»589 Amtsblatt zur Kaibacher Zeitung Nr. 227. Frntag den 3. Oktober 1873. ^^ „. Nr. 7956. Erkenntnis. bat d^,^"^""" N°i°M des Kaisers AnraVde^ «kamt - Staatsanwaltschaft zu Recht 2L. Hle«b??°7k '" b°° ^ummer 221 vom IHer K^ ^^ b" m Vaibllch in stoven,-Ich« Sprache er cheinenden politischen llcitsckrilt W"> i?rü°d7 ."" !°" borten- »wu^ir.n geqm die m^ ^ 3, Thatbestand des Vergehens des 8 V°S '^^"b° «üb Ordnung im Sinne 8 des «.^ » '' ""^ °^ «ud daher gemäß L « ^ Gesetzes »o« 17. Dezember 1862. Nr. ? Laibach, am 30. September 1873. K. k. Aandes. als Preßgericht. (444—1) Ossertausschreibung die Lieferung von <3ichenschiffbau «augholz an daS k. k. See.Arsenal in Pola betreffend. Für den Bedarf des k. t. See-Arsenals zu Pola wird ein Quantuni von 25000 Ku-bikfuß scharf vierkantig bezimmerter Eichenschiffbauhölzer von 12 Zoll im Gevierte mittleren Querschnittes aufwärts benö'thigt. Es werden daher alle Besitzer von Eichenschiffbauholz eingeladen, sich an der Lieferung zu betheiligen. Bon dem oboe-nanntm Quantum werden beiläufig 8500 Kubik-fuß II. Klasse, d. i. von 24 bis 30 Fuß Länge, und beiläufig 16500 ^bikfutz I. Klasse, d. i. von 31 Fuß Länge aufwärts benöthiget, welche längstens bis zum 30. Juni 1874 in das k. k. See-Arsenal eingeliefert werden müssen. Das Offert kann auf das ganze Quantum, oder auch nur auf einen Theil desfelben, jedoch mcht unter 5000 Kubikfuß lauten. Die Offerte für die Hölzer haben franko an den Bahnhof in Trieft oder Fiume geliefert zu lauten. Die Lieferung wird nach dem Ergebnisse der am HH. Oktober l. I. m Pola stattfindenden schriftlichen Offertverhandlung dem, unter besonderer Nüchsichtsnahme auf 5?uMät und Eignung der angebotenen Hölzer fur Schlffbauzwecke Mindestfordernden überlassen ^ 5 ^ ""l einem Fünfzigkreuzer-Stempel Mnen Offerte sind längstens bis zum 21ten Oktober 1873 bei dem t. k. See-Arsenals-Com-mando Pola einzureichen; das gesiegelte Convert ist mit der Aufschrift: Offert zm Lieferung von vierkantig bezimmerten Eichenholz zu versehen. Im telegrafischen Wege einlangende und alle nicht nach den festgesetzten Bedingnissen verfaßten Offerte, sowie nachträgliche Aufbesserungen sind unstatthaft und werden nicht berücksichtiget. Alle Stempelauslagen für den abzuschließenden Contract und für die nach Scala II. und III. auszufertigenden Quittungen fallen den Contrachen-ten zur Last. Die näheren Lieferungsbedingungen können bei den Handels- und Gewerbekammern in Wien, Laibach, Graz, Pest, Agram, Klagenfurt und Fiume, bei der Börfe-Deputution in Trieft, bei dem k. k. See-Arsenals-Commando in Pola, beim See-Bezirkscommando in Trieft und bei der Marine-section des k. k. Reichs-KriegsMinisteriums in Wien eingesehen werden. Pola, am 24. September 1873. Vom k. k. See-Arsenals-Commando. (446—2) 3tr^2287' Lehrermstelle zu besetzen. Die an der Mädchenschule in Rudolfswerth erledigte Lehrerinstelle mit slovenischer und deutscher Unterrichtssprache wird hiemit zur provisorischen Besetzung ausgeschrieben. Bewerberinnen um diese Stelle wollen ihre documentierten Gesuche bis 10. Oktober ! bei dem gefertigten k. k. Bezirksschulrathe überreichen. K. k. Bezirksschulrath Rudolfswerth, am 29. September 1873.