^r. 69. ''H,,W., ^,°«^H>H,^"^l.,^!"' Mittwoch, 18. Februar. '«""»«^li«^'.'.^""""- 1885. Amtlicher Theil. y Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit "Uerhöchster Entschließung vom 11. Februar d. I. dem ^tatthaltereiralhe Gregor Nilter Smolarj von "obiaschowsky in Prag den Titel und Charakter ""es Hofralhes taxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. _________ Taaffem. p. ^„ Se. k. und l. Apostolische Majestät haben mit "Uerhöchster Entschließung vom 11. Februar d. I. den ?"/ dem Titel und Charakter eines Statlhallerenathes ^lleldeten Aezirkshaufttmann in Vudweis Wilhelm "'lter Worjikowsky von Kundratitz zum ^latthllltereirathe bei der Statthalterei in Prag aller-^gstzu ernennen geruht. Taaffe m. p. NWamtliche^Theil. Politische Glossen. dip m?" ^"' constitutionell regierten Staaten kann man ' .Wahrnehmung machen, dass die oppositionelle Mi-Mtat der Volksvertretung die Sympathien der großen ""»ge in einem viel höheren Maße besitz», als die ^uvernementale Majorität. Es ist dies leicht erklärlich, pichen davon, dass die Voltemassen, den Regungen ^ Mitleids wie anderen Gefühlen leicht zugänglich, ßA5 6kneigt sind, mit dem Schwächeren als mit dem ^alleren zu sympathisieren, so ist die Opposition ? Parlament in einer ungleich günstigeren Position ^. b,e Regierungspartei oder die Regierung. Während " e Megieruna, welche für den Staatshaushalt sowie >Ur dle Sicherheit des Landes nach innen und außen «U sorgen hat, alljährlich mit neuen Forderungen an "üs Volk herantritt und Steuern und Solduten ver-langt, ja im Interesse der allgemeinen Wohlfahrt der Nevöllelung bisweilen auch gewisse Beschränkungen der derselben durch die Constitution gewährleisteten Rechte auferlegt, verlangt die Opposition weder Geld- noch Vlutsteuer und ist weit davon entfernt, dem „sou-tränen Volke" auch nur durch das Geringste lästig zu werden. ^ Ja, die Opposition verlangt nicht nur nichts vom Mke. sie macht ihm noch allerlei Cadeaux. Sie ist un höchsten Grade splendid. Wünschen beispielsweise ^Staatsbeamten dieser oder jener Rangsclasse eine "ehallsaufbesselung, die Opposition bewilligt dieselbe mit Vergnügen; beansprucht dieser oder jener «bedrängte Industriezweig" Staalshilfe, die Opposition ist damit einvelstanden; bittet dieses oder jenes gemeinnützige Institut um eine Subvention, die Opposition befür» wortet die diesbezügliche Petition nach Klüften. Mit einem Worte: die Opposition hat, um einen populären Ausdruck zu gebrauchen, stets die Spendierhosen an, ohne sich viel darum zu lümmern, woher „Väterchen Staat" all die Summen, welche von ihm von fo vielen Seilen verlaugt werden, nehmen soll. Zwischen dem Staate und der Opposition einerseits und dem Volke andererseits besteht ein ähnliches Verhältnis wie zwischen den Eltern und den Kindern. Die Mutter ist in der Regel freigebig und nachsichtig, der Vater sparsam nnb strenge. Die Kinder fühlen sich daher gewöhnlich mehr zur Mutter, von welcher sie geschmeichelt und gestreichelt werden, hingezogen als zum Vater, der es zwar mit ihnen auch gut meint und sie auch recht lieb hat, ihnen aber gewisse Entbeh' rungen auferlegt und an ihr sittliches Betragen, ihren Oehorfam und ihren Fleiß bestimmte Anforderungen stellt. Wie splendid die Opposition ist, hat man anlä'ss-lich der Berathungen der Congrua>Vorlage im Parla« menle gesehen. Durch 25 Jahre, auch zur Znt, da sie am Staatsruder war, ist es der deutsch liberalen Partei nicht eingefallen, etwas zur Besserung der materiellen Lage des niederen Elerus zu thun, heute aber, wo die jetzige Regierung willens ist, die Gehalte der schlecht besoldeten Cleriler allmählich nach Maßgabe der vor» handenen Staatsmittel aufzubessern, und eine diesbezügliche Gesehesvorlage dem Parlamente überreicht hat, wird die Opposition so splendid, dass sie den Hilfsbedürftigen noch mehr bieten möchte, als der Staat bti dem gegrliwästigen Stande seiner Finanzen, im Hinblicke auf dle ang/strebte Herstellung des Gleich. gew'chteS im Staatshaushalts, d. h. die srh»lichst herbeigewünschte gänzliche Beseitigung des Deficit«, zu leisten imstande ist. Wrlche Großmuth! Leider hat diese Großmuth der Opposition nur einen höchst zweifelhaften Wert; denn bclanntl'ch ver» weigert die Opposition alljährlich der Regierung das Budget. Und nuch dem Clerus nützt der Mantel nicht, wenn er nicht gerollt ist. Wir glauben daher, dass der Clerus den ihm zugesicherten Spatzen in der Hand der Regierung der Taube auf dem Dache der Opposition vorziehen wird. Nede Sr. Excellenz des Herrn Finanzministeis Dr. «itter von Hunajelvsti in drr Generaldebatte über die Gebürnl» Novelle. (Fortsetzung.) Ich ellaube mir aber, noch auf Eines aufmerke sam zu machen. Es ist nicht meine, speciell nicht Sache meines Ressotts, auf die große und wichtige Frage der baulichen Entwicklung der großen Slädte näher einzugehen ; wenn man aber darunter die fortwährende Extension, die Zunahme der Häuser, selbstverständlich auch der Bewohner versteht, so kann ich es — ich bitte, mir diese Ansicht nicht übel zu nehmen — nicht als ein Glück für einen Staat ansehen, weder in socialer, noch in politischer, noch in sittlicher Beziehung, wenn man die Bevölkerung in übergroßen Centren zusammendrängt. (Bravo! Bravo! rechts.) Es ist richtig — ich gebe es gern zu —, dass die schönsten Blüten der menschlichen Cultur in den Städten durch die fortwährende Reibung der Geister gedeihen, aber es lehrt auch andererseits die Geschichte, speciell die der Gegenwart, dass auch die hässlichsten Schattenseiten der menschlichen Leidenschaften gerade in diesen übelgroßen Städten leider sehr oft zutage treten. (Sehr richtig! Bravo! rechts.) Damit will ich ja nicht die Entwicklung einer Stadt verhindern, ich möchte nur sagen: man soll sie nicht auf künstlichem, sondern auf natürlichem Wege betreiben; das aber, was hier angedeutet wurde, wäre, glaube ich, ein künstlicher Weg. Uebrigens erlaube ich mir. da gerade ein Veitreter der Reichehaupt- und Residenzstadt von der Schädigung Wiens gesprochen hat, denselben darauf aufmerksam zu machen, dass nach den neueren Nachweisungen, nämlich aus dem Jahre 1883, die vorgeschlagene Aushebung des Gebürennachlassts 29 pCt. des übertragenen Grundcapilales in Wien begünstigt, 6 pCt. werden davon jedoch gar nicht berührt. Es ist aber noch Eines zu bemerken. Die Gebüre»,, die man zahlt, sind gerade nicht ein Moment, das bei den grohen speculative» Bauten den Ausschlag gibt. Pas« dies nicht der Fall ist, beweist ja die Er-fahrung so vieler Slädte. Der Speculant oder Unternehmer rechnet ja auf die Steigerung des Verkehrwertes, und die Gebür wird auch davon gezahlt. Nicht derjenige W?rt, um den er das Grundstück ge-kauft, und nicht derjenige Wert, den er mittelst Kosten und Arbeit im neuen Gebäude geschaffen hat, ist das Ziel, das er bei dem weiteren Verlaufe zu erreichen hofft, sondern der höhere Wett, der Gewinn an der Feuilleton. Die blaue Brille. her ^"^ Bekanntschaft stammte von den Tuberosen Vlil» '^ ^ne» Tages eine dieser süß duftenden bei ^ ^ ^ '^ die amerikanische Leichenblume, die qrnk Jankers auf keinem Sarge fehlt — in der Üicht s ^"^ k""sl'ch erstehen wollte und die begehrte Ultptt n.!^' ^llte man mir: «Ach, gehen Sie nur zum cn Mller, her hat so was." Und ich fand bei ihm, " 'ch suchte. so an. "^ Müller war eigentlich noch gar nicht beua/n' l." " hatte sich beim fortwährenden Nieder, wiichs,'. b"'n Oculieren und Beschneiden seiner Ge-lrun', "k """6 gebückte Haltung angewöhnt; dazu Wachte Ä? '"iMac blaue Brille, die ihn nicht jünger "eben '.j„ ^ 'h" '" seinem Pavillon fand, saß er kl sprack l ««wältigen Cyperkatze auf einer Holzbank; '"rrisch°« langsam und bestimmt und hatte etwas Trau-Nl'Nack .. !. )"""' Wesen. Große Reisen hatte er ^ltuna' N? '" aeriethen wir bald in lebhafte Unter-^bens nn^c" dazu kam, mir die Geschichte seines Ü,""' er tbat /"""Katastrophe zu erzählen? - Je ^! 'hm v rl. .^' °^ ich nach mehreren Besuchen i^ 'ehen w z? m -°^en "ar. «Ja,« sagte er. U b°^u aelomn " .'" »row blauen Gläser an. wie 5le Brille ^"d" ^."' "" ich Ihnen kurz erzählen. C. ^eine El. °« w ""'" schichte. N ?""' bestimm ^"^ut °b. und ich war zum N dass s miri? b°"e schon öfter darüber ge-""?, und «l« '° "" den Augen flimmere und "» me,n Vater seinen Hausarzt frug, >agte dieser, wir sollten doch mal in die Klinik zu Gräfe gehen und den consultieren. So gefchah es denn; ich war kaum zehn Jahre alt und erinnere mich des Tages noch wie heule. Allerhand Versuche wurden mit mir vorgenommen, ich musste mich endlich einer Cur unterziehe», während der ich wochenlang an ein dunkles Zimmer gebannt war. Der berühmte Augendoclor hatte kopfschüttelnd zum Vater gesagt: ..Ich fürchte, es wird wiederkommen, aber es lässt sich bekämpfen, wenn die ärztlichen Anordnungen ge< wissenhaft erfüllt werden. Hüten Sie den Jungen vor großen Gemüthsbewegungen, wenn es angeht. Was foll später aus ihm werden?" „Er sollte eigentlich studieren," meinte der Alte. „Sie sind.bemittelt." sagte Grase. „lassen Sie ihn Landwirt oder Gällner weiden. Das Studieren halten die Augen nicht aus." So thaten wir denn auch, und ich habe den Rath nicht bereut. Vielleicht wäre ich lieber in die große Arena unserer Zeit hinabgestiegen, um den Kampf unferer Tage mtt auszufechten, es zog mich mächtig dahin, wo die geistigen Waffen geschwungen werden — ich wundere mich heute oft. wie die Leute sich auf. bauschen, die gar keinen Grund dazu haben, wie ge-rade die sich ausblähen, die vom Handwerksmäßigen nur einen kleinen Schritt entfernt sind, die Macher und gewerbsmäßigen Händler mit Geist — doch lassen wir das! Unter meinen Pflanzen im Gewächshaus vcrgaß ich den inneren Groll, bis die Liebe über mich kam und mich in ihr Neh zog. Ich war damals gerade in einem größeren Pstcmzengeschäft, in einer der bekanntesten Kulistgärtnereirn thätig, und das Töchterlein des Hauses hatte es mir angethan, Vier Wochen, nachdem ich mich verlobt hatte, trat mein Auaemwel wieder verschlimmert ein, ja es kam so weit, dass «H trotz aller Einspritzungen und Arzeneien eine Zeit lang gänzlich erblindete. Das ist leicht ausgesprochen, Herr. aber schwer lässt sich beschreiben, was alle« darin liegt. Wer blind geboren ist oder über wen in jungen Jahren diese schwerste Prüfung verhängt ward. der mag sich an das Leben im Dunkeln gewöhnen. Aber wer die Welt und ihr Süßes bereits kennen lernte, wer aus dem Born des Glückes, da« sie bieten kann, zu schöpfen begonnen hat und dann in die ewige Nacht hinab-geschleudert wird. der leidet lebend Schlimmeres als den Tod. Keine Blüte sollte ich mehr sehen, ihr flöh-liches Lachen konnte ich wohl noch hören, aber ihr liebe« rosige« Antlitz nicht wieder erblicken — o Herr! Herr! Die Qual dieser Tage habe ich nicht vergessen können, lange, lange Jahre lag die Erinnerung wie ein schweres Gewicht alpdrückend auf meiner Brust. Der Arzt sagte endlich. e« sei Rettung möglich, e,ne kleine Operation ward qewagt, die aünstlg verlies. Sechs Wochen. so schriib er vor. sollte lch fest verbunden in Dunkelheit zubringen und unter Anen Um. ständen, etwa beim Wechseln des TucheS od" °urch andere Nachlässigkeit, das Licht vorM.g^ lassen, dann ei «ahrscheinl.ch ew'ge ^ett mm, WW«M aiena auf einen Laubengang hinaus, der von wlldem N und Clematis gebildet war. Elnes Nachmittag« hatte ich im Halbschlaf auf meinem Sopha geruht, e« war so schwül, ich war aufgestanden, um einen sn-schen Lustzug am Fmster einzuatmen; da war e« Laibacher Zeitung Nr. 39 314 18. Februar 1885. Unternehmung, und dieser Mehrwert im Verkehre ist es, welchen das Gesetz mittelst der Uebertragung zu treffen bestimmt ist. Ich glaube also. in dieser Be« ziehung dürften die Besorgnisse der beiden Herren, wenigstens meiner Ansicht nach. nicht begründet sein. Uebrigens besteht dieser Nachlass gegenwärtig traft des bestehenden Gesetzes, und seit vielen Jahren wird — ich lann nicht untersuchen, denn es ist mir nicht genau bekannt, ob mit oder ohne Grund — über eine stagnierende Vauthätigkeit in großen Städten geklagt; also scheinen die Hindernisse ganz andere zu sein, und diese Gebüren dürften denn doch wirklich, bis jetzt we« nigstens, nicht die Ursache eines behaupteten Rückganges gewesen sein. Vom ökonomischen Standpunkte übrigens — wel-cher auch mit der finanziellen Seite innig zusammenhängt — sei mir noch über diese Frage zu bemerken gestattet, dass die künstliche Hebung der Bauthätigleit für einen Moment vielleicht durch den Glanz der aufgeführten Gebäude, die Iahl der Arbeiter. Werlführer:c. einen scheinbaren, aber eben nur einen scheinbaren Wohlstand erwecken lann, dass aber eben, weil sie künst« lich ist und folglich einmal aufhören muss, der Rückschlag dann bei dem Aufhören dieser Thätigkeit noch gefährlicher ist und dass dann die Arbeitslöhne noch mehr gedrückt werden. Man muss eben alles zusammennehmen, um in dieser Beziehung die Frage, wie auf die Hebung der städtischen Bauthätigkeit einzuwirken fei, zu lösen. Eine weitere detaillierte Kritik seitens des ver-ehrten Herrn Abgeordneten Dr. Keil betraf die sogenannten Dienstverleihuna.s'Gebülen; hier wurde namentlich hervorgehoben, dass der Betrag von 300 st. lein Txi-stenzminimum ist. Ich muss denn doch bitten, zu erwägen, dass dies nicht eine Neuerung der Novelle ist, dass die Novelle oder der betreffende Passus derselben vielmehr gar nichts anderes bezweckt, als eine Umgehung des bestehenden Gesetzes zu verhindern, und in dieser Beziehung darf man doch der Finanzverwaltung leinen Vorwurs daraus machen, dass sie dafür forgen will, das« die bestehenden Gesetze befolgt werden? Der zweite Herr Redner hat zu demselben Passus be-merkt, dass die Anstalten und Institute dadurch geschädigt werden. Dagegen muss ich wohl darauf auf« merksam machen, das« nach der Anmerkung 4 zu § 7 der Bezugsberechtigte verpflichtet ist. die Gebür zu tragen. Wenn es nun vorkommen sollte — und e« kommt ja vor —, dass gewisse Anstalten und Institute derartige Gebüren sür ihre Beamten oder Angestellten selbst zahlen, so kann das ja doch den Staat und die Finanzverwaltung nichts angehen, das ist ein freies Uebereinlommen der Parteien. Es foll ja auch vor-kommeil, dass Steuern gezahlt werden für die Ange< stellten gewisser Institute von Seite der Institute; dann sollen sich die Institute oder die Actionäre darum lümmern, ob es richtig ist; die Finanzverwaltung lön-llcn solche Details nichts angehen. Sehr beanständet wurde auch die Beschränkung der Befleiung von Eintragsgebürcn für Kaufschillingsreste, die allerdings bis j?ht bestehen. Sowohl der Herr Abg. Dr. Keil als auch der zweite Herr Redner hat dagegen eine Einwendung erhoben. Ich muss in dieser Beziehung dem hohen Hause eine Ansicht vorbringen, die, wie ich glaube, nicht unbegründet ist. Was ist denn das für ein Geschäft? Ein Gut oder ein Haus wird gekauft und verkauft. Per Käufer hat nicht das nöthige Barcapital, um alles zu bezahlen, der Verkäu» fer sagt ihm, ich werde warten, drei, vier, zehn Jahre; der Kaufschillingsrest soll nun nach der Novelle nicht mehr gebürcnfrei sein. Juridisch liegen zwei Geschäfte vor, die doch auseinandergehallen werden sollten: ein Kauf und eigentliches Darlehen. Nun möchte ich das Verhältnis von der anderen Seite auffassen. Der Verläufer sagt dem Käufer: Ja, ich kann nicht verlaufen, wenn Sie mir nicht die ganzen 100000 fl. bar er-leqen. Der Käufer hat sie aber nicht und wendet sich an eine dritte Person: Leih?« Sie mir 50 000 fl, Da wird die Gebür gezahlt, wenn jedoch der Vertäu« fer den Kaufschillingsrest darleiht, soll sie nicht ssezahlt werden? Ich glaube, das ist eine Incoiiscque,iz. Damit die Herren aber nicht glauben, dass ich damit nur mit meiner eigenen persönlichen Anschauung hervortrete, erlaube ich mir. mich zu berufen auf die 185ste Sitzung des hohen Hauses vom 12. November 1862, wo hervorragende Mitglieder des hohen Hauses, namentlich aber der Abg. Dr. Mühlfeld, diese Ansicht mit gewohnter Beredtsamteit vertreten hat. Ich glaube, in Bezug auf juristische Anschauungen befinde ich mich da in sehr guter Gesellschaft. __________________(Schluss folgt.) Inland. (Zur parlamentarischen Lage.) Die Blätter beschäftigen sich noch immer mit den letzten parlamentarischen Ereignissen, und beginnt allmählich überall eine sehr kühle Anschauung der Sachlage platz, zugreifen. Einig sind die Blätter nur darin, dass vor den Neuwahlen das Parlament kaum mehr in der Lage sein wird, das vorliegende große Arbeitsmateriale zu erledigen. Zunächst dürfte jedenfalls das Budget auf die Tagesordnung gelangen, und meldet diesbezüglich der „Pokrol". dafs der General-Aerichterstatter Dr. Mattusch das Finanzgesetz und das Generalreferat in der Donnerstag-Sitzung des Budgetausschusses vor-legen wird. Dasselbe Blatt meint, dass sich schon bei Gelegenheit der Vudgelberathung die alte Solidarität der Rechten bewähren werde. (Das Herrenhaus des Reichsrathes) wird am nächsten Dienstag, den 24. d. M., wieder zusammentreten. Auf der Tagesordnung befinden sich außer mehreren ersten Lesungen auch der Schiffahrt«-vertrag zwischen Oesterreich°Ungarn und Frankreich sowie der Bericht der Budgetkommission über den Staatsrechnungs.Abschluss für das Jahr 1879. (Der das Dynamitgeseh berathende Ausschuss) wies die §§ 6 und 9 des Subcomiti« Entwurfes an das Subcomitc zurück und entschied sich bezüglich des letzteren mit 9 gegen 8 Stimmen principiell für die Anzeigepflicht. § 7 wurde nach dem Entwurf des Subcomitcs, § 8 nach der Regierungs-Vorlaae angenommen. (Conferenz der österreichischen Bischöfe.) In den nächsten Tagen soll in Wien eine Conferenz der österreichischen Bischöfe stattfinden, in welcher der Episkopat zum Congruagesetz Stellung zu nehmen gedenkt. Bei den überwiegend friedlichen Intentionen der österreichischen Kirchensürsten kann schon jetzl angenommen werden, dass dieselben, ohne ihrer sonstigen Haltung zu präjudicieren, den Standpunkt der Regierung in dieser Angelegenheit acceptieren dürften. mir, als hö:te ich in der Ferne ein Flüstern, das aus der Laube her drang, die mir fchräg gegenüber lag. EL schienen mir bekannte Stimmen zu sein, ja ich konnte mich kaum läuschen, es war meine geliebte Mathilde, die sich mit einem Manne unterhielt — und glaubte, auch ihn zu erkennen, es war der neue Volontär, der seit einem Halbjahr eingetreten war, um unser großes Geschäft gründlich kennen zu lernen. Ich konnte vorzüglich hören und horchte mit gespann-tester Aufmerksamkeit; denn jcdes der Worte, die gewechselt wurden, traf mich wie ein Dolchstoß. „Ja, er ist bedauernswert", sagte mein Nebenbuhler — es war mir ganz neu, das« er sich um Mathilden« Gunst bewarb; hatte er meinen Krankheilszustand dazu benutzt, um meine Braut zu belhören? Wie edel! — „Aber auch Sie, liebes Fräulein Mathilde, sind nicht weniger zu beklagen, wollen Sie Ihre blühende Iu« gend an einen Kranken fesseln, dessen Augenlicht viel-leicht ganz erlischt — bedenken Sie doch, das Leben ist lang, und die Blinden sind gewöhnlich misstrauisch, eigenwillig und verdrießlich, im höchsten Grade em- pfindlich" — .^ . .. «Lassen Sie mich", hörte lch dann chre Stimme, «ich habe mein Jawort einmal gegeben und muss es halten." Muss es halten!" echoete der Mann, ,.um sich und ihn namenlos unglücklich zu machen, ich weiß es, Mathilde, Sie lieben ihn ja nicht mehr" — „Sie mögen rech! haben", sagte meine Braut, «aber die Ehre will es. und Vater würde nie feme Genehmigung ertheilen, Sie wissen, wie er in diesem Falle gesonnen sein wird" — Jetzt hielt ich mich nicht mehr; o hätte ich nur au^ ew paar Secunden mein Augenlicht zurückgehabt, ich war j.a überzeugt, mich nicht zu irren — aber Gewissheit! Gewissheit! Sollte ich die Binde entfernen und zu sehen versuchen? Es handelte sich nicht mehr um das Glück meines Lebens, das war mit den Worten meiner Verlobten bereits begraben, aber um die Abwendung eines langen Unglücks — vielleicht irrte ich mich doch — und sollte ich mein Leben hin» durch in der Nacht verharren, ich musste es versuchen — meiner Sinne kaum noch mächtig, riss ich das schützende Tuch ab. — Barmherziger Gott! Ja, ich konnte sehen — ich sah, wie sie sich umfasst hielten, wie sie ihm ihr Köpfchen zuneigte — ganz nahe — gewiss zu einem Kuss — Es gieng noch gnädig mit mir ab, vor dem Schlimmsten ward ich bewahrt. Der Arzt, den ich sofort herbeiholen lieh, war nicht nur ein großer Meister, er war auch ein Ehrenmann, der mit mir empfand, und er bot seine ganze Kunst und Sorgfalt auf, um mich zu retten. Ich ward wieder sehend und trage feitdem die blaue Brille; wäre diefer Zwischen-fall nicht eingetreten, wären mir die blauen Gläser erspart geblieben. Aber es geht mit den Augen, sie haben sich wider Erwarten gut gehalten." «Und ihr.' Braut?" warf ich hin. Er winkle mit der Hand ab. „Lassen Sie, glücklich ist sie nicht geworden, sie heiratete ihn und ward später geschieden; jrtzt ist's rine alte Frau, ich glaube, sie schämt sich heute noch ein bischen, sobald ihr Blick auf mich fällt. Aber die Orchidee, die ich gestcru erhalten, haben Sie noch nicht gesehen, eine qanz be. sondere Alt — kommen Sie! Die neue Pflanze ist weit interessanter, als die Geschichte von der blauen Brille des alten Müller."-------------- _______E. O. Hopp. (Aus Klaqenfurt) wird ssemeldet: Die Ha"' delikammer hat sich constituierl. Ritter von Hillmgel wurde zum Präsidenten. Leopold Ritter v. Moro M Ios.'f Maier wurden zu Vicepräsidenten gewählt. Ausland. (Aus Berlin) wird gemeldet: Die Congo-Conferenz wird im Laufe der nächsten Woche chre Verhandlungen fchließen; die Schwierigleiten, welch!' Portugal bisher erhoben hatte, gelten nahezu als ^ löst. — Der Bericht der Reichstags-Commission ilw die Dampfer-Subventionsvorlage wird »' der ersten Hälfte dieser Woche verlesen werden; ">e zweite Plenarberathmig wird zu Anfang der lch« ihrer Action nicht beirren. Äm 13. d. M. erneuerte del türkische Geschäftsträger iu Rom mündlich die R^' lnationrn der Pforte und erklärte, dass diefelbe diev^ setzung Massaua's durch italienische Truppen mit deN Erklärungen Italiens über die Achtung der Souver^ tätsrechte des Sultans für unvereinbarlich halte. ^ Minister des Aeuhern, Mancini, erinnerte an die del Pforte spontan bereits gegebenen Erklärungen und ve/ merkte, dass die Instructionen des italienischen AdnU' rals im Rothen Meere letzterem die Ermächtiguna l^ theilt haben, Massaua zu besetzen, falls er dies il,M der gestörten Ordnung dortselbst für unerlässlich erach'^ sollte. Die seitdem von Massaua eingelangten 3ta^ richten rechtfertigen in der That die vom AdM getroffene Maßnahme. Italien trage übrigens lw Bedenken, von den Vorstellungen der Pforte zu s"" sten der Rechte des Sultans, die man nicht zu v" kennen beabsichtige, «ct zu nehmen. Der Min'!" drückte schließlich die Hoffnung aus. dass der ZwW" fall durch einen gegenfeitigen Austausch von Erklärung? zwischen den Cabinetten von Rom und Eonstantinop" in befriedigender Weise geregelt werden könnte. , (Die spanische Abg eordnete ntamme^' welche die letzte Woche mit einrr nochmaligen Deba" über die bekannten Studenlenexcesse in Madrid U" deren Unterdrückung ausfüllte, nahm vorgestern ^ 241 gegen 65 Stimmen eine Tagesordnung an, dU^ welche das Vertrauen zur Regierung ausgesvroche" wird. (Aus dem Sudan.) Der kleine, aber ^ zende Sieg bei Dulka, den die Colonne des Gener^ Earle über die Nebellen errungen hat, wird von °c Londoner Blättern allgemein als ein theuer erlaUl'. Sieg bezeichnet. Die Action, sagt die „St. I"^ Gazette", zeigt zur Genüge, dass diese Araber!'" ebenso schwer überzeugen lassen, dass sie eS mit ellw überlegeneren Gegner zu thun haben, als der briM Soldat. Das Blatt drückt schließlich die Befürcht^ au?, dass man auf einen nicht beanständeten iVi^, auf Berber felbst nach dem Treffen bei Kcrbelan "'" rechnen dürfe. «« (Der franco-chinesischeKrieg.) ,TenH meldet aus Shanghai: (iourbet eröffnete am 14-^' i„ ein Feuer auf drei chinesische Kriegsschiffe, welche z den Ningpoo. Fluss flüchteten. Der Ausgang Kampfes ist unbekannt. Starter Nebel. Tagesneuigkeiten. Se. Majestät der Kaiser geruhten vorgestA vormittags Audienzen zu etlheilen ; es hallen die ^ empfangen zu werden: die geh. Räthe Mmistelpl' dent Graf Taaffe, Graf Salm-Reiffe,scheid«, ,^c romir Graf Czernin, Graf Meran, FZM. F"'" von Dller, Sectionschef Freiherr von Puhwald- .^ Ihre Majestäten der Kaifer und die K^ serin haben, wie das ungarische Amtsblatt o" z dem Budapester ersten Cröche-Vereine aus Anlal» ., heurigen Cr^che-Nalles 200 fl., für den Ul'te'stW^z verein der Budapester Pharmaceuten aus Anla's heiuigen PharmaceuteN'Äalles 100 fl., für den U"^, stützungsverein der Budapester Polytechniker ""^„el lass seines heurigen Balles 100 fl.. endlich dcni ^> ^ israelitischen Frauenvereine gleichfalls auL Anloss l heurigen Balles 100 fl. zu spenden geruht. — (Dr. Moriz Edler von Kaiserfeld ^ Das Leichenbegängnis Sr. Excellenz deS am 14> ^g, aus seinem Landaute Birkfelo verstorbenen Herren? Mitgliedes Dr. Moriz Edlen von Kaiserfeld fa"° ^ stern um 11 Uhr vormittags sialt. Se. Majest" ^ Kaiser ließen den Angehörigen des Verstorben^ Allerhöchste Theilnahme durch den Herrn Sta"^ Baron Kübeck bekanntgeben. Moriz Edler von "" ^ feld. am 24. Jänner 1611 zu Petta» in Ste'". d geboren, studierte in Graz die Rechtswissenschaft"^!' widmete sich dann der Verwaltung seines ^" ,. ^che" feld. Nachdem er im Jahre !84tt Mitglied desprov'I^hll Landtages von Steiermark gewesen, wurde er '"» ^^achcrZeitung Nr. 39 315 I«. Februar 1885. "" von der Stadt Graz in das Parlament nach Frank, z/" ^°hlt; er trat dann in den provisorischen Landes-A,/?K zog sich aber bald inS Privatleben zurück. , l't,^«61 bethciligte er sich wieder an, politischen Leben, "«r lm Reichsrathc Führer der sogenannten Aulonomisten lä. l« ^^ "'^ großer Wärme für die dualistische "Msutm ein, Im Jahre 1867 wurde Kaiserfeld. der n t, , "^ ^'" süchtiger Redner ausgezeichnet hatte. U°" Ausgleichs, Deputation gewählt, wo er an der "«arbeitung der Entwürfe zu den Staatsgrundgesehen ^vorragenden Antheil nahm. In demselben Jahre wurde .zum Präsidenten des österreichischen Abgeordneten, ^"'es und zugleich in die erste Delegation gewählt. ° er das Amt des Vicefträsidenten bekleidete. In der «Bon 186U/70 war er abermals Präsident des Ab. »"dnetenhlluses. In den darauf folgenden Jahren na« ? ^ ?"^ Landeshauptmann von Steiermark er. de» ^ ^"^ ^^ war er lebenslängliches Mitglied 'v verrenhauseö. In den letzten Jahren lebte Kaiser. i von der politischen Lausbahn zurückgezogen auf > '«em Landgute Nirkfeld. wo ihn im Alter von 74 Iah. ^" der Tod ereilte. slüsl^' (^reue eines Hundes.) Letzten Montag Änw l "" ^^ ^"""i zu Malland zum Schrecken aller samn, "" ^"^ Namens Eperoni plötzlich zu. mmen und blieb regungslos liegen. Derselbe halte h,'.'" Wnen Kaffee geschüttet, das jedoch nur schwach Cd t l " ^"^° den Selbstmordez «^ .^ ^ ° " ^ der Dlücese.) Das infolge e» Ablebens des hochw. Canouicus Kiamar erledigte ^anonicat wurde dem Ehrencanmncus und Nector im ^Ugustineum in Wien Dr. Kulavtc verliehen — (Ernennungen und Versetzungen) «er Bezirksrichter in Ncumarktl Clemens Mosche Mrde auf sein Ansuchen zum Nathssecretär bei dem «reisgerichte in Nudolswert ernannt. Ferner wurde der "ezkksgerichts.Adjnnct Josef Kovac auf sein Ansllchen n Mottling nach Grohlaschiz mit der Diensteszuweisung A dem Kreisgerichte in Rudolfswert versetzt und dem ^ezlr sgerichts'Adjuncten für den Grazer Oberlandes, uMchtssprengel Anton Brumcn die Adjunctenstelle bei "" Bezirksgerichte Mottling verliehen. »»>!-. "^.(Karnevals-Nachrichten.) Bevor wir Nock dleszährige Faschingschronik schließen, müssen wir V«?k ^,"" Elite.Unterhaltungen gedenk«n. welche zur s^v"lichung Prinz Carnevals in unserer Stadt we. ^lllch beigetragen haben. Samstag, den 14, d. M. fand eine ^ ^"' ^""^ des Herrn Barons Liechtenberg halt»: ?^"^^^""l! "''^ darauf folgender Tanzunter. H "Ng statt. Gz wurden das einartige Lustspiel von Hz ^nedix „Nein" und der Schwank in einem Act von c,s'_^"°uff „Wer zuletzt lacht" mit der größten Prä. ft'"" aufgeführt. Sämmtliche Darstellerinnen und Dar« in:^' unserer Aristokratie angehörend, ernteten für ihr Ve,f n ^^^hung fehr gelungenes Spiel rauschenden Leu tzl^" 3aschmgs°Montag Hot die gräfliche Familie leten t?,"^v e^a. "''^ ^^m an diesem Abende veranstal» Gele« ^"'Kostümballe l!"^ "'^ ^^" ^^ angenehme ^schied ^ ^""' ^""ö Karneval geziemend vrr- l"»vle 3<" 5" können. Die großen und kleinen Damen i'erlicllN "l""^» Herren" hatten für diesen Abend die hählÄ^.^stüme angelegt. Der eigentliche Kinderball, ^ber i,, ^''" ^^ lieblichen Kinder der gräflichen Gast« Gästen b" anziehendsten ^"le gegenüber ihren jungen abendg u x V""eurs "'achten. dauerte bis 10 Uhr Dillon m ^^^ ""t einem maguifique arrangierten "stoßen" c? ^^" Souper lam die Tour an die ^zusteben s b'e Geduldsprobe. die sie bis dahin !"'Uernäck li^ ^' "vanchierten sie sich in den nach. "leits im 5.s? .^""^n, und der Morgenstern war ^i'" ^schiede Hl'. ?^ sich die zahlreiche Gesellschaft "^ Es geschah dies jedoch nicht. ^"ssreichenMf. ^"' gräflichen Paare für den gebotenen "l"t wurde '" swreicher ^"fe der Dank aller haben der ^«> Varon NÜn !'^ ""^ Ee, Excellenz der Herr ^"Nänder theilgenommen. — (Wahlen für den Morastcultur. Ausschusö.) Unserer diesfalls gestern gebrachten Notiz fügen wir heute noch bei. dass der bisherige Ob» mann dieses Ausschusses. Herr Dr. Josef Kosler, eine Wiederwahl entschieden abgelehnt hatte. — (Das „Solol". Masken fest) in der Schießstätte wurde in diesrm Jahre von 420 Personen besucht. Im allgemeinen muss eine starke Abnahme der Masken constatiert werden, und war speciell die Anzahl der männlichen eine verschwindende. Von den Honora» tioren beehrten das schöne Fest, welches, abgesehen von der schwächeren Betheiligung des Publicums, an Solidität und Vornehmheit gewann — der Herr Lcmdeepräsident Baron Wickler. Hrrr Landeshauptmann Gras Thnrn, mehrere Gemcinderäthe. viele Oberofficiere der Garnison und ein zahlreiches distinguiertes Pllblicum. Raummangels Wegen können wir einen ausführlichen Bericht erst morgen bringen. — (Flotten-Manöver.) Wie verlautet, dürsten auch heuer größere Uebungen unserer Panzerslolte in den Gewässern von Pola stattfinden, die jedoch einen schlicht militärischen Charakter tragen und nicht wie die vorjährigen mit Manövern festlichen Charakters verbunden fein würden. — (Früher S a i f on b e g i n n.) Die Frem. den-Saison am Würthersee hat heuer schon begonnen; eine Familie aus Nnssifcb/Polen ist bereits in Pörtschach eingezogen. ______ Annst und Aiteratur. — (ylsrika. Der dunkle Erdthril im Lichte unserer Zeit. Von A. v. Schw eia cr . LcrchenscId. Mit W0 Illusira-tioncn hcrvorrllaciidcr Künstler. 18 coloricrtcn Karten ?c. In 30 LicscrmMil n 30 Kreuzer. A. H a r t l c li c n S Verlag in Wien.) Vun diesem äußerst zeitqemäszen und in den wcilcstcn Kreisen mit MMlhciltcm Vcisall ansgcnommcnrn Wcrlc liessen drei Licscnmncn vor. mit denen der Abschnitt „Süd-Äsritll" zuui Abschllissc n,clcmgt; der Verfasser hat alls dem Raume, der ihm hierfür zur Versiiauua. stand, rin prässuanles Bild der Länder und Voller, der politischen Zustände nud rnthnonraphi» schcn Eigcnthiimlichlciten jener rntlcaenrn liiegiou des dunklen Erdtheils entrollt und seine Mittlicilunarn mit einer mtcicsscm» ten Tchildcnma. aNcr, jene Länder betreffenden Forschuna> reisen, darunl r jene Emil Holubs, abgeschlossen. Aua.clra,rn' heilen von der größten Actualität, wie die neuesten Vorgänae im ZulU'Laud und im West-Oriqua-Land, die sich erst vor wrniaen Wochen abspielten und zum Theile noch im Zuge sind. werden in diesen Hestcn bereits znr Sprnchc gebracht. Selbst» verständlich schlt auch das viclqcnanntc Ännra Pequena nicht, dessen geographische und culturclle Verhältnisse eingehrndc Wur» dissung erfahren. Die Illustrationen smd auch in diesen hcstcn durchaus gcluusscn. besonders hervorgehoben zu werden verdient aber die schöne Kartcntasel, welche in einer Haupllartc und vier Nebenkarten die bodenplastischen Verhältnisse mit ssröhter Genauigkeit und Präcision der Darslelluna. zur Anschauung lirinat, Der (5arlon „ilamerun" enthält alle nur wnnschens» werlen Dclailö. Alles in aNrm: wir haben rs hier mit riner sorssfältisien nnd zzrdicncnrn Arbeit zil thun. Die „nchstcn Hcste werden sich u»trr anderem mit den« Cuna.o»Ässlen und der gruftartigen Äcwcgiing, welche 'oic Neilordnun« dcr Dinac in diesem weiten (5ldraumc geschaffen hat, beschäftigen, so dass nilln dcr Fortsetzung des Wertes gewiss mit Spannung ent» gcgcusrhcn darj. Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Prag. 17. Februar. Die Vläller „Pokrol" und „Politik" widmen dem Ministerpräsidenten Grafm Taaffe äußerst fympathifche Veltrauensartilel anläse-lich des Jahrestages des jechsjähligrn Regimes seines Cabinets und zählen die Verdienste und Erfolge des lehleren auf. „Pulrol" legt dar, dajs diese Erfolge zugleich Erfolge des Staates feien, und spricht die Hoffnung aus, dass das Cabinet des Grafen Taaffe in der nächsten Periode das ausführen werde, was es sich bei seinem ersten Auftreten zum Zirl gesetzt und was vielen unerreichbar geschienen. Prag, 17. Februar. Nach Pilsenrr Depeschen weiden in der dortigen Handelskammer 2b Böhmen und li Dkntsche sitzen. Budapest, 17. Februar. Das Amtsblatt publi-eiert die Enthebung des Oberstadthauplmannes Thaisz von dcr Budapester Polizeileilung und die Ernen-nung des Temesvarer Bürgermeisters Török für diesen Posten. Berlin, 17. Februar. Der Reichstag nahm das Spengesrtz a». Hiernach wird der Reichskanzler er-mächtig!, die Importzölle aus Gelreide, Mehl und Schaumweine nach dem vom Reichstage genehmigten Tarife zu erheben. Paris, 17. Februar. Die „Agence Havas" meldet aus Langson vom 16. d. M.: „Das Liger von Dong-son wurde am 10. Februar avgcbiochm, und gieng der Vormarsch ohne Widerstand vor sich. Am 11. F-bruar wurden die Chinesen bei Vanoi über den Haufen ge» worfen. Die Franzosen übernachteten in den chinesischen Positionen und schlugen am 12. d. M. die Chinesen trotz sehr lebhaften Widerst an-des vollständig. Die Haltung und Tapferkeit der Truppen war eine bewunderungswürdige. Mehrere Forts wurden in Sturm genommen. Am 13. Februar trafen die französischen Truppen nach einem sorciertrn Marsche in dem von den Chinesen geräumten und in Vrand glsteckteu Langson ein und halten die vor« geschriebenen Positionen besetzt. Das Terrain ist sehr hügelig; trotz dieser Schwie. rigleiten wurde der Marsch in gejch ckter Wnse durch- geführt. Eine ansehnliche Quantität von Waffen. Munition und Reis wurde erbeutet. Die Verluste der Chinefen sind enorm; sie zogen sich gegen die Grenze zurück. Das Wetter ist nebelig und kalt." Athen, 17. Februar. Die Kammer nahm mil 108 gegen 104 Stimmen eine Motion an, wornach sie dem Ministerium das fernere Vertrauen verweigert. DaS Cabinet reichte seine Entlassung ein. Port-Said, 17. Februar. Die zweite italienische Expedition ist heute hier eingetroffen. Angekommene Fremde. Am 16, Februar. Hotel Stadt Wien. Müller. Kfm,, Rcmschcid. — Weiß. Pro« fessor. Poppcr und Duldncr, kslte., Wien. — Hutncr, l. l. Haufttmllim, s, Frau, Graz. — huttner, t. k. Marine-Obe» ingrnicur, Pola. — Blau, Ksm,, Agram. — Iupan. Kfm.. ' Nela sGottschee). — Cadorr, Holzhandlcr, s. Fran. Bischoflacl. Hotel Elefant. Dr. Hirschseld. Z°h"°rzl; NiUtcr. Streit und Trauncr. Ksltc,. Wien, - Stech. Forsiverwaltcr, Slavetic, Kaiser von Oesterreich, überlc Anna s, Bruder, Reischdors. Verstorbene. Den 16. Februar. Joses Polil. Eisenbahn» llonduc-tcllrs'Sohn, 4 Tage, Maria-Theresienstrahc Nr. 18, Kinnbacken» lrampf. Landschaftliches Theater. Heute lunacrabrr Taa): Haus Lonei. Lustspiel in 4 Arten von Adolf k'Arronge. Ncpcrtoirstück beS l. l. Vurgtheaters in Wien. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. «^ s,LZ ^H " ^ " 5-,5 7U.Mg. 734,38 b.4'SW. schwach bewöllt «- ... 17. 2 , N. 732.93 6.4 TW. schwach bewälrt "/»s' 9 ^ Ab. 730.9!> 6.4 SW. schwach! bewöllt ''"" Trübe, rednerisch. Das TageSmittel der Wärme -j- (l,7", um 7,0° unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: I. Naglii. Aürs Aand. Es lärm nicht dringend genug allen, welche aus dein Lande wohnen, empfohlen werden, stets eine Schachtel Upolhelfr 3t. Brandts Schweizrrpillcu im Hause zu haben, um bei plötzlich eintretenden Störungen (Verstopfung. Blähungen, Blutandrang, Leber» und Nallenleiden ?c) dieses sichere und schmerzlose haus» und Heilmittel (erhältlich ä Schachtel 70 Kreuzer in den Apo^ lhclen) anzutuenden. Man achte genau darauf, dass jede Schachtel als Vtilette ein weißes Kreuz im rothen Grunde und den Namenszug i)i. VrandlS trägt. s135) W Danksagung. > W Für die zahlreichen Beweise ausrichtiger Theil» ^ « nähme, welche uns anlässlich des Verlustes unserer ^ M unvergesslichen Tochter, Schwester, Tante und Nichte, M ^ dcs Fräuleins ^ R Helene Hubel > ^ zugekommen sind, sowie für die grohe Betheiligung ^ ^ au dem Leichenbegängnisse, die vielen herzlichen ^ ^ Kondolenzschreiben und die reichen Kranzspenden « ^ sagen wir allen Freunden und Velannten unseren ^ W innigsten, tiefgefühlten Dans. ^ W Laibach am 18. Februar 1885. W W Ue Nes trauernde Ziamilie. M IM bestes Tiseli- „.Erlriscliimg sgctränk erprobt bei Husten, Halskrankheiten, Magen-und Blasenkatarrh.___________ Heinrich Mattn', Karlsbad ml Wia. Depot der 11 Generalstabs-Karten. TOnf.no!) 1 • 7ö,000. ^rei« ^cc Sölolt 50 fr., in Sajdjniformnt ^ m auf SJciniuonb oefponnt 80 !t. 3)ö- "• ^!tfiumaijr & int. ikmOrtgs ßndiüaniUung LaMHer Zektlwg Nr. 3i) 3l« 18. Februar I885. Course an der Wiener Görse vom 17. Februar l885. N°ch ^ 0^«^ ^«^1^ Geld wait Staats »Anlehen. Notenrente.......«»L«i S3?« Silberrente.......84 — 84 1L !854er 4 "/„ Staatslose ü5a fi. 127 — 127-76 1860er »n/y ganze 500 ,, 138 — 138 5« lasoer 5 «/„ Fünftel ioo ,, 141 75 142 25 I8«4er StaatSlose . . i«« „ 17440 174-80 1864er „ . . 50 „ 172 5« I?3b0 «lomo.Nentcnscheine . P« Et. <3 — « — 4 °/n Oeft, Goldrente, fteuerftei , 106 7» iao-90 Qefierr. Notenrente, steuerfrei . 9»-0L »9 25 Ung. Golbrente 6 °/„ .... —-— —— ,, 4°/« .... ss 4b »8-ao ,, Papicrrente z»/, . . . . 93-85 84 io „ Eisenb,-Änl, I20fi. ö.W.S, 147 l>0------- „ OftbahN'Prioritäten . . 99— 99-60 ,. Staat«°Obl. (Ung. Ostb,) 121-75 122-20 „ „ vom I, i»?ß 10»— 1l)g»o ., PrämitN'Anl. 5 inafl. o.W. 118-75 119 — Thelß-Reg.»Lose 4"/„ 100 fi. . . 113-25 118-70 Grundentl.»Obligationen (für 100 fl. E..M.). b°/, böhmische......ia«ü0 — — °°/n «alizische......io2— 102KN 5»/„ mählische......105-70 — — zo/a niederöfterreichisch« . . . 10k— io«-2b ö°/, oberösterreichische .... 104-50 io«-— 5°/« freirische.......104 — 105-50 o°/„ kroatische und slavonische . loi— —-— 2 °/, sitbenbllrgische.....102 — 102-40 Gelb Ware 5"/« Temeser Vanat . . . . in2 —io3 — 5°/<> ungarische......10220 103 50 Andere öffentl. Anlehen. Donau.Reg.«Lose Z"/<, i«l> st. > 11575 iin 25 dto. slnlcihe 187», steuerfrei . 103-no 104 — Anlehen d, Stadtgemcinbe Wien 102— 103-75 Nnlebcn d. Stadtgemeindc Wicn (Silber nnd Gold) .... —— —— Prämien-Anl. d.Stabtgem.Wien 120-20 125-50 Pfandbriefe (für 100 fl.) Nobercr. allg.öftcrr.4 '/»"/»Gold. 123 — 123-75 bto. in 50 „ „ 4 V, °/ll »8 20 N8-75 bto. in 50 ,, „ 4o/n . 9250 U3 — bto. Prämlen.Schuldversch.3°/<,-------—-— Ocst.Hypothelcnbanl ioj. 5 >/,«/<, 100-50 101 — Oest,°ung, BanI verl. 5"/., . - 102-75 103 — bto. „ 4 >/,<>/, , 101 80 10150 bto. ., 4«/<> . - W-5N —-— Ung.allg, Nobencrebit°Nctiengcs. in Pest in 1.1839 Verl. 5 >/,«/« ^02 75 103-75 PrioritätS » Obligationen (für 100 st.) Elisabeth-Westbahn 1. Emission 112-30 112-60 sscrdinands'Noibbahn in Silb. loz-yo 10« — ssi-anz«Ioscf/,«/<> . lOO-iio'iOa-SO Oefterr, Vtorweftbahn .... I03-?o 10430 Siebenbürger.......«9-75^100 25 Gelb Ware Staatsbahn 1. Emission . . . 194 — i»5 — Sübbahn 5, 3"/„...... 151-25 1K2-— ,, ü, 5"/"...... 12«-— 128-50 Ung.'galiz. Nahn..... 99 90 10030 Diverse Lose (per Stück) Erebitlose 100 si...... 178-25 178-50 Llary'Lose <0 st...... 43-25 44-25 4"/„ Donau-Dampssch. nio fl. . 114 — ill»-— Laibacher Prämien-Anlehcn l!0fi. 23— 2350 Ofen« ?ose 4N fl...... 4575 4Ü-25 Palffy^'ose 40 jl...... 3!»— —'— Rothen Kreuz, öst. Ges. v. 10 fl. I4'l2 14-50 Nudolf-Lose 10 fl..... 19-50 20 — Salm-Lose 40 fl...... 54-20 54-75 St.-Genoiö-Losc 40 fl. , . . 48— 4«-75> Waldstcin-Vosc 20 ss..... 29-75 30-50 Windischgrätz.Vose 2,^ fl. . . . 37-40 87'90 Bant-Actien (per Stück) Nnglo-Oesterr, Banl 200 fl, . . 107 — 107-50 Vanl-Gescllschasl, Wiener 200 fl. —'—------- Vanlvcrcin, Wicucr, 10« fl, . « 100-50 10? — Vbncr.'Anst., Oest.200fl,S. l4?75 14825 Geld Ware Actien von Transport-Unternehmungen. (per Stück) Albrecht-Bahn 2«a st. Silber . —-— — — Nlsölb-ssium,-Nahn 200 fl, Silb. I8N— 18050 Aussin-Tcp, Eisenb, 200 st. <äM. —-— — — Vöhm. Noidbahn 150 st. ... 1»? 25 IM — „ Westbahn 200 ss. . . . —-— — — Vuschtlehrader Eisb. 5N0st.EM. —-—------- „ (lit, N) 200 st. . 1«3 — 18N — Donau - Dampfschiffabrts - Ges. Oestcrr, 500 fl, EM. . . . 527 — 52»-— Drau-n-V,i!O0N,EM. 2««-50 2W-— «raz-ssöslacher E.-Ä. LWst.ö.W,----------------- ssablenlc^-lliscnb, 200 sl, . ,3!,— 40 — Kaschau-Oderb. Eisenb. 200 fl.S. il>2 50 152-75 Lcml'crss-^crnow.-Iassy Eisen- bahn-Gcsell. 2«» ö. W. . . 2ia 25 2ill-5o Aoyd, öst.-una,, Trieft 50«st.VM. 570 — 571 — Oesteil. Nordwestb. 8«nfl. Silb. 1767« 177-25 bto. (M, «) «00 fl. Silber . I8l-5u 185-Praa-Durer Eiscub, I50ss, Silb. L7-— 27-5« Nudolf'Vahn 100 fl. Silber . . 185'25 185-75 Siebenbürqcr Eiscnb. 2N0 fl. . 185-25 185-75 Staatscisenbahn 200 ft. ö. W. . 805-25 «05 00 ----------------------------^^-Mc Sübbahn 2l!0 fl. Silber . . -i"'"!si-?d 1"" Theisl-Vahn 20Nsi. ö. W. . .220—A"^ Tramway-Gcs., Nr,170 fl. ö. W, 214-7» "« Wr.. ncn ino fl. 107-' '"^,^ Transportgesellschaft 100 ss. . —"^ ,»1— Ung.-naliz. Eisenb, 200 fi, Silber 180 — " »z Unss. Norbofibah,! 20« st, Silber 17« l» ,«,,.. Ung.Weftb,(Naab-Glaz)20«fl.S. '80ü0 "' IndustrieNctien (per Stück) Essybi und Kinbbcra. Eisen- nnd Stahl,«Ind, in Wien lun fl. . «2— °° Eiscnbahnn,,-Leihg, I,80>'. <«N "/„ i<,»?ll U«" „Elbcmühl". Papiers, u, V..G. «3-7» «^ MolUan-Gcscllsch. öftcrr,»alpine 4««» ^ Prasser Eisen-^nb,eOcs. 200 fi, 152 — l°^ Saläo-Tari. Eisenraff. 10» ''. . io3'— ^^" Wafft»f-G,, Ocst. in W. 100 fl. — — ^ Tnsailcr Kohlenw.'Gcs. 130 si. . —— - Devisen. Deutsche Plä've......«°^,Ü London.........!24-'°l"s ParlS.........4»02, "°^ Petersburg.......—— " Valuten. .°z Ducaten........ °«i °.g, «n^ffranc««Sti!cke..... »'»l ^ Silücr......... ——- ^7,«K Deutsche Meichsbanlnottn . . oo bb »" Z llMVllllllZ-sWillllz ß Ä befördert das Wachsthum der Haare, verhin« n zi dert dessen Ausfallen, ertheilt dem Haar einen ^ U schönen Glanz und beseitigt die so lästigen ll ^ Schuppen. — 1 Tiegel sammt Anweisung H ^ «u tr. llcfert bie (308) 15-4 5 lf in Laibach, Nathhausplat, 4. « Antikitarrhalische Salicyl-Pastillen zuboroitot von Ch Pioooll, Apotheker „zuni Engel", Laibach, Wioaerstrasso. 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Na prošnjo oskrbniätva n. v. r. ko-mende Metlika se dražba zeraljišèa Martina Readoš izRadoš St. 3 pod rektf. st. 12% pod n- v- r- komendo Metlika, cenjenega na 650 gld., v treh rokih, in sicer prvi na dan 11. marcija, drugi na dan 11. aprila in tretji na dan 21. maja 1885 ob 11. uri pri tej sodniji s pristav-kom, da se bode pri tretji dražbi zemljišèe tudi pod cenjeno vrednostjo oddalo, doloèi. Varšèina 10 procentov. Dražbeni odloki, kateri se gruntnim upnikom ne bodo dostaviti mogli, se bodo ob enem za nje postavljenemu kuratorju gosp. Leopoldu Ganglu iz Metlike do-stavili. C. kr. okrajua sodnija v Metliki, «bSw '^(X empfunden und vermittolt. So verschiedenartig dio Ursachen, I &o iwTKtl ^i so verschieden sind dio Erschoinungon dor INerTenUraiikliei- I \ ntiM J *en* ^n orstor Linio Zusammenziehen dor Norvon, allgomoine I V* *S$~ Ju Abmagerung: und Entkrliftung, Maiuief.scliwUclie (Impo- I ^^ ^wv^W touz^ und näcnth'?n0 Tollutionen, GedllchtnlssehwUch«, I ^^ä^1^ bleiches Gesicht, tiofliogondo, mit blauen Random umgobono I Augon, Gomüthsvorstimmung, Schlaflosigkeit, Migräne (einseitiger Kopfschmorz), I Schmerzen im Kreuze und RUckgrate, hystorischo Krümpfo, Vorstopning, Angst I ohn« "ürsacho, Vermeidung heitoror Gosollschaft, Frauonloidon, Schwächozustand, I Blutarmut, rheumatiacho und gichtische Schmerzen, Zittern an Händen und I Füssen u. b.w. (44) 20-5 I Alle oben unjrefllhrton Nervenkrankheiten werden dureh kein an- I deres bis nun in der Heilkunde bekanntes Mittel ho sicher und voll- I kommen geheilt, als durch I Dr. Wruns Peruinpulver I aus peruanischen Kräutern bereitet. — Für Unschädlichkeit mrd garantiert. I P^' Prois oinor Schachtel sammt gonauor Boschrnibung st. 1,80. "^Q I Depot In Lalbach bei Herrn Apotheker E. Bir s chit z. Generalagent in Wien: I AI. Gischner, dipl. Apothekor, II., Kaisor-Josofsstrasso 14. I (639—3) Št. 1182. Naznanilo. V dan 7. marcija 1885 ob 11. uri dopoludne se bo pri pod-pisani sodniji tretja eksekutivna dra/.ba zemljišèa Metko Simšièa h Radovic št. 25 pod vložno žt. 1 davkarske ob-èine Radovice vršila. C. kr. okrajno sodišèe y Metliki, dn6 8. februvarija 1885. (018—3) Št. 11308. Naznanilo. Y dan 3 0. maja 188 5 ob 11. uri dopoludnö se bo pri pod-pisani sodniji druga eksek. dražba zemljižèa Jure Muca, sedaj Marije Slanc iz llozalnice St. 21, pod ekstr. št. 44, rektf. št. 55 davkarske obèine Rozalnica, vršila. C. kr. okrajna sodnija v Metliki 11. decembra 1884. (580—2) Nr. 3sl> Freiwillige Realitäten-Versteigerung. Vom k. k. Bezirksgerichte ReW wird bekannt gemacht: , Es werde über Einschreiten der k< >> Finanzprocuratur flir Krain, in VertretUl'l» der Filialkirche zu Weikersdorf nnd dsl beiden Pfarrkirchen in Reifniz und^^ derschiz, die freiwillige lMn'lichc Verst^ gerung der in den Verlass der ^ 4. Oktober 1884 zu «orttavas Nr. ? verstorbenen Maria Cuar gehörigen, "> Grundbuche der Pfarrhofsgilt NeW'« 8ud Urb.-Nr. 105/u. Rectf.'Nr. ? "^ kommenden, zu Weikersdorf (GorilaM Hs.-Nr. 41 gelegenen, ilwentarisä) ,"' 1646 st. bewerteten Realität bewilug" und deren Vornahme auf den 9. März 1885. vormittags 10 Uhr, Hiergerichts ^ geordnet. Der Grundbuchsauszug und b" Feilbietnngsbedingnisse können h'^^ gerichtS eingesehen werden. ^, K. l. Bezirksgericht Reifniz, "" 24. Jänner 1885. (620—3) 8t. 375 kri 0. kr. okr^ni «oäni^i v bletll^ 86 ^b ^ toido ^U6 ^uäniü (po?"'. od!ü8tmku Mitillu ^u6nii:u 12 "^ äovice) proti ^alcodli ^ulluiöa i2 ^' vllv^eg^ Vrda li^racli 280 xiä. « l>l" 2üu^6in 8kl«,^liull. ru,2i)ru,va v 6au 24. llprila 1665 ,^ o^Ioöiltl, in 86 ^6 ritßpi» to/.ds ^lb N02NU,N68H bjvaliäöu. toioneu. U2 Ä 80V0 U6vkrn08t in troöko Kot oslls !n,KolN p08WvI.jLN6MU ß08p. I'lilisl^ ! ^llpotliiku ix UetM6 vroiiil. 1 « 'I'o^ouoc n^' «6 0M6N^6Uj "^j «llm tu agll^i llli poudla^suca oV^ ali pa ujL^ovii sl8mu 0 prkVLin ^ o«krdllikl2 vioi:i. ,^: 6. kl-. l)kra.jna »ocini^ v U6U>"' 6u6 17. ^nuvacha 1885. ^^^ "(514—3) ßt. N^' I^li pro^njo ^u,6 'I'omea l2 ^. mo»tokll «t. 3 80 ciiAidk /liml^i^:5 ^, ^ ti.j6 8ol1i:0V6j5ll 12 Uo/lllnic «t. 13, ^ ^t. 338 in 381'/, ßr^^iuo ^"A,. ^«nj«n68ll UÄ 3l)0 ßiä., V troü l'^ in 8ic6r prvi na ll»,n 18. m^rci^u,, liruZi na 6an 18. n,pril» in trotji UH 6lln 20. mll^1865 . ^. od ll. uri pri tL^ 80äni.ji » ^, «B' kom, 6», 86 boli6 pri tro^'l w ^ xLm^jZi6 W6i poll cLn^'ouo vlscln oddulo, lwloöi. .^i Val-^inll 10 proeontov. V^ ^ oclloki, klltLri 86 ßruntnim upw ^ no do6o 6o3taviti mo^Ii, 86 ^^,-ju 6N0M 2ll n^6 P08tHV^6N6MU kura ^ß 808p. ^lili6liku /apotniku j2 "l ä08tiivili. i^tlill'' <^. kr. okr^na 80llni.jn. v w 6u6 N. liccomdr» 1884.