Ar. 45. —-^^ Freitag, 25. Februar 1910. 129. Jahrgang. Macher Zeitung ^^' ^>djH^i,",V'^^°' ^'' Pustvrrsendüün: «alizjähiin .^0 li, l,aN>jä!,ril, >5> K, Im Noiitur: na,iziäl,rin bi« ,'^ ^^' ^»strlliniü >»<< Haus »anzjährin !i K. - I»l'e»'limil>iir„ 5,, ^ sslüszerc per Zeile :ü l»; bri öslerrn Wicbcrl)ul!!!,!,ri! prr Zcile « li. Dil! «Laibachcr Zsituun» erschrint täglich, mit Aüönnlime drr Zo»»- und ssciertass,'. Tic Ndmini>'u der ^^dalliliü l>u>i « diö 10 Uhl vurmiltllssö. Uüsranlicrle Brieir wc>dr>i nicht »»nenunlnici!, Mcu»,slri>'"^M Haudschrciben allergnndW zu er- llun/?^ Freiherr, von Vien e rlh! In Genehuli-Dr N !"'' Antrages gewähre Ich Meinein Minister hed'»... ' Schreinerin Gnaden die erbetene Ent. °U"ss vom Amte. ^U'n, am 22. Febrnar 1910. Franz Joseph in. p. N i e n c r t h in. ii. A>'such^"' ^" ^ 'h ''' u ''' ^udc», Ich Sie auf Ihr "Nhch s " ^'"' Amte Meines Ministers in Gnaden der ^ ^"^' ^ch Il)l'"t für Ihre in Wahrnehmung ""rrm^^ '^^^^ anverlranten Interessen entfaltete, ^nrms ^' "'^ hingebungsvolle Tätigfeit Meinen ^n Dank ans. ^U'ii, am 22. Februar I91U. Franz Joseph rn. P. Bienerth in. i>. Ällert,^ ^' ""d k. Apostolische Majestät haben mit ^rdin , "' ^"tschließnng vom 21. Februar d. I. dem ^° Kt l ^'^s^'rzbischose' von Prag, Geheimen Nate Ken, ^N-n Skrbensky von H r i st e das Gruß. ^lhtti /?. ^' Stephans°Ordens allergnädigst zu ver° ^uct^," ^' febrnar 1^10 wurden, der t. l. Hof. und Staats-Dchs.. °as 1.XXX. Stück der ruthenischen Ausgabe des ,e,!t)^ v°lllttrs des Jahrganges 1W9 ausgegeben und ver° Nach dem Amtsblatte zur «Wiener ^eitnua.» vom 23 Fe» bruar N»l<» pnn»!ol!t<). uoin 15, Februar 19M. Nr. 364 «'1'r«('^n8>l> I.ln)'ll» vom 1<». Februar 1910. Nr. 70 :Ni8l»kiin«3nw» ddto, Zara, 13. Februar 1810, Nr, 4 «öaLopis 60. MchtämMcher Geil^ Böhmische Blätter über den Rücktritt Dr. Schreiners. Die „Narodni ^isty" erllären, Freiherr von Vie» ncrth befände sich in einem großen Irrtum, wenn er annehmen wollte, daß er durch die Enthebung des Ministers Dr. Schreiner sich bereits die Unterstützung der Czeehen gesichert habe. Das sei nm so weniger zutref-send, als der Rücktritt des Ministers nur im Interesse der Negierung selbst erfolgt sei. Es müsse durch weit gewichtigere Taten erwiesen werden, daß eine Änderuug im Negierungslnrse eingetreten sei, wenn es der Sla° vischeu Union ermöglicht werden solle, ihre bisherige Haltung aufzugeben. Die /.Union" bemerkt, der Ministerpräsident scheine endlich eingesehen zu habeu, daß eine Arbeilsmajorität nicht gebildet werden tonne, solange das Kabinett in seiner jetzigen Znsammensetmng verbleibe. Ans diesem Grnnde habe er sich entschlossen, den deutschen ^ands° mauuminister zum Nücttritte zu bewegen. Die Czechcn machten Dr. Schreiner nicht Zum Vorwürfe, daß er ein entschieden denlseher Minister gewesen sei. Nur die Art, wie er diese Gesinnung bekundet, habe verletzend gewirlt. Der „0as" sagt, der Niiektritt Dr. Schreiners könne nicht als ein Erfolg der ezeehischen Politik gebucht wer-den, denn er sei in Wahrheit nnr eine Negiernngsnol» wendigkeit. Wenn der Ministerpräsident ein besseres Verhältnis zur Slavischen Union herstellen wolle, dann müßten auch noch jene Mitglieder seines Kabinetts zu» rücklreten, die für die czechische Sache weitaus gesähr-licher seien, als es Dr. Schreiner gewesen. Das dritte Kabinett des Freiherrn von Bienerth müßte ein ganz anderes Ausseheu haben als das derzeitige, wenn es den Czechen gefallen solle. Der „Den" meiut, der Ministerpräsident wolle mit der Enthebnng Dr. Schreiners festen Voden im Parlamente fassen. Dies werde ihm jedoch nur dann gelingen, wenn er dem Anfange die Iortfetzuug nachfolgen lafsen werde. Der „Hlas" führt aus, Freiherr vuu Vicucrth habe nicht mit einem Kabinette vor dem Parlament cr° scheinen können, dem ein Anhänger der Obstruktion im böhmischen Landtage als aktives Mitglied angehört hätte. Unleugbar seieu durch das Ausscheiden des Mini° sters Dr. Schreiner die Verhandluuge'i über die Herbei» führung geordneter Zustäude im Abgeordnetenhause erleichtert worden. Die Czechen müßten nnn bedächtig und nüchtern vorgehen, wenn die gebesserte Situation für sie wirklich Vorteile bringen solle. Soviel sei sicher, daß das Kabinett in seiner jetzigen Gestalt kein festes Gefüge mehr darstelle und daß eine gründliche Um» gestaltung notwendig sein werde. Vorher müsse aller' dings über die Bildung einer zuverlässigen Arbeitsmehr° heit verhandelt werden, die jedoch ohne Ezechen und Südslaven undenkbar sei. Feuilleton. IoujlM. ^ ^ (Fortsetzung.) ">it ci^ ^rauf brachte man Iuujou seiner Mnttcr '»a», h^" ^Mslich im Oberarme heim. Der Sports» d>r H^/' ^' man sich erzählte, aus Freundschaft für 'lbe»teu, ^'s^l ihres Söhnchens verschont. Dies ^aloil /. ^"N von Mund zn Mnnd, von Salon zu ^urei'ei, ^ m "^'" Kasinos, alleil eleganten Kon° ^"t, ili'>! ^"^ davon gelangte anch in das Nestan-lnit cinia b" Abgeordnete, Ioujous Vater, gerade Mehrt w ^ "'"uudeu nach einem Iagdausfluge ciu> ä"nia .^"uuschler Junge," Welterle, seinen Teller ^z rnchws^.d, der Graf. kam, und .^"" ^" ^"' "'stb^steii Schlitten, der vorbei- 6r s ^'^ '"^' "uc Bombe in fein Heim. ?"s dem C ? ^^"" ^^"!^ ul elegantem Samtneglig6 ^ W s!s< ^' ^' Gräfin weinte, neben ihn, kniend, 'K ein^ ^""", während ein Arzt in korrekter Hal- ^pfahl. 'd"ungsmittel verschrieb und sich ehrerbietig !""rn Cus" K"npliment, Herr," donnerte der Graf ^'N'lM,^ ""' "^b' Sie uhrseigen die Gäste in Ihrem ""lei iln.," « ' ' I" Salon Ihrer Muller, beinahe ?"^n Ct^. ^'"? ' ' ' "lh, Sie sind das Gespöttc der ^Mliv^.. t "'^ sä'ntliche Lakaien erzählen sich Ihre ^l die G?>^^'' "U'iu Frenild . . . Ich flehe dich an," 5 "Das "s'?'s "^'b doch, >uie schwach er ist!" , ja mn- ' ^'" schwäche! Es geht ihm glänzend. 'suNeit ;it "'^'^ ^"b"' abbelomuieu, dauk der Hoch. ^ulte^^ ^' ihn lieber tot gesehen?" stöhnte die I> > „Nlrm^ pickte ""'"chllich die Schulter»,. ^uhn hätte wisseil müssen, daß ein Galant- hommc einen Gast erst fordert, nachdem er sein Hans verlassen hat." „Ich durfte nicht eine Dame beschimpfen lafsen!" „O, Herr . . . bitte nur nichts über dieses . . . Dämchen! Sie verschlimmern Ihre Lage." Der Jüngling hatte sich leichenblaß hoch aufgerich' tet: „Dieses ,Dämchen', Vater, ist ein Mädchen, das ich liebe, lind das der vollsten Achtung würdig ist! Ein Mädchen, dem ich meinen Namen geben will! Zn geben stolz sein werde . . ." Er hatte in abgerissenen Sätzen gesprochen. Seine Augen glänzten fieberhaft. „Ja, meinen Namen," wiederHolle er und blickte seine Eltern herausfordernd an. „Und warum nicht? ... Die alten Vornrleile sind längst tot! Und falls man mich hindern wollte . . . bin ich zu allem entschlossen! . . ." Ein dnmvfer Schrei. Die Gräfin halte ihn ans-gestoßen ... „Man hält mich viel zu lange schon im Zanm," fuhr er fort. „Ich aber habe es satl! Man wirst mir meine Weichlichkeit vor, meine Energielosigkeit . . . Nun, ich werde ench beweisen, daß ich einen Willen habe! ..." Spöttisches Gelächter unterbrach ihn. „Seien Sie ganz beruhigt, Herr, uiemand wird Sie hindern, sämtliche Dummheiten zu begehen, nach denen es Sie gelüstet . . . Ich reise im Laufe der Woche nach Wien. Ihre Mntter nach Mentone. Sie haben also freies Feld! Und da Sie demnächst fünfnndzwanzig werden ..." Der Graf zündete eine Zigarette an nnd verließ das Zimmer' weitaus vergnügter, als er es betreten hatte, während die Gräsin, am Ende ihrer Selbslbeherr° schnng murmelte: „Oh, dieser Mensch! Dieser Mensch! Er hat lein Herz im Leibe. Er will mein Kind ins Elend treiben!" Es war Abend. Dnrch die krnmmen Gassen eines ihm fremden Stadtviertels eille Ionjon in dunkler Nacht dahin, während der Schuee so dicht rings um ihn niedersank, daß er an ein baldig Grab zn mahnen schien. Von Zeit zn Zeit klangen Schlillenschellen in die Todes» stille. Fröstellid hüllte sich Ioujon in seineil Mantel. Er sann nnd schritt dabei rasch ans. Er hatte am Morgen seine Mlltler znr Bahn gebracht. Die Ärmste hatte ihn mit gebrochemem Herzen verlassen. Jetzt war er frei. Frei, seinen Willen zu bekunden. Er hatte sich daher auch beeilt, vou Haliua im Theater die Erlaubnis zu erbitten, sich ihren Ellern vorzustellen. Und während er, elwas nervös, an diese nuu be» vorstehende Unterredung dachte, sah er im Geiste das verführerische Geschöpf, ihre zarte, verwöhnte Anmut, ihre vollen Lippen und großen Kinderaugen vor sich. Und er glaubte noch zn hören, wie sie, an den Bonbons knuspernd, die zwischen Schmncklöpfchen herumlagen, zu ihm gesagt hatte: „Wie lieb es doch von Ihnen ist, Papa und Mania besuchen zu wollen, Herr Joujou!" Jetzt stand er vor dem Hause, dessen Umgebung ihm, dem Aristokraten, sremd war. Es war ein altes, unheimlich anssehendes Gebäude mit schmntziggeloenl Anstrich. Er läutete. Eine ärmliche Hausmeisterin in Nachljacke uud Uuterrock ließ ihu srostbebend ein. Er warf ihr die obligatorische Münze zu und wagte sich in ein feuchtes, finsteres, unebenes Treppenhaus. Er rieb mehrere Streichhölzer an, die der Wind dann wie» der löschte. Bei ihrem matten Schein sah er die schwit» zenden, phosphorglänzenden, spinnwebbedeckten Manern genauer. Als er im zweiten Stockwerk zu sein glaubte, blieb er stehen, zündete wieder ein Streichholz an nnd lastete sich auf dein Flur zurecht, woselbst ihm ein Wasser» tübel und eiuc Kiste Abfälle hartnäckig den Weg ver» sperrten. Undeutliches Slimmeugewirr, das nun aus dem Innern der Wohnung drang, belehrte ihn, daß er sich nach rechts zn wenden habe; er läntete. Als die Türe ansging, drang ihm ein Dunst entgegen, der so dicht war, daß er zuerst gar nichts zu unterscheiden vermochte, währeud ein sonderbarer erstickender libelgernch seinen Atem stocleu machte. Das Zimmer war so voll wie ein Hühnersiall. Endlich nahm er Haiina wahr, die von oben bis u>il hat, benntzt er sie gewöhnlich dazu, um die Spannung^ in Europa zu vergrößern. Wie man aus Madrid fchreibl, wird in Tange dcm Auftauchen eines neuen Nogi iu der UmgelnW von Fez keine Vedentnng beigelegt. Die Vehauplimg, ^ es fich um den Prätendenten Vu-Hamara handle, ^ sich seit seiner vorjährigen schweren Niederlage verbi' gen gehalten habe, und daß es ein anderer Führer ^ Aufständischen war, der seinerzeit in die Hände d^ Sultaus fiel, ist uicht ernst zu nehmen. Der neue M tator, dcr als Prätendent anftritt, heißt Veld-Men^' el-Ielli und führt den Ncinamen „Satan". Tagesueuigteiten. k — ^Tragisches Schicksal eines jugendlichen El''"' bers.j Das ,)Agramer Tagblatt" schreibt: Vor l>n'^ Zeit wnrde der Frcqnentant des hiesigen RealgYi'U^ sinms E. nach Slenjevee überführt. Zu der VorgesclM^ dieser jugendlichen Tragödie erfahren wir: E. war/' begeisterter Aviatiker. Vor Jahresfrist uahm er an c>^ Slndienreise nach der Schweiz teil, wo er alle model»^ Mono- nnd Niplansysteme studierte. Auch das ZcP^' linsche Luftschiff bewunderte der Knabe bei feinem »na! statischen Finge über den Vodensee. Alle Namen °^ verschiedenen Aviatiker waren ihm bekannt, er w^ genau Bescheid über die vielfachen Systeme uud iN' ftruttionen, studierte Bücher und Werle, baute M^e"' und verbesserte sie und saßle schließlich die Idee, ^ Lustfahrzeug zu bauen, das imstande wäre, ein GeM mit sich zu führen. Nächtelang saß der Knabe bei sc'^ Arbeitslampe und studierte' uuo zeichnete und lo> slrnierte. Des Morgens war sein erster Blick in °' großen Tagesblälter, was es auf dem Gebiete ^ Aviatik Neues gebe. Die ernsten Studieu rieben ". Kuaben anf, die schlaflosen Nächte rüttelten an s^'.. Gesundheit. Er verzweifelte schließlich an dem erlM'^ großen Erfolg und sein Geist umnachlele sich. (5^ Abends erschien er im Kinematographen der Eyrill« ^ Melhod-Manrer nnd begann, unbekümmert um die »l, wesenden Messungen vorzunehmen. Auf die Fragen ^ Angestellte!, gab er verwirrte Anlworten. Alsbald ^ kannte Ulan, daß man es mit einem Geisteskranken 6 tun habe. Der Knabe kam znerst znr Untersnchnng^ einem Arzt, der ihn nach Stenievee bringen ließ^, Als sie ihn sah, hüpfte sie wie ein weiches Kätzcheu auf ihn zu, faßte ihn bei dcr Hand nnd zog ihn zn ihrem Vater, einem alten Mimen mit schmintverwüste-tem Gesicht uud leuchtenden Augen. AIs der Graf vor ihm stand, erhob er fich majestätisch und begrüßte ihn dann mit weit ausholender theatralischer Geste: „Sehr geehrt," erklärte er salbungsvoll in fran-zösischer Sprache. „Ich habe Ihren Herrn Großvater sehr gut gekannt, der ein großer Freund der schöueu Küuste war ... Ich habe vor ihm gespielt ... Er war Feldmarschall ... Ich gab die Rolle des Zaren damals in der Pantomime . . . Lieben anch Herr Gras die schönen Künste? . . ." Der junge Mann verbeugte fich stumm. „Sei doch still, Hippolyt," rief eine schrille Frauenstimme dazwischen. „Du langweilst den Herrn Grasen." Ioujou gewahrte da, wo der Rauch am undurch. dringlichslen qualmte, eine kleine, hagere Gestalt. Sie hielt an der Brust eiu dreijähriges Kiud, das ste so eiuzuschläferu versuchte. Karleu, die auf dem Tische vor ihr lageu, verrieten, daß man das Glück befragt hatte. „Meine Mama," stellte Halma vor. Immer noch wortlos, verbeugte sich der junge Mann. . , ., Sie müssen meinen Mann entschuldigen, er sprichi so schlecht französisch ... Mit mir das sein ganz an-ders. Bin ich erzogen in Sakrameutek uud bln lch gebo» reue Kruszewsla. Aber nehmen Sie, bitte, doch gesal» ligst Platz!" ^..^ . Ioujou bemerkte jetzt erst, daß um deu Ti,ch herum mehrere Persoucn beiderlei Geschlechtes saßen und stch an Tee, knublanchdnstendcn Würsten und Retlichen auf eiuer weißeu Wachsleiuwanddecte gütlich taten. Nnnmehr stellte man ihm zwei Mägdelein im Aller von fünfzehn und fechzehn Jahren, Halinas Schwestern, vor, welche für die Bedienung forgte», nnd drei un° gekämmte Jungen, ihre Brüder. „Ich habeu gehört, daß Sie in letzter Zeit haben viel protegiert nnsere Halina, Herr Graf. Sie da cr° weisen die Familie eiue hohe Ehre..." sagte die Mutter. „Halina, schenke die Herr Graf doch eine Tasse Tee ein! . . ." lScylnß folgt.) Promctheusuaturen. Roman uou U. HinniuS»Norden. ^16. Fortsetzung., («achdrucl verboten. Alfred Berg arbeitete mit fieberhaftem Eifer an seiuer Oper, fie sollte gleich nach Weihnachten anf einer Vorbereitungsbühue für junge Künstler, auf dcr auch die Werke bisher unbekannter Autoreu zum erstenmal das Lampenlicht erblickten, in die Öffentlichkeit treten. Ein ihm befreuudeter Kunstmäeen, ein reicher Kom» merzieurat, der sich für fein Talent intereffierte, hatte ihm diese Vergünstignng verschafft, denn es war dies immerhin noch eine Vergünfliguug, da bei dcr Über» füllung des Kunstmarktes es nicht jedem gelaug, sciu Werk selbst an dieser Bühne anznbringen, besonders da dies kleine Knnslinslitut vielfach von bekannten Kritikern und auswärtigen Thcaterdirektorcu besticht wurde, die möglicherweise anf leichte Art ein ueues, noch nicht bekanntes Wert für sich erwerben konnten. Alfred benutzte jede freie Stuude des Tages nnd manche Stuudc der Nacht für sein Werk, und daneben machte seine Stellung gebieterisch ihr Recht geltend, da er sein Versprechen, das er seinem Vater gegcbcu, halteu mußte, uichl eher das Sichere aufzugebeu, bis er auf dem anderen Felde einen Erfolg erzielt. Er hatte fich, um ganz ungestört arbcitcu zu können, eine eigene Wohnung gemietet, uud wenn er jetzt von Zeit zu Zeit im ellerlicheu Hause erschieu, dann war die Unterhaltung mit dem Vater eine gezwungene, bei der ängstlich jede Berührung des gefährlichen Themas vermieden wnrde, während die beiden Franen ihn mit zarter Sorgfalt umgaben uud ihu pflegten, soviel sie konnten. Lydia hatte er nicht wiedergesehen, und die Ans° fordcrung, von der der Präsident beim letzten Zusam-menseiu gesprochen, war nicht erfolgt. Er wußte genan, daß sie anch nicht erfolgen würde, denn man wollte ihn nicht wieder empfangen, der Verkehr follte kurzweg ab» geschnittcu sein. Dann und wann sah er Lydia in Vcsuchstoilelle oder im Gesellschastsanzng an sich vorüberfahren, er hörte, daß sie an verschiedenen Wohlläligleitsveranstal. tnugen der vornehmen Welt, die gewöhnlich vor " ^ großen Gesellschaftszeit stattfanden, teilnahm, aber! war ihm so ferngerückl, als hätten sie sich nie gl'la>'". Da fügte es der glückliche Znfall, in der f""^ Dämmerung des Dezember, als er überarbeitet, in ^ Bedürfnis nach frischer Lnst hinansging in den S^ park, da sah er eine schlanke, weibliche Gestalt, die »9 entgegenkam. Lydia! . . Zuerst uahm ihm das Glücksgesühl des unverhis!^ Wiedersehens das Wort, aber 'dann strömte es "^ vollem Herzen, wie der Moment es eingab, in ^ Bewußsein, daß es uur eiue kurze Spauue Zeit ^ die ihuen zngemesscn wurde. Noch uiemals während ^ ^ ganzen Zeit ihres Verkehrs hatte das Gefühl s'^ ^ ' dieser Weise Bahn gebrochen, und nnn branste >-,,, kam, da saß das Paar in zärtlichem Gespräch m'lic ^bacher Zeitung Nr. 45. 389 25. Februar 1910. sch^i^^^^os Menschenleben, ein forschondor Meii° b"nib 3^^l"' >""^" Ehrgeizes golvordon. Die tief ^eiie ! , ""' h"t ihr gelioblos Kiild ans schreckliche der >//"'"' ^ hoffentlich nicht fiir ewig. Die Ärzte Nlsi^ s ""'^lt glanbon, das; dor Wabe wiodor i,i do» sci'ics ?"' ^"'"iinft golangon lvordo und die Trübung ^'>>los z,,,^. ^,^^, ^rüborgohondo luar. Tchif^s.!3" ?' Leuchtturm für Luftschiffe.! Wie dor andn, 3,"' ^'"chUnnnc, Fonorschiffo und alle die nicht ,,,, M'"!"- und War»n»(pzeichen dor Misten derart /c?" ^""' !" brancht 'auch dor Lnstschiffer "ustscl s ^'''"U""'gssignalo. Voi klaroil Tagoil ist doin wacht > ' ^urochlfindnilg nicht allzu schwiorig go- hält- i ^"/'''^'!^bl, ^aß "' s'ch >>' olllsprochondoii Höhen Wetter, ^s'^ ^ ^" trübom nnd Nildurchfichligoln Naur ^V ,. ^'>""ders bei Nacht rocht schwiorig, oinc ge° dcntsll,> ^"^, ""zuhalten. Diosom Übolslande habon die Ihr w,d. !''!7^'^^iff"' z""'st abznhelfen vorsucht. Nchluiw. l)"^'" ""chtl'ch"' llbnngoil habon dio Er-isl drr^',s."^ '"^^'"lorn dringoild nötig gemacht. Es ^ntorl,^! s ^'uchtturm diosor Art ans dom'Spandanor rrst im., ^ horgoslollt loordo». Allordings ist or vor-88 starl> >?? p^wiforischor Art' inan hat aus doin Dach angobrachl, dio in boftimmto» writes. ^"' aufblitzen. In Potsdam und Nanon sind '^ Artige Nlinlsonor im Van. ^rMs,!, ^3lau, die mit l^old aufqcwoqen wird.j ahmenc" . >^" ^" Nopal hat jüngst von söinor nach» ti^'n Y^,^^ ^oioohnhoit Golnauch gomacht, boi wich. ftlrson^ i, ^< ' "" st'inom Hoso das Gowicht dor Haupt. "Tula" ^ . b ^'" "lrmon dos Landos zu schonlon. >>, (,^l^ ^.>u hoißt dioso ^oromoilio dos Anfwiogons Aiahaiadi^'^^.'""^ ^"»dollo os sich um dio Fran dos luieder s, / ^'^ sch>vor krank >var und nun glücklich "atiirlici ' '"' '^' Wahrond ihror Krankheil 'betoton N>Nrrtr»,/'V^^' Toinpoln des Landos dio armon ^iirsli,, z"/ur ^'^' biosnndhoit dor Maharani. Als dio ^'>!,a,i.'^ ^^anthoit üboruulildon hatto, war sio sohr '^""»oni/^"^ b"' Maharadscha wartoto mit dor Tnla^ gestellt w ^^'u so lango, bis sio wiodor völlig hor-6? ililoav- '"^ 'l)r ursprüngliches Gowicht, boilänsig H"ftracht ""'' ^roicht hallo: dann wurdo sio iu voller ^"l" Nn<->3'^ "^ '^'"' InN'olen goschmüctt, in oino dirsrr -> ">^ale gesM, ^^ seinem andoron Z>vecke als schale m!"«""U' dient, dann wurdo dio andere 2Äag-'"U"zr>, i^/"ldniilnzon gofüllt. In deutschen Gold-^ abrv z? 'Ü ^'^' ^7 Kilo oinon Wort von 167.50!» X; w ^rc>ds<1 '"'"^ ^'^' Mohrzahl dor Unterwuon dos ^^'rlill,/^ bilden, kam auf sodon nicht allzu viol, ^ucht aussF^!^ ^"' Maharadsclia von Nopal das Gold l'chrn ^ ^llch aus soinor oigonon .^tasso, sondorn dio -^. ,»." Bandes werden mit herangezogen. l I"hal,?'°"llchcs von Frau Curie.) Fran Cnrie, t'UliNt' i„ m'",^^ ^ohrstiihlos für Chomio an dor Sor-!>ch rcdl'n ^'ls, hat orst in dioson Tagon lviodor von wonts P^Io !'"^' "ls ihr dio ^ioindarstellnng dos (5lo-^5 Iahre,'"'^"" solang. Fran Cnrio isl oiuo Frau von -"-.^ '^chlankulid bloichon Angosichtos. Ihro Go- sichtszügo sind rogolntäßig uild klar geschnillon und von deutlich polnischem Typns. Dio Lippon sind dünn, loiso vorachtlingsvoll goschlvnngon nnd lasson frühoro großo lHnlbohrlingon ahnon. Fran (5nrio ist oino von sonon sol-tenon Franon, die mit dor ^oidonschafl nach Wisson lind dor Vogoisloruug für dio Wissonschafl goburon sind. Ihro ^tindorstubo war ein ^aboralorium. Schon vor 40 Iah-ron ging sio am liobston mit Rotorton, Vuusonbrounorn nnd don andoron Hilfsmiltoln um, dio ihr Valor, der PhlM'profossor Slodouisli in Warschau, zu soinou wissou-slliaftlichon Arboiton bonützto. Als sio dann ällor »unrdc, luar os ihr größlos Porgnügon, soino Instrlimonto nud Apparate, nach dor Arboit zn waschon und zu roinigon, nnd schlioßlich lorute sio von ihm dio Ansangsgründo dor 21,'issonschaft, in der sio später zu so großen Cr° folgen gelangen sollte. Frau (5urie lobt millon in oom lauton Paris wio oiuo Einsiodlorin. Wonn sio nicht in ihrom Laboratoriuin arboilot odor sich ihror andoron ^eidonschafl, dom Radfahren, hingibt, konnt sio nichts Lioboros, als ihro kleine Tochter Irono zu unterrichten, die sio loidonschastlich liobt. Sie stellt daS Gliick oinor Mnltor doch noch viel höhor als allon Ruhm, Veil ihr di( Nissenschaft bieten kann. Und sie gibt fich diosom Glücko so gorno hin und goht darin so ans, daß es in ihrem Hanse den Anschein hat, als habo sio niomals von Pochblondo odor ähillicho» Dingcn gohörl. Daß Fran llurio auch dio profossorale ^orslrelllheil hat, beweist die lloino Anoldoto, dio vor ciuigon Iahron viol bolachl wurdo nnd au dio hior orinnort soil Fran llnrie uxn oinos Tagos ganz iil oin schwiorigcs Exporimont vor-suillon, als das Dion st mädcheu Plöl^lich in das Laboratorium stürzto und schrie: „Madame, Madame, ich habe eine Nadel verschluckt!" Frau (5urie sah sich nicht nm, arbeiloto ruhig woitor und saglo nur: „Was schroion Sio donu so? Hior habeil Sie eine andere." — Wue Oute, die aus Liebcsqram stirbt.) Dio ^'iobo ist eino gefährliche- Macht. Sie üborsälll nicht nur die Menschen, noin, sie groift auch harmlose Tiore an und vorwirrt ihr Gomüt vollsläildig. Iu der „Terro vandoisc" wird dic Licbesgoschichto einer Ente erzählt, die eines elonoon Todos starb. Colllo man os glanbon? Eine Ente, dio doch dio Nüchlornhoit, dio Praxis, das ^>oockbou.mßlsoin in Porson ist, stirbt aus Liobo? (5in Cntorich, das ist dor Stoss dor Tragödio, vorlor in lnr-zor Frist fiinf soinor Franon durch don grausamon ^od: sie wnrdon zu lHhron von Vesnchern goschlachlot, go-bralon nnd ansgogossou. Dor uugliicllicho Enlorich juchle dio tranlon Gonosson soinos Kobens tagelang in allen (Iclon dos Wirlschaflshofos, fand sio nicht, sotztö sich traurig iu oinom verborgenen Winkel ins Gras und starb! Soin Horz snhlto oino schrocklicho Leere und brach. Und sclbst der Magen ward später völlig leer bofnndon, loas bo: einem lebensfrohen Enterich nie vorkomml. Lotal- und Provinzial-Nachrichten. — lDie Dil'ustpra.qmatit.j Dein Parlamente wurde der Entwurf einer Dienftpragmalik für die Staats» boamton nnd dio Slaalsdionorschast vorgologt. Vor allom ist darin dio Einsnhrnng dor Zoilbofördornng zn erwäh» nen. Es ».'erdeil vier Noamtonlalogorion goschasfon, und zu,iar Voamlo mit Vollständigor Hoclischnlbildnng, solche dio nach Frognrnz oinos kiirzoron Hoclischuünrsos eine Staatsprüfung abgologt haboil, solcyo »lit Millolschul' bildling nnd ondlich Voamlo mit goringoror Qualifi« lation. Dor orslon Grnppo von Noamlon sichort die neno Vorlago dio Erroichnng dor 7. Rangsllasso »ach '23 Tionstjahron, don Voamlon dor zwoilon nild dritten Grnppo dio Erreichung der 8. Rcmgsllasso nach 21, bozw. 24 Dionsljahron zu, währond doil der vierten Grnppo angohörondon Voamlon die Vofördorung in die 9. Nangsklasso »lach 2> Tienstiahren in Aussicht gostollt ist. Als Voranssotznng fiir dioso anlomalisch ointrotonde Vofördorung gilt, daß dio Dionstloistnng dos botroffon» do» Voamlo» znmi»dosto»s onlsprochond qnalisiziort >oird. Tio Qualifikation soll dnrch bosondoro,^o»lmissio° »oil orsolgo» inid dom Qualisizierlen steht das Recht dor Einsichtnahme in die Qnalifilationslabelle sowie das Veschwerdorecht zu. Die Vorrnclnngsfriston fiir die Zeilbosördornng illlierhalb der eiilzolnon Rangs» klasso» »vordo» dorart fostgosohl, daß die Erreichung eines dofinitivon Dionslpostons dor 1l., boi Voamten mit Hochschnlbildnng dio Erroichung eines solchen Postens der U>. Raugstlasse bereits nach drei Jahren eintritt, während diese Fristen iu den höheren Rangstlassen allmählich zu acht Iahron ansteigen. Praktikanten und Ansknllanteu wird künftighin sofort nach Dienstantritt oi» Adjilt»»! zuorkamit, wolchos »ach oinoinhalbjährigcr bofriodigoildor Dionstloistnng ontsprochoild orhöhl wird. Nobon diosom nonon Vosördorungssystoin wird auch die gegenwärtig ansgoiiblo Vorleihung freigelvordonor systo» misiorlor Dionstposlon oh»o Rücksicht auf zoitlicho FiLie» , rung nach Maßgabe der Vofähignng, dor Vorwondbar-keil und Vortranonswürdigkoit boibohalton. — Sehr »oichtige Neuernngen briilgt die Vorlage auf dem Ge-biete des DiZziplinarrochtos. Insbosondere ist die Ein» sohung von Tisziplinarkommlssionon iil Aussicht gcnum» inen, wolcho aus Grllild oiitor gonanon Vornnlorsuchung i» niündüchor Vorhandlnng den Fall nborprüsen nild in Anwosonhoit dos Voschnldiglon ihre Erkeilntnisso fällen sollon. Die Möglichkeit der Heranziehnng eines Verteidigers aus dem Stande der Vornssgonosson ist vorgcsohoil. Dio Lsfontlichkoit im Disziplinarvorfahren soll nach wio vor ansgoschlosson bleiben, doch soll es dem Veschuldiglen freistehen, drei Personen seines Ver> tranens- nnd Voamtonkroisos zur Verhandlung beizu» ziehen. — Ans dem weiteren Inhalte der Vorlage sind sene Vestimmnngen hervorznhebeil, lvelche die Ge» Währung jährlicher Erholnngsnrlanbe in einem be» stimmten Mindostausmaßo fosllogen, ferner nouIra!lfhoilon odor infolge voll Unglücksfällen dionft- uno orworbsnnfähig lvordon, für dio Voinossnng des Ruhegennsses zu ihrer Dienstzeit zehn Jahre znznrochnon sind. Dor Enlwnrs exlhält N'eilors Nouorungo» übor dio Pflichte» der Voamton lind übor das aktive lind passive Wahlrocht. Er sieht diessalls eine zoitwoiso Außordionslstollnng für eine Mandalsnierbnng ohno Veeinlrächtigniig der Veziige und der Vorrücknng vor. — Die Vefiimmnngon dor Dienst» pragnlatik finden auch mit gewissen Änsnahmen An» wononng alif richterliche Veanite^ allsgonommeil hievon sind dio uiltor das Mi!iistorvora»l».iorllichfeilsgeso».', sal» leildoil Porsono», sornor dio Präsidonto» dos Obersten Rochnnngshosos lllld dos Oborslon Gorichtshofos, sowie Staatslohrporsonon, für »oelch lotzlore die dionstpragma-tischoil Vorhällnisso bosonders gorogolt wordon sollen. — sKommissiou für Auqeleqoulicite« de,> Er.portes.j Mit Allorhöchflor Eillschlioßiing'vom !!). Fobrnar d. I. hat Soino Majostät ans Antrag dos Handolsministors dio Errichtlüig oi»or k. k. Komiilission siir Angologen» heilen dos Exporlos goilohmigt. Mit diosor Kommisswn soll koin nonor Noirat, sondorn ein zentrales Verwal» tnngsorgan für Angelegenheiten der Exportförderung geschaffen wordon, dom vor allem die Anfgabe zufällt, ein einverständliches lind planmäßiges ^nsammenwirken d^r aliluiiome» nnd privaten Nörperschafle», Ei»rich. tunge» u»d Aiislalten, welche der Ezpurtsördernng die» iien^ herbeiznsiihren. Die >tommisstoii ist ferner bernsen, Anregnlige» in Fragen der Pflege und Förderung des Exportes' dem Handelsministerinm zu unlorbreiten, an dor Dnrchführnng der ihr vom Handelsministerinm zu» gewiesenen Aufgaben auf diosom Gobioto nnmittolbar odor dnrch Horanziohnng dor in ihr vortroteucn Körper« schaflon nnd Anstalten mitzuwirken; für ciue einheit» liche nnd planmäßige Ausgestaltung der den Export botroffondeil ossiziollon Publilationon — namentlich dor Vorössonllichnngon aus don ^onsnlarborichlo» — so» lvio siir ontspnchondo Praklischo Voruiortung aller zur Verfügung stehenden Nerichte nnd Informations» Materialien Vorsorge zn tresson; znr Vorfolgnilg lvirt» scliaslspoülischor ^iole im Anslande Interessentenorgani» sationon ins ^obon zn ruson. Voll dor Kommission ge» gcbono Anrognilge», »uelche grundsätzliche Fragen der Pflege und Förderung des Exportes betroffen^ unter» liegen der Negnlachtnng dnrch den Indnstriera!. Um zlveckgemäß als Miltelpilnkt der organisierten (5z'p"."' bostrobliilgoi, dionoii zu lönnon, »oird dio Komm'j»'"'? aus Vortrolorn dorjonigon Körporschafton .qcbildot vel wolchcn bosondore in eiltsprechondor Weise ausgojlallelc a»der „^ / liebte <^ ^'b tausoud Torhoiton, nno sio »nr Vor- No„ ^ können. Vriesr cili^m ^'"^" ^''^l'" kamon vo.l Zoit zu Zoit ""'t bisi^./,^"''', dio Tailto Nollchoil don Vorwaüdlon lHi^ ^""'schlvonglichleit getrenlich milleille. den Nelis/? "usangs betäubt von der groheu, glänzen» si'hrtr, i^ ^'.. Das Leben, in das der Fürst 'sie ein° ^"l'vm,"^^ sie. Es war ein fortwährendes ">,r,!i 9icui!?""" ^'^ ^'"" a»deroll. Elly lobte wio i» "'"b'lfahr.. ^" ^o Vosncho, Verabredungen, Allto° ^ällr. 5s/"' ""h dem Diner Theater, Soireen und "st spät i, "'3 "l"N Vuris allein aus, dann kanl er ^ufzrit N's' ^"^"'grauou wieder. Er halte einen ^"lNen ^^"'s'^"^^"'' von glänzondon Horron und ^'" Spra), "^. nllc' woit üborlogon waron. Um sio hor ^lly, ^l V"^"' "llor Nationen, und sie, die kleine kNl ll,a„^.,< '' ^ringen Sprachkenntnissen, die sich auf chräntl^ s ^^ Französisch nnd etwas Englisch be-Wl vur, so ^-''^ W/u diese Weltdamen sehr nilbohol-p i>en C»)ui^ ^ ^^ ^""'" s" sprochcn luagte, woll fürchtete. "' 'br !" »voit überlegenen Gesellschaft schrich^,,^^' b'"' alich eine Dame wiedergesehen," segnet bi>/'" anderes Mal, „der ich schon einmal ^ 'st eine N^/- ^ Soiree beim Präsidenten Eifort. l lchr schmi <"' ^"uda Warislawska heißt sie. Sie ^ das ^."b"' 'h" Augell siud kalt und hart. Ich ^"Mächrn b ^"^ l'e bei allen Meuschen ihre '" ^" c,ra,.?"'^^^ und sie anch findet, uiil fich dailil ^t N,ir ''"'""' W">' i'ber fie zu n.oliere.l. Sie !"^ ^r xl.^., ""unoschaft und wir find fast täglich ^'" ich r3n^'"' "b"' ich ,uag sie nicht. Manchmal s. »Die f, "'^ "'"chle lieber allein sein." — . ^esen N - '^ Unschuld," sagte Taute Nettchen, als ^ ""ser s/b"^lesen, „loelch entzückendeil Kol,lrast „ "'" bildet'^- .^"urtind zu den blasierten Welt» ^ogcn hat." '' '^ ^ ja auch, was Boris zu ihr hiu- ^"chcs he^"" "'""dorto ilichls daraus, aber es rückte "' was sie vurahneild gefürchtet hatte. ^^"aschun^'^^lt mit feinen Vorbereitungen nnd ' Nand nahe bevor. Hanna hatte für ihren Vränligam eine große Arbeit unter den Händen, oinon goslickton Vorhang für sein Bücherregal, das zngloich oinon Schmuck ihror lünstigon Häuslichkeit bilde» sollte, a» der sio nn» schon soit Iahroil mit allorloi iliitzlichon und schönen Sachen ausbaute, denu Felix liebte die Ele» ganz. Sie vermied es ängstlich, diese Arbeit in Gegen» wart ihres Vaters vorzunehmen, denu sie hatte das Gefühl, obgleich der Major koiuo Äußornng machlo, daß or gründlich gogon Folix oingonommon »var Das zoigte soin frostiger Grnß, wonil dor Goliebte kam, sein oöl» liges Sichfernhalten von jeglicher Unterhaltung mit ihm. Es sah fast alls, als wenn or don Assosfor »nr noch gozwungon in foinom Hanso dnldoto, niid das or-fiillte Hanna oft mit peiuvoller Angst, denn sie fürchtete das Ausbrechen eines Konfliktes zwischen den beiden Männern. Wallenbergs Vesnche waren allerdings iu letzter ^eit recht selteu geworden. Aber wenn er dann kam, war er von so hinreißender Liebenswürdigkeit, brachte für sie nnd die Mutter kleine Überraschungen mit, erfüllte Uilalisgosprochene Wünsche, die er in der zarl° sinnigsteil Woiso orraton hatte, und wußlo überhaupt sein Fernbleiben so überzeugend zu begründen, daß jeder Zweifel, der sich vielleicht regen wollte, verschwand. Es wtrr ja natürlich, daß Felix, in die nene Stel-Inilg vorerst als Hilfsarbeiter berufen, alles tnn mußte, nm sich darin festzusetzeil. Hanua wnßle, daß den jungen Voamten dann eine große Arbeitslast aufgebürdet wurde, und wenn Felix nnn außerdem den geselligen Anforderungen, dio an ihn goslolll wnrdon, gonüglo, wenn er oin hänsigor Gast im Haiiso dos Präsidonlon war, so or> füllte er anch damit Pflichten, die sei» Berns verlangte. Er mußte sich die Gunst des einflußreichen Mannes er» halten, der ihn ans dem Dnnkel der answärtsslrebendcn Masse hervorgezogen nnd ihm die Aussicht auf ei» schuel-loros Vorwärlslommon orösfnete. — Diese Liebe zu Felix Wallenberg war mit Hannas Dasein vorwachson, sio bildete ihren Lebensinhalt, ging der verloren, dann war etwas in ihr zerbrochen, was sich nie wieder heilen ließ. (Fortsehuug folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 45. 390 25. Februar 1910. Einrichtn MM sür praktische Exportförderung bestehen. Die Liste der hienach zur Mitgliedschaft berufenen Körperschaften wird vom Handelsministerium von fünf zu fünf Jahren festgestellt. Zur Besorgung der laufeu» den Geschäfte sowie zur Erledigung besunders dring» licher oder minder lvichtiger Angelegenheiten ist der vom Handelsminister zu ernennende geschäftsführende Ans° schliß bernsen. Für Spezialarbeiten hat die Kommission nach dem Statute Eonderalisschüsse zu wählen, in welche auch andere Personen als die Kommissiunsmilglieder sSachverstäudige, Fachmänner) einberuse» werden lön» neu. Die Beschlüsse der Kommission nnd ihrer Ans» schüsse unterliegen der Genehmigung des Handelsmini" steriums. " ftlus dem Mittelschnldienste.) Der k. k. Landes-schulrat sür Krain hat den approbierten Lehranitskandi» date» Herrn Dr. Franz M i s ch i tz zur Probepraxis am k. k. Kaiser Franz Joses-Slaatsgymnasium in Krainbnrg zugelassen. —r. " iAus dem Voltsschuldienste.) Der k. k. Bezirks-schulrat in Krainbnrg hat an Stelle der tranlheits-halber beurlaubten Lehrerin Fräulein Emma P e <" e die gewesene provisorische Lehrerin in St. Bernhard Fräulein Theresia R a n t znr Supplenlin an der Volts-schule, in Selzach bestellt. —r. — sFeriatturse für Lehrer.) Wie alljährlich, findet auch heuer ein Zyllns von Vorlesungen für Volts- nnd Nürgerfchnllehrer statt. Diese Knrsc werdeu abwechselnd voit den Universitäten Wien, Graz uud Innsbruck veranstaltet- in, Henrigen Jahre, wo die Wiener Universität an der Reihe ist, »onrde als Kursort V r ü n n gewählt. Das henrige Programm umfaßt wie immer drei Gruppen. Die erste betrifft gemeinsame Knrse, welche sowohl den mehr nach der hnmanistischen als den nach der realistischen Seile gravitierenden Hörern empfohlen werden. Diese Gruppe enthält: eine zwölsstündige Vorlesung: „Einführung in die Staalswissenschasten", Vortragender: Privaldozent Dr. K. Pribram sWien); eine zehnstündige Vorlesung: „Schulhygiene", Vortragender: Privaldozenl Regier'llilgsrat Dr. L. Bnrgerstcin l,Wien); eine zlvölsstündige Vorlesung: „Die Hauptrich-tuugeu der niodernen Kulisl", Vortragender: Hofral Prof. Dr. I. Strzygowski sWien). Die humanistische Gruppe enthält: eine zwölfstündige Vorlesnilg: „Das Zeitalter der Reformation nnd' Gegenreformation", Vortragender: Prof. Dr. K. Käfer erhältlich sind. — ^Reihenfolge der Schwurgerichtsverhandlungen.) Vor dem k. k. Landes» als Schwurgerichte Laibach werden nachstehende Verhandlungen stattfinden: am 28. Fe-bruar: gegeu Paul Makovec aus Kon^iee, nun Infan» teristen'b'eim l7. Infanterieregiment in Klagenfurt, wegen Verbrechens des Totschlages und Josef Sire, Müller iu Trsteuik bei Kraiuburg, wegen eines gleichen Verbrechens; am l. März: gegeil Josef Nahne, ledigen Schneidergehilsen nnftelen Aufenthaltes, und Karl Spindler,' ledigen Schreiber ans Laibach, nuflelen Anf-enthalles, »vegen Verbrechens des Gewohnheitsdieb-stahles, bezw.' gegen Spindler wegen Verbrechens des Diebstahles; am 2. März: gegen Iofef Januar, ledigen Arbeiter aus Gurk, zuletzt Arbeiter m Nalek, wegen Verbrechens des Totschlages, gegen Jakob Poglaj ans Mailand bei Steindruck, zuletzt Knecht in Lcnbach, und aegeu Johann Flander aus Studeuec bei Mariafeld, beide gelveseue Knechte bei der Firma Lang ,n Laibach, llxgen' Verbrechens des Diebstahles und Telluahme am Diebstahle: am 3. März: gegen die Redallion des „Slu-vcnee" wegen einer Preßbeleidignng,' am 4. März: gegen Matthias Ti^ar, Keuschlerssohn iu Hösleiu bei Krainbnrg, wegen Verbrechens des Totschlages, nnd am 5. März:'gegen I. Razbor^ek in St. Martin bei Lltlai wegen einer Preßbeleidigung. —"-^ — Wne „eue Lilzugsverbindung nach Trieft.) Seitens des bayerischen Verkehrsminislerinms ist die Verständigung eingetroffen, daß die Verbindung Hol-laiid-Velgien.Triest vom 1. Mai an gesichert ist. Von den drei'Osthäfen Hoek, Vlissingen nnd Ostende wird der Zng uiu 10 Uhr 20 Min. in München eintreffen und um 10 Uhr 40 Min. in der Richtung nach Trieft Weilerfahren. Die Einstellung direkter Wagen von Holland nach Triest bleibt der Entscheidung der curo° päischen Wagenbeistellnngskonferenz, die in Fiume stattfinden wird, vorbehalten. — ^Todesfälle.) Im hiesigen Ursuliuerinnenkloster ist ^l. Paula, geboreue Amalia N upnik, im 75. Le» beilsjahre gestorben. — In Lussingrande ist Herr Antun Erjavee, Kaplan in Seiscnberg, verschieden. — lDer Gesangsvcrcin „Ljubljnnsti Zvon"j hält Sonntag um 3 Uhr nachmittags in den Restanrations-lokalitäten des „Narodni Dom" seine sechste Hanpt-versammlnng ab. — lStand der Gewässer infolge geschmolzener Schneemasseu.) Der Laibachflnß weist vor der Einmün» dnng in die beideil Kanäle einen Stand von 2,50 Meter ober dem Normale, die Save bei Salloch einen solchen von 0,80 Meter ans. Die Zeier ist bei Zwischenwässern um 0,45 Meter gestiegen. x. — sDie Füchse und der letzte Echnecfall.) Der Fnchs hat im heurigen Winter in bäuerlichen Ortschaften infolge hoher Schneedecke nnd starken Hnngerleidens in verschiedenen Hühnersteigen arg gehanst. So raubte er drei Keuschlern in Poreöe im Lanfe einer Woche die Halste der Hühner, in Rete. Juni bis l0. August ^Hochsaison) werden keinerlei Ermäßigungen gewährt. In der Vorsaison s15. Mai bis '10.'Iuui) uud iu der Nachsaison "., den Luflschiffahrlvereinignngen übernehmen. " «Meister und Gehilfe!) Ein hiesiger Gehilse M'" gestern abends einen auswärtigen SchuhmachermeM' mit dem er irgendwo gezecht hatte, gastfreundlich W!^' ner Wohnung anf. Bald aber gerieten die beiden '" ihrer gehobeneu Stimmung in einen Wortwechsel, ^', in Tätlichkeiten ausartete. Es setzte nicht nnr wuclM Hiebe, sondern die beiden Kämpen trugen auch ^'^ lissene Kleider davon. Der Meister erwies sich als dc'l schwächere Teil nnd wnrde schließlich an die Lnst sl^^'l " ^Verhaftungen.) Gestern abends wnrde von d"? städtischen Polizei ein Mann verHaftel, der in versch"", denen Häusern am Nathausplake herumschlich. Es >^ der im Jahre 1906 aus dem hiesigen Arbeitshanse "''' wichene und nach Bleibnrg in Kärulen zuständige ^ streicher Dionysius Male,'ein gemeingefährliches I>'^' niduum. — Heilte früh wnrden ans einem Stalle z>^', Frauenspersonen zur Polizei gebracht, die sich als ^ Kaffeehauselstern eutpupplen. Man fand in ihrem ^" sil'.e einige Kaffeelöffel vor. Alle drei Verhafteten l"^ den dem Gerichte überstellt. — Wetterbericht.) Über ganz Europa ist der M' dillck gefallen, besonders stark über England, wo ^ tiefe Depression in Begleitung von Stürmen und Neg,^ . fällen lagert. Hoher' Luftdruck hält noch immer 0^> Oslcn inne. In den Alpenländern herrscht trübes, H" > Niederschlägen geneigtes Welter; der Föhn läßt n^'> Die Temperaturen sind in ganz Österreich etwas '1'' ^ fliegen. In Laibach war es gestern tagsüber meist ^ wölkt: abends stellte sich ein leichter, feintröpfigor NG' ein, der jedoch bald wieder aufhörte. Die Tempers hält sich namentlich bei Sounenscheiu verhältnisnM hoch,- heute in der Früh wnrden 3,3 Grad Eels»'' beobachtet. Der Luftdruck bleibt konstant. Infolge ^ warmen Witleruug der letzten Tage wurde ^die Sch""I schmelze stark gefördert, so daß der Laibachfluß h" angeschwollen ist. Die Veobachtnngsslalionen meld^' gesterli früh folgende Morgenlen/peratnren: Lcn'b^ 5,3, Klagenfurt —l),6, Görz 7,2, Triest 7,8, Pola s,' Abbazia 8,0, Agram 7,6, Sarajevo 3,3, Graz 5,0, M, 2,5^ Prag 6,9 iNegen), Berlin 4,8, Nizza 8,0 l»'»!» Neapel 10,2, Palermo 9,4, Petersburg 1,4 lNc«s die Höhenstationen: Obir —3,9, Sonnblick -^^' Semnieriug 1,6 Grad Eelsins. Voraussichtliches W^. in der nächsteii ^eit für Laibach: Unbeständig, niäß^ Westwinde, mild._______________' — lAus der slovemschen Theaterkanzlci.) Molß^ gelaugt Pueciuis „Tosea" zur Aufsilhruug. Darin wu uueder Herr von Vulakuvic"! auftreten, der liis^ krankheitshalber seine Stimme schonen mußte. Die 3>" stellung siudet im Gerade-Aboiluement statt. Am S"''^ lag abends wird „Tosea" sür Ungerade»Abonnclllc gegeben »verden. — lDaö Handlungsgehilfcngeseh.) Das Gesetz ^,. 16. Jänner 1910, ^1t. G'. Bl. Nr. 20, iiber den Dir"'' vertrag der Handlungsgehilsen nnd anderer Dienst"^ mer in ähnlicher Stellung ist nunmehr auch iu sw"e'' scher Ausgabe erschienen und kauu von der „Naro^ knjigarna" in Laibach um deu Preis vou 50 ll bez^ werden. .^ ^- Mn Nieseuhonorar.) Richard Strauß hat ' . den Parliturverlag, bezw. für den Musilverlag s"'^ ueueu lomischeu Oper „Ochs voil Lerchena»", Te^f .^. Hngo von Hofülanilslhal, vom Fürstnerschen Musil^l lag'e iu Berlin 250.000 Mark erhalten. Mil dm p Viertelmillion ist nur das Recht ans den Drncl "^ Verkanf der Miisikalieu, das Recht anf den Vern' des „Materials", Partitur, Orchester» wie Singsti'"'!'. lisiv. an die Theater sowie aus den Vertrieb von ^la^. anszügen, Einzelnummern usw. erworben. Die Äusl ^ ruugstanlu'men fallen im »vesenllichen den Autoren^, '— Wnsitfest in Salzburg.) Auch im lom"N'>!'.j Somlner wird Salzburg wieder der Schauplatz ^' >,. großen Musiksestes seiii, mit den, diesmal die ^ ^,l steinlegnng für das künftige Mozart-Hans ^rbu" . sein wird. Die Reihe der m'usikalischeu Veranstalttt>'H^ welche in die Zeit vom 29. Juli bis einschln'l' > 6. August fallen, ist in drei Grnppen geteilt, deren I ,, je eine Ausführung der „Zauberslöle" und des ,^,< Giovanni" sowie zwei Festkonzerte umfaßt. Im ^.?, gramine stehen ausschließlich Werke W. A. M"z" ^c In die musikalische Leilnng des Festes teilen s'^ F Hofkapellmeisler Dr. Mnct lVerlin), General-Ml^ direktor Hosrat von Schnch ^Dresdeii), HofoperiidUl ^ von Weinaartner (Wien) uiid Mozarten>n3°D>^ ^ Reiter '^ ^"^"ldot, dun denen einiqe deninächsl vervffent-cinia ?"' dürsten. Im Familienkreise, dem auch tNcis <^> ""^' Tvlstujs zngezu^ell wurden, las der Ma?! ^^chler zwei Arbeiten' wr, die grüßen Eindruck vcm?l ^'"" dieser Arbeiten trägt den Titel „Das NlHland" und ist' der immer zuneh-sclii^ ""t auf dl'm flachen Lande gewidmet. Tvlstvj tiiü 3"^ Ursachen uud die Folgen des Vagabunden-Kur V^ l^hrt eine Galerie vvn Vagantengestalten l. dir durch Lebenswahrheit nnd Eigenart anffallen. no, l^'^' ^'b"t ist oem rnssischen Volksliedc und sei-eml"it - ^ ""^ ^" ^"^'l gewidmet. Anch diese Arbeit sii,s> !> ^^^' ?'"^ origineller Schildernngen aus dem ^,'^v " russischen Dorse und eine Anzahl russischer ^..^uhtergestallen, die das russische Volkslied mit wichen Liedern bereicherten. Hg ^'. lNouardo da Vincis «ucthekopf.j Unter den ^„sö"chuungen Lionardu da Vineis, welche im British auch >'-""' '" ^undun ansbeivahrt werden, finden sich d^,,..^'^Darstellungen von Greisenlvpfen in verschie-eine^ !? ^^'llungen. Eine zeigt nun den Charakterlos »^''s.^'" Mannes, der, wenn man nicht den Zeichner des W -'s l qmcm wiißle, rückhaltlos für ein Porträt den in?^^ Goethes angesprochen lverden müßte. Von ^ei< f ^kannten Bildnissen Goethes aus seiner letzten dun m"'""" ^'^"" Vlntte am nächsten die Kolossalbüste als cv s?^' ^^"" David «1792 bis 1835), die in Weimar wi'rk Ä"M^ ^ Bildhauers an den Dichter verwahrt cils n ^"'""^ "''s dem Jahre 1829, stellt also Goethe u»s G.'w/s' Achtzigjährigen dar. Lionardos Kopf zeigt siell,», ^' ^^ ^'r >'l unsrer Erinnerung an die Dar» cicse '^" >"gemanns, Sebbers und Prellers sich fest-<,lc,n: ' ^""nrdo hat in seinen Greisenkopf den Ab-wie 's ""^ ^nialen Auodructs hineinzulegen gesucht, lhcs «s ,?"'"^'N zlveieinhalb Jahrhunderte später Goe° "sten m>^ '"^'^' D" Zeichnung oiirfle in der Zeit des acht,;' ^'^"nder Aufenthalls 'Lionardos, also in den a'Uer Zähren des 15. Jahrhunderts, entstanden sein. ^lnle il^'^""l,tionale Kunstausstellung in Santiago dc des Ä, l ^ ""'^ ""es s"l"'" des k. u! k. Ministeriums Unlr?^" ^" ^"s k. t. Ministerium für Kultus und in ^?.l übermittelten Berichtes der k. u. k. Mission ^UlM !s"ll" ^' Ehile ist mit der Internationalen brn N^'l '^^ung I91l! daselbst die Einweihung des gro° ^ulM? > ^"' saunen dünste verbunden. Aus diesem Ulld ^ '^"den die Künstler von ganz Enropa, Amerika ^neraif ^'^ Veteilignng eingeladen werden. Zum tzcrr M'""ussär der erwähnten Kunstansstellung ist n ^^7 ^>'rtu Macchena-Subercasseao ernannt worden; ^'bcn <^ ^'^ Ausübung seiner Funktion nach Europa sich a« V. "s Komitee der genannten Ausstellung Hal 'hl» V !Ü "wähnte Mission mit der Bitte gewendet, "u'rtrct >oMi^"ten "nzngeben, welche seinerzeit als rcichis/^ ^'>^- Bevollmächtigte der ausstellenden ösler-Nenaniit ' '^üu^ler zu fungieren hätten, worüber dem läusiq d "„^o,ui,lee seitens'der k. u. k. Mission vorder bch" ">lerreichiscl,e Staatsangehörige Anton Moder, k'Mete w '^,^' Kuuslhänoler in Santiago, als die ge° ^uleress ^^ulichkeit bezeichnet wurde, seinerzeit die wlen ''^,der ausstelleuden Kiinstler Österreichs zu ver° ^rle w^ Genuin für die Einsendung der Knnst-lvurde vom 1. Mai auf den 1. Juni erstreckt. Tclearamme ^ l. ^elegraphen-5torrespondenz-Bureaus. Neichsrat. Sitzung des Abgeordnetenhauses. bri ^-'^- 2^. Februar. Das Abgeordnetenhaus wählte ^cis'deiu,'',' ^''^'^u Zusammentritte zwei neue Vize-"^iunal^ 5!' '^' Julian Roman czuk lrnthenisch-^udann i H^nrich Eouci litalienisch-llerikal). ^nudesve,^?'" ^ erste Lesung der Nelrutenvorlage. "upsiel,l< "ungsminister ^"' ^" Georgi dcr 3telV,,< "' H''Uveis auf die durch die Verschiebung "u aucl, ,"'"'^ ""^ uur den Stellungspflichtigen, son-l>ch den l. <"" großen Teile der Bevöllernng/namein-tcile die ^'7, ^"^astlichen Kreisen, droheil'den Nach- ^a^cn di. Ä >!' Erledigung der Rekrntenvorlage. sWir '^ nach ys ^' des Ministers morgen vollinhait-der Ms, ^"'.u-.d-. Ned.) Nach dem Minister sprach "Nreist"yl,^ " > p l" i l in böhmischer Sprache. Hieraus "'s. dnf, ?' , ^ ^' u h o ch das Wort. Er verweist dar-/n1rule!f..V""'"ls in der lelUen Debatte über das "»er P." ^''^utgesetz den prinzipiellen Standpunkt > e- EZ ,.^5^"'über der Wehrvorlage gekennzeichnet l " Hans, , ^'<^"'' ^l'lrutenkmttillgen'tgesek rechtzeitig ""s >w ""b,ch'edel lverden, dann'l auch das Herren s'^^Pslicb.i^' <."" ^ M"ä '"' Interesse der Stel-l""r Par ^'" ?""'"' Beschlnß fassen könne. Für ^V^"ueiud n',^'''"' '"nßgebend, daß es im Inleresse ^^Ultien,,.-. ''^'' w"l durch ein ,hinalisschieben der <>^^fte 3l","'"' Behinderung der anderweitigen Ä'"'1se de, ^'"?'b" '"iirde. Ferner liege es 'im V'" richtj. .^"ud'v.rtschast u'ld. lvie bereits der Mi-2?'pslichl q ^'!'" licibe, im Inleresse der einzelnen ^ "len L s n ' ^' ^"'U' Partei behalte sich bei der .'^"unae 3 ^ ^le wohlberechtigten Wünsche und "° ^rie^' ,"' V^'völkernng bezüglich der Landwehr- ' ^" Cbr >"""" vorzubringen. ^Lebhafter Beifall ")r'stkchsozialen.) Abg. Günther tritt ür die Nelruienvurlage ein. Die Armee sei die einzige Slühe der Einheitlichkeit und ein mächtiges Vollwerk gegenüber dem Auslaudc. Abg. Ircßl hält eine längere Rede in böhmischer Sprache. Abg. v. Stransky ldeulschradikalj erklärt, es unierliege keinem Zweifel, oaß die nicht scharf genug zu verurteileude Verabfchieduug des um die Deutschen Österreichs hochverdienten Ministers Dr. Schreiner vom Kabineltschef unter dem Drucke der Slavischen Union und zumindest unter Mitwissenschaft der christlichsozialen Partei erfolgte. Redner warnt entschiedenst vor einem Versuche, au der Institution des deutschen Landsmannministers zu rütteln. Er er-klärt, der Münster habe mit diesem Schritte zum deutschen Volte sich in einen entschiedenen Widerspruch gestellt. Die Deutschnalionalen werden daraus ihre Kon. seguenzen ziehen. Abg. Leopold Steiner (christlich-sozial) weist mit Entschiedenheit die Vehauptuug des Al> geordneten v. Stransky bezüglich der Ehristlichsozialen als dnrchans unrichtig zurück und erklärt, die Ehristlichsozialen »verden stets an der dentschen Gemeinbürgschaft festhalten. — Die Rekrutenvorlage wnrde sodann dem Wehrausschnsse überwiesen. — Hierauf begründet Ab» geordneter G rafcnaue r seineu Dringlichkeitsantrag, betreffend das Vorgeheil des Veamtenpersonales der Staatsbahnen in Kärnten gegenüber der sloveni» schen Bevölkerung, uud erklärt," die Sloveuen wollen lein Recht gewinnen, sondern sich nur dagegen wehren, daß ihnen ein bis zum Jahre 1907 zuerkanutes Recht abgenommen werde. Das Recht, das deu deutschen Minoritäten in den Sudetenländern zuerkannt werde, soll man auch deu slovenischen Minoritäten in den Alpenländern zugestehen. Bisher ist man den Slaven gegenüber auch dort nicht gerecht worden, wo sie in der Ma>o-rität waren, wie in Böhmen nnd Krain. Der überspannte Nationalismus der Deutschen müsse sich etwas demütigen, dann erst werde man von eiuem nationalen Frieden in Österreich sprechen können. Redner ersucht schließlich um die Zuerleunung der Dringlichkeit seines Antrages. (Lebhafter Beifall bei den Slovene».) — Die Verhandlung wird sodann abgebrochen. Nächste Sitzung Samstag. Bürgermeister Dr. Lucgcr. Wien, 24. Februar. Der heute abends ausgegebene Bericht über Dr. Lueger lautet: Temperatur 3ll,5, Puls 76, urämische Erscneijiuugen geringer, Harnmeuge zuuehmeud, Senoprium frei, Kräslezustano unverändert, Nahrungsaufnahme unzureichend, -^iezn wird noch be> merkt, daß von >eiten der Lungen teme Verwicklung ein» gelrelen lsl. Schmerzen treten nicht aus, so daß eine ^usfnung besteht, dajj der EnlzundungSpluzeij zum Süll. imno gebracht 'sl. Komplikationen vun >eilen der Nieren pehen im Vordergrunde der ärzttichen Behandlung, da >>e eine große Gesahr für die allernächste Zeit ill sich bergen. Graf Achrcntal in Berlin. Berlin, 24. Februar. Das Wolfj-Bureau meldet: Seil dem Bestände deö engen Bunoeöverhällnlsscs zwi° icyen O>lerrelcl) und ^eul>cl)land gehurt der perjünlicye ^edantenauslau>cl) zwl>cl)en den suhrenden Slaalö-niänllern beider Reicye zu deil Tradillonell beider Ka» bilulle voll Wieli Ulld Berlin. Eine Betrasligung dieses allen Brauches darf ill der Rel>e des Gra>en 'Aehre!l° lhal llacy Berlin nnd in deui Äe>ucye erdUctt werdeli, dell der ö>lerrelchijch-ullgariiche Munster des ^u^ern deul deul>cl)en AiemManzler Herrn von Belhmculn-Hollweg ill (^rwideruilg von de^ell vor^ährigeil Be>ncy ill Wlell abslaltcte. Belde StaalSmänner haliell lleuer-dlngs die lhnen erwull>chle Gelegenheil, ^M) über tue ver>cl)iedeneil pl)lili>chen Fragen, die m der letzlen Zeit ill ^lStuiston stalldeli, anö>precheil zu tönlleil. An-luupfelld all lhre U,illerredll!lg^n vom vorigen Herbste, waren sie in der Lage, se>lzn^ellen, daß ^jlerreich wie ^ll>t>chland die Erhalluilg des Slalus guu ilil nahen Husten anstreben lind da>z >ie die weitere >ton>olloie,rung der inlieren Verhällni>>e des ollunlani>chell ^celches mil ^ympalhie begleileil. Graf ^iehreillhal uud .^err voll Beihnlann-Holliveg verblieben bei ihrer ruhigen Be° lirleiluug der uäcl)slen ^juluilft, soluohl was dle Lage in Europa im allgemeinen als anch die Enlwicllnng im naheil Orient anbelangt. Diese Zuversicht stutzt sich vor allem auf die Bunoesverhältnis1,e belder Staaten zu Italien 'fowie auf die güuflige Entwicklung der Bez>e> hlingen Österreichs nnd Deutschlands zn den anderen Staaten, welche die so notwendige Erhaltung der Ein° lrachl unter den Mächten wirtsam zu fördern ge» eiguel ist. Brand eines Kinematographen-Theaters. London, 24. Februar. Nach Blätlermelduugeu aus Eallao fing während einer Kinemalugraphenvorstellung in Trlirillo (Peru) ein Film Feuer und es entstand ein großer Brand, bei dein 50 Personen ums Lebeil kamen. Das Theater wurde eingeäschert. Der Dalai Lama auf der Flncht. Kalkutta, 24. Februar. Der Dalai Lama reiste Tag nnd Nacht, von dell Ehinesen hitzig verfolgt. An einem Flußübergauge blieben die Tibetaner zurück, um den Verfolgern die Stirne zn bieten und fo für den Dalai Lama Zeit zu gewinnen. Die Ehinesen verfolgten den Dalai Lama bis znr Grenze von Sikkim. Verantwortlicher Redakteur: Antun Funtet. DAS ZAHNEN BEB KINDER. Lassen Sie sich nicht durch das Zahnen Ihrer Kinder beunruhigen, sondern geben Sie den Kleinen SCOTTS EMULSION und Sie weiden keine schlaflose Nächte mehr haben. Sie werdon überrascht sein, wie leicht und schmerzlos die zahne dann durchbrechen. SCOTTS EMULSION enthält in leichtverdaulicher Form alle erforderlichen Stoffe, um weiße, gerade und kräftige Zähnchen her- . vorzubringen. Die Reinheit und Wirkungskraft von (32 ß) 4 4 SCOTTS EMULSION sind unübertrefflich. «SCOTT- ist selbst für den schwächsten Organismus wohlbekömrnlich. SCOTTS EMULSION ist und bleibt die Musteremulsion. Preis der Originalflasche Z K 50 h. In allen Apothekeu kiuillich. Echt nur mit dieser Marke — dem Fischer -als Garantiezeichun ¦lesiSCüTTschenVor- fahrons ! Angekommene Fremde. Grand Hotel Union. Am 23. Februar. T>r Probcs, Arzt; Dr. Tumpach. Kallonitcr; Kolin, Nucholisly, Ccruy. Nsde., Prag, — Müller, Inspektor; («lattalier. Bayer. Teutsch, »tsdc,, Graz. — Kowliril, l^lienncieuieur; Mandl, Disponent; Urdan, Viitta, Flmidral. Faniusser, Uardo^, Gräc,er, Fischer, Weih, Trostli, Zachsel, «ikinaer. Horoschovsl». Nsdc.; Löndorf, Inqcni ur. Wie«. — Ilmaim, Hotelierssohn, wörz, — Vanik, Pfarrer. Lmdar. — Dr, Hoccvar, Arzt. Nassenfuß. - Pevc. Kfin,, Gotische, — ^eliii'., Pja.rer, ^emilion. — Levicnil, Professor. Spalato. --Lcmrcncic, Vef. Ad,lsbera. — Weiß, Rsdr., St. Gallen. -Noha. Rsdr.. Villach. — Lewi. Rsdr,, Trieft, — Rothe Nsdr.. Leipzig. — Schwarz, Tcmssia, Rsde.. Agr,nn. — Kirschler, Rsdr.. Sissek. - Nickel. Rsdr., Wels, - Rusenbaum. Nfdi.. Nüruberg. Hotel Elefant. Am 24. Februar. Goettel. Ökonom.m.F,au; v Panda. Beamter; Hainz, sviaiorsgattin. mit Tochter; Weis;. Dehil. Weih. Gajtan, seligmam«. Baloch. Ilkraich. Silbermnnn, Fiiickl, Zltte. Reich, Füchsel. ilkiri^us. Aren, Nlcin. Rsde.; Stern. Usm,. Wien. ^ TchoNmayer-Lichtenbirsi, ^litsuesitzer nnd Domänen. Direktor. Schneeberg. ^ Ogrinc. Verwalter. Rudolfswer'. -Seligmanii, Ncdaltenr. Karlsbad. — Schotter, Outsbesiher Oberdranburg, — Pohll». Kfm., Trieft. — Ambrosch, K>m.. Agram. ~ Krämer. Kfm., Ichenliausen. — Klinger, Kfm., Pilsen, — Volcküiann, ilk m., Marburg.— Sumc, Handelsmann. Oottschee, — Fnc. Priv.. Mottling, — Ionle. Büraermcls'er. Obermiisel. Verstorbene. Am 23. Februar Amalia Rupmk. Uchilinerin, 71 I.. Iiou8r(,8n, trss 18. - Pl^ilumena Amersek, barmh. Schwester. 24 I.. «alleolis^ coLtil 11. - Maria Kersic, Näherin. 27 I., Ls8tH uu, lvnll^li^vo 3. Am 24. Februar. Maria Lerne, Arbeiterstochter 6I.. ktrnlikllk iilic!», 15. The Royal Bio. das größte und weltberühmteste Unternehmen :: auf dem Gebiete der Kinematographie :: !! kommt !! t In tsießhübl Eauert»,-««« wurde infolge der günstigen TcmperaturucrlMtiiisse der Velsand des OießhüblelS wieder auf allen Linien aufgenommen, nm das au^gedelnite Konsnin» gebiet dieses beliebten Sauerbrunnens mit frischen Füllungen zn versorgen, 711»,) Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Scrhöhe 80«-^ m Mittl, Luftdruck 73l!0 mm. I «'Z D«^ Z^ Wmd des Himmel« Z-.^ Z__^^__?" ^ ^^" I^2^7^^^3?^9s^8^3W, niäß'ig , bewM"^ " 9 U. Ab. "/38 2 5 4> ö. schwach 25.1 ? U. F. 738 l j 4 0! NO. schwach sleilw. heiter j 0 0 Das Tagcsmlttel der gestrigen Temperatur beträgt cl>e»wnrtc (ssrssilüidc! uu„ dl'r Nnnüischc, «pallaji»' 1»'.!?.) (Ort: Gebäude der t, t Staats Oberrealschule.) i^llgc: Nördl, Breite ^li l, Uhr und 10 Uhr 8 Minuten Acbcn in 3 m 0 l 0 u i i bei ,'<"a. Ä 0 de n u n r uye: Mäßig swrl, abnehiuend. Laibacher Zeitung Nr. 45. 392 25. Februar 1910. Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Kurslilattej vom 24. Februar ww. Die notierten Kurse verstehen sich i» Kronenwährnna, Die Notierung sämtlicher Müe» n„d der «Diueril» Lose» uersteht sich per ätüct Gelb Ware Allgemeine Staatsschuld. Einheitliche Nente: 4"/» lonver. stniersrei, Kronen <>er Staatslose 5NN si. 4"/„ i?i n> 175 i« 1«<>251 i>0 1«!!4>>r ,, 100 sl. . . 324 50 330 »>0 186irr ,, 50 fl. . . 32» 5^330 b« Dom, Pfanbbr. ä 120 fl. b"/« 2898b 290 85 Staatsschuld der im Ncichsratc vertretenen Königreiche uud Bänder. Oeslirr. Goldreute stenerfi. .Gold iei Kasse .... 4"/., II? 8b II» 05 Orslerr, Rente in Kronenwähr, steuerfrei, per Kasse . 4"/„ 9b 3« 95 50 detto per Ultimo . . 4"/„ 95 30 95 50 Oest. Investitions-Nente, steuer- frei, Kr. per Kasse 3>/,"/<, »5 30 85 50 Eisenbahn. Stantsschuldverschreibuugeu. Elisnbeth-Vahn i G.. steuerfrei zu lo.NNU fl.....4"/« —'- —'^' Franz Joseph Vahn, in Silber (biv. St,) ... 5>/<"/„ IIS 05 120 05 Gali^ilche Karl Ludwig-Bah» (din. St.) Kronen, , 4"/„ 94 95 9595 Rudolf Vahn. in Kronenwähr, steuersrci, (div. St.) 4"/„ 94 85 85 85 «orarlberger Bah», slcuersrei, 400 und 2000 Kronen 4"/„ 94'85 85 8b Zu EtaatSschuldverschrei» bungen nbncstrmprltc Eisen ba!,i,.Ältie«. Olisabe' 4b8 bo detto Linz Vndweis ^on fl, ü. W, in Silber. 5>/<"/„ . 431 - 433 -detto Salzburg-Tirul 200 fl, 8. W, in Silber, b°/„ , . lxi bN 423 5» ssremstal-Vah» 2l>0 und 2000 Krone», 4"/«.....191 — 192 — Geld Ware Vom Staate zur Zahlung übernommene Eisenbahn» Priuritätö.Ol!tta.atioutn. Vöhm, Wrstliah» Em. 18W,400, ^00!» u, 10,00»! Krone» 4"/« 85 35 96'35 Elijabelh «ahn 600 u, 3U«U M. 4 ab 10"/«......n? 25 118 25 Elisabeth «ahn 400 u. 2000 M, 4«/n........»15 50 110 bl> Ferdinands-Norbbllhn Em.18«6 9««« 9? «<> drtto Em, !UU4 97 10 88 lU Franz Ioseph-Vahn !t,n,i»»4 (div. St,), Silber, 4"/« . 96 — 97'-Galizische Karl Ludwig-Äahn !diu, St,>. Silber. 4"/„ , 95 51, <>,>b5 U«g,-Ga!!z,Äah»200fl,S. 5°„ l»5- - mg- — drltu ^00 N. 500!» X !l'/i"/„ 87 25 8l« ^b Vurarluerner Bahn El», 1884 (diu. St,), Silber, 4"/« . 95 40 96'40 Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4"/» una, Guldrente p»r Kasjc , 10N 45 >oo <>5 4",« dcliu per Uüimo Il4 15 114 35, 4"/n unss, Rente in Kroneuwähr,, ltcucrirei, per Kasje , , 93 3" 93'5<> 4"/„ oetto per Ullimo 93ül> >>3 5» 3'/,"/« dclto per Kasse . 88 - 83-l?« U»g. Prämienanleihe il 100 fl, lit« 25 22s 25 detto k bv fl. 21« - 222 Theiß.-Ne»,-Lose 4°/„. . . .155-161 — 4"/„ una,, Ornnd 'tl.-Oblia,. . 94- 95-4"/„ trollt, n. slnv. Grundentl. Obligationen .... 84-- 8b— Andere öffentl. Anlehen. Bosn. llüdesaiilrheu (div.) 4"/« 92?» 93 70 0!' - —'- Wiener Verlrhrsanlrhen 4"/„ . 95'?.'» 9U75 belto »900 4°/o 95L0 9L <:» «nlehen der Stadt Wien , . im- 102' detto (S. oder G.) 1874 12> 3» 128ÜN betto (1«94).....93 8s> 94 8b detlo (Olls! v. I, 1898 . 95 65 96 !>5 detto (Eleltr) v, I 1900 95 30 >>L 3^' drtto (Inu, sl> v, I, 1902 96 8^' 97X5 detto v. I. 1908 , , . !>5 35 W ?s> Äörsenbau Änlehen vcrlosb. 4"/„ 9590 9S 9" Nussilchr StaatÄllnl. v, I, ii>06 f. 100 X per Nasse , 5"/» --'- -»' -detto per Ultimo 5"/« 102-65 103'15 Äulg, Staats-Huputhelaranlehen 1«92......6"/„ 122 40 1Ä3 35 Aula. Staats Goldauleihe 1907 f. 100 Kronen. . 4'/,"/» »3'bv "^" Pfandbriefe usw. Vobenlredit, allg. osterr., in 50 Iahirn veüosbar . 4°/» 94-,'0 -""' Bühin, Hi,pothclcnb,. verl. 4"/., 97- »7^ Zentral,-Bud.-Kred..««..«»«^!., 45 Jahre veil. , 4'Z,,«/« 95-4« "6 4o detto 65 I, verl, . . 4"/,. 96 25 "' "" Nreb..Inst..üsterr,,f,«erl,-Unt, u. usscnO.Arb, ,«at,^, 4"/« 9440 -^0 Landeeb, d. nönigr, Galizicn u, Ludo»l,,5?l/, I,iückz. 4°/, 94- ^' Mähr. Huputhelenb,. verl, 4°/« 9«-?5 U/ ift N, osterr.Landes-Hnp, Äust, 4«/„ !»6 25 "--> dct!uinll,^"nVr,uerl,3'/,"/n 90- ^' dcttll K. Ech»Idlch.uerl.3>/,"/„ 87 b« »«^ dcllo verl.....4"/„ 96'- "^ Oesterr. una, Äanl, 50 Jahre uerl,, 4«/n ö, U. ... 98 60 ^" "l' detlu 4«/„ Krone» W. . . 9«-?5 ^'7-^ Spart.Ersteöst.uuI.verl.4»/n 99 10 l0l> lu Eisculiahu-Prioritäts-Obligatiunen. Oeslerr, «ordwestbahn 200 fl. S- 10450 U'5-5l) Etaatobahn b«o Fr.....36U- ^"^ Lüdbahn k 3"/„ Iänncr-Iull 500 Fr. (per Sl.) . . - 277 40 "240 Südbahn ll 5"/„ 2un s>, S, o.G, —-- "'" Diverse Lose. (Per Stücl,) Verzinsliche «ose. 3"/« Äodenlredit-Uose En>. !««» ^90 75 29675 dettu Em. l«8!» 275 — '"' 5"/„ Donauütraul.-Luse 100 il, 2«0 50 ^'50 Serb. Präm. Anl, p, 10« Fr, 2°/„ t04">n "0 50 llnuerziniMchr i!ose. V»bap,Vasilila (Dombau» b fl, 26-80 »"'«n >nedi!!o!c !00 fl......58< - ^3 - ClaniLuse -l« fl, K,-M, . . 236 — 246- Viener Lose 40 fl......- -— ^'^ Palsty Losr 40 fl, K,-M, . . 241- 25t'-Üiulen Krrnz, üst. Ge>. u,, 1»sl. <>4-9n 6«W Rutcu «reuz, unss. Ges. V,, 5 sl. 3»-^5 4ü 25 Rudolf Lose t« fl......70— 76'- Naün-Uose 40 fl. K-M. . . 28» - 300-Türl. E.-V.-Anl.-Präm.-llvlla. 400 Fr. per Kasse . . . 2»2 75 2'5 75 detlo per Medio . . , 234 2»> 235 2,, ^">'lt> H^n,e Wiener Komi».-Lose v. I. 1874 554— 5U4--Ocw.-Sch, d.3'/„Präm.-Ech d. Äode»lr,-Nnsl. Em. 1««9 99— 103- Atticn. Trauöportuntrrnctimuugen. Äussin-Tepliver Eijenb. 500 sl. 2130 — 2135 — Äöhmijche N rdliah» 150 st. . — - - ÄN!chlieIiradrr Vi,b,5!»0!l,K,-M, 2620 — 2«30' deilu «lit. ll! 2U0 >!, per Ult. 962 — 968' Tuna»-Dllmpfschi»'alirl6-Ges.,1., l. l, priv. 5(10 sl K.-M. . ,»«„ - !N"6 Vnx Vudrnbacher (zi!>nb.4»0Kr. <>37- 640'0 Fert>i»a»bo-Nordb. !W0st.«M. 5l9« - 5505-Kajchau - Odrrberaer Eiirnbah» 200 fl L....... 3N0 . 363 - Lemb.Czrrn.-Iassy-Eisenbahn- Gejellschast, ^. S. . 65 571' Lluud. üslerr,. 4U0«ru»en . . 5 6"» 559-5« Oeslerr, «oldweslbnhn,2.. 200 Kroueu . . . 95'— 11b — Unaar Westbahu (Naab-Graz) 200 f! T....... 4«!-— 406 — Wiener Lulalb. Alt.-Ges. 2N0 fl. 22V- 23«' «anten. «lnglo Oestcrr. Äanl, 120 fl, , 31725 31«!»5 Banlvercin, Wiener, per Kasse ------- ^' dettu per Ultimo 553 25 55425 Blde»lr..Ä,ist.,alln.üst.,30<>nr. 1179'- 1185 - Zentr. Bob, Kredbt,.üst . ^UU fl b^zl— b83'5N Kreditanstalt für Handel und Gew., 320 Kr,, per Kasse . 674'— l>75' dctlo per Ultimo 675'2!> 676'^ «rebitbaul, unss, alla, 2b - «'6 — Tcposilenbaül, alia, , 20ü fl, . 478'" 482— Eslompte-Gesellschaft, nieder- > österreichische, 400 Nronen 69lV— 6 2'5,o Oiru- u. Nassenv,, Wr.. 20«» fl. 466- 46«' - H>1pu>hels»bl,, us!.. 200 Nr, 5>"/„ 34t'— .'«44- Lä»dttbani,öst ,200 fl., p.Kasse —- bettu per Ultimo b04-4<1 b05 40 «Mcrlnr.. WechselstuIi.Ältien- Gesellschaft, 200 fl. . . . «49— Nb4- Oeslerr. nniiBanl, 14»«Kronen !7?4'- 1784- UüiunbllNl, 20« il..... 603 5N <>04 5" Uniunbanl. böhmische, Kw fl. . 25V 50! 25« l N !i" Induftrieunteruehmunnen. Bll»l;rjrll!chaft, allgeu». üslerr,, ,,^, 100 fl........ 222 — l»» Brüxrr Kohlenbergbau-Gefellsch. ...^ 100 sl........ 79>'50 7'^ Eisenbahiwerlehrs-Aust., östrrr. .,.^ w'>f>........ 454 "°.^ Cisrnbahnw.-Leih!,., erste, >00fl. 184 b« ^^ «Elbl'mühl». Papiersabrit und ,<,,'»» Verl. OeseUichast, 100 fl, . >8»— ',,,^ Eleltr Ge!.. allg. üslerr.. '^00 fl, 4l5— ^' .^. ltlellr. («ei , intern., 2»!0 sl. , — — 7^.«, Eleltr -Älüen-Ges., vereinigte . 249 — «"" Hinterbergcr Pair.-, Znndh,- u ^..^ Met ssabril. 400 «rronen . «180 - ''^.^. Liesing,'!- Branerei lUo sl, , . 22U — ^.^. Mun!a!,-M's..üst, alpine. lUNfl 738- " >Po!di Hülle», Tirnr!n»s,stahl- ».«z F.-Vllt.OeseNichai!. 200 fl. 508- "' Prn„cr Eilcnindnslriegelclllchaf! ,,„,^. 200 I!........ !i6»e 26'" Rima- Muraul, Salgo-Tarjaner ...^ Lisenw. n>" fl..... 6'>N - A,.zl» Salgo larj. Steinluhle» loo fl. 6:^2- "" .^ 'Ech!ünel»!Ühl.,Pnpie!!,,2«Ufl. — — »Schodniza», A. O für Petrol.- „,75 Industrie. 500 Nronen . . b4b'— b°" »Strhier.nnh!», Papirrsabrit u, <«>^ Verla,ic'>,rsell,cha0-— ^ Tüll, Tabalregirges. 20« Fr. per ,^ Kasse........ -— 5^^ deüu per Ultimo ä«8 - ^ ".^ Waffeiif. «es., üstrrr. i»l>fl. . ?o?' 7'»,^. Wiener VaugrselÜchatt, 10« fl. 189 - ^,^e Wirnerberaer Ziegels. Alt.-Gef, 795— """ Devisen. Nurze Sichten nnd Schccks. . Amsterdam....... 198- '^gz Tentiche BnntplälHe .... 1174b ''!<,z ^ialieniiche VanlpläOe . . . 94 90 ^zz London........ 24« 3N ^57 Paris......... «542 "°zg St. Petersburg..... 254 b» "'.^» Mich und Uasel..... 8» 2b» "' Valuten. «14« üutaten........ 11 3» ,u,» 2« Franlcn Stücke..... 18N ^,z? 20.MarlClücke...... 235! "gh Teittsche Reichöbanlnuten . . 11?-45 ''..,z ^»nlienischr /'anluuteu . . . 94-9!» ,z5 !>l»l'el-Nule»....... 2-54 Ein- und Verkauf von Renten, Pfandbriefen, Prioritäten, Aktien, Losen etc., Devisen und Valuten. | Lcs'Verilcherung. JT. O. Mayer Banl-t- niiei Wechshirffeschäft *n Privat-Depots (Safe-Deposits) <. unter eigenem Verschluß der Partei. Verzinsung von Bareinlagen Im Konie-Korrent und auf Sira-Ktat».