Wt. 355. Mittwoch, 6. November 1889. 108. Jahrgang. Zeitung. ^ "' ^u!erat« ^ .'"^« ll.li.vo, «,:» bi« ZufilNun» ln» hau« n»nzj»hr«gI, » - I«l»»<»«,««,d2»l Y» Dl« .,»«i»»chn ^»ttn»«" llsycwl t^lllüch mit »ntnabm, b« Voll», und ss»l«t»z, »,« «»«»»«»r«n,, befindet fi« «long»s»plah 2, b<« «e,»et Uhr vvlmittag«. — Nnfrallllcrtc »'li«s, ^»rds« «tüt «n>zen»m««n and Manulcllvtl »ln Diplouie dem Major des 7'14 H '^"? ^"bwig IV.. Großhcrzo^ von Hessen Mte.Ed" " bm Adelstand mit dem Ehren-^' allergnädigst zu verleihen geruht. Milchst!', ss"^/ Apostolische Majestät haben mit vom 24. October d. I. den «s^lncym Consistorialrath und Ordinarints- ^l M^ Seidl i» Wien znm Domherrn des ^W,» . Polltan-Capitels zu St, Stephan allcr- i« ernennen geruht. 2. ^ ______ Gautsch m. p. ^ijchst^ ss^ l- Apostolische Majestät haben mit >>!lli^/^u schließung vom 27. October d. I. dem ?"rtWfs °^ss°r der theoretischen nnd praktischen ?«z Dr '^"s"^ Gynäkologie an der Universität in 7Alulia§.^ bitter von'Helly den Titel eines der Taxen allergnädigst !i.^^sttt 2s/' Apostolische Majestät haben mit . ^ Tif. ^'eßnng vom 27. October d. I. den ^'M bellp?,""° Eharalter eines Ministerial-Se- s^^ia . "" Ministetial-Vices, crrtär Edmund ^Itus n'ü ^'l'lsterial.Sec.etär im Ministerium !^ht. ""0 Unterricht allergnädigst zu ernennen Gautsch m. p. Mchtamtl'icher Hheil. ^ He ^'" ^gclllng der Valuta. 2"^ FMm"'^" die das Währungswesen be-Mn^^e N l ^ ^°ll. und Handelsbilndnisses ^3"' erw/^/ ^^^ Beachtung und mannigfache V ^erte N,5' Dasselbe enthält nämlich die be-Va >l ve tt?'""s' dass sich die beiderseitigen ^'Ulid V K",. unmittelbar nach Abschluss « iUln l)H""belsbüudnisses eine Commission ein-^ ?^Mn 5^b" Berathllng jener vorbereiten-stey" "M„ ei«', !.^ 'wthwendig sind. um beim Vor-'"ijI der Var^l^^'^'l finanziellen Lage die Her-^?."' ft«Mlnl>gen in der Monarchie zu er- hat sich natürlich die ^/^ht. daz Mlt. welche das Unternehmen in >^>U a . ldn^'l cilles großen Staates wie es beü'lhrte jedoch höchst erfreulich, dass die maßgrben-den Factorru diese Angelegenheit ernstlich ins Nngc fassen, dass sie sich entschlossen zeigten, auf deren Lösung hinzuarbtiteu. Als ganz zutreffend erschien es lind musste so erscheinen, dass znnächst umfasslude Er« Hebungen und Berathungen stattzufinden hätten. In wenig Fragen existieren i> bekanntlich sowohl in den Kreisen der Theoretiker wie der Praktiker so viele nnd so tiefgehende Meinungsverschiedenheiten wie hinsichtlich der Ordnung d^s Geldwesens; es braucht dabei uicht erst des längeren aiisgesührt zu werdeu, dass diese Fresse ilbngens gerade'"silr Oesterreich vermög, des dnalistischcn Staatswcsens. der Vielgestaltigteit der wirtschaftliche« Intcrefsen infolge der so verschieden-artigen ökonouiischen Enlwickluug der eiuzelncn Landes« theile :c. in hervorragendem Maße Anlass zn Schwierigkeiten und Meinungsdifferenzen bietet, wie dies beson» ders klar die gerade in der jüugsteu Zeit lebhafte Discussion hürüber gezeigt hat. Die im ZoN' und Hanbelsbiindnis erwähnte Enquete ist freilich noch nicht zusammengetreten, obzwar in demselben die sofortige Einsetzung der bezüglichen Emnmissiou stipuliert ist und drr seinerzeit demselben beigegeb ne Motivi'nbericht der Regierung davon gesprochen hatte, dass bereits Vorarbeiten für den gs-dachten Zweck bestünden. Indessen ist — wie das «Fsemdenblatt» schreibt — nicht zu verkennen, dass die Aufnahme der diesbezüglichen Verathungen in dem Intcrvall seit Abschluss des Zoll. und Handelsbünt». uiffes sozusagen zeitgemäßer geworden ist und berech« tiglerweise die Hoffnung ausgesprochen werden kann. der Termin für die Eröffnung der Enquete habe NUN' mehr als wirklich nahegerüclt zu gelten. Wir sagen ansdrilcklich und gerne zeitgemäßer: denn einerseits hm die finanzielle Lage der Monarchie, deien günstiae Ocstaltuug im Zoll» nnd Handclsbündnisse als Voraus-setzung für die Aufnahme dcr Barzahlungen hin-gestellt wird. ohne Zweifel in der lchten Z?it Fo:t' schritte gemacht, andersrit» haben die Motive für die Herstellung der Valuta inzwischen nur an Dringlichkeit gewonnen. Das Jahr des Ablanfes der Handelsverträge ist nähergerückt, es kann möglicherweise von schwerwiegen, den Äendernugen in den zoll- und handelspolitischen Verhältnissen begleitet sein. und für die hierauf bezüg. lichen Verhandlungen und Entschließungen könnte ei nur von größtem Werte erscheinen, wenn auch nur einigermaßen ein Ausblick anf die zukünftige Währungspolitik Oesterreich Ungarns möglich wäre. Der öster« reichischen Regierung ist freilich kein Versäumnis znr Last zu legen. Wie wir mit Bestimmtheit m Ersah. rung gebracht haben — schreibt weiter das obgenannte Journal — hat sie sich bereits vor sehr lan-ger Zeit an die ungarische Regierung wegen der Einberufung der Enquete gewendet und das Zustandekommen derselben wiederholt urgiert. Ist somit der Grund der Verzögerung bei der Inangriffnahme der in Rede stehenden Berathungen sicherlich nicht in Eis» leilhanirn zu suchen, so geben, wie nicht anders zu erwarten stand, die jüngsten Erlläruugen des Finanzministers Wrkerle der Hoffnung Raum, dass nunmehr auch die ungarische Regierung gesonnen sei, in Würdigung der hohen staatsfinanziellen und geschäftlichen Bedeutung jener Mahnahme den im Zoll- und Han-delsbündniffe vorgesehenen und ohnehin als sofortige vereinbarten vorbereitenden Schritten zur Ausführung zu verhelfen. Der ungarische Finanzminister sagte ja selbst, dass die Regelung der finanziellen und wirtschaftlichen Verhältnisse Ungarns vor Lösung dieser Frage weder als beendigt noch als für die Zukunft gesichert betrachtet wcrdlN könne; er bezeichnete es ferner als nothwendig, die Frage der Valuta-Regulierung vorzubringen, nicht nur, um einclsrits die verfassungsmäßige öffentliche Meinung anzuregen, sich mit diesem Gegenstände zu beschäftigen, sondern um auch die je frühere Geltend-machung jener Anforderungen und Interessen zu er» wecken, welche bei der Lösung dieser Frage unbedingt berücksichtigt werden müssen, und erklärte endlich, dass diese Frage sowohl nach den bestehenden Gesetzen als auch nach seiner Ueberzeugung nur im Einvernehmen mit Oesterreich zweckmäßig gelöst werden könne. Im Sinne dieser Ausführungen ist es wohl nur gelegen, dass nunmehr auch Ungarn sich bereit zeigt, der für das gemeinsame wirtschaftliche Gebiet vereinbarten stricten Bestimmung des Zoll- und Haudelsbündnisjes zu entsprechen und in die Berathungen einzugehen. Diese Verhandlungen werden am besten auf die Klärung der öffentlichen Meinung hinwirken, sie werden am zuverlässigsten die verschiedenen Wünsche und Interessen an den Tag bringen, sie sind endlich die uutrlässliche Bedingung dafür, dass die Lösung der Valutafrage im Einvernehmen mit Oesterreich angebahnt werde. Die österreichische Regierung wird dabei ihrerseits, dem früher Bemerkten gemäß, wenn Ungarn dem diesseitigen Appell entspricht, dies nur mit Befriedigung und Bereitwilligkeit aufnehmen; ebenso wird es bei den Handel- und verkehrtreibenden Kreisen der Bevölkerung der Fall sein. die sicherlich dem österreichischen Finanzminister dafür Dank wissen, dass er diese Angelegenheit rmt so reger Aufmerksamkeit ver- ., Feuilleton. '<"ie Slhausnlllmlung im lrainilchen ^lllldesulilscum. W>^ ^V. l V. ^/'u^,?' Mldere Pultseite desselben Kastens M„!>,„ '^'ie j,,^ , »ulltärischer uud politisch admini-7 Na '"'t de m ?" Actrnstücke. Die Militaria >hin>lchlacht /"''"l'ste d.s lrainischen Adels in ^"bcz"s"be ,.,^" Schladminq in. Jahre 1525. > 2"°ssrn . ,,. Uutklstiihung seiner bedrohten ^ ^. V"lr^^ f„r ^lch? das Archiv ein t. eI'lH '^ "°ch ungchobenes Matcriale sind die .KriVgsstate.. i?>lch s>,,/'' !"" die in der kroatischen und ?« ?'." ° d7 V^""' und zn erhaltenden ° <, ledrn, ^'' ^hren 1578. 165)7 uud 1718. "ue Probe dieser für dl>>'>^'''bn. l '^riiherer Zeiteu wichtigen Do-br«,,^ u das lrainische Ausgebot aus Hans Leut.uilsch'. d.s 2°" don 7 ^ Nmcht über deu Znstand der Berühmte Persönlichleiten betreffen mehrere dort ausgelegte Stücke, so ein Act von 1550 m,t der eigen-händigen Unterschrift N.klas Zrmy'ö. des glorreichen Hcldrn von Szigeth. ferner zwei eigenhändige Bncfe Herbards von Auerspcrg vuu 1559; wehmüthiges ^u-teresse erregt der. übrigens kalligraphisch tadellos geschriebene, noch am selben Tage datierte Bcncht über den Tod dieses Helden im unglücklichen Treffen bei Andaschki am 22. S.-ptembcr 1575. Eine Collection Festnngspläne. melst dem Id. und 17. Jahrhunderte angehürig. b, lehren uns nicht nnr über dcu Zustand verschiedener Grenzforts und Castelle w,e «enqg. Aarilooich. Karlstadl. P^lrinja. Otlotschah. Oanlm. Bründl u. s. w.. suudern gewähren anch eine Uebersicht über die damalige Aufnahmsmethode und Darstelluügsmanier. , . Obwohl, streng genommen, nicht h"h" gehong. ist dennoch in demselben Kasten das Lalbachec Ma-»„script der Cillier Chronik ausgestellt, das, au« dem Itt Jahrhunderte stammend, nach Kroneb' emgehrnden Ulltcrsuchmlgcu zwar der sogenannten brüten medaclwn dieser für die innelösternichische Geschichte hochwichtig n Quelle angehört, jedoch z" dcu bessercrn -Ua-rianten derselben zu zähleu >st. Das Patent von I^N. worin der ans chliehliche Gebrauch des gregorianischen .Mleuders angeo. dilct wird. die Mahlzeit- lind Schen > ordnnng vml 157n das Cul-turlebeu jcuer Tage. alte Let>'»sliüch.'r von Vischosiac! von 1423 und 1540 geben über die AesltMlhaltiusse daselbst Aufschluss, auch die Feuerordnung Krains vom Jahre 1749 beansprucht in unserem Zeitalter der Feuerwehren ihr, wenngleich nur mehr historisches Interesse. Uuter drn Iusticialien ist die im Original aus» gestellte, auf Pergament geschriebene Landesgerichtsordnung für Krain von 1535 bemerkenswert, daneben befinden sich Abdrücke der Landesgerichtsordnung von 1684, dcr Landschrannenordnung von 1686 und der reformierten Gerichlsordnuug Laibachs von 1666. Die Landschrannenordnüng. beziehungsweise deren Process« ordnullg liegt in einem Mauujcripte des 18. Jahr« hundeltes vor; Protokolle von Hexenprocessen von 1673 und 1701 bezeugen diesen traurigen Irrweg älterer Justiz auch iu Krain; die Banngerichlsoronung von 1679 regelt die Wirksamkeit der Bannrichter; den Beschluss macht die in mehrfacher Hinsicht interessante theresiauische lHonl-ilitulio t>iminali« mit den illustrierten Tafeln über die Nnwendung der Tortur suwie die 1773 im Anschlüsse daran fcstqesehte Frei-numnstaxe mit ihrem unheimlichen Tarife für Hängen. Verbnnnen und andere grausige Henlerarbeit. Buuter in der Anordnung als bisher erscheint die Auswahl der im dritten Doppelpultkasten ausgestellte», Archivalien. Hier finden sich Eurwsa aller Art uereiliigt, h!er ist auch der Wechsel der zur Au-ficht ausgelegten Objecte am häufigsten. An älteren Urkunden findet sich au duser Stelle die Bewilligung Kaiser Friedrichs IV., dass die Stadt Laibach mit Mbllchcr Zrituug 3tr. ^55'. 2184 ll. NovembttlB^ folgt und ihrer glücklichen Lösnng durch seine bisherige Finanzpolitik vorgearbeitet hat. Die Reqeluug dcs Staatöhaushaltes und die Ne-gelung der Valuta sind eben miteinander eng vei> wachsen. Dass letztere ohne Opfer nicht möglich ist, ist leider auch eine unbestrittene Thatsache; die Old «ung unseres Geldwesens ist aber wahrlich eine Sache, die alle Anstrengungen weit ist und, durchgeführt, wird sie eiue der schönsten Errungenschaften ii» der neueren Geschichte Oesterreichs bilden. Politische Nelierficht. (Katholische Universität in Salz-bnrg.) Die «Südsteirische Post» meldet, uuter deu Bischöfen der slovlnischen Diöcesen werde die Frage der Errichtung slovenischcr Lehrkanzeln au der projcc-tierten katholischen Uuivcrsität in Salzburg berathen. Die Centralleitung des Vereiues zur Gründung uud Erhaltung einer solchen Universität fasst das Project, das auch die Zustimmung des Protector - Fürst - Erz bischofs fand, in der Weise auf. dass nicht bloß eine Lehrkanzel für slovenisches Sprachstudium errichtet werde, sondern es sollen alle Hauptgegrustäude deutsch und slovenisch vorgetragen werden. Üeberall, wo ei thnnlich sei, sollen Comite's zur Verwirklichung der Idee gegründet und eine kräftige Agitation entwickelt werden. (Das neue Strafgesetz.) DcrIMzm'mister Dr. Schönborn hat anf Grund einer vom Obersten Sanitätsrathe gegebenen Anregnng eine Enquete ein« berufen, welcher die Begutachtung einiger Abänderungen des neuen Strafgesetzes hinsichtlich mehrer.r Bestim« mungen hygienischer Natur vorgelegt wurde. Diese En« quete, die aus Mitgliedern des Obersten Sanitätsrathes, dls Justizministeriums und des Ministeriums des Innern zusammengesetzt war, hat nun eine Reihe von fünfzehn sehr einschneidenden Abänderungsanträgen ausgearbeitet, und wurden dieselben am Freitag durch d<-n Instizminister an den Obmann des Strafgesetz-Aus« schusses, Dr. Ritter v. Machalski. geleitet. Der' Ausschuss wird demnach bei seiuem Wicd^usammentritte reiches Nrbeitsmateriale vurfiudeu. Der Termin der Ein» berufung ist seiteus der Regierung dem Obmanue noch nicht mitgetheilt worden. (Böhmen.) Der Landesausschussbericht in° betreff der böhmischen Akademie der Wissenschaften be» ziffert die bisher eingegangenen Beträge mit 255.135 fl. 2!) kr. und schließt mit dem Autrage, für deu Fall der ersehnten Allerhöchsten Genehmigung der Statuten und der erwarteten Errichtung der Anstalt, dass dieselbe im neueu Museumsgebäude dauernd untergebracht, ihr qesammtes Vermögen beim Laudesausschusse vcrwahrt und verwaltet und hierüber alljährlich dem Landtage berichtet werde. (Die Zu ckertarif» Enquete) d,r österreichischen Eisenbahnen ha! vorgestern vormittags be» gönnen. Dieselbe verhandelt die Regelung der Zucker-Exporltarife im allgemeinen uud speciell die von der Südbahn beantragte Tarifregelung im Triester VertVhie. (Zur Regulierung der Valuta.) Wie die «Bud. Corr.» meldet, hat der ungarische Fl'uanz-minister sich mit der Frage der Valuta-Regulierung iu eingehendster Weise mentorisch beschäftigt. Im Schoße des Ministeriums wurden alle für diesen Zweck nothwendigen Daten gesammelt und zusammengestellt, uud ein engeres Comite' im Ministerium hat sich auch bereits mit der Aufarbeitung des vorhandenen Materials beschäftigt, und es liegen dem ungarischen Finanz-minister auch bereits zwei die ganze Frage uud deren Regelung erschöpfende Memoranden vor. Wenn die österreichische Regierung wirklich der Ansicht ist, dass o:e Zeit dcr Regelung der Valuta gekommeu sei. werde» weder die ungarische Regierung noch das nn< garische Parlament eiu Hindernis bilden, um die Ver wirklichuug der Herstellung der Barzahlungen auch nnr einen Tag zu verzögern. (Zur Situation.) Iu der vorgestern iu Brünu stattgehabte» Versammlung der deutscheu Ver-trauensmäuuer iu Mähreu wurde nach einem Referate des Abg ordneten Sturm über die politische Lage eiue Resolution beschlossen, in welcher die Nothwendigkeit eines eiuheitlicheu Vorgehens aller Deutscheu iu Mähreu betout wird. Gleichzeitig wurde der deutschnatioualeu Gruppe im Vollzugsausschüsse eiuc Vertretung von neun Mitgliedern zugestanden. (Im deutschen Reichstage) ist für heute die erste Lesung deö Socialistena/srtzes anl>era»mt. Wenn man von dem Verhalten der Opposition absieht, die znm mindesten nicht ausschließlich um sachlicher Motive willeu geschlossen gegen die Votlage auftritt, so siud es zwei sclMre Bedenken, welche auch von Natioualliberalen geltend gemacht werden: die Hand-habuug des Gesetzes durch Polizeibehörden uud die Expatriieruug. Namentlich letztere, also die mögliche Ausweisung aus der Heimatsgemciude, und zwar durch Polizei'Erkeuutnis, wird als schwerer Eingriff iu verfassungsmäßige Grundrechte empfuudeu. Es ist auzu-nehmen, dass die Natiouallibrraleu das Zustandekommen des G'setz's auf Grund mildernder Amende-ments ermöglichen werden. (Der Großfürst - Thronfolger.) Wie man aus Petersburg telegraphiert, wird der verlängerte Aufenthalt des russische» Großfürsten-Thron-folgers in Athen darauf zurückgeführt, dass er vom Zaren die Weisung erhielt, die Rückreise über Conswu-tinop.l und Odessa zu macheu. Demzufolge soll der Großfürst - Throufolger erst nach der Abreise Kaiser Wilhelms aus Coustautinopel Athen verlassen uud auf der Durchreise dem Sultan in dessen Residenz seine Aufwartung mähen, (Das Sobranje) wurde vom Priuzeu Fer-diuaud, der für seine Rückfahrt nach Sofia die ser-bische Route gewählt hatte, mit einer Thronrede eröffnet, in welchcr auf die Consolidierung der iuuer-politischeu Lage Bulgariens hingewiesen uud eine Reihe von Gesetzvorlagen in Aussicht gestellt wird. Zum Präsidenten wurde der Caudidat der Regierung, Slav« kov, mit 161 gegen 71 Stimmen gewählt. (England.) Morgen findet in London ein Ministerrath statt, in welchem nebst anderen wicht,gen Frageu. die sich anf die nächste Session des Parlaments beziehen, auch die Rede erörtert werdeu wird, die Lord Salisbury am Samstag bei demLord-Mayors» Bankette in der Guildhall zu halteu denkt. Man er» wartet in London, dass diese Rede politisch sehr bedeutsam sein und sich besonders über die autzwärtigeu Augeleg, uheiteu ausführlich verbreiten werde. (Italienisches Parlament.) Der italienische Ministerrath setzte heilte die Eröffnuug der Parlamenls-session auf deu 25. d. M. fest und bestätigte das gc-sammte Bureau u d das Präsidium dcs Senats. Tagesneuigleiten. ^ Se. Majestät der Kaiser haben, wie d"sH,, Abeudblatt» meldet, den dnrch HagelMg ° /^. Bewohnern von Nlt-Schicdel. Neu Schieocl menödurf 400 fl. zu spenden geruht. ^ ^ Ihre Majestät die Kaiserin ^ Mz «Bote für Tirol» mitlh>ilt. aulässllch Alia^ ^ Aufeuthaltes in Meran für die Bedurft^" ^ ^ Curbezirke 200 fl. uud für jene aus der " Mais 100 sl. z» spenden geruht. - (Allerhöchster Dank Das ungarische Amtsblatt publiciert s°lgc"°" .^, !>1l stes Handsch>cibeu: «Meinen ungarischen-"^^ Cultus und Unterricht ermächtige Ich. de" ^^ gliede der ungarischen Akademie der W'sseM")", ^-Sem sey für die dem Interesse der "W" ^ ^ „<,« schaft bisher gewidmeten uneigennützige" ^ ^M mentlich ans Anlass seiner jUngsten Spende " ^M Gulden Meine Anerkennung auszusprechen. 29. October 1889. Franz Joseph m. p- ^^s> — (Der weibliche Cleriker.) w ^ wird telegraphisch gemeldet: Seit Mo'"^' ^^^„Z jnngcs hübsches Mädchen, Mariska S'«'!', °" ^a« Theologie studieren wollte, als außerordenN'Y >^, ^ der Unwersüät eingeschrieben luar und em ^^ ^ riler ähnliches Habit trug, zu Gerede A'Ua s. ^ ^ teroenierte auf Agitation der Presse °'e P"'ö ' ^se Mädchen zur Abügung des Habits zu ^'"" ^ !nbkü> Controversen sind nun gegenstandslos 9^.,^. gestol' Marisla Simli vo» gestern nachts an Herz,^ ben ist. ^ ^sckläge" - (Ein jugendlicher A°'^ d. Ueber Rrquisitio., des Gerichtes m ^° , ^" l>"" fünfzehnjährige Sohn eines dortigen be"' .^Iclbc und Weinaartenbesitzers in Haft genommen, ^.^^rig^ bei der Weinlese wegen einer Weintraube ou' ^ ^,^i Sohn des Vadcuer Tischlermeisters ^r^ ^s^, schweren Mostlöffel einen Hieb auf den " ?, infolge dessen das Kind starb. ^windl"^'. - (Der Vacillus der Schw .^ ^. In der medicinischen Akademie zu Parls ly D.A berg seine Versuche über die Schwindstlcht ' ^^ ^^ Ratten, Meerschweinchen und Kaninchen '^ «M Einspritzungen und Einimpfungen ^s D'v" .^ si.,d-oder weniger schnell getödlet. Die E"'sp"^ zgird <1 wirksamsten. Die Ansteckung der Tubercul"' ,^ «° ben Vacillns selbst und durch das von " ^ ^ gesonderte chemische Gift hervorgebracht, "v ^, gvc her noch nicht dargestellt worden, Darenum» an seine Existenz. . Uns ^,, - (Blühende Apfelbäume.) ^^, Sieaharls wird geschrieben: Aus der ^" ^M,>c Siegharts-Schönfeld.Ellends stehen derzeü r ^^^n ll>",„ frische Sträußchen an; da die WitteruM ^,, d>c' nehmen nicht besonders zuträglich ist, >" wähnten Thatsachen jedenfalls merlwurvlg. ^^, E" -(Rauchloses crllä't gegenüber den Meldunge» "ver ^bella'Q-luelche die deutsche Regierung bcziigl'ch ° ^lose" ^> des im österreichischen Heere versuchte» ^ .„^ho^ ^ ucrs eingeleitet haben soll, auf G""0 ^„ ah"" ^ tundigungen, dass an maßgebender ^e" ,^rde" ^>l Verhandlungen nichts bekannt sei. -va"" «geschF'" die Bemerkungen hinsichtlich der chenttlHen des deutschen Pulucrs hinfällig. ^.^.^m»«»^^^,,,! rothem Wachse siegelu dürfe (1442); dicfem Stücke ist ein gleiches Kaisersiegel angehängt, wie an dem Müttlinger Freiheitsbrief von 1444. Vom felben Re< qenleii ist anch ein Document vom Jahre 1472, die Rathswahl zu Laibach betreffeud, dort zu sehen. Dem 18. Jahrhunderte g»hören einzelne cullur-geschichtlich wichtige Stücke au, z. B. das Verzeichnis sämmtlicher Laibacher Einwohner von 170N, nach Gassen und Hänseru geordnet, die durch Maria Theresia 1745 erfolgte Bestätigung des Sesselträgergewerbes sammt Taxe. endlich die Acten und Voranschläge für das erste Stadtbeleuchtnngsproject aus dem Jahre 1797. dmi als würdigste Säcularfeier iu einigen Jahren vielleicht die elektrische Beleuchtung folgen dürfte. Von der Existenz der Juden in Laibach und itrain im Mittelaller geben nebst der Äezeichnuug «Iudcngasse» mehrere Iudeuurkuuden aus deu Jahren I3N9. '1392. 1436, 1447. meist nl6on», von welcher hier nicht nur cm Mitgliedlrdiplom. cine Eiuladuug. souderu auch die blassblaue Schärpe und zwei mit symbolischen Emblemen geschmückte Maurerschürzen zu ehm siud Ueber das im Anfange dieses Jahrhunderts in Laibach ausblühende Thcaterweseu geb/n die aus» gestellten älteren Theaterzettel Zeugnis; eines von 1802 lüudlt eiu Drama «Oberou». nach Wieland bearbeitet, an; ein Bcneficiantenzetlel von 1803 ist sogar auf Seide gedruckt uud einer aus fpäterer Zeit (1836) meldet ein Ritterschauspiel «Der Kampf mit dem Drachen» von E. Naupach. Die fast vollständig erhaltene Theaterzettelsammluug. die ersten Jahre dieses Iahrhuuderks umfasseud. bildet einen seltenen, kostbaren Schatz des Archives, welcher der eingehenden Bearbeitung Literalul'kundiger wert wäre. Den übrigen Raum dieses Kastens nehmen die von dem uurrmüd-lichen uud glücklichen Erforscher älterer Malereideul-mäler in Krain meisterhast ausgeführten Copicn der mittelalterlichen Fresken in der sogenannten lutherischen Kapelle zu Schloss Auersperg nu. Auf der audern S,ite des Kastens befinden sich mehrere auf Seide gedruckte Theseublätter. die bei Promotionen zugleich als Einladung für Huuoratiureu dieuteu. Laibach»r D'ücke vou May> (1691); Huldi-gllugsgedichte auf deuiselbeu Stoffe für den neueruannten Bischof A. Wolf (1824) iu latcimscher uud italieuischer Sprache, endlich als wertvollstes Stück ciu seidenes Huldigungtblatt von 1608 vou M. I. Gruesel, erz-herzoglicher Bibliothekar, aulässlich der Vermählung der Erzherzogin Maria Magdalena (Tochter Karl ll,) mit Ccsmas l!I. vuu Medici, cumpouicrt nnd in rothen Lettern mit bildlichen Darstellungen neust Stamm« bäumen in der Georg Widmanstetter'schen Osficin zu Oraz gedruckt. Das dal.ebeu b'fmdllch , ^^ aus dem Jahre 1711 ist wegen schöucn Kupferstiches bemerkenswert. M ^ soH Kunstblatt, cine aus Linien, Zl"l"s"l .^ O,e ">., Nuchlypeu hergestellte TcmpelfaH ^ert'!!' ^„' uou dem Eger'schen Personale 1«" , s^ie "" ,^ von der Leistungsfähigkeit dieser 3'""' ^.Mebe' ,»' harmonischen Zusammenwirken d" " ^,l,e/ Arbeiter (es ist der Frau Principal'" ,h. redtcs Zengnis. allde"^ ^'' Die nächste Abtheilung b'^t ..^igcs ^„' schrifteu. ein dem Christi uud Mar!ä. auf welchcs M" ^^ ^, z ders allfmerkjam gemacht werden. !"< ^^in>c'^i» gesangsnoten. von d.ncn besonders ^^>M,^ durch ihr hohes Alter die Kenner verdienen würde. Daneben l, !, ^ 1?^., Jagd- uud F.schcrei.Pateute ""' .i.n.lliils^ 1745. letzteres mit Augabe der M "' ^,^ ^, Z> saugenden Fische. Der Heft'.""^ hcrstl 5l>< Vicedomö von 1359 zeigt eine «' ,nittcla''Oc;, staunmudc Tiuteu c,chnung. cn'" ^ hc> i„il^ Schreiber da,stclleud; schließlich 1" die >,.,iF .ü)u,icheu üartellbriefe gedacht welch' .,, ^ ' ^ Ritterschaft zur Theilnahme an dem 9 f^del" Turniere am 17. Februar l>.^ ^„ gleiche Valvasor XV, p^. 59>/> .,„ O«I Iu deu au der Wand stehe"^ O'^^ finden sich meist Z.mftsachen ''"b ^ La>^ treffen die Maler- und Vildhauerg'loe ^ -^ÜÜ^wFcttuuu Nt. ^55. 21 «5 6. November I.ittli. 'lldiel^i ^llolaj Cernysevskij.) In Saratov Hun?. ? ber Verfasser des berühmten Romans «Was W Gel, c" ^^^.). Nikolaj Gerasimovic Lernysevslij. lei^r ^"?^^ gestorben. Der Dichter war wegen 20 ^ '^" '^lh Sibirien verbannt worden, wo er K,^ Abbrachte und erst vor kurzr,- Zeit begnadigt ihn, ^^" leiner Interniernng ist fein Werk mehr von !<"Ne Lel ^"' ^"" ""^ ^'^' Nachricht, dass das ein-^chcn ^!, '" ^'birien seine geistigen Kräfte ganz ge- -^ ?N °"^ Uebertreibung beruhen dürfte, ^lcn^s v^ ^,9' ftete Zeugen.) Wie berichtet wird, "tlhllndl, .^"9en ans Ungvär zu einer Schluss-^lkM^ , "' ""^ ^^lle wegen Meineides nach ll>s,k,,^ "liert. Der Angeklagte, um sich von den bc-Gisl^ plagen der Zeugen zu befreien, ließ ihnen sich tllra l^ '" ^U ü" S'crben. und auch die anderen! ^ °W, doch dürfte,, sie gerettet weiden, ""»n ^"N der Eiscnbahnrestauration.)English-^ niir x""'^^lt deutsch spricht): «Kellnerin, bringen ^.^^^Magensahrplan!. ^llcal- und Proliiuzial-Nachrlchtcll7 Krainischer ßandtag. Der n ^^ ^""" ""' '^ ^'"bcr, l>>t Li<., ""beshauptmanu Dr. Pollular eröffnete ^"ll k!"^"^ " Uhr. Nach Verlesung und Veri-Herr ^,,^. Protokolles der letzten Sitzung theilte der nnben sich.^uptmann den Einlauf mit; darunter be. ltlllchaft ' ^^"^ ber hiesigen philharmonischen Ge< ^ntii»,. c> "es krainischen Fischereivereines um Sub« > von A ^°"le Pessial bietet die Koritlo'sche Samm-bische,, ^""ellen, betreffend die slovenischen und süd-U^ °n ^"^^"' sum Ankaufe für das Landes-a lchüslen Petitionen wurdeil den betreffenden "»»desauz^ ^wiesen, desgleichen die Berichte des !^" Kran» ''l."' ""b zwar «) betreffend den Bau des l« Insect ?°"ses in Laibach; I)) betreffend den Van " ^nb.«f ?'^les, e) mit Vorlage des Voranschlages „ <^"" pro 1890. ^"ssez" "rnil berichtete namens des Verwaltungs-^'"de Ra,." ^" Petition der Insassen der Catastral-"zd°rs ,, !, "" deren Zuweisung zur Ortsgemeinde l'"e>»de Q , "^" b" Petition der Insassen der Unter. "'Ne ^ "" Trennung von der Ortsgemeinde ^'"de U . ^nstituierung als selbständige Orts» ^ch»ls «»I. / Petitionen wurden an den Landes-^slen S°?"!en, letztere mit der Weisung, in der ^""e der N. ^" entsprechenden Gesetzentwurf im z!"' lchoi, ,^""en vorzulegen. Die Untergemeinde O>le ^'°8 b,z " "'"tenmale mit diesem Ersuchen an drn >c>len die ^ . '^ °uch vollkommen begründet, weil ??^devors< ?'°^n ^" ^rle über Laibach zu ihrem ^'"gen n,°^ "^ Dobruine gehen und für Straßen A °"lsernt « !" "'"^". von denen sie mehrere Stun-i/^"de ^^ °' ^ach der Abtrennung würde Orle eine ^,'"e »liiltde,, ""° ^^ Seelen bilden, und bei Do-^ "' Die N - . '"""" mehr als 4200 Seelen uer-^ ^"desau«sl '^""' wurden, wie bereits erwähnt, s!m ^lhsten M^ "'^ bkm Austrage überwiesen, in "en, session die entsprechenden Anträge zu ^lHm.^"''bete Abg. Hribar seinen Antrag Ü> trails l,^'? Landes-Hypothekenbank. Jedes Voll ke ^ltule s«r >?^ ^'"' burch Errichtung entsprechender ^zu sorae/"r^"^^lung von Ackerbau und Ge-^^^>»^' solche Institute bewirken eine De- centralisation deS Capitals und diese sei behufs eines gedeihlichen wirtfchaftlichen Forlschrittes nothwendig. Die Hypothekenbanken genießen große Vorrechte, und damit habe die Staatsverwaltung ihre Nothwendigkeit und Nützlichkeit anerkannt. Auch die vor mehreren Jahren abgehaltene agrarische Enquete habe sich für eine solche Anstalt ausgesprochen, der Lanbesausschuss aber habe später die Ansicht vertreten, dass, wenn das Geld nicht mindestens um 3 '/.^ M. disponibel wäre, man von dem Plane lieber absehen solle. Auch Abgeordneter Suklje habe bei seinem vorjährigen Antrage wegen einer Landes-Assccuranz auf die Hebung des Hypolhelarcredites hingewiesen, der eine ausgiebige Förderung brauche und bei dessen leichter Erhältlichkeit auch der Wert der Güter steige. Redner kritisierte dann das Vorgehen der kraini-schcn Sparcasse, die angeblich in der Gewährung des Credits zu wenig weit gehe und namentlich den Wert d?r Wälder nicht berücksichtige. Von der Errichtung einer solchen Bank Wäre, wie Herr Hribar mrint, ein ungeahnter wirtschaftlicher Aufschwung zu erwarten. Die Unterklnincr Bahn, die Morastcntsumpfung, landwirtschaftliche Me» lioralionen aller Art, Flussregulierungen und Canäle, die Karstausforstung, Fabriken, die Hausindustrie, die Anlegung von Weingärten mit amerikanischen Reben, kurz, alles hätte von der Landes-Hypothelenbanl Förderung zu erwarten. Durch Convcrtierung ber bestehenden Hypothekar« schulden niedriger verzinslich, würde die Bevölkerung einige hunderttausend Gulden an Interessen ersparen. Die Errichtung der Bank würde nicht schwer sein; das Land hat Credit und braucht anfangs etwa 100.000 fl. vorzuschießen; die Pfandbriefe werden hohen Cours haben, und die Darlehen, welche die Bank gewahrt, sind unkündbar, durch Annuitäten zu tilgen und daher für die Bevölkerung vortheilhafter als Sparcassedarlehen. Redner schilderte dann die günstigen Resultate bestehender Landes-Hypotheken banken, und das gleiche würbe sicher auch bei der krainischen der Fall sein. Der Antrag wurde schließlich einem siebengliedria/n Ausschüsse zugewiesen. Abg. Dctela referierte namens des Finanzausschusses, betreffend die Herstellung und Suboentionierung einer neuen, von Radence aufwärts sührenden Straßen-strecke mit der Einmündung in die Gottschee-Pölland-Altenmarkt-Weinitzer Bezirlsstraße und Einreihung der« selben in die Kategorie der Bezirlsstraßen. Gemäß dem vorgelegten Projecte wird die angestrebte Verbindung mittels der Neuanlage einer sich in der Lehne entwickeln» den «nd mit 8-3 Procent oder nahezu 6 Zoll pcr Klafter ansteigenden Straßenstrecke von 1440 Kurt'Klafter oder 2730 Kurt.Meter Länge erreicht, wofür die Kosten mit Einschluss der 437 st. betragenden Grundablüsung auf 2870 st. 40 kr. veranschlagt erscheinen. Inbelreff der Kosten per 2870 fl. 40 kr. wird bemerkt, dass nur die Varauslagen für das Steinsprengen und die Aushilfe bei der Herstellung der Trockenmauern durch rinen Maurer, zusammen per 2433 fl. 40 kr., sowie die mit 437 fl. präliminierten Grundablösungslosten veranschlagt erscheinen, während die sonstigen, bei dem Straßendurchbruch, der Planierung und Fahrbahnherstellung sowie bei dem Steinsprengen und der Ausführung der Trocken» mauern erforderlichen gewöhnlichen Handlangerarbeiten und Zufuhren in dem äquivalenten Geldwerte nicht in Rech' nung gestellt worden find, da bei ber Verfassung des Projectes von der Voraussehung ausgegangen worden ist, Hass diese Arbeiten von der Gemeinde Rabence in na-t,,li-.i geleistet werden, und es repräsentiert demnach die obige Kostensumme lediglich die unumgänglich nolhwen« digen Barauslagen, sür welche die gedachte Gemeinde auszukommen hatte. (^5?); auch die allgemeine inner-<"la? von 1732 liegt dabei. ltSgte dick f.^" Klangs des 16. Jahrhunderts t>!,°V^Ctä^ b lle Copcybnch der Mschen den >R '^trl, N^i/" ""b der nach Maximilians I. Tode ^ti^ Verhandlungen (1519) ^'l. ."äre äu?l0rmelbuch der lramischen Landesist t>"M dem wi'N "- m.d 18. Jahrhunderte. Unter gl>w,, ältch, ^'"b°Nlarchive entnommenen Urbaren l'»t>'? Nufschl°?/ "on Michrlstetten 1438. das nns ^'^httrNnÄ'" die bäuerlichen Giebiglriten >'"bH sich Allch", VesilM'rlMtuisse gibt. ^f^ gem'g "'eist ^»l»' '" 'uäre V V"nt> Herrschaftsarchiueu befind?» > ?Mt»jss' °? > ja „ach Aufhebung des Unter-'hlüst, dir h .,: """lei realen Wert mehr besitzen. d''> 5'"'di Ki^'sck)n.,c; die wichtigsten Ans-^ ^UngriM Irrung dlchlbeu au das Laudes-^HÄ" 3n dlr mittleren 3 Ül /'' Twa 's auch cine Collettim, älterer ^N" H ^sklieu. denen im ersten Kasten "t)rn. Abdrücke illt.ressanter Siegel znr ^"^'^^ gcha^"^ ^r an den Kästen anbrach- 7 dun ^'! den. V^ w>.. ,^. k- k. Hoheit ErMrzoq Rudolf den, '" .V"!"<'n Holzschnitte aus dem Mo- ""b ^ild. .'^rreichisch-ungarische Monarchie ' '" den beiden anderen die Pracht- vollen Ender'jchen Aquarelle, krainische Gegenden dar. stellend, sowie ältere Städte - Ansichten aus Kram zur Schau gestellt. . . «« . » An den Wänden hängen neben den,m Museums, fnhrer verzeichneten Bildern noch älttre Pläne, Lai. bacher Ansichten, Karten, z. B, die noch immer für die ältere Topographie brauchbarste Karte vou Floriancic. unter audercn auch ei" türklschcr Ferman aus dem ^Jahrhunderte vut, Murad lV. an G^org Rikoczy uol/Siebenbürgen, sowie e.n in Laibach angefertigtes Hilldigungsblatt an Napoleon, die Namen aller fran. zösischm Generale und civilen Orohwürdenträger e»lt. haltend, ausgestellt. So hätten wir die Musterung der archwalischeu Schausammlung beendet. Niemand wird leugnen tonnen, das« sie viel des Interessanten, mcht nur geschlchMch Wichtigen, sondern auch mit der G.genwart vielfach in Bez'llq Stchsndm enthält. Möge daher niemand, der für die ttruntmsnahinc des Lebens und Welieus ,n der Vorzeit Siiiu und Verständniö besitzt, versammn. den Nkliqnien einer ehrenvollen Vergangenheit des schönen Krainerlaudes seinen aufmerksamen Gesuch a!> ^" "Diese uud die iu noch viel glüßcrem Maßstabe angelegten übrigen Sammlungen des Landesmusrums a.hö,en zu den kostbarsten Schätzen Krauls. d>e von feinden mit Necht bewundert werden, icden ^anocs-angehürigen aber mit Freude und Stolz erfüllen müssen. ____________ Wenn nun erwogen wird, dass der Gemeinde Radence lein derartiges Vermögen zur Verfügung steht, welches sie für die Ausführung des Straßenbaues widmen könnte, so müsste sie das bezügliche Erfordernis durch eine dem letzteren entsprechende Umlage auf die birecten Steuern aufkommen, und nachdem sie dieselben auf rund 600 fl. beziffern, so wäre für den gedachten Zweck eine 480proc. Umlage erforderlich. Es ergibt sich aus dieser Sachlage, dass die Gemeinde für den fraglichen Straßenbau ohne eine ausgiebige Subvention und der Gewährung eines unverzinslichen Darlehens aus dem Lanbessonde nicht aufkommen kann. Der Referent stellte daher folgenden Antrag: «Der Gemeinde Rabence wird für die Herstellung einer von Radencc aufwärts führenden, in die Gottschee-Pölland-Altenmarlt.Wrinitzer Bezirtsstraße einmündenden Straßenstrecke eine Subvention im halben Betrage der Kosten, d, i. 1435 fl., und ein unverzinsliches, binnen zehn Jahren in gleichen Raten rückzuzahlendes Darlehen im gleichen Betrage bewilligt. Die Bitte der genannten Gemeinde wegen Kategorisierung der in Frage stehenden 3. 2186 6. Nowlllici^^ Das Tableau, mehr als ein Meter hoch und fast ein Meter breit, ist auf lithographischem Wege hergestellt; es eignet sich in seiner vorzüglichen Ausführung ebenso sür Schulen, Kanzleien, als auch zur Ausschmückung des Salons. Der Text ist in deutscher, slowenischer, böhmischer, polnischer, kroatischer und italienischer Sprache versasst. Der Preis des Tableaus beträgt 8 st,, und ist dasselbe vom Verleger Gavro Grünhut in Wien, I., Singergasse 8, zu beziehen. — (Allerhöchste Spende) Se. Majestät der Kaiser haben den Abbrändlern von Goritschc eine Spende von 400 st. aus der Allerhöchsten Privatcasse z» bewilligen geruht. — (Auslosung der Geschwornen.) Beim hiesigen k. k. Landes- als Schwurgerichte wurden vorgestern für die vierte Schwurgcrichtsperiode ausgelost, und zwar als Hauptgeschworne die Herren: Franz Pecnil, landschaftlicher Official in Laibach; A. L. Glo-boenik, Sensenfabrits-Bcsitzer in Neumarltl; Victor Rohr« mann, Handelsmann in Laibach; Josef Lokar, Hausbesitzer in Laibach; Anton Ritter von Gariboldi, Privatier in Laibach; Egydius Voncar, Bäckermeister in Laibach; August Auer, Handelsmann in Laibach; Ferdinand Aurger, Realilälenbesiher in Koslepoljane bei Littai; Joses Vurger, Hausbesitzer in Laibach; Franz Schantel, Haus« besiher in Laibach; Josef Matevze, Handelsmann und Hausbesitzer in Laibach; Friedrich Baccarich, Apotheker in Adilsbcrg; Albin Achlschin, Hausbesitzer u»d Schlosser» meister in Laibach; Franz Bergant, Hausbesitzer in Lai« bach; Peter Laßnik, Hausbesitzer und Handelsmann in Laibach; Johann Kunovar, Realitätenbesitzcr in Dravlje; Joscf Kusar, Hausbesitzer und Handelsmann in Laibach; Adolf Hauptmann, Hausbesitzer und Anstreicher in Laibach; Ottomar Namberg, Haus« und Vuchdruckereibesitzer in Laibach; Adolf Reich, Tuchscherer und Hausbesitzer in Laibach; Karl Puppo, Handelsmann in Krainburg; Ignaz Gruutar, t, k. Notar in Oberloitsch; Victor Recher, Hausbesitzer in Laibach; Johann Majeron, Realitäten- und Gasthofbesitzcr in Franzdorf; Alois Pavsin, Hausbesitzer und Handelsmann in Laibach; Ferdinand Omejc, land« schaftlichcr Rechnuna,sofficial in Laibach; Friedrich Soß, Hausbesitzer und Handelsmann in Laibach; Martin Vrilej, Handelsmann in Oberlaibach; Franz Golob, Gutsbesitzer in Hölzenegg; Martin Matjazic, Handelsmann in Krain» bürg; Gustav Didak, Sparcasse«Adjunct in Laibach; Guido Zeschko, Assecuranzbeamter in Laibach; Amand Fröhlich, Hausbesitzer in Laibach; Michael Lavric, Commis in Laibach; Andrea« Cerne, Hausbesitzer in Laibach, und Franz Gorsic, Orgelbauer und Hausbesitzer in Laibach; Ergänzungs^e'chworne die Herren: Albert Lugek, Spar-cassebeamter; Franz Berzin, Bäckermeister; Anton Kosir, Riemer und Taschner; Michael Mihelic, Hausbesitzer; Karl Hintcrlechner, Schuster; Llcas Schumi, Schneider; Ferdinand Kosal, Hausbesitzer und Mctzqsr; Valentin Plehan, Hausbesitzer und Lebzelter, und Johann Götz, Hausbesitzer — sämmtlich in Laibach. — (Dienst jubilä um.) Wie bereits gemeldet, begieng der Leiter des hiesigen Post» und Telegraphenamtes, der k. k. Obcr-Postuerwalter Herr August Preßl, ein geborener Laibacher, am vergangenen Sonntag das W'gen wr aufreibenden Thätigkeit in dieser Anstalt höchst seltene Fest des vierzigjährigen Dienstjubiläums. Aus diesem Anlasse überreichte ihm die Bcamtexschast dieses Amtes eine kunstvoll ausgeführte Adresse und einen schönen, mit Post- und Telegraphen-Emblemen und ent sprechcnder Aufschrift geschmückten silbernen Tafelaufsatz. Nach Verlesung der in herzlichen Worten verfassten Adresse dankte der Jubilar tief gerührt für die ihm dargebrachte sinnige Ovation und pflichteifrige Unterstützung seitens aller Postbediensteten. Mit begeisterten Zivio» und Hochrufen fchloss die schöne Feier. — (Regelung der Lehrergehalte.) Dem kraiuischcn Landtage wurde in der gestrigen Sitzung der Bericht des Landesausschusses, betreffend die Regelung der Lehrergehalte an den öffentlichen Volksschulen, unterbreitet. Indem wir uns vorbehalten, in den nächsten Tagen den Bericht unseren Lesern iu cxton8o mitzutheilen, entneh» men wir demselben für heute Folgendes: Die Kategorie der Unterlehrer, resp. Unterlehrerinnen an den öffentlichen Volksschulen in Krain wird ausgehoben. Die Lehrstellen an allen öffentlichen allgemeinen Volksschulen werden in vier Gehaltsclassen eingetheilt, und zwar: in Lehrstellen erster Classe mit 700 st., in Lehrstellen zweiter Classe mit 600 st, in Lehrstellen dritter Classe mit 500 st. und in Lehrstellen vierter Classe mit 450 fl. Jahres« gehalt. Der Gehalt provisorisch angestellter Lehrer, resp. Lehrerinnen, welche an Lehrstellen jeder Gehaltsclasse verwendet werden können, wird mit 80 Procent des mit den Lehlsollen der vierten Classe verbundenen Iahresgehaltes, d. i. 300 st. festgesetzt. Von der Gesammtzahl der Lehrstellen des Landes entfallen auf die erste Classe 5 pCt., a»f die zweite Classe 10 pCt., auf die dritte Classe 35 pCt.; die übrigen 50 pCt. sind Lehrstellen der vierten Classe. — (Die Neam ten ' Un isorm.) Das Reichs« gesetzblatt vcröffenllicht die von uns in ihren wesentlichen Theilen bereits verlautbarle Verordnung des Gesammt» Ministeriums bezüglich der neuen Vorschrift über die Uniformierung der Staatsbeamten. Die Durchführung«. Bestimmungen sollen in den nächsten Tagen kundgemacht werden. — (Deutscher Kalender für Krain, zu» gleich Adress- und A ustu nftsb u ch, sür 18 9 0) Der heurige Jahrgang dieses Kalenders, der soeben erschienen ist, bringt, wie alljährlich, einen mit möglichster Genauigkeit zusammengestellten Schematismus der gesummten krainischen Staats« und Landesbehörden :c., ferner eine fehr warm geschriebene Biographie des Natur« forschers und Politikers Karl Deschmann mit dem wohlgetroffenen Porträt desselben, eine recht interessant? Abhandlung über «Gottscheer Ortsnamen» von Professor Ob erg füll, über die bisherigen Unternehmungen des deutschen Schulvereines in Krain, über die Obstbaum« zucht im Schulgarten, einen sehr beachtenswerten «Bei--trag zur Besserung der wirtschaftlichen Lage der arbei tenden Stände durch Wirtfchaftsvereine» von S. Rieger, eine mit Bildern ausgestattete Iahresrückschau über die politischen Ereignisse und noch sonst einige kleinere Ab' Handlungen, Notizen und Gedichte. Das Rcinerträgnis' desselben ist der Errichtung eines Studentenheimes in! der Sladt OoUschee gewidmet. Preis 60 kr., mit Post' versendling 65 kr, — (Aus dem Landtage.) In der gestrigen Sitzung des krainischcn Landtages entspann sich bei der Berathung des Voranschlages des Normalschulfondes pro 1890 eine lebhafte Debatte, an welcher sich die Herren: Referent Klun, Zitnik, Stegnar, Hribar,! Landespräfident Baron Winkler, Regiernngsvertreter ^ Commissär Nihar und Dr. Schaffer betheiligten. ^ Der Voranschlag wurde unverändert angenommen. Die De- ^ battedauerte bis 4 Uhr nachmittags. Die nächste Sitzung' findet Freitag statt. — (Hymen) In der Kaftuzinerlirche zu Äischof-lack fand am vergangenen Soimlag die Trauung des Herrn Albert Levicnik, k. k. Sectionsrathes im Justizministerium, mit Fräulein Francisca Gusell, Tochter des dortigen Handelsmannes und Nealilätenbesitzers, statt.! — (Local bahn Cilli - Sch oust e i n.) Die ^ Differenzen zwisch'n der Regierung und der Südbahn wegen Mitbenutzung des Cillier Bahnhofes für die Localbah» C'lli-Zchö'.istcin Wöllan sind geordnet, so dass die Con.essionsilrkunde für dieselbe noch in diesem Monate publiciert wird. — (Unglücksfall.) Am vergangenen Donnerstag gegen 6 Uhr abends war der 18jährige Bursche Josef Smukavc von Podjele mit den Burschen Jakob Sod ja und Franz Arh von Ierela beschäftigt, in! Goreljel einen dicken allen Äaumstrunk zu untergraben und zu beseitigen. Da der Äaumstrunk jedoch morsch war, löste er sich früher, als die Arbeiter vermutheten, vom Boden und fiel, eine große Erdschichte mit sich reißend,! d?m Smukavc so unglücklich aus den Rücken, dass der« selbe infolge Bruches der Wirbelfäule uach einer Stunde verschied. ! — (Controls'Versammlung.) Die Nach«^ controlsversammluug für die Landwehr findet am lOten! November um 9 Uhr vormittags in der hiesigen Land- ^ wehrlascrnc statt. ^ Neueste Post. ! Original«Telegramme der «Laibacher Ztg.»' Wien, 5. November. Der Fürstbischof uon Lauant' Dr. Napolnit legte den Eid ab und nmroe hierauf vom Kaiser in Audienz empfangen. — Gestern braunen hier unter dem Vorsitze des Erzbischofs Grafen Schön» born die Vischofscouferenzen. Das Neferat über die' Schulfrage führt Fürstbischof Zwcrger. Graz. 5. November. Die «Tagespost» meldet aus, Wien, dass für Steiermart die Bildung eines Kohlen» Kartells angeregt wurde. Budapest, 5. November. Die gemäßigte Opposition nahm den motivierten Antrag Apponyl's an, auf den Antrag Iranyi's betreffs der Anklagestaudiversehling des Landesvertheidigungs-Miuisters nicht einzugehen,! sondern sich für die geeignete Zeit die Form der Sanierung der diesbezüglichen U^tielstäude vorzubehalten. Berlin, 5. November. Graf Kälnoky ist heute früh > hier angekommen und im Hütel Royal abgestiegen. FlicdlillMlh, 5, Novembrr. Minister Graf Kälnoky machte gestern sowie an den beiden vorhergehenden Tagen mit dem Reichskanzler Fürsten Bismarck vor! dem Diner bis zum Eiutritte der Dunkelheit trotz des^ schlechten Wettcrs eine mehrstündige Spazierfahrt im i SachseN'Waloe. Nom, 5. November. Die «Tribuna» registriert ein Berliner Gerücht, wornach eine neuerliche Reise Crispin! nach Deutschland bevorstehe. i Madrid, 5. November. Erzherzog Albrecht b,sllch«c' gestern Toledo, besichtigte die Waffensabrik. wohnte deu Schießübungen der Zöglinge der Mi!itär°Akademic bei, nahm über diese!bcn die Revue ab und besuchte die hervorragendsten Monumente. London, 5. November. Das hiesige Emi»-Entsatz« Comitö erhielt aus Zanzibar ein Telegramm, wornach Äriefe von Stanley, datiert von Victoria^Nyanza vom 2l). August, cingegmlgen sind, in welchen gemeldet wird, das« Stanley m'it'Emill Pascha. Casati und «00 Mann ' gegen Mpwapwa marschiert. Wadelai ist in der der Mahdisten. «y ^ >sl Kairo, 5. November. Der Prinz von "" ^. nach Alexaudrien abgereist, wo er sich morgen',^ Constulttlnopcl,' 5. November. Das WM " ^ paar tritt Mittwoch mittags die Mckmse u"" ,h„h» an. Das Gefolge wird zur Rückreise die '>'' ,z benutzen. Wie verlautet, wird sick Graf Herben "^ einen Tag in Pest aufhalten. Bei dem a/p'N ^^ stattgehabten Diner verlieh Kaiser Wilhelm °^ ^z das Collier d,s Hohenzollern'schel, ha»^"'^ „^ er dem Süllan persönlich anlegte; b" ?,' WM über diese ihm zuthril gewordeue seltene A"^ "> sehr erfreut. 3. Verzeichnis ^,z der beim l. l. L.indespräsidim» f,!r die durch H^N.w'ii"'^ dig fl, ^ ' A,^ 3 fl.. M>näulsch 15 sl.. Nabcnsben, 6 sl,, ComM"'^ ^ ^ lü st. X) lr.. Tcini» 2 sl. .^ lr.. «odicc N» l ' .« ^,tt ii sl., N..»l N fl., Ol'erwchein !i sl. 5« fl. ?'L ^ « ^ '' Mdttni.1 3 sl.. St. Helena 4 fl. l.l', lr. l»>d ^.'"^ I^"" Herr Fninz Wols. Prmatier in M,>un«!bnrq. " U-, >1-Zo'.ec Psarler in Maunsburss, 5 fi. ^^—-^^ Uilgeloillmrue Fremde. Am .'j, November. ^,,.,i„i. ^""^' Hotel Stadt Wien. Schafranel. («rai. Siuck, W^ ' '^ü, ^ Ka>,,lentc; Nahler. Gras Mem^. Graf?l'cU>l"n»^„<^ Ailchli',. Budapest. — Brod. Vriinn. -^ ^? Oii'l'''^ " Vodicc. - Dr. Prefer. Obcrlieiltenaul Aud'M, ,^,,,>^>^ Btt^n-, G.iichtsadjunet. Tscherncinbl. — -"'s^ ' Tlif.nl. - Pollal. R^irrungscoucipist. ^'f^"^.,.scss»r,?I Hottl l?lcfa»t. Kohn. Weisender. und Lazaromch.^" ,'^^>§ -Schäffer. Turnlchrer; Hallbancr, Iah"tech'Hl^gM und Cmtl,S. Kaufleute; Kovacie f. Toch<"' ""'' KVnlfm . Graz. — Kulcwic s. Schwester, ^p"0 ^ fttscl,. ^ Oasthof Kaiser von Oesteircich. S'.sa, Vcsch"'". ^ Slrrhovec. St. Michael. - Tursic. Vi^»»- .^M, »"' Hotcl Äairischcr Hnf. Wi„disch und Mnyer. "'U^s. -^ "' «»»ck. - Km.lic. Tcrs>.'i!l. — Rainer s. ss">>, ^ intsch, Ol'erlelircr. Lichlenwald. _<.„za, Vl"''^ Hotel Siidbahnhof. Schulz Veamter. und ""^."T>i'^ Wien. — ttobner, W.ssscheidcr uud ^cunl»" < Weiser, Brilun. — Wrcßnig Krainburg^____ ^---^ Wolkswiitschastliches. 1«ilttcr Staatslose. ^ ^,,^B' Bei der Samstan vormittags <" Va"^^,^.H meuen 5.!). Verlosung des f'insprocvnt.qen W'em" ,^.„ A„ ,^ mieu - Anlel,.',,^ vom Jahre 1«W p" ^ «1 "u ^.^. ^,, ^ »ulirdn, an>? deu verlosten Serien 158 ^' >' „ iI «5>5 «!)2 »!)« l)74 W54 12tt« ^^^'y«l?^'.^ 1744 1776 1«04 21«!) 217« 35l>2 25lii) ^'« ^ 47B ^7 :il)l/ ^10 :z45,2 :l57« M!0« :l«70 W^ 42N "'^ ^B!'^ 5)l!15 5,2W 5442 5445) 55l2 5«.^ «U!« ^<"''^, ?2ll'^ !() l!l!40 lil!50 l!747 <>!1!1«5 7M4 70-" ' ^MAs 727!> 7:i5l) 7MÜ) 74W 7l!l)4 7l!l>4 777(1 7«^ ^^< ci?!»8 ^ 84«ll «5>sjl «s)17 ««72 ««57 ««5!) !^!N l^'"'^ 1^7" lj!F 1N0W 10^?s» 10476 105! 7 1l)7l)i) 10720 1^> 1^ 1'^ 11425 11657 11661 11^! 12 16!)65 17^65 I7:-j«2 17540 !""^ ,,„d ^^. 1«304 18305 18378 18728 I«!104 1^788 /^ «l>! d" A^c uachstcheude höhere Oeniinste ssezosscil. ,"w 5'"' ^, ^cll^ ,„ü treffer mit 3«0.tttttt fl. auf Serie 2!)00 Nr. /, " ^ je mit 50.000 fl. auf S. 2817 Nr. 14. ^^ ,?, T'ch^«M5 25.MW fl. aus S. 16133 Nr. 1, ^ °'"l 1^ ^ ^ ,ft.<»<1« fl. aus S. «W Nr. 5 und S. l'74? ^, M ^^< grwinueu: S. 235 Nr. 2. S. 735 "r ,l«. ^ i« <-' si, S. 1776 Nr. II. S. 2178 Nr. l). S. ^ ^70^/7^ Nr. 3. S. 3606 Nr. 3 . S. 6343 ^'^ M-^. 3l^' S. 7270 Nr. 13. S. 74W Nr. 18. S, 7?") ^M ,F> Nr. 7. S, «3«?Nr. 1«. S. iM3 ^r. s/ ^ 1?. ^ ^, S. 12371 Nr. lii. S. 13050 Nr. 2. S. 1-^^^^ /'sF Nr. 12. S. 13420 Nr. ,5. S. 2, s'^> S, 14314 Nr. 6. S. 143W Nr. 1. S- U^'^«^ ilb''^,,,,,!'^ Nr. 17. S. 16607 Nr. 4. S. 1W44 Nr. '" , "^^,, 3l>" am 1. Februar 188!) aeMeucn Serieu " " Stt^<<^ «ewinucn dcu geriu^sten Tresfcr vou ""^'^.^--^/ '/U7M^ ?38 6 i 2 0 ! O.Wöaai l ^lll 5^.N. 737 2 !)6 NW.schwH ^« ^,,L !1 . Al>. 737 2 8O NW. sch"^ ^^f,. V"'" Morgenncbrl, trübe uur eiuzelnc SoM"' ^^,»"''' Mittel der Warme 6 b", um 0 4« über ""'^^zl^^ ««'s,!,,»>,unl!.itt'' lli.'d'ict.'U'lI^^-^^^ Für dk> mxigc Th'''""h"'^"! unftr^n »amcnlosc,, Sch"'«^ drn üsfnsfühlllstr,! Dank, Fmnillc Pol; m,d Wnnc Z"'"'^ -^H^Zeitung Ns. 255. 2187 0. November 1889. Course an ller Wiener Dorse vom 5. November 1889. Na« dm, off««^ Voursblane 8»^.«». ^"b »«are z.' .""'t . . l<«,fl, ,7> f.u 178 5«. ^3^'"entire. , 1094..KW«. <ül!^.., ' ''"'rrssfi , „„'.,5 I,,l.z)l, ^^i^°<- '«4-,.. .24.. «/"L.'':,^"' ^ "275 n. 7b ^»"H ^ '"" ' "'^25. U8L5 ^!«,. ^^ ^"'^ »"» »475 9b 7b ^'°^ cum,.! A," W,S, "4N!,. K° H "^hn» ">/. ^^ '«?« ,13 8« 114 - ^'"l!°!t / ?"."-«, W. l»U 5.) 140- ^^^^" "" N- ,^7,5,, ^« . Veld Ware Grundentl.-Ollligllt ioucn (sür IN« fi, CM.), ^"/« «alizische...... 104 »5 IN5 Lb 5"/„ müw ischc...... llw'KN Nu- 5"/u Nruii, >mb ttlistenland , . — — —'— 5>"/« niebrröstrrreichischr . . . 109 «, Iio 50 .<>"/« steiri!ll!<>...... --— —-- s,«/n lioc,!<<>!,<' und slavonische . lU5'- — — 5"/,. s!el»,tt'ür<,ische , , , . 104 üü INö IN 5"/„ Icmeser Äanal , . , . — —------- 5"/„ uxaarüchr...... —'- —'— Andere öffcntl. Anlehen. Dona» ^^- Lose 5"/„ 100 si. , 122 75 123'l>>, d>o, ?l!'.l!-il!l> 187« , . 107 15 108 25 Nnlehe,, >>i Stadt - —' Nüleui« c>, »tablaemeinde Wien 105 !>s» WN «s> Präm, «nl. d. Etadt„em Wien l4!> »» 143 V« Vvlslnbauslillchoi! verlos, K"/„ 97 ^ »«' - Pslllllil'rieft (siir l<»<> st.). Bodencr, all«, »st, 4"/„ /,"/„, . . l:>»'7l» l», 8^> dt°. » 4"/^ , , , »«'40 !<8'!'<» dto. Pliim, Lchuldverschr, »<>/n l»« 25 l<>» ?b Oesl, Hiiplltlisleiidaül »<>j. 50°/^ »--- ^l>» ^ veft,'«»!,. «ll„l verl, 4>/,"/^ , «!l'9,> l"L 4« detto . 4»/„ . . 99 8» 1»a»» betlo KNjöhr, » 4"/„ . , »»«n « 3>' Priorltats-Obligatillnen (fur I,«» st,), sscrdlimnd« Nordl'ah» <5m, l«»L 39 7» NX) »0 GallzNche «arl.lludwlglUllhll ««< «0» ft, V, 4>/,"/„ , 99 9U lfto t»<> <5elb Warr Oeslcri, illordwestbahn , . . ll,7 - !<>? 3" Ellllltlbllhn....... 1«', b l4/. - , l> 5"/„..... llS'7b l«l» il' Ung. galiz. Vllh»..... 100 4<»l — 4"/« D°»a»'Dampfsch, u»n st. , lu? — ,ü» ^ Laibachcr Prüm,,«„lel>, li<> si. «4 — «5 - Osencr Lose 4« fi..... ,,, 5l» yz ^<» Palfsy «ose 40 st...... Ü7-L5 5? ?'< Noll»',, llreuz, W. Vrs, v,. «N st. <« 7z l» 25> Nudulph Lose «, fi.....,« —------- Ealm iiusc 4<» fi...... gz l» N». VenoiS'Losr 4« fi, , , , u4>ü,» «5 ^» Waldstcw-Lose 2» fi..... 4,.. 4^ - Wi»t>!Ich Gral.» Luse !i«, st, . . zz ?.<» b3 75 «ew, Ech, d, ««/„ Präin, Lchuld- uersch d, Vodriü-reditansta» , ,7— lt< — Vanl - Alticn (per Niiill), Nnalo Oesl, Vanl l»u<» st, «<»«/„«. li? ?" l4« 3" Vnnlvere«», Wieinr ,<><» fl, . . ll« «!i ll8 75 Äd»cr.«lüsl. »st, «l«> fi, S. 40"/,. »9» !.'' 3<>!> !>" (lrdl,-Anst, s,Hand. u, «, l DeposÜendanl. «Ng. 2»U fi, , 8>,5 — ü"7 -- f Vcs..Äidrösl, ü<><» fl, , 5N4 — 5««'— Olio », Tasse»»., Wiener 2»<»ft. «lb — N? ^ t!Usotb,els»b..öli, «>— ?» — V-U> War, Länberdnnl, »st,20U st. W. , . 259'«!» L«<>ü<> Oesterr.-unnnr, Nanl fi. . 9?5 - »«« .. Unionbanl «w fi...... 241'7b242L5 »erlthrsbanl, All«. 14« fi. , . 15S »^ l b<» f,l bl» Älsöld ssiilMll», s<> . Wrstbah» !i<»0 fi. . . . 387'— 338'- Vuichtlehraber ltis, 5U0 st, CM, li>4u lN45 dto, (lit. U,)LU0sl. . 3»4 .- »95 Dl»m». Dampfschlssfahrt - Aes., Oesterr. 5N0 fi, CM, . . . l,?5 - 87, Prau°G«. (Ä. Db, .^,)»««'ft,G, 18? — IS» - Dur,'«odc!!l>, Eis.A, i!»« fi. S. — ^ ------- strrdinaod« Nurdb, u»t>l>fl, bo Lemb, ° «lzernow. -. Ialsv - (tisen- bahn-Gcsrllsch, 20» si, 5. , , göi; 50 23l> — Ll°!»d,üst,'llnz,,Il!fst50»fi,LM, «7 - «w — vcsterr. Nordioeslb. NX> fi, Vllb. 189 5s. !»«>»,> dlo, (lit. U.) 2N(»fi.2, . »>9 5» »»« - Pra«,-Dl'ler «isenb, 1b<> N, Lilb. «5 — 65 l><> üiudulpl» Äll!>,i iil»" st, Silber ,----------------- L»aat3,'i!s»l>llhn 20» st, Silber «88 —^38^5 Sndl'nh» 2»» st, Silber . . . l«» 75^130 «!> Süd«ordd.«erb,-A.2»<»N.EM, ,n»-»5^7« - Iramw»yGes.,wr.,17 fl, Vllber »89- - 18!» «5 Un«.WeNb,(«aah «raz)»cx>fi.V. l»l 75 l»« ,5 Industrie Acticn (per Stück), Vauges,, »lla. Oest, «U0 fi. . 8» — lw — «tgybier Eisen- und Vtahl'Ind. in Wien l0<» fi...... 9S- 97- ltisenbahnw'Leihg,, erste, 8«fl. SU'— 9l — «ltll'emiihl». Papiers, u, «.'«, kl, - <>u bn Licsinssrr Ärauerei ION ss. . . l<» 5« l>,i — Moittllii Gelell, «strrr,-alpine 9«! 90 «? »c» Pranrr «tisen ^lnd, Grs, 2":' fl, 411 — 411 b«< Lalao-Tarj, Steinlohle» 80 fi. »80 - 384 - «Schlöglmühl., Papiers, l»mi st, -------, «.»1» ^. «Steyrermühl»,Papie^,u.!8.»<». 18» bO »4l» 5n Irisailer K°l,leilw,'Ves. 7U fl. . l« — «44 b« lNllssens.-G, vest,InWien Ilx»fi. 4»« - »82 -Waggon-lleihanst., «llg. !n Pest 80 fi......... »5-25 «ß?ä Wr. HauarsellsHast 100 fl. . . 85-?5 »« 7Ü Wieuelberger Ziegel «rtien Ves, 178 b<> l?4 - Devisen. Deutsche Platze...... 58 «2 b8 3i London........ ll8 »c> l ll» 8l, Pari»......... 4? l». 47 l?. Valuten. Dukaten........ 5 S Papier-Rubel...... l »4,^ l»4„ Italienische «anlnoten tll>0 2.) «l L5 4« 7»^ Für Kinder! -^ eignet sich am besten Hopfen-Malz-Kaflfee (Gesundheits-Kaffee) ein leicht verdauliches, magenslärkendes Nährmittel, ein Sparkaffee von Wohlgeschmack und gutem Aroma, ist wichiig für Jedermann, und unentbehrlioh ist derselbe (zur Erreichung und Erhaltung der Gesundheit dienend) für alle Kranke (insbesondere Magen-, Brust-, Leber-, Gicht-, Nieren-, Nerven-Leidende, bei Husten, Heiserkeit etc.), für Keconvalescenlen, schwächliche Personen, Säuglinge, Frauen l ""^^sr-aj''.'! vor und nach dem Wochenbette, Blutarme, Bleichsüchtige etc. | ^&lset aao.lt '/4 ICilo Inlialt lcostet 3O 1er. i Zu haben bei I A|M> Übald v. Trnköczy 1 ^68tellun '**'** "<^<*ii :i<-1i. > »gen von auswärts werden mit umgehender Post ver- i aandt. — Billigster Bezug in 5 Kilo-Paketen. i Anerkennung. ! ] Ihr I? IIenn Ubald v. Trnkoczy, Apotheker in Laibach. ) °Wiil)r| i ¦ 0Pfon-Mal7.-KalTee nal s'c^ ^e' ('en Keconva^eBcenten senr fi11' ! / Bari"Ue. (lallor- "och f> Pakete einsenden zu wollen. I W5('>7) a es (Krain) am 2. .Jänner 1889. Achtungsvoll fflSj^»^ !>*¦ Ferd. ZeiBsler, Badearzt. \ Tj^ ¦ £Urants »lehsl ZaliliinjrKhmlinj'iiisscn für k. k. Staatsbeamte über | | ^ormkleider und Unifbrmsorten | ! X» ^niforti.« versendet franco die = 1 *0H» "JJlWlings-AnstJilt vton 'zur Kriegsmedaille» = L^lz Tiiiep & Co. W k. k- Hoüieseranten | iS^*^t^^ Wien. VII., Marlahilferstrasse 22. (43-^) 4 § Y , d-------------------------------------------' Nr. 7978. ^icitations-Kundmachung. 4m'(lh.Vo^"-,Frei'sladf Karlstadt verpachtet auf ein, evenluell auf drei «Jtuell bi °* 1. Jänner 1890 big inclusive 31. December 1890, teiwi ¦> ^v s?clusive 31. December 1892 ihre Einnahmen: 9? (;e(.runtnHUnitStGuer vom Wein, Hier, «ranlwein und sonstigen hV tjer rwe?' wie «*"ch der Kinfuhrgebür vom liiere; 6 Liciia; Okenma«», d««' l'slaater-, Ufer-, IMalz- und Standgelder. ' lons-VerhundIunK dieser Pachtobjecle wird SU0 Ovm 1«. November 188» SLSchHflliX°rmrittagB beim geferl.igl.en Magistrate durch Entgegen-x 1> be r !" J?ITer * abgehalten. Der Ausrufungspreis des jährlichen > Crahrl'cl.e .P^ttndiK unterfertigte Offerte, in we chen der ange- Nu>ich L 'a(:ht*inH in Ziffern und wörtlich anzugeben ist, müssen, S> beiin MZU werde«. spätestens am obbestimmten Jageb.s lOUhr Vil1? Cfeu^^-ralÄamte hier wohlversiegel! abgegeben werden und C 0?e Ck (11° A»s«c»Tifl. zu enthalten: «Offerte an* die von der 2^ o> ^f(H U(lt ZU1» ^«rfite ansgebotenen Einnahmen.. Nm •' in iien '«l «in Vadinm von 10 % des Anbotpreises m barem (iiCi,"" O(reP|enll":»«»n Wertpapieren beizusc.hliossen, und es ha der %SS86^or?1JlUHll^li«h zu erklären, dass ihm «lie L.citations- Vni v ' sind und da8H er dieselben ohnejeden Vorbeha11 ^iiÄ^1 d(!» '^lohors wird bis zum Ablaufe der Pachlacil als \< Ce *$I T"Uiron(I (|i(i »»»"gen Offercnlen, deren Oflerte vom ,e- % inVilWn r?K(!n"»iinen werden, ihre Vadien ruokerhallon werden. ^fl> Kan^'/'^'alionsberlingnisse können beim geforliglen Mng.stra.s- Ultl^^iLNr-5 einK«sehen werden. ^»»trat KarlHtadt am 29. Odober 1889. Der Hüigenneisler: i>r. Jordan. Uvi «ler BriKlerladc iu Trit'ail ist die Stelle eines ersten Werksarztes Koforl durch eineu graduierten Arzt zn beHetzen. Keuutnis der slovenischen oder einer slavischen Sprache insoweit nothwendig, dass sich derselbe verständigen kann. Gesuche sind zu richten an die gefertigte Bruderlade mit genauen Angaben über vorhandene Praxis, besonders in öffentlichen Spitälern. Bezüge bar fl. 1720 nebst freier entsprechender Wohnung, systemisierter Beheizung und Beleuchtung. (4(;56) 3—2 ßruderlade der Trifailer Kohlenwerksgesellschaft in Trifnil (Steiermark). |X^H-ELIXIR. PULVER UND ZAHM»^ RR. PP. BEÜEDIGTINER O E R ABTEI VON SOULAC iKrmlircith) Dom MAOTrüIiOVlCB, »rlor 1 2 i/oUJui' lHCH Ct'hralirli ilua -o Zahn-ElixindirRH.PP.BiHMlletlner, i •^ ii der iJosis vim cinit'i'ii Tro|isitn« I" im CPIllil'bl ; f u-m l;ri>ii-4ti-WuM Ctneril-l^nl : OEUUIN BORDEAUX Zu htban In tllen guttn Parfumtrieftichteflen, Apotheken und Dro£uenhindlunfe». (4702) 3-1 Nr. 9500. Erinnerung an Herrn Franz Fidel Sprscha vou Malgcrn unb.lanntln Aufenthaltes. Von dem k. l. Bezirksgerichte Gultschce wird d.m Herrn Franz Fidel Spescha von Malgern nnbekannlen Aufenthaltes hiemit erinnert: Es habe wider ihn bei dichm Gerichte Herr Johann Dollina. von Gottschee die Klaae cls prae«. 2. November 1889. ä 9500, pelo. 4000 fl. s. A. hier ein« gebracht, worüber die Verhandlungs-Tag. fahrt auf den 15. November 1889 hierai'lichts ana/ordnet wurde. Da der Aufenthaltsort des Geklagten diesem Gerichte unbekannt und derselbe vielleicht aus den k. k. Erblanden abwesend ist so hat man zu seiner Vertretung und ails seme Gefahr und Kosten den Herrn Iqnaz Vraune von Gottschee alK Cu' ra'tor a6 ac!wm bestellt. Der Geklagte wird hlevon zu dem Eudc verständisit. damit derselbe allenfalls mr rechten Zeit selbst erscheinen oder stch s,i,en andcru Sachwalter bestellen und diewn Gerichte namhaft machen, überhaupt im ordnungsmäßigen Wege einschreiten mid die zu seiner Vertheidigung erforder» lichen Schritte einleiten könne, widrigen« diese Rechtssache mit dem aufgestellten Curator nach den Ächimmunqen der Gerichtsordnung verhandelt werden nnd der Geklagte, welchem es übrigens freisteht, die Rechtsbehelfe auch dem benannten Curator an die Hand zu geben, sich die aus einer Verabsäumung entstehenden Folgen felbst beizumessen haben wird. K. k. Bezirksgericht Gottschee, am 4ten November 1889. ^4671)^3^1 Nr. 7557. Zweite executive Feilbietung. Am 12. November 1889 um 10 Uhr vormittags wird Hiergerichts die zweite executive Feilbietung der Rea« lität des Johann Lenassi von Nussdorf «ud Orundbuchs'Einlage Zahl 73 der Catastralgemeinde Nussdorf stattfinden. K. k. Bezirksgericht Adelsberg, am 20. October 1889. (4664) 3—1 Nr. 5150. Zweite executive Feilbietung. Am 14. November 1889 vormittags von 11 biS 12 Uhr wird in Gemäßheit des diesgerichtlichen Bescheides vom 18. October 1889, Zahl 5130. die zweite executive Feilbietung der dem Veit Iatlic aus Mulau gehörigen, gerichtlich auf 4476 fi geschätzten Realität Ginlage Zahl 26 der Catastralgemeinde Mulan staltfinden. K. l. Bezirksgericht Sittich, am 18ten October I889.