Deutsche Macht (Irüöer „EiMer Zettung"). "* €ÄWtUi ■•r»ni# !o,Ul m» «Li «i» Z.».-.ng t»s H»»« «MMCSkH fi. .54, ottmlttflng ft. ».so. d-Id»tll,r,g R. ftujttirtg st. «.-. Mtk P.st°ers«Um»g oirticItDrtg . ^ *• f *• Ä-40- ^ einzeln« »himwCT T kr. 3afertU >ach ttxil; l«i «fttrca wie»erhol«nON, «r,r»»«•■«■ wji-ut ■««««*«« ««. MtHrttl» fmrrai. u. Hcr«»,. t. «McchO-n^» M Retadntr« II,li». mit «»«»»d», dki e.rtn- unk Rfttttoj«. Ml »—1» u», »«. »—» Ukt - ««rl.m»tt.ar» »an.ftn. — WanntcritiH atmn MAI wräe«tsches Hleich. Der preußifcheLand-t a g hatte am 28. d. eine besonders erregte und ausregende Sitzung. Auf der Tagesordnung stand der Antrag A ch e n b a ch auf Zustimmung zu den GermanisirungSmaßregeln, welche in den von polnischer Bevölkerung durch-setzten Ostprovinzen ergriffen werden solle». Fürst Bis m a r ck ergriff da« Wort und sprach sich mit einer Rücksichtslosigkeit und Schärfe, die man selbst bei ihm sonst nicht gewohnt ist, gegen die aber sollte eine Frau sich niemals zur Spötterin machen! Unsere Art zu sprechen sei nicht geräschvoll denn eine „sanfte Stimme" ist eine vorzüglich« Eigenschaft des Weibes und gut zuzuhören gilt noch als eine seltenere Kunst, al« gut zu spre-chen! — Eine häßliche Frau kann niemals hübsch sein. Aber sie kann immer anziehend erscheinen, wenn sie sich nur die Mühe nimmt. Ich erin-nere mich eines ManneS, der, ein großer Be-wunderer unsere« Geschlechte«, mir eineS Tages erzählte, daß eine der bez-ubernbsten Frauen, Die er jemals gekannt habe, nicht allein nicht hübsch sondern in Bezug auf ihr Gesicht ge-radezu unschön gewesen sei. „Ihre Figur" be-richtet« er, „war ebenmäßig, ihr Anzug tadel-los, jede ihrer Bewegungen anmuthig, ihre Unterhaltung klug und belebend und sie hegte stets den Wunsch zu gefallen — nicht mir allein erschien sie anziehend, fondern sie war in jeder Gesellschaft ein besonders gern gesehener Gast; sie machte eine vorzügliche Heirath und ihr Gatte, ein Staatsmann und Diplomat, betete sie an. als ob sie die Göttin aller Schönheit gewesen wäre!" Dies also hören wir von einer Frau, der die Natur außer einer leidlichen Ge-stalt, kein einziges ihrer sonstigen.Hilfsmittel ver- liehen hatte! Müssen wir uns denn nicht über-Haupt eingestehen, daß die wenigsten von uns Frauen, die wir doch den Wunsch zu gefallen in uns tragen, als Schönheiten auf die Welt gekommen sind? Je weniger jnng eine Frau ist. desto größe-ren Werth sollte sie auf ihre Kleidung legen. Der Anzug älterer Damen erfordert ein aufmerksamere« Studium, als eS ihm bis jetzt zu Theil geworden ist. Wie oft hör«n wir nicht aus dem Munde einer Fünfzigjährigen den Ausspruch: „Die Toilettenfragen sind für mich vorüber," während sie doch recht eigentlich nun erst eine größere Beachtung beanspruchen müßten. Man berechne: von Vierzig zu Fünfundsechzig — daS macht ein Vierteljahrhundert aus! Der Dritt-theil eines ganzen langen LebenS, den die mei-sten älteren Leute zu durchwandern haben! und doch, wie selten hallen sie es der Mühe werth, auch dann noch anziehend zu erscheinen! Eine Frun srage vor allen Dingen: waS wird den verständigen, ernsten Mannen« gefallen ehe sie sich um den Beifall der Lebemänner be-kümmert. Ich meine nicht, daß sie die Ansichten der letzteren vollständig unberücksichtigt lassen müsse, aber daß sie denselben nicht den Vor-rang vor allen Anderen einräumen soll. In ihrem Bestreben, den ernsten Männern zu ge« fallen, wird sie weit eh-r auch die Löwen der Gesellschaft zu sesseln wissen, al« daß es ihr anderseits gelingen könnte, mit denselben Mittel» die sie für den letzteren in Anwendung dringt, auch deS ersten Mannes Beachtung zu erlange». Außerdem bewundert der Salonheld nur solche Dinge an einer Frau, welche mit der Jugend entschwinden; der siebzigjährige Greis noch wird eine Frau in den Dreißigen für seine» Geschmack als zu alt erachten. Trachte» eine Frau nach dem Beifall eineS Lebemannes, so wird sie. vorausgesetzt, daß sie piquant, hübsch und was noch sonst Alles ist. ihr Scepter zehn Jahre lang führe»; aber wenn sie bedenkt, dtf sie neben den Reizen der Gestalt, des GefichlS :c.. auch Reize des Charakters, Gemüths und Ge-fchmacks haben könne, so werden die echte» Männer ihr ein halbes Jihrhundert lang hul< digen. Im Allgemeinen stehen die Beherrscher der Salons unter dem Einfluß der Beherrscher des Geistes. O - ♦ 0 4i Das sind die zehn LebenSregeln. die be-stimmt sind, daS Weib unwiderstehlich zu machen. Tb. v. K. 1886 Quelle geschöpft hat. AuS diese» Informationen geht hervor, daß die Frage einer Verlegung des Gymnasiums nicht so sehr auS der Jnina-nve der Gymnafialdireclion als aus dem Offert deS Baron Goedel entsprungen ist. Wol hat die Direktion in ihren letzten Schlußberichten stets auf die Unzulänglichkeit des jetzigen Gymnasial-gebäudeS hingewiesen, aber sonst ist officiell nichts unternommen worden. Dagegen erweist «S sich als ganz zweifellos, daß dem Herrn Baron Goedel nicht so sehr eine bessere Unter-bringung deS Gymnasiums am Herzen liegt, als vielmehr das von ihm verhältnißmäßig billig erstandene ehemalige KreisamtSgebäude möglichst gut zu verwerthen, d. h. mit dem Aerar ein gutes Geschäft zu machen. Wir wis-sen leider nur zu gut, daß Herr Baron Goerel heute eine person» grata bei der Regierung ist. die etwas durchzusetzen vermag, sind aber auch überzeugt, daß eine Regierungscommission an dem angebotenen Gebäude dieselben Fehler fin« bm wird, die in der vorigen Nummer dieses Blatte« an dieser Stelle beleuchtet wurden, so daß wir unS heute wol damit begnügen können, daraus hinzuweisen, daß schon vor einigen Iah-ren in dem fraglichen Gebäude zwei Para'ell-claffen des Gymnasiums untergebracht waren, bei welcher Gelegenheit sich die Unzulänglichkeit der Localitäten für Unterrichtszwecke so eclatant erwiesen hat, daß man im nächsten Schuljahre sofort Umschau nach geeigneteren Localen hielt, oder vielmehr halten mußte. Odwol dieses Pro-ject des Barons schon längere Zeit bestehen soll, erfuhr man doch erst vor wenigen Tagen davon, sonst hätte der Gemeinderath wol schon längst gegen eine so sinnwidrige Verlegung des Gymnasiums Stellung genommen. Glücklicher» weise ist man doch noch rechtzeitig den ingeniö-sen Bestrebungen des Herrn Barons, wie man hört, nicht zur Freude desselben, auf die Spur gekommen und eS ist ein dankenSwerthes Be-ginnen deS noch amtirenden alte» Gemeinde-ratheS gewesen, daß er sich so rasch vieser wichtigen Frage bemächtigte und energisch für einen Neubau einzutreten beschlossen hat. Nur mit dem vom Gemeiderathe vorgeschlagenen Bauplatz« kann man sich nicht bestunden. Der Baltzer'sche Baugrund, für den man sich ent-schieden ha», liegt vor Allem so abseitS von den Hauptverkehrsadern unserer Stadt, daß es schon aus dem Grunde unpractisch wäre, ein öffentliches Gebäude heute dorthin zu stellen. UeberdicS ist der Zugang zu demselben der denkbar ungünstigste, weil der betreffende Stadt-theil, wenn man diese« Labyrinth schon so nen» nen kann, gar nicht regulirt ist und ohne enorme Kosten gar nicht regulirbar wäre, abgesehen davon, daß sich die Communicationswege da-selbst heute wenigstens in nicht sehr menschen-würdigem Zustande befinden, so daß bnm ge-riagsten Regenwetter die unerquicklichste Ueber-schw«mmung herrscht. Zu alldem kommt noch zu bedenken, daß in unmittelbarster Nähe die-je* Bauplatzes eine große Faßbinderei und ein Baugeschäft liegen und unweit davon die Mar-bürget Dampfmühle sich befindet, deren mäch-iige Rauchmassen schon den Bewohnern deS LurgplatzeS zuweilen lästig werden, so daß man m ein gerechtes Staunen darüber gerathen muß, daß der Gemeinderath sich gerade für diesen versteckten Platz ausgesprochen hat. Man sollte meinen, dkS VersteckenspielenS wäre beim Baue b«4 SparcassagebäudeS genug gewesen. Es wirkt wahrhast besremdeud, daß man sich nicht für den Platz ausgesprochen hat. der gegen-wärtig der Lehrerbildungsanstalt als Schul-garten dient und dessen günstige Lage schon letzthin an dieser Stelle hervorgehoben wurde. Tieser Platz gehört ohnehin bereits dem Aerar, weil dasselbe ihn vor Iahren behusö Erbauung einer Lehrerbildungsanstalt angekauft hatte, nachdem aber die Lehrerbildungsanstalt gegen-wärtig ohnehin gut untergebracht ist, so wird der Staat kaum je in die Lage kommen, eine neue Lehrerbildungsanstalt erbauen zu müssen, so daß der Erbauung eines neuen Gymnasiums an dieser Stelle wol keinerlei Hinderniß im Wege steht. Wir wollen hoffen, daß der neue Etmeinderath die Angelegenheit des Gymnasial» Neubaues energisch weiter verfolgen wird, da-s. 4>e»t»q»e W«cht." mit diese wichtige Frage bald ihre Lösung finde, erwarten aber auch, daß derselbe die heute vorgebrachten triftigen Argumente gegen den Baltzer'fchen Baugrund in Erwägung ziehen, zumal sich der größte Theil de« Publicums, lowie des Lehrkörpers am Gymnasium, zwei Factoren, die doch auch in Betracht gezogen werden müssen, ebenfalls nicht für den vom Gemeinderath« vorgeschlagenen Platz erwärmen können. St. Marein bei Erlachstein, 29. Jänner. (O.-C.) sW indische Denunciationen ohne Ende. — WindischeS Feuer-wehrkränzchen.j Die hiesigen windifchen Komiker haben die Ruhmesblätter ihrer Denun-ciationSgeschichte wieder um eine neue Helden-that bereichert. Durch einen ihrer dermalen in Pettau weilenden Partisane, der sich seinerzeit um die hiesigen Pervakenblamagen die größten Verdienste erwarb, ließen selb« nämlich kürzlich gegen einen hiesigen GcrichtSadjuncten eine An-zeige fabriziren, daß selber als Nimrod in der Nähe eines Hauses und eoenso in unmittelbarer Nähe von Leuten in sicherheitSgefährlicher Weife unvorsichtig auf Rebhühner geschossen habe. Wie nun aber alle Denunciationen der windischen Pervaken überhaupt auS der Lust gegriffen sind, — so auch diese. ES stellte sich nämlich sofort heraus, daß der betreffende GerichtSadjunct nie in der Nähe deS fraglichen Hauses jagte. — vielmaliger aber einen Schuß abfeuerte, — so daß die dieSfällige Untersuchung sofort ein-gestellt werden mußte. Da diesen Fall oder viel-mehr die besagte Denunciation auch daS de-rüchtigte südsteirische Denunciantenblatt, mit dem Zaunpfahle winkend, brachte: „daß man neu-gierig sei, ob dieser „Criminalsall" wohl von der Behörde angezeigt werden würde," so er-blicken wir hierin nicht nur eine ganz unver-hüllte Denunciation, sondern auch eine Verdach-tigung unserer Sicherheitsbehörde resp, unserer so braven und unermüdlich thätige» Gendar-merie. Indem wir diesen neuerlichen Fall von unverblümter Beamt«ndenunciation der Würdi-gung nicht nur unsrrer deutschen Stammesge-»offen überhaupt, sondern auch der Behörden und der Vorgesetzten der hiesigen Beamtenschaft überlassen, können wir die sichere Hoffnung nicht unterdrücken, daß unsere windischen Schleicher doch endlich einmal „die Uebersuhr versäumen" werden. — Demnächst veranstaltet die hiesige win-dische Feuerwehr eine „gemüthliche" Faschings-Unterhaltung. In unverfrorenster Keckheit beab-sichtigt man sogar auch hiezu die Beamtenschaft heranzuziehen; dies jedenfalls, um Stoff zu De-nunciationen zu gewinnen, falls es etwa einem unvorsichtigen Beamten wirklich einfallen sollte, sich etwa wirklich unterhalten zu wollen und lustig zu sei». „Spiegelberg, ich kenne Dich", durch Erfahrung wird man klug. Möge daher die windische Denunciantenliga ihre Orgien seiern, die Intelligenz wird sie hierin gewiß nicht stören und ebensowenig Stoff für ihr dunk-leS Treiben liefern! Kleine Hyronik. [Die Einweihung d « S Sühn-Hauses in Wien) wurde am 26. d. vor-genommen. Die Feier vollzog sich in einfach erhebender Weise, in Gegenwart des Kaisers, der Erzherzoge, des Hofrathes Baron Mair, des DombaumeisterS Schmidt sowie der beim Baue dieses an Stell« d«s ehemaligen Ringtheaters erstandenen StiftungShauses beschäftigt gewesenen Künstler, Architekten und Bauhandwerker. Nach einem vom Cardinal Ganglbauer celebrirten Gottesdienste besichtigen der Kaiser und die Erzherzoge die einzelnen Räume des prachtvollen HauseS. sA t t e n t a t S a n s chlag a us d e nPrin-zen von WaleS.j Das ist das neueste Sen-sationsereignis, welches gegeniväriig ganz Eng-land in Aufregung versetzt. Der Prinz war am Sonnabend, den 23. d. M., auf einer Reise nach Ehester zum Herzog von Westminster be-griffen. Da di« Polizei von verbrecherische» An-schlagen der Fenier Kenntnis erhalten hatte, so ließ sie de» Prinzen nicht nach Eh«ster sahrrn, ildecil veranlaßte ihn, einige Station«!» früher 3 auS;usttia«n und di« Reis« zu Wagen zu voll-enden. In der Nähe von Ehester hatte man auf d«m Schitnengeleife eine minenartige Vor» richtung entdeckt. sSaint-Saöns in Berlins DaS „Deutsche MtgSbl." berichtet über eine interes-sante Aeußerung deS deutschen Kaisers in Bezug auf das Auftrete» deS berühmten französischen Komponisten und Elaviervirtuostn Eamille S a i n t-S a « n s in Berlin. Seine Majestät sprach unlän,-st mit einem hohen Mili-tär, einem Manne von umfassendster musikali-scher Bildung, der die ihm gegönnte Muß« durch di« lebhastest« Theilnahme an alle» edlen musi-kaiischen Bestrebungen der Hauptstadt ausfüllt. „Nun, lieber B., wa« giebt's heut Neues in Ihrem Ressort?" fragte in heiterster Stimmung d«r Kaiser seinen General. „Weniger Harmonie als Philharmonie. Majestäi", entgegnete dieser. „Wieso daS ?" fragte der Monarch weiter, wo-rauf die Excellenz entgegnete. „daß ein talent-voller französischer Eomponift, Seint-SaenS, der sehr antideutsch nicht nur gesinnt sei. sondern gegen Alles, was deutsch, auch gegen die deutsche Musik in Paris mindlich und schriftlich und wiederholt in letzter Zeit sich geäußert habe, am Abend in einem Concerte der „Philharmo-nischen Gesellschaft" spielen iverde und daß «S möglicherweise zu Demonstrationen kommen würde. EZ sei in der Presse mehrfach auf das Gedahren des Herrn aufmerksam gemacht war-den." Der Kaiser bemerkte hieraus: „Wissen Sie. waS mir an der Sache unbegreiflich ist? Daß der Mann hierher kommt, wenn ihm alles Deutsche verhaßt ist, daß er hier Ehre und Geld suchen will; aber noch unbegreiflicher ist mir, wie di« Direktion dieser Concerte die Takt-losigkeit begehen konnte, den Mann zu engagi-ren; in Frankreich käm« so «twaS nicht vor — nun kommen Sie morgen und «rzähl«n Si« mir über den Verlauf des Concerts." Nun, der General wird dem Kaiser wohl schon berichte» haben, daß der „Chauvinist- Saint-SaeoS d«i >«inem ersten Auftreten in der deuisch«n Reich«-Hauptstadt mit den Rufen: „'Runter vom Podium", „'RauS!", „Nieder mit ihm!" „Wir wollen deutsche Musik!" gebührend empfan-gen wurde. Der „Künstler" ließ sich jedoch nicht auS der Fassung dringen und begann ruhig sein Concert. Di« meisten Berliner Blätter tadeln daS Auftreten Saint-SavnS' in Berlin. sPostdefraudations. Aus Budapest wird vom 27. d. berichtet, daß der Postbeamte Josef H i r n e r, welch«? seit Jahren unauS-gesetzt die in r«commandirt«n Briefen aufge-geben«,, Gelder unterschlug, in strafgerichttiche Untersuchung gezogen wurde. [Ein flüchtiger Adoocat.] AuS Klausenburg wird dem „O. E." berichte»: Ab» vocat Paul Bodor ist nach Hinterlassung von 140.000 fl. Passiva flüchtig geworden. Einem Gerüchte zufolge sollen auch van dem genann-ten Advocaten stammende falsche W«chs«l circu-lir«n. sZum Eisenbahnunfall briKa-nizsa.j Die im Zug« befindliche strenge Un» tersuchung über bie Ursachen dieses Unfalles hat bisher ergeben, daß «in Verschulden deS dienstthuenden VerkehrSbeamten in der Station Ka» nizsa vorzuliegen scheint. Eine Dame. Namens Alber, wurde getödtet, eine andere am Kopfe leicht verletzt und ein ZugSrevisor erlitt ein« Contusion am Arme. Andere Reisend« wurden nicht verletzt. sDer Rächer seiner Ehre.) Auf dem „Boulevard du Temple" spielte sich in der Mitternacht von Freitag auf Samstag ein schauer-licheS Drama ab. Der 30-jährige Herr von Verneuil erhielt durch eine befreundete Familie Mittheilung, daß sein« Frau mit dem 35-jähri» gen Eisenbahnbediensteten PreSle unerlaubt« Be» Ziehungen unterhalt«. Er verfolgte sie, wurde durch ihr Hündchen auf die Äpur geleitet und traf sie am Arme ihres Liebhabers den Bvule-vard entlang nach Hause wandelnd. Verneuil trug einen Regenschirm, dessen Stock einen De» gen barg, zog denselben und streckte d»u Nichts-ahnenden mit einem einzigen Stich in den Rü-cken todt zu Boden. Er warf sich sodann auf in ( nd durchbohrte ihr mit dem Degrn 4 das rechte Handgelenk. Die Vorübergehenden warfen sich auf ihn. Er stach in blinder Wuth und verwundete den Maler Charrier mit vier Stichen. PreSler hinterläßt ein» Frau mit drei Kindern, ein vierte« ist in Bölde zu erwarten. [Folgende rühre ndeGeschichte] erzählt daS Frtf. „Jnt.-Bl." : Eine kleine Schi», lerin einer höheren Lehranstalt wollte ihrem Bater zum Geburtstag eine unverhoffte Freude bereiten und üble heimlich den Festmcirfch au« dem „Propheten" ein. Der Geburtstag kam, aber die kleine Clavierspielerin lag krank im Bett. ES that ihr im Herzen weh, dem geliebten Va-ter die zugedachte Freude nicht bereiten zu fol> len ; leise stand sie au« ihrem Bette auf. Neidete sich halb an. und während die Eltern beim Mittagsmahl saßen, schlich sie in das sogenannte gute Zimmer und intonirte den Manch. Die Eltern eilten herzu, der Vater lauschte entzückt den Tönen, beim letzten Accord schloß er sein Kind in die Arme, drückte e« ans Herz, und al« er e« auf den Stuhl zurücksetzte, that es ein'» Seufzer — ein Herzfchlag hatte seinem jungen Leben ein Ende gemacht. [Einen gesunden Appetits ent-wickelte unlängst ein Soldat einer bayerischen Truppena^theilung in Amberg. Da er den Wunsch ausgesprochen hatte, sich einmal ordent-lich satt zu essen, legten seine. Zimmerkamera-den zusammen und kauften ihm2l Knackwürste, welche er mit größtem Appetit verzehrte; außerdem vertilgte er eine Schüssel Suppe, ein Stück Leberkäs, eine» halben CommiSlaib und 3 Maß Bier. Eine Stunde nach dieser auSgie-bigen Mahlzeit äußerte er große Sehnsucht nach G'jelchtem und Sauerkraut. [Der Gipfel der Unverschämtheit.] Mr. Chapmann, Stallmeister des Her-zog« von Cambridge, verließ am 5. Januar die Oper in London, als er plötzlich eine» qe-wältigen Ruck an seiner Uhrkette verspürte und bald daraus einen Mann grimmig fluchen!) fort-rennen sah. Am 20. kam der Flüchtling von dazumal und verklagte Mr. Chapman auf schwere körperliche Beschädigung. Die Uhr, die der Gau-»er gestohlen, war nämlich mit einem künstli-chcn Mechanismus versehen und als sie der Dieb ergriffen, fuhr ihm eine haarscharfe Feder in die Handfläche und versetzte ihm eine Wunde, deren Folge Lähmung d«r Handmuskel» ward. Trotzig rief der Dieb: „Man mag mich strafen, doch ihn gleichfalls." Dieser fromme Wunsch ward nicht erfüllt, Mr. Chapman hatt« da« Recht, sein Eigenthum nach Gutdünken zu schützen. Ter Gauner hingegen erhielt sechs Monate Zwangsarbeit. (Ein neues Geschäft.] „Ich möchte mich gern versichern lassen!" — „Gegen waS, bitte — Feuer. Alter, Leben?" — Nun wissen'«, ich bin Gastwirth und mir brennen so viel Gäste durch!" [P i e t ä t.j Richter (zum Angeklagten): „Woher haben Sie die Diebsschlüssel?" Angekl.: „Sie sind mein Eigenthum und ein Andenken an meinen seligen Vater, das ich stetS in Ehren halte!" [Ein Hofnarr am Hof« Franz d «« Ersten,] Königs von Frankreich, beklagte sich einst bei dem Monarchen, daß ein Cavalier ihm gedroht habe, er wolle ihn ermorden. „Wenn er des thut", sagte der Konig, „so lass« ich ihn fünf Minuten darauf hängen." — „Angenehmer wäre e« mir", meinte der Narr, „wenn mein gnädiger Fürst ihn fünf Minuten zuvor hängen ließen." [Bei'm Wort genommen.! Frau Dummheit oder Ein Diener zweier Herrn " Zum Schlüsse findet ein Tanz-Kränzchen statt. [Universität Graz.] Im gegenwar-tigen Winter-Semester sind an der Grazer-Uni-versität 1213 Hörer inscribirt, und jicar: Theologen 63 ordentliche, 33 außerordentliche ; Juristen 476 ordentliche, 38 außerordentliche ; JJledicin er 382 ordentliche, 32 außerordentliche; Philosophen 63 ordentlich-, 24 außerordentliche; Pharmaceut? > 102 außerordentliche; demnach 1068 ordentliche und 127 außerordentliche Hörer. [G r a z e r Theater.] Aus Graz wird uns geschrieben: „Herr Direktor v. Bertalan zieht sich, wie ei» Anschlag in den seiden Theatern besagt, nach Ablauf deS für Ostern gelösten Contractes in'S Privatleben zurück un) ersucht seine Theatermitglieder noch treu die kurze Zeit zu ihm zu stehen, damit er nicht trübe Erinne-rungen von seiner Directorlaufbahn in den Ruhe-stand mit hinübernähme. Das zweimalige Fiasco in unserer Stadt scheint dem Herrn Direktor die Lust zu weilereu Experimenten doch verlei» bet zu haben; unsere ehrsamen Sladtväter haben aber eine derbe und gerechte Schlappe erlitten, indem sie nun Herrn M. A. Krüger, der vor wenigen Jahren unsere beiden »unftinstitute zu verdientem und ungetheiltem Lobe geführt hat und wegen einer minimalen Pachtsumme seiner weiteren Thätigkeit enthoben wurde, m»t allen Mitteln zur Instandsetzung unserer verlotterten Bühnenverhältnisse berufen mußten. Bedauerlich ist es nur, daß die kurze Thätigkeit de« Herrn v. Bertalan genügt hat, um einige der belieb-testen und langjährigsten Bühnenmitglieder für unsere Stadt zu verlieren." —o— [Die Handels- und Gewerbe-k a n> m e r in L e o b e n] hat Herrn Friedrich Vogel zum Präsidenten und Herrn Alois O l d r i ch st e r i u m «]. Das k. k. Finanz-Ministerium Hai über eine diesbezügliche An-frage vor Kurzem entschieden, daß die über Ansuchen der Parteien von den Schulleitungen ausgestellten Dnplicate von Schulnachrichten. Jahre«- und Entlassungszeugnissen der all-gem inen Volks- und Bürgerschulen nach dem Schlagworte „Duplikate" de« Gebührentarifei zum Gesetze vom 9. Februar 1650 (T.-P. 7. lit h) dem Stempel von einem Gulden vo# jedem Bogen unterliegen. Wir machen die Eltern schuldesuchender Kinder behufs iorg-fältiger Verwahrung der Original-Schulnach-richten und Schulzeugnisse auf diesen Erlaß besonders aufmerksam. [VoranschlagderStai. tgemeinde Graz für 1886J Da« Gesammterfordernit beträgt 1,605.495 fl., die Bedeckung 689.101 fl., daher unbedeckter Abgang 916.391 fl., welcher sich jedoch durch den Gemeindezuschlag zur Ber-zehrungssteuer, eine 20 perc. Gemeindeumlage von der l. f. HauSzinssteuer und «ine solche vo» der l. f. Grundsteuer, der Erwerbssteuer u»d endlich von der Einkommensteuer im Gesammt-betrage von 716.881 fl. auf 199.510 fl. vermin?«« wird. [Ein neuer Ferialtag.] Infolge einer Anordnung des Ministeriums für Culwi und Unterricht ist fortan der 19. November al« Namenstag der Kaiserin an den allgemeine« Volk«-. Bürger- und sämmtlichen Mittelschule» bedingungslos freizugeben. Der Landesschulraih hat daher sämmtliche Bezirksschulräth« ange-wi«s«n, für die würdige Feier diese« Ferialtage» Sorge zu tragen. 1886 [G r 11 u n ! e n.] Auf dem Heimweg von der Schule begriffen, ertrank am 26. d. Nach-mittags 3 Uhr die zehnjährige Tochter des Grundbesitzers Bornecker in Gabrolje im Mühl-dache nächst Doblhof. ID er Wein und seine Folgen.) Mehrere Grundbesitzer, darunter auch J"sef Pnsiouscheg aus Treschendvrs, sandten am 25. d, den Franz Kok! in das Gasthaus des Josef P«tz um dortselbst 10 Liter Wein zu holen. Al« P.tz mit dem in einem Füßchen wohl ge-borgenem köstlichen Rebensaft aus dem Rückweg begriffen war, stellte sich ihm der bereits be-trunkene Bursche Johann Mirnik entgegen nahm das Fäßchen mit Gewalt an sich und trug daS-selbe in ein nahes HauS, wo sich gar bald eine recht lustige Kneiperei entwickelte. Mirnik und seine Zechgenofsen sollten sich jedoch des „billi-gen" Weine« nicht lange erfreuen. Der vo» dem Vorfalle in KenntmS gesetzte Pristoujchek «schien plötzlich in der lustigen Gesellichaft, der er ein trauriges Ende bereitete. Mirnik wurde ron dem seines Weines beraubten und dadurch sehr erbitterten Pristouscheg gefaßt, zur Thüre »mauSgeworfen und vor derselben derart miß-handelt, daß er lebensgefährliche Verletzungen erlitt. lAuS demGefängniffe entsprun-gen.] Der im hiesigen kreisgerichtlichen Gesan-zenhaus« in Strashaft angehaltene Josef Eaischeg ist am 27. d., gelegentlich des WasserholenS, entflohen. I®«liier Stadttheater.j Moser-Zchönthon's reizende Comödie „Krieg im Frieden' brachte uns am Freitag einen recht vergnügten und befriedigenden Theaterabend. Ta mir den Inhalt des nicht mehr neuen Stü-iti als bekannt voraussetzen, wollen wir uns sofort der Besprechung der einzelnen Leistungen zuwenden. In elfter Linie ist Frau Dir. Siege juii. (Jlka) zu nenne», welche mit den reichen Mittel« ihres schauspielerische» Talentes und ihrer reizumfloffenen Bühnenerscheinung eine Leistung von zündender Wirkung schuf. Ihr stand waitx zur Seite Herr Dir. Siege jun. als cm recht schneidiger „Rels-Reiflingen". Fräul. Leuthold (Agnes Hiller) setzte gleichfalls ihr mches Können ein, daS immer Erfolg dringt. Die Herren Baumeister (Heindorf) und riedmeyer (Sonnenfels) entsprachen dem harakter ihrer Rollen vollkommen, und auch Sie übrigen Darsteller bemühten sich redlich um ein gerundetes Zusammenspiel. so daß dies« Borstellung gerechten und billigen Anforderun-gm an ein besseres Provinztheater vollkommen »»sprach. Das zahlreiche Publikum kargte da-her auch nicht mit BeifallSbezeugungen. die na« ventlich den schönen Leistungen der Hauptdar» iltller im reichem Maße zu Theil wurden. sT h e a t« r - N a ch r i ch t.j Nachdem d>e erste Aufführung deS Morre'jchen VolkSstücktS, iNudeTl mit so ungetheiltem Beifallt aufgenom-mn wurde, so findet Montag, den 1. Februar, !me Wiederholung statt. Der Anfang ist um ' Uhr, di« Eintrittspreise sind die gewöhn-klhcn. Herichtssaat. sZwei Jugendbildner vom Lande.s Der Oberlehrer Peter Wudler «d der Lehrer Martin B r i s n »k, beide in Lausen, waren vom Bezirksgerichte Oberburg p Arreststrafen verurtheilt worden, weil sir »khrer« Schulkinder mißhandelt hatten. Dem Ersteren der beiden Lehrer wurde unter And»-Tfm zur Last gelegt, einem Knaben in einer, ge-Imde gesagt, sebr drastischen Weise gezüchtigt pi haben. Derselbe hatte nämlich dem Kinde »oischen Ober- und Unterkiefer ein diese beiden Theile weit auseinander pressendes Holzstück tiiigtjivängt und dem armen Knaben volle */A Stunden hindurch dies« Tortur auShalt«n lassen. Tie Verurtheilt'N standen nun am 28. d. M. w dem Appellsenat«, an den si« gegen ihre ildstrasung berufrn hatten. Die Vertheidigung sührte Adv. Dr. S « r n e c, als öffentlicher An-vager sungirt« St. A. Dr. Gertscher. Der Apell-gmchtShof, dem L. G.R.Levijhnig präsidirte, Nte ein fr« isprech end «S Erkenntniß, und „Vextfche zwar aus zwei Gründen. Einerseits wegeaVerjäh« rung, anderseits aber wegen d«s Abganges eines objectiven Thatbestandes. Der letztere kann nämlich nur dann angenommen wurden, wenn durch die Mißhandlung ei» nachweiSba-rer Schaden zugefügt wurde, was in den vorliegenden Fällen nicht dargethan worden war. Literarisches. f„A u S d e m E a p u a d e r G «i st e i", Lieder eines Wieners von Ehil-l o n i u S.j Wir wollen nicht unierlassen, unsere Leser auf ein Büchlein ausmerkiam zu machen, welche» vor Kurzem unter obigem Titel, im Verlage von Georg D. W. Eallwey in Mün-chen, erschienen ist. Hinter dem Pseudonym Ehil-lonius verbirgt sich der Träger eines in Oester-reich allgemein bekannten u»d in den deutschgt' finnten Kreisen hochgeachteten Namens, der es unternommen hat, aus seinen Mappen eine Samm-lung dichterischer Erzeugnisse zusammenzustellen, die man am passendsten als „Kriegslyrik in, Kampfe des Deutschthums in Oesterreich" be-zeichnen kann. Wie wohl e* ihm gelungen ist, den richtigen Ton zu treffen, geht aus der An-erkennung hervor, die dem Buche von den lei-»enden Parteiblättern gezollt wird. YMswiMchafiliches, sH o l z >v o 11 e.j Herr Franz Schullerbauer in Goldenkron (Goldenkroner Maschinenfabrik) hat ein Patent auf die Herstellung von Holz-wollmaschinen erhalten. Die „Holzwolle" ist ein Artikel, der jedenfalls eine bedeutende Zukunft ha». Die Holzwolle hat die Gestalt von feinen wolligen Fasern, die auS trockenen Holzstücken oder entsprechenden Abfällen erzeugt werden. Sie findet als Verpackungsmaterial (statt Heu, Stroh. Eeegras ?c.) oder als Surrogat sür Roßhaar eine täglich steigende Verwendung. Sie bietet den Vortheil, dap sie weicher, schmiegsamer, ge-ruchfrei und. was di« Hauptsache ist. im Preise bedeutend dilliger ist, als die vorhin genannten Gegenstände. Alle Hölzer können zu Holzwolle verarbeitet werben, doch ist weiches Holz vor-zuziehen, ©ine Maschine liefert in eiinm Tage 200 bis 300 Kilo Holzwolle. Eine Holzwollma-schine kostet 500 fl., eine vollständig eingerich-tete Holzwollfabrik, wie eine solche brreiis bei einer Glasfabrik im Lberplauer Bezirke von der Goldenkroner Maschinenfabrik eingerichtet wurde, kommt aus 1490 fl. zu stehe». sD i e P o st s p a r c a s s e n in Oester-r e i ch.] Aus Wien wird der „Social-Eorr." geschrieben: „Die jetzt drei Jahre bestehende Einrichtung der Postsparcaffen in Oesterreich hat weite Volkskreise, welch« den großen Sparcas-sen, meist Privatanstalten und in Wirklichkeit Depositenbanken sür das mittlere Capital, aus verschiedenen Gründen fernblieben, zur Ansamm-lung ihrer mehr oder minder geringen Ueber-schüsse herangezogen und zwar Jahr für Jahr in steigendem Maße. Ende 1883 betrug das Gesammtguthaben der Einleger der öfter-reichischen Postsparcaffen 5,2 Mill., fl. Ende 1884 bereits 14,6 Mill. fl. >nd Ende 1885 war «S auf 31,5 Mill. fl., angewachsen, während die Zahl der Einlagbüchel nur von 409.940 auf 681.888 Stück sich erhöhte, ein Beweis dasür, daß Diejenigen, welche zu sparen begonnen hat-ten, Freude daran empfanden und fortfuhren. Jene ZI Milionen Gulden bedeuten nur den Stand der letzverbliebenen Guthaben. Eingezahlt wurden bei den österreichischen Postspar-raffen seit ihrem Bestehen nahezu 342 Mill. fl. wovon 311.4 Mill. fl. wieder zurückgezahlt wur-den. Dieser bedeutende Umschlag ist ein bered-teS Zeugniß sür den großen Erfolg verjüngen Einrichtung, welche der Oberleiter Hofrath Dr. Eoch immer vielseitiger zu gestalten und immer mehr in den Dienst der sparenden Bevölkerung zu stellen weiß. Angesichts dieser Erfolge hat denn auch Ungarn kürzlich diese Einrichtung der Postsparkassen bei sich eingeführt." [Di? österreichisch-ungarische B a n kj sendet unS ihre Rechnungsabschlüsse für das Jahr 1885. Wir entnehmen denselben Fol-gendeS: Im Jahre 1885 ivurden Nebenstellen, 5 und zwar in Bregenz, Feldkirch, Marburg und WaraSdin errichtet; am 31. December bestan-den die beiden HauptanstcMn in Wien und Budapest, dann 23 Filiale» und 16 Nebenstel-len in Oesterreich, sowie 15 Filialen und 13 Nebenstellen in den Ländern der ungarischen Krone. Die gesammten Operationen der Bank betrugen im Jahre 1885 1316.2 Millionen gegen 1470*4 Millionen im Jahre 1884. DerMetall-schätz betrug Ende deS Jahres 1885: 198,796.035 Gulden gegen 205,390.308 fl., hat also um 6.594.273 fl. abgenommen' dagegen hat der Besitz an Devisen um S.S03.207 fl. zugenommen. Im Wechselescompte betrug der Stand Ende 1884 167,712.876 fl. 96 kr., im Jahre 1885 wurden eScompiirt Wechsel im Betrage von 720,965.025 fl. 79kr., zusammen 888,677.902 Gulden 48 Kreuzer, davon wurden eincassiert 752,034.918 fl. 44 kr. und eS verblieben Ende 1885 im Portefeuille 136,442.984 fl. 4 kr. Davon entfielen auf Wien 56.833.935 fl. 39 kr. oder 416 Percent, auf die österreichischen Filia-len 37,100.859 fl. 9 kr. oder 27 2 Percent, auf Budapest 23,127.476 fl. 36 kr., oder 16 95 Percent, auf die ungarischen Filialen 19.380.713 Gulden 26 kr. oder 14 2 Percent. Im Jahre 1885 wurden an Erträgnissen eingenonimen 8,604.621 fl. 86 kr. dagegen betrugen die AuS-la^en 2,805.295 fl. 78 kr., es ergiebt sich daher ein reine« JahreSerträgniß von 5,799.326 Gulden 8 kr. und mit Einschluß deS vorjähri-ge» GewinnvortrageS von 11.190 fl. 19 kr. stehen 5,810.516 fl. 27 kr. zur Verfügung der Generalversammlung ; hievon wurden 2,700.000 Gulden, nämlich 18 fl. per Aclie, am 1. Juli 188ö bereits vertheilt, der Generalrath bean» tragt, weitere 3,105.000 fl. zur Vertheilung von 20 fl. 70 kr. per Acte zu verwenden, und die restlichen 5516 fl. 27 kr. aus neue Rechnung vorzutragen. Korrespondenz der Redaction. 91 — n. Brief folgt demnächst. Herrn St. v. M. i. Wra*. Besten Dant. Bill« sich »iier emiuftcUen. ? St. Marein b. S. Wenn eS nur lein objectives Verfahren gäbe — aber so! M. i. M — g. Wir geben uns Mühe! Aus dem Amtsvlatte. Erledigungen. StaatSanwaltS-, ev. Substituten • Stelle in RndolfSwerlh. Termin 8. Februar, Ober-StaatSanwaltschaft Graz. — LandesgerichtSrothS-Stelle in Klagenfurt, Termin 12. Februar, L.-G.-P. Klagensurt. — Landesgerichtsraths - Stelle in Graz, Termin 18. Februar, L.-G.-P. Graz. — Bezirksrichter-Stelle in Wildon, Termin 8. F.bruar, L.-G.-P. Graz. Licitationen. Dritte executive Feil-bietung der Realitäten des Franz Nareks in der K.-G. Skallis, Sch.-W. 2632 fl. 29 kr., am 8. Februar, B.-G. Schönstem; deS Franz und der Juliana Poppmaier, vormals Josef Ha^ptmann, in der K.-G. Strichowetz, im Re-licitationSwege, Sch.-W. 17538 fl., — am 10. Februar, B.-G. Marburg, l. Dr.-U. Erinnerungen. Curator - Bestellung für die Nachfolger der Elisabeth Maloprou in Pletrovitjch und des Franz Hlacov in Lacken-dorf, zur Wahrung ihrer Rechte. Städt.-del. Bezirksgericht Cilli. VMM MW Ml. Ä" de« Stosses, von dem man kanten «rill, und die etwaige Verfälschung tritt sofort zu Tage : Echte, rein gefärbt« Seide kräuselt sofort zusammen, verloscht bald und hinterlässt wenig Asche von gant hellbräunlicher Farbe. — Verfälschte Seide (die leicht speckig wird und bricht) brennt langsam fort, namentlich glimmen die „Schussfäden" weiter wenn sehr mit Farbstoff erschwert) und hinter-ässt eine dunkle braune Asche, die sich iui Gegensatz zur echten Seide nicht kräuselt, sondern krümmt. Zerdrückt man die Asche der echten Seide, so zerstäubt sie, die der verfälschten nicht. I>as Seidenfabrik-Depot von G. Henneberg ( k. k, Hoflieferant) in Zürich versendet gern Muster ron seinen echten Seidenstoffen an Jedermann and liefert einzelne Roben und ganze Starke zollfrei ins Haas ohne Zollberechi.ung. Ein Brief nach der Schweiz kostet 10 kr. pentsch« Wacht Hamburger Preisllstei-ABtzug für Kaffee etc. Stadt tzbeater in Mi. Wegen plötzlicher Srkranknng des Art. Plötzlich knnv am Montag 's Anllerl nicht gegeben werden UsiUlläiP'ä ? 1* 2 ? * s.a 5» 7 Allen ähnlichen Präparaten in jedei Beiiehung vonoiieben. aind die«« Pistillen frei von alias «ohädllohen »ad-itauea; mit (rftHten Erfolg:« angewendet bei Krankheiten der ün-leibaorgane. Wecbaetfleber, Hautkrankheiten, Krankheiten de* Gehirna, Frauenkrankheiten; aind leicht abfahrend, bereinigend; kein Heilmittel Ist gftnstiger nnd oabei völlig unschädlicher, am PUSTEIN DER HEIL.ELISABETH S * a a *?2!»8s52? xu bekämpf™, die gewisse Quelle der meisten Krankheiten. Der vei »ackerten Form wegen werden iic »elbst von Kindein gerne genommen. Diese Pillen eind durch ein sehr ehrende« Zeugnis* des Hofrathe« Professor« Pltha aoageieiehnet Eine Schachtel, 15 Pillen enthal'end. kostet 15 kr.i eine Rolle, die 8 Schachteln, demnach 120 Pillen enthält, kostet nur 1 fl. <1. W, Jede Schachtel, ans der die Firma: Apotheke „Zna heiligen Leopold" nicht steht, und auf der Rückseite unsere Sohutzmarke nioht trägt, ist «in Fal- slfioat, vor dessen Ankauf <1;«-at Warnung! Giltig vom I. October 1885 K. k. priv. Südbahn-Gesellschaft. I Zugs- Anschluss 1 gattung 1 und Nr. Zugsgattung und Nr. Anschluss Marburg: — Präge rhof: von Badaf**! , nack Hieiabriick: nach 3i»«ek Laibach; nach Tarrl» Laibach: ron TarTi* Htfinbrürk: tob SUtek Pragerhof: von Budapest • nach • Marburg: vo» Franx«n*fofll« Mtalabräck: tob ftlxaok Marburg: von VUIach . nach « spielfeld: tob Radkcraburg « nack » Grax nach Wies _,_„ Kgflach_ Bleinbrück: von Sissek Prag« rhof: tob budapest „ nark „ Marburg: von Fraiuentfoile • nack • Orax: — Nacht Nacht Orai: vo» Kk CsoU Spielfeld: von Radki-riburf Marborg: vo» Vlllack tttelnbroek: tob feiaaek • Mfh • Laibaeh: voa Tarrl» nach „ 1 Gras: ron Alba Marburg: vo» FrunxtnriNH Hteinbrürk: vo» Ktsaak » • Laiback: nach Tarria Spielfeld; vo» fcädkersbttf" naek Marburg: vo» Fraaxenafr-tu naek Pragerkof: von Badapeat « Sie in brück ; vo» Slatek • 4 _J Nachmittag Nach! Laibaeii : von Tarvfca ftteinbrfrrk: von Hi»st*k Marburg: nach Franzenafeai* Spielfeld: von Kadkerabtarg nack «. Grax. nack Alb» Vormittag Nacht Pragerkof! ron Budapest , »ach , Marburg: von Franxenafotl« » von Uoterdraubnrg Grax: vo» Kla Oxell Abend Abend Laitisch: von Tsrvi« Laibach: von Tarvi» Marburg: von Villach • »ÄCk . Ur*/: naeh K<» flach „ naeh Wtea „ nach Kia CxclL Grax : vo* K»s CxaS Marburg: von ViDaca Laibaeh: nack Tarti. Vormittag Abend 1886 .ZXstsche Macht." Die überraschend günstigen (Ei, olge »«Ich« mit b«ra vem Apotheker Jul. Herbabny in Wien bcttflttra uuterphoSphvrigsauren Ralk-filsen-üyrup M Lungeiileiilcii Bleichsucht, Blntarmath, M Tuberkulon* (Sehwiudaueht) i. Na «tflen Stadien, »n akutem in» ehroniarhem LungeukaUrrb, jebet Irt Uiitci, KeuchbuMen. HeUerkeit, Kursathmlg- ? t8^ utt'^ttr? »« nuirn, ikeacaoasreu, ne]i«rieit. Huraathmlg kalt, Vcrsehletmuc, ferner bet Skrophnloaa, llbuebi-tla Schwäche uab Ref onyaleatf na «rzitlt mntb«». rm-»sehlen Mrfc* ®ti|Miat all e>» erprobtes uub vprlin« liebe« Heilmittel er«tu genannte «rnntheifca. «er,tlich conftttirtt Wirkungen Dr« echien Priipa-täte# — nicht }B verwechseln mit »ertdlise« Ra». admungen —: Guter «üvetit, ruhiger Schlaf. Lteigeraog der Blutdilduna und »uochendildimi. Siliern»« de« Hakens. Lösung d?s Echlei i. .-, fcdmiiiitfn »es Hnsteurei;es, der »achtl. Echwei!^, der Mattigkeit, unter allgemeiner Sräftezunahme. Heillliz der »»gegrifieae» Lllllgentheile. Anerkennangsaohreiben. Herr» Jal. Herbabny, »p-iheker lg wir». Ich ®efertigtct h-be sch-n ntffcTrrr Iahte all Lungen-Catarrh aelittm. btt immer bringn auftrat, so d»i ich fagat Man Blut aueg«dnst«t had«, Zch »»chtk ««brauch t>»n Ihrem wetthvallen KalkF.inru-Sy-rnp und schon nach Imn Sin-w«ndnng ke»(elben »«loten «ch der Hnstia und lle ftanfljdrrrn Znstanbe. 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Ho»«cehttet Herr: Zhte Pillen wttften wahtdaft witabet. sie sind nicht wie so tlele anbete angepriesene Mittel, (onbent sie helfen witMch nahezu silr «lle». «an bei» ,n Lstcin bestellten Pillen hate ich bie meiste» a« jVreunbc und «elannte beitlieill und alle» Htbe» sie g«. I|«l»eit. seid« Petioaen »«» hohem aittt unb rail terWnefrenea Leide» and »edtechen hoben ditreh fle. ine nicht die veiüe 01«. suxbheit, boch bedeutende v-iser-ng etsahten »nd wollen sie soNgedtanchen. 0ch ersuch« Sie bahrt, »Über ftiaf «ollen in senben. von mit anb «Oen, bie wtt ich»» »al «Sliick hall«», batch ihre Pillen naset« Äesuabh«» wi-bet zu erlange», unseren innigsten X«nl. Martin Dentlnger. ««ga-Sl.-Syijtgh, IS. gehet tun*. Geehrter Herr! Nicht genug lanit ich meinen innigsten Dual auliptechea fiit Ihre Pillen, denn nüchit Slotte» Hilfe toatb« «eine Stan, welche schon jahrelang an Mis«we gelitten balt«, »utch Ihre »lutreinianng«. Pille» hteban geheilt, und wenngleich sie auch setht n«h hi»i»e>lcn einige einnehmen mu?. !o i» ihr« ««suabheit schon so weit wieder hergestellt, da» st« ■it lageablicher »tische allen ihren Prschüstigauaea wtebet nach-lammen tan«, «ba diefet meinet Xanfsanun« kitte ich ei« zum Wähle aller ?«ib«»b«a Gebrauch ;u trachrn nnb ersuche gleichzeitig. miedet an (tinlen uag »an M Rallen Pille» uab ,w«t ©tlltf chiaesiichet Seife. Mit besaabrrer Hochachtung ergebener Aloi* Novak. Cdetgättner. iJuer Wahlgeboren! Ja »er «otaulseynng. baß alle Ihre Slt,neien b»n gleichet Giite sei» dürsten, wie Ihr berühmter Fro»t>>aI»ani. bet in meinet Kamili« m«hrere» «eralleten sttostbeule» ein r, ch«» a,de deteilel«. habe ich mich lt«h meine» Miünanen« gegen »«genannte Hnioerfalmiitel entschlossen, in 3htt» vlnlteintgnng» - Pille* ,u gtrisea, um mit Hilf« bieset tleinen »naeln mein langjijhriae» Hamnithoiballeiden,u dam-batbiren. Zch nehme nun dutdioul feinen anstand. Ihn«» ta gestehen, daß mein alle» seiden nach n>e,w»chentlichem «ebtaache gan, and gar beHaben Ist and ich im »reise meiner vclaanien diese Pillen aus» eifrigste anempfehle. Ich habe auch nicht» dagegen e>n,ni»«nben. wen» Sie so* diesen feilen bffentlich — jebech ohne Nainealsetlignag — ««brauch machen wallen. Hochachtung» VON Wien. «>. F-k.t ia#i. C. ». T. AtUÜbolslllll 3' Pferhoftr, feit vielen ™ ' Jahren anctfannl al« bao sicherste Mittel gegen Srostlribe» aller «rt. sowie auch gegen seht retaltele wanden -c, > Tiegel t« kr. «ebemS-G^äz Si"^|iWgä 1 ^b«Mihtont fr. Universal-Reinigungs-Sal;^'^ tich. ?in bat,llgl«be« HaalmMel aeqeii ave folgen gestiltier Petdaunng, al»! »opsweh, Schwindel, «lagcnrtamiif. So», btenaen. HSm»rthoiballeib«n. »etstopsang ic. t PaSel 1 ft, ll«»n5»|,*thl»el,e Wrglle«n»*en«r aller Ar« bI»»ü HtrtM «orrüthlc. 9nftft be» hier genannten Priipataltn (lud nach fimmtlicht IN österreichischen Zeilungtn angekündigte IN- und outlünbUch« ptzatmaeeulisch« Specialitäten vortäthig, *1»; Clilaeaiache Toiletle-Selfe, I Stiles TO ft. Pulver gegen Fu*a*chwels*. i Schachtel »» fr. PÄte peetornle, vo» OOcorge, —'---nehmflen Hitiomittil f {•eisertrit, ÄalorrfK. eine» bet vorzüglichsten uab angenehmsten Hiltimittei gegen iletichletinnng. Hasten. . Eine Schachtel M ft. Alpenkrttater-Liiiaenr von W. O. Bernhard, i Alasche _ _* >>. ft-, halbe Alasche X fl. 40 kr. Xugen-Eueaa von Dr. RoBerohauoen. 4ine Slasche t ft. 50 ft-, halbe »lasch« i st. 50 kr. Clehtllaid Mi Kranzbranntwein, 1 s» In ich« fr. Schanmaiiir» taagrimnlz. I Lchxchiel T5 kr. Pillen Mir Hände, i Schacht«! yi ft. Tonrlatenpflaater. t «olle «tTfiT" von frauioftschen Specialirüten: PeiMlnwein van Chasaalag, 1 Masche ü ft. ^5 fr. 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