.»/ «»« Freitag am V3 December R8K» Die Lail'achcr Zcitüna" erscheint, mit Ausnahme der Vonn- und F.iertags taglich, unt' sosset ,am,»t dcn Äcilagen im «om.Ptoir g au zi<,'> hri g ll ft., halbjährig 5 ff. 3N lr. mit ss're,i ^oml'loir ganzjährig l« ft.. l»a l bj» hri^; »'« H,n>6 noo ball'jähri^ .'ltt kr. >»es,r ^» r.ltrichl.», M i t d e l Pu ,^>or lo> srei lianii.ü'ria «'llcr .ssrcul^ind u»o gsdruckter Adress. l5 st., <> a ^'<".')ri j) 7 il. «iU lr, - In ,er.> t > o» s„ e l> „ !, r siii, ei»c spaltcuzeile over p,n Na»!» ^rstlbt». f»r si»« '».,,ia> rnmali^> 5 sr. ll M, I»,^t> b>^ l2 ^.il,„ s^st.» l st. si.r ^ M,U. 5U fr. s.n 2 2'i>U imd 40 sr, si,r l M^l .i»z.»cha,l.n. Zn disl-l» ft!sl'!,ln,'n ist »ach scm .,)'r^vis«ischc» Gcft^e 5'0„, <>. N^'s>„''cr '«.''O ,ur .m,.rl,.,'»s,1a>!N'eI" »l'ch ll» sr. s.'r mie j,d.-.'»!^l>gc Einschnltnug hinz» z» rechne». Amtlicher Theil. Ae. k. e. apostol. Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom l.'!. December d. I. den Se-c etärder k. k. VetrlebSdireccion der nördlichen StaatS-esenbahn, F'anz Fnchs. i"M VetriebSdireccor der genannten Staatsbahn zn ernennen geruht. Der k. k. Minister für Cultus nnd Unterricht h,it den Eupplenten am katholischen Gymnasium in Teschen, Johann Mr Hal. zum wirklichen Gymna-si'ülehrer ail derselben Lehranstalt ernannt. Am 20. December i8^li wird in der k. k. Hos' und Etaatsdruckerel in Wien das LXXXVlll. Stück des RcichsgesepblatteS ausgegeben nnd versendet werde». Dasselbe enthalt nnter Nr. 264-. Die Verordnung deS Justiz' Ministeriums ' vom 4. December 18i;;l, wirksam für den ganzen ' Umfang des Reiches, mit Ausnahme dlö Irmbard. Venetian. Königreiches, des Königreiches Dalmatien, der gefi'n steten l'irafschafl Tirol und Vorarlberg, der Scadt Krakau und idreS ehemalige» Gebietes, dann der Militärgränze, über die Fortführung der Firmen verstorbener Handelsleute durch ihre Witwen. Nr. 202. Deu Erlaß deS HandclÖministelinlno, in, Emvelnehwen mit dem Finanznnnisterium v. 12. December lNi3, über die Entrichtung der. nni der Verordnung vom ll. November 18^2 (Neichsgesey- blatt Nr. 2L0) vorgeschriebenen Agentle-Glbühren. Wien, 19. December 18«3. Vom k. k. RedactiouS-Vureall deS Reichsgesclzl'lattes. Nichtamtlicher Theil. Dricntaliscbe Anftclefteuhcitell. Text der Tviener Actenstticke vom 5. Dec. " ' DaS Protocol! und die Note. welche am !>! December in Wie», vou den Repräsentanten Oesterreichs. FraukmchS. Großbritanniens und Preu-. ßeuS unterzeichnet worden sind, lauten wie folgt: I. „Protocol!: Die Unterzeichnete,,. Repräsentanten Oesterreichs. Frankreichs, Großbritanniens und Preußens, gemäß den Instrl'.ctiouen ihrer .Höfe, ha» ben sich in Conferenz vereinigt, zu dem Zwecke, Mit-tel ausfindig zu machen zur Beilegung der zwischen dem russischen Hofe und der hohen Pforte eingetretenen Differenz. Die Ausdehnnng, welche diese Diffe» renz genommen, und der Kricg, welcher zwischen den beiden Reichen ausgelnocheu, trol) der Bemühnngen ihrer Alliirte,,, si»d für ganz Europa der Gegenstand der ernstesten Etwähnungcn geworden. Demnach haben II. MM. der Kaiser von Oesterreich, der Kai» ser der Franzosen, die Königiu des vereinigten Kö» mgreicheo Großbritannien und Illand, und der König von Preußen, durchdrungen von der Nothwendigkeit, diesen Feindseligkeiten ein Ziel zu sepen, welche nicht fortdauern konnten, ohne die Interessen ihrer eigenen Etaaten zu benachchelligen, beschlossen, den beiden hohen kriegführenden Theilen ihre guten Dienste an» zubieten, in der Hoffnung, daß diese sich nicht der Verantwortlichkeit eines weiteten Kampfes (li'iim-conlwssl-i'lilm) würden aussepen wollen, da sie denselben durch einen Anstansch loyaler Erplicationen „och venneiden können, indem sie ihre Beziehnngen wieder ans einen Fuß des Friedens und gnten Ein- vernehmens selben würden. Die zu wiederholen Malen von Sr. M. dem Kaiser vo» Rußland ertheilten Versicherungen schließen auf ^eileu tiefes erlauchten Souveräns den Gedanken, die Integrität des olto» manischen Relchcs verleben zu wollen, ans. Die Eri-stenz dec 3ü>ke> in den Gränze», welche ihr de der nothwendig gen Bed,ngn»gen des europäischen Gleichgewichts ge> irorte», und die unterzeichneten Bevollmächtigten con-stamen mit Befriedigung, daß der gegenwärtige Klieg in keinem Falle in den TellllorialuMgranzungen der beiden Reiche Modificacionen »ach sich ziehen diufce, welche geeignet waren, den Besil)sta»o zu ändern, welchen die Zeit im Oriente festgestellt hat, uno der anch nochwendig ist für die Ruhe aUer üb'igen S^aa» ten. Se. Maj. der Kaiser von Rußland hat sich ül'ligens nicht auf diese Velsichernngcn beschiankc; er hat erklären lassen, daß es niemals seine Absicht gewesen sei, der Pforte nene Verpflichtungen anfzn^ nöchigen oder solche, wllche den Vertragen von Ku-lschl!k>Kauiarrjl nnd von Ädrianopel nicht ganz entsprechend waren, Verträge, nach wachen die hohe Pforte versprochen hat, den christlichen Cullns und dessen Kirchen in der ganzen Auölehunng ihrer Staaten zu schnl'en. Der russische Kaiser hat hinzugefügt, daß er, indem er von der ottomainschen Negiernng einen B^ weis ihrer Trene für ihre früher übernommenen Ver» psiichtnngen gefordert, dnrchans nicht beabsichtigt habe, die Autorität deS Sultans über seiue christlichen Unterthanen zu schmälern, und daß eS sein alleiniger Zweck gewesen sei, Anl'klärnngen zu fordern, welche geeignet wären, jede Zweideutigkeit und jeden Anlas; zu Zwietracht mit einem befreundeten Nachbavstaate ;u verhüce». Die von der hohen Pforte während der leluen Unterhandlungen kundgegebenen Gesinnun gen bezeugen andererseits, daß sie bereu ware, alle ihre vertragsmäßigen Verpflichtungen anzuerkennen und in dem Maße ihrer souveränen Rcchce dem Interesse Sr. M. des Kaisers von Rußland für eine» Cultus, welcher der seinige „„d der der Mehrheit seiner Völker ist, Rechnung zu tragen. Bei diesem Stand der Dinge sind die Unterzeichneten überzeugt, daß das rascheste nnd sicherste Mittel, das von ihren Höfen gewünschte Ziel zu er. rllchen, es sein würde, in Gemeinschaft eine Mitthei' lnng an die hohe Pforte zu richten, um ihr den Wunsch der Mächte darzulegen, durch ihre freundschaftliche Intervention mitznwuken zur Wiedelher-stcUung des Friedens, u„d sie (die Pforte) in den Stand zn seyen, von den Bedingungen Kenntniß zn geben, unter welchen sie zu unterhandeln bereit sein lvü'de. Dieß ist der Zweck der beillegenden tZollrc-tionote an den Minister der auswärtigen Angelegenheiten des Snltanö, und der identischen Instruktionen, welche zugleich von den Höfen Oesterreichs, Frank» reichs, Großbritanniens und Preußens an ihre Reprä» sentanten in Constantiuopel erlassen worden." ll. C o l le ctiv u o te. „Die unterzeichneten Repräsentanten Oesterreichs, Frankreichs, Großbritanniens nnd Preußens, in Conferenz in Wien vereinigt, haben Instrnctionen erhalten. zi> dem Zwecke, zu erklären, daß ihre respective» Negiernngen mit tiefem Ve-danern anf den Beginn der Feindseligkeiten zwischen Rnßland und der hohcu Pforte blicken, und lebhaft wünschen, durch ihre Intervention zwischen den krieg- führenden Machten jedes weicer« Blutvergießen zn ver« hüceu und einem Zustand der Diuge «in Ziel zu se» yen, welcher den Frieden Curopa's ernstlich beoroht. Da Rnßland die Veisicheiung ertheilt hat, daß eS bereit sei, zu unterhandeln, und da die Unterzeichne» cen nicht daran zweifeln, daß die Pforte von d>msel» ben Geiste beseelt sei, so eisuchen sie (ilx ilVmttmIcnl) >m Namen ihrer respective» Negiernngen, von den Bedingungen i,> Kenntniß s,escl)t zn werden, nnter welchen die ottomanische Regierung einwilligen würde, über einen Frieoenoreulag zu nnle,handeln." j Aus Bukarest schreibt man oom 16-, daß vermuthlich der r'iss. General Sala tao Oommanoo der moloan'sche» und walachischen Truppe» überneh« men werde. Allgemein verlautet, daß in diesen 3a« gen die Rnssen einen ernsten Coup ausführen werden ; wohin er aber gerichtet sei, ist gewiß anßer Gen. Gortschakoff und seinen vertrautesten Genelalstabsoffi. zieren Niemanden bekannt. !. Die i!a»dpost ans Constantinopel vom 8. d. meldet, daß dle Kriegspartei neuen Much zeigt. Im Kriegsministerinm herrscht große Thätigkeit. Die Vertreter Englands und Frankreichs sind bemüht, oie Pforte für einen Waffenstillstand geneigt zu machen. Die Pforte scheint diesen nicht zu wollen, wohl aber bereit zn sein, an Ausgleichungsvechandlungen durch eine Conferenz sich zu belheiligen. l Nach einem Schreibeu aus Belgrad vom l!l. d., ist Izzet Pascha, der FestnngScommandant in Belgrad, am 12. gestorben. I AuS Galacz wird berichtet, daß die russ. Regierung in den ersten Tagen Decembers große Mengen Getreide in die Moldau transportiren ließ, welche für die dort errichteten neue Verpfitgomaga-zine, 8 an der Zahl, bestimmt sind. I Kanftelüe, welche gestern Abends aus K>a-jowa hier eintrafen, erzählen, daß in Folge der Donausperre großer Mangel an Manufactnrwaren nnd andern HandelSgegenständcn eingetreten sei. ES wird beabsichtet, hier e>n Arrangement zu treffen, damit die nöthigen Waren durch Siebenbürgen spedirt werden. > Nach einem Berichte auS Zara vom ll). d., herrscht in Albanien vollkommen Rnhe. Der neuer« uaunte franz. Viceconsnl, Hr. Hyazinch Hecquart, welcher im November in Scntati eincraf, hac seine Amtsthätigkeit bereits begonnen. (^loyd.) > Von der türkischen Gränze, 1ü. Deccm» ber. Das Gespräch in vertraulichen Kreisen, welches sich ,n der leliceu Zelt ansschllißlich mit den in der Nähe von Kalafat vorgefallenen Kämpfen beschäftigt hacte, dreht sich gegenwärtig um die reichen Geldgeschenke , welche der Kaiser NicolauS den Fürsten Ghika und Stitbey zugehen ließ. Wer Geld verschenkt, wird von der großen Masse angestaunt. So ungefähr ging ,s hier; der Eindruck, den dieser Vorgang machte, wi:d bald vergessen sein. Bei Kalafat haben, das dürfte die richtigste Version in dieser hier viel verhandelten Angelegenheit sein, zwii Tage hinter einander sehr bedeutende Vor-posteugefechte stattgefunden, die zum Nachtheil der Russen ausgegangen sind. Ihr Verlnst ist nach den Berichten von Krajova nicht unbedenteud, wenn auch lange nicht so groß, als die Alllltt eine» Ausfall, der mit einem Driltheil des durchschnittlichen IahreSwertheS angeschlagen werden kann. Die Ursache dieser Abnahme, liegt hauptsächlich in dem verminderten Verbranche der Insel nnd ihres Handelsrayons, welche hinwieder in der lianri« gen 5.'age der griechischen Handtlsschifffahrt und des griechischen Schiffsbaues zu suchen ist. Diese Cr-welbszweige lagen im verflossenen Jahre gänzlich darnieder und dieß nöthigte daher einen bedeutenden Theil der Bevölkerung zur größten Beschränkung seiner Ausgaben. Ein zweiter Grnnd der Abnahme des Handels ist die traurige i,'age der Koriuchenbe« zirke deS PeloponesuS, verursacht durch die in Folge der Traubenkiankheit ciugelretln, Fehlerute jeneo ProdncteS, welch', soweit diese Bezirke dd vorzüglich nennenswert!): Schwefelhöl^ljen, deren Werch im I. 18.'l1 fl. 7310, im I. 18il2 ft. 3850; Baumwolle ware» nnd Bander: fl. 272.110 und ft. 1^1.000; Schafwollwcnen und Feß: si. 24.143 n, si. 19.270; Hanfwerg und Seilerwaren: si. 32,l99 u. si. 1tl,>i80; Holzwareu: st. 28,044 u. ft. 11.W8; Quincaillerie-waren feme: ft. 14.840 li. fl. 724^; grobe ss. 2^l.ii10 u. 28.810; Nägel nnd Schlosserarbeilen: fl. 21.197 u. ss. 10.023; Glaswaren: fl. 13.347 u. fl. 0040; Schreibpapier: fl. 399.'! u. fl. 1990 bemig. Der Ge^mmtweilh der Ausfuhr betrug im I. 18^1 : fl. 181.300; im I. 18'!2 fl. 229.400; der Gesammc-werth der Em - und Auoführ entzifferte sich sonach im Jahre 18«! mu fi. 8.'l9.!i6.^, im Jahre 18i!2 mit ft. (»5:6.743. Ferner wurden iu 18,'l2 auogeführt: Valm.Ii00, wornach sich der GesanlMlwerih des österreichischen Handels miiSysa i» 18.'i2auf fl. 1,28!.2i!: belanfen hatte. Der Gesammlbetrag der Handelobeweguug i» 18.'>2 ergibt im Vergleiche zu dem Vorjahre einen Ausfall von nahezu eioem Viertheil, welcher allein die österrei ch ische Einfuhr nach Syra betrifft, indem sich diesc gegen 1K.'»l um mehr als ':, ocsiiugerce, wlihre»d die AuSfnbr von Syra nach Oesterreich fast mn '„ zngenommeu h.u. Eine nähere Vergleichung der einzelne» österreichischen Einfühlt tlkel in den le!)len zwei Iabren zeigt, dasi sich oe» im lefttverstossenen Jahre eingetretene Ausfall fast über alle Artikel vertheilt, und dieß berechtigt zu dcm, auch durch das Urlheil der dortigen Fachmäü-ner bekräftigten Schlüsse, daß dieser Ausfall mit der bercitS frühcr e>wähnten Abnahme des gesamm-ten Handels j<'nes Planes im innigen Zusammenbange steht. Von dieser Vorausseynng ausgehend, läßt sich annehmen, daß auch in den eisten z,r>»i Drittheilen deS laufende» Jahres, in welchen die eingangserwahnte» Verhältnisse im erhöhten Maße andauerten, u»d der Verkehr uoch überdieß durch die obschwebenden politischen Velh^Itnisse ungemein ge^ drückt war, ein noch bei weitem giößerer Anosal! nnserer Einfuhr zu erwarten stehe; für die Zukunft jedoch, bei dem anßeroidenllichen Anfschwnnge der griechischen Handelsschifffahrt in den lel)len Monaten , auch wieder eine bedeutende Hebnng des österreichischen Importes zu hoffen s.i. Was den EilMag betrifft, welchen unsere Einfuhr dnrch die steigende fremde (5oncnrreuz erleidet, so scheint leytere bezüglich uuserer ProductionSgegeu-. stände au dem vorliegenden Aiwfalle uur im geriu^ gen Grade bethi'iligt. Ramenllich ergeben unsere Tuch- nnd Wollwaren einen weit geringeren Anssall als die übrigen Artikel. Doch macht sich in Ey>a — wie überhaupt allenthalben in der ^eraiue — in Glaswaren, namentlich in Fensterglas, dann in Ei-selllralen, besonders in Nageln, die belgische Concur» renz immer mehr fühlbar. Näheres über die Uisachen dieser Erscheinung und die Mittel ihr zu begegnen, werden wir nach-stcuS folgen lassen. HHien, 20. December. DaS Justizministerium hat augeordnet, daß die Witwe eines protocollirten Handelsmannes, welcher das Recht zukommt, die Handlung fortzufühlen, ihre Erklärung darüber binnen einer Frist von 4 Wochen vorzutragen hat. Erklärt die Witwe, die Handluug anf ihre Rechnung zu überuehmen, so ist es ihr gestaltet, die Firma anf , N. N. !>l. Witwe umzuändein. Will sie aber die -Handlung uncer der siüheren Firma fortführcn, so bedarf sie dazu nebst der Znstimmnug der Erben des ^ T'elssl,'!beneu, der besonderen Vewilliguug des Hau» delsgerichleS, welches darüber das Gutachten der Hau« U dels- und Gewerbekammer einholt. ^ — Zwischen Pienßen und Oesterreich sind seit » Knr^'n, Velbandlnngen über die Heibeiführung eiuel »z größeren Gllichmasiigkeit im Elsenbahnveikehr ange« I! knnpfs woide». Die anf dasselbe Ziel gerichteten l« Bemühungen des 1846 gestifteten Eisenbahnvereines s' haben sich nicht überall bewahrt und sind namentlich lich an der Willkürlichkeit eixiger Privatbahngesell« schaften gescheitert. In Folge dessen ist eS nunmehr die Absicht, gleichwie beim deutschösterzeichischen Te-legraphenoereine, nun von Scileu der Regierungen selbst die bezüglichen Verabredungen zn treffen uud jede Regierung zu verpflichten, daß sie c.uf den in ihrem Gebiete befindlichen Balmen die nöthigen Au» ordnungln zur Durchführung briuge. We»u zwischen Prenßen und Oesterreich eine Vereinbarung zn Stande gekommen, sollen die übrigen Staaten zum Beitritt aufgefordert werden. — Vor Knizein sind in der Gegend von Tabor 2 DriUingügel'nit..'!! vorgekommen; au, 11. erblickten im Dorfe Dndow in dem Psarrbczok Malschil), in welchem kürzlich Drillinge gelauft wurden, Vieilinge das !.'!cht der Wclt, ein Mädchen und drei Knaben; von diesen sind zwe« Knaben gestorben, ein Mädchen nnd ein Knabe blieben jedoch am i/eben und wnrden am 12. d. M. gelanft. Die Mmcer der Vierlmge ist li2 Jahre all nnd halte bisher drei Kinder, der Vater (er ist OttSoorsteher zu Dudow) zählt 34 Jahre uu^ ist seit dem Iahie 1844 verehelicht. ! — Bei dem löschen deS Feners, tas in der ! Nachc vom 6. auf den 7. anf den Eallöplcme in l Prag ausgebrochen war, betheiligte sich mit wirksa« r mer Thätigkeit eine Abtheilung vom Jus.-Reg. Be- > »edek. wofür der Sladtraih derselben «lne fünftägige ! Gratislöhonng zuerkannte. Die wackeren Soldaten ! verzichlelen jedoch darans zu Gunsten der Armen. > — Von Herrn iiudw. Aug. Frankl'S „Hippo« ' traces, oder die moderne Medizin" hat der zweite ^ Tl)e>l „die Ch.nla^ane" so eben die Presse verlassen. / Abermals durchwandert Hippokrat«o. dicstl»,c,l iln Pha«'ton des ,,Seife schälUttenden" Cicerone's aus dem ersten Theil, der sich jel)t als Doctor gerirt, die Straßen Wiens, nachdem er zuvor die „musikalische Heilanstalt" des uen Graduitten, «ine derbe Parodie aller Universalheilinsticute, besichtigt hat. In bunter Abwechslung lernt er „Wunderlichs Nespira« tor, Reoaleuca Arabica, Alpenluft-Sendungeu, Carls« bad in Hambulg'scher Verdünnung, Haarwuchs be» , sörderude Anstalten, klnge Frauen" :c. kennen; er wodnt höchst ergeplichen Scenen im Hause deS Wun» derdoclorS und in einer Apotheke bei und wird end» lich Zenge deS gewinnsüchtigste» (5l)arlatauismuS bei eiuem ihm zu Ehren gegebenen Festessen, von svel» chem er in antikem Zorne m Mllten eines charakteristischen Charivari's verschwindet. Wie im ersten Theile gegeu Auswüchse der modernen Heilkunde, so wird im zweiten bitterer Spott gegen die Erbfeinde allcr echten Medizin, gegen diplomirte Charlataue, «vie gegen nicht dlplomirte Kurpfuscher erfolgreich ge« lichte;. - Die Militär « Commission, welche für die Betholung der am 6. Februar in Mailand verwundeten Soldaten mit den dieser Scadt auferlegten Slrafgeldeln und den patriotischen Gaben beanstragt wa> , hac nun ihre A,beicen vor Kurzem beendet. Die >'7 Verwundeten sind je nach dem Grade der elhaltenen Wunden in 9 Classen eingetheilt, die sich zwischen dem jährlichen PensionS-Marimum und Minimum von 80 und 300 fl. CM. per Kopf halten. Die Hintttbllebeuen der Gemoldeteu oder der später in Folge ihrer Wuudeu Verstolbeneu gehören uach dem Wortlaut deS am Ul. Februar vom FM. Gra» fe» Radeyky erlassenen Proclams bekanntlich auch in die Kachegorie der zu Pensionirenden. An patriot'« scheu Gaben sind für die Verwundete» uud die Hiu« cerblieb/ue» der Ellnordeteu 22,87« fi. eingegangen. 5er Stadt wnrde die Summe von 84,000 fi. dictirt. Vste, 20. ^iorember. Vou 39 theils deS Raub« mordeS, theils des Raubes und nächtliche,, EinbsU» «H3R ches überwiesenen, kriegsgerichtlich zum Tode verur-theilten Individuen wurden 18 mittelst Pulver und Blei hingerichtet, die Uebrigen mildernder Umstände halber zu 4—18jähligeu schwerem Kerker begnadigt. V e n t s ch l a n d. Verliu, 18. December. In den jeht vorliegen-deu Erltwnrf einer ländlichen Gemeiudeverfassung für die Provinz Preußen ist die Bestimmung, welche alle Nichtchriste» von Commuualämtern ausschließt, wieder aufgeuommeu. Der Entwurf stimmt auch im Uebrigeu wesentlich mit demjenigen übereiu, welcher aus der Berathung der ersten Kammer in der vorigen Ses-sioii hervorgegangen war. Die „Leip;. Ztg." glaubt, daß Preuße» in Be. zug ans den Entwurf normativer Bnndesblstimmul" gen über das VereiuSweseu dieselbe Stellung geuom» men habe, wie in Betreff deS Entwurfes normativer BuudeSbestimmungcu zur Regelung der Preßfreiheit. <^s wolle der Elhebuug jeues Entwurfes zum Bnu--deobeschlussc nicht eutgegeu sein, wofern ihm eme AuS. „ahmöstellung bezüglich derjenigen Bestimmungen em» g'räuiut bliebe, gegen welche eS i» Rücksicht auf eine Lanoeögesel^ebung Beaustäuduugeu geltend machen zil lnüssen glaubte. Veide Entwürfe dürfte«, alleu Anzeicheu nach noch Gegenstand langer Vcrhanlluu-gen wilden. Der am deutschen Bunde geschlosseneu Ueberei». kl-uft, wegeu Auolieferung politischer Verbrecher, hat sich. uach der „Sp. Zcg," die Negieruug von Llm-burg nicht angeschlossen. - ^ Bon den Uu iversitüt S'Vibliotheken der »u Preußen bestehenden sechs 5^ochschuleu ist die älteste die zu Königsberg, welche 1^14 gestiftet wurde u,»d gegenwartig gegen 100,Oliv Baude enthalt; dann folgt, dem Alter nach, die zu Greiftwald, gestiftet U)0^. mit 60.000 Bänden; die zu Halle, gestiftet ittW, mit 100.000 Bänden; die zu BreS-lau. gestiftet 1«11, mit 300.000 Bänden; tie zu Bomi, gestiftet 1818, mic 120.000 Bänden, und die zu Berlin, gestiftet 1830. mit ^0.000 Vä"de». <3öln, tU. Deccmbrr. Auf ein Gesuch, welche vou den Unterzeichuern des coufiScirten AuftufeS sin die wegeu ihres kirchlichen Gehorsams verfolgteu katholischen Priester in Baden an den k. Oberpräsiden-teu der Rheiuprooiuz, v. Kleist-Neyow, gerichtet wor-deu ist, erging, nach Mittheilung der „D. Volks, halle", von Seite des Oberpräsidiums ein ablehnender Bescheid. Il, der Appellkammer deS ZuchtpolizeigerichtS wurde gestern das Urtheil gegen Dr. Elckerliug, den ve>a"t,rortlicheu Redacteur der „D. Volköh,." der aügeslagt war, die Staatsbehörde und die evangelisch. Kirche beleidigt zu haben, verkündigt- Dasselbe lau« t,tc freisprechend. Gisenach, 14. December. Die Nachricht, das; Ihre königliche Hoheit die Herzogiu von Orleans mit ihren Söhnen sich »ach Würzburg begeben werde, wo der Graf vou Paris seine kcuholischeu Studien mache» solle, wird von der „F. Pvstztg." i" Abrede gestellt. Vluncbeu, 12. December. Eine telegraphische Depesche aus Laudshut lautet: „DaS Kloster der Ur-snlinerinncn steht in Flammen." Weitere Nachrichten fehlen „och. Das erwähnte Kloster befindet sich hinter dem k. Nesidenzgebäude. Stuttgart, 1K. December. DaS „Deucsch, Volkoblatt" sagt: die bischöflichen Commlssäre, welche allel dingst am le»ue» Samstag hier einträfe», sind die hochwlNdigen sperren: Generalvicar Dr. v, Oehle» und Domcapitular Dr. v. Ri<). Aus ihter Anwesenheit auf das sofortige Zustandekommen der Verständigung zu schließen, a;u hälteu, i» diesen Gewässern zu kreuzeu. Anö I>la„d wird wieder gemelcet, eiue ausehn- liche Truppenmasse habe Befehl bekommen, sich in (5ork znr Einschiffnng nach dem Mittelmeere in Be. reitschaft zu halten. Der Tag der Äl's'ahrt sei für den 1. Iäuner angesagt, und so driugeud soll dt« Ordre abgefaßt sein, daß zum wenigsten ein Regiment zu Weihnachten von seinem GarnlsonSplaft werde abmarschiren müsseu, um am festgesel.uen Tage in Cork einzutreffen. DaS hiezu bestimmte Corps sei das gegeuwürlig iu Kilkenny statiouirte 02ste. Es werde dnrch eiue Abtheilung der Dul>l<»er Garnison erseftt werdeu. London, lil. December. Lord Palmerston hat seine Entlassung eingereicht, uud seit ^8 Stunde» aufgeholt, Mitglied des VabinetS Aberdeen zu sei». Dieß Ereigniß war eS, was den Graft» Aberdeen veranlaßte, gester» Morgens eilends uach Osborue abzureisen, von wo er und mit ihm die Nachricht, daß Ihre Majestät die Eutlassuug des Lo»o Palmetsto» angeuomme» habe, heute zurück erwartet wiid. Seit eluigeu kochen schon wnrde von ernsten Spaltuugeu im Schooß des CabinetS gesprocheu. Nach der Daistrlluug der „Times" saß Lord Pal merstou in cinem Comil« vou füus Ministern znr Berathung über dle vou Lord I. Russell vorgeschla» gene ParlaulenloresolM, und eS war Mlmöglich, die Zustinnnuug deS eoleu Viecouut zu derselben zu er-lal,geu. Der „Globe" gibt keinen Aufschluß über die Veranlassung oder Ursache des Austritts, bekämpft aber die Anslcguug der „Tones", andererseits glaubt er «licht, daß ^oro P. energischer (gegeu den Oste») als seine (öollegeil anftrecen wollte. Die „I»0epei,t>a:,ce b^lge" ist der Ausicht, daß der Austritt nnc Rücksichten der äoßeren Politik ulchc außer Verbindung stehe, und sie blurtheilt in dieser VoranSsepung seinen Rüctcritt als den vollständigen Triumph der friedlichen Politik i.'ord AberdeeuS in der orientalischen Frage. Der „Hemlo" glaubt, daß die Flotten strenge Ordres aus Loudou erhalten haben, zu bleibe» wo sie siud. Wie dem „Uüivers" unterm 10. d. aus Rom geschrieben wird, bereitet St. Heiligkeit eiue Allocn-tiou iu Bezug auf die ^age der katholischeu Kirche im Großherzogthnm« Badeu vor. Dublin, 1i>. December. DaS hochw. Oapitcl und der gesammce Clerus der Diöcese von Dublin haben au den hochw. Erzbischof vou Freiburg folgende Adresse gerichtet: „Erlauchtester und verehrtester Herr! Gestatten Sie uns, unser tiefes Mitgefühl auszuspreche», mit welchem wir ron der Verfolgung, die gegen die unter Ihrer Obhut stehende Kirche erhobeu worde» ist. gehört habe«, uuo Ihneu gleichzeitig die Versicherung zu geben, daß Ihr glaubeustreueo Zeugniß für unsern Herrn und der Muth, do, Sie bei der Vertheidigung der Rechte ftiner hell. Kirche bewiesen haben, uno Mit Trost erfüllt hat. Wen», wir an die Prüfungen deS ehrwürdig«!,, betagten Seeleilhirten und au die Betrübniß seincö getreuen (>leluo und seiucr liebende» Heerde denken, müssen wir wohl von Schmerz erfüllt werden ^ dem, wir sind Glieder deöftlben Körpers, und weun Em Glied leidet, leldeu die andern mit; wogegeu. wenn ein Mitglied ruhmreich ist, die andern sich mic ihm erfreuen. Aber während wir Ihre beiden theilen, freuen wir uns, erlanchtester uud ehrwürdigster Vaccr, der großen Gnade, die uuser Hcrr Ihneu zugeweudet, der Sie vou alle» Hine» Seiurr Heerde ausgewählt Hai. um jept eiueu so großen lllld auSgezeichneteu Beweis Seiner Liebe uud Guust zu empfaugeu, indem Ii-ueu gegöuut ist, nicht allein iu Ihm zu glauben, souoern auch für Ihn zu leioeu. Wir freuen uns der Glorleukrone, die durch Seme liebevolle Guade für jeuen Tag im Neiche unseres VacerS Ihueu aufbewahrt ist. Wir freuen uns für und für iu der sichern Zu« versichc ans Erfolge, S«ege und Triumphe, die deu Kirchen Deutschlands, der Nettuug vieler Seelen und dem größere« Ruhme nuseres theueren Herrn uud Meisters vorbehalten sind. Die Katholiken IilandS wissen wohl durch eine 300 Jahre alte-Erfahruug. daß die Kirche immer daun am beste» gedeiht, immer dann die tiefsten Wur. zeln im Herzen des Volkes schlägt, weun sie Verfol» gung vou ihrem Herrn leidet; daß die. Anhänger deS Gekreuzigten nicht durch Kraft souderu durch Schlvü» che siegen. Die Heilung der Leiden, au welchen die Welt krankt, kaun allem durch jeue Macht geschehen, die sich nicht au die irdischen Leidenschaften und zeilli» chen Interesseu der Meuscheu, soudern an ihre Herzen nnd Gewissen wendet — daS heißt durch die heilige katholische Kirche. Wenn Staatsmänner dle zeillichen Interesseu der Völker recht verstehen, daun werdeu sie abstehen von dem Versuche, die Kirche Gottes abznweudtu vou ihrer erhabeuen Sendung, vielmehr werden sie sich ftenen ihrer Treu« am Herrn, ale der Quelle eines Einflusses, der für die Welt nnschäpbar ist, deu jedoch die Welt nie hätte verleihe» tonnen, und deu sie zu verlrpeu fürchten werden dnrch irgend eine nnermächtigte Einmischung, sei es als Freuud oder Feind. Indem wir Sie unserer beständigen Gebete versi» cheru, auf daß Sie großherzig bis zu Eude auehar« ren, und die Krone durch Ihu erhalteu mögen, der uns geliebt hat — indem wir uus Ihreu frommen Gebeten anempfehlen, auf daß wir jederzeit uach» ahmen Ihre aufrichtige Anhänglichkeit au Christi Reich uud Ihreu edle» Eifer für die Freiheit der Kirche tZh,,sti, und daß wir, sowohl w«e Sie, immerdar befunden werden treu unserem Herrn, wo es «hm gefällt, uuS auf die Probe zu stellen, velbleibeu nir, erl. und ehrw. Herr, mit Gefühlen der tiefsten Achtung uud Verehrung Ihre getreueu Diener in Christo. Uxterz. im Namen deS Kapitels: W. Mey° ler, Dechant, uud I. Hamilton, Erzdechaot; W. Vore und W. Meagher für den welt-, I. t^riiS und B. Russell für ten Ordens-CleruS. S p a » i c ll. Der „b'onstltucionnel" schreibt: „Man glaubt in Madrid, daß das Ministerium, bevor eS zu den durch die Umstäude geboieueu Maßregeln schreitet, alle VersohuungöMlttel erschöpfen, uud mit den Op« prsiliouohäupteru im Senate uuterhandelu wird, um ihuen die furchtbare Verautwortllchkeit begreiflich zu mache», die auf ihue» lasten wird, w<.un sie darn» verharren, deu Gang der Geschäfte aus eitlem per» sö.-Iicheu Stolz uud Ehrgeiz zu hemmen. Weun ein ehrenvoller Vergleich angenommen würde, so ginge daS Miuisttlinm »och daranf ein. Aber im auderrn Falle werden die gegenwärtigen Rathgeber der Krone keinen Anstaut» uehme», ihre Aufgab« bis zu End« ;u erfüll,u. Sie werden Energie u»d Patriotismus genug haben, um der Btweguug der öffeutlicheu Meinung zn folgen, indem sie die störenden Elemente, die so lange der Ruhe, Größe uud Wohlfahrt Spa« nieus im Wege stehen, vom Schauplap der Politik verschwindeu macheu. N u ß l a n d. Dem vou d,r „St. Petersburger Zeitung" veröffentlichten Ausweis über die Bevölkerung Rußlauds im Jahre 18/li entnehm«n wir noch folgende Details: Die Hauptzahl der (56.170.,'598 Einwohner bilden über 20 Milliouen Leibeigene von GutSbesiper», uud ebeu so über 20 Millioueu Kroubaueru uuter der Verwaltuug deS Miuisteriums der R.'ichsdomäueu. Kaufleute u»d deren Augehöcige gibt eS über 330 Tausend, Bürger uud Züuftige über 3,200.000. F«r. »er .i8.U0l> rechtgläubige Priester und li8.000 Kir« chendiener mit eiucr Familienzahl vou 330.000 Per» soneu; Geistliche anderer (5ousessionen 11.000. Unter der Rubrik Personen aller Elassen, welche in irgend einer Beziehung zum Kriegsdienste stehe» . siud 4,248.774 mäunliche.i uud 1,220.380 weiblichen Ge» schlechcs aufgezählt; erbliche uud pelsönliche Adelige 375l.2^3 männliche und 34l!.,^26 weibliche. Die Be» völkeruug im Königreiche Polen wird über 6 Mil» lioneu geschäpl. Tclestraphiscke Depeschen. London, 19. Dec. Lord Nussel hat, wie verlautet, daS Ministerium des Innern abgelehnt, dasselbe soll George Grey augetragen worden sein. Druck und Verlag vou I. v. Kleiumayr und F. Vambcrg iu Laibach. Vcrautwonliche Herausgeber ulld Redacteure; 2» "» ^leinmayr uud F. Vamberg. Vvrsenbericht l aus dem Abendblatte der österr. kais. Wien« Zeitlmg.^ Wien 2l. December, Mittags l Uhr. Dcr W^nig dcc Ul'lst nahül im Beginne rinl gmisli^rre Nichtunc,, fast alle TfftlteiigaitunsstN waren begchrl und theil-Weise höhcr d>^al)lt, lie fremden Devisen und Comptcmten znH-ten sich zieoilich flau. Zum Schlnsse aber wurde durch nach-theilisse Gerüchte ein Weichen der llffsltencmlrs, uub ein Höher-gtl)t« der Wechsel- »nd Valuten-Preise heruorczernfen. 5 V, Metall, drücten sich vvn 9^ '/. auf !«'/,>, Nordbal'luActien wichen von 23« '/. auf 234 '/^ .»,',' i!mldon N ft. 1U Geld. — Paris 1!i5 V, Geld. — Harn-burq 85'/ Veld. — Frankfurt 115'/. Geld. — Mailand N3 '/. Geld. — Augsburg N6 '/. Geld. — Livorno 1l3 '/, Geld. ^- Amsterdam «7 '/. Geld. Staatsschuldverschreibungen zn 5'/, 93'/, —83'/, dettc. .. 5.»... 5'/« Ntt7.-lll1'/. dett^ ., .. 4'/. 7» 82'/.-»3'/. detto .. .. ^'/« 74-74'/. detto v.I.etw;nz7<.i>nAusl. verzins l — — Orundentlajt.-Oblig. N. Oester. zu 3 «/. 92'/.-92 7. dctto anderer Kronländer i»1 '/,—91 7. l,'otte, ir-Anlchm vom Jahre 1^34 2Ü2—252 7. detto dtttu 1839 436'/, —lNi'/. Banco ^bligationeu zu ii 7, °/, 59 '/, -- 60 Obligat, des L. P. '/Inl. v. I. tt»5U zu 5°/« 100'/,—ls»« 7. Vaiil-Icticu mit Vezoz p«. Stück 1375—1377 h.tto ohn.Vejug N45-«148 detto neucr liinission 1025—l0!iü <5«eo"lvtsbmlft?lcti?n 100—W0 ',, Kaiser Ferdinands^lilvldbahn 2<4 7,-234'/, WienGlogqiiihcr 170—t?2 Äudwei^Liu^Gmundner 2U4—2l» Preßb. Tyr». ^isenb. 1. Cmiss. — - 2. „ mit Priorit. «—47 Otd»,iburg-Wiencr.Neustadter 27—5? 7, DampsscW-Actien «3U—0 3/4 dctto.......4l/2 „ « «211/1« detto ....... 4 „ .. 74 dctto v. l»50 mit Rückzahs. ^ „ . ^ l/4 , D.,r!c eu «»it 'iietlojung v. I, >«>!^. ii>r >ds-Vll'll>l'ah« ,u !000 ft, , 5.00 ss. (5. M...... 620 st. in <5. M. Galiziche Pfandbriefe zu 4 pCt. siir 100 ft. C. H)i..... 9t ß. in (§. M, Wcchsel-Cours vom 22. December l853 Amsterdam, sür 100 Helläild. Guld.. lltthl. 97 1/4 Vf. 2 Monat. AugS''»rg, snr «00 <5>..,b„. «ur., O..!d ^ ''^ ^ .^ F/^^ Frauf'xr! a Vl . (f,'r ,20 !,. südd. ?l,r.) einS N'ihr. i>» 2i >/lld.) l l5 l/2 Bf. 3 Kouat, Hamburg. ss,r ,00 Marl Banco, Gulden 8« Vf. 2 M'«.,». Livorno. sllr 300 Toscanlsch, Vire, Guld. 113 1/2 Bs. 2 Mm,a<. Liudon. snr < Psiüld S!nli»q,. Gnldti, «1-17 3 Monat. 'N'iland. für 300 O,st,rr,ich. i!ir,, l«u!d. 1<3 3/4 2 Mon^t. Vi>ils,!«c, für 300^mi,s«,. . lU.lld, l351/2 «Mmml. VariS, Mr 3«»N Franle» . . Guld. 1^5 5/8 2M,n>>t. Aufm'csl, fiir 1 Gulden .. vara «4l 3l T.Sicht. Guld- und Silber'llourse vo», 21 Deceiuber <«5<. Vrl,s »«!d> Kais. Münz-Ducat,» Agio .... 20 5/.-l 203/8 dctto Nand' dto ^ . . . . 201/2 ««1/4 l^olil «ll inHlQO , . . . . — 20 Napolconsd'or's „ . . . . — 9.1 Souverainsd'or'« „ . . . . — 15.4", R»si. ?unl'.rial ^ .... — 9«0 ssvlcdvichsb'oi's .... — ^ 9 3N l^xql. Soveralu^s " . . . . — N20 SÜb«a8.io . . « ' .' .' ^ 1^1/, '

I Palagi — u«l>, /^r. Sylvester Biauti, belde Piiva:ierS, vou Wici, „ach Urine. — F>. Elise Vmllitsch, B^nntl'iiSwitwc, von Cilli nach Villach. Nebst 00 andem Passagieren. l Den 18. Hr. s)«. Wilhelm C'ibes, B/amte, ro» ! Trieft nach Hermanlistadt. — H,. Marzrll Carmyky, Rentier; — Hr. Simon Polgc5, Fabiitaiit — und Hi. Johann Goldschmiri, HandelSniai,», allc 3 von Wien «ach Txest. — Hr. Alois ^ieberman«, Ha«-delsmann -- und Fr. Emma Köni^Sdei-g, Piio.ne, bcide ootl Triest nach Wien. — Hr. Carl Giiaila, Piioaner, von Wien nach lldine. — Hr. Jacob Mo« tooaui, Privatier, von Udme nach Wien. — Fr. Louise v. Naif, Private, von Wien nach Görz Nebst 56 anoern Passagieren. Den l9. Hr. Dr. Franz Kaizl, Hof' und Ge-richcS'Adoocat; — Hr. Severin o. Gurüly, Guts' besltzer — und Hr. Ferdinaad Schmalzer, Handels mann, alle 3 von Tri.st «ach Wien. — Hr. Bernhard Slros;, Kaufmanii, oo» Wieuel i)»en!tadc »ach Triest. — Hr. Saini Minghi — und Hr. Hciinich Höfele, beide Privatiers, vo» Wicn nach Tliest. — Hr. Dioms Ceöchina, Privatier, von Oedeobnra, nach Como. — Hr. Cäsar Baroggi, Privatier, v^n Wie» nach Mailand. — Hr. Ichann Picco, zl)an!nei>ier, von Villach nach Wien. Nebst 79 andern Passagieren. Den 20. Fr^u Nina (^raflil Thllrn, Piii'cue, von Gratz nach Venedig. — Hr M^iiz Murgel, l^r. der Nechc.', von Wien nach Fium.. — Hr. Cmilio '^ricic, Dr. der Medicin n»d Chirurgie — und Fr. Amalia Rinaldi, Besitze:i„, beide ron Tnest nach Wien. — Hr. Lnigi Camusiui, l^esitzrr, v»n Udme. — Hr. Paul Pane, Halidelsmam!, von Wien nach Gorz. — ^r. F>a»z Siller, HandcDm.nin; — Hr. Augnst — Bernau und Fr. Georgine Meiler, beide Püvaic, und -— Hr. Paul Vernabo, Menagerie-Inhaber, alle 4 voo Wien nach Triest. — Hr. Josef :).'ef,i, Hai, oelsmann, von Wie» «ach Como. — H>. Carl Fol-«es, Theater. Dii eclor, von Ag,am nach Ti iest. — Hr, Luig! barbier,, Privater, ro» Mnizzlilchiag n>,ch Como. Nebst l06 andern Passligielrü. Z"^827^Ijl )^ ^l?7 14 8t»0. ' ' ' Edict. VdM gefeitsten k. k. lLezirksgelichle wird die, mit bekannt gemacdt, daß es l'ibcr gspflogene Er. l)ebuns,en sl'ir den nvch lilii'dcrjähligl'i, Johann Skol. tin von S>,cbe>ie, cnich n.ich crrcichtcr physisches Großjädrigkeit die Fortdauer der VormmUschaft auf llnbestimmte Zeit anzuordnen befunden habe. - HicUl)!, wl'rdM sämmtlich, Ioteltssentei, zur Wariulng mit dmi erinnert, dgßlhm Piimus Dvuc-als Vormund dcigeq beil ist. .. ,^,. ^. k. Vezirksgreicht Umgebung Laibachs am "l ^' 22. Dccembcr ,853. Z. 19»0 (3) <^»>»^t«»» ill :lll<^l, ^u» !><;», «mvil> <'iu« i^lollllttlll^ V,»8vvnlll von HHl<»>»^»'» z>j<»'«»l»««^^^-l>l>> «l^l« Vs,l'!'!lllil^ in !' i!><'llNlll-, ^'>ll l r 5 >v i ch t i g : I. Fiir Vlilitär: l> B l e ssii r. H e il », i t le I gessei» Hieb , Stich-, Schollc- mid Schlisuvlliiden il, s. w,; 2) bei Verwlmdllügci,, A m pn ta t ion e», Tl'en, iniü^en li. f. w.; 3) bei offeüeri Wimde» ll. s. »v.; 4) bei O.uelschm'ge» , Zerm a l n, u ng e n des Fleisches l>. f. w. ; /'.'!,' !:.„ 5. Stärkungsmittel der Füße bei anstrengen« den Märsche» ,l. l. n'. Rll. Schmuck und Zierdemittel: l' Kopf.-Haarpomade für livoilistes Wach<-thu ill ruid ge.mi E i g r a l> e ü , ?l i> s f n l l e » u.s. ,y.; ,2^, ,A ch l, l,,r r, mid ^) a cte n b a i c - Pomade, ebenso lia^'üsh'i-l-/ - 3) 3 a h n p ll'l o e> , vo! t> essüchstes : ^4) Händrei » > gn ü g ö .- P u l o »> r, zart llnd llm'lbei troffen. I«l. Für Leidende an 1) heftigem Zahnweh, eö augenblicklich ;u stillen; 2) Ohrenreißen, Zwang, Sausen, Schwerhörigkeit „. s. w.; 3) Aller Arten W nn den, besonders geschwürte brüste, der Franen. Ein W u n d e pflaste r; 4) Halsweh, Angina , Entzünd u n q e n ic.; 5) bleich- und gelbsnchciqen Gesichtern ge» sunde und jugendliche Fcnbe zu verleihen u. s. w.; 6) Fiostschadtl, oder Gefröre u. s. N'.; 7) Hühneraugen, selbst bösartigste; 8) Eingewachseneu Nageln an den Fußzehe!» lc.; !>) Warzen n. s> w., unfehlbar; IN) Gesch».'ülsten, besonders T'ppe In n. s 'v.; ll) Gesicht s flecke n , S o >n m ei sp ro sse» u. s, >u. U.den sämmtlch kcilie nach the il i gen Wirkungen und vule Tcmseude bezeugen de« lcilt' den glücklichsten isrsolq. Preis ^" kr.