Pt»«»»» T §eWf1ni.) illill Zeitunz «rschewt »Achnultch : twinriUi u> ••m«g Xriltlhtunq nl fttnrultvng: £te*mwM alte» ?it, I. XtUpbcn II. — >ntbndignngen tsotxa tn bet BennaUnna gegen vatchiunu bUligftn Gebühren entgeflenpenomm«» W»»»ggpr»is«: Mir da» Znland vierteljährig %nm SO--, halbjährig Bin «c-, pasjjäbng VW ISO—, ftfa da» MrtMnw entwrechote Echöhunp — Einzelne Nummer« Dm l »». Nimmer 34 DonnerSt««, de» 2K. April tS28. I 53. Jahrgang Friedenstauben. Eine denische JunkerS-Maschine mit deutschen Fliegern in Begleitung eine« irischen Offizier« hat den ersten Ostwestozeanflug glücklich in die Wirklich-Kit gesetzt. Offiziere, die sich einst im Weltkrieg al« ftäapftt gegenüberstanden, haben i» friedlicher Gemeinschaft eine Tat vollbracht, die nur einem friedlichen Werk, einem Werk der Verständigung, eine« Werk der endgültigen Aussöhnung zwischen den Völkern dienen »id. Diese Junker« Friedenttaube hat in Wirklichkeit «ehr geleistet alt alle die schöne» FriedenSreden der verantwortlichen Staatsmänner aller Länder zusammengenommen. Amerika, einst der erbitterte Gegner der Deutschen i« Weltkrieg, feiert die deutsch« heldenhafte Frieden«-tat, al« wäre sie die eigene, wenn in diesen Tagen die Flieger i» New Dork eintreffen, begeistert um« jubelt von einer freudigen Bevölkerung, wird e« einige Stunden geben, wo der Krieg und seine Auswirkungen, ■o der alte Bölkerhader, da« alte Mißtrauen, die Selbstsucht und der Neid völlig verklungm sind. Wo e« rar Freude geb«« wirb über die Tat weniger Menschen, ider die Tat, die der Menschheit in ihrer Gesamt» heil etwa« Neue« und Gewaltige« spenden will. Et ist ei« seltsame« Zusam»e»treffen, daß gerade in dem Augenblick, wo eine deutsche Friedenstaube glücklich den Ozean überquert hat, auf dem gleichen Wege eine andere, allerdings papierne Friedenstaube au« Washington in die deutsch« Reich«-Hauptstadt gelangt ist: die Note btr Bereinigten Staaten über d«n Kriegsverzicht. Wer sich die überaus traurigen und bitteren Erfahrungen bet Frieden«gedanken« in den letzten Jahren ver-pgenwärtigt, wer sich ha» unschöne Spiel Hinter den verschlossenen Türen der vielen Abrüstung«-k»»»!sfione» vor Augeu hätt, wer fich au die Angst ab da« Mißtrauen erinnert, die nach der Liquidierung de« Weltkrieges ein Jahrzehnt lang die end-gültige Aussöhnung und Verständigung immer und Kr. AoönjaKs Leöenserinnerungen. Bon Friedrich Wahrmund. IV. Vvn Lattich an« bewarb stch BcSnjif «» die iMtlicht ve,trk«ar»te»«stelle tu Modisch-Feistritz. Kl» » stch dem ve,irU»orsteher (ve»i»t»ha»pt«aoo) «oko-schinegg vorstellte, bemerkte dieser' „Sie komm«« auS te»anien; hier tu Sieiermark wM da» Volk nicht» »tffe« von solche» Ueberspanntbeiten.^ Diese bl«»ßer»og »tz», baß m«w Lciajak» Gesinnung kannte, doch btl-bete die« ket» Htnderni«, er n hielt trotzdem die staat« liche ve,irk»ar,ten» stelle in windtsch. Fristritz. Zu jener Z-it bekannten stch »on 1306 Vewvhnern diese« Markte» Kc »ritzere Hälfte jux deutschen Umgangssprache, die llewere Hälfte (600) per slowenischen Umgangssprache; m einer »oltttscheo vetätiga»g der Slowenen war >«>och keine Nebe. veSnjak erkundigte stch deim Notar JUkj, eine« gemäßigte« Slowenen, «ach der Gestn»«», der Vetilkerung und erhielt von ihm folgend« be,eich-«nd» AnSkanst: .Wenn Sie hier für die slowenisch» Sache agitiere» »olle», können Sie gleich wieder ab-Khen, da» Sie finde» im ganzen Pegtrke keine« «i»»igr» national fühlende« Slowene».^ .Und die Geistlichen?" .Die Griftliche« st»d alle an» der alte» Ech»l« «nd ohne Nattonalbewoßtsein. Der Stadt» »surer Draschkvvitsch kümmert stch nnr «m seine wein» tilrte». Ebenso find auch die stbligea." .Und »ei« immer wieder hemmten uud unmöglich machten, der wird sich nach einer Prüfung des von Washington überreichten Vertragsentwurf« zu der Erkenntnis bequemen müssen, daß niemals seit 1814 ein solch wichtiger und folgenschwerer Schritt sür die prak» tische Verwirklichung der Friedensidee getan wurde. Wohl hat Deutschland, seitde« e« Mitglied deS Völkerbünde» geworden war, unler weitgehendster Zurückstellung eigener und nationaler Interessen ia einer praktischen Mitarbeit zäh und konsequent für den wirkliche» Frieden gewirkt. Wohl hat die Reichsregierung sich zu den Locarno-Verträgen gefunden, Frankreich seine Ostgrenze garantiert, wohl hat sie durch die verschiedensten Sch!edSverträge im Osten und Südosten Sicherungen gegeben, die eine» Friedenspakt nahekom«en. Aber niemals konnte» alle diese deutschen Schritte hoffnungSfreudig getan werden, Man kannte i» Deutschland die Mentalität der ehemaligen Gegner «nd mußte fich daher sage», daß alleS Entgegenkommen, alle Nachgiebigkeit, alle freudige Mitarbeit an dem Werke der Bölleraussöhnung nicht die Länder überzeugen konnten, die fich von einer antiquierte» Machtpolitik und einem hemmungslosen Siegerdünkel, einer ewigen Furcht und eines eisernen Mißtrauens zu ihrer Stellungnahme zu diese« wichtigsten MenschheitSproblem treiben ließen. Nun kommt von einem dieser ehemaligen Gegner DeatschlandS eine tatsächliche und wirkliche Friedenstaube über den Ozean geflattert. Der ameri. kanische Vertragsentwurf ist kurz und prägnant ge> halten. Will die Großmächte Amerika, Frankreich, England, Deutschland, Italien und Japan zu der seterlichen Erklärung bringen, .daß sie die Ivan-spruchnahme de« Kriege« zur Lösung internationaler Streitigkeiten verurteilen und auf ihn als Werkzeug staatlicher Politik in ihren Beziehuagen zu« einander verzichten." Die amerikanische Oesfentlichkeit darf überzeugt sei, daß diese Note bei allen wirklichen Friedensfreunden die freudigste Sympathie Onkel, Ut Ps«r«r tSsiojik au» Sl. Marttn am Bacher«?" »Ist «« «ich« bester". „Hob da» Landvolk „Ist «arntffe-d «nd oh», jede» völkisch« »<-wnßtsein. Slowenisch« Zeitungen habe» sie nicht und da« Volk weiß wahrscheinlich nicht etamal, welch« Nationalität «S angehört. St« glaube«, daß ««r derjenige etwa» gilt, der deatsch kao«, weil st« dir Herren-lest« nur deutsch sprechen höre«, weil in de« Schale« deutsch unterrichtet wirb nad weil die »emter in deutscher Sprach« »«kehren, »nch t« meine »anjlei ist «och ket«« Partei gekommen, die eine slownrisch« Urkunde »erlangt hätte." Durch dies« »««knnst lieh stch jedoch V»Sajak nicht abschritte« und begann nichtsdestoweniger für die slowenische Sache Anhänger ,, werben «r beschloß, zunächst die Landbevölkerung auf»ursttt«ln. Um sei» vorhab«- a«»t«>Shren, trat er mit den slowenisch«« SefinnuvgSgrnosten in Marburg i« >nbt«d»n>, die dort über »nreg-vg her tschechisch««, bet» van d«r Südbah» beschäftigte» Ingenieure Ehocholovöek und Jedlitka die erste slowarisch« Sttalnica (Leseverein) be-gründet hatte», »n d«r öitalaica beteiligte fich n^st der weltlichen Intellige«» auch die Geistlichkeit und bet der lweiten «ründuogSfeie, hielt a»ch der Bischof Slomtik eine begeisternde Ansprach«. Im »uSschuß saßen Dr. Prelog, tn. Ianko Lernec, Professor Zuma», Dr. PavliS und Dr. Dominkit. Dr. Sernee stammte av« »indisch Feistritz, wo sei« Vater ei» wohl« find«» wird. Den» alle wahren Friedensfreunde wolle« den Frieden, den wirklichen Frieden, das heißt die Verständigung nach den Gesichtspunkten d«r Ge> rechtigkeit und eine« wahren Ausgleichs. Da die Vorbedingung für eine solche friedliche Verständi-gung die Ausschaltung der Kriegspsychose, deS Waffen» geraffelt, der Drohungen mit Kanonen und Ma» schinengewehren ist und bleiben muß, so wäre die Verwirklichung des amerikanischen Vorschlages ein großer Schritt zu eine» endgültigen Ziel. Aber — bei aller freudigen Genugtuung über die amerikanische Friedenstaube — kann man fich wirklich der Hoffnung hingeben, daß ihr jetzt noch blütenweiße« Gefieder von geschäftigen Händen nicht arg zerpflückt werden wird? Wird der Geist, der diese amerikanische Frieden«taube trägt, überall, iu Pari«, iu London, in Rom akzeptiert werden? Oder wird «an nach den vielen vorbehalte», Be« denke» »nd Befürchtungen in gewissen Ländern schließlich doch nur eine Taube iu der Hand halte», die, arg zerzaust, nicht «ehr fliegen kann? Wie gerne möchte «an >eden Pessimismus abtun, wie freudig würde «an sich der Hoffnung hingeben. Aber bereit« schallt e« au« London und Pari« herüber von Verpflichtungen der Locaruo-VertrSge, der Völkerbundsverträge, der SicherheilSnotwendig-keilen, die alle de» freie» Flug der weißen Friede»«-taube einengen sollen, verzicht aus jeden Krieg schließt in sich die Bereitwilligkeit aus eine Verständigung. Verständigung aber heißt Beseitigung auf friedliche» Wege all d«r Ungerechtigkeiten, die durch da« Diktat einer Kriegspsychose entstanden sind. Da diese Ungerechtigkeiten heiligstes National-gut der größten europäischen Siegermächte geworden sind, so wird die weiße Friedenstaube in Europa eine Atmosphäre finden, die ihrer Lebenskraft und der Wahrheit chre« Gedankenflugs nicht gerade zuträglich sei» dürfte. habender Mllhlenbefitzer war. Er hatte >wet Söhne, di« er beide studiere« ließ, voiajak war mit ihm bekannt und er plaudert« r'ter« mit «hm, natürlich deutsch. Set«« Söhne war«», wie veinjak selbst, deutsch erzogen und wurde» erst t« den höhere» Schule» »ou slawischer Gesinnung durchdrnngen. Nach de« Muster der Marburger Citaluica Word« gleichfalls im Frühjahr 1861 auch i« lriest ei» sl»-«arisch« Leseveretn gleiche» Namen« begrü»d«t. Erst tm Herbst folgt« die Eründung der Latbach« Citalnic», für «velche Beitrittg«taladung«o ia sl»we»tsch«r und daU« scher Sprach« »«schickt wmd«v, s«wi« di« Gründung von (italaica« in Eistt, Ptttan und et»« «ethe -nd«r« Ort». Di« Marburger Citalnic» hatte ihre bescheidene« Räum» — ein Zimmer samt V»r>i»owr — in erst«» Stock de» Schrammellche» Gasthause» hinter be» Rat« haust. Dort fand«« stch M« vcriingmttglitd« Abe»d für Abe»d et» «ad »«riete, darüber, wie »a» »um Besten der völktlche» Sache arbeite» solle. Man de-schloß, auch Festlichkeiten ,» veranstalten und hie»u die Iltwenilche Landbevölkerung heran»u»ieh«». Die erst« solch« Feier wmde für be» «uguft 1861 angesetzt. Unter de» weltliche» Profeffore» de» Marbnrger E»m»astm»« wäre» nur §aman und Maizing« Slo> wenen önma», d« spät« w trat» al» La»d«Sschul -inspettvr tätig war, wirkt» mit sein« Gemahlin auch au slvwevische« Liebhaberaafführonge« «lt. G«tte L Cilliec Zeitung Nnnnn 34 KoMlsche N«»isch«>. ZullMd. Kwöerusuug der Pationatverfammtnug. I» emer Bcspcechnng zwischen de» Miniüer-prästdntte», dem Parlawevttprästdente» Dr. Peric und dr« Innenminister Dr. KoroS»c ward« beschlösse» da! Parlament auf den 25. April etaznhnasev. Ruf der TazeSordnang sind da« Britstanbenpesktz u»d die Verifizierung de« dem »»gartsche» Parteisübrer Dr. Nazy zugefallene» Abgeordneten man hol«. Bor de« 1. Mai muß bekannt-lich auch die Frage de« Mieterschvtze« bereinigt »ad». Wieder ei» ueuer Wohauagsgesetzeutwmf. Ei» besondere« Ministerkomi»««, de» der Sozial-minister Ridoniö. der Baatenninister Marksv'6, der Postmiaister Dr. Kujnadjä, der Unterricht«ntoist«r Groll »nd der Reltgioa«ninifter Simonovlt a»ge-Hirte», hat eine» neue, Wohau»o«gefttztvt»»rfaa«. gearbeitet, der die Größe der Wohnnngen in Be. tracht zieht. Darnach find vo« Wohn»ng«sch»tz alle Wohnungen «it »ehr al« dr« Zinnern au«ge-»o»»(». Wohnungen «it 3 Z!nn«r» falle» nicht uster de» Woh-un^ichutz, wenn die MietSpartei weniger al« 4 Mitglieder zählt. Ebenso Wohnu»ge» «it 2 Znner», we»u der Mieter wealger all 3 Familtevmitgvedn hat. Wohnungen von Jungge-fellen »it «ehr al» «ine» Zinner sind auch »ich« geschützt. D:r Mtetziv« soll »it der 13 fachen vor-krieg«»iete mexiniert werde». Assla»d. Zwischen zwei Sessel«. Der Berliner „Lolalanzeiger befaßt stch in eiuer seiner letzte» Folge» »nter der »aslchrift .Groß-italien* »it der jetzige» politische» Lage Italien« Ja de« Artikel heißt tß voter andere«, »aß die ring» u« Italien liegenden Staaten, wie Deutsch-la»d, Frankreich a»d Großbrita»»ie», d. h. die enropiische» Groß»äch«e, sitzt »it den Sorge» der Vorbereitung«» der Neuwahlen okkupiert seien, so daß Italien uogestSrt seine Arbeit fortsetzt» kann. Da« Streben Italic»» sei e«, ganz Europa »it de» Fäden »erschieoever wirtschaftlicher Freuadschast». und Schied«gericht«verträge »nsa«»e»z»k»üps»n. E» ist »»glaublich, wie geschickt Mufs»li»i diese seine Arbeit au»fichrt. Jh» ist e» gelange», gleichzeitig »it Ungar» und Rumänien Frenndschastiverlräge uad »it Güdslanie» die Konventionen vo» Nettuno abzuschließen. «« fleht au«, al« weu» Rom die Erd-schaft de» Deatsche» Reiche«. ja sogar de« alte» Römisch-» Reiche», übernommen hätte. Iktziarbeitet Mussolini daran und fährt Besprechavgeu »it Zale«ki. »» Deutschland iu de» Rücke» z» komme» und e» da« mit zu» Alliierte» zu erhalte». Da» Blatt schreibt weiter, De»tschla»d befinde fich j'tzt i» eiuer ganz I« Mir, 1862 le»t« der GutSbifitze, Wals an« St. Peter t» Saaatale, der et» Jahr zavor vo» de» Laadgemeindm de» Sillier Wahlbeziike« in den Landtag «ntsaadt worden war, da« Mandat zurück, we«halb eine Ersatzwahl notwendig wurde. In die «ahl griffen auch di« slowenischen Führer ein und Boinjak beteiligte fich zum ersten Mal au der Wahlagitation, Sr fuhr »ach CUli, w» er mit de« Führer de» dortig«» Slo-wenen, Dr. Stefaa Kocevar, in verbiadnng trat. Dieser erzählte ihm »on sei»«» Seledniffe» an« dem Jahre 1848, Man mußte damals, sagte er. eisen Tag lang geh:», di« ma» einen »olktbcwaßtea Slowenen «»traf, »l« »an tn riaer B»lk«versan«lnng in PSUschach versuchte, die Vevblkeruug für et» Zusammengehen mit den Kroaten zn gewinnen, nzielte man einen vollen Mißerfolg, da die Kroaten bet den steierischen Slowene» ia keinem großen »«sehe» standen. I tzt, nach der Gewährung der Bnrsaffang, erwartete Dr. Koeev« «ine Wendung zum Bss-r«n and gab d-r Hoffnung »»«druck, daß da slowenische vahlwerber bei der bevorstehenden Ersatzwahl dnrchdringeu wärde. »l« solcher wurde der »dv»katur«kaad,dal Dr. R»zlag. der a»« der Lattevberger Gegend stammte »nd fich tn Rann al« Rechtsanwalt uiederlaffen wollt«, ia «»«ficht genommen. Dr. voiajak übernahm ««, einen Saht-aufruf zu versass«», der dann in allen Gemeinden de« Sillier Wahlbezirke» verbreitet wurde, «nch zar Wahl, die am 3. Mai 1362 ia Eilli stattfand, kam Doktor Boinjak nach Silli, maßte jedoch di« Enttäuschung er» lebe«, daß Dr. Razlag in der Minderheit blieb nnd d«! deutsche Wahlwerber, Gutttefitzer »efingw. gewählt wmde. Dr. jtcc«vn tröstete die längeren Sestanang«- taHoldntB» Lage. S« »äsie wähle», ob e» fich an Fraakreich oder Jtaliea »»schließe» wolle. Geschieht da» letztere, so »rid vo» Ojtmeer über Deatlchla»d, die Schweiz »ad Ztalie» bi» Tripoli« eine Front gebildet, die die Franzose» vo» ihren Alliierte», de» Slawe», abtrennen würde. Deutschland, schließt da» Blatt, soll rasch seiae Stelle wähle», wohin e« gehe» will, de»» e» kann möglich sei», daß e« zwischen zwei Sessel» »vier die Va»k gelaugt. Aus Statt «ad La«S Au« de« Gillier Gemetnderat Aus der Gemeinderatüsitzung vom vergangenen Freitag, welche um 6 Uhr 15 eröffnet wurde, antwortete eingang« der Bürgermeister aas eine Interpellation der selbständige» Demokraten, ob Vizebürgermeister Dr. Ogrizek wirklich als Vertreter der Stadtge-«einde an d«r bekannten WirtfchaftSkonserenz tn Zagreb teilgenommen habe und ob die Gemeinde überhaupt dazu eingeladen worden sei, daß die Gemeinde keine Einladung erhalten habe uud daß daher niemand für eine Vertretung der Gemeinde bevollmächtigt war. Bizebürgermeister Dr. Ogrizek er-klärte, daß er vo» Seite der Laibacher Handel«-kammer eingeladen worden sei. — Ohne Debatte und einstimmig wurde der Dringlichkeit«aotrag de« GR Dr. Kalan angenommen, demzufolge ein dring-liche« Ansuchen an da« Postministerium und an die Laibacher Postdirektion um Aufrechterhaltung de« bisherigen Stande« in der Telegraphenabteilung der hiesigen Post gerichtet werden soll. (Im „Uradni list' vom 5. April l. I. wurde nämlrch die Dienst-Vorschrift über die Arbeitzeit bei den Post-. Telegraphen und Telephonämtern veröffentlicht; der Artikel 3 dieser Borschrist lautet: An Sonntagen und Staat«seiertagen wird im Verkehr mit den Parteien bei den Post-, Telegraphen- und Tele« phonämtern nur der Brief,« Telegraphen- und Tele-phondienst versehen. Aemter die keinen ununterbrochenen Dienst bei Tag und Nacht haben, ver-richten diese» Dienst bloß von 9 bi« 11 Uhr. Durch diese Bestimmung wäre natürlich die Stadt Eilli, wo bi«her an Sonntagen und Feiertagen ganztägig der Telegraphen- und Telephondienst be« sorgt wurde, schwer getroffen, weil nach den neuen Bestimmungen auch ia Eilli ber Telegraphen- und Telephonverkehr an Sonn» und Feiertagen bloß auf die Zeit von9bi« II Uhr vormittag« beschenkt würde, wa« besonder« da« Hopsengeschäft und de» Fremden« verkehr empfindlich schädigen müßte.) — Ueber da« Ansuchen de« Dieners an der städtische» Volksschule, man solle den Lohn für die vo» ihm selbst verrichtete Arbeit erhöhen, wird noch der Ortifchulrat verhandeln. — Für die Verrichtung der Brück« in Leadorf wird die Stadtgemeinde unentgeltlich Holz um 2000 Dia unter der Bedingung zur Verfügung stellen, daß keine Brückenmaut eiagehoben wird. — DaS Gesuch de« Karl Treser um Befreiung von der Taxe bei Aufnahme ia den HeimatSverband wird der Sektion zurückgegeben. — Die Aufsicht genösse» uad meinte, daß e« da« nächstem»! schon besser gehe» werde, d» da« Ei« nun gibroch«» sei. Lei dieser Gelegenheit erwähnt voiajak die Wort«, di« Dr. Kocevar eirige Jahr« stzäter bei «taem festliche» »»laß sprach uad die auch hier wiedergegeben werde« mögen: »Räch meinen Kräften konnte ich für die nationale Sache nicht viel tnn, aber ich versichere ench, namentlich roch jüngere, daß mir da«, wa« ich in meinem Lebe» für »ei» Volk getan hab«, im »lier die größte Befriedigung bietet. Glaubet mir, daß ein«« Manne im Alter all«« andere wenig oder nicht« gilt. Nur da«, was ein Mensch für die »llgem«ivh«it tut, hat bleibenden Wert," Dr. vciiijak schreibt anch alle Erfolge, di« die Slowene» in der Zeit vo» 1361 bi« 1870 erreicht hatten, der selbstlosen »nd opfer« willige» Tätigkeit der wenigen slowenischen Führer zo, die oh»« die größte »astrengung und Selbstverleugnung da« Volk i» so kurzer Zeit nicht hätte» aufwecke» kSane» Im Frühjahr 1862 ward« Dr. voiajak mit Dr. Ferdi»a»d Dominka« näher beka»»t. Dieser war der Sohu de« bischöstichen Gut«verwalter« Andrea« DomiukuS i» Secka», der fich schon 1818 in der Frudauer Gegend solcher Beliebtheit erfreut«, daß «an ihn in den Reichbrat wählt«. Ferdinand Dominknß war in KarlSdorf geboren uad wurde deutsch erzogen, doch ließ iha sein Bater slowenisch lernen. Trotzdem beherrschte er nach einer »»» voSnjak wiedergegebene» »enßerung de» Notar« Ratej die slowenische Sprach« Zeit seine« Leben» nur notdürftig. Wie Voiajak be» richtet, erwarb fich DomwkuZ unschätzbar« Verdienst« um die slowenische Sache; er unterstütz'« die sloweoi« sche» Student«» u»d nahm slowenische I nisten ia über den Hosbau bei» Hotel „tarne" übernimmt der städtische Ingenieur Herr Pristovsek gegen Entlohnung ; die Aufsickl wird bis zur Beendigung de« Baues da»ern. — Herrn Dr. Mirko Hraiovec wird am Josefiberg ei» Platz in vergrößertem Umfang verkauft. — vo« 1. Jänner l. I. bi» 31. Dezember 1930 wird die Stadtgemeinde Herr» Reberiak für den Marktplatz bei der .Grüne» Wiese" eine» jähr liche» Pachtzin« von 1500 Di» zahle». — Die Pläne zweier Wohnhäuser aus dem Josefiberg, und zwar von Frau Jda Schulz und Herrn Mathia« Cut, werde» genehmigt. — Da die Gemeinde i» kurzem mit dem Bau ihre« Wohnhause« zwischen dem Hotel „Krone* und dem Stadttheater beginne» wird, werden der Stall und da« Nachbarobjekt »eben dem Hotel .Krone' aus dem Vrazov trg abgerissen; die von der Laibacher Straße aus de» Brazov trg führende Straße wird au« Grü»de» der Sicherheit gesperrt werden. — Der durch die vorjährige Überschwemmung zerstörte Steg über die SuSnica beim Oesf. Krankenhaus wird erneuert werden; die Kosten werden zirka 15.00) Di» be> tragen. — Der Frau Marie Keppa wird die Aus-stellunz eine« Kiosks auf dem Platz zwischen dem Bahnhof und de» Hotel „Union" bewilligt. GN Dr. Sala» ist gegen die Bewilligung, weil dieser KioSk das Stadtbild stören und die beiden »ahe» Trafiken (jene in der Alek>aadrova ulica uad die Bahnhoftrafik) schädigen würde. Der Refere»t GN Dr. Wolf erklän, daß die Sektion diesbezüglich de» Verschönerung« • und Fremdenverkehr«verrin um Meinungsäußerung ersucht habe; dieser habe die Aufstellung de« KioSk« gutgeheißen und sogar die Bereitwillrgkeit ausgedrückt, Frau Keppa Blumen aus seinen Anlagen zum Verkauf zu übergeben. — Dem Stadtmagistrat wird aufgetragen, ein Memo-randum über die Sannregulierunz zu verfasse», da« rine besondere Deputation der Stadtgemende dein Gebiet«au«schuß vorlegen wird. — De« Invalide» Franz Ogrin, server den Mechaniker» Johann Rojc und Michael OZek wird für ihre Ansuchen um Autotaxikonzesfionen der Lokaldedars ausgesprochen. — Ueber da« Ansuchen der Inhaber der Fletschstände um Ermäßigung der Marktgebühr von 8 ans 6 Di» wird der Finanzaasschuß Beschluß fasse». — Für eine Wohnung«, uad Zimmervermittlung, welche Frau Marie Rudo's am ^an» zu eröffnen beabsichtigt, wird der Lokalbedarf ausgesprochen, während man derselben Gesuchstellerin den Lokal, bedarf für eine Dienstvermittlnng abspricht. — I» der König Alekfander-Kaserne solle» zwecks Verhinderung der Wasserschwendung automatische Wasser-leitungShähne installiert werden. — DaS Ansuchen de» Herr» ZuZa um Zuleitung der Wasserleitung zu seiner Billa am Josefiberg wird abgelehnt; der § 5 der Wasserleitungsoerordnung bleibt unverändert. — Zum Bericht der sozialpolttischea Sektion, in welchem beantragt wird, der Gemeinderat möge zur Regulierung der Wol,nu»g«srage Stellung nehmen, werden die Eingaben de» Hausbesitzer» vereine« für Cilli und Umgebung verlesen, welche sich für die Abschaffung jede« Mieterschutze« au«- s«ine Kanzlei; er filterte jede völkische Uaternehouui« und w'an er nicht gewesen wäre, so hätte mau e« nicht wagen können, an dt« Gründung de« „SIo»ea«ki Narod" zu schreite». Schließlich ließ er stch a»ch »am Schaden keine« Berufe« in de» La»dtag wähle». Im Juni 1862 wmde» die slo-veatschaatioaalea Kreise durch die Nachricht erfreut, daß drei sl»«e»tlche »dvokatea ihr« Srne»»»»g«d«kreti erhielte»: Dr. Razlag für Ra»», Dr. Ploj für Luttenberg »ad Dr. Krijia für Petta». Die« bedeutete für di« slowenische Bcwigung eine» greßen Gewi»». Im Jahr« 1363 wurdea zar Erinnerung an da» vor 1000 Jahre» begonnene Wirten der Slawenapostel Stz:tll uad Method i» alle» slawische» Gegeadea große Festlich? ite» »era»stalt«t. E« wnrde hiebet, wie Boillja! bemerkt, »um erst«» Mal von Nawifcher «emeiabürgschast und vom PaaslawiSmu» gesprochn». Bei den Slowenen bewirkte die Tausendjahrfeier «ine starke Hlbuag d«» volttbewnßtscin«. Ia den „fl»vic«" regte Toman die Giüaduag der SlooenSka matic, al« «in-« literarischen Zentraloereiae» a», doch wurde dieser Gedanke nicht in LaÄach, sonder» in Marbnrg im Kreis« dn dortigen (ttalaic» verwiiklicht. Ei» vorbereitend«« «uSschnß, bestehend au« de» Guuaastal. Professoren 6aman und Majcinger, Dr. Sermc und Jag «hoholovi«?, ratwarf di« Satzangeu an» ver» sandte st« samt «wer B-ilrit:«eialadung an di« Ge« finnuagSgenofie», von denen sofort 40 ihre» Beitritt al« Gründer anmeldete» uad de» Gründnng«>eitrag von fünfzig Gulden «iasandt«n. Die slowenischen Geistliche» beteiligten stch zunächst nur sehr spärllich a» der SiSadnng der .Slovn»«ka Mat!c»^. Ramact 34 €tl((ct Zeituaz Seit« 3 sprechen. Während einer Pause »on 10 Minuten toiaten sich die SemeinderatSmitglieder bezüglich der zu fastenden Resolution einigen und eS wurde der Antrag des sozialpolitischen Ausschusses angenommen, welcher nachfolgende Richtlinien für die Regulierung dieser Frage enthält: 1. Die Möglichkeit, den Um bau von Wohnungen in Geschäftslokale zu ver« hindern, soll der bevollmächtigten Behörde bis I. Mai 1930 bewahrt bleiben, weil auf Grund der Anmeldungen feftgesteM wurde, daß einige Besitzer solche Umbauten, die vorläufig »och empfindlich aus die WohnnngSvot einwirken würden, plane«. 2. Die Möglichkeit, die Delogierung von gekündigten Parteien aufzuschieben, soll der bevollmächtigten Behörde noch bis wenigstens 1. Mai 1930 zustehen, weil wegen der finanziellen und technischen Schwierigkeiten von Seite der Gemeinde nicht garantiert werden kann, daß schon in einigen Monaten für notwendige Wohnungen für delogierte Parteien gesorgt werden könnte, abgesehen davon, daß der Staat wenigstens für seine Beamten Wohnhäuser bauen müßte. 3. Die Maximierung der Miete wird mit Rücksicht auf die prokäre materielle Lage der Mehrheit der Mieter al« sehr wichtig angesehen. Da« Minimum der Miete soll mit der 7—8fachen, keinesfalls aber mit der 13fachen VorkriegSmiete festgelegt werden, weil die Einkommen der Mieter in Slowenien we-sentlich geringer sind als die Einkommen in Zagreb oder Bcograd. Jedenfalls soll auch die Möglichkeit einer Maximierung bis zur Höhe der Goldparität vorgesehen sein, damit die augenblickliche Lage auch nach hinaus nicht ausgenützt werden kann. Für diese Resolution stimmten die Gemeinderäte ohne Rücksicht auf ihre Klubbindungen und so wurde sie mit großer Mehrheit angenommen. — In den Armenrat werden gewählt die Herren Dr. HraSovec, Max Peschitz, Adolf Bervar, M. £cpin und Martin Slaje. — GR Prof. Mravljak forderte, daß alle Bauausschreibungen und andere Arbeiten der Stadt-gemeinde auch in den lokalen Blättern veröffentlicht werden sollen, damit den Gewerbetreibenden die freie Konkurrenz ermöglicht werde; Bürgermeister Doktor Goriöan meint, daß sich d>S schwer werd« durchführen lassen. — GR Prof. Cestnik verwahrt fich scharf gegen eine Polemik des Laibacher Tagblattes „Jntro*, wonach die von der Stadtgemeinde adaptierten Wohnungen für jene Parteien bestimmt feien, welche die .LjudSka Posojilnica* In ihren Häusern Ecke König Peterstraße und Vodnikova «lila delogieren werde. Die gegenwärtige Eigen-tümerin dieser Häuserecke sei durch Vertrag verpflichtet, mit dem Bau zu beginnen, ebenso wie eS die frühere Eigentümerin, die Stadtsparkasie, war, die aber ihre Absicht nicht durchführen konnte, weil das Geld mit der „SlavenSka banka* davonge schwömmen sei. — Die Sitzung wurde um 7,9 Uhr abends geschlossen. Di« beide« Konzert« der Wiener Säagerknaben ia der «nie»kirch« am 22. and in Kiao'aal« de« Hotel« Stöbern« a» 83. »pnl l. I. hatte» eine« t» u»ferer Stadt «och kaum dagewesenen irfolj. Ei« eingehender Bericht folgt tu unserer nächsten Ausgabe. Leider »roßten die Sänger knabe» »och i« der Nacht nach de» Konzerte »ach Wie« ab» niseo. Sine vielköpfige Menge bereitete de« kleinen KS»stler» noch anf de« Bahnhöfe eine herzliche Ab» schiet>Skll»dgebll»g. Die Bahaverwaltung hatt« i« liebenswürdiger Weise für reservierte Abteile Sorge getragn. Konzert O»kar Jölli. Die herrliche Ge-sang«kunst Oskar JölliS, die tadellose reine AuS-sprach«, die großartige Schulung, die durchgeistigte Auffassung wurden in unserem Blatte schon nach seinem ersten Konzerte im Herbste vorigen Jahres einer eingehenden Würdigung unterzogen. WaS damals über die eigenartige Wiedergab« der schönsten AuS-lese deutschen Liederschatze« gesagt wurde, hat fich auch diesmal bewährt. Anfänglich zwar nur für de» Kenner, Denn JölliS Stimm« litt zu Beginn an einer bisen Verkühlung, welche sei» Auftreten bi« zur letzten Stunde zweifelhaft erscheinen ließ. Aber die Beherrschung seine« (wenn auch ange> griffenen) Organs durch zähe Ausbildung unter meisterhafter Anleitung ließ ihn das Wagnis unternehmen, und er erreichte sein Ziel in glänzender Seife unter stetigem Steigen. In der dritte« Gruppe der von ihm gesungenen Lieder ivar die Indisposition fast ganz gebannt, da konnte er schon fast ganz frei den mildn» Klang seiner Stimme ertönen lassen. Die.verschwiegene Liebe", „An die Geliebte" von H, Wvls und „Du bist die Ruh'* von F. Schubert wurden mit solcher Innigkeit, mit so entzückendem Piamsfinw gebracht, wie da« nur selten iu hören ist. Jölli sang nur Lieder dieser beiden Meister, und zwar auch solche, die im Konzertsaale fast nie zu I7il> , E. Weisse Felle verlieren an Wert als Zimmerschmuck, sobald sie schmutzig geworden sind. Mit Radion können sie zu jeder Zeit ohne grosse Mühe gereinigt werden. Dazu stellen Sie sich eine Radionlösung her und bürsten Sie mit dieser Lösung das Fell strichweise ab. Sodann müssen Sie gut nachspülen, damit das Wasser den von Radion gelockerten Schmutz auch restlos fortnehmen kann. Wenn Sie dann das Fell bei massiger Wärme trocknen lassen und es hierauf gut durchbürsten, wird es schnceweiss und wie neu aussehen. hören sind, wie H. Wolf« ..Der Soldat", „Herr wa« trägt der Boden hier", „Wohl denk' ich oft", wo-mit er bewie«, daß ihm die Würdigung schöpferischen Genie« über die Sehnsucht nach leichtem Bieten und Genießen geht. Daß er die scharf zu Ohren gehend«» Gesänge, die sich allgemeiner Bekanntheit und Beliebtheit erfreuen, wie .FrühlingSglaube", „Di« Fo-relle", „Der Wanderer*, „Die Begegnung* in vollendeter Vortragsweise, welch« ihm laut« Aner-kennung eintrug, brachte, war ja fest und sicher zu erwarten. Schließlich erreichte der Beifall eine solche Höhe, daß „Der Musikant* von Wolf und „Der Erlkönig* von Schubert dranfgegeben werde» mußten. E« mag un« mit Stolz und Freude erfüllen, daß Jölli, der zu den größten Aufführungen in Wien und Berlin al« Solist gerufen wird, sich bei un« so wohl fühlt, daß er immer gerne wiederkommt. — Am Klavier faß auch diesmal Dr. Fritz Zangger. Seme tiefgründige musikalische Ausbildung, feine feine Tech ntk «nd sein w«ich«r Anschlag find weit über di« Grenzen unserer Heimat so bekannt, daß «ine neuer» lich« Hervorhebung seiner neidwerten Begabung kau« am Platzc wäre. Ihm gelang die Begleitung um so besser, klarer und verständnisvoller, al« er ja. einer der begeistertsten Wolfanhänger, den allertiefsten Gedanken seiner Lieder nachgegangen ist und sich in diese Zauberwelt so eingelebt hat wie nur wenige. SoangeltfA« Gemeinde Die angekündigte Gemeindeversammlung ist auf Sonntag, den 6. Mai, verscheben. Auch di« Gottesdienst« fallin am 29. April au«. Jugoslawische Gesangsvereine i« Ausland. Der Beograder Gesangsverein „Obiliö* konzertierte am vergangenen Freitag mit einem Ehor von 120 Sängern und Sängerinnen in Marburg, worauf sich der Verein nach Wien begab, wo er mit großem Erfolg auftrat. Ferner reist die Marburger ..GlaSbena Matica* mit 64 Saniern in die deutsche Schweiz, wo am 2. Mai ia Basel, am 4. Mai m Zürich, am 5. Mai in Luz«rn und dann noch am 7. Mai in Innsbruck Konzerte stattfinden sollen. ES werden jugoslawische Volkslieder zum Bortrag gelangen, wobei die Sängerinnen in den malerischen südslawischen Volkstrachten auftreten werden. Die Lieder werden mit dem deutschen Text in der guten Uebersetzung vo» Dr. Karl Koderman gesungen weren. Vor Auihedung d«« Bifumzwanqes zwischen Slldsiawien und Oesterreich. Der W>e«er „Abend* erfährt, daß seit längerer Zett Be-Ipcechange« i« Gange sind, die die Aufhebung des visomzwaoges zwischen Oesterreich und Südslawleo zu» Ziele haben. Die Besprechungen schreiten günstig vorwärts und man «imnn sür sicher an, daß noch Im Lause dieses Monate« der v>sn«sreie Verkehr zwischen beide« Staate« gestattet werde» wird. Die Aufmerksamkeit de« Publikum» wird darauf hiigelenkt, daß verschiedene Verkäufer vo» Bildern S. M, des Kö»tgs die bezüglich«» AuS« weise dx» Uaterrich«S»iviflerin»S mißbrauche«. ES soll daher bet solche« Sammelaktwae» di« Bewillignvg der Behörde zur Ewstchtnahme gefordert w«rden, damit man fich auf dies« Weis« genau üb«e Zweck und Znläffigkeit de« Sammel»« i»sor«ieren kann. Jede Unregelmäßigkeit oder Zudringlichkeit, besonder« aber Drohungen von Seite dos Verkäufer« gegenüber den Parteien, mög« jedermann sofort der nächsten Polizeiwache bzw. d«m nächste« Sendarmerieposten meld«». Bezüglich der ausländischen Arbeiter bez«. Angefüllten hat, wir die Blätter melden. Sozialminister Radoviö dem Ministerrat ein neue« Reglement vorgelegt, demzufolge die Anstellung von ausländischen Bediensteten in Jugoslawien von jeglicher Beaufsichtigung bzw. Einschränkung befreit werden soll. Auch sollen die damit verbundenen Taxen n» 50'/, ermäßigt werden. Es versteht fich. daß diese Bestimmung«« auf Gegenseitigkeit beruhen und daß im wesentlichen Spezialkräs e ia Betracht gezogen werden, die man hierzulande auf den verschiedenen Gebieten der Wirtschift und der Industrie braucht. Wie schon die Anforderung von landwirtschaftlichen Saisonarbeitern im heurigen Jahr von Seite Deutsch, land« zeigt, wird die Aufhebung der verschiedenen Beschränkungen der Freizügigkeit der Arbeit«? Jugo-slawien in höherem Maße zugutekommen al« den benachbarten großen und mit zahlreicheren Arbeit«-Möglichkeit«» versehenen Staaten. Sind doch schon die ganz« Zeit her viel« Tausende von jugoslawischen Arbeitern im deutschen Ausland, namentlich im Bergbau, beschäftigt, wo sie fich allgemeiner Wertschätzung von Seite der Arbeitsgeber und ia gleiche« Maße wie die Einheimischen aller sozialen Ein» richwngen erfreuen. Die Kr* walt« Hemd kaufen alle nur bei oC putan, Celje Es %dteint, ah ob die Zufälligkeit der Artikel von Kragen. Kravatte und Hemd doch eine innert Hedeutung hatte. Diese modischen At-mtonr und nidit nur Betwert im Sinne des Sebemadilühen, sie haben ganzjm^ Gegenteil, eine eminente Bideuttmr für die Wir-rnnf der Kleidung. Kein Mann von Oesehmatt wird verabsäumen, diesen Dingen eine gehörige Aufmerksamkeit zn sdtenken und vor Wahl dort treffen, wo er die grösste Auswahl, allem wird er tetne_________________ 'aeftmännisdie Beratung und.mAj};. Preist fmdrt. Seite 4 Tillier Zeitung 9Qam»er 34 T«d«»sall. *« 24. April ist i» Eilli Frau Mark »oh gib. «eiSner, Besitzerin i» der Hnren« gaffe, im Aller von 41 Jahren gestorben. Die Erdb«b«nkatastroph-n tu Bulgarien, die am bulgarischen OstersamStag eingesetzt habe», fitzen fich fort. Am vorigen Mttt»och würd« da« Lind wieder durch heftige Srdbebenstöße erschüttert, »ilche zahlreich« Döifer und den glößten Teil der •todt Philipoppel iu eine» Trümmerhaufen vnwaa-belteu. TodeSlpfer find »icht allznviele z» beklagen, »eil die in panisch-« Eatsetz'» verfitzte Bevölkerung schon vorher i» Freie» kampierte. König Boris u»d zahlreich« HilfS'lptditiove» b«sieden fich i» Scdbebengediet. Erdbeben auch w Griechenland. I» der Nacht auf de» 23. April »nrd« die grtcchlsch-Stadt «oriuth durch ein Erdbebt» fast vollständig zerstört. Boa 3000 Häusern stiheu bloß noch 50 u»d IS 000 Mensur» fiad obdachlos geworden. Bisher wurden 40 Leichen geborge». Ei» schrecklich«« Unglück stieß a« 21. April de» v«rg»erk»uutrrb«amtr» Fajdig» iu Hrastiik zu. Al« er fich nachmittag« zur Betrieb«, tänzlet in Ojstra begebe» »ollte, blieb feine Pelerwe o» eineu fahrenden Lastenzag HSoge» und der Ue» gltckliche »«de uuter die Räder gezojeu. welche ihm beide veiue abtrenate». Im Laibacher Kraukenhau« Laib der erst 35 jährige Maus bald darauf infolge Blutverlust». Weq-n Steinigung der Amtslokalt-täten des Cillier EladimiigisticiiS wird da« Stadt-amt am Movtag, dem 7. Mai, nachmittag« und am Dienstag, dem 8. Mai, den ganzen Tag geschlossen bleiben. Parteien, die für diese Zeit vorgeladen sind, mögen sich am Mittwoch, dem 9. Mai, während der regelmäßigen AmtSstunden melden. Den Nordpol überflogen haben die a»eri-lantsche» Flteaer Wilkw« »nd Eylfon, welche a» 15. April tn Point Barrvw iu >la«ka startete» und nach eine» 21-stüudigen Flug tu Sreen Harbour auf Spitzberge» landeten. Erst »ach einer Suche vo» ffiaf Tage» trafen die Flieger auf notiKgtfche Kolonisier. Wichtig ffir die Steuerzahler! Da« Haud«l«gremium iu Eilli macht fein« Mitglieder darauf -usmerkfam, daß die Angestelltensteuer am 1. April l. I. in Geltung getreten ist. Dieser Steuer unterliegen alle regelmäßig wiederkehrenden Einkünfte b«r Angestellten, ebenso wie die fallweise von den Dienstgtbern an di« Angestellten ausgezahlten Löhne. Die AuSzahler müssen die Steuer selber ausrechnen, sowie den ausgezahlten Betrag und auch die Steuer sofort bei der Auszahlung ia das Biichel der An« gestelltensteuer einschreiben. Die Bemessung der Steuer erfolgt auf Grund von schon ausgearbeitet«» Tabellen. (Wir weifen diesbezüglich auf unseren Artikel „von d«r neuen Angestelltensteuer" in der Folge Nr. 29 bei „E. Z." hin.) In die Bemessungsgrundlage fallen bi« Bezüge iu barem und in natura (Kost, Wohnung u. f. w.). Die Steuer ist bis späteste»« 15. de» folgenden Monats beim Steueramt mit de« vorge-schrie denen Verzeichnis zu erlegen. Die Steuerbüchel gibt der Sladlm^gistrat au« und da« Gemeindeamt de» Wohnorte«. Alle Angestellten, anch die häutlicheu Dieustboten, müssen fich daS Steuerbüchel jetzt fofort. baun aber zu Beginn eine« j^en Jahre« besorgen. Ein Angestellter, welcher Kinder uuter 18 Jahren hat, muß ihr Alter glaubwürdig mit einem Tauf-schein oder dem Familicnbogei» nachweisen. Wegen der Erleichterung der Arbeit wäre e« gut, wenn fich die Dienstgeb«r auf einmal die Steuerbüchel für alle Bediensteten ausstellen lassen. Jede ungenaue Durchführung der Vorschriften über diese Steuer wird bestrast. Die in slowenischer Sprache erschienene Broschüre „Die Angestelltensteuer mit Durchführung«-Verordnung, Kommentar und Tabellen, herausgegeben von Finanzrat Mofetich", f rner die Drucksorten für die Verzeichnisse sind in den Buchhandlungen erhältlich. Sport. Gin Sieg der Zagreb« in Wien. Am 22. April fand am Hütteldorfer Sportsplatz in Wien ein Wettspiel zwischen dem österreichischen Meister „Admira" und der Zagreber „Eoncordia" statt. Den Zagrebern gelang es, mit 4:3 einen knappen Sieg zu erringen, wobei allerdings zu be-rücksichtizen ist, daß die Wiener mit einer erfatz-geschwächten Mannschaft und ohne ihren bewährten Tormann angetreten waren. Da« begeisterte Publikum drang aus den Sportplatz eiu und trug einige Zagreber aus den Schultern iu die Kabinen. Nach dem Spiel begaben sich die Zagreber zu einem Festbankett, das ihnen zu Ehren veranstaltet wurde. Unwillkürlich fällt da einem der vergleich zwischen dem Benehmen des SportpublikumS in Wien und jenem iu Marburg ein, wo auch eiu gewisser Teil de» Publikums zu deu Kabine» der Sieger eilte, nicht jedoch um sie auf die Schultern zu hebe«. Die Sportauffasiuug ist eben verschieden . . . Meisterschaftsspiel Athletik: Amater Trdovlje 6 : 3 (4:0). Am vergangenen Sonn» tag fand beim Felfenkeller in Eilli das Meister« fchastSfpiel zwischen dem hiesigen Athletikspvrtktub und der Trisatler Mannschaft mit dem Resultat 6:3 (4:0) statt. Durch diesen Sieg ist Athletik Meister d«r Kreise Eilli und Trifail geworden und kommt ins Semifinale gegen den Meister aus Mar> bürg SSL „Maribor'. Das Spiel wird am Sonntag in Eilli auSgetragen. Motorrennsn in Laidach. D«r Moior-klnb .Ljabljana" veranstaltet zn» Beginn der Heu« rige» Gportsaison am 17. Mai l. I. ein Re»»eu aus der zn diese» Zwecke h«rgerichtelen Rennbahn, welche fich aus be» Sxirzinplatz bei D. M. v Poija 6'findet. C« werden schon lebhaft vorarbeite» hiefür ge»acht und dies« v«ra»ßaltu»g de« rührigen MotoNnb» .Ljnbljina" verspricht, «in sportliche« Ereignit allerersten Range» zu werd«», da die Renn» leitnng auch bemüht ist, nicht nur erstklassige i>» ländifche Fahrer, sondern auch au»Iäidische Renn« größe» al« Gäste zu gewinne». Die Organisation de« ganzen Rennen« liegt i» bestdewährlen sportlich erprobte» Häude», fodaß da» sportliebende Laibacher Plldliku» vesti»»« zu erstklassig«» Genuß komm». Für Erholnng während der Pause» wird die Re«n> lettung durch eine erstklasfige Musikkapelle besten! Sorg« tragen. Ein ausreichender Sicherheit«- sowie ärztlicher Dienst ist ebeafillt in die «?ge geleitet. Ein Sonderzuz zur Rennbahnstation D. M. » Polja und znrück wird ein« ang«neh»e Verbindung her-stellen. Edens» »erden Auto« nnd Autobusse da» fp0itliebe»de Pablikum zur and von der Rennbah» befördern. Da» Rennen ist die erst« in große» Stile veranstaltete Attraktion, di« d-m Motorfahrfport weitere Anhänger »erben wird. Wirtschaft und Verkehr. Di« Lage der jugoslawisch«» Ar-beiter schaff Die Arbeit»,aspettwa de» Maisteriu,« für Sozialpolitik hat de» Jahresbericht über ihre Tätigkeit im Jahre 1927 im xaszea Staate fertiggestellt. Daran« ziht hervor, daß in diese» Jihr« i» ganzen 137.491, Arbeiter den Schatz de« Amte» tn Aolprnch gern»»«» haben, die in 5074 Uot«r-nehm«» beschäftigt waren, gegen 147.304 Arbeiter i» 5662 Unternehmeni»J>,dre 1926 I»Jahre 1927»nrdender ArbeitSiaspekttov 8149 UaalitckSfälle angemeldet,davon 135 Todesfälle gegen 7058 im Jthre 1926, Die Acbeiterwohaungeu in den Kolonien der größten Unterneh»augev waren i» gnten Zustand«, während in größeren Städten, besonder« in Zagreb nnd veograd. b!« Arbeit eiwohnnvgen sehr schl-ch> find und de» Berichte nach geraden eiu R?st der Tuberkulose darstelle». Ebenso find auch die Waldarbeiter sehr schlecht untergebracht. iJnfolg« von Streik« erlitt die Volkswirtschaft einen Verlust von 3.696.134 Dinar, »nf de» Territoriu» de» Staate« waren i» Jahr« 1927 -ngeiähr 12.000 fre»de Staatsbürger beschäftigt. Die Zahl der Arbeitslosen ist i» ver« gangevrn Jahre bedeutend gestiegen. Die Hand«l«f, ktion der Woiwodina gegen die Hopfensignierung. A» Sonntag hielt di» HaudelSsektio» der Woiwodina i» der Hiu5elskam«er in Nasotz nnter dem Vorsitze Seorq RsS V ml Sombor eine Sitzung ab. Aus der TaqeSorduung stand u. a. auch di« Frage der Hopfenfigaiervng. Darüber eutwck-lie fich eine länger« Ditkuffiou; schließlich wurde «»stimmig der Beschloß gefaßt, da» di« Kammer anch »riter bei ihr«r bisherigen Auffosiang, der Richtfignierung deS Hopfen«, bleibe» »ad«. Kmo St«dtkivo. Dienstag, Mittwoch und Bonner». -tag: „Dir 7 Töchter der Krau Gjarkovtt", glänzende» Lnstfpiel nach de« berühmten Roman von Franz, Herezeg. — Freitag, 27.. Samstag, 28., nnd Sonntag, 29. »pril: »Der Spuk auf Schloß sensationelle» Abe»teu«r«vi«l »it Harr, Pel in der Haupttolle. — Montag. 30. April, Dien«tag, 1. Mai. »nd Mittwoch, 2. Mai: „Maittän»e. «hei». Wein. Weib nnd Gesang' »it !»ia De«ni, Jack Trevor. H,n« Branfe» wetter und Hermann Picha. vorsttllnngen: a» Werk-tagen n» halb 9 Uhr, a» Sonntag u» 7,3, 4, 6, und 7,9 Uhr. Am Donner «tag, de» 26. April, nnd a» 1. Mai sieden zwei Borstellaugeu Satt, uad zwar nm 5 Uhr nachmittag» nnd u» 7,9 Uhr abend». Einfamilienhaus mit sofort freier Wohnung, einstöck., mit Garten, und ein unfertiges, mit Ziegeln gedecktes Gebäude mit Garten, geeignet für eine kleine Fabrik oder Wohnungen, beide Objekte in der Nahe des Bahnhofes in Celje, billig zu verkaufen. Adresse in der Verwaltung d. BI. 33588 Essigsprit garantiert reine Gährungsware, liefere jedes Quantum zu konkurrenzlosen Preisen ans meiner modernst eingerichteten automatischen Essigfabrik. Verlangen Sie unverbindliche Offerte! A. Hermann, Varaidin. Wirtsehafter (Schaffer) mittleren Alters, gelernter Oekonom, mit besten Zeugnissen, hopfenbau» kundig, slowenisch und deutsch sprechend, zu sofortigem Eintritt gesucht. Anträge mit genauen Personaldaten und den Ansprüchen des Bewerbes an die Verwaltung d. BI. unter „Hopfenban 33625". Intelligenter junger Aiann beruflich hier beschäftigt, weitgereist, 5 Sprachen beherrschend, sucht zwecks gemeinsamen Ausflügen Bekanntschaft mit hübschem und inte 11. Mädel. Unter „Adolphe33622" an die Verwaltung des Blattes. Gaaileki dani S. Juni 19281 Feuerwehrtag .......... »UW ^ - registrierte Genossenschaft mit unbeschrankter Haltung GlciVsll tsQ 15 registrovana zadruga z neomejeno zavezo Spareinlagen, Darleihen, Kredite gegen günstigste Bedingungen. | 6eidverkehr Pin iso.ooo.ooo Einlagenstand Din 20,000.000 CigratftKct, Herausgeber und Kchrtsileiter: Jra», Schauer in tclie. — Druck und Berlaa: «eretaSbachdenckeret „Ctlcja* in Selje. Für die Dnlikret »«rantwvrtlii: Guido Lchidto m Ee>st.