^ KS» Ireitag de,» 19. November 187S. XlV. Jahrgang. Die ^Marburger Settuna" erscheint jeden Sonntag. Mittwoch und Freitag. Preise — für Marburg: ganzjährig 6 fl., halbjährig 8 fl., vierteljährig 1 fl. 50 k; sür Sustellung _in< Haus monatlich 10 kr. — mit Postversendnng: ganzjährig 3 sl., halbjährig 4 fl., vierteljährig 2 fl. JnsertionSgebtthr 8 kr. pr. Zeile. Maschine «ad /raveniadastrit. II. Auch heute noch gibt es Frallen, die mündlich und schriftlich das „Nachdrängen der Maschine in allen Gebieten der Franenarbeit" als ein Unglück beklagen, wieder andere, die darüber seufzen, daß seit Einführung der Maschinen die Näharbeit so sehr im Preise gesunken, und noch andere, die es beklagen, daß die Maschine so viele Frauen zur Unthätigkeit ver> urtheilt hat. Wollen wir auf diese so oft gehörten Kla-aen des Näheren eingehen und prüfend unter-luchen, wie viel des Wahren an der Behauptung sei, daß die Maschine der Berufsarbeiterin den Erwerb geschmälert, der fleißigen Hausfrau die Beschäftiaung geraubt habe. Wahr ist, daß die Maschine mit eisernem Griffe den größten Theil der weiblichen Handarbeit an sich gerrissen und zur selben Zeit die gleichartige Handarbeit sehr entwerthet hat, denn je rascher die Arbeit geleistet werden konnte, um so mehr sank sie im Preise. Unmöglich konnte nun die Handnäherin mit der Maschinenarbeit konkurriren, von dem ohnehin kärglichen Nählohn war nichts abzugeben, und so wurden allerdings ganze Schaaken von Handnäherinnen brotlos. Da wandten sie gezwungen sich dem neuen Werkzeug zu, und siehe da — trotz der gesunkenen Preise brachte die neue Arbeitsart bes-ftren Gewinn. — Nur so lange die Hand» näherin sich gesträubt hatte, das neue Werkzeug zu gebrauchen, hatte es deren Erwerb geschmälert; .kaum wandte sie sich aber demsel- ben zu ulld hatte es nach kurzer UebergangS-zeit dahin gebracht, n,it Hilfe der Maschine das Vierfache der früheren Arbeitsleistung zu vollbringen, so steigerte sich bei auf die Hälfte herabgesetzten Preisen der Erwerb der Näherin natürlich auf's Doppelte. Statistische Daten erweisen dies zur Genüge; doch sind mir große Ziffern lind Zahlen, ehrlich gestanden, nicht so geläufig als ein einfacher Erfahrungssatz, den ich zitiren will. Vor Einführung der Maschine und noch vor zehn Jahren etwa betrug der Tageslohn einer gewöhnlichen Näherin, wie sich die Hausfrauen deren zur Aushilfe bedienten, 50 Kreuzer, einen halben Gulden. Da kam die Nähmaschine, drückte die Preise der Näharbeit und schmälerte den Erwerb der Näherinnen so lange, bis die meisten sich gezwungen sahen, Maschin-Näherinnen zu werden, und nun stieg rasch ihr Tageserwerb auf's Doppelte, auf einen Gulden. Die Nähmaschine eignet sich nur dazu. Neues zu erzeugen, die Erhaltung des Alten aber bleibt der Haildarbeit vorbehalten. Die Nachfrage nach Arbeitskräften, die solche Arbeit bieten, für welche die Maschine sich nicht eignet, z. B. das Ausbessern von Wäsche, war, nachdem die Mehrzahl der Näherinnen zur Maschinenarbeit übergegangen war, eine weitaus größere geworden als das Angebot, und da bekanntlich alle Preise nur durch das Verhältniß zwischen Angebot und Nachfrage regulirt werden, stieg nunmehr der Tageslohn auch der geübten Flickerin auf das Doppelte. So hat zwar die Maschine den Preis der Näharbeit iin Allgemeinen herabgesetzt, aber den Lohn der Arbeiterin hat sie erhöht, und selbst die Furcht, daß durch die riesige Menge des Erzeugten eine Ueberproduktion eintreten müsse, erwies sich als grundlos. Zur Zeschichte des Tages. Uebermorgen soll im Abgeordnetenhause die Antwort der Regierung auf die Interpellation betreffendZölle und Handel erfolgen. Kündigung und Nichterneue-rung der Nachtragskonvention mit England, entsprechende Revision der anderen Handelsverträge, vorläufig noch keine Vorlage eines Minimaltarifs, Tarifsvorlage überhaupt erst nach Vereinbarung mit Ungarn und mit Deutschland. Dies soll das Programm der Regierung sein. Auf Grund eines solchen Programms kann eine befriedigende Antwort nicht ertheilt werden. Kaum haben die UchatiuSkanonen uns manches dumpfe Ach erpreßt, so heißt es schon, daß man auch diese Erfindung bereits überholt: auf dem Steinfelde soll das Allerneueste — ein Geschütz aus Besselnerstahlbronze — versucht werden. Im ungarischen Abgeordneten Hause wird der Regierung von der Rechten und von der äußersten Linken derb genug erklärt, was zur Besserung der Staatsund VolkSwirthschaft vor Allem erfolgen müsse — die Verminderung der Heereslasten. Koloman Tißa stellt jedoch wie seilte Vorgänger der Politik zu Liebe die wirthschaftlichen Interessen in die zweite Linie. W» Aeuilleton. Eivr Vtsandschast oad ihre Folgen. Bild aus alter Zeit für die neue. Von A. Schloenbach. Der österreichische Sigismund, der Sohn des neunten Friedrich, war nach seinen unglücklichen Kämpfen mit der Schweiz so sehr verarmt, daß er seine an beiden Nheinufern gelegenen Lande Sundgalt, Breisgau, Schwarz-wald und Psirth um 80,000 Goldgulden an Karl von Burgund verpfändete. Er gedachte auch, mit dem gewaltige!! Karl der Schweiz eine Vtacht an die Grenze zu stellen, die einst ihn rächen werde. Der Burgmlder nahln bald die Verpfändung für Kauf all, und schon wollte er die so erworbenen Lande als Mgenthum befestigen, um datln desto sicherer über die Schweiz herzufallen, als der schlaue Llidwig XI. von Frankreich abwehrte; scheinbar aus Freundschaft für die Schlveiz, eigentlich aber aus Furcht vor der wachsendeil Macht des Bllrgullders, seines gefährlichsten Nachbarn. Ludwig versöhnte die Kantone mit Sigismund, zahlte ihnen einen Jahrgehalt von A0,000 Franken und bewirkte, daß Straßburg und Ba-sel dem Sigismund 80,000 Goldgulden vor-schössen, damit er seine Lande ivieder einlösen könne. Aber der Burgunder ließ die Ueberbrin-ger des Pfandgeldes, als sie die Urkunden zu-rückfordertell, in's Gefängniß werfen. Ein Schrei der Entrüstung, des Schmerzes und Zornes durchzllckte alle Lande, nainentlich die bedrohte Schweiz. Doch wie einst Oesterreich der Schweiz den Geßler gesetzt hatte, so setzte nun Karl voll Burgund dein Vreisgau seinen fürchterlichen Hageilbach. Der säugte des Lan-des Zorn zilln Niesen; Hagenbach fiel ullter Henkershand; die Nachbarschiveiz half dein schwer geknechtetell Volke, und Karl that eineil fürch-terlichen Schwur, daß die ganze Schweiz ihln dafür bluten solle, sobald er seine zerstreuten Heere zusanllnen habe. Diesen Zeitpuilkt niln sah die Schlveiz lllit Trotz und Bangen, mit Kühnheit und Zagen entgegen, während sie sich selbst spaltete und schwächte in großen ulld kleinen Buildeskriegen. Manch' gute Patrioten sehnteil einen großen Feind herbei, der Alle wieder zu Eins mache unter der sauseilden Wucht seines Lchlvertes. Dieser große Feind, dieser FriedeilSstister sür die Schlveiz sollte Karl von Burgund wer-dell. Indessen wollte das bedrängte Land nicht leichtsinnig den Krieg herausfordern. Der Bund beschloß zunächst eine Gesandtschaft all Karl, die womöglich den Frieden verinitteln sollte. Hier beginnt was lvir schildern wollen. Es war in Besansvkls3eiers nur ein, in jeder Beziehnng günstiges Resnltat ihrer Wirksamkeit aussprechen. Dr. Angelstein, geheim. Sanitäts Rath. Certificat Nr. 76.921. Obergimpern (Baden), 22. April 1872. Mein Patient, der seit 8 Wochen an einer chronischen Leberentzündung cntsebliche Schmerzen auShielt, auch nlcht da» Geringste von Speisen zu sich nehmen konnte, ist durch den Gebrauch von Ihrer 1i»vk>.lLSOiörs nunmehr vollkommen hergestellt. Wllhel m Brk art, Wundarzt. Die Uevaleseiöro ist vier Mal so nahrhaft alS Fleisch und erspart bei Erwachsenen nnd Kindern 50 Mal e ihren Preis in anderen Mitteln nnd Speisen. 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Anfang 7 Uhr, Entree für NichtMitglieder 40 kr. ti. Handl. v. Adam, v. Schäffer. v. Kreuher. v. Silcher. v. Rubens, v. Schmölzer. v. Schmied, v. Abt. v. Müller. v. Abt. Wss ift jetzt eme öer «öthigste« ««ö wichiigstM Mschaffttsge« ? (isz7 K. k. priv. Panometer, nämlich praktische, das Selbstrechnen ersparende, von Autoritäten geprüfte Umrechnungstabellen! Nr. 1. Für die Hausstau: Centimeterband mit Ellen, Meter, Pfund, Kilogramm, Loth und Preis-Umrechnungen. Nr. 2. Für den Landwirth: Centimeterband mit Eimer, Metzen, Hektoliter, Maß, Maßel, Liter und Preis-Umrechnungen. Kr. A. )^ns dem Sauplatze: Centimeter- und Zollband mit Quadrat- und Kubikklafter, Schuh, Meter und Preisumrechnungen. Nr. 4. Im Comptoir: Tabelle in der Größe eines Quartblattes mit 13.000 Umrechnungen zwischen metrischen, österreichischen und englischen Maßen und Preisen. Kr. 3m Lomptoiri Tabelle über den Werth von Gold- und Silbermünzen je nach dem Stande des Edelmetalles. Nr. 6, 7 und 8. 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Einsatz Reich gestickte Morgenkleider 1.40 1.45 Z.80 1.00 2.— 2.25 2.65 3.— 15.— 1 Stück Unterrock mit Aufputz......fl. 1 „ „ reich „ ......„ 1 „ „ Halb-Schlepp...... 1 „ „ Costüme gestickt . . . . „ 1 „ „ Schlepp „ . . . . „ 1 „ Damenhosen mit Plisse...... 1 „ „ reich gestickt...... 1 „ Nachtkorsett nüt Aufputz...... 1 „ „ gestickt . . . „ Barchent-Damenwäsche 1 Stück Schnürl-Barchent-Hose......fl. 1 „ ^i(snet- ,, „ „ 1 „ Schnürt- „ Eorsett...... 1 „ Piquet- „ „ ...... 1 „ Schni'lrl- „ Nock nnt Aufputz . . „ 1 „ Piquet- „ Rock „ „ . . „ Herrenwäsche. 1 Stück Chiffon- langfalt Hemd . . . fl. 1.20, 1.45 2.— 2.80 2.75 3.50 1.10 1.75 1.15 1.55 ^einen- glattbrust „ ... „1.75, langfalt „ .....fl. „ glattbrnst „ .....„ gesticktes Hemd oder mit Fantasiebrust „ echtfärbiges franz. Crettonl)emd fl. 1.10,1.45, englisches Oxfordhemd . . . . fl. 2.10, Herren-Unterhose........ „ „ rein Leinen (Numb.) „ „ „ „ mit 3 Knizpfe „ 1.75 2.— 1.75 2.20 2.80 3.50 1.80 2.— 2.— 2.30 2.50 2.— 2.75 1.25 1.85 2.— Complete Tischgarnituren für 6, 12, 18 «nd 24 Personen zn stannend billigen Preise». Französische nnd indische Longshawls. _ Nichtconvenirendes wird anstandslos znrück^^enommen und umgetauscht. Aufträge aus der Provinz werden prompt gegen Nachnahme effektuirt. WZ. W'nvl»«, Ltilltn- und WWe-MrikM aus HViSN, lÜArl^M'K, ^r. 212. Mit einer Beilage. Z Z Ä SV M !» cv öeÜbje zv Ni^39 der „Ätarburger Zeitung" (1876). Nr. S3gS u. 7l»0. « (1384 Schuldiener-Stelle. Für die k. k. Oberreälschule in Marburg wird ein zweiter Schuldiener mit dem Gehalte von 300 fl. ö. W. und Natilral-Wohnung vorläufig provisorisch angestellt. Bewerber.um. diese Stelle müssen ledigen Standes, schreibkundig und nebst den gewöhnlichen Diensten auch insbesondere zur Verwendung im chemischen Laboratorium geeignet sein. Gesuche um Verleihung, versehen mit Schulzeuguisien und AuSweiS'Dokumentell über den ganzen Lebenswandel und sonstige Kenntnisse sind an den Stadtrath Marburg binnen sechs Wochen einzubringen. Stadtrath Marburg am 11. Nov. 1875. Der Bürgermeister: Dr. M. Reiser. Kirchenwein - LiziMon. Dienstag, ym SS. November d. 3. werde» zu St. Jatob in Lembach «m 10 Uhr Vormittags SO Startin heurige Kirchenweine — bester Pickerer — sammt neuem Gebinde lizitando hintangegeben. 1344) Die Kirchenvorstehung. Küh-Berkaüf! In der Weillbauschult bei Marburg sind sonieich 8 Stück sehr schöne große Kiihe, worunter 2 neuniellende, z» verkaufen. Maschanzger- ««d Stafelobft - »Sttmche« offerirt der GutSverwalter zu Jaringhof (Station Pößnitzhosenj 1356 - Erenbert Fettinger. s- und »jahriqe schöne Mosler Wurzelreben sind wieder zu haben: in Marburg, Mellin-erstrahe Nr. 97, bei Frau Anna Prieger, auptmannS-Witwe. (1359 Äe?' vom vo?'- 8al«-vepöt in k. ^ui!. ß GW j««ge» Man« mit italienischer Sprachtenntnib. der schon durch mehr als 3 Jahre beim Geschäfte thatig war und mit besten Referenzen versehen ist. sucht unter bescheidenen Ansprilchen eine passende Stelle in einem Comptoir. (1346 Nähere Auskunft im Comptoir d. Bl. Verkaufs-Anzeige. 1 Broom, 1 halbgedeckter Wagen. 2 Fahrschlitten. 2Fuhrwägen, nebst mehreren Paar Pferdgeschirren sind verkäuflich im Marburger Dienstmann-Jnstitut._(1355 Ein Lehrjunge der slavischen Sprache mächtig, wird sogleich in einem hiesigen Manusakturwaaren-Geschäft aufgenommen. (1328 Anzufragen im Comptoir d. B._ Ein Lehrling wird in eine Specereihandlung ausgenommen. Auskunft im Comptoir d. Bl. (1347 P»OLGGKKW»W! Leit äer (Arünäun^ meines kesekafteg ^ar es stets mein Ätreden, äen ^ünsvken meiner I'. klunäen vvllkvwmen sn entspreeken! Ilm meinem Vorsätze ß^ereekt su ^ercZen, dade ieli nnn Herrn MARslR (e?^e mttliKen Le^ekAstsileiter erlaube ieb mir, auf 6lese meine neue ötelinnz im Atelier 6es Herrn L. I^rappek äas Publikum ausmerksam 2U mattben, empkeble mit 6em ferneren Vertrauen nnä Zieiebne_bvebaebtnnK^svoN erß^ebenst k. Oitmar in Wen >»uÄ. priv. empüeblt aus seinem ^rössten, sieb eines Weltrufes erkreuencken ü^tab-lissement „lÄiitpoll tUIvr vaUuilLS»" °° S0^0bl sUr k^vtrolvum, als auob sllr Hei. Die kreise sinä tr0t2 äer anerkannten Loliliität äes k'abrikates billiger als alle I^r^eu^nisse äes In- 06er ^uslanäes. I^sß^er Iislten alle grösseren un6 renommirteren lZlesebäkte. ^ ^ ^ ZX <5. ^ecke esmplette I.ampe trä^t obiges k'al)rik87.eietien. 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Ich lade nun die hochverehrten Bewohner der schönen Draustadt Marburg zur gütigen zahlreichen Betheiliquug ergebenst ein, indem ich nicht umhin daS höfliche Beifügen mir erlaube, daß ich wie bisher, auch fernerhin trachten werde, den Wünschen der?. 1. Bevölkerung nach all' meinen Kräften ku entsprechen. Keller nnd Küche werden wie immer gut fein. Die unter meiner unmittelbaren Leitung stehende Bedienung wird schnell und reell wie immer sein. Smpfehle mich hochachtungsvoll Ferdinand Schwechler. Konstantin lanlilvi', empLsIiId ssill icomxletes ävr KUUoa?etorsi z LegtelluvAsu tur Ißanbui'g übernimmt Herr «lavseliitzi, Luetillruelcereidssit^sr; kür I^sttau Herr ölaolce; für kaäicvl'sdui'g Herr kielt, k'lsis; V0se1b3t gratis Larl LIsus örsMeill-. WM- Zi LÄ-keM Lm'AAödäuäs am Loüenplat^s uuä deim ^cller^ am öurgplat^e o^erirt: (1330 R?a«H«?kn DKuii» Vs ^a83-L0ut6i1l6 . . g. 1.30 Icr. ^ Koutöille . . ^ —.68 „ Vs ^ öouteillo . . ^ —.35 ^ 1 ^lass......^ —.14 « (Fiösste ILi> tvl, sowie selbst erzeugte V0U 0.V^. Z. k ail; Ilerrsilllletckor iiilvli llöw »euosteii Nvlmitt, sc>Iien uiul enAlisolieii 8toA'eii: ksnxe ^nzüxe . VN» tl. KD iuif«'!irts, Ilerdst-lleberzielier „ t« . kßi! 8aeeo8 . . . „ V ^ moileriie UerdstHosen „ S /, „ keise-AZiilel . . . „ „ smpLsIilt (1243 8elieil!l iii Hürklirx. von Weinstein, Hadern, Messing, Kupfer, Zinn. Eisen, Blei, Kalb- u. Schaffellen, Roß-. Ochsen-u. 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Die Auszahlung der Gewinne erfolgt stets prompt unter 8ta.ats-(^araiitio nnd kann durch direkte Zi«. sendltngen vder auf Nerlaugeu der Jutercsseuten durch uusere rbludiingci, au allen glößereii Plätten Oester-reich's vewnlaßt werden. Unsere Lollecte N'ar stets vvm Glnrke begünstigt und l)atte sich dieselbe unwi' visIon »»'äol-vu l)s-UsuttZnäen (gewinnen c>tt.nnU» ^lle Ansträ^^e anSsiihren ^u können, unö die Vestel-ungen baldigst und jedenfalls vor dem 30. cz. zukommen zu lassen. kauknia»» S! 8jm0n, Dank- und Wtchsrlgeschäst in Haiuburg, l^m- und Vsiknuk aUvr ^rten Ltuutsotili^ativuvn, unll ^nlstientilvoso. Wir danken hiedurch für daS unS seither geschenkte Vertrauen nnt> indem wir bei Beginn der nenen Verloosuug zur Betheiliguug einladen, werden wir unö anch fernerhin bestreben, durch stets prompte und reelle Bedienuug die volle Zufriedenheit unserer geehrten Interessenten zu erlangen. 0. tt. Wcinrcbtn-Verkauf. Wie l^ährlich, so auch Heuer, sind auS den grast. Mera n'schen Rebschulen zu Johannisberg in Pickern solgende, nur von eigenen Anpflanzungen stammende Wurzelreben zn verkaufen. alS: 1. Alle Arten Gutedel, ljährig pr. Mille fl. 14. Ljährig fl. 16. 2. Die Sorten: KleinrieSling, Traminer, Ru- länder. Weiß« und Schwarz-Clevner, Burgunder. Portugieser. Ijährig pr. M. fl. 12. 2jährig fl. 14. 3. WälschrieSling, Ortliebcr, Sylvaner, Ijahrig fl. 13, 2jährig fl. 15 pr. M. 4. Mosler 2jährig fl. 1l, 3jährig fl. 14. Vom Frühjahre ab tverden von den er» lvühntetl Sorten auch Schnittreben abgegeben, durchschnittlich zu fl. 3, Mosler-Schnittreben zu fl. 2.50 pr. Mllle. Wurzelreben stark entwickelt. Sortiment rein. Packung gut und in obigen Preisen inbegriffen. Letztere loco Marburg zu verstehen. (1329 Anfrage unter: Gräfl. Meran*sch Berwal-tung, Marbnrg._ Die Gefertigte empfiehlt ihren geehrten Kunden und einem ?. I. Publikum ein reich sortirtcS Lager von Herren- »ad Damrn-Hakdschllhku, Welche sie für eine renommirte Grazer Firma in Kommission führt. (1304 Hochachtungsvoll ^08vtinv Ksl!ll0i!ts, __obere Herrengasse Nr. 117. Wiens allergrößtes Ltalilissemeiit der als solid uud reell anerkannten Firnia kei-nlmi-il pollali, Käriitnerstraße 14 der Weihbnrggafse) 1189 verkauft einzig »nd allein nnter gewissenhaftester Garantie für beste Qualität und Echtlieit der Waaren fortwährend «Ii,« Llir ^ei in SchaswoU-Kltidtrstoffen. Ebenso alle erdenklichen Gattungen Leinen-, Mode-, Cur-rent- und Wirkwaaren, Seiden- nnd Samintbander, sowie Gllipilr-Spieen in allen Sorten, nebst tausend anderen Artikeln. Zlkiister- ilnd Maaren-Verzeichniß Vratl» «««» Bestellungen, selbst die kleinste prompt gegen Nachnahme. NichtconvenirendeS wird anstandslos zurückgenommen. Eisenbahn-Fahrordnuttg Marburg. Personenzüge. Bon Triefi nach Wien: Ankunft 8 U. 35 M. Krüh und 6 U. 66 M. Abends. Abfahrt 8 U. 4b M. Früh und 7 U. SM. 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