell Erzherwg Ernst 5 ^ Wien, 5. April. Aus Anlass d" ^> Erzherzogs Ernst sind dem Erzherzog ' ^ ordentlich zahlreiche Beileidskundgebung' ^3>, darunter vom deutschen Kaiser, vom ^omu^ «^ vom König von Rumänien, vom KoW ^?, von der Königin-Regentin von Spame", A/ Regenten von Baiern, vom Fürsten < und anderen Fürstlichkeiten. ....gs ^ Arco, 5. April. Heute vowM^ ., Conservierung der Leiche weiland sr. ' ^!.,, des Herrn Erzherzogs Ernst statt. Fre'tag ^. abends erfolgt die Einsegnung und o> ^ der höchsten Leiche zum Bahnhöfe. " ^ ^ abends geht fodann der HofftpaH^ZG Samstag um 10 Uhr abends m 2M'' ^ eintrifft. Das Gemeindehaus, die Hott", sowie die Curallee tragen TrauerflagF ' Das Befinden des Papst" ^ (Original-Telegram»"'.) ^ zl^«' Rom, 5. April. Dem «Message" /^ ^ die Schwäche des Papstes auch feststeht, dafs eine ernste oder un> ^^^ stehende Gefahr nicht vorhanden 'st, ' ^M/ die Umgebung des Papstes ein wettere M',,-Schwäche. Um den Papst nicht zu vc" ^^ man es zu, dass in Zwischenraum ^,„c^, drei Tagen einige wenige Personen vo> ^ F, werden, aber diese Empfänge have" ^iNF Dauer, und an die zum Empfange gela^M.. wird das Erfuchen gerichtet, vor dem YH F^ tiges nicht zu erörtern. Schließlich '"" EolM> dass die Cardinäle, sind, von der vorgeschriebenen pe^^,'^ erstattung enthoben und ermächtigt "^gei" der Regel dem Papste vorbehaltenen 5 ^ Entscheidung zu treffen. . Aef<"^ Rom, 5. April. Die Die Doctoren Mazzoni und 2"pp„ M«!^ das bestimmteste die beunruhigende'' „^ ^ den Papst, der täglich Messe liest und sich des gle^en" ^. ^ wie in den drei letzten Jahren. '""«failM/ der Papst das EardinalcollegiuM e^,^« ,^ die Glückwünsche anlässlich des Oebur" ^ c>> ^ tages zu danken. Am 16. d. lichen Messe in der Peterslirche be""" d^ der selbständigen Erledigung der W' e'"^ gationspräfecten handelt es stch " K F ^ unruhen ausgebrochen. Von I^'^r ^" >? requiriert. Die Häuser und Läden ^, gefährdet. .. M,< »^ Nachod, 6. April. (Orig.-Tel^ M^ wurde der Tumult beigelegt, "'M". ' geschätzt. .> Helll^^ R,m, 5. April. (Orig^elH^gi". U Gegenwart des Königs und der " K,li>>^^ / folgers und seiner Gemahlin, der ^d^>e Mitglieder des diplomatifchen 6"?^ ^ Functional der sechste internal» « ftierlich eröffnet. ^ ^V^ ____________________________609___________________________________S^pril 1899. I^ 4^ ^^ sowie80l,^2s20, ^0>88S u fasdlgg Mnnobosg 8oills"v 45 ks. bis il. l4'65 ^^. V "UiH > l» » p^ ^kter — glatt, gestreift, carriert, gemustert, Damaste «. (ca. 240 versch. Qual. und 2000 !!^>l> M-^U^ ^^4«^UHU^ versch. Farben, Dessins ?c.) (47)6-2 l^"^ >«> «>>> >>>!>>»^NOl?^u lloboil ll. NIMM 2b ssabl-ik! /^n private plll-ta- u. lollfsyl ins «2U8. 6> 48'^ Doppeltes Briefporto nach der Schweiz. ^^^^p-Stoff z. rompl. Robe — Tussors und Shantungs H.llounodsrxs Soiavu-rHbrilrau, 2iürioli (t. ll. t. LMMM). ^ngelommene Fremde. -lun7 vffer , ,^ burger, l. l. Notar, s. Gemahlin. '-Familie, Innsbruck. - ^3'""° ^er^ Unterlram. __ Origory, k. l. Ober-5^ s^urlfeld .Z'^ler, l. l. Nezirls-Thierarztensgattin, ^W ^«list s^'^ronin Gagern, Linz a. d. Donau. — 5<^'sner'n "'>!, 3'scher. Kfm., Budapest. - Nowak, >j!^"n°nda'. ^7 ^'lih, t. ,. Professor. Capodistria. -X? «>' ^chtenw,,3' ^llimonda. Sarajevo. - Vohinsly, « w?'"°t N».?, 7? «retinsly, Forstmeister, Kandia. ^, 3°!!"! Pr m """I. - Dr. Broch; Suchy, l. f. Mi-^ 5Ue ^ t l^V".' Dr.SeberiM); Dih, Privat. s.Fa->i ''^«i/ ^"'stenalrath: Dr. Koscl; Waldmann, ^l/^em. «^ ultMes, Privat, Agram. — Vleumar, ^ ^.^ EivAr «^ ^bl, l. l. Gmnnasialprofesfor, A'"'' ^'"' ^ Plaher, Medicwer ^ MV' ^°lsch '"'Idria. - Gustin, Kfm., Mottling. -s"!tl ^t. 3tei ni<,^ Gregoric, Private, s. Tochter. Gurlfeld. V°c, zj??°t. Nissa^ Sonnenbcrg, Kfm,, Csakathurn. -"^^'UH ^ Schlager, Priester, Oberlrain. - ^l'^vr's ^rftorbcne. l'/^?^^' MenwgV"^' Kleinviehstechersgattin, ^<8tzVchul^ss'^ Johanna Leinfellner, Hllfnerstochter, ^'bahnw^I^K"' ^ Johann Ianlovic, Pri« ^y°fgasfe 37, Schlagfluss. !>'.^»bulw Gertraud Coetniö, Private, 34 I., ' '^lpril » ^ '- «nna Engel, Arbeiterin, b3 I., Xuber- Volkswirtschaftliches. Laibach, 5. April. Die Durchschnittspreise stellten sich wie folgt: Maitt.Prei» Wartt'Pre<» von bi« von b<» sl.jtr. fl.>tr. fl. kr. fl.lr. Weizen pr. 100 kß 10 20 10 30 Butter pr. Kilo. . 1.10------- Korn . 8 50 8 50 Eier pr. Stück . . —' 3------- Gerste . 7 50 7 50 Milch pr. Liter . . -! ?------- Hafer . 6 50 6 50 Rindfleisch pr. Kilo - 60 —^— Halbfrucht .--------------- Kalbfleisch . -64------- Heiden » 6—850 Schweinefleisch » —62------- Hirse, weiß . 9 50 6 Schöpsenfleisch » —!40------- Killuruz » 5 50 560 Hahndel pr. Stück —60------- Erdapfel . 2 40-------Tauben » —22------- Linsen Hektoliter 13-------— Heu pr. ? . - -^!----------- Erbsen . 10-------—Stroh »..--------------- Fisolen » 1150—!— ^lz, hartes pr. Rindsschmalz Kilo 1-10—^- Klafter ?!----------- Schweineschmalz» I?6 — — weiches, »--------------- Speck, frifch » —'65 — Wein,roth.,pr.Hlll.--------------- — geräuchert» —^70 I—^ —weißer, »--------------- Depot der k. u, k. Generalstabs-Karten. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. > Seehöhe 306 - 2 in. Mittl. Luftdruck 736 - 0 mm. ____^. ^z.^^______________^ . 2U.N. '739-1^15^5 NO^Mßig"MNw^heiter "' 9 » Ab. 739 4 9-0 NO. schwach j heiter________ 6.j?U.Mg. j ?4l 9, 3 9j NO. miißig j bewttltt > 0 0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 10-6«, Nor» male: 7 ?'. Verantwortlicher Redacteur: Anton Funtel. ljunä entlaufen. Großar, weiß und gelb gefleckter Leonberger, auf den Namen «Oero» hörend, hat sich am 4. d. M. Früh vom Bahnhofe in Laibach verlaufen. Eventuelle Nachrichten über denselben gegen gute Belohnung an Ludwig Demberger, Neumarktl, zu richten. (1313) 3—2 Alle Oattunge« r»c»n Spirituslclcken wie Lederlack, Politnrlack, Etilcttenlack, Fuhbodenlack, natur und farbig, erhältlich bei Vrüder Eberl, Vaibach, Kran» ciseanergasie. Nach auswärts mit Nachnahme. («91) 11—1 III. 453/97 -CHžalnZrajevi Jakoba SotenSek Sa!JatWu j? ?eznano kje biva-^meje der od tam zaradi \Rjocernii f pI. okr : un> Pri tem sodišèu. \* dtl* l7Jf\ 80dniJa v Litiji, _E. 569/98 ^žbe* oklic. "• SÄ 8l>dJijS9:uri. Prispodaj ozna-hlii" PttlÄiiS- 81'349 kat.oM. tyt&S** pa67' kr- ZS P°-2h k° 8ld. 70 . pa> m sicer za vl. k.C^kitJtl6gM-661/.^; Mbe^ hn e nö proda. SSu^d?'8ttlejo u»li. ki «ele S^liUiV «Poda ozna- sS^1' i-8} med opra- ^fv>l°8Cienbi ne Pripušèale >fe^rbi°^oku predPZa- idH^b UÖedÄnlsesicerne mogle ^'l >ain nePr««niönineaame. 1 ^ 10 1 80diäee v MetUki, 1 ^^ca 1099. i Vabilo ! na ! obèni zbor i ljubljanskega prostovoljnega gasilnega društva | ki se bode vräil v nedeljo dne 7. roaja üb 9. uri dopoldne I v dvorani starega strelišèa, I J "Vzporecl: | 1.) Poroèilo 0 druätvenem delovanju. I 2.) Poroèilo o denarnem stanju. \ 3.) Dopolnilne volitve v odbor. I 4.) Nasveti. (Le-te je treba po § 21. druätvenih pravil Ivsaj 14 dni pred obènim zborom pismeno vložiti pri od-boru.) ) V Ljubljani dn6 6. aprila 1899. ( 2Sai odfbor: i Fr. Doberlet, naèelnik. Einladung { zur fa Hauptversammlung ; der Laibacher freiwilligen Feuerwehr f welche < Sonntag den 7. Mai um 9 Uhr vormittags j im Saale der alten Sckiesstätte t abgehalten wird. k T«i|r ©so rd tilings: ( 1.) Rechenschaftsbericht. (1326) ( 2.) Cassenbericht. c 3.) Ergänzungswahlen in den Ausschuss. v 4.) Allfällige Anträge. (Solche sind nach § 21 der J Statuten bis längstens 14 Tage vor der Versammlung schriftlich beim Ausschusse einzureichen.) Laib ach am 6. April 1899, 2T*&r »lnheitllche «eilte in Noten verz. Mai'November . . . 100 80 »0l - 1«60er 5"/„ „ ganze 500 st. 12» 7v 140 «o »«6«er ü°/„ „ Fünstel 100 st. ib? 7ti 118 ?b l«64er Gtaattlose . . iixi sl. »84 ?2 I9l» 60 dt«. ,. . . 50 st 185 — »9l» 8v b°/„ D«m..Pfa»bbr. 5 1»0 fi. 14» «5 z« bl» llp/„ Vesterr, Golbrente, steuerfrei 180 lb l»0 3b 4"/-, dto, Ulrnte in KroneiiwHhr., steuerfreifür L00 Kronen Nom. 100 70 100-90 dto. dto, per Ultimo . . »00-70 100 90 »'///» üsteri. InvestltlunüMente ftr «X» Kronen Nom. . . US Kb 89 ?o E3tantssch«lbver» schrribnngen. «lls°bl'li,l>nl),i i,i V<"/« uon 20U0 st, 0, W, pr. S<ü« . »üt ea »56Ü0 bl«. 2l»z.Ä»dw«i» »00 st. 0. W. ü'/,"/,.........»»5 »» ,8« »d bto. Salzb.«t Obligationen. M, 4"/,,...... Ils?o i>»/,1 sflo,,z Josef-«,, Bahn. diuerje Stticke 4"/„ . , , , 98 80 »9 4' Vorarlberger Nahn, Ein. l«84, 4"/„(d!v.2t,)3..f. l0N sl.N 99— 09'80 Un«. Golbrente 4"/, per Tasse 119 «ü 119 Sb dto. dt«, per Ultimo .... iiö'so ti» 8b btu. Menle in «ruiir»wHl,r., 4"/„, stencrsrei für 200Krone» Nom 97-15 3?'3z 4"/„ dlo. dto, per Ullimo , . 97-15 9? H!» dto,St,E ÄI,GuldU»!>fI,,4>/,"/„ 8S-90 87,^ bto. dto. Silber 10U fl.. 4>/,"/„ l,i . i»l'»0 dto. Staats-Vblig, (Ung, Ostb.) v, I, »»76, 5"/«..... I20'»0 I»1 l»l» bto, 4'/,"/»Schll!>lreaaIMbI,-.Obl, ioo>öo »01 ^U dto, Prtim, Anl, ^ l<»U sl. 0. W. igz.« tß4 40 bto. dto, k bofl. 0. W. 163—»^4 — Theiß'Nr«..Losc 4"/« 1U0 fl. . »38 «b 129 3b GlUndentl.'Gbliizatillnen (für 100 ll. EM.). 4"/„ uüllarische (100 fl, ö. W.) . »8'»0 »7 - 4°/, kroatische unb slavonische . »S 50 9?'b0 Andere össeilll. Anlthen. Donau-sitg.-llose !»"/„ .... l30 — »30 «0 dto. -«nlelhe 187» . . »0« 7b »09 75 «nlcben der Stadt (Yürz . . »»« — — — Nnleyen d, Ttnbtsem inde Wien »04 4« »0i »0 Änleden d. Stadlgemeinde Wien (Silber oder Gold) . - . i«b 2ü 1^2 — Vramien Änl. d. stadtam, Wien 17g ^ 177 bn «0»seb»u»Ä»l?hen, verlu«b, °>"/„ joozl) 101 »0 4«/„ «rain« L«nde« «ulthc» . ^«ü »9 Lü ««lb Ware Pfandblits« (für »uo fl.). Vodcr, allg.0sl.ln bu I,verl,4»/<, »b- 9« — dto. Präm.Zchlbv, 3' ,„ l, ,p,'A»s< 4"/„ »9^80 100 «U Oest, »na. Van! verl, '"/„ - - 100'»o'lU1'»o dto. dto, KOMr. .. 4»/„ . . ioo-i!(i!iuiüo SpaicaNe.i.öst, »01.5'/,°/,vl. »oü bu — — Prlarttälü'Vl>Iig«Ua!,en (für Ilxi fl,). Ftidinands-Nordblih« «m. 188Ü »00 40 101- oesterr. Norbioeslbah» . . . 110'—1!0l»0 Staat«hllhl!»°,c,llifrc«.ü0«p.St, 81? — 217-50 Sübbahn 2"/a il Frc«, 500 p, St. »7» - 1?»-«^ bto. b"/p i»Ü00fl. p. 100fl, 124 40 Ii!o-10 Ung.-galiz. Aahn..... »0H — 109- 4°/^ Unterlralner Vahüen . . W 0« 100-— ßank'Hctien (per Stück). «nglll'Oest. Na»! ü00 fl. 60°/, lt l5b-b0 »z« bo «antverein, Wiener. 1l)U sl. . «7 — »?? ba Vodcr..Anst..0-s!..8N0fl,S.40"/, «8 — 48» - > sl »67-40 »6» »b bto. dto. per Ultimo Se»!br. »S8 ?!> »öU'^b Erebitban». All«, ung.. «00 fl. . «« — »»?- Depositenbank, «llg., 200 fl, . »24>». »U-b« EscumpteOes,, NbrVst,, f»0» fl. ?«?-—?4<»-— Olro>u.Vafsenv.,Wie»el, «0u fl. «SU-— »H»--. Hypothelb., Oest.. 800 fl,l»!»V<,!t 9?-— »7t0 LHnoerbanl. Oest., li00 fl. .. L4l'»»L4l'7b Oeslcrr.'ungar, Vanl. 600 fl. . 92» — 93« — Unioilbanl 200 fl..... 2ll4»b ö»4'?ü »«lehrsbanl, «lll«., »40 fl. . i?0 bo l?2 - «,lb «arr Hctien von Transport» Unlelnehmungen (p« 2tÜck), «nsst« Tepl. Lisenb. 300 f< . "55 lkj'.' Vül,m, Norbbnhn 15« fl, . . »« - '"« - Äoschli^vnber Cis. 50,' ,'l. (!M l?« <7« bto. dto slit, li) ««<» fl. . s4ö'— «4? -Douan »Nampnchissllhrt^ - Ges., Oesttvr,, l,0« fl, LM . . "5- 44? Dur, «oo^chc»chl'r«."A 2<>0 il,E. ?ü-?f>! ?li 7k Ferbinandi Nordb. llX»»s!,(iM. 2««0 »4^' Ü»,'i»l','Czerilow,«Iasst, > Eisenb,» G^'llschaft iiM sl. T. . . «9» ÜOl«U» üs «loud. i>'st.. Trieft. 5>"0 sl, CM. 4k? - 4S»-> Ocsterr. Äorbwestb. 200 fl. 3. l4i»'i»0 «4b - dto. dto. (! Sübnurbd. Aerb,»V. 200 sl. «M. ««7 X) »08 di, Tramwat, Ves.,Wr.,I70sl.«,W. —'— — — bto, ltm, 18«7, 200 fl. . . 515 - 5i?> Tramwau-Ges., Neue Nr., Prio- ritäts Ar!ie» 10« fl. . . . »»>) 50 l2< t> Präger Eise» ^nb, Oes, 800 fl. »«a« 150? Salno Tarj. Llsiüfoblen UN fl. ödi — 58» - „Tchlöalmübl", Papierf. 200 fl, «08bl»L1i»5 „Lteyrerm, , Papierf. u, V-«. »«8 — »7» - _____________ ^' st ^ l' «risllller ltol>lcnw,Oes 'c,,,, iü' Waugon-Leihanst,.«»«.»"^ ,^.. Wr. «auaeiMschaN ">« ^^ ^i viverse l°s» «ubapest Ä«st"co (DMb«'" . .,<> Irebitlose U'0 fl. - ^ ' >, »^5 <5l°n,-Lose 40 l,^ i'^< 4°/,.Donau^ampffch-l""' . >,^' ofener Lose "> >-^ '. -,.' 3"'. Palffv'Lose '<' l>..^ »,.l0!>- "^, «o!I>e» Kreuz, 0tst^°^zs!, >,,', «otl «ewinstsch, b, ^/,. ^"«^ !",s b, «odei.credil°»,!«>>'/ . , « , bto, dto. ll. »m. l»«" . . " L«ibacher Lule ' ßevisen. . «H Amsterdam , - ' ' ' . ' FN Deutsche Platze. - - . . '^^. London . -''',«' .''1 Pari« >-'''.'' ßt. Peteribur« » ' > yaluttn. lHl Ducalen -.-'.>' »ll eo.ffraiil-s'Gtülfe , > . . ^^ Deulsche Neichibanlno"" . H,!" Italitnisä.« Va»l"°t" .,>''> P»pler»tubel - ' ' ^X ----------------------------¦!¦........... ¦iiMiiiiMiwi------1—i---n—r-n-rn-i—nii«ffWWnirnwwiMii.wiii.juw»>^wMjiji_aj_j__j_j_jiiiMiBwwww»ni—*-------------------------------------------------------'-----¦---""—_MM.^,^M.^.M. ^^^^ , slo.. vlxxA v.t1c*vlL w ^Ti Mawei« i Privat - Depot« (Safc-D«*0^ **^ (tfl») Los-Verslohernng. Lnlbaeh, SpitalfcaHae. IwilllMI »H Uf-Ortljw f tMtf^wrw»^^**^ y