Schrtftlrtwng: «attza»«gafse Hr. 5. trictftaa lh. »l, l«itnirt«!, «»•i a "» •andren ««tnenra. •« ®i««to[or,o dq°»n>: Wmjltatrt« ...»»»» H-ldjibna. . . . K t *6 •wüi>il(. . . . K «HO K«i- «llll du .HaftcCaaa tat Hau« I MonatNS , • . . I ('• ttrtfriUWi ..II-H-ldtiÄN, . ...««■-»r.nUSitifl . . . K 11-— «Ist« «allen» «da« fUt Mr ha »a.-SlUjtfi. am M«t'ttcr«a ftm.j!ttiail»- rückzuführenden tendenziösen Zurücksetzung, noch von einer Bedrückung, geschweige denn Unterdrückung die Rede sein kann. Dai Volk klagt nichl, wohl aber zetern seine politischen Führer über die paar deut-schen Beamten in den gemiHtsprachigen Gebieten, über ein Prävalicren deS deutschen Handel»- und Gewerbestandes, über die deutschen Schulen, die auch in den breiten Schichten der slowenischen Bevölke-rung dort und da die Möglichkeit der sür sie sehr nützlichen Aneignung der deutschen Sprache bieten. Noch immer keine slowenische Universität!! Wenn die Slowenen, Kroaten und Serben wirtlich ein Bolk sind, so haben sie ja ihre Hochschule in Agram, und wenn nichl, nun dann erscheint in den bisher!-gen Einrichtungen den kulturellen Bedürfnissen der Slowenen vollend« Rechnung getragen. Gewisse Rückständigkeiten in Dalmatien und auch anderswo aus wirtschaftlichem und verkehrSpolitischem Gebiete abzuhetsen, dagegen wird sich niemand wehren, zu-mal da auch ein SiaatSinteresse mitspielt. Wie übrigen« der EinheitSgedanke der Slowe« nen, Kroaten und Serben von ihrer politischen Füh-rerschast selbst ausgesaßt und ausgelegt wird, ergibt sich daraus, daß sie selbst von einem .Slowenien" al« integralen Teil des vereinigten südslawischen Staatskörper« sprechen. Wozu dann die Verkündigung der „Einheit"? Liegt in dieser Auffassung nicht ein Zugeständnis an den Gedanken eine« gewissen Pro-vinziatiSmuS ? Provinz Slowenien! Um was e« den politischen Führern der Slowenen in Wirklichkeit vor allem zu tun ist, ist nicht« andere«, als auch dort, wo heute im gemischtsprachigen Teile noch das Deutschtum sich national und wirtschaftlich zu be> Häupten vermag und vermöge der ihm innewohnen-den Kräfte vorwärts kommt, die politische Macht an sich zu reißen, in der Erwartung, daß dann das ihnen territorial einverleibte und unterworfene Deutschtum erlahmen, wirtschaftlich zurückgehen und schließlich schwinden werde. Dort soll daS Deutschtum national und wirtschaft-tich verdrängt und durch da« eigene Element ersetzt wer« den, nicht weil e« heute ein Hemmnis für die kut-wrelle und wirtschaftliche Entwicklung de« Slowenen-tum« in jenen Gebieten bildet, sondern weil eS eben bequem ist, die natürliche, normale Entwicklung, die den politischen Machthadern zu langsam vor sich geht, durch einen Sprung in bereit« vorhandene fremde Errungenschaften zu überholen. So war es in der sprachlichen, kulturellen und kreditwirtschaft-lichen Entwicklung de« Slawentums. Um das, wa« auf normalem Wege naturgemäß nur schrittweise zu erreichen ist, mit einem Schlage zu ergattern, fordert man die Beseitigung deS deutschen Elementes au« der Beamtenschaft, die Ausmerzung des deutschen EinftuffeS auf allen Gebieten deS kulturellen und wirtschaftlichen LebenS, nennt die demschrn Handel«-und Gewerbetreibenden „Deutschtümler" oder „zuge-wanderte Fremdlinge", negiert den schon in der letz-ten ReichSratSwahlkreiseinteilung anerkannte» deut> schen Besitzstand, verlangt die AuSlieserung der deut-schen blühenden Gemeinwesen, strebt nach der Macht über Trieft und nach der Herrschaft über die Adria und schreit nach der Beseitigung der LandeSgrenzen und nach Einräumung der staatlichen territorialen Autonomie, mit welcher vie'.e Tausende unserer Volksgenossen einem Machtdünkel und einer Willkür au»gel:esert wären, wie sie heute schon die Deutschen KrainS Tag für Tag zu fühlen bekommen. Noch zeigt die breite Masse der ländlichen Be-völkerung, die in alter SchicksalSgemeinschast mit ihren deutschen Landesgenossen die Sorgen deS Tages, daS Kriegsleid und die Kriegslasten teilt, wenig Verständnis für diese Gewalt- und Machtbestrebun-gen seiner politischen Führerschaft. Aber schon wird sie bearbeitet. Die slowenische Intelligenz ist am Werke, eifrig unterstützt von einer auf da« rot.blau-we>ße Banner eingeschworenen Geistlichkeit, und von einer heute sich ärger denn je gebärdenden Hctzpresse, die — im Gegensatze zur deutschen Provinzprefse — zensursrei und hemmungslos ihr umstürzlerischeS Handwerk betreiben dars. Ueber da« Treiben der slowenischen Geistlichkeit, die keinen Anlaß vorüber» gehen läßt, ohne sich im Sinne der allsüdslawischen Jseen zu belätigen und in der ihrem Einfluß unter-stehenden Bevölkerung sür diese Ideen Stimmung zu machen, dabei auch gelegentlich die deutsche Be-wohnerschast durch Veranstaltung von Umzügen mit einem in die Augen sollenden und absichtlich hervor-gekehrten nationalen Geprägt und dergleichen heraus-zuforder», wird noch besonders zu sprechen sei». Wir werden schon den richtigen Ton finden. Die Deutschen des Unterlandes wissen, daß es sich bei dieser Entwicklung, in der sie sich einem kein Mittel scheuenden rücksichtslosen Gegner gegen-übergestellt sehen, um ihre nationale und wirtschaft-liche Existenz handelt. Sie haben es mit einem Geg-ner zu tun, der die durch die KriegSlage geschaffene innere Lage und Stimmung sich ohne Scheu zunutze» macht. ES handelt sich um die Zukunft eines wert-vollen Bestandteile« des deutschen VolkskirperS und um wichtige Interessen diese« selbst. Dessen muß sich jeder Deutsche bewußt sein. DaS bed:ohte Deutschtum des Unterlandes hat auS den bisherigen Erfahrungen insbesondere der letzteren Zeit erkannt, daß es sich in diesem schweren Ringen nur mehr aus die eigene Kraft seiner volkS-bewußten Schichten und die Standhaftigkeit und Energie ihrer politischen Führung verlassen kann, zumal auch die Führerschaft der deutschen Sozial-demokratie SteiermarkS (stehe die hämischen und feindselige» Bemerkungen des „Arbeiterwille" über die jüngste Kundgebung der deutschfreundlichen slo-wenischen Bauernschaft) allem Anscheine »ach für die bedrohte Lage des unter ländischen Deutschtums kein Empfinden hat. Umsomehr Kraft, Zähigkeit und Ausdauer muß gegenüber den Anschlägen der südslawischen Führer-schaft aufgewendet werden, die es mit ihrer Taktik daraus abgesehen hat, durch Bekundung einer in der Sachlage durchaus nicht begründeten SiegeSzuver-sicht in die Reihen der unterländischen Deutschen Verwirrung und Verzagtheit zu bringen. Daß ihr die« nicht geling», dafür wird gesorgt lverden. Der Weltkrieg. Der Krieg gegen Rußland und Rumänien. Der Bericht de« österreichischen General st abes. Amtlich wird »ertautdart: 16. August. Front deS Generalobersten Erzherzog Josef. An der öderen Susita wich der Gegner auf die Höhen westlich von Racoasa und östlich von So-veja. Honvedregimenter entrissen ihm den Mt. ReS-boiulur. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackenjen. Oestlich von Marasesti warsen deutsche Regimenter den Feind über den Sertth zurück, wobei sie über 3500 Gesangene, 16 Geschütze und über 50 Maschinengewehre einbrachten. Bei Strao-ani scheiterten schwere, durch erhebliche Verstärtun-gen genährte Feindangriffe. 17. August. Die Gesamtbeute seit Beginn der Kämpft nördlich von Focsani beträgt 200 gesangene Offiziere, über 11.000 Mann, 118 Maschinengewehre und 35 Geschütze. Südlich von Groscsci warsen Honvedtruppen und k. u. k. Kavallerie zu Fuß den Feind im schneidigen Angriff weiter zurück ES wurden hiebet 45 Offiziere, 1600 Mann, 18 Maschinengewehre ynd ein Geschütz eingebracht. Die 8. Kompanie de« Trencsiner Honvcd-RegimenteS Nr. lö führte allein 600 Gesangene ab. Auf der Höhe nördlich von Hotda an der Blstritza schlugen Abteilungen deS Szegeder Honved Regimentes Nr. 302 ein angreifendes russisches Bataillon in die Flucht, wobei viel Kriegsgerät in unseren Händen blieb. Der Ches deS Generalstabes. Die Berichte der Deutschen Obersten Heeresleitung. 16. August. Front deS Generalobersten Erzherzog Josef. In Bersolgungsgesechlen brachen deutsche und österreichisch ungarische Truppen mehrfach den Wider-stand feindlicher Nahtruppen im Gebirge südlich deS TrotusultaleS. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen. Nördlich von Straoani und Panciu wehr ten preußische und bayrische Regimenter erfolgreich zahlreiche Angriffe der Rumänen und neu herangeführter russischer Kräfte ab. Am Sereth wurde der noch auf dem Westuser haltende Feind durch kraft-vollen Angriff unserer Truppen über den Fluß zu-rückgeworseu. 4 Offiziere, dabei auch französische, 3500 Man», 16 Geichütze und über 50 Maschinen-gewehre blieben in unserer Hand. 17. August. Front deS GeneralseldmarschallS Prinzen Leopold von Bayern. Vielfach auflebende Artillerieiätigkeit und Vorfeldgefechte. Front deS Generalobersten Erzherzog Josef. Nördlich von Rolda an der Bistritz u> d südlich deS TroluslaleS spielten sich sür uns ersolgreiche Teil-kämpft ad. Heeresgruppe d:S GeneralseldmarschallS von Mackensen. Rumänisch ruffische Vorstöße nördlich von Focsani und am unteren Sereth schlugen verlustreich fthl Oberste Heeresleitung. Der Krieg gegen Italien. Amtlich wird verlautbart: 15. August. Ueber den Jsonzo wurden gestern in zahlreichen Lufttäwpfen fünf feindliche Flieger abgeschossen. Der Ches des Generalstabes. Gegen Frankreich und England. Berichte de« Großen Hauptquartier«. 16. August. HeereSgntppe deS Kronprinzen Rupprecht. In Flandern ist die zweite große Schlacht enidrannt. Der Artilleriekamps nahm gestern an der Küste und zwischen User und Deule wieder äußerste Heftigkeit an, wurde während der Nacht unvermin-dert fortgeführt und steigerte sich heute srüh zum Trommelftuer. Hinter dichten Feuerwellen trat dann englische Jnsanterie zwischen Bixschooie und Wyi-schaete in 18 Kilometer breiter Front zum Angriffe an. Im ArtoiS griffen die Engländer zwischen Hul> tuch und LenS schon gestern morgens mit vier kana-dischen Divisionen an. Sie drangen nach stärkster Feuerwirkung in unsere erste Stellung ein und such-ten durch dauernden Nachschub frischer Kräfte die Einbruchsstelle beiderseits von LooS zu Verliesen. Nach aufgefundenen Befehlen war daS Ziel ihreS Angriffe« das 4 Kilometer hinter unserer Front ge-legene Dorf Beldin le-Bieit. In tagSüber währenden erbitterter» Kämpsen drängten unsere Truppen durch Gegenangriff den eingebrochenen Feind bis über die dritte Linie unserer ersten Stellung zurück. Der Ge-winn der Engländer ist gering. Heeresgruppe de« deutschen Kronprinzen. An der Rordsront von Berdun nahm der Artilleriekamps vormittags wieder große Stärke an. Fianzösischer-seits wurde er aber nicht mit der Heftigkeit gesührt wie am 12. und 13. August. 17. August. Heeresgruppe deS Kronprinzen Rupprecht. Ein neuer, der zweite große Kampftag der Flandernschlacht ist zu unseren Gunsten enlschie-den, daS dank der Tapferkeit aller Waffen, dank der nie versagenden Angnffskraft unserer unvergleichliche» deutsche» Jnsanterie. Die Engländer durchstieße» bei Langemarck unsere Linie und drangen, Verstärkungen nachschiebend, bei Poelcapelle vor. Hier traf sie der Gegenangriff unserer Kampsreserven. Der Feind wurde zurückgeworfen. Am Abend war nach zähem Ringen auch Langemarck und unsere verlorene Stel« lung wieder in unserer Hand. Heeresgruppe des deutschen Kronprinzen. An der Aisne scheiterten Teilangriffe der Franzosen öst-lich von Cerny, Bei Verdun entwickelte sich die Ar-illerieschlacht wieder zu höchster Stärke. Der Feind .jiifj bisher nicht an. Oberste Heeresleilung. Nummer 64 Der verschärfte U Boot Krieg Neue U Boot Erfolge. Meldungen deS Wolff VüroS: 14. August. Im Miitelmecr wurde wieder eine große Anzahl Dampfer und Segler mit einem Gc. samiinhalt von über 50 000 Tonnen versenkt. Der Chef deS Generalstabes der Marine. Der Krieg in den Lüften. Bericht des österreichisch -ungarischen Flottenkommandos. Amtlich wird Verlautbart: 15. August. Als Erwiderung aus die letzten Fliegerangriffe auf Pola führte in den frühen Mor-genflunden des 14. d. eine größere Anzahl von See-flugzeugen im Zusammenwirken mit Landflugzeugen gegen da» Seearsenal von Venedig eine Unternehmung aus, die troy widriger Witternngsverhältniffe und sehr staiker Gegenwirkung durch Gcschützseuer und feindliche Abwehrstieger sehr guten Ersolg hatte. Unsere Flugzeuge konnten auS geringer Höhe sehr gute Einschläge dcr schweren und leichten Bomben von etwa 4 Tonnen Gesamtgewicht und Brandwir-kung beobachten. Ein Seeflugzeug und zwei Land-flugzeuge werden vermißt. Feindliche Torpedoeinhei-ten zogen sich vor unserer die Flieger deckenden Klotillenabteilung zurück. Feindliche Bombenwürse gegen diese Abteilung und auf Parenzo hatten keiner-lei Ersolg. Am südlichen Balkan. Der Bericht deS bulgarischen General st abes. 15. August. Än der ganzen Front schwache Kampstätigkeit. Die Vorgänge in Rußland. Der ehemalige Zar und die kaiserliche Familie sind in der Nacht zum 14. August in aller Heim« lichkeit nach Sibirien gebracht worden. Die Friedensbewegung. Die Regierungen von England, Frankreich, Italien und Amerika haben beschlossen, den sozialistischen Delegierter, sür die Friedenskonferenz in Stockholm die Reisepässe zu verweigern. Eine Friedensnote des Papstes. 14. August. Dem „Meffaggero" znsolge hat der Heilige Stuhl an die Regierungen aller krieg-führenden und neutralen Staaten eine Note gerich-tet, welche formell zum Frieden unter konkret aus-gesprochenen Bedingungen ausruft. Wieder eine Kriegserklärung. Aus London wird gemeldet: Offiziell wird mitgeteilt, daß China am 14. d. 10 Uhr früh Deutsch-land und Oesterreich-Ungarn den Krieg erklärt. Aus Stadt tinlk Hand. Kaisers Geburtstag. Zum erstenmale seit dem Regierungsantritte feierten die Völker Oester-reich? den GeburtStag ihres jungen Kaiser» Karl 1. In schwerer Zeit hat unser Kaiser die Lasten eineS dornenvollen Amtes übernommen und mit fester Hand, geleitet von den edlen Rcgungeu eineS guten HerzenS, hat er in die Geschicke seiner Völker ein« geglissen. Im ganzen weiten Reiche schlagen ihm jubelnd die Herzen zu. Er ist in der kurzen Zeit seiner Herrschaft ein Vollekaiser im besten Sinne des Wortes geworden. So war auch sein erster kaiserlich'» Geburtstag ein Freudentag für die Völker des Reiches. Die Deutschen Eillis haben durch reichen Fahnenschmuck aus ihren Häusern ihrer Treue und Lielbe zum Kaiser erhebenden Ausdruck gegeben uud die Sammlungen, die die riglntliche Festordnung aus-macchen und die noch nicht abgeschlossen sind, werden mit ihrem der Stadt würdigen Ergebnisse den Beweis liefern, daß jedrs vaterländische Werk, daS auf Cillis Boden im Zeichen unseres Kaisers ge< maccht wird, nur vom schönsten Erfolge begleitet sein kaum. Die üblichen KaisersestgotteSdienste wurde» unstet großer Beteiligung der Zivil« und Militär-behalten sowie der Bürgerschaft abgehalten. Ein Ehrentag deutscher Arbeit. Ei» doppelter Festtag ist is, den die Ho'zindustrie-Firma Karr! Teppey am 19. August 1917 begeht: DaS 2öjqihrige Jubiläum des GeschäftsbestandeS in der Deutsche Wacht Stadt Eilli und gleichzeitig den 35. Jahrestag der Geschäftsgründung (1882). Ein gewaltiges Auf-gebot rastloser Arbeit und GeschästStüchtigkeit haben in diesen langen Jahre» den Namen der Firma zn hohem Ans.hen weit über die Landcsgrenzen hinaus gebracht. Im Jahre 1911 machte die Unternehmung die Umwandlung in eine Geiellschast mit beschränk-ter Hastung, die sich bis vor Kriegsausbruch in der Weise festigte, diß ihr als Gesellschafter nur die engeren Familienmitglieder angehören. Bei Kriegs« ausbruch im Jahre 1914 beschäftigte die Firma 58 Angestellte, von denen infolge der Einrückungen nur mehr 4 alte Arbeiter (davon 3 mit 25jähriger Dienstzeit, ein Maschinist, ein Platzmeister, ein Praktikant, eine Beamtin und eine Kontoristin, zu-sammcn also neun Personen, übrig geblieben sind. Trei Arbeiter der Firma Karl Teppey haben im Kriege den Heldentod gesunden und zwar die Säg-ler Rudols Schacher und Johann Lamprecht und der Arbeiter Michael Lewitschnik. Vier Angestellte erhielten KriegSauSzeichnungen. Der Firmainhaber Herr Bürgermeisterstellvertreter Karl Teppey ist seit vielen Jahren Mitglied des Gemeinderates. Er ist einer der angesehensten Männer unserer Sla^t und erfreut sich insbesondere als langjähriger Vorstand des Cillier MännergesaiigvercineS in Sängcrkreisen dcS ganzen Landes allergiöZter Beliebtheit. Sein hingebungsvolles und opferfreudiges Wirke» im Dienste der Allgemeinheit fand durch die Ernennung zum kaiserlichen Rat allerhöchste Anerkennung. S» ist der Mann, der aus eine so segenbringende und erfolgreiche Tätigkeit mit wahrem Stolze zurückblicken kann, einer unserer besten Bürger, einer uiisercr ge-sinnungSlilchligsten deutschen Miikämpser und in die-sein Sinne rufen wir ihm zn seinem dopp.lten Ehr «tage ein treudeutsches Heil zu. Um das Fest so ganz in der ihm eigenen Art zu begehen, hat Herr Karl Teppih den Armen jener Gemeinden, in welchen er begütert ist, nämlich der Stadt (iilli und der Gemeinden Eilli Umgebung, Weitenstein, Ober-reischach und Greis je 100 K gespendet. Ernennungen im Gerichtskanzlei-dienste. Das Oberlandesgericht jür Steiermark, Körnten und Krain hat den Sanzleioffijial Johann Jvanschek in Cilli zum Oberoffizial, die Gerichls-kanzlisten Joh. Prcch in Lichtenwald, Georg Silec in Gonobitz, Anton Grasenauer in Ftanz, Kajetan Albrecht in Gonobitz, Eduard Volavschek in Rann und Martin Pen in Lichtenwald zu Kanzleioffizialen ernannt. Spende für die Stadtarmen. Bürger-meisterstellvertreter kaiserl. Rat Herr Karl Teppey spendete auS Anlaß deS Geburtstages deS Kaisers und zur Erinnerung an die Geschäftsgründung der Firma Karl Teppcy vor 35 Jahren und den 25jäh-rigen Firmenbestand am Cillier Platze 100 K für die Armen der Stadt Eilli, welcher Betrag am 17. d. an die Armen aufgeteilt wurde. Zucker nur gegen guckerkarten. Es kommt bäufig vor. daß die Beamten der Zuckerunion, sowie die Angestellten der städtischen ZuckerauSgabe mit Bitten um besondere Zuckerzvteilung ohne Karten bestürmt werden. Es wird in Erinnerung ge-brach», daß die Verabfolgung von Zucker ohne Zuckerkarlen strengstens verboten ist, und vom Ltadtamte sowohl der Verabreicher als auch der Empsänger empfindlich bestrast wird. Die Angestell-ten sind verpflichtet, jeden Fall, wo ihnen die Ab-gab« von Zucker ohne Zucke, karten zugemutet wird, sosort beim Stadtamte zur Anzeige zu bringen. Evangelischer Kaisergottesdienst. In- solge plötzlicher Erkrankung de» Pfarrers und Ab> wesenh-it des Vikars muß der Kaiser FestgotieSdienst in der evangelische» Kirch: leider verschoben werden. Soldatenbegräbnisse. Ju den letzten Ta-gen wurden nachjolgende Soldaten, welche in den hiesigen Spitälern gestorben sind, am städtischen F-iedhose beerdigt: am 14. August: Lst.Ka». Franz Poitner deS FH. 12, Ka». Johann EzornohuS des GAR. 11; am Ib. August Stef n Sowa des FAR 43, Kau. Ilses Nykiel deS FKR. 3; am 16. August Lstm. Johann Pischinger der Sau.Abt. Nr. 2 Böller Mehl- und Getreidebezug. Wie bereits gemeldet, tritt mit der nächsten Brot- und Mehlk.rte wieder der volle Brot- und Mehlbczug in Seite 3 Kraft, wie er vor der vor etlichen Wochen erfolgten Kürzung bestand. Cs erhalten somit auf Grund einer Verordnung des Volksernährungsamte» Schwer-arbeiter wieder 300 Gramm Mehl, landwirtschaftliche Selbstversorger 300 Gramm Getreide, land-wirtschaftliche Schwerarbeiter 366 Gramm Getreide und die übrige Bevölkerung 200 Gramm Mehl sür Kops und Tag. Für Kinder bis zum vollendeten dritten Jahre wird der Bezug von Weizeugries oder Kinderhasermehl im Rahmen der zulässigen Ver. brauchsmenge ermöglicht. Schwertranke können unter bestimmten, von den politischen LandeSbehörden sest-zustellenden Voraussetzungen Mehl von besserer Be-schaffenheit erhalten. Neu sind die Zubußen zu den zulässigen VerbrauchSmengen in Form v n Grieß, Rollgerste. Haferreis und Teigwaten im Höchslaus-ausmaße von einem Viertelkilogramm wöchentlich aus Grund einer eigenen Näbrmlttelkarte. Mit der Ausgabe dieser Zubußen soll Anfang Oktober bi-gönnen werden. Schwangere Frauen haben vom dritten Monate der Schwangerschaft an, stillende Mütter bi» zum vollendeten zehnten Lebensmonate des Kindes Anspruch aus eine wöchentliche Nihrmit-telzubuße von einem halben Kilogramm, jedoch nur in größeren Städten und Jndustrieorteu. Der Zeit-punkt, von dem an die Zubuße einsetzt, wird noch bekannt gegeben werden. Für den Bezug von Brot und Mehl durch reisende Personen werden besondere Reiseauswtise eingeführt. Aufnahme von Mitgliedern in den Kriegsverband. Das Landwülschaftsamt der Statthalterei teilt mit: Die Ansuchen von Unterueh-mungen um nachträgliche Ausnahme in den stein-schen Kriegsverband mehren sich von Tag zu Tag. Da die Mitgliederaufnahme sür den Kriegsverband grundsätzlich abgeschlossen ist, müssen derartige Ge-suche fast ausnahmslos abgewiesen werden. Handarbeitenausstellung in Stein-brück Am 19. und 20. d. findet im Schulhäuse zu Steindruck eine Ausstellung von weiblichen Hand-arbeiten der Volksschulen Sieinlnück und Laak im ersten Stocke, Lehrzimmer der zweiten Klaffe, von 8 Uhr früh bis 6 Uhr abends statt. Zum Besuche wird höflichst eingeladen. Südmarkabend in Hrastnigg. Der vom Herrn Wanderlehrer I. Hoyer am Freitag den 10. d. abgehaltene Voitrag über den Weltkrieg und das Deutschtum hatte einen zahlreichen Besuch anS allen Kreisen zu verzeichnen und konnte der Obmann der hiesigen Ortsgruppe, Herr FabrikSdireltor Wielt> schnigg, hiebet auch eine recht >lattliche Anza! l von Südmärkern und Südmärke, innen aus Steinbrück und Trisail begrüßen. Die au?ge',eichneten Ausfüh-rungen des Herrn Hoyer fanden ungeteilten Beifall und gaben bei der darauffolgenden Zeichnung sür die Kriegerheimstättkn der Südmaik ein beredtes Zeugnis von Treue und Opfermut des Hrastnigger Deutschtums, nachdem diese Zeichnungen schon an 3000 K heranreichen und voranSsichtlich sich noch erhöhen werden, wenn jeder fein Scherflein beiträgt, denn er erfüllt ja damit nicht nur eine völkische, son-dern auch eine patriotische Pflicht. Große Wohltätigkeitsstiftungen. Am 13. d. wurde in Graz die Witwe nach dem ehe-maligen ReichSratsabgeordneten KommerzialrateS Hanisch, Frau Marie Hanisch, zu Grabe getragen. Sein ganzes, sehr bedeutendes Vermögen hat das Ehesaar wohltätigen Zwecken gewidmet. Als Erben wurden zu gleichen Teilen eingesetzt der Deutsche Schulverein und die Südmark. Ferner erhielten die Tuberkulosenstistmig „Liserl" 10.000 K, das Anna-Kinderspital 5000 K, der alpcnländisch« Journa-listenverrin „Concordia" zur Errichtung einer Stiftung sür rekonvaleSzente Journalisten, der Steirische NotstandSsond, die Kriegsblinden Stiftung deS dritten Korps und andere invalide Mannschaftspersonen deS 3. Korps je 10.000 K. Der Abbau der staatlichen Fleisch-Hilfe. Der Laudeskommission sür Viehveikehr ist «S im Einvernehmen mit der steiermärkischen Zweigstelle der allgemeinen österr. Biehverwertungsgesell-schast gelungen, größere Viehlieferungen a»S Ungarn sicherzustellen. Der Statihalterei wurde es dadurch möglich, de» Abbau der staatlichen Fleischnolhilse sür einige wenige Bezirke mit schwersten Ernährungsverhältnissen bis Ende August hinauszuschieben. ES kann die Aktion demnach auch in Graz biS Ende August fortgesetzt werden. Mit diesem Zeitpunkte aber muß die Fleischnothilse unter allen Umständen eingestellt werden. Die Musterung der in den Iahren 1837 bis 1899 geborenen Landsturmpflich tigen. Die Musterungen finden statt: in Eilli am 3, 4. und 8. Sept.mber, in Laufen am 10., in Praßberg am 11. und 12., in St. Marein am Seit« 4 Deutsche Wacht Nummer b4 14. und 15., in Trisail am 17., in Rann am 19., in Drachenburg am 21., in Schönstein am 3., in Windischgraz am 4., in Mahrenberg am 6., in Luttenberg am 8., in Pcllau am 10. und 11., in Frieda» am 13., in Rohitsch am 15., in Gonobitz am 17., in RabkerSburg am 13. und 14., in Mar-bürg Umgebung am 15, 16. und 17.. in St. Leon« fiard am 18., in Windisch Feifiritz am 20. und in Marburg Stadt am 21. September. Abwartebewilligungen für Entho bene. inthobene, die noch vor dem 10. April nm ihre Neuenthebung angesucht haben, bezüglich deren eine Erledigung noch nicht herabgelangt ist, können in Fällen unbedingter Notwendigkeit von den Be-zirkShauptmannschasten eine weitere Abwartebemilli-gung bis längstens 30. September 1917 erhalten. Den auf Grund der allgemeinen EnthebungSiiber-Prüfungen Einberufenen wird eine Frist von oie-Tagen zur Erledigung der Privatangelegenheiten zur gestanden. Als EinrückungStermine für diese Ent-hobenen wurden der 10., 20. und der letzte des MonatS festgesetzt. Die Zuwartefrist von vier Tagen ist auch den ungarischen Staatsangehörigen znge-standen. In den Sanntaler Alpen abgestürzt. Die Witwe eines Südbahn.Oberrevldenten, Frau Marie Kovac aus Laibach, machte vergangenen Zrci-tag einen Ausflug in die Sanntaler Alpen. Beim Aufstieg aus den Okreschel im Gebiete der Sulz« bacher Alpen glitt sie aus dem Eis« auS, ficl acht Meter lies und rollte dann noch etwa 50 Meter auf dem Schnee weiter, bis sie an eine FelSkante stieß. Frau Kovac erlitt hiebei einen Bruch deS rechten BeineS sowie mehrere schwere Verletzungen im Ge« ficht und an beiden Armen. Die Berunzlüikie wurde in LandeSspital nach Laibach gebracht. Totentlste sür den Wonat Zum. In Cilli: Mastnak Angela, 14 I., Private aus Praßberg. Rieger Florian, 26 I, Landsturm-infanterist auS Cilli. August Kollaritsch, 64 I . Echmiedemeister und Hausbesitzer auS Cilli. — Im Allgemeinen Krankenhause: Theresia Zavrasek, 71 Jahre, OrtSarme aus Sachsenfeld. Martin Lorger, 7l I., Werkelmann auS Greis. Engelbert Sloaz. 3 I., BcrgarbciterLkind ans Sawodna. Matthäus Oblak, 70 I., Gemeindearmer aus Mariagraz. Primus SuSnilc, 55 I., Knecht aus Praßberg. Helena Plevnilc, 57 I., Bedienerin aus Cilli. Maria Nupotnik, 67 I., Ortsaime aus Cilli. Alt-xander Fludernik, 59 I, Taglöhner aus Laufen. Gertrud Selic. 67 I., Gemeindearme aus Kalobje. Franz Ramsat, 33 I., Taglöhner auS Ratschach. Bogomila Bozic. '/» Stunde. AdvokatenSkind ans Cilli. Michael Bezovnik, 23 I. Knecht aus Ober-Retschach. Franziska Pate, 52 I., BergmannSgattin aus Hrastnigg. Anton Bretscha, 76 I., Schneider auS Gaberje. Rnchus Fiedler, 44 I, Biersührer auS Cilli. Mathias Urdisch. 53 I.. Flüchtling auS Tiiffec. Valentin Pcstivfek. 5 t I., Taglöhner aus Tüchern. Simon Zajc, 70 I.. Taglöhner aus Hl. Geist Lotsche. LaurentiuS Malic. 15 I., Flüchtling auS Kolcarje. Johann Genicar, 11 I., Bergmanns-söhn aus Trisail. — Im GarnisonSspital Nr. 9: Karl Gerabek. 37 I., Stabsfeldwebel d. JR. 1. Franz Gros, 21 I.. Ins. d. JR. 87. Silvester Sodomko, 43 I., Ins. d. JR. 1. Jonas Lazcinski, 23 I.. Ins. d. JR. 15. Bruno Zwilinski, 19 I , Ins. d. JR. 20. Janos Nagy, 29 I, Ins. des JR. 68. Josef Paolik, 43 I., Res.-Feldwebel des Ldst.Baon. 4/39. Ernst Menasche, Korp. d. Drag.-Reg. 9. Josef Grabovitz, 21 I., Jnf. d. LJR. 5. Ivan Schmilar, 19 I., Ins. d. LJR. 24. Her-mann Schmucker, Jnf. d. LJR. 2z». Franz Audic, Jnf. d. JR. 87. Jakob Chimaczka, 20 I., Jnf. d. JR. 54. Franz Pozarnik, 51 I., Jnf. des LJR. 26. Ivan Luzni, 33 I., Korp. 6. LJR. Nr. 55. Johann Luster. 44 I.. Ins. d. Ldst.Jns.« Baon. 4/39. Jakob MargulicS, 20 I, Ins. bei JR. 80. Alois Emsiuger, 41 I, Jnf. d. Ldst.-Baon. 4/39. Ivan Nafadnik, 35 I , Korp des LJR. 36. Albia Santoni, 43 I., Ldst Ard. d«r Arb.-Abt. 20. Hija Dejanovic, 31 I., Kan der GAR. 17. — Im k. u. k. Reserveipilale: Otl« Gabauer, 30 I., Ins. d. JR. 91. Johann Äudrik. 29 I., Jnf. V. JR. 102. — Im Notreierve-spitale: Safron Maximczuk, 21 I, russ. KriegSgef. Jakob Schneidler, 23 I., Jnf. d. JR. 69. Robert Wagner, 18 I., Kan. d. FHR. 44. Josef Barga. 22 I, Kan. d. GAR. 5. MÄFT;ÖNfs EINZ13 BESTES IN SEINER fi5;&£iSAlTBEWÄHRTE ANALYTISCHEN FAMILIEN- IETRANK. BESCHAfFEMHEIT.rS^y! %IChERALl^ m Jk A "f* V(m »i* *.• «i« *i» äi» «r<» cyx«. Die behördlich konzessionierte Vermittlung für Realitätenverkehr der Stadtgemeinde Cilli besorgt alle Vermittlungen von Realitäten sowie Tauschgeschäften zu den günstigsten Bedingungen. Bei derselben sind gegenwärtig mehrere Stadthäuser, Landwirtschaften und Realitäten aller Art und in allen Preislagen vorgemerkt und es werden Anmeldungen und Aufträge auf Ankäufe und Verkäufe entgegengenommen. Auskünfte worden im Stadtamte (Sekretär Hans Bleehinger) erteilt. Postsparkasse Nr. 36.900 oo Fernruf Nr. 21 oo «MW MiliMMMmi Gelm Herstellung von Vruckarbeiten wie: lverke, Zeitschriften, Broschüren, Rechnungen, Briefpapiere, Anverts, Tabellen, Speisentarife, Geschäfts-und Besuchskarten, Etiketten, Lohn« listen, Programme, Diplome, Plakate Inseratenannahmestelle für die Deutsche Wacht l Vermählungsanzeigen. Siegelmarken Bolletten, Trauerparten, Preislisten, Onrchschreibbücher, Drucksachen für Aemter, Aerzte, Handel, Industrie, Gewerbe, tandwirtschaft u. private in bester und solider Ausführung. ♦ ♦ ♦ ♦ Cilli, Rathausaaffe Rr. s:: «35! Nummer 64 Aenl ^e Sei.« 5 pkakf - I^äkmasckine § Unübertroffen im Nähen, Stopfen u. Sticken! Neueste SpezialApparate! Niederlage bei :: Jos. Weren Manufaktur- Geschäft Cilli, Rathausgasse ZI. 8911/1917. Kundmachung betreffend die Regelung mit Heu und Stroh. Zufolge Verordnung der k. k. Statthalterei in Graz vom 2. Juli 1917, L.-G. u. Vdg.-Bl. Xr. 55. wird kundgemacht: An Rauhfutter (Heu und Stroh) der Ernte 1917 darf täglich für je ein Stück der nachstehend angeführten Tiere folgende Menge verfüttern. A. Der Selbstversorger: L "Während der Zeit des Weideganges bezw. der Grünfütterung: 1. an Grossvieh.........4 Kilogramm 2. an Jungvieh bis 2 Jahre, Schafe und Ziegen.........1 „ 3. an Pferde..........5 „ II. Während der Zeit der vollen Stallhaltung: 1. an Grossvieh und Pferde . . 10 Kilogramm 2. an Jungvieh bis 2 Jahre, Schafe und Ziegen 3 „ B. Die Nichtselbstversorgor: 1. an Grossvieh und Pferde . . 10 Kilogramm 2. an Jungvieh bis 2 Jahre. . . 3 „ 3. an Kaninchen....... */,„ „ Die bewilligte tägliche Futtermenge ist derart aufzuteilen, dass, abgesehen von Kaninchen, für welche nur Ileufütterung in Betracht kommt, drei Teile Heu und ein Teil Stroh als Futter verabreicht werden. Unter Heu sind alle in Oesterreich vorkommenden Heuarten, und zwar Wiesenheu, Grummet, Kleeheu aller Arten (Luzerne etc.), Mohär-, Hirse- und Mischlingsheu, sowie der Abfall dieser Heuarten (Heublumen), unter Stroh das Stroh von Roggen, Weizen, Halbfrucht, Gerste. Hafer. Mais, Erbsen, Bohnen, Pferdebohnen, Linsen, Wicke, Lupine, Peluschke, Mohn. Raps, Rübsen, Reis, Hirse, Buchweizen und Mengfrucht zu verstehen. Wenn und insolange sich jemand mit Rauhfutter eigener Fechsung 1917 selbst versorgen kann, gehört er zu den Selbstversorgern. Falls Pferdebesitzer über Hafer verfügen, wird die vorangeführte zur Verfütterung bewilligte Rauhfuttermenge in dem Masse herabgesetzt, dass ein kg Hafer für 2 kg Rauhfutter gerechnet wird. Stroh der Ernte 1917 im vorstehenden Sinne darf zu Streuzwecken täglich für je ein Stück der nachstehend angeführten Tiere in folgender Menge verwendet werden: 1. Für Grossvieh........3 Kilogramm 2. für Jungvieh bis zwei Jahre . . 2 „ 3. für Schafe, Ziegen und Schweine 1 „ 4. für Pferde beim Landwirt ... 2 „ 5. für sonstige Pferde......1 „ Uebertretungen dieser Verordnung werden, insoferne die Handlung nicht einer strengeren Strafe unterliegt, von den politischen Bezirks-behörden mit einer Geldstrafe bis zu 500 Kronen oder mit Arrest bis zu 6 Monaten geahndet. Wird die Uebertretung im Betriebe eines Gewerbes begangen, kann ausserdem, soferne die Voraussetzungen des § 133 b, Absatz 1, lit. a, der Gewerbeordnung zutreffen, auch auf die Entziehung der Gewerbeberechtigung erkannt werden. Stadtamt Cilli, am 10. Juli 1917. Der Bürgermeister-Stellvertreter: Karl Teppey. Zur gefälligen Beachtung! Beehre mich znr Kenntnis zu bringen, dass ich in meiner Fleischbank ¥ losterfasse Nr. 12 vorzügliches Pferdefleisch zu nachstehenden Preisen zur Ausschrotung bringe und zwar: kg Lungenbraten..............K 2.80 „ Rostbraten ...............„ 2.40 „ Gollasch................. 2 — „ Vorderes................„1.60 „ Nieren, Leber..............„1.60 „ Lungen.................. 1.— Ein ganzes Hirn...............„ 1 40 Um recht zahlreichen Zuspruch bittet Peter Bratschitsch Pferdefleischhauer. Sägespäne waggonweise in grösseren Mengen und für regelmässige Lieferung und Abschluss gegen Barzahlung gesucht. Billigste Anbote und Muster erbeten an Jos. Hentschel & Co., Wien VI., Gumpendorferstrasse 139. 8 o JOSEF MARTINZ, Marburg A 1860) liefert: Z Galanterie-, Spiel-, § 8 Kurz- Wirkwaren o 0 01 o o zu den mindesten Preisen. Aufträge und Anfragen werden prompt erledigt. o 8 o Bilder alter Meister, erstklassige antike Möbel and andere hochwertige echte Antiquitäten aus Privatbesitz von Sammler Gefl. 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Oel, Kugeln n. - w. Elektrische Taschenlampen und Batterien. Hatentahlung Celte 6 Deutsche Kiach? Nuwmn 64 «985—1917. Kundmachung betreffend die Festsetznng von HSehstpreisen für den Kieinver- Ii»u5 von Vörr/wetschken. Mit Verordnung der k. k. Statt-halterei in Graz vom 28. Juni 1917 (L.-G. u. Vdf.-BL Nr. 54) wurde die Statthaltereiverordnung vom 15. Februar 1917 (L.-G. und Vdg.-Bl. Nr. 15) betreffend die Festsetzung von Höchstpreisen für den Kleinverkauf ausländischer Dörrzwetschken ausser Kraft gesetzt. Beim Kleinverkauf von Dörrzwetschken haben ohne Rücksicht auf ihre Herkunft ausschliesslich die im g 2, I'unkt 1 der Statthaltereiverordnung vom 2. Oktober 1916 (L.-G.- u. Vdg.-Bl. Nr. 111) festgesetzten Höchstpreise Anwendung zu finden und zwar: für 1 Kilogramm gut getrocknete, rauchfreie und haltbare Dörrzwetschke» 155 stückige bessere Ware K 1*60 100- bis 130stückige Ware , 1.56 über 130 stockige Ware . „ 1.50 Brackware......,150 Stadtamt Cilli, 4. August 1917. Der HürgnrnieisIcr-StellTBrtretor: Karl Teppey. Schuhmacher-Gehilfen erhalten bei gutem Verdienst vollständige gute Verpflegung bei Andreas Kukenberg, Trisail. Gut erhaltener Wagen ein- oder zweispännig, gedeckt, wird zu kaufen gesucht. Anträge an Josef Lorber in Markt Tüffer. ZI. 8844—1917. Kundmachung. Mittelst einer am 1. Juli 1917 zur Verlautbarung gelangten Verordnung des Amtes fflr Volksernährung werden die Höchstpreise fQrKunsthonig undZucker-syrup gegenüber den mit der Verordnung vom 14. März 1917 (R.G. BI. Nr. 112 [hierämtl. Kundmachung vom 30. Mai 1917, ZI. 4728]) festgesetzten Höchstpreisen mit Rücksicht auf die mit 1. April 1917 eingetretene Steigerung des Preises für Zucker für die zuckerverarbeitenden Industrien und Gewerbe um K 25.50 (Indnstriezuckerpreis) und zwar beim Verkaufe ab Erzeugungsstätte um 20 Kronen für 100 kg, im Klein-verschleisse um 20 Heller fflr 1 kg erhöht. Stadtamt Cilli, 1. August 1917. Der liOrgenneigter-.StcllTertreter: Karl Teppey. Zu verkaufen: Motor e Dreschmaschinen Kreissägen Aepfelmühlen Presspindeln Gcbcl und Hacksler Lienhart Gniebing bei Feldbach. Wer Möbel braucht findet schöne grosse Auswahl in frisch eingetroffener Ware bei N. Baiimggartfiier Möbelhandlung und Tapeziererwerkstätte Herrengasse Nr. 25 - CJ fl 1 B fi - Herrengasee Nr. 25 Alle Tapeziererarbeiten werden schnell und exakt ausgeführt. Altere Wirtschafterin gute sparsame Köchin, welche alle häuslichen Arbeiten versteht und mit kleinen Kindern umgehen kann, wird von einem 55jährigen Witwer mit Geschäft aufgenommen. Adresse in der Verwaltung d. BI. 23151 Uerrengasss Nr. 30, I. Stock, werdaÄhei einer gewesenen Lehrerin •Studenten • oder Schülerinnen in W> hnnng und Verpflegung aufgenommen. ZI. 10120—1917. Kundmachung betreffen Festsetzung des Richtpreises lnr Frühkartoffeln. Die k. k. Zentralpreisprüfungs-komraission setzte mit der Giltig-keitsdauer vom 1. August 1917 den Erzeuger-Richtpreis für gesunde, angemessen trockene, erd- und keimfreie Frühkartoffeln der österreichischen Ernte 1917 und zwar mit 30 Kronen für Kipfler. für die anderen Sorten mit 15 Iv für einen Meterzentner fest. Mit dem angeführten Zeitpunkte tritt der bisherige Richtpreis von 60 K bezw. 30 K ausser Kraft. Stadtamt Cilli, 1. August 1917. Der Bürgermeister-Stellvertreter: Karl Teppey. mit starker Wasserkraft, neben der Bahn ge egen, ist zu verkaufen. Anzufragen bei Karl Stante iu Plankenstein, Post Hl. Geist-Loce. Kopierpresse billig zu verkaufen. Anzufragen in der Verwaltung d. BI. zzi,» ZI. 9338—1917. Kundmachung. Um die Erntearbeiten nnd den Drusch möglichst zu beschleunigen, hat das Ackerbauminist'.'rium im Einvernehmen mit dem Amte für Volksei nährung die bevorzugte Lieferung von Kohle in Aussicht gestellt. Ansuchen der einzelnen Landwirte um derartige bevorzugte Lieferung von Kohle für Drusch- sowie sonstige landwirtschaftliche Zwecke, so z. 11. auch für Schmiede, Molkereien u. dergl. müssen mit Benützung von vorgeschriebenen Formularien bei den politischen Bezirksbehörden eingebracht werden. Hiezn wird eröffnet, dass das Ackerbanministerium einvernehmlich mit dem Ministerium für öffentliche Arbeiten behufs Beschleunigung und Vereinfachung dersachgemässeuKuh-lenbeistellung für den Drusch vereinbart hat, dass die in jedem Krön-land benötigten Kohlenmengen den zuständigen Geuossenschaftsverbän-den des Landes zur Verteilung übergeben werden. Ansuchen um bevorzugte Lieferung von Kohle fflr den Drusch und für andere landwirtschaftliche Zwecke werden nur mit Benützung der vorgeschriebenen beim Stadtamte erhältlichen Formularien berücksichtigt, keineswegs nur Mitgliedergenossen-sebaften oder deren Mitglieder, sondern sämmtliche landwirtschaftliche Klein- und Grossbetriebe gleichmässig zu versorgen sind. Stadtamt Cilli, 1. August 1917. Der ßUrgnrmeister-8tellrcrtrttter: Karl Teppey. Ein gut erhaltenes Klavier ist zu verkaufen. Nr. 16, I. Stock. Hauptplatz August-Lieferung Brüder Kunz WIEN XIX., Pokornygasse Nr. 7 bezahlen für gut getrocknete Erdbeerblätter . Brombeerblätter Hinibeerblätter Klrsehenblätter Weichselblätter Ribiselblätter . . K 4-— | .K 2-. K 2.— I .K 1*20 . K 1-20 . K 2*— Stachelbeerblätter K 2 — Odermenig . . . K 4 — I Spitzwegerich . .K 1*50 I Vogelknöterich . . K 1-50 Lindenblätter . . K 1*20 Steinklee . . . . K 1*50 Pfefferniinzkraut . K 1*20 | Thymian . . . . K 3*— | per Kilo Ernte 1917 Traget bei zn den Erfordernissen des Vaterlandes. Ueberspieltes Klavier oder wird zu kaufen gesucht. Anträge an Klavierschule Laun. Wäscherinnen werden gegen gute Bezahlung zum sofortigen Eintritt gesucht. Anzufragen bei Frau P e t s c h n i g in der Landwehrkaserne. Visitkarien Vereinsbuchdruckerei Cele/a. Ausweis Über die im städt. Schlachthause tu der Woche vom 6 bis 12. August 1917 vorgenommenen Schlachtungen, sowie die Menge und Gattung des eingeführten Fleisches. Name des Fleischers Junger Ludwig . Zkosiar Ludwig . löschet Jakob Ptevöat Franz . Redeuslbrgg Josef Sellak Franj . . St«!;« Joses . . Zany Bitior . . Bracic Peter . . Gastwille Private «altlli. r I tä> Q Schlachtungen tiir n 6IU