PoStnina pladana v gotovinl. 78. lahrgang Erscheint wöchenllich scdisinal (mit Ausnahme clei l eicrlagc). Sclirifl-leitung, Verwaltung und Buchdnickerei Tel. 25-67, 25-68 und 25-CO. Maribor. KopaliSka ulica 6. Manuskripte werden nicht retoumiert. AniFragen Rückporto beilegen. Nr. 144 Dienstag, den 28. Jun) 19S8 Inscralcn- und Abonnemeuls-Aiiiiahmc in Manlmr, Ivoiialiska iiiit-a li (Verwaltung). Dezugspreise: Abholen monatlich 23Din, zuslcllon 2tl)in, durch die Post monatlich 23 Din, für das Ausland monatlich 33 Diu, Einzelmunroer 1.50 und 2 Din. Preis Dkt VSO iRiiribottr Mutt ®er 8(i)rci nad) ^ergeltuncj —ff— Die jüngsten, aus nialoriellcr ifr an Mitmenschen in der Umgebung iiscrer Stadt verübten Verbrechen haben der gesamten Bevölkerung eine Welle T Erregung und der Empörung verur-icht. Besonders hoch ging die Woge an-ßlich des gerichtlichen Epilogs des ab-' he ulichen Doppelmordes, den die noch icht volljährigen Verbrecher Sajlegel »d Bcvardi auf dem Gewissen haben, wci Verbrechcrtypen, die es nur ihrer llorsgrenze zu verdanken haben, daß sie icht dem Henker ausgeliefert wurden, s gibt nun einmal ein formaljuri-lisches Recht auf der einen und das 0 c h t s c m p f i n d € n des Volkes auf 1 r anderen .Seite. Formaljuristisch war es I Ordnung, daü die beiden Mörder zu •hweren Kerkerstrai'en verurteilt wurden, ■IS l^cchtsempfinden des Volkes forderte i)er schon damals den Tod für die bei-iMi Unmenschen, für die die noch nicht reichte Volljährigkeit kein Hindernis ir, zwei Mitmenschen in l^estialischcr > eise abzuschlachten. Man sieht hier deul-ch den Unterschied der beiden Auffas-ingen. Die jüngsten Gewalttaten der noch irht eruierten Räuber, die am Samslaj,' iiro. Schreckenstaten buchstäblich hinter-luinder in mehreren Gemeinden der Uni-•liung Maribors verübten und den Besit-f A e k o in Kaläe am Gewissen hoben, ihm die Erregungskurve der Bevölkerung ich weiter ajisteigen lassen. Man Trägt i'h heute offen, ob es denn nicht Mittel iul Wege gebe, der Kriminalität im Lande inhall zu gebieten, selbst wenn es dra-xini.selie Maßnahmen sein sollten. Wie n.ni in Bevölkerungskreisen darüber denkl, icjt eine Zuschrift, die wir in diesem iisainnienliange von einem j-esehälzlon i'ser un{l Freund unseres Blattes erhal-\ haben, der folgendes schreibt: ,l)ie Sehreekenslaten, die sich im l.aul'e Ii r lel/len Monate, in der linigel)un|j[ von iiiriljor ereignet haben, i)es()nders al)er die ilU' \<)M / I'k o V e i und PolsUava • ' sieh im Hinblick auf einige in Stadl 1(1 rmgehinig herumstreifende Misselä-r und entsprungene Zuchthäusler vor-iissiclillioli wiederliolen werden, sind ein Iliier ur,il ernster Mahnruf an die malt-hliehen h'aUloren, daß es höchst an dei* iH ist, sofort au eine deinentspreehenile iliänderiiiig unseres Strafgesetzes heran-iilreli'd, l)ies<' Forderung ist unist) mehr Mj^rinidi'l, als in weitesleu Schiehlen des 'Ikes, ln'soiiders aber in diT dureh die uihgierigeii Scheusale ständig in Tt)de.s-iji.sl gehalh'n^'ii, sehon eiilnei'vti'n Land-•\nlkcrutiLj eini' .\ovellicrung des Straf->elz('s unter FinlTihruMg der streng-■Mi inid aiiseiii-ei'kiMKlsteii Stratarten als IS eiir/iL; wirksaitu' Aliwehrmittel zum ■liulze des l.ciieiis und des PiMvaleigen-:n\ l)i'reiis iiaclidrückliehsl fordert ird hie niodi-nu' aeeusiiiorisehe Sli'afprt)-ordniuif; und das humane Slral'yrselz II der lii^diM^Lilfii Slrale utui den weit-ii'iidsleii Sii;ihuiUli'ruii|i;,suuisl;iudi'ii sind \\;du* ciiic l'crlr dt-r niodciiu'ii (lesi'lz- DUM;^. UU(! :!ucli die !>i'sll»e\väln'len l'rin-iiicii der iM'i liNciiuiiji der nudei'ielleii ^idirlu'il und Ufalisicnni,!.; tier hegriffs-ii."d,\ijieii (lereeldiijki'it, ilie in der Litera- ^Bmilberung öer ^ombarbcments GEGENSEITIGE ZUGESTANDNISSE ZWISCHEN VALENCIA UND BURGOS — GENERAL FRANCO WIRD NUR AUSLÄ NDISCHE HANDELSSCHIFFE, NICHT ABER STÄDTE UND HÄFEN SCHONEN L o n d 0 n, 27. Juni. Die heutigen BIät ter berichten, daß es nur den gemeinsamen Anstrengungen Frankreichs und Englands zu verdanken sei, daß die Machthaber in Barcelona und Valencia zur Vernunft gebracht werden konnten. Durch den entschlossenen Einsatz der französischen und der englischen Diplomatie konnte Barcelona nicht nur von etwaigen Repressalien gegen außenstehende, am Siege Francos interessierte Mächte abgehalten werden, sondern die Barcelona-Machthaber gaben auch das Versprechen, von den Luftbombardements offener natüonalspanischer Städte Abstand zu nehmen, wenn General Francos Luftstreitkräfte auch die Barcelona und Valencia unterstehenden Städte schonen würden. General Franco ließ auf diplomatischem Wege über Paris die Gegner wissen, daß er seinen Luftstreitkräften den Befehl gegeben habe, bei Luftangriffen besonders darauf zu achten, daß nicht englische und andere in spanischen Häfen befindliche Schiffe getroffen werden. Auf weitere Zugeständnisse könne er jedoch nicht eingehen und würden die Luft bombardements auf die rotspanischen Städte und Häfen nach wie vor in rücksichtslosester Weise fortgesetzt werden. S a 1 a m a n 0 a, 27. Juni. Der national-spanische Heeresbericht meldet: Auf der Castellon-Front haben die nationalen Truppen die ersten cinßcnoinincnen Li-i»icn ausgebaut und bcfcstiRt. Im Teruei- Abschnitt konnten alle Gegenangriffe der Roten zurückgeworfen werden. Auf der Estrcmadura-Front wurden im Laufe der gestrigen Kampfhandlungen inehrere Sow jetianks erbeutet und 83 Gefangene gemacht. Saragossa, 27. Juni. Die Kämpfe um Sarion, bei denen es für die Franco-truppen um die Oeffnung eines Vormarsch weges nach Sagunto geht, haben in den letzten 24 Stunden an Erbitterung noch zugenommen. Abfeilungen Va-relas konnten in mehrfachen Angriffen das Sarrionmassiv erobern, von wo sie das Dorf Sarrion selbst mit Maschinen-gcwehrfeuer bestreichen können. Nur einige niedrigere Hügel trennen die nationalen Truppen noch von Sarrion. Der Geg ner leistet aber nach wie vor außerordentlich heftigen Widerstand und zieht immer noch neue Verstärkungen heran, um die Francotruppen in dem für die Verteidiger günstigen Gebirgsgclande fest'/.uhalten. Ein etwas leichteres Vordringen haben die Truppen des Generals Aranda an der Kiislenfront südwestlich von Castellion. Galicische Abteilungen stießen dort auf einer acht Kilometer breiten Front drei Kilometer tief vor und gelangten bis über die Straße Ond.'i—Bcchi hinaus. Mit ge-fiilltem Bajonett stürmten sie vorwärts und eroberten die gegnerischen Graben-slelhingen. Die Gegenangriffe der Barcelona-Milizen wurden zurtickgcwiesen. ®en 3JÄukrti auf i)er ©pur Erfolgreiche Reclierchen der Gendarmerie M a r I b o r, 27. Juni. Die von der Gen darmerie in Angelegenheit der Raubtiber fälle in Kalse, Zgornja Polskava und Fram eingeleiteten Ermittlungen werden fieberhaft fortgesetzt. Aus den bisherigen Beschreibungen der beiden Verbrecher ist zu ersehen und außer Zweifel, daß es sich um einen gewissen Melchior P i n t e r i c und um einen gewissen Jakob J u Ii a r t aus Maribor handelt, Pin-teric ist ein seiner/eitiger Komplize des Anton M a j e r i c, mit dem er gemeinsam kürzlich einen (jroBeinbruch in Ve-lika Nedelja bei den Amerikanern Johann Ilergula und Anton Janzekovic verübte. Damals fielen den beiden Verbrechern Wertgegcns;tände, B^irgeld und Sparkassenbücher im Werte von rund Dinar in die Hände. Bei dieser Gelegenheit entwendete Pinteric in Velik'i Nedelja eine Browning-Pistole und es konnte fstgestellt werden, daß er mehrere gazine Munition erwarb. Mit dieser V nf-fo und dieser Mtinition verübten d'e beiden Verbrecher ihre letzten Untnton. Neue Unruhen in Palästina. J c r u s a I 0 m, 25. Juni. (TR) Eine Giuppc von Arabern hat den Direktor des italienischen Landwirtschaftlichen Kollegiums, den Jesultcnpater R o s s i n i, entführ!. Der italienische Generalkonsiif in Jerusalem, Mazzolini, hat bei den palästinischen Behörden wegen dieser Entführung energische Vorstellungen erhoben. In Haila wurden in der vergangenen Nacht zwei Araber ermordet. Außerdem fand man die Leiche eines jungen Juden. Weiters wurden drei jüdische Studenten von Arabern entführt und vermutlich ermordet. Der Tod auf der Straße. Wie aus L j u b I j a n a berichtet wird, erlitt der Geschäftsführer des Kaffeehauses »Neboticnik« (Wolkenkratzer) Hinko Sanaloriun» »Leoniumc starb. Er war erst 32 Jahre alt und erfreute sich allgemeiner Wertschätzung. Z ü r i c Ii, 27, Juni. Devisen: Beograd 10, Paris 12.1450, London 21.6051), New-york 435.375, Brüssel 73.95, Mailand 22.00, Amsterdam 241.20, Berlin 175.40, Wien 36, Prag 15.10, Warschau 82, Ru-Icarest 3.25, Pudapest 8fi.50. Athen 3.05, Istanbul 3.50, Kopcnha.uen <)r).45, Stoek-liolm 11.40, Oslo ins.5750, Helsinki 0.525 Buenos Aires 113.50. S>O0 20rttrr Wettervorhersage für Dienstag: In ein bis zwei Tagen Einbruch kühler l.uftinassen aus Nordwesten mit örtlichen T a b o r in der Dolenjska cesta einen j Gewittern. Vorher wechselnd wolkiges, Motorradunfall, wobei er so schwere Ver-1sehr schwüles Wetter mit Gewiiterbil-lefzungen erlitt, daß er bald darauf iin'dung. m. Evangelisches. Dienstag, ('en 2R. d. wird anläßlich des Staatsfeiertape^' nm 10 Uhr in der Christiiskirche ein Fcslgnt-tesdicnst stattfinden. Die Schuli'",^end ha' dem Fcstgottesdiensl geschlossen beizuwohnen. m. Todesfälle. Gestorben sind in AUi-ribor der Malermeister Karl j ä g > r im Alter von 66, der Finanzresnizient Anton G o m b a c (67 fahre), der Privnt-beamte Markus Z a m u d a M3 J.V-re) und der Arbeiter Franz F a s c h i n " (72 Jahre). — R. i. p.! m. Verhängnisvoller Sturz von- Motorrad. In Brczje erlitt gestern tler -lOjnfiri ge Rollfuhrunternehmer Rudolf H o r v h i einen schweren Sturz mit seinem •• 'rad, wobei er einen Schädelbruch davontrug. Im bewußtlosen Zustand urdc der Verunglückte ins Krankenhaus üHenTihr:. m. Beim Kartenspiel verset-^. Der Arbeiter Albin Türk kam gestern ab 's in einem Gasthaus beim Kartenspiel mil seinem Zechkumpanen in Streit, wob-i ihm einer von diesen ein Bierclas an den Kopf schleuderte. Türk wurde mit einem Schädelbasisbruch ins Spital iiberfiMirt. m. Verbrechen oder Selbslmürd? Hei Selnica a. d. Drau wurde eine l-raucn!ei-che angeschwemmt, ilie hi'iclislens einen Tag im Wasser gelegen sein dürfte, F,s handelt sich um eine etwa 30 bis 40 Ldir^ alte Frau. Da die Leiche an tler Stirn'^ zwei verdächtige Verletzungen aufv.ies, wurde eine (Obduktion vorgenonimen. Die Gerichtskommission stellte fe^t, daP Ii" Unbekannte zwei schwere Verki/ungen am Kopfe erhallen hatte, es konnte aber nicht eruiert werden, ob es sich um Selbst niord oder um ein Verbrechen handelt. tui- und auf der Lehrkanzel besoiuU'rs von Prof. ])r .lulius Vargha mit so viel Fiter, Lietx' und Hej^jeisterunj.; vertreten wurden, stillen vollauf gewürdij^t hleihen. .\ueh das Prinzip, wonach es besser sei, '.♦!l Schuldige \i)n der .\nklaye frei/.uspn»-ehen als einen einzitjeu unsehuldinen .\n-jn uns l)er<'its beanlra,i»leu Stand-IJieriehl tler wohhcntienlen Slrale zufj;e-führl wei'deii. Lün solcher kuiver Prozeß mül.\le iM-,l)i>s(indere in allen jrnen l'fdlen erfolf^en. in denen dii> hientital eines sol-i'lien Selu'usals iu .Meiisehenf»estall dureh die Aussa^en des noch zufidtij} am Leben ^gebliebenen l'eberfallencu oder durch cüi anderes lleweismaterial /Aveifellos ft'sl^i' stellt ist. Zwecks AhsehreeknuLf wären je-doch der Ilinriehtuns^' durch tlen Strann alle jene moralisch \i>rdorbenen Indi\idii en als Zuschauer heranzielien, die \ve<;en ir.ü[eiKli'ines Verbrechens i^i^j^en die .Sielii r-heit des Lebens und tler (iesundlu'il oder wcften Itaubes zu jener Zeil itu'e Sh\de verbüssen oder sieb wetsen eines si)lehen bereits l)i\vieseneu Vei'breehens in t nler-suehuuf^shaft befiiulen. .Nur auf diesr \rl und Weise kann und wird solehein Ab-schäum der .Menschlu'it das verbi-i'cheri-selu' ll.uulwerk s^ele^t werden kiHuien »Marfborer Zeltung« Nummer 244 Dienstag, den 28. Juni 1938. ^ förprrlic^e (SrtficDtigung Ded 'Boifr^ 3rOeuttame iZInfflnOigung Oed OUinifierprafi&entcii 2>r. Oltllan eto}aOlnobiö über öen 3au Don GDortplä^en, 6toOion0 ufto. üeograd, 27. Juni. (Avala; Auf Anregung des Ministerpräsidenten Dr. S t o-j a d i n 0 V i 6 ist gestern eine Konferenz aller jugoslawischen Sportvereinigungen in den Räumen des Jugoslawischen Fußballverbandes in Beograd zusammengetreten. Der Präsident des Fußballverbandes, Andrejevic, dankte dem Ministerpräsidenten Dr. Stojadinoviö und dem Minister für physische Erziehung Doktor Miletid für die erwiesene Ehre. Sodann ergriff Ministerpräsident Dr. S t o j a d i-novic das Wort, der u. a. erklärte: Es üst der Wunsch der königlichen Re-gierun.sf, das Volk In allen seinen Schichten und WohnffeWeten in allen Teilen des Landes zu he^n. Vor drei Jahren standen wir inmitten einer schweren Wirtschaftskrise. Aus diesem Grunde mußte sich die Re^ierunc: In erster Linie mit wirtschaftlichen Fragen befnssen. Die Preise für Bodenprodtikte, die schwere Last der bäuerlichen Verschuldung, die schweren fiskalischen Lasten — das alles waren Probleme, mit denen sich die Re-Sflerun^ in erster Linie z« befassen hatte, indem sie sich an den Grundsatz »nri-mum vivere« hielt. In den letzten drei Jahren konnten wir alle diese verschfe-dentlichen Probleme einer «»Hicknchen Lösung zuführen. Heute stellen die Preise für landwirtschaftliche Artikel donpelt so hoch als damals. Die Schitlden sind um 50 Prozent fretlfjrt worden. D?e Steuerlijst ist ertrflsjllch sfeworden. N?ch der abfl^e-schlossenen ersten Etaope des wirtschaftlichen Aufschwunges ist nun der Zettpunkt dafür ffekommen, iinsere Aufmerksamkeit auch anderen Fragen zuzuwenden, besonders der Fr0f»e der crelsticen und körperlichen Ertüchticfjnfif des Volkes. BerOflffich der körnerMchen Frtfichti-jfun»? sind wir hinter arideren Völkern 7U-riickc^eblieben. Der Berliner Ofvmnia-Film der gerade in diesen Tafiren in Beoqfrad Redreht wird, beweist am fjesfen. wie viel uns an Arbeit erwartet, um auch andere Völker auf snort^l^hon Goblet einholen zu können. Dieser Frarre der körnerlichen Ertüchti^un!? unsere» Volkes müssen wir ganz besondere Auf"itfk«?j^mkeit widnen insbesondere aber im Hinblick auf die Ju.frend. von der Zukunft und Kraft unseres Volkes abhfinfen. In der Zelt des Nationallsmus, für den rund um uns herum in der ganzen Welt manifestiert wird, sehen wir in einem bestimmten Teil unserer juf*end, besonders in der akademischen, die Be'^eistenintr für den Internationalismus. Wir suchen tur unser Werk die Vorbilder anderswo, vemachläss^fl'en aber hiebe! die ei<*enen nationalen Heroen, die diesen Staat pe-{chaffen haben. Die Gründe für diese Er-schelnunjr müssen wir. auf verschiedenen ^iten suchen. Einer dieser Gründe scheint jedoch in der unjrenücrenden körperlichen Ertüchtltrun? der Juirend zu Hecfen. Ein gesunder Geist kann bekanntlich nur in einem gesunden Körper wohnen. Deshalb müssen wir diesen gesunden Geist in unserer Jugend durch körperliche Ertüchtigung festigen. Um dieses »roße Ziel zu erreichen, scheint es mir, daß zunächst die Errichtung einer Hochschule fürKör-perkultur notwendig* Ist, die die Lehrer für alle Sportzwe;?re abflfeben würde. Wir dürfen es nicht mehr gestatten, daß unsere Lehrer im Ausland herangebildet werden. Die Jugoslawische Ju gend muß durch fiicfoslawlsche Lehrer un terrichtet werden, die an fut'oslawlschen Schulen herangebildet und von nationalem Geiste durchdrungen sind. Neben dieser Schulc Ist der Bau eines Olympia-Stadions notwendig, u. zwar ohne Rücksicht darauf, ob die Olympiade 1948 in Jugoslawien stattfanden wird oder nicht. Außerdem wird auch efn m I-litärlschesTurnstadlonzu err?chten sein. Nel>en den Stadlops und der Hochschule für Körperkultur erhebt sich ferner die Frar*e der T a x e n auf sportliche Veranstaltungen. Diese Taxen bUden eine große Behinderung für die [weitere Sportentwicklung in unserm Lande. Unsere Finanzpolitik darf nicht Mehr eingange aus Taxen auf Sportveranstaltungen herausholen. Die Sorge muß der immer größeren Anzahl junger, kräftiger •Hv« 'Tosiinder Sportler gelten.« Der Ministerpräsident ersuchte am Schliisse seiner Rede die anwesenden Vertreter der \/erschiedenen Sportzweige aus allen Teilen des Staates, ihre Wünsche und Gedanken zum Ausdruck zu bringen darüber, wie in gemeinsamer Ar bcit der Sportler und des Ministeriums für physische Erziehung der Plan für die Ifünftif^e Sportentwicklung in Jugoslawien nusn;enrheitet werden soll. »Aller unser Idcnl« — sa^te der Ministerpräsident — »ist ein groRes und gesundes Ju-troslawfen.« Die Rede des Ministerpräsidenten wur de von den Anwesenden mit gröH^er Auf merksninkeit verfnlf^t. Stielen weise wurde er durch stlinni^^rhen Reifnil iind Zu-l1r|+f^*^rf>rhon. Nach dem Ministerpräsidenten sprach der IV'nister für physische Erzieluing Dr. Vjekoslav M i 1 e t i ort-zweigen zu befassen. Ein großer Mangel und der MißerfoH unseres Snorts bestehen ehen darin, daß sich mit den einzelnen Sportzweigen nur ein kleiner Te^' von r outen Wir ^vissen z. B„ d^ß d^e Detitschen die Ol^mnla-Siege 1036 erreichen konnten, we'l sie sieben Wlllionen organiserte Sportler zählen. Dns deutsche IJnterrichtsminlsterlitni hat an si^ttifrchen ITnh'ersiipten d^s Reiches j errichtet und können d'e Hörer ihre Prü-jfunfen nicht absolvieren, wenn sie sich nicht m'r»de?tens zwei lahre mit Snort bc'^ßt haben. An den deutschen schufen s'fd fünf Sfi?nden Snortnn^'^'''*''*ht pro Woche vorgeschrieben. Aus diesem runde ist die Köroerertüchtigung in den totalitären Staaten ein Integrierender Bestandteil des parteimäßigen Jugenderzieh ungsprogrammes. Jeder Jugoslawe muß deshalb die Idee der Errichtung eines schönen und repräsentativen Sportstadions in Beograd nur aufrichtigst begrüßen, Wir wünschen es heute nur, daß die Gemeinden für Ihre Bevölkerung Sportplätze, Schwimmbassins und Turnplätze errichten. Morgen werden wir schon an ein Gesetz denken müssen, durch welches die Gemeinden verpflichtet werden. In absehbarer Zelt die erforderlichen ' -3 nahmen zu treffen, die für die körperliche Ertüchtigung der Jugend notwendig sind. Wenn wir heute für derartige Zwecke nicht genüf*fnd Finanzmittel ' "Itzen, so müssen wir bei der Aufstelhing der S*'»dt pläne und Budgets auch die sport^chen Erfordernisse Ijerückslchti^en und die erforderlichen Grundstücke für Sportplätze, P'-'"vimmbasslns usw. slehf'-'^tellen. Durch das Verdienst des Ministerpräsidenten Dr. Stojadlnovl' werden diese Fragen, die unsere Hauptstadt betreffen, in kürzester Zeit gelöst sein. Ein repräsentatives Olympia-Stadion, welches nach Ansicht der Fachleute seinen besten Platz In der Unterstadt unter dem Kalimegdnn hätte, ist nicht nur eine Notwendigkeit der Hauptstadt, sondern der ganzen jugoslawischen Ocmeir--*"»ft. Nach Ansicht von Prof. M a - h (Berlin) ist die Banjica der geeignetste Platz ff'- die Errichtung des Mllitär-Sokol-Sta-dlons. Unsere Hauptstadt benötigt zweifelsohne auch eine Schwimmhalle, genügend groß für olympische Darbietungen. Dies beweist uns am besten das Beispiel von Lfubljana. Solange Ljubl}ana nicht ein eignes Schwimmstadion hatte, konnten sich die Ljubtjanaer Schwimmer überhaupt nicht an Staatsmeisterschaften beteiligen. Nach der Errichtung des Stadions traten die Ljubljanaer Schwimmer in die Staatsrepresentanz und erzielten die bekannten Rekorde. Ich werde schließ lieh den Sportlern in ihren Bemühungen um die Ermäßigung der Sportveranstal-I tungstnxen an die Hand gehen«. Nach den Ausführungen des Ministers meldeten sich noch mehrere Redner /u Worte. ;9(r pnQ!if(()( ^etiig fO^rte Die Sloite ins OltanODer % r* ü ■ 'tn > # > • : m Nach der großartigen Flottenschau in Weymouth, an der ca. 80 Kriegsschiffe teilnahmen, fuhr die englische Flotte zu den j^roßen Manövern in die Nordsee und den Atlantischen Ozean. Von Bord des Schlachtschiffes »Nelson« führte der König das Kommando für die großangelegten Manöver der Flotte und der Luftwaffe. Auf unserem Bilde sieht man vorn das Schlachtschiff »RamilHes« mit den Schiffen des II. Kreuzer-Geschv/aders, daß die modernsten Kreuzer der englischen Flotte umfaßt. Hinter »Rnr:'''' erkennt man »Soulhampton«, »Glasgow«, »Sheffield«, »Newcastle« und »Cornwall« (Scherl-BiklerUienst-M.) S>it neue !7lunitu0 tn Seoorafi B e 0 g r a d, 27. Juni. Gestern ist der neue päpstliche Nuntius am Beograder Hofe, Monsignor Feiice E t t o ; c, in Beo grad eingetroffen. Am Bahnhof hatte sich zwecks Begrüßung das Personal der Nun tiatur mit dem stellvertretenden Protokollchef des Außenministeriums, F r a n-g e S, eingefunden. <9rote DerflnOeningen in ^Italien? Graf Ciano soll Innenminister, Grand) hingegen sein Nachfolger im Außenministerium werden. London, 27. Juni. Nach hier eingelangten Informationen sind in der italienischen Diplomatie wie auch in der inneren und äußeren Staatsführung große Veränderungen zu erwarten. Nach diesen Informationen soll Graf Dino G r a n d i seinen Posten als Londoner Botschafter verlassen und zum Außenminister ernannt werden. Graf Ciano würde indessen das Innenministerium übcrneh men. welches jetzt Mussolini selbst lei^ tet. Gleichzeitig würde Graf Ciano Gene ralsekretär der Faschistischen Partei wer Der jetziofe Generalsekretär Achilli S t a r a c e würde zum Botschafter in T ondnn oder Washington ernannt wer den, und zwar an Stelle von S u v i c Ii, der nach Rom zurückkehren würde. Drr bisherige Berliner Botschafter A t t o 1 i c o ist ebenfalls für London oder Washington ausersehen, je nachdem, wel ehen Posten Starace besetzen würdi' Als komemnder italienischer Botschafter in Paris nach erfolgter Regelung der Beziehungen mit Frankreich ist der bisTieri-ge Unterstaatssekretär Im Außenmini-sterium, B a s t i a n i n i, ausersehen. Xranöbie ÖU? ber 3n|cl l)cr ^rren Schiffbrüchige werden durch Giftfrüchlc wahnsinnig. Englische Zeitungen berichten über ei ne Schiffstragödic, deren grausige Ein zelheiten bisher unbekannt waren. Die Leiden der Schiffbrüchigen habe: immer die Phantasie der Menschen um besonders der Schriftsteller beschäftig!! von Robinson Crusoe bis zu den neuv sten Zeiten. Eine Schiffstragödia aber die erst Jahre nach der fröhlichen Ah fahrt entdeckt wurde und die erst jet/ weiteren Kreisen bekannt wird, übei< steigt aber wohl alles, was bishi Schiffsbrüchige an Grausigem erlebt hii ben. Eine Gruppe reicher Engländer In schloß einige Jahre nach dem Weltkrie;^ eine Vergnügungsfahrt in die Südsi^ nach Tahiti zu unternehmen. Unter ihnn befand sich ein gewisser Theobald Bt-il leny. Es ist der Mann, dem wir die Nach rieht über das Schicksal der Expeditioi verdanken, denn er war der einzige vo der Gesellschaft, der seinen Verslan nicht verlor und alle die furchtbaren Leiden berichten konnte, denen er und sei ne Gefährten ausgesetzt waren. Man fuhr von Dover mit dem Ziel Tahiti ab. Aber die Expedition hat Tahit nie'^^erreicht, ebensowenig kehrte sie ii den Ausgangshafen zurück. Was wa geschehen? Ein englisches Passagierschiff brachi* vor kurzem darüber Klarheit. Es bemerk te auf seiner Fahrt, unter etwa dem 3erfall auf italienischen Konsul in Avignon. A V i g n 0 n, 27. Juni. Die Agence Ha-vas berichtet: Gestern früh nötigten zwei unbekannte Männer den hiesigen italienischen Konsul mit vorgehaltenen Revolvern zur Herausgabc von 8fK) Franken, worauf sie verschwanden. Die Untersuchung ergab, daß es sich um ein gemeines Verbrechen und keinen politischen Anschlag gehandelt hat. Internationaler Pen-Kliib-Kongrcß in Prag. 1^ r a g, 27. Juni. Gestern begann hier iKr internationale Pen-Klub-Kongreß, an (lern sich 200 Schriftsteller ans dem Aus-l:nnl beteili.cien. Den F.hrenschutz der Ver .'instaltung übernahm Staatspräsident Dr. Irenes. Gymnasiast erschießt sich wegen unglücklicher Lietje. Prag, IM'. Juni. Als Olmütz wird gemeldet, daß dort gestern früh der 17jäh-rige Gymnasiast Kurt K o w a r i k in einer Vorortstraße tot aufgefunden wurde. Die Polizei stellte lest, daß sich der Student, der wegen seines heiteren und liebenswürdigen Wesens überall beliebt war, crschossen hatte. Als Motiv der Tat vermutet man unglückliche Liebe. Vorschlag zur Güte. Zimmerverinieterm: »Dieses Z;.i) :cr ist das Geld wert bei dieser entzückenden Aussicht.« Badegast: »Waruri nicht für den halben Preis? Ich verpflichte mich, niemals aus dem Fenster zu sehen/ See'feäeitsutMeisAtteteHMtia GRADO: ausg'edchntcr Strand LIGNANOt Entzückender voll- See- und Sandkuren. sandiger Strand. LAUaANAi idealer Badt- und l-USSINli Ussinpiccolo - Lussin Auf«Dthaltsort am Qu.r----srandt, Bader, Wassersporl naro-«trand PARENZO t Die Perle der istria-□ischen Badeorte. SISTlANAt Vornehtner Badtt-aufenthaltsort. 20 km von Trieste entfernt. UMAl'JO: Badeort, für Familien gfeeianet. (n TRIESTE: Lyrische Freilichtauffülirimgen im Kastell San Giusto. Besuchen Sie die GROTTEN von P05TUBI1A. POLA; Große lyrische Saison ;n der Arena. Auflkunftt ENIT, Petra KoSica 6, Beograd und Kurverwaltunyteii. ' ' ^ 3cöenFlicbc ^ufpi^ung im 2ltitclmcer EIN LETZTER VERSUCH DER BARCELONA-MACHTHABER DURCH ENERGISCHES BETREIBEN FRANKREICKS UND ENGLANDS ZUM SCHEITERN GEBRACHT. — DIE DROHUNG MIT DER BOMBARDIERUNG SIZILIANISCHER UND SARDINISCHER HÄFEN. — ITALIEN: »IN DIESEM FALLE SPRECHEN DIE KANONEN«. London, 27. Juni. Die roten Machthaber in Barclona haben nach dem Scheitern der sowjetrussischen Bemühungen, den britischen Plan über die Zurückziehung der Freiwilligen aus Spanien zu torpedieren. einen neuen Rettungsveibuch unternommen. Sie ließen durch ihre diplomatischen Agenten in London und Paris wissen, daß sie durch ihre Luftstreitkräfte Gebt Euren Kindern ständig R E N E T A! als Vergeltungsmaßnahme für die Bombardierung der rotspanischen Häfen durch Franco auch Häfen, Schiffe und Städte jener Staaten bombardieren würden, die dem (jeneral Franco behilflich seien. Zweifelsohne waren damit Italiens und Deutschlands Städte, Schiffe und Häfen gedacht. Diese Ankündigung hat in Londoner diplomatischen Kreisen ungeheure Erregung ausgelöst, da man sich der Tragweite eines solchen Verzweiflungs-schrittes der Barcelonaer Machthaber sofort bewußt war. Paris, 27. Juni. Der italienische (ie-NchiUtsträger Renato P r u n a s be^.uchte am Samstag den französischen •Xußeii-minister Bonn et und teilte ihm die Entschlossenheit Mussolinis mit, die gesamten italienischen Luft-, See- und L:ind Streitkräfte sofort zum Angriff übergehen zu lassen in dem Moment, in dem eine einzige Bombe auf italieni'^chem Hoden explodiert. Bonnet imterrichtote den it;ilie-nischen Geschäftsträger über ilic v»J o u r n a l des D e b a t s« und die »Libcrte« sind der Ansicht, daß wir uns vor dem letzttMi Versuch des roten Spanien befinden, einen Weltbrand zu entfachen und damit dem Zusammenbruch zu entgehen. Den Weltbrand, den Barcelona entfachen möchte, wünsche nuch Stalin, Das »P e t i t J o u r n a 1<: schreibt, eine solche Geste des roten Spanien sei nur geeignet, die Sympathien für Genera! Franco, die es auch in Frankreich und England gebe, zu erhöhen. Frankreich werde es nicht gestatten, durch s m, 27. 'imi. Der Staatssekretär des aktion die Freundschaft der beiden Volker vertiefen soll, wobei auch tler Gr.i/er Jugend Gelegenheit gegeben werde, Jugoslawien kennen zu lernen. Unter Führung der Hitler-Jungen begaben sich di-.' (jäste in ihre Quartiere. Vormittags besuchten die jugoslawischen (jäste das Zeughaus und das Volkskundemu'^cum. Das Mittagessen wurde auf dem Schlf)ii-berg eingenommen, wo Staatskonservatnr Dr. S e Iii e t k o w s k i einen Vortrag über die (jcschichte der Stadt Graz liieH. Nachmittags ging es ins (irüP" zur (jö-stinger Ruine, wo die Spielschar der ;!:t-ler-Jugend den jugoslawischen Kameraden die Stunden vcrsch()ncrte. lüne präcii lige Abendfeier erzählte den jugoj^lawi-schen Gästen von der Festgestaltiing und Jugendbewegung des Dritten Reifh''s. Heute vormittags sind die Jiigoslaw mi. die von dem ersten Treffen begcisfcrl waren, über Wien nach Schlesien weite-gereist. I'r'cgsininisteriunis, General P «■•('In'eibf in der 'R a s s e g n a r a n I, I i a- n a<', da'^ l^^lien heuie insgesamt 0.8 Mann zwischen IS und 55 Jahren 'nobilisic'f^n krtnne. tl. s. 23 v. M. der nevöikenni''''. l-!i''/u kommen noch ? ,\^il-Üonen ."^"ÜIOOD Milil/irpfiiclit^'^e ans dem Imperium und den Kolonien, niese 1? M'llinnon Wehi'nn'ohtieer sind das 1 rdl-!• ntiv d<'r '>i-^:anittMi italienischen Presse, die erki:irt, daP. lüese ungeheure Anz.^hl "n Soldaten die HildMn£^ von Formationen opuö'^'u'ld nn FaMe eines Durch brorhe]is rler er?*'en Tcgnerischcn Linien c.";so!'cidcp(l 7iim Ausdruck kommen müßten. Praktische Maßnahmen zur Verständigung der Jujrend beider Nationen. (j r a z, 27. Juni. Gestern ist eine Gruppe von 30 jungen Jugoslawen aus Bcograd ■in Graz eingetroffen. Die jimgen Jugosla-:wen sind Gäste der Brcslauer Hitler-Ju-!gend. Es sind Söhne der höchsten Offizi.'-j re Jugoslawiens, geführt von Dr. Jork jL i e r s c h und begleitet von der Gat-:tin des Generals K o s t i i.\ Die Jiuigen I werden zwei Monate bei deutschen Familien in Schlesien verbringen. In Graz wurde den jungen jugoslawischen Gästen von der Hitler-Jugend und dem Bund deutscher Mädel ein herzlicher Empfang zuteil. Eine Abordnung der deutschen Frauenschaft überreichte den begleitenden Damen Blumen. Vor dem Bahnhof hat te eine Ehrenabordnung der Hitler-Jugend mit ihrer Fahne Aufstellung genommen. Die jugoslawischen jungen wur- den mit Trommelwirbel begrüßt. Grenzlandreferent Z i m e k begrüßte 'ni Namen der NSDAP und der HJ die Gäste ^ dem Nachbarreich in der Steiermarl: willko'n-men. Er kennzeichnete die hohe Aufgabe der Jugend, zur Verständigung der V()l-kcr beizutragen. Die Hitlerjugend, erklärte er, werde den Gästen tiie steirischen Menschen und die Stadt zeigen. Der Reiseleiter der Jugoslawen Dr. Jork IJersch dankte für den herzlichen Empfang und betonte, daß die begonnene Austausch- Seöroßütffe ia'. fALEXANDRErTE»® J 'iUf/DSrnAK>f»♦"*** « ' ^ ^ AWIOCHIA //alEPPO i cMiHelländ' r =-oHeer 1 DAMASKUS 0 Zc 40 00 9c . Nach den neuesten Meldungen hnt sieb die Spannung in der Wetterecke des Sandschak Alexandretie zwischen der Türkei und Frankreich erhcblich verschärft, Man befürchtet den Eiuman>cli türkischer Truppen in das umstrit ene Gebiet zur Wahrung der türkischen te bei der bevorstehenden Volksab«itini-mung über das endgültige Scliicksnl dieses 'teils des französischen .MandDls!'/"-biets Syrien. (Sclierl-Riklcrtiien-t-A'.) iHu^enmiu'ftcr Der abenteuerliche Werdegang des Generals Ugaki. Die grüßte Lcbcrrasehung lior jüa.;-sU": janaiiischcn Kabinctisumi")iidun'.; v.ar die HcruMUig (ieneral U a k i s auf den Posten des .Außenministers. An (jründeii liir lüese L'eberrascliimg fehlte es niclii. Cdor war es nicht seltsam, daß au^geredi net jener Mann in einem Kabinett ik".' Militärs zur Leitung der auswärtigen (te Schälle berufen wurde, den noch vor anderthalb Jahren alle Anueekrcise schiin-stens abgelehiM, seine Henn'ilinni'en i"n eine Regierungsbildung unnutglich gemacht hatten. Nicht zuktzt die leindseli-Maltung der zwei Generale Tcrauolii nr-,' Sugiyama ließen Ugaki scheitern, hießen ihn auf die ehrenvolle ver/iehten, ilie Geschicke seiner Heimat als Minisierpräsiilent zu leiten. Gener"! "i .•("Iii nb("- ist *';e'V'n\'.;';r-mmisteriuni. Wer ist nun General Ugaki, ilen d c-i^chicksal in entscheidiingsreichen Wochen so überraschenti mit hi'ichsten pflichten belud, den das Vaterland in einer Zeit schärfster Kräfteanspannung rief? Der 71iährige (lenernl sfnmmt ans einfachster Familie und ist der vif.Mte Solni eines arnu'n I'.niern aus dem '>orie Hshimado. Seine jHgend<;espielen erinnern sich iKich heule an jene Jahre, li.i er als iunges liauernkind juif dem AVirk-te die Gemüse seines Vaters verkaufte. ^Mariborer Zeitung« Nammer 244. 4 Dienstag, den 28. Juni 1938. Seine Begabung führte ihn aber bald von der Grundschule in eine Art höhere Schu le des nahen Städtchens Okayama und von dort in die Militärschule nach Tokio. Dort waren die bekannten Generäle S'j7nki und Shirnkawa seine M't?ch!iTcr Der junge Ugaki war ein Glück " :cl. Ueberau begünstigte ihn das Schicksal. Es war, als hätte der spätere Staatsmann schon als 23jähriger seinen abenteuerlichen Werdegang und wundersamen " f-stieg irgendwie vorausgeahnt. Als :r nämlich die Militärakademie verließ und zum Leutnant ernannt wurde, Wechsel': er seinen Vornahmen. Aus Mukuji - ein Name, der dem jungen Leutnant Ugaki allzu bürgerlich erschien, — wurde Ka-zoushige, was etwa bedeutet Erste werden«. Was der Vornahme aussagte, ist eingetroffen. General Ugaki leitet heu te die Außeiipollflk Japans; '^r genießt das Vertrauen der politischen Parteien, der Geschäftswelt von Osaka ;nd vor allem das Vertrauen des kaiserlich Hofes. Die japanische Bevölkerung aber setzt die größten Hoffnungen in " • Mnd erwartet, daß er den Fernostkonflikt einer baldigen und günstigen Lösung entgegenführen werde. Ja, es ^ibt - - :ar Stimmen, die in dem Außenminister von heute den Ministerpräsidenten von morgen sehen. Oberst des 6. Infanterie-Regini'^ ' ^ Chef der ersten Generalstabsabteilung, viermal Kricgsminister, Mitglied des Ober sten Kriegsrates, Gouverneur von Korea, das sind die Etappen seines Aufstiege-:, bis er seinen Abschied nahm "nd im August 1936 beschloß, Politiker • werden. Entgegen den Anschauungen seines Mihr beiters auf dem Posten des Erziehungsministers des Generals Araki trat Ugaki von Anfanr;: an für die Erhaltung des Parlaments ein. Ein halbes Jahr später schon schien er am Ziel seiner Wünsche, als der Mikado ihn auf den Rat des ehrwürdigen und weisen Prinzen Saionji mit der Regierungsbildung beauftragte. — Da »streikte« die Armee. General Ugakis Stern schien zu verblassen. Aber es war nur eine kleine Atempause. Prinz Konoye, der Regierungschef besann sich auf die tüchtige Persönlichkeit. Die Besetzung des Außenministeriums ■wird vielfach als sein Meisterstück bezeichnet. Ugakis Liebhabereien sind Literatur und die Reiterei. Jeden !•' rgen, bevor er im Ministerium das Schicksal des Fernen Ostens mitgestalten hilft, unternimmt er noch heute seinen Spazierritt. Aus Si64ii ASiidi KncetDitter Blitzschlag in die Reichsbrticke. Der gestrige schwüle Sonntagiiach-mittag artete gegen Abend in ein überaus heftiges Ungewitter mit einem Regenguß aus. Während des Ungewitters schlug der Blitz wiederholt ein, glücklicherweise ohne Schaden anzurichten, j Der Blitz fuhr auch in einen der steinernen l^feiler, die die^ Reichsbrücke an beiden Enden flankieren. Der Schlag R E N E T A ist reiner Apfelsaft ohne Alkohof. 5151 , war so heftig, daß der Aufsatz auf der Pfeilcrspitze gespalten wurde; die eine Hälfte wurde auf die Fahrbahn geschleudert und der andere Teil über das Geländer ans Drauufer, Da zur Zeit alles vor dem Regenguß flüchtete, war die Brücke leer, sodaß von den weggeschlcu-' derten Aufsatzstückcn niemand getroffen I wurde. Als der Blitz in den steinernen ^ Pfeiler schlug, fuhr gerade ein Autobus I vorbei. Der Chauffeur und die Fahrgaste I wurden vom Blit:?strahl für einige Augen-I blicke geblendet. Der Schwergewicfitsmeister war krank. »Wie hoch ist meine Temperatur, Herr Doktor?« »41 Grad!« »Und wie ist der Weltrekord?« Erkennt sie. »Jetzt könntest du dich beeilen, Evelyn. In vier Stunden geht unser Zug. ! ©onöer*fl(iP )>um Xurnertaq in SUi'i'an« Um den großen Andrang zu den Zügen, die die Teilnehmer an den Turnveranstal-tungen in Ljubljana benützen werden, zu entlasten, werden morgen, Dienstag, auf den meisten Linien Sonderzüge in I Verkehr gebracht. Aus V e 1 e n j e fährt .der Zug um 5.50 Uhr ab, von C e I j e ' um 5.20, von Z i d a n i m o s t um 3.59, von P 0 1 j c a n e um 6.10 und von IL j u t o m e r um 6.37 Uhr. — Mittwoch fahren die Sonderzüge ab: von M a r i b o r um 3.10 tmd von Ccl j e um 3.43 Uhr. { Die Rückfahrt von Ljubljana erfolgt Mittwoch, den 20. d., u. zw. nach Zidani most um 10.05, nach Pragersko um 19.20, nach V e 1 e-n j c um 20.10, nach C e 1 j e um 20.20 und 20.35, nach M a r i b o r um 22.10 u. n^irli Murska Sobota um 21.10 Uhr. m. Am Vidovdan, Dienstag, den 28. d., sind, wie die Kaufleutevercinigung für Maribor-Stadt mitteilt, in Maribor während des Festgottesdienstes in der Domkirche von 10 bis 11 Uhr vormittags alle Läden geschlossen zu halten. — Am 3)a< 6er (Gräfin j!>auglDi6-9leti;ntIoto toirO Don llSoliiel Die amerikanikhe MilUonenerbin Barbara Hution, die jetzige Gräfin Haugwitz-Reventlow, hat bei Gericht einen Haftbefehl gegen ihren Mann, den Grafen Haug-witz, Reventlow, beantragt. Es wird behauptet, daß die Gräfin eine »körperliche Bedrohung« durch den Grafen beschworen habe. In Wlrklichkeil scheint es sich aber um die Frage der Erziehung des zweijährigen Sohnes des Grafen zu handeln. Die Polizei hat umfangreiche Vorbereitungen gegen eine gewaltsame Lnt-fülirung des Sohnes getroffen und hat das Landhaus der Gräfin unter scharfc Bewachung gestellt. Unser Bild zeigt eine Poleizwache vor dem Eingang. (ScherI-Belderdienst-M.) Peter- und P a u 1 t a g, Mittwoch, den 29. d. bleiben in Maribor die Geschäfte den ganzen Tag über geschlossen. m. Vermählung. In der Dom- u. Stadt-I Pfarrkirche wurde am Samstag Herr ing. j Arch. Jo2a J e z, ein Sohn des Direktors des städtischen Militäramtes Jcz, mit Frl. Justi M a c u n, Tochter des hiesigen Großkaufmannes Anton Macun, getraut. Trauzeugen waren Geschäftsführer W i n k 1 e r und Bankbeamter Franz J e z. Dem jungvermählten, allseits ge-schätzen Ehepaar unsere herzlichsten Glückwünsche! m. Seinen 50. Geburtstag feiert heute der bestbekannte hiesige Inhaber der Färberei und chemischen Reinigungsanstalt Herr Paul N c d o g, sich infolge seines immer heiteren, lebensbejahenden und biederen Wesens in all"" """i-nen Freundes- und Bekannten'-eisen der besten Wertschätzung erfreut. Ein wohl seltener Zufall wollte es, daß Paul Nedog vor 50 Jahren genau am Geburtstag seiner heute 78 Jahre alten Mutter, Frau Viktoria Nedog, geboren wurde, auf diese Weise mit ihrem Sohne in Frische 'gemeinsam Geburtstag feiert. Dem Jubl-llar gelten selbstverständlich auch unsere herzlichsten Glückwünsche! 1 ! m. Die Mariborer Bankinstitute bleiben am Vidovdan, Dienstag, den 28. d. den I ganzen Tag über geschlossen. t m.Die prawoslawe Kirchengemeinde teilt mit, daß am Dienstag, den 28. d. 1 (Vidov dan) um 9.30 Uhr die hl. Lithurgie I und anschließend um 10.30 Uhr eine To-I tenfcier für die Helden von Kosovo statt-' finden wird. Beide Feiern, zu der alle ; Glaubensgenossen eingeladen sind, werden in der prawoslawcn Militärkapelle ab nehnifen. ni, Parkkonzert des Ipavic-Sängerganes. Am Samstag abends veranstaltete der Ipavic-Sängergau unter großer Teilr-'h-me des Publikums einen Liederabend im Stadtpark. Die Chöre des überaus gelungenen Abends stellten die Gesangvereine »Maribor«, »Jadran«, .»Nanos«, »Drava« |aus Maribor und der Gesangverein »Ko-jbanci« aus Kamnica. Der Gesangverein i »Maribor« stellte als einziger von den ^genannten Vereinen seinen gemischten Chor. Die Liedervorträge standen auf be-I achtlicher Höhe und fanden beim Publikum stürmischen Beifall. m. Sportler ehren ihren toten Kameraden. Anläßlich ihres gestrigen Gastspieles in Celje besuchte die Fußballmannschaft »Rapids« das Grab ihres ehemaligen Kameraden Alfons K o s c h e 11 und V^gte einen schönen Kranz nieder. ! m. Die Maler- und Anstreichergenos-' senschaft teilt mit, daß ihr langjähriges Mitglied Karl Jäger gestorben ist und I ersucht gleichzeitig die Mitglieder, an ; dem am 28. d. um 16 Uhr stattfindenden Leichenbegängnis zahlreich teilzunehmen. III. Tschechoslowakische Turner auf der Fahrt nach Ljubljana. Am internationalen Jugendtag in Ljubljana nimmt auch eine starke Gruppe der katholischen Turnerorganisation »0 r e 1« aus der Tschechoslowakei teil, die mit drei Sonderzügen Sonntag vormittags über Ungarn in I Nordslowenien eintraf. Mit dreistündiger i Verspätung langte der erste Zug um 8 I Uhr in Pragersko ein, dem in kurzen In-' tcrvallen die beiden übrigen Züge folgten. Zur Begrüßung der Gäste fanden sich am Bahnhof zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens ein, darunter Bezirks hauptmann E i 1 e t z, Vizebürgermeister 2 e b 0 t, Repräsentanten der katholischen Jungturnerorganlsatlon aus Maribor und den benachbarten Gemeinden mit einer Musikkapelle. Nach kurzem Auf enthalt fuhren die Züge mit fast 2000 tschechoslowakischen Gästen gegen Sü-Men weiter. normen 9 Uhr trafen die Znn;e in Celie ein. Der erbte Zug fuhr weiter, ohne an- IBPlilW.iliimMI'Wi Oltontag, ^en 27. 3uni zuhalten. Die beiden anderen Züge hielten an und die Gäste wurden am Perron bewirtet. Auch hier wurden die Turner herzlich begrüßt, u. a. vom Bürgermeister M i h e 1 C i C und Prof. B i t e n c. Nach kurzem Aufenthalt setzten die Züge die Fahrt nach Liubliana fort. m. Kindestragödie. Der 20 Monate alte Stanko P o ö k a j, Sohn des auf der Ptuj-ska cesta 17 wohnhaften Arbeiters Poc-kaj, fand in einer Küchenecke eine Flasche, die Petroleum enthielt. Das Kind trank einen Teil der Flüssigkeit und starb bald darauf unter furchtbaren Schmerzen. m. Schadenfeuer durch Blitzschlag. In- HoSnica bei Poljcane schlug der Blitz in das Wirtschaftsgebäude des Landwirtes Franz M u r § e c ein und setzte es in Brand. Nur das Vieh konnte gerettet werden. Der Schaden beziffert sich auf 70.000 Dinar, m. Freiwilliger Tod. In Raöe bei Maribor hat sich der 31jährige Landwirtssohn Ludwig P e r n a t erhängt. Das Motiv der Tat ist unbekannt. Das »Ptttnik»Rei8ebüro In Maribor amtiert am Vidov dan (28. Juni) wie gewöhnlich an Wochentagen, nur zwischen 10 und 11 Uhr wird es geschlossen sein. Dagegen bleibt das Büro am Peter- und Paul-Tag (29. Juni) ganztägig geschlossen. Die Wechselstube am Hauptbahnof ist auch an Feiertagen bei allen internationalen Zügen geöffnet. * Die Zähne brauchen jeden Morgen unf* Abend eine kräftige Reinigung mit j Chlorodont-Zahnpaste. Dann verschwindet der häßliche Zahnbelag. Und wer ^ diese Zahlpflege durch den Gebrauch • - ^ . Chlorodont-Mundwasser ergänzt, der I macht es ganz richtig; der kann die Zähne zeigen und braucht keine Angst vor I üblen Mundgeruch haben. 624."^ I m. Sein letzter Wunsch. In unserem Gedenkblatt von Helfried P a t z f- Peter 1R 0 s e g g e r anläßlich seines 20. To-'destages am 26. Juni (»Mariborer Zei-Jung vom 26. Juni), ist durch Verschulden des Setzerkobolds ein ganzer Satzteil 'ausgeblieben. So soll die Stelle, an der ^sich die Würdigung Peter Roseggcrs findet heißen: »Trotz der Erfolge und wach-I senden Ehren, die dem Dichter, Lehrer und Führer zuteil geworden, Ist er nicht anders geworden, nicht stolz, nicht fremd, er hat sich nicht abgekehrt von seiner engeren, stillen Heimat, seinen lieben Bergbewohnern und Wäldern.« m. Flucht aus dem Leben. Am Dachboden des Hauses Nr. 48 in der Koroska cesta wurde heute früh der dort wohnende 26jährige Arbeiter Jakob D e b e-1 a k erhängt aufgefunden. Die Tat dürfte er schon Sonntag nachmittags begange nhaben. Was den jungen Mann in den Tod getrieben hat, Ist nicht bekannt. m. Beim Baden ertrunken. In Zagorje ist der 14jährige Bürgerschüler Johann B r e z o V a r beim Baden in der Save ertrunken. c. Trauung. In Radeae fand dieser Tage die Trauung des Herrn Ing. Adnif C r n i g o j aus Ljubljana mit Frl. Mica M i I c r, diplomierte Philosophin aus RadeCe, statt. c. Der »Vidov dan« in Celje. Am 2«. Juni (Staatsfeiertag) bleiben In Celje die Geschäfte von halb 8 bis halb 10 Uhr geschlossen. Das Bürgermeisteramt richtet an die Bevölkerung, insbesondere an die Hausbesitzer, die Bitte, an diesem Tage die Häuser zu beflaggen. c. Liefer- gegen Personenwagen. Auf der Straßenkreuzung vor dem Hotel »Post« stießen ein Lieferauto und ein Personenkraftwagen mit großer Wucht /usammen. Das Lieferauto fuhr, aus der Bahnunterführung kommend, gegen die Dienstag, den 28. Juni 1938. 5 >Mariborer Zeitung« Nummer 244. Cankarstraßc, während der Personenkraftwagen aus der AskerCgassc kommend gegen den Bahnhof wollte. Der Personenkraftwagen, Eigentum der Frau Rozanc aus Dobrna, wurde mehrere Meter weit geschleudert und stark beschädigt. Die Insassen blieben wie durch ein Wunder unverletzt. Dieser Unfall mahnt neuerdings, an dieser verkehrsreichen u. unübersichtlichen Straßenkreuzung doch endlich einmal einen Verkehrsschutzmann aufzustellen. Das gleiche gilt auch für die Straßenkreuzung vor der »Ljud-ska posojilnica«. c. Ernennung zum Ehrenbürger. Auf Vorschlag des Stadtrates Dr. Hodznr auf der Sfadtratssitzung am letzten Freitagabend wurde Innenminister Dr. Anton K o r 0 S e c zinn Ehrenbürger der Stadt Celje ernannt. c. Badeangelegenheit. Die Stadtgemein (fe hat den Pachtvertrag mit dem Pächter des städtischen Dampf- und Wannen bades in der Ipavecgasse bis zum 1. Sep lember verlängert, da die Badeanlagen im neuen Arbeiterheim auf dem Vrazov trg früher nicht beziehbar sein werden. c. Flußregulicrtifig. Die Stadtgenieinde wird nun auch das linke Ufer der Voglaj-na zwischen der Eisenbahnbrücke oberhalb der Zinkhütte und der ehemaligen Essigfabrik in Zavodna regulieren. Die Kosten betragen 30.000 Dinar. c. Oeffentliche Brunnen. Die Stadtge-liieinde beabsichtigt, vor dem Kindergarten in der DeCkova cesta einen Brunnen zu schlagen und den Brunnen auf dem Pristovsek-Besitz In Sp. Hudinja vertiefen zu lassen, damit man dort auch genügend Wasser zur Besprengung der Slraßen hat. Aus fHui 3)ae Qlte Olaöttoavpen tion m\ Vor Kurzem schuf sich die Stadtgemeinde Ptuj ein neues und modernes Straßenspritzauto an, welches auch für Feuerlöschzwecke verwendet werden kann. Gewiß ist dies sehr lobenswert u. gut liir unsere Stadt und fand bei der Bevölkerung allgemeines Interesse, aber das Wappen zu beiden Seiten des Wassertanks erregte die Geister und wurde allsogleich verschiedenartig kommentiert. i>a sich ein rotes Kreuz auf weißem 1-eld befindet, meinten einige, es sei ilies 0 r e k aus Brünn, Prerau iind Prag über Kotoriba und Pragersko in Ljubljana ein und wurden am Bahnliof von einer großen Menschenmenge herzlich l)'jgrüßt. Die Abordnung steht unter der Leitung des Vizepräsidenten des »Orek Frantisek L e i n e r. Den Feierlichkeiten wird auch der Präsident Minister Dr. S r a ni e k beiwohnen. Vom Bahnhof wurden die Gäste im F e s t z u g in die Stadt geleitet. Mit ihnen traf auch der Sängen hor »M o r a V a n« aus Brünn ein, der abends ein großes Konzert gab. Ljubljana prangt im Flaggenschmuck. Unter den Teilnehmern am Internationalen Jugendtag befindet sich auch eine Abordnung der polnischen katholischen Jugendorganisation unter der Lei tung des Präsidenten Msgr. B i 1 k o. Die Gäste wurden von der Vcranstal-tungsleitung am Bahnhof herzlich empfangen. Nachts traf eine Abordnung des Katho lischen Turnerbundes aus Frankreich, bestehend aus dem Präsidenten ProL H e b r a r d und Sekretär T h i-b a u d e a u, ein. Am Bahnhof wurden sie von der Veranstaltungsleltung sowie vom französichen Konsul R e m e r a n d und dem tschechoslowakischen Konsul M i 11 o v s k y herzlichst begrüßt. Sonntag fanden die ersten Turnvorführungen statt. Montag wird das Wetturnen sowie verschiedene Jugendspiele fort gesetzt. Am Programm befindet sich auch eine Begeung im V o I I e y b a 1 1 zwischen der tschechoslowakischen und der slowenischen Repräsentanz. Dienstag vormittags wird in der Kapelle des Internats »Marianum« das Banner der katholischen Mädchengruppcn eingeweiht werden. Die Patenstelle hat Banus Dr. N a t l a C e n übernommen, .^n-schließentl findet eine Tagung der Mädchengruppen statt. f>ie Tagesordnung umfaßt auch mehrere Fcotakademien. Dienstag und Mittwoch treffen aus einzelnen Gegenden Sloweniens mehrere ''^nderzüge mit Tausenden von Gästen in Ljubljana ein. Die Rückkehr erfolgt am /Mittwoch, den 20. d. abends. trägt auf der vorderen Seite das Georgskreuz und die Jahrzahl l()77 , auf tler anderen die qqahrzahlen 1747 und 1760 und die Anfangsbuchstaben des Stndtrichters F. W. (Franz Wasser), auf der dritten aber nur die Jahrzahlen 171.3 und 1730. Ein zweiter Burgfriedstein von Brcg zeigt das alte Stadtwappen, das Georgskreuz mit tler Jahrzahl 1687. Ein dritter, ahnlicher (mit der Nummer 1007) dem Georgskreuz im Wappenschilde, trägt (iie Legende Ki M. St. 07. In der Vl-cava befindet sicli di)rt wo der Weg zum Mint/e abzweigt, etwas wcstlich vom Fahrweg gegen die Drau zu ein viereckiger Biirgfrieilstein. Das übliche Kreuz Im Wappenschilde Ist reliefartig gearbeitet und trägt die Jahrzahl 1600, auf der zwei ten Seite liest man F. W. (Franz Wasser) und die Jahrzahlen 1769 unti 17.31). auf der dritten nur die Jahrzalil 1747, die vierte Ist leer. Schließlich befindet sich noch ein solcher Stein in Turnisfe mit dem Kreuz, den Buchstaben F. W. und der jahrzahl 1760. Warum die vielen jahrzahlen auf diesen Grenzsteinen? Von Zelt zu Zeit sah sich der löblichi: Mafn^trat genötigt, nach zusehen, ob die alte Stadtgrenze noch «geachtet werde und bei dieser (ielegen-heit eilte AU und Inn)* mit klingendem Spiel und flatterniler Fahne zur Stadt-«^renze. An der Spl'ze des iubelnden Volkes verteilte die Stadtf^bripkeit bei der n!ir'rrri'.'dl>ercituMij[ eiiH\ist gepräi^le ncnkinlinzeti aus Silber und Kupfer mit »"'eni alten St'Mltwappen und der jahrzidil Das sogenannte »Ung.irtor« In Pluj zierte iler aus weißem Marmor gemei-fk'lte Georgsschild mit dem jetzt noch rot bemalten Kreuz und der Jahrzahl K^5I. (jetzt im Museum.) Häufig wurde der Georgsschild als Rrustbiitl von einem ^chwarzen UoppeK adicr mit roter Zunge (Schnabel, Fänge und Heiligenschein sind gelb, die Kiele weiß) im gelben Schilde getragen. Es ist dies der Adler des hl. nHuiscIicn Reiches deutscher Nation. Kaiser Karl VI. gab dem Adler Szepter, Schwert und Reichsapfel in die Fänge und zwischen die beiden mit Nlmben umgebenen Adlerköpfen die habsburgische Krone. Wichtig ist, daß die Adlerköpfe nicht separat gekrönt sind imd daß sie den Nimbus (Heiligenschein) haben. Solch ein Adler prangte auch ober dem sogenannten »Drautor: bei der hölzernen Draubrücke und wurde später mit dem falschen Stadt Wappen übermalt. Die Standarte der berittenen Bürgerkavallerie zierte der drachentötende St. Georg zu Pferd, darüber die Jahrzahl 1760, darunter die Buchstaben F. W. A. S. Auf der anderen Seite der schwarze Reichsadler, darüber die Worte PRO DEO ET PRO PATRIA. Unter der Krone M T (Maria Theresia). Als Brustsehild trägt der Aar im weißen Feld das rote Georgskreuz. Im bewegten Jahre 1848 bekam die Nationalgarde von Ptuj eine seTir schöne. seidene Fahne. Auf ihr gewahrt man auch auf silbergosticktem Felde das rote Kreuz. Als das große Invalldenhaus in Ptuj aufgelöst wurde, gab man zur Erinnerung eine Litographic heraus. Bei der Dekoration der alten Schießstätte, welche das Bild vorstellt, sieht man zwischen den Jahrzahlen 1751 und 1860 das alte Stadtwappen. Auch das alte Anitssiegel von Ptuj zeig tf ebenso das altehrwürdige Georgskreuz, aber hier gerade war der Haken zum falschen Stadtwappen, dn sich unter dem Kreuze als Verzierung ein kleines Sternchen befand. In den letzten Dezennien des vorigen Jahrhunderts erhielt die Stadt wieder eine Autonomie und m«n ließ aIsQgleich ein neues Siegel anferti- Chiorodont Zahnpaste loH-Hika Ünion-Tonkino. Der Filmschlagcr »Pen »ion Fioda«, ein Lustspielschwank mit Ida Wüst, Theo Lingen und Roman Ro-laanowsky. Ein nettes Unterhaltungsstück mit komischen und liebenswürdigen Gestalten. Es gibt ein Wiedersehen mit Ida Wüst und den immer gerne gesehenen Komikorn Lingen und Romanowsky. Lachen und Frohsinn in Ueberfluß, eine l'.otle Stiimnungsmusik. Die einfallsreiche Handlung löst viel Heiterkeit aus. — In V'orbercitung; »Der Gefangene vom Schloß Zenta« , ein (jroßfilm mit Ronald Colman und Madeicine Caroll. Burg-Tonkino. Der große Abenteurer-Silm »Das Geheimnis um Betty Bonn«. Ein nervenaufpeitschender Seemannsfilm, der jedermann im Atem hält. — Ermä • ßigtc Preiset 3Ipot&tfenna(|^töinifl Bis Freitag, den 1. Juli versehen dir M a r i a h 11 f - Apotheke (Mag. Pharm. König) in der Aleksandrova cesta 1, Tel. 21-70, und die St. A n t o-n iu s-.\p ot he ke (Mag. Pharm. AI-baneze) in der Frankopanova ulicy 1?^. Tel. 27-01, den Nachtdienst. gen, der Meister aber, welcher es schnitt, kannte das Wappen nicht und fügte in das Schild auch das Sternchen untrr das Kreuz hinein. Ucberspanntc Lokalpatrioten glaubten auch die Farben antasten zu müssen und so entstand im grünen Felde das rote Kreuz mit dem gelben Stern und sie hatten auch für ihre polltischen Ziele eine gute .\uslcgung dafür. Historisch und heraldisch ist dieses Wappen vollkommen falsch und es ist Zeit, daß es endlich ver-echwindet. da es auch den Farben nach schon damals von der Behörde nicht einmal anerkannt wurde. Konservator V. S k r a b a r machte schon vor dem Kriege in einem Aufsatze »Das Wappen der Stadt Pettau« (»Tagespost« vom 24. .August 1006) auf diesen groben Fehler aufmerksam. Wenn ein Wappen überhaupt angebracht werden muß, so soll es nur der altelirwürdige Georgsschild sein, also wie wir sehen, ein rotes anstoßendes, breitrandiges Kreuz auf weißem Felde. Der Stadtgenieinde Ptuj gebührt volles Verdienst, daß sie endlich das schöne alte Stadtwappen zti Ehren bringt. p. Die Pesnica-Brücke bei Sv. Marjeta wird gegenwärtig einer Reparatur unterzogen, die ja schon lange notwendig geworden war. Wie man hört, soll die Brük-ke später einmal durch eine neue Beton-brücko ersetzt werden. p. Ein noch unbekannter Missetäter schlich sich in das Haus des Besitzers K r a m b e r g e r in Placerje 1 M Sv. Urban ein und ließ verschiedene Kleidungs-gegenständc im Werte von mehreren Hun dert Dinar mit sich gehen. p. Im Stadtkino gelangt am Mittwrr cuuBen^anötl 3ugo-flotofentf im Oltai Nach einem amtlichen Ausweis war die .Außenhandelsbilanz Jugoslawiens im Monate Mai 1. J. um 44.3 Mill. Dinar passiv, während sie im Mai des vergangenen Jahres um 82.0 Millionen Dinar aktiv war. In den ersten fünf Monaten dieses Jnh- In den Besprechungen wurden auch die I">agc der angeblichen Ueberfüllung der österreichischen Fremdenorte und die Preise in der Fremdenverkehrswirtschaft eingehend t)ehandelt. Der Landesbeauftragte unterstrich mit allem Nachdruck, daß von einer Ueberfüllung überhaupt nicht gesprochen werden kann. Ueberall in der Ostmark, sowohl in den weltbekannten Fremdenverkehrsorten, als auch in den etwas abseits vom allgemeinen Fremdenstrom liegenden Gebieten und Fremdenverkehrsgemeinden stehen Unterkünfte jeglichen Grades ausreichend zur Verfügung. In der Preisfrage ist für alle Betriebe, die irgendwie mit dem Fremdenverkehr zusammenhängen, die Preisgestaltung vom 18. März 1938 bindend. Besondere Preiskonimissäre sorgen in allen Gebieten für die Einhaltung dieser Preise. Ueber-schreitungen werden mit rücksichtsloser Schließung der Betriebe und Bestrafung der Schuldigen strengstens geahndet. In den weniger besuchten Gebieten ist Unterkunft mit Verpflegung bereits von RM 3.— an zu haben. Durch behördliche Verfügung ist festgelegt, daß die einmal zugesicherte Leistung auch eingehalten wird. Die Trinkgeldfrage ist durch Einführung der Trinkgeldablösung (10 bzw. 15 Prozent) gelöst. richtete Kreise versichern, auch die Frage der Errichtung von Obstdarren und Konservenfabriken, kurz die Obstkonservierung, umfassen, aber auch den Bau von Obstlagerhäusern in den wichtigsten Obstbaugebieten. Die Grundlage hiefür bietet die neue Verordnung über die Silos, die sich nicht nur auf den Bau von modernen Getreide- und Mehlspeichern, sondern überhaupt auf die fachgemäße und dem Produzenten am meisten konvenierenden Einlagerung der Agrarprodukte bezieht. Um den Obstbau zu heben, soll der Zehnjahrplan u. a. auch die Aussetzung von ausgiebigen Prämien für die beste Obstkonservierung vorsehen. Die Beschlüsse der Konferenz werden, wie aus Beograd berichtet wird, besonders für die Obstgegenden Nordsloweniens von größter Wichtigkeit sein, weshalb sich die Bevölkerung davon den größten Nutzen verspricht. lies war die Handelsbilanz Jugoslawiens inn insgesamt 218.6 Millionen Dinar passiv, während sie in demselben Zeiträume des Vorjahres um 417.6 Millionen Dinar aktiv war. Die Ausfuhr im Monate Mai iv'-'ig i 445.6 Millionen Dinar und " Einfuhr 489.5) Millionen Dinar. In den ersten fünf Monaten betrug die Ausfuhr 2015.1 Millionen Dinar und die Einfuhr 2223.7 Millionen Dinar. Die Ausfuhr ist in diesem Zeiträume wertmäßig um 16.21 v. H. gesunken und die Einfuhr um 12.40 v. H. gestiegen. Die Ausfuhr ist hauptsächlich wegen des Rückganges der Ausfuhr von Vieh, Holz und Weizen gesunken und die Einfuhr infolge der Anschaffung von Tndu-striemaschinen und Beförderungsobjekten gestiegen. So ist z. B. die Holzausfuhr in den ersten fünf Monaten der Menge nach um 18.5 v. H. und dem Werte nach um 25.4 V. H. zurückgegangen. X Jm Juli beginnt die jugoslawische Fett- und Speckausfuhr nach Deutschland Wie aus Beograd gemeldet wird, soll im Laufe des Monates Juli die Ausfuhr von Fett und Speck nach Deutschland beginnen. Für die Ausfuhr dieser zwei Artikel steht ein Kontingent von 200 Waggons zur Verfügung, wovon 100 Waggons auf Fett und 100 Waggons auf Speck entfal-kn. Wegen dieser bevorstehenden Ausfuhr macht sich auf den jugoslawischen Märkten bei fetten Schweinen eine steigen de Tendez bemerkbar. mit l)en Sommer^ fproffen! Kaum sind die Strahlen der Sonne etwas feuriger geworden, und schon sind sie wieder da: die peinlichen Sommersprossen! Im Winter verblaßt, manchmal bis zum völligen Verschwinden, werden sie mit Frühlingsbeginn — leider — wieder sichtbar. Gewiß, es gibt auch Sommersprossen an bekleideten Körperstellen; am häufigsten aber finden sie sich im Gesicht, an den Nasenflügeln, an den Wangen und an der Stirne, dann an der Brust, an der Innenfläche der Arme und am Rücken. Sommersprossen kommen sowohl bei Brünetten wie bei Blonden vor, sind aber bei Personen mit hellem Teint häufiger und intensiver. So reizend nun eine kleine schwarze Linse einem weiblichen Gesichte stehen kann — denken Sie doch an die Schönheitspflästerchen von Anno dazumal! — so lästig können die Sommersprossen werden, wenn sie sich, wie es häufig geschieht, in der warmen Jahreszeit an Zahl und Größe uferlos vermehren. Ein schwacher Trost, daß die Sommersprossen in höherem Alter, wenn die Haut sich in Falten und Runzeln legt, fast regelmäßig von selbst verschwinden. Die Sommersprossen, diese merkwürdige Ablagerung vom dunklem Farbstoff — Pigment— in die Oberhaut, sind ein arger Schönheitsfehler. Zahllose Mädchen und Frauen, auch Herren, empfinden diese kosmetische Störung sehr unangenehm; und alljährlich liegt ihnen die Frage am Herzen: wie wird man die Sommersprossen los? Sehen wir einmal, mit welchen Mitteln und mit welchen Erfolgen die Wissenschaft bisher diesen Feind der Schönheit bekämpft hat! Da waren einmal die roten und die braunen Sonnenschirme, die dunkelgelben Schleier, die breitkrempigen Hüte: alles bei der Mode von Heute undenkbar! Wer Sommersprossen vermeiden wollte, mußte der Sonne, diesem herrlichen Heilquell, aus dem Wege gehen. Es gibt wohl gute Lichtschutzpasten, ihre Anwendung ist aber oft unbequem. Man versuchte es mit Bimsstein, mit Bleichung der Haut, mit komplizierten Aetzungen, mit Salben, die meist Quecksilberpräparate enthalten, mit der Som-mersprossenmilch, mit den verschiedensten Sommersprossenwässern, die meist Borax enthalten, mit Auflegen von Zitro-gehörige Schälung der Haut zu erzielen. Die modernste, einfachste und sauberste Behandlung der Sommersprossen "ist die Ultraviolett-Bestrahlung mit Queck-silber-Quarzlicht (sogenannte künstliche Höhensonne), Es ist der enorme Reichtum an den auch sonst heilkräftigen ultravioletten Strahlen, der diese Zauberwirkung der Quarzlampe ermöglicht. Durch intensive Quarzlichtbestrahlung, wie sie der Arzt jederzeit individuell anpassen kann, wird auf sozusagen elegante Weise eine mehrmalige Schälung erzielt, wodurch die pigmenttragenden, obersten Hautschichten gründlich abgehoben und abgestoßen werden. So kann man oft genug die Sommersprossen dauernd beseitigen! Dann wird die Sonnenanbetung wie sie heute Sport und Körperkultur fordern, nicht mehr zur Ursache der gefürchteten Sommersprossen; dann wird das krempenlose Modchüt-chen mit Freude getragen; dann kann man ruhig Sonnenbäder nehmen, ohne sich vermummen und einhüllen zu müssen, ohne Gefahr zu laufen, den freien Blick zum strahlenspendenden Himmel mit Sommersprossen büßen zu müssen. Will man die Schälung vermeiden, dann gibt es, wie in einer angesehenen Fachzeitschrift berichtet wurde, noch einen anderen Weg, um die kosmetisch störenden Sommersprossen zu verscheuchen. Man reibt die mit Sommersprossen besäte Stelle — also zum Beispiel das Gesicht — intensiv, aber ganz dünn, mit einer Creme ein, die das sogenannte Eucerin als Salbengrundlage enthält. Anschließend wird mit künstlicher Höhensonne bestrahlt; nachher wieder Einreibung mit der absolut harmlosen Eucerin-Crcme. Diese Behandlung wird etwa rl-ne Woche lang fortgesetzt. Das Resultat ist eine bronzeartige Pigmentierung der Haut, welche die Sommersprossen verdeckt und sehr dauerhaft ist. Schälung wird so vermieden, die Haut bleibt sammetartig weich und glatt. Man kann so, unabhängig von des Wetters und des Himmels Launen, jederzeit mit einer braungebrannten Sporthaut aufwarten. Mit Schälung und ohne Schälung kann man demnach die Sommersprossen loswerden. wenn man die Zauberkeit des Quarzlichtes zu meistern versteht. Es muß keine Sommersprossen mehr geben! Dienstag, den 28. Juni. Ljubljana 12: Konzert. 19.30 Vortrag. 19.50 Konzert. — Beograd 14 Volkslieder. 18,05 Konzert. — Wien 16 Musik am Nachmittag. 21.15 Konzert. — München 14.15 Musik. Kurzweil. 21 Konzert. Toulouse 15.45 Konzert. 20 Operetten. — Prag 17 Konzert. 18.30 Populäre Musik. — Budapest 20 Konzert. 22, Kammermusik. •— Mailand 20.30 Bunte Musik. Dlensfa}*, den 2R, junt 1038, 7 SMd SoMitM jden SK. M u r a in Murska Sobota uiuJ » erzielten nach bewegtem Spiel nur ein 1:1 »Mura« überraschte durch ein flottes Spiel und hatte so auch die Chance fiir einen Sieg. 6tort sunt !7Ititropa-€iip »SLAVIA« BESIEGT DEN BSK MIT 3:2 (3:0) UND HAS* GEN »KLADNO« MIT 1:3 (1:2) UNTERLIEGT GE- ÜL'stern wurde die zwölfte Milropa-Cup-Konkurrenz der Fußballer eröffnet, geschlagen! Im »/?:eleznicar«-Stadion trugen gestern ilie junioren »2eleznicars« im Kampfe um die Jugendmeisterschaft des LNP das Rüek^njc! gcg;en den SK. Amateur aus J Lrbovlie aus. Die problematische 3:2-Nlederlage aus dem ersten Match ließ die Revancheliiste der Heimischem stark hervortreten und das 0:0 bestätigte ganz eindeutig die bessere Klasse der Eisenbahner-Nachwuchsspieler. Das Resultat wäre vielleicht noch höber ausgefallen, wenn nicht die außerordentliche Schwüle des gestrigen Tages die Kampfführung beeinflußt hätte. Das Spiel leitete Schieds richter K o n i c in sicherer Weise. 3)(r 3I5ria-(£up In den ersten Scliwinimküiiipfen «m den Adria-Cup hatten die juKOslawischen Vertreter zwei überraschende Niederlagen zu buchen. Die SuSaker »Vixto-r i a« unterlag der ^T r i c s t i n a« mit 56:5.^ und am Sanistav: wurde in Piumc die »Ilirija« von der dortigen »Fiii-mana« mit 57:52 geschlagen. Im Wasserball »Viktoria'« gegen »Triestina« 7:1 und y'lliriia« behielt gegCn »Fiumana« mit 8:1 die Oberhand. Nach den harten Schlaj^en des »braunen Bombers« mußte Max Schmeling für Kurze Zeit den Boden aufsuchen. Joe Louis bleibt im Eifer des Gefechtes Sekunden vor ihm stehen, wird jedoch vom Ringrichter Donovan in die Ecke verwiesen. (Scherl-Hilderdienst-M.) i^ehnfftmjjfer om Start Triumph der »ieleznißar«-Athleten. — Hlade siegte vor Kleut und Muraus. Die schwierigste leichtathletische Disziplin, der olympische Zehnkampf, vereinigte auch in diesem Jahre unsere besten Wettkämpfer. Insbesondere stachen die s>^eleznicar<'.-Athleten hervor, die d! ersten Plätze in Anspruch nahmen. A'- Sieger ging Hlade hervor, der insgesamt 4413 Punkte erzielte. Ihm folgten Klent mit 4300, M u raus mit 3117, Davi-il o V i ö (alle von »2elcznicar 0 t 3100 und S e i (1 I e r (Rapid) mit 2973 Punkten. Hlade erzielte folgende Resultate: 100 Meter 12.1, 400 Meter 57.6, 110 Meter Hürden 21, 1500 Mcler 5:52, Kugel 12.15, Diskus 34.H0, Speer 41,45, Hochsprung 1.50, Weitsprung 5.32 und Slab-hochsprung 2.40. !7nontaa OSfertrifinale in SBimbledon Außer Puncec, der als erster das Viertelfinale erreichte, befinden sich noeb Hudge, Austin, Ellmer, Cejnar, Hecht, Mac Phail und Henkel unter den letzten Acht von Wimbledon. Indessen ist auch Menzel ausgeschieden, der im Kampfe gegen den Schotten Mae Phail, nachdem er den ersten Sitz 8:6 gewonnen und den zweiten 0:7 verloren hatte, wegen einer Fußverletzung aufgab. Austin siegte schwer gegen Mako 6:4, 4:6, 0:7, 0:6, 6:4, Henkel überrannte Maneff (Schweiz) mit 6:3, 6:1, 6:1, Cejnar schaltete den Chinesen Kho Sin Kie mit 7:5, 3:6, 3:6, 6:1, 6:3 aus und Budge erledigte Shayes mit 6:3, 6:4, 6:1. Kukuljevic erlitt gegen Hecht eine überraschende Niederlage. Der Tschechoslowake siegte mit 6:4, 3:6, 6:3, 6:4, Heute, Montag, wird das Viertelfinale gespielt. Die Gegner sind Henkel-Hecht, PunCec-Mac Phail, Cejnar-Budge und Austin-Ellmer. Im Doppci unterlagen Puncec-Miti(5 gegen Hughe'^-Wil-(le mit 6:8, 2:6, 4:6. »2elcznii5ar«—^>Mura« Die 1- 1 s e n b a h n e r absolvierten gestern ein Kreundsehaftsmatch ^egen Prosen Ik abermals stoffreich. Auf der 100 Kilometer langen Strecke Zagreb - Zelenjak - Zagreb wurde gestern die Radfahrmeisterschaft des Zagreber Uiiterverbands ausgetragen, die abermals August Prosenik gewann. Ihm folgt Davidovic und Ormuz, Prosenik b-^ nötigte für die 100 Kilometer 3:1?,(J7. nicht Die Fußbaltschiedsrichter werden streiken. Die in der Ljubljanaer Sektion vereinigten Fußballschiedsrichter haben von ihrem für den 1. Juli angekündigten Streik abgelassen und wollen einstweilen abwarten, welchen Standpunkt der Fußballverband zu ihrer Petition einnehmen wird. Heitere Ecke Spielt keine Rolle. Junger Herr: »Denken Sie, gnädiges Fräulein, eine Wahrsagerin prophereite mir gestern, ich würde eine Blondine heiraten!« — Junge brünette Dame: »So"? Und sagte sie auch, wann das sein würde?.: — Junger Herr: »In drei Monaten,m — Junge Dame: »Bis dahin ließe sich das machen.« Drohbriefe. »Willi, es ist doch ein Glück, daß du nicht reich bist. Die Millionäre kriege- im mer Drohbriefe, daß ihnen etwas Schreckliches geschehen wird, wenn sie dem Absender nicht Geld schicken,« — »Das hat mit Reichtum nichts zu tun, Liebling. -Solche Briefe kriege ich auch fUter.« Der Aufsatz. nie Xwillingsbrüder stehen vt>r dem Eeh rer. >>Ihr habt ja den Aufsatz über »Unser Kanarienvogel« Wort für Wort gleichlautend geschrieben!«, wirtt er ih- -i vor. — »Ja, Herr Lehrer, das ging nicht anders!«: sagt der eine. ^>Wies() denn? ■ ^W'ir haben doch nur einen Kauaricavofijd im idLaMMA« >Mariborer Zeitung^; Nummer 244^ Dienstag, den 28. Juni 193«. 3(tiuutt Jüuulcut lft$5iüitdtkts Rcnetu enthält keine Chetnl kalien zur Konservieriios- 5151 SüUes Bauernbrot, in der naiicrliaftickeit und Vitaini-nciireichtum uncrroichbar. — Uiickcrci RakuSa. Koro$4ta es stu S574 Aftrik, Roßhaar. Wolle, Kapok, ^Vatte kaufen Sie billigst bei >Obnov.i« P. Nova k. JurCICeva fi. 5993 Schöner Besitz mittelgroß, bei Maribor, Hau« mit Ziegel dach, zu verkaufen. Anzufr. 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Kabinett mit allem mumor Beim Klavierunterrie:.:, »Warum hat denn Marconi kein drahtloses Klavier erfunden...« Bedenlclich. Stolz kam die 13jährige Tochter nach Hause und erzählte: »Du, Mutti, der Fleischhauer hat heute »Sie« zu mir gesagt!« »Na, dann wollen wir das Flcisch mal lieber nachwiegen!« antwortet die I Mutter kühl. PETER WENDTS BERÜHMTE FRAU Ein Roman von Kfinstlertum und Ehe / Von Else Junsr-Lindemaon Urheber-Rechtsschutz: Drei-Quellen-Verlag, Königsbrück (Bez. Dresden). 47 im Offizierskasino, schwiertcn die Gerüchte von Mund zu Mund. Die schöne Frau Wendt ist auf Kind, Kind, du hast nicht gewußt, was du tatest. I>u hättest noch warten sollen. Und nun willst du eine große Schauspielerin werden? Und hoffst im j^eheimen doch darauf, daß ein Wunder geschieht und dich heimholt zu deiner wahren Bestimmung. Aber das weißt du noch nicht, und weil du es selbst erfahren mußt, darum gehe den Weg, den du jetzt eingeschlagen hast. Ich werde dich nicht zurückhalten. Und Peter? Wenn er klug ist, wird er Geduld haben.« ■4 * Seit die Frau aus dem Hause ist, hat il'-T Teufel das Regiment in Groß-Kar-sehin angetreten- behaupteten die Guts-Kute, -Unser Harr is nich mehr zum Kän-nen,« Der alte Obernielker mit dem grauen r\'itriarchcnbart und der rotweiß gestreif-Uli Bluse wiegte bekümmert den Kopf. Truschke, der Verwalter, schlug mit der Hand durch die Luft, als scheuche er etwas Lästiges fort. »Reden wir nicht davon, Tomeikc. Hat keinen Zweck.« Es lief genug Geschwätz um in Groß-Karschin und auf den Nachbargütern. Truschke war vieles zu Ohren gekommen, aber er selbst schwieg und wich allen neugierigen Fragen aus. Selbst in der nahen Kreisstadl war man vor ihnen nicht sicher. An den Stammtischen der Landwirte, am Tisch und davon. Nun ja, Theaterblut tut selten gut. Schauspielerinnen gehören nicht aufs Land. Der Wendt kann einem Leid tun. Wieso? Er wird auch kein Engel gewesen sein. Wo sie wohl stecken mag, die schone und stolze Frau Gina? Der Oberleutnant Hahneniann klärte diese Frage. Von seinem Urlaub brachte er die Neuigkeit mit, daß Frau Gina Wendt, die übrigens wieder ihren Mädchennamen angenommen hatte, an einem Berliner Theater auftreten würde. So, so, na ja!. Nun wußte man Bescheid. Seitdem las man im Kasino die Theaternachrichten der Berliner Zeitungen mit besonderem Eifer. Und der Wendt läßt sich das gefallen? Was soll er machen? Der, den es anging, kümmerte sich nicht um das Gerede. Hatte er Geschäfte in der Stadt, erledigte er sie hochmütig und verschlossen. Sprach ihn jemand an, antwortete er kurz und knapp; Daheim aber war er wie der Teufel. Nichts konnte man ihm recht machen. Die Männer drückten sich um ihn herum, und die Frauen und Mädchen flohen, wenn sie ihn kommen sahen. Wendt konnte keinen Weiherrock mehr sehen, und selbst die stille, tinschein bare Moosmann fiel ihm auf die Nerven. Nur Trutschke hielt ihm stand, und Schülpe steckte widerspruchslos alle Ungerechtigkeiten ein. Der Herr wdr krank, das war Schül-pes Meinung. Daß er schwer litt, sah man ihm an. Am schlimmsten erging es den beiden Eleven. Pörschke und Lischkowski mußten es sich gefallen lassen, wie unfähige und grüne Jungen behandelt zu werden. Als Lischkowski, der Aeltere von den beiden, aufmuckte, gab es einen Krach, daß die Leute meinten, ihr Herr hätte einen Tobsuchtsanfall erlitten. Am Abend verließ der Eleve mit seinem Koffer Groß Karschin. So ging das nicht weiter. Wendt fühlte selbst, daß er sich zusammenreißen mußte. Das frühere gute Einvernehmen mit seinen Leuten begann unter seinem veränderten Wesen zu leiden, und es wurde immer schwerer, der Widersetzlichkeiten Herr zu werden, die wie ein schwellendes Feuer hier oder dort aufflammten. Aber was sollte geschehen, was konnte er tun? Es war alles so sinn- und zwecklos geworden, seit Gina nicht mehr da war. Zum ersten Male in seinem Leben erfuhr Peter Wendt einen Zusammenbruch aller Hoffnungen und Pläne. Mitten hindurch klaffte ein Riß. Da war Groß-Karschin, da war seine Arbeit, die täglich ihr gerüttelt Maß an Pflicht und Wachsamkeit erforderte. Da waren seine Leute, für die er sich verantwortlich fühlte. Aber mit einem Male ging alles verkehrt. Als wäre etwas Zerstörendes in das Gleichmaß der Arbeit und Pflicht, in die Gutwilligkeit der Leute eingebrochen, als wehte ein böser Wind über (jroß-Karschin und seinen Menschen, so empfand es Peter, und er schob alle Schuld Gina zu. Sie hatte zerstört, sie hatte sich hier nicht einfügen wollen. Sie war Fortgelaufen und hatte ihn allein gelassen. Am unerträglichsten waren die Abende im leergewordenen Hause. Peter licl') sich den Kamin anheizen, weil er das Frieren und Frösteln nicht loswerden konnte. Dann saß er in einem Stuhl am Feuer und grübelte. Immer dasselbe, immer das gleiche. Ginas Bild lag mit zersplittertem jlas im Schreibtisch. Aber der zornige Winf, mit dem er es zerbrochen hatte, löschte nichts aus. Gina war immer noch da. Wie ein Schatten glitt sie durch die Räunjc. Unerträglich war das. Peter versuchte zu lesen. Die Zeitungen mied er. In den Zeitungen hätte er ihr Bild finden können oder ihren Namen. Die landwirtschaftlichen Bücher langweilten ihn, und als er sich eines Abends entschloß, in Ginas kleines, behagliches Zimmer zu gehen, um sich ein Buch aus dejii Schrank zu holen, da übrficlen ihn leidenschaftliche Sehnsucht und Erbittc*-rung mit einer solchen Macht, daß er den Duft in diesem Räume nicht ertrug, umkehrte und die Tür verschloß. Niemand sollte mehr Zutritt haben zu diesem Zimmer. Auch sein Schlafzimmer hatte Peter seit Ginas Weggang nicht mehr benutzt. Er schlief jetzt im Seitenflügel in einem bescheidenen, schmalen Raum, in dem er als Knabe gewohnt hatte, wenn er zu den Ferien daheim gewesen war. Aber auch sein guter, fester Schlaf floh ihn. Es waren nur Stunden, die er wie in einer Betäubung zubrachte, immer wieder hochgerissen aus quälendem, gehetztem Traum. Kein Wunder, daß die Nerven nachließen, kaputtgingen. Daß man am Tage wie zerschlagen war, übellaunig, gereizt. Daß man schrie, wenn man Fehler entdeckte, daß man mißtrauisch wurde und Uebelwollen witterte auf Schrill und Tritt. So ging es nicht weiter. Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: UDO KASPER. — Drtick der »Mariborska tiskarna« in Marlborc, — Für den Herausgeber und den Druck verantwortlich Direktor STANKO DETELA, — Beide wohnhaft in Maribor* *