Nr. 84. Samstag, 13. April 1907. 12U. Jahrgang. MbacherM Zeitung ^ ^""tlationspreis: Mit P oft verse >> d,i n <,: ganzjährig »u li, halbjährig 15 X. Im Kontor: ganzjährig ^ Die «Laibacher Zeitung» erscheint täglich, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. Die Administration befindet ^> halbjährig li X. ssür die Zustellung ins Hauö ganzjährig 2k. — Inseltio»öl>cbühr: ssür llciue Inserate I sich Kongrcßplatz Nr, 2, die Mtbaltion Talmatingassr Nr, l«. Sprechstunden der Rrdnltion vun « bis 1U Uhr vor« bi» zu 4 Zeilen 50 l,, gröherc per Zeile Ili l,; bei ofleren Wiederholung!!» per Zeile « l>. V mittags, Unfranlieite Briefe werben nicht angenommen, Manuskripte nicht zurückgestellt. Amtlicher Geil. Der Minister für Cultus und Unterricht hat ?cu provisorischei, Lehrer an der Staatsrealschule ln ^aibach Dr. Ludwig G a n b y zu,ii wirklichen ^ehrer an dieser Anstalt ernannt. 19N7^^ dem Amtsbillttc zur r ant' wartete uns immer in dom uns unverständlichen Arabisch und blickte uns dabei recht spitzbübisch au. Dcch nnd tunstbegnabeten Landes zeigte. Ein sehr gut ausgestatteter Dampfer, Marco Polo, brachte uus voll Mefsiua nach Neapel; die Fahrt ist dadurch aus^ gezeichnet, daß man das letzte Stück Weges ill der Rahe der Westtüste Italiens fährt und dann erst zwischen der Landzunge voll Horrent uud Capri, in den Äusen von Neapel hineinlenlt, so daß man alle die vielgepriesenen Orte vom Meer aus in ent-sprechender Nähe bewundern tauu. Nach so hervor^ rageuden, naturschöneu Eindrücken versagte diesmal beinahe die sonst mit hoher Freude begrüßte Eisens bahnsahrt von Neapel llach Rom durch fruchtbare Gefilde und abwechslungsreiche Äeralaudschaft. Nach einem Tage hohen Geiunsses ill Rom fuHren wir quer durch die Halbinsel nach Ancona, wo wir nach kurzer Reisezeit willkommene»! Allschluß in einem Dampfer fanden, der ill lwuu Stunden Fiunre erreicht, so daß wir hier gerade noch zu rechter Zeit autciiuen, nin den Eilzug nach Laibach benutzen zu können. Laibacher Zeitung Nr. 84. _______________________ 758 13 Z^ 1907. hauptet, so wäre dies schließlich dock) etwas. Die Trennung der Verzehruug5stcucrn werde unter gelvisseil Voraussetzungmi kommen. Wir werden aber unseren Absatz iil Ungarn nicht verlieren lind was nur irgend möglich ist, davon behalten. Der erwähnte Staatsmann schloß mit dein Ansdrucke der Hoffnung, daß die Verhandlungen, die in Budapest fortgefetzt werden sollen, zu einem gedeihlichen Abschlüsse führen werdeil. Die „Neue Freie Prefse" erblickt im völlige Ednard von England, dessen staatsmännische und menschliche Vorzüge sie rühmend hervorhebt, den Repräsentanten des englischen Imperialismus, frägt sich aber, ob er sich nicht vom Gefühle seinem Macht und seiner Fähigkeiten zu weit führen lasse. Seine Begegnung mit völlig AIfonso hat niäM Äußerordentliches, da sie in der Linie der Etikette liegt. Ihre Bedeutung liegt eben darin, daß König Eduard eine Wei tans greifende Politik treibt. Ehedem schwankte Spanien zwischen England und Frankreich; jetzt folgt es der verdoppelten Anziehungskraft ihres gemeinsamen Gewichtes. Die Auscnnmen-kuuft in Cartagena zeigt, daß es immer mehr in das vom Könige Eduard geschaffeile System einbezogen wird und vollkommen den Westmächteil, insbesondere England, angeschlossen ift. Den spanischen Liberalen gewährt dies eine gewisse Beruhigung dem spanischen >tlerikali5mu5 gegenüber; aber man möchte dort doch durch diese Freund schaften nicht gegen Deutschland geführt werden. Die britische Politik geht dahin, den mächtigsten Mitbewerber bei der transatlantischen Konkurrenz auszuschließen. Ob diefe Politik weise ist, da5 ist eine andere Frage. Eine weitere Frage ist es, ob durch die englischen Bemühungen, Deutschland ein-znschnüren, dem Nnhegefühl des Weltteils gedient wird, und ob es nicht besser wäre, statt Einschränkung der Rüstungen zu beantragen, die Arbeit an dem Netz, das nm den Rivalen gezogen wird, einzuschränken. Ans Sofia, 11. April, wird gemeldet: Über den Athener Empfang des Königs von Italien schreibt die regierungsfreundliche „Ve-öerna PMa": Die VnIgaren blicken zwar nicht mit, Neid,auf diesen großen Erfolg der, griechischen äußeren Politik, müssen sich jedoch über den, Umstand beunruhigt fühlen, daß Griechenland in einem Zeitpunkte in Europa Freunde gewinnt, wo griechische Banden ihr Unwesen in Mazedonien in vel> stärttem Maße treiben. Man müsse befürchten, daß die griechische Bandenpolitik dadurch ermutigt werdeil wird. Von einer Kommission unter dem Vorsitze des rnsfische n Marineministcrs wird ein FIot -t.c n b a n p r o g r a mm für den Ban einer Schlachtflotte im laufenden Jahre ausgearbeitet. Die Schiffe sollen auf russischen Wersten gebaut werden. Der Marineminister hat eine Verbesserung der Type des Echlachtschiffmodelles „Dreadnought" ausgearbeitet, das 22.800 Tonnen Wasser- Kinder der Finsternis. Roman von Anton von Persall. (39. Fortsetzung.) (Nachdruck »erboten.) „Wer der Finsternis ihr Eigentum entreißen Will, muß stark sein, wie sie selbst. Abstreifen muß er jedvs Vorurteil, jeden Widerwillen, jeden Haß, nur drei Dinge dürfen in ihm wohnen, die Gerechtigkeit — die Wahrheit — und die Liebe!" Lange schwiegen beide, dann reichte Soran. über dem Buche Cassans dem Freunde die Hand. „Und wir wollen es ihr entreißen, nicht wahr, Johannes, aus allen unseren Wegen!" Johannes nickte nur erschöpft, ein kindliches Lächeln erschien auf seinen Lippen, dann schlössen sich seine Augen. Soran blickte lange w das verklärte Antlitz. Wie war es nur möglich! — Und doch, wenn er dachte, daß es dasselbe war. das er vor drei Tagen auf der Mensur gesehen, das ihm in der Nacht keine Ruhe lieh — ein ausgemachtes Mörderantlitz! Er löste die Hand aus der des unglücklichen Freundes und vertiefte sich von neuem in das sonderbare Buch, das ihm so viel Rätsel löste, das Buch Cassans, „Die Finsternis und ihr Eigentum!" Kapitel 5. Das Hans in der Mandelgasse war mit der Rück-kehr Klärchens zu neuem Leben erwacht. Vor dieser blühenden Jugend flohen die düsteren Geister, die Jahre lang diese öden Raume bewohnt, oder zogen sich wenigstens in das Hinterhaus zurück, das noch nnmer unverändert im feuchten Schatten der Ulmen verdräugung erhält und eine Geschwindigkeit von 21 Knoten zu erzielen imstande sein foll. Als schwere Artillerie find 10 zwölfzö'llige Gefchütze vorgesehen. Die Baukosten des Schiffes, das mit Turbinenmaschinen ansgerüstet werden soll, sollen sich auf 21,800.00« Rubel belaufen. Ill Nord- A m erika wendet man bereits der im nächsten Jahre stattfindenden Wahl des Präsidenten die Anfmerksamkeit zu. Der Schwiegersohn des Präsidenten Roosevelt, Kongreßmitglied Longworth, erklärte sich, ans Washington nach Cincinnati zurückgekehrt, einem Berichterstatter gegenüber für die Aufstellung der Kaudidatur Tafts für die Präsideuteuwahl im Jahre 1908. Er bemerkte, daß er damit zwar nur seine eigene Ansicht aufspreche, daß er aber glaube, Taft verkörpere in den Augen des Volkes den Geist der Negierung Noosevelts. Ails Peking wird berichtet: Der japanische Gesandte hat dein Auswärtigen Amte offiziell mitgeteilt, daß die japanischen Truppen in der Mandschurei mit Ausnahme der Eisen-bahnwache zurückgezogen sind. Tagesncuigkeiten. — (Das Ende der Gondel.) Was wird Venedig ohne seine Gondeln sein? Diese bange Frage erhebt sich, wenn man die ständige Zunahme anderer moderner Fahrzeuge beobachtet, die den großen Kanal erfüllen. Die Gondel ist Venedigs Symbol gewesen durch die Jahrhunderte des Ruhms hin bis in die Zeiten dvs Verfalls, und die wunderliche Form ihrer langsckmabeliaen Schlankheit gehört für uns not> wendig zu dem Bilde der Lagunenstadt. Nachdem sie in, 15. Jahrhundert auf einen Befehl des Dogen ihre schwarze düstere Gestalt erhalten hatte, bringt sie einen Melancholischen Unterton in die heitere Pracht der Feste, läßt das Venedig der Verschwörungen und geheimen Morde in der Erinnerung anklingen und als letztes Symbol der einstigen majestätisch ernsten Würde zog sie ihre schattenhafte Spur in den silbrig schimmernden Wassern dahin. Doch null verdrängen die Motorboote den Gebrauch der Gondel nnd die reichen Venezianer schaffen sich lieber ein BenZin-oder Petrolenmboot an, das sic viel schneller zui> Ziele dringt als das altertümliche Boot ihrer Vorfahren. Für die Gondolieri, die einst des Tnsso Stan^ zen sangen, ist eine schwere Zeit angebrochen und bald worden nur noch wenige von ihnen übrig sein, nm dem poetisch schwärmenden Fremdling eine historische Sensation zu bereiten, während prustend, zischend nnd pfeifend die Motorboote zwischen den ruhig niederblickcnden Palästen nnd Kirchen hin und her sausen. — (Ohrabschneider in Marseille.) Ein furchtbarer Schrecken ist den Marseiller Frauen in den letzten Wochen eingejagt worden. Eine ganze Vande von Ohrringränbern macht die Stadt unsicher und die Verbrecher begnügen sich nicht damit, den Marianne war rasch gealtert. Die Sorgen ihrer Stellung wuchsen ihr über den Kopf. Enttäuschung folgte auf Enttäuschung. Der Erfolg Gundlachs blieb weit hinter ihren Hoffnungen zurück. Cassan hatte ihr zu viel zugemutet. Immer mehr drängte sich ihr die Ülierzeuaunc! auf, daß nur ein Mann imstande sei, diesen fortgesetzten Kampf zu führen, die Anstalt dem eigentlichen Zweck des Gründers zuzuführen. Anderseits konnte sie zu keinem Fremden das Vertrauen fassen, ohne das sie sich nicht berechtigt fühlte, all die Geheimnisse zu offenbaren, die wohl verschlossen in ihrem Pulte lagen. Da kam Märchen zurück. Mariannens Plan, das Kind ferne von allen düsteren Eindrücken Hres Vaterhauses zu erziehen, unberührt von all den Er« innerungen, die auf ihm lasteten, hatte sich glänzend bewährt. Aus Märchens Augen leuchtete die Freude, das Glücksverlangcn, und der blühende Körper öffnete durstig alle seine Poren dem Leben. Sie hatte die naive Zufriedenheit des Gelehrten geerbt. Sein trockener Humor war bei ihr zur üborspnchelliden Laune geworden, während die Harmonie seiner großen Seele, die alle von ihm geschauten und durch. wühlten Abgründe nicht stören konnte, trotz dor schem< baroil Unruhe der Jugend, jetzt schon aus chrem ganzen Wesen tönte. ^ ^ ^. Marianne war erst hoch ^glückt, dre stolzeste Mirtter, dann kam ihr plötzlich ein arges Bangen. Sie fühlte sich entsetzlich alt neben Klärchen, auf-gerieben, dem Anstürmen solcher Jugendkraft mcht mehr allein gewachsen; auch Gnndlach war nicht das Feld dafür. Lag es nn unabänderlichen Grunde der Tat' sachsn. oder war es ihre Schuld, fchlte ihr das Frauen die Ringe abzunehmen, sondern, sie schneiden ihnen beilll geringsten Widerstände buchstäblich die Ohrläppchen oder die Ohren ab. Der erste Fall dieser Beraubnng ereignete sich all einer einsamen Swlle des Quai du Vieur Port, wo ein Manu einer von der Arbeit heimkehrenden Frau befahl, ihre goldenen Ohrringe ihm einzuhändigeil. Sie weigerte sich und versuchte um Hilfe zu schreien, aber plötzlich empfand sie eineil furchtbaren Schmerz und fiel besinnnngFos zu Boden. AIs man sie aufhob, fand man, daß das Läppchen ihreo linken Ohres mit einem Rasiermesser abgeschnitten war und natürlich der Ohrring mit. Seitdnn sind eine ganze Reihe solcher Verbrechen vor-gekommen. Sie nehmen immer den gleichen Verlauf. Ein gutackleideter Fremder nähert sich alls einer ein« samen Straße einer Dame, die wertvolle Ohrriilge trägt, tritt all. sie heran, lüftet seinen Hut und sagt höflich: „Bitte, geben. Sie mir Ihre Ohrringe!" Leistet die Dame keinen Widerstand, so steckt der Mann lichiss die Ohrringe eiu imd verschwindet: aber wenn sie sich weigert oder schreit, zieht er blitzschnell ein kleines Rasiermesser lind das Ohr oder Ohrläppchen ist sogleich losgetrennt. In einen, Falle wurden soaar einer Frau beide Ohren abgeschnitten. Eine Panische Angst hat sich nun diesen schrecklichen Anfällen gegenüber der Frauen bemächtigt und bei vielen hat bel-eits die Furcht über die Eitelkeit gesiegt, so daß sie keine Ohrringe mehr traben. Die Polizei hat einige der abgeschnittenen Ohren aufgefunden und bereits einen verdächtigen Menschen verhaftet, in dessen Besitz sich ein Rasiermesser befand, mit dein der Schnitt tvalirscheinlich alisgeführt worden ist. - (Nampf gegen das Modegift.) Die starte Vermehrung der Lysolveiluftiln^'n reizt die medizinischen Wissenschaften zu besonderen Vemü^ hnnaen auf der Suche nach Gegenmitteln gegen das ModeM. Man hat durch zahlreiche Versuche an Kmiinchen festgestellt, daß Öl, zerlassene Vntter und andere Fette, sowie Eier-Eiweiß ausgezeichnete Ge« gcnmittel gegen Lysolvergiftung sind. Sobald ein, Lysolvergifteter aufgefunden wird, sollte man bis zum Eintreffen des Arztes dem Verunglückten, wenn er noch schlucken kann, OI oder Vntter oder Eier-Eiweiß einflößen, Wasser lind wässerige Flüssigkeiten aber vermeiden. ^ (Gelehrtheit und Zerstreuthei t.) Inl „Gil Blas" wird folgende Anekdote ans dem Lebon Vcrthelots mitgeteilt: Im Sommer letzten Jahres hielt sich Verthelot im Kreise seiner Verwandten auf, die in Vourgogne einen Landsitz haben. Am Tage der Ankunft des illustren Gastes ivurde ein großes Diner gegeben, dem die Spitzen der Gesellschaft zu Vonnioane beiwohnten. Man faß bei Tische, sich des lutullischen Mahles erfreuend. Aller Augen ruhten auf Berthelot, welcher sich zunächst in sehr einsilbiger Weife an der Unterhaltung be-teiligte. Der Gelehrte widmete zuletzt seine ganze Aufmerksamkeit den Kirschen, welche zum Dessert herumgereicht wurden, und gebrauchte hiebei die Vor« sicht, die Früchte, bevor er sie zum Munde führte, „dritte Ding" Cassans — die Liebe! Oder war ihr Blick nun einmal für immer durch die Vergangenheit getrübt, trotz allem scheinbaren Blühen und Gedeihen, all der frohen, gesunden Gesichter mn sie her, all der Ehren und üobspn'lche, die sie im Laufe der Jahre eingeheimst, sie wurde Gundlachs nicht froh. Sie tonnte dort nicht Wurzel fassen. Märchens Rückkehr war ihr ein willkommener Anlaß, ihren Wohnsitz wenigstens für die Winters« zeit wieder ill die Mmidelgasse zu verlegen. Sie hätte sich ein Gewissen daraus gemacht, das junge Mädchen in Gundlach verkümmern zu lassen. Klärchen gehörte der Welt, dcr Freude. Und noch etwas, eine längst in der Einsamkeit groß genährte Hoffnung bewegte Marianne: Klärchen wird ihre schwereil Bedenken betreffs Gundlachs Zu» knüift lösen, indem sie einem Manne die Hand mcht, der ihres Vertrauens würdig ist, der das Werk Eassans endgültig in die von ihm gewallte Bahn lenkt. Oh, sie wird eifersüchtig wachen über ihr Kleinod, alle Unberufenen ferne halten, den Berufenen aber, wi"r es auch sei, mit offeilen Armen empfangen. Und Klärchen soll wissen, was sie zu vergeben hat, nicht nur eine schöne Mädchenhand, sondern ein heiliges Vermächtnis, für da.s der Vater gestorben, die Mutter gelitten. Die Tochter eines Cassan darf sich nicht ver> geben wir irgend ein anderes Mädchen, nur der Stimme des Herzens folgend, oder einer Liebes-Wallung. Zu ihrer Veruhissung bewahre Klärchen mit so inniger Liebe und Verehrung das Andenken des ihr kaum mehr erinnerlichen Vaters, daß Marianne ihr neues Amt gar nicht fchwer dünkte. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 84. 759 13 U^ril 1907. «ML nach der anderen, in eill Glas, worin sich Wasser befanü, zu tauchen. Trotz der Verwunderung seiner Tischgesellschaft fetzte er unbekümmert die Reinigung der 5Nrfchcu fort und wurde endlich redselig, indem er einen richtigen Vortrag über die schreckliche Anzahl dor Mitroben hielt, die an der Hautfläche einer jeden dieser Kirschm ihre Stammsitze errichtet hätten. Schließlich sagte er: „Sie, sehen, man kann nicht genug Vorsicht walten lassen. Ahmen Sie, bitte sehr, meinem Beispiele nach und tauchen Sie Ihre Kirschen dor dein Genusse in Ihr Glas Wasser ein — gönnen Sie ihnen ein Neinignngsbad!" Nach Beendigung seines Vortrages versank der große Chemiker in ein tiefes Grübeln — ergriff das Glas Wasser, in dem er die, Mikroben seiner Kirschen aufgefangen und — leerte dessen Inhalt auf cinm Zug. Die Zerstreutheit hatte eine Orgie gefeiert! — (Der entthronte Zylinderhut.) ^m langer, ingrimmiger Kampf ist in London entbrannt; er tobt bereits seit manchem Jahre, ohne daß eine der beiden Parteien zum Siege gelangt wäre, und er ist jetzt wieder in eine spannende Krisis ein getreten. Es ist ein Kampf der Hüte. Mit dem Iylinderhnt ringt der rnnde, steife Hut nm Vornehm^ heit und Herrschaft, und zwar ist der runde steife Hut die Kopfbedeckung, an der die Aristokraten nnd vornehmen Herren festhalten, während der Zylinder-Hut immer noch als Parvenu gilt und sich den An spruch auf wirtliche Eleganz gar uicht recht erobern tonnte. Den entscheidenden Sieg errang der steife Hut, als König Eduard VII. ihn bei den Rennen in Epsom trug nnd dann zn seiner gewöhnlichen Kopfbedeckung erkor. Nun aber trägt auch John Vurns den steifen Hut, und da fangen die Tories wieder an. Zylinder zu tragen. — (Was der Mensch ißt.) Ein Statistiker hat cmsgerechnet, daß ein Mann von mittlerer Größe und mittlerem Appetit, der einen guteu Magen hat und 70 Jahre alt wird, im Laufe seines Lebens nachstehende Mengen Speisen und Getränke verbraucht: 25.000 Kilogramm Brot, 18.000 Kilogramm Fleisch, "10.0(0 Kilogramm Gemüse, 3000 bis 4000 Dutzend Eier und etwa 500 Hektoliter Flüssigkeiten, die insgesamt 50.000 X kosten. Lokal- und Provinzial-Nachrichten. — (Per s o n a l n ach r i cht.) Seine Erzcllenz der Truppcndivisionär Herr Feldmarschall-Leutnant Oskair Dillmann von Dillmont ist in Be-gleitung des Genwalstabschefs Herrn Oberstleutnants Nilhelm von Lau in gen zur Vornahme der Inspizierung nach Trieft abgereist. — (Militär badeheilanstalt Töplitz ln Krain.) Zum Leiter der Militärbadeheilanstalt w Töplitz in Krain wurde der Negimentsarzi erster Klasse Dr. Ferdinand VogI des bosnisch-hercegovi-Ischen Infanterieregiments Nr. 2, zum Militärbade« ^"speklor und Verwaltungsoffizier der Hanptmann ^' Ruhestandes Johann Goglievina (Domizil ^herso) für die diesjährige Saifon bestimmt. — (An fna h in sprü fu n g en für den ' Jahrgang der Lehrer« und Lehrerinnen bil dung sanstalten.)' Das Ministerium, für Kultus und Unterricht hat angc« ordnet, dah vom Jahre 1907 angefangen ^s auf weiteres an den Lehrer- nnd ^hrermnenbildungsanstaltcn die Aufnahmsprüfun-6^n für den I. Jahrgang anßer in dem Termine unnütwlbar vor Beginn des Schuljahres (im Monate September) anch am Schlüsse des der Aufnahme vor° nngchcnden Schuljahres (im Monate Inli) stattzufinden haben. Zu Beginn des Schuljahres follcn jedoch Aufnahmsprüfungen nur daun abgehalten werden, wenn und insoweit zu diesen: Zeitpunkte die ^lässige Marimalzahl der Zöglinge für den I. Iahr-Nang nicht erreicht ist. Darauf werden insbesondere Au,fnahimsbcN)erber und Aufnahmsbewerberinnen aufmerksam gemacht, die bis zum 15. September das zur Aufnahme für den I. Jahrgang vm'geschriebene Alter von 15 Jahren nicht erreichen, damit fie bei ^r Landesschulbehörde rechtzeitig um Altersdispens bittlich einkommen. Altersnachsichten von über sechs Monaten sind nicht statthaft. (Stem pe l fre ih eit der Matriken« au 5 züge , betreffend S t a a t s b a, h n -bcdienstete.) Das k. k. Ministerium des Innern hat mit einem kürzlich an die politischen Behörden rrg'angenen Erlasse nachstehendes eröffnet: Aus Anlaß eines konkreten Falles hat das k. k. Finanzmini-Zerium dem Ministerium des Innern mitgeteilt, daß ^e von den Bahnerhaltungs-Sektionen der k. t. Staatsbahncn zum Zwecke der Evidenzhaltuing der Standeoausweise der Bahnbediensteten benötigten Mntrikenauszüge die bedingte Stem pel frech eit im Sinne des T. P. N7, lit. m, des Gebühreng Petzes ^nießen. Im Hinblick ans die Vorschrift des Puul-b teo 5 der Vorerinnerungen zum Gebührengesetze vom 9. Februar 185l) haben die Matrikenführer bei 3bus-stellnng derartiger Matrikenscheine an der Stelle, an welcher sonst gewöhnlich die Stempelmarke angebracht wird, den Zweck der Urkunde und die Person, welcher sie zu diesem Zwecke zu dienen hat, beizusetzen. Laut Mitteilung des k. k. Eisenbahnministeriums hat dasselbe die Veranlassung getroffen, daß die erwähnten Bahnerhaltungs-Sektionen angewiesen werden, das Ersnchen lim Ausstellung der in Rede stehenden Aus« züge an die Matrikenführer schriftlich zu stellen und die übermittelten Matlikenauszüge nicht an die Bediensteten auszufolgen, sondern bei den Ausweisen zurückzubehalten. — (Krainisch« Sparkasse.) Zuir Bemerkung des Herrn Regieningsvertreters in der letzten Generalversammlung des Vereines der Krainischen Sparkasse, daß von den beantragten Spenden nur der Betrag von 3150 1v auf das Kapitel „Landeskultur" entfalle, erhalten wir von berufener Seite folgende Zuschrift: Außer diesem für verschiedene Zwecke, die in den Nahmen der Landeskultur fallen, gewidmeten Betrage von 3150 15 (richtig 3250 I<) beantragte die Direktion anch die nachträgliche Genehmigung der von ihr feit der letzten Generalversammlung für gleiche Zwecke bewilligten und ausbezahlten Spenden im Betrage von 3780 X. Insgesamt bewilligte, bezw. genehmigte die Generalversammlung daher für Landeskulturzwecke nicht 3150 Kronen, sondern 7030 X. — (Wohltätigkeitsfest zugunsten der Laibacher Studenten- nnd Volksküche.) Wir lverden ersucht, nochmals anf das Wohl tntig kcitsfest anfmerkfanl zn machen, das heute abend unter dein Protektorate der Fran Landespräfident Karla Schwarz zugunsten der Laibacher Studenten-und Volksküche im großen Saale des Hotels „Union" stattfindet. Das Fest verspricht, nach den getroffenen Vorbereitungen zu urteilen, einen schönen Erfolg. Hervorzuheben ist namentlich, daß die Kostüme- und Aeleuchtungsproben znm lebenden Bilde „Das Rosen-wunder der hl. Elisabeth" einen brillanten Eindruck übten; liegt ja doch die Leitung dieser Programm-nnmmor in künstlerisch bewährter Hand. Die Ausführung der Verkaufsbuden, die alle im Saale selbst il,re Anfstellumi gefuuden haben, wurde in eleganter nnd geschmackvoller Weise durch Herrn Hoflieferanten I. Mathian ju00 000 Iv; doch haften auf den Realitäten bedeutende Lasten Die Gesellschaft bedarf, um ihren Znieck er« füllen zu können, der werktätigsten Unterstützung der gesamten Beamtenschaft. - - Der Sitz der Gesellschaft eftndet sich in Wien I., Herrengasse 11. — (Heimische Erfindung.) Dem Fouer-wchrtommandanten und Nauchsangkehrenneister Herrn Ludwig Ztricelj ist es nach vielen Ver-fuchen gelungen, eine eigenartig gebaute, durch das k. k. österreichische Patent Nr. 26.175 vom 1. Juni 19l)6 geschützte „Patent-Kamindoppeltür mit dreifacher Fcuersicherheit" zu konstruieren, die nach übereinstimmenden Aussagen von Fachleuten die größt» mögliche Sicherheit gegen Fenersgefahr bietet und auch einen vollkommen ruß- und standsicheren Abschluß des Kamins ermöglicht, so daß die bei den jetzt üblichen Kaminabschlüssen auftretenden Nrand-schäden und Verunreinigungen ausgeschlossen sind. — Diese das heimische Gewerbe ehrende Erfindung des Herrn ^tricelj wird sicherlich in Fachkreisen berechtigte Aufmerksamkeit erregen. — (Bau- und öffentliche Arbeiten.) Das eingetretene i-elativ günstige Wetter und die nun zur Verfügung stehenden Arbeitskräfte ermöglichten in den letzten zwei Wochen die teilweise In» angriffnahme der änßeren Bauarbeiten: die Herstellung der Grundmauern und die Zubereitung des Materiales für den Anwurf. Erstere werden ausgeführt beim Bau in der Slom«ekgasse und an der Miklo«Mraße, letztere bei den in Nohban fertigen Objekten. Außerdem werden beim Gyninasialgebände an der Poljanastraße derzeit die Da<5)deckerarbeiten ausgeführt; in der Ilirske ulioc wurden die Grund' ansgrabungen für das Haus des I. Podboj in Angriff genommen. Im Innern der fertigen Gebäude werden die Tischler-, Glaserer-, Schlosser- und Zim-mererarbeiten ben>erkstelligt. Die Zufuhr an Baumaterialien als: Kalk, Steine, Ziegel, Sand und Bauholz ist in vollem Zuge. Auf den bischöflichen Baugründen ist der quer über die verlängerte Pfalzgasse laufende Straßenteil vollendet. Die Pflasterung der Wiener Straße soll im nächsten Monate fort-gesetzt werden. Die St. Georgskapelle am Qaibachor Schloßberge ist für den Gottesdienst hergenchtct. Ein Teil der Renoviemings- und Nekoustruktionsarbeiten bei den Schloßbergobjekten wird ini heurigen Som. mer in Angriff genommen werden. In der Schich-stättgasse ist das einstöckige Gebäude des Deutschen Schulvereines bereits soweit fertig, daß es mit Beginn des nächsten Schuljahres seinem Zwecke wird über» geben werden können. Die Gesamtzahl der derzeit verwendeten Maut-er und Handlanger beträgt erst etwa 260. Beim Fabriksbau in Selo sind die Ar° Veiten in vollem Zuge. x. — (Die Kneipverbindung „Heidel-bcrg" des Laibachcr Deutschen Turn« Vereines) erzielte dnrch ihren ain vorigen Sams» tag in der Kasinoglashalle abgehaltenen „Lachabend" einen durchschlagenden Erfolg nnd erhielt in sehr ge-diegenen Vorträgen die Lachmnskeln der zahlreichen allen Gesellschaftskreisen cmgehörigen Zuhörer an-dauernd in lebhafter Bewegung. Brachcke doch die Vortragsoronung ini ersten Absätze einen vortrefflichen Deklamator, dann im zweiten Absätze als Schattenbild ein gediegenes „Blntbad in der Kole^ sia", so daß die Zuschauer ordentlich ängstlich wurden. Im dl-itten Absätze stellte sich ein Pseudo-Penna-rini mit a^inz interessanten „heiteren Gesangsvor» trägen" als ein fein gebildeter Künstler vor, dem der stürmische Beifall wohl gebührte. Auch der Pro^ fefsor Sixtus Zipfkowsky als Direktor des Cohnschon „Observatoriums" in Unter-ßMa verstand es mit staunenswerter Fertigkeit, Klavier zn spielen, wobei, ein sehr bekanntes „Motiv" stark hervortrat. Der im füuften Abfntze vorgetragene erste Abend der Trillogie „Der Ring" brachte viele lustige Szenen, denen eine „heitere Tnrnstunde" folgte. Wenn anch schwer beurteilt Nierdon kann, welche Leistnng in den vortrefflichen Neckübnngen der Turneuden die beste und komischeste war, da alle von einer tüchtigen Ausbildung im Turnen zeugten, so mutz doch die Leistung des eingeornngenon „Vanernburschen" nach joder Richtung hervorgehoben nnd belobt werden. Es war eigentlich fchrecklich anznschen, wie dieser „Bauernlümmel" vom Neck znm Boden flog,, um lachend anfzuftehen! — Der Abend der Kneipverbintmng „Heidelberg" war sonach vollkommen gelungen und wnrde mit einem gemütlichen Tänzchen unter Kla» Vierbegleitung beschlossen. Der Erfolg kam am besten in dein Wnnscho zum Ausdrnck, bald wieder einen. Abend in „Heidelberg" zu erleben. v. — (Spende.) Herr Karl Ielovüek, Fw» briksbcsitzer ?c. ?c. in Oberlaibach, hat anstatt eines Kranzes für die verstorbene Frau Antonia Swrö der Laibacher Studenten- und Volksküche 30 X ge» spendet. — (Militärkonzcrt.) In der Kasino-GlaZhalle findet morgen ein großes Militärkonzert mit besonders gewähltem Programme unter Leitung des Herrn Kapellmeisters Theodor Christoph tatt. Anfang 8 Uhr abends. Eintritt 60 n. Laibacher Zeitung Nr. 84. 760 13. April 1907. — (Wa h l v e rf a m m l n ngen.) Der Ve-zirtsauZschuß der füdflavifchen sozialdeinotratischen Partei veranstaltet hente abend halb 8 Uhr in der Arena des „Narodni Toin" eine Wahlversammlung init der Tagesordnung: Die Laibacher Gemeinderato-luahlen. — Vcorgen vormittag uin 1l) Uhr findet im Hotel „Union" cine Versammlung von Wählern der Slovenischen Volkspartei mit der Tagesordnnng: Ivan Hribar, Kandidat der liberalen Partei für Qaibach, statt. Als Nefersilt wird Herr Dr. Ivan ^ustcr»iö auftreten. — (Der Öan o esh iIf s b ere i n f ii r Lungenkranke) hält heute uin halb 6 Uhr abends im Bibliothekssaale der k. t. Landesregienliig eine Ausschus;sitznng mit nachstehender Tagesordnung ab: 1.) ^ionstitnierung des Ausschusses. 2.) Bericht des Generalsekretärs über die im k. k. Ministerinni des Innern stattgefnndene Beratung. 8.) Eventualia. — (Der Verein zur Gründ u ng ei n e Z Rettungs- und Erzieh ungs-Insti tutes in Laibach) hielt Donnerstag den 11. d. M. im Gcfellenvereinofaale seine ordentliche Generalversammlung ab. Die Vereiiisleitung legte den Rechenschaftsbericht über die Geschäftsgebarung des Ver-eines im verflossenen Jahre vor, wolche die Zustimmung der Mitglieder erhielt. Im Berichte wurde dargelegt, dast der Verein zwar langsam, aber doch stetig seinem Ziele entgegenstrcbe, das er in etlichen Jahren zu erreichen hoffe. — Bei der Ergänzungswahl wurde Herr LandeZgerichtsadjnnkt Valentin Levienik als Mitglied in die Vereinsleitnng g^ Wählt. — E5 folgte dann ein kurzer Bericht des Herrn Oberlehrers Likozar über die Schule im Institute und ein interessanter Vortrag des Herrn üandesgerichtosekretärs Milöinski über die wichtigsten Fragen nnd Prinzipe, die beim Nettungswerke in Betracht' lmnmen. -^ Es möge bei dieser Gelegenheit die Anstalt in Kroiseneck dem Wohlwollen der Bevölkerung empfohlen sein. — (Einen Familienabend) veranstaltet der Wohltätigkeitsvercin der Buchdrucker in Krain morgen um <^ Uhr abends in der Arena des ..Na. rodni Dom" mit kölnischen nnd anderen Vortragen sowie unter Mitwirkung der Laibacher Verems-ka;>elle. Eintritt frei. Freunde der Buchdrucker herzlichst willkommen. . . ^ ^ ^ — (Elternaben d.) Am 14. d. M. nachmittags 3 Uhr veranstaltet die Lehrerschaft in Sankt Martin bei Littai im Volksschulgebäude daselbst emen Elternabend mit nachstehendem Programme: 1.) Welche Bedentung und Bestimmung haben die Elternabende (Vortrag des Herrn Oberlehrer Michael Debelak). 2.) „Meine Neise nach Kon. staiitinopel" (populärer Vortrag mit Skwptckon-Wwern, vmn Herrn Bezirköschulinspektor Ludwig Stiasny a^us Gurkfeld). ^- — (Die Versainmlung des pädagogischen Vereines in G nr kfel d ) die am 11 d M im Zeichensaale der Bürgerschule m Gurr-few abgehalten wurde, war trotz ungünstiger Wit-wrung sehr gnt besucht. Der Vorsitzende des Vereines, Herr Fachlehrer Karl Hu mek begrüßte d,e Awi'efenden, insbesondere die zahlreich vertretenen Mirorinnen, und erklärte sodann die praktische Anwendung des Skioptikons. Sodann sprach Herr Be. zirksschulinspektor Lndwig Stiasny "w' die Be-^uwng und den Nutzen der popular ° belehrenden Vorträge. Nadeln er die Fortbildung der der Schule Entwachsenen in und außer der Schule m den verschiedenen Ländern, insbesondere in Amerika, Eng- and und Frankreich, eröttert hatte, betonte e die Tätigkeit der franz. Lehrer, die seit Ichren lahrl.ch recht'viele populär-belehrende Lichtbildervortrage ver. > ergriffene Objekt, die Henschnpfe init Futtcrvorräten, Weinfässern und Wirtschafte geraten, den Stall, Keller und die Harfe vollkommen einäscherte. Die Ursache des Feuers tonnte noch nicht festgestellt werden. Zavrl erlitt einen Schaden von 2000 Iv, die Versicherungssumme beträgt 1000 1v. —8— — (Überfall auf ein Ehepaar.) Alo ani 7. d. M. gegen 11 Uhr nachts der Besitzer Franz Ierman und dessen Ehegattin aus Moste, Gerichts^ bezirk Stein, aus dem Gasthause des Johann ^e-bovec daselbst nach Hause gwgen, ttmrden sie von einem üiianiie, den sie in der Finsternis nicht er kannten, überfallen. Der Unbekannte sprang auf Ierinan los und versetzte ihm mit einem Taschenmesser einen derartigen Stich in den Kopf, daß Ierman sofort zu Boden fiel. Hierauf kniete der Täter auf ihn und brachte ihm am Kopfe und am linken Oberarme sowie am Bauche und am, rechten Unter^ fchentel noch mehrere Messerstiche bei. Als die Frail des Ierman mu Hilfe rief, fprang der Täter auch gegen sie los und versetzte ihr je einen Messerstich in die linke Hals- und in die Vanchseiw, worauf er sich entfernte. Die Verletzten fielen, nach Hanse gekommen, infolge des Blntverlnstes in Ohnmacht. Ihre Wunden silid lebensgefährlich. Nach dem unbekannten Täter wird eifrigst geforscht. —I. — (S anitäts-W och e n bericht.) In der Zeit vom AI. März bis (!. April kamen in Laibach 1!) Kinder zur Welt (2U-34 pro Mille), darunter 2 Totgeburten, dagegen starben 28 Personen (80 M pro Mille), und zwar an Tuberkulose 5, infolge Cchlagflnsse5 1. an sonstigen Krankheiten 17 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 1l) Orts--fremde (43-47 — (Die Laib ach er Vc r ei n skap ei le) veranstaltet heute eil, Konzert im Hotel „Südbahn, Hof" (Seidel). Bahnhofgasse. Anfang halb » Uhr abends, Eintritt frei. Vestinlmnngen über die Militärtaxe. Die Bestimmungen der ß§ 1 bis 10 des Gesetzes vom 13. Juni 1880, R. G. Vl. Nr. 70, wurden außer Kraft gesetzt. NaclMhend bringen wir teilweise die mit 1 Jänner 1908 in Wirksamkeit tretenden Bo° tininnlngen deo nenen Gesetzes: 8 l. 1.) Die Militär^ tare besteht ans einer Diensterfatztar/e (§ 3) und» gegebenenfalls aus einer Eltcrntare (tz 5). 2.) Zur Zahlnng der Diensterfatztare sind verpflichtet: n) diejenigen Wehrpflichtigen, welche bei der endgültigen Behandlung in der Stellungsliste wegen Dienst-nntanglichkeitEntlassenen, wenn dao dieDienstnntaug'-vollendeter Dienstpflicht wegen eingetretener Dienst-tanglichkeit Entlassenen, wenn das die Dienstnntaug-lichkeit begrilndende Gebrecheii nicht dnrch die aktive Militärdu'üsileistiing herbeigeführt worden ist', <') die-jenigen Wehrpflichtigen, welche vor Ablanf der gesetzlichen Tancr der- Dielistpflicht oder nach dem Eintritt in die Stelluugspflicht, vor ihrer vollständigen Erfüllung aus der Monarchie an5wandern; li) Stel-lnngHpflichtige, welche wegen Vollendung des 80. Je-bensjahres znr Erfülliing der versäumten Stelluugs« Pflicht iiicht niehr verhalten werden können. 3.) Zur Zahlung der Elterntare sind unter den im F 5 bezeich« neteii Voranssetznngen die Eltern der nn Pnnkte 2 erwähnten Personen verpflichtet. 8 2. Die Militärtawflicht erstreckt sich: n) Bei den ini 5 1, Punkt 2 n, Bezeichneten auf jedes Jahr, in welchem der Betreffende dienstpflichtig sein würde, wenn er assentiert worden wäre: li) bei den Ent» lassenen (^ 1, Punkt 2 d) auf jedes Jahr, in welchem der Betreffende noch dienstpflichtig fein würde, wenn er nicht entlassen worden wäre; <-) bei den Auswandernden (8 1, Pnnkt 2e) auf jeue Jahre, in welchen sie noch dienstpflichtig wären, wenn sie nicht answan-dern würden, bezw. auf zwölf Jahre; ä) bei den Stellungsflüchtigen (5 1, Pnnkt 2 ) bei den Eltern (5l, Pnnkt 8) anf den im 3 5 Punkt 3, bezeichneten Zeitraum. 8 3. 1.) Die Dienstersahtare beträgt jährlich bei einem Einkommen von mehr als: bis einschließlich: 1. Klasse 1.200 1.300 .. 6 K 2. .. 1.300 1.4M . . 7 „ 3. .. 1,4s)0 1.ft00 . . 5) „ 4. .. l.s'00 1.8lX) . . 11 „ 5. ., 1.8M 2.000 . . 13 ,. tt. „ 2.000 2.400 . . 17 .. 7. „ 2.400 2.800 . . 28 „ 8. ., 2.800 3.200 . . 29 „ l). „ 3.200 3.600 . . 35 ,. 1l). ,. 3.l!00 4.000 . . 43 „ 11. ., 1.lX10 4.800 . . 55 ,. 12. .. 4.800 5.6N0 . . 70 ., 18. ., 5.N00 6.600 . . 88 „ 14. „ 6.l!00 7.8l)0 . . 113 ., 15. .. 7.800 9.200 . . 143 „ 1l). „ 9.200 11.000 . . 182 „ 17. „ 11.M0 13.000 . . 232 .. 18. „ 13.000 15.000 . . 285 .. 19 ,. 15.000 17.000 . . 339 „ 20 „ 17.000 19.000 . . 394 „ 21 „ 19.000 22.000 . . 458 ., 22 ., 22.000 26.000 . . 564 „ 23 „ 26.000 30.(«10 . . 678 „ 2^ „ 30.000 34.000 . . 759 ., 25 „ 34.000 38.000 . . 915 „ 26 „ 38.000 44.000 . . 1050 „ 27 .. 44.000 52.000 . . 1260 ., W „ 52.000 60.000 . . 1500 ., 29 „ 60.000 68.000 . . 1753 „ 80 „ 68.000 76.0M . . 2018 „ 81 76.000 84.000 . . 2292 „ 32' ", 841100 92.000. . 2574 ., 33. ,. 92.000 100.000 . . 2865 „ Von einem Einkommen von über 100.000 15 bis ein? fchließlich 196.000 X steigen die Klassen um je 8000 K und die Dienstersatztare um je 300 15; bei einem Einkommen von über 1W.000 I( bis einschlieh-lich 210.000 K beträgt die Dienstcrsatztaxe 6833 I^; bei Einkommen von über 210.0M X bis einschlietz-lich 230.(XX) X beträgt die Dienstersatztare 7538 X; bei Einkommen iiber 230.000 I< steigen die Klassen uni je 20.000 K und die Dienstersatztaxe um je 750 X. Die Dienstersatztare ist jedoch mit der Maßgabe zu bemessen, daß von dem Einkommen einer höheren Klasse nach Abzug der Dienstersatztare niemals lve-niger erübrigen darf, als vom höchsten Einkommen der nächst niedrigen Klasse nach Abzug der auf letz» tere entfallenden Dienstersatztare erübrigt. 2.) Für die Veranlagung der Dienstersatztare ist stets jenes Einkommen maßgebend, lvelches der Bemessung der Personaleinkommensteiler des Militär-tarpfliäiLgen im Tarpflichtjcchre zugrinite gelegt wurde. (Schluh folgt.) Saibacfrer Bettung 9fr. 84.______________________________ 761 13. S(pril 1907. Theater, Kunst und Literatur. -^ (>,W ieuerMo d c.") Einfache Toiletten -o^sc Worte t'linnen wie wr Titel eines Märchells denn die Mode von heute ist niü)tö weniger als nnfach. Uni so synipachisäM berührt die Tendenz ""' „Wiener Mode", die toinplizierten Macharten der neuen Tuilcttenart nach T,unlichteit zu vereinfachen, ohne ihr jedoch den modernen, ele^outeu Charakter äu raichen. Das soeben erschienene Heft voraufchaulicht ^me Neihe öerarti^er Toiletten nebst anderen, die Mem Geschmack Nechnniu-, traben. Handarbeitsteil und Boudoir sind cileichfallö reich ausgestattet und uüden eine angenehme Zugabe. in der ZonMirche. Soriutag deli 1 1. April (Iustinus, Mär-^n?r) Hochamt um 10 Uhr: Cäcilienmesse von Anton Focrster, Alleluja, tt^M;uti^, chorciliter, nach dem Offertoriuu! ^ouKt^mwi vomiilo von Robert Mufiol. In der Ktadtpfarrkirche Kt. Jaliob. Sonntag den 14. April (heil. Iustinus) um 0 Uhr Hochamt: Sonntagsmcsse Nr. 3 in U 8 im Offertwege vergeben wird. Zur Lieferung gelangen unter anderen auch verschiedene Öle, Fette, Seife, Unschlitt und '^rzen. Offerte find bei der k. k. Staatsbahndirettion Ul Pillach bis längstens 30. d. M. 12 Uhr mittags Anzubringen. — Eine Abschrift der Lieferungsaus-schreibnng liegt im Bureau der Handels- und Ge° werbetammer in Laibach zur Ciuficht auf. Telegramme ills l. l. TellWplicll'AllcWniltllz'Vllttlllls. Wien, 12. April. Die Beratungen über die wirtschaftlichen Beziehungen der beiden Staatsgebiete sind zn einem vorläufigen Abschlüsse gelangt. Den Gegenstand dieser Verhmrdlungen bildete die de^ taillierte Erörterung sämtlicher misziltragenden 3ragen, wobei in inanchen Beziehungen neuerlich eine Annäherung stattgefunden hat. Hiebei stellte es sich als notwendig heraus, zum Zwecke der endgültigen ^N'inigung der Differenzpuntte vorerst präzisere Formulierungen vorzunehmen, dann a'ber auch die ^uzelneil Materien, wie die Eisenbahntarife und die ^terinärangelegenheiten, einer Beratnng dnrch be-Wn'dere Iachtomniiffionen zn unterziehen. Diese ilom-^NNunen werden zu Beginn der nächsten Woche in ^"u zusammentreten. Nach Abschluß dieser Ae. nunngen werden die weiteren Verhandlungen der -"muster in Budapest wieder aufgenommen werden. .. Vudnpest, l>^. April. Die Direktion der könig-Ä ungarischen Staatsbahnen veröffentlicht eine ^litteiluug, lvonach der heute von Orsowa nach Budapest abgegangene Schnellzug bei der Station Kiskun-^oro5m^ aus unbetannter Ursache entgleiste. Zwei '"äsende wurden getötet, drei schwer nnd zehn leichter b^'lrtzt. Vier Personenwagen ilnd der Bahnkörper wurden in grösterenl Maße beschädigt. Eine strenge Untersuchung wurde eingeleitet. ^o m, 12. April. „Osservatore Nomano" er^ klärt in ciner offiziellen Note. daß er, ohne auf die dwlen anderen falschen 3tachrichten einzugehen, in eulschi^nster Weise die telegraphische Meldung für unwahr erklären müsse, wouach der Vertreter der ^kantvanwaltschaft in der gegen Iouin durchgeführ-^n Verhandlung luehrere Briefe des Kardinal» ^taatssekrctärs Merry del Val zur Verlesung gedacht habe, aus welchen hervorgehe, daß der Vatikan nch mit Hilfe anderer französischer Katholike-, be-^uiht hätte, die Neise des Königs Alfons nach Paris 2U hiutertreiben. In der Annahme, daß die telegra phische Meldung cmf Wahrheit bemht, fordert der Vatikan den Vertreter der Staatsanwaltschaft auf, die von ihin zitierten Briefe dem Wortlaute nach zu veröffentlichen und ihre Echtheit zu beweisen. Dort m nnd, 12. April. Die feit Montag ver mißte Bergmanusfamilie Gläser iu Eving bei Dort mund wurde heute von der Polizei, die die Woh-nung der Familie gewaltsam geöffnet hatte, im grauenerregenden Zustand tot aufgefnnden. Mann, Frau und fünf Kinder waren tot- die Kinder wiefen Ctrangnlierungomerkmale anf. Ein Kind hatte eine Schnur nm den Hals. Alle Leichen waren stark verwest nnd lagen in großen Blutlachen. Peters b urg , 12. April. Der „VörseZeitung" zufolge ist in Gaeina ein Telegraphenbeamter verhaftet worden, bei dem ein Revolver, eine chiffrierte Depesche und ein Fahrplan der kaiserlichen Züge gefunden wurden. P e t e r s b urg , 12. April. Der Landwirtfchafts-minister hat einen Gesetzentwurf eingebracht znr Erleichterung der Auswanderung nach dem fernen Osten. Die Auswanderung aus dem europäischen Nußland nach Sibirien nimmt so stark zu, daß täglich zehn Sonderzüge von Sysran nach dem Osten ab gehen uud der Güterverkehr beschränkt werden muß. Verstorbene. Am 10. April. Antonia Starb, Hausbesitzerin, 85 I., Nathcmsplcch N, Marasmus. Am 11. April. Frauz Iuglic, k. u. k. Feuerwerker i.R., 79 I,, Gerichtsgasse 4, ^poplöxiu, eorodri. — Georg Vehar, Tischlermeister, «7 I., Gradaschzagasse 1^, ^vpuiiti» cliron. Im Iivilspitale: Am 9. April. Alois Prezelj, Bettler, 70 I., ^po-plexili^ eorodri. Am 10. Ilp ril. Franz Lusin, Taglöhner, 33 I,. ^Icnllol. edrou. — Johann Fik, Taglöhucr, 43 I., Lun^en-tuberlulose. Am 11. April. Johann Kogoj, Nagelschmied, 35 I., Lungentuberkulose. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehülie 30« 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. HF)—»« "" /,, "2 U^NT^! 730 9 !^Üs^s^SO. mäßil^'thciliu. heiter^"" ^^ 9 U. Ab. j 730' «^^4 NW. schwach^^___b^völlt 13> 7 Ü. F7 , 729 i7^^2^' willdstill ^^ ^ j 0^i Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 7 2°, Nor» male 9 1°. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. f— ——---------',¦ .- : ^ i ßil UjI Bip l« Die Bor und Lithion-hältigc np St i 'H alvator- ¦ :.j Quelle g 'y /y bewährt sich bei Nieren- und /'/M^ y /// Blasenleiden, Harnbeschwerden, ;- ^ y Rheuma, Gicht und Zuckerharn- 'J Jf rühr, sowie Hei Catarrhen der Ath- // x mungs- nnd Verdauungsorgane. . Harntreiberde Wirkung! "' /^^; tisensrei! Leicht Vurdaulich I Aisolut rein! 'wM yf'^i, ^ mflicli in Miiu'iiilwa.iscr-DeiKit», eventuell ^ '— ß^ZMf Ij i If-rakuart x. __T ft. ^ WM I2j «¦¦¦¦¦¦¦¦¦¦¦¦¦¦¦¦¦¦¦¦ H»»nlIr iu I.»,ldil,oli. (259) 4-4j Kasino-Restauration. Morgen Sonntag den IV. üpril 1907 Militär-Konzept mit ausgewähltem Programm u. unter persönl. Leitung des Herrn Kapellmeisters Th.Christoph. Anfang um 8 Uhr abends. Eintritt 30 kr. Zu zahlreichem Besuche ladet höflichst ein (1408) Restauratour. > sStatt jeder beslindere« Anzeige) W > Von tiefstem Schmerze gebeugt geben wir allen M > Verwandten, Freunden und Velaunteu di^> ticfbe» M V trübende Nachricht vou dem plötzlichen Hinscheiden W > uusercr geliebten Schwester, des Fräuleins M > Anna Ihnber v. Okrog > » welche heute nachmittag 2 Uhr selig im Herrn D > entschlafen ist. W > Das Leichenbegängnis findet Sonntag den ^ » 14. April nachmittag 3 Uhr vom Traurrhause W W Nömcrstraße Nr. 24 aus auf deu Friedhof zum M > heil. .N'reuz statt. W W Die heil. Seeleumesse wird in der Pfarrkirche W > zu Maria Verlündigung gelesen. W » Laib ach, am 12. April 1907. > > Die trauernden Geschwister. D ft °J ft 'J ft 'J ft 'J Foulard- \ QI fl Q RohB Bast' V QI sl Q Merveilleux- \ fl I sl O Monopol- \ QI fl O »Bengaline-QQllJQ i Chine tjfjIMIj u Schotle" Äj|j||Jfi uArmilse|J 01110 ]>it 53lufcn unb 3to0eu tu asten ^kciälaßeii, joluie ftetö baö Neueste in ^iuarjer, roeifjer uub a • i r* i «i «« m wmmm ¦ V ^^SfftlS^rAS1"bttn-n86 ftt raetat- - MUNd Herzog in Preßburg, Ungarn. 13^1) Uns Römerbad (Steiermarl) wird nnS geschrieben: Wie im Vorjahre, so hoffen wir auch Hexer, dank unseren heilkräftigen Thermen von 36-^ bis 37 5 Grad Celsius, die in ihrer Wirkung den Quellen Gasteins, Pfäffers (Schweiz), Wildbad (Württemberg) vollkommen gleichwertig, anf eine gute und rege Vadesaisou; hat doch unser herrlich gelegener Kurort stets äußerst günstige ilkurerfolge bei Gicht. Rheuma, Frauen-und Nervenleiden aller Art, allgemeiner Erschöpfung nach In» stueuza und deren Folgen, lx-i Schlaflosigkeit und vorzeitiger Altersschwäche auszuweisen. Nömerbad wird alljährlich von einer Reihe hervorragender Persönlichkeiten aufgesucht und ist außerdem wegen seiner vorzüglichen klimatischen Verhältnisse eine beliebte Ubergangsstation für folche, die den Winter im Süden zugebracht haben. Römerbad hat noch weiter den großen Vorzug, daß es, an der gleichnamigen Hüdbahnstation gelegen, durch günstige Zugsverbiudungen uou allen Seiten leicht und schnell erreicht werden kann. (1991 a) 'sVa.miu siuä äie vom vkomiker Alkräst- 1.) woil 81« lilnt (Ion I^rluillunFen llut clom (looioto äor Oilomiu di« wirliFlimgtou 8ul)gtl>.nx«n «ntliuitou — 2) ^oil 3io uuncliülililli lur 6i« ^äuno 8iu>1 — 3.) wvil »io iu (Huulität uuli (^ull,utitü,t vur allou ü,lmlien«n I^rxLn^mLLen di« dillißLtou 2lllm- nnÄ» KlnuürolniTNUFSNilttoi »inä. — D^pot» «xißtisron lcoiuo. ^liuno ^c>8«t/.Ii<'!i j^«8ennt/t. — I^nr ^llciin eruältlicll iu clor H.ü1er-H^otbolro, I.lcidl>.ol», ^uiütü-pKa.t2 (3t2,ät, öurßviyrtoli um 1 Xrono u»ä SO NsUor. (12«3) 5—4 ves^88L!i llen LeäLlllNäüIl M 8upM, 8M8N U8«. iu!l2t!«n ln 2ll«n I!e!!!<2t«8z- u. !l«eld Ware Allgemeine Staats» schuld. «ilcheitliche Rente: tonv. stenrrfrei, itrone» (Mai'Nov.) per Kasse . , 9« Aug.) per ttaNe......10l> — ico z!<> 4'«°/»«, W, Silber (Npril.Olt.) per Kasse ...... lcu — inn-2» l86ver Staatslosc 50» fl. 4 ",, l50 75 l52 75 l»«0er ., »m sl. 4°/, !i0« 50 Xll'bl' lS»4ei ,, IUU fl. . .Ü5«'- W4- l»64er ,, 50 ll. . . Ü08 - 264 - Vom.-Pfanbbr. ^ 12U fl, b°/^fterr. Mente in Kronenw. stfr., ttr. per Nasse . . . 4°/, g« ?«' U8 9« detto per Ultimo . . 4°/, 9« ?« «h 8l hst. IiwestltlunsMenle, stfr. Kr. per Kasse . 3'/,"/<, ßk-?u 8« 9St»llt»schuld> llllschielbungt». tl isabelhbahn in G., tteuerfrei, zu lo.ixw fl. . . . 4°/n —-— —--Franz IosefVahn in Silbe, (biv. St.) . . . b>/.°/. l»!i l0 1Ü4K «>al. ltail Ludwig-Bühn (div Slücle) Kronen . . 4°/, S««5 L9 «i Uudolfbahn in Kronenwährnng, fteuersl. (div. St.> . 4°/^, »8 8« 9S8! Norarlberger Vahn, steuerfrei, 4 »rrunen . , . 4°/, 98 50 88 i>l z« llll°t«schull!»llschllU!Nn,tn ,i,tfte«ptltt ßlstnbllhN'Aktltn Llisabeth«. liUU fl, NM. 5V.°/o von 400 Kronen .... 4U5,-z!b 487 Kommen« ßiltnblltin-Zlriorilät«' Dbltgntlllnen. Viihin. Westbahn. Lm, 18i»b. 40«' Nionk» 4"/„ . , . , 9t! 20 IKU'2! ltlisabcthbahn «n«' und 30«'U Vt. 4 ab 10°/„......ll« ßd N7 6!, ltlisabethbahn 40» und 2oU0 M. 4«/„........us 9b ll? yk> ^ranz Josef-Bahn Em. 1884 '-Gallzlschc Karl Ludwig-Nahn sdiv. St.) Silb. 4«/„ . . 9» «0 «9 60 Ung.Mliz. Vahii !i«o sl. S. 5°/« lio 5a i:i'5> Vorarlberger Vahn Cm. 1884 (div. St.) Silb, 4°/. . . 9» Sb U9'ßb Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4°/» ung. Golbrente per Kasse . llil'bu lli! 7« 4°/^ betto per Mtinw ll2 50 ll^ 70 4°/« ung. Nente in Kronen. währ. stfrei per itWe . . »4 bü »4 75 4°/„ detlu per Ultimo »4 »>N Ü4 s« «'/,"/« detto per Kasse . «».^h 83 ?,>-llng. Prümicn.Änl, k 1«0 sl. . iW 25 200 2s' dettu i^ b« fl. , iW 25 2(><> 2b IhcihMea.-Lose 4"/» ... 148 5u l5u b<< »"/» nngar. Ormidentl.-Oblig. 94bU 9t>50 4"/« lroat. u. slav. Grundentl.- Oblig........9b'45 —- Andere öffentliche Anlchen. Voin, Lande«.Anl. (div.) 4 o/u . S3 80 94-8« Boon. - berccg, Eisenb.-Landes» «nlehcn (biv.) 4'/,°/^ . > 997d l0<> 7l, 5°/» Donau Reg,-Anleihe 187« ll>3 b» l04-b< Wiener Verlehr«-Unleihe 4"/« «3 80 N!1'8l> drtto 19U0 4"/u 9l! lb 1(,<1 lb «nlrhen der Stadt Wien , . 1U2-- UW-0, delto Inu.-N.) 1902 . 98 80 99 8' ^örjehau-Nnlelien verlosb. 0°/« 89 40 lU0'4> Vulli. Staat«elsenb.-Hyp.°Nnl. 1889 Gold . . . . 6"/„ 1l9Ü0 l20 2« «ulg. Staat«. Hypothekar Nn! 1892.....6°/« 1LN Ü0 12l ec Gelb Ware Pfandbriefe ic. Äudcnlr.,uIIss.öst. inbuIu»l.4«/,, 98'3» 9910 Äöhni. H>w°thclenbanl Verl. 4"/« 99 2b 100-2^ ^entral-Vod^Kred.-Vl., österr., 45I. Verl. 4>/,"/u . . , >0l 5U lO2 b< Mntral Äoo..Kred.-Al., üsterr,, «5I. Verl. 4°/„ . , , 99-10 1«010 ütrcd. Inft. .österr., s, Nerl,»Unt. u. öffcntl,Ärb,Kat.^vl.4°/u 98 10 99-— i. d, ltün. Oalizien und Lodom. 57>/, I, ruclz, 4"/„ 97 2.'» 98 2!, Mähr, Hlipolhelenb. uerl, 4"/» 98 50 «9 b<> N,>österr,La»dei.Hyp..«nst,4"/« 9»i0 l«0,« dettu inll. 2"/„Pr. verl. 3'/,°/° 91 75 92 75 detto K.>Sch»ldsch. veil. 3'///i, 9i5i> 9250 dctto berl, 4"/» 99 — 100- Östrrr..ungar. Äanl 50 jähr. verl. 4°/u ü. W..... 9S-40 10(1 3b detto 4°/» Kl..... 89l>0 100-U0 öparl. 1. öst., 60 I. Verl. 4°/u 1017a 1U2 - Eisenbahn-Prioritäts» Obligationen. FerdiullnoS.NordbalinEm.188N — - —-- betto Em. 19U4 —-— —-— Österr. Nordwestb. 200 sl, S. . 1N4-3L I0b'8s staatsbali» 500 Fr..... 409— — — Hübbahn u. 2"/« Jänner.Juli 50U Fr. (per Et.) . . . 304 25 30g 2!, Züdbllhn k b°/u..... 122 9b 123 8^ Diverse Lose (per Stücl). °/° «°denlrcd«t.«°se Tm. l«8« 2«? - 27? - dett« Em. l889 277'- Äs?'-5°/o Donau > Nenulierungs - Lose 10N fl. ö. W..... 250— 208'— Zerb,Präm..«nl. v. l00Fr.2°/l, 96'— 1UL-- Anvelzlnlltchl Dose. i»udap,.Basilila (Dombau) 5 fl, 213N 28'^ Nreditlose 10« fl...... 48s — 44«-- Vlarh.llose 4U fl, K, M. . . 14N-- 14«-- Ofenrr Lose 40 fl..... 1«8 — 17V-- Palffy.Losc 40 fl, K, M. . . 170- 180'- Noten Krenz, öst. Ges. v., 10 fl. 4575 4?7l Roten ltteuz, una.Eej, „., 5 fl. 26 90 28 9, Rudolf.Lose 10 fl...... «1 — 71- Salm.llosr 40 fl. K. Vl. ., . 188-— l9« - Geld Ware Türl. E.>Ä.''A»l. PiHm..lld!lg. 40« Fr, per Kasse , , i»„-7ü i«l 7,' deno per M. , , . l80-?b 1^1"?5 Wienri Komm,»Lose v, I. 1874 482- 492- -Gew.'Schb. 8"/uPräm..Echuldv. d. Bodenlr,.Anst. !3m. 1889 «j«— »6 — Altien. UlllN»porl>zlul«rnelMnng«n. «nssig.Iepl, Eisenb. boo sl. . ^47? — «494— Vöhm. Nordbahn 15« fl. . . »52 — 3!,? -Vnschtiehrader Eisb. 500 sl. KM. 298<) — 2990-detto (M, «.) 2UU sl. per Ult. NA^ — i,U8 — Donau > Dampfschiffahrts. Ges,, 1., l. l. priv,, buo fl, KM, ll>20 — ,C2« -Diir.Vodcnbacher Eisb. 4no »r. k>58— bü2 bU ^erdmandz.Älurdb.ion« sl. NM. 5ö!0 — K5«n-Lcmb,'Lzern,s!l! > Eisenbalin» OejelNchasi, 200 sl. 2 . 5— Eslom pte > Gesellschaft, nieder» üsterr., 400 Kronen . . . 575 - 578-Giro. und Kassenverein. Wiener, 200 fl........ 460— 465- Hypothelenbanl, österreichische, 200 fl. 3UVu E..... 283— 288- Ländcrbanl, öNerr., 200 fl. per Kasse....... —- —-- betto per Ultimo .... 449 siO 45051 „Mertur", Wechselst., «ltten. Geselllchaft, 200 fl. . . . 835— «8» — Held War« Öslcrr,.u»g, Äanl l4oa Kronen 1775 - «784-8« Unioubaul 2U0 fl......567 75 5«>«-?ä Hjerlehrsbllnl, allg,, 140 fl. , «40— 343- Znllnfllie.Zlnllmehmungen. Äauges,, allg. österr,, 10« fl. . ,28— «28 — ÄruxerKohlenbergb.-Ges.ioosl. /29— 730-— Hisenbahnw.>Leihg., erste, l0osl. 206— 509'— „Elbemtthl", Paplerf. u. V,^4 — Hlettr,'Ges,, llllg.östeir.,2«ofl. 4»»— 43«^- detto i»ternat.,20<)fl. 630— u»lbl» pirtenbrrgrr Patr.., Ziindh. u. Met-.Fabril 4Uu Kr. . . li32 — li»5 — Üicsinlirr Brauerei ion fl. . . 280 — 28s — Mll!itll».GrseNsch, üsterr,»alplue 604 7b «0ö ?i> ,.Pulbi.H!!tte". TiegclgußNahl. F..Ä.G. 200 fl, ... 485 — 488 — Präger Eisen »Ind.» Ges. Em. 1905, 200 fl...... 25?» — 25»ö — Nima'Mulllny >Salgo»Tarjllner Eisenw. 1U0 sl..... 552 50 553 Ä» Zalgll.Tarj. Stelnluhle» lou sl, 579 — 582 ^ ,,Schlüglmühl", Papiers.,20öfl. 34l-- 345^ ,,Echod«ica", Ä><8. f. Petrol.» Ind., 500 Kr..... 54U-— «u— „Steyrermühl", Papierfabril und V.'G...... 452 50 4l»>,-— Irifailer Kohlenw..«. 7« fl. . 270- »73 ^-!ürl. Tabalregie.Ges. 200 Fr. per Kasse . —-— —'^ detto per Ultimo 41? — 41»'^ Wassens..0 Italienische BanlplHhe . . . 3,'< 32» 954?' Paris......... »ö 52» Äd «5 Zurich und Basel . . , . 95 4a 85 b^ Valuten. Dufaten ....... 1l-«6 l1«> 2u-Franlen Ttücle..... 19 13 18'b 2(,»Marl Stücke...... 2» bu 2» 59 Deutsche Neichsbantnuten . . 1,7 «5 H? sb italienische Aanlnoten . . . 8b 40 »«.«0 Rubel-Noten . . . ll'51"