I» »» Areitag den 8. Mai 1874. INI. ?ahrga«g Vt« ^Marwger S-ttung" erscheint jeden S»nntag. Mittwoch und Freitag. Preise — für Marburg: ganzjährig 6 st..halbjährig » fl., vierteljährig 1 fi.bv k: sürSustettung in» Haus monatlich 10 kr. — mit Postversendnng: ganzjährig 8 fl., halbjährig 4 fl., vierteljährig 2 sl. Insertionsgebühr 6 kr. pf. Zeile. DtÄschlavd «»d sei» MliUrgtsrh. 0H0 Die Thronrede, mit welcher am 26. April Kaiser Wilhelm in Ptrson den Reichstag gejchlossttt, ellvähute mit hoher Genugthuung auch des Ukpgeschofftnen MilitärgesktzeS und. wurde zudtM noch die Hoffnung ausgisprochen, et dürste nach sieben Iahren für immer btstimwt werden, was die Militärverwaltung jetzt nur vorübergehend erreicht habe. Die ltriegsbereitschaft Deutschlands Frankreich gegtuüber beutet im Frieden die KräNe der Nation aus, ja sie Verschlivgt dirselbkn. Ans^e-vommen, ober nicht zugegeben, daß beider Wehr-hastigkeit deS deutschen ReichcS überhaupt ein gritdenSstand nl>thwendjg. so läßt sich doch nichl die Erhöhung desselben auf 401,000 Mann rechtfertigen. Unbegreiflich ist, daß sogar der größte Theil der Fortschrittspartei dirse Erhöhung bewilligt — derselben Partei, welche Jahrzehnte lang die wirthschastllchen Nachtheile des über-mäßigeu MilitürstandkS hervorgehoben und be. kämpft. Ma» behauptet, daS gegenwärtige Militär-lyflem hab^ stch bewährt und natlonalliberale Abgeordnete haben eS offen ausgesprochen, daß sie „militätischen Autoritäten" gegenüber auf das eigene Urtheil verzichten. Allein es habcn sich auch andere Systeme bewährt und zwar Systeme, welche nicht durch ihr Vorhandensein den gesammten Bestand des Staates bedrohten. Das srüdere pre«ß sche Syslew z. B., welches eine Zeit lang ein n FriedenSstand von vur 42,000 kannte, hat sich d^r größten Militär» macht des ZahshundtrtS gegenüber 1813 glänzend bewährt. Damals wurden aber die Kräfte der Nation in Wahrheit nicht aufgerieben, sondern iu Formen geleitet und gestärkt. Das spätere sranzösische System hatte sich bewährt ln Afrika, in der Kiim, in Italien, plößlich aber bewährte sich'S nicht mehr in Mexiko und im eigenen Lande. Wenn aber sog'-nannten Militärischen Autoritäten gegenüber aus das eigene Urtheil verzichtet wild, so ist dieS nichts Anderes, als ob man einen Schuster, welchen man als Sachverständigen hören kann, ohne damit zuzugeben, daß seine Schuhmacherei die beste sei, alS Richler über dir Verhältnisse und Bedürsnisie der ganzen HauSlvirthschaft anerkennen wollte. Tie freigebige Hand, welche man im deulschrn Reich dem Militär geöffnet, wird zu einem schweren Bruche führen — die Lasten, welche man ohne Noih dadurch geschaffen, werden Mangel in der Noth mit sich bringen. Die Wichtigkeit der Ka«iilchll»Mt. Die große Wichtigkeit und die Bedeutung des Kaninchens als KonjumtionS- wie als H^n-delSariitkl »vlrd unS klar, wenn wir unS dnrch einige Zahlen versiegenwärtigen, wie eS damit in anderen Länvern steht. CS dürste daS um so nützlicher sein, olS wir daraus ersehen werden, wie sehr die Kaninchenzucht iu Oesterreich noch in d.n Windeln l'e^t und daß lange Zeit vergehen wird, dlS wir die fraglichen Länder erreicht haben. In England betrug der Konsum von Kaninchen im Jahre 1872 4,406,833 Stück, und von Oftende allein wurden 1.500.000 Stück ein-gesührt. In der Stadt Nottingham werden wöchentlich über 3000 Stück rerzehrt und in Birmingham erläßt ein Wilvprethändler e.ne Aufforderung zur Lieferung von wöchentlich 1000 Stück. In Frankreich werden jährlich 8b Millionen gezüchtet, die einen Geldwerth von vierhundert Millionen Franken repräsentiren. DaS Fleisch wird bort von Hoch und Niedrig gerne ge. g'sicii. Wenn nun die genannten Länder, deren Bewohner bekanntlich wohl zu rechnen verstehe»,, die Kaninchenzucht m einem solchen Umfange be. treiben, so liegt darin sür unS ein Sporn, ihnen nachzustrebeu. Der um die Einsührung der Kaninchenzucht iu Deutschland sehr verdiente Wilhelm Hochstetter hat in jnner betannteu Brochure „DaS Kunincheu" unter anderem eine Berechnung aufstellt, wonach mit einem Anlagekopital von 400 Gulden jährlich 740 Gulden zu verdienen sind; diese Berechnung muß nicht allein sür zutreffend anerkannt werden, sondern sie kann sich noch bedeutend günstiger stellen, wenn man die Jungen, statt sie, wie Hochstetter annimmt, mit zivki Monaten zu verkaufen, behält, bis sie zur Zucht verwendet lverden können, uad sie dann verkauft. Dl^zu gehört allerdings, daß der Züchter mit Sorgfalt und Aufmerkfamkeit zu Werte geht, wie eS am Ende jeder ErwerbSzweig erfordert» soll er gut rentiren. Da in Oesterreich der Nachfrage nach gutem Zuchtmattrlai nicht entfernt genügt werden kann, so ist die nächste Folge davan, daß bei uns die A e u i l l - t o n. Da» Testament des Verrückte«. Vom Verfasser der „neuen deutschen Zeitbilder". (Fortsetzung.) „In welcher Weise wollen sie testiren?" ^Mein einziger Eibe soll wein Sohn sein." „Sein Na ne?" „Er heißt LouiS FravgoiS, wie ich." »Er ist Ihr einziges Kind?" „Er ist mein einziges K'nd.- „Sie sind auch nicht mehr vrrheirathet?" „Ich bin Wltwer." .Sie habln keine Nebrnbestiwmungen?" „Ich will noch ein Vermächtniß aussetzen. Madame Langtet, meine Anverwandte, soll, so lange sie lebt, fieie Wohriung und Bewirthschaf-tung und Benützung dieses HauseS und ver dazu gehörigen Gebäude, Gürten und anderen Räume behalten » außerdem soll mein Sohn ihr eine lebenslängliche Rente von dreihundert Thalern auszahlen." „Weitere Btstimmangen hätten Sie nicht?" Der Kranke lag still und schien nachzusinnen. Die alte Fi^au am Bette machte eine unruhige Bewegung; eS kam mir vor, als wenn sie dem Kranken ihre Anwesenheit bemerklich machen wolle; der alte Aiann achtete jedoch nicht darauf. Sie räusperte sich geräuschvoll. Er schien leise zusammenzusahleri. Noch einen Augenblick savu er unschlüssig noch. Dann sagte er: „Ich setze meinen Sohn nur unt r einer Bedingung zum Erben ein." iSr hielt inne. Er hatte langsamer gesprochen, als vorher, aber nicht minder mit vollem Bewußtsein; schon seine Unentschlosienheit, bevor er spiach, mußte dieS bestätigen. Ob er nicht unter einem mort,i'schen Zwange der anwesenden Frau sprach, war elite andere Frag?; noch seinen serneren Worten war eS beinahe anzunehmen. .Nennen Sie die B'dmgung", sorderte ich ihn aus. „Mein Sohn soll die 2ocht«r der Frau Langtet heirathen." „Das ist Ihre Bedingung?" „Der Name der Dame, die Ihr Sohn heirathen soll." „Adrjtnne Langlet." Die Blödsinnige sollte der junge Manu heirathen! Dem Sktretär flog daS Papier auS d'r Hand, das er gerade falten wollte, um daS Protokoll daraus zu schreiben. Mir fiel unwillkürlich unsere hübsche, muthige, eutschlosseve Reisegesährtir. Marianne ein, der von der Blödsiantgen der Eingang in daS Haus verwehrt war, die, wie die Blödimnige meinte, zu einem Anderen alS dem Kranken gewollt hatte. Zu wem halte sie getvollt? Z» wem hatte Jene sie nicht lassen wollen DaS Gesicht der alten Frau glaubte ich, trotz der Dunkel!)eit, in der sie stand, zufrieden lächeln zu sehen. Der Kranke hatte völlig klar und ruhig gesprochen.' Ich halte noch ein paar Frage» über den Gegenstand an ihn zu richten. „Wenn Ihr Sohn die Bedingung nicht erfüll.k wlll — haben Sie besondere Bestimmungen sür den Fall zu tr.fsen? „Er soll alsdann aus den Pflichttheil eingesetzt werden." „Und ivie soll ls mit Ihrem übrigen Nachlöste werden?" „Die Frau Langtet wird d^nn Erbin meineS gesammten übrigen NachlasicS. Auch das spruch «r bestimmt, scst. Aber ich glaubte doch, eine liise Uliruhe an ilim ivahr» zunehmen, als er eS gesagt hatte. DaS Gesicht der Alien glänzte triumphirend Sie war so häßlich, und sah jetzt wieder so boshaft auS. „Noch ist der Tag nicht zu Ende", mußte ich bei mir denke»?, auch nicht — ich liiiU eS nicht leugnen — ohie einige Bo^heil. — Ich war Mit meinen Fiaflen zu Ende. Zucht l'0ch für lans^« Zeit erheblich lohnender skia wird, als ivie da. wo tS sich hauptjächlich um Gewinnung von Fleisch und FellkN handelf."' Zur Geschichte des Hages D e r F i n a n z m I n i st e r hat die Anfrage bttreffend di, wirthschaftliche Lij^e beint« wortet ^ da? AbtjeordnetenhauS hat daraus sch'.vitgtn. Die Melirhsit dieskS Hause» wußie Vichts zu sagkN ; sie wollle aber auch nichtS st,g,n lassen von Sktte der Rcchlen und deßwegen unterblieb die Berhandlunj^, die früher t-eabsichtitst war. Die Bevölkerung isl nicht klü^ei als zuvor, die schwere Noth nicht leicht r. Die französische Negierung nimmt zu dkn Pilgerfahrten Stellung. Diese Fahrten sollen nur den rel»glö?«tttUl0nalcn Fanatismus gegen Deutschland wccken und schüren, die inuere Politik aber nicht brtressen. Die Negierung laßt also den Wallfahrisausschüssen halbamtlich eröffnen, dich sie dlrsts fromme Werk nicht hindern «volle, nur möge jr mir ind ß um so mehr an Beobachtung dieser Form gelegen, als mir soeben die Unruhe dtS Krauten aufgefallen ivar, und als das allgeincine Gerücht seiner GeisteSzelstäruug mir noch 'mmcr die Pflicht auferlegik, auch in anderer Weise seinen g istigen Ziiftund noch fest-zust'llen zu juch-n. Dies thai ich jept. D«e Frai» L.»nglet ließ ich vor der Hand noch abflcht-lich da, NM zugleich mich zu überzeugen, in «vetchem Grade er wirklich, auch hinsichtlich seiner leßtivilligkn Entschließungen, unter dem Einflüsse der grau stehe. Zch koante dann später mit um so mehr Hoffnung auf Erfolg seioe» wahren freien Willen ermiiteln. Ich knüpfte an allgemeine Beziehungen und LebenSVerhältniile des Kranke'» an, ohne weiter, Nebenabsicht. Wie b.Ud sollte das, «vaS ich erfuhr, Mich in furchtbarer Weise die Absicht mrineS Fragens völlig ver.iefsl^n lassen l „I', welchkM Zahre sind Sie hierher getom men? sragtr ich ihn. (Fortseßnng folgt. nur insaferne von Bedeulnog, lvS erste BundeSschießen ist, ivelcheS nach der Revision der Bundesveifassung abgehalten wird und deßhalb einen besonders ffstlichen Charakter besitzen dürfte. Das Organi-sationSkomite i-^ St. Galle» hat an die Schützen Oesterreichs einen Ausr«f erlassen, dem wir folgende Stellen tnlnehmen: Die Annahme der neuen schweizerischen Bundesverfassung ist auch für den großen, auS verschiedenen Land- und Völkerschaften gebildeten österreichischen Kaise staat — ivir dürfen eS ohne Selbftüberschähung sagen — ein Ereigniß von kulturgeschichtlicher nicht nur, sondern auch Von polilijch,praktischer Bedeutung. Haben ja doch die BerfassungS-PlebiSz t' k>eS SchiveizervolkeS von 1848 und 1874 den Beivels geleist.t, daß daS iveiland sehr lose Ge-füge eines aus verschiedenen Nationalitäten, Sprachstämmen, Koiif.ssionen und BerwallungS-Einrichtungen zusammengesetzten StaateichundeS nach und nach, den Eigenthümlichkeilln der Bun-deSgiieder unbeschadet, in einen fest gegtieterilN, geeittigten, lebenSkräsiigen Bundesstaat umgewan-d^lt ivcrden kann. Ocsterrrich ist seit dem Juli 1870, nachdem dasselbe schwer Erlittenes vergessend Uttd verschmerzend eine Stunde der Ber-suchung gegeilüber dem deutschen Mult.rlaude glücklich bestanden, nachdein eS die Achtung des deutschen Reiches und die Fieundschast des vereinigten Italien gewonnen, die Resorm der direk-ten Wahl seiner ReichSratlis-AbgeoidnUen enei-gisch durchgeiüljlt und in seinen kirchenpolitiichen Gelegen den Kamps mit der „europä sche» Epidemie des Jesutlismus" mutvig ausgenommen ha», zu N'Uer Macht, zu neuem Ruit«« und neuer Ehre gelan.jt. Wir kämpfel, mil 3i)nen, ösie -reichische Schützen, deii gleichen Kulturkampf unttr gemeinsamer Fahne gegen die gleiche fiusterc Macht, welche die Freih-it der Nölker, die ll>»ab« hängigkeit der Staaten und den Fortschiiti in allen Richtungen deS menschlichen L benS bedroht. Diese gemeinsame Fahne ist es, die wir in St. Gallen aushissen. So kommt d^nn und lauscht ein gegen daS Uksr ge euer ManneSworl, duS unvertttüchliche, daß wir zujamnienhalten und ausharren »vollen wie treue Bundesgenossen im oeiiigen Kriege für GeisteSfreiheit und atic schönen Errnngenfchaften moderner Kiiltur! (P r e ß f r e i h e i t.) Der österreichische Jnsiizmittister hat die StaatSanivaltschaften aus-gefordcri, vom „objektiven Beisahlen" möglichst lveiug Gebrauch zu machen. ^ (Bauthätigkeit in Wien) Bei der städtischen Baubehörde in Wien sind bis Ansang Mai um ein Drittel wcnigr Baugejuche engereicht worden, als in der gleich n Zeit des Bor» jahres. (BolkSschu l-W esen in der Steiermark.) Der Bericht de» steierischen LandeSschul-ratheS. tvtlcher nächstens t.edruckt ersch inen soll, liefert ein getreues Bild vom Schulwesen uns.res Heimatlandes. Die Steiermark zätzlte im Schuljahre 1872 bis 1873 im G inz n j34.949 schul« Pflichtige Kii'der, von denen 2192 physisch gebrechlich war,n, mithin die Schule nicht besuchen tonnten; 6271 ivnrden zu Hause, 434 in F>b-riksschulen unterrichtet, 108.574 besuch en öffentliche Schulen. Es genossen also Alles in Allem 115,279 Kin.^er oder 85 Perzent der schulpflichtigen den vorgeschriebenen Untetrich'. DaS ist noch teii^ idealer, nicht einmal d.r pratlisch erreichbare Zustand, allein die Ziffer bedeutet jedenfalls einen nennenSwerthen Fortjchrilt gkg2ll, Harburg. Um Ihnen sowohl die Uebersiedlunaß. als auch die täglichen Reisekosten nach Marburg zu ersparen, will ich Sie mit keinem Schreiben mehr belästigen und bitte, mir die Fotografie zu retourniren. (429 /ra» Amlit N.... Ich sordere Sie hiermit auf. Ihre Schuld umgehend zu bezahlen. widrigenS ich Ihren vollen Namen veröffentliche. O. ». Im Mwärtigt» Varttasaale des Hottls Stadt Wik«. I>Vssor*^ s berühmtes anatm. Mvsevm (Male). Keute Areitag den 8. Mai von 8 Uhr Früh bis gegen Abend: Unwiderruflich Ivtzvtvr Herren haben an diesem Tage ohne Ausnahme keinen Zutritt. Sonntag den V«. Mai unwiderruflich Schluß "WA Entree SO kr. Die Herren Arbeiter der Sildbahn-Werkstättea haben an diesem Sonnlage mit Vorzeigung deS Complimentb'lletS nur 10 kr. zu entricht'?n. 428)__Mlvort IVe»»«rt. Laiserlieti ottomauisolier uvtsr äor virootion äs8 ^08vs llvfSLlN, (üreus-virsetors 8r. ^ajegtät ävs Lultavs, ^suts fi'sitsg llvn ö. Hai lL74, um kalb L Uki' übsnils Hroße HM-Wenesice-WlorMung der Jamitie Williams. Morgen Samstag de» S. Mai 2 große «nfan« der nsten Borstelliing um halb » Uhr Nachmittag, bci Hälfte der Eintrittspreise für dic studierende Schuljngend biiderlci r dasselbe anch noch sernerhin bewahren zu wollen. Hochachwngtvoll__»ra„» Vlilm. vis veiiteri'. llsAvlvvssiellki'ltil^tiMvlltioliatt i» ^iv« (Vrvndkapital: Zwei. Millionen Gulden) versilbert »u billigen festen Prämien ohne Nachschuß, «od.nerzeugnifse aller Art unter konlanten Bedingungen gegen »Vael /aden. - Bortheile: l. Entschädigung bis zn '/«. unter Fest^jaltang deS versicherten Pre.seS ohne Ab»ua von Markt, und Drnjchspesen. 2. Zahlung der Entschädigung ^nnen Mo^tSfris^ « o » - »ntragsformnlare, sowie Prospekte sind gratis zn haben bei der Gesellschaft tn Wien, ^pk"l"ng Nr. S, feiner den General.Agenturen: Praq. Obstgasse 14, Post. Neneweltgasse 1. Pr'Vburq, Langegasse 96 «ermannstavt iDirektion der TranSsylvania), Czrrnowitz (Senator S Schwarz). Tri-st (JameS Berger), den Hauptagenturen: Graz (Jos. A. Ezernh). Brzeza» (S. Rawiez), .«laq^nfurt (Karl Thuinmer), sowie bel allen Subagenten der Anstalt, welche zum Abschluß von Versichernngen angelegentlichst empfohlen werden. 3bb Ovitvrr. Lal?v1vvr«iodvnmx«xosvl1sollllkt. ttrak träsläsnt. Ik. ^asllsod, Ssllsraläirvktol'. GWcher Aisderkus. Dienstag Mai beginnt der Ausverkauf des zur KonkurSmafse deS Herrn Josef Westak gehörigen WaarenlagerS, alS: CreaS, Tarn-Leinen, Ehifflin, feinsten Damast, Servietten. Handtücher, Leintücher, Bettzeug. Nanking, Gradl, Pottendorfer. und KönigSwolle, Mohair, Lustre, Lam-brikstoffe für Sommerkleider, schwarzen Crepp. ParamattaS, Rock- und Hosenstoffe :e. :e. zu bedeutend herabgesetzten Preisen. 414) Der Coscursmaffeverwalter. Eine Wohnung MaadalenavorAadt mit2Zi (4Z4 in der MagdalenavorAadt mit 2 Zimmern, Sparherdküche, Speisekammer ze., ist täglich zu vergeben. Näheres im Comptoir dieses Blattes. .^viso! Mit Berufung auf meine Ankündigung vom 24. v. M. beehre ich mich dem ?. I'. Publikum anzuzeigen, daß stch in meinem Comptoir eine beträchtliche Anziihl Wohnungen von allen Stadttheilen vorgemertt befikide. über welche den hieraus Reflektirenden gegen eine mäßige Vermittlungsgebühr die gewünschten Auskünfte jederzeit bereitwilligst ertheilt werden. Achtungsvoll 423) Josef «adlik. Edikt. Bon dem gefertigten k. k. Notar alS Ger.-Kommissär wird bekannt gemacht, daß in Folge Bewilligung deS k. k. Bezirksgerichtes Marburg vom 22. April 1874 Z. 7218 die Lizitation des zur Konkursmasse deS Herrn Eduard Kahn, Schneidermeisters in Marburg gehörigen beweg» lichen Vermögens, bestehend in fertigen Männer-kltidern. verschiedenen Waarenvorräthen und Ein» richtungSstücken, am IV. Mai d. I. und nöthi« genfallS am folgenden Tage Vormittag von 9 bis 12 und Nachmittag von 3 biS 6 Mr im Schraml'jchen Hause gegen sogleiche bare Bezah-lung und Hinwegnahme der erstandenen Gegenstände stattfindet. Marburg am b. Mai 1874. Dr. Mullö. «beschiflli-AiieiiiPfthliiig. D»? ergebenst Gefertigte macht hiemit dem ?. Publikum bekannt, daß er nebst dem Spa-l kschen Gasthaufe „zum Florian" in der Schwarzgnfse auch die Kammerer'sche Fleifch» Hauerei in der Vittringhofgafse Nr. 43 vom 1. Mai l. I. an als Pächter übernommen und fortführt; und sich daher als Fleischhauer zur Abnahme von gutem Ochfenfleifche um dle möglichst billigen Preise bestens empfiehlt. Mit Hoch.'chtung Anton Deutfchmann, 427) Gastgeber u. Fleischhauer. Wiesen-Verpachtung. Die zum Gute Nikolaihof gehörigen Wiesen werden auf ein oder mehrere Jahre verpachtet. Desgleichen 9 Joch schönsten Klee'S. Offerten an die Administration d. Bl. (375 NeeantvorUicht Redaktion, Druck und vertag von Eduard Sauschitz in vtarbnrg. Am Gut Frauenhof st die Heu- und Grummet-Fechfuug von mehreren Wiesen, so auch ein l V«jährigeS Mürz-thaler Auchtstierl zu verkaufen. Anfrage daselbst. (42^ ». «. St. «.