Ptitnlfia nfn^anii v ofotovtiiL TgllffflUIQ Ersctieuu wöciieuiiii:;) (mit Ausnahme der Feieria^tij. Scbrifl- leitung, Verwaltung und Buchdruckerei Tel QMl, TMS und 25-69. !faribor. KopaliSka ulica 0. Manuskripte werden nicht retoomiert. Anfragen Rückporto beilegen. Mr.m DiMtlag, dm 26. Aoffvitt insfiraten- und Abonnemetus-Annahtne in Maribor, KopaliSka ujica (i (Verwaltiin^^. Bezugspreise: Abholen monatlich 23Diu, zuslcllen 2ir)in, durch die Foat monatlich 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Diu. EinzekiUmmer 150 und 2 Din. Prata Ofn 2'- ÜRnriiiom ötUna 6taatf|lerrridb B e r 1 i n, 22. August. Die Reichsregierung hat ein Gesetz herausgegeben, das sich auf die Verantwortlichkeit der Mitglieder ehemaliger österreichischer Bundes- und Landesregierungen und Ihrer Helfer bezieht. Das Gesetz hat folgen dsn Wortlaut: § 1. Mitglieder der ehemaligen Bundes regierungen, die sich In ihrer Tätigkeit im öffentlichen Leben einer Rechtsverletzung oder tiner volksfeindlichen Hand lung schuldig gemacht haben, sowie ihre Helfer können vor einem Staatsgericht in Wien zur Verantwortung gezogen wer den. Das Gleiche gilt für die Mitglieder der ehemaligen Landesregierungen (BUr-germel&ter der Stadt Wien) sowie ihre Helftr. Das Staatsgericht in Wien stelH fest, ob schuldhaft das Recht verletzt oder eine volksfeindliche Handlung begangen worden ist. § 2. Die Anklage erhebt im Namen des deti*?chen Volkes der Reichskommissar für die Wiedervereinigung Oesterreichs mit dem Deutschen Reiche. § 3. Der Reichsminister des Innern kann nach der Feststellung des Staatsgerichtes Shuldlgen das vorläufige Reichs-btirgerrecht entziehen und er kann ihnen die Staatsangehörigkeit aberkennen. Auch kann er zum Zwecke der Wieder-gutnirt'hung ihr Vermögen zugunsten d25 Deut?ch»n Reiches einziehen. § 4, Das Verfahren vor anderen Oerich ten oder voi Verwaltungsbehörden Über dieselben Gegenstände werden bis zur Entschetdüng des Staatsgerichtes untcr-broclien. Die tatsächlichen Feststellungen des Staatsgcrichtes sind für die Gerichte und die Verwaltungsbehörden bindend. 5. Dit Mitglieder des Staatsgerichtes werden j'uf Vorschlag des Reichsministers des Innern vom Führer und Reichskanzler ernannt. 4$ 6. Die näheren Bestimmungen über die E'i.rrhtung des Staatsgerichtes, sein Verfahren und die sonstigen zur Durchführung dieses Gesetzes erfordoflichen Vorschriften erläßt der Rei jhsniiniste.* des Inntiii ^onferens Oer kleinen Entente 2>rci j|>auplpro6Ierac Oer SleOer Seratungen: OiM ^rrMItnid Oer tDQlei 3U 2>eutf<|)lonO, öie 3$()('»''^ungen )u Ungarn unö SonQureaime / ^ie drei IH :&enminifter In iHuöiens Weltrekord im Tauchen. Kopenhagen, 21. August. Ein Angehöriger der dänischen Armee namens Frederickson hat einen neuen Weltrekord im Luftanhalten aufgestellt. Er verharrte während einer Tauchübung 4 Minuten 35 Sekunden unter Wasser. Auf dem Fest lande hielt er den Atem sogar 5 Minuten 17 Sekunden an. Frederickson hat damit alle bisheriRen Rekorde im Atemanhalten ;;eschlaßen. Exprinz Nikolaus sein eigener Güter-\erwalter. Bukarest, 21. August. Wie »Officlal Gazette« mitteilt, ist Nikolaus Brana zum Präsidenten der Gesellschaft gewählt worden, die die Verwaltung und Verwertung seiner rumänischen Güter durchführt. Nikolaus Brana ist bekanntlich der Exprinz Nikolaus von Rumänien, der sei-nrn Titei ,iufq:ab, um eine BürRcrllche zu heiraten. Der Exprinz lebt seither in Venedig. L j u b 1 ] a n a, 22. August In Bled wa ren die Vorberdtungcn für den Empfang der AuBennifaiister der Staaten der Kleinen Entente, die gestern vormittags lu Ihrer ersten Konferenz zusammentraten bereits Samstag beendet. Der tschechoslowaldsche Außenminister Dr. Kamlllo K r o f t a traf vorgestern nachts in Ljubljana ein und übernachtete in seinem Salonwagen. In seiner Begleitung befinden sich der tschechoslowaki-. sehe Gesandte im ßeograder Hof Dr Llpa mit Qemahffai, Kabinettschef Dr. Jina, ü-gationsrat Dr. Reisner und Legationssekretär Dr. Müller sowie der Pressechef des Prager Außenministeriums KÖrbeL Um 9 Uhr traf gestern mit dem Orient-Simplon-Expreß der rumänische Außenminister Petrescu C o m n e n mit Gemahlin ein. Geichzeitig langten der Beograder Gesandte Rumäniens Cadere, Kabinettschef Contescu, Gesandter Creclano, der rumänische Gesandte in Budapest Rossy, die Legationssekretäre Cezlanu und Clnl-ras und der Beograder Legationssrelire-tär Gebiescu an. Den beiden Ministem statteten Banus Dr. N a 11 a C e n, Bürgermeister Dr. A d-teSIS und Dlvisionslcommandant General Dodi£ im Salonwagen Besuche ab, worauf dieser dem Beograder Schnellzug angehängt wurde und die Fahrt nach Oberkrain fortsetzte. Bled, 22. August. Um 12 Uhr h-af gestern der Beograder Schnellzug mit den Außenministern Rumäniens und der Tschechoslowakei in Lesce ein. Der Bahnhof prangte in reichem Flaggen- u. Blumenschmuck. Die hohen GHste wurden vom Ministerrpäsidenten und Außenminister Dr. Stofadinovi<^ sowie dessen Gemahlin herzlich empfangen und in den Wartesalon geleitet. Anwesend waren ferner Kriegsminister General Marid, der Kabinettschef des Au-ßenmfnisteriums DuSan Protii, der Ge hilfe des Außenministers Dr. Andrii^, der Chef des Protokolls Dr. M a r i n k o-vid und mehrere höhere Ministerialbe-amte sowie der französische Gesandte am Beograder Hofe B r u g e r e, der Chef des PreBbüros Dr. Lukovid mit zahlreichen in- und ausländischen Berichterstattern usw. Der Bürgermeister von Bled Dr. Be-nedlk entbot den hohen Gästen den Willkommgruß. Die Musikkapelle spielte die Staatshymnen der drei Staaten der Kleinen Entente, worauf die Außenminister die aufgestellte Ehrenkompagnie der Gebirgsschfltzentruppe abschritten und sich mit ihrer Begleitung In Automobilen nach Bled begaben. Die Gäste sHegen in verschiedenen Hotels ab. Bald nach ihrem Eintreffen begaben sich die Außenminister der Tschechoslowakei und Rumäniens auf Schloß Suvo-bor und trugen sich in das Hofbuch ein. Bled, 22. August. Bald nach Mittag traten die drei Außenminister der Kleinen Entente zu ihrer ersten Konferenz zusammen. die mehr oder wenlcfer nur formalen Charakter hatte. Den Vorsitz des stän digen Rates der Kleinen Entente übernahm für die Dauer eines fahres Ministerpräsident Dr. Stojadinovl.d. Die drei Staatsmänner begaben sich inittags auf Schloß Suvobor, wo sie von Sr. kgl. Hoheit dem Prinzregenten Paul einzeln in Audienz empfangen wurden. Zu ihren Ehren gab der Prinzregent sodann ein intimes Mittagmahl, dem auch die Begleitung der drei Außenminister zu gezogen wurde. Nachmittags wurden die Minister von Ihrer Majestät Königin Maria In Audienz empfangen, worauf sie im Golf-Hotel zu ihrer zweiten Konferenz zusammentraten, die bereits einen meritorlschen Charakter annahm. In dieser Konferenz wurden, wie in unterrichteten Kreisen verlautet, verschiedene, alle drei Staaten der Kleinen Entente In gleicher Weise interessierende Fragen in Erörterung gezogen. Großes Aufsehen erregte der Umstand, daß gegen 18 Uhr der ungarische Gesandte am Beograder Hof ersucht wurde, eine Zeitlang der Konferenz der drei Aus senmlnlster beizuwohnen. Jedenfalls handelt es sich um die Bereinigung des Verhältnisses der Kleinen Entente zu Ungarn, das gegenwärtig im Vordergrunde des allgemeinen politischen Interesses steht. Abends war Bled festlich beleuchtet Am See wurde eine venezianische Nacht veranstaltet die au? die zahlreichen anwesenden Kurgäste e^nen unauslöschlichen Eindruck machte. B I e d, 22. August. Wie man aus unterrichteten Kreisen erführt, stehen ati der Tagesordnung der Konferenz der Außenminister der Kleinen Entente mehrere wichtige Probleme. Vor allem handelt es sich um die Zuspitzung der Beziehungen derTschechosIowa-k e 1 zu Deutschland sowie um die Forderung der Sudetendeutschen nach einer Territorialautonomie. Ferner sind die Beziehungen der Kleinen Entente zu U n-g n r n zu bereinigen, das inribesondere die Aufrüstung fordert und die vollständige Freiheit in militärischen Angelegenheiten anstrebt. In dieser Beziehung glaubt man, daß die Tschechoslowakei, Rumänien und Jugoslawien bilaterale, dem Wesen nach jedoch gleiche Verträge mit Ungarn abschließen werden. Wich tig ist auch die Frage des D o n a u r e-g i m e s, da Deutschland bereits aus der Donaukommission ausgetreten ist und auch Rumänien seine Souveränitätsrechte über die Donaumündung gewahrt wissen will. Hier sind zwei Grundsätze in Einklang zu bringen: die Souveränitäts-' rechte der Uferstaaten und das Prinzip der Intematlonalität der Donau. Bled, 22. August. Gleichzeitig mit der Konferenz der Außenminister tagte in Bled auch die Presse der Kleinen Entente, deren Vorsitz diesmal Dr. Ljuba P 0 p o v i (5 innehatte. Nach erschöpfender Aussprache über verschiedene Probleme, die das Pressewesen der drei Staaten berühren, wurde c'ne Entpclilics-sung angenommen, in der festgestellt wird, daß die i^iciitlinien, die sich die Kleine Entente-Presse zum Ziel gesetzt hat, vollinhaltlich erreicht erscheinen. Die Presse der drei Lünder wird auf dem bisher begangenen Wege fortschreiten zum Wohle der drei Staaten der Kleinen Entente. Neuordings wurde der WuHiCli nach einer Vertiefung der Propaganda des Gedankens der Kleinen Entente duruh Rundfunk ausgesprochen. Die Entschlics-sung betont, daß die Verhandlungen der Konferenz in völliger Uebereinstimmung und im Geiste der engsten Freundscliaft verliefen. 3)0(1 3Be(t(r Wettervorhersage für Dienstag: Bewölkungsabnahme. Etwas wärmer. »örte Zürich, 22. August. Devisen: Beo-grad .10, Paris 1191, London 21.2875, Ncwyork 436.20, Brüssel 73.50, Mailand 22.96, Amsterdam 238.60, Berlin 175, Wien 33, Stockholm iOö.75, Oslo 107, Kopenhagen 95.05, Prag 15.07, Warschau 82.25, Budapest 86.50, Athen 3.95, Bukarest 3.25, Helsinki 9.7875, Istanbul 3.50. Buws Aireß 112. Zugskatastrophe. Madras, 22. August. In der Nähe von Trichonopoli im Bezirk Madras in Südostindien entgleiste ein Schnc!lk:ug. Dreißig Personen wurden getötet und üb'tr hundert sehwcr verletzt. Das Eisenbahnunglück wurde durch einen Wolkenbruch verursacht, der den Bahndamm unterwaschen hatte. Slinitli-che Verunglückten waren Mohnnimedn-ncr, die von einem mohammodnnischcn Test auf der Heimreise begriffen waren. RücirfItjg des Generals Vuillemin. Berlin, 27. August. Der Chef dos Ge-neralstabes der französischen Lurtv.T.iie General V ii i 11 e ni i n hat am das Deutsche Reich verlassen und don Rüekflug nach Paris angetreten. Zu seiner Verabschiedung in Staaken liattcn sich führende M-Inner der dcntr.chen Ltift waffc und der franzöpisclie Botschafter Francois-Poncet eingefunden. Paris, 22. August, General Vuillemin ist von seinem mehrtägigen Aufc^iM'.alt in Deutschland zurilc':gekr!irt und an Sr.nn tag mittag wieder auf dem FUr^pIatz Villacoublaix bei Paris geland'"'t. Dort wurde er vom dout^^chen Botschafter in Paris Grafen Wilczek begrüßt. Der Rüekflug war unter zum Teil rehr ungünstigen WitterrngsverhiUtnissen von statten gegangen. Das Flugzeug General Vuillmeins mußte, um heftigen Cogcn-winden auszuweichen, in mehrere 1000 Meter Höhe fliegen. General Vuillemin erklärte naj?!i seiner Ankunft in Paris französischen Pressever tretern gegenüber: >>V/ir haben eine äußerst interessante Reise gemacht und sind von allen wunderbar als Kameraden empfangen worden.« Heirat nur bei Nilchtcrnheit N e w y 0 r k, 21. August. Ein kurioses Gesetz hat der Bundesstaat Texas beschlossen. Dieses Gesetzt bcMgt, daß sich jedes Brautpaar vor der Verheiratung einer Untersuchung über den Vollbesit;: seiner geistigen Frische zu unterziehen hat. Falls sich herausstellen sollte, daß einer der Ehepartner auch nur leicht .'ilkoholisiert ist, kann die Vollzieiuing der j Trauung durch den Standesbeamten oder Geistlichen verweigert werden. Sinn und j Zweck dieses einzigartigen Gesetzes ist, I übereilte Ehen, die nicht selten unter dem I Einfluße alkoholischer Getränke gcschlos I sen werden, zu verhindern. »Mafibtrer Sattung« Nummer t90. 2 Dienstag, den 23. August 1938. OMI Sind^erflO in 3BarfCD0U l ^ Vorkehrung« sind getroffen, um jdie Londoner gegen das sich rapid vermehrende Gifttier zu schützen?^^.' Geoffrey Lloyd antwortete beruhigend, daß alles getan sein, um ein Entfleuchen der Witwe unmöglich zu machen. Presse und Filmreporter nahmen die Witwe aufs Korn, über Nacht war sie zur gefürchteten Berühmtheit geworden. Die Zooverwaltung erließ einen Aufruf als weitere Beruhigungspille. Im Falle eines Luftangriffs auf London sei die »Schwarze Witwe« zum sofortigen Tode verurteilt, um auch jede Zufallsmöglichkeit eines Entweichens auszuschließen. Eine Säurespritze liege bereit, die Witwe mit Stumpf und Stil zif vernichten. Un- Auf «inem Rutidflus; hi Europa traf Amerikas populärster Flieger Charles Und-berjilr mit seiner Oattin in Warschau ein. Dort wurde dieses Bild gemacht, das «Liodl^« in seinem Sportflugzeug zeigt 3)Cf 9rin) &tr oiM Aem intfirdten lani Vor einiger Zeit erregte ein Liebesro-nian in Budapest großes Aufsehen. Der junge Prinz Nikolaus Odescalchi hatte eine Platzanweiserin im Freilichttheater auf der Margareteninsel, die 16-jährige Kläre B., im Auto auf sein Schloß entführt und seinem Vater erklärt, er wer de Klärchen heiraten. Jetzt wurde das Mädchen in der Bbdapester Wohnung des Prinzen vergiftet aufgefunden. Der Prinz hatte sich inzwischen die Sache überlegt. Von einer Heirat war keine Rede mehr; aber Kläre wollte sich auch damit nicht begnüngen, durch den Prinzen zur FHmschauspielerin ausgebildet zu werden. Dem Prinzen war schließlich selbst diese Mühe zu viel Er ließ dem Mädchen in der Budapester Wohnung gö zukommen und reiste selbst nach Afri ka ab. Kläre war aber auch mit der Abfindung nicht zufrieden und nahm Gift, allerdings in einer derart vorsichtigen Dosierung, daß sie nach wenigen Stunden zu ihren Eltern heimkehfen konnte. SSitttie" tot London, 22. August. Nun ist Londons berühmteste Witwe tot, und keiner weint ihr eine Träne nach im Gegenteil: das Volk von London ist dem Schicksal dankbar und nimmt mit einem »Seufzer der Erleichterung die Umstände des plötzlich erfolgten Todes zur Kenntnis. Hinter drei dicken Fenstergläsern ihres Käfigs, an dem die Zoobesucher nur mit Schaudern vorbeizogen, ist die vielbesprochene Londoner Gift-spijine in brütender Apathie, die dünnen Beine nur zeitweise mit kurzen Zuckungen bewegend, gestorben. I>er Tod erfolgte überraschend, obwohl die Zooverwaltung ihr beste Pflege angedeihen ließ, als der einzigen Vertreterin ihrer Art in Europa. Sie war erst vor wenigen Monaten aus Südafrika nach England gekommen, von zwei Spe-zialwärtem begleitet, die ihr Geheimnis streng hüteten. Keiner an Bord des Überfahrtschiffes wußte, welchen seltsamen und seltenen Passagier die beiden Vertreter des englischen Zoos mit sich führten. Ihr Stich bringt in wenigen Stunden den Tod unter furchtbaren Schmerzen. Wer von der »Schwarzen Witwe« gestochen wird, ist verloren. Erst als die Witwe im Zoo eingetroffen war und man ihr em sicheres Haus gebaut hatte, wurde dem englischen Publikum Kunde von dem neuen, unheimlichen Gast gegeben. Eine Welle des Entsetzens ging durch London. »Ist sie sicher eingeschlossen?« stürmten die Fragen auf die Zooverwaltung, Sir William Davison machte — wir haben daröber berichtet — die Witwe im Unterhaus berühmt. Er nahm den Un-tersekretär im Home-Office unter Trom-metteuer. »Was geschieht, wenn die Spin ne ausbriclit und unier Menschen kommt? heimlich, ekelig mit ihren langen Beinen und dem runden schwarzen Giftleib stellte sie sich den schauderden Zuschauern vor, kriechend und mit den hauchdünnen Beinen vorsichtig tastend, als suche sie eine Gelegenheit, ihr tödliches Gift auszuspritzen. Ihr plötzlicher Tod gibt Rätsel auf, da man sie sorgsam pflegte. Ein Attentat? Keiner weiß es, jeder stimmt ihm zu. Die Witwe hinterließ nicht weniger als hundert Sprößlinge, die vom Zoolaboratorium in ausbruchsichere Obhut genommen wurden. Wie kommt die Witwe zu ihren Sprößlingen? Wo ist die männliche Spinne? Muß es einem da nicht wirklich unheimlich werden? ^orfio^ In 5ad ilnlüerfum INBETRIEBNAHME DES GRÖSSTEN FERNROHRS DER WELT. Newyork, 21. August. In den nächsten Tagen findet die Inbetriebnahme des auf dem Mount Palomor errichteten größten Fernrohr der Welt statt. Das hufeisenförmige Stahlrohr, das die Linse umgibt ,hat das ungeheure Gewicht von 150.000 kg. Durch das neue Riesenfernrohr wird sich dem menschlichen Auge das Universum in einer noch nie gesehenen Funkelpracht und Herrlichkeit eröffnen. Der Mond, der rund 400.000 km von der Erde entfernt ist, wird durch das neue Riesenfernrohr In eine derartige Nähe gerückt, als wäre der treue Begleiter der Erde nur 40 km von dieser entfernt. In Gelehrtenkreisen rechnet man damit, daß es mit Hilfe des neuen Instrumentes zur Erforschung des Weltalls möglich sein wird, die Geheimnisse der sogenannten Mars-Kanäle zu enträtseln. An der Konstruktion des neuen Teleskops wurde jahrelang gearbeitet. Die Kosten sollen sich auf 3 Millionen Dollar belaufen. eintflut in 3$rilifdD-3n0irn FAST 1,000.000 OBDACHLOSE. — 500 TODESOPFER. Bombay, 21. August. Die Hochwasserkatastrophe in den Vereinigten Provinzen nimmt immer erschreckendere Dimensionen an. Nach amtlichen Feststellungen wurden bisher rund 20.000 Städte, Dörfer und sonstige Ansiedlungen durch das Hochwasser betroffen. Die Zahl der Obdachlosen beläuft sich auf fast 1 Million, die der Todesopfer wird auf über 500 geschätzt. Da die Niederschläge Immer noch andauern, muß mit einem weiteren Steigen der Flüsse und mit einer noch größeren Katastrophe gerechnet werden. aDonn &elamen eie den erften ? Eine englische Wochenend-Zeitschrift veranstaltete unter ihren Leserinnen eine Umfrage: »Wann bekamen Sie den ersten Kuß?« Sie erhielt darauf insgesamt 50204 Einsendungen, in denen der Ausschreibung gemäß genau angegeben war, in welchem Alter, wann, wie und wo von der Einsenderin der erste Kuß entgegengenommen worden war. Dabei hat sich gezeigt, daß nicht etwa nur Sechzehnjährige ihre Eriebnisse jungmädchenhaft errötend verrieten; den Altersrekord unter den Bekennerinnen hielt vielmehr eine 76jährige Greisin. Bemerkenswert ist fer ner, daß mehrere hundert Engländerinnen zwischen 60 und 70 Jahren versicherten, überhaupt noch keinen Kuß erhalten zu haben. Die überwältigende Mehrheit allerdings gab das Erste-Kuß-Alter mit etwas über 15 Jahren an. Die Fragen nach dem Wann und Wo erbrachten die Feststellung, daß der erste Kuß in den meisten Fällen beim Abschied nach einem Spaziergang in früher oder später Abend stunde erfolgte. Der »Millk>när« und die »glücklichen«; Erben. (ATP). Das Testament des in Paris In der Untergrundbahn verstorbenen früheren amerikanischen Multimillionärs Samuel Insull ist jetzt in Chicago geöffnet worden. Während die Aktion der von ihm gegründeten Gesellschaften seinerzeit vierzig Millionen englischer Pfund wert waren, fielen sie bei dem Krach auf asombtnangriff auf Otn bon QDalencia A-f:....... Ii _____ Generals Francos Luftwaffe unternimmt ständig Bombenangriffe auf die rotspanischen Häfen, um die Zufuhr von Kriegsmaterial zu unterbinden. Hier erhielt ein Schiff im Hafen von Valencia einen Volltreffer. Die Aufnahme wurde von Bord eines englischen Zerstörers aus gemacht. beinahe Null und bei seinem Tode wurden sieben französische Francs in den Ta sehen des einstigen Multimillionärs gefun den. Nach dem Testament hinterläßt Insull drei Millionen zweihunderttausend Pfund Schulden. Großzügig vererbt er diese Schulden seinem Sohn, dem er genaue Anweisungen gibt, wie sie abzutragen wären. Der Sohn verdient als Journalist bei einer englischen Zeitung soviel, daß er 600 Jahre arbeiten müßte, um diese Schuld abzudecken, wobei für ihn noch kein Taschengeld eingerechnet ist. 3ur(DI6ait Säftrdoot-lataflropt^e B o m b a y, 21. August. (TR) Auf dem Tapti-Fluß in der Nähe der Stadt Surat ereignete sich eine furchtbare Fähr botkatastrophe, die nach den bisherigen Feststellungen 100 Menschenleben forder te. Eine mit etwa 200 Personen besetzte Fähre kenterte infolge Ueberladung mitten im Fluß und ging unter. Bisher wurden 60 Leichen geborgen, 100 Personen konnten von Schiffen, die sofort zur Hilfeleistung herbeigeeilt waren, aus den Fluten geschifft werden. Bluttat eines Fremdenlegionflra, Brüssel, 21. August. In dem luxem* burgischen Städtchen Roodt spielte sich eine furchtbare Bluttat eines ehemaligen französischen Fremdenlegionärs namens Abby Petry ab. Nach einer durchzechten Nacht erschoß Petry in einem Anfall von Geistesgestörtheit seine beiden Woh-nungsnachbam. Hierauf raste er mit schußbereitem Revolver durch die Straßen des Städtchens und drohte jeden nfe-derzuschießen, der sich ihm in den Weg stellen würde. An die Kirchentüre heftete er einen Zettel, auf dem er mitteilte, daß er »dazu berufen Ist, die Welt von Grund auf zu bessern«. Der Wahnsinnige konnte nur mit Mühe entwaffnet und festgenommen werden. Er wurde in eine Irrenan"* stalt überführt. Mit einer Dschunke fiber den Pazifik L o n d o n, 21. August. (TR) Hiesigen Blättermeldungen zufolge ist der 36|äb;^ ge schwedische Arzt Dr. A. E. Peterson, der das Kapitänspatent besitzt, mit einer primitiven Dschunke, die den Namen »Humemk führt, von Yokohama aus zu einer Fahrt über den Pazifischen Oz«an nach San Francisco in See gestochen. Zu der Besatzung des eigenartigen Ozean fahrzeuges gehören die Frau des Arztes, eine geborene Japanerin, die als Köchin fungiert, ferner zwei Russen. Die Dschun kenfahrt über den Pazifik soll in 80 Tagen bewältigt werden. Angriff auf den Wasser-SchneUigkdtsre-kord. London, 31. August. (TR) Der Bradorder Ingenieur Eric S p o o r hat ein Motorboot konstruiert, mit dem er alle bisherigen Rekorde Uberbieten und eine Geschwindigkeit von mindestens 210 bis 220 km erreichen will. Der bisherige Schnelligkeitsrekord, der von dem berühmten englischen Rennfahrer Malcolm Campbell gehalten wird, beträgt 208 Std-Kilometer. Der Angriff auf den Schnellig keitsrekord Campbeils wird auf dem Win dermere Lake unternommen werden, auf dem vor einigen Jahren der berühmte eng glische Rennfahrer Sir Henry Segrave töd lieh verunglückte. Feuergefecht mit Kid-nappem. Newyork, 19. August (TR). Nach einer an dramatischen Zwischenfällen reichen, über 36 Stunden dauernden Au-tojagd von St. Louis nach Nord-Minnesota haben Gendarmen zwei berüchtigte Kid-Napper gestellt und zum Kampfe her ausgefordert. Es kam zu einem regelrechten Feuergefecht, in dessen Veriaufe die beiden Menschenräuber schwer verletzt wurden, so daß sie sich ihren Verfolgern ergeben mußten. Die beiden Verbrecher, Otis Meredith und John Couch, haben vor einiger Zeit eine Frau namens Peggy Croß und einen Mann namens Daniel Fa-hey geraubt, gebunden, geknebelt und später aus dem Auto in ein Kornfeld ge-worfeni sie von einem verüberfahren- 3 »Maribofer Zeitung« Nummer 190. $rftna0mr eine« iSanfierd DIE SLOVENSKA BANKA IN LJUBLJAN A GESCHLOSSEN. Die Staatsanwaltschaft in Ljubljana ordnete die SchlfeBung der dortigen Slovenska banka an. In der letzten Zeit konnten mehrere Schuldner, die gegen Hinterlegung von Sparbüchern Darlehen erhalten hatten und nun ihre Schuld abstatteten, die Rückgabe der hinterlegten Sparbücher nicht erwirken. Auf die Anzeige hin wurde eine Untersuchung eingeleitet, die zur Festnahme des Direktors, Vorsitzenden des Verwaltungsrates und fast allei« -hers der Bank Miro J a n k 01 e Anlaß gdb. Wie es heißt, sollen Unregelmäßigkeiten in der Geschäftsführung der Bank vorliegen. Wie der »Slovenec« hiezu berichtet, soll es sich um sehr große Summen handeln, die die Kreditnehmer in der Form von Sparbüchern bei der Bank hinterlegt haben. Die Untersuchungsbehörde soll in der Bank keine Sparbücher und auch keine Barbestände vorgefunden haben. Die weitere Untersuchung wird jedenfalls ergeben, inwieweit die gegen Direktor Jankole erhobenen Anschuldigun gen stichhlltig sind. Oteur 3fl8e in Qlotoenirn IN DER NÄCHSTJÄHRIGEN ZU08FAHRORDNUNO . In Beograd fand dieser Tage die Übliche Fahrplankonferenz statt in der die Grundlinien für die Ausarbeitung der nächstjährigen Zugsfahrordnung auf den jugoslawischen Staatsbahnen festgelegt wurden. Außer den Vertretern der Bahnvcrwaltung nahmen an den Ver handlungen auch andere interessierte Steilen teil. Nach einer amtlichen Mitteilung wurde die Einführung weiterer neuer Züge oder die Beschleunigung der Fahrzeiten beschlossen, wodurch sich nicht unbedeutende Aenderungen in der bisherigen Fahrordnung ergeben. Was Slowenien betrifft, ist vor allem hervorzuheben, daß zwischen M a-r i b 0 r und C e 1 j e ein Nachtpersonen zug eingeführt wird, der In erster Linie den Bedürfnissen des Lokalverkehrs dienen soll. Der Zug wird um 23.30 Uhr Maribor verlassen und gegen X2 Uhr in Ceije anlangen. Zwischen M u r s k a S o b 0 t a und H o d o z wird ein drittes Zugspaar eingelegt und wird der Zug die erstgenannte Station etwas nach Mitternacht verlassen. Desgleichen sind zwei weitere Züge zwischen L j u t o m e r und MurskaSobota vorgesehen, die in den Frühstunden in Verkehr gesetzt werden sollen. Einige Lokalzüge werden auch in Krain eingeführt werden. Im internationalen Verkehr, der bereits stark angewachsen ist, wird in der Haupt reisesaison zwischen Beograd und Z a g r e b der Nachtschnellzug in zwei Teilen verkehren. Die bisherigen S a i-s 0 n z ü g e bleiben auch im nächsten Jahre aufrecht. Der Triebwagenverkehr, der im kommenden Jahr zwischen B e o-g r a d und Z a g r e b, eventuell auch zwischen S k o p 1 j e und L j u b 1 f a-n a bzw. B 1 e d eingeführt werden soll, wird in der amtlichen Mitteilung nicht er wähnt. Für diese Motorzüge wird die Fahrordnung später ausgearbeitet werden. Leider scheint Nordslowenien vom Motorzugsverkehr ausgeschlossen zu sein da über einen Pendelverkehr zwischen / dani most und M a r i b o r keine Meldung vorliegt. onontag, Dm 22. Ofuoull 2>rtW0 3adre SrifdKuifDtitt« Vor dreißig Jahren wurde auf dem OkreSelj in den Sanntaler Alpen die Frischaufhütte errichtet. Aus diesem Anlaß begeht die Ortsgrupe Celje des Slowenischen Alpenvereines am 4. September im Frischauf-Heim eine Jubelfeier, die um 10 Uhr vormittags durch einen fei erlichen Berggottesdienst eingeleitet wird. Von Celje aus wird am Vorabend um 10 Uhr 30 ein Sonderkraftstellwagen in das Logartal abgefertigt werden. Die Anmeldungen zu dieser Sonderfahrt sind an die Zweigstelle Celje des Slowenischen Alpen Vereines Im Hotel »Beii vok zu richten. Die »Frischauf-Hütte ist nach dem Grazer Professor Johannes F r i s c h a u f benannt, einem großen Freunde und Lobpreiser unserer Sanntaler Alpen. Doch schon vor Errichtung der Frischaufhütte hat die OkreSelj-AIm eine SchutzhUtte gc habt, die zwölf Personen faßte. Sie wurde durch eine Lawine zerstört. Die Okre-Selj-AIm mit dem Frischaufhcim bildet den Ausgangspunkt für eine Reihe schöner Besteigungen und Uebergange, die alle größere Tüchtigkeit beanspruchen, zum Teil sog^ir sehr schwierig sind. * Moderne elektrische Utiren mit Netzanschluß bei M. ligerjev sin, Juwelier, Gosposka 15. Verkauf auch auf Teilzahlung ohne Preiszuschlag. 5573 ^D(rttorifluns«fcDrltt riner !>R:utt(r Freiwilliger Tod unter den Lokomotivrädern. Sonntag früh gegen 5 Uhr stürzte sich an der Peripherie von Celje, als der Früh zug nach dem Sanntal fuhr, in der Kers-nikova ulica plötzlich eine Frau unter den Zug. Der Lokomotivführer konnte den Zug nicht mehr anhalten, so daß die Rader über die Unglückliche hinweggingen. Als der Zug zum Stehen gebracht wurde und man zu der Frau gelangte, war diese bereits tot. Die Lokomotivräder hatten der am Leben Verzweifelten beide Beine abgetrennt und ihr außerdem am Kopf tödliche Verletzungen zugefügt. Die Leiche wurde in die Totenkammer überführt. Es handelt sicli um die 38jährige Ar-beitersgattin Amalie T e r z a n aus Do-brova bei Celje. Die Frau ging frühmorgens aus der Wohnung. Der Gatte glaubte, sie liiitte sich zur Messe begeben. Da die Frau in letzter Zeit Zeichcn einer Gel stestrttbung an den Tag gelegt hatte, ahnte der Mann Schlimmes und eilte zur Polizei, wo inzwischen bereits die Meldung von der Verzweiflungstat eingetroffen war. Opfer &cr 3>rau Die Drau forderte Sonntag nachmittag wieder ein Opfer, Im Inselbad war ge-; Stern ein Rekordbesuch zu verzeichnen.' Es wimmelte von Badegästen, die in der 1 drückenden Hitze Kühling in den Bassins suchten. Einige Jungens erprobten Ihre | Schwimmkunst auch In der offen. Drau.; In der Nähe der Brücke, die die Maribo-rer Insel mit dem Ufer verbindet, verschwand plötzlich der 16jährige Lokomo tivfülirerssohn Franz PreSerenin den Wellen. Er dürfte in der kalten Drau, deren Temperatur durch die Regenfüllc der letzten Zelt merklich gesunken war, vom Krampf erfnßt worden sein. Die Mit badenden schwammen sofort zur Unfalls stelle, doch war jegliches Suchen vergebens. Die Leiche konnte bisher noch nicht geborgen werden. m. Die nächste Grazer Fahrt des »Put-nik« findet am 5. September statt. Fahr * preis 100 Dinar. Ktna den Automobilisten entdeckt und In das nächste Kranicenliaus gebracht worden waren. Beiden Menscherträubern droht eine Anklage nach dem Lindbergh-Ald, der auf Menschenraub Todesstrafe vor-sielU. jtinOMleic&c Dor bem ßaufe In Fala ließ Samstag nachmittags eine Frau vor dem Hause der Besitzerin Angela L a k n e r eine Wiege sieben und entfernte sich. Nach einiger Zelt hielt man Nachschau und fand in der Wiege die Leiclie eines Kindes. Verschiedene Anzeichen sprechen daffir, daß das Kind, das außerhalb der Ehe geboren worden war, unter der Decke erstickt ist. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Obduktion der Leiche an, da die Möglichkeit einer Vergiftung nicht von der Hand zu weisen ist. Die inneren Organe der Leiche wurden zur chemischen Untersuchung nach Ljubljana geschickt. Es handelt sich um die Arbeiterin Johanna Q r a d i S n i k, bei der sich das Kind in Pflege befand und die es vor dem Hause hatte stehen lassen. m. Hoher Besuch. In Ljubljana hielt sich am Samstag die Gattin des Minister Präsidenten Dr. S t o j a d i n o v i c auf, die in Begleitung der Gattin des Banus Dr. N a t 1 a e n die Zentralanstalt für Frauenhausgewerbe besichtigte und auch einige ausgewählte Stücke käuflich erwarb bzw. besichtigte. m. Todesfall. Heute vormittags ist die Gattin des städtischen Baurates i. R. Steinbrenner, Frau Marie S t e i n b r e n-ner, im Alter von 72 Jahren gestorben. Friede ihrer Asche! Der schwergetroffenen Familie unser innigstes Beileld- m. Tod infolge unvorsichtigen Hantieren® mit der Schußwafle. Vor dem Mari-borer Kreisgericht hatte sich lieute ein ISjähriger Bursche wegen fahrlässiger Tötung zu verantworten. Der Angeklagte hantierte am 15. Feber I. J. mit einer alten Pistole derart unvorsichtig, daß sich diese plötzlich entlud und die Ladung dem daneben stehenden Besitzerssohn ^ Johann Vrbnjak aus Sveti trije kraljij (Slow. Büheln) in den Unterleib drang,| sodaß dieser kurz darauf den erlittenen! Verletzungen erlag. Der Angeklngte wur-! de angesichts seiner Minderjährigkeit auf ein Jahr unter Aufsicht gestellt. m. Maul- und Klauentieuchc vor den Toren Maribors. In einem Wirtscliafts-betrieb in nächster Nahe der Stadt Maribor wurde mit einem Schweinctrans-port aus Varazdin die Maul- und Klauen scuche eingeschleppt. Die davon sofort verständigte Vcterinärbeiiörde hat die Schlachtung der angesteckten Tiere angeordnet und strenge Maßnaiimen ergriffen, die eine Weiterverbreitung dieser ge fährlichen Viehseuche verhindern sollen. m. Leänik — Favorit des Turniers uri die jugoslawische Schachmeisterschaft. Wie berichtet, geht zurzeit in Osijek ein Schachturnier um die jugoslawisclie Na-tionalmeisterschaft vor sich. In einem einzigartigen Siegeslauf gewann der Ma-riborer Schachmeister Le§nik sieben Partien nacheinander und sicherte sich damit die Füliritng in der Punkletabelle. Lesnik wird allgemein als der Favorit des Tumiers angesehen. Der gegonwürtipjc Stand lautet: Lesnik 8J3, Rabar 8, Siska 7 (1), PavloviC 7, Carev G'/a usw. m. Zum tödlichen Unglück im Triglav-Gebiet erfahren wir, daß es sich um den 73jahrigcn bekannten Ljubljrnaer Botaniker und Bergsteiger Rajko Justin handelt. Justin, der schon am frühen Morgen über Unwohlsein klagte, dürfte beim Aufstieg auf den Triglav-Gipfel vonij Schlag gerührt worden sein. Seine Laiche j konnte bereits geborgen werden. Trotz 1 seines hohen Alters war Juslin ein begel-j sterter Wanderer und Bergsteiger, bc-[ sonders populär war er durch seine nahezu alltäglichen Ausflüge auf die »Smarna gora«. m. Der tschechoslowakische Außenminister Dr. Krofta. passierte Samstag abends die Draustadt auf seiner Fahrt zur Konferenz der Außenminister der Staaten der Kleinen Entente in Bled. Der Minister setzte .von Maribor aus. die Reise in dem ihm zur Verfügung gestellten Salonwagen fort. , m. Goldenes Priesterjubiläum. Der in Marlbor im Ruhestande lebende Professor und Dornherr Monsignor J. K. V r e z e feierte gestern , sein goldenes Prtester-jubiläum. Die Festmesse las er Sonntag in seinem Geburtsort Smarje pri Jelyah. Msgr. Vreze wurde im Jahre 1862 geboren und widmete sich nach Aijsolvierung des Mariborer Gymnasiums dem geistlichen Beruf, In der Seesorgc war er in verschiedenen Orten tätig und wurde im Jahre 1S91 nach Maribor berufen, v/o er auch als Katcchet tätig war. Im Jahre 1809 Vv'urde er zum Religionsprofessor an der hiesigen Lelirerbildiingsan''.talt ernannt, an der er bis zu seiner Pensionierung wirkte. Msgr. Vreze ist auch als feuriger Prcdi.i^r und emsiger Organisator bekannt. In der Diözese Lavant gibt es nahezu keine Kirche, in der der Jubilar nicht gepredigt hätte. Der größten WertschJltzung erfreut sich Alsgr. Vrck seitens seiner eiicmaligcn Schülerscliaft, für die ste^s sein offenes Herz und seine grüßte Liebe galt. Einen Namen machtc er sich auch mit mehreren sclbstvcrfaf^-ten geistlichen Büchern; zuletzt gab er die Zeitsclirift )tSlom5kovc Smnrnice-i: heraus. Möge dem hochgeschätzten Pric:Tter und Jugendlreund noch ein schöner und langer Lebensabend zuteil sein! m. In SrediäCe ist dor Realitätcnbesit-zer und frühere Ian;Tiülirigc Gomcir.dcvor Steher von Kog bei Sv. Bolfenk oberhalb Srcdi^2c Ivan T o m a 2 i c im Alter von 71 Jahren gestorben. Der Verstorbene stand durch volle Jahre an der Spitze der Gemeindeverwaltungen von Vitnn u. Kog. Das Lcichcnbcgana;nis findet morgen, Dienstag, um 15 Uhr statt. R. i. p.! m. Pera Jlvkovli in Maribor. Mit d^in i\uto ist gestern der Vorsitzende der jugoslawischen Nationalpartei Pera 7. i v-kovic aus RofraSka Slatina in Marlbor eingetroffen. Pera ^ivkovid stieg im Hotel »Orel« ab und traf dort mit meinen hiesigen polltischen Freunden zusammen. Nachmittag kehrte er nach RodaSka Sla-lina zurück, m. Zv;ei schone fin- den am Sonntag, den 2R. d. statt. Die eine Fahrt geht nach Ro.fraJika Slatina (Fahrpreis 50 Dinar) und die zweite rund um den r?achcrii. (Fahrpreis "5 Pi-nar). Alles Nühere im >^Putnik^<-Rei:--c-büro. m. Eine E 5'deniic von Ruhr und B'^uch-typituo ist in mehreren Ortschaften des Bezirkes Lcnclava im ÜbernmrgcMct aii'?-gelirnchen. Die lirkrankiMijTcn sind zu-meii't ernsler Natur und forderten bereits eine Reihe von Todesopfern. n?. Die letzte GroRgJoekner-F''1;r* des >>Putnik« findet in der 7eit vom 3. bis ri. September statt, wobei auch iUt- ne Salzkammcrgut besucht v.'ird. Fv,?; Gesamtnrrangenient stellt sich auf 1000 Dinar. Anmcidiingon beim ^Putnik« in Maribor, Celje und Ptuj. m. Die Plltvtcer Seen und Cj-J^venli'a sind das Ziel der großci ^>?ntnikA-nc-sellschaftsfahrt vom 3. Ms G, Scptoml>cr, Ccsanitarrangcnicnt ()50 IVmar. Anmeldungen, Informationen usw. beim i>Put-nikis:. m. Interessenten fü" En^iisch-Kon^'cr-satjon werden darauf auiinerksam ,c^c-macht, dafi sich gegcnv.artig in Maribor ein junger Amerikaner für kur-c Zeil r.iif-hait, der bereit ist, gegen ein ganz bescheidenes Honorar englischen Konversa-tlonsunlcrricht zu erteilen. Auskünfte erteilt die Schriftleitung des Blattes. m, IJCiiiiJr Wintorprospelrt des )>PutnU(«. Das Reii'ebüro »Putnlks. wird h ■ iCr einen besonderen Prospekt für die W»iitersai-SQJi sowie einen Wintersportprospdct für das Bacherngobict herausgeben. Beide Prospekte werden reich bebildert sein, weshalb alle P. T. Amateur-Photographen cinceladen werden, ctwaiai.» - Z^tnng« Nammer t^. 4 Dienstag, den 23. August im - fendc Bilder dem >Putnik« zur Verfügung stellen zu wollen. In Betracht kommen gut wirkende Motive aus unseren Wlntersportplätzen, Sportbilder, Hüttenaufnahmen usw. Die Bilder mögen bis Ende August im hiesigen »Putnik«-Büro gegen eine entsprechende Entschädigung abgegeben werden, ni. DiebstahL Dem Zimmermann Adam Simon kam gestern in einem Gasthaus in der Frankopanova ulica die Brieftasche mit einem kleineren Geldbetrag und verschiedenen Dokumenten abhanden. m. Aus Versehen — Messer in die Brust. Als gestern abends der 26jährige Musiker Franz C e r n Ci ö nach St. llj heimwärts ging, sprang im Dunkel der Nacht plötzlich ein Mann auf ihn zu und versetzte ihm mit dem Musscr einen Stich in die linke Brustgegend. Erst als CemCic blutüberströmt zusammengebrochen war, erkannte der Angreifer seinen Irrtum, denn er wollte nicht CernöiC, dessen Freund er übrigens war, sondern einem anderen die Stichverletzung beifügen. :3uefi(nun0 (er ungorifdgen 3tei(()«nelnoOim anlä^lidb Oer l Tgug-MitaA ©f. 6le9l>an«-3Bo(0e * Menschen vorjjrenickten Alters, die mit unregehnäßigen Entleerungen zu kämpfet! haben, bietet oft schon der durch acht Tage fortgesetzte Genuß von täglich etwa 3—4 Eßlöffeln natürlichen »Franz-Jo8ef«-Bitterwassers die erwünschte Leibesöffnung und damit bleibende Erleichterung. Man verlange überall das echte Franz-Josef-Wasser! Reg. S, br. 30474/35 ak an p. ApotheHer Oroien gestorben. Ganz unerwartet ist am Samstag um Mittag der bekannte hiesige Apotheker Mag. Pharm. Bogo O r o z e n an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben. Der Verstorbene, der im 47. Lebensjahre stand, war in KoCevje geboren. Nach beendeter Mittelschule wandte er sich dem pharmakologischen Studium in Graz zu, das er in Moskau beendete. Bald nach Kriegsende kam er nach Ptuj, wo er die Apotheke zum hl. Antonius eröffnete und gemeinsam mit seiner Gattin Frau Nada Orozen, geb. Kol§ek, leitete. Der Verstorbene war durch mehrere Jahre hindurch Vizeobmann des Klubs der Apotheker für das nördliche Draubanat und Mitglied des Verwaltungsausschusses der Apothe-kcr-Genossenschaft in Maribor. Apotheker Orozen erfreute sich in allen seinen Bekanntenkreisen der größten Wertschät zung und Hochachtung. Friede seiner Aschel Der schwergetroffenen Familie un ser innigstes Beileid! p. Am Realgymnasium in Ptuj finden die Wiederholungsprüfungen am 24. August (Slowenisch für die 3. b Klasse), 29. 1. b, 2. a, 2. b, 3. b, 6. a, 6 b und 7. Kl.), 30. (1. a und 3. a) und 31. August (große und kleine Matura), jedesmal um 8 Uhr, statt Die Einschreibung in die erste Klasse erfolgt am 1. September, in die 2. und 3. Klasse am 2., in die 4. und 5. Klasse am 3. und in die 6., 7. und 8. Klasse am 5. September. Die Schüler, die von anderen Anstalten kommen, schreiben sich am 5. September ein. Am 6. September findet der Eröffnungs-GottesdiensT statt. Am 7. September wird der Unterricht aufgenommen. p. Zwei deutsche Autobusse mit etwa 60 Fahrgästen trafen am Samstag in Ptuj ein und setzten nach kurzem Aufenthalt die Fahrt in der Richtung gegen Varaz-din fort. p. Kamineinsturz. In der Nacht zum Freitag ist der 32 Meter hohe Eisenkamin der Textilfärberei Stroß eingestürzt, wobei auch das angrenzende Blechdach beschädigt wurde. p. Die Schlußübung der Feuerwehren des Draufeldes findet am 28. d. in Ptuj-ska gora statt. An der Übung wird sich auch die Stadtwehr beteiligen. p. Den Apothekennachtdienst übernimmt bis Freitag, den 26. d. die Mohren-Apotheke (Mag. Pharm. Molitor). Ais höchstes Haus unserer Erde wird bald ein in Bau begriffener Wolkenkratzer in Chikago zu gelten haben mit 200 Stockwerken und 400 Aufzügen. 34 Häuser mußten damit der Riese Platz hat. ':jmm ünion-TonWno. Heute, Montag zum letzten Mal der Liebesfilm »Das Mftdchea aus Triest« in deutscher Fassung mit Joan Crawford nach dem bekannten Theaterstück von Franz Molnar. — Ab Diens tag die Reprise des märchenhaft schönen Prachtfilms »Tarantella« mit der bezaubernden Jeanette MacDonald in d. Haupt rolle. Ihr Partner ist der berühmte Bariton Allan Jones. — In Vorbereitung »Hurrikan«. Burg-Tonkino. Der große Ganghofer-Roman »Schweigen im Walde« mit Han-si Knotek und Paul Richter. Ein eindrucksvolles Geschehen im weltabgeschlossenen Bergparadies der Alpen. — Am Mitwoch folgt der Kriegsfilm »Stand schütze Bruggler«. JUuHa'KwfMiHtm Im Rahmen der St.-Stephans-Woche wurden die tausendjährigen Reichskleinodien, die Krone des heiligen Stephan, Reichsapfel, Zepter u. Schwert, im Marmorsaal der königlichen Burg in Budape st zum erstenmal für die Öffentlichkeit ausgestellt (unser Bild). Vor der Freigabe zur Besichtigung erwiesen die Kegic-xungsmitglieder und sämtliche Diplomat en der fremden Nationen den Reichssym» bolen in einem offiziellen Akt ihre" Ehrerbietung. Hous Mkd Hof c. Starenschwärme über der Stadt. H. P. Scharfenau schreibt uns: Die Zeit der Starenschwärme ist gekommen. Ihr Lek-kerbissen ist Obst, deshalb werden sie von den Obstzüchtern und Bauern nicht besonders freundlich gesehen. In Celje hat man jetzt Gelegenheit, allabendlich Starenschwärme in ihrem lautlosen, graziösen Flug zu beobachten. Vor Beginn der Dämmerung kreisen sie über den Häusern und lassen sich dann in den Obst- und anderen Gärten nieder. Besonders im westlichen Stadtteil sind sie zu Hause, ebenso in der Gegend von Hu-dinja und Cret. Sic fallen auch mit Vorliebe auf dichtbelaubte Kastanienbäume ein. Der Schaden, den die Stare in den Gärten am Obst anrichten, wird aber bei weitem aufgewogen durch den Nutzen, den sie bringen. Sie sind Massenvertilger von Würmern, Schnecken und Mücken wie auch anderen Insekten. c. Am Realgymnasium in Celje finden die Wiederholungsprüfungen der ordentlichen Schüler und der Pr»v'at'«ten ain 20., 30. und 31. August statt, wä'irenc! die Wi.yJerhoIungsprüfungen der kls'nen und großen Matura am 30. und 31. Ai-gus* abgehalten werden. Die Elnschrij-bung in die Ciste Klasse effo'.'^t am I. Sept^ir.ocr, flir die 2. bis 8. Klasse am 2. September und für Schüler bzw. Sjpi3-lerinnen von anderen Anstalten am 3. September, jedesmal von 8 bis 11 Uhr. Bei der Einschreibung in die erste Klasse haben die Eltern bzw. deren Vertreter die Erklärung abzugeben, ob sie die Ki*i-der in das Realgymnasium oder in die klassische Parallelklasse einzuschreiben wünschen. Aufklärungen über das Studium in den klassischen Parallelklassen erteilen die Professoren bei der Einschrei bifng. c. Der Zirkus »Bufallo Tyll« ist in Celje eingetroffen und gibt am Mittwoch, den 24. d. M.die Eröffnungs-Galavorstellung. Der Zirkus verfügt über ein ganz erstklassiges Varieteeprogramm, das zuletzt in Maribor eine Attraktion der Festwoche darstellte. unO i^umor Gemütlich. Ein Sonntagsfahrer und seine Braut schoben ihr defektes Auto schwitzend einen steilen Berg hinauf. Da begegnete ihnen ein- biederes Bäuerlein, das meinte: »Sö, hören sö, soll ich mich einisetzen und ein bißl tuten?« Die Blumenpflege in den Sommermonaten Am wichtigsten ist das sachgemäße Gießen und Spritzen. Morgens etwa um 8 oder %9 Uhr können alle unsnrc Pflanzen, ob sie nun im Zimmer oder im Garten stehen, leicht überbraust werden. Abends von 6 bis 7 Uhr wird nachgesehen, welche Töpfe trocken geworden sind. Diese werden tüchtig begossen und wieder alle Blumen bespritzt. Im Frei en soll auch die Erde auf den Beeten befeuchtet werden. Bei nassem und unfreundlichem Wetter unterbleibt das Spritzen. Die Töpfe auf Balkon und Fenster. müssen, wenn sie nicht ins Moos oder Torfmull eingepackt sind, an heißen Tagen auch zu Mittag auf Trockenheit untersucht werden. Jede welcke Pflanze muß natürlich sofort begossen werden, und nicht einmal, sondern mehrmals hin-tereinader. Will ein solcher Topf gar kein Wasser annehmen, so stellen wir ihn ins Wasser und lassen ihn einige Minuten darin stehen. Es schadet nichts, wenn auch der Stamm zur Hälfte mit ihm Wasser steht. Wenn das Wachstum nachläßt wird gedüngt oder ein Teil der oberen Erde fortgenommen und durch neue nahr hafte Erde ersetzt. Alle verblühten Blumen müssen sofort abgenommen werden. Dadurch wird die Bildung neuer Knospen begünstigt. Wenn man es unterläßt, so bildet die Pflanze Samen aus, wodurch viele wichtige Nährstoffe den anderen Geweben entzogen werden. Besonders Petunien, Geranien und Fuchsien müssen diesbezüglich überwacht werden. Auf Ungeziefer achten! Gerade in den heißen Monaten ist die Anfälligkeit aller Pflanzen gegen jede Art von Schmarotzern sehr groß, besonders in trockener Luft. So wie man etwas bemerkt, sind unverzüglich Gegenmittel anzuwenden. Je länger man damit zuwartet, um so mehr verbreitet sich das Ungeziefer, schwächt die befallene Pflanze und greift auf andere über. Um so schwie riger wird außerdem die Bekämpfung. Alles Unkraut, das sich auf den Töpfen zeigt, ist sofort zu entfernen. Die Erde ist öfters zu lokkern. Durch das ständige Gießen wird die Erde im Topf sehr fest und läßt nur wenig Luft durch. Hier nützt nur öftere Oberflächenlockerung, die mit einem s^it Dienstag» 23. August. Ljubijana, 12 Schallpl. 13.20 Konzert. 19. Nachr., National Vortrag. 20 Schallpl. 20.10 Vortrag. 20.30 Vokalkonzert. — Beograd, 17.20 Volksmelodien. 18.50 Schallpl. 19.30 Nationalvortrag. 20 Volkslieder. — Prag, 17 Konzert. 18.20 Blasmusik. 19.25 Gesang. 20 Lustspiel. — Prag iL, 18 Schallpl. 19.30 Volkslieder. 20.15 Hörspiel. — Budapest, 18 Vortrag. 20 Konzert. — Beromünster, 19.10 Lieder. 19.55 Bauernmusik. 20.25 Hörspiel, — Paris, 18.45 Klavierkonzert. 20.10 Lieder, 20.30 Oper. — Straßburg, 18.30 Lieder. 20.30 Populäre Musik. — London, 19 Leichte Musik. 20 Sinfoniekonzert. — Rom, 19.30 Konzert. 21 Bunter Abend. — Mailand, 19.30 Konzert. 21 Oper. — Deutschlandsender, 18 Klaviermusik. 19,15 Konzert. 20.15 R. Wagner-Abend. — Berlin, 18 Tanzmusik. 19 »Fal-staff«, Oper von Verdi. — Breslau, 18 Vortrag. 19 Blasmusik. 20.10 Hörspiel. — Leipzig, 18 Vortrag. 19 Lustspiel. 20 Bunter Abend. — München, 18 HörspieL 19.10 Bauernmusik. 20.50 Mozart-Abend. — Wien, 12 Konzert. 14.15 Schallpl. 16 Konzert. 18 Schallpl, 20.10 Sinfoniekonzert. Bis einschließlich 26. August versehen die Mariahilf-Aphoteke (M^g. Pharm. Albaneie) in der Frankopanova uilca 18, Tel. 27-01, den NacJitdienst* zen Holz durchgeführt wird. Oft tritt auch eine Verstopfung des Abzugloches ein. Das Wasser bleibt im Topf stehen und versauert den Boden so sehr, daß die Pflanze eingeht. In diesen Fällen ist für sofortige Freilegung des Abzuges zu sorgen. Palmen, CUorfaüen, Farne dürfen nicht in der größten Sonnenhitze am Fenster stehen bleiben. Man muß sie durch Gardinen schützen, und zwar schon zeitig am Morgen, UutOlA Ein Filmstar In Hollywood verdient täg lieh durchschnittlich über 1200 Dollar, der 21jährige Geiger Nenuhin jährlich über eine halbe Million Dollar. Dieser ist also der bestverdienende Künstler unserer Erde. Der jetzt 93 Jahre alte Bäckermeister Heinrich Dose in Neustadt (Holstein) wurde vor zwei Jahren Schützenkönig — ein Beweis der großen Rüstigkeit dieses alten Herrn! In Elbing riß einem Schausteller ein zwei Meter langes Krokodil aus, das sich in den Graben des Bahndammes legte. Ein Gehilfe des Schaustellers fand es, band der Echse die Schnauze zu und zog sie aus ihrem Versteck heraus. In Amstedt bei Aschersleben fütterte ein Ehepaar die beiden Schweine und den Ziegenbock im Stalle soviel wie gar nicht, obwohl genügend Futter vorhanden war. Als die Polizei eingriff, war ein Schwein verhungert; das andere Schwein und der Ziegenbock waren bis auf die Knochen abgemagert« iitiu jdii iiditikik Wr^WwWWwW^^wW Primitivstes Rechtswesen und die höcitste Sprachicultur (ATP) Soviel Köpfe — soviel Sinne, soviel Herzen — soviel Arten von Liebe — ein ebenso alter wie weiser Lehrsatz, der Uoiz dejn alles gleichmachendem Maschlnenzeita'lter immer noch nichts von seiner Wahrheit verloren hat. Man betrachte z. B. die Sitten und Gebräuche der Beduinen. Gerichtswesen: Ein Mann, der sich des Verbrechens schuldig macht, ein Mädchen zu entführen und dann seine Ehre zu verletzen, wird von dessen nächsten Verwandten ge tötet. Nur ein Teil der Azazmet macht hier eine Ausnahme. Dort kommt der Entführer mit einer Strafe von drei Pfunden oder einem Kamel davon. Dem Mädchen aber wird die Kehle durchschnitten, oder aber man durchschneidet ihm am rechten Fuß die Sehne. Wie man sieht, sind also diese Nomaden, die von den Europäern vielfach als Halbwilde angesehen werden, in mancher Beziehung sehr sittenstreng eingestellt. Geraten zwei Raufbolde aneinander, so muß für ein ausgerissenes Haar ein Schadenersatz in der Höhe von zwanzig Piastern geleistet werden, und für eine Wunde, die so tief ist, daß man etwa einen Finger hineinlegen kann, sieht das Gesetz als Schmerzensgeld ein Kamel vor. Es wird bei den Beduinen viel geschwo ren und die Eidesformel ist ein Meisterstück bildhafter orientalischer Ausdrucks weise: Bei Gott und beim Leben dieser Kaffeekanne schwöre ich: Vernichtet soll sein Deine Wolldecke und was kommt von Deiner Gattin und was ist in Deiner Umgebung und was herkommt von Deiner Männlichkeit, wenn ... Der Mord gilt als sehr verabscheu-ungswürdige Tat, es sei denn, es geschehe, um Rache zu üben, oder Frauen-ehre zu schützen. • In diesem Falle wird er sogar gepriesen. Der Vater des Ermordeten fordert zunächst ein jungfräuliches Mädchen. Sodann erst begannen die Verhandlungen über die Höhe der Geldsumme, durch deren Leistung sich der Mörder eventuell loskaufen kann. Ein wichtiges Beweismittel im Prozeß ist die Feuerprobe Der Mubeschscha facht ein Feuer an. in dieses legt er einen großen Löffel, wie er zum Rösten der Kaffeebohnen Verwen düng findet, und läßt den Löffel solange darin, bis er rot ist. Dann nimmt er den Löffel aus dem Feuer und streicht mit ihm über seinen Ami, damit die Leute sehen, daß das Feuer dem Unschuldigen keinen Schaden bringt. Nun erst streckt er den Löffel dem Manne zu, der die Feuerprobe bestehen soll. Er sagt zu ihm: Ibscha — leck das Feuer! Nun leckt der Angeklagte dreimal an dem Löffel, den der Mubeschscha nicht aus der Hand gelassen hat. Sodann nimmt er etwas Wasser, spült damit den Mund und spuckt aus. Nun erst streckt der Angeklagte seine Zunge heraus. Findet man eine Brandspur, ist die Schuld erwiesen. Heilwesen Die Behandlung der Zahnfäulnis besteht im Spülen mit dem Urin einer jungen Pferdestute. Diese Methode kommt uns Europäern natürlich nicht sehr ap-pclitlicli vor, soll aber sehr wirkungsvoll sein. Das Erkällungszahnweh wird durch Brennen auf den Oberschenkel behandelt. iDabei muß der Oberschenkel horizontal zum leidenden Zahn gelagert werden. Auch diese Methode soll von wunderbarem Erfolg begleitet sein. Jeder ein Dichter Die Ausdrucksweise der Beduinen, besonders wenn es sich um Gespräche zwischen verschiedengeschlechtlichen Personen handelt, ist ungemein poetisch: Es suchte einmal ein Beduine Schutz bei einem Seheich. Und eine Frau dieses Beduinen war wunderbar schön. Es verlangte den Scheich darnach, sie zu sehen. Und er paßte sie ab, bis sie hinging, Wasser zu schöpfen. Dann kam er auf sie zu und redete sie an: Tausendmal guten Morgen und gute Wege!. Du mit runden vollen Brüsten, die auf-und niedergehen, verhüllt von Deinen Kleidern! Willst Du nicht tränken den Durstigen, der vor Dir in Bewunderung steht? Und sie sprach zu ihm: Zweitausendmal angenehm und zweitausendmal willkommen Du! Oh Du, dessen Kaffeekruge schmecken wie Muskatkrüge! Sie sind eine Medizin für die Müden von der weiten Wanderung! Und er sprach zu ihr: Wäre es nicht Deinetwegen, oh Liebliche von Angesicht, ich wäre nicht so früh gekommen..4 Don Om groBtn 3Irötnnen>31ton6bern Otr belgifdieii QIrmet '.V . 's: Große Teile der belgischen Armee sind z urzeit an den Manövern in den Ardennen belefligt, von denen links dieses Bild her Ichtet: Es zeigt, wie Soldaten eine neuartige schmale Pontonbrücke überschreit en» deren kleine Schwimmträger leicht auf der Schulter getragen werden können Londoner Brief. ^te gan^c StaM fpridit bat)on Bridgepartien im Bildfunk. (ATP) Bildfunksendungen sind in Eng land keine Seltenheit mehr und die Fernsendungen bieten ihren Abonnenten auch tatsächlich ein sehr interessantes und abwechslungsreiche Programm. Das neueste war die Übertragung einer Bridgepartie auf dem Wege des Bildfunkes, Es erscheinen auf der Bildfläche sowohl die Spieler als auch — offen auf dem Tische ausgelegt — die Karten der Spieler. Der Ansager nimmt die Karten, welche die Spieler ausspielen, jeweils mit einer Erläuterung aus dem Spiel, so daß die Partie in allen ihren Phasen verfolgt werden kann. Daß in die auf die Bildfläche projizierten Karten von den Spielern selbst nicht eingesehen werden kann, wird dadurch erzielt, daß zwei Kameras funktionieren. Die eine nimmt die auf dem Tisch liegenden offenen Karten und den Ansager auf, die andere die Spieler, die selbst so placiert sind, daß sie den zweiten Tisch mit den offenen Karten sehen können. Beide Aufnahmen werden gleichzeitig auf die Bildfläche projiziert. Die Lösung dieses Problems birgt nun die unerschöpflichsten Möglichkeiten in sich. So zum Beispiel wird man nun ganze Bridgetumiers auf dem Wege der Te-levision übertrafen können. Es ist sehr gut denkbar, ein großes, internationales Bridgeiurnier zu veranstalten, bei wel- chem die Spieler in ihrer Heimat bleiben, und nur der Ablauf ihrer Partien übertragen wird, eventuell in großen Hallen vor einem Parkett von Zuschauern, die alle gleichzeitig den Ablauf des Spieles auf der Bildfläche verfolgen können. Gasmasken für Telephonistinnen Gegenwärtig werden die englischen Telephonistinnen in dem Haupttelephonamt der Londoner Innenstadt in der Be» handlung der Gasmasken unterwiesen, um ihren Dienst auch mit Gasmasken ausführen zu können. Dieses Telephonamt ist deshalb besonders wichtig, weil es in einem Kriegsfalle das Nervenzentrum der Luftabwehr darstellen würde. Alle überseeischen und die meisten innerenglischen Ferngespräche werden über dieses Hauptamt geleitet. Die für diesen Zweck eigens hergestell tcn Gasmasken entsprechen weitgehend denjenigen, welche auch an die Zivilbe-bevölkerung ausgegeben werden sollen, doch ist auf der linken Seite ein Mikrophon eingebaut, und die Kopfhörer werden unai3hängig von der Gasmaske getragen. Die bisherigen Versuche sind sehr zufriedenstellend verlaufen und man beabsichtigt, in den nächsten Wochen für sämtl. englischen Telephonistinnen derartige Kurse abzuhalten. Ein treuer Diener seines Herrn Viel Aufsehen erregte in London eine Gerichtsverhandlung, in der der Exkönig von England, der nunmehrige Herzog von Windsor, eine gewisse Rolle spielte. Ein ehemaliger Chauffeur des jetzigen Herzogs von Windsor war zufällig Zeuge eines Gesprächs zwischen zwei Unbekannten. Im Verlaufe dieses Ge- sprächs gab der eine eine Geschichte über den Herzog von Windsor zum besten, die in der Hauptsache aus den haar sträubendsten Phantasien des Erzählers zusammengesetzt war. Der Chauffeur des einstigen Monarchen hörte sich di'' Sache eine Weile an, dann konnte er nicht mehr an sich halten und bezichtigte den Mann auf offener Straße der gröblichsten Verleumdung. Es kam zu einer Gerichtsverhandlung und der Chauffeur, der sich damit verteidigte, daß es ihm ganz unmöglich war, die Lügengewebe über seinen ehemaligen Herrn anzuhören, wurde freigesprochen. Auch ein englischr Chauffeur ist ein Gentleman. Windsofs wefiiUcher Bürgemoeisler. Mrs. F. Carteret Carey ist der erste weiblichc Bürgermeister von Windsor seit 524 Jahren. Sie ist die Witwe nach Generalmajor Carey, der zwanzig Jahre lang (bis zu seinem Tode im Jahre IÖ32) Governor of the Military Knighife of Windsor war. Durch seine ganz spezielle Verfügung durfte seine Witwe, die mit den Mitgliedern der königlichen Fami 11c befreundet ist, auf Schloß Windsor wohnen bleiben. Sie ist sdt dem Jahre 1925 in der Ratsversammlnug als einzige Frau vertreten. Kostbare Kartoffel. In Schottland verlor beim Kornbinden ein junges Mädchen im letzten Herbst ihren Siegelring. Auf dem gleichen Felde wurden in diesem Jahr Kartoffel angebaut. Als nun das gleiche Mädchen die Kartoffel ausgrub, bemerkte sie bei einer Kartoffel eine ganz merkwürdige Bildung. Sie wusch die Frucht, schnittt sie auseinander und — fand ihren in die Kar toffel eingewachsenen Ring wieder, Doddie Smith macht Karriere. Vor einigen Jahren war Doddie Smith eine kleine, unbekannte Verkäuferin in einem Warenhaus, wie tausende andere. Nun aber feierte sie im Londoner »New Theatre« die Premiere ihres fünften Thea terstückes innerhalb einer Frist von nur sechs Jahren. Ihr neuestes Stück »Bonnet Over the Windmill« — man könnte diesen Titel höchstens mit »In den Wind geschlagene Vorsätze« übersetzen— behandelt das Problem, ob es tatsächlich notwendig ist, daß eine Schauspielerin die von ihr dargestellten Figuren erlebt haben muß, um sie wahrhaft darzustellen. Das Aparte und Packende aller Stük-ke von Doddie Smith, liegt darin, daß sie immer Sujets wählt, die das Alltägliche aufzeigen, jene Geschehnisse im Leben, die niemandem fremd sind, die jeder kennt und selbst erlebt und erfühlt hat. E)oddies Vermögen, daß sie sich im Laufe weniger Jahre erschrieben hat, wird auf 60.000 Pfund geschätzt. Gewiß ein beachtenswerter Aufstieg, um den sie alle ihre ehemaligen Kolelginnen glühend beneiden. In Litauen wird ein großes Kraftwerk errichtet, dessen Betriebstoff aus Torf be stehen wird, der in nächster Nähe des Werkes in großen Mengen vorhanden ist. Geologen haben festgestellt, daß auf Neuseeland große Erdöllagerstätten vorhanden sein müssen. Von den ölfeldern am Persischen Golf sind daraufhin bereits Fachleute mit modernstem Bohrgerät, das Bohrungen bis zu 3000 m Tiefe gestattet, eingetroffen. Die ersten Versuchsbohrungen sollen an der Po-werty Bay in Kürze in Angriff genommen werden. In einem Londoner Vorort wurde kürz lieh durch den Verkehrsminister eine »Kinderstraße« der öffentlichkeit übergeben, die dem Zweck dienen soll, den Kindern im Spiel die Verkehrsregeln und Verkehrsicherheit nahe zu bringen. Sie können zu diesem Zweck gegen geringes Entgelt kleine Autos und Fahrräder mieten und auf dieser Straße, die mit allen Verkehrszeichen, Beleuchtung usw. ausgestattet ist, »spielendv-; Verkehrsunterricht nehmen. ^Mariborcr Zeiiiug« NUmiaer UXL 6 Dtenfta^ den 23. August 1Ü38. Jtiuids^luut 3ugollaloien0 i!>ol)au0fuör nad5 3)rutf(6lan5 VOR DER KONFERENZ DES JUGOSUWISCH-DEUTSCHEN HOLZAUSSCHUSSES. Wie bereits berichtet wurde, wird Im Laufe dieser Woche in Crikvenict der jugoslawisch-deutsche Holzausschuß zu-sammentieten. In dieser Konferenz sollen alle diejenigen Fragen in Erörterung gezogen werden, die sich auf die Jugoslawische Holzausfuhr nach Deutschland beziehen und die im Laufe des letzten Jahres aufgeworfen worden sind. Das von Deutschland Jugoslawien zugestandene Holzkontingent beträgt bekanntlich 11% des Gesamtwertes der Jugoslawischen Ausfuhr nach Deutschland. Im Laufe, des verflossenen Jahres hat es sich jedoch gezeigt, daß Jugoslawien nach Deutschland auch viel größere Holznen-gen exportleren könnte. Wie man erfährt, ist von jugoslawischer Seite ein Vorschlag ausgearbeitet woi"den, wonach Deutschland dieses Kontingent von 11% auf 20% erhöhen solle, und zwar auf 20% des Gesamtwertes der jugoslawischen Ausfuhr nach Deutschland. Die Erhöhung des jugoslawischen Holzkpntingentes ginge natürlich auf Last der Industrierohstoffkontingente, die in der letzten Zeit Deutschland nicht bis zu 100% ausgenützt hat. * Außerdem ist bemerkt worden, daß Deutschland die. Einfuhr von Holzstämmen favorisiert, was nicht im Interesse der jugoslawischen Holzindustrie ist. Aus diesem Grunde soll auf der bevorstehenden Tagung des jugoslawisch-deutschen Holzausschusses das VerhaUnis zwischen der Ausfuhr von Holzstflmmen und der Ausfuhr von gesägtem Holz festgesetzt Endlich wird auf dieser Tagung von jugoslawischer Seite der Antrag gestellt werden, daS in Zukunft bei der Verteilung von Einfuhrgenehmigungen seitens Deutschlands die vielen Unregelmlßlg-kelten ausgeschaltet werden sollen. 9l(r-9n:intarO(n*3InItlOei('*" <»*Mt und «ueh dicm .. J . .... .. Dm Verbot beileM »Ich auch Die erste Truche der limenenlellic tOr auf einen belrSchlliehen Teil von 0»ter- große öffentliche Arbeiten soll bereits reich. Anlang Oktober je«ichnet werden. | ^ Mitteilungen B e 0 g r a d, 20. August. Wie der »Ju- der Banats-Hopfenkommlsslon aus 2alec goslav/ische Kurier« erfährt, sind alle! der diesjährige Hopfenertrag gegen Vorbereitungen im Zusammenhang mit 16.000 Zentner ausmachen gegen 23.222 ilar Zeichnung und dem Verbrauch der! Zentner im Vorjahr. Die Quantität ist ge-4-Miltlarden-Innenanlelhe zwecks Durch-! gcnüber der vorjährigen bedeutend ge-fühiung von großen öffentlichen Arbcl-1 ringer, dagegen Übertrifft die Qualität ten bereits vollkommen zu Ende geführt; jene des Vorjahres beträchtlich. Es kam worden. bereits zu einigen Abschlüssen zu 28 Dl- Das Amtsblatt hat bereits die Dienst- nar pro Kilo. Von der vorjährigen Fech-ordnung über die Tätigkeit des Kontroll-, sung sind nur noch einige Zentner vor-ausschusses, welcher die Verwendung! handen, der 6%igen Innenanleihe für große öffent liehe Arbelten und für die Landesverteidigung und den ganzen Dienst Im 2hi-samnienhang mit der Verwendung und Rechtfertigung der aus der Anleihe stammenden Summen beaufsichtigen wird, veröffentlicht. Damit im Zusammenhang erfährt man, daß die erste Tranche dieser Innenanleihe bereits im Monat Oktober zur Zeichnung gelangen soll. X Die Erbschafts- und Schenktingt- taxen. Unter diesem Titel gaben der Richter der Zagreber Septemviraltafel Dr. Franjo 2 i 1 i c und der Richter des dortigen Appellationsgerichtshofes Dr. Miroslav § a n t e k im Verlag der Tipografija d. d. in Buchform eine Sammlung von Bestimmungen über diese wichtige Kapitel des Taxgesetzes heraus, die alle Fachkreise, aber auch die breite Öffentlichkeit sicherlich interessieren wird. Ausführlich bezieht sich die Vorschriften-sanimlung auch auf die Uebertragungs-taxen für Liegenschaften (Gebühren-äquivalent) samt ausführlichen Auslegungen der Zentralstellen usw. Preis bro-SL'hiert 20 Dinar. X Der Weltverbrauch an Hopfen betrug nach Meldungen aus Prag im Vorjahr 124 Millionen Zollzentner. Der grüßte Hopfenverbrauch entfällt auf Europa mit 771.571 Zentner. Auf Afrika X Dif Poftflndattrleflmui PeltrliMlIl in Sarajevo, die in normalen Zelten 2000 Arbeiter beschäftigt, ist in Schwierigkeit, dards. r tan gtratan und iteht vor der Uquidlt* rung. Gegenwärtig prüft man die Frage eüier eventuellen Fusion mit der »Slpad«, um die Arbeiterschaft noch welter, beschäftigen zu können. X Am Jttgoalawlsebto Maismarkt läßt die Nachfrage etwas nach. Die Preise bewegen sich im Großhandel bei 120—127 Dinar für Schleppware, 127—128 für Waggonware Parität Indjiji und bei 120 —127 Düiar pro Metenentner franko Verladestation. Die Exportparität beläuft sich in Rotterdam im Septembertermin auf 82 und im Lokopreis auf 93 Dinar pro Meterzentner. X Mitte Oktober nimmt die Genossen-schaftsschule in Ljublana wieder den Un terricht auf. Die Schule umfaßt heuer 2 Abteilungen, für Anfänger und für solche, die eine Qenossenschaftsschule bereits besucht haben. Der Untarricht dauert bis Ostern, tn Betracht kommtn vor allem künftige Landwlrtt, die ileh Intensiv mit dem Qenotsenschaftiwesan lu be fassen beabiichtlgan. Dlt Aufnahmtgtiu-che aind bis ipäteitens 28. Septambtr an d^ Oenotaensehaftiverband c!iewiiuolovvul;ei nicht ausgeführt wer- rühmtesten Werke der Meister des Im- Frau mit der Rose«, von Gustave Cour- pressionismus zusammenzubringen und sie in den Qrenobler Museum, das bis jetzt noch keine eigene impressionistische Abteilung besitzt, auszustellen. Die lobenswerten Bestrebungen dieser Gesellschaft fanden in dem Besuch des Präsidenten, der einer offiziellen Anerkennung gleichkommt, die schönste Belohnung. Wir sehen hier eine Reihe von Werken von Gustave Courbet, Eugene Delacroix, Manet, Boudln, Pierre Renoir, Bazillo, Sisley, C6zanne, Berthe Morlsot, Monet, Pissarro, Degas, Toulouse-Lautrec, Gauguin, Georges Serat und Camille' Corot. Es genügt diese Namen aneinanderzureihen um es verständlich zu machen, daß hier alles versammelt wurde, was zum Ruhm und zur Ehre des Impressionismus beigetragen hat. Diese Ausstellung zeigt wieder einmal deutlich, daß der Impressionismus sozusagen als Brücke zwischen der klassischen und der modernen Kunst zu betrachten ist. Corot ist durch seine »Diana im Bad« und »Die römische Campagna im Winter«, die er zum ersten Male im Salon des Jahres 1836 ausstellte (Camille Corot wurde im Jahre 1796 geboren) vertreten. Von Eugene Delacroix, dem großen Meister des historischen Gemäldes, sehen wir hier ein Stilleben »Nature mor-te au lapin«. von Manet ein schönes Bild nls der Berthe Morisot, von Renoir »Die In der Nähe von Tamow, Polen, verkaufte eine Frau ihr einige Monate altes Kind, ein gesundes Mädchen, »für einen Zloty und eine Henne« an Zigeuner. Verdient diese Frau den Namen ^^Mutter«? Bei einem Maskenball in Magdeburg lernten sich rasch zwei Masken kennen und Heben, die sich bei der Demaskie-rung als zwei in Scheidung befindliche Eheleute entpuppten, die sich gegenseitig aufs schärfste beschuldigt hatten. Wie Spreu, in die der Wind bläst, waren sie auseinander. Ein Mann, der im Wagen fuhr, steckte seinen Kqpf aus dem Wagen und wurde vom Autowinker eines Postomnibusses derart am Kopte getroffen, daß er starb. Merkwürdig, was in Oklahoma, Amerika, alles passiert! Dort wurden Versamm lungen so sehr durch Bauchredner gestört, daß nunmehr nur noch derjenige öffentlich bauchreden darf, der als Bauchredner bei der Polizei vorgemerkt ist. In Warschau werden 50 weibliche Polizisten ausgebiMet, die gegen den Mädchenhandel und cfie Kinderverwahrlosung Verwendung finden sollen. Im Wilnageblet wurden am 22. Juli 1938 zwei Frauen durch Hagelschlag getötet. Förmliche Eisklumpen bis zu einem Pfund Schwere gingen nieder. An der ungarisch - tschechoslowakischen Grenze passierte, wie aus Preßburg berichtet wird, ein Hund die Zollschranke. Diese Tatsache wäre nun nicht weiter bemerkenswert, wenn der Hund nicht ein kostbares Halsband aus reinem Platin ge-tra,gen hätte,* das weder Tier noch Herr verzollte. Herrchen mußte ganze 170.000 Kronen Geldstrafe blechen. Dfensteg, den 23. August 1938. Ollariborrr Xenntöfirg in <£flie AUFTAKT ZU DEM GROSSEN TENNISTURNIER IN CELJE AM 7. UND 8. SEPTEMBER Das in letzter Zeit überaus spietfreudige Tennisteam des SSK Maribor trat gestern in Celjc zu einem Klubmatch gegen die emporstrebenden Tennisverfreter des SK. Celje an. Die Begegnung schloß nach einer Reihe von interessanten Spielen 7:1 zugunsten »Maribors«. A 1 b a n c z e (M) und T o p I a k (C) lieferten sich einen wechselvollen Kampf, in dem Toplak die längste Zeit führte, schließlich aber doch seinem jüngeren und zäheren Gegner den Sieg mit 7:5, 7:5 Überlassen muß te. T o n ö i e (M) stieß In G o r § e k (C) auf den härtesten Widerstand und mußte alle Register ziehen, um die Partie mit 6:4, 6:8, 6:2 für sich zu entscheiden. GorSek verriet ein großes Talent und dürfte bald mehr von sich hören lassen. Dcrnov§ek (M) spielte zwei 6:0-Sätzc gegen Fabian (C), gab aber dennoch einen ab. 6:0, 4:6, 6:0 lautete das Resultat. V o g I a r (M) traf mit dem noch vielversprechenden M i 1 u t i n o V i c (C) zusammen, den er trotz größter Gegenwehr mit 6:1, 6:3 schlug. Ccpuder(M) feierte sein Turnierde-bi]< mit einem 6:2, 6:1-Sieg über den un- ermüdlichen Dr. I V i c. In den Doppelspielen setzten sich Albaneze-Voglar gegen Fabian-Milutinovic mit 6:0, 6:1 und Cepiider-Tonöic gegen Dr. IviC-Gorsek mit 2:6, 6:4, 6:1 erfolgreicli durch, während Demoväek-TonCiC den einzigen Punkt an Gorsck-Toplak mit 6:4, 4:6, 4:6 abgaben. Am Nachmittag fanden ange-sichst des großen Interesses, das das Tur nier erweckte, noch zwei Doppelexhibitio nen statt. Albaneie-Voglar schlugen hiebe! in einem dramatischen Kampf das Meisterpaar von Celje Toplak-Gor§ek 6:3 7:5, das dann noch Dernoväek-TonCiC mit 6:1, 6:3 niederrangen. Celjc, in dem das Tennis zu neuem Leben erwacht zu sein scheint, wird am 7. und 8. September der Schauplatz eines großen Tennisturniers sein, in dessen Rahmen auch die Konkurrenz um den sei nerzeit von der Stadtgemeinde gestifteten Wanderpokal weitergeführt werden soll. Wie alle Anzeichen zeigen, dürfte sich das Turnier zu einem Stelldichein aller Tennisenthusiasten Sloweniens gestalten. Dritte !}lunö( (er OtationalKoa »UUBLJANA« GIBT MIT 2:1 BEIDE PUNKTE AN BSK AB ^ »GRADJANSKI« VON BASK GESCHLAGEN—DIE TABELLE In der Nationalliga gab es gestern wie der sechs anregende Spiele, die bereits wichtige Verschiebungen In der Punktetabelle brachten. Der Vertreter Sloweniens »L j u b I j a n a«, hatte den schwe ren Kampf gegen den Exstaatsmeister BSK zu bestehen und lieferte hiebei einen ausgezeichneten Kampf, in dem die Beo-grader nur knapp mit 2:1 (1:0) die Ober hand behalten konnten. Für die Sensation der gestrigen Runde sorgte »Gradjanski«, der in Beograd vom BASK mit 2:1 (2:1) aus dem Rennen geworfen wurde. Zuvor trafen >G r a d j a n s k i« aus Skoplje und »J e d i n s t V 0« aufeinander. Die Gäste aus Skoplje siegten überraschend mit 2:1 (0:1). In Sarajevo trat die Beograder »J u-ß 0 s 1 a v i j a« gegen die dortige »SI a V i j a« an und siegte glattweg mit 4:2 (1:1). Das Spiel leitete der Wiener Schiedsrichter B e r a n e k. In Zemun spielten gestern Staatsmei-ster H A S K und der Liganeuling »Spar t a«. HA5K gewann die Partie überlegen mit 5:1 (4:1). Die »Sparta«-Mannschaft vermochte erst nach der Pause das Spiel einigermaßen offen zu halten. In Varazdin lieferte sich die dortige »S 1 a V i j a^ und der Spliter »H a j-d u k« einen äußerst aufregenden Kampf, der nach wechselvolleni Verlauf 1:1 (1:1) unentschieden schloß. Spielleiter war Schiedsrichter Jordan. In der T a b e 11 e hat nun der BSK die Spitze bezogen. BSK, »jugoslavija« und HASK behaupten mit je 6 Punkten die ersten drei Plätze. Dann folgen »Grad-janski« (Zagreb) und BASK mit je 4, »Hajduk« und »Gradjanski« (Skoplje) mit je 3, »Ljubljana« mit 2, »Slavija« (Varaidin) und »Sparta« mit je 1 Punkt, während »Slavija« (Sarajevo) und »Je-dinstvo« es bisher noch zu keinem Punkt gebracht haben. Die nächste Ligarunde findet erst am 11. September statt. 3ugoflQtoif(De £d(Dtat5l(tif-mriftrrfdDaften NEUER STAATSREKORD ÜBER 400 ME TER. — KRAMER STELLT ÜBER 1500 METER EINEN NEUEN MARIBORER REKORD. — EINGESTELLTER REKORD VON MURAUS ÜBER 800 METER. Die jugoslawischen Leichtathletikniel-sterschaftcn im Einzelbewerb wurden gestern zum Abschluß gebracht. Es gab auch einige ausgezeichnete Resultate, an denen auch Mariborer Vertreter Anteil nahmen, P 1 e t e r 5 e k (Primorje) schaffte über 400 Meter mit 49.9 einen neuen Staatsrekord. Kram er (Rapid) stellte sich im Laufen über 1500 Meter in 4:17 mit einem neuen Mariborer Rekord ein, während Muraus (2elezniCar) über 800 Meter in 2:02.8 den bestehenden Mariborer Rekord einstellte. 0 r o s z y (Rapid) behauptete im Stabhochsprung den dritten Platz mit 335 Meter. Die Resultate der Kämpfe am Samstag und Sonntag; 110 Meter Hürden: 1. Ehrlich (HASK) 16.5, 2. Joviö (BSK) 17.6, 3. BangCak (PanCevo) 18.8, 100 Meter: 1. Kling (BSK) 11, 2. Ste-vanovic (jugoslavija) ll.l, 3. Bauer (PanCevo) 11.3. 400 Meter: 1. Pletersek (Primorje) 49,9 (neuer jugoslawischer Rekord), 2. Despot (Hajduk) 50.6, 3. Markovid (Hajduk) 50.6, 3. Markovic (Vojvodina) 51.3. 1500 Meter: 1. Gor§ek (Primorje) 4:10.6, 2. Flas (HASK) 4:13.8, 3. Pogac-nik (Primorje) 4:14.8, 4. Kramer (Rapid) 4.17 (neuer Mariborer Rekord). Stabhochsprung: 1. Lciiert (BSK) 350, 2. Ivanus (2elezni£ar, Zagreb) 335, 3. Oroszy (Rapid) 335. Diskus: I. Kleut (Jugoslavija) 41.32, 2. VuCevic (Vojvodina) 40.07, 3. Smejda (Jugoslavija) 38.16. Weitsprung: 1. Leinert (BSK) 664, 2. Lazarevic (Jugosl.) 655, 3. Rupaner (Pancevo) 652. Speer: I. Smejda (Jugosl. 52.63, 2. Pe-trus^ic (Hajduk) 42.48. StaKel 4x100 Meter: 1. jugoslavija (Stevanovic, Jovanovic, Radenic und Mil-kovic) 44.6, 2. BSK 45.1, 3. Pan^evo 45.1. Hochsprang: I. 2gur (Prini.) 180, 2. Martini (Prim.) 180, 3. Mikid (Jugoslavija) 175. 800 Meter: 1. Gorsek (Prim.) 1:58.7, 2. Markovic (Vojvodina) 2:02.2, 3. Na-bernik (Prim.) 2:02.2, 4. Muraus (2elez-niöar) 2:02.8 (eingestellter Mariborer Rekord), Kugel: I. Novakovic (Marathon, Zagreb) 13.40, 2. Kleut (Jugosl.) 13.39, 3. Vucevic (Vojvodina) 1327. Dreisprung: 1. VuCevic (Vojvodina) 13.94, 2. JoviCevic (jugosl.) 13.77, 3. Mi-kic (Jugosl.) 13.63. 200 Meter: 1. Kling (BSK) 23, 2. Bauer (Pancevo) 23.4, 3. Pletersek (Prim.) 23.7. Hammer: 1. Gol<5 (HASK) 46.21, 2. Ma-jetic (ZASK) 40.50, 3. Reisinger,(Slavija, Varazdin) 37.65. 5000 Meter: 1. Krevs (Prim.) 16:15.2, 2. Bruöan (Ilirija) 16:32.6, 3. Flas (HASK) 16:38.8. Staffel 4x400 Meter: 1. Primorje (Ur-banfiC, Poljsak, SkuSek und Nabernik) 3:35.8, 2. Vojvodina 3:42.2. 3u1k6al[ in <£el{t In Celjc absolvierte gestern das Fußballteam des SSK M a r i b 0 r ein Gastspiel gegen den SK C e I j e. Beide Mann Schäften lieferten sich einen offenen und wechselvollen Kampf, in dem bald die eine, bald die andere Partei im Vorteil war, obwohl sich lange Zeit kein Treffer einstellen wollte. Erst zu Beginn der zwei ten Spielhälfte kam »Celjje« durch ein Ueberraschungsmanöver zu einem Goal, das auch das Match entschied. Gleichzeitig feierten die »Athletiker« auf ihrem Spielplatz beim Felsenkeller einen überlegenen Sieg von 4:2 über den SK. Hermes aus Ljubljana. Die heimischen Spieler waren in allen Belangen besser und hatten das Spiel zu jeder Zeit in der Hand. Mit mehr Glück hätte das Resultat auch höher ausfallen können. Der SK. 2 a 1 e c schlug die Jugendmannschaft des SK. C e 1 j e mit 4:0. goslawien durchgeführt. In der Gesamtwertung trug die SuSaker »Viktoria« mit 250 Punkten den Sieg davon. Es folgten »Jug« aus Dubrovnik mit 31, »Ga leb« mit 21, »Vojvodina« mit 6.5, der Schwimmklub Dubrovnik mit 5.5 und »Brdjanin« mit 3 Punkten. »Slavija«—»Drava« 5:1 In Maribor gastierte gestern die aufstrebende Fußballelf des Sportklubs »D r a v a« aus Ptuj und trug ein Freund schaftsmatch gegen »S I a v i j a« aus Pobrezje aus. Letztere siegte mit 5:1 (2:1). Die Unterverbands-SchwiimnkSmpfe schlössen mit dem erwarteten Sieg der Schwimmerriege der Ljubljanaer »liirijar. Auch im Wasserball siegte »Hirija«. Tenniskampf Lemberg—2Sagreb 3:0 Auf der Rückkehr von Warschau traten Mitic und Kovad zu einem Tenniskampf Zagreb—Lemberg an. Bawarowski schlug Kovac 6:3, 6:4, 6:2, Hebda fertigte Mitiö mit 7:5, 6:2, 6:0 ab und Bawarowski-Hebda siegten ü*ber Mitia-Kovae 8:6, 8:6, 4:6, 5:7, 6:4. MitiC zeigte sein wahre«-Können erst im Doppel. Neuer lekrhtathletischer Rekord Die Zagreber »Concordiasr, die von den Slaatsmeisterschaften der Leichtathletik fernblieb, veranstaltete gestern ein leichtathletisches Me^ifing, bei dem M a r k u-s i ö im Speerwerfen seinen eigerten Staatsrekord auf 59.83 verbesserte. Weltrekord Woodersons über 800 Meter Der Engländer Wooderson stellte über 800 Meter in 1:48.4 einen neuen Weltrekord auf und verbesserte gleichzeitig Gie Weltbestmarke über 880 Yards auf 1:49.2. Gonftige 3uB6al[f4>tele Ljubljana: Grafika—Reka 2:1. Zagreb: Concordia—Viktoria 6:1, Siibotka: Novi Sad—Subotica 3:0. Abgesagtes Gastspiel des Kli^enfurter »Rapkk. Das für gestern angekündigte Gastspiel des Klagenfurter Sportklubs »Rapid« entfiel, da die Klagenfurter ihr Erscheinen im letzten Augenblick absagten. Deutschland ist aus dem Wettbewerb um den Davis-Cup ausgeschieden. Die Entscheidung fiel bereits beim Doppel, das die Australier Bromwich-Q u i s t gegen Henkel-Metaxa mit 6:2, 6:1, 6:4 gewannen und damit dim drillen Punkt erreichten. Die Junioren-Schwimineisterschaften in Novi Sad Im Winterhafen an der Donau in Novi Sad wurden Samstag und Sonntag die 1 Junioren-Schwimmeisterschaften von Ju- Hauptziehung der Staatlichen Klassenlotterie 9. Tag der Ifauptzlehiinx (20. d:) 100.000 Ohl 11603 30i)00 Dfn 23106 15.000 Dln 72731 12.000 Dln 69856 10.000 Dln 19380, 4775. 50094, 51151, 54222, 99079 8000 Dln 22752, 49815, 57702, 68254. 81081. 97300. 6000 DUi 7638, 33451, 47839, 4S385, 57675, 63956, 67552, 77945, 82216, 83871, 867» 95277 5000 DIo 6341, 8837. 16934, 41674, 63828, 77983, 85782, 88288, 90817, 99623 3000 Diu 4793, 154329, 21489, 23901. 24464. 24546, 27538, 35767, 52532, 52/Y)0, 563Ö3 58546, 60312, 62166, 63709, 85650, 91504 92233, 94048 (Ohne Gewähr.) Bevollmächtigte Rauptkollefctur der StiatL Klassentotterle Bankgeschäft BEZJAK. Maribor, Qosposka 35. fik tlk Hütke k GefiUIte PÜze. 15 bis 20 Stück schöne gleich große Herrenpilze werden sauber geputzt, daß nur der reine Schwamm köpf vorhanden ist. Dann ausgewaschen, mit einem Tuch -abgetrocknet und mit dem Kopf nach unten auf dünnen Speck-blättchen und den abgeschnittenen danebenliegenden Strünken in Butter halbweich gedünstet. 2 Dekagramm Schweinefleisch werden mit den Speckblättchen, einer halben, in Wasser erweichten, ausgedrückten Semmel fein faschiert und mit den gedünsteten, gehackten Strünken sowie einem ganzen Ei, etwas Salz und Pfeffer gut verrührt. Diese Mischung wird in die Schwammköpfe gefüllt. In tadellos emaillierter Kasserolle wird ein Stück chen Butter und etwas W^asser erhitzt, darin, mit der Füllseite nach oben, die gefüllten Pilze langsam fertig gedünstet, mit dazwischen gesetzten und als Kran:^ gelegten Salzkartoffeln angerichtet zu Tisch gegeben. »Aianborer Zeitunft Itanner ISO. Otensfag, den 23. August 193b. b Nai vaL Wochenschrift für Radio, FiUn und Theater. Nr. 34. Mit aktuellen Beiträgen» und einem ausführlichen Programm der wichtigsten Sender. Jahresabonnement 140, Einzelnummer 4 Dinar. b Die »Wiener Bühne« bringt einen rcich bebilderten Bericht über die Salz-biirjicr Festspiele 1938, In vielen schönen IJiidcrn und Beitragen spürt man die l-chöQheit dieser wunderschönen Stadt so lebendig, daß man mitten im Leben und Treiben Salzburgs zu sein vermeint. Verlag Wien IX, Canisiusgasse 8—10. b »Der Bergsteiger«. Zahlreiche Kunst (Irucktafeln geben die Schönheit der Der.n^welt wieder, sie zeigen Ihre majestätische .Macht und Größe. Außerdem enthält das Augustheft farbige Reproduktionen aipenländischer Trachten, Schilderungen von Gebirgsfahrten usw. Alpen- verlag Fr. Bruckmann K. 0. A Holzhausen, Wien VII, Kandigasse 19—21. b »Zeit im Querscholtt«. Halbmonatsschrift. Verlag Dr. Jos. Wrede, Berlin W 62, Landgrafenstraße 11. Zeitbericht — Echo der Welt — Blick In die Gegenwart — Spruch und Wiederspruch. Schön gesagt. Braut: »I4a$t du während deiner Abwesenheit auch oft an mich gedacht?« Bräutigam: »Aber, liebe Fanny, du wirst doch nicht glauben, daß Ich neben dir nur einen Augenblick andere Dummheiten im Kopfe habe?« Irrtum. »Wohntthier in diesem Hause tin Herr Meyer?« »Ja. Was wollen Sie von dem?« »Ich krieg von ihm Oeldl« »Dann muß es sich doch um einen anderen Meyer handeln, denn von diesort hier kriegen Sie keins.« Ol 0) "O Ol Hetmarbelterliiiiea zum Nähen von gestrickten Handschuhen sowie zwei geübte Strickerinnen w«rdtn sofort aufgenommen. Adr. Verw. 8165 Selbständige, perfekte KÖ-cbliif 39—40 Jthre. die sehr rein ist urvd alle häuslichcn Arbeiten verrichtet, wird für einen frauenloien Haushalt gesucht. Anträge mit Licht, bild und Zeuenisabschriften unter »Aufs Land« an die Verw. 8012 Bedienerin wird aufgenommen. Adr. 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Briefe unter »Spätes ülikk« an di(» Verw. 8170 ^ vetbaufek PeuMfätae» Acpfei 1 )Merken Sie sich, Dunker«, sagte sie zum Abschied zu ihrem Verbündeten, den die Wendung Im Mauruswerk an den Rand der Verzweiflung gebracht hatte, »solange die Krämer in Berlin regieren, kehre ich nicht zurück.« Im Herbst war Dunker von Maurus, nach Rücksprache mit Möller und Frtnk, beauftragt worden, »Typ Evelin« in einigen Flachrennen zu fahren. Er errang glänzende Erfolge. Doch Evelin empfand keine Freude darüber. Der Sinnisfaere-Wagen war bei diesen Rennen nie gestartet. Warum, war ihr eigentlich rätsei haft. Franks Spion hätte'Auskunft geben können. Ohne Gewissensbisse schlug Frank SInnisfaere mit seinen eigenen Mitteln. Riesige Bestechungsgelder bezweckten, daß an Sinnisfaeres Wagen merkwürdige Fehler zutage traten , die einen Start unmöglich machten. Frank wußte, daß das einmal, und zwar ziemlich bald, ein Ende haben mußte und daß dann die Zeit kommen würde, In der »Knock out« wieder auf der Rennbahn erscheinen würde. Er wollte nur ! Zeit gewinnen. Er arbeitete mit ungesetz liehen Mitteln — das wußte er, doch ! sein Gewissen sprach ihn frei. Eines ge-^ lang ihm nicht, trotzdem er gerade darauf größten Wert legte, nämlich die Ent larvung von Sinnisfaeres Spion. Dadurch, daß er Dunker Startmöglich keiten verschaffte, hoffte er Evelin zu versöhnen. Doch der Haß saß tief und wuchs unter der Sonne der Rlviera^ täglich mehr. Der 0 e f • n s c h 1 af* Dunker saß auf der Pollzfcidirektion Kommissär Fricdstedt gegenüber und sah erwartungsvoll bald auf ihn, bild auf den geschäftigen Schreiber, der Papier herrichtete. »Sie wünschten mich zu sprechen, Herr Kommissar?« »Jawohl! Ich danke Ihnen für IhrelÖT-reltwllligkelt. Es handelt sich um die Mordsache Soerner. Hier lesen Sie di^• sen Brief.« Er reichte ihm ein Blatt Papier, auf dem einige Zeilen standen. Dunker las: »Herr Frank Horn, spioniert Im Auftrag des schwedischen Automobitindu-striellen SInnisfaere das Werk Dr. Maurus aus. Er ist der Mörder Dr. Soerners und stand mit der russischen Studentii Sonja Alfieri, die zurzeit bei SInnisfaere in Stockholm tätig ist, in Verbindung. Ueberwachen Sie seine Korrespondenz.« Kein Datum, keine Unterschrift. Mit blitzenden Augen sah Dunker auf. »Was meinen Sie als Intimer Vertrauter des Hauses Maurus dazu?« Dunker atmete schwer auf. Tiefe Freu de durchglühte Ihn. Das war das End«, des Verhaßten. »Viel Bestimmtes kann ich Ihnen natürlich auch nicht sagen, doch tun Sie gut, dem unbekannten Warner Gehör zu schenken. Dieser Horn erschien mir schon immer etwas verdächtig und es ist mir jetzt erklärlich, warum wir keinen Erfolg mit unserer Suche nach dem Spion hatten. Während wir ihn im Werk selbst vermuteten, arbeitete er außerhalb desselben.« »Gut. Sie halten also für möglich, daß er der Täter ist?« »Ja — doch.Obwohl ich keinen Unschuldigen verdächtigen möchte. Doch die Möglichkeit liegt vor.« »Wir danken Ihnen 1 Vielleicht benötigen wir Ihre Hilfe noch einmal.« »Ich stehe jederzeit gerne zur Verfügung.« Evelin war nicht wenig erstaunt, als sie, von einer Spazierfahrt nach dem be-^ nachbarten Mentone zurückkehrend, ein Telegramm von Dunker vorfand, das die Mitteilung enthielt: »Kehren Sie sofort zurück. Unsere Stunde ist da.« Ihr Herz bebte vor Freude. In Berlin mußte etwas Wichtiges vor sich gegangen sein. Drei Tage später wurde Frank Horn durch ein Schreiben in die Polizeidirektion vorgeladen. Kommissar Friedstedt empfing Ihn mit zurückhaltender Höflichkeit. Befremdet richtete Frank an ihn die Frage, was er von ihm wünsche. »Herr Horn, die Mordsache Soerner ist in ein neues Stadium getreten und wir müssen Sie um einige Auskünfte bitten.« »Ich glaube zwar nicht, daß ich Ihnen noch etwas Neues in der Sache sagen kann, den was Ich wußte, habe ich Ihnen bereits mitgeteilt; doch fragen Sie immerhin, Ich stehe Ihnen gern zur Verfügung.« »Ich danke Ihnen. Sie wohnen jetzt Moltkestraße 2? Wo wohnten Sie vorher?« »In Lichtenberg, Hollmarktstraße 14.« »Das Ist in der Nähe der Maurus'schen Fabrik?« »Jawohl. Doch was hat das mit der Sache zu tun?« »Zunächst nicht viel, Herr Horn. Doch wir von der Polizei müssen genau vorgehen. In diesem Hause wohnte eine russische Studentin namens Sonja Alfieri?« »Jawohl.« »Hatten Sie Beziehungen zu derselben?« Frank erschrak sichtlich. Chctrcdakteur und für die Redaktion verantwortlich; UDO KASPER — Druck der »Mariborska tiskarna« in iMarit>or