Schr!s!ltUu»g: Wt. I. Ititiii) St. »i e »11 41ID><:KS^tlA iistt INHtK l>« «♦!!■- ».(|«(I-liq: roa 11—1» Ulys »rat Ö-uMftwfW» ruttn nWt < !rtl«;t;r»! k naaur.1«)« |<«ia «»» ncnst ht HVtasllsag »>»>' ««tataui» krt btOijll ft.au« raijtirv IM tBtatrrtclaaecii Wws<> ■JÜLit. »t« rs»ch«' nlitnai i »w «5*»»ris: »trat.« P»ftsp«rka!I« St. 9<.s00 verwaUn»»: Wr. 5 ß i« a i x | Re. » Snug'' " TztA Mc «>»« ( ud vei Äiißersolge sein, welche sie immer bei kriegerischen Unternehmungen haben werden. Der surchlbare Ruck, der sie -»aten und anderen Geschossen zum Opser sielen. Was Görz ohne Bäume sein wird, vermag mai sich kaum zu denken, denn kaum bei einer an-deren Stadt ist die Umrahmung des LandschastSdil« des und jedes einzelnen Gebäudes durch das Laib und die Blüten so «ich und abwechslungsvoll ge-Wesen wie in unserer Gartenstadt. Für den Reisenden aus dem Norden, den die Bah» über die nun zertrümmert in den malachit-grünen Fluten de» Jsonzo liegenden herrlichen Stein-bogen sührte oder sür den Wanderer, der vom Sii« den her durch das flimmernde Karstgebiet sich der Stadt näherte, sür alle war Gör, wie ein gelobte« Land, in dem die Palme u»d Zypresse neben der Tanne und Kieser stand. Dort gaben sich Nord und Süd die Hand und wohnten drei Völker unter de« tiefblauen Himmel ... ' < Nun richten sich unsere Augen nach dem zer-störten Eden . . . Wie wird eS sich wieder erheben, wer wird in ihm wshnen ? . . . Wird es der freche wortbrüchige Feind je wieder wagen, sich ihm fr«-»elnd zu nahen ... « *& Hoffen wir, daß Görz nur einmal durch sei» traurlgeZ Geschick beröhmt geworden ist und in der Zukunft nur als Ort der Freude und deS Lebens Mnen Ruhm finden wird. Daß die furchtbare Zeit, üie es wie keine andere Stadt der Welt durchgemacht hat, sein Heil werde! R. Lidisch. "Stile 2 auf Graincourt, Ameur unb Eantainz weit zurück; deutsche Trespen gewannen bei Banteux Höhen auf d«m westliche« User der Scheide. 4000 Engländer gefangen. — An der Sinaifront neue Erfolge dcr Türken. — Im Sperrgebiet um England 13.000 Tannen versenkt. 2. Dezember. Bei Cimbrai besonders schwere Verluste der Engländer. Mehr als 60 Geschütze und 100 Maschinengewehre wurden ihnen abgenommen. — Die Marimalisten gewinnen in Rußland die Oberhand; ihr Oberstkommandiciender K^ylenko hat ben Armeen befohlen, den Kampf einzustellen. — Im Äermellunal 21.000 Tonnen, im Mittelmeer 34.000 Tonnen burch deutsche U>Bo»lc versenkt. 3. Dezember. An bcr russischen Front ist Waf-ftnruhe eingetreten. Die Wa^enstillstanbsverhandlun-ae« haben begonnen. — Die Engländer unter großen Verlusten (6000 Gefangene, U>0 Geschütze? zu-räckgeschlagen. Die Engländer verloren in den letzten drei Tagen durch Abschuß von der Erde 27 Flug-zeuge und 2 Fesselballone. 4 Dezember. Die Schlacht an der Westfront tobt fort. Den Engländer« wurden zähe verteidigte Grabenstücke unb das Dorf Vacquerin entrissen. — Die WafienflillstandSverhandlunzen für die russische Front haben begonnen. 5. Dezember. Zwischen Dnjester und dem Schwarzen Meere wurden Besprechungen über einen Waffenstillstand, ber auch die rumänischen Truppen u«faßl. eingeleitet. An ber ganzen Ostfront, vom spanischen Meerbusen bis Galatz, ist Waffenruhe eingetret-n. — Im Raume von Asiago nahm Frei« Herr v. Eonrad bie Offensive wieber aus. Wir ge-wannen wertvolle Höhenstellungen. Ueber 9UOO Italiener wurden gefangen, zahlreiche Maschinengewehre und reiche« Kriegsmaterial wurden eingebracht. — An der Westfront durchwegs Erfolg auf deutscher Seite. — U Booterfolge im Norden: 14.500 Tonnen. 6. Dezember. Von der Ostsee bis zum Schwarzen Meere, sowie aus dem türkisch-russischen Krieg«, schauplatze in Asten wurde eine zehntägige Waffen-ruhe vom 7. Dezember 1917 12 Uhr mittag« bis 17. Dezember 1917 12 Uhr mittag« abgeschlossen. Die Waffenstillstandsverhandlungen werden fortge-setzt. — Im Melettagebiete errangen wir große Erfolge. M«nte Cadelechi, Monte Fondarecar, Monte Zomo und Monte Eastel Gombcrto sind in unserer Hand. 11.000 Italiener gefangen, über 60 Geschütze eroberr. Die Egerländer behaupteten ruhmvoll das westlich« Piaveuser. — Bei Cambrai haben dir Engländer den Rückzug angetreten. Die Deutschen haben ihre Linien auf 10 Kilometer »reite b:s zu 4 Kilometer Tiefe vorgeschoben. 9000 Engländer gefangen, 148 Gefchi'tze erobert. k<»Auf da« wenige, wai ich zeichnen könnte, kommt « doch nicht an!" meint wohl mancher, da er Run zur neuen KriegLanleihe aufgefordert wird. »Auf mich kommt « nicht an!" Was würdest du aber sagen, lieber Freund, zum umgekehrten Spieß! Wenn nämlich da« Vater-land dich prei«gäde, den Feinden, der Not, mit der «chselzuckenden Begründung: „Aus deine Wenigkeit kommt s nicht an?" vj* i Nein, n«in, e« kommt auch aus dich an, in diese« und m jenem Falle: __ Jetzt so wie dann — kommt's aus bich an! Fritz Stüber-Gnnther. Stadt und Land. Vom Pojtdienste. Dem Oberpoftverwal'er Herrn Johann Krainz in Cilli wurde der Titel und Charakter eines Postamt«direktor verliehen. Kriegskreuze für Iioilverdienfte wurden vom Kaiser verliehen und zwar 2. Klasse dem Gemeinderate in Trisail Werksdirektor August Heinrich, dem DistriklSarzte in Pöllau Dr. Joses Si-rserschmied, dem Gemeinderate in Tüffer Notar Dr.zAdols Mravlag: serner 3. Klasse dem Dirigent«» der Filiale Cilli der Böhmischen Unionbank Rudolf Bönisch und d>.m Dirigent-Stellvertreter Franz Scherl, dem Oberlehrer in Höildors Edwin Schmuck. Untersteirijcher deutscher Lehreroer-«i«. Am 29. November fand im E'tzungssaale ber städtischen Sparkasse unter dem Vorsitze be« Ob-manne« Ferdinand Porsche eine Hauptversammlung de« Vereines statt, die äußerst zahlreich besucht war. Z« derselben hallen sich aus die Einladung der Bnndesleitnng hin auch viele Vertreter der benach-harten Lehrervereine eingefunden. Herr Stadtschul-inspekior Regierungsrat Kiemen« Prost hatie sein Fernbleiben entschuldig!. Landtagsabgeordneter An« ton Otter, Obeilehrer in Graz, sprach in mehr als D«ttfche Macht zweistündiger Rede über die 7. Kriegsanleihe und die Werbearbeit der steirifchen Lehrerschaft. Auch di« Lehrerschaft des Unterland«« ohne Unterschied der Nationalität wird ihr Möglichst«» tun, ein gün-stige« Ergebnis der Kriegianleihe durch die Schul-sammelstellen zu erzielen. — LandtagSabgeordneter Otter sprach im Weiteren über die Tätigkeit de« BnndeSauSschusseS in Angelegenheit der Tcuerungl-zulagen der Lehrerschaft de« Lande« und erntete reichsten Beifall. — Die versammelte Lehrerschaft deS UnterlanbeS, die das erstemal seit Gründung des Untersteirischen deutschen Lehrervereines zu ge-«einsamer Tagung versammelt war, nahm nachfvl-gcnde Entschließung einstimmig an: „Die heutige Versammlung stellt folgende Forderungen: Verstaatlichung der Volks- und Bürgerschule, Räumung der Echulgedäude zur Herstellung des normalen Unterrichtes, sofort!ze Ausschreibung der Lehrer- und Oberlehrerstellen. Die Vollversammlung spricht ihre tiefste Entrüstung au« über bie Art und Weise ber Besetzung mehrerer Lehrer- unb Oberlehrerstellen, ohn« daß diese zur Ausschreibung gelangten; die letzten Stellenbesetzungen haben große Erbitterung unter der Lehrerschaft hervorgerufen. Die Vollver-sammlung spricht der Leitung beS LehrerbundeS für ihr zielbewußtes und energisches Auftreten, inSbe-sondere in der Gehaltsfrage, den wärmsten Dank und daS vollste Bertrauen auS. Gleichzeitig bittet die Persammlung die Berbandsleitung, unsere ge-rechte Sache auch weiterhin auf da« kräftigste zu vertreten, um die Erfüllung der Forderungen der Lehrerschaft zu erlangen. vorbildliche Tat eines deutschen Mannes. Aus Schönstein wirb geschrieben: Unser Bürgermeister Herr Kvmmerzialrat Franz Wosch-nagg hat kürzli? ein größeres Grunbstück innerhalb der Siadtgrenzen käuflich erworben. Nun ließ er diese? Grundstück parzellieren und hat sich entschlof-fen, die 46 Parzellen im Ausmaße von 400 bis 500 Seviertmetern an ebensoviel der ärmsten und bedürftigsten Bewohner der Stadt für die Zeit der großen Not unentgeltlich abzutreten. Diese hoch-herzige Tat verdient, der Nachahmung empfohlen zu werden. Weihnachtsbitte. Seit Jahren hat der evangelisch« Frauinverein in Cilli zahlreichen «van-gelischen und katholifchen Armen Hilfe gebracht. Wieder steht Weihnachten, da» Fest der großen Freude, vor der Tür. Aber schwere Not klovft auch hart an die Herzen von Millionen. Gewiß haben Viele auch unter uns große Macht und Freude des Gelbbesitzes erfahren dürfen. Sie blicken sorgenlos in die Zukunft. Aber neben ihnen steht die Schar derer, die nicht wissen, womit sie ihren Hunger in den kommenden schweren Monaten stillen, womit sie ihre frierende Blöße decken, ihr kalte« Zimmer heizen sollen. Viele sind durch die Grausamkeit der Verhält-,risie unverschuldet in großer Not. Sie erwarten keine Geschenke, aber Liebe! Mögen sie zu Weih-nachten nicht bloß des Himmels Tür, sondern auch Eure Herzen offen sehen! Und darum bitte» wir wie in vergangenen Jahren: Helft uns! Die Rot ist seither nicht kleiner, sondern größer geworden. Treue, gebefreudige Freunbe sind uns leider durch den Tvb entrissen worden. Möge Eure Hilfe die vielen Armen nicht enttäuschen! Wir sind dankbar für Kleidung«- und Wäschestücke, Schuhe oder Spiel-sachen, bitten aber vor allem um daS, was heute am wenigsten Wert hat, um Geld. Wir hoffen, hier im deutschen Cilli keine Fehlbitte zu tun. Gaben nehmen dankbaist in Empfang Frau Oberstleutnant Vilma v. Czak und Herr Pfarrer Fritz Mai». Evangelische Gemeinde. Am Sonntag den 9. d. sindet in der Christuskilche um 10 Uhr vormittags ein öffentlicher Gottesdienst statt. Deutscher Frauenbund Steiermarks Am 1>. Dezember werden in Graz deutsche Frauen zusammentreten, um auch ihrerseits für ihr schwer bedrohte« VolkSlum Hilfe zu suchen. Alle deutsch-gesinnten Frauen werden aufgefordert, diese Ber-sammlung zu besuchen, da die Interessen aller den Zusammenschluß und eine Stellungnahme in dieser Sache dringend notwendig machen. Darum möge es jede deutsche Frau al« Pflicht ansehen, diese Ber-sammlung zu besuchen, um den Bewei« zu liefern, daß sie nicht in tauer Gleichgiltigkeit der Not ihres Volke« gegenübersteht. N chtswürdig die Nation, die nicht ihr Alles fetzt in ihre Ehrel Sieben Söhne im Felde. Der hiesige Tischlermeister Anion Kopriva hat sieben Söhne, die alle zur Krikgsbienstleistung eingerückt sind. Dieser Tage langte beim hiesigen Stadtamte die Mitteilung ein, daß der Kaiser dem Bater dieser sieben Helben aus seinen PrivatmiUcln «ine Gelbspenbe von 500 Kronen und als Erinnerungszeichen ein mit den Nu««er 60 allerhöchsten Initialen gezeichnete« Kruzifix gespendet hat. Am vorigen Donnerstag hat der Bürgermeister Dr. Heinrich v. Zabornegg dem Tischler Anton So-priva diese Spende überreicht. Zum Einbruch in da« Ursulaberg haus. Nach neu erhaltenen Nachrichten erwies sich die ursprünglich« Annahme, daß die Diebe mit einem entwendeten Alpenvereinsschliissel eindrangen — das Haustor war nämlich unversehrt — cls unbegründet. Der Einbruch ist vielmehr durch ein rückwärti-geS Fenster im ersten Stock erfolgt, daS zur Benützung bei hoher Schneelage mit einem Schloß »er« sehen ist, welches aufgesprengt wurde. Man ver-mutet ben Täler in flüchtigen. kriegSgesangene» Ruf-skn, welche von den Industrien der Nachbarschaf wiederholt in Gruppen entwichen und bereit« meh-rere Jagdhäuser ausplünderten. ES wird nochmals aufmerksam ge nacht, daß die gestohlenen grauen Kotzen den Namen .Alpenvereinsgau Karawanker." in großen Buchstaben ciugeweb» enthalten und a»' beiben Enden mit einem griechischen Jrrgang ge-ziert sind. Die Ganleitung hat für die Ekgrcifung der Täter einen Preis von 100 ft ausgeschrieben und sämtliche Gendarmerieposten der Umgebung dos Ursulaberges von dem Vorfall verständigt. SoldatenbegrSbniffe. In den letzte« lagen wurden nachfolgende Soldaten, welche in den hiesigen Spitälern gestorben sind, am städtischen Helden-Friebhose beerbet: a« 20. Nov. Ldst.Jnf. Mikolaj Polanyczka, Sch.R. 18; Honv.Znf. Anton Grnbicz, HZR. 26; am 28. Nov.: Sapp, Josef Kröpf, Sapp.Baon. 5; am 30. Nov.: Ldst.Pio». Franz Langer. Tel.-Ers.-Baon, Ldst.Jns. Johann Wanja, JR. 10, Ins. Hasim Halilooic, bh. ZK. 1; am 1. d.: Znf. Josef Kantor, JR. 62; am 2. d: ZugSfhr. Franz Resch, GAR. 4 zug. Retablst. Cilli. am 2. d.: Ldst.Jnf. Joses Mndra, JR. 88; am 6. d.: Jakob ZiSmond. ZR. 87 ; am 8. d.: Schütze Johann Glavac, zuget. Armee - Tel. - Schule Cilli, Znf. Valentin Kasiarz, Jnf.Rez. 56, Fähnrich Fritz Pichler, Ged.Sch.Reg. 1. Ausgabe definitiver Stücke der 7. Kriegsanleihe. Die Stücke der 7. Kriegs-anleihe (vierzigjährigen amortisablen Staatsanleihe» zu 50 und 10^ K sind fertiggestellt und an den Zeichenstellen bereit« ausgegeben worden. Auch die Stücke zu 1000 K werden in den nächsten Tagen ausgegeben fein. Zeder Zeichner vierzigjähriger Staatsanleihe kann vollgezahlte Stücke daher sogleich bei der Zeichnung beziehen. Damit ist einem vielfach geäußertem Wunsche weiter Kreise ungeachtet der großen entgegenstehenden Schwierigkeiten entsprochen worden. Gebot der Stunde. fZur 7. KriegSanleihe.) Oben in grauen Lüsten Schwingt mit eherner Hand In den Sturm DaS Schicksal die Wage. Reiche wägte eS Völker Und auch des Einzelnen Lo«; Denn volklos ist kein Geborner, Wer da» eigene Vaterland flieht, Dem zwingt ein fremde« sich auf. Da« Vaterland ruft: „Schmach »der Ehre!" Und dem besorgleren Mann, Der öfter im Zierschuh steht Al» aus eiserner Sohle, Ruft e« warnend: „Sieg oder Untergang!" „— Sieg oder Untergang' Klirrt'« aus oen Lüsten Von d.'n ehernen Wagschalen nieder zur Erde. * Brüder bluten und Söhne; Keinen Feind, al« gefesselte. Sah noch daS Heimatland; „Schmach oder Ehre. Sieg oder Untergang" — Nur der Verblendete sieht nicht den Weg! * Mut zwingt das Schicksal. Schwertersausen, nicht FriedenSgewimmer l Der bu nicht Blut gibst. Gib Schwerter den Mutigen, Gold gib, das hohnlachen!» sonst der Feind Deiner zaudernden Hand noch entwindet. „Schmach oder Sieg", Das Vaterland muß sich den Frieden erstreiten; «Sieg oder Knechtschaft" — Du hilfst, dir dein Schicksal bereiten! Wien, im November 1917. Hermann Hango. Jfummti 80 Eine Ministerialkommisfion in Untersteier. Sonntag hat sich eine aus hohen Beamten v«rschi«dtner RefsortS zuiammengesttzte Mini-fteriolkommission nach Graz begeben, um von hier die südliche Stei«rmark, einzelne Bezirke KärntenS, Kr«tn, das Küstenland und Dalmatie» zu bereisen. Wie verlautet, hat diese Ministerialkommission die Ausgabe, die in den genannten Kronländern während Se« Kriege« entstandenen Verhältnisse an Ort und Stelle zu erheben. — Vielleicht machen die Herren Stadien über die Beteiligung der slowenischen In-telligenz an den — KriegSanleihezeichnungri'. Totschlag aus Eifersucht. Am 25. No-rcmbcr entstand zwischen den beiden 17jährigen Knechien Vinzenz Plibersek und Bartlmä Hren auS Kölbl.vermutlich infolge Eisersucht^ein hestiger Streit, in dessen Verlause Plibersek dem Hren mit einem Prügel derartige Schläge aus den Kopf versetzte, daß diesem die Schädeldecke eingeschlagen wurde. Hren blieb ios»rt liegen und verschied. Plibcrsek wurde dem Gerichte eingeliesert. Tod auf der Straße. Dieser Tage sanden Leute, die in die Frühmesse gingen, einen ungefähr 70jährigen Mann tot aus der Straße liegen. Die Leiche wurde »IS jene deS Inwohners Florian Krajncan aus Klokocovnik bei Gonobitz erkannt. Ob der alte Mann eines plötzliches Tode« gestorben oder das Opfer eines Verbrechens geworden ist. wird die eingeleitete gerichtliche Untersuchung ergeben. Einbruchsdiebstähle. Dem Besitzer Johann Smodej in St. Martin int Rosentale wurde aus einem versperrten Stalle eine trächtige 420 bis •450 kg schwere Kuh im Werte von 1Ü0O K von unbekannten Tätern gestohlen. — In der Nacht vom 24. zum 25. November drangen Diebe in daS versperrte MaschinenhauS der Brauerei Tüffer ein und entwendeten daraus ein Treibriemenstück im Werte von über 1000 St. Die Täter konnten bisher noch nicht ausgeforscht werden. — In der Nacht vom 23. auf »en 24. November wurde in den Wein-keller dcr Zranziska Macuh in Feistenbcrg einge-brvch-n und daraus mindestens 1500 bis 2000 Liter Wem gestohlen. Die Nachforschungen nech den Diebe« blieben bisher erfolglos. Keine zwangsweise Requirierung der Schweine. Dem LandcSwirischastSamte kom> men immer wieder Nachrichten zu, daß unter der bäuerlichen Bevölkerung daS Gerücht verbreitet wird, die Regierung beabsichtige, demnächst den zmangsweisen Einkauf von Schweinen zn verord-neu. Die« hat natürlich zahlreiche Angstschlachiungen van Tieren zur Folge, die noch gar nicht schlacht-reis sind. Amtlich wird hiemit erklärt, daß eine Re-quirierung von Schweinen durchaus nicht geplant ist und jeder seine Schweine bis zur wirklichen Schlacht-reise holten kann und soll. Ein gefährliches Südbahn-Viadukt. In der Nacht zum 17. November stürzte ein rusii-scher KriegSgesangener vom Franzdorser Südbahn-Viadukt ab und blieb auf der Talstrafje zerschmettert liegen. Am 20. November stürzte ein 20jähri-g«r Soldat, angeblich ein Görzer. vom Viadukte ab und wurde sterbend gefunden. In beiden Fällen ivaren die Verunglückten dem a« Viadukte haltenden Zage entstiegen und in der Finsternis über den un-geschützten Viadultrand in die Tiese gestürzt. Böhmische Union Bank. Stand der Ein-lagen gegen Kassenscheine und EmlagSbiicher am .50. November 1917: 154,130.692 52 K. „Donauland". Den immer reichen, immer geschmackvollen Bilderschmuck der bestens bekannten illustrierten österreichilchen Monatsschrift «Donau-land" braucht man nicht erst zu loben; dieser Vor-zu§ de« ausgezeichnet geleiteten Blattes gilt bereits al« eine Selbstverständlichkeit. Das ebe« erschienene 10. (Dezember )H«st ziere» vor allem eine Reihe vorzüglich gelungener Doppelton- und Dreifarben-drucke und schöne Bilder au« dem alten und neuen Brßun. In einer Reih« von Auf'ätzen aus der Fe-der ihrer berühmtesten Söhne ersährt die tüchtige »ährische Hauptstadt allseitige Würdigung. Durch Gnido Glück, F. Langer, R. Schaukal, Erika Rh»iulch u. a. ist di« Brünnrr Literatur bestens ver-trete». Außerdem enthält das He/t noch Gedichte vo« N. Müller, AlsonS Petzold, Hugo EaluS, eine sei»sinnig« Studie Richard v. Ktalik« über Papst Beuedikt XV., die Fortsetzung der Biographien un-serer Heersührer von Oberst Beltze, stimmungsvolle Novellen von Ludwig Huna, Theodor v. SoSnoSktz, Roda Roda und der Baronin Mattl-Löwenkreuz. Die Rundschau, darin die KriegSereignisse deS abge-lausenen MonatS, Theater-, Musikfragcn erörtert, eine Literaturrubrik, in der die neuesten Erscheinun- Pe«l,"che Wacht gen deS Büchermarktes von berufenen Kritikern ge-mustert werde.i, »ervollständig» den reichen Inhalt des Heftes, das zum Uebersluß auch eine Probe von I. G Mraczeks Oper „Jkdar" als Musikbeilage enthält. DaS Heft ist zum Preise von 3 K in allen Buchhandlungen, in den meisten Trafiken und vom Verlage zu beziehen. Vermischtes. Kombenhumor. Au» „Bibliothek der Unter-Haltung und de« WissenS". Monatlich ein gebundener Band zu 90 Pfg. Verlag der Union Deutsche Verlags-gesellschast, Stuttgart. Wie et im alten Soldatenlied« beibt: „«ine jede Kugel, sie trifft ja nicht," so kre-pieren auch nicht alle Granate» und Geschosse schwer-ften Kaliber«. Unsere Männer im Felde errichteten auS Blindgängern da und dort Erinnerungsmale, auf denen nicht selten ernste und launige Verse angebracht wurden. So stehen auf einem der riesigen amerikani-schen Blindgänger, der in den Tagen der englische» Angriffe in Flandern zu unseren Feldgrauen geflogen kam, die Spottv-rse: . „C Wanderer, fei nicht so blind Wie wir, für dich, »um Glück oft sind. Seh, staun und bitt, sür alle Onkel und Tanten Und für die amerikanischen MnnitionSiabrikanten." Der Stern Napoleons, wie der französische Kaiser seine Gemahlin in zahlreichen LiebeS briefen nannte, gebrauch!« Unsummen, um durch seine Leuchtkraft zu wnken, Frederic Masson hat über die Lebenigewohnheiten dcr Kaiserin Josesine interessante Einzelheiten gesunden. Zu jeder Zeit und an jedem Ort z. V, wo die Kaiserin kürzere oder länger« Zelt Wohnung nahm, mußte ihr ei» ReprälentationSsalon zur Verfügung stehen, in dem alles tyrannischer Etikette unterworfen war. Dann beanspruchte sie ein überaus luxuriös eingerichtetes Wohnzimmer, in dem ste, wie in ihrem Boudoir und Schlafzimmer beständig Veränderungen und Verschönerungen vornehmen ließ. Allein sür ihr Schlafzimmer wurdeu in einem einzigen Jahre 99.982 Frank verausgabt. Die Inventurauf-nähme ihre! TroufseauS lieb ersehen, daß Napoleons Gemahlin 500 Hemden besaß, von deuen daS ein-fachst« 250 Franks gekostet hatte. Ihre Toiletten waren von außeiordentlicher Pracht und zeugten gleich' sallö von unvergleichlichem Geschmack. Wie kostbar ihr« Roben gewesen fein müssen, ersieht man auS dem Umstände, daß die Rechnungen für Kleider und Hüte in dem Zeitraum von sechs Jahren die Totalsumme von 1,573.653 Franks erreichten. Der Friseur Jose-finenS war der seiner Zeit sehr berühmt« Haarkünstler Duplay, der sür seine Dienste ein jährliches Gehalt von 42.000 Franks bezog. Mit welcher Sorgfalt die gefallsüchtige Frau die Spuren der Zeit von ihrem Gesicht fernzuhalten versuchte, beweist die Summe von 3447 Franks, die in einem Jahre für Puder und Schminke »erbraucht wurde. Kriegs speisekarte am Berliner Hose. Die Tage allpreußischer Sparsamkeit, da man bei Hofe an einfacher und bescheidener Leben«-Haltung mit jedem Bürgerhause wetttisert«, sind auch heute noch nicht verg«ss«n. DaS im Anschluß an di« Krovraissitzung vom 0. November gegebene fleischlose Mittagsmahl, an dem Kaiser Wilhelm, der neue Reichskanzler, Generalseldmarschall von Hindenburg und General Ludendorss teilnahmen, wies nachstehende Speisenfolge aus: Gemüsesuppe, Griesauslaus mit Himbeersaft, Käse. Diese Einfach-heit kann allen Volksweisen zur Nacheiserung sehr empsvhlen werden. Der Sänger in Geldnöten. Daß Büh-nenkünstler trotz ihrer hohen Gagen mit ihrem Ein« kommen nicht auskommen, das geschieht in unserer Znt ebenso oft, wie es schon früher geschah. Auch der ausgezeichnete Berliner Opernsänger Karl Wa»er (1783—1857) war immrr stark verschuld«!. So oft der Zar Nikolaus zum Besuche Friedrich Wi!helmS III. nach Berlin kam, mußte „Don I mn' gegeben werden, mit Heinrich Blume in der Ti tliolle und Wauer als Leporello; das war der hisste theatralische Genuß deS Kaisers aller Reu-fjv >nd aus diesen Umstand baute Wauer seinen ^ it, sämtliche Schulden mit einem Schlagt los > werden. AIS im Winter de« Jahre« 1835 näm> ! wieder einmal dcr Zar nach Berlin kam, be-!. i'' Wauer seine Gläubigen und gab ihnen die S' ,ng: „Sobald Sie aus dem Theaterzettel „Don Z> angekündigt finden, lassen Sie mich schleu-ist den Schuldarrest stecken und geben mich i frei, bis Ihnen meine Schuld bei Hel- io % .ig bezahlt ist." Als nun der ver- hängnisvoll« Tag der „Ton Juan"-A»fsühni««l wirklich kam. stürzte der Intendant Graf Rederi, zum König und meldete, daß „D»n oüAN" nicht gegeben werden könne, da der Leporello von seine» Gläubigern eingesperrt sei. .Muß gehen!* tagt« bet König in der ihm eigen«» kurzen Weise, „Kaiser will Wauer sehen, sonst Laune sür den ganzen Abend verloren l" Als aber der König hörte, daß Wauer« Schulden die Summe von 1000 Talern überstiegen, fragte er verwundert nach des Künstler« Gage, und al« er hörte, daß die nur 800 Taler betrage, sagte er kurz: „Zu wenig. Schulden bezahlen und künftig 12O0 Taler Gage I" Da» hatte ja nur Wauer gewollt und gehofft, und an diesem Abend war denn auch als Leporelo so anSgelassen. daß der sonst so ernste Kaiser nicht genug über den Künstler lachen konnte und demselben ein Geschenk von 100«) Rubeln übersandte. Eine Schule sür Bräute. Eine Schul« sür Bräute ist in Illinois in Amerika im Entstehen begriffen. Als Schülerinnen werden n»r solche senge Damen zugelassen, die nachweisen, daß sie verlobt sind. Die Idee scheint gar nicht so übel, wie man aus den ersten Blick anzunehmen geneigt ist. Die jungen Mädchen erhalten Vortrage vielseitiger An, z. V. wie ein harmonisches Zusammenleben «n ideal-ster Form möglich ist, wie die Charaktere. Tempe« rammte, Berufsarbeiten der Männer zu beurteilst* sind, was sie in materieller Beziehung für Rechte und Pflichten haben, wobei auch die wirtschaftliche Sparsamkeit und die Luxusansplüche der verheirateten Frau zur Erörterung gelengen; ferner Beleh» rung über Gesundheitspflege, Kindervstege und Sin» dererziehung. Behandlung der Dienstboten, Recht«-sragen, Vermögensverwaltung und vieles andere. Auch für einen besonderen banSwirtschastlichen Un-terricht ist gesorgt, damit sich die jungen Mädchen in allem ausbilden. waS eine glückliche Ehe gewährleistet. /MAT TOM'S \ / / e1nzib bestes f in seiner |[bn|altbewähr" [ANALYTISCHEN FAMILIEN- GETRÄNK, 41 ■ 111»l a H ■ |T*IS1IIH »IMl Was blasen die Trompeten? Moneten heraus! Es gilt einen wirtschaftlichen General stürm der Daheimgebliebenen, eine €ntl aftungsoff enfioe für unsere Helden. Sie soll ihnen die Möglichkeit biete», ihre Siege rasch auszunützen und den blutigen Lorbeer möglichst bald mit der krieöenspalme zu vertauschen. Nicht Tausende braucht Ihr aus dem Altar des Vaterlandes niederzulegen. Die Kronen des kleinen Mannes und die Hunderter des Mittelstandes in Tausender umzumünzen zu des Vaterlandes Wohl und zu Eure» eigenen Vorteil übernimmt die Kriegsanleiheoerficherung des k. k. öfterr. ITlilitrr-Witroen- und Wslifenfonds ngs-Abteilung) t iiz, Sranztiisplat} slr. 2. 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Hausierer und Händler werden besondere berücksichtigt. Wege n Ue ber siedl ung werden Einrichtungsstücke verkauft. Zu besichtigen von 11 bis 12 Uhr vormittags und 2—8 Uhr nachmittags im Bahnhof-Geb&ude, I. Stock. Gut erhaltene Zither samt Enslein-Schule ist zu verkaufen. Roseggening 10. hoebparterre rechts. Gesucht 1 oder 2 möblierte Zimmer samt Küche für sofort oder bis 1. Jänner. Gefl. Anträge an die Verwaltung des Blattes ä34io Schöne Zimmerpflanzen und ein Schaukelstuhl siid zu verkaufen. Koseggerring Nr. 18, hoch-parterre. Tfir 2. reinrassig. E» Monate alt, mit Stammbaum, sowie Perlhühner sind abzugeben Schloss Weiielstatten ia Hochenegg. ___ Steierm. JofKsKranKenKaffe in Hra; Iakominiyasfe 7. Telephon 34S5 und 2050. Krankenversicherung sürDienstßotm land- und forstwirtschaftliche Arbeiter. Jene Dienstgeber, welche bisher ihre Dienstboten angemeldet hatte», wollen die Versicherung für das tommende Jahr bis 16. Dezember 1. I. erneuern, damit in der AnspruchSberechtiguug keine Unterbrechung eintritt. Erfolgt diese Erneuerung nicht, so erlischt die Versicherung mit 31. De zember l. I. Dienstgeber, welche die Versicherung nach dem 1. Jänner des kommenden Jahres erneuern, gelten als neubeitretende Dienstgeber und tritt diessall« die 14 tagige Wartefrist für den Anspruch an die Kasse ein. Die Versicherung kann aus Spitalbehandlung oder auch auf freie ärztliche Behandlung (auch zahnärztliche, Plomben) und Medikamentenbezug (beide«) erfolgen. Erfolgt die Versicherung eines Dienstboten nach dem 1. Juli des Ber-sicherunasjahres oder erfolgt die Erneuerung der Versicherung eines Dienstboten, welcher die Kasse im Persicherungsjahre durch volle vier Wochen in Anspruch genommen hat, nach dem 1. Juli im Versicherungsjahre, so kommt nur die halbe Prämie silr das restliche VersicherungSjahr zu entrichten. Bei Dienstbotenwechsel im BersicherungSjahr« (Kalenderjahr) geht die Versicherung auf den neuen Dienstboten ohne Entrichtung einer neuerlichen Gebühr über, nur muH der Austritt des früheren und dcr Eintritt des neuen Dienst-boten der Kasse sogleich angezeigt werden. Der Anspruch an die Kasse wird sür neubeitretende Dienstgeber 1-1 Tage nach eingelangter Anmeldung erworben. Zur Anmeldung genügt lediglich die Bekanntgabe deS Namens, Alters und der ZuständlgkeitSgemeinde deS Dienstboten sowie die Eigenschaft des Dienstboten (Köchin. Stubenmädchen. Knecht, Magd, Hausbesorger, landwirtschaftlicher Arbeiter u. dgl.) Die Dieustbotenversicherung dcr gefertigten Krankenkasse erstreckt sich über ganz Steiermark und nach Maßgabe der Bestimmungen des § 48 Statut auch auf andere Kronländer. Mündliche Auskünfte und Anmeldungen an Wochentagen von 8 bis l Uhr mittags. Ausführliche Prospekte über Verlangen, werden fosort zugesendet. ^»teiermärkische Notkskrankenkalle Zentrale Graz, Jakominigaffe 7.__• über die im städt. Schlachthaus? in der sowie die A u s w e i S Woche vom 20. November bis 2. Dezember 1917 vorgenommenen Schlachtungen Menge und Gattung des eingesührten Fleisches. Eingeführtes Fleisch in Kilogramm eoiaaitnnjtn^ (tKQffillirtrfl PKriMi ia ns-.iftt ElilSiN N a m e B a « 10 'S) oq Fleischers Branc Peler tfricbtidj Johann Jun«« Luvwig «offar Ludwisi Leitvichet Jatob Ptcvtal Frai»> Rebeusckeqg Josef SeUat Franz Eletzer Jolef suppan Johann Zany Bittor G.viviue Privat? GllStslü fld. ItllldrOCh gibt im eigenen, mic im Namen leiner frau eitle Hludroch, geb. HuA, der Kinder ftni und Cufti und der übrigen Verwandten tiefbetrslbt Nachricht von dem Hinscheiden feines unvergehlichen, heißgeliebten Sohnes, bezro. Bruders, Großneffen, Cnkels, Neffen und Vetter? Karl fran| Cßudrocb welcher am 23. November um '/,? Uhr früh nach kurzem schwerem seiden im Illilitürkriegs-dienfte im k. u. k. Rcferoespital in Ptfcs im 19. Lebensjahre verschieden itt. Der teuere Verblichene wurde am 25. November um 2 llhr nachmittags bis zur Ueberführung in das heimatliche familiengrab in Rcufalj, provisorisch aus dem Zentralfried-hafe in Ptfcs eingesegnet und beerdigt. Die hl. Seelenmesse wird am Dienstag den I I. Dezember um '/s8 Uhr früh in der Marienkirche in Cilli gelesen werden. Cilli, am 9. Dezember >917. c - T: ■ ••• x t ff- 2g 1 -. y.«'*-, Will ' - •• rMf Seite 6 Wir wollen leben I Wir wollen in segenbringender Arbeitsamkeit leben, wollen Zufriedenheit und Wohlstand erwerben für uns und unsere Kinder. In Frieden und Eintracht. Unsere Feinde aber wollen noch immer und immer den Frieden nicht. Darum bleibt uns keine Wahl. Jetzt heisst es: „ Alles oder nichts!" Sollen wir nicht untergehen und alle Hoffnungen begraben, so müssen wir weiter aushalten. Keiner darf jetzt müde, keiner mürbe werden, keiner auf halbem Wege stehen bleiben. Jetzt heisst es: „Durch !" Draussen mit den Waffen, drinnen mit dem Gelde, die Jungen mit ihren Leibern, die Alten, die Frauen, die Kinder mit Hab und Gut. So bereit en, so erwarten, so verdienen wir den Frieden — unser Ziel! Zeichnungen nimmt entgegen und alle Auskünfte über die Vornahme der Zeichnung erteilt die lt. k. priv Böhmisehe Union-Bank FILIAL E CILLI Wwatmct *0 Deutsche Wacht Ctt:e r WLV urch Sieg zum Frieden! ^it unvergleichlicher Tapferkeit kämpfen unsere Soldaten unter Einsatz ihres Lebens und erringen Erfolge, wie sie die Weltgeschichte bisher noch nicht gekannt hat. Die Erfolge können jedoch nur dann von Dauer sein und zu einem siegreichen Ende dieses furchtbarsten aller Kriege führen, wenn wir dem Staate die Mittel zum Kampfe herbeischaffen. Die Verteidigung unseres .Bestandes ist eine unabweisbare Not-wendigkeit, sie ist unser fester und nnbengsamer Wille! Pflicht jedcS Einzelnen ist es daher nach Maßgabe seiner Mittel, auf die jetzt unter besonders günstigen Bedingungen zur Zeichnung aufgelegte 7. 'Krieasanlcilie zu zeichnen. Keiner bleibe zurück!! Zeichnet Anmeldungen nimmt entgegen die = Sparkasse = Staötaemeinöe Cilli Seit« 8 Äuntmer 80 Verlangen Sie nnd lesen Sie aut Montag den 10. die neue Montagszeitung Heller ZI. 15.865 Kundmachung betreffend den Bezug von Gänsefett. K» wird kundgemacht, dass die Bestimmung der Ministerialverord-nang vom 30. August 1916, R.-G.-Bl. Nr. 27K betreffend die Bindung der entgeltlichen Abgabe Ton Speisefett an die Einziehung der entsprechenden Anzahl von Fettkartenabschnitten durch die Verkäufer für Speisefett aller Art auch für Gänsefett Geltung hat. Es kann somit auch Gänsefett nur gegen Fettkarten bezogen werden. Stadtamt Cilli, am .10. November 1917. Der Bürgermeister: Dr. oon Jaborocgg. Der Kampf um Ver dun Ein neues, hochinteressantes Gesellschaftsspiel. Enthalt ausserdem folgende Spiele: Schach oder Daiue, Mühle, Fesfnneskrleg n. Wolfspiel. Fünf verschiedene Spiele für nur IV 5.— solange der Vortat reicht nuf gegen Voreinsendung des Betrages bei Frankozusenduog Richten Sie Ihre Bestellung sofort an das Versandhaus „Zweibund", Wien XX. Gasteigergasse Nr. 3. ZI. 15.866 Kundmachung betreffend die Festsetzung von Kleinhandelspreisen für frisches Kraut. Zufolge Verordnung der k. k. Statthaltern in Graz vom 16. November 1917, L.-G. u. V.-Bl. Nr. 95 wird nachstehendes kuulgemacht: Beim Kleinverkauf von frischem Kraut darf der Höchsipreis von 60 Heller für ein Kilogramm nicht überstiegen werden. Der Frsis gilt für gesunde, marktfähige Ware. Weist die Ware Mangel auf, hat eine angemessene Minderung des Preises einzutreten. Unter Kleinverkauf im Sinne der Verordnung wird der Verkauf in Mengen bis zu 10 kg an den Verbraucher verstanden. Wer für frisches Kraut einen höheren Preis als den festgesetzten Höchstpreis fordert oder sich oder einen anderen gewähren oder versprechen lässt, wird nach dem § 19 der kaiserlichen Verordnung ton 24. März 1917, R.-G.-Bl. Nr. 131, von der politischen Bezirksbehörde mit Arrest von 1 Woche bis 2 Monaten bestraft, sofern die Handlung nicht einer strengeren Strafe unterliegt. Neben der Freiheitsstrafe kann Geldstrafe bis zu 10.000 K verhängt werden. Der gleichen Strafe wie der Täter unterliegt, wer einen andeien zu einer dieser Handlungen anstiftet oder bei deren Vorübung mitwirkt. Bei der Bestrafung kann auch auf den Verlust einer Gewerbeberechtigung sowie auf den Verfall der Ware, auf die sich die strafbare Handlung bezieht, gleichviel, ob sie dem Täter gehört oder nicht, oder ihres Erlöses zugunsten des Staates erkannt werden. Stadiamt Cilli, am 30. November 1917. Der Bürgermeister: Dr. von Jabornegg vMaf F-C- Z>T -tdtuug, irud unb Verlag: ü!mm«tuabvuü«tei „vielna" m teiLi. — BerantwvlNia« Kelter: Saldo Schidl«.