Nr. 200. Donnerstag, 2. September 1886. 1N5. Jahrgang. Macher Zeitung. »"n,iN n'°"^5« «,-, "lit Postvclle"l.un„: «an,Iahri« fi, 15. halb!«hl!« fi. 7.5«, Cm Comptoir: lleine ',»,!,. ,,!^?»"'^"^'a 5'""' l>«l bi>^ ZuficNnug in« Hau» «a»,,l«hlin N l, - InstrliouSyebür: ffilr Die „Lolbllcher »<«itun»" erscheint täglich mii !N»»n»l»me der Conn und Feiertage. Die «dm««i«s»t»!'n beftnblt sich «ahnhosstrahe >s,, die Mldal»!«» «'ienerstraße is>, — Unfrankiert« V«le<« »velben Nlcht axffelicln!!!!!» und Manulcup!» nichl zurllckzeN«llt, Umtlicher ßljeil. W,,^' k- und f. Apostolische Majestät haben mit 2Mer Entschließung von! ^.August d. I. aller ^«M zn gestatten geruht, dass dem Oberfiuauzrathc Stark anlässlich ^.^-?"'sch"ng in den dancrnden Ruhestand filr seine All?l?V. ^'" und aufopfernde Dieustleistilug die "yuWe Anerkennung ausgesprochen werde. M,,^ k. nnd k. Apostolische Majestät haben mit bei Mister ^utschließimg vom ^.August d. I. die Obe,« 'vauptzullamte in Trieft erledigte Stelle eines eines V""M b"" mit de,n Titel' nnd Charakter Trieft "^"'auzrathes bekleideten Finanzrathc der Lind "".'Direction Lndwig Ritter Rainer von kuplchl allcrgnädigst z,l verleihen gcricht. -^ Dnnajewsti m. p. Nichtamtlicher Weil. Die Situation in Bulgarien. Mim? ^ ^^^ ^^ "°ch iininer mit großer Theil' l»'d bs l? Dutten des Fürsten Alexander. Er ist Went k ?^ ^'^ längere Zeit ein maßgebendes Elc> Niliw. > ^"aesgeschichtc. Grstern ist er bereits in reiten l^ ""getroffen, und er darf mit dem ihm beheiz. ^"'pfange 'm hohen Maße zufrieden sein. Der Wwlum ^"^ .'""^c '" N'lstschnk mit Jubel auf-5>m,iat s >""o !"'^ 3"^t von Gjnrgjeuo nach der CM. ^7'cht einem Trinmphzuge. Änf demfelbcn ^>Ker l,"^' welchem Alexander von den Verschwörern l!li,,i„.,s„ 7^ Fracht wurde, a»f demselben kehrt er ei„e .^l s ,^ürst znrück. Die Ereignisse haben ihm Glilck ? V^>^ Mnzende Genugthuung bereitet. Das "usaesMil.""5 ^'""' ^'cbling sein ganzes Füllhorn benise l,° ' ""^ ^be erlittene Demüthigung wird den l,,,l "! ^'^ "crgolten. Gegenwärtig, da der Fürst Nlitth' bischen ^^'" betreten hat. fließen auch die Vlan " '^'" üb"' die Lage des Landes reichlicher, der E'it, /''^ """' gellaueren Einblick in die Eigenart Miete?>,, ?' ^tambulov nnd Karavelov regierten Vereis', ^ieilNnlgaricns durchans selbständig. Die ^^ U"Ng Bulgariens nnd Ost-Numcliens war ge- wissermaßen wieder aufgehoben. Auch deckten die politischeu Ideen Stambuluvs sich nicht mit jeueu Kara-velovs. Es wäre zll weit gegangen, wollte mau Karave-lov sofort eiucr Zweideutigkeit beschuldigen. Anklagen dieser Art können auf Orund uubekanutcr Verhä'ltuisse uicht erhobeu werden, könnten zn Uebereiltheitru uild zlir Uugerechtigkeit führen. Es wird zwar angegeben, Karavelov sei mit einer Uutersuchuug bulgarischer Verhältnisse durch Russlaud einverstanden gewesen, während Stambulov solch einer Absicht widerstrebte, aber die Nichtigkeit dieser Anschauung darf noch bezweifelt werden. Möglich ist es allerdings, dass Karavelov den Gedanken einer Verständigung mit Rnssland verfolgt, doch muss dariu noch keiue Untreue wider deu Fürsteu erblickt werdeu. Deu ueucsteu Nachrichten gemäß hat Karavelov einen Beweis seiner correcteu Handlungsweise geboten. Mit dem Augenblicke, da der Fürst im Lande nnd an der Negierung uicht mehr behindert ist, hat auch die Regentschaft jeden legalen Boden verloren. Stambulov uud Karavelov treten deshalb zurück uud lcgteu die Gcwaltcu wieder in die Hände des Fürsten. Dass jedoch dieser noch viele Schwierigkeiten zn überwinden hat nnd mit großer Vorsicht vorgehen muss, darauf dentet anch sein Entschluss, zuerst Tirnovo und Philippopel uud dann erst Sofia zu besuchen. Er will zncrst seine Getreuen um sich versammeln nnd namens lich die rumelischen Milizen. In ihrem Lager will er nencrlich seine Position kräftigen nnd an deren Spitze denkt er, in Sofia einzuziehen. Er befürchtet somit noch immer eiue starke, gegen ihn gerichtete Strömung, uud hält seiue Feiude nicht für vollständig überwuuden. In jedem Falle denkt er au die Möglichkeit einer Schild-erhebnng von dieser Seite, wenn er nicht sofort mit erdrückender Macht auftritt. Er will sich keinen neuen Ueberraschuugcn aussehen. uud so vortrefflich dieses Vorgeheu in jeden» Falle ist, so verräth es doch Situa^ tionen, welche wir nicht kennen, und lässt errathen, dass der Boden, auf dem der Fürst wandelt, vou seinen Gegnern tief unterwühlt ist. Wir zweifeln jedoch nicht, dass es der Klugheit und dem Mnlhc des Fürsten, welcher von der Llebc eines großen Theiles des Volles getragen wird, geliugcu wird, dieser Schwierigkeiten Herr zu werdeu, nnr wäre eine jede bestimmte Vorhersage in diesem Augenblicke ein etwas kühnes Unter fangen. Noch immer ist die Annahme nicht widerlegt, dass die Reise des Fürsteu nach Bulgarien ein Att seltenen Muthes gcwcseu ist nnd eine Willenskraft vor- aussetzt, welche durch keine Hindernisse zu erschüttern ist. Dass es aber solche in großer Fülle geben wird und der Fürst des brauseudeu Jubels der ihn empfangenden Bevölkerung ungeachtet noch schwere Kämpfe zu bestehen haben wird, dies darf wohl nichl mehr bezweifelt werden. Ja die heißblütigen Rumelioteu selbst dürften, wie man dem «Frcmdenblatt» berichtet, hinsichtlich der staatsrechtlichen Stellnng Ostrumeliens mit Forderungen herantreten, welche die Schwierigkeiten des Fürsten nur vermehren werden. Sie werden aus der Thatsache, dass sie es eigentlich waren, welche die Umstnrzpartei niedergeworfen haben. Schlüsse ableiten und ihre Wünsche zu der maßgebenden Richtschnur für Bnlgarien zu machen bemüht sein. Eines darf jedoch schon jetzt als das Resultat der Heimkehr des Fürstcu angesehen werden — die Wiederkehr legaler Ordnung, welche sich überall ohne Stö-ruug vollzieht. So groß die Schwierigkeiten sein mögen, welche dem Laude noch drohen, es hat gegründete Ausficht, sie auf legalem Wege zur Löfung zu bringen. Es ist der Anarchie entrissen worden nnd den Schrecknissen des Bürgerkrieges, welche die Entwicklung des Landes für lange Zeit zurückgeworfen hätten. Es ist aber auch anderseits durch die seltsame, das Gemüth tief ergreifende Wendung in dem Schicksale des Fürsten jenem System der Palastrevolutionen und Conspirationen, die im Leben orientalischer Völker eine so hervorragende Rolle spielen, ein Stoß versetzt worden, welcher nicht ohne Einfluss auf die orientalischen Nationen bleiben kann. Sie werden sich ebenfalls an die Grundsätze der Legalität gewöhnen müssen. Sie werden diese achten lernen nnd zugleich in der Lage sein. deren Wert zu schätzen. Die so kläglich missglückte Verschwörung wird eine genügende Abmachung für alle Elemente des Ostens bilden, welche Verwegenheit uud Rücksichtslosigkeit über die Begriffe der Rechtmäßigleit zu stellen pflegen. Es vollzieht fich ein großes Stück Völkererziehung in diefem merkwürdigen Drama, dessen Held der Fürst von Bulgarien ist, deren Moral auch von anderen orientalischen Völkerschaften verstanden werden muss. Und dies ist sicherlich anch ein berechtigter Grund, mit Iuteresse die Fortschritte Alexanders auf dem schwierigen Boden zu betrachten, welcher ihm von seinem Schicksal angewiesen wurde. Je mehr indessen das Gefühl für Ordnung und Legalität im Oriente an Boden gewinnt, je mehr die Völkerschaften im Osten lernen, dieselben zu achten uud zu fürchteu. desto besser werden Feuilleton. Unsere Vorhäute. trachte/^," '^ ^ "«M, alle die Herrlichkeiten zn be-einn- ' s z"f!!" anlässlich der bevorstehende!, Vermählung greise,,'^"chen Vrant aus huheu und höchsten ^ Da,m!m?^3^^^ Troussean ausgestellt ist. uud Pracht c,">? ^'""gt sich, „m all deu Luxus uud die ^r die Ä"'^uncn, welche da aufgeboten wnrde. nm ^lliouär« ^"""g "'Us Fürstcnkindes oder einer o Daz ^l"' zn sorgen. Klette» lÄ^^ geblendet von der Herrlichkeit der ?." Wsck.3?"^'"" "l'd "o>, den, wahren Ueberflnsse Mt sich 7i "'' der hier angehäuft ist. Vielleicht herzen der ^' "^ wie ein Gefühl des Neides m die ^ das ssn'?'5 ""lche all diefe Wunder beschauen; '?'d"n ie?c^" bes hässlichen, galligen Neides. ?^zntia mi/^ltc Beneiden, das nur 'iu deu oft l" ""ni Tswis l!!'?N""a Nepaarteu Wunsch austönt, V"' "ennen >> !i^ Reichthums an Hansrath sein ^ltatw a s . ^ch"- Man hat auch seine hübsche K"' aVin'dÄ'"^ "' "'«" I'" TrannnMier unrund miil, ^7. l"'^' das hier in feinster n '"", ben rf^ '^" le vorhanden ist, hat gefehlt d ">Aubl ck"^ den Abgang erst jetzt, wo ws^"" s^ v° wohl «V"^" au all k ^'llwuärstochter dieselbe Freude Uwttt »der i",-»'" V"""' Dingeu, die hier aus-di e, V'n? O,^'' ^"hl von Dutzenden anfgespei- '^ ^'sitzes frXv ' '"" lönnte anders, als sich Die Extreme berühren sich bekanntermaßen überall und so auch in dem Pnnkte der häuslichen Einrichtung, der zu den wichtigsten nnd denkwürdigsten Punkten in nnserem Lebensabschnitte zählt. Es ist nämlich so eingetheilt, dass anch dir Armen ihre Freude habeu, wenn sie sich in bescheidenem Wohnraume ein warmes Nestchen errichten für den Lebeusbnud. Im Gegeusatze zu der bei deu Reicheu vorhandenen Fülle an schönen und nützlichen Diugen, die für den Haushalt gehören, llegt bei den Armen wieder das Gefühl der Freude ,n der successive», Erwcrbuug von hnndcrt Gegenständen, d,e man so nothwendig brancht und nicht gleichzeitig anschaffen kaun. Meine gnle Fran hat das oft auch gesagt way-reud der vieleu Jahre, die vergieugen, ehe wir au d,e Errichtung eines eigenen Hanshaltes zu denken wagten. Wenn sie', die arme Näherin, uud ich, der arme Schrcl-bcr, nämlich einmal recht gnt gelaunt waren, so bauten wir Luftschlösser, das heißt, wir sprachen von cmem Haupttreffer, vou, Heiraten und vou der E,nr,chtuug unseres Haushaltes.' Das letztere Thema wurde stets mit besonderer Ausführlichkeit behandelt. Sie beschrieb mir jedes Küchenregnisit und jeden Bestandtheil der Hanswäsche, die wir «dann haben werden». m,t cmer nmfassenden Genauigkeit, wogegen ich großen Wert anf die Darstellung meines Schreibtisches legte uud auf die Bücherstellagc. denn einen wirklichen Bücherkasten werden wir uns erst später anschaffen, bis ich eine größere Bibliothek haben werde uud bis es uns überhaupt noch besser geht. So redeten wir wohl manche Jahre hindurch, nnd wenn es ab nnd zu harle Zeiten gab, !so redeten wir erst recht davon, denn der A'me thnt anch gnt daran, einer besseren Zukunft zu gedenken; dies stärkt das Selbstvertrauen und hebt die Arbeitslust. Eines Tages waren wir so weit, um dem seit Jahren bestehenden Bunde der Herzen die äußerliche Form zu geben nnd einen Haushalt errichten zu können. Meine Gute entfaltete eine rührende Aufopfernng und Thätigkeit, nm die Sache durchzusetzen, denn ich gehöre zn jener Sorte von Männern, die in derlei Dingen ganz unglaublich ungeschickt sind. Dessen war ich mirzum Glücke bewnsst und darum stellte ich auch meiner Zukünftigen lieber gleich die kleiue Snmme zur Verfügung, welche die Errichtung des Haushaltes ermöglichte, und ich that gut daran. Es war ein allerliebster kleiner Haushalt, deu sie mit dem knappen Gelde hergerichtet hatte. Freilich machte sich noch manche Lücke bemerkbar, dem, wir konnten nns nur nach und nach möblieren. «Dort wird dein Schreibtisch hinkommen,» sagte meine Frau, iudem sie auf eine kahle Stelle an der Mauer deutete, und ich betrachtete von nun an täglich diese Stelle mit einer gewissen Andacht, denn schon der nächste Monatsgehalt ermöglichte es mir, wieder eine Rate an den «Möbeltandler» zu zahlen, wofür ich einen abgenützten, aber für mich höchst imponierenden Schreib^ tisch erhielt. Eiiies Tages kam anch ein Nähtischchen und ein großer Spiegel, die ich ungetanst hatte. «Der Spiegel ist sehr hübsch.» sagte meine Frau. «O ja,» entgegnete ich kleiulaut, denn ich bemerkte, dass ich wieder einmal recht albern eingekauft hatte, da der Spiegel den einzigen Fehler hatte, alles ganz schief zu zeigen. »V,s es uu3 uoch befser geht, werden wir uns auch cmen besseren Spiegel taufen können,, tröstete ich meme Frau. Laibacher Zeitung Ni. 200 1644 2. September IM. die Interessen Europas gewahrt, welches ja nichts Weiteres im Orient anstrebt, als eine ruhige Entwicklnng. eine friedliche Entfaltung der in demselben schlummernden Kräfte zu befördern, an die Stelle des ruhen Treibens die Achtung vor der Gesehmäßigkeit zu setzen. Selbst wenn man von der politischen Seite der Rück-berufung des Fürsten von Bulgarien gänzlich absieht nnd in dieser nicht das charakteristische Merkmal der Vorfälle sieht, da ja die politische Färbung von Ereignissen großen Wandlungen unterliegt und diese ihren Charakter leicht ändern können, so liegt doch in der moralischen Seite der in der letzten Zeit mit so dramatischer Lebendigkeit an uns vorbeigezogenen Thatsachen sicherlich ein ausreichendes Motiv, um den weiteren Gang mit großer Theilnahme zn verfolgen. Politische Uebersicht. (Zur inneren Lage.) Die Ereignisse in Bulgarien lenken im gegenwärtigen Augenblicke die öffentliche Aufmerksamkeit so ausschließlich ans sich, dass die innere Politik momentan gänzlich von der Tagesord-nnng verschwunden erscheint. Es liegt aber auch auf diesem letzteren Gebiete so wenig Thatsächliches vor, dass die publizistische Erörterung sich mit bloßen Cun-jecturcn beguügeu muss. Erst die Rückkehr sämmtlicher österreichischer und ungarischer Minister von den Som-mennlauben dürfte nenes Leben in die stagnierenden Gewässer der inneren Tagesfragen bringen. Jedenfalls wird die Wiederaufnahme der Verhandlungen über deu Zolltarif, beziehungsweise über die durch die bezüglichen Beschlüsse der beiderseitigen Abgeordnetenhäuser hervorgerufenen Differenzen das Signal für den Beginn der politischen Hcrbstcampague bilden. Man glaubt, dass dies bald nach der Rückkehr des ungarischen Ministerpräsidenten aus Ostende, unter allen Umständen aber noch in der ersten Scptcmbcrhülfte der Fa!l sein werde, weil beiderseits die Absicht besteht, die Angelegenheit noch vor dem Wiederznsammentritte der beiden Parlamente in Wien lind Budapest ins Reine zu bringen. (Der Aufenthalt des Kaisers in Budapest) gestaltet sich zu einer ununterbrochenen Reihe von Ovationen für den Monarchen, welcher auch der Revindicationsfeier durch seine Anwesenheit einen besonderen Glanz verleiht. Die Worte, die der Oberbürgermeister von Budapest aus Anlass der Grundsteinlegung zur ncnm Cavalleriekasernc an Se. Majestät gerichtet hat, zeugen von der Wiederkehr jener herzlichen nnd aufrichtigen Sympathien der ungarischen Nation für unsere tapfere Armee, welche gerade in der Bedeutung der Revindicationsfeier ihre natürlichste Aegrün-dllng finden können. Mit besonderer Befriedigung darf man auch den warmen Empfang registrieren, den die Deputation der deutschen Armee gefunden hat. Die Wiederkehr der für das Wohl der Monarchie so unentbehrlichen herzlichen Beziehungen zwischen Volk und Armee in Ungarn und die wachsende Erkenntnis des Wertes der deutschen Allianz in der jenseitigen Reichshälfte sind erfreuliche Erscheinungen, die gerade nach den Vorgängen der letzten Monate allseitig mit Genugthuung bemerkt werden dürften. (Die Manöver in Galizien.) Zu den galizischen Manövern treffen heute 2li fremdländische Officiere ein, welche auf Kosten des Hofes im «Hotel Imperial» untergebracht werden nnd tagsdaranf mit Separatzng nach Grodek abgehen. Der Kronprinz wird mit diesen Officieren, unter welchen sich bekanntlich der Herzog von Cambridge befindet, nach Galizien reisen. (Kroatien.) Wie uns aus Agram gemeldet wird, hat die Rcgiernngsabtheilung für Cultus und Unterricht die Leitnng der Unterrichtsangelegenheiten, so weit diese im Siuue der nenen Verwaltungsgesetzgebung den Comitaten zufällt, bis zur Schaffung eines nenen Schulgesetzes im Verordnuugswege geregelt. Danach übergieng die Verwaltung nnd Beaufsichtigung der Volksschulen mit dem gestrigen Tage an die neuen Comitatsbehördeu, respective an die Agramer Municipalbehörde. Bis zum Erscheinen des nenen Vulls-schulgesetzes bleiben die Bestimmungen des Volksschnl-gesetzes vom 14. Oktober IK74, respective die Schulvorschriften vom tt. Juni 1«71, welche für die bestandene Militärgrenze erlassen wnrden, in Kraft. (Ans den occn vierten Provinzen.) Neichs'Finanzminister von Kallay ist, nachdem er am 26. August das im Ban begriffene Strafhans in Sjc-nica besucht hat, iu Sarajevo eiugetroffcu. Heute findet in Ulok die militärische Feier des 5)0jä'hrigen Dienstcs-jubiläums des General Gouverneurs, G. d. C. Freiherrn von Appel, statt. (Nnssland und Bnlgarien.) Zn den interessantesten Wirkungen der Rückkehr des Fürsten Alexander nach Bulgarien gehört wohl jene ans die öffentliche Meinung in Russlaud. Die Petersburger Blätter waren nach dem Versuche Cankovs in ihrer Freude und in ihrem Chauvinismns zn weit gegangen, als dass sie sich jetzt mit einem Schlage zu einer vernünftigen Auffassuug verstehen könnten. Doch ist so viel zu coustatieren, dass selbst die russische Presse nnn-mchr ihr Geschrei gegen Teutschland und Oesterreich gänzlich eingestellt und die in Bnlgarien geschaffenen Thatsachen als unnmstößlich accepticrt hat. Sogar die Occupation Bulgariens durch russische Truftpcu wird als gefährlich und schädlich hingestellt — begreiflicherweise mit der Ausrede, dass Oesterreich-Ungarn im Falle der Occupation Bulgariens Bosnien annectieren würde. Als ob den Russen wirtlich irgend etwas an Bosnien gelegen wäre! (Aus Constantinopel) wird gemeldet, dass der österreichisch-ungarische Botschafter bei der Pforte, Baron Calice, vorgestern von seinem Urlaube dahin znrückgekehrt ist. Nach einer Belgrader Meldung ist an Stelle des Oberstlieutenants Pinter der Generalstabs-Oberstlieutenant Desovic zum Militär-Attache^ bei der dortigen österreichisch ungarischen Gesandtschaft ernannt worden. (England.) Während die Beendigung der Adressdebatte im englischen Unterhanse noch immer ans sich warten lässt, hat mittlerweile die Verwirklichung der Politik der Tory Regierung gegenüber Irland ihren Anfang genommen! General Redvcrs Bnllcr, dem die Wiedcrherstellnng und Aufrechterhaltung der Ordnuug im Süden nnd Westen Irlands anvertrant worden, ist am 20. August abends von Dnblin nach dem Süden Irlands abgereist. Die Entsendung dieses Militärs wird als ein Beweis angesehen, dass das Tory-Cabinet gewillt ist, etwaigen Ausschreitungen der «Mondscheinler» mit unnachsichtlicher Strenge gegenüberzutreten. (Frankreich nnd der Vatican.) E""' Telegramme der «Defense» aus Rom zufolge hat oe Papst, die Vorschläge der frauzösischen Negierung acce^ tierlud, beschlossen, eineu Delegate» in zcltweMg' Mission mit denl Auftrage nach China zu e»tse"°^ im Einvernehmen mit der chinesischen Regierung «" der französischen Vertretung die Bedingungen M spätere Errichtuug eiuer ständigen Vertretung des Y ' ligeu Stuhles iu Chiua zu prüfen. Monsigiwr M' ardi soll als dieser Delegat anscrsehen sein. TaMlelliljleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die «^ gensurter Zeitung» meldet, der Kirchenvorstehung ^ Filialkirche zu Nikolsdorf zur Kirchenrestanrienmg "' Unterstütznng von 150 sl. zu spenden geruht. — (Schriftstellernde Frauen) I" A Vorrede zu einem demnächst im Verlage von I-^'^z iu Berlin erscheinenden Buche: «Kleine Mensche«! dem Kinderlebcn von Sara Hutzler», behandelt Dr.' Nordau iu Paris das Thema der schriftM"^ Frauen iu folgcuder scharfer und, wie uns sch""^,. ^ nicht ganz gerechter Weise: «Die Schriftstellerin, b»s die Mitte dieses Jahrhunderts in Deutschland eine!" Ausnahme, ist in den letzten Jahren eine äußerst h"^ Erscheinung geworden. In England ist die erW ,^ Prosa schon lange zu einer weiblichen Handar herabgchmtcu. Sie droht bei »us dieselbe Entw^l?«' nehmen. Weite Leserkreise nnd fast alle ernsteren Mi beklagen dies, und weuu auch einzelne Schriftsteller' sich ciue gewisse Beliebtheit nud Volksthümlichkeit ".^ gen tonnten — allerdings hauptsächlich bei ^A!?^ und unbeschäftigten Frauen von geringer ^eistesbll so begegnen doch die meisten ciuem ausgespro^i Misstraueu,' das bei vielen Lesern, besonders "ä""^ Geschlechtes, so tief ist, dass sie grundsätzlich ke"' ^ anrühren, das einen weiblichen Vcrsassernamcn "^ ^ Titelblatte trägt. Individuell dürfen sich Schriftsteller'" ^ über diesen Mangel an Wohlwollen gegen sie ^H^ klagen, als Gattung haben sie dazu kein Recht ^ ., Sünden haben sich doch so viele unter ihnen ^ I ^,i macht! Ihnen verdanken wir es, dnss kaum "^M Mann, ja selbst eine ernstere und geistig etwas y^ stehende Frau eine deutsche Prosadichtnng zur Hand w ^ Sie entfremdeten dem Roman die besseren Leser- ^ Umstand, dass dem erzählenden Dichter nur "^ltt seichtes und geschmackloses Publicmn treu blieb, ^ nothwendig auch auf den männlichen Schriftsteller 3 ^ und zwang ihn, seine Schöpfungen auf den ^efen ^„ des Verständnisses und der Bildung des allein I' .^ noch vorhandenen Leserkreises hcrabzustimmen. ^^Mkl immer größere Seltenheit von Hcrvurbringung A^l, Art, ein schmerzliches Verstummen der besseren ^, die es verschmähen, die alltäglichen Blaustrümpfe " ^< Leihbibliothek-Kunden ausstechen zu wollen, ^. ^ A genswerte Versimpelung ursprünglich gut "W^A sst»e lentc, welche nicht den schönen Stolz besitzen, ern'ed""^" Zugeständnisse nnd den Wangen gewischt hatte, wurde N " ^ Kliugel gezogeu. Ich eilte zur WohnnngstY»^^,,-hatte einen jungen Mann vor mir, der ciiugeb , klinget wachgerufen worden waren. "Ml?" .^ ^>> nnd ich trocknete ihr abermals den Todcsjcy'" Stirne und Wangen. . ° ^ Als sie begraben war, habe ich "'"» ^M «unsere Vorhänge» an den Fenstern anbrMgl M' Ich bin kein weichlicher Mann nnd lM ^ M Puff im Leben ausgehalten, allein ich we'ft "^iile" es kam. dass ich bei dem Anblicke diejer ^>l Vorhänge weinen musste, als ob ich noch "' gienge! , >,. M',^. ' Am nächsten Tage mnsste die Bed,"'"" , ,,F die Vorhänge herabnehmen; es war "'" .M'^ vergönnt, dass ich im Vereine mit """"""" s^' Weibe mich der Krönung unseres Hausy"» ^ O. sollte: unserer Vorhänge! vaibllchtl Zcitunl! Nr. 200 1645 2. September llM. Men^^"^ Blaust rumps-Arbeit hat gewisse tl^m I, ! Schwäche», die offenbar ihre Quelle in Eigen-^mcyletten der durchschnittlichen Fraueunatur haben? stä,^"^^^' e«gherzig und ohne Selbig «/'^"5. Das Weib erfindet nicht, bringt es aber Sei» 5 I^" l"chl zu einer beängstigenden Fertigkeit, ms w^'!w ^3""^'^ ""geschickt zum Gocthe'schcn «Griff hrwM Menschenleben», was aber männliche Hände da bellet ', ^'"' das kann das Weib mannigfaltig und heranspnben, wie es dies als >"ar Di^n^'!.^"a ^lieferten Puppe zu thun gewohnt f^,,^^ Unfahlgkeit, mit eigenen Augen zn sehen, dieser riN, 3 ?'"" ^'^' bie Wirklichkeit, ihre Verhällnisse, Unl-lich n «' /" u"d Töne ist das Trustloseste an der Weib-F/' /"ladichlung. Auch ohne Erfindungsgabe würde die sie e, l? """ehmbarcs, ja Wertvolles fertig bringen, wenn MM ? '"^ '""^ wäre. Aber sic kann sich entweder nicht keit s '- ""^'chl'a zu sein, oder sie hat nicht die Fähig-zu'sl^ "nercn, doch meist triebhaften Regungen klar dar „tt n ""blutig zu zergliedern, schlicht und natürlich ehr ?"' ^"" ^'e ^"" sich schildert, so ist sie uu essan !. banal. Sie steht Modell, macht sich inter, die i/. ?^"'" l'ch i sie will uns Dinge glauben machen, ^ ' a)l stud. Oder sie wiederholt einfach mit Entstel-m dr W ^ebertreibilngcn die Franengeslalten, die sie spruck r "' ^"' Männer vorfindet nnd die leinen An können ""' "ubcdingtc psychologische Zuverlässigkeit erhebeil einer i l< ^^ "^" ^lbst das einzige Element, das artiak? l ^"' DW'ma, auch iu Ermanglulig von Eigen und e? /s"- ^" ^rf'udnng höheren Wert verleihen könnte. Sinn ?'^ "'^ "^ ein windiges Woltentreiben ohne Kraft Bedeutung, ohne Kunst' des Allsbaues, olme als un,!'^< ^" ^""' Wirklichkeit zu überzeuge». Nichts »litleid ,- Männer, deren pappenes Heldenthuln uns Obacht k ^' '"^^^ grauen, die uoch keiu uüchteru Nclt i ^ ^"^ ^'""^ leibhaftig gesehen hat, nnd eine u»d «n^ < ^ "^es Sinllen uud Sorgen, alles Leiden lN'schi?. "usschließlich um einfältige Liebes ^ittae,!? " ^"^' ^ ^ ratheu Hcrru Dr. Nordau der Nils's. '" ?" Umgegend des deutschen Parnasses in zn ^^ ^" Hkl'l nicht ohne geladenen Revolver spazieren tag)^^l)edreuls hundertster Geburts-'uelcher > berühmte französische Gelehrte Ehevreul, '"ohnte ?^^ern in seil, hundertstes Lebensjahr eintrat, nnd ,^. ? ^'^ung der Akademie der Wissenschaften bei reiche D<>> ^ .Gegenstand sympathischer Ovatwncn. Zahl-^hev,p,.sä" '"' uahmcn vorgestern an dem zu Ehreu ^veranstalteten Festbankett theil, lch ^ !""s Grab der Bactcrien.) Um die See^ dvn N^u "" ^"^ "n Bactcricu zn untersuchen, sind "°""nen !^" ""^ Miquel verschiedene Reisen uuter-^un ein,, ^ '' '"^^e die Thatsache erwiesen, dass die Ritro Q . '""'be nach der Kiistc getriebene Lust von gilt vun Ü"^'""' ""^ö" gänzlich frei ist. Ein gleiches ^berth's " Landwinde, nachdem dcrfclbc mindestens See lwt ./^''er weit in die See hinausgetreten ist. Die gern ,„ ".'". b»e Fähigfeit, die Luft von Krantheilsträ-steckender h'"'^'" ""^ ^t folglich der Verbreitung an-UM W ""Mtcn ein unübersteigliches Hindernis ent-sich ins n ' "'"^ demnach das Meer als das Grab der ^Ne um, !"""liche vermehrenden Vactcricn betrachten und slrün,u„n ? ^ ""^ ^enl Lande fortschreitende Luft-.^ " "s eme die Atmosphäre verbessernde ansehen. Trotzdem ist felbst nach langer Scereife die Luft in den Schiffsräumen nicht bacterienfrei, wohl aber bacterienarm. Sie enthält etwa nur den hundertsten Theil jener Krankheitserreger, welche im Durchschnitt ein Wohnraum in Paris aufweist. Nei hoher See findet übrigens eine Abgabe von Mitro - Organismen seitens der aufgewühlten Wassermassen an die Luft statt, wenn auch nur in geringem Maße. — (Defranba t i on.) Wie aus Prag gemeldet wird, hat der Sccrctär und Cassier des dortigen liqni-dicrendcn Keltcnbrücken-Actienvereines, Adolf Watzle, eingestanden, dass er eine Summe von 40 000 sl. znm Schaden des genannten Vereins defraudiert habe. Er wurde auf Grnud diefes Geständnisses in Haft genominen. — (Ein österreichifchcs Schiff verschwunden.) Nach einer Mittheilung von Lloyds in London ist das vor fünf Monaten von Philadelphia mit einer Pe-lroleumladnug im Werte von 100 000 Franrs abgegangene österreichische Schiff «Miroslav», Eigenthum der Firma Tarabocchia k Cump. in Trieft, voraussichtlich gescheitert uud zugruude gegangen. Die Equipage des Schiffes bestaud aus 30 Mann. — (Dynamit-Explosion in Chicago.) Aus Chicago, 30. v. M., wird telegraphisch gemeldet: Gestern abends schlug der Vlih in das ill der Vorstadt gelegene Dynamit und Pulvermagazin der Firma Laflin und Rand ein, wodurch dasselbe in die Lust gefpreugt wurde. Durch die durch das Dynamit verursachte Explosion - das Pulver hatte sich nicht entzündet wurden fast alle Fenster in der Stadt zertrümmert. Anch andere benachbarte Magazine wurden zerstört, zwei Menschen ge-tödtct und mehrere verletzt. — (Recht tröstlich.) Duellant: «Ach, Wie beunruhigt mich der Gedanke an meine schöne, junge Ärant! Wenn 'ch falle...» — Secundant: «Da fei nur gauz ruhig — die heirat' ich!» Local- und Prouinzial-Nlichrichten. — (Person alnachr icht.) Herr Oberlandes gerichtspräsident Dr. JR. von Wascr ist von seinem Urlanbc aus Kärnten wieder „ach Graz zurückgekehrt nnd die Amtsleitnng wieder übernommen. (Geistliche Exercitien.) An den geistlichen Exercitien, welche ill der Kapelle des hiesigen «Collegium Aloysiannm» letzten Montag abends begonnen haben und am nächsten Freitag abends beendet werden, nehmen außer dem hochwürdigstcn Herrn Fürstbischof Dr, Missia 103 Priester der Laibacher Diöccsc theil. Die Priester, welche während der Exercitien strenge Carenz halten, sind theils in den Räumeu des Aloysiauums, theils im fürst-bischöflichen Seminar bcquarticrt. — (Promenade-Concert) Heute um 5 Uhr uachmittags findet anf der Civil Schieftstätte nnter Rofen-bach cii, Promenade-Concert der Musikkapelle des 17len Insantcricregiments statt. Programm: 1.) Hochzeits-Marsch aus «Sommernachtslraum» von Mendelssohn-Vartholdy; 2.) «Cagliostro»-Walzer von Johann Strauß; 3.) Ouvertüre zur Oper «Miguou» von Thomas; 4.) «I.o vo^asto on ^siiljn«», Polka fram/aise von Suppe; 5.) Pot ponrri aus der Operette 'Gasparone» vou Millöcker; (»,) Marsch aus Richard Wagners «Nibelungen» von Sonntag. — (Gestörte Vergnügungsreise.) Der Zahlkellner Ferdinand Nevilaqua in Pola unterhielt ein zärtliches Verhältnis mit der Näherin Francisca Avsic. Des ewigen Einerlei in der Gaststube müde, beschloss er, den Rest der Saison mit seiner Dulcinea in einer Sommerfrische zuzubriugcn. Das hiezu nothivendige Kleingeld beschaffte er sich durch einen kühnen Griff in die Casse seines Dienstherrn. Die Reise in die Sommerfrische wurde jedoch bereits aus dem Laibacher Südbahnhofe in unliebsamer Weife gestört. Die Wächter des Gesetzes nahmen das Liebespärchen in Empfang und lieferten es gestern dem hiesigen Landesgerichte ein. — (In das fürstbischöfliche Seminar zu Laibach) wurden in den ersten Jahrgang bisher folgende Herren aufgenommen: Franz Birk aus Iarse, Johann Barlhelmä aus Mindurf bei Gottschee, Johann Vezeljat aus Schwarzdorf bei Idria, Franz Ferjancic aus Goce bei Wippach, Franz Fil aus Bifchoflack, Mathias Komzat aus Neu-Oetting (Diöcefe Vndweis). Wenzeslaus Marlan aus Voduan in Böhmen, Martin Nemanic aus Mottling. Mathias Novak aus Gradaz, Anton Pfajfar ans Telce, Franz Rajcevic aus Trata bei Pölland, Johann Rehor aus Piset in Böhmen, Franz Afrer aus Franzdors, Ludwig Aifrcr aus Laibach, Johann Siöka alls Hrastje, Simon Smitet ans Kropp, Johann Sontup ans Piset in Böhmen, Johann Zatrajsek aus Oblol, Autou Snidersic ans Gutenfeld, Wenzeslaus Vondraiet aus Burgholz in Böhmen, Vincenz Vibergar aus Mo-räutsch, Ferdinand Celal aus Votraban in Böhmen. — (Schulnachrichten.) Wie wir dem gedruckte,, Jahresberichte der vierclassigen Voltsschule in Gurl-feld entnehmen, wurde diefc Anstalt im verflossenen Schuljahre von 173 Schulkindern, und zwar »1 Knaben uud U2 Mädchen, besucht. Von diesen wurden 117 zum Aufsteigen in die nächst höhere Classe reif erklärt, acht blieben ungeprüft. Der mit dieser Voltsschule verbundene landwirtschaftliche Fortbildungscurs wurde von 38 meist dem Gewerbestande ungehörige» Schülern frequentiert und wirb mit Rücksicht auf diesen letzteren Umstand mit Beginn des kommenden Schuljahres zu einem gewerblichen Forlbildungscnrse umgewandelt werben. Das Lehrpersonale bestand aus den Herren: Franz Gabrsel, Oberlehrer und Schulleiter; Johann Knavs, Katechet; Bartholomews Ravnitar und den Lehrerinnen Fräulein: Maria Weßncr und Maria Michel. Der Tchulchronil geht ein interessanter Aufsatz, betreffend das 100jährige Jubiläum der Voltsschule in Gurkfeld, voraus, auf welche» wir bei Gelegenheit noch zurückkommen werden, Das nächste Schuljahr beginnt am 1K. Oktober. — (Eine kühne Schwimmtour.) Julius Szottack, der bravouröse Schwimmer hat seine angezeigte Schwimmtour Pirano-Triest glücklich durchgeführt, ist aber gegen feine Annahme statt zwischen 10 uud I I Uhr vormittags, erst um halb 5 Uhr nachmittags in Trieft eingetroffen. Die See gieng draußen vormittags sehr hoch, uud hatte der wackere Schwimmer neben dem tüchtigen Hunger, der ihn quälte, auch mit den, mächtigen nassen Elemente zu kämpfen, da er nach seinen Worten nach etwa 30 gethanen Metern von einer nächsten Riesenwelle 20 m zurückgetragen wurde. Endlich laugte er in, Znstande tiefster Erfchöpfung und nach einer Strecke von ii3 km in Trieft an und wurde von einem kleinen Dampfer der Seebehörde, der ihm im Hafen entgegenfuhr, in proviforischen Empfang genommen, wo er (Nachdruck verboten.) Das Opfer der Liebe. Woman von Vlaz von Weihenihnrn. (7!1. Fortsetzung.) Entdeckt! !e"fzte ä^A heute eine sehr peinliche Mission.» lorz M "vy oliphant, als sie an der Seite des Ma. N ^"°l"n,en hatte. «Sie , "" besteht dieselbe?, forschte Hugo. "" welche, ?" H"" 3"rbes, die Ortsschullehrerin, ^ und di.' ! " "''t s° warmer Neigung hängt '^lz aM,s,«""^ 'ch auf das wohlwollendste in mein ?5>.« v'k" habe?» 'V"M bejahte. '""lsen!. b"' auf dem Wege, sie fortschicken zn 5 'Wie o? l' "e Lady bellummen. r'Haben Si/'.-^ '^tc der Major theilnehmeno. ^""9. gebracht?. ^°" ^"^ Nachtheilia.es in Er- ^i? Wmor^w!.^ ^? Uanze Ort spricht über sir, nnd k>"on,nleu n3" ^' ""f""gs "icht weniger fiir sich ? SchH We. als mich selbst/sprach qestern änf «p"ch ^ m.s"" "ber die Angek'qenheit u,it mir b i'^'z^ . H"l Litton, Doctor Lloyds °m?M ^. '^. st'ts m ihrem Hause, bei Tag nnd .7"' " h b7 i."^"e wissen 'wollen; er be- d.."?."' aber ..,'"c>Wner Eigenschaft als Arzt dort wohl genng ist. mn V'^ des u a^lWhaft «achzulonun en. kann un-"^'"' """"^gesetzten Aeista des eines Arztes be- «Aber ist Herr Litton nicht ein lediger Mann?» wendete der Major lächelnd ein. »Ware es denn gar fo wunderbar, wenn beide sich ineinander verliebt hätten?» «Nein, dnrchans nicht, aber Herr Litton war, ehe diefe Gerüchte laut wnrden, mit Rofe Vene so qut wie verlobt. Der Rector hat Rose jetzt zn Verwandten ans Besuch geschickt, das arme Kind soll sich jedoch zn Tode grämen.» «Aber weshalb macht denn niemand Herrn Litton Vorstcllnna.cn?» fragte der Major. «Wenn seine Absichten ehrenhafte sind. fo wird er ans denselben doch keinen Hehl machen nnd handelt es sich nnr nm cm flüchtiges Octändel. dann sollte man ihn darauf aufmerksam machen, dass rr den Ruf ciner cinfamen Fran ernsthaft compromittierc nnd deshalb sein Benehmen gegen dicfelbc ändern solle.» «Aber Herrn Littons Besuche sind nicht die em-zige Veranlassllna. znr Klage.» erwiderte Lady Oli-phant. «Noch andere seltsame Tina/ werden von Frau Forbes gesagt. Man bat sie zu verschiedenenmalen allein des Nachts aus dem Oasihausc lommcn schen; mein Gatte selbst sah sie und andere, lind noch weit ärgere Dinge wcrden von ihr erzählt!» «Ja, auf welche Zeugnisse hin haben Sle denn diese Dame als Lehrerin engagiert?» «Ich schäme mich. es cinzugestchen; wir hielten leinerlei Nachfrage, wir nahmen sic im gutcn Glauben an ihre Rechtschaffenheit anf. Ich will Ihncn die näheren Einzelheiten erzählen.» Und während sie langsam den Hna/l hinanf-fnhren, theilte sie ihm in kurzen Worten die Geschickte von dcm Auffinden Beatrice's an der Landsüahc nnt. Hllgo hörte ihr mit lebhaftem Interesse zu. und Lady Oliphant freute sich seiner ungetheilten Aufmerl-samkeit. «Wie lange ist es her, dass sich dies zugetragen?» fragte er, als sie schloss. «Es geschah gerade an dem Tage, als Sie ins Ausland reisten!» Hugo zuckte zusammen. «Möchten Sie mir nicht Fran Forbes genau schildern?» bat er. «Ich möchte sie am liebsten mitnehmen, damit Sie sie sehen. Sie hat kastanienfarbige Haare, aber feltfamcrweise schwarze Augenbrauen und Wimpern, eine reizende, nicht allzu große Gestalt »nd anmuthige Bewegnngcn.» «Und — und ihre Stimme?» fragte Hugo unruhig. «Leise, sanft, melodisch, zuweilen ein ganz klein wenig unsicher, ah — das Hänschen ist schon in Sicht, und Doctor Littons Pferd wartet vor demselben!» Sir Frederic wendete sich vom vorderen Wagen aus mit einem bedeutsamen Blick nach seiner Frau um; im selbm Moment trat Doctor Litton aus der Hausthür, schloss dieselbe hinter sich, schwang sich in den Sattel nnd ritt mit ernster Miene den Wagen, denen er nicht mehr ausweichen konnte, entgegen. Als er nahe genug herangekommen, fragte Madeleine ihn bcsorgt nach Beatrice's Befinden. Der Arzt znckte schweigend die Achseln, nnd der Freiherr entschied lnrz. die Leidende nicht zu stören. Madeleine wollte zwar Einwendungen dagegen machen, aber der Freiherr blickte fo entschlossen, dass sie keinen Einspruch wagte. Laibacher Zeituna Nr. 200 1646 2. September 1886. sich vor allem mit seinen Kleidern versah. Kaum auf dem Molo San Carlo festen Fuß gefasst, wurde er von einer enthusiasmierten Menge von Verehrern der edlen Schwimm-tunst begrüßt. — (Aus Gürz) wird berichtet: Der Görzer slo-venische politische Landesverein «Sloga» beschloss in seiner letzten Generalversammlung eine Petition an das t. k. Justizministerium, es möge für die 35 000 Slovene« der Umgebung von Görz ein eigenes Bezirksgericht errichtet werden. — (Ein schrecklicher Unglücksfall.) Am Sonntag ereignete fich im Cholerasvitale zu Trieft ein schrecklicher Unglücksfall. Die Krankenwärterin Amalie Sudic hatte unrechtmäßig eine Quantität Phcnylsäure beiseite geschafft und in einer Vierflasche verwahrt. Eine andere Krankenwärterin, die Flasche entdeckend und Vier in derselben vermuthend, nahm einen herzhaften Schluck nnd stürzte in demselben Augenblicke schreiend in die Varckaen. Sie starb unter entsetzlichen Qualen. — (Bad Krapina-Töftliz.) Laut der jüngst ausgegebenen Cur- und Fremdenliste sind im Bade Kra-Pina-Töftliz bis 24. August 1705 Personen zum Cur-gebrauche eingetroffen, darunter aus Laibach die Herren: Cassendirettor Karl Pavlin, Privatier Thomas Locniter und Agent Josef Hauptmann. Aunst und Aitercttuv. — ( FürIäger.) Die «Mittheilungen des oberösterrci-chischen Jagdschutz-Vereines» veröffentlichen in ihrer letzten Mm-mer folgende beachtenswerte Worte: «Wir kommen bei diesem Anlasse blos; eine»» Gefühle des Dankes nach, wenn wir unseren geehrten Lesern «Waidmanns Heil», Fachzeitschrift für Jagd, Fischerei und Schützenwesen in Oesterreich, aufs wärmste empfehlen, zumal selbe durch Reichhaltigkeit und Gediegenheit ihres Inhaltes sowie durch »nahrhaft künstlerische Ausführung sämmtlicher Illustrationen bei äußerst billigem Preise (jährlich 24 umfangreiche Lieferungen blos; 4 si.) wohl das Höchste in diesem Genre leistet.» — Probeuummern versendet gratis und franco die Expedition «Waidmanns Heil» in Klagenfurt. Preis vierteljäyrig 1 fl. — (Aus Petersburg) wird berichtet: Graf Leo lolstoj, der bekannte Roman« und Vollsschriftstcller Russlands , hat von der letzten Ausgabe seiner gesammelten Werte eine Reineinnahme von 50000 Rubel gehabt. Momentan soll derselbe einen neuen Roman in Arbeit haben. Mit der Gesund-heit des Grafen geht es wesentlich besser, als man nach den Ende vorigen Jahres hierüber verbreiteten Nachrichten annehmen durfte. — Kaiser Alexander III. bestimmte, dass in Anbetracht der hohen Verdienste, die sich der jüngst verstorbene Dichter Ostrovsli um die russische Dramaturgie und das National-Theater erworben, der Witwe desselben die bisherige Peusion ihres Mannes im jährlichen Betrage von 3000 Rubel als lebens' längliche eigene Pension verbleiben solle. Auftcrdenl erhält die Witwe zur Erziehung ihres minderjährigen Sohnes jährlich 690, zur Erziehung der übrigen Kinder jährlich 1200 Rubel. Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Wien, I.September. Die ausgedehnte Metallgießerei iu Ottakring ist heute einer wüthenden Feuersbrunst zum Opfer gefallen. Der Schaden ist noch nicht berechenbar. Graz, I.September. Baron Washington legte wegen Familienverhältnissen sein Mandat als Laud-tags-Abqeordneter nieder. Budapest, 1. September. Se. Majestät der Kaiser hat sich heute 5 Uhr 20 Min. morgens mittelst Separatzuges der Südbahn auf das Mauiivrierfeld nächst Bicske begeben. Der glänzenden Suite schlössen sich auf Einladung Sr. Majestät auch die Mitglieder Sir Frederic fuhr in rafchem Tempo weiter, während Madeleine's Augen sich sehnsuchtsvoll nach den Fenstern des Hauses richteten, welches die Lehrerin bewohnte. Der zweite Wagen mit Lady Oliphant und Hugo aber fuhr vor dem Schlllhaufe vor. Die Lady musste zweimal pochen, ohne dass sie irgend eine Antwort erhielt, nnd, ungeduldig werdend, gnss sie nach der Thürklinke; sie gab nach, und Lady Oliphant stand auf der Schwelle des offenen Hauses. «Ich werde Sie nicht lange aufhalten, Hngo!» rief sie, zn diesem gewandt, znrii'ck. Dann trat sie in den Corridor, wo die Lehrerin, welche, eine Tasse in den Händen haltend, von dem oberen Stockwerke herabkam, ihr entgegentrat. Wäre sie einen Moment früher gekommen, so hätte Hugo sie sehen können, doch soeben hatte Lady Ollphant die Thür hinter sich zugemacht, nnd so kam es, dass er die Frau, deren Personalbeschreibung ihn so seltsam interessiert hatte, nicht zu Gesicht bekam. «Lady Oliphant!. rief Frau Forbes überrascht. Ihre Hände zitterten, so dass sie nicht imstande war, die Tasse zu halten und dieselbe hastig niederstellen musste. In dem kleinen Wohnzimmer brannte kein Feller, und der ungewohnte Eindruck, welchen es hervorrief' befremdete Lady Oliphant, während sie sich sagte, dass die eruste, bekümmerte Miene der vor ihr stehenden jungen Frau in seltsamer Weise mit dem Aussehen dieses Gemaches harmoniere. (Fortsetzung folgt.) der deutschen Militär-Deputation und die ausläudischen Militär-Attaches au. Auf dem Bahnhofe wurde Se. Majestät uameus der Eisenbahn-Gesellschaft vom Director Brand ehrerbietigst empfangen. Budapest, ^. September, Die Feierlichkeiten wur-deu heute durch eiue gemeiusame Fest-Sihuug der histu-rischeu Gesellschaft und des Municipiums der Hauptstadt iu Auweseuheit Sr. Majestät des Kaisers, der Miuister, der Generalität, der verschiedenen Deputationen nnd eines tauseudko'pfigcu Auditoriums eröffnet. Der Kaiser wurde stürmisch acclamiert. Trieft, 1. September. Vou gestern bis heute mittags sind hier 10 Erkraukmiqeu uud 2 Todesfälle au Cholera vorgekommen. Iu dm letztou 24 Stmideu siud feruer au ucucu Cholerafälleu ill Isola 5 uud iu Valmovrasa, Muggia uud Tribauo je eiuer vorgekommen. Berlin, 1. September. Die «Nordd. allgemeine Zeitung» sagt: Wir haben in Vulgarieu keinerlei Interesse, die Nöthigmig für uuscre Rüstungen geht vuu Fraukreich aus. wo uuaufhörlich die Kriegsmacht gesteigert wird. Lediglich Frankreich ist für die Sit uatiou Mitteleuropas verantwortlich. Das Blatt verweist anf die euthu-siastischeu Kuudgebuugcu der Polcu für deu Fürstcu von Bulgarien uud schließt daraus, dass iu der Person des Fürsten etwas Deutschland Bedrohendes liege. Die polnische Begeisterung werde die freisinnigen nnd ultramontanen Parteigänger des Fürsten vou Bulgarien ins richtige Licht stelleu, welche auf Seite desselben stehen, uusere freuudschaft-licheu Beziehungeu zu Nnssland zerstören uud Gefahren für Deutschlaud heraufbeschwören. Paris, 1. September. Bei den Mauöveru des ersten Corps sind viele Fälle vou Hitzschlag vorqekom-mcn. In Capelle liegen 140 Kranke uud 2 Todte. Auch in Landrecies uud in Cambrai sind mehrere Reservisten dem Hitzschlag erlegen. In Collignon sielen zwei Reservisten tudt währrud des Marsches uieder. Der Kricgsmiuister hat cine Uutersuchuug augeorduct. Nustschut, 1. September. Die Reiseroute des Fürsten ist neuerdings abgeäudert. Er reiste vou Tir-uovo nach Elena, begibt sich daun uach Ieuisagra und Philippopel und trifft Freitag, fpätestens Samstag, in Sofia ein. Nisch, 1. September. Der «Revue de l'Orieut» wird gemeldet: Ein aus Sofia angekommener Gewährsmann versichert, dass sich Grujev, Cankov uud Metropolit Klement auf freiem Fuße befiudeu. Die Proclamations Karavelovs ware» absichtlich zweideutig abgcfafst. Eiu Theil der aufständischeu Truppen ist aus Sofia abmarschiert. Sofia, 1. September. Der Fürst traf heute uach Bcrühruug Eleuas uuter fortwährenden euthusiastischeu Demoustratioueu iu Philippopel ei» uud laugt wahrscheinlich Freitag in Sufia au, wo Mutkurov mit sechs Regimenter» eiugezogeu ist. Karavelov, Caukov, Klemeut und Nikiforov wurde« verhaftet; die beiden ersteren wurden jedoch auf Befehl des Fürstell wieder frei-gelasfen. Belgrad, 1. September. König Milan und Minister Gara^auiu begebeu sich Sonntag uach Glci-cheuberg. Athen, 1. September. Nach eiuer officicllen Verlautbarung wurdeu durch das Erdbeben Ilili Persouen getödtet und 500 verwundet; der Schaden beträgt mehrere Millioneu. VolkswirtHaMches. Mittel gegen den Oausschwamm. Im «Wochenblatt filr Gesundheitspflege» gibt Sorokiu Aus. lunft über den Wert der verschiedenen Vertilgnugsmittel des Hausschwammes. Hiernach wirkt Zugluft schon nach 24 Stmibeu sicher vernichtend; Sonnenlicht ist der Entwicklung des Pilzes sehr hinderlich; Zngluft und Sonnenlicht todten den Pilz schon nach wenigen Stunden durch Austrocknung. Begieszt man das Bauholz mit Kochsalzlösung, so wird das Auftreten des Haus' schwammes ganz verhindert, und zwar um so nachhaltiger, je concentrierter jene Lösung war. Reichlich so wirksam erweist sich eine conccntricrte Kupfervitriol-Lösung; dasselbe gilt von Carbol-sciureMsung und uou Virtcntheer. Bemcht man letzteren zum Brstrcichen der Balken »nd der unteren Fläche der Fußboden-dielen, so verhütet man das Austreten des Schwammes gauz sicher. Mdolfswcrt, AI. August. Die Durchschnitts-Preise stellten sich ans dem heutigen Markte wie folgt: «l. lr.! fl. l,. Weizen per Hektoliter 7 — E,er pr. Stück ... — 2 Korn ' 4 88 Milch ^. Liter ... - « Gerste » ^ -" Rindfleisch pr. Kilo . — 44 Hafer » 2 44 Kalbfleisch . . — 48 Halbfrucht » — — Schweinefleisch > . — — Heiden » 4 55 Schöpsenfleisch » . — 32 Hirse » — -^ Hähndel pr. Stück. . — 2b Kukuruz » 4 8« Tauben » . . — 20 Erdäpfel pr.Meter>Ctr. 2 40 H?u pr. 100 Kilo . . — — Linslu pr, Hektoliter . — — Stroh 100 » . . — Erbsen . — — Holz, hartes, pr. Cubil- — — Fisolen » — — Meter..... 'j 25 Riudsschmalz pr. Kilo — 80 Holz, weiches, pr.Cubil Schweiueschmalz » ^ 80 Meter..... __ ^ Speck, frisch, , — -- Wein, roth., pr.Heltolit. 16 — Speck, geräuchert. » — 80 Wein, weißer, . 10 — k'ailmch, 1. September. Auf dein heutigen Mmlk> smd schickn : 11 Wagen mit Gelrcide. 5 Wagen mit Hcu und vn"v, 14 Wagen nnd 2 Schisse mit Holz. Durchschnittspreise. ___ --------------------Ml., «!„,,------------------^^?1^ Weizen pr. Heltolit. 6 17------j Butter pr. Kilo . . ^!^ ^ ^ Korn » 4 55 — — Eier pr. Elüct . . ^ ^ ^ Gerste » 4 22------Milch pr. Liter - > ^ _° ^ Hafer » 2,60------Rindfleisch pr. Kilo - A ,^ Halbfrncht » --------------Kalbfleisch ' "" A ^- Heiden > 4 22------Schweinefleisch » —,A ^. Hirse ' 4 55-------Schöpsenfleisch'^!"'^ Kukuruz » 4 87-------Händel pr. Stück . "'" " ^ Erdäpfel l 00 Kilo 2 50------Taubeu » ^ ^ " ^ Linsen pr. Heltolit. 12----------Heu pr. M.-Etr. . 2,.""^ Erbsen » 10-----------Stroh . . . 2." -" Fisolen ' 11-----------Holz. hartes, pr. Rindsschmalz Kilo 1----------- Klafter «^^ Schweineschmalz» — 66------— weiches, » ^ ^I^. Speck, frisch, . -64-------Wein,roth.,100Lit. ^ ^A^ — geräuchert » — 70-------— weißer, » —""^^-> Angekommene Fremde. Am :ll. August. Hotel Stadt Wien. Storch, Oberiuspectors-Soyn, W'en. 7 Kmetic Elise, Hauptmanns-Wilwe, Cilli. — Golchel. «^^ mann, Chaur de fonds. — Ferrini, Privatier, sammt,' , Varese. — Steiner, Kanfmann; Schranzhofer Karoline. ^ uate, sammt Familie; Lowy. Privatier; <5">,''"6"'lsarttl, Zebul Sofie, Private, und Venetiane, evangelischer ^>" Hotel^(s'lcfaut. Weiß, Preier, Kaufleute, Wien. - ?/»" Z' Fridrich, l. l. Oberst, Graz. - Felde. Fabrikant, i«e">^ — Fröhlich, Kaufmann, Arad. — ssilipp, Kaufmann, ^ ^ bou-^r. — Leipnit. Buchhalter. Siffet. - VcrSec, k. l ^" ^ samnlt Falnilie, Lichtenwald. — Aersec, Privatier, ^>"^,, Domicelj, Vicar, Montenegro. — Mendl, Privatier, !°' Mutter. Trieft. ^,.„>l, Hotel Vairischer Hof. Vetter. Kaufm., Esslingcn. - ^ Fleischer. Adelsbrrg. Gasthof Siiobahuhof. Iacchia, Ksin., Scssana. ^ «^, Gasthos itaiscr von Oesterreich. Strulelj und Thaler, ^!? Zirlniz. — Wüstner, Professor, Trieft. Verstorbene. ^ Den .'ll. August, Rudolf Ceruivec, VerzehnlüB^ bestelltensSohn, 5 Mon., Ziegrlstraße !^. Fraisen. ^, Deu I, September. Erust Koder, Schusters'«""' 2 I., Iudenftcig II, Scrophulosr. ^^ Metcorologijche Vcobachtllugcll iu ^aibach^. ? u. Mg. 741.00 ' M ^ willdstill' 'Ncbei ^ .O<1 1,2 »N. ?.'i<1,i11 2<1,2 O. schwach heiter !j » Ab. 740,71 I 20,4 O. schwach heiter ^ Schiine Witterung und Hitze anhaltend; Abendrolh, ^ ^' lenchten in S. Das Tagesmittel der Wärme 22,0", "" über dem Normale. Verantwortlicher Rcdarteur: I. Naglit. ^^^, W Danksagung. W Für die vielen Beweise aufrichliger ThrilmilM ^ während der langen Krankheit und anlässlich l>^ ^^ Todes der Frau ^ ^NNH?oöivg,vM ^ fowie für die Kranzspenden und die zahlreiche »^ ^ »Heiligung an dem Leichenbegängnisse sagen den t"! ^ gefühlten Dank > die trautlndeu Hiuterblicbenc». ^» Laibach, 1. September 188«. uiarr, Siaats.Anlehen. E!lln>c,,!e ' '....."'^ " «-'. >«e<^! ^.^" ^w«!«l°'sc 25.0 fi' '«L^i.'jg-'»8«.,» 5<>7 l>,si""^ 5>on .. 14I »<»i4l <:<> ^»//^.^«"c sl«.„>s.0i»o,nz!05. !l!>n>!,i ^ ^°"l 0. 187« . —-------------- °«^°/„ Ten, eser «anal . . . . 104 75105 5.0 5"^ »ngarischc...... I05> —105.50 Nndere össentl. «nlehen. DonaU'Ncg.l'olc 5°/^ 100 cih<: 1«7«, flcuerlrei . I05K0I0!,— Nnleben l, ktabN5 — lU5 75 N!,lrhen t, Etadlglmcindc Wien (5!Ibn , d!o. in 5.0 „ „ <>/, «/„ i«o ^o ioi — dto. in 5.0 „ „ 4«/n . 97 10 97 «0 tto. Vläm>I«I25 llcstHyprlhclcnbnnl !»>, 5'/»"/,. wilkiui 7» O,s>,«!!„«, <'ci!,l bell, 5"/n , . 100 LNI0U7N tlo, .. 4'/,"/« loi <010I s>0 dti', „ <«/„ , . »8 80 W — U»g, al!^, ll, ^'--------' — Prioritütb'Obligntisnen (sül I»«! si,) ^Malelh Ucslbah» i, «imilsion —^_____— ^lit,!!l>l,dll'No»dba^« i» S,Il»el 98 80 !»!! 2« ,^>1!,,, ^r>>j'il'>ch!>..... I_,^ __ — », !b«! .W, ^. !'/,"/« . l0«»UIU0 50 ilcsicn, v>l',Nl!,si!'>U»! , . .100-IUÜU0 Oelb Wa« Elaatsbahn i. Vmisflon , . —-------— Eüdbahn 5 »"/,...... ll!i »5iel — « k 5<..... l»z — !32 75) Nng.'gali,. Vayn..... 101 I010I5<» Diverse Uose (Pel Vtüll), Elcbiüol« 100 N...... —>— — — «llaly^l'ose .. <"/« Donau«Damplsch, luofl. . l>«?5>l!»2b ^ailachel Plämien»?lnleh, «n fi, 20 75 »1 2<> lDftncr ^'oje b« Paljjy i,'rft 40 fi..... «5« <4 — Nolhcn Kleuz, sft, Gel-> «'!!, —^--------— Nubols«l!osc 10 st..... I9 60 L0 — Sa!m-i,'o«»i,'c>l!: 0 Waidstcin-^'ose ^u fl, . . , 8< — ?4 50 WiiUljchgraV Vojc i!0 sl, , . 44- 45,— VanlActien «pel SlUll), Anglo-Ocflerl. Bant »00 fl. . no — lio U> Vaülvelein, wie»«, K»a sl. . 10«—102 50 Dd!n»,-'Ans!,.Ocsl.z!0NsI.S.40"/« zz^ vzo ->,!, villg 14,, s,. , ,»5 — 15«.^ Veld Ware Actien v«n Transport' Unternehmungen. (Ptl Stii«), «lbrechl.Nahn «00 fl. Sill»« . — — — — «Isold stium'Vahn »uu sl. Silb, !»«»<, i»i-— «ufsiglllpl. «tifeiil,. «00fl,«M,--------------- Vöhm, Nordlxih« i5,n fl. . . —'—____ ,. westbahn 200 fl. . . . ,55—«57 — Vuschtlehlab« «jsh, s,«« fz. U. l!«0 fl S. —'—____ «iliiabclhlitwhn lit»» s<. d>nand«°Nort>b, 1000 sl. .l»<»!)sl.E.------------— Oalizttall^'libwig B,z»0u!l.!lM. IUI'?5.,92 — Gra» l«öslüll»!:rg.. Tries!5.00fl,ll!l)<. 57» _5«,._ Oesterl.Noldweslv.xu0 sl. Silb, l?«2bl?l!75 dlo, rbe»l'>!r^.l se»b. i>,»o sl. ^ ._,-------_. Gllb Uläre Sübbahn «0 fl. E!lb« . .lll'»5ll!75 Vüb,«orbb.Verb..t!.«uü fl.«Vl i«z «5, 1«L 75 Theilj.Vahn «00 sl ö W. . - — — — — lr»m»«!y°«es., wr. 170fl ö. V, 195 ?»!»« — „ Wl , nen 100 sl, 105 7b 10« «5 Iransport.Oeselllchaft 100 sl, , — - —— Ung.aaliz. «iisenb. l(X» fl, Vilbei l?« «5l?« 75 ling, «ordoftbahn «>0 fl, Vilb« z?4 l»0 l?b — N»8,westb.s«aab.«r»»)«>Nsl.E. 174 — l?4 50 InduftrieActle» (per Vlüll), Egybi unb u«/, ^ _ »..^ „Elbemilhi", Papiers, u, «.««. «z.- «4_ ä»ionlan-Oestlljch., bfterr,«»lvine zz« ^ »6 ?i Prag« «tistnInd.Gts, »00 sl. . ,h» ^,«, — Salllo-Tarj, «iiscnrafs. /00 sl. . —^ —-— Wasicuf.O.. 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