»tzMN V«« kW« om 1 SV Oss»O»»>>h «öOli»»HttGl» «>G»»«»»I. DMMIM«! IM««»« Df. 2eny «G«iO V«W»I»«S «s vu«bck«ek«»k sax»! »KM»0R. Ut.4: t» »lÄMRckV. ««»NO ' 'ch-. Mribim AMll HI, . 21S L«m»tag, osn 13. /^uyusi 1932 S K M. K^«««>«M»Ki«>I»i>« I« KBitidor: ^eiivv« ul. 4 (V«fW-lwns». »: m«>v. 23 vtn, »ll»t«llsn 24 V!n. 6usek f'ost vi«, kv? 6»» adrig« wo«»«. SS vi». ell«slnummof i di» Z vi«, klvlit Hoovers Vrogrammrebe Hoover zu Konzeffionen in der Schuldenstreichungsfrage bereit W a s h t n g t o n, 12. August. Präsident Hoover hielt gestern abendS die mit Spannnnß erwartete Progrom«-red« Onlßtzlich der »fftzlellen Annahme der Kandidatur für die Präfidentschafts« «ahl von selten der republikanischen Partei. Obwohl Hoover bislang in der S^l« denftreichungssrage sich ablehnend verhielt nnd die Gläubigerstaaten anssorderte, die Rüstungsabgabe herabzusetzen, um aus Grund der erzielten Ersparnisse die Schuldentilgung in llSA fortsetzen zu kitnnen, sprach er gestern zu« er^ Male über die Möglichkeit, daß Amerika gegen Konzessionen in einzelnen Fäle« bereit sei, Gchuldenherabsetzungen zu gemIHren. In seinen weiteren Aussühnmße» s^ach sich Hoover sllr die Beibehaltuuß der bishe-ritzen Hochschutzzollpolitik «u». Innenpolitisch plädierte Hoover sür weitgehende vrsparungen in der össentlchen Verwaltung und sand Worte scharser Kritik sür die Epekulationswut der amerikanischen Finanzwelt. Hoover warnte serner vor nnüberlegter Kreditgewährung an das Ausland. Ganz entschieden erklärte er sich sür die Beibe-haltnng der Prohibition, jedoch unter der ^dingnng, dah Vestimmungen des Alkoholgesetzes einer eingehenden Revision unterzogen »erden. Was Mittel- und Güdosteuropa betrifst, erklärte Hoover, so seien in diesem Staa. tenkomplex viel zu hohe Zollmauern errichtet worden, die den Handelsverkehr der Staaten unter sich behindern. Er vertrat die Ansicht, dah die Zerrüttung der Han-delbeziehungen in Mittel- und Südosteuro, PN durch eine Zollunion oder eine Art von Wirtschastlicher Donauföderation oermieden »erden könnte. Jsmet Pascha — Gast des Bulgarenköniqs. C o f i a. 12. Auffnst. Der türklsche Ministerprästdent Jsnict Vascha wird in den Mchsteii Taqen zu incln Aufcntlinll in dcr tnllqarischen .'wuptsiadt cintren'en. Isiuet Pascha iviv l'cn Sosioter Aufenthalt als dcö Köms Boris txrbrin.qen. 3vv.lM Textilarbeiter treten in den -tieik? M a n ch e st c r, 1-^. A Ter .Hchnf« len h-cit dil' Attsrusilng nssg-nn^inen Tcrtilarb<'iterstreiks ane!npf^ihltet, woralnf der Weizenro^t den Vep.^unflen Tür unSi Tor l>ffnete. Dieser Taste wurden mehrere Bezirke der Woiim>dtna durch schlvere Hagel-ischiläge heimsucht. Di« AckerbaunbteUillug der Vanalvernial. tunl^ ldeS Donan-Vannts ermittelte nun die obeMchlichen SchätzliiMn der Ernteschäden. Der.^^flelschlast vernichtete s?euer drei Ma^ mehr als im Borsahre. Inl Bl)rjas>re tetru;^ der Hagelschaden ersten betrog« ist der Bezirk ^ii», lao d'urch Ha^el-schlag allein 33.M) Joch l^etrcidl'snltnren dewrt zerstampf wur^n, die Aecker ein-qeackert iner^n milssen. In der gan^zen Wosivottina wurden Iock l^'treid« felder vernichtet. Pros. Pieeard steigt morgen aus! Z ü r i ch, 12. Au A lst. Pwf. Pieeard will morqen mittaqs zu seinem zweiten Stratlis;'.ler '^Vertrages geeinigt. BörienbersGt Ztirich, den 12. Auqnst. — ? e n i s e Paris 2(>.11''/7, London k 51.'^.50, Mailand Prag Berlin 122.17. L j u b l j a n a. i?. ?tnqmt. D^oisea: Berlin 1ij.'>2..'>ii— 111?^.^??. London 5872.14—57W.M, Paris Prag T-rieit Zagreb, den N. Angnst. — D e n i s e n' Berlin 1:^52.08—UM. 18, Mailand 202.80, London 108'U—2s>0.-_'I, Paris 2'.'2.0i.'—? /!!, Prag 1tt8.23—160.0i), ZlUich 111:<85. Schweres Erdbeben in Kleinasien. I st a m b u l, 12. August. Der n-'estliche Teil von Kleinalsien ist von einein schiveren Crd'k'oben helmgesnckit lr»?r-den. Bei Smyrna sind ü>ber 100 Häuser voll standig, gegen 50 teiliveise .zerstört word-en. Man befiirchtet, dast die Katastrolp^e viele Mnschenapife'r gefordert l>at, doch sind d'e Meldungen übei^ die etwaige Anzalil der O!>fer noch ausstiindlA. Lüttich erhält KW Tonnenut^rcn. Die Uoberschrift ist nicht io ner'ie.?<'n, als o^b die StaÄt Lüttich ibre länit: c1v.'n fentlichen Nbren nunnicln- iibi-'-a'''n und dafür den znvisellos billistcren B<'lr!ef' vl-^n Sonnen>n>f»ven einn'ibren will, WirNi.-ji-keit sind die M) Sonnennbren t'ereits vor« han'den und sogar anch aufgestellt, aber nicht in der Oeffendlichkeit. sondern ini Mn'su'n fiir nmllvnische Volkskunde, irv sie niinnielir eine Zier^ der etlinlvsravsnschen Abteilung darstellen. Der nn!angst verstorbene l'ichler (Elskamp k>at vier Iak>r^^e?inte seines Lef-'.'ns dazu verwandt, inn Tonnenul^ren aller .'Seiten und Länder z-nsamnien^yilrag^^n. (5s ist ihn« gelungen, ans^rordenllich ilV/rtnulle Exenvplare dieser Zeituiesser ^zniainin^'n^n-brittigen, darun^ter Sonnenuhren mis dem IL. und 15. Jahrhundert. 7vn seinem 7e« stament liat ^'l'^tanw diese einzig dastehende Zaimnlnng der Ltadt Lütlicii l'ermichr Ottawa „In dieser Woche wir) in Ottawa daS Schicksal d<'^ britisch.'« !lie:ch?s entsch'eden! So überschreibt ein führendes konservatives englische) Blatt den leiuen Trahtbiricht seines Korrespondenten auS Ottawa und bringt damit zun, ?l>uAdruck, daft die Weltreichskonferenz in ihr entscheidendes Stadium einge« treten sei. Es scheint hart aus hart zuzuge« ')en, und die Stimmung, die in maßgebenden englischen Kreisen in bezug aus die Ergebnisse der Konferenz herrscht, ist sehr gedämpft, ja man ki^inn^e sogar sagen pesiinli. stisch. Im Vordergrunde der Auseinandersetznn gen steheit die Borschläge der kanadischen Re gierung, die in einer ?^ordcruni ain die (sinführnng von Präferenzzöllea ftir eine ganze Neilie von kanadischen Ausfuhrprs'dut ten gipfeln. Der lange kanadische Wunsch-.zettel beschränkt sich nicht auf Getreide, fleisch, ?^is6?, Obst und Holz, sondern erstreckt sicl^ auch auf Rohmetalle, und zwar auf Ziirk, Zinn. K'upfer uwd Nickel und dazu noch viele andere Artikel, deren BovPig»^-lmnidlnng durch die britische ReMrung sichergestellt lverden soll. Als Gegenleistung erkl-lirt sich Kanada !^reit, die EittNthr von englischen leisen« und Stahler.^ugn'ssen. Anthrazit. elektrischen Apparaturen, r^misch?n Produkten, Automobilen, Radioapparaten, Leder' uud GlaÄrmren und andere.^ Jndu-strieivaren durch ^olserleichterungen zu fördern. Die kanadischen Delegierten behaupten. das^ dadurch eine englisc!^ Mehreinfu>hr im Werte van 20 bis 40 Millionen Pfund SterliMi gewährleistet würde. Die Presse des Mutterlandes betraf,tet diese kanadischen Schädlingen als übertrieben uind die „Ti-mes" nennen sie sogar chimärisch. Sie Vezif-sern den ev. Mehrwert auf höchstens dr^ Millionen Pfund. Die Aussicht, die englische AuSfnf>r nach Kanada um et>va 800 Millio» nen Dinar M cichShen, erscheint den Englän dern als ein viel M geringer Preis Mr die Bezollung von LebettSnritteln, die England dainr zu bewilligen liätte. Die Kanadier beabsichtigen, einetl grasten Teil der Präferenzen, die sie den, Mntter-lande bewilligen wollen, nicht durch Senkung der Zl^lle aus englische Einfuhrniaren, sondern durch .^ollerhstbungen geigemiber anderen Ländern zu erzielm. Meichzeitig fordern sie die Einschränkung der russischen Ein fuhr von Holz imd landwirtschaftlichen Produkten ans NuWnd nach dem englischen Markt. Das ist das gerade Gegenteil davon, inas der ??ttlhrer der britischen Delegation Baldwin in seiner lZl'rKssnunigSrede auSge-fiihrt hat. Ein Entawenkommen England? den kanadischen Forderungen gegenüber würde die Vedroihiung der kritischen Han-delsin!<'lessen in der übrigen Welt bedeuten, da die Bewinigten Staaten, Argentinien und die europäischen Mnehmer britischer Waren eine solche Rk^gelung zweifellos ihrer, seits nii^ l^'egenmaßmhmen ^andw^rten Müs,ten. Es ist deswegen verständlich, daß i'ie englische Delegation die hochgeschraubten ?^'0rdernngen Kanada? mit einem glatten „??ein'^ beantwortete. Die britisckien Dertr^-ter in Ottawa 'versuchen nun, mit den übrigen Dominion« zu einem Ausgleich zu gelangen, ilm dadurch Kanada zu isolieren uud die kanadisch? Re-gievung zur MäkigtMg zu zwingen. In er- Entscheidung vettagt! Ruhe in Berlin. — Heute Besprechung Papen-Hitler und Hindendurg.Hitl«r. B e r l i n, 12. Aug,-lst. Entgegen den Alarnlgerüchten, die die ausländischen Berichterstatter ihren Blättern zugehen liefen, verlief die heutige Nacht in Berlin verl^lwiSmSßig ruhig. Nach wie vor ist das Hauptinteresse auf das Ergelmis der heutigen Besprechungen zwischen Papen und Hitler einerseits uind Hindenburg und Hitler anderseits gerichtet. Man hält es in politisschen Krebsen für durchaus möglich, dasz die Entscheidung infolge der notwendigen Ber-Handlungen erst in einigen Tagen fällt. ster Linie sind die Engländer bemüht, Südafrika und Australien für ihren Standpunkt zu geivinneu, unl sie gegen Kanada auszu-spielen. Unter dem harten Druck der äußerst schwierigen Lage ntuf^te sich die englische Delegation sogar bequemen, vom hoi^n Pferd herabzusteigen und mit den wi^vspenstiqen Jrländern in Fühlung zu treten. Die erste inoffizielle Unterhaltung der britischen und irisc!^n Delegierten, die bisher miteinander direkt nicht vevhandslt hatten, erregte in Ottatvc, bet-echtiqtes Aufsehen. Aber auch Ka no>da bat die Zeit nicht mükig verstreichen lassen. Auch von ihm sind mit den Delegationen der übrigen Dmninions Berl>andllln-k^n gepflogen worden, die die Sclia'ffung einer Einheitsfront gegen das Mutterland be-zivecken. Die Lage der britischen Vertreter auf der Weltreich5ksnserenz gestaltet sich somit äußerst sclMierig. Während die englischen Blät ter der RegierungSkoalition an die L>fsent. lichkeit den Appell richten, das grWe Mas; an Keduld und Bersi^hnnngöt-ei-eitscha't anzubringen, erl^ffnet die schutzzölln^ristl^e Presse des Lord BeaverbronI einen Feldzuz gegen den Premierminister Maedonald. S? schreibt „Snnday Expres;": „Wenn Groß' britannien vor die Wahl aestellt wird, ent« irvder da-Z interitationale Freihmiderlu?n des Preuliermimsters oder seine wels^Te'l-lnck.t lilsien Ausgaben nnd den Bestand d<'" ?-'n-vires anfs Spiel ^n setzen, so nnis; man sich oline .Zögern für das er'tere entscheiden " Es ist zu befiircbten. das; ein ^-iasko der Ottawa-Konferenz zn sckxirsen Auseinander« s<1>ungen innerhalb des britischen ^'kabinetts. !a vielleii^t zu einer ')ie^nerunasliise sühren könnte. WWW? ?I!^ Kabinett Bqlda-Boevod II Die Mwisterliste — Eine Ansprache des Königs Bukarest, 11. August. Das neue rumänische Kabinett B a j d a-BMsvod ist wie folgt zusammengestellt: Präsidium und Aeuheres: Vajda Voevod, Finanzen: MironeSeu, Justiz: Mhaipopoviei, Inneres: Mihalake, Handel un!d Industrie: Radjaru, Ackerbau: Micescu, Arbeit: JoniceScu, Berkehr und Bauten: Mrto, Unteri^cht: Gusti, Arieg: ^neral Samsonoviei, Ohne Portefeuille: Halipa und Hacegano. Die Staatssekretäre des früheren Aabi. netts verbleibt auf ihren Posten. Bu ? arest, 11. August. Zunl Kammerpräsidenten wurde im Ak-klamationSivege Cico - Pop gewählt. B u k a r e st, 11. August. König Carol hielt nach der Antrittsaudienz des neuen Kabinetts eine Ansprache an die versammelten Minister, wobei er u. a. sagte: ^ schätze mich glücklich, Sie als Mitglieder !>er Regierung begrüßen zu können. In dieseil schweren Zeiten müssen wir der Schwierigkeiten uns bewußt sein, die uns bei der Durchführung der uns anvertrauten Mission erwarten. Alle Maßnahmen, die sie treffen werden, müssen im höheren Interesse des Staates durchgeführt wnden, auch »venn sie nicht von allen und jedermann gebilligt iverden. Die gegenlvär-tige, aus einer starken Partei hervorgegan-^ne Regierung hat die Hoffnung für sich, eine definitive Regierung zu werden. Ich hoffe, daß sie die schwere Arbeit, die man von uns im Sinne wirklichen Fortschrittes erwartet, auch erfüllt, deshalb ersuche ich Sie, mir vollends zu vertrauen und den Glauben zu übernehmen, daß meine Mitarbeit eine ehrliche ist. Dieselbe Ehrlichkeit setze ich auch bei Ihnen voraus." Daraufhin 'dankte Ministerpräsident B a j d a - V o e-vod dem König im Namen der Regierung. Die RegierungSertlltrung, mit der das neue Kabinett sich der Kammer vorzustellen gedenkt, ist in zwei Teile geteilt: erste enthält die Regierungsvorlagen, die noch in der jetzigen außerordentlichen Kammersesfton zu genehmigen sinid, der zjweite Teil enthält hingegen das theoretisch? Prograun", welches am 15. November nach Beginn der ordentlichen Session aufs Tapet gelangen soll. General Sanjurjo verhastet Mehrere Monarchisten bevett» ftandfferlchtllch oermteilt mid erfthoffe«. — Eztlwig Alfons am PMsch in keiner Weise beteiligt. Madrid, 11. Auqust Der Führer der monarchistischen Relellen in der Mrnilson Sevilla, General sanjurjo, »vurde, als er sich im Kraftwagen der portuigi^iischen Grenze bei Ccrtegano nälhei^e, angehalten «md vevha-ftet. General Sanjurjo wird in Madrid vor «in Mlitär-gericht gestellt werden. Paris, 11. August MieHdunigen aus Madrid zufolge sind im Laufe des gestrigen Nachnrittags Standgerichte gebildet morden, vor denen die monar chistiisc^n Putschisten abgeurteilt werden sollen. Madrid, 11. August. SoziMstische Demonistranten halben alS Beantwortung des Monarchistenvntsches »>a? ?üdelskasino in Sevilla in Bmnd <»esteckt. Das herrlicke Gebäude wurde ein Raub der Flain men. Auch in anderen Waniischen Städten kam es zu schweren Ausschreitungen. Die Regierung licß alle Lokale, in denbate" ge'hen in den Vesih dcic Reg>'le'.ung über. sie bis jetzt noch inrmer nicht die von der 'Z^ktaturre'gierung Primo de Rivers 5ai5o»«^c«i.uzs 65 95 clivene kestp0At«n» Ueme xroöen I^INClG?AUWtlWlGi^, iiequem, Ltr»p«»oI»Ie »DMGN4GlNGN»clVUlhG, «Iiver>e Uo«IeUe ip»IKtIONA«lHß>ItzG SU» kem,tem ^tl« vAMMN »«or»ua u. tsrkix vUMG>h»?k0«G«?»«>tzUl»O, div UodeUe 0UMGN4.U»U»M«EtGllG, mit tr«u6« sekvm ^b»»ti oder mit 8p»nze» sekr kequem, br»un ua6 tarbiHs 'IIumluu!e uUca 1? 125' 8 ^MÄHrten Staatskredite im Betrage von 6 Millionen Peseta rückerstattet haben. Die Regievuirg ^ab bereits die ersten Weiisilngc'n über die standgsricht'liche Vcruc-teilung und Erschießung der am Putsch beteiligten Offiziere. Wie verlautet, sollen Wendung um tSo Grad V«ler wird »tcht «eichekanzkr k - Hlidenbmg Mt ven »efianv de« ..v»afl-dlaltablnens" Wr wichtiger al» Hitler« Konzierschofttpiaiie - Die Rational-soziolißen können idrer Starke entsprechend in das neue «ovineit eintreten -Sayl« icharfe Rede anltlßtlch der Derfoffungsfeier Berlin, 11. August. Im Zusammeichange mit den Kombinationen iiber die Umbildung deS ReichSkÄbinettS wird an znftitndiger Stelle mit Rachdrnck versichert, daß der Reichspräsident nach wie vor bei den Richtlinien verharrt, die bei der Ernennung des gegenwärtigen Kabinetts maßgebend gewesen seien. Räch dem gestrigen Vortrag deS Reichskanzlers von Papen iiber die Lage hat Reichspräsident von Hindenbnrg zu verstehen gegeben, daß er nicht geneigt sei, den Posten deS Reichskanzlers Hitler als dem Aiihrer der stärksten, aber zn einseitig eingestellten Partei einzuräumen. Die Reichsregierung stimmt dieser Stellungnahme des Reichspräsidenten vollkommen zu. Auf Grund dieser Haltung der beiden bestimmenden Faktoren, wird Reichskanzler von Papen an den Führer der Rationalsozialiften daS SrsuckM stellen, die Personen auS seiner Partei anzugeben, die er für den Eintritt in die Reichs regierung bestimmt hat. P a r i s, 11. August. Nach neuesten aus Berlin eingetroffenen Meldungen hat Reichspräsident von Hin-denburg den Plan, .Hitler mit der Neubildung des Kabinetts zu betrauen, fallen gelassen. Die Verhandlungen mit den Führern der Nationalsozialisten werden trotzdem fortgesetzt, da es sich nunmehr nur noch darun: handelt, die nationalsozialistische Partei als die stärkste Partei im Reichstag zu positiver Mitarbeit heranzuziehen. Berlin, 11. August. Gestern noch hatte ein großer Teil der deutschen Presse seinen Lesern versichert, daß die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler knapp lievorstche. Die Nachmittagsblätter hüllten sich indessen schon in Schweigen, während ein Teil derselben bereits von einer grundlegenden Wendung zu berichten wußte. Sowohl in der Presse, als auch in politischen Kreisen herrscht die Ansicht vor, daß Hitler nicht zum Reichskanzler ernannt wird, da Papen durch deu Reichspräsidenten ermächtigt wurde, in den Verhandlungen uiit Adolf Hitler nach wie vor auf die Linie des „Präsidialkabinetts" zu verharren, welches vom Parlament und den Parteien uuab-hängig die dringlichsten Refornlen in Reick) und Ländenl durchzuführeu habe. B e r l i n, 11. August. Die Nationalsozialisten steigern ihre Forderung nach Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler. Der „Angriff" publiziert heute nlit ungewöhnlicher Schärfe die bekannten nationalsozialistischen Forderungen bezüglich der Führung der Regierungsgeschäfte im Reiche und erklärt, daß die Nationalsozialisten andernfalls genötigt würden, den schärfsten Kampf gegen die Regierung aufzunehmen. Ein Mittelweg könne nicht anerkannt werden. Das Blatt erklärt schließlich, dies sei nicht etwa die Meinung irgendeiner Opposition in Partei, vielmehr könne sest-gestellt werden, daß sich in diesem Punkte die Meinung des Führers in keiner Weise von den Anschauungen der unrergeordneten Führer in der Partei unterscheiden lasse. Berlin, 11. August. Jnl festlich geschmückten Sitzungssaale des Reichstags sand heute in Anwesenheit des Reichspräsidenten von Hindenburg, des vollzähligen Reichskabinetts, des diplomatischen Korps und einer illustren Gesellschaft, die Verfassungsfeier statt. Nach einem musikalischen Borspiel erhob sich ReichZinuenminister von G a y l, um als Festredner u. a. folgende Gedankengänge zu eröffuen: Die Versuche, den Jahrestag der Weimarer Verfassung zu einem VoltStag zu erheben, seien gescheitert. Dies sei der Beweis dafür, daß die Berfafsung die Geister des deutschen Volkes nicht eine, sie vielmehr trenne. Die Reichsregierung werde angesichts dieser Situation den heutigen Tag dazu benützen, darüber nachzusinnen, was geschehen soll, um dem deutschen Volke Genugtuung u. Gelegenheit zu geben, die Pflicht den Nachkommen gegenüber zu erfüllen. Die Weimarer Berfafsung ulüsse abgeändert werden. Die Reichsverfassung habe iin Rahmen ihrer demokratischen Prinzipien die Entwicklung des Politischeu und parteipolitischen Lebens derart verschärft, daß die Parteien herrschender Faktor inl Reiche geworden seien. Die Verfassungsreform sei unerläßlich, insbesondere bei dem Artikel, der das Wahlrecht bestimme. Das Volk habe es satt, Ziffern statt Persönlichkeiten zu wählen. Nie-nmnd könne es recht verstehen, daß nach der Verfassung Jugendlichen die gleichen Rechte eingeräumt werden wie jenen, die für die Familien und ihre Nachkommen zu sorgen haben. Die Wahlordnung muffe auch so abgeändert werden, daß die Zahl der kleinen Parteien eingedämmt werde, deren Stimmen niemandem 9!ützen. Die deutsche ReichSregie-rung müsse auch saktisÄ) die Verantwortung übernehmen können, deshalb sei eS notwendig, daß die im Reichstag faktische Unterstützung nnd Schutz finde, ohne sich den Be-dingnngen unterwerfen zu müssen, die die Augenblicksstimmungen und die Rücksichtnahme auf die Wahlen diktieren. Das deutsche Parlament müsse die Stabilität der Reichspolitik verbürgen. Schließlich sei es auch notwendig, das Verhältnis zwischen Reich und Ländern im Sinne einer engeren Gemeinschaft zu regeln. Uni diese Reform trotz der zu erwartenden Schwierigkeiten durchführen zu können, müsse die Reichsregierung so handeln, daß sie ihrer wirklichen Verantwortung vor Gott und den Menschen ewige Offiziere kereits justifiziert worden sein. Es hat sick) im Lause der Untersuchung ler ausgestellt, daß der ehemalige Äonig Alfons der DrciMnte an dem Putsch in keiner wie immer gearteten Wedse teteiliigt war. Ter Exkölch, «vei'lt gegemvärtig in der Tsch^ck^o" sl^Wakei, Ivo er als Gast lbi^hmischer Groß-adelige-r an Jagden teilnimmt. In Begleitung de« Kl^nigs befinden sich et>wa 20 spanische Adeliige. Audienzen in BIed Bled, 11. August. Heute um 5 Uhr nachmittags empfing Z. M. König Alexander den Ministerpräsidenten Dr. S r 8 k i L in längerer ?ludienz. Gegen 7 Uhr erschien der Minister ohne Por-teseuille Dr. K r a m e r iu Audienz. Die beiden Atinister blieben sodann Gäste S. M. des Königs beim Abendessen. sich bewußt werde. ES müsse getan werden, was als gerecht erkannt ist, es dürse keine Rücksicht nach links und rechts geben, son. dern es habe sich das Wort Bismarcks zu verwirklichen, welcher sagte: Der Staat will, daß wir ihm dienen und ihn nicht beherrschen. Die Rede GaylS übte tiefsten Eindruck unl, wurde dieselbe von der Mehrheit niit lebhaftem Beifall entgegengenommen. Daraufhin erhob sich Reichskanzler von Papen, welcher in einer kurzen Rede sagte, die deutschen nationalen Kräfte stünden vor dem Zusammenbruch. Das Volk müsse sein nationales Leben im bürgerlichen Geiste erneuern, um so den Beitrag zu liefern für die Erneuerung des ganzen Volkes. Reichspräsident von Hindenburg war in seiner Loge in Begleitung des deutschnationalen Abgeordneten von K a r d o r f f u. des Reichswehrministers General Schleicher erschienen. Beim Betreten des Saales erhoben sich die Teilnehmer ehrfurchtsvoll von den Sitzen. Bor dem Reichstagsgebäude staute sich eine riesige Menschenmenge, die den Reichspräsidenten nach der Berfassungs-feier mit stürmischen Ovationen ehrte. Der Reichspräsident begab sich trotz seines hohen Alters in strammer militärischer Haltung vor die ausgerückte Chrenkompagnie u. wechselte einige Worte mit dem Kommandanten. In seiner Begleitung befand sich Ge. neral Schleicher. Die Musikkapelle intonierte das Deutschland-Lied, worauf der Reichspräsident unter neuerlichen Ovationen im Kraftwagen die Rückfahrt nach der Wilhelmstraße antrat. So«Dtag, ?en?S. VWst kVN. >MarWK^ ZMng^' Nummer Annes Shlna! Schreckliche Einzelheit«» von der Hochwafferkatastrophe — Der Krieg geht trotzdem weiter L » n d o n, 11. Auyust. Ueber die Hoch-^vasserkatostrophe in der Mandischurvi st,^ imn nähere Mitteilungen ai»s dem Ueber-schwennnunstsgebiet hier «inyelangr, die Bil-tic? von unerhörter Schrecklichkeit wiedergeben. Das Usberschwemmunflsgobiet kann in seinem AuS?nak vorderhand Har nicht ad-qeschüht werden. Die Angaben der Opfsr der Fluten des Sungari mit 5V.et.t und nebeneinander an der Bcrciung vsn Menschen und Gütern arbeiten, ist es bei Mukden mitten in den Schrecken Z«r Ueter-schiw«tt,mung zu neuerlichen Hlutigen Kämpfen gekommen, die z^lreiche Opfer gefordert haben. » M u k d e n, N. Auglvst. Die 5>och rasier-katastrophe in der Mandschurei soll di? Existenz von 8 Millionen Einwohnern ernstlich bedrohen. Der Eisenbahnverkehr dürfte noch W bis 12 Taqe lahmgelegt breiten. In nieh-reren Teilcn des Landes, die unter Wasser stehen, ist ein Fährdienst organisiert worden Indessen wii:d in der Nähe von Mukden iveiter gekäurpst. Die Japaner benützen Tanks und FlugMiqe stehen die Wne^n, die die Hauptstadt aus allen Richtungen angreifen. In der Stlidt selbst sind Mlreiche Häuser durch große Brände zerstört wor^n. Nach ?liuffassuna der Behörden handelt es sich UN! Brandstiftungen durch dlie l?hinesen. Godoma und Somona gefunvm? Beachtenswerte Entdeckung eines Jesuitenpaters W i e n, Ii. August. Führende englische, deutsche und amerikanische Archäologiezeit-jchriften bringea übereinstimmend die aufsehenerregende Meldung, daß den» Alter-iumsfors,^r Robert K oe P. P e l, einem gelehrten Jesuitenpater, eine ungemein in» tcressante Entdeckung gelungen sei. Pater ^ooppel sti.'st nämlich im Süden von Palästina auf Nuinen einer ziemlich großen Eiiidt, die mit einer Schicht von Asc^ de-dectt waren. Er glaubt nun auf Grund verschiedener an Ort und Stelle vorgenl»mmener Forschungen an di<'sein Punkt die Ueberreste einer dür in der Bibel erwähnten Städte S o d o-n^ a t'der o >n o r r a gefunden zu haben, die nach dem Bericht der Heiligen Ekln ist nx'gcn des gottlosen und ausschtvei-senden ^^'eb<'llÄvand<'ls ilirer Bewohner zei--stört wurden. In, Kapitel des ersten Buches Moses wird evzähtt, daß dies durch einen Negen von Schwefel und Feuer, der sich iisx'r die sündigen Städte ergosk'n hat, geschehen ist. Nach der Tradition umrden Sodoma und l^omorra sowie die in» selben Zusammen» hnng genannten Ttädte Adama, Leboin nnd 5oar in der rungen drohen. Roman aus dem Leben Ein Toterklärter wirbt um seine eigene Witwe Der grotesk« Fall, noch von keinen» Dichter ersonnen, daß ein Mann Braiut t>e?ber seiner eigenen Wit've lvird, hat sich in Deutsch land zugetragen. J,l Sarstedt, einen, kleineren Ort Mischen Hannvoer nnd Hilde-Z-tieiin, lebt seit »nehr als zehn Iahren der Bergarbeiter Wilhelm Schütte, der seit 1918 aus den Listen der Lebenden gestrichen ist. Er gilt kür tot, lebt aber. Ein Zufall brachte diese erstaunliche Tatsache Tageslicht. Wilhelm Sc^tte nahm an, Kriege teil, kehrte ater im Jahre 1916 nicht i^u seiner Frau und seinen vier K^indern zurück uns gab allch kein Löbenszeichen von sich. AuS lvelchem Grllinde er sich nicht uieldetc, konnte noch nickt geklärt iverden. Fran Schütte lvar der sesten Üeberzeugung, daß ihr Mann seit den, li). Dezenlber 1917 verschollen ivar. Man sehte sich fi'lr sie ein und niollte daS Schicksal des ?l>tannes erforschen, doch die Bemülinn^en der Militär- und Zivilbehör« den ivaren ergebnislos. Während die „Wit-ive" und die .Binder nin den Mann und Vater trauerten, fuhr Schiitte nach Biele-feld. Dort lebte er längere Zeit. Dann wech- felte er seinen Wohnort und zog nach Sarstedt. Hier fatid e'r in einem ^ialischaci)». Ar->beit. Der stets ru>hige Mann kam ailch seinen Pflichten gowissenhast nach, schloß sich von seine,: Zkameraden aus :md gab den Behörden geffenüHer an, Iungvselle zu sÄu. Er schien auch keine Llist zu haben, sich zu verheiraten, denn er achtete anrf Frauen gar nicht. Merkwtirdig tst der Umstand, daß er sich um das Gchichal seiner s^milie nickit küiumerte. So lebte Schütte dahin, nicht missend, daß er im Jahre 19S0 vom Amtsgericht Buxdehu'de für wt erklärt tvorden war. Gegen Ende deS vorigen Jahres wllvde Schütte durch einen Vetriebsunlsall als Berg^ mann avbeitKunifähig. Man zahlte i"?m eine KnappschaftSrenie, mit der er aufkommen mußte. Dann schrieb er der Landesversi5'e-rungsanstalt in Hannover bezüglich seiner Invalidenrente eine Postkarte, die den Fall enthüllte. Die LandeSlier'sicherun.g^anstall Hannover reichte nämlicl> >die klarte zu iisssie-ren Erinittlttngen dein Magistrat von 3ar stvdt ein. Hier lvar man sel>r erstaunt darüber. daß Sib'Ute no'^' am Leben sei. Die „Wit,ve" wurde l-enachrichtigt und nzhin erstaunt davon Kenntnis, daß ihr Mann nicht tot sei. Anfangs glaubte sie, daß hier ein Irrtum vorliege, als man ihr ai^r im'ner ivlieider erklärte, das; ihr Mann noch am Leben sei, ließ sie sich fassungslos hiervon itberzeugen. Schütte wurde nach Uänlng der Angelegenheit ventvmmen limd gab unum!ound<'n zu daß er derselbe sei, der feine Frzii Nlid vier Kinder aus Buchehude iirr Stich M-lassei? habe. Als nmn i'l>r «fragte, wec^M- er dies getan habe, schüttelte er nur Kvpf. Die Antwort blieb er schinldig. Ancl) setzt schein er nicht sehr interessiert zu ieii^, die ebe liche Gemeinschaft ,vieler aufzuneli^i'.'li. i5r >>ierheiratete sich in, Jahre IW«'» un!) die d'lie soll glücklich geiresen sein. Ilm'io nnverständ-licher wird sein eigenartiges P^ sic!> ergeben, daß Schütte -Brautbeivevlier seiner eigenen Vitive wird, ivenn er sicb nick! wei. terhin widerspenstig .zeigen sollte. Schutze kann strafrechtlich nicht nelll^lg!- werden, da er ja nicht wiedergeheirate't hat nnd ibnl nick^ bekannt «war, daß er nicht mehr den Lebenden Mlte. Sin Menschenfeind In London ist vor einigen Tagen ein Elie-iniker namens Reading gestorben, des. sen Tod möglicherweise ein großes Ilnlieil verl)ütct hctt. AuS welchem Teil Englands Reading stammt, ist nicht aufgeklärt wl^^rden Das Einzige, was man ans seiner 5''''ens-geschichte weiß, ist die Talsache, das', er früher ein reicher Mc?nn gewesen ist. der aber zu einem erbitterten Mensclienseinde wurde, als er sein ?^ernn'gen verlor nnd von seiner Frau verlassen wnrde. >'^^ahrscheinlich ist er er eine zeitlang in Indien gewesen, Ivo es ilnn gelang, ivieder zu eincnl '^>ermö-gen zu tenl'nen. Er kehrte nach London zurück und richtete sich ein lleines Lnl:orato-riutn ein. Alles, was er noch an Geld liesas;, steckte er in kostspielige Versuche, ein (Giftgas zu entdecken, mit dem man die ganze Menschheil ausrotten könnte. Readina war ofsensiclitlicli geistesgestört, doch war er noch soweit liei Verstand, daß er Aufzeiciinnngen über seine Versuche niarlien tonnte, ans denen nlit entsetzlicher Dentlicl^keit l,ervorgel)t, das; er in der Tat furchtbare? Ui,!,eil lwtte anrichten können, wenn nicht vorlu'r ein Unglück seinen: Leben ein ^^)iel gesel.tt liaile. Er hatte in einem Gasbeliälter ein besonder-^ „Mari^oM MkWg^ Numnik SIS. "VMNM LP'ZI/AWsslKZ? gefährliches GaS, dessen Zusammensetzung ihin gelungen war, eingefüllt. Der Behälter fiel voni Tisch, zerbrach und Reading atmete das gleiche Gas ein, mit dem er die Menschheit vergiften wollte. Er muß unter entsetzlichen Schmerzen und Qualen gestorben sein. Die Sezierung ergab Erstickungstod. 55»0«7 Aus VW1 p. Professor Sovre, der vor Jahren am Gnuniasium in Ptuj mit viel Erfolg gewirkt hat und dann nach Ljubljana versetzt wurde, wurde dieser Tage dem Lehrli>rper deS Gym-nasluuls in PanLevo zugeteilt. Damit verliert Ljubljana einen ganz hervorragenden Püdnl^ogen und ausgezeichneten Kenner der Rassischen Sprachen. p Neues Kuratorium de» Studentenheimes. In einer außerordentlichen Sitzung des Geineinderates wurde die Wahl des Oratoriums des Studentenheimes vorgenommen. Das neue Kuratorium setzt sich aus folgenden Herren zusammen: Bürgermeister Ladislav I c r s e, Franz 0 u L e ?, Ivan C v i k l, Dr. F e r m e v c, Direktor Dr. K o m l j a n e e, Dr. g a l a m u n und Ferdl? F r a s. p. Wunsch der Theatersreuude. Gelegen-tllch der Freiliäitausfiihrung von Smetanas „Verlauste Braut", wurde in den Reihen uttjerer Theaterfreunde der Wunsch nach einem AntobuSnachtverkehr laut, zumal zahl-»eiche hiesige Interessenten den Anffiihrun-geil beizuwohnen wünschen. Ein Nachtautobus würde sich daher einer genügenden Frequenz erfreuen. p. Warum wird der Grajena-Bach, der gegenwärtig in vollkommen ausgetrockneten Zustande einen unerquicklichen Anblick bietet, nicht gesäubert. Der ganze vnrat, der sonst vom Wasser mitgetragen wird, liegt umher und verursacht nicht nur das Aeus-fere der Straße, sondern bildet auch einen Krankheitsherd. p Die Verordnung am flachen Lande kennt keine Grenzen. Tagtäglich fordert j übermässiger Alkoholgenuß seine Opser und! trotz aller Maßnahmen der Gendarmerie u. exemplarischer Strafen vergeht fast kein Tag, an dem nicht von unverantwortlichen Hitzköpfen eine Schlägerei herausbeschwört wird. Die Rettungsgesellschaft ist reichlich beschäftigt, um allen Anrufen Folge zu leisten. Aber oft widerfährt ihr grober Undank. Nicht nur einmal ist es vorgekommen, daß von den Wildlingen auch die braven Wehrmänner angegriffen wurden. Erst beim letz--! ten Fall, der sich unweit von TurniS ab-' gespielt hat, haben betrunkene Elemente Schüsse gegen die Rettungsniannschast ab^ gegeben. Die Situation war umso bedrohlicher, als der Verletzte erst verfolgt und nach harten Kampfe überwältigt und überführt werden konnte. Der durch die Krise bedingte Weinpreissturz hat nicht nur unter der Landbevölkerung eine allgemeine Verarmung zu Folge, sondern droht das letzte menschliche Empfinden zu vernichten. p. Das Gommerfest der Freiw. Feuerwehr, das in der Gastwirtschast „Biimrija" abgehalten wurde, zeitigte einen schönen Erfolg. Dem Vergnügungsausschuß mit Herrn Mag. Pharm B e h r b a l k an der Spitze gebührt daher ganz besondere Anerkennung. Im Rahmen des Festes wurde ein großes Preisschießen veranstaltet, wobei Herr Fr. Z i r e c den ersten, Herr Leopold S ch a r-n e r den zweiten und Herr Franz Fischer den dritten Preis errang, wogegen der Damenpreis der Gattin des Spenglermeisters .Herrn Andreas Frank zuerkannt wurde. Beim Bestkegelscheiben blieb Herr Adalbert Hoiker erster und Herr Josef BedraL zweiter Sieger. Der Besuch hätte mit Rücksicht auf die hohen Ziele des Vereines besser sein könnm, uulso mehr, als die Stimmung wirklich ungezwungen war. P. Unfälle. Der 51sährige Besitzer Rudolf Zebec aus Goriöak bei Turöki vrh stürzte von einein ^^wetschkenbaum vier Meter tief, wobei er einen komplizierten Beinbruch davontrug. Dem Süjährigen Besitzerssohn Fr. Planec aus KrLevina, entglitt beim Baumfällen die Axt und erlitt dabei eine klas-fende Wunde am rechten Unterschenkel. Beide wurden ins Spital überslihrt. Qim d»ch Marido? Vdißenaufgebot uustrer besten Läufer. — Pod^^öan (telezuiöor) siegt vor vermooset (Marathsu) uud Gomolj (Maribor). Der gestern abends ausgetragene Quer durch Maribor-Lauf staltd im Zeichen eines Mas^starts. Bon de,: 84 angemeldeten Athleten waren 7S am Start erschienen, von denen nicht weniger als 64 das Ziel Pas-«sierten. Die Konkurrenz ging als Einzard beinüht, de:t Weltrekord über ülX) Meter mit fliegendem Start wieder an sich zu bringen, denn den» italienischen Meister Linari gelang es, die srühere Welt-Höchstleistung Michards von 31 Sekuliden auf 30.6 Sekunden zu stellen, und er wurde damit Inhaber des Weltre« kordS. Nun hat in der letzten Woche Michard auf der schnellen Dortmunder Bahn abermals Fährten absolviert, die auf eine Bei' besserunq des Rekordes abzielten, und eS ist ihm auch gelungen, die Zeit Linaris zu schla gen, indem er unter offizieller Kontrolle auf 30.4 Sekunden kam. Dies ist nun neuer Weltrekord. : Sin Vch»i««l«nderkampf Oesterreich -Jugoslawien geht Sonntag in Millstadt vor sich. Die jugoslawische Mannschaft setzt sich aus Senjanoviö, Wilfan, Birimi^a, GrkiniL, Mini, Maröeta, Gazzarit Ziherl und Kor-deliö zusammen. Nabio SamStag, den 13. August. Ljubljana, !2.15: Schallplatten. — 12.40: Tagesneuigkeiten. 19: Gymnastische Uebungen. — 19.30: Etwas für Eltern. — 20: Bokalkonzert August iiivko. — 20.30: Männerquartett. — 21: Uebertragung aus dem Hotel „Toplice" in Bled. — 22: Zeitangabe, Berichte und Schallplatten. — Olympia-Sieger Im Zirkus. Als die Clefanten kommeu, fragt der kleine Mar: „Papa, sind das die Tiere, die man aus Müclen macht?" Das Weltrekordmädchen Helen Madis 0 n (USA) schwamm beinl lW-^!cter-Freistirl-Schwimmen einen nenen olympischen Rekord von 1:06.8, und errang i^re erit« Goldmedaille. Sin ISjähriger Olympio-Gieger. Die der Orvmplschen Spiele br«6)t^n den Siea des iapani^chen Cchwtmillwun^ers über seine «imerikainich^n und elirl'l'äiscs^cn l^e G'wissenswurm". — Heilsberg, 16.30^ Unterhaltungskonzert. — 20.30: Großes bunter Abend. — Mühlacker, 12.20^ Humor im Lied. — I4.M: Busfoduette fürl Änor und Baß. — 15: Volkslieder. —^ Berlin, 19.25: Lieder eines fahrendem Gesellen. — 20.50: Bunter Dialektabend.'^ — O b e r i t a l i e n, 14: Schallplatten. Mlü: .^on^ert der technisiere>l Polizeistun-^ de. — B u d a p e st, 20: Konzert. W a r-I ch a II, A>: Leichte MM. ^ S2 I»: Tanz. ' musik. — Paris, 22.30: Theaterauffül)-rung. — KönigSwu st erHausen,' 20: Konzert für 100 Zithern. — 21: Großer Tanzabend. Au« StNt c. Svangelische Gemeinde. Da Herr Pfarrer M a y auf Urlaub ist, muß der Gottesdienst am 14. August entfallen. Nächster Gottesdienst am 21. August. c. Trauung. In Bled wurden getraut Herr Konrad L e n a ss i, Professor an der staatlichen Handelsschule in Celje, und Frl. Magda Bot, Tochter deS PostverwalterS Herrn Boc in Celje. Zeuge waren der Großindustrieller Herr Bodopivee auS Ljubljana und der Industrielle Herr Ivo öater aus Celje. Wir gratulieren! e. Unvorsichtige» Hantieren mit Schu^-»offen. Der 26jährige Arbeiter Alois Guzej aus Sv. Jurij, untersuchte eine geladene Flobertpistole, die sich dabei Plötzlich entlud und den Unvorsichtigen die linke Hand zerschmetterte. — Der 30jährige Besitzers-söhn Josef Klemen auS Dol bei Hrastuik, hantierte mit einem Flobertgewehr so unvorsichtig, daß sich dieses entlud. Die Kugel drang Klemen in daS linke Knie. — Der Besitzerssohn Johann PauriL auS Bezine bei Konjiee schosz ini Weingarten seines BaterS zum Vergnügen. Eine Kugel traf dabei den Eisenbahnarbeiter Simon O r 0 t in den Bauch und verletzte ihn schwer. Alle drei Verunglückten mußten ins Allgemeine Krankeui^auS gebracht werden. e. Gport. Sonntag, den 14. August, um )^18 Uhr findet am Sportplatz Felsenkeller ein Freundschaftswettspiel der Altherren-Mannschaft der „Athletiker" und der Eisenbahnerkapelle swtt. Eine Stunde vor Spiele beginn konzertiert die Eisenbahnerkapelle unter Leitung des Kapellmeisters Herrn Petermann. e. Uedersälle. Der 31jährige Arbeiter Johann Pahornit aus Golöava wurde von einem Unbekannten überfallen, der ihm n,tt einem Messer einige Stiche in den Bauch versetzte. — Der 22jährige Handelsgehilfe Friegrich Cajnko aus Polzela erhielt in einem Streite von einem Widersacher mit einer Latte einige Schläge über den Kopf, so daß er schwere Verletzungen davon trug. Beide Verletzten wurden ins Allgemeine Krankenhaus überführt. c. Etadtkwo. In der Zwischensaison wird das Kino wieder geöffnet. Freitag, den 12., SamStag, den 13. und Sonntag, den 14. d. „Das Komödiontenschiff" mit Laura la Plan-he. Stark ermäßigte Preise. Aus Dravoarad g. Tod in der Dran. Ein noch unbekann. ter, etwa 30jähriger Mann erschien dieser Tage auf der hiesigen Draubrücke und machte auf einen Zettel Notizen. Plötzlich schwang er sich über das Geländer und warf sich in die Tiefe. Da er auf eine seichte Stelle siel, mus'.te er noch einige Schritte machen, worauf ihn die Fluten mit sich rissen. Der Fi-nanzoberrespizient Herr Kriinik bemerkte das Borhaben deS Mannes und eilte sofort herbei, doch war der Unbelannte indessen bereits verschwunden. g. Einen schönen Erfolg hatte vergangenen Sonntag i)as Sommerfest des Frenlden-Verkehrs- und Verschönerungsvereines zu verzeickinen. Der Besuch war ausgezeichnet. Auck, aus Oesterreich waren zahlreiche Gäste erschienen. GanMag, VM MM lVSS. Marikorer l^ekkung'' Nummer ?l5. /Islcal QHF^s«jIc Das SchtSfal eines Ktlegsgefangmea «ach 18 Jahre« helmgelehtt. — Die Gattin hatte fich bereits zvm zweite« Mal verehelicht. Die kleine Gemeinde Zabitkovje unweit von Sv. Jan! bei Dravograd steht jetzt:m Mittelpunkte eines schicksalsvollen Ereignisses. Nach 18jähriger AriegSgvsangenischast ist Cnl»e der vergangenen Woche Plötzlich der schon seit vielen Jaihren als tot erklärte Bester Franz L uinik vulgo Smuk aus Rußland heimgekehrt. öuZntt war sofort bci Kriegsbeglnn im Jahre 1VI4 eingerückt und wurde schon bei der ersten Offensvve von dtn Russen gefangengenommen. Trotz viel, lcr Schreiben konnte von ihm nichts r.ehr in Erfahrung gebracht werden. LuZ^mk WU7-de schließlich nach drei Jahren als tot erklärt. Auf Grund eines Totenscheines verehelichte sich seine Gattin, mit der er zwei Kinder hatte, zum zweiten Mal. Auch dieser Ehe sind zivei Kinder entspros^n. Bei der Ankunft Ouckniks ^var man daher nicht wenig iliterrascht, zumal LuZnik grundbuch-mählger Eigentümer des AmvesenS ist und di«- erste Ehe null ivieder Gültigkeit erlangt Hot. Skfttulicher Srfola eines velmlschen Kanftlers Wir liaben schon seinerzeit berichtet, das; der bekannte Bariton deS Männergejangver-eines in Maribor Herr Leopold Florian nach einer äußerst scharfen Konkurrenz mit zahlreichen anderen Wettbewerbern ein ehrenvolles Engagement des Stadttheaters in Ulnl (Württemberg) erhielt. Wir haben an ei ner würdigen Zukunft dieses unseres in hiesigen Kreisen geschätzten und mit einer sympathischen, Volumösen und geschulten Stimme ausgestatteten KiinstlerS nie gezweifelt. Mit dem ersten ehrenvollen Engagement wurde Leopold Florians systematischer Arbeit zugleich die erste verdiente Anerkennung zuteil. Wie wir erfahren, beschäftigen sich die Ulmer Blätter bereits mit dieser Neuerwerbung des Ulmer Stadttheaters. Sie bringen daS Nild deS Künstlers, der alS erster Charakterbariton dem Ensemble einverleibt wurde. Wir wollen nun nur noch die Hoffnung aussprechen, daß die hohen künstlerischen Fähigkeiten Leopold Florians auch in Hinkunft die verdiente Beachtung finden! Die Aorß- und Sagd» Ausstellung im GebäNde der Forstschule (Gcheöbanm-Villa) bilZtet eine der kleinen, aber umiso wert volleren Seihenswürdigkeiten dieser Festwoche. Unter der bsivährten Leitung des AnstaltSdireftorS Herrn Jng. Ziernfeld und einiger junger Forsttechniier sowie der Anstaltszöglinge wi^vden in drei Räuinen sehr se^nSlvürdige Akodelle, Diagramn« u:id Objekte untergebracht, die nüt besonderer Berücksichtigung des Wa>ldr..'ichtumS EU>weniens zuisammeivgestellt wurden. Die erste Abteilung zeigt in anscha.tlicher Weise die Ausbeutung des Holzreichtum? uird hol^industrielle Anlagen, uind vvar an der ^n>d von sorgfältig gebauten Modellen. Im zweiten Ausstellungsraum, der dem Ja gdwesen gewidmet ist, fiilven wir Dreiiae. vi« u. Augaft jogdliche Behelfe, präpariertes Wild usw^ in vorbildlicher Weise ansgc'stellt. D^ dritte Abtellung zLigt den gegenwärtigen ^tand des WaU^schutzeS, die verschiedenen Wald-schäidlinge in Naturihölzern .lsw. Kurz und gut: eine Ausstellung, deren Besuch fich namentlich den Freunds des Jagdsvnrtcs und der Wälder verlohnen wird. Die AuDellung ist bis zstl'M 15. d. täglich geöffnet. m. Evangelisches. Sonntag, den 14. d. M. wird in der Christuskirche um 10 Uhr vormittags ein Predigtgottesdienst stattfinden. m. Das Amtsblatt veröffentlicht in der Nmnmer 63 vom 10. d. Verordnungen der Regierung, eine Statistik der anstcckeivden Krankheiten im Draui^at sowie Berlaut-barnngen der Banalvevwaltuirg, Gerichte und i^brigeil Behörden. m. Prvminente Vesuiher der Feftwache. Gestern besuchten u. a. die nachstehenden Kurgäste auS Rogakika Slatina auch die forsttechnische Ausstellung: Minister a. d. Dr. Prvislav G r i s o g o n o, der Inspektor der Nationalbank Dr. U z e l a e, der Sek-tionSchef im Kriegsministerium General Atanackoviö, Ministerialinspektor Petrovi 6, Univ. Prof. BeljkovtK und der bekannte Großindustrielle auS Split Ja-kov o u l i ö. Die Gäste äußerten sich in anerkennendster Weise über daS Gesehene. m. Zum Berichte über die Preisvertei-lvng in der Schaufenfterkonk«rrenz wäre noch nachzutragen, daß außer den bereits genannten Firmen auch die Schaufenster der Papierfirmen W. Heinz, B. Weixl nnd „Tiskovna zadruga" sowie des Messerschmieds Fr. Tomaschitz mit Preisen bedacht wurden. — Um etwaigen Mißverständnissen vorzubeugen, sei festgestellt, daß die Schaufensterkonkurrenz eine Veranstaltung des Handelsgremiums und des Slowenischen Kaufmännischen Vereines war, weshalb in die Konkurrenz nur Mitglieder des .Handelsgremiums einbezogen werden konnten. m. Großes Parktsnzert. Sonntag, den 14. d. von N bis 12 Uhr fonzertert im Stadt-Park die Militärkapelle, kii ^ ^ Bei EeivPe ^ngenspitzematanh Bronchitis, MondelentzündunA. sorg« man dafür, daß Magen und Darm durch Gebrauch deS naiür-li^n „^ra«t-Josef"-BittermasserS öfters gründ lich gereinigt werden. Aerztliche Fachwerte führen an. daß das Aranz-Iosef-Wasser auch die Schwellung der Lebn ^hebt, die Gallen^bson-derung erhöht, die Harnausscheidung steigert, den Stoffwechsel k«lebt und das Blut er^iifcht. Das ^Ztzr»».IoI»i"-BitlerwaNer ist ln «pa» theken. Drogerien und Spezereihandlunaen erhältlich. M ver 8ik stets tW» bleibea... t»ae»tdet»?lied!?ur» ^ verMxt voS venedva» Z»t mit Uttea» «»rt«»,«tri»ekvaD, 6ie pllexe mit «Uv»vt milüev. reiek »ckSu-weaäetUZeifv^Wll tSxUelt' ovuvm Äa.V«»' m. Fisihmartt. Am heutigen Fischmarkte wurden tteim Sardellen zu 16, Makrelen zu 20 und Mvladen zu 14 Dinar pro ?i?ilo feilgeboten. nl. Vetterbericht vom 12. August, 9 Uhr: Feuchtigkeitsmesser 0, Barometerstand 737, Tein^radur 24, Win«drichtung 0, Bewölkung teilweise, Niederschlag 0. * LchSnfter TageSaufenthalt „Parkeaft" in Vtadtpark. IlZttlS Zonntsg. <^en 14. /^usu5t ad 20 Ukr: Vunclsrnsckt »uk «ß«r klarldor« Inssl airenäol« rlesl««r AUtralleusvrslleten — 8l»n»lbomden. — 8erpsntlao»r»k«ten. — l.ultdomdea»»lven — ^selitsirenen — Vuiitl»rbl«e Sterne — 0eii»»ll»edv» feuerverk un«l — l^alletenll>aone«!e irellvu «>en aiiedtlledvn Islmmel — Illumination 6v» »rove« kettln» — l »ebtve5»«rlell vom Spruosturm mit Kiiik>enrS6«ra — feuer-5pelenna-xiimtl l05ö ^ Gtrvn? Preises besteuert norden, während der AntriebSstrom nicht 5.5^ des Fakturenwertes der Entschädigung ausmachen dürfe. X Pliitzliches «iuGreifen der Getreide« fpekulante«. '^r große WeizenÄbersluß, den Nordanierika und Kanada haben, hätte erwarten laflen, daß die Getreidepreise sch.vach bleiben iverden. Aber da kam plötzlich an der M'ivyorker Foitdsbörse eine starte Kurs-erhbhung, die bald auch aus die Chicagoer Evtreidobövse übergegriffen hat. Die Spekulation erfuhr überdies Mregung durch die Gerüchte i^r die Bild-u-ny einer groMgigen Poolovganisativn» die eine kräftige Steigerung der Weizenpreise an den a>merikants«^n Börsen bewirkten. Bon den auS'.värtigen Plä^n lagen umfangreiche Kauforders vor, aber auch die AommissionÄirmen besorgten größere Anschaffungen, da die ungünstigen Erntcmelduugen auS den südosteuropäischen Agrarliändern anregten. Obgleich imge.vöhu« lich gwße Mattstellungen erfolgten, fand dieses An-stebot schlanke Ausnahme. In den Vereinigten Staaten hakeil die DrutlZ^rbe^-ten in Weizen bereits begonnen. Man rechnet jetzt allgeniein mit !^incren Erträgen. In Kanada haben sich die Ernteaui^sichten entschieden vei^chlechtert, da die Regenmenge schr diirftig ist. In Weizen erwartet man eine Neinere Ernte, »vShrcnd die Noggen-auSsichten gilnstiger sind. Die Bestrebungen, die Getrerdepr!^ in der Union zumindest auf den derzeitigen Stand zu stabilisieren, lverden von der Regierung unt<^tützt. Dadurch sollten i^rcilte Weizenverkäufe ver-mieiden lverden. X Die Veschliisse der «euer Holzlenst. rmz. Die tschechoslowakische Delegation, die an dcL Wiener Holzkonfevenz (V. Juni) teilnahm, hat im Mstrag der sechs Staaten Oesterreich, Tschechosloivakei, Rumänien. Polen, Jugoßlaivien und Settla^, die am U. Juni unter Bildung eines gemeinsamen stän digen Ausschusses ein Wkommen lrasen, einen Statutenentwurf ausgearbeitet. Das-nach sollen Mitglieder des ständigen Aus. schusses die OMnisationen und Zentralstellen sein, die Gvundbesitz, Holzindustrie und Holzhandel vertreten. Jedes Land hat ein« ^^jNlMWorkr 'ZSllun^ Nummer 215 llmsiniiiMm Roman von Klothilde v. Gtegmann-Ttein. Qopvrlidt d? sseuedtviiiier. Neils 6. Fortsetzung. Sechstes Kapitel. ?!ach einer Stunde etwa war Gdtih mit der Arbeit fertig und übergab sie dem Assessor. „Tadellos", sa^te der und blätterte in den Bogen. „Sie sind ja eine glänzetlde Maschin» schreiberin, gnÄdige Frau, Sic können es mit unseren testen Angestellten ausnehmen. Kein Fehelr! Und daibei ist es eim so schwierige Materie, die Ihnen sicherlich ganz un-bekannt ist. Also, ich mache Ihnen mein Kom-pliment! Ter Kollege Weltner wird es wohl noch wiederholen. Sie wollen ja so '^«.eundlich sein, sich noch zu ihm zli bemühen." Edith wurde rot. „Ich glaube, das werde ich nicht mehr künnen. Ich habe eine dringende Angelogen-^it vor. Bii^, bestellen ihm meiÄ» Emipfohrung.- der Assessor noch etwsa sagen konnte, hatte Edith Berheim sich erhoben und n>ar mit einem schnellen Kopfneigen aus dem Zimmer heraus, noch im Gchen den kleinen schwarzen Hut auf das weiche, üppige Haar, setzend. Es war wieder eine Stunde vergangen, als das Telephon aus Weltners Zimmer zu dem Assessor hini^berläutete. „Sind Sie immer noch mit Frau Berw-heim an der Arbeit, Herr Kollege? Das geht aber nicht, daß wir die Dame so ausnutzen Ich weiß gar nicht, wie ich mich da r«van-chreren soll", hörte der Assessor die etwas ärgerliche Stimme des Atercu Kollegen und Chefs. „Frau Bernheim ist schon lange sort, Herr Kollege; sie wollte sich durchaus nicht mehr bei Ihnen melden lassen, lveil sie eine wichtige Angelegenheit vor hätte", gab der Assessor zur Antwort. Verstimmt hing Weltner an. Er hätte sich doch wirklich persönlich bedanken müssen, sagte er zu sich selbst. — Daß der tiefste GruUd seiner Verstimmung der war, Edith nun nicht mehr gesehen zu Haiben, »»irde ihm selbst noch nicht bewußt. Im Drang der Arbeit aber vergaß er den Vorfall, bis nian ihm atends den Brief zur Unterschrift vorlegte, der in der Ang-legen. heit von (5dit>hs verstorbenem Manne hinüber nach Alnerika gehen sollt«. Weltner erledigte die Sache und legte sie in die Mappe der schleunigen Angelogen. h«iten. „Vi«lleicht kann man doch noch «in paar Pfennige für daS arme Ding retten, dacht« er dabei, und wieder stieg dies Gesicht vor ihm auf, wie er eS heute mit arbeitseifriger Miene über die Schreibmaschine gebeugt gesehen hatte. Sicherlich war sie so schnell davongegangen, um feinem Dank zu entgehen. Er kannte ihre feim, scheue Art. Was konnte man nur tun, um ihr zu helfen, ohne sie zu verletzen? Da trat Assessor Stein herein. „Ich möchte etwas mit Ihnen besprechen. Herr Kollege. Haben Sie einen AnqinMck Zeit?« „Ja! Was ist eS denn?" „Es 'handelt sich um meine Sekretärin, die Müller. ES geht so nicht länger. Von sechs Arbeitstagen fchlt sie mindesten? einen, und die anderen ist sie auch nicht mehr bei der Sache. Ich wußte lange nicht, was das Älküd« chen so verändert hat, denn bisher war iie einzige Stimme, entisendet jedoch zwei Ter-treter in den Ausschuß. Die anderen Staaten können als Mtglieder beitreten. Der Sitz des Ausschusses dürfte Men werden. Im Vorsitz dürften die einzelnen Nationalorganisationen einander abl^en. Hauptzweck teS Ausschusses ist Fördevmvg von Abmach'tngen Über Aus- und Einfuhr, Preisbildung und Konturrenzrvgelung. ^ Ausschuß soll einjährig, frühestens am 31. TeMiber Z934, kündbar sein. Eine Vereinbarung Über eine Herabs^un^ der WeichholzauSfuhr ist von allen genannten Ländern «tußer Jugosla vien beschlossen worden. Aus PMane voller «rsolg des NeuerwehrsesteS. Einen Beweis von Zusammengehörigkeit und Kameradschaft lieferte das sonntägige Fest der hiesigen Feuerwehr, welches inl Garten des ^tels Baumann abgehalten wurde. Bon weit und breit waren die ^uer-«ehrleute herbeigeeilt, um sich an ^m Fest« zu beteiligen und auf diese Art zu beweisen, daß man nicht nur bei einem Brande, sondern auch bei einem friedlichen Feste auf sie rechnen kann. Man sah die Feuerwehren von El. Bistriea, Gl. Konjiee, Loöe, 2iee usw. ?liber nicht nur Feuerwehrleute waren gekommen, um ihr Scherflein für die gute Sache beizutragen, sondern auch andere Gönner und Freunde haben sich zum Feste eingefunden. So sah ntan den Stadtkommm» danteu von Sl. Bistriea .Herrn Major P o-j e, Herrn Großgrundbesitzer F. P o s s « k aus Lose u. a. m. Aussein erregte ein große? Saurer Personen-AutobuS, »velcher 40 Festbesucher aus Maribor zun: Feste gebracht hat. Die Kapelle „Dravinja" aus Konjice leistete wirklich Gutes und spielte zur Freud« der Tanzlustigen beinahe ohne Unterbrechung. Aber auch für Nichttänzer war bestens vorgesorgt. So gab es eine Rutschbahn einen Glückshafen mit r«ichhaltigen Besten, ein Kaffeehaus mit vorzüglichen Likören u. endlich die allgemein beliebte Bierbud^ welche von Frau Ella und Herrn Adolf B a u-m ann vorbildlich geleitet wurd«. Der Erfolg in gesellschaftlicher wie auch finanzieller Beziehung war also ein durchaus befriedigender und wird der Reingewinn doch tüchtig und gewissenhaft. Nun s)at mir der Bürovorsteher erzählt, daß sie verlobt ist uttd eine gute Heirat macht. Sie will Mr noch so lange in der Stellung bleiben, bis der Bräutigam das Geschäft des Vaters über nimnlt. Aber sie hat es nun nicht »lehr nötig, zu arbeiten, wie sie selbst sagt. Da-her das mangelnde Interesse! Ich bin dafür, ihr zu kündigen. Es trifft sie ja nicht hart, denn fie wäre ja zum nächsten Ersten gegangen. Aber ich ha^ eS sntt, nnt einer so unzuverlässigen Stenotypistin zu arbeiien. Wenn uns nicht hsute Frau Bernh-im geholfen hätte — wir hätten schön darin gesessen. Und eine Aush^ilfe von einem Biiro kommt doch sehr teuer zu stehen." „Sie meinen also, daß ich für die Müller eine andere Dame engagieren soll?" „Ja, das meine ich, und ich wollte Sie fragen, ob der Bürovorsteher die Stellung beim Arbeitsnachweis ann,elden soll." „Warten Sie noch einen Tag. Kollege, vielleicht sümmere ich mich selbst um das Engagement. Sagen Sie, würden Sie eiien-tuell auch den Lange als sekietcir nehmen?" Erstaunt sah Assessor Stein den AwiXilt an. „Deil Lange? Warum nicht? DaZ ist ja der Tüchtigste, den wir lhaben. Aber ten brauchen Sie doch selbst?" Da lächelte Weltner und ineinte: „Nun, vielleicht gebe ich ihn doch mal ab — jedenfalls sprei^n wir morgen noch einmal über die ^che." Siebentes Kapitel. Die Lichter in der Kanzlei des Ri?chts-anwalts Weltner waren geli>scht. Als Lctzicr, wie immer, verließ der junge Anwalt das Büro. ,Iach Hause?" fragte der wartend<> Ehauisscur respektvoll und öffnete den Wag. ^SikMtSS,''W?'l3.^AüM 1!)J2 ^ zur Abtragung der noch bestehenden Schuldentast verwendet werden. Po^. Die AMale dss Alpenoereines hat Sonntag, den 14. d. mit dem Beginne um )^4 Uhr nachmittags im Güsthofe MahoriS ihre diesjährige Generalversav.imlung. Di« Mitglieder werden gebeten, sich hi«Au recht zahlreich einzufinden. AuSNog. Slatina «im bedeUtunDSoole Feier. Sonntag, den I4. dS. und an dem darauffolgenden Feiertag (Maria Himmelfahrt) fint^t in unserem Kurorte eine wichtige und bedeutungsvolle Feier statt. An diesen beiden Tagen sind L00 Jahre vergangen, seit dem Schutzpatrone der Heilpuellen, d^ Hl. Johann Nepomuk, ein Denkmal gesetzt wurde. Die Veranlassung zur Aufstellung dieses Denkmals war die Tatsache, daß es einigen Wiener Apothekern gelungen lvar, die mine-ralhältigen und heilkräftigen Wasser zu fassen und der leidenden Menschheit in hygienischer Form zuzuführen. Da Herr Banus Dr. M a r u 8 i k sein Erscheinen zugesagt hat, so findet dessen festlicher Empfang am Sonntag um 19 Uhr vor dem Kurhaus statt. Das weitere Festprogramm wird sich folgendermaßen abwik-keln: Um >S9 Uhr abends Festbeleuchtung de? Kurortes nUt darauf anschließenden ^s!on zert der Kurmusik. Am Montag um V Uhr früh wird Herr Fürstbischof Dr. A. K a r l i n vor dem ^^nkmale des Hl. Nepomuk eine Messe zelebrieren. Hierauf spricht der Banus, worauf der hiesige Gesangverein „Sloga" einige Lieder zum Vortrage bringen wird. Auf daS anschließende Festbankett im Prachtsaale des Kurhauses, findet um 16 Uhr ein Konzert im Kurparke statt. Um 18 Uhr wird unter freiem Himmel vor dem Kurhaus das symbolische Spiel „Frühling in Rog. Slatina" aufgeführt ^verl^n; die musikalisch Leitung liegt in den.Händen des bewährten Dirigenten der Ljublnanaer Staatso^r Herrn A. Neffat. Die Feier beschließt ein Ball im KurhauS, der die zahlreicj^n Kurgäste, nne auch die Einheimischen zu einer animierten Unterhaltung vereinigen wird. Nach der Untersuchung. „Ja, mein lieber Herr Braun, Ihre Frau leidet an einer Stofflvechsclkrankheit!" _ „Aha, dacht ich's doch! Me vier Wochen näm lich will sie ein neues Kleid haben!" „Nein, fahren Sie nnch Weltner sah auf einen Zettel — „fahren Sie inich in die Sönnenstraße dreinndzmanzig und warten Sie dort." Dcr (5l)aulfeur legte die Hand an die ?Mtze und schloß den Schlag hinler seinen: Herrn. Bald darauf glitt der schivere „Mercedes" von der Innenstadt auS in den Westen. Die Sonnenstraße n>ar voll Leben. Fronen, den Elnholekorb oder die Tasche in der einen Hand, an der anderen kleine Kinder, machten ihre letzten Besorgungen kurz vor Ladenschluß. Die Verkäufer an den Obstwagen setzten die Preise noch «nnmal herunter, NM noch in letzter Mmite vor Ladenschluß e'twaS von ihrer leicht verderblichen D^e abzusetzen — die ersten Schupo gingen mahnend von Laden zu Laden, «in Dre.> ovgelmann fuhr nach Hause — und die letz^ ten fröhlichen Rufe spielender Kinder sckiol-len aus d^ Höfen der hohe??, iichtlosen Häuser. Endlich hielt der Wagen vor einem ziemlich schlecht gehaltenen .Hause, das die Nummer 2S t-Vig. Weltner stieg rasch a!'»» und ging auf d-^ Haus zu. „Pension Dovkrat" stand auf dem großen Schild, „hochherrschaftliche Ziunner, aller Komfort." Zlveiselnd sah Weltner voit dem grof^-sprecherisihcn Schild zu den: Hause nlpor. Das sah nicht so aus, als ob eS eine n^rk-liche hoch.>errschaftliche Pension beherliergte. Er hatte «cht mit seinem Mißtrauen. Als er den dritten Stock ohne Fa'brstilhl erreicht hatte und klingelte, öffnete sich der Ausölick in einen dunklen Korridor, in dem alt« Schräilke und .ikisten, mit bunten Vorhängen verkleidet, abqestellt waren. Eine Dunst von Wäsche und Äol?l kaul ihm ans denl Hinter-ariiird entoegen. KisFA. WWk IVN.V. MUMf 5757, V^I? l./^^l)WII?I Landwirte, kapamMtt eure ÄunahMne! Alljährlich im Frühjahre schlüpfen unzählige Massen Hahnkücken, die die Landwirte Mitte Juni bis Mitte Juli den herumziehenden „Hendelkramern" um einen Spottpreis abgeben, da das Uebeangebot an jungen Hähnchen in dieser Zeit den Preis cnorn» drückt und der Landwirt durch den Berkauf seiner überzähligen Hähnchen kaum die Futterkosten hereinbringt, geschweige denn, dast er überhaupt einen bescheidenen Gewinn erzielen kann. Und dennoch liegt es in der Hand fortschrittlicher, klar denkender Land-^ Wirte, gerade auf diesem Gebiet ansehnliche! Einnahmen zu buchen. Das Zauberwort! „kapaunisiere" weist dem Landwirt den Weg,^ diesen Zweig seiner Wirtschaft zu einenl der ertragreichsten zu machen, denn durch den Berkauf der sehr begehrten und gut bezahlten Kapaune schafft sich der Landwirt ahn-sehnliche Einnahmen. Es gcnüs;t wohl der .'^>inweis, dasj in Oesterreich (Steiermark) napaunisieren der Iunghähne in hoher ?^lttte steht und oft dort die Bäuerin mit dein Verkauf der Kapaune mehr Gewinn erzielt, als der Bauer mit seiner Feldwirt« schaft. Leider ist das Kapaunisieren oder „kappen" der Iunghähne in letzter Zeit in^ Verruf gekommen durch die verhältniSmäsigj hohen Verluste an Tieren durch unsachge-^ mä^es Verschneiden verschiedener Stümper z und dennoch ist das Kazmunisieren eine äu-j sierst einfache, gefahrlose kleine Operation, die dsnl Tiere nicht die geringsten Schmerzen tierursacht. Zun! „Lkappen" eignen sich ^llnghähne aller Rassen, ob schwer oder leicht, doch wird es vorteilhafter sein, Tiere mittelschwerer bis schwerer Rassen zu verschneiden, da diesen Rassen eine besondere Schnell-wilchsigkeit und rascher Fleischansatz eigen ist. Die drei Monate alten Hähnchen werden Stunden vor der Kastration fasten gelassen. Sodann werden die Tiere an den stuften und Flügeln gefesselt und auf eine Tonne oder Stuhl oder Tisch auf die linke Körperseite gelegt. Zwischen den beiden letzten Rippen der rechten Seite ist die Schnittstelle und wird die Haut dortselbst vorerst init Wasser befeuchtet, sodann wird die Haut nach vorne (also kopfwärts) verschoben und macht man nun mit einem kleinen Kostriermesser vom Rippenansatz beim Rückgrat beginnend einen etwa 2^ cm langen Haut' schnitt gegen den Banch zu, soda^ das Bauchfell freillegt; dieses selbst wird leicht durchgeritzt. Mittels eines SpreizerS wird nun die durchgeschnittene Haut auseinandergehalten und nun sieht man nach vorsichtigem Verschieben der Eingeweide an der Wirbelsäule lagernd, einen charakteristisch gelbgefärbten kleinen Körper in der Größe eines Weizenkornes bis Kaffeebohne; es ist der Hoden. Nun greift man mit einer Pinzette hinter den Hoden und dreht knapp hinter deul Hoden den Samenstrang ab; dadurch verhindert man daS Bluten der an dem Samenstrange befindlichen Blutgefäße. Gleichzeitig greift man mit der anderen Hand mit der zweiten Pinzette in die offene Wunde, ergreift damit den fast abgedrehten Hoden und enfernt ihn aus der Wunde. Hier ist besonders darauf zu achten, daß man den Hoden tatsächlich auS dem Körper herausbringt und er nicht etwa in die Bauchhöhle fällt, denn er würde zweifellos zwischen die Eingeweide geraten und wäre damit verloren, wodurch die tötlich ausgehende Bauch-höhlenentzündung verursacht werden würde. Sodann trachtet man durch vorsichtiges Verschieben der Eingeweide auch den zweiten Hoden freizulegen und so wie den ersten auszudrehen und zu entfernen. Ist auch dies beendet, löst man den Spreizer aus der offenen Hautwunde, worauf die Haut sofort wieder zusammengeht und in ihre ursprüngliche Lage wieder zurückgleitet und hierdurch die offene Bauchhöhle verschließt. Das Nähen der Haut ist nicht erforderlich, ebenso wie eine Desinfektion der Wunde überflüssig ist. Selbstverständlich müssen die Operationsinstrumente einwandfrei rein sein. Zum Kapaunisieren bedient man sich eines um weniges Geld käuflichen „Kapaunisierbesteckes". Daß das Kapaunisieren für das Tier keinesfalls schmerzhaft ist, ersieht man daraus, wenn man dem gefesselten Tiere zum Fressen Körner vorlegt, daß es geruhlich die Körner aufpickt, ohne sich um die weiteren Borgänge zu kümmern. Nach dem Verschneiden läßt man nnn die Kapaune frei laufen, nur muß man für die erste Nacht der Operation trachten, daß die Tiere in einen Raum kommen, wo sie ni6)t auf Sihstangen auffliegen können. Die Kapaune sind mit 9 bis 10 Mo-naten schlachtreif, also in der Faschingszeit bis Ostern, wo die Nachfrage am grösiten ist und die höchsten Preise erzielt werden. Mit Hinweis dacauf, daß ein schlachtreifer Kapaun schwerer Rasse gegenüber einein gleichaltrigen Hahn ein Mehrgewicht etwa Z—4 kg aufweist, so steht es wirklich dafür, sich dieser kleinen Mühe zu unterziehen und die überflüssigen Junghähne zu verschneiden, zumal gekappte .Hähne die Rauflust gänzlich verlieren und unbefähigt sind zn treten, das', > also alle Virbedinqunqen gegeben sind, rasch ' das von verwöhnten .Kennern so begehrte wohlschmeckende feine Fleisch anzusetzen. Die Landwirte wollten also diese Ziele beherzigen, es gereicht bestimmt zu ihrenr Vorteile, ohne Kosten zu haben. WW« d. i. Knochenkoihle, wie sie zur Anfertigung von Stiekelwichise gebraucht wiÄ», vevivea-den. Bon diesem Äin-schwarz nimmt man S ibis 4 Löffel voll auf einen Äller und qießt soviel denatilrierten S^Iri^uS hinHu, da^ ein ziemlich dicker Brei wivd, der a^r nie vor seiner Berwen'dung ganz trocken werden darf Zur Orientierung, in welcher Art die Kennzeichnung eines Züchtschweines erfolgen kann, ^i nachstehend ein Zi^ma angefi!)rt, unt» zwar für das linke das inan in der Regel hiezu benützt: Dic 16 bedeutet ldaS sechMntc im Jahre i^öorene Sikilwein. Die Nn!mmfo Nummer voin April des Lahres ISll, fdm l. oder ?lvril geboren wurde, ist wohl ^lir den in dem man das gerade w'ssen will, nicht von so zroher I 1l. 4.16. > Kennzeichnung von Schw-inen Von Ackerbauschuldirektor H. K ö n i g. Zu einer rationellen Schweinezucht ist, be-soniders mnm diese^lbe in größerem Maßsta-be betrieiten wird, auch eim äußere Kennzeichnung der .^i,r Zucht bestimmten Tiere notwendig, nnd zwar schon aus dem Grun-de, weil gerade in d«r Schweinezucht ^die Paarung blutsvevwani>ter Ti^re die nach-teiligssten Foligen nach sich ziehen kann, da da dnrch eine Verfeinerun-g, eine sog. Ucbervil-dung eintritt, welche eine weitgehende De--generation herbeiführt, die sich bis zur gänzlichen Unfruchtbarkeit steigern und selbst Z>en Tod der Nachkommen l^rbeiführen kann. Die Kennzeichilun-g erfolgt am besten durch das Tätowieren der Tiere im Alter von bis 8 Wochen, zu ivelcher Zeit der Zuchti'rert der Schweine schon ini-t ziemlicher Sickierheit zu ernennen ist. Diese Tätowieruntg geschieht am zniecknmßiMn aus der äußeren O.^vmu-schel, »lwbei dtie Zahlen ain besten quer gestellt ivechen, damit sie leichter auf weitere Entfernungen yelesen weriden können. Zur Ausführung der Tätowierung nmssen zuerst die Ziffern in eine TMowierzange eingesetzt werden, woraiuf diese auf die richtige Stelle des mit einem Lappen gereinigten Ot^res, und Mar so aufgesetzt wird, daß die Ziffern der Zan'ge ails die Mßeirfläche de-s Ohres zu stehen klominen. Sodann wird die Zange niit gleichmäßigem Kraftaufwand zusainmenge-drückt. Um die emzelnen Numnvrn nicht falsch, d. h. verkehrt in das Ohr zu drücken, empfiehlt eS sich, erst einen Abdruck auf ein Stück Papier zu machen. Die kleinen Stifte, au« denen die Ztsffern znfanrmen'gc^etzt iind, dringen tendung kommenden Farbe zu vernleidgslchit eine Stelle gesiucht iverden, die frei von größeren Adern ist. Sollte aber das Ohr troch. Auch läßt sich als Tätowierfarbe fein gemahlenes Beinschivarz. Blutung. Wenn man a?^ diese drei Zahlen, !?, 4 und M, weiß oder im Oh? lesen kann, so kann man auch im Sta.in.mregis^r, in »velchenl jedes nsugcborene Tier eingetragen sein muß, de,l Geburstag so-kort finden. Disses Dä^towieren ist aber immer nur für ^veiße '^«lveine anwendtar, da für schr^irzc Schweine noch indmer keine geeignete Farbe gefunden wurde, weshab diese Schreine durch Einkerben in die Ohren oder m-ttelst ^rmarken gekennzeichnet werden müssen. Hier ist aber ivieder daS Änkerben den Ohr marken vorzuziehen, da es nur zu häufig vor konnnt, daß trotz der größten Aufmerffanr. keit ein Teil der Marken im Lauife der Zeit verloren gcht. Aelnde der «anwch«, Mter den Feinden der Kaninchen sind K'.lt-nächst Marder, Iltis, Wiesel und Frettchen zu irennen, die den Kaninchen fortgesetzt nachstellen und ihnen das Blnt aussaugen, nachdenr sie sie getötet haben. Will es das Unglück, so kann in einer einzigen Nacht der gan,^ Kaninchelltestand dahin sein. Nicht weniger gcMrlich sind die Ratten. Ihnen genügen nicht nur die Mngen Kaninchen, sonidern sie machen sich auch an die alten heran. Zudem fressen sie das Kaninchenkutter mehr oder weniger auf. Die Folge davon ist, daß die Kaninchen, wenn sie auch nicht den Ratten zum O^er fallen, in ihrem Er-nähvunffszuistajid znrückgshen und in man« chen Fällen sogar Hungers sterben. Schließlich sind auch die Mäuse nicht zu verachtende Feinde der Kaninchen, da sie fte fortnv.'ih-end beunruhigen und miwnter auch die inr Nest )iegendinl Jungtiere angreifen. Taraus ergibt sich von selbst, daß der Kaninchenziich. ter es an der Bekäinvfung dieser Feinde seiner Tiere nicht darf fehlen lassen, will er n,it seiner Zucht vorwärtskommen. Anr besten ist er noch -daran, ivenn er eine«! festen Stall hat, der gegen das Eindringen der Feinde besser schlitzt als leichte Bretterbuden. Aber auch da wird es noch immer Ratten und Mäuse geben, die vertilgt norden müssen. ' u. Z. den. Vonl Schorf besalleiv Frilchte sind nurch Lespritzring mit einprozcntiger Ällpserlalt-brühe zu behandeln, um einem Weltergrei-fen der Krankheit end.'^i^en^utreten. Ueber-in>äßi.g stark tehangene Aeste sind auS?;ii.ps^lük ken, i'.m ein Brechen zu verinie^den. Die'ec-stehende Aeste wird n!an durch Hoizstützen entlasten, höher befindliche durch festbinden mittelst Bast, und Ttro'hbänder an dem Stamm des Baun«s sichern. Die Baumfchei-be soll weder mit Stauden, noch mit G>raS Gewachsen sein, sondern im Interesse einer besseren Durchliiftung des No^ns '^n!> (?r-nährung des Ba.uu?es ungefähr lk> Zen^i.ne« ter tief wlederhl>lt durci^hackt werdeT^. Auf diese Act urÄ> Wetse erreicht die Regenfeul^-tiglkeit die Baummurzeln. wä-hren^ andererseits die Feuchtigkelt -bereits von der Grasnarbe aus'^^sau^gt wird. Außerdem ist es^bei Grasbe-'^and unter den Bämmen viel leichter möglich, daß eller''tierische Parasiten Un-terschs'i.pf find?n. richtige Unter^brln-stung de^? zu eniten.d'^n. ^stes ilt rpcht.Viitiq Sorge tra>qen. 'snd die ent''^i?f.i5!^den Vori^^'-äilme fObstVlniimenr urid Keller u. dal.), di^ NiöÄichjt ll-ftig und kkchl sl^l-len, vor^n'berei'en. Arbeit lm Sbftoarten btt M Ernte Bon V i k t o r R e s ch. Schon ab Anfang Juli müssen die i^bst-bestände des öfteren einer genaueren Besichtigung unterzogen werden und dabei ist krau kes, beschädigtes Obst auszuiinerzen. Dadurch m'itzt man nicht nur der diesjährigen lernte, sondern man schützt sich auch gegen SMd» lii ge siir die künftigen Jahre. Auch verkümmerte Fri'lchte müssen entfernt »Verden, die den? Pauni -unnütz Säfte entziehen, ohne dabei selbst Wert zu besitzen, ^'ängen mehrere Fri'lchte aneinan^r. so daß sie einen Knöuel bilden, wird man znieckmäßig die in der Entwicklung zurückgebliebenen entkernen, um den bereits schöner entwickelten die Miiglich-keit besserer Entfa^ltung zu -bieten. Die von lder Obstmade ot^r von Pflan^zlichen Parasiten befallenen Früchte sollen nicht "»nf dem Baum bangen gclassen werden, sondern el^en so wie die durch gleiche Urslgen. Dabei ist eine passen'de Zorte besonders Rucksicht ne^inet?. I'm 7lri!>^^hr entwickelt sich die-er Spinat, sobald die Sonne etwas li^raft 'bekomn^t. ft^lösslat kann vtenfalls Ende M-g-uft Hi? An^arüg -Oksobe-c zur Au^'aat koin« men, um ihn im Fnibsaibr henrshmen M können. Nicht aklisn d-i'i.rfte es bekannt sein, daß man auch M^yrsn in der Zeit von Ende September bis Anfcnrg Oktober anhauen kann. Hiezu eignen 'sich abgeerntete Gemüsebeete besonders gut. Sie liefern unter nornm len Verhältnissen im Merbst ausgesät werden können. Sie entiw^. kein da?m besser und voll^mmener, wie sich in der Praxis vielfach ge.zeigt hat. Die Ausisaat evfolgt am besten im Se^enrber, woibei sich Röi^hensaat em-psiehlt. Zwiebeln, im August ausgesät und Anfang September auf geschützt liegenden Beeten in Aliständen von Zentimeter auÄiepflan^zt, liesern einer Zeit, wo die Zwiebln auf dem Markt schon rar und teuer geworden swd. Erträge. Auch Spätsaaten von Wirsing, Weißj- und Rotko^il sirrd nröglich, und .^war kommen als Zeit für die Aussaat Ende ?sugttst un> für das Auspflanzeir Oktober und Nooen^r in Betracht. Die durchwinterten Pflanzen sind dann den anderen weit voraus. B. S. SefahiMe Setnve der »temn Die Biene ist nicht wenig Feinde^ ausgesetzt, denen sie Mn Opfer fallen bann. Unter den Säugetieren hat der Iraker nnt Recht die Mäuse am nieisten zil siirchien. Diese Nager dringen inr .Herbst uird Winter oft in besetzte Stöcke ein und freien dort Brut und Honigwaben ohne Er^rmcn ainf. ?s rst auch vorgekommen, daß sie sich in Strohdeckel ihre Schlupfwinkel durchbeißen. Unter den Vligeln kommen al' Bienenfeinde die Meisen und Speckite in Betracht. Sie pickähnen, ferner Spinnen und Bi^nenlause. Die große inrd kleine Wachs-ttwtte gehört zu den Haiwtscknädlln^ien^ Sie ist ein weis;grauer Nachtsännetterling, der seine Eier in Wach»?, Nemülle und bebrütete Waben legt und namentlich in un^ reinen Stöcken z-n diesem Zweck auch die !?ntzen beirü^t. ^n Eiern entschlüpfen »lelb- MMöM 515^ ' «MW, Ms 15. ÄüZust ISA?. köpfi^ Rmlpm, di« svHemmn-ten Rankmaden, die sich ausfchlie^ich von Wachs näh. ?en, die Waben zernagen und ganze Stöcke aufzehren und vernichen köimen, wenn ihnen Imker nicht rechtzeitig entizegsn-wirkt. Die Wießlich förmlich fettgewordenen Raupen verpuppen fich m kleine, harte Hülsen, die man s^ter a-uif den Rühmchen, iir den Walbcn und dergleichen Piche. die Ameisen anlangt, so «it^ibt'man sie am besten durch auZg^treute S6?'mm- kreide oder durch heißeS Wasser, das nitHl in ihre ??ester chtein Boden, hohem Grundwasserstand, kalte La-ffe, zu tiefes PKlnM und dergleichen Aurückzufschren. Bor allem ist eine Stick stoffzulfuihr bei an Gu'mmifluk erkrankten Bäuillen zu unterlassen. Kaikarme Böden verscheu -vir reichlich Kalk. Ist die Vegetation ablieschlossen, schneiden wir die Gummiistellen bis auif das gesunde Holz aus und le^en einen mit Efiiz getränkten Lappen um das entblSßte Hslz. l. Der BUschobftta«« ist zwetfellv^K flk den Kleingarten die gegebene und lestgeeignete Form und kommt zwe»kmlSHig Aw?i. bis drei!-jäihriq oder drei- bis »ierjähriz Mr Ar.pflan zung. Diese Baumform ermöglicht es, auf kleinerem Raum eine zrö^ Anzahl von BAnnen in den verschiedenen Sorten zu haben. l. Von de» Farbenkaninchen verlangt die fellverarbcitende Industrie zurzeit wupt-sächlich das Blaue WierdZr, das entschieden im Bordergrund steht, während Felle von Chinchilla nicht mehr so gefragt sind. l. Der Asmpofthansen muß immer wieder umgoarkeitet ivetdm, wenn er Mt durchrei« fen soll. Wir sollen ihn bei dieser Gclegen-l?eit mit Mist, Jauche und künstlichem Dünger, insibssondcre Kalk, PhoSphorsäure und Kali, versehm. l. Dankbare ErddeersOeten sollten nicht dem Bedürfnis zu Versuchen zum Opser fai« len. Wer eine gute Erdbeersorte in seinem Garten hat, soll daran festhalten und von ihr die Ausläufer für die B«m«hrunq neh- men. Nur soll man darauf besonders sehen, daß von den kräftigsten und reichtragendsien Pflanzen solche AuMufer gemmmen '»erden, weil wir dann die Amvartschaft auf er.^ lesene TrdheerkulltAr haden. l. Anlitft soll nicht liegen ileiven, weil sich in ihnl mehr oder iveniger Schädlinge aufzuhalten Pflegen, die vertrat »verden »«ms sen. VI« kommvaöe 8oanta«saumwvr äor »AKnrIdorOr ^ettunT« dlotet 6ea Kluilleutva, lnäustrivUen imö (ZONsokdotrsIdoaäoa eine 5e!tvtt «üabtl^s Koklnmsielssendelt. Vle Xummer orselielat luw »rollen ?!> nnls «ler ^arlborvr fe5tvoelie nml vlnl 2vvl 7n«e eulUo»en. (ZsseliAitsleute. versLumet 6skL5 nlelit «Useo «eltene Insertlonsxvls-«evnliett unil »or»ßt «lnktir, «lall ^urv ^n-elMn roelit«ttl» l>er Vervnl« tunT i>er »H^nrldorer /eltuni« vor-«vIsUt verÄen. Witz und Humor Arnnen-echlanheit. Ein englisches Blatt erzählt: Eine Frae kurierte ihren Gatten vom späten Ausblei« den einfach dadurch, daß sie einmal, als ei spÄt nach .Hause ka.m, durch das Schlüssel' loch flüsterte: „Bist Du'» Willy?" Der Nan« ihres Gatten ist aber John, und John kam nun jeden Abend sehr zeitig nach Hause und schlief mit einem offenen Auge und mit ei« nem Revolver im Bett. «rsatz. (Der lxhef tritt ins Büro und findet sei, nen Buchhalter dabei beschäftigt, das Tipp, fräulein warm an sein T«rz zu drücken.) „Was tun Sie?" herrscht er seinen Angestellten an. „Nun, was Sie befahlen, Herr ' Ptika, ssch und halbsck»rf, b St. nur 1 Dinar sowie an>)er^s (ve-mitse bt!kc>nlmen Sie weit unter Bulgarenpreise«. Ste,nbrenner, GemüsegLrtnerei, Glavni trq— MeljKti dvor. 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Lese! und oerbreitet die .Nttihmr Wn» >Nr«I»«n k»«tt 5«ld»t W«nn 6i« I«it nock »o llnopp i»f, llurr vorm voct, Kur» vor Sport, Lpisl , o6«5)?^nr lconn j»«iO?rou no«k »ckn«ll «in« norvng ikr«, Xu»,«k«n, mit "vvtmin" kntkoo» rvng»-^röm« vornokm««. kln», r^«i, elf«! Ontk«fnt "vulmin" gfünÄic^ olls iütti9«n v. Sk«rflü»»ig«n ^oors on «ton boinon, am Untororm, in «ton )<«iH»oI-D'Sklon, im Oosietht «mdlo^on. ^l»t koino'Ftij»»igl«lt,' »on«^ ^ »ekm«l6lg« (rchm«. 51» l»f .oi»»»« ö«ig«fttck un«I »o «toi? ^on »ia'^okns^bOclanksn on»v«n- ' ^n^kann. "Vvlm1n"!kntko«i^ng»^ Lkönw ^lfk»^^5ckn«U, .,cdmerrlo» unch EYt!^m»,^i«''ttoprÄlin»2,S ö^inutoÄ TH' vd»'-" 11 o«. o. ».od« ver vaterriedt linset In ä«n kt»men äer 8t»»tllcken Ii»iiäels»k»äemte In ^»rldor. ?rlnj»kl trx l, I. Stock, 8t»tt. 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