präsaultrüilou« - prrilr: s^ür Laldach Ssit^ährig . . . « ft. — l-, tzaldjährig . . . , Birrteljährig. . . i . 50 ^ Moaalli» . , — , SO , Mil der Post: »»»zjährig . . S st. — k- Hslbtiihrig . . . 4 . SV , N!-rt-H«brig. . . s , S5 . W- AM-IIuns ln» H-°a «i-nn-Mähris, L5 !:.. mov-rliL S k. »«»,-lvr Ammern d kr. Laibacher Tagblatt. Anoniure Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. Ltdaklioi: «-chll-olgkffk Al. u > Lkvtkitio« >>»» Zvlcrutti! eurtm: »crixreßpl^.tz Nr i>> »r » S.»!«><>«a»r » K. PamD ZalillioüS»rkl>b Klir d:r <>»Ival!,gc bei zweimaliger iLinschalw dreimal » 7 kr. IirfertionKfternv-.l ied5^rr.ai ?7 Bei größeres Inseraten und öfter« Einschaltung entsprechender Rak^t? Nr. 2S8. Samstag, 31. Dezember. Morgen: Neujahr. Montag: Makarius. 187V. FlLMmerations-LüMMg. Mit Berufung auf die ausführliche Mittheilung „An unsere Leser" in Nr. 289 des „Laibacher Tagblatt" eröffnen wir mit l. Jäuner l87l ein neues Abonnement und laden zu recht zahlreicher Betheiligung mit dem höflichen Bemerken ein, daß unser Blatt vom genannte» Zeitpunkte an wenigstens einmal in der Woche eine Beilage erhälten und alle wichtigen Neuigkeiten in Original «Telegrammen bringen wird. Abonnements-Bedinguifse: Für Laibach: Mit der Post: Ganzjährig . . 8 fl. 40 kr. Ganzjährig .. 11 st. — kr Halbjährig Vierteljährig Monatlich 20 10 70 Halbjährig . Bierteljährig 50 75 Für Zustellung ins Haus vierteljährig 25 kr., monatlich 9 kr. — Einzelne Nummern 6 kr. Das „Laibacher Tagblatt" ist hiemit noch immer die billigste täglich erscheinende Zeitung nnd wegen seines großen Leserkreises zu Insertionen besonders geeignet. Oesterreich oder habsburgische Monarchie? Die Altslovenen schwören noch immer hoch und theuer, wie sehr ihnen der Bestand Oesterreichs am Herzen liege, ja selbst angcfichlS des jüngsten südslavischen ProgrammeS, an dessen Fabrikation auch sie theilgenommen, weisen sic alle dagegen erhobenen Vorwürfe, daß es ein «„patriotisches, ein auf den Untergang Oesterreichs spekulirendeS Pro- gramm sei, als pcrfide Insinuation der Gegner mit i Entrüstung zurück. Viel offener sprechen sich hierüber die Jung-slovenen aus, und es kann ein Artikel des „Slov. Narod", worin die Frage der absichtlichen Vermeidung des Namens Oesterreich in jenem Programme erörtert wird, wohl als der wahre Ausdruck der Gesinnungen, von denen die in Laibach versammelten südslavischen Staalskünsller geleitet waren, angesehen werden. „Dem Laibacher Programme - heißt es daselbst — werfen die Deutschen vor, daß es Oesterreich gar nicht anerkennt. In Kroatien behauptet man das Gegentheil. Die Magyarvnen sagen, daß man damit den Kroaten abermals Oesterreich auf den Hals laden wolle. Beide Anwürfe beweisen jedoch, daß wir keinem unserer Gegner genügen können: Den Deutschen nicht ohne Oesterreich, den Magyaren nicht mit Oesterreich. Es ist ganz richtig, das Laibacher Programm nennt Oesterreich gar nicht, und warum nicht? Weil das alle Oesterreich faktisch gar nicht mehr existüt, wie dies von Dr. Costa schon in der Adrcß-debatle des krainischen Landtags erwähnt wurde. Das alte Oesterreich exislirt nicht mehr. Wir Südslavrn sind damit ganz zufrieden, daß eS so ist. Wir haben damals, als es bei Solserino nnd Sa-dova zufammenstürzte, ihm keine Thränen nachgeweint. Das alte Oesterreich hat für uns Südslaven nichts gethan, wohl aber wir für dasselbe viel, ja sehr viel. Ohne unsere Behilfe wäre cs im Jahre 1848 in Trümmer gegangen. Der Dank dafür war, daß man uns Steine statt Brot gab. Womit man die Magyaren züchtigte, damit hat man uns belohnt. Wir wünschen dem alten Oesterreich ein kerMescLt. iu xacs! Und wo ist das neue Oesterreich? Es existirt noch gar nicht. Möglich, daß es geschaffen wird, aber wir wissen nichts davon. Wie Bcust vor kurzem gesagt hat, daß eS kein Europa mehr gib», weil alle völkerrechtlichen Verträge gebrochen werden dürfen, eben so nnd mit noch mehr Rech! könnte man sagen: ES gibt kein Oesterreich mehr! Wenn aber jemand das neue Oesterreich kennt, so möge er sagen, wo es ist, wir werden es verehren Was man heutzutage als Oesterreich auSgibt, ist eine Fiktion, wie manche« andere eine Fiktion ist. Wer echausfirt sich heutzu!a>- noch für ein fingir tes Oesterreich? Aufrichn^ gesprochen: Niemand. Die Slave» werfen den Dnilschrn vor, daß sic keine Oesteneicher seien, wci! sie zu viel hinauk nach Deutschland blicken. Die Deutschen umgckehri erheben gegen die Slave» den Vorwnrf ihrer Wallfahrten nach Moskau. Beide Beschuldigungen sind ganz wahr. Die Deutschen beschwören es, daß sie mit Leib und Seele, durch und durch Oesterreicher scicn, in gleicher Weise tragen auch die Slaven ihr Ocftcrreicherthum zur Schau. Ein Oesterreich, wie cs die Deutschen haben möchten, wollen wir Slaven nicht, und umgekehrt, wir Slaven wollen ein allen Nationen gerechtes Oesterreich (?), was wieder die Deutschen nicht haben wollen. Oesterreich ist demnach eine Unmöglichkeit, und weil eS unmöglich ist, existirt es auch nirgends. Das Laibacher Programm hat daher in dieser Rücksi bt einen großen Schrill nach vorwärts gethan, daß es den bisherigen lügnerische» und heuchlerischen Standpunkt überwunden und anstatt des nicht cxistirendcn Oesterreichs Feuilleton. Silvesternachtsgedanken. In echt winterlicher Stimmung betritt der Feuilletoiiist die VcrbindungSbrücke zwischen dem alten und neuen Jahre — die Silvesternacht. Der unaufhörliche Tanz der Schneeflocken i» den letzten Tagen, die gewaltigen Schueemasscn, womit Ebene, Berg nnd Thal eiugehüllt sind, die keineswegs hoffnungsvolle politische Situativ» du. Gegenwart gebe» seinem Sinne» uud Trachte» enie melancholische Färbung. Doch will er seine Gedanken nicht hinitber-schweisen lassen auf die Leichcufelder je»«S unglückliche» Landes, das von dein Blute der Söhne zweier der edelsten Völker der Erde getränkt ist, deren würdigere Bestimmung es wäre, im wetteifernde» Bruderbünde die Errungenschaften der Freiheit und Zivilisation zum Gemeingut der Menschheit zu machen, — er will daheim verweilen und Betrachtungen »»stelle» über das Schicksal der Freiheitssaat, welche in unserem lieben Oesterreich in den letzten Jahre» i» reichlichem Maße ansgestreiit wurde. Ist' dieselbe wohl als befruchtender Negeu nie-dergegaugen, um die lechzende» Felder mit reichem Sege» z» tränke»? Keineswegs, denn zum geringsten Theile fiel sie als belebender Thau zur Erde, meist ist sie zu eisige» Schneeflocken erstarrt. Statt des lebenskräftigen Hauches des gefammt-staatlichcn Bewußtseins, statt eines regen Gemein-sinnes bläst unS fast aus allen Ecken und Enden die eisige Kälte des Separatismus,-der. Kirchturmpolitik, der Apathie und politische» Indolenz entgegen. Die Volksschule, einer der kräftigsten Hebel des geistigen Aufschwunges, befindet sich abermals unter der Obhut jener finsteren Männer, denen i man sie durch das Volksschnlgesetz entrisse» zu haben glaubtt. Selbe gleicht einer gemalten Wi»terla»d- schaft, deren frommer Eigenthümer den Effekt der Malerei durch angezündete geweihte Kerzche» z» hebe» beabsichtigt. Mäuuer, die sich BolkSbeglücker neitucn, und bethörte Jünglinge blicken in ihrer moSkowitischeu Trunkenheit sehnsüchtig nach dem gelobten nordischen Newa-Reiche, von wo aus erst die echte juchtendufteude Zivilisation sich über alle Sla-veustämme verbreiten soll. Als wir jüngst vernahmen, cs seien ein paar Eisenbahnzüge auf dem Karst cingcschneit worden, da dachten wir an das Schicksal, welches die Föderalisten dem Staate Oesterreich bereite» wollen. Die Bahn zur Adria, eine der Lebensbedingunge» Oesterreichs, dürste nur mit gnädiger Erla»bniß der slo-venischen Staatsküiistlcr frei nnd offen sein, und da den krainischen Kürneru und Frächlern durch die Südbahn ei» Verdienst von mehreren Millionen entgangen ist, so dürfte der künftige Komnnmikatioitö-ininistcr des südslavischen Reiches eS für die zweck- mäßigste Handelspolitik erachten, daß durch Krain gar keine Eisenbahn ginge, oder daß die Äarstver-wehullgcn kein Ende nähme». Ja, wären die Leiter des Eijeubahiibetriebes ebenfalls Mämier nach dem Schlage Potoeky'S und Taasfe's, so ließe» auch sic sich die Schneeverwehungen am Karste gefalle», eS der Heit und der Frnh-liugssoiiue überlassend, wau» cc^ diese» gefallen wird, die eiilgetretene» Verkehrshcinmnisse abzuschmelzr». Doch der Genins des Dampfes, das Simbol unseres JahrhuuderteS, geht in Befolgung des Wahr-spruches „Zeit ist Geld" ganz anders zu Werke. Er sendet seine rastlos keuchenden Dampfpflüge aus uud wo diese sunkenstiebend im stürmischen Anlaufe die Schlleemassen und die Eiskruste zu bewältigen nicht vermögen, da schafft er eine ganze Armee mit Schaufeln bewaffneter Arbeiter herbei, um den Weg frei zir machen. Endlich nach riesigen Anstrengungen ertönet der Ruf: Bahn frei — und zwischen klafterhohen Schneemauer» brauset das Danipsroß dem Meere entgege». Wird wohl „die rettende That" in Oesterreich die den Verkehr hemmcnde» Verwehungen der klerikalen und uatioualen Schneemassen i» nlMicher Weise beseitigen? Bisher glich unsere Berfassungs-bahn einer Zirkelbahn mit ewigen Hindernissen. Möge uns das neue Jahr bescheren eine gerade — eine freie Bahn! die habsburzische Monarchie betont hat. Traurig genug, daß man so weit gekommen ist, daß die habSburgische Monarchie nicht einmal einen rechten geografischen Namen besitzt, daß sie ißine namenlose Schöpfung ist. Wir Slaven haben Lies nicht verschuldet. Der offizielle Name Oestevreich-uiigarische Monarchie ist nur ein provisorischer. Er wurde in der Noth zusamipengcflickt, er besagt nicht das, was er sagen sollte. DennDöh-men gehört weder zu Oesterreich noch zu Ungarn, eben so wenig Galizien, das dreieinige Königreich gleichfalls nicht, und wenn der österreichisch-ungarischen Monarchie all das genommen würde, was in ihrem Namen nicht gesagt ist, so bleibt ihr nicht einmal die Hälfte des Reiches. Es gibt zwar viele edle Seelen, die ein warmes Herz für Oesterreich besitzen, diese suchen Oesterreich in den Delegationen. In den Delegationen jedoch sagt man ihnen, daß Oesterreich dort nicht vertreten sei, daß es im Reichsrath sich befinde. Hier heißt eS wieder, daß es daselbst nicht sei, daß man eS in den Landtagen suchen müsse. In den Landtagen aber weist man abermal auf die Delegationen, wo es sein soll, und so geht der Zirkel fort. Jene guten Seelen, welche Oesterreich überall gesucht und nirgends gesunden haben, waren wir Südslaven. Wir Südslaven haben heutzutage unser Geschäft nur mit der erlauchten habsburgischen Dinastie und mit jenen Ländern, welche im Vereine mit uns zur habsburgischen Monarchie gehören." So weit „Slovenski Narod." Des offenen Geständnisses kurzer Sinn ist der, daß die Asfekta-tion eines österreichischen Gefühles, welches die slovenischen Volksführer so gerne zur Schau tragen, bloße Heuchelei war, was auch wir stets behauptet haben. ES fragt sich nur, ob nicht in ihrem nächsten Programm das schwache Band, das sie noch an die habsburgische Monarchie hält, ebenfalls als ei» überwundener Standpunkt erklärt werden wird. Politische Rundschau. Laibach, 31. Dezember. Die ersten Kammern von Württemberg und von Darmstadt nahmen vorgestern die neuen Verfassungsverträge, letztere einstimmig, erstere mit 20 gegen 3 Stimmen an. Preußen wird demnächst eine neue Note nach Luxemburg senden und der Regierung von Luxemburg mittheilen, daß sich Preußen mit einer einfachen Widerlegung der Anschuldigungen nicht zufrieden geben könne. Der französische Minister Chaudordy rich-tete vor einiger Zeit eine Zirkularnote an die neutralen Mächte, in welcher er die deutsche Kriegführung in den schwärzesten Farben schilderte. Die darin enthaltenen Anklagen waren so schwer, daß man deutscherseits sich der Aufgabe einer Wider« legung nicht entziehen konnte. Dieselbe ist nun auch erfolgt und weist alle Vorwürfe zurück, welche fran-zösifcherfeitS gegen die deutsche Kriegführung erhoben wurden. Zunächst wird die Anklage, daß die deutschen Truppen das Eigenthum nicht schonen, durch Hinweis auf den Kriegsgebrauch entkräftet, nach welchem es doch wohl gestattet sei, das zum Unterhalte Nöthige zu nehmen. Mehr aber sei nirgends geschehen, die deutschen Truppen seien im Gegentheile ast nicht einmal so weit gegangen, als der Kriegsgebrauch es erlaubt hätte. Äon Mißhandlungen des Feindes sei nichts bekannt. Wohl aber müßte umgekehrt die deutsche Heeresleitung konstatiren, daß ihre Truppen von den Franzosen oft in der grausamsten Weise mißhandelt worden seien. In dieser Beziehung werden insbesondere die TurkoS als wahre Scheusale genannt. Die Anklage des Bombardements offener Städte wird mit dem Bemerken zurückgewiesen, daß dies nur dort geschehen sei, wo dieselben, wie z. B. Orleans, von den französischen Truppen besetzt gewest seien. Dagegen wird den Franzosen in Erinnerung gebracht, daß sie ihrerseits offene Städte wie Saarbrücken, Kehl u. s. w. ganz ohne alle Noth-wendigkeit bombardirt haben. Das Mental ^,,auf Prim am Abeud des 27. fand statt, als.er §HS t,en Hffte« sich auf dem Wege ins KnegSministerium befand. In den Kor-tes hatte die Debatte über He Zivilliste de« Königs stattgefunden, hri welcher Gelegenheit Prim äußerte, er werde, um die Freiheit und dqö-Vaterland zu retten, sich über die Verfassung hiiWegsetzen. Weiters bemerkte er, daß er dem Könige seine Demission geben werde, um sich ins Privatleben zurück-zuziehen. Johann Ghika wurde als Repräsentant der Kammermajorität vom Fürsten von Rumänien mit der Bildung eines neuen Ministeriums betraut. Vom Kriege. Mont Avron wurde am Donnerstag von den Sachsen besetzt. Die Franzosen mußten in Folge der Beschießung die Befestigungen räumen. Die dort befindlichen Geschütze haben sie sortgeschafft. Eö werden jetzt dort deutsche Batterien angelegt, um die Forts Noisy, RoSny und Nygent zu beschießen. Wie bei früheren Gelegenheiten, so will man auch beim letzten Ausfall aus Paris eine gewisse Bewegung der Gemüther der Bewohner von Versailles bemerkt haben, welche durchaus den Glauben rechtfertige, daß letztere von den Absichten Trochu'S jedesmal vollständig unterrichtet seien. Seitens der preußischen Komandantur wurde des Mittags plötzlich eine Hausdurchsuchung angeordnet, bei welcher eine ziemliche Anzahl verschiedener Waffen (deren Besitz bei Todesstrafe verboten ist) mit Beschlag belegt wurde; auch viele Verhaftungen sind vorgenommen. Ueberrascht hat, schreibt der Korrespondent der „Pr.," daß bei einer, wie es heißt, vornehmen Persönlichkeit Schriftstücke vorgefunden sind, welche den Inhaber als einen Kommissär der provisorischen Regierung erkennen lasten. Im Weiteren wird erzählt, es sei eine förmliche Verschwörung gegen das deutsche Hauptquartier organisirr gewesen, und zwar derart, daß der König von Preußen, der Kronprinz, Moltke, Bismarck, Blumenthal und Roon zuerst dem Dolch des Meuchelmörders verfallen sollten. Von den sestgenommenen Personen sind die allermeisten wieder in Freiheit gesetzt worden; nur einige zwanzig befinden sich noch in Haft. Die Untersuchung wird voraussichtlich sehr bald feststellen, ob die Beschuldigungen und Anklagen zutreffend gewesen find oder nicht. In den Wäldern und Dörfern nächst Versailles wurden versprengte FranctireurS-Ban den wahrgenommen. In Folge dessen fanden energische Streifungen und Waffenrecherchcn statt. Bei letzterer haben sich im Stylle der Mairie von LouvecienneS 75 Gewehre vorgesunden. Der Maiie wurde verhaftet. Ein Divisionsbefehl verbietet hen SoldMn, die Stadlquartiere ohne Gewehr zu verlosten. Aus Epernay ist ein Detachement Jäger auf Befehl des Königs in die Nähe des königlichen Hauptquartiers abgegangen. Die zweite deutsche Armee (Prinz Friedrich Karl) hat, wie aus Berlin gemeldet wird, gegenwärtig eine Stellnng ge,nommep, «rlche.daraus berechnet ist, dem Feinde gegenüber die Loirss-und Sarthelinie zu halten. Bei Verfolgung des Feindes über Vendome hinaus eroberte bei Bezgzay das 79. Regiment eine dreifarbige MybilgaMn-sahne, welche die Inschrift hat: „ÜyxMic^s LrM-eaiss; libyrts, öZalitö, krstermtö." Zwei ähnliche Fahnen brachte der Großherzog von Mecklenburg nach Versailles, wo derselbe gegenwärtig verweilt, da von der feindlichen Armee bei Le ManS vorderhand keine Vorbewegung zu erwarten ist. —- Der sächsische Krieg-minister Fabrice ist zum Gene-ral-Gouverneur von Versailles ernannt. General Faidhrrbc zieht sich mit der französischen Nordarmee nicht nach ArraS, sondern nach Douai zurück. Man glaubt, daß er Lille zu seiner Operationsbasis machen will. Die Brücke vo» Vitiy ist zerstört. Preußische Eclaireurs haben sich in MaSnieres (!'/, Meile südöstlich von Cambrm) gezeigt. Lokal- und Provinzial-Angelegenheiten. Lokal-Chronik. — (Spartas se-Verein.) Vorgestern fand eine Versammlung der Mitglieder des Sparkassevereins statt. Es wurden verschiedene Beträge für wohlthätige und gemeinnützige Zwecke votirt, so 300 fl. für die duuh Hagel beschädigten Bewohner des Bezirkes Teisenberg, 300 fl. als Theatersubvention, 100 fl. für die Beelhovenseier in Laibach, 50 fl. über Ansuchen des katholischen Vereins zur Bekleidung armer Kinder, 2000 fl. dem Armeninstitute, 50 fl. der Klein-kinderbewahranstalt. Weitere Spenden für Humanitär-Zwecke werden durch die Generalversammlung im Monate Februar erfolgen. Sohin kam die von dem Lan-deSausschufse angeregte Unterbringung des Landesinu-seums in dem von der Sparkasse neu zu erbauenden Realschulgebäude zur Berathung. Die Direktion beantragte, daß dem Ansuchen des Landesausschusses nach Möglichkeit Rechnung getragen werde, indem die Vereinigung des Museums mit der Oberrealschule dem Zwecke beider Anstalten förderlich und durch Aufführung eines dritten Stockwerkes ausführbar sei. Dagegen sprach Herr Bürgermeister Suppan, indem er die Unterbringung eines Museums im dritten Stocke sür nicht zweckmäßig erklärte. Durch die Unterbringung des Museums im Realschulgebäude werde die Sparkasse möglicherweise in den Dispositionen mit dem neuen Gebäude im Laufe der Zeit beirrt werden, auch sei es jetzt, nachdem bereits von den Preiswerbern die Baupläne in Angriff genommen sind und jedenfalls noch vorläufige Verhandlungen mit dem LandeSauSschusse gepflogen werden müßten, bereits zu spät, die Aende-rung des kaum erst festgesetzten Bauprogrammes vorzunehmen. Dadurch würde der Bau wieder verzögert werden. Endlich sei eS aber auch Aufgabe der Landschaft, ein eigenes Musealgebäude zu erbiuen, wozu die Mittel nicht fehlen werden, zumal der Musealfond 30.000 fl. betrage. Redner beantrage demnach, das Ansinnen des Laudesausschusses abzulehnen. Diesem Antrage schlossen sich mehrere Redner an, .so Herr Dr. Rudols, welcher der Landschaft nicht gerne ein DispoMousbesugniß mit einem LWe des R,alschul-gebäudes einräumen würde, Herr Professor Peter-nel, welcher durch das Museum die Ruhe des Schulgebäudes gesährdet sieht, endlich Herr Dr. Pfesserer, welcher wünscht, daß die Landschaft ein würdiges selbstständiges Musealgebaude aufführe. Es wird sohin der Antrag desHerrn Dr. Suppan aus Ablehnung des Ansuchens des Landesausschusses mit großer Stimmenmehrheit angenommen. Schließlich erfolgten die Neuwahlen der Ver-einsfuuklionäre, wobei die Herren : Anton Samafsa zum Präsidenten, V. Seunig zu dessen Stellvertreter, und zwar beide Herren per Akklamaton; die Herren: Bürgermeister Dr. Suppan, Dr. Reche,, Malitsch und Domherr Savaschnigg zu Kuratoren, endlich die Herren: I. C. Mayer, Dreo, Hndovernig, Stedxy, Pregl, Dr. Schrey , Redange uud F. x. SouVM zu Direktoren gewählt wurden. Ueber Antrag d-S Herrn.Dr. Stöckl wurde den früheren Funktionären, von welchen die Herren Holzer und Krjschmann eine N^uvahl nicht mehr anzanehmen erklärten, der Dank des Vereines für die ausgezeichnete Mühewaltung ausgesprochen. — (Bitte für dre armen Vögel.) Alle Freunde der Natur, schreibt die „Bohemia," werden angelegentlichst gebeten, sich die Fütterung der armen, bei schneebedeckter Erde hungernden Vögel angelegen sein zu lassen. Sie lohnen den kleinen Aufwand reichlich durch ihren Gesang und die Vertilgung schädlicher Jstsekten, so daß unsere Bäume belaubt und die Gartensrüchte erhalte» bleiben. Vorzugsweise am Boden suchen ihre Nahrung : Amseln, Haubenlerchen, Finke», Meisen, Stieglitze, Zaunkönige, Goldammern, gelbe Bachstelzen rc. Wan remige daher im Garten, im Hofe oder sonst einem dazu geeignetem Orte einen Platz vo« 3—4 Quadratsuß vom Schnee. Daraus streue man den Abgang von allen Getreide-Artcu, gekochte Kartoffeln, Möhren, Rüben, Brotreste, zerkleinert und womöglich zerrieben. Auch Knochen mit Fleischresten und besonders Talgreste, die vom Leuchter abgeschabt und meist weggeworfen werden, sind sehr willkommen und werden gerne gefressen. Ebenso Obst, was faul und gefroren sein kann. Mehrere der vorgenannten Vögel gehen lieber auf erhöhte Plötze, z. B. Fensterbretter, Simse, Balkone rc., dort streue man vorzugsweise Riibsamen, Hanfkörner und Brotkrumen; durch eine geriebene Brotrinde kann ein kleines Leben erhalten werden und mit Freuden wird man sehen, daß die Vögel nach und nach in Haufen herbeikommen und das Dargebotene fröhlich genießen. Sie gewöhnen sich auch bald an bestimmte Fütterungszeiten. Jede Störung derselben halte man möglichst ferne. — (AuS Graz) 29. d. wird der „Pr." tele-grafirt. Der Tricster Zug ist bei Peggau mit einem Lastenzuge zusammengestoßen. Die Ursache sollen Schneeverwehungen sein. Mehrere schwere Verwundungen sollen vorgekommen sein. Ein Hilfszug ist von Graz abgegangen. — (Theater.) „DerKausmann von Venedig," dieses heitere Lustspiel mit der tragischen, fast das „anze Stück überwältigenden Shytok-Episode gehört zwar nicht zu den am allerschwersten aufführbaren Shakespeare'schen Stücken, aber Shakespeare's Reden und Berse zu sprechen, bleibt unter allen Umstanden für Provinzschauspieler eine ungewohnte und sehr schwierige Aufgabe. Einzig uuter diesem Gesichtspunkte dürfen wir von der vorgestrigen Boxstellung sagen, daß sie nicht übertriebenen Ansprüchen genügte und das interessante Stiick erträglich zu Gehör brachte. Der Benefiziant Herr Schles inger hatte aus den Shylok die größte Mühe verwandt und die Rolle tüchtig memorirt Wir zollen ihm auch gerne Anerkeuung, ohne natürlich verschweigen zu können, daß seine ganze Leistung nur ein erster Versuch eines strebsamen Anfängers war. Frl. Mang sch (Porzia) traf im allgemeinen nicht den ungezwungenen, leichten, bisweilen fast lirischen Ton, der in ihrer Rolle liegt, und war noch am meisten in der Gerichtsszene am Platze; Frl. Mitscherling (Nerissa) war eine ganz neckische Zofe, nur litt ihre Deklamation stellenweise an Un deutlichkeit. Hr. Puls (Bassauio) war etwas matt nnd ge fiel uns weniger als gewöhnlich, Hr. Stnbel (Gratiano) übertrieb und überschrie, wie häufig; dagegen war Herr B » r nie i st e r iu der Titelrolle und die Hrn. Stainl und Richter in ihren kleinen Partien (Gobbo, Lanzelot) ganz befriedigend. — Die heutige Wiene. Mittaggpost erlitt abermals eine bedeutende Verspätung, so daß uns dieselbe bis Schluß des Blattes nicht zuging. Aus dem Vereinsleben. (An der montägigen Generalversammlung des «artenbauve» eines) hatten 23 Mitglieder theilgenvinmen. Obmann Malitsch wieS in seiner Eröffnungsrede darauf hin, daß die Bersammlnng, welche nach den Statuten im Monate Mai hätte stattfinden sollen, von dem Ausschüsse auf den Schluß des Jahres deshalb verlegt wurde, um den > Mitgliedern die Resultate der Bermögeilsgebarung vorzu-legeu, aus deren Grundlagen auch die weiteren Beschlüsse,! welche das Bermvgen nnd die Einkünfte des Vereines be- i treffen, zu fassen sein werden. Schließlich drückte er der! krainischen Sparkaffe für die unentgeltliche Ueberlassuug der Schießstätte bei der letzten Obstausstellung und dem Laudes-prSsideutcn Conrad v. Eybesfeld für die thatkräftigc Unterstützung -er Bereinszwecke bei dem H. Ackerbanniini sterium den'Dank der Versammlung aus. Hierauf verlas der Vereinssekretär Deschmann den «echcnschoftsbexicht. Nach diesem. Mt der Verein,liu Mit glietzcr. Das bei der Sportasse angelegte Gtammvermvgen beträgt 1000 fl.; es kam durch die Gründungsbeitrage mehrerer Mitglieder zu Stande, von denen Ludwig Ritter v. Gutuiannsthal 16V fl., Baron Conrad v Eybesfeld, Baron Äpfaltrern, Fidelis Terpinz, Peter Kosler je 100 fl., Andreas Maliisch 60 fl.. Josef Kosler und Johann Kosler je 50 fl., 1'. Benvennt Lrobat und Dr. Vinzenz Klun je 25 fl. nnd 50 Mitglieder je 10 fl. beigesteuert haben. Die Subvention des Ministeriums betrug in beiden Jahren zusammen lOOO fl. Der Verein hält 7 Zeitschriften über Gartenbau. Ueber den Anbau der vom Ausschüsse an die Mitglieder vcriheilten Sämereien sind leider fast gar keine Mittheilmi-gen eingelangi; die Kosten des Vereinsgartens betrugen 870 fl., die daselbst kultivirten Pilmorain'schen Gemüfe-sämereien gaben mitunter ausgezeichnete Produkte. Von einzelnen wurden Samen gewonnen, welche den Mitgliedern zur Disposition stehen. Der größte Theil des Berichtes verbreitet sich Uber die Obst- und Geinitseausstcllung, deren Rosten nach Abzug von 315 fl., welche der Verein für die Gold- und Silberprämien verausgabte, sich beiläufig auf 200 fl. beliefen. Hieraus trug der Beretuskaffier Terpin den Rechnungsabschluß für die abgelauseue Periode vor. Außer dein oben angeführten Stammkapital- erübrigte ein Kassarest von 190 fl. Nach dem Präliminare pro 1871 würden die Einnahmen einbezüglich der aiizuhoffeuden Subvention des Acker-bauministcrinins 940 fl. b.tr.igin. Die Rechnungen werden Len gewählten Revifioren Dr. Recher und Janeschitsch zu-gewiesen. Sodann stellt Metz im Namen des Ausschusses den Antrag, daß ein Bereinsgarten, als zu kostspielig, fernerhin nicht mehr zu Hallen sei und daß der fiir selben verwendete Betrag zu ändern Zwecken z» bestimmen sei, als: Auf- nahme statistischer Erhebungen über de» Obstbau in Krain, Ausschreibung zweier Preise von je 50 fl. für jene Obstbaum züchter am Lande, welche in einem Jahre mindestens 50 veredelte Bäumchen anerkannt guter Sotten anpflanzen, Vertheilung von Edelreisern nuter die Schullehrer, Ausschreibung einer Prämie für die Samengewinnung aus dem ausgezeichniten Kaschier Kraut. Gegen die völlige Auflassung des Vereinsgartens sprechen Prof. Konschegg und Stedry; letzterer betont die Akqnirirnng eines eigenen nur de» Vereinszwecken dienst baren Gärtners, wenn der Verein aus dem Garten einen Nutzen ziehen soll. Laßnik weist auf die großen Kosten, welche die Haltung eines eigenen Gärtners, die Pachtung und Bearbeitung eines Gartens in Anspruch nehmen. Dejch -mann bemerkt, daß ohne Haltung eines Vereinsgartens eine fernere Subvention von Seite des Äckerbauministeriums nicht anznhoffen sei, nnd daß in den Statuten die Errichtung eines Vereinsgartens als eine der Hauptaufgaben des Vereins bezeichnet werde. ES wäre daher der Ausschuß zu beauftragen, auch für das nächste Jahr beim Ministerium um eine Subvention mit der Widmung für Len Vereinsgarten einzukommen, und falls ihm di.se gewährt würde, die Pachtung eines geeigneten Gartens zu bewerkstelligen, dessen Kultur durch einen mit Rücksicht auf das Jabresein kommen des Vereins, welches auch für andere Vereinszwecke zu verwenden ist, zu entlohnenden Gärtners zu geschehen hätte. Dieser Antrag wurde mit Majorität angenommen. Als letzier Programmspuiikl wurde die Frage, ob im nächsten Jahre eine Obst- und GeinUseansstcllung in Laibach zn wiederholen fei, vom Sekretär De sch mann erörtert. Derselbe stellte im Namen des Ausschusses den Antrag, daß hievon vorläufig Umgang zu nehme», jedoch der Ausschuß zu crmächiigeu wäre, »ach Umständen »ud mit geringen Ko-st.n Spezialausstellungen zu veranstalte», und allensalls bei der in Triest stattsindeuden große» Herbstausstellung den kraimschm Obst- und Gemüsebau durch eine Kollektiv-Ausstellung zu vertreien. Sodann wurde an Stelle des ausgetretenen Ausschuß-Mitgliedes Dr. Ei fl mit Majorität Kaufmann Johann Winkler in de» Ausschuß gewählt. Schließlich wurde dem Ausschüsse sür die bisherige Leitung der BereiuSaiigelegenhcite» der Dank der Versammlung votirt. Witterung. Laibach, 31. Dezember. Gestern Abends gelockerte Wolkendecke Heute abermals dichter Schneefall anhaltend. Wärme: Morgens 6 Uhr — 4.8", Nachm. 2 Uhr — 3.3" R. (1869 — 2.3°; 1868 -s- 7.4° k.) Barometer im steigen 326.38'". Das gestrige Tagesmittel der Wärme — 3.6', um 1.3° unter dem Normale. Der gestrige Niederschlag 0.28" Angekommeue Fremde. Am 30. Dezember. Graf BraciuSky und Gräfin BraciuSky mit Familie und Dienerschaft, Rußland. — Nottiff, Rentier, Rußland. Lossen, Rentier, Rußland. — Walbaum, Bauunternehmer, Graz — Slavik, k. k. Major, Triest. — Bitschel, Sava. — Wolf, k. k. Oberlieuteuant Ribano, Wien. — Sorre, Wippach. -- Kaviic, Podberje. — Berciui, Privat, Thili (Teutralamerika). — Provazavos, Privat, Chili. — Notti, Assistent, Lack. — Leugil, Ksm., Kanischa. HVI«»». Zimmer, Reisender, Wien. — Kuustel, Aßling. — Simeoni, Kaufm., Treviso. -- Klander, Reisender, Alexandrien. — Heimauu. Repräsentant des Anker, Telegramm. Versailles, 29. Dezember. Dir Verfolgung der Nordsrmee wird fortgesetzt, die Festung Peronnc zernirt. Bei Montoire am 27. Dezember Gefecht; ein von den Franzosen eingeschlossenes Detachement des OberstliculenantS Bodenstein schlug sich durch, 240 Gefangene machend und mit Verlust von nur 100 Mann. _____ Telegrafischer Wechselkurs vom 22. Dezember. Sperz. Rente österr. Papier 56.45. — 5perz. Stnite österr. Silber 65.45. — 1860er Staatsanlehen 92.40. — Bankaktien 727.— «reditaktien 246 75. — London 124 30. - Silber 122.35 - K. k. Münz-Dukaten 5.89. — Na-poleonsd'or 9.96. L -s Hnnderttanfende von Menschen verdanken ihr schönes Haar dem einzig und allein existireudeu sichersten un- besten ^8 Kldt N16llt8 L6886168 unrl «Ivr liopfkaarv Lölus«» «tv. «Io., mit einem k. lc. kirr a»» a«r ik. K. östsrr. und a«r mit Patent vom 18. November 1885, Zahl >S80 — IMS Lslvtrvst« Fiin Lrl, al« die i» allen Weltiheilen so bekannt und berühmt gewordene, von moMv. LutorltLtvu ^sprükts, »nlt So» und vwaSorvtrksnSstsir Lrtol-^stcrünt«, vo» 8r. Ir. II. »xo»tol. Sein Xs.isor ^r»r>L ^o»sr I. von 0ostsr-rvioL, Xoni^ vor» IInZ-Li n und k88el>3-XfäU86l-?0M3l!k, wo rei r«s«I»uä.»»IxsiL 6odrLt>oko selbst die LsLI-itvu StsIIvL des Haupts« voN- werden: und rotdv »»«.r« bekommen eine äurrklo ; sie »tLrlit den H»LrdoüoL aus eine wunderbare Weise, ds-ssiUxt jede Lrt von Scliui>i>en>rlläur>^ binnen voII»tL»St^, vsr- llütot da« L«»k»IIv» üsr in lcür- Lo,tor Lvit nnd kür tmmvr, stdt dem S»s.rs einen ristiirliLlisll dieses wird und VS vor dem Lrs'rLNvrr bis in das Lüoksto ^Itvr Durch ihre» höchst angenehmen Geruch und die prachtvolle Ausstattung bildet sie überdies eine Zierde fiir de» feinsten Toilette-Tisch. — Preis eines Tiegels sammt Gebrauchsanweisung in sechs Sprache» 1 fl. 50 kr. Mit Postversendung 1 fl. «V kr. VtvLvrvvrkLuksr vrkLltvrr arrsokuHoLs I*orovntv. Fabrik und Haupt-Zentral-VersendungS-Depot on gnv8 L sn llotail (414-131 bei F F*«FF- Parfumeur und Inhaber mehrerer k. k. 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