ps«I»k)In1S0 es -»»krgsng Ls»ot,«Ii»t «fSek«nt!i«K In ^ sfldoi' »?sd»nmM^ «fnsesillsklsek ö.1on!sgs.^usgsda Sekslftlsttung, V»s«z!tung unit öuekcifuekarsi: ^sfit)0f, .^ureiieva ulica 4 I»t»pkon int»nirb»n 24. Ssi«Mct»«a >^fr«g«n l»t »Ist» k^üell^orto bsi^ujogon. WMW» r>«n K. ILnn»,' 1S2g Insss^sien- s' ti, ^sfiboi': »1ufcii»va ul. 4 (Vef^altung). Lszugsf.-!^,. /.lz.iolsn. monsci. ZI VIn, zusisüen 2-^ lju»-ck Post monetl. 22 oin. für ä»» übrig« mongtl. SS vin. Lin^^Inummer i di» 2 Dia. Gas Von Pros. Dr. Gertrud Woker (Bern). All den I'unqcn und Alten, die sich „be« rauschen an der Romantik eines ^trkeges, dessen vollkonunenen Mangel nn Noinantik sie Mr nicht kennen", sollte ein Wvl)ltäter der Menschheit das Auch des geivcsen'^n Majors Franz Carl Endres in die Hand drük-ken, das im Verlag Z!aschcr unter dem Titel „Gaskrieg, die große Äesahr" ers6)iencn ist. Vielleicht w^irden doch auch einige von ihnen ilachdenklich werden, w'^nn sie diesen granön« hasl-en Ausblick in ein Verf)öltuis lesen, das uns morgen, übermorgen treffen kann: „Man führt den Krieg der Znkunft gar nicht mehr gegen die feindlichen Arnie?n, sondern in erster Linie gegen die unbewaffneten Massen des Feindes in den 'Ztädt^n und den großen Industriezentren. Man massakriert diese Massen durch Gn?, das ma:l aus Flugzeugen herabwirft, zu Hund..'rttau-senden' und schlies^t den gewollten Frieden auf dem Leichenfeld des feindlichen Volkes." Menschen durch Technik zu ersetzen odec zu multiplizieren, ist das Ttreben der Krie.i-rilstenden seit je. In rapidem Tempo gelingt das aber erst während der zweiten .Nllte de-^ N). Jahrhunderts. Das Maschlneuge-ir^ehr gesiatte^t den Ersa^^ von etwa 80 Maua An die ^elle der alten Kanonen-Vollkugel, mit ihrer auf den direkt getroffenen Mann beschränktder die gegenüber der riesenbasten inilitä-rischen (k'ntwickluug während der Nack,krie^iö-zeit eine son^rba?« Vogelstrans^ixiliti? trei-^n, zu eigener und frenii^er Beruhigung, so mag diesen Emlullern der öffentlichen Meinung zn Gemlite gefschrt werden: „Alle Kriegsmaschinen, Traktoren, Ge-schi'ltze, Flugzeuge, Vergaser, Tanks, und wie sie alle heißen, sind in den n^enigen Iah« ren seit dem Weltkrieg so außerordentlich verbessert worden, das; man ohne NeVertrei« Vung sagen kann: der tcchni'ck^e ^rieg, wie er in den Iahren 1914 bis 1918 auftrat, ist gegen den Stand der technischen Mi^glichkei-ten von heute nur ein bi.^cheidener Anfang gewesen." Enorme „Fortschritte" in der Erzeugung immer furchtbarerer Giftstoffe sind seit dem Weltkrieg gemacht worden, und Hand in .Hand damit gehen die Fortschritte inl Flug zeugbau. Der grössere MSrdcr am feindlichen, unbewaffneten Volk wird den Ender-fols^ haben, ^ur Beseii'issnng der Ueberleben den gibt es dann noch — worilber die Menschheit sich noch weniger klar ist als über das t^as — die baki^'riologische 'K'ril'g« f^hruna. Mit dem?ssiwurf von hochinfekt'l^-sem Material, wie Pest«, Atarrkranipf-, lera- und Mis'brandba?.'lsenkullur''n aus Flugzeugen in dichte ?iev''»!keruna?^entr.''l. auch unt der Versciuchuna der Trinkwasser« reservoire, ist nicht nur theoretisck) zn rech- Das radikale Hauptorgan eingegangen GZänzender Verlauf des Saft'alle< — Dl. Letica zur Dlspo stiion gestellt RO. Beograd, w. Jänner. In pompös-rauschendnn Anf.'Me fand gestern abends das grös;ie Ere^<>lns dv'r Henrigen Ballsaison statt: d?r .^zsball zn Ehren des Geburtstages Ii. M. der KLnigin Mt-ric>, an den« niuzt weniger elz IlkW Per soncn teilnahmen. Unl:» dc:l ^allgasten li.'« merkte inan sämtliche Mitgl eoer der n?!?-.'» Regierung, die Gencral'tät, das divlomati--fche ^orps und eine grsse An.^ahl der b?jchsten Beamten, flitniq Nleir'^nder N!>!» Wni^w Maria crsch^nen. von .l^^remonien Meister angeklin^igt, um hal^i N jr und verblieben die deid-n Mai?rtcjten bis !iilk 1 lfhr nachts mit den prl'n^inent'^stcn Vall-aästen im s^''kyra5?. Der V^ll bnnerte dis 2 Nhr. wälirend die li^äkte um drei Nhr das alte Hofpalais zn verlassen begannen. NO. Beograd, W. Jänner. Die s,'ntkg!':i „SlnZbene Novine" brin^^en einen königlichen Ukas, dem,infolge d?r bisberige Unterstaatssekretär im Fina?,z-ministerittm, Dr. T'»8an Letiea, zur Disposition gestellt niird. Li'.s Amtsblatt entk?ält ferner die .^nsatzkonvention .^nm ?lfs>ofl"?y's!^i-P'^^''rreich!f«^en Han^'el^vürtrag und eine Reihe von Ordensdelreten. RO. Beograd, ?l). Iänn?r. Im Regiernngspasais ^errfs^te l)?nte v?r mittags bereits reges Leben. Der Minister ol^ne Portefenille U z n n o v i e richtete sich heute sein KaS'nett e?n und hatte dac-nllchi eine längere llnterrednng mit dem Ministernräsidenten l^eneral ^iokovie. Heute erschienen auch alle Vzo^rader Blätter, die sich aber nur auf die T.'''edergade der dekretierten Gcs2t;e nnd Verordnungen lieschränkten. Die „P o l l t l k a" bringt aus der Feder des llttiversitn'tsprofesssrs Dr. Djordjeviö einen Artikel unter dc'n Titel „Salve Patria", worin der l^ntschlusj des KLr'gs als einzige Möglichkeit der LtrisriUl'sttng gepriesen wird. Die heutige „S a m o n p r a v a" ver-üssentlicht eine Pro domo°??otiz, in lvelcher don Lesern dieses radikalen Parteiorgans mitgeteilt wird, dah das Blatt im Sinne des Beschlusses des Hauptausschusscs sei:^ Crfchekncn einstellt. In der „Politika" erklärt Prof. Slobodan Iovanoviä, der bekannte StaatSrc^'Zt's-lehrer der Beoirader Universität, der Zweck seiner Audienz am vor'gen Samstag, nachmittag sei geweseir, dem .Mnig auf ?ein Be5el)ren das Sachverständigengntachten dar ^'her l^b,Zugeben, in welche Kl?tegorie der staatlichen (Einrichtungen die Forderunaen Dr. Niaecks stelle,, seien, d. h. oh es sich NM eine Personalunion. Rcalnnlon, Bundes stant oder Staatenbund k'andle. GifenSahnkonserenz Ro. Zagreb, W. Iäuner. .s>eute vorunttags faui> bei der hiesigen Ctaatsbahndirektion eine Konferenz zur Ne gelilug des lokalen und international-'n Trausitverkehrs statt, au welcher sich etn>a 2s) Delegierte verscknedener Kornoraliou^n beteiligten. Die Konferenz behandelte vor-nelnnlicks die F-age des Verkehr-? niit dein Wstenlande. Aui 17. d. M. wird iu Ve.i-arad eine Tagung der Delegierten säint-licher Ztaat'!?bahndirektionen des Landes »usaminentreten, um die Nichilinieu silr deu Comnlerfahrplan auizlisiellen. Iis I.!. im Aleixi« Anzeiger den. 'Ä , ........ Niesenbiebstahl lm Schnellzuge No. Zagreb, W. Jänner. Da die Polizei friihuwriiens telegraphisch verställdigt unirde, das; '.ni ^rient-Crprest zwischen Bukarest und Zubotica ein gewisser Dr. Nikolaus .^>ruS<'ckt, nur Tchiuuckge-geustände iui Werte von l« Millionen Lei best^ Iahren zu ver^'i'ißen hatten. Die Zicherheiwehörden . .....^ Außenminister Dr. Marinkovtt haben die streckbriefliche Verfolgung der enr sprungenen .'i^iäfllii^lge aufgenoninlen. Ro. Zagreb, U). Jänner. Der Regienlngskottnuissär d^s ttreisall?« schusses Banalrat Uzorinac s>at b>.'ute vorlnitta-gs definitiv seine Agenden über-nonnneu. Der Beanitenapparat des 5ireis-anttes bleibt unverändert. Abgeändert wurden nilr die Auitssninden, nnd zwar neit v. 8 bis 14 Uhr. LM. Londo n, Jänner.. Wie ans NegiernulV^kreisen verlautet, wer deu die Wahlen ins engli'che Parla.nint Ende Mai oder Ansang Juni erfolgen. Börsenberichte Z i'l r i ch, W. Itinin'l. Devisen: Beogri^d L.1W, Paris !^''i'e>vvort Mai- land 27.1^, Prag Wien 7.';.18, Berlin 1^7,.4.-^. Z ag r e b, 1l). Jänner. Devisen: Wien 800.8.-',' B^'rlin IZ.-iü.ü, Mailand 297.7Ü, Londois 27t>.1(1, ??ewt)ork Pari^ 2!!Z?.5, Prag Znrick) L j '.l b l s a n a, 10. Jänner. Devlson: Berlin l.''.'>.".5), Budapest 092.0'^', ZiUich IW.'^.kitl, Wien 80i1.!^'>, ^'ondon -7<',.20, New tiork Paris 21?'^.li?, Pra^^ Triesl 2'.)7.7.'i. — Esselten (Geld!: Cesjska 158, Laibacher ^tredit !2'>, Vevee 11^, 5^^use W0 ^>?rainische Industrie .^8ir 10.-1, Baugeselkschaft t. Ein lijjahriger Mörder. Der '.^jährige Arbeiterssohn Ze!;l aus ^'^ieidljans bei Mrn berg wurde dieser Tage von einenl Dreizehnjährigen namens Trunnuer mit einem Jagdgewehr erschossen. Trunimer schleppte den Erschossenen in die etlva -M M?ts^c von der Wohnlnlg entfernte feilsche nnd versteckte ihn ini 5chuee. Die Gendaru^erie fand die Leiche erst geitern frsih. Angesichts seines Opfers gestand der Junge seine Tat ein. >« DüIra nen! Der Weltkrieg war gerade tn dein Moment zn Ende ger.'e'en, als solch modernes Pestrnndsäertniu voin Versuch znr Tat hatte schreiten wollen. Iin nächsten i^lrieg wtrd es nns nicht ersvart bleiben! Und gibt es, was die Militaristen iuiiner wieder glauben niachen wollen, einen „Gai^schuh"? EndreZ erklärt: „Man ist heute noch nicht einmal siir das .^X'er denl Problem des absolutenGasschul^'s .'oerr geworden, nnd es ist gerudezil verbrecherisch, wenn man in geivissen Zeituugeu lesen kann, daß es eine Klainigkeit sei, sich gegen das Gas zn schlitzen. Es ist dies beute noch eine Unmöglickikeii- . . . Fl'ir die Zivil^-beviilker^ttlg ist dos Problenl hente noch ungelöst und veutc auch unlösbar." Die Gri'lude dafür legt Endres in einer kritischen Darstellnug aller Ga?schul)uiöglicki« leiten dar, cinschltes'.lich der sogar nach d.'in ?.^^ilitärwochcnblatt „geradezu phantastischen Forderungen", wie sie z. B. rnssischcrseits in Vorschlag gebracht worl)en sind. An der Un-znlänglichkeit aller dieser Kombinationen wird auch dadurä? nichts geändert werd''n können, daß Nack) den: Vorschlag eines fasLi-j'tischell Oberstleutnants die Universitätsr:?-toren den Vorsitz in den zivilen Gasschn^-organisationen iibernehun'n, um „in enger Zusainmenarbeit unt deni militärisch.'^n Dienst und Flngwesen" den Stein der Weisen zn sinden. Die Wissenschast hat es herrlich w'.it gebracht, ivenn sie schon zu solch'n Diensten requiriert wird'. Aber sie wird nicht erfolgreicher in .^ioulmissionen als im Laboratoriuui arbeite«, und die Laborato-riuuisarbeit war bisher ohne wirkliches Er" gebuls. Gegeu den Gaskrieg gibt es vorerst leinen Schutz, es wird n>ahrsck)eittlich auch nienials einen geben, und die Welt geht nn-rettbar einer lisatastro^^be entge das Wunder geschieht: nicht ein elendes „Verbot des (^wslrieges", sondern die wirksame Verhindernng jede? 5srieges. Wird das erschiitternde Endres'sche Buch dazu beitr»^--gen, das; Europa vor der Vernichtung ger.'t-tet wird? Voincare' gefährdet Derss B r i an d nnd der bisherige Gouverneur von Marokko, S t e e g, genannt werden. P a r i s, V. Jänner. Vei der Wahl des Kammerpräsidiums wurde das alte Präsidinm mit Bnisson an der Spike n?it 414 Stimmen wiedergewählt. Personen, die, sei es durch Sabotage aber passive Resistenz, die normale Abwicklung des ihnen anvertrauten Dienstes verhindern Der Innenmmister wird iul Einverständnis mit dem Kriegsminister eine Verordnung über die Ein^rufung solcher Beamten Angestellten zum Militärdienst ausarbeiten. Alle in diesem Gesetze angeführten Verbrechen nx'rden von den staatlichen (>>erichLcn als dringend vor allen anderen Kriminalfällen behandelt. Das Gesch zum Schutze der Gicker keit und Ordnung im Staate Das neue Gesetz zum Schutze der Sicherheit und Ordnung im Staate enthält unier anderm die folgenden Bestimmungen: Zum Tode, bezw. zu z w an zi g JahrenKcrker wird verurteilt: I. Wer Bücher, Zeitungen oder Plakate schreibt, herausgibt, druckt oder verbreitet, mit welchen die Aufreizung zur Anwendung von Gewalt gegen staatliche Behörden oder die Bedrohung der öffentlichen Ruhe llnd Ordnung bezweckt wird. Dasselbe gilt auch für jede schriftliche oder mündliche Propa-gandcl 5ur gewaltsamen Aenderung der politischen oder gesellschaftlichen Ordnung im Staate. ?. Wer einer Vereinigung beitritt, sie organisiert oder unterstützt, nnt der die Propaganda des KummuniZmus, Anarchismus, des Terrors oder der Vereinigung zur (5r-greifung der Macht auf illegalein Wege verfolgt wird. 3. Wer Gebäude oder Lokale an Pei^souen vermietet, die den Zweck verfolgen, die in den beiden oben genannten Punkten angeführten Verbrechen zu begehen. 4. Wer sich an einer Organisation oder Propaganda beteiligt, zu dem Zwecke,' unli--tärische Meutereien, Gehorsamsverweigerung oder Unzufriedenheit hervorzurufen, Bürger oder Soldaten davon abzuhalten, ihrer Militärpflicht Genüge zu leisten, uie Erzeugung, Reparatur oder Transpott iion Kriegsmaterial sowie die Versorg'nig der Anuee zu verhindern und überhaupt Propaganda gegen niilitärische Institution treibt. ü. Wer sich uiit Personen cder Verein:-gungeu im Auslande zum Zwecke der Erlangung von Unterstützung oder zum Zwecke der Borbereituug einer Revolution oder <-i-ner gewaltsamen Aenderung der heutigen politischen Lage inl Lande verbündet. Wer Waffen, Munition, Geräte oder Explosivstoffe erzeugt, beschafft oder versteckt, die für obeugeuannte Zwecke bestinimt sind. 7. Wer einen Mord an igendeineui staatlichen Orgcin vorbereitet, versilcht oder b^^-geht. Verboten, bezw. aufgelöst werden alle Vereinigungen und p o l i t !-s ch e n P a r t e i e n, welche die Aenderung der bestehenden Ordnung ini Staate propagieren. Ebenso werden alle politischen Parteien verboten, bezm. aufgelöst, welche ei nen religiösen oder S t a nk m e s-charakter tragen. Die Organisierung, Unterstl'itzung und der Beitritt zu solchen Organisationen wird mit Gefängnis bis zu einem Jahre oder Geldstrafen bis KXOW Dinai^ bestraft. Die Griindung neuer oder der Bestand bestellender politischer Vereine, welche andere Zwecke als die oben angefi'ihrteu haben, ist an die Bewilligung der b.'treffenden Ver-waltung(>behi?rden geknüpft. ,^)Uwiderhan- delnde werden nnt drei Monaten Gefängnis bestraft. « Die Abhaltung von Versau? m l u n-g e n unter sreienr .^Himmel uud in geschlossenen Lokalen sowie Zusammenkünfte ohne vorherige Bewilligung der zuständigen politischen Behörden ist verboten, ^ür Zuwider handelnde ist eine Strafe von drei Monaten Gefängnis oder 5s), bei sonstiger Strafe von sechs Monaten Gefängni»', für alle M a n i f c-st a t i o n e n uud 1l m Züge die Bewilligung der Polizei eingeholt werden. Die politischen Behörden sind berechtigt, zur Aufrcchterbaltung der öffentlichen Sicherheit M i l i t ä r a s s i st e n z anzn-fordern. Jene Gemeinden, in denen sich das als notwendig erweist, haben für alle .allse halten. Staat'?beanlte und Auge'tellte, Arbeiter der Militärverwaltung, Angestellte der auto nomen Körperschaften, die einzeln oder ge-nreinfant zunl Zwecke des Streiks den Dienst veM?igern, werden u!it Gefängnis von sechs Monaten l^iö zn drei Iahren, die Anstifter nnd Anführer überdies mit l0.sW Dinar bestraft. Derselben Strafe unterliegen jene Die ..Marburaer Äettung ' kann mit jedem Tage abonniert werden «Srvndung des „Oefterreicylslhen Klubs" Ueber Anregung d^» l?ekanuten Kulturpo-litikcrS Karl Anton Prinz Ro ha n ist in Wien der „Oesterreichische Klub" gegründet worden. Sein Ziel ist die Zusaninienfassunst aller gesellschaftlichen ^vräfte, die sich zuut neuen Oesterrrichertunl bekennen. Die Grun dung erregt in Wien einiges Aufsehen, nach« dem es hier zum ersten Male gelungen ist, Persönlichkeiten aller Parteieil zur Znsam' menarbeit iui allgenleinen Interesse deS Lan des zusammenzufiihreu. Dem Vorstand der neuen Gesellschaft, die Kommerzialrat Julius Meinl zum Präsidenten und Prinz Rohan zum Vizept^ä-sideirten gewählt hat, gehören unter ande-rein auch die Großindustriellen Otto B ö ?)« l e r und Philipp von Schölle r, die Professoren K e l s e n, P i r cs u e t und W e t t st e i n, ferner 5>ugo von H o f f-nl a n n S t h a s, Felix Saiten, Hofrat P a l l a, Magistratsdirettor a r t l, Hofrat W i l d g a n s, der Verlsger Z s o l-n a y usw. an. Sen^atloneNe Hochverrats-affSre in der Slowalet Berhaftunx des Abg. Tnka. — Hlinka interveniert! — Die Orgnuisation der Irre, dentiften. ce__P r e b u r g, 9. Jänner. Vor einigen Tagen erfolgte die Verhaftung des slowakischen Abgeordneten Dr. T u k a, eines der intimsten Freunde d?S SlowakenführerS Pater Hlinka. Die Untzc-suchung ergab nach Meinitng der amtlichen Stellen sensationelle Enthitllungen ül'er die Machinationen Tukas, welcher die Sloivak.?! von der Tfchechos'okrciiHen Republik ab-trennen und an Ungarn angliedern wollte. Tnka soll etwa 80 Helfer, meist ehemalige Offiziere, organisiert haben. Dieser Stab verfertigte die Pläne über die Dislozierung der Aufständischen, über die Demolierung der Brücken und militärischen Objekte. ES wurde auch c^in Plan für die Bcsetzllng dcr mähriisch-slo>wakische,l Grenze im Moment des Aufstandes ausgearbeitet. Tuka unterhielt in Wien eine Spionagekanz-l e i, die von einenl deutschen Obersten ge-« leitet wurde. Das Geld für diese K^anzlei wurde vom eheinaligen ungarischen Innenminister Iwan Rako v sz k y .und dem '»iNr> 0«r Ksll Ssr WßsiK KveMZUN Roman von Walter Erbse. k5opyrigh! by' Marie Briizmann, Miinchen. (Nachdruck verboten.) S1 Lilian krampfte die Hände unl die Armlehnen des Sessels. Ein tränenloses Schluchzen erschütterte sie. Sie hatte auf Merting gewartet, Tag für Tag. Nun niusjte sie sich von einem Dritten an ihre Schuld mahnen lassen. Warum kam er nicht? Warmu forderte t.r nicht seinen Lohn? ^r Vater hätte ihn zuin reichen Mann gemacht! Kilian strich sich über die Stirn. .Hätte si-.' das wirklich gewiinscht? Hatte sie wirklich ge glaubt, Merting ließe sich bezahlen, wie ein .Neger, der ihr die .Handtasche nachtrug? Sie fand sich selbst nicht zurecht. Sie sprang auf und klingelte nach dem Diener. Sie befahl das Auto nach Brooklt)n. Ohne Hilfe des Mädchens kleidete sie sich um. Sie zog den Sealmantel an und dri'ickte das Pelzbarett tief in die Strrn. Es dämmerte schon, als sie in das Auto stieg. Der Wagen jagte durch die aufsteigende Nacht. Nasse Schneeflocken leuchteten in den Scheinwerfern auf. Es war acht Nhr, vls das Auto nach Brooklt)n kaul. Sie befahl, nach Newvork zu fahren. Sie stieg in einem Hotel in Broadway ab und bestellte ein Ncichtessen.- lr um. Eine Dirne lachte schrill auf. Der K^afsee niar besser, als Lilian erwartet. Sie lief! sich ^^igaretten bringen. Sie sl'blte, daß sie nach und nach ruhiger Wierde. Sie rief den Kellner und verlangte Schreilizeug. Sie urnßte lange warten, che der Kellner das Gewünschte brachte. „Ich erwarte Sie am Ausgang des Ca-soS", schrieb sie mit ihrer steilen, sicheren Schrift auf den Briefbogen. Sie schob den Brief in den Umschlag und adressierte ihn. Sie winkte dem K'ellner. „Bringen Sie den Brief dem Cellospieler der Kapelle!" Der Kelliler kam zurück und rSumte daZ Schreibzeug von ihrem Tisch. Sie fühlte den unverschämten Blick des Manne?. Sie zog einen Geldschein aus ihrer Börse und legte ihn auf den Tisch. Ohne sich umzusehen, verließ sie das Eafv. Die kalte Nachtluft trieb ihr mit Regen untermischten Schnee ins Gesicht. Sie atmete lief auf. Der Chauffeur stand anl Wagenschlag. Er lnachte ein verblüffte? (^^sicht, als Miß Svendsoil ilnn befahl, die Autotür zu schließe» nnd zu warten. Lilian ging ein Stück die Straße entll^ng nnd kehrt^e wieder zurück. Die Klättge der Jazzmusik verfolgten sie. Sie blieb ncbcn denl Auto stehen und behielt d:n Ausgang des Cafes inr Auge. Sie achtete nicht auf deu Schnee, der naß au ihrem Pelzuiantel häugen blieb. Drinnen verstinnnlte die Musik. >. Menschen drängten schwatzend und lach.'nd zum Allsgang. Nun sah Lilian Merting. Sic hätte ihn unter tauseild Menschen herausgesunden. Langsam stieg er die Stufe herunt,:?, das Instrument in braunes Segeltuch gehüllt unter dem Arm. Lilian machte ein lmar Schritte auf ihn zu. „Merting!" Er zog höflich den Hut. „Sie überraschen mich. Miß Svend'ion!' Lilian tvar verlegen. Die Uttsick)erheit de??^ Manne gegcmüber Packte sie. „Wollen Sie mit in das Auto steigen?^ fragte sie. Er lachte. „.Haben Sie wiedor ein Attentat auf meine Freiheit vor, Miß Svendson?" scherzte er. „Die paar Minuten Weg b»s zu meiner Wohnung lohnt 'keine Autofahrt." Dann begleite ich Sie." Sie winkte dem Chavsfsur, ihnen zu folgen. Sie gingen eine Weile schiveigend nebeneinander her. Lilimi suchte nach Worten. Sie raffte sich zusammen. „Herr Merting, ich stehe wie eine Schuldige vor Ihnen!" „Aber mein verehrtes, gnädiges Fräulein!" „Warunl sind Sie nicht nach Roslyn gekommen?" klagte sie. „Was sollte ich in Roslyn?" „Sie brauchten nicht diese Taglöhnerar^ beit zu tun." (Fortsetzung folgt.) Vnr 1!^. .MM?? 7??^. ««» Do< neue Beograver KönigsZchloß Pressechef K li n y a angewiesen, und zwar unter den erdichteten Nainen Dr. T o l d y und Dr. H u n y a d y. Das Gold wurde durch ttkehrerc Banken in kleineren Velrä-flen nach Pref^burg geschickt, aber u.iiso hän flger. Tie Untersnchunq erqab, das; Dr. Tn-ka als cyemaligcr Unwersitätsprofessor l?i--' n?n (schalt tn)n der Praqer nnd einen zweiten von der Budapester Regierung erhalten hattt'. .^'>linka begab sich nun nach Prag, um eine Milderung der Untersuchungsl^ast Tukas zu erwirken. Auf seine telegraphische Interven tion beiul Regierungspräsidiuin erhielt .'dlin ka keine Antivort. Der „Slowak" verösfeut-Itcht einen osfeuen Brief an die Staatsan-waltsckaft, der aber beschlagnahmt wurde. Heute vormittags besuchte.Ainka den hafteten im Untersuchunasa-efängnis. Die Unterredung erfolgte im Beisein des Untersuchungsrichters, doch lehnte Tuka jede klärungg ab. Emile Äo'a vber den Kampf der DSZfer Demnächst erscheint ew Buch in Paris, einige bisher unveröffentlichte Schriften Emile Z o las enthalten wird. Lebhaftes Interesse gebührt den BetrachtuIlgen des großen Romanciers über den Krieg. Die nachfolgenden Bemerkungen, schon von langer ^^and geschrieben, aber leider auch heute noch akt^lell, lassen erkennen, was das . neue Buch bringen wird. „Im Gefolge d.'s Burenkrieges," schreibt Zola, „ist ein Au^lo^! dern jenes kriegerischenIdealsl AN beobachten, das .^^eldentuui, Tod und Au tiges Gemetzel mit dem 5>nuch von Poesie uuiklart, ist zu erkennen, wie stark kriegerisches Gesck^hen immer noch Macht hat über die Phantasie der Menschen. Ohnmachiig bleibt aller Fortschritt der Zivilisation jene'n Urinstinkt, der in Anbetung der t^^e-wa'^t vergeht; ihm gilt der Mensch, der ki^.npft, der tötet und Todesgefahr sich aus- setzt. Ueberschwenglich ist die Cchcihung von Gefakir und Mut. Alle Gefühle geraten durch den Krieg in Aufruhr. Selbst fried-saiue Denker, selbst Dichter, die hinter dicken Mauern sich verschliefieu, s^'lbst Schriftsteller, die gleich niir glauben, das^ das Wort höher gilt als das Schwert, das^ der Geist, nicht Gewalt über den Fortschritt der Menschheit entscheidet, selbst di.se Mensch.'n können solchen (Empfindungen sich nicht entziehen. Wir sind für allgemeinen frieden, wir Predigen Verbrüderung der Bi^lker und doch steckt zutiefst in uu? ein Trieb, der >>errschaft gewinnt, sobald eiu 5Irieg ausbricht, nnd uns in Erregung setzt bei delit Gedanken, das; zwei Völker im Kanrps gegeneinander stehen. Wir finden d'es has-senswert, wir erkennen darin Rückschritt zur Barbarei, wir wissen, dast die Wege der '^'nt uxicklnng zu Verbrüderung und Frieden führen nlüssen, nnd dennoch löst ein ererbter ^'est kriegerischer Artung Begeisterung für Sieg und Sieger in nns aus. So l>edenklich solche Erscheinung auch ist, glaube ich doch an ein nahesEnde derKrieg e." Sin Bettler, d?? sich »lnen Äiener HSit Täglicher Verdienst von 1VV Dollar. Newyc>rk, 9. !^änner. Eine bekannte Erscheinung auf der Ni.^'0-i'orker Untergr'.indbahu war ein Hausierer, der mit s^edermessern handelte. Eigentlich ok>er n^r er ein Bet'-ser, denn man kaufte ihu! die Ware nur ab, weil der a?te, gebückte Mann, der wie 'wn eine?n ??erven-krandpf geschüttelt wnrde, so jammervoll durch die langen siorridore der Wagen hinkte und jeden um eine Gab<' anflehte. Die ^-ederuiesser kosteten ihm nur zwei Dollar das Gros nnd er verkaufte sie den wenigen, die für ihre Spende elioas wiederhaben wollten, sür 2.') Eents das Stück. Der Mann, der drei Monate die Untere grundbahn regelniäßig besuchte, ist jettt ver- haftet worden, und auf der Pottzei stellte man fest, das;'er ein 23jährigcr iunger Mann ist namens Samuel Ansel, der hör? , nungsvolle Sohn einer Witlve, die in gl'ten Verhältnissen in Massachusetts lebt. Er ?ain nacs, Nt'wpork, „um smnell l'..'ld ?u machen'^, imd n>ählte diesen nngeivöhnlichen, ab>.r durchaus nicht ungeeigneten Weg. Wenn er sein Tagewerk beendet liatte, l'egab er sich nach seiner schönen Wohnllng in der achi^'n Avenne, wo er von seinein Diener empfangen wurde, der ihn« ein behagliches bereitete. Ain Morgen brachte er seine dien-ste" auf die Bank. Er hat durchschnittlich ain Tage IM Dollar verdient und hat ein Vermögen von -tV.lXX) Dollar x^eja'n-melt, das er in Papieren anlegte: er l-esitzt einiae Zeitungsverkaufsstünde in Boston. Er wollte sich liereits von scineni „l^c-schäft" -jurückziehen, und als man ih n al'f der Polizei die Wahl li'^^, ins Arbeit''lk:ils zu koiniuen oder nach Erlegung von Dollar i'm Mitternach Newyork zu verl/is-sen, wählte er niit Freuden das letztere und verschwand aus der Stadt, die ihui zu eiui'r Golduiiue geworden war. BIutZies Drama im ÄustSzpa'aß von Alx Ein blutiges Drama spielte sich gestern im .^usti'palast von Air in der Provence ab. Der 1. StaatSannialt hatte dem Portier in schroffen Worten den Awtrag gegeben, die ^Zentralheizung in bringen; dar- über geriet der Portier in Wut, lief in seine Wohnung, weite sein Dienstgewehr und erösniete ein rics-tiges Scheibenschies^en ans ^den Staatsanwalt, der von zwei Schüssen getroffen wurde. Der Portier schosi sich eine ^lugel in den stopf nzid war auf der Ste'lle tot, der Äaatsanv.ialt erlitt nur leichte Ver letzungen aiu Oberschenkel u. au der Schulter. Marvuraer ,^estnng* '1?nmin?7 'N Der operlerie Löwe Aus Paris wird geschrieben: In Nancy fand jüngst ein nicht alltäglicher Pro^esj statt, in dessen Mittelpunkt eine chirurgische Operation stand, die ein Arzt an eineu^ Löwen ausführte. Der Doktor __ er heiszt Dennler und ist in einem Dorf in Elsaß ansässig — klagte den Zirkus, den, der Löwe gehörte, auf Zahlung eines Honorars von l5.0l)0 Francs. Er uiachte geltend, daß die Operieruug eines krankeil Löu'en doch nichts' Alltägliches und Ungefährliches sei. „Sul-' tan" habe ihn n»ährend der Operation ize-' kratzt nud gebissen; nian konnte nur Lokalanästhesie anwenden, da eine Narkotisierung des Löwen ausgescblossen war. Die Opera-' tion selbst war dadurch nötig geworden, das^ ein Bändiger dem „Sultan", d?r kein be-senders jovialer l'^^eielle zn sein scheint, wäh-.. rend einer Vorstellung in aller Freundschaft eine Renolverkugel unter die Haut jagen mußte. Dr. Dennler hat diese .stugel dann auch entfernt. Er erhielt jedoch nicht die von ihm geforderte Suunue. Dcr .Zirkus-argumentierte vor G^'richt damit, daß ein^ ganzer Lö-we nic^'t viel inebr wert sei als' Francs, ilnd daß „Sultan", wenn auch nicht an den Folgeil der Operation, >eii llnä ez !st kn sorLÄi. VordeuLen ist desser «Uvartea, kiz srn8te !«zedeii l»,re (Zes<«»Meit ua«i Idr lieben eckiÄrtjen. Vss sinci Sie »ick ua«! Wrer f'LmiUe zeZmIlZis. ^!le erlcitlwneen vcrmeZäön 8ie, delleitissn scknell un«I siener ttuztsn, 5ielA?7!'eji/ lMsi-rk nur mit »lten, ' il'en d«vKt,?t»n Votksmittel. öeutel 5 Dill !2Om so doch kurz nachher eingegangen war. Das s^^richt entschied in iveiser AbiväFung der, Sachlage. Er verpflichtete den Zirkus auf! die Zahlung von 10.000 Francs. Wie die'^ Urteilsbegründung ausführt, mußten die Ansprüche des Doktors etwas herabgemin^ dert werden, erstens weil ein Lou>e tatjäch-^ lich uicht so übermäßig teuer ist, zloeitenS weil der Fall deui Doktor eine ungeheur^^ iind allem Anschein nach recht einträglich« Reklau^e verschaffte. Die letzten ZMinsche einer Seibftmvrderin W i e n, !). Männer. Iin lSchönbvunner Schloßpark hat sich gestern in den spi" Nachmittagsstunden ein Drama abgespi indem ein juuger Mann seine Begleiter durch zwei Nevolvcrschüsse getötet und dan sich selbst erschossen hat. Die Identität der beiden konnte bis zuur späten Abend noch m'icht ermittelt werden. Es handelt sich, wie Aus Abschiedsbriefen hervorgeht, um einen gemeiniaur beschlossenen Plan und außer der Personsbeschreibung ist der einzige An^ haltspuukt zur Feststellung der Identität, daß da!? t'vte Mädchen eine Schwester na-niens Nc»sa Weiser hat. Sie schreibt näm-iich in ihrenl Abschiedsbrief, daß sie und 4hr Begleiter ihre Leichen dem Anatomischen Institut zu Stlldienzwecken unter der Be-»dingung vermachen, daß die Schwester der Toten dafür eine Anstellung beini Bund -^de'r bei der G<'meinde erhalte. .»»»IM» Mekr als tso Stunbm in der Lüft WM ! >war das ainerikaniscl)e Armeeflugzeug „Questlion Mark" („Fragezeichen"), das hiemit' den Dauer Weltrekord auch für Lustschisfe (118 Stunden) weit überboten hat. Diese Leistung war nur durch Nachfüllen von Vrennstosf während des Fluges möglich, das durch ein .'hilts-Nllgzeua ausgesüb'it w'.:rde. — ^ i n I L: das Rekordflngzeug vor dem Aufstieg. — Recht? die Besatzung (von links): ?)l'aior Spatz fFiihrer der „Onestion Mark"), Kapitän Taler. Leutnant Quesada, j^'apitän Hoyt (Führer des .Hilfsflugzeuges) und Sergeant .'i)ove. » ?freItaA, ben N. ISimer W?!). XMarSurqet' Mung^ NuNm« lS. CS-^«»FIc Bodenbranb heut« um s.lb Uhr früh erhielt !>!e Frei-willige Feuerwehr von d-er Wachstube am PolizeiSmnmissariat aus die Verständlffuna, dast in den Näumen der „Spodnje^tajeriia ljudsla posojilnica" in der Gosposka ulica ein Brand ausgebrochen ist. Einige Minil« ten später rückten zwei Gerätewaqen der ?^euerwelir aus. An Ort und ZteNe angelangt, wurde festge'stellt, dast es sich um nen Dippelbodenbrand handelte, der in der Decke der Sparkasse entstanden ist. Die Ll?sch arbeiten wurden sofort eingeleitet. Der Brandherd konnte erst nach Aufreißen des Bodens und Abtragen des Ofens in dem im erste» Stockwerk gelegenen Ph^to-Ate« lier des .berrn V l a ß i ö ausfindig gc. macht werden, worauf das ^-euer schnell gs-lc^scht wurde. Gegen 8 Uhr konnte die Feuer wohr wieder einrücken. Die Ursache des Brandes ist auf die fehlerhafte SIsonstruktinn >des Kamins zurückzuführen. Der Schaden wird auf 12—15.000 Dinar aesckiitzt. Die Instandsctzungöarbeiten »r>crden mehrere Tage in Anspruch nehmen. m. Im eoongelilchen Gemeindesaole wird ^-r».^.tag, den 11. d. uin 20 Ubr .'oerr lt'arl S Ä n c er einen ''Vortrag über die psy-chotechnische Sprachmethodik halten. Diele Methode führt beim (Erlernen fre'nder Spra in I^ür.^cster Zeit und ohne Mübe zuul Ersolg. Das beli>ei.st uns die Praris und dafür bürgt ihre einwandsreie wisscnsch istliche Begründung. Dieser Vortrag soll jed.^r mann, besonders aber der Jugend (Gelegenheit bieten, init der modernsten und erfolgreichsten Sprachmethodik beZa:rnt zu werden. Der Eintritt ist frei. m. Stand der ansteckenden ttronkheitm. Dos städtische Phnsikat teilt mit, das; in der Zeit vom 1. bis 7. Männer im Bereiche der Stadt Maribor 20 Masernerkrankungen und 1 Fall von Drpbt'beritis^ vorgekommen s'.nd. n,. Das Amtsblatt siir die beiden slon'eni, fchen Kreise veröffentlicht in seiner Nummer 123 vom 31. De^^embcr u. a. die Berordnun-gcn und Vorschriften über die Organisation i^r Eichämter und in der Nunnner 1 vom. 3. d. M. das Gesetz über die Konventionen hmsichtlich des Eisenbahngrenzverkehres mit, Italien sowie Abänderungen der Verordnung gen für die philosophische Fakultät in Ljub-. lftma. m. Volksuniversität. Freitag, den 11.' d. M. UIN 20 Uhr spricht .^err Universitätsprofessor Dr. Zarnik aus Zagreb über »die „Bestimmung der Vaterschaft und liber die Bedeutung' des Blutes für die Nasse". Auf diesen Vortrag ^werden insbesondere Aorzte, Richter und Rechtsanwälte aufmerksain ge» macht. — Montag, den 14. d. M.'.erscheint Frau Prof. Zdenka Markovic aus Zagreb am Vortragstisch und wird über die „Polnische Frau" sprechen. , m. Fremdenverkehr. Im Laufe des gestrigen Tages sind 75 Fremde zugereist, dyvon 13 Ausländer. IN. Die Ortsgruppe des ybstzultz^ und Gartenbauoereines flir Maribor und Ilm- gebung hält Sonntag, den 13. d. um 0 i^hr im Saale der Obst- und Weinbauschule ihre 6. ordentliche Jahreshauptversammlung 'uit der üblichen Tagesordnung ab. Nach d^r Versammlung praktische Borführung von Be-umspritzen und Bespritzung von Obstbau men. Um möglichst zahlreiche Beteiligung seitens der Mitglieder und Freunde der Obstziucht und des Gartenbaues ersucht V'.'r Vorstaild. m. Fahrraddiebstahl. Aus dem .»dofe d.'5 Hauses TrZaSka cesta 5 wurde gestern nachmittags denk dort wohnhaften Kausuiann Ivan S l u g a ein schwarzes Fahrrad in« Werte von 800 Dinar von einem noch 'ln-bekannten Individuum ent-wendet. m. Taschendiebstahl. Dem Dienst«?ädchen Paula Meneinger wurde gestern m einer hiesigen Dienstverinittlungsanftalt eine Handtasche nnt ca. 000 Dinar entwendet. m. Wäschediebstaht. Aus der .«^olzlage in der Sodna ulica 2Z tvurden von der dort von einer Partei aufbewahrten unreinen Wäsche ein buntes Herrenhemd unid eine weiße Unterhose im Werte von 220 Dinar entwendet. M a r i d o r, 10. Zännor. m. Berhastet wurde gestern die IKjährige Magdalena K. wegen Verdachtes der geh'.:i-men Prostitution. m. Die Poli^eichronik des gestrigen Tages weist insgesamt 9 Anzeigen auf, und zwar 5 n>egen Uebcrschreitung der Straf^env^r-kehrsvorschriften, 2 wegen Diebstahls, 1 wegen Brandes sowie 1 Verlustanzeige. m. Wetterbericht vom 10. Jänner, 8 Uhr Luftdruck 752, Feuchtigkeitsmesser —1, Barometerstand 762, Temperatur —10, Windrichtung NW, Bewölkung Aanz, Niederschlag —. m. Spende. Der Architekt Herr Max Cz ei ke spendete an Stelle eines Kran-/^es für den verstorbenen .Herrn Fritz T s ch e r n i t s ch e k den Betrag von 100 Dinar für die hiesige Rettungasbt.illunz. — Her^^lichen Dank! Das Kommando. * Glückbringende Klassenlotterielose sind an der Hauptpostkasse erhältlich. Ziehung 15. Jänner. 290 * Radiokurse! Wir beabsichtigen in Anbetracht des zunehmenden Interesses für das Radiowesen unentgeltliche Elementar- und auch Fortbildungskurse durch erfahrene Fachlc^ute und Praktiker abzuhalten. Anmeldungen mündlich und schriftlich Jos. Wipplinger, Radio- und Elektrounter-nehmen, Maribor, JurLiLeva ul. 0. 341 * Schlußkrönzchen. Samstag, den 12. d. findet das Schlufzkränzchen der Tanzschule des SK. 2elezniLar in sämtlichen Räum.?n der Gambrinusballe statt. Sämtliche Sportfreunde sind willkommen! * Freitags den II. d. Elitekonzert nnt Äch'^as^ervregramu: von A. Körner: „Am Meldeamt" in der Velika kavarna. 337 gen die Schüsse glücklicherweise sehl. Tie drei „Helden" waren selbstverständlich betrunken. p. Uebersall. Im Gasthaus Brmei in Bu-dina wnrde der Besitzerssohn M a j c e-n o v iL von den Banernburschen M e a-l i L und Vidov iö verprügelt und dabei leicht verletzt. Gegen die beiden Raufbolde wurde die Strafanzeige erstattet. p. Verhaftet nwode von unserer Pol'zci der wegen Betruges und Landstreicherei steck brieflich gesuchte Johann Kozar auS Hum der die Frechheit hatte, in der hiesigen Po-lizerwachstube un: ein Nachtlager zu bitten. Dort entging er aber nicht dem Scharsblick der diensthabenden Wachleute. Am nächsten Tage wurde Kozar, der übrigens auch von der Militärbehörde verfolgt wird, dem Gerichte überstellt. Ferner wurden dieser Tage ein gi?ivisser Veit Stefan und ein gewisser Johann Hvalec aus Slatina in der K^ollos wegen Bettelns festgenommen. p. Glückbringende Klassenlose des bekannten Zagreber Bankhauses Rein u. Co. sind noch in der hiesigen Subkollektur G. P i ch-l e r sVereinshaus) erhältlich. Erste Ziehung bereits am 15. d. Siehe übrigens auch das heutige Inserat. Aus P. Stadttheater. Freitag, den II. d. veranstaltet das Marburger Tkieaterensemöle ein Gastspiel. Zur Aufführung gelangt die moderne Komödie „Dover — C a--l a i s", die sich an Bord einer Jacht abspielt. Die neuen, Prachtvoll ausgearbeiteten Dekorationen bringt das Ensemble aus Ma ribor mit. p. Einen kapitalen Huchen hat dieser Tage unser bekannter Petrijünger Herr Cansn k o in der Drau gefangen. Der schöne Fisch hatte das stattliche Gewicht von nicht weniger als 20 Kilo. p. Der Handelsball, der konlmendsn San^stag ini Vereinshause unter dem Protektorate der Kaufleute Franz N e d o g und Alois B r e n e i ö im Vereinshause stattfindet, verspricht recht animiert zu wer den. Die 51tusik hat die bekannte Marburger Schönherr-Kapelle übernommen. Im ersten Stock konzertiert aber ein originelles Jazzorchester. Siehe Inserat! Aus Gelje c. Zur Liebestragüdie in Maribor. Der 20'sährige Kellner Karl L u k a 5, der am 7. d. abends seine zwanzigjährige Geliebte Anna u i e j erschoh und dann Selbstmord beging, war vom 4. Mai 1928 an im K^affeehaus ..Merkur" in Celje bedienstet. Lukaö verliest am 5. d. das Kaffeehaus uad erklärte, er müsse mit dem Zuge abreisen. In seinem Zimmer in der Matthias-Gub.?c-Gasse fand man einen von ihm geschriebenen Zettel mit folgendem Wortlaut: „Liebe Mama! Verzeihen Sie mir, daß ich mich für diesen Schritt entschieden habe, aber ich kann nicht mehr weiter leben. Nehmen Sie mein Bild zunl Andenken von Ihrem Söhn chen Karl." c. Ans dem ärztlichen Dienste. Dem Privatarzt Herrn Dr. Josef Ö e r i n wurde die Berechtigung Mr Aus'"'bung der ärztli chen Praxis in Celje erteilt. c. Gewerbekurse in Celje. Der Cillier Be-werbeverein veranstaltet im Jänner nnd Feber in Celje zwei Fachkurse für Meister nnd Gchilfen. Für den ersten Kurs filr Tischler haben sich bereits über 80 Meistor und Gehilfen angemeldet. Der zweite Kiirs über autogenes Schweißen von Metall wird etwas später beginnen. In beiden Kursen N'erden theoretische und praktische Vorträge von Fachleuten gehalten werden. Für spä ter sind noch andere Kurse'' geplant. c. Diebstahl. In der Nackit vom 4. auf 5. d. M. wurde eine vor den Schaufenstern der Firma Franz K r i ck in der Ale^'andergaife hängende K00kerzige elektrische Birne im Werte von 450 Dinar entivendet. c. Aussiesckricbene Stelle. Beim Krois^se ! richt in Celje ist die Stelle eines Kanzlsi-beamten ausgeschrieben. I Verein,> »nner 1S2S VMvImksu» Ptui P. Zum Wintersportplatz mitten in dl?r Stadt wurde, wie alljährlich, auch hener der alte Kaseruvlatz, wo sich unzählige Kinder den ganzen Tag übe rmit ihren Rodeln tunt mein. p. Unverantwortliche Schieherel. Die hie« sige Gendarmerie hat nach energischen Nachforschungen die Bauernburschen P o p o v-8 e k, S i r e c und Golob aus Spuhlje eruiert und dem Gerichte eingeliefert, weil sie au: Neusahrstage vor einem hiesigen Gasthaiuse und hierauf auch in der Ragoz-nica verschiedene Leute mit Revolvern bedroht hatten. Einer von den Burschen machte von, der Waffe auch Göbv«uch, doch gin» »» ' Aus Dravoarad g. Trauung. An: 7. d. fand in der hiesigen Propsteikirche die Trauung des Brief trägers Herrn Jakob P e Ln i k mit der Hausbesitzerstochter Frl. Romana K a n zian statt. Als Trauzeugen fungierten für den Bräutigam der Postunterbeamte in Me 2a Herr Franz K a n z i a n und für die Braut der Hausbesitzer und Uhrmacher Herr Josef S ch a s ch e. Unsere herzlichsten Glückwünsche! g. Aus dem Finanzdienste. Der Finauzre spizient und Leiter der Abteilung der Finanzkontrolle in Dravograd, Herr Jakob e a n i e wurde in gleicher Eigenschaft nach SuSak versetzt. Sein vorläilfiger Nachfolger ist der Finanzrespizient Herr E r j a v e c. g. Leichenbegängnis. Mittwoch, den 2. d. nachmittags wurde.die dahingeschiedene Le-derernieisters- und Realitätenbesitzerswitwe Frau Aloisia Wolf unter zahlreicher Beteiligung von Nah und Fern cnn Orts-friedhof beigesetzt. Am offenen Grabe hielt Herr Propst Srajnik eine wamnempfun dene Nachrede, in der er die Vorzüge der Dahingeschiedenen gebührend würdigte. Wie sehr die Verstorbene unter der Bevölkerung beliebt lvar, beweist die große AnzV«n6«!r'» m t «r»r!»»tiert 3 ker^e«tslN uiä ist 6», fti' »II«, Nseloka ^evüdr,Ijek»n «eklt'vdt vertr». o6«r V lIerHrillil? m n. LrktlNivk in »II«n Xpo'doicen un6 Vro7en M ii» «clsia«» sin » Om ?5'— iintt in t?ioöeo » OlN 4^ Kränze, die sich am Grabe auftürmten. U'l-ter den Trauerglä.sten waren auch zahlreiche Freunde und Bekannte der synlpathischen alten Frau aus Oesterreich amvesend. g. RückÜbersiedlung des Kendarmeriepo» ftens nach Dravograd. Wie bereits vor mehreren Wochen angekündigt, wurde der Geudarmerieposten, der seinerzeit von D^a« vozraid nach Meisa verlegt worden war, mit Neujahr in unseren Marl rückverlegt und ist im ersten Stockwerk des Armenhauses untergebracht. g. Finanzerbnll. Am 13. d. findet im Hotel „Korotan" ein Finanzerball stcitt, der einen sehr guten Besuch aufzuweisen und einen aninrierten Verlauf zu nehmen verspricht. g. Schneesall. In der vergiangeneu ist in der ganzen Umgxgend hoher Schnee gefallen, der an Berwehungsstellen bis zu zwei Meter hoch liegt. Dieser Tage ist überdies strenge Kälte eingetr'.'ten, so daß gefrorene Schnee auf den Bäumen festsitzt, was Schneebrüche zur Folge hat. Im Falle eines neuen Schneeballes sind noch größere Schneebrüche zu befürchten. Xkeater ««d Kunst RationaZideater in Maribvs Re«erw,te: Donnerstag, 10. Jänner unl 20 IHr: „Der brave Soldat Schwejt". Ab. C. Kupone. Gastspiel des Herrn DaneS. Zum letzten-mal. Freitag, 11. Jänner: Geschlossen (Gast picl in Ptuj). Samstag, 12. Jänner unr 20 Uhr: ente". Ab. B- Erstausführung. Vor der Borstea»> spricht Herr Pros. Dr. SuS, nik üb« Use». Sonntag, 13. Jänner um 15 Uhr: „Hänscl und Gretel". Kindervorstellung. Kupsne. — Um 20 Uhr: Bajadere". Kupons. ^ Gastspiel des Herrn Nerat. Nadlo Freitag, 11. JLnner. Ljubljana, 12.30 Uhr: Reprodu» zierte Musik und Börsenberichte. ^ 17: Kon zert. — 18.30: Haushaltung. — 19: Fran-zösisch. — 19.30: Denkmalschutz. — 20: Solistenabend. __ 22: Nachrichten. — Wien 17.30: Gitarre-Kammermusik. — 18.30: Primitive und moderne Musik. 19.30: Italienisch für Vorgeschrittene. 20.05: Gilberts Operette „Dorine und der Zufall". Anschließend: Jazz. — Graz 18.10: Gi-tarrekurs. — Breslau 16.30: Slawische Musik. — 20.10: Hoboikens Hörspiel „1001 —1150". ^ 22: Stenk>graphie. — Prag 17.45: Deutsche Sendung. 20: Kvapils Hörspiel „Das Himmelszelt". 21.30: Cel-lokonzert. — 32.20: Abendmusik. — D c:« ventrh 21: Konzert. — 24: Tanzmusik. — Stuttgart 19.15: Esperanto. ^ 20: Sinfoniekonzert. -Frankfurt 17.45: Konzert. 20: Stuttgarter Sen. dung. — Brünn 17.55: Deutsche Sendung. — 19: Abendkonzert. — 20 und 22.20: Prager Sendung. — Langenberg 17.45: Zeitgenössische Tonsetzer. 20.15: Brecht'ls Lustspiel „Mann ist Mann". — Anschließend: Abendmusik. Sodann: Nacht-u^usik. — B e r l i n 20: Abendunterhal» tung. — 21.30: Reinhard-Keiser-Abend. ^ München 19.30: Gitarrekonzert Hermann Lceb. — 20: Strin-dbergs Stliaiiiplel „Geheimnis der Gilde". — B u d.? p ? st 17.45: Sinfoniekonzert. — 2!.10: Vlasguin-tett. _ 22.30: Militärmufik. - Warschau 20: Musikalische Cäuresie. — 20.1^: Sinfoniekonzert. Frettag, ben ZI. Itinner Dle VaMM der Sanöeisbilanz Iu'io??awien« Sin- unv M>ssuhr im November Die jugoslliwische Slusfuhr in» Noucind.'r !L28 b22.4 Mill. Dinar inl gleichen Monat des Jahres 1V27, sodas'. sich eine Ausfichrstei^?e-rung um 52.705 Tonnen vezw. 19.9 Mill. Dinar (!j.21?S) ergibt. Die w i ch t i st e n ?l u s f u h r-artikel n>aren deni Werte nach in Mill. Dinar: Bauholz 95.4, Rohkupfer 3S.4, frisches Fleisch 36.7, Pflaumen 35.3, Hopfen 34.4, Schweine 34, Obst 26.3, Rinder 25.2, Eier 22.2, Kleinvieh 21.3, Brennholz 20.0, Zement 17.7, Weizen 14.8, Opium 11.7, Holzerzeugnisse 11.2 usw. Di'^ Zielländer fiir die wichtigst?« Ausfuhrartikel waren (in Millionen Dinar): Bauholz: Italien 54.3, Ungarn 8.S, Griechenland C,.4; R o h k u p f e r: Frankreich 21.3, Deutschland 15.3, Griechenland 1.8; f r i s ch e s F l e i s ch: Oesterreich 18.2, Italien 7.1, D(!utschland 4.3; Pflau« m e n: Italien 9.l, Tschechoslowakei K.7; Oesterreich 6.2; Hopfen: Deutschland 24.6, Tschechoslowakei 5.2, Belgien 3.6; Schweine: Oesterreich 26.4, Tschechoslowakei 11.6, Italien 1.3; O b st: Oestsrreich 14.4; Deutschland 4.V; Ungarn 3.1; R i n-der: Italien 12, Oesterreich 7.3, Griechenland 2.8; Eier: Italien 14, Schiveiz 4.5, Oesterreich 4.1. Mari bor, 8. Iällner. Die Einfuhr im Monat November betrug IM.852 Tonnen im Werte von 7Is!.^ Millionen Dinar. C^^egeniiber deui c^leichen Monat 1927 bi.'ttägt die Einfubrstci^erung 33.V22 Tonnen im Werte von 19.1 Millionen Dinar. — Tie wlchtiqsti.'n Einfnhrgeqen stände waren fin Mill. Dinar): Bainmv^ille und Banmwollwaren 1.32, Eisen- und Eisenwaren 67, Wolle und Wollwaren 47, Seide und Seidenwaren 25), Leder, Lederwaren und 5>äute 26, 4, .^'ehle 21, Oel- und Oelsamcn 11.3, Pflanzenöle 6.1, Mc^schinen und Ap-iparate.3s», elek!roti.'chnische Artil'.l 18.7, Fahrbetriebsmittel 13. Die Handelsbilanz für die elf Monate dcZ verganaenen Jahres ergibt iin vergleich zum Jahre 1927 folgendes Bild: E i n-fuhr 1928: 1,425.302 Tonnen im Werte von 720s?.8 Mils. Dinar, 1927: 1,197.733 bezw. 0648.9; ?s u s f n h r 1923: 4,178.825 bezw. 5875.4; 1927: 3,9lZ3.921 Tonnen bezw. 5871.5 Mill. Dinar. Obwohl diese Ausfuhrmcnge im Jahre 1928 ctivas grös'er war als 1927, ergibt sich filr die elf Monate des Ii^hres 1928 eine P a s f i v i t ä t der 5'>lindes^'bilanz von 1411.4 Mill'l^nen Dinar gegen 777.4 Mill. im gleick?n Zeitraum des ^^ahres 1927, sodus; die Passivität flir 1928 eine fast 160?,N'ie Steigerung erfahren hat. Stand der Rationalbank zum Lahresschluß Der Ausweis der Nationalbank wies am 31. Dezember 1928 in den wichtigsten Posten folgende Ziffern aus (in Milliomn Dinar, in der Klammer der Unterschied gegenüber dem Stande vom 22. Dezember!: Aktiva: Metalldeckung 91, Silber 17.5, fremde Valuten 0.3, ^pots 2.50.3, zusammen 339.1 15.7); Darlehen: auf Wechsel 1476.5, Lombard 253.8, zusanlmen 1724.3 (-^44.2); Kronennoten 1167 4; vorläufiger Notenumtausch 227.8; Staatsschuld 2966.4; Domänenpfand 2138.6; Saldo verschied. Rechnungen 794.6 (-^370.4). Passiva: Aktienkapital 56 (davon eingezahlt 36); Reserven 11.2; Banknoten-mnlauf 5528.2 (->-185.5); Forderungen des Staates 367.8 (-i-29); Verbindlichkeiten: Giro 493.2, verschiedene Rechnungen 318.3, zusammen 811.5 (-j-140.8); Domäncnpfand 2138.6; Agiosond 83.1. Die dieser Tage flÄssiggemachte erste Trveitarös',te (5-lektrizitätÄverk der t^ieseNschaft „Sufid'' in Dalmatien streitig machen. An, Anhange zu der vor einigen Tagen von nns gebracht^'n Meldung von der bevorstehenden Vesil'^ände-derung dieses Uuterne-imens, die ilbr'g'ns unter der dan^lalinischen Äiev^llernng gros',e Genngtuiing hervor'-'ernf-" hat, lrif^t die Nacsirick,t ein, das; die französische „Soci^t(^>' de Phosvhates Tunisiens", die in der „Sii-fi^" durch die bevorstehende Uebl'rnahine eines grossen Aktienpakets die Mehrheit erlangt, an den Ansbau de^'^ lslektrizitätSwer-l'es an ds'v G'.ibavii'a sfb'-'jien 'is'd de^^en 5k^avl-:»»f<-: von .39.000 auf 100.090 '^v^erde-kräfte erhi'hen will, wodurch da«? zu eine?: dci S'l'bten in Europa wer!''on ivnd. Außerdenl sollen deninächst zrrei grofze und uwdernst etNgcrich:i.je Z^'ntc.usaürif.'n errichtet werden. Das Pro>iraniiu der neu 'n Besitzi^nn der „Sufid", welch let^^tere auch eine Aeilderung der Firiilenbezeichnil?cg vor nl.!hiuen di'irfte, umsastr s.'rner die (^^ründung einer grossen Aluinlniuulfabrik. Es ii't l^eniig.' bekannt, dak; Talniatieu -nu an Banrit i'löerreiches Land ist. X .«»XU- nnd Strohfnarkt. Mari bor, 9. Jänner. "Die Zufuhren belie'.',l sich ^uf 5 Wag'n .^len, das zu 130—U'5 Dinar pe^ 100 jtilcgrauiui gehandelt wurde. X Nuti'viehmlirit. Mari b o r, 8. Jänner. Der Auftrieb beUcf sich auf 171 Ochseu, 18 >^!iere, 19.'; Ki'the, 8 !.!älber und 11 Pferde. Der.'('»andel war flau; verkauft wurden Sti'ick, da'iou 23 nach Oesterreich und ^5 nach Italien. —Es uoticrlen fiir das Kilo Lebendgewicht: Mastochscn Diu 8.25— .s>albmastochsen 7.25-^. Zuchtochsen 6—7, Schlachtstiere l'>—Zuchtfs'che 5—6.2.5, M^ll kühe und trächtige .^ti'ihe 6.!'0, V'inl-Vieh 3—1, Jungvieh 6.50—9, siälber 12. Spott l^^!?ar?ur^:er Z^lkung" ''xi.ni il'r ?si Uieu selneu Än^ang. !»t0'/cluh besinne . '!r der erlten ''iunde seinen Bruder Alois und steht heute dem I> lander Ed. Burks gcs,cnül?r. : Ein liiskuns^lausc» um den Tr. Waudcrpcl.-' veranst^-xltet Sonnt.:g, den 13 ^ der - ^ntlub „Iliriia- m!f seinem ^t^laufplat..e. ^lartberechtigt sind nur .e-risi-ierte Läuser. . Dl. ^el«??r mül nach der.i ^larioerl'o^ d'.'s F. nich: nach Aust'-ali'i:, 'ondern nach Amerika fas?ryn, um dort v^orlcsuuqiut .>'r h.:lten. Er will auch einig.' Ztarts al" solvieren und zu diese,n Zwecl e^uem deutsch auier^lauischeu Verein b.i^"elcn. : 3chn Nationen bei t>en l!?ishot?e!z-Meisterschaften. Frankreich hat sich nl.- ^'^ehnle Natimi zu d^n Enrepaniei'l^'rsc^.ift.'n /.n El'isMe') in Budapest gemeldet Wisftnswlitter Nur etwa 100 Arbeitst^'ge bleiben den Rumänen nach Abzug aller Feiertage. Dl: kirchlichen Feiertage sowie die aus religio-sein Aberglauben von den untersten Volksschichten festlich begangeneu Tage, und d?. i-.il die große Zahl der nationalen Feiertage, die seit der Vereinigung eingeflihtt sind, ergeben als etwas diirftigen Restbestand je einen Arbeitstag auf etwa vier Festtage. Der aus dem Hebräischen stauiniende Au---druckSchmus" wurde sriiher im Frau5."i-lande sogar in der amtlichen Schriftsprache' augeu^andt. So klagt nach dein Mergenthei-tner Stadiarchiv in? Jahre 1791 ein delSmann gegen den H!rs6)wirt auf Zahlu.ig vou „Schmusgeld", d. h. von Provision. 'Fi-nen Verutittler nennt ulan heute noch im Fränkischen den Schuluser. Ein allsgewachsener Elefant kann eilie Lask von 3 Tonnen auf seineui Rücken tragen. Der Adler frißt von seincr Beute stetZ .zuerst die Zuuge, die Katze den Kops. Rus;lauds Vorrat allein an Eisenerzen u^ird auf 2 Milliarden Tonnen geschät^'t.^ Das Eisen ist das wichtigste und auch ain Ukeisten verbreitetste Melall; ohne Eisen .lä-be es kein rotes Blut, kein grünes Blatt, die braune oder gelbliche Farbe des Bodens, die rote des Ziegels rubren ebenfalls voin Eisen her. Die Dachern-Robelmtifier- tchaft Das diesjäl?r!ge Rodelrennen am Bachern, welches wie berichtet, eineu glänzenden Verlauf nahur, veisatuulelle aui Start eine überans gewaltige Anzahl von Wettdew.ordern, deren erzielte Zeilen sich folgender-uiasten gestalteten: HerrenrEmsit^er: 1. Dolinsek Mirko (S. P. D. Ru?e) 18:55.4; 2. Robnik (S. P. D. RuZe) 19:26.8; 3. Rozin (S. P. D. iZini^e) 21:29; 4. .'^xrzog (Rapid) 21:33.8; 5. Faninger (S. P. D. Maribor) 21:42; 6. skaro^a (Maribor) 21:17; 7. Spes lZ. P. D. Maribor) 2.^; 8. Strans; (Rapid) 23:54; 9. Sou-kup (/.eleznii'ar) 23:56.4; 10. Dolin^ek E. (S. P. D. Ru?e) 24:17.1; 11. Dvor^ak >S. P. D. Ru?Ie) 24:4s1.8: 12. Straus'. B. (').''^tt-ribor) 24:48; 13. sirasovec lS. P. D. ?1!a-ribor) 24:52.8; 14. Stor (S. P. D. Maribor) 25:.3(i.4; 15. Serne (S. P. D. Nu^e) 25:52; 16. Berk lS. P. D. Ru?e) 25:54:2; 17. Nozir (S. P. D. Maribor^ 27:12; 18. Vales (Maribor) 27:l!5.2; 19. Neunwu (S. P. D. Maribor) 27:85; 20. Voleiö (Maribor) 28:2. Damen-Einsitzer: 1. Robnik Ieliea (S. P! D. RuZe) 20:22; 2. Doliu^k Nosa (S. P. D. N!i.?e) 22:20; 3. Glaser Vida sS. P. D. Ru-k^e? 22:26); 4. Vuga Olga iMaril^or) 27:11. Gemischte Paare: 1. Doliul^ek-DolinZek lS. P. D. RnLe) 23:11.11); 2. .c-lribar-Vog-lar (Maribor) 25:9; 3. Svetek-Ei'^elj (Maribor) 30:14; 4. Ribaric-Blatnik (Maribor) 31:21.4; 5. RajuiS-VeSnaver (Maribor) 37:25. Herren-ZweisiZ^cv: 1. Paul Doliuvek-.^'^u-bert DoliuSek (S. P. D. Rul^ie) 20:35; 2. Fe- r°nc-Tiui°nM Z-!t die Mniükeit zur (Rapid) 23:i)7; 5. Beigot Beigot (.^. P. D. RuÄ!) 21:9; <>. Voiuilovit^-'7!^euigerh')lz (Napredek) 25:2!1.8: 7. Slekovee-Suder (Maribor) 25:50.4; 8. ^PittaurSchubernigg l'Na--pid) 28:8. : Ein schwerer 'Verlust des :?i^ch?n Tennlsfports. D.'r l^elaunte B^'ograder Tenui'isvieler und Meister von Serbien P o Po v i veeläsft ständig Iugoslawt^n und u/ird sich l'9r.'it.> Aitle Iänn-'r nach Auierila einsssüsfen, wo er sich auf einer Farui in Kanada betätigen wird. Popevit^ nmr zurzeit der beste tuao'lawische Teunis-fvielcr und war in deu Davis-Eup-Kämpfeu 1928 ein überaus harter Gegner. : Ein Olfsiflnkations - Slirennen ii^'er 18 f'ibrt diesen Sonu>ag der lu.^'i-slawisl-l^e Winters^-'ln't^ierband in Bied durch Der Verband beabsichtigt näutlich Heuer eine Skiniannschast 5N internationalen Ski-rennen i?rZ Ausland zu eut'enden. : Balsanornd s^ewaun in Drontbeiin ein 5lX)0.Meter-Laiksen iu 8:.'>9.3 vor Lars.'n l9:00.9) und St'i.-riid (9.l)3.9). : Ka5es ?7si?r SC- Nrksts?!- "-i-lZ^q-st.'rn nabui das Pro'e^siona?< Tenuistnruier um den Br''tos^Eup in Beau Kutivse RekorSe von t928 Bei deur allgeuwinen Rennen nach Ruhm und Reichtum n>crdcn heute seltsaniere Wege eingeschlagen als je zuvor. In dem Fieber, sich auszuzeichiien, achtet man n>eniger auf das Gebiet, auf dem man die Palme erringen will, als darauf, das; man nur überhaupt von sich reden macht. Die Spsr begei st er un g, bei der ja dt'r Wett-be:oerb einen so wichtigen Faktor l>edentet, ! wirkt ansteckend, und so versucht man sich in den wnnderlichsten Leistungen. Obwohl unRichtschnur uiacht, sind doch gerade im Essen nnd Trinken iu: Iab'^e 1928 verschiedene Rekorde aufgestellt lvorden, vielleicht nm ^n beweiseil, das; das 6)eschlccht der grossen Fres^'r und Sänfer, auf das die Vergangenheit so stolz war, noch nicht ganz ausgestorben ist. Aus England wird von eincur Herrn berichtet, der b"!«? diesjährigen W?ih nachtsfest in einer ein^l^en Sitzung über 109 P l u ui p I' d d i tl g s verschlang. In Paris gebt eZ einen kleinen Ausschank, in de uiein ungeheurer Huuipen aufgestellt ist. Au dieseui R'esenala^^ befind"^ sich eine Tabelle, die die ?iat!:en derer der Nachwelt be-wa^n't, die dieses Trinkgefäs; niit Bier gefüllt ans einen Zug bernnterqegossell haben. Das Ge^äs; euthält z eh n L i t er und wurde voll eineu, Trinker mit deu: deutschen Na-!neu Schnelle! in einer Minute und lehn Sekuilden aeleert. Doch seine Tat ist iin ver-gaitg^'ueu Iabr des s^eils weit in den Schatten 'lestellt N'ordeu. denn ein Re?erdtriNler hat den Hunv.vn in dreiund'wanzig (in-fnuftel 5-'!''iden ait-^betrunken, wie zw i Unparteiische mit der Stoppuhr in der .^?aud feststellten. Eine en'^l'iche '^-och''nschris<. di' die nlerk-n"">!ieu ^ek-n'de ^es ^."^ahres 192?^ auszählt, erkennt den Preis i?u Essen eiuem Berlitler > zu, nauleus Frit^ B ohne r. d"? ein 'M Ul' TV Hfreirssff. vm II^ ^WkiM 1W!s) !-N ^ Pfund schwereSSchweininN^ T<:qeii vollstänki-g misM!^'ss<'n hat. (5in in-dertr Berliner i^rsipeiistie sieben Meder ge» wöl,n'li..»er W u r st in elivas über einer halben ANlnd?. Im Makkaronies» s c n hält natürlich eil? Italiener den ?ÄÄt« Ickl>rd: er hat bei ^'iner?ivung einm Epasxhl'ttifatvn in ix^r Lcinff^' von dreieinhalb slilometrr in seinem Magen verschivln-^n lassen, ^vcrstcnrekorden ^eflenüber muß man vorsichtiger sein, nach^. m der fierUnnte I a l l n, der es auf 4-t 5>nngertaqe brach« te, de? Zchokoladeessens ivährend dieser Zeit l'>lb^'rf>rslssi!g ^ftZ'wor^d^^n ist. Dafs die (^nci'lcin.der ein m u s i s a l i-^ ch e c. sind, wollte ein gewisser Pr'ite McBrilX! in Man6»«>steT durch ein-' wöl^nsisi'e Levswnfl s^weisen: Er spielte den ^chlaM- „Heinmieh" von Irrinq Verlin lausendlnal hmterei>raii.d<'r, ohne die FinISr t>on dcr Zillaviatnr !n^,Munehmcn. Dann aber schlusien seine .stände mit einend schrillen ?cirn7 auf die Disien, denn <>? wahr ohn« sseworden. ?luch andere Vl^lker hul-dicle^l nnlsikalischen Rekorden. Eine Jazzkapelle in Polen spielte ununterbrochen länger alö Ttunden. Einem Shnliche Weise von Boston nach Pro-videnee und lex^te so tairzend ü-ber siebzig Z^i'lometer znrück. Alvr da? ist noch star nichts liegen den Nekord der Newtior?erin Miller, die ^ecki^iq NIometer nicht nur tan-.^nd, sondenr Black Vottom tanzend bewiil-tigte. Während der ^^^'^ihnachtstage wnrde von einen« neuen i^^ede-^etttie-w e r h au.5 deu "'^'rein'^ten b'- richtct. ilvis; noi<' nicht, ir.-. ' für stebnisse dakiei erzielt wurd^'n, ab.'? bil^h'r liält d<'n ^liederekord jener eistininl.'c'ie ».'^r .s^orai, der in B<'rlin achtundvi.r:!g den lang autturale Töne aus s^'In.'r i.le'il" rollen liefi und diese Wunderk..'l:!.' hl^ci'st'N ! dnrcl) einen schluck Bier c^nfeuchte^e. Er hat bewiesen, dasz dit' 5clnvatzh^i'tigkei^ nicl.: eine l>esondere Eis^enschift der i'i, denn die weiAl!cs>e R-.'kordrednl.'rirl jitüt.) Eh''"-len sonnte ihre oratorischen U>l!un.'feli nicht lüilaer alc stunden 'ortieyen. Dan der u s^ r e k o r d in Frankreich ankj^est^'llt worden is^, dürfte nich^ iiberra-srs)en, da die ^rau^.osen ja als galantec ^^I^olk beriihuit sind. ?lber höchst erstannlicli ist, d.is^ diesen Rekord nicht ein leidenich^iftnch'r Liebkiaber erranq, sondern ein kleiner Iun-t^e, der seinen !i!ialer beiu: Gutenachtsn^^cn LlLnial ki'isjte, ohlde dabei ein ein-liae^lnol ?lteilr zu lplen. Und was n>Ird U^29 diesen Leiftttnki?n an die Ceite stellen? ES w^ire woA eine t'erqeblich? .^wf^nnnq, wenn Nkm? erii'lirten wiirde, dast die Menschheit in die-sein ^ahr ^ verni'iuftisicr wird. ei^z/tjck K .^/s »/t/» t/ss e/«?» U^/>zenst/io/? Uli»'.) fnac/?»n. «usn» «o.'/'.?/ »U5 un s/nc/ t/ie unc/ fsl/i/su/ss» Äs a/so s/«Znt/ise/n /n t/unA m5/ i^nen.- Äs «//s un<^ (Zua///F/nac^ unc/vsf/anAsn L/s vom //»am «/F^q)?o S «/a» ^oüs^e/? ^ 10 ^os^onl/>e/ - L/s v-ert/s» cka/^s/i s/o^s»^ s Klsiner ^n^eiqsi' Verschiedene Erstklassige Damen >> Mosseurin «!Mpftel)lt sich. Ansr. 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Klassen t^ottei-Ze kim l)ienzt.i?, !t 3<9 «ZrokS ausivskl von Onmen» uncl I^ierren» Asntö! Ztokkeo scdon von l)in 50'- an bei aiavi»z t?s 1?. ^usivadl »ölsÜSi« ^?m?s7U8i6r, !^?ar!dor» 8!<»volls?ts ul. 4. Es' von ^vunclerZci^ünen, pre l.^vverten 3l in xiülZlet ^uswsNI im ttotel „Kosovo", Limmer dir. 3. !l Wnli! Mi!» tiülier 36Z ^lÄveasü^a ^Msrilcanslcaz^otrolessI^ackruÄa » o.». -'g'zsrs^sÄS^Ss Zkr vui'«»« vom 1'r^ Lvodoäe I^r. 3 in 638 OebAuäe cler ?ess!0ll8 .^vStAlt: vvorslrova al. 1/lIl ?o!si»?,ol» I^k. 1v, ?vloxrami»»6?e»»«» Loeoox Ill»rtl»or. ÄIÄS-EZt0keN sLctiwei^er ?Atent), lsst neu. dülisr 2u verksuien in der Ver^.')Itun? cles Llutte?. /e^'^5ZcZ/?57^6 ss2/ch?//(7^ uns55et^.?/c?^sn V65- Iu5^es, c/65 mie.k betz-o^ek^ 3t2 Danksagung. Mr die vielen Beweise innil^er Anleilnahms anläßlich des plijtzlichen Verlusles unseres innigs'gelieblen Galten, l?eziehungswetse Vaters, Bruders usw., des Kerrn Alois Domicey sprechen wir aus diesem Meqe unseren liesst'^esiihlien Dank aus. Instiesondere aber danken wir dem Kerrn Prof. Ribartö sür die trostreichen Worte am offenen Grabe, den Spendern der herrlichen Blumen, sowie allen jenen Vielen, die den teuren Toten zu seinem tehten Äetm begleiteten. 3VO Die ltauernüen Kinterbllebette«. Lkeirecksktour uu^ lilr älo I^o6alltlon verqut^vrtllek: I^äo K^8?LI?. — Oruek 6er »/Vlsrlbarstls tlsksrns« la i^arlka«'. —» fiir äen tlersusixedor und 6vn Druck versat« vortNcl!! oirelt^"«- 5^tsnkl» — Leläo vodlldslt lo ittsrldar.