latt zur Laibacher Zeitung. I^!-. 113. Dinstag den 21. September 18ä7. Gubermal - Verlautbarungen. Z. l602. (3) Nr. 16454. Surrende. Üaut hohen Hofkanzlei-Erlasses vom l9. Iull l6>7, Z. 12738, haben Seine Majestät mit allerhöchstem Cadlnettsschrei^cn vom lO. ?lplil d. I. zur Sicherung der Mlttel, welche zur Bedeckung der Staatsdedürfnisse für das kommende Verwaltungs-Iahr l8l8 aus der DucÜe der directen Besteuerung einzustießen hauen, anzuordnen geruhet, daß im H.rzog-ihume Krain und in dem Villacher Krelse die eigentliche (Grundsteuer für das Verwaltungs-jayr I6l8 nach den Resultaten des stabilen Catasterö ausgeschrieben, umgelegt und einge-hoven werden soll. — Hiernach entfallt die Grundsteuer für das Welwalcungsj^hr jgl8 aus die Proviliz Krain nut 682, z?5 ft. l^ kr. iö Ende October I848 die eventuelle Verführung von Mehl in Fässern, oder Früchten m Säcken von Karlstadt nach Neustadtl, und der leeren Fässer oder Sacke uon Neustadtl nach Karlstadt; endlich für die Zeit vom 1. November 1847 bis Ende April 1848 die Abgabe der Service - Bedürfnisse im k. k. Neustadtlcr Kreisamte pflegen werde. — Die dießfällige beiläufige Ersorderniß besteht: täglich in «91 Brot-, 4 Haber- ft '/^ Metzcn), 4 Heu- (5 8 Pfund) Portionen; — monatlich in 29 nieder-österr. Klaftern harten Brennholzes; 5l> nieder-österr. Metzen Holzkohlen ; 1ll3 nicderösterr. Centnern Steinkohlen; 22 nicdcrosterr. Pfund Un-schlittlerzen und l5 nicderö'sterr. Maß Brennöl; — dann '^jährig in 7U3 Bund (5 12 Pfund) Bettenstroh, — Wenn sich zur subarrendirungs-weiscn Abgabe dcs Brennholzes, der Holz- und 1106 Steinkohlen keine Unternehmer finden, so wer-dcn diese Artikel für die direcre Einlieferung in das hiesige Verpstegsmag^zin behandelt werden, mit dem Gesammtquantum von 115 niederösterr. Klaftern harten Brennholzes, l?I niederösterr Mchen Holzkohlen und 98tt niederösterr. Centnern Steinkohlen; wobei dann das Holz im November 1847 mit 60 Klaftern, die Holzkohlen mit 85 Metzen, und die Steinkohlen mit 490 Centnern; — im December 1847 das Holz mit 55 Klaftern, die Holzkohlen mit 86 Metzen, und die Steinkohlen mit 490 Centnern eingeliefert werden müssen. — Die Steinkohlen-Offercnten haben noch vor der Behandlung dem hiesigen Verpflegsmagazine ein angemessenes Quantum dieses Artikels als Probe zu übersenden, um damit eine commissionelle Ofenheizprode vor. nehmen und über deren Anwendbarkeit zeitrecht entscheiden zu können. — Die Cautionen werden festgesetzt: beim Brot und Haber mit 7 Procent, beim Heu mit 6 Procent, beim Stroh, Holz, Holzkohlen und Steinkohlen mit 5 Procent der ganzen Natural-Beköstigung nach dem Offerts-Preise; dann beim Brotfuhrlohn für jede der drei Finanzwachsectionen, so wie für die Natural-Verführungen von und nach Karlstadt mit 50 st. C. M. — Die allfalligen Unternehmer werden aufgefordert, sich an dem oben festgesetzten Tage Hieramts einzusinden. — Kreisamt Neustadt! am 4. September 1847. Aemtliche Verlautbarungen. Z. l5W. (2) Nr. 9025^798. Concurs^ Kundmachung. Im Bereiche drr k. k. st^ycrmalklsch-llly-lisch'.'n Camrral - Gefallen - Verwaltung ist eine Kanzlei Assistenten-Etelle mit 0cm Jahres-a/halre von Drechunderc ^uloen O. M. ln Erledigung gekommen, zu deren Bch'tzunZ, und im Vorrückungsfalle auch einer oerlri AMcnttnttclle «M dem Gehalte jährlicher Zweihundert und Fünfzig Gulden, der Concurs bis 5. October löä? ausgeschrieben wird. __Jene, wclche sich um eine, oder dle andere dlcstr Dienststellen bewerben wollen, t)a-ben ihre belegten Gesuche ?nit der N^chwei-sung über die bisherige Dienstleistung und die erworbenen Kenntnisse im Gefalls- und Kanz-leiwkftn ilniechalb dcr Conculssrlst ,m Dienst, wege bei dieser meinten Camera! - Gefallen- ! Verwaltung einzubringen, und m seldc» auch j anzugcben, od und in welchem Grade sie mit i einem Gefa'llsdeamten des hierortigen ?lmts-beroches verwandt oder verschwägert sind. -^'ratz am 5. September l8'!7. ^ '^^^. (2) Nr. 9I6M6UX Concurs-Kundmachunq. .^ I" selche dcr k. k. st.ycrmärk.sch.illy« nschen Camcral - Gefallen-Verwaliu.a ist ein promsorlsckeß Adjutum für Conceptspmctikan-ten mil jährlichen Dreihluidert Gilden C. M in Erlcdigung gekommen. — Jene, welche sich hierum bew.rden woll.n, haben ihre documcn-tnttn Gesuche im Dimstwege längstens bis !6. October l8N bei dieser vereinten Cam., ral Gefällcn Verwaltung einzubringen, und sich d.rm ü^^i.mir gutem Erfolge zurückgeleqt.n lur.d. ch ^ pol.m'chen Etudien, ,hr. bisherig D!en!tle.stul,g un5 Dienstzeit, die allc,falls abgelebte strenge P.üfung über den Conzepcsdicnst b/l und endlich über lhre Fahlgk^teu und Kenntnisse, dann tid l^ lose Moralität und Mittellosigkeit legal aus'-zi,w<',skr. St. Oswald 25. löblichen k. k Lukowitz Egg und September Bezirks - Com- Kreutberg Kreutberg 1847 missariate Egg St. Helena , Vormittags und Kreutberg um 10 Uhr. zu Podpetsch 11800 — 1200 —. Zusammen . 13000 fl. Den 10. Theil dieser Ausrufspreise haben die mündlichen Licitanten vor der Versteigerung als Vadium zu erlegen. — Übrigens können die sämmtlichen Pachtbedingniffe sowohl bei dieser Z. 1605. (3) Nr. 649^1. Concurs - Ausschreibung. Iin Bereiche der k. k. Camera!-Bezirks-Verwaltung Laibach sind drei AmtSpractican-ttn-Posten erledigt. Diejenigen, welche sich um einen dicsrr Postcn zu bewerben gedenken, haben ihre eigenhändig geschriebenen Gesuche, worin sie sich ü'bcr die österreichische Staatsbürgerschaft, ein nicht unter dem vollendeten siebzehnten Lebensjahre stehendes Aller, eine correct? und leserliche Handschrift, über die wit guttm Erfolge zurückgelegten vier Grammatical - «Zlaffen, oder dcn mit gutem Fortgange an der Realschule, oder an der technischen oder commerzicllen Abtheilung des politechnischcn In-^ltutts erhallten Unterricht, oder bei Mangel an Realschulen in der Provinz IUylien, über die mit gutem Erfolge adsolvirten beiden Jahrgänge der vierten Normalclass>, über eine ladelfreie Sittlichkeit, über den Aufenthalt und die Beschäftigung während des ganzen, dcm Einschreiten um die Aufnahme vorhergegangentN Lcbenslaufes, und über den gesicherten standeS- Cameral-Bezirks-Verwaltung, als bei dem k.k. Finanzwach - Commissar zu Stein eingesehen werden. — K. K. Camera! - Bezirks - Verwaltung Laibach am 16. September 1847. mäßigen Unterhalt bis zum Zeitpuncte der Anstellung mit Gehalt, auszuweisen haben, bis 20. October l847 Hieramts einzureichen, wobei noch bemelkc wird, daß derjenige, welchem nach gehöriger Nachweisung dieser Bedingungen die Aufnahme zur Geschäflsüdnng gestattet wird, vorläufig als Amtscandidat in die Ptobev«rwen0llng tritt, und erst nach mit gutem Erfolge abgelegter Prüfung aus den Vorschriften über die Gefallen» Manipulation und das Gefallen - Rechnuua.swcscn, welcher sich längstens vor Ablauf von drel Iayrcn, rom Tage des Eintrittes an gerechnet, unterzogen werden muß, als Amtspractikant bceldet wird. — K. K. Cameralbezirks-Verwaltung. Laibach am 10. September 1847. Z. i603. (3) Nr. 6524^111. Kundmachung. Von der k. k. Camera! Bezirks-Verwal« tung in Lalbach wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß zur Wiederverpachtung des Wauthbezua.es an der Brückenmauth-Ata» 1108 tion Zhernuzh, entweder auf ein Jahr, d, i. für die Feit vom i. November 1847 bis Cnde October 18i6, oder auf zwei Jahre. d. i. für die Zeit vom l. November 16 l7 bis Ende October ,849, oder auf drn Jahre, d. i, für die Ztll vom 1. November l847 bis Ende Ocloiier 3950, mit dem Ausrufsprelse von jähr lichen Neun Tausend Einhundert Fünfzig Fünf Gulden C. M, eine vierte Versteigerung an, 23. September l847 um 9 Uhr Vormittags Hieramts, auf Grundlage der ln oer allgemeinen Kundmachung der Weg-, Brücken- und Mauthverpachtunqen ä^o. 16. Juni 1347, Z 589W05, enthaltenen Vestimmunssen werde abgehalten werden^ — Hiezu werden oie Pacht-lustigen mit dcm Beisätze eiligeladcn, daß die Licitationsbeoin^nisse hleramts eingesehen werden könn.n, und d^ß die schriftlichen g^stäm-pcltcn Offerte mit dem vorgeschrlibenen Va-dium belegt, längstens bis 27. September 1847, 12 Uhr Mittags hieramls eingebracht YMden muffen. K. K. Cameralbezirks ° Verwaltung. Laibach am 1l. September l6l7. Z. i584. (!) Nr. 5975. Verlautbarung. Montag den 27. Sept e m der 1847, von 9 bis 12 Uhr Vor-, und von 3 bis 6 Uhr Nachmittags, werden im Burggebaude hier, im crsten Stocke, rückwärtige Stiege, mehrere Kassel), und Thee-Service von Porzellan mit Goldrand, geschliffenes Tafelglas, als: Flaschen, Trir.k - und Elttaweinglaser, Tassen zum Gefrorenen, in angemessenen Par-thien, Tafelaufsätze, mehrere Tafellampcn, Ta-zen, Wandleuchtrr, weht ere Spieltrügeln nnt Marken, einige Weine in Boutnllcn, Pferdegeschirre, l Kutscherpel;, kupfernes und sonstiges Küchengeschirr und anderes mehr im Wege dcr Licitation hintangegeben, wozu Kauflustige hiernit eingeladen werden. Stadlmagistrat Laibach am 9. September 1647. Z 1606. (2) Licitations-Ankündigung. Von Geite der k. k. Cafernverwaltung wird hlemit bekannt glmachl-, daß in Folge hoher General« Commando - Verordnung vom 14. August, R. 4383, wegen Verpachtung der Marquetenderei in der Tirnau - Caserne zu,Laibach, auf die Zeit vom i. Nooem--ber »847 bis 3i. October lg50, im Amts' locale des k. k. Militär - Commando, am ollen Markte Haus-Nr 2l, am ..October ,657 vormittag um zl) Uhr cine Licitation adge. halten werden wird. — Die Unternehmungslustigen werden hiezu mit dem Beisätze cinge« laden, daß vor der' Licitation das Vadium mit l5 st., vom Ersteher aber die Caution, welcke in i0^ von der Bumme des filijährigen Pachtzinses besteht, zu erlegen seyt, wird. — Insbesondere haben sich die Pachtlilitigfn mit legalen Zeugnissen der Ortsodrigkclt über ihren guten Nuf und mibefcholtelien Lebeus-wandel, dann über das nöthige Vlrmö'qen und über die B^sugnlß zum Betriebe des Gc, schaftes auszuweisen. — Die Licications- und EontractSbedingungen können täglich während den gewöhnlichen Amtsstunden vei del' k. k. Caserilverwaltuna, in dcr Peters - Vorstadt Hs.-Nr. ,59 einges.hen weroen, — Von der k. k. Casernverwaltung zu Laibach c»m l'l. Aep-temder !6l7. Z. i605. (3) Verlautbarung Wegcn Ul'terbrinaung der Fouri.re deö Infanterie-Reqimencs Prinz Hohenlohe Lan.° genburq Nr. 17, auf oie Fe,c vom l. Mai 1656 bis 3l. Octo^r l65(), wird am l, Oktober l8^7 die commiss,onelle Verhandlung Statt finden, Vs werden daher alle j?ue Hius-«igenthümer, welche in der Nähe der R>gi-menls Nechnuugskan^lei sH. Nr. 79 an der Wienerstr^ße) taugliche öocalien zu genanntem Zw>cke besitzen, und selbe zu vermieten ge<^ denken, hlem't aufgefordert, ihre schriftlichen Offerte längstens dis zum 2tt. Sepc.mber d. I , entweder dcr hiesig«» k. k Casernue^w^lc tung (in der Peters- Vorstadt H. Nr. N9) zu überreichen, od,r am l. October persönlich im Amtslocale des hiesigen k. k. Mllitärcom-mando (am alten Markte H. Nr. 21) um 9 Uhr Vormittags bei der Verhandlung zu erscheinen. — Die Offerentcn haben si Y mit Grundrißpl^incn dcrj,ln^en Localuätea zu versehen, welche sie dem k. k. Mlttarärar zur Unterbringung von 4 verheiratheten und 7 ledigen Fourieren anzubieten gedenken. — K. K. Caseriiverwaltung zu Laibach am 17. September 1647. 1109 Vubermal - Verlautbarungen. Z. »638. (!) Nr. 7l23. «ä 22754. Kundmachung wegen Herstellung der Stationsgebäude zu Wernitz, Trifail, Sagor, Sana, Kreßnitz und Laase auf der südlichen Staats ei sen bah «strecke — Da die eingeleiteten Concurrenzverhandlungen wegen Sichcrstcllung der Herstellung der Stationsge. bäude zu Wernitz und Trifail in Steiermark, dann zu Sagor, Saoa, Kreßnitz und Laase in Kratn auf der südlichen Staatseisenbahnstrecke von keinem günstigen Erfolge begleitet waren, so wird neuerlich bekannt gemacht, daß die Herstellung der gedachten Bauten im Wege der öffentlichen Concurrenz durch Uebcrreichung schriftlicher Offerte an den Mindestfordernden werden überlassen werden. Denjenigen, welche diese Bauführuug zu übernehmen beabsichtigen, wird Folgendes zur Richtschnur erinnert: — 1. Es sind folgende Bauten herzustellen: — Zu Wernitz, a) ein Aufnahmsgebaude, mit einem beilausig bnechneren Kostenaufwande von 19242 st. 18 kr.; k) ein Kohlenschupfen mit 4893 fl. 5? kr.; zusammen mit einem beiläufigen Kosten aufwande von 24»36 ft. 15 kr. — Zu Trifail, :,) ein Aufnahmsgebäude, mit einem beiläufig berechneten Kostenaufwande von 2W58 fl. .34 kr; d) ein Warenmagazin mit 754U fi. l8 kr.; c) cin Kohlenschupfen mit 3315 fl. 54 kr.; zusammen mit einem beiläufig berechneten Kostenaufwande von 30914 ft. 46 kr, — Zu Sagor, :») ein Aufnahmsgedaudc sammt Wasserstation, mit einem beiläufig berechneten Kosteuaufwande von 273VU si. 22 kr.; l.) ein Kohlcuschupfen sammt Eisendepot mit 376 l si. 5. kr.; «) freistehende Aborte mit 492 si. 44 kr.; 6) besondere Erfordernisse, als: Röhrenleitungen, Feuerauswurfskanäle, Drehscheiben- und Kranich-Untermauerung, dann die Einfriedung des Bahnhofes, mit 3997 fl. 56 kr ; zusammen u,it einem beiläufig berechneten Kostenaufwande von 35552 fi. 7 kr. - Zu Sava, ein Stationsgebäude V. Classe, mit einem beiläufig berechneten Kpstcnaufwande von 17796 fi. 47 kr., — bei dem Orte Kreßnitz, ein Stationsgebäude V. Classe, mit dem beiläufigen Kostenaufwande von 18851 fi. 43 kr.—Zu 3aas.-, «) ein Wasserstations-und Aufnahmsgebaude, mit eineni beiläufig berechneten Kostenaufwande von 22V65 fi 3l kr,; k) freistehende Aborte, mit 427 fl 36 kr. ^) besondere Erfordernisse, als: Feuerauswurfs und Rohrenleitungökanale, Kranich - Untermauc (ä. Amsbl. Nr. H3v. 2z. Sept. I847.) rung und Bahnhofs - Einfriedung, mit 3462 fi. 5 kr.; zusammen mit einem beiläufigen Kostenaufwande von 25955 fi. 12 kr. — 2. Die auf einen 15 Kreuzer Stämpelbogen ausgefertigten Offerte müssen längstens bis 6. October 1847 Mlttags um 12 Uhr, versiegelt und mit der Aufschrift: »Anbot zur Herstellung der Sta-tionsvaulichkeiten zu (hier ist anzugeben, ob der Anbot auf alle obenbezeichncten Stationsbaulichkeiten, oder nur auf die Bauten der einen oder andern Station gerichtet ist:)" versehen, bei der k. k. General-Direction f. d. StaatZ-eisenbahnen in Wien, in der Herrngasse Nr. 27, eingebracht werden. — 3. Jedes Offert muß den Vor - und Zunamen des Off.renten und die Angabe seines Wohnortes enthalten. Der Nachlaß an den Einheitspreisen ist in P.rcenten, und zwar sowohl mit Ziffern, als mit Buchstaben anzugeben. Offerte, welche diesen Bedingungen nicht entsprechen, oder andere Bedingungen enthalten , werden nicht beachtet werden. — 4. Der Offerent, welcher seine persönliche Fähigkeit zur Ausführung von derlei Bauten bei den Sraats-eisenbahnen nicht bereits dargethan hat, muß diese Fähigkeit auf eine glaubwürdige Art nachweisen. Ferner hat derselbe ausdrücklich zu erklären, daß er die auf den Gegenstand dieser Kundmachung Bezug nchmenden Pläne, Vorausmaße, Prcistabellen, allgemeine und besondere Bauvedingnisse und die Baubeschrcibung eingesehen, selbe wohl verstanden habe, und sich genau darnach benehmen wolle, zu welchem Behufe er die erwähnten Documents noch vor der Ueberreichung des Offertes unterschrieben habe. Die gedachten Behelfe werden bei der k. k. General - Direction für die Staatseisenbahnen zu Wien in den vormittägigen Amlsstundcn von » bis 2 Uhr, dann bei der k. k. Civilbauleitung zu Cilli zur Einsicht für die Offerenten bereit gehalten. — 5. Dem Offerte ,st auch der Erlagschein über das bei dem k. k. Universal-Camera!-Zahlamte in Wien, oder bei einem k. k. Provinzial - Camera! - Zahlamte erlegte Vadium mit 5"/y von der nach Abzug des Percenten-Nachlasses sich ergebenden Bausumme beizuschlie-ßen. Das Vadium kann übrigens im Baren - oder n, hiezu gesetzlich geeigneten österreichischen , StaaiZpapieren nach dem Börftwcrthe des dem , ErlaMage vorausgchenden .Tagcs (mit Aus-. nahmc der nur im Nennwerthc annehmbaren Ob-; ligari^nen der Vcrlosimgsanlcihen von dcn Iah- - ren 1834 und 1839) brstehcn. Auch können zu - '.diesem Behufe gchö'ng, nach dcm Siunc des L. IIIU 1374 des a. b. G. B. versicherte hypothekarische Verschreibungen beigebracht werden, welche jedoch vorher in Beziehung auf ihre Annehmbarkeit von der k. k. Hof- und nieoero'stcrr., oder einer Provinzial-Kammerprocuratur geprüft und anstandslos befunden worden seyn müssen. — O. Die Entscheidung über die Concurrcnz-verhandlung wird von dem hohen Präsidium der k. k. allg. Hofkammer nach Maßgabe der Annehmbarkeit der Offerte und der Vertrauungs-wü'rdigkcit des Offerenten erfolgen. Vis,.zu dieser Entscheidung bleibt jeder Offerent, vom Ta-He des überreichten Anbotes für dasselbe, sowie auch dazu rechtlich verbunden^ im Falle, als snn Anbot angenommen wird, den Vertrag hiernach abzuschließen. — 7. Das Vadium des angenom mcnen Anbotes wird als Caution zurückbehalten werden, wenn der Unternehmer nicht etwa, was ihm gegen besonderes Einschreiten freisteht, die lZaution in anderer, gesetzlich zulässiger Art bestellen will. Die Vadien der nicht angenommenen Anbote werden sogleich zurückgestellt werden. — Von der k. k. General-Direction für die Staatseisen bahnen. — Wien den 6. September 1847. Z. 1639. (>) Nr. 7l83, ^ 22755. Kundmach ung wegen Herstellung der Stationsgebäude zuSalloch in Krain. — In Gemäßheit des hohen Hofkammer-Präsidial-Erlasses vom 31. August l.I,, Zahl 1766 ^ !,'., wird die Herstellung der Stationsgebäude zu Salloch in Krain, auf der südlichen Etaatseiscnbahnstrecke, im Wege der öffentlichen Cuncurrenz durch Ueberrcichung schriftlicher Offerte an den M noestforderndcn überlassen. Denjenigen, welche diese Bauiü'hrung zu übernehmen beabsiä tigen, wirdFolgendes zurRicht-schnur bekannt gegeben: l Es sind zu Salloch folgende Bauten herzustellen: /^) Ein Ausnahmsgc-bäude sammt Bahnhosseinsriedung, mit einem beiläufigen Kostenaufwande von 16401 st. 52 kr. V) Ein Warenmagazin, mit einem gleichen Kostcn-aufwande von 12W4 fl, 31 kr., zusammen mit eincm beiläufigen Kostenaufwande von 28486 fl, 23 kr. - 2. Die auf einen 15 kr. Stämpelbogen ausgefertigten Offerte müssen längstens bis 4. October 1847, Mittags um ,2 Uhr, versiegelt und mit der Aufschrift: „Anbot zur Herstellung der Sta-tionöbaulichketten zu Salloch," versehen, bei der . k. k. General-Direction für die Staatscisenbahnen ! in Wien, in der Herrcngasse Nr. 27, eingebracht ! werden. — 3. Icdcs Offert muß den Vor- und ! Zunamen des Dfferenlen und die Angabe seines < Wohnortes enthalten. — Der Nachlaß an den Einheitspreisen ist in Procenten, und zwar sowohl mit Ziffern als mit Buchstaben anzugeben. Offerte, welche diesen Bedingungen nicht entsprechen oder andere Bedingungen enthalren, werden nicht beachtet werden. >— 4. Der Offerent, welcher seine persönliche Fähigkeit zur Ausführung von derlei Bauten bei dcn Staatseisenbcchnen nicht bereits dargethan hat, muß diese Fähigkeit auf eine glaubwürdige Art nachweisen. Ferner hat derselbe ausdrücklich zu erklären, daß er die auf den Gegenstand dieser Kundmachung Bezug nehmenden Pläne, Woraus-maßc, Preistabellen, allgemeine und besondere Bau^ bedingnissc und die Baubeschreibung eingesehen, selbe wohl verstanden habe und sich genau darnach benehmen wolle, zu welchem Behufe er die erwähnten Documente noch vor der Uederreichung des Offertes unterschrieben habe. Die gedachten Behelfe werden bci dcr Gencral-Direetion für die Staatseisenbahnen zu Wien in dcn vormittagigen Amtsstunden von 8 bis 2 Uhr, dann bci der k. k. Civil-Bauleitung zu Cilli zur Einsicht für die Offerentcn bereit gehalten werden. — 5. Dem Offerte ist auch der Erlag'chein über das bei dcm k. k Universal-Camcral-Zahlamte in Wien oder bei eincm Provin-zial-Cameral-Zahlamte erlegte Vadwm mit 5 "/„ von dcr Bausumme beizuschließen. —Das, Vadium kann übrigens im Baren, oder in hierzu geschlich geeigneten österreichischen Staatspapieren, nach dem Börsewerthe d^s dem Ellagstage vorausgehenden Tages (mit Ausnahme der nur im Nennwerrhe annehmbaren Obligationen der Verlosungs-Anleihen von den Iahrm 1834 und 1839) erlegt werden. Auch können zu diesem Behufe gehörig nach dem §. 1374 des a. b. G B. versicherte hypothekarische Schuldverschreibungen, welche jedoch vorher in Beziehung auf ihre Annchmbarkeit von der k. k. Hof- und niederösterr, oder einer Provinzial-Kam-merprocuratur geprüft und anstandslos befunden worocn ftyn müssen, beigebracht werden.