^u^ Mittwoch, 8. Mai 1901._______________Illhlgllllg 120. kaibacher Ieitmg. Zn! ' ^2?.' .^" Postveilendung: aanzlührl« «0 « halbjabria lli ll. Im lomptolr: »anz. ^"'"„t ^»w« ,i x. ffür d!e Zustellung li„ Hau» ganzjährig » X, - I»stftt«»»l,e»»rl Für Nein» « Zeilen ü« k. «rlßere pel Zeile 1» »»: bei »fteren Wleberhvlungen per Zeile « l». Die «Laibacher Zeitung» erlchelnl »Hgllch, mit «««»ahme der Tonn- und Feiertage, Die Nbministlatton befindet ftch »ongrel«platz Nr.», ble Ued«ttto» T>almatln»Vasse Nr. 6. Sprechstunden oer Äebaction von S bi» »0 Uh« vonnlttag«. Unfrantleit« Vriele werd«« nvi.> j ^,^'sorgen zu miissen, das« es anch bei «d Denn ^^'"^'u, Zu kritischen Tagen kommen Nillll ^'" Grunde genomnu'N sei bei uns der ^ sicl, "^ ^'^"' Seiten vorhanden nnd es ^ s^' "ur uni die Fornl, in der er Ansdrnck ^'n gros^"'^NsPresse" erklärt im Hinblicke ans ?. ^l^,.^"l)I allfgetal.chten Flilssregllliernngs ,^tiit ^ '""^Projecte, fiir welche theiliveife die ^' hier / .'" ^'"nalbauten beansprncht wird, es ^ll unÜ^ ^""^^' Lichtung der Ansprüche nach '^ tb, s ^ '^rer Berücksichtigung eintreten 'hüt ^''"chste Vereinbarung der Interessen an-^i ^3t«>n'^' ^ werde die naturgemäße Auf-^ .^ "l d?,.?!"') '""' ""l ^"' V"'^ ihrer Gesetzes-^i ^ ^"s^rstrasjenfrage eine Verständigung l^^ler i ' dürfte s«l) dieser Mission umso un-,^6ll!i^ "'^-zieh(!li können, als ja schon aus der illl ' bast - ^"lage im Hause ziemlich deutlich Hi^'Ne,!>^ ""^ denl fraglichen Entwnrfe vor ^tig^ ""'Puls grundsätzlicher Art zu geben be-ii "^'Uüen Gedaukell jenes Entlvurfes die ^t ^ '? ^i finden. Sei somit fiir eine loyale Meinungsverschiedenheiten ll», nnt>l>..^^^"'"u zweifellos vorhanden, so ^' ^'tm! ?^ N""is,V> Gesichtspunkte und Greuz-l^"'^ ,/"""l werden müssen, innerhalb welcher ^^ ^'punf< -"'"""nen vollziehen soll. Als solche V^'5 ^s^"^ ^"^ ^latt die folgenden auf: llu-z^!'sprl,.'^^k'n an den technisch lt,:d finanziell >>,?^ sin "^'" ^"nalprojectcn; Einhaltung rines ^8^^""ö^llcn Nahmens betreffs der in An-,',«>« d^ ?s?^!^'l"iorationen: keine formelleVer-^^'»Nt ^^^M'lrastciworlagc mit anderen A^ ^,, ^,^ ?^'".Ne fachlich in keinem Zusammen ^^^ ^on ^/' Wlch^'S Iunctim könnte den ganzen '"hr Uisck ^uhlfahrtsarbeiten gefährden nnd fei ^^b^ ' ',uch< uubedenklich. Dass gewifsc poli-^^^ich.> '^" nntspirlen, dafür lägeil mannig-^^^r^'llll'iu lnan sollw bedenken, dass, während anderwärts Krisen aus überspannten staatlichen Anforderungen an das Parlament entstehen, bei uns der <>M gerade entgegengesetzt liege. Seit dcm das Haus zur Thätigkeit nnedererwacht ist, er ! scheine der Staat ansschließlich als Geber. Wenn die Situation hellte scheiterte, so geschähe es dnrch die Unfähigkeit der Parteien, von der verschwenderischen Gabenfülle verständigen Gebrauch zu machen. Dann aber würde gewiss die Hoffnung derer nicht in Erfüllung gehell, die die heutige Situation unterminieren, denn für, die Wiederkehr einer parlnmen» tarifchen 5lrise unter so ungewöhnlichen Begleitumständen hätten nur das Parlament und in dein selben jene Elemente die Verantwortung zu tragen, die sie verschuldet haben. Das „Neue Wiener Journal" bemerkt, es wäre ein übertriebener Optimismus, zu glaubeu, dass der Uebergang ans dem Stadium der ArbeitSunwilligkeit und -Unfähigkeit sich ohne Neibnngen und Zwischenfälle vollziehen würde. Allerdmgs gehöre der gute Wille aller Parteien dazu, über momentanen Schwie-rigkciten nicht das Ziel ans den Angen zu verlieren, das man sich gefetzt hat. Man sollte glauben, dass, da im Primipe Nord und Süd das wirtschaftliche Programm drr Negjernng mit Genugthnnng begrüßt haben, sich bei der Detailberathnng leine solchen Schwierigkeiten ergeben würden, wie sie jetzt die Durchführung znm Stocken zn bringen drohen. Sei dies trotzdem der ^all, so liege die Ursache an dem politischen Misstranen, nicht an der wirtschaftlichen Missgunst der Parteien. Durch zu viele Iunctims binde man sich nur die Hände gegenüber den Par-lamentsfeinden. Die Ereignisse der letzten Jahre hätten aber bewiesen, dass beim Versagen de.S parlamentarischen Apparates keine Partei zn dauernden Erfolgen gelangen tonne. — Auch die „Deutsche Zeitung" meint, die verschiedenen, unmöglich in Ein» klang zu bringenden Iunctim-,>ordernngen drohen den rnhigen Fortgang der jetzt wenigstens halbwegs '>'. Ilnss gekommenen parlamentarischen Arbeit zu störeil, ja möglicherweise ill letzter Eonsequenz das Parlament selbst in Frage zu stellen. Die „Neue Freie Presse." findet die Besorgnisse von einer möglicherweise eintretenden kritischen Weildung i,l der Wasfcrstraßenfrage als nicht ganz un-berechtigt, denn die Flussregulierungs-Forderungeil, mit denen Plötzlich die Czechen aufgetreten siud, werdeil ähnliche Postulate auch iu den übrigen Krou-ländern heraufbeschwören, und indem solcherart auf ie Eifenbahnen die Ccmäle, auf diese die Flussregu« lierungen folgen, und ein großes Project auf das andere gethürmt wird, drohe das ganze Gebäude zusammenzustürzen. Wenn weiter, wie es ill den jung» sten Eommuniquö des Ezechenclubs der Fall sei, be» reits vernehmlich mit dem Obslrnctionsschwerte gerasselt wird, so müsse die Frage auftauchen, ob nicht eine Eanallrife im Anznge sei. Entspringe diese, neueste Wenduug der Dinge politischen Motiven, so sei allerdings nichts leichter, als die gewünschte Krise lierbeizuführeu. Allein das Blatt glaubt, dass es den Ezechen schließlich doch nnr darum zu thnn sei, einen Theil der wirtschaftlichen Zugeständnisse, mit denen sie auf das Budget der nächsten Jahre verwiesen wären, schon jetzt in Sicherheit zu bringen. Eine Verständigung darüber dürfte sich aber «licht als un« möglich erweisen. Vom Standpunkte der wirtschaft« lichen Interessen wäre es aber widersinnig, eine par-lamentarische Krise herbeizuführen, in welcher mit den Flufsregulierungen anch die anfaugs so heiß be» gehrten Eanäle verschwinden würden. Das „Neue Wiener Tagblatt" sagt gleichfalls, es liege bei den Ezechen, die Möglichkeit einer Vereinbarung in den schwebenden Differenzen zn schaffen. Wofern die Ezechen wirtlich Nücksicht nehmen auf die Gesammtheit der parlamentarischen Agenden, werden ihnen Separaterfolge gern gegönnt werden, wofür es ja bereits Thatsachen und Beispiele gebe. In der gerechten Abschätzung des Möglichen bei den kommen' den Verhandlungen würden die Ezcchen Gelegenheit haben, ihre Friedensliebe, ihre Arbeitsfrendigleit und ihre Rücksichtnahme anf die Gesammtheit — und darin sei doch auch das Parlament selbst inbegriffen — zu bethätigen, geradefo wie alle anderen Parteien, und desto sicherer werde der richtige Weg gefuuden werden, je weniger Mifstrauen angewendet wird. Die „Oesterreichische Volts--Zeitung" besorgt, dass das Parlament wieder tritischenTagen entgegen,-gehe, weil die Inngczecheu sich nicht damit begnügen, für den Ban der Eanäle, die Regulierung de,r Flüsse als Vorbedingung aufznstellen, sondern auch noch verlangen, dass zwischen der Investitions-Vorlage und den gesammten Wasserstraßen-Projecten mit Ein» schluss der Fluss-Meliorationen ein untrennbarer Zusammenhang hergestellt werde. In dieser Ver> mtickung ganz verschiedener Fragen liege eine ornste Gefahr fiir die weitere Arbeit des Parlamentes. Die „Arbeiter-Zeitung" fragt, wer denn die un» geheuren Kosten aller dieser stets neu auftauchenden Feuilleton. ^ Die Katthause Pletriach. ^ch ^'l5 gemeldet, haben die Karthäuser die ^°t ^>st is ^ '" Unterlrain angekauft, um das n^llm. "' Orden durch zwei Jahrhunderte '^> ü " ?" restaurieren. '^ ?t ^>,,^cl)tchte von Pletriach berichtet die V'Nstelw. Post" Folgendesi Pletriach verdankt ^ ^' d^ " ^"fen "°" 6illi, einem Adel;- ^^"ll»^^'^ aokrönten Häuptern an Reichthum ^^!!o G '^"^"u konnte, als deren bedeutend- '^'^n ^''"l Hermann II., den Karthäusern ge- ^V^"dm,!s luso fasste, eine zweite Karthause , a^llH "l)al in der Windischen Mark zu grün° >^t ^, ^swnillienstift gelten sollte. ?V^'>it "lennebirge, zehn Meilen voll Lai° ^ t>^°" ^'? ^5 Schloss und Stammhans der !>d'" l>>i""ieilstein, damals scholl ein „Tabor," /t tii'M)Ük,"^""Uges, mit Thürmen und Rillg- ^tz -''^i/ ?^ Gebäude, das sowohl den Stürmen Ä, ^>t^ Horden als den drohenden Einfällen « ^ !l»,^d"stand zu leisten imstcmde war uud » XV"»l ^"'b als Schutzort dieute. Diese vou > X> ^5 r."'Ute äeste war wie geschaffen für die » l»»,^ 'men Schweigens und frommer Selbst- » lnf H^'inailli lanfte am «Ertng nach St. Marcus" — 21. November 1374 diefes Schloss Pletriach (Pletarje) uud verständigte von seiner Al> sicht das Generalcapitel der Karthäuser, welches eine Mönchscolonie aus Seitz in Steiermarl, der ältesten ^tarthallsc Delltschlando, für die neue Gründung ab» ordnete. Der Zeitpnntt der Stiftung ist nicht bekannt: Der Krainer Historiograph Valvasor ililnmt, Megiser folgend, das Jahr 1 l<)7 an, Oroxen dagegen in seiner „Eeljsla ''lronika" verlegt sie in das ^ahr 1^1, was »rahrscheinlicher ist. Es ist sicher anzunehmen, dass die Kalthäuser uoch Ende des 14. Iahrhuudertes in Pletriach Einzug hielten. Die herzoglichen Briefe Leopolds I V. nnd Ernsts des Eisernen gewäliren 1107 dem neuen Stifte dieselben Privilegien, welche oie anderen Karthausen genossen: sreie Gerichtsbarkeit, ausgenommen die peinlichen Sachen, Maut» und Zollfreiheit usw. Vom Reiche erfolgte 141il die Be-günstignng der Befreiung von aller „Schatzstener und Aufsatz"; 1114 verpflichtete Graf Hermann 11. auch feine Söhne Friedrich, Hermann und Ludwig, die Stiftung aufrechtzuerhalten, und als er 1485 ftarb, ward er feierlich ill der Klostergruft beigefetzt. Nicht lange dauerte der Schutz der Eillier, denn am l). November 115li fand Ulrich II., der letzte Graf von Eilli, in der Belgrader Bnrg ein gewaltsames Ende, und das Kloster verlor seine Gönner. Das 16. Jahrhundert brachte verhängnisvolle SchicksalZschläge durch die Einfälle dcr Türken, die wiederholt die .Mosw'yütt'r vmvüstejon, dio säst ein geschlossenes Ganzes bildeten, dnrch die Ansiedlungcn der Ustoken, denen Gebietstheile abgetreten oder doch gegen minderwertige umgetauscht werden mussten. Die Fortschritte der Reformation entzogen den Kar-thäufern viele Besitzungen, ganze Dörfer sagten den Gehorsam auf und wählten sich andere Herren; die Zahl der Ordensmitglieder war 15!X» bis anf vier herabgesunken, und 15U3 wurden die restlichen Güter ai: >narl Iuric-, eineil Bekenner der augsbnrgischen Eonfeffion, verpachtet. Im Jahre 1^)5) erfolgte die Nebergabe der Kar« thause Plelriach an die Jesuiten; am 15. December fand dieselbe statt, nachdem dem evangelischen Pächter der Vertrag um 3OX1 Gulden abgelöst worden war; die bewegliche Habe kam theils in die bestandene Kar. lhanse Seitz, theils nach dem Jesuiten Eollegium in ^'aibach, ein Superior der Jesuiten installierte sich in der ehemaligen Karthanse. Die Jesuiteil blieben im Besitze Pletriachs bis znr Aufhebung ihres Ordens im Jahre 177!l, dann ward das Kloster Stndienfonds-Slaatsdomäue. l5M gieng es dnrch Verkauf in Privatbesitz über; die fchöne gothische Kirche diente zum Sammelplatze und Zerkleinerungsorte für gefällte Brenuholzstämme, auch die anderen Bauwerke gien-gen langsamer Zerstörung entgegen. Nun haben die Karthäuser ihren ehemaligen Besitz wieder erworbeil und werden ihn nach den strenge,« Ordenssatzungm einrichten. Laibacher Zeitung Nr. 105.____________________________________870_____________________________________________ 6.3^ ^ Postulate tragen solle? Von den Wasserstraßen sei nur der Donau > Oder ° Canal ausgereift, alles übrige verfolge lediglich politische Nebenzwecke. Allein diese dem politischen Tagesbedürfnisse entsprechende Mhn-heit in ökonomischen Projecten sei nicht Hoffnungsfreude, sondern der Muth der Verzweiflung und müsse die ernstesten Bedenken wecken. Der Ministerpräsident hübe die Begehrlichkeit entfesselt, er könne bald erfahren, dass er Zuviel versprochen habe. Politische Ueberftch». Laibach, 7. Mai. Wie die „Neue Freie Presse" berichtet, waren nm 5. d. M. unter dem Vorsitze des Ministerpräsiden» ten Dr. v. Koerber alle an den Wasserbau-und Fl ussregul ierung 6 arb eiten be-theiligten Nessortdeamten versammelt. Vom Ackerbauministerium lagen ein vollständiges Fluss-regulierungs - Project und ein Project, welches die jetzt von den Ezecheu geforderten Flussregulierungen sowohl nach materieller als nach finanzieller Seite beleuchtet, vor. Der Ministerpräsident Dr. V. Koerber wird über die von den Nejsortministerien gepflogene!» Erhebungen den Parteien Mittheilung machen und zugleich den finanziellen Standpunkt der Negierung darlegen. Die „Slavische Correspondenz" berichtet: „In allen Theilen Böhmens und Mährens tritt eine starke Bewegung zugunsten der Wasser st ratzenbauten zutage. Demnächst sollen iwnd gebungen seitens der Handelskammern erfolgen. Am 5. d.M. tagte in Pardubitz das Plenum des Elbe-Vereines. In Prerau versammeln sich lommenden Sonntag Delegierte aus allen czechischen Gemeinden. Abg. Kaftan wird hiebet den Ezechenclub vertreten. Man kann bereits feststellen, dass die Meinungen und Forderungen in dem Sinne stabilisiert sind, dass zwar die Meliorationen und Fluss-Regulierungen voranzugehen haben, dass jedoch hiedurch die Canal-bauten nicht alteriert werden sollen." „Narodni Listy" erklären, man dürfe das Eingehen der Iungczechen auf das wirtschaftliche Programm keineswegs als eine Versöhnung nnt den jetzigen nationalen und politischen Verhältnissen ausfassen. Die czechische Nation werde sich nicht nach dem Eommando eines Wolf richten und sich nicht für ihr Entgegenkommen gegenüber dem Cabinetschef von den Rossortministern zurück-setzen lassen. Gegenüber verschiedenen Versionen über den Stand der Angelegenheit, betreffend die Errichtung einer k ath o lisch ° theo log isch en F acu l tät in Strahburg, stellt eine Meldung aus Rom fest, dass der vertrauliche Unterhändler, Freiherr v. Hertling, an den maßgebenden vaticanischen Stellen bisher auf den gleichen Widerstand stoße wie früher. Das bedeute nicht, dass seine Bemühungen aussichtslos seien, bisher jedoch sei es ihm nicht gelungen, die Schwierigkeiten, deren Ursprung und Charakter wiederholt bezeichnet wurden, zu überwinden. Die Nachrichten, welchen zufolge in I aPan eine finanzielle Krise ausgebrochen wäre, werden, wie man aus London berichtet, durch dort eingetroffene oerläfsliche Mittheilungen als sehr übertrieben bezeichnet. Die finanzielle Lage des Landes biete allerdings große Schwierigkeiten dar, sei aber keineswegs sc bedenklich, dass man auch nur annähernd berechtigt wäre, von einer Panik zu sprechen. Unter den Behanp-tungen, auf welche sich die verbreiteten ungünstigen Darstellungen stützten, sei insbesondere diejenige unrichtig, dass eine Anzahl großer Bankinstitute in ^apan die Zahlungen eingestellt habe, dies sei viel mehr bloß bei einigen kleinen Localbanken ein getreten. Tagesneuigleiten. —(E in dergiftetes Dorf.) In der Ortschaft Vacs-Topolya hielt sich vorige Woche eine Zigeuner-larawane auf, deren Mitglieder verschiedene Diebstähle verübten und darum in das Gemeindehaus citiert wurden. Hier schor man sie — für einen Zigeuner ein großer Schimpf — ratzentahl und jagte sie sodann aus dem Dorfe. Die Zigeuner übten jedoch schreckliche Rache. In der Nacht schlichen sie sich in das Dorf zurück und vergifteten das Wasser der beiden Gemeindebrunnen. Tagsdarauf starben nach dem Genusse dieses Wassers fünf Personen. Der Gendarmerie gelang es, die Zigeuner festzunehmen. Man fand bei ihnen eine große Menge von Strychnin, Arsenit und anderen Giften. — (DerKnabe und derGrislibär.) Der iNustrierten Iagdzeitung „Et. Hubertus" in Köthen (Anh.) wird von ihrem Mitarbeiter in Quebeck folgender Fall mitgetheilt: „Der Grislibar ist bekanntlich das furchtbarste und blutdürstigste Raubthier, das e» in ganz Amerita gibt. Während alle Bären ungereizt den Menschen fliehen, verfolgt und greift der Grislibar jeden Menschen an, dessen er ansichtig wird. Ein Grislibar tann die Furcht und der Schrecken einer ganzen Gegend werben. Ein Indianer, der einen solchen erlegt hat, wirb von seinen Stammesgenossen als ein Held gepriesen. — Rudolf Strommer, der schwächliche, 13 Jahre alte Sohn eines Besitzers ungeheurer Lä'n-bcreien bei Ontario in Eanada, war von seiner Mutter beauftragt worden, die Küche von Zeit zu Zeit mit einem Stück Kleinwild zu versorgen. So war er denn auch am ^10. October v. I. zu Holze gegangen, um irgendeinen Vraten zu erwischen. Mit gespanntem Doppelschrotgewehre unter dem Arme überschreitet er eine große Blöße, als er einen riesigen Grislibar auf sich gutommen sieht. Der Junge ist anfänglich starr vor Schrecken, und in der Hoffnung, noch Rettung zu finden, läuft er, so schnell er es vermag, dem nahen Walde zu. Hier will er auf einen Baum llettern, doch dies gelingt ihm nicht, die Baumstämme sind zu dick und zu glatt, er bleibt zuletzt hinter einer starken Tanne stehen. Cme gnädige und gütige Vorsehung nahm hier den Burschen in Schuh, denn er verliert die Geistesgegenwart nicht, ihm fällt die schon oft bewährte List ein, er zieht seinen Rock aus und schleudert ihn ein Stück von sich. Wenige Augenblicke später ist aber auch der Bär da, und indem er das Kleidungsstück beschnüffelt, gibt der tapfere Junge einen Schuss in einer Entfernung von sechs Meter auf die Stirne des Thieres ab, der von ausgezeichnetem Erfolge ist. Nie es sich später herausstellte, wurde die Bestie durch die Schrote gänzlich geblendet, beide Augen waren aus dem stopfe herausgeschossen. Unter furchtbarem Gebrüll stürzt der Bär zu Boden, erhebt sich wieder, stürzt abermals, kommt wieder hoch. taumelt eine Strecke weiter, rennt mit aller Wucht an einen Baum an und kommt wieder ^"."^ch^^ eZ das Thier eine ganze Stunde lang. ^^""^ tritt eine Ermattung ein. Mit den V"b"p ^ . schlagend, bleibt der Bär endlich liegen. u"o ^ ^ dem Rudolf Strommer. aus unmittell^ .^l,, , Tchuss hinter das eine Gehör des riesiger Schweißerguss legt Zeugnis ab, da> ^ Al<,^ gesessen hat. Von Verenden war noch "'"^gt»^ Thier wälzt sich hin und her. da fenert der >> ^M.>,, in das andere Gehör, darauf folgt "°^.,, O°"°!^ Zucken -der Bär war verendet. Vom e"g" "^ B,^ n. Quebeck wurde dem Jungen das ^'^ ^'>^ Schussgeld ausgezahlt, der Vater laufte 't"^. cine Uhrlette dafür, an welcher die groß" " ^, ^ Hauptlrallen des Bären als SiegesM" ^iF, Mit einer gewissen Ehrfurcht grüßen °'^!tv^ muthigen Knaben. Der Bär war mä'nnlia). sehnliche Gewicht von sieben Centnein. ^5 ^ — (Der Obstructionsbreche ./ ,^ - ment herrscht ein höllischer Lärm: Die e""'V^,> ü" ,. lassen leine Sitzung halten." die anderen '/^ ^ Pulte und stampfen mit den Füßen. '" .^»d " < in Pfeifchen, die sie mitgebracht habe", '° ^itz ^ Rednertribüne ein Mann steht, dem der " ^gt,'^ Stirne rinnt und den man nur den 9""" ^ ^ ohne auch nur ein Wort vernehmen z".' <^el "'^ Tische des Präsidenten zeigt sich jedoch ei" ^Mf'g'^ den man anfänglich gar nicht bemerkt hau, ^^,. ^ Gestalt eines Phonographen, und aus die, A^F^ Kästchen ertönt, mit der Starte von 1(1."^ P"si^ allen Lärm übertönend, die Stimme , ^ die" ,. „Meine Herren! Ich bitte um Ruhe! 3^"' ^sic^ führer. ihre Plätze einzunehmen!" Das ' ^ ^, brecher. der Triumph der Wissenschaft «"" ^x^ ^ rische Demagogie, eine Combination be» 4" ^e ^ dem Megaphon, welche die Ingenieure ^^ ^,, L. Shord in Brighton erfunden haw'- ^M 5 Apparat im Freien aufstellt und in ^. 7 ^nep^ man 24 Kilometer weit jedes Wort be""^ ^en" < ist das Ende der Obstruction, und lein ^ ^M, Lärm ist stark genug, um einer ^"""" fftntl'« 5, f' giaphen Widerstand leisten zu können. ^01 ^^e" Mittheilungen, die in der ..London ^a' ^ keine bloße Phantasie. ) M ^ - (Der niesende Liebhaber ^,„ , Theatergeschichte erzählt Ernest ^lum >' .„ v^« ,. „Journal b'un Vaudevilliste": Vressant. or ^ ^. Schauspieler war. besaß unter «"d"" M .. zückende, zum Herzen gehende, wohlmng ^hha ',> talische Stimme, die goldene Stimme ^ ^.^ ^ ,5 entzückte wie keiner das Publicum. wen» ^ z„ s«! ^ Liebeserklärung machte — natürlich "" j^ " '".F Rolle eine zu' machen. Eines Abends i)" .^ L'^./ neuen Stücke in dem Augenblicke, wo is, z" / singen sollte, das unwiderstehliche ^"" ^ die ^ ^ Aber in den, Augenblicke, wo er cnur ,>' . ^,, Y? ^ Worte sagen wollte, wo der ganze Saa .^ 6" 5 dic entzückten Zuschauerinnen im vo"U > ^r"-,, den schmeichlerischen Stimmfall s" „„„lögl^ ,. ganes genossen, zu niesen — das war ^ ^, sich die größte Mühe. aber das Kitzeln " ^gch. ,^ nach. nahm vielmehr noch zu! ^"'' Asch'^l' fühlte, dass. je mehr er sp"^ /" h abrikS' arbeiterin gegönnt. Sie hätte sich vorzüglich zur Lehrerin geeignet." „Vielleicht lässt sich das noch machen," meinte Nolf Weipert finnend. „Wie ich gestern so unvor> bereitet in diese förmlich tragisch wirkende Armut hineinblickte, nahm ich nur vor, dein Mädchen wo» möglich eine bessere Zukunft zu bereiten. Ieht, da ich erfahre, dafs sie meiner Mrsorge "", ^r - , ist, bin ich entschlossen, diesen V" ^ .^ ,^, machen. Ich will sie auf meine "^M!^ Pension geben und sie für einen on ^ beruf vorbereiten lassen." „ s^gte ^ ,F'^ „Das wird Ihnen Gott lohnen, '^,r ^ erfreut. „Sie fchenken Ihre Gu^ ^,,!' Würdigen. Freilich würde ich IlM" ^' auswärts unterzubringen." . h^zii^^ „Ich wäre Ihnen für darM« ^ schlage sehr dankbar," versetzte ^"^ ^^ ^ Der Lehrer sann einen Mo""'" ^,^ „!, „In Dresden wusste ich "" ^i,<,,,, ', wo Sie sie zu mäßigem Preise '"" ,^„ l^ ,,^. und lvo sie auch gleich Unterricht n"^. M^ ist die Familie eines Eollegen ""' .„ ^ ^,., eine beschränkte Anzahl Pension"" ^ ^ für die Kleine der beste Boden 6 entwickelung." ^ ^ Doctor Weipert nickte. , Zic ^M „Vielleicht wäre es besser, N^ ^"^l/^ in die Hand nähinen," sagte er. "^ >iiicl1 ^,^ liegt ein gewisses Misstrauen a^" ^5 ^ /^,, mehr inbetreff meiner Absichten. ^M'^^,, mit welcher Entrüstung sie gewiesen hatte. „Ich würde """" „ ^" ^ lommen," setzte er hinzu, „und )" ^ ^ eine entsprechende Summe aus Bank deponieren." . ^1?' ..,„, ,^ Der Lehrer besann sich "ne ^ ,t!cl^'Äl")> „Es ist gut!" sagte er d"'» .^"^f'', Anbetracht des guten Zweckes wM "^,„e,!.' 5" entsprechen und mich der Sache an" 5^ ^ zu dem Mädchen gehen und ihr 1"" ^ ^"bHl>Is ll "°'. "Diese Frau hat lein Herz, sie wirb mich l bbchr? A" demselben Augenblicke trat Bressants !^>tt ^^ °°er wenigstens der diese Rolle spielende Schau- > dich' "" sag", wie seine Rolle es verlangte: „Gott ^7' ?tin Hlinb!" . . . Aresscmt selbst hat mehrere ^ f^""r flacht. !^^db^""getüsste Professor.) Aus Chi->ttslt ^'^"chl, wic man in Amerika ganz unver-^n ^ t^ "" berühmter Mann werden lann. Vor > b^^f" '^^ch der Professor zu feinem Auditorium ^ lM '/gelegentlich, dass ein erfolgreiches Netreiben '» Tchtll^'"^'^" Studiums das Opfer vieler menschen hah-^ Erlangte, und fügte hinzu: „Ich für meine ^le« '"'emals geschworen oder berauschende Getränke , °rM"' ^""ls geraucht, niemals ein Weib geküsst ober >t>^ "'esc erstaunliche Erklärung Professor Crooks ° ü ^°ge n^ Ölungen Chicagos berichtet und am folgen-M< tt ,, ^ °llen .Himmelsrichtungen telegraphiert. Jetzt °ll CeiV n ^"' meisten besprochenen Männern Ame-^. falben ^^^^^^it '" .Uussangelegenheiten erregt ! sntrltyi! I^ ^^ite Sensation. Die Zeitungen widmen "v>e>dZ ni! '^" planne ganze Spalten und bringen In-^ ^bbt^ "!°"nten Männern wie Channcey Depew n^Ichas^, ^ ^ ^^n^ °le besonderen charakteristischen Ml ^" °es Professors ernstlich erörtert werben. Die ^N^l,"^ >hre Sympathie mit ihm aus! Mr. Crook s^nbt ^ °lt. von hübschem Aeuheren und hat viel im M is, 'l,^?,'^"" in Paris gelebt. Der bescheidene Pro-a "3 gch°?! "berrascht durch den Erfolg, den seine Er-! ^ be?b ^"^' "nd er fühlt sich nichts weniger als an-^^< iib^s^^' ^r wird mit Briefen ans dem ganzen d " läche/^'"'"!' in denen ihn die einen loben, die an- ^ Pilsen ? ""^"' '^^^ ""^ ^"^ Schönste ist, unter n l^tl >md sehr hiele von — Frauen, die ihm einen <^en^i! machen. Offenbar finden sie so einen un-—^^oi-_ ^ein zum küssen," ^ Neue Erfindungen. ^l> entn^'^^'llingen des Patentanwaltes I. Fischer in ,,.^'e ?"n wir Folgendes: z "gion >)/ "l "nserer automatischen Musikinstrumente tl! 2'°'Nl!n !°^ ^^"6 es bisher nicht, die eigenthümliche «!^ ^tom^r ^ Saiteninstrumente, vor allem der Zither, >ilc,^s °Usch bethätigte Instrumente zu erzielen. Ein lin lfn! >, l'Mwr hat nun diesen, fühlbaren Mangel b^loin'alis^'" " ein Instrument herstellte, das, durch gelben a,^'^ Notenblatt zum Tönen gebracht, genau liik. c°ide, "^"^"' baulichen Klänge mit Uebergängen tick ^'Nllch '°ledergibt. welche die Zither bei vielen so be-^ '« so>o^l ^' ^"^ Notenblatt bethätigt eine Vor-^'°»eü . °?l zum Anschlagen als wie auch zum zarten Fbt s^'Ul'nnter Saiten, und der Effect soll genau "le,u', ^t'm man einen geübten Zitherspieler sein ""beiten hörte. ^s lti„f Mhrung von Evelin Baldwin wird am Iz 6ch aus,^?"'lcmische Nordpolexpedition in See stechen. !h/^g,„ °^ Nachforschung uach Spuren Andrees die l>^ald^/°Wer nördlicher Breiten zum Ziele gesetzt hat. ^ti ^ttil^-s s6 vor einigen Tagen einen Contract mit ^lltt ^"f"'>chen Firma auf Lieferung besonders prä-^> t!fu?"^swffe ab. die nach einem von dieser h«° '^sl° f""' Verfahren hergestellt werben. Diese "^I^chun ^ " "^^ beschaffen sein. dass unter geringsten Raumes in einer gegebenen Menge von Nahrungsftoffen der größte Nährwert enthalten ^ ist. Da der Raum in einem Schiffe, das, für Polarexpebi-' tionen ausgerüstet, für mehrere Jahre Vorräthe und Pro-! oiant mitnehmen muss, ein beschränkter ist, ist diese Eigenschaft von wesentlichem Vortheile. — Wie es heißt, sollen die auf besondere Weise präparierten Nahrungsmittel demnächst auch für militärische Zwecke Verwendung finden. Ein Arbeiter einer chemischen Fabrik hat ein Ersatzmittel für Kohle erfunden, dessen Herstellung pro Meter-centner 1 I( 30 ii betragen würbe. Torf bildet die Basis duses Arennmateriales. Es erzeugt eine große Hitze und brennt mit heller Flamme, leine Schlacke und nur verhältnismäßig wenig weiße Asche zurücklassend. Zwecks Herstellung wird der Torf getrocknet, mit Chemikalien gemischt, mittelst Maschinen zerrieben, und dann in Ziegclform gepresst. Der Preis dieses Brennmatcriales dürfte ja bei größerer Nach-f'llge in die Höhe gehen, doch scheint es Eigenschaften zu besitzen, die es auch dann für viele Zwecke äußerst wertvoll machen, wenn es theurer wirb. Local- und Piovinzial-Nachrichten. — (Zusammenkunft der Könige von Rumänien und Griechenland in A b b a z i a.) König Georg von Griechenland wird znm angekündigten Besuche beim rumänischen Königspaare am 13. d. M. in Abbazia eintreffen. Ueber die Dauer des Besuches ist noch nichts bekannt. — (Ernennungen i in S l e u e r d i e n st e.) Der heutigen „Wiener Zeitung" zufolge hat der Finanzminister den Hauptsteneramts-Controlor Anton Orehet in Krain-durg zum Hauptsteuer-Einnehmer und den Steueramts-Official Adolf R uda in Laibach zum Hauptsteueramts-Controlor. beide für den Dienstbereich der Finanzbirection Laibach, ernannt. — (Localbahn R a n n - N u b o l f s w e r t und R a n n - R o h i t sch.) Das l. k. Eisenbahnministerium hat dcm Herrn Stefan von Daubach») in Agram die Bewilligung zur Vornahme technischer Vorarbeiten für eine »onnalspurige Localbahn von der Station Rann der l. l. priv. Südbahn-Gesellschaft über-Vanbstraß und St. Peter zur Station Rudolfswert der Unterlrainer Bahnen/ dann für eine normalfpurige Localbahn von der Linie Steinbrücl-Rann der l. t. priv. Sübbahn-Gesellschaft zwischen der letztgenannten Station und der Lanbesgrenze bei Dobooa über ^wgonslo. Allenborf, Feldborf und Winbisch-Landsbera. nach Hl. Kreuz zum Anschlüsse an die projektierte Localbahn St. Gorgen (Grobelno)-Rohitsch-Lanbesgrenze, uuerlich auf ein Jahr ertheilt. —^. — (V e r m ählu n g.) Wie die „Tagespost" mittheilt, wirb am 18. d. M. mittags 12 Uhr in der Domlirche zu Graz die Trauung des Herrn Dr. Hermann Eisl, l l. Vice-Secretärs im Eisenbahnministerium und Lieutenants i. E., mit Fräulein Erna Mayer, Tochter des Banquiers Herrn Emerich Mayer und der Frau Fanny Mayer, stattfinden. U. — (Canon ische Visitation und heilige Firm u n g.) Im Decanate Oberlaibach wird im lanfenben Monate die canonische Visitation und die heilige Firmung ci'! folgenden Tagen stattfinden: am 10. in Nillichgratz, am ^. in Podlipa. am 12. in Oberlaibach, am 17. in Presser, am 18. in Ratitna, am 19. in Franzdorf, am 20. in Ho-Uderschitz, am 21. in Loitsch, am 22. in Zaplana, am 23. iü Gerenth, am 24. in St. Iodoci und am 25. in Bebte. — (StatthaltereirathFrieb rich Ritter v Schwarz verunglückt.) Aus Trieft meldet man uns unler dein gestrigen: Der Statthaltereirath Friedrich N v. Schwarz gerieth anlässlich einer commissionellen Be- gehung in bei Nähe der Station Gngnano zwischen zwei Züge und wurde von einem derselben erfasst. Statthalterei-lath Schwarz erlitt schwere Verletzungen und wurde ins Krankenhaus von Trieft gebracht, woselbst er vier Stunden später starb. — Ein Communique des Südbahn-Inspecto-rales stellt fest, dass ein Verschulden seitens der Bahn nicht vorliegt. — (Versuche, betreffend die rationelle Cultur des Laibacher Moores.) In der Zeit vom 30. April bis 4. Mai weilten in Laibach der technische Consulent für Moorcultur-Angelegenheiien im t. l. Acker-oauministerium Inspector Julius Koppe us und der Landes-Meliorations-Ingenieur Andreas Kornella aus Galizien. Letzterer beschäftigte sich hauptsächlich mit dem Studium des Podhagsly'schen Melioiationsplanes, während Inspector Koppeus die Aussaatarbeiten ?c. an der Moor-cnlturstation am Karolinengrunde Persönlich leitete und den sich hiefür interessierenden, an derStation erschienenen Landwirten die einschlägigen Auskünfte ertheilte. — Am 3. d. M. wurde von den genannten Herren in Gemeinschaft mit den Herren Bürgermeister Ivan Hribar und Director K ramer eine Excursion über das ganze Laibacher Moor unternommen, wobei einige Grundstücke für die Errichtung neuer Moorculturstationen besichtigt und hiefür bestimmt wurden. — (Nächtliche Excesse am Valvasor-platze) wiederholen sich in sehr bedauerlicher, aber un« gestörter Weise. So wurde am vorgestrigen Abende um ^10 Uhr ein faustgroßer, scharfkantiger Stein in das Eckfenster im ersten Stockwerte des Auersperg - Palais mit solcher Vehemenz geschleudert, dass derselbe das Außen-und Innenfenster, das dazwischen angebrachte Rouleau und den Vorhang im Innern des Zimmers durchschlug und auf ein Kinderbett niederfiel. Ein Wunder, dass dem darin schlafenden Kinde (des Handelsmannes E. H.) rein Unglück widerfahren ist! — Es wäre wohl angemessen, den erwähnten Platz, in welchen sechs Gassen, beziehungsweise Siraßen, münden, entsprechend zu überwachen. — (In der S ch e l l e n b u r g g a s s e) stürzte vor gestern nachmittags auf dem Asphaltpflaster das Pferd eines Fiaterwagenö, in welchem sich eine Dame befand. Das Pferd musste ausgespannt und mit herbeigeeilter Hilfe auf die Füße gebracht werben, worauf die Fahrt fortgesetzt wurde. — Ein langsameres Fahren durch die genannte Gasse erscheint wohl dringend geboten. '--' (Section Krain des D. u n b O e. Alpen-Vereines.) Mit Bedauern vernahmen die Mitglieder und Frennde der Section, die sich vorgestern in ansehnlicher Zahl in der Casino-Glashalle eingefunben hatten, dass dieser Vortragsabend der letzte vor der großen sommerlichen Pause sei. Der Seciions-Obmann, Herr Dr. Roschnil, em-ftsahl aufs wärmste den Besuch der Schutzhüllen, die ja in Wort und Bild im Verlaufe der Wintersaison vorgeführt worden waren und an die sich nun die Schilderung der jüngsten Schöpfung der Section, der „Voßhütte", schloss, welche im Sommer des heurigen Jahres feierlich eröffnet werden soll. Einer weiteren Mittheilung des Obmannes entnehmen wir, dass es der Section, dank einer bedeutenden Unterstützung seitens der train. Sparcasse, ermöglicht wurde, an die Ausführung der in Aussicht genommenen Pläne zu schreiten. Insbesondere wird dadurch die beschlossene Herausgabe einer Festschrift aus Anlass der vor 20 Jahren erfolgten Wiedererncuerung der Section ermöglicht. — Herr Primararzt Dr. Bock beschrieb nun in seiner bekannt gewinnenden und anziehenden Art einen Besuch der Voßhütle unter dem Werschetz-Saitel und der Mojstrota, den er im vorigen Spätherbste unternommen hatte. Er betonte, dass diese Schöpfung die vierte Schutzhütte des Vereines und dass das Verdienst um ihre Erbauung umso größer sei, als ^tei ^"ühlgstV'r, menschenfreundlicher Weise die H "^.!lttl> Ausbildung als Lehrerin zur Ver° ^ >ch,s/"' ^" lmr j^t gerade Zerien haben, kann ^Nn/.,"""1 Dresden bringen." ^ll y ""e HarderubeV Sie soll durchaus an-l^ "Taf^Wattet dorthin loinmen." W^ die il ' '" ""Ml' ^rau Sorge tragen. Sie '"l>v l"'ie C-lsner und hat sie auch immer gem ^^port""^' ^ ^"^ also soweit erledigt," ^' "Ti^ ^'"b legte ein Paar Geldscheine auf den !^/ 'n d> ^ Fräulein Käthes Trousseau. Ich Mt, .< "l nächsten Tagen einmal wieder vor- ^hl^. l" "lk'5 gut besorgt werden," versicherte "'!t/'" 9/a s ""l' Weipert sich verabschiedete, bi/^'är ^"!,"ntwge des nächsten Tages wurde die '.ur letzten Nuhe getragen. Tnrch V^sich ' chen Umstände veranlagt, liatte Nols '°yl än n.'i Bossen, der armen Todten das letzte b>> dz^.^'u. 6l. „,,d die Tochter der Verstorbenen ^ ^ s^Ngen, die dein dürftigen Armensarge '^' Tod?'" ^late.i. ^ir^ H^ ^"^"' ^ um ein kurzes Gebot am ^w^'che? ^"l-e auch mel zu sagen gewesen bei ^fn„>> " ^rfehlte5 Leben, das hier seinen V"he ln. "" l"ar alles, k't»^ ' trockenen Auges hinter dem Sarge ^ ?en ^,1'"' ln dem Augenblicke, als die ersten 'V"'dst!!^"'"o in die Gruft fielen, lösten sich . Z^Nnd?^" doch in einem plötzlichen Auf» ! ^'^ hciw "^ hervorquellenden Thränen. I ^sk>r ^ "^)t viel von dieser Mutter aelM. ^ ' ^Ni ^i^ Verslcrbriu' cl^fsöhut, hatto sir abgestoßen, der Spirituosengeruch, den dieselbe stets mit sich herumgetragen, liatte sie angeekelt, die ganze Bnrde des Daseinstampfeo hatte auf ihren Schultern geruht, und doch fühlte Käthe in diefem Augenblicke, dass sie die Mutter verloren hatte und dass vielleicht mehr Unglück als wirklich eigene Schuld die Aermste mif die Aahn oe5 Lasters getrieben hatte. „Vergossen! Vergessen!" Das war der ständige Refrain, der auf den Lippen der jetzt im Grabe Nuhenden gelegen. Ver-gessen hatle sie wollen, und darnm hatte sie sich bw zur Sinnlosigkeit betrunken, um dann zu schlafen, zu schlafen und beim Erwachen wieder nach der sslasche zu greifen, um sich aufs ueue in jenen Zustand zu bringen, in dem alle Menschenwürde uon ihr abgestreift schien, der sie zum Thiere erniedrigte. Aber was lag ihr daran? Wenn sie nur vergaß! Wa5 vergaß? Wie ost hatte Käthe darüber nach' gcdacht, wa5 die Mutter erlebt haben mochte, das sie um jeden Prei5 vergessen wollte, aber nie hatte sie ec erfahren. Die Lippen der Lebenden waren fest verschlossen gewesen; nun hatte sie das Geheimnis ihrer Vergangenheit mit sich i»5 Grab genommen. Die Todten reden nicht mehr, das Grab ist stumm. In den letzten Jahren hatte der fortgesetzte Al° koholgennso sie geistig total abgestumpft. In ihren wenigen nüchternen stunden war sie sanft und liebreich zu ihrer Tochter. Mit einem seltsamen, irren, blöden Lächeln hörte sie dann Käthe an, wie diese sie unter Thränen bat und beschwor, doch der schrecklichen Trnnksncht zu entsagen und lim ihrer beider willen ein anderes Leben zu beginnen. Pagodenhaft nickte sie zu allem mit dem Kopfe, aber kaum bot sich wieder die Gelegenheit zmu Trinken, so a>ny es ein' wir allemal. ^>ie hatte eben weder den Willen, noch die Kraft, sich selber zu beherrschen. Sie wollte ja nur vergessen! War es denn immer so gewesen? C'in leises Frösteln überschlich Käthe, wie sie da weinend am offenen Grabe ihrer Mutter stand. Ganz aus weiter, weiter Ferne stieg wie ein Tramn ein schwaches Erinnern an andere, bessere Zeiten in ihr auf. Ein grünes Dämmern unter ur° alten, breitkronigen Vänmen, eine Atmosphäre von ^tosendllft, ein Haus mit weißen Treppen und ein kühles Zinnner mit Puppen und Spielzeug — hatte sie das alles erlebt oder nur geträumt? Sie wusste es nicht. Zwischen jener längstvergangenen Zeit und der Gegenwart stand eine Wand, die ihre Augen und ihr Gedächtnis nicht zu durchdringen ver» mochten. Nebel — Nebel! Scholle auf Scholle fiel dröhnend auf den Sarg. O, die Todte hatte es gnt. Die ruhte, ^n ihrem stillen .Uämmerlein da unten spürte sie Nieder Hunger noch Tnrst weder Frost, noch Hitze mehr. Nie, mehr diente sie den Leuteu Zur Zielscheibe des Spottes, der Ver° achtnng. Da unten war Nnhe, Vergessen, ewiger Friede. In diesem Augenblicke beneidete Käthe die todte Mutter. Und als sie die thränenschweren Vlicke hob, begegnete sie den, theilnahmsvollen Blicke der gnten, ehrlichen Augen des Doctors, der die Todte von der Straße ins Haus geleitet und der als Einziger ihr nun auch die letzte Ehre erwiesen hatte. Einer impulsiven Eingebung folgend, reichte Käthe ihin die Hand. ..Ich danke Ihnen!" flüsterte sie mit thränen echickw' Stumm'. (Fortsetzung jolgt.^ Laibacher Zeitung Nr. 105. 872 8. M^" ^ sie den Bergfahrern den größten Comfort und die behaglichste Unterkunft biete. Bemerkenswert erscheint auch der Hinweis auf den Umstand, dass die thatkräftige Arbeit der Section aufwärts diel mehr gewürdigt wird und sie eine achtunggebietende Stellung im Vereine einnimmt. Die Schilderung des Herrn Dr. Bock über die prächtige, führerlose dreistündige Tour vom Pischnitza-Thale bei Kronau zur Hütte wurde durch schöne slioptische Bilder (hierunter zwei große Ansichten der maleiisch-romantisch gelegenen Hütte selbst) illustriert. Die Schilderung der wunderschönen Ausblicksorte von der Hütte, die der Vortragende so lebhaft aus der Erinnerung heraufbeschwor, werden gewiss viele veranlassen, sie an Ort und Stelle zu gelliehen. In reizenden kleineren Genre - Aufnahmen wurden Anfichteil der wildromantischen Gebirgslandschaft vorgeführt. Reicher Beifall lohnte den fesselnden Vortrag, an den sich die Vorführung einer großen Zahl prachtvoller Bilder von den Ufern des Rheins anschloss: Herr Dr. Bock erläuterti sie fesselnd durch Aufzählung historischer Daten. Der Dank. den der Obmann dem ausgezeichneten Vortragsmeister zollte, fand den lebhaftesten Wiederhall. — (Der Laibacher Gemeinderath) wirb nach den bisherigen Dispositionen diesen Samstag um 6 Uhr abends eine ordentliche Sitzung abhalten. Auf der Tagesordnung befinden sich unter anderem die Wahl des Bürgermeisters u. des Vicebürgermeisters, dir Wahl der ständigen Sectionen und die Ergänzungs-lvahlen in die Specialsectionen. — (EröffnungeinerneuenVoltsschule.) Vorgestern wurde die neue Voltsschule in Auersfterg feierlich eröffnet. Ein näherer Bericht folgt. — (Zur Volksbewegung in Krain.) Im politischen Bezirke Laibach Umgebung (59.772 Einwohner) wurden im I. Quartale des laufenden Jahres 150 Ehen geschlossen und L03 Kinder geboren. Die Zahl der Verstorbenen belief sich auf 412, welche sich nach dem Alter folgenderweise vertheilen: Im eisten Monate 50, im ersten Jahre 115. bis zu 5 Jahren 160, von 5 bis zu 15 Jahren 25, von 15 bis zu 30 Jahren 24, von 30 bis zu 50 Jahren 39. von 50 bis zu 70 Jahren 73. über 70 Jahre 91. Todesursachen waren: bei 10 angeborene Lebensschwäche, bei 6(> Tuberculose, bei 24 Lungenentzündung, bei 4 Diphtheritis. bei 5 Scharlach, bei 6 Typhus, bei 2 Kinbbettfieber, bei 1 Influenza, bei 9 Gehirnfchlagfluss, bei 3 bösartige Neubildungen, bei den übrigen 275 sonstige verschiedene Krankheiten. Verunglückt sind sieben Personen (zwei infolge Sturzes, zwei wurden überfahren, zwei sind verbrannt, eine ist ertrunken). Mord oder Todtschlag kam nicht vor. — Im politischen Bezirke Abelsberg (41.912 Einwohllei) wurden im I. Quartale des laufenden Jahres 94 Ehen geschlossen und 386 Kinder geboren. Die Zahl der Verstorbenen bezifferte sich auf 292, welche sich nach dem Alter folgendermaßen vertheilten: Im Alter eines Monates 22, im ersten Jahre 63, bis zu fünf Jahren 103, von 5 bis zu 15 Jahren 20. von 15 bis zu 30 Jahren 16, von 30 bis zu 50 Jahren 18. von 50 bis zu 70 Jahren 53. über 70 Jahre 82. Todesursachen waren: bei 19 angeborene Lebensschäche, bei 48 Tuberculose, bei 16 Lungenentzündung, bei 4 Diphtheritis, bei 8 Keuchhusten, bei 3 Ileotyphus. bei 4 Wund-Infections-lranlheiten, bei 4 Influenza, bei 7 Gehirnschlagfluss, bei 2 organische Herzfehler, bei 1 bösartige Neubildung, bei allen übrigen sonstige verschiedene Krankheiten. Verunglückt sind sechs Personen — zwei sind erfroren, eine ist verbrannt, drei sind abgestürzt. — Ein Selbstmord, Mord ober Tobtschlag ereignete sich nicht. —«. — (Ein V u b e n st ü cl.) Vor etlichen Tagen wurde der Mittags-Schnellzug auf der Fahrt in der Strecke Laase Krehnih durch zwei 12- bis 14jährige Knaben mit Steinen beworfen und dadurch bei einem Wagen die Fensterscheibe zertrümmert. Die beiden Knaben hatten Hanbtörbe bei sich und dürften irgendwohin das Mittagessen getragen haben. Die nöthigen Erhebungen zwecks Ausforschung der Thäter sind eingeleitet worden. —ill. — (Aus Gottschee) wird uns über den gegenwärtigen Gesundheitszustand im dortigen politischen Bezirke berichtet, dass außer bco Trachoms, dessen Stand im Verlaufe der letztereil Zeit gleich geblieben ist (124 auf 23 Ortschaften vertheilte Kranke), der ganze Bezirk epidemiefrei ist. — Der Scharlach war in Gottschee in vier Fällen aufgetreten, ist aber infolge rechtzeitiger Constatierung und dank der energischen Isolierungsmahregeln erloschen. — Im ülrigen befinden sich 4 von einem wüthendenHunbe gebissene, nach Pasteur geimpfte Personen in ärztlicher Beobachtung. — (Selbstmord.) In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai hat sich der 62 Jahre alte Besitzer Jakob Rabzelj aus Zloganje in dem an sein Haus angrenzenden Obstgarten der Maria Dulc auf einem Baume erhängt. Die Wiederbelebungsversuche, welche in der Frühe von einigen Leuten gemacht wurden, bliebeil erfolglos. Die Leiche wurde auf dem Friedhofe in St. Cantian beerdigt. —«. " (Entwiche n.) Aus dem Siechenhause ist gestern der Geisteskranke Anton Sulzer entwichen. Derselbe wurde von einem Sicherheitswachmanne aufgegriffen und ins Siechenhau» zurückgebracht. — Aus dem Irrenhause in Etubenec entwich der geisteskranke Dieb Nogel. — (Diebstähle.) In der Nacht von, 24. auf den 25. v. M. drangen unbekannte Thäter in das versperrte, unbewohnte Zimmer der Besitzerin Maria Tomüe in Globo-schitz, Gemeinde (?atei, burchs Fenster ein und entwendeten Kleidungsstücke im Werte von nahezu 50 X. — Welters wurde in der folgenden Nacht in das ebenfalls versperrte und unbewohnt« Gemach des Kaischlers Jakob Novosel, Gemeinde Grohdolina, eingebrochen und aus demselben ein Sparcassebüchel auf 200 X, 38 X Bargelb, sämmtliche Kleidungsstücke und andere Kleinigkeiten im Werte von 124 K gestohlen. D«s Diebstahls dringend verdächtig er-sch«m«n «wia.« Arb«ttt? aus Pobvc.h in Kroatien, welche zu — (Promotion »ud uuspioiig Impel a turiu.) Am 13. d. M. UM 12 Uhr mittags wird im Festsaale der Grazer Universität Herr Franz Ilesic, Professor an der hiesigen Lehrer» und Lehrerinnen-Nil« dungsanstalt, zum Doctor der Philosophie -md »unions Iwpemwlis promoviert werden. — (Für Kaufleute und Gastwirte.) Da der hiesige l. l. Aichmeisler Herr Franz Levec krankheitshalber einen dreiwöchentlichen Urlaub angetreten hat, so werden wir ersucht, mitzutheilen, dass er im hiesigen Aichamte von dem l. t. Aichmelster aus RadmaunSdolf vertreten wirb. Letzterer amtiert in Laibach jeden Freitag, Mittwoch und Dienstag von 8 Uhr vormittags bis 4 Uhr nachmittags. Die Parteien wollen sich nur an den ge> nannten Tagen im Aichamte melden. — (Spende.) Herr Professor A. Krzii hat für die Vermehrung der SpitalSbibUothet bereits mehrere hübsche Bücher gespendet. Vivnut «eMento»! — (Drei Mittelfinger abgerissen.) Am 22. v. M. wurde der 60 Jahre alte Anton Tscherne, Sägearbeiter in Götlenitz, Bezirk Gottschee, zum erstenmale zur Bedienung der Circularsäge zugelassen. Bei diesem ihm ungewöhnlichen Dienste kam er zum Verluste der dtei Mittelfinger der rechten Hand. Um der Säge Luft zu machen, hatte er nämlich mit der Hand die Sägespäne unter der Säge entfernen wollen und war hiebet mit der Säge in Berührung gekommen. — Tscherne befindet sich im Landesspitale in Laibach in Be-Handlung. —I. — (Aufgegriffene Auswanderer.) In Gradisla wurden vor einigen Tagen der Grundbesitzer Anton Zagorec und dessen gleichnamiger Sohn, beide alls St. Veit bei Sittich, angehalten, da fie ohne behöidliche Bewilligung nach Amerika auswandern wollten. Bei den« selben wurde ein Geldbetrag von 400 k vorgefunden. Iagorec jun., welcher im stellungspflichtigen Alter steht, wurde dem Bezirksgerichte übergeben und die Heimbeförderung des Vaters veranlasst. —ik. Theater, Kunst und Literatur. — («Durch ganz Italien.») Sammlung von 2000 Photographien italienischer Ansichten, Alter-thnmer, Baudenkmäler, Kunstschätze und Volkstypen lc. Pracht-Album in Groß-Folio, Querformat. Vollständig in 30 Lieferungen. Von diesem Prachtwerle (Szelinsli K Comp., Wien I, Wcihburggasse 16) liegt uns das 20. heft mit Illustrationen monumentaler Bauwerke der ewigen Stadt vor. Wer so glücklich war, an Ort und Stelle die Originale dieser plastischen Reproductio.ien zu bewundern, dem werden sie jene längst verträumte Märchenstimmung wieder erwecken; jenen aber, denen das Schicksal minder günstig war, werden die einzelnen Gemälde mindestens einen willkommenen Ersatz für die Wirklichkeit bieten. Geschäftszeitung. — (Iahresviehmarlt in Laibach.) Auf den vorgestrigen Iahresviehmarkt wurden 1145 Pferde und Ochsen, 328 Kühe und 73 Kälber, zusammen 1546 Stück aufgetricben. Der Verkehr in allen Thiergattungen war äußerst rege, da fremde Käufer gegen gute Preise den Kauf effectuierten. — (Vieh- und Warenmarkt in Littai.) Ver am 4. d. M. in Littai abgehaltene Vieh- und Warenmarkt (Florianimarlt) hatte einen Gesammtviehauftrieb von beiläufig 400 Stück aufzuweisen. Der Markt war bei mangelnden fremden Käufern sehr stau. Die Durch-schnittsprelse hielten sich mittelgut. Ein reger Verkehr entwickelte sich am Warenmärkte, wo die Landbevölkerung ihren Bedarf an verschiedenen Gebrauchsgegenstänben deckte. Von den am Markte erschienenen Krämern ward hauptsächlich in Leder, Sommerstoffwaren und Stroh« Huterzeugnissen ein bemerkenswerter Absatz erzielt. —ik. Der Krieg in Südafrika. Aus London, 6. Mai, wird gemeldet: Delarey erfocht bei Lopfontcin am 29. April über General Babington einen glänzenden Sieg durch Ueberrum-pelung. Sämmtliche Geschütze Vabingtons mussten vernagelt werden und fielen in die Hände der Buren. Delarey «beutete das ganze Lager der Colonne Babington, zwei Bataillone ergaben sich, die Trümmer der Truppen Babingtons flohen in wilder Flucht gegen Johannesburg, wo sie von der Division Lord Methuens aufgenommen wurden. Aufsehen erregt ein Blies der «Times» aus Kroonstad, welcher die Lage der englifcheu Armee in düsteren Farben schildert. Die Versuche, die Oranje» Colonie vou deu Vureu zu säubern, feien weuig erfolgreich gewesen. Es seien 75.000 Mann englische, Truppen zur Bewachung der Eisenbahnen nothwendig Außerdem erheischen die Hauptstädte starke Bewachung. Infolgedessen sei ein Drittel der Armee für Opera tionen gegen den Feind nicht verwendbar, ein Drittel durch Krankheiten geschwächt und ermüdet. — «Central New<» nMm», in ministeriellen Kreisen verlaute, ___^ —^ ^< Lord Kitchener habe die Weisuna "H''^ Friedensverhandlungen mit Votha aus^" ursprünglichen Planes zu ^elegramme des K.K. TelegraPhen-Tonessi.-Wl Reichsrath. Sitzung des Abgeordnetenhaus ' ^B Wien, 7. Mai. Das Abgeordnett'ch" ^l die Debatte über die Erklärung des ^H^e^ Franz Ferdinand. Zum Worte hat stcy ^ Anzahl Abgeordneter gemeldet. Graf ^'^jM namens des conservativen Großgrundbesitze», ^ Club die von der Regierung dem ANH^ Mittheilung als interne Angelegenheit de» " ^ Kaiserhauses betrachte. Der Club lveroe p / ^ Abstimmung daher nicht betheiligen. Nach " ^F Pülffy Micht Abgeordneter VianllN'^^ die Competenz des troatlschen Landtages I" ^B< gelegenhelt hervorhebt. Sodann spricht orl Abgeordnete Bareuther. ^Mg . Das Abgeordnetenhaus nahm den ^", W familienlechtlichen Anordnungen vorgejeyr .^^ die Dynastie gelte das deutsche Pr.v^^ Da dieses nur ebenbürtige 6hen «"' O zweifellos, dass Descendenten aus nicht ebenom ' ^ weder Namen, Rang und das Wappen ^v führen, noch zur laiferlichen Fan"Ue s^M Frage der Protectoratsübernahme ."» ^e^ Schulvereines stehe mit der Declaration»«» u^„i in keinem Zusammenhange. Nach °e"' „M Präsidenten sprach Groß, sodann der ^5^ der deutsch, völkliche Dr. Locker, «no M Letzterer erklärte u. a., das Bündnis nn ^ ^ müsse loyal sein. Deutschland seW "" ich geH von Rom.-Bewegung, ^,, ist, verurtheilen. Man müsse dein ^Mi^ M sein, der den Muth hatte, auszuspreche", ^ gesagt werden musste. Die Rede Kram"» ^ großen Beifallskundgebungen und von N,s!e S'« Alldeutschen wiederholt unterbrochen. — "" " Donnerstag. .^ Wien, 7. Mai. Dil im Abgeordnetenhause ein sechsmonaM^ ^, . Provisorium für das zweite Semester ^ ^e , die Fertigstellung des Fmanzgesetzcs "" ? ei^, Iahr"s nicht zu erwarten ist. Me ^^e.'t< auch die im Finanzgesetzentwurfe pro ^.Ms^, Ermächtigung für die Ausgabe von ^ u ^» D,e Ermächtigung zur Aufnahme ein^ Schuld wild nicht verlangt. Parlamentarisches. ,^Z!< Wien, 8. Mai. Der die Berathung über die Inveslitionsvoul ^ ^ ^ nahn» nach längerer Debatte, "" "elcye '^.^el,. ^ Eisenbahn, und der FmanzmiMster v"V ^st''' Artikel 6, betreffend das Bau- uno Programm, unverändert an. Aus Südafrika. ,^e"^ Berlin, 7. Mai. (Welse) interpelliert, warum nichts M ^fi»^ ^ m Südafrika in englischer Gefangen,^' ^»l h<> deut,chen Mi,sionäre gethan wurde. /<^^>'^l zeichnet den Schutz der Missionäre "s AM"^ Staatssecretär Richth 0 fen führt aus, ^5," ^ wissen davon, dass von den Mission«^' ^ " ^. liche Sympathien für die Auren HM" ^t »^. Unzufriedenheit mit den neuen Mtan ,H de» ^ gend zu verheimlichen wujiten. .^^„sula^ ijül' richteten Beschädigung machte die ^ c^e und der deutsche Äotjchafter in LolM" steaungen. _______^. .,, Die Pest. c ^ ^ Capstadt, 7. Mai. Hier s"d'"'3^ fälle vorgekommen, in Port Wsavett) ^l" Stockholm, 77Mü7Marine"'i"^ ^ hat heute seine Entlassung eingereicy - ,^,-> Zparcasscbeamter, Pettau. - Singer, Zehler, Hi k s"°el Kn?^""'^", Haas, Pfeifer, Carmina. Dclltfch, ^ ^^Plln?/,' ^^°l Welfersheimb, Privat, Wien. — ^.?°lenuz,' m i""er, s' Sohn; Pozeta, CopiC-, Private, ^ "^°8°r ^'^s'tzer, Udine. — Herzog, Rieder, Fleisch« ^ ^. ^t3?."' ^^' Budapest. - Kittel, Private, H ^ Hab7""chber. Aenedig. - Schoenebene. Kfm., ^^52'"^ Flitzer, ,. Frau, Villach. - Calavin, ^ib'3rau n?,,^ tu Centa, Forstmeister, Stein. — sMu. ^ Z"is Kstte., Görz. - Teray, l. u. t. Haupt-^ .' ^icii^.^ ^'chelburg, Privat, «eldes. - Urbanitc, ^chH ^^ ^nne, Smolta, Kflte, Prag. -^> >5agerndorf. . ,> ? ^ , Hotel Elefant. ^^lo»- °N^^^kr, Director, Assling. — Sornig. ^^°zz', «,^uz, Militar.Penswnist: Kopftniann, Kfm., .^' ^>r. gt^«!""' s- Frau, Bologna. — Viusntti. Privat, ^', '»lann '"'.«ldvocat' Trieft. - Trebic, Privat^ >^l Vun.'^^oner. Primat, s. Vcgleiterin: Vlmn. ^i Mssor, 7-'/ber, Priuat, Domschale. — Dr. Mal' ^'l'mi. "l'rch r m^'?^""' ^ Dreihorst, Bürgermeister. ^?' Ksii/ ^lln.. Paris,.- Lontarie, Besitzer, Selzach, ^l^ ' ^' h, ""I. - Sonnenberg. Kfm,, Gr^tanizsa. ^Ü^raa '°W'Wt. - Mooe«, Nfm„ München. -!'^,'^l. ji^'^ Schnitzer, Weih, Meiner. Kflte., Budapest. ^!dn,e ?c. ^' ^^lALlnun »anili». — Francisca v ' ' " I-, Maria Theresien-Straße 11, organ. Im Civilspitale. Am 3. Mai. Gisela Pirnat, Nesitzerstochter. « Tage, 0el>!li<»» vitas. — Matthias Tom, Knecht, 52 I., Tuberculose. Am 4. Mai. Andreas Knific, Inwohner, 69 I., ^l»-l28mu8 »enili». — Maria Filipii, Inwohnerin, 54 I., Tuberculose. — Franz Tersel, Schuhmachergehilfe, 26 I., Iu-derculo8. univ. Meteorologische Beobachtungen in Kaibach. SeelMe 306 - 2 m. Mittl. Luftdruck 736 - 0 mm. 5 Iv3 ZZ i !Z<3Z « ii . N. 7259 10^7 N. schwach Regen ^ 9. Ab. 726 3 10 4 3l. schwach Regen 8?l 7U M. > 726 b s 10-2s ONO. schwach s bewölkt j 26-2 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 10 4', Nor» male: 13 0«. Verantwortlicher Redacteur: An t o n Funtel. ztothe Zahne: Be, vielen orientalischen Vdltern herrscht die barbarische Sitte, die Zähne roth zu färben, nicht nur aus Freude an der Farbenwirlung, sondern anch des wohlthätigen Einflusses wegen, welchen die zum Färben benutzten Pslanzensäfte auf die Zähne ausüben. Dies Verfahren beweist, dass der ausgebildete Instinct der Naturvölker frühzeitig den Wert gesunder gähne erkannt hat. Nei uns wird ohne diese Verunstaltung eine zuver-lässige Wirkung erzielt durch regelmäßigen Gebrauch von Kos« min «Mundwasser, welches durch seine nachgewiesen des« inficierende Kraft die Fäulnisprocesse im Munde verhindert und daher als eine epochemachende Errungenschaft auf dem Gebiete der Mund- und Zahnpflege angesehen werden muss. Kosmin wirkt überdies erfrischend, hat sympathischen Wohlgeschmack und wird nach kurzer Zeit unentbehrlich. Flacon k 2, lange aus° «ichend. (1400) 3-1 Veneeianer Schwämme, spanische Korke billigst bei Nrüder Eberl, Laibach, Frauciseanergasse. Nach auswärts mit Nachnahme,_____________(933) 11—L Bewälirte Melousine - Gesicbtssaltie wirkt sicher gegen alle üesichts- und Hautunreinigkeiten Vollkommen unschädlich. Ein Tiegel 35 kr. Medio, hygien. Meloueino-Seife dazu ein Stück 35 kr. — Allein-Dopöt: (1716) 1 „Maria Huf-Apotheke" des H. Leustek in Laibach, Täglich zweimaliger Postversandt. Vine österreichische Epecialiiät. Magenleidenden em« pfiehlt sich der Gebrauch der echlen Jl| ' °' oder ,, ten Preis von 6000 fl. 'S S*l m sl- zu vernieten. \ **«>** J"!,. Frau Johanna . \^_ •» tllsabethstrasse 25. ÄfiST tJSil v«stniÄree in Kroatien, tf >i n6eWit5ennde, Lel>ensgefährtin. I\ Vili^ch Ii2 nichtausgeschlossen. ^ Cfi1** Bplbereink°mmen unbe- '*i>Äe Abhast unbedingt >>C?' uftte,holographie, welche ""¦ ^oaieVL *Ru*Olf 30 > an v eser Zeitung bis 18. d.M. %)^--____ (1729) 3-1 C 49/1 sVS dp;r/r iz Zaloga' 'Wl^'Uivnvf6 jn PraVne C;^i ^. i« Beriöevega \\t2km M anja zastaranja '¦ySöi^8ld.inla8tniiiskih , H 7 Pfi t "'avi to*be doloöil it^"-iici- •i>litö^»ivrl'Ta9krbnik 1 ^li'^^Bovo nevarnoBt t'^ e'men ne ^glaai P" ^;Sft ^0 Pooblašèenca. i lr|« I9o'dnii« Brdo, odd. I, (1390) 3—3 A. 87/1 Oklic ki sklieuje zapuSèinske upnike. G. kr. okrajuo sodišèe Skofjaloka kot zapuäcinsko oblastvo po dne 25. februarja 1901 brez poslednje volje zamrli vdovi Heleni Cadež, po-sestnici v Poljanah ät. 19, pozivlja vse tiste, ki imajo katero terjatev staviti do zapužèine, da k teinu so-dišèu pridejo dne 21. maja 1901, ob 9. uri dopoldne, svoje terjatve na-povedat in jih tudi izkazat, ali pa do takrat pismeno vlože svoje ogla-sitve, ker bi sicer iz zapušèine, ako bi pofila s poplaèanjem napovedanih dolgov, ne iraeli niè terjati, razun èe imajo kako zaatavno pravico. Skoijaloka, dne 16. aprila 1901. TlTll) ~CAÜ/1 i. Oklic. Zoper Iguacija Pibrovc, katerega bivaliöce je neznano, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Radovljici po Katarini Perdiö iz Ljubnega ät. 79 tožba zaradi izbrisa zastaranih za-stavnih terjatev. Na podstavi tožbe doloèil se je narok za ustno sporno razpravo na dan 18. maja 1901, ob 9. uri dopoldne, pri tej sodniji v izbi št. 3. V obrambo pravic Ignacija Pibrovc se postavlja za skrbnika gosp. dr. Janko Vilfan, odvetnik v Kadovljici. Ta skrbnik bo zastopal toženca v ozna-menjeui pravni stvari na njegovo ne-varnost in stroske, dokler se on ne oglasi pri sodniji ali ne imenuje po-oblasèenca. C. kr. okrajna sodnija v itadov-ijci, odd. II, dne 4. maja 1901. (1661) ^^?^_ li08. II. 61/1. Belanntmachuu«. Vei dem t. k. Landes' als Handels' gerichte in Laibach nmrde die Eintragung der Gesellschaftssirma: R. Lilpop ^ Comp. Hammerwerk und Holzwollfabril in Weißenfels, Oberlrain, in das Register sur G.srNschastösilmeu. sowie der That- fachen, dafs die Eommanditgefellschaft aus dem perfönlich haftenden Gesellschafter Robert Lilpop, derzeit Procurist der Nctiengefellschaft in Weißenfels und zwei Eommanoitisten besteht; dass sie lhren Sitz in Weißenfels in Oberlrain hat, endlich dafs dem August Maly in Weißenfels die Procura ertheilt wurde und dafs die Firma in der Weise gezeichnet wird, dass der von wem immer geschriebenen oder mit einer Stampiglie abgedruckten Gefelljchaftsfirma der per» sönlich haftende Gesellschafter lediglich seinen Namen «R. Lilpop», der Procurist aber dm die Procura andeutenden Zufatz «pp. und feinen Namen «A.Maly» beifügen wird, vollzogen. Laibach am 29. April 1901. (1719) C. 143/1 Oklic Zoper Marijo (Mino) Zupan iz Poljè št. 2, oziroma njeno zapuäcino, katere bivalisöe je neznano, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Radovljici po Ivanu Gogala, posestniku v Studenöicah st. 8 po gosp. Alfredu Rudesch, c. kr. notarju v Radovljici, ložba zaradi priznanja plaèila terjatev in izbrisa zastavne pravice. Na pod-ätavi tožbe doloèil se je narok za ustno sporno razpravo na dan 14. maja 1901, ob 9. uri dopoldne, pri tej sodniji v izbi št. 3. V obrambo pravic Marije (Mine) Zupan se postavlja za skrbnika gospod dr. Janko Vilfan, odvetnik v Radovljici. Ta skrbnik bo zastopal toženko v oznamenjeni pravni stvari na njeno nevarnost in stroske, dokler se ona ne oglasi pri sodniji ali ne imenuje pooblašèenca. C. kr. okrajna sodnija v Radovljici, odd. 11, dne 3. maja 1901. (1448) _E. 106/1 5. Dražbeni oklic. Po zahtevanju Blaža Sokliö, go-staèa na Boh. Beli, zastopanega po gosp. dr. J. Vilfanu, odvetniku v Radovljici, bo dne 20. maja 1901, dopoldne ob 9. uri, pri spodaj oznamenjeni sodniji, v izbi st. 3, dražba zemljišè vlož. št, 51 kat. obö. Dobrava pri Zasipu h pritiklino vred, ki obstoje iz htäe St, 25 na Blejski Dobravi z vsemi gospodarskirai poslopji. Nepremièninam, ki jih je prodati na dražbi, je doloöena vrednost na 3532 K, pritiklini na 5 K. Najmanjši ponudek znaäa 2358 K ; pod tern zneskom se ne prodaje. Dražbene pogoje in listine, ki se tièejo nepremiènin (zemljiako-knjižni izpisek, hipotekarni izpisek, izpisek iz katastra, cenitvene zapisnike itd.), smejo tisti, ki žele kupiti, pregledati pri spodaj oznamenjeni sodniji, v izbi ät. 3, med opravilnimi urami. Pravice, katere bi ne pripuäöale dražbe, je oglasiti pri sodniji najpoz-neje v dražbenem obroku pred za-Èetkom dražbe, ker bi se sicer ne mogle razveljavljati gled6 nepre-miènine same. 0 nadaljnih dogodkih dražbenega postopanja se obvestijo osebe, katere imajo sedaj na nepremiöninah pravice ali bremena ali jih zadobè v teku dražbenega postopanja, tedaj samo z nabitkom pri sodniji, kadar niti ne stanujejo v okolišu spodaj ozname-njene sodnije, niti ne imenujejo tej v sodnem kraju stanujoèega poobla-söenca za vroöbe. C. kr. okrajna sodnija v Radovljici) odd. II, dne 14. aprila 1901. (1723) ^/s^ 69. Kundmachung. Im Eoi'.curfe des Anton Zagorjan, Handelsmannes in Laibach, hat der Masse-Verwalter einen Entwurf zur Vertheilung der Masse vorgelegt. Alle Concursgläubiger, die bisher Forderungen angemeldet haben, können von dem Vertheilungsentwurfe l^im Eoncurscommissär oder Masscverwalter Einsicht und Abschrift nehmen und ihre allfälligen Erinnerungen dagegen bis 14. Mai 1901 mündlich oder schriftlich beim Eoncurs« commissar einbringen und bei der zur Verhandlung darüber uno zur Fest« stellung der Gertheilung auf den 22. Mai 1901, vormittags 9 Uhr, bei dem k. t. Landes« gerichte Laibach, Zimmer Nr. 17, anberaumten Tagsatzung erscheinen. K. k. Landesgericht Laibach, Abth. Hl, am W, April NM. Laibacher Zeitung Nr. 105. 874 ___^. ^ Course an der Wiener Börse vom 7. Mai 1901. «^ de« «ff.^ ^"' Dl« notlerten svurs» verstehen stch ln Kronenwährung. Die Notierung sämmtlicher Actlen und der «Diversen 2«>e» »ersteht ftch per stück. All«»m,t« z«aal»schul>. «"b «»r. ^«nhelll. «eitt, ln «»ten Mal< ^tooember p. », 4»°,'». . . 98'»«' 98 7<» >nN«l gebr..«ua,pr )H»,'IuI!pi,«,4^/„ »«c»2 98 »i „ .. »prU.0cl,Pl.«.4»°/« 98 05 98z,t »8 11? »« ii» io bt« «ente «t«»»«lch»lb»««' schrei»»«»«». »KlabetlMH» in ».. steuerftel, zu »4.000 ltronen . . 4"/» m» 50 ,1« -ßr»nz. Joses «Vahn ln Glider (dlv.st.).....li'/.°/, i«o,»i«l'- ßiubolslbah» ln ltronenwahr. fteuerfltl (did, st^) . .4°/» 9Üüo 9« >u vorarlber«b»hn ln KivnenwHhr. fttnerfr., 4ÜU «r.. . .4«/» «ü>----------- Z» «t«t»lch«M»«rsch»e»»»»« »lll»b«thd»hn »00 fi.««». »'/<«/« v?n »0U ft.......496 - 50«'— bto. »lnz.Vubw. »00 fi.«. W. «v. b'///,........45»-4«'" VU>. s°l»b..Tlr. »00 fi. ». «.«. ö«/,.........«49 —4za-5U »Hl »«llxüudw.'«.«00ll.»Vl. »»/, v«n »oa fi......«0—. 4»l - «elb «»« «0» «»««,<» znr Z«hl»»» <,»»?»«m»en« <«le»».'Prw».' vbll»<>ll«»»N. «l«abeldbahn « lO°/»...... N4 ?o No ?H «lilabethbahn. 400 «. »«» Vl. 4°/»......... l1880<»89c slllnz Io!e<^., ««. »»«4. (dlv. Tt!) Gilb., 4°/„..... 9240 S?« Gallzilche »alIschnlb V»r lllndsl d»r ungarisch»« Als«. 4°/» UN«, «olbiente per !l»Ne . ll7 Ü0 li? ?u dto. dto. per Ultimo .... i»7 b0 li? 70 4°/. dto. «ente in «ronenwähr., steutlsrel, per «assa . . . 9» 0ll 98 »b 4°/« bU». bt«. bto, per Ultt«« . 93 Ub 9» »^ Un«. St..Obl!«. . 99'40 100-4» bt«. «lim.»». K100N.^ »00«r. 174 L0 17b 50 bt«. dto. K «) fl. -^ 100Kl. 174 50 1?b b0 thtlß.«e«,'b°le 4°/o .... 141 »b 14« 3d 4°/, un«»r. »rundenll.'0»lla. 9» 70 »» 7u 4»/, ll«l». »nd jl»v«n. bett, 9» bo 94 SU ß»w» öffotl. F«l- l«3- bt«. bt«. (»894, .... 942» 9585 dt«. bto. ll89«) .... Sb'll0 9s »U V«rsldau.»nl»htn, verlo«. »'/, »00'— l00'b0 4«/. «tratner 2«nb««'««Ithen . —>--------->- V,ld Wale Psandblisft »lt. «obcr. »llg,«ft.«n L0I.vell.4»/, 94 «ü 95 «,5 «,^fterr.«anbe«^Hyp..»nft.4°/, 9?-. 98 — Oest..«,«. »»nl 40'/^ilhr v«l. 4»/»......... 99 - 100 - dt«. du», «jähr. »erl. 4°/» 99 - 1UU - «p»«»Ne,«.«fi..Sa I.,verl.4° , 9«„ü 89^ Gls»nbahn»ßr!«lllll«« Gbltzatlon»». Ntlbinllnbs-Nordbahn «m. 18»« 9? l»0 98 U0 vesterr. «oibweftbahn . . , 10? »0 lW i>c> TtllllUblll)» ^...... 424 50 — - südbllhn il »«/»vtrz.Iann..IuIl »47 00 84ö o »üv b« «"/,, „ ,. »M, 1889 »4»- «51- 4«/,!0°nau.l!a«pflch.l0<)fl. . . 400 — 410 0°/, Donau'«egul..8«se . . . »5» 60 WN - N««rzl»»l«cht «,le. Vubllp..V»fil!«> lD««bau) » s!. t» 50 17 50 ««bltks« t00 N...... 59« - 421 - ««rv>««le 40 fl. «m. . . . 148-145- 0s«n« ««s« 40 sl..... 15s - 1«» - P«lss>Ä«lt 40 fi. «M. ... 15« 50 1«U 50 «<»thtN»«»z,0est.»ts.,v.«0N. 49 »ü 50 «5 ,, ., UN«, „ „ «si. »5— »S — «udolph«ü«le lll sl..... 5« - «0 - G»l««v«lt 40 fi...... »00 — »oü — st.^»«N«l».Lost 40 fl. . . . l»»4 - »89 - Walbsttin°Lose »0 sl..... 590— 581 7b «tVinfNch. b. 8«/« Pr..Vchulbd, b. »obtlUltbilunfl., W? — dto, dt°. bto. U». » . , »«3-2«- Uüüin. Nordbahn 1Ü« sl, . , 4il' - 444'- Olllchtlebraber Oefterr., 500 sl. «M, . , 844 - 847 - Dui^Äobenbacher - 88» llesterr. Nordweftb, »00 sl, 3, 4«ü «0 4»7 bu bt«. bto. ^Ut, l») »00 II. l»> ^0i.- üii — Prag^Duier «tisenb. lUllsi. »ogft. »80 - l»? 50 Htantltisenbahn »00 fi. O. . . «89 t,u U3U bl> «ubbahü »00 fl. O. . . . 9« 50 S» - Güonorbb, «erb..«, »00 fi. «M 879 50 «61 b0 TillMwa^Vll,, SteueWr,, Pile, rität»»«rtttn l00 fl. . . , 150 — 170 — Un,,»gall». <«lenb.»00fi, Tllbtr 419 — 4»1 50 Nn«'Weftb.l«a»b.»lllz)»00fi.V «2 - 4«5 - »lnltr U«»lb»hnln.»l».^k<, —------------ z»«k«. «n«l««0«st. «anl »»0 fl. . . »80 50 »81 »5 «anlvereln, Wiener, »00 ll. 48? — 488-- V,dcr..»nfl„ vest., »00 fi. T, 92« - 9s» »rbt.-Unfi. f, Hand. u. «. tS« fi. «g? zft U8»,«) bto. bt«. per UMmo . . . SL8 75^689 75 ürebllbllnl, «llg. ung., »00 fi. , 683 - u><ü — Depofitenbanl, «llg,, »00 sl. . i«i-- «< — «««pte.»el,, «blöft., 500 fl 186^ 1375 Vk»«u. «äffen»., Wiener, »00fi, 482 > 489- H!»P»»helb.. 0«fi.. AX) fl. »0°/,« i«4 - lW— Lünd.rbanl, oe»,.«^!! !^ ^, Nnionbanl »00 ll. '^,,l, berl»l,r«°nnl, «u«-' zndustri^«". N.HMUN«". ... > «°u«ef,. M« .^ Kh^ >^ in Wien '«« fl «,st,.<^ >i^^' „«lbemühl". P""I^ !>- ' ^ . . ß^/ 8«nb»n .-'..> ^^ V«i» . ' ' ' Vt. V«1tl«but« . ' ! zlubel^ioten. . - ^^^> *i«"1"ifl««tsir'»fit nniin"r* "¦'¦*¦*" ****¦¦*¦"'¦"¦****¦"¦¦"¦****¦ ¦>AAAA^*|A*|A^AA'*' V«ta ¦¦¦¦¦¦. rfMi«lbrl*r*B, Prlorli*»*«, AeU*n. ¦^———————............i Priyat-Dopdfci (S^^I-^J