^ 3 ^W >V ^^^. ' M 62 /M °M «/^. ^G. ^^ M^ ^^ ' M.V-MM. lK t c v e r m a r k. 6) ratz. DerVerem zur Einführung bcs Institute der balmhgle Anzahl Wärter und Wärterinnen in so lange unler ihrer Leitung verwenden, als dieß der «igcne, dermal noch nicht hinlängliche Pecsonaisiand erfordert. Die Ankunft der barmherzigen Schwestern aus München wirb sogleich nach den Ostnfeiertngen erfolgen, und «S können von dem uneigeimühigen, sich selbst aufopfernden Wirken ders.lben mit Grund und vollem W.rttau.n befriedigend, Result«, in Lind,-rung d«S menschlich.!, Elends «warte! werden, da si. hiezu wohl vorzugsweise g.eignet sind, di. Dienst« unentgeltlich auS reiner Nächst.nli.b, l.ist.n, und dutch mild, »eiträge in den Sland g.ftht sind, sich ei-'eigentsWohnhauönächst demSpilal« zu«rbauen, wo« duichjdieHilfeleistung wesentlich erleichtert wird. (Gr. Z.) A n g a r n. Ptsth, ,5. März. Unser» Stadt schwebt, wie-dtr m großer Gefahr, und wir sind mitjgluautl Noth «Mll Ueberschwemmung »ntgangen. Di, Donau schwoll tiS an den äußersten Rand ihrer Ufer an: «s braucht« nicht viel mehr, so halle sie dieselben überschritte» und d,r giößie Thtil dlr Stadt slünd, unter Wasser. Die Vorsehung wachte aber und wir sind mit der bloßen Angst davon gekommen. Die hinter Pesih gelegene Insel Csepel, die vor drei Jahren di, berüch-tiglt Ueberschwemmung herbeiführte, war wieder der Stein des Anstoßes, der unö leicht n«ueö Verderb,» halle bringen können; er wird es so lang, bl»ib«n, bis kräftige Maßregeln dagegen getroffen werden. In« dessen ist für heuer ber Eitsioß abgezogen und wil sind außtr aller Gefahr. Di» neuen Werk« unserer zu «rbauenbin Kettenbrücke hatten bei dieser Gelegenheit eine schwer, Probe zu überstehen, und haben sie auch glücklich überstanden, sie haben nicht den mind«st»n Schaden erlitten, wahrend die Eisbrecher die Eis' massen mit kolossal,r Gewalt zertheilten. — Die Dampfschiffahrt auf der Donau hat heule begcnn,n. Die Eommunic.ilion mit Wi,n wird nun täglich Statt finden, und es heißt, daß die Preis» herab« gesetzt wridln. (Allg. Z.) V r e u ß e n. Die Rhein- und Mose lzeitung meldet au« Cob lenz vom 22. M«rz: «Heut« Morgens 6'/, Uhr und « Minuten mittlerer Zeit »uro« hi,r ,in», «twa 1 Selunde anhaltende und mit starkem Ge. rausch verbundene Erderscbülterung versplrl. Der Stoß schien von Nordosten nach Südwesten zu g«hen und zwar so heftig, daß die Möbel in den Z'mmern er» zitterten, di« Fenster klirrten, an einem Haus» ,in 2h«ll deS Schornsteins einstürzt» und in mehreren Laden Sachen herunterfielen. Es herrscht, gänzliche WindM», dlt Himmelwar bedeckt, der Barometerstand z,ia.t» klme auffaUlndt. EtsHlinulig, der Thllmomellr» 462 stand 3 Grad üb»r o. — Nach Berichten von der Mosel und d«r Lahn wurde der Erdstoß auch an diesen Flüssen stark verspürt. — Der Rudergänger des Dampfschiffs »Kronprinz,« welches heut« Nacht von Köln Hierange, tomlmn ist, »ill um Mitternacht in den vulcanischen Gebirgen bei Vrohl eine feurig« bläuliche Masse gesehen haben, die, einen hellen Glanz verbreitend, bis zu «iner gewissen Höhe.emporgestiegen und bann an der. selben Stelle flch wieder niedergelassen." (Öst. B.) Frankreich. Algier. 3. März. Ein kleines Scharmützel ist bel Mostagantm vorgefallen. Zweihundert Spahis Abb» El-HaüerS im rothen Bernuß, unsern Spahis zanz ähnlich, erschienen vor dieser Stadt und lum» melten im Angesicht dtr kleinen Besatzung ihre Pferde. Der Kapitän dee Artillerie, WMn Esterhazv, macht« an der Spitze von fünfzig türkischen Reitern einen Ausfall lö'otel« den Feinden einige Leute, woe» unter ein Officier, macht« ihren Anführer zum G«« fangenen und verfolgt« si« über drei Stunden We-ges. Dieses siegreich« Gefecht g»g»n einen viermal überlegenen Feind gidt l>aS treffendste Zeugniß, wi« sehr den Arabern der Muth gesunken ist. Ebenso merkt man aus verschiedenen Umständen, daß auch Abb-El »Kader des Krieges überdrüssig ist, und in uns »in« ftitdliche Stimmung »ecken möcht«. Die vom Bischof Dupuch «ingeleit«t«n Unterhandlungen wegen Freilassung b«K Milltärinlendanlen Massot, welcher bei Duera in die Hände der Araber gefallen, halten zwar keinen weitern Erfolg, da der Marschall Valee sie nicht duldete, in der Meinung, Abd^El-Kader wolle diesen Anlaß nur zu neuen FriedenSun-lllhandlungen benutzen. Dafür hat aber Add »El« Kader die in seinem Dienst stehenden französischen Arbeiter, welche er in d«n Waffensabriken zu Tete» demt verwendete, frei gegeben und sie un:er guter Bedeckung bis au die Lhiffa geleiten lassen. AuS diesem Verfahren, das so wenig mit dem 6harakler der Araber zusammenstimmt, geht deutlich hervor, daß der Emir mit uns ein besseres Vernehmen wie, d« einzuleiten wünscht. — In Bälde dürften von der Regierung Maßregeln ergriffen werden, dem Unwesen der Speculation auf Grundstucken zu steuern. Es gibt Speculantsn, die in der Hoffnung «n«s hohen Wiederverkaufs beträchtliche Landereien an lich gebracht haben. Das beste Mittel, solchen Mißbrauche «in Ende zu machen, wäre: alle nicht cullivirien Grundstücke mit hohen Steuern zu bele« gen. — Gineral Bugeaud ist gestern nach der Pro» 5mz Lonstanlin, abgegangen; er wird «lwa vierzehn Tage ausbleiben. —Das Lager Fonduk, an der Ost» «ranze der Melidscha, wird geräumt. In militari-scher Hinsicht war dieser Waffenplatz, nachdem man die Lager El'Arba, an der Arrasch und andere Punkte geräumt hatte, völlig unnütz. Dagegen ist die Maß» reg»! in politischer Beziehung nicht eben klug, benu di« Araber werden dieselbe als ein Zeichen der 35e-schränkung unserer Occupation des Land««, als einen Beweis der Furcht betrachten. Indessen begreifen wir wohl, baß es dem General Bugeaud daran gelegen styn muß, zum bevorstehenden Feldzug so stark al« Möglich auszurücken, und daß er zu diesem Zweck dio Nicht unumgänglich nothwendigen Stellungen verläßt. 2oulon, lt. März. General Bugeaud versammelt« vor seiner Abreis« von Algier nach Con-stanlin« die Mitglieder der Colonialgesellschafl, wel« chen er durch folgende Wort« einigen Schrecken ein-jagte: «Es ?>st, sagte er, nicht hinreichend, in Ale gier Hauserzu bau«n,wir müssen Dörfer anlegen den Vo» den urbar machen, damit wir Munbvorrälhe und von der Küste entfernte Wohnplätze für den Fall ein«s «uropaischen Krieges haben, denn die Kanouen H Ia Paixhans reichen sehr weil, und «ine feindli» che Escadr« konnte in einem Moment der Ulberra« schung Algier in «inen Schutthaufen verwandeln. Dann würbet ihr zu mir kommen und sagen: wir müssen uns ergeben, denn. wir sterben vor Hunger, während, wenn wir unsern Unterhalt au< dem Boden zögen, die gelandeten Feind« bald zum Wieder-einschiffen gezwungen würben.« In Abwesenheit deS Generals Vugeaud ist der Marechal o« Camp Bara« guap-dHillierö' zum Obercommandanlen der 2rup, pen in den Provinzen Algier und Titeri ernannt.— Hier und in d«n Dörfern der Umgegend wim,n«ll es von Truppen aller Waffengattungen, welch« nach Algier bestimmt sind, und an dem bevorste-henoen Feldzug Theil nehmen werden. Morgen wird daS Linienschiff Scipion mit lU00 Mann, üdermor« gen die Fregatte Dioon mit 600 Mann nach Algier unter Segel gehen. In der zweiten Hälfte des Aprils werden die afrikanischen Expeditionecolonnen auf verschiedenen Punkten sich in Marsch setzeni die dortige Armee soll auf 60,000 Streiter gebracht werden. Anch an schwerem Geschütz liegt hier sehr viel zum Einschiffen bereit. Der Herzog von Aumale wird mit seinem Adjudanten am 15» hier erwartet. (Allg. Z.) H p ll n i t v. Nachrichten au« Madrid vom 12. März (in Patiser Blättern) melden: Gestern btlieth die 3ie» 4L3 geulschaft die Frag«, ob ben Corte» «in elnzlger R«-genl oder «in» auS drei Personen bestehend« Regent» schaft vorgeschlagen werben solle. Cortina, der Minister des Innern, sprach mit Warm» für «inen Ne« g«nlen, während Becerra, der Iustizminister, der s«Ibst in die Regentschaft zu kommen strebt, für drei Regenten sich »lklärte. Di« Erörl«rung würd« so lebhaft, daß der Herzog be la Victoria für gut fand, die Sitzung aufzuheben. — Di» patriotisch«« Gesellschaften in Calalonien haben sich nicht aufg», löst, sondern bloß «inen andern Namen angenom» men. Sie nennen sich jetzt Lesekabinett (ßabinet« 6« lectui-a.) Die Regierung ist nicht gesonnen, dies« Umgehung ihrer Verordnung zuzugeben; die Division Zabala hat den Befehl erhalten, au« den baekischen Provinzen nach Calalonlen zurückzukehren. In den baSkischen Provinzen wird si« durch di« in All«sti, lien stehend« Vrigad« la Rocha „fetzt." (Oest- B.) Großbritannien. Wir sind im Stand«, al» Antwort auf dl« grundlosen Ausfall« der Time« gegen Lord Ponsontp zu melden, daß der Haltischerif an Mehemed Ali von »in«» freundlichen Versicherung begleitet war, d»r Sultan wolle au6 leicht zu würdigenden Rücksichten, ihm (Mehemeb Ali) ober, im Fall« feines Ablebens, dem Ibrahim da« persönlich« Erscheinen in Constantinope! behufs der Investitur mit b«m Paschalik erlassen. Durch die Erklärung ist di« Erb-folg« Ibrahims bereilö indirect gewährleistet. Auch zweifeln wir nicht «nlfernt, deS Sultans Absicht, welch» nur dahin geht, für den Fall der Kindheit oder Unfähigkeit des legitimen Erbfolgers, di« Suc» cession zu bestimmen, werd« dem Pasch« zur Genüg, verdeutlicht und damit sein« Besorgnisse beschwichtigt werden. Er hat ln der That den Hatlisch,rlf schon angenommen, und bittet nur um Abänderung «ini-, gtr Artikel __ «ine Bitt« die ihm höchst wahrschein' lich nicht abgeschlagen wird. Di« Muthmaßung der TimeS, daß aue dieser Frag» «in Mißverständniß unecr den europaischen Mächten entspringen werbe, ist «ln bloßes Hirng.spinnst. Noch «in, ganz kurz« Zeit, und jener Cinwurf wild auf das befriedlgenst» beantwortet seyn. ^^ ^. > Man hat Nachrichten von d«n beiden Schiffen „Erebus" und »Terror,« die vor etwa 13 Monaten unter dem Befehle des EapilänsNoß.und Commander Crozier England verließen, um den magnetischen Südpol aufzusuchen. Sie haben Madera, St. He- lena, da« Vorgeblra« d«r guten Hoffnung, Kesgu«» lenS» und Sabrinenlanb besucht und ankerten im vorigen August zu Hobarttown aus Vandiemensland. Am 26. October setzten sie von da ihr« Reise weiter fort. Capitän Roß, Neffe des bekannten Nordpol' reisenden, Sir John Roß, ist derselbe welcher im Juni lL23 di« britllfch» Flagg« am magnetischen Nordpol aufpflanzte, und schon früher mit Sir E. Parry Reisen in di« arctischen Gegenden gemacht hatte, wo er im Ganzen acht Winter und vierzehn Sommer seineS Lebens zugebracht hat. Er hofft nun, den magnetischen Südpol unter 68 Grad südlich»» Breite und 14« Grab östlicher Lang« zu finden. (Ost. B.) N u ß l a n v. Von b«r polnischen Gränz«, zZ. März. Wenn gleich man langst gewohnt ist, »s mit d»n> Zahlen so genau nicht zu nehmen, sobald von ruf. fischen Streilkräften di« Red« ist, so waren doch seit «iniger Zeit di« Nachrichten über Anhäufung großer Heeresmassen längs b,r preußischen Gränz« zu über» «instimmend, al« baß man an deren Wahrheit hält» zweifeln tonnen- Nichtsdestoweniger scheinen alle bi,ß-fälligen Angaben im höchst«« Grad« übertrieben zu seyn, denn b«i «igener Anw«s«nheil in Kalisch vor wenigen Tagen fand ich daselbst zwar ziemlich vi«l« Russen stationirt, keineswegs aber selche Massen, »i» ich erwartet hatt»; und wenn man von Kalisch, dem Hauptpunkt« auf der westlichen Gränze Polens, einer» Schluß auf di» übrigen, ungleich weniger bedeuten» den Stalionsort« wagen barf, so belaufen sich di« sämmtlichen, an de« Gränze aufgestellten Truppen nicht auf 75,000 Mann, wie man bisher immer angegeben, sondern kaum auf 20,0ll0 Mann. Eben so mäßig soll, wie wohlunterrichtete Pelsonen vcr, sichern, di« Besatzung von Warschau und dem in-nern Polen seyn, so daß di» ganz« russisch« Arme« im Königreich nicht über 50 bis 60.00U Mann stark wäre. — Mein« frühere Nachricht, daß die Vermählung des Großfürsten-Thronfolgers noch im April Statt haben würde, hat sich bestätigt, ind,m dieselbe bekanntlich auf den 13. April a. St. (30. n. St.) angesetzt ist; zedoch wirb dle Feier nicht, wi» es frü, her hieß. in Moskau, sondern in Sl,Peleriburg Staii finden, das boh« Paar aber bald nach der Vermählung »ine Reis« nach b,l alten Hauptstadt dlS Reichs antreten und daselbst «inig« Zeit verwtll«n. Mit Bestimmtheit wird jetzt versichert, daß Ihre Maj. die Kaiserinn ln diesem Sommer rviebcrum Ems besu- . 464 chen werb,, dessen Wasser lm voriglnIahr« so heilsam auf ihre Gesundheit eingewirkt hat. —Die zuerst burch eng« lische Blatter verbreitete Nachricht von dem Verluste eines der neu angelegten russischenFortsan dieTscherkessen bedarf zwar noch der Bestätigung, ist jedoch keineswegs vonErheblicheeit, dad'leBergvöieernoch alljährlich während des Winters, wo di, anwesenden russischen Streilkräste auf die Festungsbesatzungen beschränkt sind, einige Vortheile über ihre Feinde davon getragen haben, die sie indessen zu behaupten nicht im Stande sind. Der Tschertessenkrieg wird wahrscheinlich noch «mine Jahr» sich hinziehen, aber sein End« ist mit Gewißheit vorauszusehen, da die Nüssen, die nur langsam vorrücken, sich jetzt den Besitz des eroberten Terrains durch angelegte Forts sichern. Dieß System führt langsam, aber sicher zum Ziele. (Allg. S-) Gsmllnisches Neich. Von der türkischen Gränz«, «z. März. S>« wissen bereits, daß Mehemeb Ali Anstand g«, nommen hat, sich den Stipulation«!» des großherr-lichen BellhnungsfermanS vom 53. Februar und«: dinge zu fügen, daß er vielmehr wegen einiger der--selben neue Vorstellungen an die Pforte gerichtet hat. Man ist allgemein d»r Ansicht, baß hildurch in de» Beendigung der ägyptischen Frag» nur «in kurzer Au/schub veranlaßt werbe, indem man zu glauben Gcund hat, baß die Pforte diesen Vorstellungen Mehemeb Alis um so geneigteres Gehör geben werde, als dieselben von den Repräsentanten Frankreichs, Oesterreichs, Preußens und wahrscheinlich auch Nuß: lands unterstützt werden dürften. Nur auf EinerAuS« «ahme in der Succession Mehemed All's, daß näm, lich Ibrahim Pascha, der neulich in Syrien so empörende Beweist seiner Grausamkeit geliefert und dadurch sich .selbst den Slad gebrochen hat, ausge. schlössen bleibe, dürfte beharrt werden j diese Vedin.-gung wird aber kaum eine Schwierigkeit erfahren, und vielleicht durch den Tod des in Folg« seiner Au«, schweifungen auf das Krankenlager gestreckten Feld. Herrn noch eher beseitigt werben, als oarllbt, aus dem Wege der Unterhandlung entschieden worden. Constanlinopel, 2. März. Die Disciplin ist bei den türkisch - albanesischen Truppen in Syrien noch nicht h,ig,stellt, und es bleibt nichlS übrig, al« diese rohe Miliz wieder zurück nach Europa zu drin» gen, da den Excessen, die sie in jenem Lande verübt, nicht Einhalt gechan werden kann. In Tripolis namentlich kam «s die zum Handgemenge mit ben Bewohnern der Stadt, die sich vor dlr Wmh dieser ung«' zügellen Horden nicht mehr zu sichern wissen. Die europäischen Consul» richteten unterm 12. Februar »in« in scharfen Worten abgefcißte Note an Zekcria Pascha, d«n Seriaeker von Syrien, worin sie ihn auffordern, strenger, Mannszuclit, b,i ,seiner Al-mee linzufilhlen, und ihn auf di, Folg,n eines Zustandes aufmerksam macho beunruhigend ist die heftige Reaction der DamascenerIuden , di, durch Bestechung und andere Mittel di, Türken zu VltfolgunglN gegen die Christen aufhetzen, und so die Unordnung, die überall in Syrien herrscht, noct» vermehren. — Auch von Serdien sind h,ut» Nachrichten eingegangen, t>« einig» Besorgniß erregen. Die Fürstinn Luviha, Ge» mahlinn d,b abgesetzten Milosch, hat sich an dle Spitz« der anlirussischen Partei gestellt, und spwnt neue Intriguen gegen ihren eigenen Sohn. Di«st Partei, di« statt d»ü russischen einen »nglisch. französischen Einfluß gellend machen möchle, strebt ror,üg-lich dahin, den veitciebenen Milosch wieder an die Spitz, der Regierung zu stellen, und wird von der andern Seil,, von der russischen Partei nämlich, noch dadurch überboten, daß dies«, durch den geg,n-wältigen, lhr nicht ungünstigen Bestand d»r Dinge nicht zufrieden gestellt, mit Ungestüm di« extrem« Concession verlangt, daß die größten Fauleren der russischen Interessen, als: Wulschitsch. Samitsch P« lroni,witsch, wieder in ben vorigen politischen Stand eingesetzt n»rden. Zwischen bies»n Extremen schwan« kend, neigt sich di» Pforte auffallend auf di« russi« fche Seite hin. Die gestern hier eingegangenen Papiere, >i« in der Walachei von den Beholden ausg«, fangen wurden, scheinen di» Fürstinn Lubitza sehr zu compromitliren und die Pforte in ihrer Richtung M bestärken. — D>» türkische Flotte lavirt» zu Anfang dieser Woche vor dem Eingang der Dardanellen , in d,r»n Canal einzulaufen sie durch widrig» Wind, verhindert wird. Die Türken freuen sich auf den lang entbehrten Anblick einer imponirenden Marine. Man erwartet di« Ankunft der Cscadre bis auf den e. ober ?. d. M. (Allg. Z.) Einladung. Die allgemeine Versammlung der k. k. Landwirthschaftö-Gesellschaft in Kram wird am 5. Mai d. I. Statt finden. Die sämmtlichen Mitglieder dieser Gesellschaft werden hiemit eingeladen, am vorbesagten Tage um 9 Uhr Vormittags in dem ständischen Landhaussaale zahlreich zu erscheinen. Vom permanenten Ausschusse der k. k. Landwirthschafts - Gesellschaft. Laibach am 24. März 184,. Verleger: Iguaz Aloiö Sdler v. Kleiumayr. Agllrs vom 23. März 184l. Mittelpi-eiS. Staatssckuldverscbveibung.zu5 s»ct, (!n CM ) ,^5 7^,6 detw detio z«4 ,. (n, CM.)98 i3ji6 Villoste Obligation.' Hofkam^zu5 p«^t. ^ — msc.Ool!gul,l)il.d.3wa^s-H;u4i/2 . / — DalledtttS >n jtc>nn u. A^>",ä «» ^> 9g ,^2 lial . !)hli.ial. v, T^ro!, Vor»^ju2 1/, ,^ — arlbcl-g i!»d Talzburg s > Darl. mit Verlos, v. I. i33<1für Sooft, (in CM.) 67a ,5^6 dttto detio v.J. »829 für 25a ss. (m EM,) 278 ^g dett» dctto v.I, iNZ^ssir 5o fi,(in CM.) 55 5,3 Wieil. Stadc-Vancu-Qbl.zu2 1^2 i><^^. (inCM,) 66 ,^2 Ac rar. Dome st. Odllga-io"in >cl Ssän^,' > (C.M.) (E.M.) gb 5cr (3nns, von No!). 1zu2ill V.H. ? — — men. Mahren, Scble- — — sieK.Sceuerm^rk^ciln-^zu 2 v,H.^ 54 — l«n. «ran,, (Vöc; u>i0szui3^V,H H — — dcs W. O^erk. Amtes ^ / Central - Casse-Alnvcil. iährllchcr DiscoNto 4 pCt. z^. ^. NottoZiehttnZVN. In Gratz am 2^. März i8^l. 67. 65- 6/». 76. 33. Die nächste Ziehung wnd am 2. April 1841 «n Gray gehalten werden. ^premoen - Anzeige >«rh>«r Angekommenen und Abgereisten. Vom 23. März bis 2. April I8l»i. Hr. Ilznaz Mooser, Güterbcsitzer, von Adel«' terg Nl»ch Klagenfurt. — Hr, Hermann Kap. Heer, Kaufmann, von Grätz nach Trirst. — Hr. Ludwig Plotz, D^. der Medicin, von Wien nach Trieft. — Hr, Carl Burg, Güter- Verwalter. von Wien nach Triest, — Hr. Carl Bornschein, MrchanicuS, von Wien nach Triest. — Se. Excellenz Hr. Demelerd. Kliiascuitsch, kais. ruf. geheimer Rath, von Wien nach Triest. — Hr. Nikolaus v. Nadlschdin, kais. russ. Hofrath, von Wien nach Triest. — Hr. Johann Vapt. Perret, Handelsmann, von Grätz nach Triest. - Hr. Meiherr v. Pereira, Großhändler, von Trieft nach Wlen. — Hr. Anton Tichy, könal preuß Consul, von Triest nach Wien. — Hr' Graf Forgats, k. k. Oberlieutenant, von Pudua nach Ofen. — Hr. Pischivich, k. e, Lieutenant von Fünfkirchen nach Verona. — Hr. Franz Anton Bo« ner, Kaufmann, von Triest nach Wien. __ Hr. Friedrich Ritter v. Thicry, Herrschaflsinhaber, von Fiume nach Grstz. — Frau Gräfinn v. Wimpfen, Gemahlinn ei.ncs k. k Gcnerals, von Tliest. —. H^. Joseph Schreyer, Handelsmann, nach Wien. (Zur Laib, Zlitung v. 2. April z8l»l,) ^crzeichniss vcr hier ^clNorbcncn. Den 25. März I8^l. Mal!a^Sleuz, Inwohnerinn, alt 57 Jahre, im Civil-Spital Nr. 1, am Zehrfieber. Den 26 Dem Herrn Andreas Frank, III-. Me-dicinä und erstem Scadtphysi'ker, sein Sohn Nai< mund, Schüler der dritten Normalschul. Classe, alt 50 Jahre und 6 Monate, in der Gradischa-Vorstadt Nr. 8, an der häutigen Braune. — Dcr Ur« sula Dollenz, Tischlers - Witwe und Hausbesitzerinn, ihre Tochter Amonia, alt 7 Jahre, in der Sladt Nr. 52, an der Auszehrung. Dcn 27, Dtm Änton Gcilj, Fische und Haus« besitzer, scm Weib Gertraud, alt ^u Jahre. in der Krakau- Vorstadt Nr. 21, an der allgemeinen Was. ser sucht. Dcn 28. Der Margarclha Kump, Schusters-Witwe und Candidatinn der Geburtshilfe, ihr Kind Ursula, alt 6 Monate, in der Capu^iner. Vorstadt Nr. 4, am Keuchhusten. — Maria Pirz, provisio-lnrle SlrafhauZ. Aufsehers'Witwe, alt 60 Jahre, in der Gradischa - Vorstadt Nr. 22, an d,r Wassersucht. Den 29- Maria Kokalka, Institutsarme, alt Ll Jahre, im Vcrsorgungshause Nr. 5, an der Entkräftung. — Margaretha Kühn, InstitulMme, alt 76 Ilihre, im Versorgutigshause Nr. ii, an Altersschwäche. Den 30. Jacob Stalar, Flickschuster und In-stitutsarmcr, alt 60 Jahre, in der St. Petels.Vorstadt Nr. 73, an der Lungenschwindsucht. Den 5l. FrauIofepha Saoinscheg, Herrsch.iflS-Inhabers» Witwe, alt 75 Jahre, in der Stadt Nr. ,2, an dcr Wrustwassersucht. —Hr. Johann Acht-schin. Gast,virth und Hausbesitzer, alt I'4 Jahre, in der Stadt Nr. !I8, an der Lungensucht. Anmerkung. Im Monate März Hg«l sind 52 Personen gestorben. Bei ' Nona? Alois Odl. v. Alrinmayr, Buchhändler in Lstibach, ist zu haben: Arithmetisch geordnetes Verzeichniß der am 27. Februar d. I. in Wien gezogenen Nummern der großen Lotterie dcr Herrschaft St. Christoph, dann dcr drei schönen Häuser Nr. 64, 65 und 66, nebst Garton in Dödling bci Wien, sammt den damit verbundenen Geldgewinnsten, allen Vor- und Nachtreffern und den Gewinnstender rothen Gratis-Gewinnst-Actien. i Bogen Folio, Preis: 12 kr. C. M. tee Z. 377. (3) Licitations - Nachricht. Am 5. April ,3/^ werden allhier am Raan, im Hause des Herrn Wcnzeis Nr. 189/ im 2. Stocke, verschiedene po-litirte Zimmereinrichtungsstücke, Küchm-geräthe und sonstige Gegenstände qegen soglelche bare Bezahlung aus freier Hand im Licitationswege verkauft.___________ Literarische Anzeigen. Z. ^56. (l) Bei I. Le 0 n in Klagenfurt ist erschienen: und bci NZna^ Alois Odlen v. Uleinmayr, Buchhändler in Laibach zu haben: Vier Blätter Scämpel-Tabellen, gr. Royal-Format. Verfaßt und herausgegeben von ^lo^INN VON ^3VN00?^, k. k. prov. Justiz«Haupt.Taxc>mte-Volstth theologischen Stu« diums, so wie die gesetzlichen Bestimmungen übn die Pharmaceuten, Hebammen und Thierarznei. Institute. Alle Gesetze werden wörtlich so angeführt, wie sie von Allerhöchst Sr. Majestät oder von den hohen und höchsten Behörden erlassen wurden, ja sogar die für die Italienischen Provinzen besonders tlftossenen in Italienischer Sprache. Die Darstellung dieser Geseye in einem Sy« steme gewährt eine leichte Uebersicht der großen Anzahl derselben. Dem richtigen Berstandnisse dieser Gesetze kam der Htrr Verfasser lheils durch auK« dlückiiche eigene Orllärungen zu Hilfe, theils durch die angegebenen, zu« Erklärung der einzelnen Ver« orenungen dienenoen Beziehungen derselben auf einander. Durch die Verfassung eines aNe mögli« chen auf diese Gesetze bezüglichen Fragen beantwo,. tenden alphabetischen, und eineK alle hier erschei, nenden Normalien mit ihren Daten anführende« chronologischen Rtpertoriumö wurde die Auffindung der einzelnen Anordnungen bedeutend erleichtert Es kommen daher diesem Werke Vollständigkeit, Gründlichkeit und practische Brauchbarkeit in so ha« hem Grade zu, daß uns gewiß jeder sachkundige Leser beistimmen wird, wenn wir diese in ihrer Art bisher entbehrte Bearbeitung eines der wichtig« sien und umfassendsten Zweige der politischen Gesetzgebung nicht bloß allen Männern vom Fache, sondern dem Publikum überhaupt, als eine in glei» chem Maße sowohl wünschen), als oankenöwerthe Erscheinung im Gebiethe oer politischen Gcsetzkunoe «mpfehlen. Fern