M«nlmi plaCMM v^fakMU. 7t. lahrgMig Enctieiiit wöcbenUicti ^cciiskUiaJ (mit Aunalline der l eieriage). Scbrift-leltnng, Verwaltung und Bochdnickerel iTel. 25-67, 23-68 und 25-flO. Mtribor. RopallUa uHca 8> Manatkrlplt werden nicht retournkrt 4nlrafeB Rückporto beUeuen. Nr. 2S6 Sonntag, dM 15. Novombor IfSi Inseraten- und Abonncniciiis Aiuiabme ui Manbor, KopaliSka uiica 0 (Verwaliuu^ Bczu^sprei&e; Abholen monatlich 23Din« zustellen 24 Din, durch die Post moottUch 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einselnummer 1.90 und 2 Din. PfBls Dil» 2'— !i^ehendioert jtemal ^tatttrfd Or. L. K. Wenn der Abend Uber Ankara hereinbricht, diest Stadt, die In modernster Gestalt mitten In der anatoli- ___________ sehen Steppe geschaffen wurde, so.er-Dte agriulaclie »Brazda« um-glänzen die Lichter der langen modernen heiittefn AtHtfabfi diesen Hauptstraßen wie endlose Perlenketten. unbriMlL faidein crldirt wM. daB die Q3offftän5iger Umdruct) in Der ;tf(De(bofiotDafel !Rffnofr Srfeitiflung Oe< alten Ggfients anoelfindiot / 6äut>erung ftes notlo-nalen, hilturelleii und tolrlfihoftutben £e&cn< bon toolKfremden (Sitmenten / 2>as Xorfo-^arloment öer tz. Prag, 12. Nov. Die imierpolitlsclie Entscbeidttiig in der Tschechoslowakei strebt mmmehr ihrem Höhepunkt xti. Um den innerpoütischen Umbruch zu icenn- Slaates werde jetzt ein neues System, vertreten von neuen, jüngeren Männern, dai alte System zu eraetzen haben, in diesem neuen System werde man vor ittehtteo, hat sich die Reglerunf ent- aUem das Kuiturleben von allen jüdischen scHoasan, alle poUtiachea Parteien auf- Aber vor allem wendet sich das Auge unwillkürlich zu einem Hügel, der Uber dem Südwesten Ankaras thrönt, gleichsam der Gegenpol zu dem uralten stellen Festungsfelsen von »Ancyra«. Es Ist die ländliche Residenz Kemal AtatQrks, des »Vaters der Türken«, deren strahlende Lichterkette schon weit draußen im Lande zu erbticken ist, sobald man erst die riesige, von Höhenzügen umgebene Hochfläche um die Stadt Ankara betreten hat. Mit Stolz und Freude blickt der umwohnende Bauer wie der Städter auf diesen allabendlich funkelnden Hügel hin. fir ist ihm wie der »Berg' des Heils«» der Monsaivatsch. Jetzt strahlt von-dort kein Licht aus. In welcher Gesinnung das Lebenswerk Kemal AtatUrks gebaut wurde, in krassem Gegensatz zu dem, wie frühere Herrscher dort lebten und wirkten, zeigt ein Ausspruch von ihm, der ebenso originell wie weise sein Verhältnis zu Menschen u. Dingen, denen seine Sorgen gilt, in einem Vergleich ausdrückt. »Erwartet der Blumenzüchter etwas von seinen Blumen? Derjenige, der Menschen formt, müßte dieselbe geistige Einstellung haben, wie der Blumenzüchter. Nur wer so denkt, und auch arbeitet, kann seinem Lande, seinem Volk und dessen Zukunft Nutzen bringen ... Ein egozentrischer Mensch, der das Land und das Volk, dem er angehört, nur unter dem Gesichtspunkt der eigenen Existenz ansieht, gehört nicht zu denen, die ihrem Volk dienen.« Die Lauterkeit der Gesinnung^ bei Verfolgung seiner Ziele ist der Zaüber-schlUssel, mit dem Atatürk die Herzen, wie auch die Kraftquellen seines Volkes erschloß, die sein Land zur Blüte führen. Sowohl die zähe Tap^ferkeit seines Aufstieges, wie auch die zähe, unbeugsame Beharrlichkeit der Durchführung wurzeln in diesem Geist. So kam es, daß Kemal Pascha die überwuchernde geistliche Vorherrschaft im Lande zerbrach, die jeden Fortschritt lähmte, daß er sodann eine erstaunlich schöne und moderne Hauptstadt schuf, den Fünfjahresplan für Industrie und Handel aufstellte, Erziehung und Volkssitte neu aufbaute. Alles dieses wird aus der einen Quelle gespeist; der uneigennützigen Liebe zu seinem Volke, das ihm denn auch mit fast schwärmerischer Liebe anhängt, weil es fUhlt — jeder einzelne, selbst Im kleinsten, weltverlorenen Dorf — daß es selber dabei zu neuem ungeahntem Leben erblüht. Als Sohn eines armen Zollbeamten aus Saloniki trat Mustafa Kemal Hasletreri im Jahre 1881 ins Leben. Es war schon eine Konzession an seine Begabung, daß er überhaupt eine Kadettenanstalt und AafteOaiig der Tachaehotlowakd btzw. ihiw Ranidgebiela nicht nur ehie Folge dar MäeMaeinigung gewesen sei. sondern aua den Fehlem und Irrtümern der tachechoetowaklschen AuBenpolitik wie auch dea .bmeren Syatams abgleitet wer-den nüaie. Im Intareaae der nationalen Erneuerung und des Aufbaues des neuen und volksfremden Einflüssen säutiem. In erster Linie werde es notwendig sein, werden Mitte nächster Woche fortgesetzt werden. Die Slowaken wünschen vor allem eine gesetzliche Verankerung ihrer Landesautonomie, um ein klagloses Funktionieren der neuen Administration zu gewährleisten. tz. Prag, 12. Nov. Wie im Amtsblatt die Juden aus der Presse, aus dem Kultur- j mitgeteilt wird, verHeren durch die^ Ableben und der Wirtschalt restlos auszuschalten. In diesem Zusammenhange werde auch die Lösung der Judenfrage in der Tschechoslowakei erfolgen. tz. P r a g, 12. Nov; Die Beratungen innerhalb des Prager Kabhietts sfaid — namentlich in der Frag« des tschechisch-slowakischen Verhältnisses — noch nicht als abgeschlossen zu betrachten und trennung von Gebieten an Deutschland. Polen und Ungarn 69 Abgeordnete des Prager Parlaments und 33 Senatoren Ihre bisherigen Mandate. Das Rumpfparlament der Tschechoslowakei wird demnach nur 231 Abgeordnete und 117 Senatoren zählen. dinovii im Dezember v. J. In Rom sowie Standpunkte klar manifestiert.« 1)onen&e(e Ue&errinftimmung 3(dilrnd unO 3ugoflatDiend BEMERlffiNSWeRTE PESTSTELLUNOEN DER OFFIZIELLEN »RELAZIONI IN- TERNAZIONALI«. Mailand. 12. Nov. Die »Relazk>ni In-tematkMuli«. das Organ des Außenmini-steriums, veröffentlichte einen Artikel über die Internationale Lage Italien mit besonderer Berücksichtigung Osteuropas und dea Balkans. Im Hinblick auf J u g o-slawlen heiBt es in dm Aufsatz: »Die Tätigkeit Dr. Milan Stojadinovie' hat Sehlem Lande Jenen hervorragenden Platz gesichert, der diesem Lande Im Konzert der Staate gebührt. Seine Politik der inneren Befriedung und seine weitsichtige AuBenpolitik in Europa wie auf dem Balkan ist geleitet von klaren Blicken und den Erfo^emlssen seines Landes. Diejenigen, die im Hinterhalte darauf lauerten, daB sich das italienisch-jugoslawische Ve^ftltnis abkühlen und der Standpunkt Jugoslawiens gegen die ungarischen Prätensionen auf das Verhältnis zu Italien einwirken würden, sind enttäuscht worden. Das in seiner Politik unabhängige Jugoslawien weiß wohl genau, daß die Beograder Protokolle von unschätzbarem Werte sind für eine Freundschaft, die bestimmt Ist, sich iti Hinkunft etappenweise und intensiv als starker Beitrag nicht nur für die gemehisamen Interessen zweie? Völker zu entwickeln, sondern darüber hinaus für die konstruktive Regulierung des Balkans und ganz Europas. Der Besuch des Mhiiste^»ris1denten Dr. Stoja- höchstens aus zehn Personen zusammensetzen. Von Kanada aus wird der Besuch Washingtons erfolgen, worauf das Königspaar über Kanada nach England zu> rUckkehren wird. Senator in SkoplJe erschossen. Beograd, 12. November. Wie die »Politika« berichtet« wurden gestern nachmittags in Skoplje auf den Senator die Begegnung Dr. Stojadinovie-Ciano am spira HadziristiL^ vom Kolonisten 15. Juni 1938 in Venedig hat>en die voll- ijQsip m I a d e n mehrere Revolverschüssc endete Uebereinstimmung der beiden Senator Hadiiristiö war auf [der Stelle tot. Sein Begleiter, ein Inspek-jtor des Agraramtes, wurde schwer ver-j letzt. Der Täter jagte sich sodann eine Kugel in die Brust, doch ist seine Ver- 1400 3u&m in OUfiiMDrn beröaltrt 700 Verhaftete nach Dachau abgeschoben. München, 12. November. Die Münch ner Polizei hat 1400 Juden verhaftet, von denen 700 in Konzentrationslager nach Dachau eskortiert wurden. Vor dem Inkrafttreten des italo-englischen Ostervertrages. Rom, 12. November. Wie der diplomatische Redakteur der Agenzia Stefani berichtet, wird das italienisch-englische Abkommen vom 16. April, auf Grund dessen England das Römische Imperium anerkennt, demnächst in Kraft treten. Die Amerika-Reise des englischen Köniigs paares. London, 12. November. König Georg VI. und Königin Elisabeth werden im Mai an Bord des Schlachtkreuzers »Re-pulse« ihre angekündigte Fahrt nach Kanada antreten. Die Begleitung wird sich letzung nicht lebensgefährlich. Mladen wurde verhaftet. Wie man erfährt, waren der Senator und der Täter wegen Agrarfragen schon längere Zeit zerstritten und dürfte das Motiv der Tat in persönlichen Motiven zu suchen sein. »erte Zürich, 12. November. Devisen: Beograd 10, Paris 11.70, London 20.93^, Newyork 442, Brüssel 74.7Ü, Mailand 23.22, Amsterdam 239.80, Berlin 176.87, Stockholm 107.82, Oslo 105.20, Kopenhagen 93.45, Prag 15.16, Warschau 82.87, Budapest 87.50, Bukarest 3.25, Athen 3.95 Istanbul 3.50, Helsinki 9.23, Buenos Aires 103. Wettervorhersage für Sonntag; In der Niederung Nebel, sonst ziemlich heiter. Temperaturverhältnisse nur wenig verändert. bung erkannten. Unbeugsame Energie, tiefe nationale Begeisterung gepaart mit kühlem Verstände und genialer Organtsa-tionskraft lassen ihn schon neben Enver Pasche während der jungtürkischen Bewegung hervortreten. Um 1910 herum hört man bereits von diesem »Mustafn i den stützen. Daß diese große nationale Rückbesinnung und Vertiefung dann wieder In einen leidenschaftlichen Fort-schrittswillen in europäischem Sinne mün dete, liegt an der Erkenntnis der erforderlichen Wege zur Selbständigkeit und dem Aufstieg des türkischen Staates und Kemal«. Er erstrebt für sein Vaterland I oer türkischen Wirtschaft. Bei Ausbruch des Weltkrieges war Kemal — wie er sich jetzt in reintürki-scher Form nennt — bereits Oberst und furchtbaren Bedingungen des Vertrages von Sevres, — der türkischerseits nie ratifiziert wurde — erwuchs in ihm der Plan einer diktatorischen Regierung zur Rettung des erschöpften und besiegten Landes. Als Oeneralinspektor in Anatolien hatte er tiefe Einblicke in die dortigen Verhältnisse getan. Mit der Elite des türkischen Heeres rüstete Kemal Pascha neu den organisierten Widerstand im Herzen Anatoliens. Er wird vom Sultan vor .allem die Lösung aus den Banden europäischer Ausbeutung und Bevormun düng, in der die Türkei durch das schlaf - ^ fe und willkürliche Regime der letzten Oeneralstabschef von Mahmiit Schewkct | Mohanimend IV. aus dem Heer gestoßen dann die Kriegsakademie in Istanbul be-1 Herrscher geraten war. Die Türken soll- , Pascha im damals noch türkisdien Salo-' und stellt sich auf die eigenen Füsse, ge-siic^en durfte, in der seine Lehrer bereits ten sich, nach Kenials Ansicht,'als Asia- niki. In Palästina hat er alsdann Truppen stärkt durch die Begeisterung seiner An-seinc hervorragende militärische Bega-1 ten vor allem auf ihren asiatischen Bo-'befehligt. Mit dem Jahre 1918 und den'hängen Es entsteht eine Gegenrcgierung »Mariborer Zeitung« Nummer 258. Sonntag, den 13. November 1038. ifl Ankara. Kemal beruft am 23. Oktober 1920 die Nationalversammlung und setzt schließlich den Sultan einfacn ab; Sultanat und Kalifat, die jaiuhjndertelang geistliche Oberherrschaft des Türkenherr schers werden zerstört. Am 29. Oktober 1923 wurde in Ankara die türkische Republik a4isgerufen. Der neue Geist hatte gesiegt. Was nun folgte, war die Zerreissung aller Fesseln, Hemmnisse u. Widerstände gegenüber der neuen Türkei. Das grie chische Volkstum wird aus Kleinasien vertrieben, Griechenland u. mit ihm auch halien zurückgeschlagen, das verlorene Ostthrakien zurückerobert. Die Bestätl-punj* dtr neuen Grenzen und der neuen Staatsform durch die europäischen Mächte wird erreicht. 1923 begann die Präsidentschaft des »ühazi«, des Helden, wie man ihn jetzt nennt, zugleich eine Aufbauarbeit, von deren Umfang man nur einen Begrift hat, "wenn man die Zerrüttung und die Verlotterung aller Verhältnisse- kennt. Vom Wegebau bis zum Aufbau der Industrie, von der Erziehungsreform (mit der wichtigen Ersetzung der türkisch-ara bischen Schriftzeichen durch die lateinische Schrift, was sofort eine Unmen ge von Analphabeten verschwinden ließ bis zur Heeresreform, von der Erklärung Ankaras zur Hauptstadt bis zum glänzenden Neubau der Stadt nach den Plänen der deutschen Architekten Jansen — alles dieses mußte geschaffen werden. — Schleier, Harem und Vielehe wurden abgeschafft; die türkische Frau, erstaunlich regsam und intelligent, tritt auf den Plan zu eifrig geförderter Mitarbeit. Brei tfi Massen erwachten durch die kulturellerzieherische Instituttion des »Halk-Evi^< (Volkshaus« zu einem geistigen Leben. Ein Wille aus Granit und eine unerschöpfliche Arbeitskraft waren das Fundament des Wirkens. Der Geist Kemal Atatürks, auf unzähligen Gebieten nn^-duktiv oder anregend, halte ein neues nn tionalbewußtes u. rastlos tätiges Staatswesen geschaffen. 2>r. (SDtoalfobfff toirö iSiräfiOdit öer DER EINZIGE KANDIDAT FÜR DIE BEVORSTEHENDE PRÄSIDENTENWAHL, CERNY WIRD MINSTERPRÄSIDENT. — GENERAL SVROVY SOLL MARSCHALL WERDEN. — AUFLÖSUNG ALLER PARTEIEN. Prag, 12. November, Der Prager iWI-niaterrat beatimmte In seiner gestrigen Sitzung als Einhcitakandidaten für die Wahl des Staatspräsidenten den Außenminister Dr. Chvallcovalcy.Die Präsidentenwahl wird wahrscheinlich zu Beginn der nächsten Woche stattfinden. Ueber Veränderung im Kabinett hört man, daß als Ministerpräsident der ehemalige agrarische Innenminister C e r n y, der Schwiegersohn Aiitonln Svehlas, in Frage kommt. Zum Außenminister dürfte zum ersten Male seit Bestehen des Staa- tes ein Slowake ernannt werden. In diesem Falle werden Gesandter K r n o und Gesandter O s u s k y genannt, von denen jedoch Kmo die größeren Aussichten hat. Der Mini^errat beschloß femer die Auflösung aller politischen Parteien. An ihrer Stelle wird eine Einheitspartei gebildet werden. Man wird möglicherweise eine kleine Oppositionspartei zulassen, doch würde ihr nur geringe Bedeutung zukommen. Der bisherige Ministerpräsident General S y r o v y soll zum Marschall ernannt werden. 3)f(DeIol 33aiar »ilOet neue Otegieruns DIE PERSÖNLICHKEIT DES NEUEN STAATSPRÄSIDENTEN ISMET INÖNO. — RUSCHDI ARAS NICHT MEHR AUSSENMINISTER. Istanbul, 12. Nov. Der frühere MI-1Neubildung des Kabinetts. Dschelal Bajar nisterpräsident und General I s m e t bildete in einigen Stunden die neue Re-I n ö n ü, den die gestrige Große Natio- gierung, in derRuschdiAras nicht nalversammlung mit 340 Stimmfn zum Nachfolger Atatürks gewählt hat, war vorher mit 324 Stimmen als Kandidat bestimmt worden. Ismet Inönü erklärte in der Nationalversammlung nach der er- 2>er 3uf(an& 3. 5tr Königin Ollaria Beograd, 12. November. (Avala). i. M. Königin Maria hat sich einer Blind-darmoperation sowie einer Gallengang-3'peration unterziehen müssen, die erfolg-rdch verlaufen ist. Ueber den Gesundheitszustand I. M. der Königin wurde gestern das nachstehende Bulletin ausgegeben: »1. M. die Königin hat die Nacht nach der Operation sehr gut verbracht. Der allgemeine Zustand ist vollkommen zufriedenstellend. Temperatur 37.5, Puis Ismet Inöflu mehr Außenminister ist. Zum Außenminister wurde der bisherige Justizminister Karadzoglu ernannt, während das Innenportefeuille von Sukri Kaja auf Dr. Faidam überging. Zum neuen Justiz-minister wurde Ilmi Uran ernannt. Dem neuen Präsidenten Inönü wurden nach der Eidesleistung in der NaMonil-versammlung stürmische Ovationen zuteil. Um 15 Uhr empfing der Präsident die Re-jj'erung, die hohe Beamtenschaft und dl ? Generalität. Die Wahl Inönüs hat in diplomatischen Kreisen, abgesehen von der Einstimmigkeit, große Aufmerksamkeit ausgelöst. Ismet Inönü war ,durch volle dreizehn Jahre der intimste Mitarbeiter Atatürks, mit dem er sich jedoch vor Jahresfrist aus vollkommen ungeklärten Gründen zerstritt und auch als Ministerpräsident aus seinem . Amte schied. Eine. Aussöhnung mit Atatürk ist dann später nicHt erfolgt, so daß sogar erklärt wird, Inönü sei gegen den Willen Atatürks Präsident ge-'.Vörden. folgten Wahl, daß er das Werk des großen Kemal Atatürk fortsetzen werde. Mustafa Ismet InönÜ wurde 1884 in _ X .X 1 »« • 1 I '>i"yrna geboren. Er berilligtc sich an de Traditionsgemäß uitterbreitete Revolution J008 sowie an H slari< und richt'ggehend. Die mit der, präsident Dschclal Bajar dem neu-!,,||5„ Kriegen seil 1010. isis erfolgte sei- Operation verbundene Schwächung vcr-1 en Präsidenten die Demission des trägt l. M. die Königin mit Geduld. — | G e s a lu 1 k a b i n e 11 s.' Präsident Inönü Prof. Dr. Clairmont, Dr. Ljubomi.'i betraute den Ministerpräsidenten mit dei Zdravkoviii.« (Snglan&d ^dnlg^paar begibt fi(D }ur :|3iarianient<- erOffnung ne Ernennung zum Chef des General-stabes der Kaukaiisus-Armec, zwei Jahre , ^ . . u, j später wurde er bereits zum Befehlshaber iFortfUlirung der Rcgierungsgcschäftc und i Armcelcorps in PaläsHna ernannt. erteilte ihm Rleictizcitig das Mandat Kriege wurde Ismet Inönü als erster Mitarbeiter Kemals betrachtet. Aus diesem Grunde wurde er 1921 zum Chef des türkischen Generalstabes ernannt. Ismet Inönü stand an der Spitze der türkischen Armeen, die 1921 und 1922 Klein-asien von allen fremden Truppen säuberten. Ismet Inönü war ein glänzender Feldherr, denselben Ruhm errang er als Diplomat. Inönü war derjenige, der die Friedensverhandlungen von Lausanne geführt hatte — den Vertrag von Sevres zerriß die Türkei bekanntlich — und ist es sei-ner-Tatkraft zu verdanken, daß das Land große Vorteile erzielte. 1925 wurde er zum Ministerpräsidenten ernannt und ver-Dlieb auf diesem Posten-bis 1937. Der überaus kluge Staatsmann hatte großen Anteil am Zustandekommen der Balkanunion, des Vierpaktes zwischen der Türkei, Persien, Afghanistan und dem Irak. 1936 erreichte Inönü im Vertrag von Montreux für die Türkei die Herrschaft über die Dardanellen und den Bospöriis. Seit Jahrhunderten wird die offizielle Eröffnung des britischen Parlaments mit einem großen Pomp begangen. Unsere Aufnahme zei^ das Königspaar in der Staatskarosse beim Verlassen des Biickingham-Palastes. In seiner bedeutsamen Rede wies der König besonders auf die Politik von München hin und betonte, daß seine Regierung die hier begonnene Politik des Friedens fortsetzen wolle. ISoMfonIfdber Jüroltfl gepen Me itaiienitcdtn Ttaffengeft^t Der Vatikan verzeichnet Konicordatverletzung. Vatikan-Stadt, 12. Nov. Wie »U-nited Preß« berichtet, bedeutet der erste Artikel der italienischen Rassengesetze im Zusammenhang mit dem Verbot der Ehe-schlieRunp; zwischen Ariern und Nicht-ariern nach Ansicht der vatikanischen Kreise eine Verletzung des Konkordates, Der Vatikan werde gegen diese K^setzli^ che Bestimmung bei der italienischen Regierung formalen Protest einreichen. 2>(r 3Dah*ournif Otr StuifMariborer Zeitung« Nummer 258. einen Ueberblick über das politische Geschehen in den letzten Jahren gab und der deutschen Presse für ihre wackere Un tcrstützung herzlichst dankte. Er würdigte die Bedeutung dieses Einsatzes seitens der Presse und hob dann die Wichtigkeit des journalistischen Schaffens hervor. Schließlich umriß er den Aufgabenkrels der deutschen Presse. Namens der Presse dankte Dr. D i c t r i c h für die richtungsweisenden Worte des Reichskanzlers und sprach das Gelöbnis aus, daß die deutsche Presse in ihrem Schaffen um das deutsche Volk sich von niemandem werde übertreffen lassen. Cliemifer ftefännjfen 92a(titbltnt)^eit ' England will Fabriken für Vitamin A erreichen. Englische Forscher gaben in London ein Verfahren zur fa-briksmäßigen Herstellung des lebenswichtigen Vitamins A bekannt. Die Lehre von den Vitaminen ist in den letzten Jahren zu einer eigenen Wissenschaft geworden. Während sich Che miker und Aerzte mit den Herstellungs-und Analysierungsproblemen der bekann ton und unbekannten Vitamine beschäftigen, hat sich in fast allen Schichten der Bevölkerung die Erkenntnis von der Lebensnotwendigkeit gewisser Vitamine durchgesetzt. »Du mußt mehr Vitamine nehmen«, dieses Wort fällt angesichts eines ungenügend ernährten oder blutarmen Menschen immer häufiger. Eines der wichtigsten Ergänzungsnährstoffe, das Vitamin A, konnte bisher nur im Laboratorium in kleinen Mengen hergestellt werden. Es wurde aus dem Fleisch von Kabeljau und Heilbutt gewonnen. Das Verfahren erforderte riesige Mengen von Fischen, die nach Entziehung der Vitamine als nutzloser Abfall weggeworfen wer den mußten. Das neue englische Verfahren, über das in London in aufsehenerregenden Vorträgen berichtet wurde, er-iDöglicht die Produktion von Vitamin A in einem bisher nicht für möglich gehaltenen Umfange und In einer bisher nicht beobachteten Güte. Die Wissenschaft war sich bisher darüber einig, daß das Fehlen des A-Vita-mins die Widerstandsfähigkeit des Menschen gegen Infektionen schwächt, das Wachstum junger entwicklungsfähiger AAenschen behindert und Augenkrankheiten hervorruft. Auch die Entstehung von Blasensteinen und die sogenannte Nacht-i^lindheit schiebt man dem Mangel eines Körpers an Vitaminen A zu. Insbesondere t'iiglischc Aerzte vertraten die Behauptung, daß eine große Zahl nächtlicher Autounfälle in die sogenannte Nachtblind hcit, d. h. verminderte Sehfähigkeit in trübem Licht, vor allem nach Blendung durch grelle Autoscheinwerfer, zurückzuführen sei. Letzten Endes galt also die ungenügende Versorgung des Körpers mit A-Vitaminen als ein an der großen Zahl der Verkehrsunfälle wesentlich beteiligtes Uebel. In England spricht man deshalb von der neuen Erfindung als von einem Großangriff der Chemiker gegen die Nachtblindheit. Das Vitamin A ist fettlöslich und ziemlich hitzebeständig. Erst bei Temperaturen über 200 Grad zerfällt es. Es entsteht in grünen Pflanzen durch den Einfluß der Sonne. Wer also genügend Salate u. Spinate, viel Kohl, zu sich ninrmt (das Vitamin ist ja hitzebeständig), der iiraucht, wenn er nachts am Steuer eines Wagens sitzt, keine Nachtblindheit zu befürchten. Auch in der Milch, in Butter, im Eigelb wie jn Heringen sind große Mengen dieses kräftespendenden Ergänzungsnährstoffes enthalten. Nach der bisherigen Methode entzog man im Laboratorium das Vitamin durch Sieden und Kochen bestimmter Substanzen unter mehr oder minder großem Druck. Dabei wurde stets ein großer Prozentsatz des wertvollen Nährstoffes zerstört. Das Verfahren der Engländer umgeht diese Schwierigkeiten. Es benutzt ein bekanntes chemisches Phänomen, die sogenannte Molekular-Destillation, die bisher nur In kleinem Umfange im chemischen Laboratorium ausgenutzt worden ist. Anstelle des Entzugs durch Kochen unter Druck dünstet man das Vitamin unter Verwendung der Molekular-Destil-lation langsam und bei viel niedrigerem Wärmegrade aus. Die auf diese Weise gewonnenen Vitamine zeichnen sich außerdem durch größere Reinheit aus und weisen kaum noch unerwünschte ölige Bestandteile der Ausgangssubstanz auf. m m. DAS NEUE SCHAUMENDE MITTEL ZUR ZAHNPFLEGE. SCHÄUMT OHNE SEIFE! 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In seiner Das Bild zeigt und den 70jflhrlgen Reichsverweser, als er zu Pferd die Brücke von Koniom überschritt nern, die das schwierige Amt der Schiedsrichter übernommen hätten und in wenigen Stunde eine Frage regelten, die man seit zwanzig Jahren nicht lösen konnte. Horthy begrüßte dann in kroatischer Sprache die Brüder nichtungarischc* Volkszugehörigkeit, die innerhalb der neuen Grenzen Ungarns ihre alte Heimai wiederfinden. Die Zuneigung der ungarischen Herzen erwarte sie und sicherc ihnen die volle Freiheit der Sprache und Kultur zu. Im Anschluß daran legte der Reichsverweser an der Gruft des ungarischen Freiheitshelden Rakoczy einen Kranz nieder und nahm sodann die Parade der Honved-Formationen ab. wirkt das bellabts Abführmittal Damnol. Dabei die Annehmlidikeit Im Gebrauch: kelnTeekochen,kein Pillensd^lucken.kein bitteres Salz. Darmol sdimeckt wlo Schokolade. Madien Sie keine Versuche mit unerprobten Präparalen. Netimen »sr/ss Darmol bekommen Sie in allen Apotheken. derten Stadt, eingezogen. In das Glockengeläute mischten sich die Salutschüsse und in sämtlichen Betrieben und Geschäften ruhte die Arbeit für kurze Zeit. Der Reichsverweser ritt unter dem Jubel der Bevölkerung zum Hauptplatz, wo Die Fingerabdrücke der Polizei. Einen Verbrecher auf Grund seiner i>ii Tatort hinterlassenen Fingerabdrücke zu überführen, ist nicht immer leicht. Vor allem dann nicht, wenn inzwischen schon andere Menschen am Tatort gewesen sind und dort ebenfalls ihre »Eindrücke« hinterlassen haben. Um wenigstens die Polizei aus dem Kreis der Verdächtigen auszuscheiden, , werden jetzt in der Gratschaft Leicester in England von sämtlichen Polizisten Fingerabdrücke angefer-Antwort auf eine Begrüßungsansprache tigt. drückte Horthy die Dankbarkeit gegen- 3>ie nationalfDanifd^e 1Tenfit>e Unser neuestes ßüd von der national spanischen Front veranschaulicht so recht die Schwierigkelten des Kampfgeländes am Ebro, wo die nationalspanlschen Truppen eine neue, völlig unerwartete, große Offensive begannen. über der Vorsehung aus, Kaschau betreten zu können und betonte die besondere Dankbarkeit Ungarns gegenüber den befreundeten Großmächten Deutschland und Italien und ihren führenden Staatsmän- Bei Stuhlverstopfung und Verdau-ungsstörungOD nehme man morgöns nüchtern ein Glas natürliches »Franz-Josefa-Bitterwasser. — Reg. S. br. 13.485'35. Bei Ihrer Berufsarbeii können Sie sich leicht erkölten, langwierige Krankheit.NeHflMn und oft wird aus einer „harm- Sie deshalb bei den ersten losen" Erkältung eine ernste Anzeichen die weltbel ASPIRIN TABLEHEN MIT OEM EAYER-KREUZ loKrae Uc 43? yotn tO. L tfiH »Mariborer Zcitunß« Nummer 258. 4 6ain4tog, 6en 12. O^tobfmtrr ^ntermationate i^Cnerfennung für jOigitiDiofirger 6tu{elj FHRENDE BtRUFUNG NACH BUDAPEST. — ZUM OBERSTEN SCHIEDSRICHTER FÜR DEN TURNLÄNDERKAMPF ITALIEN-UNOARN ERNANNT. Wie wir erfahren, ist dem in Maribor lobenden mehrn-ialiRen jugoslawischen O-lynipiasicger und oftmaligen internationalen Turnnieister Kreisgerichtsrichter Leo s t u l< e 1 j dieser Tage eine schmeichel-Iiaffe Anerkennung seitens der Internationalen Turnwelt zuteil geworden. Leo Stu-Ivclj wurde von der obersten ungarischen Sportbehürde eingeladen, bei dem am 4. Dezember I. j. in Budapest stattfindenden Turnländerkampf Italien-Ungarn das oberste Scfiledsrictiteramt zu übernehmen» Das Schiedsrichterkoilegiuin bildet ein Triumvirat von Olympiasiegern und zw. sind dies unser wiederholt preisgekrönte Olympiasieger und Weltmeister Leo S t u-k e 1 i, Olympiasieger Dr. Pelle (Ungarn) und Olympiasieger B r a g 1 i a (Italien). In diesem international so hervorragend besetzten Schiedsrichterkoilegiuin i fällt unserem Leo Stukelj eine ganz besonders ehrende wnd entscheidende Rolle insoferne zu, als er im Falle der Uneinigkeit der beiden übrigen Schiedsrichter als neutraler Schiedsrichter die dirlmierende Gewalt ausübt, d. h. im solchen Falle die Entscheidung fällt. Wie wir ferner in Erfahrung bringen, wird Leo ätukelj der Budapester Berufung Folge leisten. Diese überaus schmeichelhafte Einladung seitens der internationalen Turner-weit ist nicht nur eine verdiente Anerkennung für unseren weltberühmten Melster-turner Leo Stukelj, sondern ebenso auch eine besondere Auszeichnung für das gesamte jugoslawische Turnwesen, dies umso mehr, als Ungarn und Italien heute zu den ersten Turnnationen der Welt y.a zählen sind. folgt dortselbst die allgemeine Soldaten-fcier. m Firma »Fox« in heimischen Binden. Die Fabrik und Marke »Fox« zur Erzeugung von Pasten und Cremen Ist In den Besitz des neuen Eigentümers Diplomkaufmann Stanko KoStomaj ä Co. übergegangen. Die neuen Unternehmer haben das Werk bedeutend vergrößert den kann, wie Heu, Stroh, Häute, Wolle, Dünger usw. Zuwiderhandelnde werden streng bestraft werden. m Im »Putnik«-Kino am Trg Svobode wird gegenwärtig ein Film von der Berliner Olympiade 1936 vorgeführt. Aktive Sportler werden viel Anregung und Hr-läuterungen finden, zumal es auch eine Reihe von Zeitlupenaufnahmen gibt. m 42 Zagreber Bergsteiger treffen heute abends mit einem Sonderautobus in Maribor ein und begeben sich zur »Mari-borska koCa«, wo heute, Samstag, und morgen, Sonntag, das Martinifest gefeiert wird. ni. Unfälle. In Sv. Barbara (Slov. gor.) wurde der 57jährige Besitzer joscf K r a j n c beim Baumfällen von einem -li--- 1--M* Auch stSrliere Damen finden in grösster Auswahl Mäntel, Klcidefi Wäsche und Strickwaren bei „GRETA- llvnitffnfiruiiji im UJ^ariborer S^Iieater Das nördliche Grenzgebiet hat in den iol/.tcn Jahren der slowenischen Literatur, insbesondere der Schauspiellitcratur, clni-ij:c kräftige Talente geschenkt, die sich so wolil im Lande als auch im Ausland erfolgreich zur Geltung gebracht haben. Heute, Samstag, abends tritt der neueste Autor, Lojze Standekcr, mit seinem Drama »Der Betrug« vor das Publi-laiin, das ihn bislang nur als schlichtcn Darsteller kannte. Auch Standeker ist aus dem nördlichen Grenzgebiet hervorgegangen. Der Autor hat den Stoff für sein erstes Werk aus dem bäuerlichen Milieu ent nonnnen. >:'Der Betrug« ist ein Drama, gewachsen aus bäuerlichem Boden in der Behandlung zweier Probleme: des I^roblems der sozialen Hebung und Befreiung sowie der erotischen Befreiung in der ewigen Proble niatik des Verhältnisses zwischen Mann und Weib. Im Zentrum steht der junge Kcuschlerssolin Lemez, der aus seiner dürftigen Umgebung auf ein größeres Anwesen einheiratet, indem er sich mit dem ganzen Hunger seiner Liebe auf den Boden — die Mutter Erde — stürzt, wobei er auf die andere Liebe vergißt, die aus dem Herzen strömt imd aus der menschlichen Natur des weib-männlichen Dualismus. Darin liegt auch der innere tragische Konflikt des Werkes, welcher dem Autor Leitsatz gewesen war, obwohl die äußere, realistische Seite nicht vernachlässigt wurde. ?>tandekcr ist Schauspieler und sc^n das spricht zu seinen Gunsten von dieser Seite Iier. l:r kennt berufsmäßig die Bühne, deren äußere Erfordernisse sowie die Technik des Ablaufes der Handlungen und der Effekte, die erzielt werden müssen, da mit ein Schauspiel wirklich ein Spiel ist und nicht nur Literatur. Diesbezüglich bestellt demnach keine Gefahr für den Erfolg der heutigen Uraufführung. Den inneren, geistigen Wert und die psychologische r.rkenntnis wird erst die Uraufführung selbst nachzuweisen haben. Der Erfolg oder Mißerfolg wird diese Frage beantworten. Die Frage nämlich, ob der Autor als Schauspieler mit der Technik auch die innere Gestaltungskraft eines cchten Künstlers zu verknüpfen weiß. Wie immer er auch diese Belastungsprobe bestellen mag: bei den weiteren Bemühungen wird sie ihm nur behilflich sein. Aus den Reihen der Schauspieler sind schon zahlreiche vortreffliche Dramatiker hervorgegangen, aber ebenso viele Experimentenre der trockenen Technik. Alle diese Umstände wecken selbstverständlich großes Interesse für Standekers Enttogswerk. Eü ist nicht zu bezweifeln, daß die Vorstellung Viele anlocken wird, die die Problematik des Autors wie des Werkes in gleicher Weise interessiert. Es wäre zu wünschen, daß die Neugier nicht ohne positive Entlohnung bliebe. jr. Korrespondiert, vervlelfftlti^ft undflbersem PREPISBURO Garantiert erfolfrelche Reklame durch PREPISBURO JÄK itarmaO« Xournee in QVrftturopo Der bekannte Psychographologe F. T. Karmah wellte im Oktober auf einer Vortragstournee In Frankreich und Belgien, wo er auch mehrere wissenschaftliche Vorträge Über seine eigenen Entdek-kungen auf dem Gebiete der modernen Psychographologie machte. Die Vorträge waren große Erfolge und ernteten laut französischen Presseberichten viel Interesse, insbesondere In den Reihen der Fach leute. Aus Frankreich reiste F. T. Karmah nach Italien, wo er ebenso große Erfolge zu verzeichnen hatte. Die bekannte große Mailänder Zeitung »Corriere della Sera« veröffentlichte in einem umfangreichen Artikel seine Analysen der Charak terc des Präsidenten Roosevelts und Doktor Vladko Maceks sowie zahlreicher anderer Persönlichkeiten. Dem Artikel wurde auch F. T. Karmachs Bild beigefügt. m. Neuer Notar in Maribor. Der zum Notar in Maribor ernannte Dr. Ludwig Grobelnik hat dieser Tage seinen neuen Posten angetreten. Notar Dr. Grobelnik hat die Notariatskanzlei Dr. Bar-tol, Sodna ulica 2, übernommen. m. Konzert des Septets der Brüder Ziivko. Im Rahmen der Mariborer Volks- j Universität veranstaltet Montag, den 14. d. das auch weit über die Grenzen unserer engeren Heimat hinaus bekannte! Septett der Brüder 2 i v k o einen jugoslawischen Liederabend, dessen reichhaltiges Programm auch eine Reihe von neuen Kompositionen umfaßt. So seien V. Mirks »UgoSki knietje« und K. Pahors »VeCer-na« sowie mehrere Volkslieder aus dem Gebiet des 'Pohorjc-Gebirges, deren schmissige Harmonisierung von V. Mirk stammt. Auch die übrigen Konzertpunkte versprechen einen erlesenen Kunstgenuß. m Feier des Mariborer Hausregiments. Das Mariborer Infanterieregiment Nr. 45 begeht am 23. Nov., am Tage, an dem Maribors Zugehörigkeit zu Jugoslawien endgültig entschieden wurde, seine traditionelle Regimentsfeier. Die kirchl. Feier sowie das traditionelle Rrotbrechen findet um 10.30 im Hofe der König Aloxan-def-Kaserne in Melje statt. Um 15 Uhr und für die Erzeugung von allerlei Wachsen, Oelen, Fetten, Schmieren, Pasten, Cremen usw. neu ausgestaltet. m Todesfälle. Auf ihrem Grundbesitz in Kamnica ist gestern Frau Sophie Biller b e c k, geb. Steinruker gestorben. Ferner starben gestern die 69]ähr. Staats-pensionistensgattin Anna Stanzer und die 39jähr. Bahnbedienstetensgattin Hei. tW a Id hauscr. R. I. p.! m Aus dem Sanitätsdienst. Zum Primär arzt am staatL Krankenhaus in Ljubijana wurde der Assistenzarzt Dr. Otto B a j c und zum Oberadjunkten der Sanitätsadjunkt Dr. Franz D e 1 a k in LaSko ernannt. m Eine neue Eisenbahn-Haltestelle. — Morgen, Sonntag nachmittags wird die zwischen den Stationen Sv. Lovrenc und Brezno-Ribnica im Drautal gelegene Haltestelle Sv. Ozbolt feierlich ihrer Bestimmung übergeben werden. Das nette Aufnahmsgebäude wurde von der Bahnverwaltung um 60.000 Din auf eigene Kosten aufgeführt. Den Verkehr Uber die Drau vermittelt eine vom Besitzer Pete r z i n e k angeschaffte Fähre. Später soll hier ein Steg über den Fluß errichtet werden. m Ljoüd-Kandldaten aufgestellt. Die Ljotic-Partel hat für den Bezirk Maribor-llnkes Drauufer den Diplomkaufmann St. K 0 ä 10 m a j und den Werkmeister Ivan K r a j n c als Kandidaten aufgestellt. Ihre Stellvertreter sind Prokurist Rudolf H r 0-V a t und Schulverwalter Ivan Z u p a n-ciö. Im Bezirk Marlbor rechtes Drauufer kandidiert für die I.jotl<5-Partei der Landwirt Alfons S a r h aus RuSe. Sein Stellvertreter ist der Arbeiter I. Medlk. ni Der Asylfond der ÄntltuberkukMen-llga in Maiibor beträgt samt den Beiträgen bis Ende Juni 1. J. 439.342 Dln, Ausserhalb der Sammelaktion spendeten die Beamten des Mariborer Straßenausschus-ses 150 Dinar statt eines Kranzes für H. Martin Lov§c. Allen herzlichster Dank! * Pesek Radvanje. Sonntag Martini-Gansl. Bekannt gute Brat- und Selchwürste. m. Eine neue Eisengießerei. Herr Ing. E. Z a d n i k hat in Nova vas bei Maribor eine Gießerei und Werkstätte für Eisenkonstruktionen sowie Bau- und Kunstschlosserei eingerichtet. Dem jungen Unternehmen ist außerdem eine besondere Abteilung für Erzeugung rostfreier Gegenstände angeschlossen. Der Inhaber Ing. Zadnik war mehrere Jahre in einschlägigen Fabriksunternehniungen beschäftigt und erwarb sich in seinem Fach ein gründliches praktisches Wissen. Wir wünschen dem von Unternehmungsgeist erfüllten Inhaber dieser neuen groß-gewerblichen Unternehmungen einen vollen Erfolg! m Wieder Maul- und Klauenseuche in Maribor. Da in Maribor an zwei Schweinen die Maul- und Klauenseuche festgestellt worden war, wurden vom Stadtnia-gistrat abermals die erforderlichen Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung der Seuche getroffen. Darnach ist der schon unlängst verfügte, später aber wieder rückgängig gemachte Verkehr mit Klauentieren bis auf weiteres verboten. Die Vieh- und Schweinemärkte werden nicht abgehalten. Die Speckbauern dürfen den Schlachthof nicht betreten. Untersagt ist der Versand aller Gegenst^l'i-dc, mit der die Seuche verschleppt wer- Baumstamm zu Boden geschleudert, wobei er einen Bruch des linken Beines sowie schwere Kopfverletzungen erlitt. — Am Hauptplatz glitt gestern die 54jährigc Steuerkontrollorswitwc Paula L a 1 b a-c h e r aus Ptuj derart unglücklich aus, daß sie eine klaffende Wunde am Gesicht davontrug. — Gleichfalls am Hauptplatz stürzte die 26jährige Fabriksangestellte Juliane G o r n j a k vom Fahrrad und brach sich den rechten Unterschenkel. — Die Verletzten wurden ins Krankenhaus überführt * Pfandstelgeruog. Das P. i. Publikum wird nochmals auf die am 16. Nov. 1938 um 9 Uhr vormittags In der Qrcgor-öiCeva ulica 26 stattfindende Pfandversteigerung aufmerksam gemacht. Eßbestecke In Chrom je 6 Messer, Gabel, Löffel, Kaffeelöffel von Dln 160.— aufwärts. Neumoderne Faconen in Alpac-ca-Silber und echt Silber bei M. Ilgerjev sin, Juwelier, Gosposka 15. Eine 8'osse Errungenschaft in der Batt«rlefabrik<»tion. Die Entwicklung der Technik hat auch auf dem Gebiete der Batteriefabrikation in den letzten Jahren kolossale Fortschritte gemacht. Die bisherigen Fabrikationsmethoden waren nicht vollkommen, weil die Batterien nicht genügend lagerfähig waren, Im Gebrauch aber zu schnell entladen wurden. Der Grund dieses Ue-bels lag In der Verwendung von säurereichem Material (Salmiak). Dieser große Nachteil wurde aber behoben; Die Gelehrten der Elektrochemie entdeckten die säore und salmlakfrde Batterie, mit fast unbegrenzter i^agerfählgkelt, sehr großer Kapazität und mit wunderbarer Erholungsfähigkeit (Regenerierung). Das Fabrikationsrecht für Jugoslawien hat die Firma »KONTAKT«, cloktrot:;ch-nische Fabrik, ZAGREB, RadniCki ces^a 55, von einem Auslandskonzern erworben und wird die im Auslände wohlbekannte säurefreie Batterie mit der Marke »GIFT« schon in den nächsten Tagen auf den Markt bringen. 11380 m. Der bekannte Psychogrophologe Svengali, der morgen, Sonntag, um J^ill Uhr im Burg-Tonklno im Rahmen einer Matinee wieder einmal Beweise seines intuitiven Könnens auf dem Gebiete der okkulten Wissenschaft liefern wird, wird nur noch einige Tage im Hotel »Zamorc« dem P. T. Publikum für psychographo-logische Analysen zur Verfügung stehen. Wie wir erfahren, wird sich Svengali in absehbarer Zeit auf eine größere in- und Auslandtournde begeben. Im Ausland wie auch im Inland gilt Svengali als einer der besten Meister auf dem Gebiete der okkulten Wissenschaften und wird deshalb besonders Im Ausland, wo er volle Anerkennung findet, seinen Ga^tvorträ-gen mit Interesse entgegensehen. ♦ OriC: Martlnifcler, Fremdenzimmer, Garage, Stall. * Martinifeier des Sängerchores »Dra- va« heute, Samstag, abends bei Grmek in Studenci! Kommet zahlreich! * Gasthaus »Zur Linde« Radvanje (Tel. 23-30) Samstag und Sonntag Martinifeier. Hauswürste u. Sonntag gebrat. Gans. Prima Weine. ♦ Sonntag Martinifest und Pogaii/.cn-schmaus im Gasthaus KlemenSak' Sonntig, den 13. Nov«fnbtr 1038. 5 iMartborer ZeHong« Nummer 258. Timb um Die OltarftlDalle etrioraOe« 3Rtcrftfe öcr Oretteften asctofillrrunotfreffe / Sflr uitft oegen Oie OVtorftDollr / 2>ie eu«• Sie ersuchen, zur Markthallen-den größeren Markttagen am Mittwoch oder Samstag, auf einen einzigen Platz A j ihr hit eli-h in fcnmniii O'^bäudes entsprechend einge- zu dringen, der jeglichen Verkehr er-" schaltet werden. Der verbleibende Rest f ß-^-ides Grundstückes kiinnte dann ,m Bedürfnisse und wünsche der breitesten Be- vaikerungssch.chten verwendet und vergrüßerndcn Markthalle angegliedert manchen I-ragen Ideen ausgesprochen, die' Verkaufshalle selbsf kann Schwert. Wir sollten daher von einer Zusammen pferchung des Marktes auf einen einzigen Platz, wie es jetzt der Fall ist, rundweg absehent dafür aber mit Entsclilossenheit alle Tatkraft daransetzen, in kürzester Zeit mehrere Marktplätze herzustellen. Dies würde einen weitaus geringeren Kostenaufwand erfordern und man würde damit zweifellos den Wünschen und Bedürfnissen aller Bewohner unserer Draustadt entgegenkommen. Für die innere Stadt und die Kärntnervorstadt könnte ja ein T e i 1 des heutigen die ungeteilte Anerkennung nicht nur mei- innerhalb der Häuserfronten, an diese an- ner Person als alten angestammten Bür- , j, m. •! j 1 !• igt-lehnt, aufgeführt wtrden. gers der Stadt Manbor, sondern auch die n 1 r nn * 1 1 t ^ . c- j j o 1 1 * j Durch die Pflasterung der schon lange meiner Freunde und Bekannten gefunden ......^ i c ^ ?■ . , » . j 1. . o • L .• regulierten Kopaliska und der Sodna uli- haben. Ebenso freut es mich, daß sich die ' ^ .. ci.ji_____u, ' , ca hat die Stadtgemeinde den W illen be- Bürgerschaft für öffentliche Fragen immer mehr interessiert und in der Presse hinzu Stellung nimmt. Die von Ihrem gesch. Blatt zum Abdruck gebrachten Zuschriften enthalten oft recht Marktes auf dem V o d n I k c v t r g wohl zweckentsprechende Anregun- verbleiben, der dadurch freier und verkehrssicherer würde. Für die Bewohner der östlichen Stadtteile und für Meljc wäre ein Markt auf dem Trg svobode oder auf dem Zrinjskega trg entsprechend und wünschenswert. Der Hauptplatz könnte trotz seiner jetzt durchgeführten Regelung, wodurch er allerdings einen Teil seiner früheren uralten Verwendung als Hauptmarktplatz verloren hat, immerhin noch teilweise (im westlichen Teile) etwa als Naschmarkt benützt werden. Die Bewohner der Magdalenenvorstadt und der umliegenden Gebiete Studenci, Pobrez je, Tezno usw. würden es sehr begrüßen, wenn der Kral ja Petra trg oder der Platz zwischen dem Gebäude der Pensionsanstalt und der Kärtnerbahn als Marktplatz hergerichtet würde. Bei vorstehender Darstellung unserer Marktverhältnisse kommen auch die Interessen der Fleischhauer gen, die an den maßgebenden Stellen mehr gewürdigt werden sollten. Auch ich stimme mit den vorgebrachten Ansichten darin überein, daß die Markthalle nicht hinunter Drau gehört, kündet, die Altstadt, deren Regulierung nur mit schweren Geldopfern durchführbar ist, beiseite liegen und ein neues Geschäftsviertel in der Neustadt erstehen zu lasseh. Die Altstadt soll der Geschichte überliefert werden, während der Neustadt, wo die noch vorzunehmenden Regulierungen unschwer und mit geringen Opfern durchzuführen sind, die Gegenwart und die Zukunft gehört. Hier muß und wird sich das künftige Ge- . . o . . o. n • schäftsleben von Maribor abspielen, dem sondern daß sie im Straßenniveau des t Ausgaben auf längeri Stadtzentrums errichtet werden muß. Wir! sieht aufzuteilen, schon letzt vorgebaut können doch den Hausfrauen, die den i werden. ganzen Tag mit dem Haushalt beschäf- j d^r städtischen Ratsstube ist wte-tigt sind, nicht zumuten, daß sie, mit den derholt die Forderung nach Lebensmitteln ftlr die ganze Familie voll zur erhoben worden und es wurde auch die Zusicherung gegeben, daß Maribor ein neues, repräsentatives MnRistratsgebäude claden. vom Specliarenm'nrkt unten I ""t^'^digen r Drau die Langusova ulica hinauf- i ^Verden. .-Vuch ,n bepackt, die schwere Last die steilen Straßen bis zur KoroSka cesta oder zum Vodnikov trg hinaufschleppen. Schon jetzt keucht gar manche Frau, wenn sie »vollbela in der 'steigt, wie" wär; ^rabT e;st"';n'd;"i:;;i: :!;rx,sic"f;inT^7n oder im nassen Sehnt e, wenn sie noch das Gemüse und andere Nahrungsmittel Magistratsgebäude nur in mit sich schleppen müßte? künftige Geschäftsviertel Nein, die künftige Markthalle muß un- gclu«rt. In der Altstadt gibt es kein entbedingt im Niveau der meisten Straßen • sprechendes Gelände für das Rathaus, es >Maril>orer Zeitung« Nununer 356. 6 Sonntag» den 13. November 1038. sei denn, daß der ganze Block rechts und links des bisherigen alten Baues angekauft- und abgetragen würde, um den Baugrund für einen neuen Monumentalbau zu gewinnen. Dies wäre jedoch nur mit Aufbringung vieler Millionen Dinar möglich. Könnte nicht der ganze große Block zwischen vier verkehrsreichen Straßen, zwischen der Tattenbachova, der Kopa-liSka, der Marijina und der FranöiSkanska ulica, für die Zwecke der Stadtgemeindc herangezogen werden? Der imposante Bau des Narodni dorn könnte unter entsprechender Adaptierung und einer Verlängerung der Front bis zur Franöi-skanska ulica als Rathaus oder für andere Zwecke der Stadtgemeinde dienen. Die Lücken zwischen den aufzuführenden Amtsgebäuden wären durch Wohnbauten aufzufüllen. Auf diese Weise würde ein der Gemeinde gehörender imposanter Häuserblock zwischen vier verkehrsreichen Straßen möglich sein, der im Innern, also im Hof, die Markthalle, die Badeanstalt und die Zentralwerkstätten aufnehmen könnte. Zugänglich wäre dieser neue Oemeindeblock, auf dem alle der Stadtgemeinde gehörenden Ämter und Betriebe vefe.iii;;: wären, von vier Seiten. Die Tattenbachova ulica, die jetzt ebenfalls fast zur Gänze gepflastert ist, ist als die zweite und sicherlich wichtigste Ost-West-Verkehrsader am linken Drauufer gedacht und hätte als monumentalsten Bau den zum Rathaus umgewandelten Narodni dorn. Die Marijina ulica, deren Durchstich durch den Bahndamm ohnehin gcp'ant ist, wäre ebenfalls eine wichtige Verkehrsstraße, sobald die Passage oder noch besser die Verbindungsstraße zwischen der Ve-trinjska und der KopaliSka ulica gebaut sein wird. Maribor erhielte dann ein großes Gemeindehe i m, um das uns wohl manche große Stadt beneiden würde. Die Realisierung dieses großen Projekts, dessen Durchführung zwar mit beträchtlichen, jedoch keineswegs unauf-bringlichen Opfern verbunden wäre, müß-durch die Erwerbung der Parzelle zwischen der KopaliSka und FranöiSkanska ulica ermöglicht werden. Das hier investierte Geld würde sich schon in kürzester Zeit jrewinnbringend amortisieren . [Schrift legt ihr zur Last, im Sommcf d. [J. im Wald einem unehelichen Kinde [das l.eben geschenkt zu ' haben. Am 3 Juli wurde im betreffenden Walde die i'ialbvcrweste Leiche des Neugeborenen und daneben eine Milchflasche vorgefunden. Die Angeklagte gestand, dem Kind das Leben im Walde geschenkt zu haben, sie hätte sich jedoch nicht getraut, es nach Hause zu bringen. Sie sei dann zurückgekehrt und habe dem Kinde Milch zu trinken gegeben, ferner hätte sie es eingewickelt und gut zugedeckt. In der Nacht habe sie es holen und nach Hause bringen wollen. Sie sei jedoch von Schwäche befallen worden und hätte las Bett hüten müssen. Am nächster Tage war das Kind bereits tot. Bei der Obduktion der Kindesleiche konnte die Todesursache nicht festgestellt werden, weshalb die Jus nicht'des Kindesmordes, sondern der fahrlässigen Tötung angeklagt ist. Die Angeklagte Maria Jus wurde zu 5 Monaten Arrest, bedingt auf drei Jahre, verurteilt. S)a0 OVrunribortne im ^ald Ifei^rn gelaffen Vor dem Kreisgericht in Maribor hatte sich das 33jährige Dienstmädchen Maria Jus als Dolena wegen fahrlässiger Tötung zu verantworten. Die Anklage- * Lokalvertreter für Maribor für Besuch von Industrie- und Handelsunternehmungen wird gesucht. Angebote mit Anführung der bisherigen Tätigkeit sind unter »Invensive Tätigkeit« an die Ver-' waltung des Blattes zu senden. 11552 I m. Kranzspende. Anläßlich des Able-I bens der Frau Anna Stanzer spendete die I Familie Sobotka 10 Din für die Anti- tuberkulosenliga in Marlbor. Herzlichen Dank! (Dfer Betrag ist in der Redaktion des Blattes zu beheben). * Pschunder, Spod. Radvanje, Martinifeier, Brat- und Selchwürste. Prima alter und neuer Wein. * Im Gasthause Vogrinec, Kamnica, am Sonntag Konzert. Neuer Muskatellerwein. * Italienische Harmonikas. Unsere P. T. Kunden und Interessenten werden dahin verständigt, daß wir die Generalvertretung der größten italienischen Harmonikafabriken für Jugoslawien übernommen und gleichzeitig die Vertretung der deutschen Hohner-Harmonlkas aufgelassen haben. Mehr im heutigen Inserat! Die Generalvertretung für Jugoslawien V. W e i x I <5 Söhne, Maribor. 11359 * Gasthaus Krempl, Wurstschmaus, Wild. * Gasthaus Sunko, Radvanje, Martiniganserl, Brathühner, Bratwürste, vorzügliche Weine, Ribisel! Gasthaus »Balkan«. Auf ein gutes Martinigansl ladet ein A. Anderle. * Der Musikverein der Eisenbahn-Ar-beiter und -Angestellten dankt auf diesem Wege allen, die zum guten Gelingen des Jubiläumskonzertes zu Ehren des Kapellmeisters Herrn Max Schönherr beigetra-. gen haben. — Der Ausschuß. I m Aus Pfcvalje. Die Lage bei der heimischen Sparkasse — Spar- und Vorschuß verein. Maria, am See — hat sich im laufenden Jahre sehr gebessert. Das Institut zahlte den .Einlegern aus alten Einlagen bedeutende Beträge aus und wird auch in Zukunft dafür sorgen, daß immer mehr ausgezahlt wird. — Die Einleger sind beruhigt und beheben das Geld nur, wenn sie es tatsächlich benötigen, —Es kommen aber auch bereits neue Einlagen in die Anstalt, die jederzeit sofort behoben werden können, was früher jahrelang nicht der Fall war. Das Vertrauen in die Sparkasse, die bereits 47 Jahre tätig ist, kommt wieder zurück. Da in diesem Bezirke auch der Bedarf an neuen Darlehen groß ist, mögen auch diejenigen, die ihr Geld daheim tesaurieren und nutzlos liegen haben oder es In fremde Institute einlegen, ihre Ersparnisse dieser heimischen Geldanstalt anvertrauen. Neue Einlagen werden bis zu 5 Prozent verzinst und sind vollkommen sicher angelegt. — Das Vertrauen kehrt wieder in das Institut zurück. Bei verständiger Mitarbeit aller werden sich die Verhältnisse in absehbarer Zeit vollkommen normalisieren zum Nutzen der gesamten Bevölkerung des Meza-Tales. m. Wichtig für Altpensionisten. Jene Kronen-Altpensionisten der ehemaligen Südbahn, die den Anmeldungsbogen noch nicht eingeschickt haben, mögen das Anmeldungsformular ehebaldigst bei H. K c i s c h 1 e r, Vrbanova 12, abholen. — Die Vereinsleitung. rürfirfff REPERTOIRE. Samstag,'12. November.: »Betrug«. Uraufführung. Sonntag, 13. November um 15 Uhr: »Boccacck)«. — Um 20 Uhr: »Der »Teufelsschüler«. Montag, 14. November: Geschlossen. Dienstag, 15. November um 20 Uhr: »Was ihr wollt«. Ab A. ^olf^uniDerfität Montag, 14. Nov.: Jugoslawischer Volksliederabend des Septetts der Brüder 2ivko. ^potiytTennatOtMtnn Bis einschl. Freitag, den 18. d. M. versehen die MartatiOf-Apotheke (Mag. Pharm. König) In der Aleksandrova c. 1, Tel. 2179, und die St Antonius-Apotheke (Mag. Pharm. Albaneie) in der Frankopanova ul. 18, Tel. 2701, fden Nachtdienst Burg-Kino. Der.schmissig« und äußerst pikante Lustspielschlager »Capriccio« mit Lilian Harvey, Paul Kemp u. Viktor Staal in den Hauptrollen. Ein feuriger, mit prik-kelndem Humor gewürzter Prachtfilm, der jedermanns Zwerchfell zu sprengen (froht. Ein Bombenerfolg ohne seinesgleichen! — In Vorbereitung der beste Pola-Negri-Film »Tango noctumo«. — Samstag um 14 und Sonntag .um halb 11 Uhr bei ermäßigten Preisen »Pepe le Mocco« (Das geheimnisvolle Algier). Sonntag als Vorprogramm Auftritt des Hellsehers und Psychotelepathen Svengali mit neuen Experimenten. Union-Tonkino. Leute das famose Lustspiel »Roxi« mit Rosi Barsony, Hortense Raky, Fritz Imhoff und Tibor v. Halmay. Eine amüsante Operette von Paul Abraham mit Tanz, Musik und Sport. — In Vorbereitung: »D'e Unbekannte«, der neueste Lustspielschlager mit der entzückenden Simone Simon in der Hauptrolle. 2>ie Sage im e(|)laf Wenige Menschen denken daran, was für einen großen Einfluß auf die Gesundheit eine normale Lage des Körpers während d. Schlafes hat Der gesunde Mensch sollte zur Nacht mit dem Kopfe auf einem erhöhten Kopfkissen liegen, sich zunächst auf die linke Seite legen, aber auf der rechten einschlafen. Die Bettdecke darf höchstens das Kinn erreichen, damit die Nase frei bleibt und möglichst viel frische Luft einatmen kann. Die Lage drs Körpers sei eine ungezwungene und natürliche, damit das Blut leichten Umlauf habe und das Herz und die Lungen nicht in ihrer Tätigkeit gehemmt werden. Liegt dagegen der Kopf zu hoch oder kommen die Schultern in eine vorgebeugte Stellung, so erhalten die Arme eine Neigung nach innen, und die Brust wird eingeengt; das alles hindert das freie Atmen durch die Lungen und macht deren Tätigkeit unregelmäßig. Mancher Herz- und Lungenkrankheit könnte durch Beachtung die ser einfachen Regel vorgebeugt werden. * Bei dicken Leuten erweist sich das natürliche »Franz-Jo8Cf«-Bitterwas8er als ein sicher und angenehm wirkendes Abführmittel, welches — ohne besondere Diät zu erfordern — auch dauernd angewendet werden kann. Das Franz-Josef-Wasser ist in Apotheken, Drogerien und Mineralwasser - Handlungen erhältlich. Reg. S. br. 30.474/35. cmar*6orrr $ofalnrf(A'(Ate ©iDPf ©leb VOLKS- UND FAMILIENKUNDL ICHER BEITRAG Von Paul Schlosser. Das Gereute um das Kirchlein Smol-niks, 868 m ü, d. M., ist das größte dieser Gemeinde. Waldesrauschen und Harz duft umfängt uns. Hier saßen laut dem Franziszeischen Kataster (Landes Reg. Archiv Graz) 1824 von N nach S, westlich des es durchschneidenden Fahrweges: Haus Nr. 11 vulgo Prodner, Anton Rebernigg und Nr. 8 Goriagg (auch Go-riach) Thomas (auch vulgo Gratschan); östlich des Weges: Haus Nr. 10 Sebastian Schweiger (ebenso vulgo) und Nr. 9 Anton HIepp (desgl. vulgo). Die Ortswiede dieses Gereutes führten die Vulgärnamen des Hofes und waren mit sehr wenig Acker, vorwiegend Weide, weniger mit Wiesen bedeckt. Gestrüpp, also wohl kurz vordem abgeholzte Flächen, werden desgl. genannt. Der unvermeidliche Gemüsegarten war überall vorhanden. Die dazugehörigen Wälder schlössen bei Nr. 11 im NV/., bei Nr. 8 im SW., bei Nr. 9 in NO. an das offene Hauswied an, bei Nr. 10 aber beiderseits desselben. An Fläche war zu Nr.lO die kleinste, Nr. 8 und 9 gleich groß und Nr. 11 hatte am wenigsten .Waidebesitz. Hier hatten die Gehöfte innere Randlage in Beziehung zum Waldbesitzc. Die Randlage ist in der ganzen Gemeinde vorherrschend. Gemeindebewaldungen waren 1824 laut Göthscher Handschriftensammlung in Smolnik keine vorhanden, sondern jeder Bauer hatte bei seiner Hube, wie wir es eben kennen lernten, einen Fleck Waldes, der r bis 300, selbst 400 Joch maß. Eine Forstaufsicht, wie etwa heute, gab es noch nicht. Jeder Eigentümer führte sie selbst und nur bei argen Unzukömmlichkeiten schritt die Obrigkeit in Fala ein. Lukas Hieb, geboren 1854, war laut dankenswerter Mitteilung des Herrn Franz Serne (Ruse) der Letzte seines Stammes. Seine Vorfahren waren Urbilder von Kraft und innig verwachsen mit ihrer Waldheimat. Nun deckt auch den letzten Hieb die kühle Erde, Seine nun auch schon verstorbene Schwcster war die Frau Sernes, Lukas Hiebs gleichnamiger Vater war als Jüngling zum geistlichen Berufe bestimmt und kam nach Absolvierung des Gymnasiums in Maribor an die theologische Fakultät nach Graz, anfangs mit, später gegen seinen Willen, denn den aufgeweckten, trotzigen Pohor-zen zog es hinaus in den Wald, in die Welt, wie es ein mir vorliegender Brief vom 25. Feber 1847, fein, säuberlich, tadellos geschrieben, verrät Das Jahr 1848 sah ihn Wachest^hen als Studentgardist in Graz vor dem Attems'schen Palais. Der Militärdienst litt ihn nicht; die Waldheimat rief unwiderstehlich und er riß aus, eigenmächtig, vom Soldatendienste. Beim Domherrn Glaser, mit dem die Hiebs mütterlicherseits verwandt waren, und der die Pfarrstelle in Sv. Peter innehatte, fand er einsichtsvolles Verständnis und Unterschlupf. Dessen Darlehen von 1400 fl. R.M. ermöglichte es ihm, den Besitz seiner Mutter zu erwerben. Damit wurde er als seiständiger Besitzer militärfrei und heiratete bald darauf. Lukas Hieb d. Ä, erbaute unter Mithilfe der Gemeindeinsassen 1859—1860 auf eigenem Grunde das uns schon bekannte Kirchlein auf dem Hochgereute »Zur unbefleckten Empfängnis Marlae«. Am 28. Oktober 1860 wurde es vom Lavanter Bischof Martin Slom§ek eingeweiht. Das war eine wahrhafte Gemeinschaftstat Die Bauern halfen mit Geld, Lebensmitteln, Baumaterialien und Fuhrenwerk. Doch plötzlich war die Sandgrube erschöpft Öa träumte es Lukas Hieb nachts, wo noch Sand zu finden wäre. Sofort wurde an jenem Orte geschürft iund richtijg bewährte sich das Traumge- sicht als Wahrtraum. Nun hatte da Hochgereut auch seinen Kirchtag alljährlich. Da ging es nach altem, guten Brauche hoch her. Mit dem Kirchbau hatten die Hiebs A gesagt nun mußten sie auch B sagen und für solch' hohe Tage die Gastwirtschaft einrichten. Da kamen von weit und breit her die Bauern, Jäger, Holzarbeiter, reingewaschen die Köhler und ungekannt der Wildschütz, Trotz aller Lustigkeit kam es aber hier nicht zu Exzessen, wie etwa in Heiligen Dreikönig, bei dessen kirchweihfest es nach dem Volksmunde »immer wenigstens drei Tote geben« müsse. Wurde es kritisch, so genügte des Wirtes dost« oder eine mehr versprechende Geste, und Ruhe trat ein. Und dennoch bezeugt Serne manche Holzknechtschlachten, bei denen Gläser in Trümmer gingen Vater Hieb fand einst am Dachboden seines Waldhauses unter einem Brette einen Topf voll Geldes. Das war eine der üblichen Hortungsarten von Ersparnissen, die andere, im hohlen Baume, haben wir schon kennen gelernt ( s. »Hubertusbrüder«, »Mariborer Zeitung« vom Ende Mai 1937). Mit dem Bau des Kirchleins war gleich zeitig, unbewußt ein Baustein zur Fortentwicklung dieses Gereutes zum Weiler gegeben. Die Vierzahl der Einödhöfc hier oben stempelte das Gereute schon fast zum Kernraimi der Gemeinde. Lukas Hieb d. A. und seine Frau Anna Sonntag, den T3. November t938. »Marlborcf Zeitung« Nummer 25R. UkiSikMlklti Optimtömu«» in 6er QBrlltDirtfd^aft DER HERBSTBERICHT DES BERLINER INSTITUTS FÜR KONJUNKTURFOR-SCHUNG. — WELTWARENPREISE ZUM ERSTEN MAL NACH 15 MONATEN NICHT MEHR GESUNKEN. — INDUSTRIELLE ERZEUGUNG HÖHER WELTHANDEL STABIL. — DEUTSCHE PRO DUKTION STARK ANGESTIEGEN — Das Berliner Institut für Konjunkturfor-schung gibt in seinen »Halbjahresbcrich-tcn eine eingehende Analyse der Wirtschaftslage der Welt und In Deutschland, wie sie sich im Herbst darstellt. Die Konjunktur des Auslandes zeigt, nachdem sie im Frühjahr noch fast all-j;eniein nach unten gerichtet war, wieder iine stärkere Differenzierung. Im ganzen hat sich jedoch die rückläufige Bewegung nicht mehr fortgesetzt. Die industrielle l'röduUiion ist seit Mitte des Jahres im Uli i chschnitt etwas gestiegen, die Preise >auf den internationalen Warenmärkten sind nach einem fast 15 Monate ohne Unterbrechung anhaltenden Rückgang zum erstenmal längere Zeit nicht mehr gesunken. Der Welthandel dürfte im dritten Viertel dieses Jahres konjunkturell nur noch wenig niedriger gewesen sein als im zweiten Vierteljahr. Die außenpolitischen Spannungen zum Beginn des Herbstes haben die Güter>\'irtschaft fast nirgends merklich beeinträchtigt, 'höchstens ist der Auftragseingang kurze Zeit etwas ins Stocken geraten. Auf der Ei e 1 d s e i t e waren jedoch heftige Kapitalverschiebungen von Land zu ■ Land wahrzunehmen, die sich auch in den dußerordentllch hohen Goldverschiffun-^rn der letzten Wochen und in den zum feil starken Schwankungen des Pfundes ind der mit diesem verbundenen Wäh-ningen geäußert haben. Von den Industrieländern zeigen die Vereinigten Staaten eine entscheidende Besserung der Wirtschaftslage. Die industrielle Produktion hat von Mai bis Oktober um rund ein Fünftel zu-iUenonimen. Das ist eine ungewöhnliche Steigerung; den in den letzten 20 Jahren . - vom Sommer 1933 abgesehen — ist ÜL'ses Aufschwungstempo nie zuvor cr-'cicht worden. In den anderen ausländischen Industriestaaten, in denen die Wirt schaftstätigkeit seit 1937 gleichfälls gesunken war, ist dagegen bis jetzt noch \cin eindeutiger Umschwung festzustel-'en. Immerhin war der Rückgang in Großbritannien in den Sommer- und Herbst-nionaten nur noch sehr schwach. In den von Lagerschwankungen stark abhängigen Industrien hat sich die Produktionsschrumpfung gefangen; nur die Investitionstätigkeit scheint nachzulassen. Auch in Schweden* hat sich der bisherige leichte Konjunkturrückgang neuerdings verflacht. Japans wirtschaftliche Leistungsfähigkeit wird durch den Krieg mit China auf eine harte Belastungsprobe gestellt. Die einschneidenden kriegswirtschaftlichen Maßnahmen haben den japanischen Zivilverbrauch erneut scharf gedrosselt. Infolgedessen ist die Erzeugung in den Verbrauchsgüterindustrien erneut zurückgegangen. In der Schwerindustrie dagegen scheint Produktion und Beschäf tigung wieder zu steigen. Infolge der Beschränkung der Einfuhr und der in den letzten Monaten wieder befriedigenderen Entwicklung der Ausfuhr hat r^icli die Handelsbilanz gebessert. In Italien ist die Zahl der Beschäftigung im Sommer zwar höher gewesen'als letztes Jahr, die industrielle Erzeugung hat dagegen etwas nachgelassen, hält sich aber auf sehr hohem Stande. In Frankreich sind im letzten halben Jahr zwar keine stärkeren Rückschläge eingetreten; es waren je doch auch weiterhin die Bemühungen des Staates, die Wirtschaftstätigkeit über das Krisentief zu heben, erfolglos. In den überseeischen Rohstoffländern geht die Ausfuhr zum Teil nicht mehr zurück, während die Einfuhr noch stark sinkt, da die Binnenmärkte darniederliegen. Die Devisenlage hat sich daher zum Teil etwas entspannt, u. weitere Währungsentwertungen traten nicht ein. Dies gilt vor allem für A r -gentinien, Brasilien und Chile. In den überseeischen Gebieten des Britischen Imperiums war die Wirtschaftsentwicklung wenig einheitlich. So ist in Australien, Neuseeland und der Süd afrikanischen Union die noch immer hohe Wirtschaftstätigkeit auf den Binnenmärkten die Stütze der Konjunktur. Die europäischen Agrarl än-d e r, die sich noch im Frühjahr als sehr widerstandsfähig gegen weitwirtschaftliche Rückgangstendenzen erwiesen haben, wurden seither doch stärker von der allgemeinen Abschwächung erfaßt. Die Ausfuhr ist aligemein etwas gesunken. In den südosteuropäischen Staaten wurde dieser Rückgang jedoch dadurch gemildert, daß die Nachfrage Deutschlands ^uaof'atDffdDfr S^earfttg B e 0 g r a d. Aus dem letzten Stand des Clearings ist ersichtlich, daß dieser im Vergleich zum Stand vom 31. Oktober d. J. folgende Veränderungen aufweist: Die Forderungen gegenüber Deutschland stiegen um 4,8 Millionen auf 25,2 Millionen RM (d. i. um 68,4 Mill. auf 361,1 Mill. Dinar). Die Forderungen gegenüber Italien sind um Aktiver Bulgarien (ordentl.) Din 1.649 Bulgarien (Tourism.) „ 385 Italien „ 67.400 Deutschland RM 25,255 Polen Din 491 Türkei „ 18,744 J^panien Pez. 1,903 Passiver Belgien F^elga 2,472 Ungarn Din 38,421 Rumänien „ 9,637 Tschechoslowakei KC 165.542 Schweiz . Sch. Fr. 4,308 7,7 auf 64,7 Mill. Dinar zurückgegangen. Die Schuld gegenüber Ungarn stieg um zwei auf 38,4 Millionen Dinar und jciio gegenüber Rumänien um 2,9 auf 9,6 Millionen. Endlich schuldet P 0-I e n Jugoslawien in der ersten Woche dieses Monats wieder 500.000 Dinar, obgleich diese Rechnung liquidiert wurde. Der Clearing war: Clearing: .000 1.673.0a) — 24.000 .000 394.000 - 9.000 .000 75.077.000 —7.677.000 .OCiO 20,469.000 +4,789.000 .000 419.000 -f 72.000 ,000 18,486.000 -j 258.000 .000 1,903.000 — Clearing: .000 2,460.000 12.000 .000 36,414.000 1-2.007.000 .000 6,700.000 4-2,937.000 ,000 164,357.000 -f-l,185.000 .000 4,420.000 ~ 112.000 fanden (1874) auf ihrem Friedhofe auf eigene m Grunde die letzte Ruhestätte. Am Gedenkstein ist noch ihr Bildnis erhalten, klares Zeugnis ablegend vom währen Typus echten Pohorzen-haucrntumes. Auch dieser Gruftbau zeigt vom dankbaren Gemeinsinn der Smolni-ker, zu dem die jungen Burschen die ganze Nacht hindurch die Bausteine mit den Händen zusammentrugen. Schon Vorfahren der Hiebs betätigten dtn frommen Sinn der Pohorzen. So wur-UL' am Kalvarienberg von RuSe i. J. 1719 c'ne Kapelle größtenteils auf Kosten des Organisten Johann Felix Marin (auch ein Schwaigsasse) und des »Urban Hieb von Smolnik« hergestellt. 1885 war sie schon stark verfallen. Der Großvater des letzten Hieb wird jener Anton H 1 e p p gewesen sein, der mit dieser Unterschrift die quadratische Erstaufnahme des Hochgereutes 1825 mit bestätigte. Er war ein vermögender und immer hillfsbereiter Mann, dessen Leibgürtel immer in Bewegung war. Er hatte große Summen an Bauern lies südlichen Pohorje-Gebirges verlie-lien. Mächtig war seine Körperkraft. So hob er mühelos ganz allein ein Bloch von 5 bis 6 Zentner auf das Rädergestell. Sein Bruder, der Großonkel Lukas des Letzten, stand ihm an Kraft nicht nach. Kam es zu Raufhändel, so- waren sie ge-fürchtete Gegner. Warf doch Großvater Hieb einst einen vorwitzigen Holzknecht einfach durch die geschlossene Tür hinaus. Was das heißen will, kann der beurteilen, der die soliden Eichen- oder Fichtenholztüren alter Bachernhäuser kennt. Einst aber krachten die beiden Brüder selbst aufeinander. Das hätte bald schief geendet, doch entriß der Großvater seinem Bruder noch im letzten Augenblicke d. zum furchtbaren Hieb bereite Schlagkugel und schleuderte sie weit hinweg. .Unfehlbar wäre sonst sein Kopf zertrümmert worden Dieses urige Instrument verdient vokskundlich hohe Beachtung. Es wurde später wieder gefunden. Es ist eine gewiffelte Eisenkugel mit sechs Zentimeter Durchmesser und wurde mit einem daran befestigten Riemen gehandhabt. Ich sah es noch 1911, Riese Großvater Hieb verunglückte beim Baumfällen auf der Alm, laut Serne am Wege von der RuSka koöa gegen Beigott am Bache Verna. Seine Witwe wirtschaftete allein weiter Der Reichtum Großvater Hiebs und dieser Unfall lassen vermuten, daß er (oder schon sein Vater) den bewußten Schatz vor den Franzosen verborgen hat ten und mit dem schnellen Tod nahm er das Geheimnis mit ins Grab. Erst der Zufall brachte den Hort wieder ans Tageslicht. Aus dem Besitze seiner Ahnen bewahrte Lukas der Letzte noch einen Leibgürtel. Auch ein Museumstück! Das war ein lederner, verziert gearbeiteter Gürtel, der in der breiten Vorderseite eine Tasche barg, die für die Aufbewahrung des Geldes bestimmt war. Die Vorfahren des letzten Hieb, wobei ich immer die Erstfolge im Sinne habe, waren von wirklichen Raubtieren noch selbst bedrängt, bekämpften sie und wehr ten sich in ihrer fichtenbestandenen Waldheimat weitab vom Verkehre. .Auch hierüber werden Proben folgen. Erbveranlagt gastfreundlich, wußte der Letzte seines Stammes eine Menge Ueberlieferungen aus seiner Heimat und über seine Siege — hier sind sie festgehalten — zu berichten. Ja. sein überkom menes Wissen ging sehr weit zurück, bis in jene graue Vorzeit »als noch die Römerstraße über das Pohorje-Gebirge führte«, daran sich die Erzähiung vom Geschicke des Bauern Pusnik schloß, der, überlieferungsgemäß, aocli vor den Hiebs am Gereute hier oben saß. Sein Einödhof lag nahe dem späteren Hlebi-schen. Es ist keine Spur m:hr davon vor-iiandcn. Der letzte Lukas Hieb verkaufte den Br.sit/ seiner Väter an Lakui'c in 'Tv. Lov rcnc. So kann sich denn niemand, d'^'• Einblick in die Geschichte dieses Stückchens Bachernwaldes bekommen hat, der Romantik dieses Hocligoreni.':.^ und seiner Bewohner entziehen. 'Jncl imnor wieder und wieder zieht es .im Naturfreund dahin. nach ihren Erzeugnissen verhältnismäßig hoch blieb. In P o 1 e n ist die Ernte zwar gut, die Agrarpreise sind aber trotz, staatlicher Stützungsmaßnahmen gesunken. In der Industriewirtschaft dagegen hat der Anstieg — getragen von öffentii-chen Investitionen — bis zum Sommer an gehalten; seither hat sich die industrielle Produktion leicht vermindert. Was die deutsche Wirtschaft anbelangt, werden im Bericht folgende Einzelheiten angeführt: Die Errichtung einer Befestigungslinie im Westen hat die ohne hin stark angespannte deutsche Produktions- und Arbeitsbilanz weiter in Anspruch genommen, so daß alle Kräfte ent faltet werden mußten, um das Mehr an Leistungen zu bewältigen. Das Institut führt an, daß Ende September 1938 in Deutschland 20.24 Millionen Arbeiter und Angestellte tätig waren. Dies sind 1,12 Millionen mehr als um die gleiche Zeit des Vorjahres und 1,6 Millionen mehr als im Konjunkturjahr 1929, als noch nicht Hunderttausende junger Leute im Arbeitsund Wehrdienst standen. Den Bruttowert der Produktion von 1938 schätzt das Institut auf 105—110 Milliarden Mark gegenüber fauf gleicher Grundlage berechnet) 84 Milliarden im Konjunkturiahr 1028. Von besonderem internationalen Interesse sind die Ausführungen, die der Bericht der> Instituts über den deutschen Außenhandel und über die Konjunktur des Auslandes enthält. In den ersten 9 Monaten 1938 verringerte sich die deutsch.; Ausfuhr gegenüber der gleichen Zeit des Vorjahres um acht Prozent, die Einfuhr erhöhte sich um 3 Prozent, damit i^t ein Mißverhältnis im Außenhandel ont-sianden, daß Deutschland wogen seiner knappen Devisenbasis nicht lange ertragen kann. Ueberigens haben auch zahlreiche andere Länder insbesondere die südosteuropäischen Staaten, in den ersten 9 Monaten eine Passivierung ihrer Handelsbilanz erfahren. Ljubijana, 11. d. Devisen: Berlin 1761.02—1774.90, Zürich 996.45—1003.52, London 208.33—210.39. Newyork 4371 — 4407.31, Paris 116.31—117.75, Prag 150.93 —152.04, Triest 230.69—233.78; engl. Pfund 238, deutsche Clearingschecks 14.35. Zagreb, 11. d. S t a a t s w c r t c. 2 ein halb proz. Kriegisciiadon 474 bis 475, 4 proz. Agrar 59—60, 4 proz. Nord-agrar 50—59.75, 6 proz. Begluk 90—01. 6 proz. dalmatinische Agrar 89—90, 7 proz. Stabilisationsanleihe 97-08.50,. 7 proz. Seligman 100—0, 7 proz. Blair 91 bis 91.37, 8 proz. Blair 97.50—98.50; Agrarbank 222—226, Nationalbank 7.350 bis 0. 10areii''Biorau46e)aMung im (Sleoring B e o g r a d, 11. November. Die jugoslawische Nationalbank hat ein Rundschreiben erlassen, welches sich auf die Kontrolle der Bezahlung von jugoslawischen, nach Clearingstaaten zu exportierenden Waren bezieht, die im Voraus zu behandeln sind. Das Rundschreiben lautet: >'^Es ist festgestellt worden, insbesondere in oer letzten Zeit, daß zu Gunsten jugoslawischer E.xporteure in großem Masse im Clearing Einzahlungen erfolgen, die sich auf Waren beziehen, die die Exporteure noch nicht ausgeführt haben. Dies bezieht sich insbesonder auf diejenigen Clearingsrechnungen, in welchen Jugoslawien große Forderungen hat. Eine solche Einzahlung im Voraus erhöht die jugoslawischen Forderungen immer mehr. Im Zusammenhang damit informiert die jugoslawische Nationalbank die Exporteure dahin, daß sie in Zukunft in gerecht fertigten Fällen die Bezahlung der Ware im Voraus im Clearingwege erlauben wird, jedoch unter der Bedingung, daß die Exporteure im Voraus der Nationalbank eine Erklärung überpebeii, durch welche sie sich verpflichten, daß sie die entsprechenden Waren für die eingezahlten Summen auch tatsächlich in der vorgeschriebenen Frist nach dem Staate, wo her das Geld stammt, exportieren werden. Sobald die Bank das Aviso über die ^^Ha^^bo^c^ Nummer 258. '8 Gelbe g^es. gesch. Konbinos Rasierklingen erfreuen Millionen Selbst-raseure! Ideales Rasieren, höchste Rasurenzahl, hygienisch, per Stück 1, 2 und 4 Dinar in allen Fachgeschäften. Gratis-proben sendet bei Angabe genauer AUresse und Beruf »KONBINOS«, Maribor, Postfach 70. eingezahlte Summe erhält, wird sie dem Exporteur ein Formular dieser Erklärung zustellen, die dieser auszufüllen und zu unterzeichnen hat. Nach Empfange dieser Vcrpflichtigung wird die Bank die Summe auszahlen bzw. den entsprechenden Clearingscheck oder -Anweisungen erteilen. Außerdem sind die Exporteure vcrpflich tet, sobald die Ausfuhr der bezüglichen Ware erfolgt ist, der Nationalbank zwecks Einsicht eine Kopie der Faktura, rias Duplikat des Frachtbriefes und das Duplikat der Zollerklärung zuzusenden. Außerdem muß die Firma des ermächtigten Geldinstitutes angegeben werden, welches die Ausfuhrgenehmigung erteilt hat, die Nummer und das Datum dieser Urkunde, die Höhe des Betrages (entsprechend dem Werte der Ware) und das Land, wohin die Ware geht. Nach Empfangnahme dieser Angaben ^ird die Bank diese Dokumente zurück-seiuliMi imd gleichzeitig die bezügliche ilrklärung erteilen, womit die Urkunde itbor die gesicherte Valuta gerechtfertigt worden krinn.« 39iesai)Iun0 ßtr aud 5nn @u5(tenc!e&Set R e o g r a tl, 10. November. Die jugoslawische Nationalbank hat ein Rrund-schreiben erteilen lassen, das sich auf den ZahUingsvcrkehr zwischen Jugoslawien u. dem Sudetengebict bezieht. Das Rundschreiben lautet: »Alle Geldinstitute, die ermächtigt sind, mit Devisen und Valuten zu handeln, werden informiert, daß jede Ware, die aus ilen an Deutschland abgetretenen Sudetengebieten importiert wird, vom 10. Ok-lobcr ab im deutschen Clearing zu bezahlen ist. Als Beweis, daß die Ware aus diesem Gebiet kommt, genügt eine Urkunde über die Herkunft der Ware, welche die 'zuständigen deutschen Behörden erteilen werden. Die Fakturen haben demzufolge in Reichsmarl: zu lauten. Zur Bezahlung der hier berücksichtigten Ware, sind wie im Zahlungsverkehr zwischen Jugoslawien und Deutschland, an der Börse auf Reichsmark lautende Clearingschecks zu erwerben und die Ein Zahlungen haben auf die deutsche B-Liste zu erfolgen und zwar bei der Verrech-nungskasse der Nationalbank. Hiebe! hat man diejenigen Listen zu verwenden, die bei dem Zahlungsverkehr mit Deutschland verwendet werden. Iiis auf weitere Anordnung hat diejenige Ware, die vor dem 10. Oktober aus diesen Gebieten bezogen wurde, im tschechoslowakischen Clearing bezahlt zu werden und zwar nach den bisherigen Vorschriften und im Sinne des Runschreibens Nr. 67 vom 10. des 1. M.; hiebei werden besondere Listen geführt, auf welchen in tlcr rechten oberen Eckc das Zeichen »S« anzubegen ist. Es haben diejenigen Listen zur Verwendung zu kommen, die im Zahlungsverkehr mit Tschechoslowakei üblich sind. X Ausfuhrtaxe auf Nüße, Dörräpfel u. Dörrbimen. Der Finanzminister hat einen Erlaß unterzeichnet, mit dem eine Ausfuhrtaxe auf Nüsse, Dorräpfel und Dörrbirnen eingeführt wird. Die Taxe auf Nüsse in Schalen beträgt 1 Dinar, auf Dörräpfel und -birnen jedoch 50 Para pro fOO Kilo. r)ie Taxe wird bei der Bestätigung über die Qualität der Ware cin-^j&hobeii. „<5ie torrOm Me nicöt mtOr fe^en" Weitere Einzelheiten zum Raubmord t)ci Celje. Weitere Nachforschungen des Gendarmerie-Feldwebels Letik in Rajhenburg u. Trbovlje hellen das Dunkel um die Mordtat bei Celje immer mehr auf und geben nun auch ein Lebensbild des Mörders und der Ermordeten. Wie die Schwester der Ermordeten, eine Kaufmannsfrau in Rajhenburg erzählt, hat Johanna Zakrajsek die letzten drei Mo nate bei ihr in Rajhenburg zugebracht, nachdem sie vorher in Jiagreb u. Delnice als Bedienerin tätig war. Sie war fleißig, ehrlich und sparsam und hatte rund 15.000 Dinar erspartes Geld. Am 29. Oktober abends 9 Uhr kam Sabukosek nach Rajhenburg und sagte, er müsse sofort nach Ljubljana und dann weiter nach Paris fahren, wo er am 4. November eine Stelle als Elektromonteur anzutreten habe. Er versprach Jolianna die Ehe, diese packte ihre beiden Koffer, nahm ihre Ersparnisse zu sich und verabschiedete sich von Schwester und Schwager. SabukoSek meinte noch zur Kaufmannsfrau, sie werde ihre Schwester nicht mehr sehen. Am 6, November kam eine Ansichtskarte aus Brezje an die »Verwandten« in Rajhenburg mit Grüßen von Sabukosek und seiner »glücklichen Braut«. Zufrieden lächelten die Empfänger der Karte, denn sie konnten ja nicht wissen, daß die unglückliche Schwester und Schwägerin bereif'^ sechs Tage vorher auf bestialische Art vcr giftet und erwürgt worden ist.., Die Nachforschungen in Trbovlje ergaben, daß der Mörder, der in Dramlje geboren wurde, bei der bekannten Firma Pacchiaffo in Celje ausgelernt habe und im Jahre 1900 nach Frankreich auswanderte. Nach dem Weltkriege ging er nach Deutschland, wo er zwei Jahre Kerker ab zusitzen hatte und dann ausgewiesen wur de. Er kehrte nach Frankreich zurück, dürfte aber auch von dort ausgewiesen worden sein. So kam er heuer zum Gold-schmiedemeister Miha Koren nach Trbovlje, wo er für 100 Dinar monatlich, Kost und Wohnung arbeitete. Dort hat er seinem Meister einen Mantel gestohlen, um für immer zu verschwinden. Des Mörders Freundin Apollonia Sovinc konnte inzwischen ausgeforscht und dem Gericht in Celje überstellt werden. Es steht noch nicht fest, ob sie an der Mordtat mit Wissen beteiligt ist oder nicht. Die Untersuchungen dauern fort. ' c. Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 13. November, findet der Gemeindegottesdienst um 10 Uhr in der Christuskirche statt. Der Kindergottesdienst wird um 9 Uhr im Gemeindesaal abgehalten. c. Todesfall. Am Freitag verkündete die Sterbeglocke den Heimgang der hochbetagten Kaufmannswitwe Frau Karoline Matitsch in Celje. Sie erreichte ein Alter von 75 Jahren. Die letzten Monate brachten ihr ein Krankenlager mit größten, aber geduldig ertragenen Schmerzen. c. 60. Geburtstag. Am Donnerstag beging der Schuhmachermeister Jakob Ba-vale in Store bei Celje in voller Rüstigkeit seinen 60. Geburtstag. Vor 36 Jahren eröffnete er, nachdem er vorerst geheiratet hatte, seine eigene Werkstätte und bekam bald weit und breit den Ruf eines tüchtigen und geschätzten Handwerksmeisters. Er \vurdc deshalb auch in den Vorstand der Schuhmacher-Genossenschaft gewählt. c. Viktor Luhns letzter Weg. Als am Dienstag Celje die Kunde durcheilte, Viktor Luhn, Besitzer in Lisce bei Celje, sei gestorben, war nur tiefes Bedauern offenbar, daß der rüstige, sonnige Mensch nun nicht mehr unter den Lebenden weilen soll. Donnerstag nachmittags wurde er unter großer Beteiligung nach der Einsegnung im städtischen Friedhof zur ewigen Ruhe gebettet. Er starb im Alter von 62 Jahren. Er hat in Ljubljana eine Tochter aus der angesehenen Familie Drelse geehelicht und in Lisce bei Celje einen schö nen Besitz crv/orben, wo er sich vor rund 35 Jaliren niederließ und in seiner Bescheidenheit ein zurückgezogenes Leben ms Cdii mit seiner treubesorgten Frau führte. Lust barkeiten und Vergnügungen mied er, soviel er konnte. Mit ihm ist ein guter, edler Mensch von uns gegangen, der als aufrechter deutscher Mann in allen Kreisen der Bevölkerung gern gesehen war. Er war auch ein guter-vorbildlicher Landwirt, der es im Vereine mit seiner tüchtigen Gattin zu einem ansehnlichen Wohlstand brachte. Seine ganze Sorge galt seiner Familie, seinen Kindern. Er ruhe in Frieden! c. Volkshochschule. Ueber die Frage »Wie entsteht eine Wettervorhersage?« spricht Montag, den 14. November, im Rahmen der Volkshochschule im Zeichensaal der Knabenbürgerschule Herr Dozent Dr. Reya, Leiter der meteorologischen Abteilung an der Universität in Ljubljana. Beginn 8 Uhr abends. c. Konzertabend. Es sei nochmals auf das heute, Samstag, abend 8 Uhr im Großen Saal des »Narodni dorn« stattfindende Konzert aufmerksam gemacht. Es tritt der Slowenische Gesangverein unter Führung seines Sangwartes Pec Segula auf, der an diesem. Abend sein zehnjähriges Chornieisterjubiläum feiert. Das Programm ist sehr reichhaltig, es bringt die schönsten slowenischen Volks- und Kunst lieder. c. Durchlaufender Telefondienst. Bisher konnte man in Celje nur bis Mitternacht Ferngespräche führen. Nun aber wurde ein ganznächtiger Fernsprechdienst einge richtet, der allseits begrüßt wird. Es wird jedoch notwendig sein, zwei neue Kräfte einzustellen, da beispielsweise des Nachts ein einziger Beamter den Telegrafenvorkehr, den Orts- und auch den inter-urbanen Fernsprechverkehr bedient. c. Vor den Richtern. Das Krcisgericht in Celje verurteilte den 23 Jahre alten Rudolf Podpe£an aus Stranice bei Konjice wegen gewaltsamer Handanlegung an den Gendarmen, Widersetzung gegen seine Verhaftung und Wachebeleidigung zu sechs Monaten strengen Arrest. Podpe-can wurde verhaftet, weil er einen gefundenen Gegenstand — es war ein Fernrohr gewesen — durch seine Schwester weiterverkaufen ließ. Von den Gendarmen gestellt, gab er ihnen eine Reihe von Ti-tulationen, die nicht in Knigges »Umgang mit Menschen« zu finden sind. Außerdem hat er sich gegen seine Verhaftung heftig gewehrt. c. Ais Ersatzmann für Herrn Prekorsek auf der MaCek-Liste im Bezirke Celje wurde nun Herr Jakob Jeram, Arbeiter der Zinkhütte und Vorsitzender des Verbandes der Metallarbeiter in Celje, genannt u. bestätigt. c. Das wichtigste Spiel im heimischen Fußballt)ewerb findet Sonntag (13. November) nachmittag l>eim »Felsenkeller« zwischen dem Athletik-Sportklub und dem Sportklub Celje statt. Beginn um 14.30 Uhr. Sch'edsrichter Kopiö aus Maribor. Das Vorspiel bestreiten um 13 Uhr »Olymp« und »Jugoslavija« in der Meisterschaft. Schiedsrichter Veble aus Celje. c. Kino Metropol. Von Samstag bis Montag »Das ewige Siegel« nach dem Ro man von Spielmann, in welchem ein Pfarrer Opfer des Beichtgeheimnisses wird. Der Film wurde anläßlich des Eucharisti-schen Kongresses in Budapest uraufgeführt. In deutscher Sprache. Sonntag drei Vorstellungen: um 16, 18.30 u. 20.30 Uhr. c. Kino Union. Von Samstag bis Montag das schönste und gewaltigste Italienische Filmwerk seit Bestand des Tonfilms: »Wer ist glücklicher als ich?« mit dem berühmten Sänger Tito Schlpa, Katerina Borato und Maria Jacobini. c. Verhaftet. In Ljubljana wurde der 24jährige gefährliche Einbrecher Josef Turner aus Dobrovnik bei Doinja Lendava verlMftet. Turner steht im Verdachte, auch In Celje eingebrochen zu haben und zwar in die »Erste Slowenische Eisenhandlung« in der König-Peter-Straße und in das daneben liegende Milchgeschäft der Frau Amanda May (wir haben darüber seinerzeit ausführlich berichtet). Er hat nämlich den Arbeitern bei der Sann-regulierung mehrere Messer und Revolver , verkauft. AitslHiii p. Totichlag fai Im Zusam- menhang mit dem Totschlag in Gradii£e, bei dem der 30jährige Besitzerssohn Johann Milosiö sein Leben verlor, wurden der 28jährige Viktor 0 r 1 a C und der 25-jährige Jakob B r a tu I e k festgenommen und dem Gerichte eingeliefert. p Nach mißlungenem Raubversuch in die Drau geworfen. In dem Walde entlang der Drau wurde der 19jährige Rudolf Plntscher bei seinem Spa:zler-gang von zwei verdächtigen Burschen mit dem Rufe »Geld her!« tiberfallen. — Plntscher hatte kein Geld bei sich und konnte den beiden Angreifern nicht »entgegenkommen«, Aus Wut darüber warfen ihn die beiden Täter in die Drau. — Pintscher ist zum Glück der Schwimmens kundig und konnte durch Schreien einige Bauern alarmieren, worauf die beiden Verbrecher flüchteten. Die Bauern halfen dem mit den Wellen ringenden Phitscher wieder aus dem Wasser. Die Gendarmerie forscht nach den beiden gemeinen Angreifern. p Der rote Hahn stieg dieser Tage auf noch ungeklärte Weise auf das Dach des Wohn- und Wirtschaftsgebäudes des Besitzers Franz V u k in Majgperk. Der im Hause befindliche Pächter M c s a r i S konnte sich mit seiner Frau und seinen sechs kleinen Kindern nur mehr durchs Fenster in Sicherheit bringen, da die Türe durch brennende Bretter, die vom Dachboden herabgefallen waren, verrammelt war. Eine Kuh, eine Kalbin und zwei Schweine — Eigentum des Pächters — fanden im Feuer den Tod. Als Ursache wird Brandstiftung aus Rache oder ein schlechter Kamin angenommen. Der Pächter erlitt einen Schaden von 5000, der Besitzer einen solchen von 20.000 D. Da der Pächter um sein ganzes Hab und Gut gekommen ist, müßte Ihm als Vater rfner kinderreichen Familie behördlicherseits materielle Hilfe zuteil werden. P Errichtunc von Wegwflaem in Ptuj* Dieser Tage fand eine Sitzung des stttdt. Fremdenverkehrsausschusses statt, in welcher die Aufstellung von Wegweisern nach dem Muster der Mariborer Straßen-orientierungstafeln beschlossen wurde. Solche Wegweiser, die die lokale Kritik schon längst gefordert hatte, werden vor allem am Florjanski trg, Srbski tfj?. Mi-noritski trg und bei der Draubrilcke zur Aufstellung gelangen. Es wurde ferner der Beschluß gefaßt, demnächst eine Enquete aller in Frage kommenden Faktoren einzuberufen, um die gründliche Rekonstruktion der Fahrstraßen des ganzen Bezirkes zu erwecken. Im Fremdenverkehrsausschuß ist auch die Frage der Errichtung einer zweiten Draubrücke als überaus akut erklärt worden. Man will alle Hebel in Bewegung setzen, um d'2 Regierung für die erforderliche Kreditgewährung zu gewinnen. Es besteht ferner die Aussicht, daß die Draubrücke beim Schloß Ankenstein bei Borl in absehbarer Zeit durch eine Eisenbetonbrücke ersetzt werden wird. Wie in Erfahrung gebracht werden konnte, soll die Banatsverwal-tung hIefür bereits einen größeren Betrag sichergestellt haben, so daß schon im kommenden Jahre mit dem Baubeginn gerechnet werden dürfte. p.Den Apotheken-Nachtdienst versieht bis einschließlich 18. d. M. die St. Anton-Apotheke (Mgr. Oro2en). p. Im Stadtkino gelangt Samstag und Sonntag das Lustspiel »Der Außenseiter« mit Heinz Rühniann und Oina Falkenberg zur Vorführung. Im Vorprogramm die neueste Tonwoche. p. Wochenbereitschaft der Feuerwehr. Vom 13. bis 20. d. versieht die zweite Rotte des ersten Zuges mit Brandmeister MoCnik, Rottführer Schwager, Rottführer TrebSe sowie Zamuda, Fljan, Preac und Spat als Mannschaft die Feuerbereitschaft, während Chauffeur Prosnik, Rottführer Kmetec sowie BrunCiC und Skaza als Mannschaft den Rettungsdienst übernehmen. p. Auf den Schweinemarkt wurden Mittwoch 355 Schweine zugeführt, wovon 91 verkauft wurden. 6—12 Wochen alte Jungschweine kosteten 60—175 Din pro Stück, Mastschweine 7.25—7.80 und Zuchtscheine 7—7.25 Dinar pro Kilo Lebendgewicht. Sonntag, den 13, Nuvcmh^r 1938. >Marlborer Zfitung« Nummer 2f>' ÄuWw-Cpr onik August Senoa ZUM 100. OEBURTSTAQ OES GROSSEN KROATISCHEN DICHTERS Am 14. November 1838 wurde einer der größten kroatischen Dichter geboren: August Senoa. Seine Familie war ursprünglich tschechisch, um sich später als deutsch zu bekennen und Sc'nönoa bezw. Schoeynoha zu schreiben. L»!^ni Dichter war es vorbehalten, seine Pariiilie zu kroatisieren und sie in üie kroatische Geistigkeit zu verpflanzen, scnoa studierte zuerst In Zagreb und später in Prag, wo er seinen lltrerari-sclien und politischen Horizont erweiterte. In Prag erwarb er sich auch Kenntnisse der tschechischen, polnischen und : usfjichcn Sprache. Sdir früh schon wirkte er als Mitarbtittr an den Blättern »Pozor« und »NaSe fore listi«, eine Zeitlang auch als Mitarbeiter der Präger »>Narodnl Üsty«. fienoa war auch Schrift lüiter der kroatischen literarischen Zeit-richritt »QlasonoSa« und der ;^Slawischen lilätter« (Zeitschrift für die Qesamtinte-rcsscn des Slawentums), in denen dem deutschen Volke die slawische Utcrarl-sclic Schöpfung vermittelt werden sollte. sc:ioa betätigte sich auch als Schrlftlei-tti der literarischen Zeitschrift »Vijenac« unü wurde für seine Verdienste auch zum Vizepräsidenten der kroatischen Verlag«-i^cmcinschaft »Matica Hrvatskac gewählt. August Senoa betätigte sich sehr frucht b?.r als Schriftsteller, Lyriker, Journaliii und Theaterkritiker. Zu Beginn schrieb er Liebeslyrik und gab 1864 eine Samm-'ung von zehn Liebesliedern unter dem T'it^l :i>Brojanice« heraus. Von den lyrischen Dichtungen ist insbesondere das Lied »0 pustu« bekannt, ferner mehrere Geschichtsballaden, in denen seine nationale Gesinnung zum Ausdruck kommt, am schönsten und eindruckvotlsten jedoch in der Dichtung »Klevetnikom Hr* vatske«. Die Lyrik war aber keinesfalls die stärkste Seite seiner schöpferischen Seele. Viel mehr brachte sich Senoa durch seine Romane, ErzÄhlungen und Novellen In Geltung, fienoa war ein geborener Epiker, ein Mensch mit breiter und stolzer Seele. — einer, der in den Tiefen seines Volkes schürfte. Er schuf iich einen eigenartig leichten, lebendigen, Uberzeugenden u. fließenden Erzälilungs-stil und wurde sehr bald der volkstümliche und beliebte Erzähler. Aus der Geschichte des kroatischen Volkes entnahm er den Stoff für vier Romane, die seinen Ruhm begründeten. 1872 ersciiien im »Vijenac« sein großer Roman s-Zlatarevo zlato«, in dem er lebendig seinen Patriotismus und die Liebe zur Vaterstadt Zagreb zum Ausdruck bringt. 1877 folgte sein berühmter Roman >Seljaöka buna«. In diesem Roman, der die Oeschichtspe-rlode 1504—1574 erfaßt, schuf Senoa eine Darstellung des Anfanges, der Entwicklung und des tragischen Endes des Bauernaufstandes unter der Führung des kroatischen Volksmärtyrers Mathias Gu-bec, 1875 schrieb Senoa einen Roman aus dem Leben der Uskoken von Senj unter dem Titel »Cuvaj se senjske burc«. Drei Jahre später folgte der Roman »Diogenes«, eine satirische Darstellung der Zagreber Gesellschaft und der interessanten kleinen Intrigen der Hauptstadt. Für die Unterhaltungsbibliothek der »Matica Hrvatska« schrieb Senoa die interessante Bauernerzählung »Prosjak Luka«, in welcher der Streit und die Aussöhnung zwei er Bauernfamilien zum Vorwurf genommen wurden. In diesem Roman wurde das Dorfleben aus der Umgebung von Zagreb dargestellt. Sein letzter Roman erschien unter dem Titel »Kletva«. Diesen Roman diktierte er noch am Sterbelager seinem Sohne, ohne ihn jedoch vollendet zu haben. In diesem Roman wird die kroatische Geschichte des XIV, Jahrhunderts geschildert, und zwar die bekannte Bewegung der Kroaten unter König Ludwig gegen die Witwe Elisabeth. Diesen letzten Roman vollendete mit großem Verständnis in der stilistischen Entsprechung der Freund des Dichters Josip Eugen Tomic, Von seinen Novellen ist insbesondere »Karanfil sa pjesnikova groba« zu erwähnen, in welcher auf herrlichc Weise die geistige Wiedergeburt zweier junger Menschen dargestellt wird: eines Kroaten und eines Slowenen, die vom mächtigen Eindruck der Lyrik Preierns Überwältigt worden waren. Im übrigen erfaß- te Senoa eine ganze Reihe von verschiedenen Erzählungen, Skizzen, Novellen und Liedern. Sehr erfolgreich betätigte er sich auch als Feuilletonist. Insbesondere waren es seine »Zagrebulje«, die er im »Vijenac« und im »Pozor« als zcitf^cniis-sische Kritik der kroatischen Kulturverhältnisse veröffentlichte äenoas literarisches Werk fand auch im Ausland seine Würdigung. Viele seiner Werke wurden ins Polnische, Tschechische, Deutsche, Französische und Italienische übertragen. Umgekehrt betätigte sich Senoa auch sehr viel als Übersetzer, indem er Werke von Shakespeare, Racine und Vazov ins Kroatische übertrug. ' August Scnoa ist einer der größten kroatischen Romanciers der romanti sehen Dichtung. Mit seinem umfangreichen Werk trug er wesentlich t\xr Entwicklung der kroatischen Errählkunst bei und schuf sich dadurch ein dauerndes Denkmal in der kroatischen Literaturgeschichte. Zwecks Anerkennung seines großen Gesamtwirkens wird der 100. Geburtstag des großen Dichters in ganz Kroatien in feierlicher Weise begangen werden. D. Cv. + Die Skizze »Debec Martin« von Ivan Ctnkar übersetzte Bruno Nero unter dem Titel »Martino il sempüclatto« ins Italienische und veröffentlichte dieselbe in der italienisch-jugoslawischen Revue »T c r m in i«. Neue tschechische Lyrik. In einer Prager Edition werden demnächst die Gedichtsammlungen »September 1938« und »Das eiserne Hemd« erscheinen. Die erstere stammt von Vladimir H o I a n, die zweite von Jaroslav K o i nva n-C a-s i u s. + Jugoslawische Musik in Deutschland. Der Reichssender Stuttgart emittierte am 4. November sinfonische Werke jugoslawischer Komponisten, Auf der Vortragsfolgc standen »Capriccio« von L a j 0 V i c und »Oratio: von Jakov O 0 10 V a c. Dirigent des Abends war der bekannte Beograder Dirigent Michael Vukdragovl c. 4- Das historische Drama »Crom well« von Mirko J e 1 u s i c h ist kürzlich im Wiener Burgtheater in Szene gegangen. Die Regie führte der berühmte deutsche Theater- und Filmregisseur Peter Stan- china. »Croniwetl^ erzielte nach Berit h-ttn der Wiener Presse einen großen I.>-foig. + Das berühmte Präger Quartett det sich soeben auf einer erfclgreicheii Tournee in England, wo es 15 Konzerte mit Werken von Smetnna, Dvofak, Ja-naöek, Suk, Novak, Martin und Petrzelka veranstalten wird. + Die Oper »Katjusclui« als Neubearbeitung von Franco Allans »Auferstehung* ist nach dem Text von Tolstoi kürzlich in Berlin aufgeführt worden. + Das Leben Johann Strauß' filmt üie Metro Goldwyn-Mayer unter dem Tiicl »Der große W a I z e rr. Die Pc^ie führt der Franzose Julien D u v i v i c r. Mitwirkende sind Fernano Gravet Johann Strauß, der neue Metro-Star Mi-litza Cor jus u. a. m. Die Musik des großen Walzerkönigs bearbeitete t>. T j 0 m k i n für den Film 1 Internationale Festspiele nach Saiz-burgcr Vorbild werden in Sfockholiti projektiert. Die technische Leitung übernahm Max Reinhardt. Ähnliche Spiele bereitete auch B a t h in England vor, aber auch die Amerikaner suchen eine Fcstspiclstadt. Salzburg docet! + Efai Wagner- Forschungsinstitut coli in Bayreuth unter der Leitung des bekannten Theaterfaclimannes Dr. S t r o-b e I s gegründet werden. -i- Francis Jamems, der bekannte französische Dichtcr, ist in seiner Vatcrstndt Bayonne gestorben. Er war einer der zartsinnigston Poeten und galt als Vertreter der religiös-ethisclien Richtung. H- Neue französische Bücher, L. F. Ce-line, der Autor des Buches »Wege zu den Tiefen der Nacht und des Todes« kündigte ein neues Buch an: »Die Schulc der Toten«. Leo Larguicr wird ein Buch unter dem Titel »Sonntage in der Jakob-nasse<^ veröffentlichen. Claude Mauriac, ein Sohn des berühmten katholischen Schriftstellers Francois A'lauriac, schrieb eine Studie über Marcel Jouhaudcau unter dem Titel »Einführung in die Mysthik der Hölle«, + Eine Bizct-Ausstellung ist in Paris eröffnet worden. Die Ausstellung des Komponisten von »Carmen« und »L'Ar-lesienne« enthält Bilder, Manuskripte-, j Originalpartituren, Kritiken und ,'\uffüh-rungsverzeichnissc der Werke Bizcts. -r Über Mißerfolge berühmter Künstler erschien in Amerika ein neues Buch, welches den Versuch unternimmt, die ne-jgative Beziehung des Publikums zu Enrico Caruso, Galli Curci, Puccini, Wagner, Bizet usw. psychologisch zu klären. 3)eutf(De IKIanif un& ^Italerri der (S^otif Von Dr. H. Pfivg. Bei wenigen Stilarten sind Plastik und Malerei so organisch aus der Baukunst hervorgewachsen und so vielseitig mit ihr verbunden wie in der Gotik. Die großen Fenster werden mit leuchtenden Glas bildcrn u. ornamentalem Schmuck ausgefüllt. Am Portal finden sich oft Plastiken Gder Rellefdarstellungen aus der heiligen Geschichte, und Im Innern der Kirchen öffnet sich Malerei und Plastik ein breites Wirkungsfeld. In besonderer Pracht wirken sie bei den großen Flügelaltären zusammen, die z. T. auf große Künstler zurückgehen, wie der berühmte Pacher-Altar in St. Wolfgang, das AUarbjld von Baidung Grien im Frelburger Münster und der Altar in der Klosterkirche Blau-beuren. Heiligenstatuen stehen an den Pfeilern, und an Grabmälern entwickelt sich eine ausdrucksvolle Porträtkunst. Sakranienthäuschen, Kanzel, Chorumgang bieten der schmückenden Kunst ein weites Feld. Was sich heute in Kirchen findet, ist nur ein kleiner Teil dessen, was sie früher zierte. Vieles ist Brän den, Plünderungen, Bilderstürmungen zum Opfer gefallen, vieles steht auch In Museen und Privatsammlungen, und wer sich ein Bild von gotischer Kunst in Deutschland machen will, muß darum viele Kirche« und Museen des Reiches i\\\^ und ab besuchen. Durch plastische Meisterwerke steht ider Naumburger Dom an hervor-^ragender Stelle. Wenig kommt an Tiefe und Reife den Stifterfiguren gleich, vor allem den Frauengestalten der Uta und ^öepa. Auch der großartige Lettner zählt |ZU den ersten Kunstwerken dieser Art. Ähnlich bedeutend sind die frühgotischen Bildwerke des Bambarger Doms, das hehre Standbild des Bamberger Reiters, die magischen Gestalten der Sybille und Ekklesia, dazu Kaiser Heinrich II. und seine Gemahlin; des Kaisers Grabmahl hat Jahrhunderte später Tilman Riemenschneider gebildet. I Am reichsten ist dieser formvollendete ^Künstler an seinem Wohnort Würz-burg vertreten. Die herrlichen Steln-bildwerke von Adam und Eva und der Apostel gehören zu seinen besten Werken. Im Dom steht von ihm das Grabdenkmal des Rudolf von Scherenberg mit dem ausdrucksvollen Antlitz. Wie bei I keinem anderen gotischen Künstler tref-jfen bei ihm Wirklichkeitstreue und idea-jlisierende Darstellung zusammen. Neben j Würzburg und einigen kleineren Orten um den Main ist vor allem das Tauber |tal durch gute Leistungen Riemenschneiders ausgezeichnet. In der Herrgottskirche bei Creglingen steht in seiner wutulerbaren Architektonik der hohe rcnrelche Schnitzaltar, an dem jede Oe-.slalt kräftig eigenartig und doch form- schön und durchseelt ist. Die Kirche in D et t Wang besitzt gleichfalls einen bedeutenden Altar von ihm, wie auch die alte Reichsstadt in der Jakobskirche. Auch der größte Maler der Spätgotik, G r ü n e w a 1 d, ist mit einem Meisterwerk an der stillen Tauber zu sehen. Unweit Mergentheim verwahrt Stup-pa das farbenstrahlende Wunderwerk der Stuppacher Madonna, in dem das Irdische mit dem Jenseitigen sich verbindet. Auch in Aschaffenburg ist ein Grünewald geblieben, während vieles anderes nach München kam. Reich an gotischer Plastik und Malerei ist auch |Nürnbcrg mit den Madonnen- und I Heiligengestalten seiner Kirchen und des ^Germanischen Museums, wie mit Krafts i Sakramenthäuschen und dem in die Re-'naissance spielenden Sebaldusgrab. Eine der künstlerisch bedeutendsten Orabschöpfungen der Gotik stellt das Hochgrab Kaiser Friedrichs III. aus rotem Marmor im Wiener Stephans-^dom dar. Nicht weniger zeichnet sich ;dort die prachtvolle spätgotische Kanzel jaus. Ist auch in Wien viel von dem Kunst jgut in die reichhaltigen Museen gewan-|dert, wie die Krumauer Madonna etwa, so blieb doch manche bedeutende Schöp-ifung am Ort ihrer Bestimmung. Dazu [Zählt vor allem der schon genannte dop-Ipelte Flügelaltar von Michael Pacher in lier Kirche von St. WolfganjT. Pacher war Maler und Bildschnitzer zugleich und schuf hier ein an Reichtum der Komposition wie Feinheit und Stärke des künstlerischen Ausdrucks einzig dastehendes Werk. Unter den Kunst-schätzcn von K 1 o s t e r n e ub u r g ragt eine ausgezeichnete gotische Madonna hervor; .zudem schmücken dort die Rückseite des hochberühmten romantischen Verduner Altaraufsatzes vier hervorragende gotische Tafelbilder. Acht Tafelbilder Altdorfers gehören auch zum Besten in St, Florian, das eine große Kunstsammlung sein eigen nennt. Bei den bildenden Künstlern wurden in der Gotik einzelne Städte zum Sammelpunkt der Kunstübung. Außer Nürnberg hat in der Malerei Köln eine wichtige j Rolle gespielt, dessen Malerschulc eine ^erstaunliche Höhe und Reife erreichte, jEine Spitzenleistung stellt Stephan Loch-,ners Dombild mit der Anbetung der heili-'gen drei Könige dar. Auch in der charak-jteristisch gotischen Kunst der Glasmnlc-jei hat Köln im Domchor und an den j Fenstern von S. Kunibert selten Schönes I aufzuweisen. In diesem Schaffenszwcig j ist sonst nicht allzuviel erhalten geblieben. Umso höher sind die Olasfenstcr der ! Elisabethkirche in M a rb u r g. im E r-jfurtcr Dom und die von Hans Wild im Ulmer Münster anzuschlagen. Das Ulmer j Münster ist überhaupt eine Fundgrube I gotischer Kunst aller .\rt. Von bedeutenden Malern finden sich darin Bilder von Zeitblom, Schaffner, Multscher und Schongauer; eine besondere Zierde bedeutet das figurenreiche Chorgestühl Svr lisn d. Ä. Unter den norddeutschen Stedten steht hinsichtlich gotischer Plastik und Malerei Lühe c k an erster Stelle. Sind auch die Künstler dieser Zeit oft nicht den Namen nach bekannt, so heben sich doch Gestalt und Werk des Rüdhauers Rernt Notke durch ihre Kraft von den anderen deutlich ab. Eine seiner prächtigsten Schöpfungen kann wohl d^ Triumph- \M::riborer Zeitung« Nummer 258. 10 Sonntag, den 13. November 1938. hUn-idte rnkfcristischen Stellungen und Figuren; er muß hauptsächlich dir Gabe eines Kari-katurzeichncrs besitzen. Er kennt die typischen Bewegungen ledes Tieres, w.e sich ein Hund kratzt, wie ein Elephint sich bewegt, wie ein Mensch hinkt oder 3Blr ein OltitfQ-Oltaue-äfflm entffrl)! fATP) Die Herstellung eines Miciiy- ''!"<' 'P'«"" l' -""ß vor Maus-Fiims ist keine leichte Sache. Man auch dte den gesprochenen Worten eni-Inaucht dazu ungetähr 300 Meter Lein-;LIppenbewcgunRen «lehnen wand und die Arbeit von 20 Personen w^hj rend vier Wochen. Auf je 30 Zentimet'jrl verdienen nun all diese MenschcM? Leinwand kommen sechzehn sogenannte'Haupt-»aniniator« steht mit cinjni Hauptbilder oder »Rahmen«, von denen m ^^ochengehalt von 150 bis 300 Dollar an pjncr Sekunde 24 an uns vorüberziehen. 12.000 Zeichnungren. Jeder Film setzt sich aus ungefähr 12 tausend Zeichnungen zusammen. Am Anfang, und auch noch in den »Drei Schwein chenv, brachte man dieselben Zeichnun- der Spitze; ihm folgen seine Assistenti^n mit 60 Dollar die Woche; der »in-betwoo-ncr« bekommt nur 30 Dollar, hat aber Aus sieht, bald zum Assistenten aufzurUckon. In der Kopierabieilung. Jetzt werden die Zeichnungen in die Ki gen mehrere Male; inzwischen ist aber dis gebrachst. Hier sind iiir Publikum so anspruchsvoll geworden, iaßl beschäftigt und ihre Aufgabe Ist man es nicht mehr wagt, Ihm zweimal (iiejPapier ausgeführten Zeichnu.i-gleichen Bilder zu zeigen. Ehe man an die Herstellung eines neuen Micky-Maus-Filmes geht, halten die Haunt ' mitarbeiter eine von den in Hollywood sol ;:ahlreich stattfindenden »Konferenzen« ab, um das Thema des künftigen Filmes-festzulegen. Gleichzeitig entwürft ein Künstler eine Rohskizze, der man meistens den Reiz, dw* von dem Micky-Maus-Fllni ausgeht, verdankt. Nach sechs Wochen hat man die klci sten Einzelhelten jeder Szene ausgearbeitet. Das Szenario oder »timing chart«i wirkt wie eine Hieroglyphenschrift auf don Laien. Die Musik, deren Dauer genau 02-fechnet wird, und die Bilder — 16 auf 30 cm Leinwand — werden mit einer Gena-j-igkeit auf Papier synchronisiert, die jcg-lichen Irrtum ausschließt. Zeichner und Tonsetzer arbeiten ihrerseits nach einem Schema, das z. B. angibt, 'daß der Held des Stückes am Ende d'js ■Rahmens Nummer 13 auf den Boden fällt. Die Künstler, die am Mikrophon den Dialag sprechen, müssen sich auch genauestens nach der Szenerie richten; jeder von ihnen trägt Kopfhörer, durch die er den auf einer großen Trommel geschlagenen Takt hört. Man erzielt dadurch eine viel größere Genauigkeit als wenn man die Bewegung auf der Leinwand verfolgt. Wenn der Hintergrund fertig ist, so verändert in der »background man« langsam nach den Vorschriften des Szenerios, wührend die Zeichner, die »animators« die Figuren in ihren verschiedenen Stellungen zeichnen. Diese Zeichnungen werden mit Bleistift auf Papier gemacht: dor Haupt-»animator« zeichnet den Beginn u. das Ende jeder Bewegung, während seine Hilfskräfte die Zwischen«tcllungen zeichnen. Der '>in-betweener«J fügt dann alle loch etwa fehlenden Bewegungen ein. Der Haupt-»Bn]mator«. Den größten Teil der Arbeit muß der Haupt-'^animator« leisten; er ist der Erfinder der für den Micky-Maus-Film so cha- liic Zeichnungen jetzt aufs Genaueste der Virgil: .'ingepaßt. b'<;e Micki-Maus-Filinc waren 'jIs ,(/.t ein Monopol von Walt Disney. Heute steht dieses Verfahren aber auch ien anderen Herstellern offen. Disney, ler Schöpfer zahlreicher Meisterwerke, liat soeben eine Schule für Fllmzeichncr ^;c-•;ründet. Märchcn und Geschichten, wie die aus »1001 Nacht« oder der »blaue Vogel« 7on Maeterlinck oder die Erzählungen aus der Bibel könnten, wenn sie von Künstlern aus Fleisch und Blut dargestellt würden, kaum einen großen Erfolg erzielen. N;ir die Zeichnungen, die sozusagen von Z»it und Rahmen abstrahieren können, sind in der Lage, deren ganzen Reiz wiederzugeben. Walt Disney hat daher die Absicht, nach dem Welterfolg von »Schneewittchen« sich jetzt mit der Wiederga'je von Märchen zu befassen; das nächste soll die Verfilmung der »Eisjungfrau« sein, der Mit Hubertus war inzwischen eine Wandlung vorgegangen folgende^ Art, Hubertus hatte als Bischof von Lüttich Jagd und Jägerei, mit denen noch gewi*>^o Gebräuche aus der vorchristliche^ Zeit verbunden '",s " t. Das war inzwischen vergessen worden, man erinnerte sich nur noch, daß Hubertus irgend etwas mit der Jagd zu tun habe, und so rückte er als der in Iton Landen bekanntere Heilige an die Stell' des Eustachius aus. Die Romantik hat ihn dann zum ausschließlichen Schutzpjitm" der Jägerei gemacht. Dentist E. H o p p e, Celje. 3ara1> Sranörr Ol« 3lona gen auf Zelluloidbogen zu übertragen. — Dazu braucht man keine künstlerische Ader. Sobald die Tinte trocken ist, werden die Zeichnungen von anderen Zeich-nerinnen bunt gefärbt. Jedes Mädchen ver fügt nur über eine Farbe; so färbt die eine die Zunge des Dragoners und seine Hose rot, während eine andere den Himmel, die Blumen und die Augen blau anmalt und die dritte das Grün der Bäume und "Wiesen handhabt usw. Oft sind zehn Mädchen mit zehn verschiedenen Farben beschäftigt. Die Frauen, die die Zeichnungen auf Zcl luloid übertragen, verdienen ungefähr 50 Dollar in der Woche und die, die die Farbentöpfe handhaben, ungefähr 30 Dollar. Während der auf der großen Trommel geschlagene Takt alles übertönt, werden 'n dem von Viktor Tour* janski inizenierten Film Der Blaufuchs«, in dem Willy Birgel ihr Partner ist dann bald die »Nußknacker« folgen sollen. Doch ist dies alles nur ein Anfang; ein großes Tätigkeitsfeld eröffnet sich hier für geschickte Zeichner. Die auf Zelluloid gezeichneten Träme sind fähig, alles darzustellen, was menschliche Phantasie ersonnen hat. Kts lääßdMis kreuz im Lübecker Dom genannt werden. Unter den norddeutschen Malern ragt vor ailcm Kojirad von Soest hervor, dessen Heimatstadt ein überaus inniges Altarbild in der Nikolaikapelle verwahrt. Es ist leider zu wenig bekannt, was an bedeutenden Gemälden und Skulpturen in sonst künstlerisch wenig bekannten Orten West falens, /k'ic Dortmund, C 0 e sf e 1 d oder Vreden steckt. Vieles an westfälischem Kunstgut ist im Münsterschen Landesmuseum zusammengeströmt. Nächst manchen Kirchen, die sich ihr altes Gut bewahrten, geben natürlich die meisten größeren Kunstsammlungen ein repräsentatives Bild von der Plastik und Malerei der Gotik. Ideal sind Anlage und Anordnung des Deutschen Museums in Berlin. Von den Bildhauern ist Riemenschneider mit mehreren Werken, darunter den vier Evangelisten zu nennen, weiter der Bayer Hans Leinberger, von dem hervorragende Werke auch in den Kirchen von L a n d s h u t und M os s b u r g stehen, dazu das oberdeutsche unbekannte Meisterwerk der innig-zarten Schutz-niantelmadonna und die musizierenden Rngel. Bei den Malern stehen in dieser Sammlung Zeitbiom, Baidung Grien und Multscher an der Spitze, wie auch alle wichtigen Schulen durch Zeugnisse vertreten sind. Das Wallraf-Richartz-Muse-um hat seinen Schwerpunkt naturgemäß in den Werken der rheinischen Schulen Und behütet als Glanzstück Stephan Xq- jcherns Maria in der Rosenlaube. Rheinische und oberdeutsche Meister bilden auch das Kernstück der altdeutschen Bil-jder in der MUnchener Pinakothek. Neben unbekannten Meistern erscheinen Hans I Holbein d. Ä., Schaffner, Wolgemut, Baidung Grien. Die Grenze zur gotischen [Malerei ist in der Spätzeit schwer zu ziehen, und so kann manches von Dürer, Altdorfer, Burgkmair, Schongauer, die später mehr von der Renaissance bestimmt werden, noch zu jener Zeit gerechnet werden. Wie die Münchener und Berliner Samm lungen, so zeichnen sich auch der Städel in Frankfurt, die Hamburger Kunsthalle, das Kaiser-Friedrichs-Museum in Magdeburg, die Sammlungen in Donaueschingen und Sigmaringen, die Wiener Museen, wie die der Hauptstädte der einzelnen österreichischen Länder durch eine große Zahl gotischer Kunstwerke aus. Von besonderer Reichhaltigkeit ist darin das Germanische Museum in Nürnberg, Die Maler führen Wolgemut und Pleydenwurff, die Bildhauer Veit Stoß und Adam Kraft an. Ein Glanzstück bedeutet die anmutige Holzstatue der Nürnberger Madonna. Wie in Nürnberg, müssen auch anderswo die Schätze der Museen mit denen der Kirchen zusammengenommen werden, um das Bild der Gotik in der bunten Gestaltenfülle als Spiegel der deutschen Seele im Mittelalter ctlassen zu können. $itbertu9taa Am 3. November trotz Wetter, Sturm und Eis soll jeder ziehen zu Holze, der um das Waidwerk weiß! So heißt es in einem alten Jägerspruch, der auf den Tag des St. Hubertus hinweist den 3. November; denn an diesem Tage im Jahre 727 starb Hubertus als Bischof von Lüttich. Es ist zwar eine seltsame Geschichte, daß gerade er zum Schutzpatron der Jäger und der Jagd geworden ist, sie soll hier erzählt werden. Man erinnert sich an die Legende, nach der Hubertus, der damals noch nicht Geistlicher, sondern ein adliger Weltmann und ein großer Jäger war, an einem Karfreitag einen Hirsch verfolgte, der im Dickicht plötzlich stehen blieb, sich Hubertus zuwandte und mitten in seinem Geweih ein strahlendes Kreuz trug. Hubertus erkannte, daß Gott selbst ihn an diesem heiligen Tage des Karfreitags gewarnt habe, er entsagte der Welt und wurde seither Mönch. Als er dann später Bischof von Lüttich geworden war, führte er ein so vorbildliches Leben, daß das Volk ihn als Heiligen verehrte. Diese Geschichte, die so schön erzählt wird, ist Hubertus gar nicht passiert, sondern einem ganz anderen ,dem römischen Hauptmann im Heere Kaiser Trajans, Placidus. Auch Placidus bekehrte sich'nach seinem Abenteuer; unter dem Namen Eustachius ist er heilig gesprochen worden, und er ist der eigentliche Schutzpatron der Jäger im frühen Mittelalter. Wenn die Szene, die die Legende erzählt, in der Kunst dargestellt wurde, so bezog sie sich immer auf Eustachius, noch bei Albrecht Dürer. Erst die spätere niederländische Kunst setzt an Stelle.(ks Eustachius den Hubertus. ^uflöfunqen au« der lettteit :Rtftfe(-Martbofcr Zeitung* Nummer 258. Frauenwelt iiiiiiiiiiiiiiii Ollit atpri ^IriOern jeörn C2l&rn6 rine andere Srau... Pariser Modebrief: (ATP) Zum kleinen Teil hat die Saison bereits begonnen, in kui;zer'.Zeit ist sie in vollem Gange. Jedenfalls ist es höchste Zeit, an die Komplettierung der Abengarderobe zu denken. Mit Geschmack und Geschicklichkeit können Sie in zwei Abendkleidern acht Mal anders aussehen. Das Mofaiec-Abeiidicleld ist jugendlich und prinzeßartig gearbeitet. Der Rücken ist gedeckt dagegen läBt es den Hals ganz frei. Über d. Brust wird es gekreuzt gesclinitten und mit zwei kleinen Armein, welche nur die Achsel decken, getragen. Unter der Brust bis zur Taille reicht eine eng anliegende Passe. Der Rock, der bis zum Boden reicht, ist in reichen Glocken gearbeitet. • Ats erste Variation tragen Sie dazu eine Abendjaclce at» Satin, welche gleichfalls im PrinzeBstii gearbeitet ist. Die Jacke ist krag^nlos ohne Revers, über der Brust zahlreiche Abnä- her, vorne mit drei Knöpfen aus glänzendem Jade geschlossen. In der Taille ist die Jacke eng anliegend gearbeitet und lauft in kleine Glocken bis zur HUfte aus. Der lange Ärmel ist an der Achse erweitert und vom EHenbogen abwärts eng anliegend. Als zvyreite Variation wird eine Velourcape getragen, das einen kleinen Kragen aus Phantaslef^ern hat. Dieses; Cape tauft vorn in zwei lange Streifen;aus, die gekreuzt nach rückwärts at)sebunden werden. Das Satin-Abendkleid wii-kt* durch sei-' nc schmale Silhouette besonders-el^ant. e//rA/A UONfFUCtJA \Vcvy\^^ BPINGT STFTS DAS hJt^ifSTE Es hat tiefes RUckendekollete, nackte Schultern und Ist Uber der Brust locker gearbeitet, über der Taille liegt es eng an und erweitert sich durch den schiefen Schnitt erst unten gegen den Saum zu. Als erste Variation trägt man zu diesem Kleid eine Moireejacke mit langen UUoIIb unö Seide «« maribor Sosposka ul. 34 ff Suila Ärmeln. Ein großer Phantasiekragen wird am Halse mit einer Schleife abgeschlossen. Die Jacke fällt weit und lose bis ZU'den Hüften. ' i Als zweite Variation ■ wählen .'Sie-ein kurzes Bolerojäckchen, das in,der-Farbe des Kleines gefüttert ist. Es ist kragehlos, mit zwei .breiten Revers, die verkehrt ge-^beitetjund in der Farbe des Kleines, ge-iiaiten,. sind. Eine große' Masche bildet den Abschluß am Hals. Die Seidenvelourweste bildet die dritte Variation zu dem Satinabendkleid. Sie ist sehr lang gearbeitet, reicht ungefähr 10 Zentimeter Uber die Hüften. Langer, eng anliegender Ärmel,-glatter Rücken. Diese Abendweste^ist vom, Halse bis zur Taille durchgeknöpft und fallt-unter-der-Taille etwas auseinander. i ^te ^arttn^gan^ W Einer ganz besonderen Beliebtheit erfreut sich der Gänsebraten auch in unserem Lande. Unsere Märkte sind jetzt wieder voll davon und die Hausfrau findet eine begehrte Bereicherung des Küchenzettels. Es wäre falsch, wollte man die Gans als besonders kostspieligen Braten betrachten. Wenn auch im ersten Augenblick die Anschaffungskosten natürlich größer sind als wenn irgend ein anderer Festtagsbraten gekauft wird, so zeigt sich doch bald, daß sich die Gans zu so vielseitigen Mahlzeiten auswerten läßt, daß jede einzelne von ihnen sich durchaus nicht besonders teuer stellt. Insbesondere für eine größere Familie ist ein Gänsebraten immer durchaus lohnend. Sparsame Hausfrauen werden ihn vielleicht noch mit einer Fülle ergiebiger machen. Das Gänseklein allein, mit Reis und Petersilie gekocht, ergibt gut eine sättigende Mahlzeit. Menschen, die einen empfindlichen Magen besitzen, können manchmal Gänsebraten schwer vertragen, insbesondere sollten sie sich dann vor der zwar besonders schmackhaften und immer sehr begehrten knusperigen Haut hüten, die besonders schwer verdaulich ist. In solchem Falle gibt es aber auch noch andere Mög üchkeiten. Wer die Anschaffung einer vollständigen Gans scheut, kann ebensogut einzelne Teile, etwa ein paar Gänsekeulen allein, kaufen and braten. Für (SrtDelterungdtleiDer KiSUi Die iutige 9Ru(ter Es '«rächeint der' jungen • Frau oft als ein schwer zu lösendes Problem, ihre' Kleidung während der Schwangerschaft so einzurichten, daß sie ohne Schwierigkeiten 'erweitert. werden kann. Unsere Vorschläge • berücksichtigen - alle diesen Zustand und machen ihn so unauffällig wie möglich, übereinandertretende Vorderbahnen, verstellbarer KnopfschluB oder tiefeingelegte, leicht auszulassende Falten ermöglichen die Erweiterung ohne besondere Mühe. M35U7 KMS4a KS51M onc5«a DFK 5653. Sehr gut durchdacht ist die öchnittform dieses Umstandskleides aus dunklem Wollstoff. Über die Vorderbahn, die durch ein Knopflochband leicht zu erweitern ist, treten die Seitenbahnen, die ab Brusthöhe lose bleiben und so ein allmähliches Auseinandfertreten der vorderen Ränder ermöglichen. Dazu ein Jabot aus zartem Georgette. Beyer-Schnitte sind für 88, 96 und 104 cm Oberweite erhältlich. K 35194. Die farbige Einsatzbahn dieses Umstandskleides wird wie eine Schürze getragen und vorn geknöpft. Zur Erweiterung treten die vorderen Kleidbahnen auseinander, so daß keine Näharbeit nötig ist. Erforderlich: etwa 2,10 m Kleidstoff, 1,40 m abstechender Stoff, je 130 cm' breit. Bunte Beyer-Schnitte für 88, 9ü, 104 cm Oberweite. K 24947. Nur ein Knopf muß zur Erweiterung dieses mantelartigen Kleides versetzt werden, da die Vorderbahnen breit übereinandertreten. Dten tiefen Ausschnitt füllt ein kleidsamer Pikeekragen. Erforderlich: etwa 4 m Kleidstoff von 90 cm Breite und 60 cm Pikee von 80 cm Breite. Bunte Beyer-Schnitte für 88 und cm Oberweite. K 35141. Leicht nachzuarbeiten ist dieses Kleid in durchgehender Schnittform, das zum Erweitern geeignet ist, wenn man die abstechende (Tntertrittbahn breiter zuschneidet und die Kleidränder dieser nur aufgeheftet werden. Erforderlich: etwa 3;40 m -Stoff, 35 cm abstechender Stoff von je 90 cm Breite. Beyer-Schnitte für 104, 112, 120 cm Oberwelte. W 24839. Dieses kleidsame Modell eignet sich sowohl als Hauskleid aus Wasch Stoff wie auch , als Strand- oder Bademantel. Für Schwangerschaft ist diese schlichte, vorn übereinandertretende Form sehr praktisch. Erforderlich: etwa 2,50 m Stoff von 140 cm Breite. Bunte Beyer-Schnitte sind für 88, 96 und 104 cni Oberweite erhältlich. M 35337. Loser, dreiviertellanger Mantel aus Noppenstoff, der sich für die werdende Mutter sehr gut eignet. Die großen Taschen ergeben sich aus den Seitenteilen. In der RUckenmitlc eine abgesteppte Falte. Erforderlich sinii etwa 3 m Stoff von Iv'^O cm Breite. Hunte Beyer-Schnitte sind für 02 und 100 cm Oberweite erhältlich! K 34548. Hier zeigen wir ein prakti- sches Hauskleid, das aus einfarbigem oder gemustertem Stoff gearbeitet werden kann. Die schlichte, vorn geknöpfte Form kann durch Versetzen der Knöpfe leicht erweitert werden. Für diesen Fall gibt man beim Zuschneiden an den Vorderrändern etwas Stoff zu. Erforderlich: etwa 4 m Stoff, 80 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte sind für 88, 96 und 104 cm Oberweite erhältlich . K 35193. Das vorteilhafte Mantelkleid hat breit übereinandertretende Vorderbahnen, die hinten durch einen Gürtel ge halten werden^ Im Ausschnitt ein Einsatz aus gemustertem Taft. Dem Schnitt liegt außerdem eine Plisseegarnitur bei. Erforderlich: etwa'.3,60 ni Kleidstoff, 130 cm breit, 1,10 m Garniturstoff, 90 cm breit. Beyer-Schnitte für 92, 100 und 112 cm Oberweite erhältlich. >Mariborer Zdimff Nitminer 2SK. 12 Somiiaf» November 1938. HaHol Hallol Bmmt du Stoffe fSr Mariborer Zeitung« Nummer 25R tnich müde zu liuftn, hundMittdc, totmtt-de; Zitl war di« Sig«mühit. Dort kam ich denn auch gegen Sonnenuntergang an, setzte mich Ober bemooste Felsen, dem Wasserfall gegenüber, bekam Butterbrot und Milch, aß trotz meiner scelischen Bedrängnis mit Heißhunger und einem Wohtbetiagen, dessen ich mich schämte. Dann aber als ich gesättigt dasaß, sah ich ein, daß alle Mttdigkeit, die ich mir erlaufen, nichts nützte; daß sie mich nur noch elender und ratloser machte. Der Sägemttller (cam, setzte sich an meinen Tisch. Ich riß mich zusammen. Ich tat nachlässig, sah aber an seinem prüfen den Blick vorbei. Es werd mir heute spät werden zum Heimgehen, meinte er. !»Ach wast« Ich warf die Arme Uber den Tisch und den Kopf darauf; »Am liebsten möchte ich Uberhaupt nicht heim, sondern dableiben!« Es sollte sich bloß müde und faul anhören. Hatte wider meinen Willen ein jungenschluchzen durchgeklungen? Denn nun, nun geschah es. Es geschah, CS geschah wirklich! Es war nicht nur ein plötzlich aufgewachter Windhauch, der mir übers Haar fuhr; es war eine tröstende Hand. Die Stimme des Mannes war ruhig wie das Rauschen der Fichten über mir, als er sagte, das lasse sich woht machen, oben sei ja die Gaststube. Ich nickte nur, den Kopf heben konnte ich nicht. Als er wieder kam, es sei alles in Orgnung, war ich 80> weit, daß ich aufstehen und schlaftrunken ihm folgen konnte, ohne mich zu verraten. Da lag ich nun in den frisch bezogenen, ein wenig moderig duftenden Kiesen, und daß ich hier lag und nicht In meinem Bett daheim, dünkte mich unwahrscheinlich wie ein Wunder. Frieden begann sich in mir auszubreiten. Halb Spiel, halb Ernst, suchte ich im Einschlafen ein fast vergessenes Kinder-ßcbet zusammen, lächelte darüber und war doch glücklich. Als Ich am Morgen erwachte, war es noch zeitig, doch die Säge surrte bereits. Ich bekam einen Topf heißen Kaffees und wanderte zur Stadt zurück. Ich konnte bequem noch zur Schule zurechtkommen. ich hielt den Kopf hoch; es war alles anders geworden. Was Immer es geben würde, ich war bereit, es auf mich zu nehmen. Und — gab es nichts, dann, dann wollte ich arbeiten, hochgemut arbeiten Jius der Sporiweli S>a0 Xraining dtö 6filäuferd beqinnt SKlQYMNASTnaCURSE UND WALDLAUFS ALS AUFTAKT DER DIESWIN-TERLICHEN SPORTSAISON. — SORGET FÜR DIE AUSRÜSTUNG. — Wie lange noch — und die ersten weißen Flocken werden Ihren flimmerndon Qlanz über Stadt und Land ziehen. Also ist es Zeit, das Skigerät In Ordnung zu bringen. Jeder wahre Sportier schaut auf sein Qcrät. Beim Skiläufer — Sportler oder Skitourist — darfs nicht anders sein. Ein Anzug aus glattem Stoff, eine Bluse gegen Wind und Schnee, tüchtige Fäustlinge mit langen Stulpen, ein Paar feste Skistiefel — und natürlich gute Hölzer, denn die flinken Schneepferdchen müssen allerlei aushalten, daher aus trockenem schöngefaserten Holz sein, hart aber doch t^drahtig« federnd und womöglich nlt Stahlkanten bewehrt. Vor allem aber sie müssen auf die Schuhe verpaßt sein und sitzen wie angegossen. Die Stöcke müssen fest und doch leicht wie Fiaum sein. Schildmütze mit Ohrenschutz und die Schneebrille dazu. Da wir unsere Gelenke nicht wi; Kugellager und Achsen mit einem Oeifläsr n-chen flott in Schmiere halten können, müs sen sie anderwertig gelöchert und auch in ihren wichtigen Helfern, den Muskeln, gefestigt, das heißt gestärkt werden und zwar umsomehr, je ungewohnter sportli* j che Inanspruciinalinie Ist. Aber selbst wer : mannigfachen Sport treibt, muß jetzt zum 1 Winterbeginn sein Training aufneiimcn. Oymnastikkurse und Waldläufe wiri»2eleznii^ar<( protestiert. Der SK. Ze- leznifar hat gegen das seinerzeit vom l-NP erlassc'ie Platjrverbnt einen Protest eingebracht, der nun vom LNP an de-Verband weitergeUitct wurde. : Demisafon im IJNP. Der 1. Schriti-führer des Ljubljanaer Fußball-Unterverbandes Mirko P e r i c ist zurückgetreten. Sein Nachfolger ist das Mitglied des Verwaltungsausschusses Josef K u h a r. ; Zusammenziehung der tachechoalo-wakischcn Turnvereine. Der tschechoslowakische Sokol, der Arbeiterturnverband, der Orel sowie der Legionärverband haben beschlossen, sich zu einem gemeinsamen Verband zusammenzuschließen. : Jugoilawische Schwfmnieiatcrin trai-niert Wintersport in Deutschland. Die ausgezeichnete jugoslawische Schwimmerin Inge S m o 1 i k hat sich mit ihrer Familie nach Deutschland begeben, wft sie einen Spezialkurs für alpines Skifah-rcn besuchen will. : Neusel bleibt Meister. Der Kampf un die deutsche Meisterschaft im Schwerge-wichtsboxen wurde gestern in Berlin vor 15,000 Zuschauern ausgetragen. VValter N e u s e 1 schlug seinen Gegner Arn<^ K ö I b 1 i n nach 12 Punden nach Punkten. itältAM UM» ht JuirnttLm OossSSLmSSiJäSSSJSääSSSL Alle Rechte vorbehalten bei: Er hält darum schon nach wenigen Metern wieder an und steigt aus. Er wird einmal den Pförtner am Bühnenausgang fragen, wann Fräulein Karin Siedt das Varietee verläßt. Als er den Bühneneingang erreicht hat, wird ihm plötzlich dunkel vor den Augen. Ein Schwindeigeftlhl hat ilm erfaßt und eine entsetzliche Schwäche. Er taumelt, stützt sich mit der rechten Hand instinktiv an der Hauswand ... Bevor er hinstürzt, springt der Pförtner hinzu, der den taumelnden Mann gesehen hat. Er fängt ihn mit seinen grossen, breiten Armen auf und geleitet ihn in den Bühneneingang hinein, wo sich gleich hinter dem Torpfeiler die Portlerloge befindet. Jürgen Kraak hat den Schwächeanfall schon wieder überwunden. Er lächelt ein wenig. »Danke«, sagt er, »es geht schon wieder . . .« Aber der Pförtner drückt ihn mit sanfter Gewalt auf einen Stuhl. »Nee, nee«, sagt er, »bleiben Sie ruhig da ein paar Minuten sitzen, lieber Herr.« Jürgen Kraak ist entsetzlich elend zumute. Wenn nur nicht Immer dieses heiße Brennen im Schädel wäre? Manchmal ist es ja für einige Stunden fort. Aber dann kommt es verstärkt wieder. Und in den letzten Tagen sind diese Anfälle immer häufiger aufgetreten. >Habcn Sie ein Glas Wasser da?« fragte er mit schwacher Stimme. >v\ber gewiß doch!« Der hilfsbereite Pförtner hält aber schon ein Wasserglas j unter die Leitung, läßt das Wasser eine j kurze Weile ablaufen und reicht Ihm das 'Glas. »Da trinken Sie man in Ruhe, mein Herr . . .« I »So,« sagt er, »jetzt geht es aber ! wirklich . . .« I Jürgen Kraak zieht eine kleine Sciiach-jtel aus der Tasche und entnimmt ihr eine Tablette, die er in dem Wasser auflöst. Dann trinkt er In kurzen hastigen Zügen. Der Pförtner hat ihm mißbilligend zugesehen. »Immer den Körper mit Gift aufpeitschen«, meint er dazu, »ich bin durchaus kein Freund von solchen Sachen.« Jürgen' Kraak nickt. Sie haben recht. Aber hier geht es nicht anders. Es ist ja sozusagen ein Gegengift . . .« Dann erhebt er sich. Einen Augenblick fühlt er sich noch etwas schwach. Aber dann strafft sich seine schlanke, hochgewachsene Gestalt. »Sie sind aber richtiggehend krank,« bemerkt der Pförtner noch. »Sie sollten sich gleich ins Bett legen, lieber Herr, und den Doktor rufen lassen!« Jürgen Kraak fingert an seiner Geldtasche herum. Es ist ihm beinahe peinlich, dem braven Mann für seine hilfs-bereitschaft Geld anzubieten. »Wenn Ich Ihnen mit dieser Kleinigkeit danken kann«, sagt er darum verlegen und hält in der geschlossenen Hnnd ein Sllberstück. Der Pförtner winkt entsetzt ab. >\\ber das kommt da überhaupt nicht in Frage. Herr«, sagt er dazu, »ich wer- de doch kein Geld dafür nehmen . . . ich denke ja nicht daran . . .« Jürgen Kraak bleibt nichts weiter übrig, als das Geld wieder in seiner eigenen Tasche verschwinden zu lassen. Aber dann ergreift er umso herzlicher die Hand, die sich ihm entgegenstreckt, und schüttelt sie kräftig. v>V!c!:n Dank also«, sagte er, »vielen Dank.« Auf einmal fällt ihm ein, daß er ja aus einem ganz bestimmten Grunde zum Bühnenausgang zurückgekehrt war. »Können Sie mir noch sagen, wann Fräulein Siedt hier wieder herauskommt? Ich habe vorhin leider vergessen, Sie danach zu fragen ...« Der Pförtner sieht ihn einen Augenblick überrascht an. »Wollen Sie Karin Siedt etwa abholen?« fragte er, das ist bestimmt nicht das Richtige, Herr... ich meine, da» geht mich ja nichts an, aber Sie gehören wirklich ins Bett, glauben Sie mir das...« Aber als Jürgen ihn lächelnd ansieht, brummt er ein »Wa, ja« vor sich hin und verrät ihm dann, daß Karin Siedt etwa um 10 Uhr mit dem Umziehen fertig ist und dann gleich! das Haus zu verlassen pflegt. Dann sieht der Pförtner ihm kopfschüttelnd nach. ^^So ein Unsinn«, brummt er vor sich hin, »was die Karin neuerdings für Geschichten macht! Da ist sie nun verlobt mit diesem reichen Hamburger Jungen, und nun läuft sie hier mit einem Todeskandidaten durch die Gegend. Na, jeder muß wissen, was er tut!« Karin hat noch niemals so sicher und ruhig gearbeitet wie an diesem Abend. Sic wundert sich selbst darüber, wenn sie die lüreignisso dieses Tages überlegt. Die Szene mit Michael vorhin in der Eisenbahn geht ihr durch den Kopf, die plötzlichen Erkenntnisse, die ihr dabei gekommen sind. Aber Michael ist mit einem .Male so weit. Und selbst als sie den schmalen goldenen Reif an ihrem linken Ringfinger betrachtet, empfindet sie nichts von dem Manne, mit dem sie dieser Ring verbind'— soll. Während sie in ihrer Garderobe das Trikot abstreift und sich von der Garderobiere trocken reiben läßt, erzählt die Garderobenfrau ihr den üblichen Bühneir klatsch. »Na, heute abend haben Sie ia allen genügend Gesprächsstoff gegeben«, berichtet sie und greift dabei nach einer" frischen Handtucli. »Ich?« fragte Karin gleichgültig, ;>et-wa, weil ich einmal mit einem fremden Herrn hier im Wagen vorgefahren bin?- »Natürlich«, ereifert sich die Garderobenfrau, »was meinen Sie wohl, was darüber schon wieder geklatscht und getrascht wird! .'\ls ob da was Schlimme^ dabei ist...« Karin lächelt. Sie weiß genau, das die Garderobenfrau jetzt bloß auf ein paar erklärende Worte von ihr warte^ die sie dann nachher gleich weiter erzählen kann. »Sie haben vollkommen recht«, sagt su darum und bemüht sich, ernsthaft z" bleiben Mit. diesem .Ausspruch kann die Garderobenfrau natürlich nicht viel anfangen. Und darum erzählt sie, immer in der Hoffnung, Karin zum Sprechen zu bringen, weiter: »Und als sich dann nachher die Geschichte abspielte.,.« j Mit einem Ruck wendet sich Karin um. , s'Wclche Geschichte denn?-; fragt s'> .erstaunt. >'.'\ch, das wissen Sic nicht?« Die Gar-Iderobenfrau ist ehrlich überrascht. Sie hat wirklich nicht geglaubt, daß Karin die »Geschichte« vielleicht schon von anderer Seite gehört hätte. Fortsetzung folgt. ^Mariborer Zeitung« Nummer 258 u Sonntag, den 13. November 1938. HUim KIaIim AnMl««n hosten SO »r» Werl, ht d«p RubrlN ..Kopr«» _ _ - n«^ / Ol« InMTStonatMMr (1 Olnap bl« 40 Wert*. 7-SO Diner für grömmrm Anaelfen) hww<»ri berecthnet / Ol* JMi ^n^na" 1 Dtnar / Die Ineereteneleuer (1 Olnep bl« 40'W 0^6—>fe Anae(_ Mlntfeattaxe fOr eine Meine Ancelae beirrt* lOOlnv / FOr ^e Zu« Mndun«vonehlf|p.SrlefenMeineOebMirven 10OlMvaHeHeeen # Anfroflon let elneOebOhr von 3 Dinar In |*oolmarken belweeehlleeeen Lampeoschlmie, der modernste. dekorative und praktische Schmuck für jedes clc-Ifantc Heim. »Svetloba«, Can-karjeva 15. _U367 Reparaturen sämtlicher Büro maschinen mit Garantie zu soliden Preisen beim Speziil-nechaoiker Ivan Legat# Maribor. Vetriniska ulica 30, Tel. 24-34. 10372 Sammelt Ablälle! Altpapier naderOt Schoeiderabscholtte Textilabfälle, Alteisen. Metalle. Glasscherben kauft und Mhlt bsstens. Putzhadem Putzwolle, eewaschen u. desinfiziert liefert Jede Menee billigst Arbeiter. Dravslia 18. Telephon 26-23. i Maschlnscbrelbarbeiten. 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