.»."! 53. Dinstaa am 4. März «8Z«. Kl,«,!,»,^ ,,,, 6»„,>„mr ,,»„,j.',,i,>, l^ '^. >"ll»l,r,, " "'"»>' f"/'^,"^/".1 I„,<, >!,«, sz.b,,, r fur «„< S°„„'„,,l!< ««, «« !»,>»», «„»«», M .„,' „l,r!«, ,„„» ,,?,„„!,»,.. ,,«° ^°7"''" ,!,„,,, /',', ^l'« " I,,?,»,. bi/ 2 3n,.,. '°,',n ' «, !"' ' «">, "> "^ s«« "" ,„,„ .0 !r, ,», , «„, .„„.„cha,!",, »,»„,< !i,„sch.„!„„z :< !l,, ,,,r l»5<> fl,l Ins !>, i« 'mo j,d,^ma,,<,< <,,,,,ch»,,»,,.> ,„„,!„ !>, »ch»',,,_________________ ^lu dlcsc» Gclu>l,!.'ll »st nach l>c>u „vrrvm'Mwcu ^»l,lpl Ul.o . __________________ ÄmlliclM Theil. ^e. k. k. Apostolische Majestät haben mlt Aller« ^.''tcr Einschließung vom 12. Februar l. I. den ^hnigcn provisorischen Direktor und Katecheten an " deutschen Oberrcalschule in Prag, P. Franz ^'ueidcr. zum wirklichen Direktor dieser Anstalt ^ ^^assung seines Lehramtes allergnäoigst zu crncn. " yttuht. .s, ^r Vz^ist^. ^. Justiz hat die bei dem Kreis. ^ "^ in Reichenbcrg erledigten zwei NatlMellcil ^/ ^küttär des Krcisgerichtcs zu Lcitmeriß, Lan> br/^lWwth ^>^^^h Hahn. und dem Vorsteher '^zirksamtcs zu Turnau, Anton Srb, ucrlichen. ^ ^" Iustjzministcr hat den Landesgcrichtöralh in . ^''w. Niuald Pellizzari. seinem Ansuchen ^ "6 zum ^andcsgerichte in Brescia in gleicher "'"'chaft überseht.'und den dadurch bei dem Lan. P^,^^^^ m Bergamo erledigten Nathsposten dem fttn^ '" Pmdena, Luigi Per l on ghcr, verliehen, !„ ,/ ""er gleichzeitiger Uebersepnng des Prätors br„ "^lona, Pompeo Banfi, nach Piadcna, P^' ^^0lsp0sten in Eorte Olona dem quicszirtcu " Johann Cavaleri zu verleihen befunden. den ^^ Minister für Kultus uud Unterricht hat Pnc ^^"ten am Gymnasiuni zu Fiume, Vinzenz stall ^'" wirklichen Lehrer au derselbe« Lehran> ^'»N>Uit. ^andes'V' ^' ^'"'lsch'lllyrisch'küstenländische Finanz-k. ? ^' "klion hat den Kanzlei-Assistenten bei der Neul, ^ministration für Graz, Iohanu Kö< bci d^s""^' zum provisorischen Nechmmgsoffizlalcn < ^ b" ernannt. ^ "m 2!i. Februar <8.^. ^"^ttungcn in der k. k. Armee. Se k ^ Beförderungen: ^'e>Nsi/ ' ^"l der Oberstlicutenailt des Infante« «0, Herr Erzherzog drr ^"" ^"^'^" Obersten im Ncgimcute; des <>.,f ^"j"' Karl M a nger v. K irchöbcrg ^m.,i ""'"^'g'ments Graf^einingen Nr. 2l zum "^utciiaiit ^ Erncn n ungen: gii^. ^' ^ Hoheit der Oberst im Infanterie. Ne> Herr,. ^^^« Ludwig lll. von Hessen Nr. ^, b'atcuÄ-"^ Heinrich, zum Inhaber des crle^ "-Ucn li^d lzime,,?« ^' ^ H^)eit der Oberst im Infanterie« Nc< zun, ^ ^""' ^"'" Nr. <>0, Hrrr Erzherzog Josef M,nl)cr des valanteu lNsten Linien«Infanterie, "cgimcnls. ^">'er zu zweiten Inhaberu: ^ ^er Feldmarschall.^icuteiuiut Josef u. Gerst-^ . Kommandant der Landes . Gendarmerie, des ^'Wntcric.Regiments Erzherzog Ludwig Nr. 8^ der Fcldmarsch.Ul'Lieutenaut und Truppen ' ''wnar Audor Mclczcr v. Kelle mcs, des I>" ^'Ueric-Regiments Erzherzog Heinrich Nr. li2; und der beim Laubes »General'Kommando iu Verona in der Dienstleistung befindliche Fcldmarschall« Lieutenant August Freiherr v. Eyuattcn, des Uhlancn-Rcgimcutö Kaiser Alerander II. von Nußland Nr. N. U e b c r s c t) u u g: Der Oberstlieutenant Michael Zast avnikouich des Peterwardeiucr 9teu Grenz'Infanterie-Ncgiments' znm Ogulincr ^. Grcuz> Infanterie-NeginmUe. Pcusioniru n g: Der Oberstlieutenant Adalbert Wirth des In< fantcric. Regiments Graf Lciuingen Nr. 21. MWmllicher Thms. Vom südöstlichen Kriegsschauplätze. Eine Korrespondenz des „Moniteur de la Flotle" ^auö Konstantinopcl uom 7. Februar schilderte die Lage der Miirteu uud der Nüssen iu der Krim und be> merkte, daß sich die russische Armee in einer sehr schlechten Lage befinde. Nach allen Berichten sei ihr seit 14 Tagen weder über Perckop noch Tschugar irgend ein Transport zugegangen. Die Steppen i seien nur noch für Kamehlc wegbar, die nur weuig herbeischaffe»? lönnlcn, die Magazine beinahe voll. ständig erschöpft, und die Nationen würden nicht mebr regelmäßig an die Truppen ausgetheilt. Die Sol-daten litten Hunger uud dic Pferde würden mit trocke« ncn Blättern uud mit kleinen Stückchen gespaltenen Kokcs gefüttert ?e. bi°«uf n,Wgmt c!„r d« „WM, 3^,» m>« Wailch"" »>!gt!l»!i,!!t!!l Mittheilung Wir ml,»,c„ imstvt,, !«pft«„ G'«"°>„ d>/ »'' schi!d°,t° Nchabiakcit w ihrm »,'»,>",m,N«. '°m,'„ a Zci.m für »esii.tte M»Mi„° °'s°w° ""° "ß «,« °cm °°«,.«stch.«chl,' «r„„« d« l,'l.^ >^ ?« i. D.0 «n Wmttr ü.« di°»ge«n^ a cha. w.de„, ist „icht ,« ,.,,.„„'„, "ßh"" m ,. al>cr auch °i° V°,,1ch. »'h»b.. d„.„, !i.. d« Ph«n.ali< °c« «l'c, m,..>r,ch,ttc>. K«r. spondenteu." ________^^^ Oesterreich. Wieu 27. Februar. Der Mord am SMel» berg erhält noch fortwälirend uicht uur die Nachbar-schift, sondern selbst die Bewohner der von dem ^chau-platze dieser schrecklichen Blutthat entfernt gelegenen 'iitzirkc Wicns in gespannter Aufregung. Schou au, ft,"ll,e>l Morgen erfreut sich das außer allem Verühre leleaeuc schmale Iohannisgäßcheu am Sv.tlelbsrge e.. Fremdeubesuches. desscu sich soust kaum d.e HauP.. , . dicftr Vorstadt zu erfreuen hatte. Amrb'tteu „^leudiocsttn Art wcrden gcste.lt. um nur emen 7u die Wohnung des ....glücklichen Io.es Wn-macben zu dürfen; das Haus,zum g.locucu En. " ," ^,creits in Holz geschnitten u.,d sammt der ^ .st.be der unglückliche., Familie ein Gegenstand der Spekulation auf die Neugierde der Großstädter geworden. Von allen Seiten lanfen Berichte über das Leben und den Verlauf der That des Verzwci« selten ein, welche wir hier noch zu einem gedrängten Auszüge beulten wollen. In der Iohannesgasse bc° findet sich eiu bescheidenes, zwei Stock hohes Haus. Den Eingang desselben bildet eine niedrige Pforte; sie führt in einen unsauber» düstern Vorhof. Links am Fuße einer finstern Treppe bemerken wir mit Noth eine ucrstcckt liegende Thüre, sie führt zu dem Ge« mache, in welchem der unglückliche Josef W.....mit seinen drei Kindern, dem 10jährigeu Joses, dem »^ jährigen Georg uud der 2 ^jährigen Marie wohnte. Iosef W....., 40 Jahre alt, war aus Strrustcin l'ei Amberg iu Baicru gebürtig uud der Sohn uou Bauersleute.., die il,u das Mehgerhandwerk lernen ließen. Im Jahre 1846 kam er nach Wieu, wo er anfangs an mehreren Plätzen als Hansnecht diente, bis er 1847 mit einigen 100 ft., dic er vom Hause mitgebracht hatte, iu der Iohauucögasse am Spittel« bcrg eiu Greislergcschäft begann. Gleichzeitig heiratete cr seine erste Frau. ei.: gutmüthiges aber leider sehr schwächliches Wesen, das er innig liebte. Im Jahre l8Ul überredete ihn sein srühner Herr, dcr Gast« wirth Hr. L., sciue Gaslwirlhschast iu Gumpeudorf zn übernehmen. Josef W..... ging auf den Vor« schlag ein. Aber cine sechsmonatliche Krankheit, die ihn au das Bett fesselte, ließ das Geschäft uicht recht vorwärts kommen. Er gab es, nachdem er es vier Jahre hindurch mit Verlust geführt hatte, endlich wie« ocr auf und kehrte zu dem Grcislcrgeschäft in der Johauucsgassc zurück. Hier verlor cr sciu geliebtes Wcib, uud dieser Todesfall schien uicht „ur sriil In» „crc/erschüttert zuhaben, cr schici. auch auf de.l immer mehr zu Tage tretenden Verfall sm.eö Ge< schäfies uicht ohne Wirkung zu bleiben. W. btfauo sich iu häufiger Gcldoerlegclchcit. die Zeit zur Zay. lung oes Miethziuses U'"f ihn gewöhnlich oh„c Bar< schaft, uud da fand er au einem Frcmw und Lanc>s> manue, einem Gastwirthe am Schottcufclo, oft ciucn Ncttcr auS der Noth. In solchen Bedrängnissen lag wohl der Gedanke nach Errettung aus solchem un« oerschuloetci, Jammer uicht scruc, uuo dicsc glaubte ocr bedrängte Familieiiuatcr iu einer Heirat mit ei' iirm im gleichen Aller mit ihm selbst stehenden Dienst« mädcheu zu finden, das eiu Heiratsg.it von 400 fi. mitzubringen versprach. Die Hochzeit erfolgte, aber das Heiratsgut wollte nicht fiüssig werden. Am Sam. stag den 23. d. M. begab sich seine Frau, deren Be-„ehmeu den Kindern gegenüber als Sli.'fmuttcr das Herz des zärtlich liebenden Vaters oft mit bösem Kummer erfüllte, wieder zu ihren Verwandten in der Nähe WieuS, um jene 400 fi. endlich herbeischaffen zu können,- und in dieser Nacht vom Samstag auf ?eu Soimtag steigerte sich die Ralhlosigleit des Pc. drängte» zur vollen Pcrzwciftnng. Der Sonntag, morgeu brach an uud bald sollte auch Licht über jene That werben, welche in der Nacht verübt wurde Der Grcislcrladcu im «goldene,, E^el« blieb ver^ schlössen, ungeachtet es schon längst Tag geworden, alles Pochen war vergebens „m 11 Uhr erschien eine Kommission der Polizeibehörde. Man erbrach die Thüren der Wohnung und fand hier den W. sammt seinen Kindern im Blute schwimmen. Dle zwei Knaben lagen iu dem einen, das Mäocheu in einem zweiten Bette; jedes uou ilmen battc l-men SV» breiten, klaffenden, 6 Zoll lanqen. bis in dm Wir-bei dringeilden Schnitt am Halse. Josef hatte den Goldfinger der linken Hand und den obern Theil des Armes. Georg aber bcidc Hände vcrleyt nnd der Mittelfinger der linken Hand lag ganz abgeschnitten nel'cn ihm. Man will aus diesem Umstandc schlie-ßeu. daß die Kinder sich gewehrt und einen qnal, vollen Tod erlitten haben. Dem widerspricht jedoch der Umstand, daß ihrc Wunde so lief ist, daß cm schneller, fast schmerzloser Tod erfolgn mußte. Andererseits liebte auch W. seine Kinder viel zn sehr. um sie zn martern. Wahrscheinlich halten sic bei dn ersten Berührung des Vaters ihre Händchen mechanisch nnd schlaftrunken gegen den Kopf erhoben, nnd so wurden auch diese von dem raschen Messer ge troffen. W. selbst fand man am Boden in sitzender Slcllung, in einem Winkel neben der Thüre, den Nucken an eiiun Kasten gelehnt, Er hatte zwei Schnittwunden am Halse und neben ihm lag das bln> tige Werkzeug — ein scharfes Käscmesscr. Auf dem Tische fand man ein mit Bleislift geschriebenes Blatt, worin der Unglückliche dic Beweggründe scincs ver-zweifelten Entschlusses auscinandersepte. Nachdem er in dem Briefe seine trostlose Lage geschildert, sagt er. er habe viel nnd brünstig zn dem lieben Gott nin Ncttnng gebetet, aber der Allmächtige habe sich von ihm abgewendet. Sein Muth sei immer tiefer gesunken nnd zulent habe ihm alle Kraft gefehlt, sein schweres Geschick zn ertragen. Er habe deßhalb beschlossen, von dieser Welt zu scheiden, aber zngleich auch seine Kinder in jenes bessere Leben mitzuneh' men, damit sie, die er so innig liebte, nicht den Lcn> ten zur Last fallen und ,,in der Welt hernmgestoßen werden." Am Schlnssc des Schreibens drückt er dir Ueberzeugung aus, daß die Liebe zu seinen Kindern seine granenvollc That rechtfertige und hoffte deßhalb, daß die Welt ihn nicht verdammen werde. So a!l> gemein geschäht nnd geachtet der Bater von seiner ganzen Nachbarschaft gewesen, eben so beliebt und allgemein wohlgclittrn waren anch die Kinder. Der älteste Sohu war der fleißigste Schüler seiner Klasse, selbst das kleine Mädchen ward scholl von allen Knw den des Greiölcrladcns viel gclicblost, und der Greisler mit seinen Kindern mnßte genannt werden, wen» man die bravsten Nachbarn anwählen wollte. Diese Theilnahme beweist sich anch dadurch, daß sich jehl mehrere Bürger der Vorstadt Spitlelbcrg bereit tr> klärten, die Bcgräbnistfcicr der unglücklichen Leichen alif das feierlichste begehen helfen zu wollen. Alles, von dem Kondukte bis znr lcyten Kunstblume herab, welche das Vcgräbuiß verherrlichen soll, wird von Freundeshand beigesteuert werden. Die Leichen der Kinder werden morgen um 3 Uhr Nachmittags vom Spitalc in drei Särgen in die Todlenkammer der Kirche zu St. Ulrich glbracht. Dic Särge werden auf der ganzcu Strecke von jungen Männern getra-gen, und außerdem wird der Sarg des jüngsten Kin-dcS, Marie, von zwölf weißgekleideten, Wachskerzen tragenden Mädchen begleitet. An dcn Zng schließ: sich die Schuljugend der betreffenden Vorstadt und außer der Kirchenmusik werden noch zwci Mnsikkorpö denselben begleiten. (Wanderer.) Wien, 28. Februar. Znr Einweihung des Grancr Domes, welche im Frühjnhrc mit großer Pompenlfaltung statlsindcn soll, hat bekanntlich Franz Liszt cs übcrnommcn. die Feslmcsse zu schreiben, welche ei, wie er unlängst an dcn Fürst-Primas schrieb, nicht sowohl „lomponirc" als „betc." Er ist nun mit dem Werke zu Staude gekommen, lind ist dic Partitur dieser Tage bei dem Grafen Leo Fcstetico in Pesth eingetroffen. Dieser musikliebcndc Magnat. Präses des dortigen Musilkonscrvatoriums, ist eben daran, die besten musikalischen Kräfte znr würdigen Ausführung des Tonwerkcs zn vereinigen. Schoi, haben Proben begonnen unter der Leitung Erlcls, welcher als Kompositcur der besten ungarischen Na-tionalopcr «Hnnnyady Laszio," als erster Kapellmeister dcs Nationallhcatcrs und als Begründer der phil> harmonischen Konzerte große Verdienste erworben. Liszt hat übrigens versprochen, drei Wochen vor dem Einwcihungsfcstc selbst nach Pcsth zu kommen, und wird jedenfalls persönlich dirigircn. Während seiner Anwesenheit in Wicn miS Anlaß der Mozarlscier ist Liszt von drin daselbst weilenden Pesther Bildhauer Dnnaiszki porträlin worden. Die kolossale Büste wird in carrarischem Marmor ausgeführt. Derselbe Bildhauer hat anch eine Büste Erkelö angefertigt. Beide Büsten sind für das ungarische Nalionalmuscum bestimmt. Wicn, 2!). Februar. «Wcrlhcimer's Geschäfts« bericht" bemerkt, daß in der Geschäftswelt Bedenken erhoben werden. ob die kaiserliche Verordnung vom 7. Februar, womit die Ausstellung von Schuldscheinen in effektiver Silbcrmünzc gestattet wurde, anch .uif Wechsel anzuwenden sei, nnd meint, daß dicsc Bedenken selbst durch gewiegte Inristen unterstützt würocn. Nach Ansicht dcs Wortlautes der betreffen-den k. Bcrordnnng glanben wir, daü ein Bedenken gar nicht obwalten könne, indem die Verordnung nnr von Darleihen spricht, und ausdrücklich hinzufügt, daß es „in Ansehung der Zahlungen jeder anderen Art bei den Bestimmungen des Patentes vom 2tcn Inni 1843 zu verbleiben habe", woraus sich deutlich genug ergibt, daß die Verordnung vom 7. Februar anf Wechsel keine Anwcudung habe. (Oest. Ztg.) — Auf der Börse zirkulirle heule das Gerücht, der Verwallnngsrath der Kreditbank habe gestern die Wahl dcr Direktoren vorgenommen. Man nannte als Generaldirektor dcn Vizepräsidenten dcr Präger Handelskammer, Herrn Richter; als dic zwci andern statntenmäßigcn Direktoren wurden dic Herren Zaucr und Schiff genannt, ersterer als bishcri». gcr Dircktor dcr Eskomptcbank, lchtcrcr als Disponent des großcn Hamburger Handlungsbanses Vch-rens lxkaunt. Wir geben das Gerücht, wie es uns zugekommen, ohne verbürgen zu wollen, ob Seitens des Verwallungsrathes ein bestimmler Bcschlnß gefaßt wnrdc, oder ob cs sich nur um einen vorläufigen Vorschlag handelt, worüber noch Berathungen mit dcr Regierung zn pflegen sein würden. Al) definitiv könnte die Wahl erst nach dein Einvernehmen mit der Rcgicrnng betrachtet werden, dcr statutengemäß dic Bestätigung zusteht. — Dic Mailänder Gesellschaft zur Ermuthigung für Wissenschaft Knust lind Litcratur hat cincu Preis vou !100 Lire für dic bestc Abhandlung über nächste' hcndc Aufgabe ausgeschrieben: „Ueber dic moralischen und ökonomischen Zustände dcr Arbciler in dcn lom bardischen Provinzen nnd über dic Mittel zur Vcr> bcsserung dieser Zustände." Die Abhandlnngcn kön> ncu in französischer odcr italienischer Sprachc abgc> faßt und müssen bis zum !>. November 18li(> der Gesellschaft zugeschickt sein. — Unsere sogenannte österreichische Gasbclcnch' tungsgrsellschast scheint ihrcm Namen wcnig zu rut» sprechen, denn, wie man vernimmt, hat dic deutsche Koutineulalgasgesellschaft in Dessau die Kontrakte wc> gcn Erleuchtung dcr Stäotc Lcmberg und Krakau niit Gas bereits abgeschlossen. In Lcmbcrg wird ocnl Kontrakte gemäß das Gas zur Straßenbeleuchtung mit 6 fi.. zur Prioatbcleuchtung mit 6 si. per »000 ^ubikfnß bezahlt werden. Glcich vorthcilhafi licgeu dic Verhältnisse bei Krakau, wo dic Materialien für die Gaserzeugung in dcr lcichtestcn Wcisc zn beschaffen sind, und wo die Straßenlaternen dem Kontrakte gcmäß thcils bis Mitternacht (2040 Stunden pro Jahr), thcils bis Tagcsaubrnch (3783 Stn»' den pro Jahr) brcnncn sollen. Es wird dabci 3000 Gulden per 1000 Kubilfuß gerechnet, während Pri-oaikonsumcutcu 6 ft. bezahlen müssen. Beide Städte geben dcn Bauplah unentgeltlich lind bezahln, ^ ^is ',<. der Anschaffnngskostcn der Laternen, Arme nnd Kandelaber. Wicn, I.März. Die Verhandlungen übcr oic italicnischcn Bahnen wnrdcn gestern geschlossen; oiesclbcn treten nunmehr in das Eigenthum einer Gesellschaft übcr, zu deren Mitgliedern die Herren Baron Rothschild, Blunt, Laing und Talabont gehören. Hcntc fand bci Baron Rothschild ein großes Diner Stall, welches Ihre Exzellenzen dic Herren Minister Hreiberr vvu Brück, Freiherr von Bach und Ritter v. Toggcnbnrg mit ihrer Anwesenheit beehrten. — Ihre Majestät die Kaiserin Elisabeth Hal gestern daS Kloster dcr barmherzigen Schwestern in Erdbcrg mit einem Besuche beglückt. — II,re Majestät die verw. Kaiserin Karolme Angnstc. sowie Ihre k. k. Hoheiten die HH. ^rzhcr« zöge Franz Karl und Ludwig Viktor sind hellte vB Prag hier angekommen. — Größere Beträge von Silbcrgcld wcrdcn >" dcn hiesigen Wechselstuben gegl-n Bcrgüluug des W>) nicht mehr angenommen. Für kleinere Simmu» zahlt man noch 1 Prozent Aglo. Im Kleinvl-rtthr erschien heute hin nnd wieder bereits Silbergcld. — Ueber eine gestellte Anfrage, ob Israeliien z"' Advokatursprüfung zlizulassen sind, hat das hohe I»' stizministerillin dcm k. k. Obcrlandesgrrichte zn P^>^ bedeutet, daß bei dem Umstände, als nach der M'"' katenordnung für Ungarn vom Jahre 1882 und i'.M dcm Advoka!ur Kaiserin Maria Anna Pia zirkulirt folgendes latci»'' schc Chronograph: i'Vl'NIü.lnclV« ,-,(' Nlliill ^Nln» I'in Jede der beiden Zeilen enthält 2.'i Buchstaben, «^ die Zahl dcr Jahre der silbernen Hochzeit, beide ^' sammln habcn die Zahl dcr Jahre, dic znr goldeitt" Hochzeit nöthig. Zugleich stellen die mit stärkt Schrift hervorgehobenen Buchstaben die Iahrcsz^ l8!)0 dar. W i c u, t. März. Folgcndc Hlundmachling '^ bezüglich des Standrcchtes in Ungarn erftossen: ^' Majestät dcr Kaiser haben mit Allerhöchstem K"l"' nctsschrciben vom 2!!. d. M., um dcn in einigen l?^ dcsthcilcn Ungarns durch ncucrlichc Ucbcrhaiidlnil)^ dcs Rälibcrllnwcscns in hohrm Gradc gcfährdetl" Sichcrheitszuständc dauernd wicdcr herzustellen, ^'' kaiserl. Hoheit dem Herrn Erzherzog Albrecht, Gcitt^ Gouverneur in Ungarn, die Gewalt und Bcft'ß^ zn ertheileu gernht, in einzelnen Bezirken U»g^ »ach eigener, anf Grund dcr Vorlagen dcr poliN!^ »nd der Sicherheitsbehörden gewonnener Uebc>'i^ gung sogleich und ohne vorherige Einholnng del' stiinmunge», dcr Vliinsterien das Standrecht zl> ^, hängen, nach Bedarf zn rcpubliziren oder <^' l^bc". ^ ^ ^ — Nach der „Brünncr Zeilnng" belauft !>" ^, Zahl der aktiven Offiziere aller Grade in del ' ^ Armee auf 19.000. Die Zahl dcr pensionirteü ,'„^ Offiziere ist beiläufig 00N0, von welchen u»^^^ ^000 durch das ueuc Offiziers > Pensions'?t^ einc Pensions-Erhöhung erhielten. ,,.,,<. — Dcr löbliche Gcmeindcralh der k. k, '^ Haupt» uud Nesideuzstadt Wien hat dem Wiener ^^j vcrcill znr Rcltnng verwahrloster Kinder l^ ^. ^, Jahr 1836 einen Untcrstühuugsbeilrag von ^ bcivilligt. Deutschland. ^^.,, Frankfurt, 20. Frbrnar. Das Ol^ ^^ mando der hicr garnisonirendcn Bnudesnup!- ^ ^. neuerdings ein schon scit längerer Zeit "l"!''"^,^ bot des Bcjnchcs rincr zicmlichcn Anzahl ^on ^^ ^^ häuscrn und Branntweinschenlcu vou Scltcn VV» litärs wieder in Erinnerung gebracht, und wird seitdem dicscs Verbot mit der größten Strenge gcha»d> habt. Untcv dcn verbotenen Malen befinden sich mm zum Theil auch selche, deren Inhaber ausdrücklich !>m cincn solchen Erlaß für ihre Lokalitäten nachgc-sucht haben. Das Oberkommando hat diesem Gesuche entsprochen, zugleich aber anch angeordnet. daß m solchen Wirthslokaleu den Militärmusiken nicht zn spielen erlaubt sei. In Folge dieses Erlasses mußte "m verflossenen Sonntage eine Tauzbelustigung in ""em der belebtesten Vcrgnügungslokalc wiedcr ab< Iksagt wrroen. Tchweiz. Dieser Tage hätte das Dorf Campocologno, im Knisc Poschiavo, beinahe das grause Schicksal des "'»c». w.'iland (l^0(i am 2. September) dnrch cincn Bergsturz versehütleten Goloau, im Kanton Schwyz. ulittc». Campocologno liegt an der änßerstrn Grenze ^"Uibündcns, gegen das Vclllin zn. Das steile, ^s Dorschen übcrragcndc Fclscngeklüftc ist, wie das-^"ge ^^.z bekannten Fclsbcrgcö unweit Ehur, ganz ^lpaltcn. und kann mit jedem Tage die Einwohnerin unter scinen Trümmern begraben. Zepter Tage ^ ^.ichts löste sich ein großer Theil des Felsens /^' Paucnhaftem Getöse luw Donner ab — lmgc» ., ^ ^lanbwolken wechselten mit schrecklichen Funken . '. ^^^c ucrnrsacht dnrch das Aueiuaudcrprallcu der n,^'" Fclsmassen. Dieß war die einzige zeitweise . ^htü„g der Schrcckcusszenc, deren Entsetzen noch lch d.is Angstgsschici der stiebenden Einwohner! der , "^ lonnnt. der Verg kommt! erhöht wurde. Ol" 5?.^ kolossalsten Felsblöckc ganz dicht bei de» ^'"'icril uovbeirollten. wurden weder Menschen noch „,/", ^^honngcn beschädigt. Aber die Gefahr droht '"cm Tage m.ss nene, n»d das Verderben kann ^^ zweiten Male diejenigen zermalmen, denen es drr.^"^ ^'"l nur eine Warnung gegeben. Gebe cine''^""' d"Ü das arme Eampocologno nicht noch werde '""^igkeit für Touristen durch sei» Geschick '.N^lk' ^'^'^liln bietet mit seinen Ruinen, seine» Hcil^ , ^"'" tiefen Abgründen. seinen zahlreichen „och "'' schwarzen Tannenwäldern, wo dcr Bär l"clM^^ ^"l)''il»isch haust, seinen vier Sprachen ,na,,j!/' '^'cnisch lind zwei ziemlich verschiedene ro> ten m l "^ ^"""" zum Theil noch seit Iahrhndcr. Mcrkw" "'^" p"tliarchalischen Wesen sonst genug NN mis^^^'"' ^'^ ^ Frcmdeuwclt, uild ist wem» ' ^bmand°^"^' "^ ^^ Urschwciz und das Vcrncr ^ Frankreich. scn v^^"^"ucn. das in den maßgebenden Krei> ^ sich '^ " ble Herstellung des Friedens herrscht. ^)e ^""^ ^irch zahlreiche Bcurlailbnngrn lnnd. ^- A^,'"' ^"ent stehenden Truppen ertheilt wer. "'"' Slvc^!^"l Lanney, Kommandant sämmlli-!"' ^'bu^"'^ 'n Konstautinopel, wird zurückmvar-"Udbciis^,^ " '"Mc.i die Nachrichten übcr dtn Gc^ bttri.h^. b dcr^^ im Orient fortwährend "pfer ds' "^ ärztiiH^ Personal allein zählt 3!) '"s"»c„ ^lh,""^^". welche die verschiedenen Gar< "^"tiüm^" ^'schenken, welche «Kli Pascha ans ^" M,.^l„ ""lbnngt. befinrcn sich zwei Diademe ""d die .f."^"'" ^"'thc für die Kaiserin Eugciuc Griff, """'gin Viktoria, nnd ein Säbel, desse" ^"polr^, "^'""n Striucn übersäet ist. für Kaiser ^ Großbritannien. vom 2"^'^"^^"^ '^'^" wird ans Hamburg "- sebrnnr geschricbcn: schen >>'^ ^""" ^'cr mchrcrc Offiziere der engli' ^^^ Marine dl.rch. welche sich mit der E'M' Volfs/'"^ ^'^ begaben, um dort die uöil'ige" ^^ )n,ngcn fnr die nahe bevorstcheiwc Anlnnft ei^ zu trs^" ^^chwaders von englischen Kriegsschiffc» 'Nen. Diese Offiziere hatten. dem Vernel'men ci>, G^'^ ^"^"l^' den Verprooianti.nugödi^nst für He,si ^?'""bn' einzurichten, das auf der Nhedc vo» ^'»«'^,.?^^''''^ "<->""... soll. n'o sich. wie in K. bedeutende Kohlcnnicderlagcn befinden. Dcr große und kleine Vclt, sowie die Ostsee, sind jeht ziemlich frei vom Eise. uno die Schifffahrt ist bis zur Insel Gothland jetzt als gesichert zu betrachten. Gcucral von Vcrg. dcr Oberbefehlshaber dcr russischen Armee in Finnland, hat die Vcwohncr der Stadt Abo aufge» fordert, sich zur Aufnahme von doppelt so vielen Truppen, als bei ihnen in den Scefcldzügcn von 18.^4 und 18K5 cinquartirt morden, berctt zu hal> ten. Abo ist in den lchteu Jahren so befestigt wor> den. daß es jeht für cincn Waffenplah ersten Ranges gilt.« Tpanien. Ans Madrid schreibt man unterm 2!. Februar: „Die Königin hat den General Garrigo. dcr bei Vi-calparo verwundet und gefangen genommen wnrde, zum Kammcrhcrrn ernannt. — Im Konfercnzsaale kam es vorgestern zwischcn dem General Manuel Concha nnd Herrn Figncrola zu lebhaftem Wortwechsel. Leptercr tadelte die Verwaltung der Insel Enba. wo drr Bruder dcs Generals bekanntlich Gouverneur ist; von beiden Seiten sagte man sich Vclcidigungcn. und ein Duell steht in Aussicht. — Dcr Credit Mo> bilicr, dem bekanntlich die Bahnstrecke vou Vallaoo' lid nach Burgos zugeschlagen ist. hat sich mit einem Staatszuschussc von ^W.OW Nealcn für die Wegstunde begnügt, während die Negiernng sich bereit erklärt hatte, einen Zuschuß von 1.30U.000 Nealcn zu gewähren. Das als Mitbewerber dcs Credit Mo-biller aufgetretene Haus Bayo hatte cioen Zuschuß von 1,190.000 Nealcn beansprucht. Die Nachrichten aus Sevilla lauten jetzt günsti> ger. Nach den schrecklichen Überschwemmungen hat sich der Handcsvertchr dort wieder lebhaft gestaltet. Dcr Preis der nothwendigsten Lebensbedürfnisse ist zwar sehr herabgcgangen, hat aber doch nicht den gewöhulicheu Staud erreicht. Rußland. Dcr verstorbene Fürst Pasljcwitsch hat übcr fein auf circa ?l) Millionen polnische Guloen (bei 17 Mil> lioncn Gulden) sich belaufendes Vermögen folgende Verfüguug getroffen. Dcr Sohn, Fürst Theodor, cr^ hält 20 Millionen zum größten Theil in Gütern, während den zwei Töchtern, der Fürstin Wolkonsla und der Fürstin ^abanow-Nostowöla je 20 Millionen zufallen. Der verwitweten Fürstin ist im Testamentt nichtö vermacht woroeu, weil sie uächst dem eigenen Vermögen auch eine jährliche Pension von !l0M0 Silbcrrubeln als Witwe des kais. Statthalters ans oem Staatsfchape bezicht. Telegraphische Depeschen. « Paris, 1. März. Dcr ^iquic>alionökurö stellte sich durch Plahlagc schließlich aus 72-45. Eisen. bahnaklien fest. " Paris, 1. März. Der,.(5onstitution!iel" meint, eine Waffenstillstandes «Verlängerung werde wohl nichl stattfinden. "London, <. März. Schlußkurse Consols " Marseille, Sonnabend. Der „Sinai" ist mit Nachrichten aus Konstantinopel vom 2l.. und mis der Krim vom 19. u. M. eingetroffen; im Bai» oarthalc hatte ein klcines Scharmnßcl ziulschrn Nus. scn nnd Franzosen stattgcfnnoen. " Berlin, 2. März. Aus Bremen wird vom l. Abends dcr „Hamburger BörsenhaUc" gemcldct: Eine Depesche aus Konstantinopcl vom 2«. meldet. ?ic Pforte habe die Gclreideallöfuhr nach den Haftn rcs mittclländischen Meeres, des Archipels nnd dcs aoriatischen Mecrcs gestattet. 'Venedig, 1. März. Dcr Herzog von Mo> ocna ist vou hier wieder in feine Staatcn znrückge. arkehrt. Eine der großen Schranl'sukorvcttcn, die i,n diesigen Arscnal gebaut ivirb. wiro dcn Namen Silvester Dandolo" fübren. " oTurin, 2!). Fcbrnar. Die Werbungen fur , .^iisch. italienische Legion scheine» eingestellt zu °" Dcr „Piemontc« meldet: Das Gesuch dcs Ba> ron Eichthal, eine Kreditanstalt in Neapel zu gründen, sei znrüelgcivicscn worDcn. " K 0 pc u Hage n. Sonnabend. Dic Eröffnung dcs Ncichsraths ist außerordentlich gläuzeild ausgefal» lcn; dcr Erbprinz und dcr ganze Hofstaat begleiteten dcn König. Die Thronrede spricht Freude über die Anwesenheit dcr Männer dcr Gesammtmonarchic aus, hofft anf feste Verknüpfung aller Theile der Monar» chic, dic gcgcn jcdc Gefahr von Anßen sehüßen und dic Entwicklung dcs Landes sichern werde. Es wird Gott für dic Erhaltung dcs Fricdcus gedankt und weitere Beseitigung drohender Verhältnisse erhofft. Dicßmal siud kciuc größeren Geschcsvorlaa.cn erfolgt, da nächstens außerordentliche Sitzung dcs Ncichsrathes bevorsteht. Wir geben unten folgend cincn Auszug dcr ucuc> stcn Nachrichten der „IntX'pcudancc Bclgc" übcr die Ergcbuissc der lehtcn Koufcrcuzsitzung, deren Nichtigkeit, wie die anderen Zcituugsuachrichtcu, wir gauz dcr Verantwortung bcr Nedaltiou übcr» lassen müssen, wobei wir allerdings den schließlich von dem belgischen Blatte ausgesprochenen Glanben an einen günstigen Ansgang dcr Friedenskonferenzen theilen. " Brüssel Sonnabend. Dic „ Ind<'pcndance Bclgc" will wissen, iu dcr zweiten Koufcrcnzsikung habe eine lebhafte Erörterung stattgefunden uno sei kein Einverständniß erzielt worden. Bomarsund und Kars seicn die Hauptschwierigkeitcu; Nnsilaud habe die Größe seiner Konzsssionen geltend gemacht; es wolle bezüglich dcr Nichtwicderbefestiguug dcr Aland« inseln keine Vcrpfiichtung übernehmen^ cs verlange serner eine Schadloshaltung für Kars, ohne dic Art derselben näher zu bezeichnen, wünsche jedoch, daß das Prinzip der Kompensation überhaupt festgestellt werde. Die übrigen Bevollmächtigten hätten sich gc> weigert, hierauf einzugehen. Dem Vernehmen nach hättc dic Pforte ihren Wmlfch, Kriegsentschädigung zn erhalten, nichr aufgegeben; jedoch habe sic keine Hoffnung cs durchzusehen. Nichtsdestoweniger l»c> darrt dic „Iüdi'pcndancc Belge" auf dein Glauben cines günstigen Ausgangcs. (Ocstcrr. Corr.) Telegraphische Depeschen der »Triester Ztg.« P ariö, !i. März. Die Bevollmächtigten ha« bcu Sonnabend die Frieociispraliminaricn in Ueber« stiinmilug i»lt deil österreichischcn Vorschlägen unter» zeichnet. Unmittelbar darauf erfolgt die Diskussion über vic noch nicht erledigten Fma.cn, nm dcn defi> nitiven Vertrag abzuschließen. — Nciuc 7^.8^. P a r > c>, ^. März. )iach dcr „Indepenoance Belgc" wären die in dcr zweiten NonfcrenzsitMig al,rd' l'^hil-Aftic»; cü^lN' nl^icht.n 35<>, Ichtcrc 2^^, H ta.UscijVnl'ahn -- Attini 380. 1» ^.r ^ sc mit !«^ '/, scst. Wechsel u»d Valutcil siaur all< ^stnii. «mstcrda», —. — Augst'u^ !«>:!. — Fvanffiot 102 '/. Vrisf. — Hiiixl'iirg 7tt. — Livi'üU' —. — ^'»d,>» >0,l'2 Brief. — Mailand <0^'/.. — Paris I^l '/.. Ntc>.,t!'schu!dv.'>schn'il',!»^l'N zu 5 V« »>'l - «>'l '/. drill, „ 4'/,"/« 12'/. 7!l d.-tlu „ ^."/, ttü'/. «l,ch.» „ 5 7, 84'/.—84'/. Loml'ard. Vciut. '.'lnlsh,» „ n"/^ l»!i—U4 Griiudsntlasi.-Oblig. '.'l. O.st.'». zu 5 "/, «:l l<,! '/, dcttu i>»d.r/r K>c'»!ä»dcr ü "/^ 7 i!ot!lN^'Nnl.hl» vm» 'uihn- l«!l5 2^7 V, 2« dctto d,lto l«!ii' l!N', I^l» detto dettu i«54 1«8'/,^U>8 7. Baülo-iDbligatilüicn zu 2 '/, 7» «0 ~3 '/,—U4 Nltic» dcr östcrr. Kn'dit- Anstalt 352 '/,^3'^ Vilti'U lcr f. f. priv. l'üen. SlmUs- Eis.ul'ah»>lcs,ll,ch.,st zu 2ü<» ji. °b.r500Fr. 37« 7.-380 '^ordl'ahn''''llt!.,l 283 -2>3 ',, ^>tt>Nn'i»)-V!!>z-O>!»u!ldu.>r 2^4 - 2i><» P«s>il'urg-!iyl». (jllsü,l'. l. (zmissilm ^8-20 l'stto 2. „ mit Pnrlit 2.^—:l<» Da»!pschiss-?lstis» U7U -Nstic» l»'.» 100 Pl!il).r K,ll.!!l'ru>t.»- '.'»ltic» <>0- <>2 i!loyd Prior. Ol'lig, (<» Sill'N) Ü 7« 88—8-,'/, Nordb.il)» d.tto 5 7« 85»-85 7. MoM„>'r dclto s>7<. 7« 7« 7, DoilM! < D^lüpsschiff' Ol>!i,i. 5 7« 82 82 '/, ^omo-R.!l3 V, (zft"h^>zy 40 ft. ^'!> 6<> 7,-70 Wiüdiiä'gn^Voft 24 '/. — 24 7, Ua!dstc!u',l1)c ^ 24 '/.—24 V, -tteglemch'jche „ «1 7. ^ U 7, 8m st Salnl „ 3i» 7.^40 St. Geuois ., 3l<7.^40 ^cilffy „ 4U 40 7, K t, vollwichtige Dufatlll-Ägio U 7," « 7. Telegraphischer K»»rö - Bericht der Slaatöpapicrc ui.'>n ^. März 18^6. Etaatsschuldvelschrtil'Uüge» . zu 5p(5t. st. in 6M. «4 5/l tt d.tlu lN»^ der Hcuioiml-slukihe zu i> 7, >l. iu ^M. 8'» 1/2 dlttu .......4 !/2 ,. „ 73ü/^> Dar!.!),,! out Vnlosmig v. I. 1834, fm 100 ft. 228 „ „ , „ 183l), „ U>0 st. 13Ü3/4 „ „ „ ., 1854. „ 100 fi. ,12 l,2 slktisil dcr ösicir. Kreditanstalt ... 370 st. in (i. M, GrnndtUll.-^l'Ii^at. anderer Kronländer 78 «zanf-'AftitN pr. HliiU......1032 st, in 6. Hi Utticn der Nlrderöjttrr. Escompte-Gc- sellscyasl pr. SNut zu 500 «. . . . 480 st. in (§. M, Ullicn dcr t. f. priv. öfterr. Staatseistul'ahn- geftllschaft zu 200 st., voll eingezahlt »>cr tVcrdinandö-'^iorbbahtt zu 1000 st. lH. Äi...... 2880 st. ,n (§. M. Ällil» dcr Vlldwci^inz-Gmnndner Ä»hn zu 250 st. (i. M....... 2l)? st in (5. M. ^tlün dn östllr. Donau-Dampfschissscchrt zu500st. i.^i....... <»83 st, iu C. M, Mim des öst.rr. ^!Ioyb in Trieft zu 500 st. (5. M....... 435 st iu (5. M. Ncchscl.Kmö vom !t. März 1836. Augsburg, für 10l) Gulden (5ur. Guld. 102 Vf. Uso. Franksurl a. il>i. (fin 120 st. jndd. Ujcr- einS-Wahr. >m24 l/2st. Äf. .8 Wonal, Hamliurg, ,»r U»0 Matt A.nnl,'. dulden 74 3/4 2 ^ional. tondon, ^ur 1 Psliud Sterling, Gnld'N 10-5 Vf. 3 Mou.n. ^aris, für 3(X) Franfeu . . Gulden 12ru 2ti»l l/2 3! T. Sicht. K. K. Viillw. Hlimz-Ducaien . U 1/4 p^nü. Agio. Ware. Gold, mid Sill'cr.Kilrsc uom 1. März 18^6. Geld. Ware. Kais. Muiz-Tusaten Agio .... <17/8 7 l/8 betto Nand« detto ^ .... »l l/2 <^.'t/4 Oulc! »i nlurco ^ .... 5 !,2 5 l/2 Vcapoleons'dor „ .... t^.4 8.4 Touvrainsd'l'r „ .... i^— ^ __ Friedrichsd'ur ^ .... 8.2.» 8.25 Vngl. Sovereigns „ .... 1N,12 zy.,2 Ruß. Imperiale „ .... 8.1» 8. l, März 185<>, Ein Wicncr Metz... ''""'"" P"!ft si. I kr. sl. ^ fr. W^.',i........ ss — u 15, . Gisoubahtt- und Post-Ftthrorduuug. SchnellzUss ««ld^ch l Laibali Uhr Vlin, Ul,r .')!in. von Laibach nach Wi,n . . ssrüh — — H /^5 «^» Wioi »acli VaU'ach . Aboid^ 9 3^ — Perslineuzug von Lailuch „nch '^!,» . iUorm, ^. — IU ^. diu dlo . Ab.nt's — — lu H5 von Uvnn nach l!a>bach . i)la>1'M. 2 ^9 — — dlo dlu . Fiü» 2 3u — —. Die Kass.i wird 10 Minuten ror drr Alf^hri gfschlo!s>,'!». Brief« Eonrier von üaU'^ch nach priest . . Abends — ^. I Z^ « Tlil>t « L>>!l>ach . Früh 7 H« __ — Pvrsoueu-Eourier von Laidllch nach Ts!!'!t . . )ll>,ndi> — — ,„ I. Mallepvst uo» rail'.lch n.,ch Tlilst . Früh _ _^ /^ » Triest „ ^^ibach , ?ll>r»de ^> ^. _ ^, ^l. Mallepost von Lail'ach nach Tli.ll . . Abenvtz — — /, ,5. « Triest ^ taldach . Friih 8 3o — — Z. 3^2. (2) Zu kanfeu wird gesucht: Elne in der Umgebung Laidachs gelegene arronoirtc Realität. Auskunft ertheilt das con^csslo-nlrte Geschäftebureau des I. Fr. Tertschek aus ^aldach, Kapuze ner-Vorstadt Nr. .58. (5 r illue r n ll q. Ick wiederhol».' die Waiiunig vom ^ März i852, Z 5tt, Nicmcnweti mifnn'l-' neli NiNiicn clwas zll leihen odtt zll ^or-gen, molM ich nur für oas Zahler dM/ was mir selbst anocrtsaut wiro. Verkaufs - Anzeiste. ^ol). Derschitsch , Handels luam, m St. Petcr del Wllell "' Steiermark, unterhält in Laldaä) cl>^ i^aqer von echten, Wiseller - Wcli^-Anzufragen m der Handlung zl'l Sonne (i^l' t)l)ll/.) Ich Endesgefertigte mache ^^ ergebenste Zlnzelge, daß ich mit ^/ März das Waschen und Modernise ren der Strohhüte begingen werde. Zugleich zeige ich an, daß lch schö^ lnodcrne Selben - Frühjahrshüle zl> den billigsten Dreisen am Lager hade. Z. 354. (2) Wohnung bestehend aus 2 Zimmern gaffeiN'eltv/ Küche, Spelsc- und Dachkannncl'/ oann Holzlege, ist in der Spltal-gaffe Nr. 272 für kommenden Geocgl ;u vergeben. Das Nähere in der Schnitts renhandlung F. X. Hauffs daselbst. Z. 356. (2) Anzeige. G.fMijM daxkt sei'ie" g''chnten Alxichmcrn sür das ,l)m l),ö jcht geschenkte Zutrau," ""^ ^e.htt sich zuglcich, l)ien,!t cvgcbl'nst anzuzc-ig^n, daß er cm l,roß<'g Sottim<'l/t vo„ dl>n in >n^ ,^>r?ctt l»lv 5.1^., v"scn!at>n .lfrl'ihlittgsfacherll, Haudschirmcn (Kuickerl, Olis" beth- ulld Tompauz.'Schirnn'u), "^st cllicn a.idcl-n G^t'n.qen uo>. Soulleuschirmc' auf Wiencr und fianzösischc 'Alt, !>,vlc auch 00,1 vclschil'd^'nc,, Seiden- lüid BaUlNwo^ Negeuschirmen, als: Neise, Naver , Taschen-, Stock u>,d Sprung Schir,," ^m ^agcr l)adc, womlt cr sich d.>m I'. '1'. u.'l'chtten Pu^llkuin d<'stn,6 empsi.yll. ' Auch üvelmmmt er duS U^belziey^n m,l ^-> d.'i ,hm in groM- Auswayl defiidlichc" "^ ,chicd^,atti^>i Stoffen rmd Pntz, Ehcnille, Ginn«-, ftanzösischc ?llt Fransen-^"'' uier u. s. w., R.'par>l-en und Eillt.uschcn del Paraplllie's, und v^spuchr pwa)plc und ^ llge Brdlcnulig. ^! ail? ach in März 1856, 1^. Mku^ob. S^'i'in'»- lind Ncqciischii-'n. ^^drikVntt, Haliplpl.in ^)ir, ^''/ ^a^er von Sonnen und Ztestenschirulsu im ersten Stock, ftassensti' Niederlage des k. k. laudesbef. Gutensteittek Kupferhammer' nnd Walzwerkes lim V. MM il, Nn^,l, StM, Svällglclgasft Nr. «N2, werden alle Erzcu^niss^ dcsfelb^n, als: Kupferbleche, ^^^ len, Scheibe«, Böden mit Aufbng, Bnnd msd ^^^ gen-Kupfer, Nieten u s. w., ferner'auch messingene «U« eiserne Armirnngen zn Dennpfkesseln nnv ApP"^ ten, Schlagloth 2e. auf dem Lager geftallen. .^ Bestellungen in allen Dimensionen werden auf Schnellste ausgeführt.