Echriftleitunq: Rathausgaffe Nr 5 2r« mnkoi itiiftt vutllfljfflttiftt. «aiMnIo(< Ein» fcnfcana«* richl »niiSftchljzi Ä B f ä n » i flii n m n ■imiMt Sie VortMltnug ge m »n«(#ni!i« fco dillig« Irft. gcstekttn okdiihrcn — ?ch!»b. tit .TcutidK Oott" i-tfikd Sems tag «teuft«. V»ft!»ars»s<« '.ffiitto 30 (190. Ar IO Die prrfnirrlj.'utiiill'r in Kroatien-Llutwnirn. i^oit ?lloiS Em. iTttfler, Schriftleiter des „Deutscht« BolkSblatt für Synnien". Vielleicht in gar keinem Lande unserer Monarchie ist das Ansehen der Presse ein so geringe« als in Kroatien-Slavonien Diesem Umstände ist cd jedenfalls auch zuzuschreiben, dos} die sinanzielle Lage der hierländischen Blätter — das „Agramer Tagblatt" ausgenommen — eine sehr gedrückte ist, daß fast alle Blätter, welcher Partei oder Richtung dieselben auch an-gehören mögen, einen sehr schweren Kampf »ins Dasein führen. Zwar schließen hier die unter-schiedlichstcn Preßprodnkte sozusagen über Nach', wie die „Schwammerln" aus dem Boden, um ebeuso rasch wie sie dos Licht der Welt erblicken, v?m Schauplatze zu verschwinden. Diese „Ein-tagestiegen", die in den meiste» Fällen den Namen „Zeituug" gar nicht verdienen, sind tider gerade die größten Schädlinge der übrigen Presse uud die Hauptursache an den hier be-stehende» trostlosen Preßverhältussn. In de» Kreisen des Bolkes etttstand durch diese Preß-köder ein berechtigter Argwohn gegenüber jeder Zeitung überhaupt, man mißt d m Wirke» einer Zeitung keinen Wert bei, sondern betrachtet eine Zeitung als ein zwar geduldetes, aber nicht ganz Vierzehn Gage Kochtioplcr. Humoreske von E. v. Reiz en hofe n. „Gott sei Dank, Urlaub!" kam es fast wie ein Juvelruf von Max Römers Lippen, als er an einem «amstag anfangs September das Büro verließ. „Urlaub!" Da« Wort klingt wie Musik in die Obren aller geplagten Großstadtmenschen. Selige Tage der Freiheit! Max Römer hatte schon seit acht Tagen das Rundreisebillet in der Tasche, den Reisekorb gepackt, kurz, er brauchte nur abzureisen. Also hinaus aus deni langweiligen Wien und die Freiheit genießen. Ein anderes Leben! Ja, wenn man nur auch ein anderer Mensch werden könnte! Keinen Bekannten begegnen und unerkannt reisen. Das müßte herrlich sein. Nicht schon am Bahnhöfe eine Schar Bekannte treffen, neber Herr Römer, meine Frarr und meine Töchter sind anch da." — Er kannte diese Attentäter auf seine ^unggesellenfreiheit, er fürchtete sie. Also unerkannt bleiben. Aber wie? Er warf einen Blick in den Spiegel. „Ha--gewonnen!" Der Bart muß weg und die dichten Haare müßten FieSko geschnitten werden. Vielleicht ließ sich sogar eine Glatze hineinrasieren? Famose Idee! ttem Mensch wird ihn so erkennen. Der Frisenr war allerdings ein wenig verblüfft, als Römer zu ihm hineinstürmte und seine Wünsch« kundgab Erkannte Römer znm Glücke schon drei Jahre lang, sonst wären ihm wohl Bedenken aufgestiegen. So aber unternahm er das Werk. Da fiel ihm plötzlich, als er der Vollendung nahe war. ein, daß Römer »assier m einem Bankhause sei. Bor Schreck entfiel ihm beinahe das Messer, er schnitt dabei Römer in dre Wange nnd dieser fing unbändig zu schimpfen an. Endlich faßte sich der biedere Friseur und voll-endete zitternd. „Wie sehe ick aus?" fragte Römer nnd trat bann vor den Spiegel. G'flX Mittwoch, 3 Aevruar 1909. einwandfreies, sondern eher als ein verderbliches Unternehmen. Daß unter solchen Anschauungen anch tie ehrliche Presse zu leiden hat ist klar nnd besonders die hierzulande für die die deut-fche Minderheit kämpfende deutfchvölkifche Presse hat am meisten zu leide». Wie in Oesterreich, so beherrscht auch hier der Klerikalismus das Terrain dem sich iu den letzte« zwei Jahre» auch der Sozialismu« dazugefellte. Die Pnß erzeugnisse des Klerikalisnins und des Sozialis-muS finden anch hier dnrch den gewaltsamen Vertrieb einen Massenabsatz, uud wenn man die Billigkeit der Herstellung solcher Erzeugnisse iu Betracht zieht, so ergibt sich ein ganz schöner Reingewinn. Bon irgend einer Unterstützung der beiden hier erscheinende« deutschvölkischen Blätter vou irgend einer nation-len Seite ist keine Rlde, ja man kann lcrder nicht einmal sagen, daß sich der größte Teil der hierländischen Deutsche» seiner völkischen Presse annimmt oder sich für dieselbe begeistert. In einer Gemeinde, wo z. B. 10.000 Deutsche lebe», beziehe» im Ganzen beiläufig 250 Deutsche das deutsch-völkische Blatt, während die anderen — Kinder uud Fraueu ausgenommen — sich jeder völkische« Lektüre aus Indolenz uud Geiz enthalten. Sie brüsten sich zwar überall als gute Deutsche und werfen sich al« solche stolz in die Brust, wenn durch die völkische Zeitung oder durch deren Mithilfe ein nationaler Erfolg erzielt Verwaltung: RatdauSgaffe Nr. 5 IrtfDion Nr. II, littmirtM. Vezojisde!ii«nii>lge» £'tir mittelbar deutsche Wörter, die höchstens den win« dischen Sprech- nnd Schreibregeln angepaßt werden. Dies übt der „Slovenec" in einer ständigen hnmo-ristischen Rubrik nnterm Strich, wobei z. B. folgende Schreibungen vorkommen: kut'.haus, hna (Fahne), iaaspilar, rola (Rolle) grif, gaugi (Galgen > ceuar (Zehner) usw.. Windische Geständnisse. Hie nnd da lassen die hochtrabenden Herren Slovenen — trotzdem sie sich gewöhnlich so in Acht nehmen — doch Meinungen verlauten, aus denen man gewisse Schlüsse ziehen kann. Letzthin konnten wir auf die Ausführungen des klerikalen Dr. Lenard er davon, schallendes Gelächter tönte ihm nach. Nan wiederholte seine Worte und in den Coupes rief man den anderen Reifenden zn: „Haben S' schon das Neueste vom X gehört? Heut ist ka Bor-stellung. Ich fahr' inkognito!"----- Römer und die beiden Damen erreichten, ein paar Stunden später den kleinen Kurort. Er durste ihnen, als Beschützer, das Handgepäck, das in unzähligen Schachteln und Paketen bestand, zum Wagen tragen und neben ihnen im selben Hotel ein Zimmer mieten. Aus der Promenade ging die schöne Witwe mit ihm Arm in Arm nnd ließ sich von allen Damen beneiden, denn der Hotelier, demgegenüber die schöne Witwe gleich am ersten Tage kein Geheimnis daraus gemacht hatte, wer ihr Verehrer sei, hatte sich beeilt, es im ganzen »urortr bekannt zu machen. Dtese Nachricht wirkte elektrisierend auf ein Komitee, das schon eine geraume Zeit vorhatte, eine Kitustlerakademie zn veranstalten, und dem mir die nötigen Künstler dazn mangelten. Seit kurzem hatte man einen amerikanischen Tenor unter den Kurgäste», aber bei den Damen zündete dies zu wenig, denn er hieß leider nicht Caruso. Auch eine berühmte Schauspielerin aus der Hauptstadt war seit zwei Wochen anwesend. Die ganze.Herrenwelt lag ihr Füßen, denn sie hatte Großes geleistet, nämlich m einem modernen Sittenstücke dreihundert»«»! die Hauptrolle gespielt. Das Komitee war schon einige-mal an die holde Sittenfpielerin herangetreten, allein sie lehnte ihre Mitwirkung ab, sie wollte Ruhe für ihre ermüdeten Nerven, und dann brachte sie noch als Entfchuldignng vor, sie sei nicht mehr gewohnt, sittsame Dinge vorzutragen. DaS Komitee beeilte sich zwar, der Holden zu versichern, daß das Kurpublikum identisch sei mit dem Stammpublikum ihres Sittenstückes, aber sie zögerte noch, bis sie eines Tages hörte, der berühmte I sei bereit, mitzuwirken. Da wollte sie an Großmut gegen ihren Kollegen nicht zurückstehen, sie trat sogar dem Komitee bei. Nun war die Sache gewonnen. Der amerikanische Tenor, der sich bemühte, Deutsche Wacht verweisen, der den Mangel fast jedweder wissen schaftlicher Tätigkeit unter den Slovenen feststellte. Nun vernimmt man auch von liberalflovenifcher Seite ähnliche Töne. In der Hauptversammlung des windischen JnriftenvereincS „Pravnik", der sich mit der Sprachenhetze bei den Gerichten beschäftigt, richtete der Obmann Dr. Majaron an die „jungen Volksgenossen" die sich für die Dozentnr an der künftigen slovenischeu Hochschule vorbereiten, die Aufforderung, Mitarbeiter der Zeitschrift „Stravnik" zn werden. Bisher vermisse man sie als solche, obwohl sie zu allererst berufen wäre«, für die flo-venische Rechtsliteratur zn sorgen, anstatt die fremde Literatur zn bereichern. (?) Die junge« slovenischeu Juristen, die der österreichische Staat unter Beur-laubnug bei vollen Bezügen und mit Ausstattung setter Stipendien nach — Deutschland Borlesungen besuchen schickt, wissen schon, warum sie die spär-licheu wissenschaftlichen Arbeiten — meist Kompilationen — die sie vom Stapel lasse», in deutscher Sprache veröffentlichen. DaS Windische reicht eben znr Not hin, mit Hilfe von Wörterbüchern ein arm-seliges flovenifches Urteil zusammenzustöppeln, für wissenschaftliche Betätiguug aber ist sie gänzlich ungeeignet. _ Politische Rundschau. Die Steuerleistung der Deutschen in Oesterreich. In welchem Maße die gauzc österreichische Monarchie in ihrem Staatshaushalt von uns Deutsche» abhängt, zeigt eiue Anzahl hochinteressanter Zahle«, die sich in erster Linie ans die unansechtbaren Quellen der statistischen Zentralkommission stützen. Sie be-leuchten die Steuerleistnng der Deutsche» iu Oester-reich, wie folgt: DaS Deutschtum mit 35 7 v. H. der Gesamtbevölkerung zahlt an direkten und in-direkten Steuern 68.2 v. H. der Gesamtstenerleistnng --- 123 K auf den Kops; das Tschechen»»«, mit 23.1 v. H. zahlt 13.7 v. H. — 39 K aus de« Kops; daS Polentum mit 16-6 v. H. zahlt 9 v. H. 35 K ans den Kopf: das Rnthenentum mit >3-2 v. H. zahlt 4 1 v. H. = 20 K auf den Kopf; das Slo-venentum mit 4 7 v. H. zahlt sogar nur 1-9 v. H. — 25 K ans d:n Kops; die 2 8 v. H. Kroaten zahlen 0 7 v. H. — 17 K ans den Kops; die 2-8 v. H. Italiener 2-3 v. H. = 51 K auf deu Kopf und die 0*9 v. H. Rumänen nur 0-1 v. H. — 39 K ans den Kaps. Interessant ist hiebei noch, daß iu Caruso täglich ähnlicher zn werde», sagte mit Freude» zu. Nur Römer war außer sich. Das war nun der Fluch der bösen Tat. Er hatte zwar öfter in Kollegen-kreise« vorgetragen, aber den X kopieren, das war ein Wagnis, ja mehr als das — Betrug! Aber es half nichts, wenn er sich auch selbst Betrüger nnd Hochstapler schalt. An allen Ecken des Kurortes prangten Plakate in alleu Farben und Römer las aus jedem schaudernd seinen gestohlenen Namen. Der große Tag kam Am Morgen desselben entdeckte der amerikanische Tenor, daß er heiser sei, die schöne Sittenspielerin hatte nervöse Zustände, nur Römer zerbrach sich vergeblich den Kops, aus tvelchem Grnnde er absagen könne. Vergeblich. Er war noch nicht ansgestanden, da tarnen schon zwei Korniteernitglieder nnd baten kniefällig um seine Mitwirkung. Und Römer, von so viel Bekehrung gerührt, beschloß heldenhaft, die Tat zn vollbringen. Als er am Abend im Künstlerzimmer des Kursaales erschien, sag gerade der Psendo-Caeuso mit aller Macht: -,,O wie so trügerisch." Er war wirklich total heiser. Römer ging es in seiner Herzensangst ebenso. Seine Nnmmer kam, er wagte sich nicht hinans. Das Warte» imponierte dem Publikum, mau applaudierte, schrie, strampste — endlich nahmen ihn zwei Komiteemitglieder unter den Arni nnd schleppten ihn hinaus. DaS Publikum hielt dies für einen nennt Trick des Komikers nnd schrie: „Bravo X!" Die hübsche Witwe lachte bis zu Tränen. Da faßte Römer Mut, er begann ein Couplets des beliebten X. Der Kapellmeister der Kurkapelle, welcher ihn am Klavier zn begleiten hatte, verging fafi vor heimlicher Wut über das rasende Tempo und die falschen Töne, aber er mußte mit auf grad' oder ungrad'. Ein Beifallssturm erscholl durch den Saal, zwei Diener brachten einen Lorbeerkranz von Riesendlmensionen geschleppt und legten ihn Römer zu Füßen. Und dieser empsand zum erstenmale, die Herr- NiMMSr 10 dieser Steuerleistnng nicht nur die größere deutsche Kapitalskrast in direkten Steuer« hervortritt, sonder» daß daS Deutscht»«, auch an den indirekte» Steuern des Staates mit 66 2 v. H. beteilig» ist. Die christlichen Gewerkschaften in Oester-reich. Dieser Tage tagte i» Wie» der Kongreß der christlichen Gewerkschaften in Oesterreich. Während ihre Organisation >907 63.000 Mitglieder zählte, standen Ende 1908 90.000 Mitglieder in ihren Reihen. Selbstäniae Fachorgauc haben heute bereit? die Eisenbahner, Textilarbeiter, Tabakarbeiter. Holzarbeiter, Metallarbeiter, Handelshilss- uud Speditwns arbtiter nnd die Bäcker. Während die sozialdenio-kratischen Gewerkschaften mit einem Gesam »verloste wi, 8000 Mitgliedern das Jahr >908 abschließen, haben die christlichen Gewerlschaftsorganisationen eine Zunahme von 27.000 Mitgliedern z« verzeichnen, an der die der Reichsgewerkschafiskoinmission äuge-schlössen«, Verbände allein mit nngefähr 10.000 Mitgliedern partizipiere«. In der letzten Zeit wurden ueue Verbände für die Arbeiterschaft iu der Papier-iudustrie und in der chemischen Industrie sowie für die Lederarbeiter geschaffen. Ungarn und Bosnien. Die Weiter»»,gen zwischen Oesterreich und Ungarn wegen Bosniens haben bereits begonnen. Eine der wichtigsten bosnischen Verwaltungsausgaben ist die Ablösung christlichen Zinsbaueru (Kmeten). In beschränktem Maße ist das bisher durch die beide» seinerzeit von österreichischer Seite gegründe ten bosnischen F»«anzinstit»te geschehen und zwar ohne Unterstützung durch das Land. Im Oklober v. I. erteilte nun der gewesene Finanzminister Baron Burian die Konzession zur Errichtung der „Ungarischen Agrar» uud Koinmerzialbaiik für Bosnien" und erteilte dieser Bank das ausschließliche Privileg der Kmetenablösung unter Garantie des Landes. Es soll nicht untersncht werden, ob dieses Zugeständnis nicht das Ergebnis eines Versprechens ist, das Baron Burian den Drahtziehern in der nngarischen Delegation gab, um sich vor ihren Angrifft« zu sichern — sprach man doch im vorigen Sommer sehr dentlich in Budapester Kreisen von dem Sturze Barou Burians — aus jeden Fall war das Vorgehen des gemeinsamen Finanzministers eine grobe Verletzung der Verfassung. Die der nenge gründeten ungarischen Bank in Bosnien zugesicherte lichkeit des Ruhmes, er war wie trunken vor Eitel-keit, in diesem Augenblicke glaubte er wirklich, der berühmte Komiker zu sein. Höher und höher hob er sein Haupt. „Ah — so was ivar uo net da", erscholl eine Stimme im Hintergrunde des Saales. „Der Kerl muß a Hochstapler sein, denn der traut si sich für'n X anSz'geb'n! Ja, wer bin denn dann ich?!" — AlleS wendete sich um. Ein allgemeiner AuSrus des StauueuS. Römer war starr vor Schreck, denn am Saaleingange stand sein leibhaftiges Konterfei. Der Komiker X in höchsteigener Person. — Tableau! — DaS Komitee ist der Verzweiflung nahe. Wer ist der Richtige! Im nächsten Augenblicke stürmte Römer durch einen NotauSgang davon. Nun stürmte alles ans den echten X, der zufällig in den Kurort gekommen war und entsetzt die Plakate gelesen hatte, zu, er wurde gebeten, gefeiert, applau-die«, bis er gnädig zusagte. So wandelbar ist die Gunst begeisterter Zuhörer. Der unglückliche Römer jedoch war ins Hotel geeilt, hatte seine Rechnung beglichen und war dann znn» Bahnhofe gestürmt. Er hatte Glück, es kam nämlich wenige Minuten fpäler der Schnellzug, der ihn rasch entführte. Nur eines schmerzte ihi», die schöne Witwe war verloren, sie liebte ja nicht ih»», sondern den X. In einem stillen GebirgSdorfe verbrachte er die übrige Zeit feines Urlaubes. Wie erschrak er aber, als er ein paar Tage später sein Abenteuer unter dem Titel „Ein Hoch-stapler" in der Zeitung las. I» Wien wurde er vou seinen Kollegen mit Hallo empfangen. Es war doch herausgekommen. Auch der Komiker erfuhr später den Zusammenhang und lachte herzlich darüber. Die hübsche Witwe, die zuerst bittere Tränen geweint hatte, daß sie einem tochstapler aufgesessen sei, verzieh sreudig dem reuigen ünder und schrieb ihm. als sie seinen Namen er-fuhr, einen langen Brief voll glühender Liebe. Zur Strafe aber mußte er sie heiraten. Lettische Wacht Seite 3 Garantie des Landes bei der Kmetenablösnng be-inhaltet eine Belastung des bosnischen Budgets, eine solche aber darf nur mit der Zustimmung beider ReichShälften erfolgten. — Abgesehen nun davon, daß durch daS der ungarischen Bank erteilte Privileg österreichische geschäftliche Interessen beeinträchtigt werden, würde die Ausübung dieses Privilegs durch die ungarische Bank dieser und mittelbar Ungar« einen außerordentlichen Einfluß auf die bosnische Landbevölkcrnng verschaffen, ja sie von der ungarischen Bank geradezu abhängig machen. — Wie immer sich die staatsrechtliche Stellung Bosniens in Zukunft gestalten mag, auf keinen Fall darf Oesterreich zugeben, daß vor einer Klärung in dieser Beziehung Ungarn irgendwelche Vorrechte in Bosnien eingeräumt werde». Das öfter-reichifche Finanzministerium hat auch bereits gegen die in Rede stehende Berfiignng Baron Burians protestiert und droht, die von der ungarisch'bosnischen Bank auszugebenden Obligationen an der Wiener Börse nicht zuzulassen. Allein, abgesehen davon, daß diese Repressivmaßregel »»zureichend wäre, muß auf die Beseitigung des vom Baron Burian der ungarische» Bank erteilten Privilegs umso mehr ge-drungen werde», weil man es mit einer krassen Ungesetzlichkeit zu tu» hat, die, wen» sie bestehe» bliebe, eine» Präzedenzfall für die Einräumung weiterer Borrechte an Ungarn in Bosnien bilden wurde. Aus JÖtiidt und Land. Saschings Käsender. Dienstag den 6., Kränzchen des Gefelligkeitsvereines im Deutschen Hause — HauSball im Hotel ^zur Krone". — Feuerwehrkränzchen in Tüfser. Sonntag den 7.: HauSball im Hotel „Stadt Wien". Mittwoch den 1».: HauSball im Gasthof „Engel". Donnerstag 11., Oberlandlerball im Gasthaus „zur Traube". Samstag den 13., Kränzchen der Bertragsbeamten im (Rasthöfe „zur Krone". Sonnlag den 14., Kränzchen der Genossenschaft der Kleidermacher im Hotel Post. DoiltterStag 18., Hausball im Hotel Mohr. Samstag den SO., Maskenkränzchen des Gefelligkeits-Vereines. FaschingdienSlag den 23, Narrenabend. veranstaltet vom deutschen Turnverein im Deutsche« Haus. Aschermittwoch den 24., HäringSschmauSliedertafel des Männergesangsvereines. Theater-Nachricht. Die nächste Theater-Vorstellung findet am Sonntag den 7. d. M. statt Ansang 6 Uhr abends. Zur Aufführung gelangt die Operette „Liebeswalzer" von Bodansky und Giiin-kaum Musik von Hoskapellmeister Ziehrer. Das Werk, die beste der neuen Operetten? der Schlager der diesjährigen Saison hatte am Raimuudthcater in Wie» durchschlagenden Erfolg. Auch bei den bisher stattgefundene» vielmaligen Aufführungen in Laibach hatte oi? Operette stets vor ausverkauften Häusern stürm sche Erfolge. Am DienStag den S. d. ist keine Vorstellung. Samsiag den 13 Feder wird die Oper „Lärmen" aufgeführt. Spenden für die WSrmestube haben gewidmet: Frau Achleitner, Schwarteln, Herr Wogg 10 Kilo Reis. HerrGrenka, Fleck; die Frauen Olga Ungar und Martha Gollitsch, Würstel»; Herr Dr. I. RkM, 1 Sack Kartoffeln. Frau Stieger, Kraut nnd Schwarleln, Herr Zangger, 5 Kilo Rollgcrste; Frau Zamperulti. Schwarieln und Fleisch; Herr Antlei. Brot. Bergelt's Gottl Um Zuwendung weiterer Spenden wird gebeten. Todesfall. Bon einem schwere» Schicksals-schlage wurde die Familie des hiesigen Bankdirektors Herrn Josef Bruuner betroffen, da der Bater des-selben, der in Wien lebende Privatier Herr Karl Brnnner, im 70. Lebensjahre »ach kurzem Leiden am 29. Jänner plötzlich verschieden ist. Der Ber-ftorbene hat sich im Kreise feiner Bekannten größter Wertschätzung erfreut und wird demselben ein freund-liches Gedenken bewahrt.. Cillier Turnverein. (Narrenabend.) Wie alljährlich, so findet auch heuer am Fasching-dienStag ein großer Narrenabend statt, auf den wir »etzt schon ausmerksam machen. Die Borarbeiten zu diesem Faschingsfeste werden bereits getroffen. Da der Abend im großen Saale des Deutschen Hauses gegeben wird, ist ein zahlreicher Besuch auch von «uswärtS zu erwarten. vertragsbeamten-Kränzchen. Samstag den 13. Feder 1909 8 Uhr abends findet in den Lokalitäten des Hotels zur „Goldenen Krone" in Cilli daS Kränzchen der staatlichen BertragSbeamten veranstaltet von der t^efangSriege d. B. B. B. statt. Hiezn sind Freunde uud Gönner der Beitrugst*« amte» samt ihren Angehörige» herzlichst eingeladen. Monatsausweis des Einlagenftandes gegen Kassenscheine und Einlagsdücher der k k. priv. Böhmische» Unionbank: Stand per 31. Dezember 1908 K 64,168.572-18 „ „ 30. Jänner 1908 „ 64,054.952 42 daher Zunahme K 2,849.983-49 Leibesübungen für Frauen und Mädchen. Diese sind für den weiblichen Körper vou ebenso heilwirkendcn Einflüsse wie für das männliche Geschlecht. Planmäßige Muskelübungen stählen den Körper, Härten ab und machen ihn wider-standsfähig. Daher sollten die Eltern ihren Töchtern die Mitarbeit in Turiierinnkiiabteilungen nicht ver-sagen. Allerdings ist es gut, wenn vorher auch der Arzt zurate gezogen wird, denn im Wachstum stehende mit Herzfehlern behaftete schwächliche Personen miisien sich vor anstrengender Arbeit hüten. Es steht zu hoffen, daß sich bald recht viele Turnerinuen und solche die es werden wollen, in der Turnhalle der städtischen Knabenschule einfinden werden. Zn der mannigfachen Auswahl der Uebungen findet jede, selbst die schwächste Tuineri» Gelegenheit, der Aus» bildung ihrer Muskeln zur ernsten Willenskraft ein Schärflein zu widmen. Geschwindigkeit und Mut, zwei herrliche Eingeufchaften, die ein deutsches Mäd^ cheu zieren, finden bei Turnen und Spiel ihre tat-kräftige Ausbildung. Die Turnstunden sind Diens-tag und DonncrStag von 6 bis 7 Uhr abends ange-setzt. Neueintretungeu werden' in bet Turnhalle zu genannter Zeit entgegengenommen. Entartete Jugend. Seit einiger Zeit machte der Meßner der deutschen Kirche die Beiner» kung, daß der in der sogenannten Grabkapelle aus» gestellte Opfei stock feines Inhalte« beraubt wurde. Biel war gewöhnlich nicht darin, höchstens 3 bis 4 Kronen. Bor kurzem e>tapple nur der Meßner 2 Knaben im Alter von 12 bis 14 Jahren, als sie sich eben mit dem Opferstocke, einem aus Papier-mache hergestellten Mohrenkopfe zu schaffen machten. Die Knaben ergriffen die Flucht, es gelang jedoch den, Meßner einen derselben dingfest zu mache». Die Sicherheitswache gelang es, auch die anderen Kom. plizen auszuforschen und festzustellen, daß sich vier solcher hoffnungsvoller Knaben zusammengefunden hatte» und dem Opferstocke schon öfters besuche ab-gestvltet haben. Den jungen Dieben wurde die Sache sehr leicht gemacht; mit einem Nagel öffneten sie die dünne Hinterwand ans Papiermache des Sockcls des Opferstockes und entleerte ihn seines Inhaltes. Die jungen Kirchendiebe sind die 2 Söhne einer windischen Lehrerswilwe, die in dem Gasthause der ,?oee>wrno «jruütuv die Schankwirtin macht nnd zwei andere 11 und 12 jährige Knaben die sie für ihren Plan zu gewinnen wußte». Die beiden Lehrers-söhne sind gänzlich verwahiloste Jungcn. welche die ganze Nachbarschaft in der Gasse in der sie wohne» durch freche windische Hetzlieder herausfordern. In ihrem Besitze wurde ein Notiz mit einer Menge windischer Wehrschatzmarken gefunden. Ein leuchten-des Beispiel, wie weit die windische Jugenderziehung sonst vielleicht veranlagte Kinder bringen kann! Falschmünzerei. AuS Gonobitz schreibt man: Am 30. v. M. wurde der hiesige Photograph und Hausbesitzer Johann Tomse unter dem Verdachte der Falschmünzerei, begangen durch Nachahmung von Papiergeld, aufgegriffen und dem Kreisgerichte in Eilli eingeliefert. Er soll mit der bereits erwähnten Bande auf dem Pettauer Felde in Verbindung ge-standen fein. Lehrstellen. An der fechsklafsigen, in der dritten Onsklaffe stehenden Volksschule in St. Marxen kommt eine Lehrerstelle zur dauernden Besitzung. Bewerber um diefe Stelle haben ihre ordnungs-mäßig belegten Gesuche im vorgeschriebenen Dienst, wege bis 21. Februar 1909 an den OrtSschulrat in St. Marxen, Post Pettau, einzusenden. Nachzu-weisen ist die Kenntnis beider Landessprachen. Im politischen Bezirke Eilli kommen au nachstehenden Volksschule» folgende Lehrer- und Lehrerinnen-Stellen zur dauernden oder vorübergehenden Besetzung: 1. An der dreiklalsigen BolkSschule in Sibika, zweite OrtS-klaffe, eine Lehrerinstelle; 2. an der vierklassigen Volksschule in Riez zweite Ortsklasse, eine Lehrer-stelle und 3. an der sünfklassigen Mädchen-Volks-schule in Hrastnigg, zweite OrtSklaffe, eine Lehrerin- stelle mit 8«) K jährlichem Wohnungsbeitrag und freier Beheizung Die gehörig belegten Kompetenz-gesuche sind im vorgeschriebenen Dienstwege bis 28. Februar 1S09 an die betreffenden OrtSschulräle zu lichten. Dr. Pooalej und kein Ende. Man schreibt uns aus Marburg: Der bekannte Fall Povalej wird immer interessanter und vielgestaltiger. Welcher Mittel sich der famose k. k. Finanzsekretär Dr. Povalej der unglaublicherweife, trotz der gegen ihn anhängigen strafgerichtlichen Untersuchung noch immer in Würden seines Amtes waltet, in feiner Sache zu bedienen sucht, geht auch aus nachstehendem Vorkommnis hervor! Bor kurzem erschien im Geschäfte eineS hitsigen Kaufmannes, der von dem gewiffen »Falle Povalej" Kenntnis Hai. ein in der Uniform eineS k. k. Amtsdieners gekleideter Mann und fragte nach dem Geschäftsinhaber. Da dieser nicht anwesend wm, wendete sich der Mann an die Gattin des Kaufmannes und erklärte ihr in herrischem Tone, er wolle und müffe wissen, was ihr von einem gewiffen Gamser-VorkommniS, das in die Augelegenheit Povalej hineinspielt, bekannt sei. Der Man» stellte sich nicht vor; die GeschäfiSfrau aber, die sich nicht auSkaunte, gewann »ach feinern kategorischen Auftreten den Ein-druck, daß der Mann eine Amtsperson sei und alS solche handle, und teilte ihm mit, was sie selbst vom Falle wußte. Im übrigen verwies sie ihn an ihren Gatten, der in der Sache genauere Auskünfte geben könne. Mit der Eiklärung. daß er sonach wieder» kommen werde, wen» der Inhaber teS Geschäftes zu Hause sei, entfernte sich der Mann, der sich in seinem ganzen Verhalten und Auftreten einen Amt»-charalter beigelegt hatte. Von dem Vorfalle wurde später bei der Staatsanwaltschaft die Anzeige er» staltet. Es stellte fich bald heraus, daß diese „Amtsperson" der bei der hiesigen Finanzbezirksdirektion angkstellte Amtsdiener Kreppek, ein strammer Kon» nationaler des Dr. Povalej, war, für den er olle privaten Angelegenheiten und Arbeiten wie ein Leib-fuchS uud Famulus verrichten muß. Auch im vor-liegenden Falle mußie er sür seinen Herrn und Ge-bitter Dr. Povalej „Erhebungen" pflegen und begab sich zu diesem Zwecke auch in die Umgebung von Marburg an! den Besitz des vorerwähnten Geschäfts-mannes, um auch ihn daselbst zu „verhören". Gegen Kreppek wurde die strafgerichtlichc Untersuchung eingeleitet. Wanderlehrer Joses A. Hoyer bereist derzeit eine Reihe größerer Städte Deutschlands, um dort die Opserwilligkeit und die Anteilnahme der reichsdeutschen Volksgenossen für die Südmarkbe-strebungen zu heben. Eine Schenkung Georg Schönerers an den Verein Südmark. Zwischen Herr» Rillergutsbesitzer Georg Schönerer aus Schloß Rosenau wurde folgend: Schenkung urkundlich abgeschloffen: Herr Georg Schönerer schenkt zum Zwecke der Er-richtnng einer Hamerling-Stiftung dem Vereine Süd-mark in Graz das ihm gehörende Hamerling-Stiftungs-haus zu Kirchberg, Bezirk Schrems, Niederösterreich. samt Hofraum, Garten und der gesamten Einrichtung, bestehend aus Bücherkästen samt Büchern. Schreibtischen und den aus dem Nachlasse des Dichters Robert Hamerling er > orbenen Gegenständen. Der Berein Südmark verpflichtet sich zur ehesten Errich» tung einer Hamerling-Stiftung. Der Besuch des deutschen Landsmann-Ministers in der Südmarkhauptleitung hat ein Gegenstück in dem Besuche, den der tschech-ische Landsmannminister dem Verband« der tschechische» Sozialdemokrate» abstattete, bei welcher Gelegenheit er daS nationale Wirken der Partei für Nieder-österreich in Anspruch nahm und auch zugesichert erhielt. Es ist nun bezeichnend für slavisches Gerechtigkeilsgesühl, daß dieselbe slavisch« Preffe, die sich nicht genug tun kann in Lobsprüchen ob der nationalen Werbetätigkeit des tschechischen Landsmann-Ministers, gleichzeitig es zu einem Unrechte und einem Verstoße stempeln will, daß sich der deutsche Lands mannminister als Förderer der Schutzvereinstätigkeit bekannte. Der durch eine Hundspeitschengeschichie satt-sam bekannte Dr. Benkovii hat den Besuch Minister Dr. Schreiners bei der Südmark zum Anlaß ge-nommen, im Reichsrate die Auflassung aller Lands-mannministerien zu heischen und hat seinen Antrag über tschechische Einflußnahme denn dahin umgestaltet, daß er huldvollst nur die Auflaffung des deutschen LandsmannministeriumS verlangte. Deutschland für die Deutschen in Oesterreich. Der Wanderlehrer des Deutschen SchulvereineS, Sonnenberg, sprach am 16. d M. in einer von mehr als 600 Personen besuchlen Ver» Seite 1 sammlung in Wiesbaden und erntete für feine Ausführungen stürmischen Bei j all. Eines sehr guten Besuches erfreute sich die Versammlung in Langen-derg. Geradezu imposant gestaltete sich jedoch der deutsche Abend iu Esse», der etwa von '<2500 Personen besucht war. Dort besprach Sonnenbcrg die Kampfe der Deutschen in Oesterreich, worauf Doktor Perko aus Nihschan (Böhmen) mit stürmischem Bei» fall begrüßt, die Tätigkeit der deutschen Schutzvereiue erörteite. Beide Redner fanden den ungeteilten Beifall der Versammlung. Auch der am 20. d. M. veranstalte deutsche Abend in Psorzheim war äußerst gut besucht. Dr. Perko (Nürschan) brachte ein um-fasfendeS Bild der Kämpfe des Deutschtums in Oestericich mit besonderer Berücksichtigung Böhmens. Zahlreiche Betriite folgten den Ausführungen der beiden Redner-. Als besonderer Erfolg muh hervor-gehoben werden, daß die bei der Veranstaltung konzertierende Musikkapelle, aus BerufSmusiker» bestehend, nach den Vortläge» der beiden Redner auf daSauS-bedungene Spielhonorar von 80 Mark zugunsten der Deutschen Oesterreichs verzichtete. Sicherlich ein Beweis, daß auch die weniger bemittelten Stammes Stammesbrüder im Reiche ein warmfühlendes Herz für die Oesterreich« bekunden. Dr. Perko sprach weiter am 21. d. in Freiburg (preisgan), am 22. iu Offeuburg. am 23. iu Stuttgart, am 24. in vaireuth, am 25. in Leipzig. Wanderlehrer Sonnen berg sprach am 2l. ds. in Koblenz, am 22. in Dillenbnrg, am 23. in Lahr, am 25. in Billingen, am 20. in München. Am 21. und 22. d. M. hielt Dr. Perko in den Ortsgruppen deS Allgemeinen deutschen SchulvcreineS zu Offenburg und Hreiburg in Baden Vorträgt über die Kämpfe der Ostmark-deutschen. Wanderlehrer Sonncnberg sprach unter großem Erfolge auch in Koblenz und wird Mitte Feber »euerdings in einer Reihe reichsdeutscher Versammlungen sprechen Musikvereinskonzert. Freitag den 12. d. um 8 Uhr abends findet im großen Saale des „Deutschen HauseS" das schon so lange mit Spannung erwartete Symphoniekonzert deS Cillier Musikvereines stutt. ES wird ein Ereignis im musikalischen Leben der Stadt Cilli sein und Allen, die sich um daS Zustanoekommen dieses KouzerteS verdien! machen, gebührt schon heute warmer Dank. Das ist eS ju, was alle Leute von Kultur, die- in einem kleine» Orte lebe», so schmerzlich entbehren: Symphonie-konzerle. Und nichtS vermag daS Gemüt in dem Maß' zu befreien und zu veredeln als daS Anhören guter Musik Solcher Erkenntnis ist der Gedanke, in Cilli wieder einmal ein Symphoniekonzert zu machen, ent-sprung.n und Dank den Veranstaltern, die sich mit festem Mute sagten: „es muß sein" und nicht den Gemeinplatz beachteten, daß derjenige, der gute Musik hören wolle, nach Graz oder nach Wien sahren möge. Eine solche Reise ist »uch bei den bescheidensten Bedürfnissen ein so teurer Spaß, daß nur ganz wenige ihn sich leisten können Schon auS diesem rein mateiellen Grunde wollen wir diese Philisterrede nicht mehr hören. Wir wollen hier, zu Hause schöne und große Musik hören. DaS Symphoniekonzert vom 12. Februar darf nicht vereinzelt bleiben, es muß das erste Glied einer Kette von bedeutenden musikalischen Ereignissen in Cilli werden, allen Kritikastern und Philistern zum Trotze In diesem Sinne wünschen wir aufrichtig, daß daS bevorstehende Symphoniekonzert in der musikalischen Entwicklung CilliS Epoche machen möge. Die Vortragsordnung bietet wirklich schöne und große Musik. Zu Beginn des Konzertes wird die prachtvolle Ouverture „S a I u n t a t a" von Soldmark gespielt werden. Dann folgen zwei der gewalligsten Schöpsnngen deutschen Geistes: die fünfte Symphonie von Beethoven und daS Meistersinger-Vorspiel von Richard Wagner. DaS Orchester wird durch Heran-ziehung von auswärtigen Kräften auf eine Höhe von mehr als 50 Mann gebracht werden. ES kann ruhig gesagt werden, daß kaum ein« zweite Stadt von der Größe CilliS einen so starken Tonkörper aufzu-bieten vermag. Die Preise der Plätze sind: Für Mitglieder: Parkettsitze 1 bis 3. Reihe 2 Kronen, Sperrsitze 4 bis 10. Reihe K 1 '50, Sperrsitze 11. bis 14. Reihe K 1-20, Galleriesitze 80 Heller. Für NichtMitglieder: Parkettsitze 1. bis 3. Reihe 3 Kronen, Sperrsitze 4 bis 10. Reihe K 1'50, Sperrsitze 11 bis 14. Reihe K 180, Galleriesitze K 1 20, Stehplätze 50 Heller. Den Kartenvorverkauf hat auS Gefälligkeit Herr Kaufmann Krick (Bahn-hofgafft) übernommen. Unsere Windischen im Oberlande. Eine windische Heldentat wird uns aus Judendors bei Leoben gemeldet: Am 31. v. M. übten dort sechs windische Arbeiter ihre Rache an ihrem ArbeitSge- LeuL,".he Macht __ noffeii Johann Rath. Sir prügelten ihn unbarm-herzig und bedachten ihn derart mit Fußtritten, daß dieser nebst deS Bruches deS Nasenbeines und ver-schiedcnen anderen Wunden am Kopse auch schwere innere Verletzungen erlitt. Sein Zustand gibt wenig Hoffung auf Sesnnduiig. Die rasch erschienene Rettungsabteilung der Freiwillige» Feuerwehr Leoben leistete ihm die erste Hilfe und überführte ihn dann ins Stephaniespital Die Zudendorfer SicherheilSwache hat noch am gleichen Tage die windischen Helden dingfest gemacht. Der Borfall erregte ob feiner un-glaublichen Roheit großes Aufsehen. Hier find wir das schon gewöhnt. Eine neue Methode für die Lösung der nationalen Fragen hat sich der Bezirks-hauplmann von Volosca, Küstenland, ein gewisser Herr Schmidt-Zabierow zurechtgelegt. Sie ist von stupierender Einfachheit! Herr Schmidt Zabierow verbietet einfach zwei nationale Versammlungen, welche der deutsche Schulvereiu nach Abbazia und Lovrana einberief, „weil dadurch national« Demon-strationen hervorgerufen werden könnten, wodurch der nationale Friede Adbazias und LovranaS und somit die öffentliche Sicherheit, Ruhe und Ordnung gestört werden könnte." Beide One besitzen eine große steuerkläftige Minderheit. Abbazia hat eine deutsche Schule, die vom deutschen Schulvereiu unterstützt wird. Lovrana soll in allernächster Zeit eine solche bekommen. Der deutsche Schulverein war sonach in beiden Orten zur Ausübung seiner fatzungSgemüßen Werbetätigkeit vollberechtigt. DaS Vorgehen d«S Herrn BezirkshauptmanneS stieß auf unerwartete Schwierigkeiten. Ueber telegraphischen Rekurs des deutscheu Schulvereines und die Intervention seines Obmannes Dr. Gustav Groß mußte das Bersamm-lungsverbot binnen 24 Stunden zurückgezogen werden. Herr Schmidt-Zabierow tat dies mit der der Situa-tion entsprechende» Würde, rettete was noch zu retten war. i»dem er das Plakatierungsverboi ausrecht erhielt, und erklärte mit Humor, daß er das Ber-sammlungsverbot ..im eigenen Wirkungskreise" zurück-ziehe! Und doch hätte die Methode deS Herrn Schmidt-Zabierow ob ihrer patriarchalischen Einfachheit eine bessere Würdigung verdient. Wie leicht wäre die natioale Frage in Oestreich zu lösen, wenn man sie allgemein anwenden würde! Man verbiete einfach alle deutschen Versammlungen, löse >ie deutschen Vereine aus. unterdrücke die deutschen Zeitungen, verbiete daS Singen deutscher Lieder und belege den öffentlichen Gebrauch der deutschen Sprache — auch diese zahmste und natürlichste Betätigung der deutschen Gesinnung wird ja in Prag und Laibach als Provo-katio» empfunden und können, wie sich Herr Schmidt-Zabierow ausdrückt „hiedurch leicht nationale Demon« strationen Hellsorgerufen und die nationale Ruhe, Drdnung und Sicherheit gestört werden" — mit Arreststrasen und der gordische Knoten der nationalen Frage ist wie mit einem Schwerte glatt durchgeschlagen. Das Ei des Kolumbus! Man wird sich den Siamen Schmidt-Zabierow merken müssen, er scheint in Oester» reich noch zu große» laten berufen! Handfertigkeitsproben von gigeune-rinnen. Aus Marburg schreibt man: Zu dem Tischlermeister Leopold Wunderlich, Seitzerhofgasfe Nr. 3, kamen zwei Zigeunerinnen und kauften ein Stockerl um eine Krone. Sie zahlten mit einem Füuskronenstück Wunderlich gab den beiden das restliche Geld aus einer Schüssel heraus, in der sich 140 K befanden. Als die Zigeunerinnen den größeren Geldbetrag sahen, baten sie um die Auswechslung mit JubiläumSkronen. Sie machten sich auch gleich in der Gkldschüsfel zu schaffen. Dem Tischlermeister kam die Sache bedenklich vor, weshalb er sofort, als die beiden daS Geschäft verlasse» hatt?», das Geld nachzählte und den Abgang von 28 K gewahrte. Er erstattete von diesem Zigeuirertrick bei der Sicherheits-behörde die Anzeige Bald darauf gelang es dem WachmanneRaab, die Beschuldigten in derMagdaleneu-Vorstadt festzunehmen Es sind dies l/jährige Anna Seger aus St. Martin bei Villach und deren Base Zofefa Seger. Erste ist wegen gleicher Diebstähle bereis vorbestraft. Beide wurden dem Kreisgerichte eingeliefert. von der Advokatenkammer. Herr Dr. Vladimir Sernec ist alS Advokat mit dem Wohnsitze in Marburg in die Advokatenliste für Steiermark eingetragen worden. Den Bruder erstochen, den Dater verletzt. Vor einigen Tagen geriete» in einem Gast-Hause in Oberburg die dort als Gäste anwesenden Brüder Franz und Joses Spech, sowie deren Vater Matthias untereinander in Streit. Bei dieser Gelegen-heit erfaßte Franz Spech seinen Vater bei den Nutnnier 10 Schultern, um ihn zu Boden zu werfen, worauf Joses Spech den Franz aus dem Gasthause ins Freie drängte. Franz Spech kehrte aber nach kurzer Zeit in dasselbe zurück, slürzie sich mii offen.m Taschen-messer zuerst aus seine» Bruder Josef und brachte ihm sieben Stichwunden am Halse. Rücken, Brust und Armen bei Hierauf wandte er sich gegen den Vater und brachte auch diesem mehrere Stichwunde» bei. Zoses Spech stürzte sofort zu Bode» und starb nach wenigen Minuten. Der Arzt konstatierte als Todeswunde eine zehn Zentimeter tiefe Halswunde, welche die Schlagader durchschnitt und absolut den Tod durch Verblutung herbeiführen mußte. Der Täter wurde sofort verhaflrl Die Elier» des Franz Spech sowie die Nachbarn schildern deu Täier als e nen tückische» Charakier. Er toll icho» durch drei Jahr« aus seine» Bruder einen geheimen Haß baden, weil letzterer ihn einmal anläßlich eines Streites öffentlich zu Boden g worsen hätte. Für die arme Witwe liefen l»ei uns an Spenden ein: Bergkommifsär Bruno Bauer unter der Widmung: „Der Witwe des volkStreue» Arbeiters! Treue um Treue!" 2 l<; H. R. 3 X. — Indem wir den Dank ver hartbetrvffenen Fratt zum Aus drucke bringen, wenden wir uns nochmals an das stets hilfsbereite Herz der deutschen Volksgenossen, sagen unseren besten Dank nnd bitten um weitere Unterstützung im Sinne der Widmnng des erstge-nannten Spenders. Kränzchen im Waldhaufe. Am 23. v. veranstalteten die liingerdienenden Unteroffiziere des hier garnisolierenden Bataillons unseres heimischen Infanterieregimentes ein „Schlußkränzchen," welches einen glänzend.n Verlauf nahm. Der Besuch ließ nichts zu wünschen übrig, die ausgedehnten Raume des WaldhauseS faßten kaum die große Zahl der Besucher Bei den Klängen der ans Kameraden zusammengesetzten bestbekannteu „Schrammelkapelle" eröffneten vier stramme Tctnzerpaare den Reigen und sehr bald ergriff rege Tanzlust alle Anwesenden und im flotten Wirbel drehte sich alles bis zur frühen Morgenstunde. Die Beranstaltttng war nicht nur durch den Besuch der Offiziere der hiesigen Garnison, sonder» anch durch starke Abordnungen der Vereine, der Beamtenschaft, sowie einer Al>ordnnng der länger-dienenden Unteroffiziere der Grazer Garnison beehrt. Das gute Gelingen der Veranstaltung ist wohl vor allem dem rührigen Ausschuffe, an deffen Spitze die Rechnungsnnteroffiziere die Herren Prelog, Fereneak nnd Kotschnigg standen zu danken. Die Veranstal tung hat wieder den Beweis erb. acht, daß das herzliche Einvernehme» der Bevölkerung der Stadt mit unserer Garnison wie immer ein uiigetrübtes ist und wir wünschen nur, daß es immer so bleibe. Aus dem Unterlands. Rohisch-Sauerdrunn. lPerf onaln achricht) Der LandesauSfchuß hat den Kassier der k!audeskuraustalt Rohitsch Sauerbrnnn Herrn Lorenz Potpefchnik aus sein Ansuchen unter Anerkennung seiner langjährigen pflichteiirigen Dienstleistung in den bleibenden Ruhestand versetzt und den Herrn Buchhalter Paul Poschinger in Gösting zum Kassier der genannten Anstalt ernannt. Windisch-Feistritz. (Von der Klein bahn). Mit Giltigkeit vom 1. Feber 1909 bis zur Durchführung im Tarifwege längstens aber diS Ende Dezember 1909 wird auf der Kleinbahn Windisch -Feistritz S B Stadt Windisch Feistritz eine Frachtbegünstigung iu der Weise gewährt werden, daß bei Frachtgütern aller Art der Frachtsatz für 100 Kilogramm 20 Heller beträgt, jedoch stellt sich die Mindestgebühr auf 40 Heller per Sendung. — Weiter hat die Fahrordnung dadurch eine Begünsti-gnng erfahren, daß an Markttagen der um 6 Uhr 18 Minute» früh von Norden in der Südbahnsta-tion Windisch Feistritz eintreffende Personenzug Nr. 73 an die Kleinbahn Anschluß finden wird. Neuhaus. (F e u e r w e h t k r 4 n z ch e ii). Sonntag, den 24. v M fand in dem prächtig und stilvoll geschmückten Saale des Hotel Styria das Kränzchen der freiw. Feuerwehr statt, das sich zu einer sehr anregenden Unterhaltung gestaltete Auch auswärtige Gäste insbesondere auS Cilli, Wöllan und Hochenegg hatten sich zahlreich cingesunden u.a. Herr Direktor Dr. Hiebaum aus Graz und die Herrn» Rauscher, Werhan und Dr. Riebl aus Cilli. Unermüdlich spielte die Musikapelle zum Tanze auf, dessen Leitung Herr Winkler übernommen hat, deffen strammer Leitung volles Lob verdient. Durch die 10 Pcuisdjc Wacht aufopfernde Mühe von Seit« der Frau Melihe» die weder die vielen Gänge noch Fahrten scheute, wurde es möglich gemacht, daß der Glückshasen welcher mit Geschenken aus Cilli und Neuhaus reich ausgestattet war, dem Bereine einen namhaften Reingewinn brachte und sei ans dieser Stelle den geehrten Gin» nern und der wackeren Frau herzlicher Dank gejagt Den Verkauf der Lose besorgten Fräulein Gret« Koller und Fräulein Johanna Grobelnik deren Liebenswürdigkeitji gelang alle vorhandenen Rieten an d<» Mann zu billigen. Die Sän^erriege aus Wöllan hatte einige Lieder zum Vortrage gebiacht und ernteten die strammen Singer rauschenden Bei-soll. Die gärtnerische Ausschmückung besorgte in ent-qegeukommender Weise Krau und Herr Malle, die auch die übrige geschmackvalle Dekoration unentgeltlich herstellten, so daß dadurch dem Vereine ein nettes Sümmchen erspart geblieben ist und wir hoffen nur, daß uns taS Künstlerpaar für beständig in NeuhauS erhalte» bleibt. Die Seele der Veranstaltung war natürlich der Wehrhauptmann Herr tfüibifch der bewiesen hat, daß er nicht nur bei einer Feu.rsbrunst sondern auch als VerginigungSIeiter seinen Mann zu stellen weiß. Da auch Herr Melitan in Keller und Küche das Veste bot verlies der Ba!'. aus das angenehmste. Nach allem dem ist es nicht zu wundern daß das ungezwungene fröhliche Treiben allen zu schnell endete; es wurde heller Moigeu als man den letzten Gästen ein „Auf Wiedersehen" zurief. Gonobitz. (Nachahmenswert.) Die Veranstaltci deS am letzten Sonntag stattgesundenen JunggeseUenktänzchenS haben den gesamten Reiner« trag von 5t K für den in Aussicht genommenen Zubau dei deutschen Schule gewidmet. Gonobitz. (K ä i n t n e r - O u i n t e t t) Ueber Anregung des Obeiossizials Waknchon wird am 18. März das berühmte «ärntner-Quintktl hier gastieren und zu Gunsten des SchulhausbaucS einen heiteren Liederabend veranstalten. Ein rühriger Ausschuß hat sich beieits gebildet, der den Kärntner Gästen die Stunden, die sie hier zu verbringen gedenken so an-genehm als nur möglich machen will Gonobitz. (S ch u l v e r e i n s v e r s a m m -lung.) Die Zahreshauptverfammlung ivurde in Urbans Gasthof abgehalten. Obmann Dr. Lederer »rstatlcle den Rechenschaftsbericht und betonte, daß die Ortsgruppe im abgelaufenen Zahre größere Beträge abgeführt hat. Leider haben manche ihre Mitgliedskarte nicht ringelött Der Obmann berichtete dann über dir Hubaufrage zur deutschen Schule. Es wurde beschlossen, diese Angelegenheit nicht mehr aus den Augen zu lassen, weshalb ein eigener Ausschuß ein-gesetzt wurde. Auf diese Art hofft man, die Auge-legenheit noch h^uer der Verwirklichung zuzuführen. Die Bezirkssparkasse Gonobitz hat in anerkennenS-werter Weise sür diesen Zweck bereits 2000 K gewidmet. In die VereinSleitung wurden gewühlt; Rechlsanwalt Dr. L«d«r«r als Obmann; Oberlehrer Seidler als Stellverteeter; Lehrer WinNer als Schriftführer; ^iotariatskandidat Schmidt als .'.tell-Vertreter; Schlossermeister Wresounig als Säckelwart; Baumeister Schmidt als Stellvertreter. Diefer hat gleichzeitig den Vertrieb der SchulvcreinS Gegenstände übernommen. Hochenegg. (O r t s f chu l r a t). Der neu-gewählte Ortsschulrat der deutschen Schule besteht nun aus folgenden Herren: Obmann Siechenhaus-Verwalter Hoch. Stellvertreter Dr Breschnik, Orts-schulausither Gastwirt Kociper, Schristführer Ober-lehrer Sernetz, Schmiedmeister Ieckl, Kaufmann Zottl, Lederermeister Seuitza und Pfarrer Vodusek. Mit Ausnahme der letztgenannten Persönlichkeit sind sämtliche Herren nicht nur stramm« Deutsche, sondern auch bewährte Freunde der deutschen Schule. Schönstein. Samstag Abendfand im Deutschen Hanse die Jahreshauptversammlung deS Männer» gesangvereineS „Liederkranz" statt. Der Obmann-stellverireter Herr Viktor Hanke begrüßte die zahl-reich erschienenen Mitglieder und erstattete den Tätigkeitsbericht über das abgelauseue Vereinsjahr, woraus zu entnehmen war, daß dank deS hingebungs-vollen Wirkens des Sangwartes Herrn Kaspar Krovath der Verein eine recht erfreuliche Tätigkeit im Dienste deS deutschen Liedes und der deutschen Sache entfaltet hatte. In den Ausschuß wurden nachstehende Herreu gewählt: Obmann Dr. Wilhelm Stepischnegg, Obmannstellvertreter Viktor Hauke, Sangwart Kaspar Hrvvath, Säckel- und Schrift-wart Hans Persche, Notenwart Fritz ttnranda, Fahnenjunker Heinrich Mack. Nach Schlnß der Hauptversammlung blieben die Sänger noch längere Zeit liederfroh zusammen. Ihre Leistungen boten die Gewähr dafür, daß der Verein froh in die Zukunft blicken kann, zumal die Sängerschar unter der Leitung des ausgezeichneten Chormeisters stellt. Heil! dem deutschen Liede im Schalltal! Hochenegg. (Deutsche Schule,) Da die hie'ige deutsche Schule tvegeu ScharlachausbrncheS im Lchulhaufe durch fast drei Monate geschlossen werden mußt«, konnte d>« JubiläumSstier, sowie die damit verbundene Weihnachisbescheeniilg erst am 31. v. in der überaus festlich geschmückte 1. Klasse unterzahlreicher Beteiligung der Markt' und Laudbe-völkerung stattfinden. Oberlehrer Seruetz «öffnete die Feier mit einer Ansprache, der Vorträge und und Lieder der Schüler folgte». Der Weihnachißbe-fcheeruug ging eine nationale Ansprache des Ober-lehrers voraus, worin er der hochherzigen Gönner gedachte. Es spendete»: der Deutsche Schulvereiu 50 K, die Südmark 30, das Reichsdeutsche Weih-nachtsbäumchen 25, Jofefine Hotschewar in Gurkfeld 20, K. Hausmaninger in Marbmg 5, Ungenannt in Marburg 5, Albert Eckert iu Graz 5, B'üder Rei-niughaus in Graz 20, Karl Höhn in Hochenegg t, Gräfin NeuhauS in Hochenegg 20. Zgnaz Huemer in Bifchofdorf 4, Mathilde !r,imfcheg in Hochenegg 15t), Franz Lenitza iu Hochenegg 2 HnulichRattey in Hochenegg Wirkware», die Geudarmcrie in Hochenegg 4, Oberstleutnant Dragic in Cilli 10. Franz Bnrck-hardt in Graz 3 Schirme, A. PichlerZ Witwe und Sohn in Wien Spielwaren uud Geschichlendiicher, K. Söllner in Graz Schulgegeustünde und Oder-lehrer Sernetz l l Geschichtei-büchei. Uneingeschränktes Lob gebührt außerdem dem gesamten Lehrkörper sür das mühsame Einstudieren der Lieder und Deklama-tionen, sowie der Gattin d S Oberlehrers, die den Festraum außerordentlich reich und sinnig schmückte. Deutsche Volksgenossen! Nach jal>r,lanqer freudig geleisteter Ärbeit und Dank der epiisw > gsten Beihilfe national bewußter Volksgenossen ist der 9iou ee? Deutschen Hauses bis zur Vollendung gediehen Die prächtigen Räume des stolzen Storni sind ihrer Bestimmung übergeben worden. ,>reigemnle?, frische», völkisches Leben ist in das Hau» ein-gezogen, da» für das ganze deutsche Cilli und alle Freunde dieser Stadt, für die deutsch»» Berein«, sür alle Schichten der deu'.'cken Bevölkerung bestimmt ist, als Heimstatt deut-ichcn geistigen Streben» und deutscher Lebensfreude, als Pstegestätie deutschen Wesen« in den Südmarken deS deut» schen G.bieitt. Das Haus ist erstanden durch rübmenSwerte L,istun gen on Gel» und Gut und Arbeit, b.i denen deutsche Einige teil und Brüderlichkeit berilich zu Tage iraten. Jetzt gilt es das Geschaffene zu erbalien alv siol;«^ Bild vöMschen Lrbens, a s Sammelpunkt aller Denlschei: aus i>ad und fern, so das» jeder deutsche Volksgenosse mit aufrichiiger Freude und mit Begeisterung die herrlichen fallen betiitt. Das Deutsche Haus so zu erhalten, daß es unser aller Siol; und Freude ist, das Leben im Deutschen Hause so zu gestalten, daß e« das völkische und wirtschaftliche Gtdeihen Deutsch Cilli« in dideuiung vollem Maße förden. das ilt • ine Ehrenaufgobe sür die Deutschen Eillis nnd aller Deuifchen, die treu zu Cilli stehen! In erster Linie obliegt diese Ehrenpflicht den deutscher Bewohnern Cilli?. E» gibt wenige Städte auf deutscher. (Zrde. i" welchen die nationale Opserwilligkeit so sehr dir Gesamibeit beseelt, wie unser tampsumtostes, allezeit sieq reiches Cilli, wo in bewunderungswürdiger Ä'eise arm und re ch, doch und nieder freudig die schwersten Lpser dringt am Aliare des deutschen Bolkstums und auch iür da» Deutsche Haus Lpser gebracht wurden, die der Bewun derung und dauernden TankeS wert sind. Deutsch« CilliSI An diese bewähite Opserwilligkeit, die unserer Stabt so viel Segen qebracht und ihr in allen i>eutch!U!izc» d»i», e-.wiT Velin« In qaili n Siuif •& <3 U --- .L. g — I 5 z •g rz & I ? 1 £ ^ a -Q ^ ' ' .m* 1« .mm OS 05 o) j 's) so « v ar. - - 1 eingeführtes Fleisch in Kilogramm - -e <« Q «0 X 4 i«) B I *5 3i - 92 — S> :0 24 292 Seile 6 Deuifche Wacht Nummer 10 Dalmatienfahrten mit der ..Thalia". Der Vergnilgiingsfahrtenbampser „Thalia" des Oesterreichische» Lloyd »ulerninimt von Trieft aus vom 3. bis 12. Feber und vom 15. bis 23. Feber zwei Reisen »ach Dalmatien. Nebst dem Besuche der .Hauptpunkte Sebenicv, Lissa, Spalato, Cattaro, Nagusa, Cnrzolci, Zara usw. soll den landschaftlichen Schönheiten Dalmatiens derart nachgegangen werden, daß ohne festen Fahrplan die Wünsche der Passagiere und die Rücksicht auf daS Wetter fiir die Einzel-heilen der Reise maßgebend sein werden. Während dieser Tonrcn werden die Fahrgäste ans der „Thalia" übernachten können, so daß anch Orte ohne kom-sortable Unterkunft, aber hervorragend dnrch ihre landschaftlichen Reize zur Besichtigung gelangen. Es können auch bloße Teilstrecken unternommen werden mit Benichung der Eildampser ohne Auszahlung zur Erreichung der von der „Thalia" berührten größeren Änschlußliäfen. Preise vom 200 K aufwärts per Reise (Seefahrt und Verpflegung ohne Getränke). Es folgt vom 2. bis 27. März eine Reife nach Palästina nnd Aegypte», Preise von 650 X answärtS, und von l. bis 16. April Oster-fahrt zur See Süditalien. Griechenland u«d Dal-matien), Preise von 450 K auswärts. Prospekte Auskünfte nnd Anmeldungen beim Oesterreichischen Lloyd in Trieft, bei Viktor Podpetfchan, Cilli, sowie bei der General'Agentnr des Oesterr. Llo»id, Wien I., Kärnt »erring 6. Hub Ijub ich Ahnen gründlich dir Meinung g'sagt, und nun soll,» Sie auch no«b einen guten Rat hören: Wenn Sie sich wieder einmal erkälten, dann kaufen Lie sich in de IpoilM'ke, Drocorlo oder .niucrulwuNNi'rliniidliinf gleich eine Zchachiel Sodener Mineral - Vastillen, aber die echten von Fay- die gebrauchen Sie dann »ach Vonchrist und dann kann's Ihnen nicht wieder passiere», daß Sie Tage lang daheim docken müsse«. Die Schachtel tostet nur Kr. 1.25. weisen Sie aber Nachahmungen entschieden zurück. Oe»trosrevrLs<»ko,.z für Oesterreich • t'ugaru: W. Tli. («untxrrt. ni«a IV 1, Gtohc 17. .ttrii'6 Bodenwichse ist das vorzüglichste Einlaß-miilel für harte Böden. 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