^160._____________________Freitag, 17. Juli 1891. litt. Jahrgang. OMcherMZeitma. «nn,""«"«'"?'/^"^^» Postvtlse^ halblahria fi. ? 50. Imlomutolr: I D,e .«aibllch« Zeitung. «!ch«wt täglich mit »„»Nllhmt der «°nn. und sslitrta,,, D,f «b«in<»»<«»o, N"n°Heraieb° u^^ 3 b.finbe. sich .l,°,g°N, «4, Vprrchftund.» d°r i«7b°lt"n "gl.ch v" ^^^^"' ° °" '" * ""len ^b lt.. «röficrr her »rill « li.: bei ö!te«n wiederhol«»«?« per Zelle 8 li, ^ ,n bi« l» Uhr vormittag». - Unfranliert, Vliese werden nich! angenommen und Manu!rr!pte nich! zuiüllgtfttll« Umtlicher Hheil. sm ^^' ""d k. Apostolische Majestät haben mit «wachster Entschließung vom 28. Juni d. I. dem ^0'^or an der Lehrerinnen-Bildungsanstalt in Görz ^°"" TrojanZek aus Anlass der von ihm er. anl>. Arsehung in den dauernden Ruhestand das verleb ^"dienstkreuz mit der Krone allergnädigst zu »n..^5^ ""b l. Apostolische Majestät haben mit «""höchster Entschließung vom 10. Juli d. I. den N l /l ^ °" Staatsgymnasium in Innsbruck Dr. Adolph ^l tt^« ä"" Director des Staatsgymnasiums in «-"M allergnädigst zu ernennen geruht. _____ Gautsch m. p. Nichtamtlicher Mil" Gi»l Hohenlxait. N««^">, '^"«I°nd. b«,Pr,cht in ftiner D!,n«!<,g. °A "lN "N Programm zu ent. Misck n 3 7? dle Slovene«, die Kroaten, die boh. 3 bew^ "'" ^ "e Tiroler Clericalen qleich. "^'' ^"' '" "n Satz. der ,^e ^ufnahml^^n "7^ "."""' bsterreichischen Blattes "n" A I« ".!"'' ^« "°" " "°h'' dann U"d nock ? "ch kelne Regierung geben, die diese A°t'on°V d" vielen anderen im Reiche bestehenden HeMeton^ ^lls jonische Heim der Kaiserin Elisabeth. der 3^^»"^ ^ h°"e die Kaiserin Elisabeth auf hohe Zra.. ^ ^^"'" »eweilt. Das Heim, welches die bewobn»," "^ bezog und zwei Monate hindurch bera an«.^^'" österreichischen Generalconsul Wars-ein scklÄ "°^ """°en. W ? Entfaltung sich zeigenden Mittelmeer-hohe ssrau w°Ä ^"c ^'" wunder also, dass die Lüften entwegt bei der alten Fahne, dieselbe Armee unter dem« selben Führer, er hat loyal den von den Linken ge-wünschten Waffenstillstand acceptiert. und wird. so lange derselbe dauert, in seiner Stellung ausharren. Erst wenn hieran eine Aenderung eintritt, wenn er schwimmt, liegen die verschlossenen Pforten des Cheime. rischen Vorgebirges, hinter dessen Felsmauern die Hallen Persephone's sich öffnen. Unter den weißen Wolken, die jenfeits der grauen Wälle schweben, lag einst am träumerischen See von Dodona der heilige Hain mit seinen weissagenden Stimmen. Das alles sah die hohe Frau und erkannte die Wahrheit des Warsberg, schen Nussptuches: «Non ö äi piü — es gibt nichts Schöneres!» . . . Und so reifte der Tntschluss, auf einer dieser um-grünten Kuppen, von denen die Einblicke in die Zauber der Natur und der Mythe von wundersamer Doppel-Wirkung sind, ein Heim hinzuhauen. Baron Warsberg gleng mit der Wünschelruthe seines ästhetisch geläuterten Geschmackes voran, der Architekt folgte. Er heißt Cava-llere Carlto. ein Neapolitaner. Vom partheuoveischen Ufer brachte er das Maß jener Anregung mit, welches nothwendig war. um den poetischen Gedanken der Kai-serin zu verwirklichen. So ist das breit hingelagerle, ,n Terrassen aufsteigende fürstliche Heim mit seinem pompejaulschen Porticus und seiuer ruhig-ernsten Linien-führung entstanden — die Verkörperung einer jonischen Idylle. Man möchte meinen, dass ein Menschenherz keinen zweiten Wunsch nähren könnte, der diesen phäatischen Fürstenbesih überböte. Heiterkeit und Behagen sind seine Attribute. Schon der Gang dort hinauf, durch eine Landschaft, die in ein Meer von Licht eingetaucht ist, findet sich nicht wieder im ganzen Umkreise des Mlttelmeeres. Man ist derart geblendet, dass man kaum der grelle» Blumen achtet. Die gelben Blüten der lapamschen Mispel und der Cacteen, der Goldglanz zum Frieden führt, oder der Krieg neu entbrennt, wird für den Club der Conservativen die Nothwendigkeit eintreten, zur neuen Situation Stellung zu nehmen, und wir zweifeln nicht, dass bann Graf Hohenwart auch nicht zögern wird, diese Stellungnahme seiner Partei dem Hause in entsprechender Weise mitzutheilen. Vorderhand hat er weder etwas zu erklären, noch zu rechtfertigen. Die «Neue freie Presse» meint freilich, Graf Hohenwart hätte dem Hause mittheilen sollen, «wie er sich die Ausführung jmer seltsamen Vereinigung gedacht habe, welche den Schöpfer des Fundamentalartikels zum politischen Freunde Pleners und Chlumecly's gemacht hätte». Nun darauf antworten wir. dass Graf Hohen-wart jenen Berathungen, in denen ein solches Project ventiliert wurden sein soll. nicht angewohnt hat und ihm auch von keiner Seite die Tripelallianz mit Herrn von Plener und Baron Chlumecky angetraaen wurde, daher sich die «Neue freie Presse» um Aufklärung hierüber an eine andere Adresse wenden muss. Uebrigens müssen wir der historischen Wahrheit wegen auch hier bemerken, dass die Fundamenlalartikel leine Schöpfung des Grafen Hohenwart, sondern eine solche des böhmischen Landtages waren und. wie wir aus bester Quelle wisfen, Graf Hohenwarl nur die Aufgabe übernommen hatte, dieselben dem ReichSrathe vorzulegen, und zwar nicht mit einem ü lai^r ou ü. pr6n6i-6 oder gar einem k iii-knors schlechtweg, wie dies mitunter zu geschehen pflegt, sondern zur eingehen» den Berathung und Beschlussfassung. Verhandlungen des Reichsrathes. - Wien, 15. Juli. Zu Veginn der heutigen Sihuna des Abgeordneten» Hauses beantwortete Ministerpräsident Graf Taaffe die Interpellation der Abgeordneten Kindermann und Ge» nofsen. betreffend die Vorlage eines Gesetzentwurfes an die Landlage, betreffend das Wahlrecht der Aerzte. Der Minister verwies daraus, das« die Interpellation sich nur auf Fälle beziehe, welche in Böhmen vorgekommen sind. Eine Bevorzugung der Aerzte aber vor anderen Gemeinde» beamten. welche laut 8 11 der Gemeinde»Wahlordnung für Böhmen das passive Wahlrecht nicht besitzen, werde der Minister nicht befürworten, da eine so ungleichartige Dehandlung nicht am Platze wäre. Das Haus setzte sodann die Debatte über den Iusliz.Elat fort. Abg. Vyl polemisierte gegen den Abg. der unermesslichen Vinsterwucherungen, das Feuer der Granatblüte — es ist zu viel des Lichtes, um derlei zur Wirkung kommen zu lassen. Von den Gärten im Süden der Stadt Corfu ziehen die hellen Straßen nach den hohen Kuppen, um welche der silbergraue Oelwald sich schlingt. Durch die schwülen Wallungen der Luft streicht erquickend ein Duft. der undefinierbar ist. Er geht von der aromatischen Scholle aus, von den vielen Rosen, die durch die Hecken geschlungen sind, von den würzigen Blättern des Lorbeers und der pikanten Rebenblüte. Da sind auch die herrlichen Ulmen, welche den Reben zur Stütze dienen. Cystusrosen und Mphodelos begleiten den Wiesenpfad, die Goldflüchte der Orangen leuchten neben den dustreichen Blüten, um welche die Bienen summen. Sie schwärmen auch um das dichte Gehege des Rosmarins, der über altem Mauerwerle wuchert, über welchcs sich einst die weißen Giebel der phäalischen Paläste erhoben. So geht es fort und fort. stundenlang — ein Wandern, dem an Genuss und erheiternder Wirkung nichts an die Seite gestellt werden kann. Wle anders ist dieser Wildgartm der Charitinnen, in welchem alle« dem freien Triebe, der Mutter Erde überlassen bleibt geartet, al« jene vielgepriesenen Schaustücke am Ufer des Comersees! Die Trompetenbäume und die Bananen. d,e Pracht der Camelien und der großblütigen Mag. nolien welche ,m Parke der «Villa Carlotta" - dem Mnsten. den dle Sonne Italiens brscheint — prunken, verdanken ihr Dasein nicht zum mindesten der ordnen, den und pflegenden Hand des Gärtners. Zudem ist duse prunkende Herrlichkeit nicht einheimisch. ^iliachtl ZeitlMg Nr. 160. 1332 17. Juli 1891. Schneider und verlangte, dass in der Geschäftsordnung Veslimmung n festgestellt werden, welche die Angriffe auf die Juden verhindern. Redner plaidierte ferner für die Reform des Civilprocefses. Abg. Graf Kuenburg ver« wahrte den Richterstand in Oesterreich gegen die Vorwürfe, welche gegen ihn erhoben wurden. Das Haupt» gebrechen liege an dem Fiscalismus, der in der Justiz. Verwaltung herrsche. Wenn man die nöthigen Summen bewilligen würde, um die Stellen der Beamten zu vermehren und deren Gehalte zu erhöhen, so würde der Iustizdienst wesentlich gebessert wrtden. Nbg. Pacäl als Generalredner oontra behauptete, dass die innere Amtssprache ein? Einschmuggelung sei, um den Eonsequenzen des Artikels XIX der Staatsgrund-gesehe zu entgehen. Redner wendete sich gegen den Ausgleich, der nach seiner Behauptung dem böhmischen Volle nachtheilig sei. Die Bewegung, welche im böhmischen Volle gegen den Ausgleich sich bemerllich gemacht habe, sei leine künstliche, sondern eine ursprüngliche und elemen« tare. Die böhmischen Abgeordneten seien Hieher gekommen, nicht um zu dienen, sondern um zu kämpfen. Redner plaidierle ferner für die Verbesserung der materiellen Lage der Iuflizbeamten, für die Abschaffung der geheimen Qualiftcations'Tabellen und für die Aufstellung einer Dienftpragmatit. Nbg. Iaque « als Generalredner pro betonte die Nothwendigkeit, die Reform des Strafgesetzes rasch vorzunehmen, um nicht hinter Belgien, Deutschland, den Niederlanden, Ungarn und Italien zurückzubleiben, welche in den letzten 25 Jahren neue Strafgesetzbücher geschaffen haben. Ebenso solle auch der Civilprocess im Sinne der Oeffentlichleit und Mündlichleit des Versah, ren« reformiert werden. Zum Schlüsse polemisiert Redner gegen den Nbg. Schneider und gegen den Antisemitismus und fordert die Regierung auf, alle für die Einheit des Staate« konvergierenden Elemente zu stärken und zu ver» einigen, um die Reformarbeit durchzuführen. Nach thatsächlichen Berichtigungen des Nbg. Freiherrn v. Rolsberg gegen den Nbg. Pacäl und des Abg. Vasaty gegen einige Ausführungen des Iuftizministers über die Haltung der böhmischen Abgeordneten bei den Wiener Nusgleichs»Eonferenzen und den Gebrauch der beiden Landessprachen bei den Justizbehörden in Böhmen hielt Specialreferent v. Madeys li das Schlusswort. Nach dem Vchlussworte Mad?y«li's wurde der Iuftizetat mit den Resolutionen angenommen. Das Abkommen bezüglich der Grundentlastung der Bukowina wurde in zweiter und dritter Lesung genehmigt. Dr. Meng er empfahl, die Tonversion der 5piocentigen Papierrente in eine 4'/^ procentige schon jetzt vorzunehmen. Dr. Ru h sragte an, wie sich der Finanzminister die angekündigten lan.dwirt< schaftlichen Creditgenossenschaften denke und welchen Ein» fluss diese Operation auf die Staatsschuld haben dürfte. Minister Pr. Stein bach erklärte, vorläufig fei der Zeitpunkt für eine Conversion nicht gegeben. Was die landwirtschaftlichen Creditgenossenschaften betrifft, so könne der Staat nicht allein die Garantie sür die von den land« wirtschaftlichen Berufsgenossenschasten auszugebenden Pfand« brief« übernehmen. Man möge abwarten, bis der Acker< dauminister einen vom Ministerrathe gebilligten Gesehent-Wurf vorlege Pas Capitel «Staatsschuld» und das Finanzgesetz wurden angenommen. Sodann brachte Abg. Pacäl einen Antrag auf Abänderung des H imatsgesches; Dr. Herold einen Antrag auf Verwaltungsresorm, Haucl einen An-^ trag auf Verstaatlichung des Versicherungswesens ein. Gerade so verhält es sich mit den llbria/n vegc» tativen Schaustücken an den Ufern der lombardischcn Seen. Zum Beispiel bei Prrlasca. im südwestlichen Arme des Comersees, wo die hängenden Gälten der «Villa Tanzi» Geheimnisse verhüllen, die dem fernen Asien angehören. Die Goldblumen unter den mächtigen Rosenbüumen, die säuselnden Vambusen, die Strahlen» bluten, welche der Pinsel des Künstlers im fernen Aufgangsreiche auf Schalen und Lackteller malt: das und viele« andere stimmt wohl zu den Gestaltungen, welche am Ufer des heiligen Ganges und an den Lust« teichen japanischer Villen-Tolonien lebendig in die Cr« scheimma. treten, nicht aber zu dem Himmel Italiens. So schö.i d,ese Herrlichkeit auch sein mag. sie ist und^ bleibt wenigstens theilw^ise erborgt. < Auf Corfu kennt man derlei nicht. So wie die Natur ist. so gibt sie sich. Sie ist zu reich, um sich mit fremden Blüten zu schmücken. Zudem webt sie hier ihre Blülentiäume unter dem verklärenden Hauche der Mythe, der nicht minder bestrickend ist. wie all das Glühen und Blühen an dem weiß aufschäumenden Ustrsaume. zwischen gebrochenen antiken Säulen, in den dämm«ia/n Waldschluchten, aus welchen die schwarzen Eypiesstn in den bleiernen Sonnennebel hineinragen. Wi-nu die hohe Frau von ihrem phäakischen Heim au« dl? dämmernde Weite überschaut, kann es ihr nicht schwer fallen, dle Scheidewand zu ziehen, an der da« L-ben von heute, das so viele unmuthige Hüae aus« weist, in den verblassten Lichtschein der Vergangenheit hineingreift. Durch die Vergfalten. die sich geqen die Stadt hinabsenken, rinnt der Quellbacb jene« Flüsschen«. an dessen Ufern Nausikaa mit ihren Gefährtinnen nach gethaner Arbeit am Nallspi°l sich erfreute. Die Abg. Pooss interpellierte wegen des Zustandes der Bahnbrücke über das Laibacher Moor. Sodann wnrde die Sitzung geschlossen. — In der Abenositzung fanden die Wahlen in die Delegation statt. Politische Uebersicht. (Der Strafgesetz'Ausschuss) hat vor« gestern dem Abgeordnetenhaus? seinen Bericht über den Antrag Jacques. Roser und Genossen, betreffend die Entschädigung für ungerechtfertigt erlittene Straft» vorgelegt. Der dem Berichte beigeschlossene Gesetzentwurf enthält nur geringfügige Modifikationen desjenigen, der bereits in der vorigen Session zur Annahme gelangt war, ohne jedoch im Herrenhause erledigt zu werden. (EinAusflug nachPrag.) Ungefähr vierzig Reichsrathsabgeordnete al,s allen Fractional, der Rechten veranstalten einen Ausflug zum Besuche der Landesausstellung in Prag. Sie tteffen bereits heute mit der Franz-Iosefsbahn. welche ihnen eine Anzahl von Salon-wagen zur Verfügung stellte, in Prag ein. Prinz Karl Schwarzenberg gibt zu Ehren der Gäste ein Diner, und werden dieselben auch das böhmische National' theater, welches chuen zu Ehren eiue FestvorsteNung geben wird, besuchen. (Oraf Hohenwart.) Das Organ des Polen-clubs, der «Ezas». tadelt in scharfer Weise den be« kannten Nltikel der «Neuen freien Presse» gegen den Grafen Hohenwart und fordert die Linke auf, von ihren Angriffen auf diesen hervorragenden Staatsmann, der ^ein wohlverdientes Anrecht auf großes Vertrauen und Dankbarkeit der Polen habe. abzulassen. «Die neue ! Epoche unter Mitbetheiligung der Linken — schließt das Blatt — kann nur eine Fortsetzung der im Jahre 1879 inaugurierten Politik sein, sie kann. soweit es sich um uns.r Mitwirken handelt, sich nie in principiellen Gegensah zu derselben stellen.» (Aerztekammern.) Ein lange gehegter Wunsch vieler Aerzte ist der Erfüllung um einen Schritt näher gerückt. Der Sanitätsausschuss des Abgeordnetenhauses hat einen ausgearbeiteten Gesetzentwurf, betreffend die Errichtung von Nerztekammern. vorgelegt. Solche Kam. mern sollen in ganz Oesterreich errichtet werden. Die Anzahl der Sprengel soll im Verordnungswege fest> gesetzt werden. Der Gesetzentwurf seht die obligatorische , Zugehörigkeit der Aerzte zu einem Kammersprengel fest, da der Zweck der Nerztekammern durch den facullativm , Beitritt nicht erfüllt würde. Die Kammern sollen den ^Aerzten Gelegenheit bieten, ihre Standesinteressen zu wahren, die Würde und das Ansehen des Standes zu heben und auf die Entwicklung der öffentlichen Gesund« heitspflege Einfluss zu nehmen. (Im ungarischen Nbgeordnetenhause) sehte vorgestern die äußerste Linke die Obstruction fort; die übria/n Parteien betheiligten sich an der Debatte nicht. Die politische Situation ist nach wie vor un« geklärt. Die Regierung erwartet, die Opposition werde ermüden; ist das nicht bald der Fall. so wird die Auflösung des Parlamentes unausbleiblich sein. — Abg. Hentaller ist von seiner Interpellation betreffs der Haltung des 79. Infanterie - Regiments anlässlich der Kaisertäge in Fiume zurückgetreten, und haben sich die Abgeordneten Gabriel Ugron und Ferdinand Horanhky der Angelegenheit bemächtigt. Täuschung wird leicht, wenn man eines der korsiotischen Mädchen ansichtig wird, das die heiße Straße herauf, steigt, das brennrothe Tuch durch das schwarze Haar geschlungen, das dunkle Mieder im Goldschmucke leuchtend. Mit solchen Augen, die im feuchten Glänze schwimmen, wurde der schiffbrüchige Odysseus empfangen. Und dort bei den Gärten von Kastrades, wo es blüht und wuchert, erhebt sich die Halle mit ihren Stahlsimsen und den goldenen Hunden an der N»s' gangstreppe, an der die Diskuswerfer des Königs Nlkinoos stehen. Diese Halle wird man freilich mit leibhaften Augen vergeblich suchen. Aber es gibt ein Sehen, das, von der Einbildungskraft unterstützt, ver» gessene Dinge auf den schwankenden Hintergrund hin« zaubert. Von der Herrlichkeit zu reden, die eine jonische Mondnacht dem Glücklichen bringt, der dort obeu, zwischen dem Heim der Kaiserin und den beglänzten Kuppen seiner Umgebung, traumbefangen wandelt, wollen wir uns erlassen. Im Silberflitter des schuppig« zitterigen Meeres wandelt der Schatten Ino Leuko« thea's. Es plaudern die nistenden Vögel im Schlafe, wundersame Stimmen klingen durch die Zweige des Oelwaldes. Der Lauscher hört diese Stimmen und sieht die herrlichen Töchter Ioniens, die jetzt hiuter den Rosenhecken schlummern. Alles steht in festem Rahmen und ist fassbar, sei's für das spähende Auge, sei's für die Fernblick der Einbildungskraft. Nur der Glanz ringsum ist unfassbar, wie die Unendlichkeit, in der die schönsten Erdmträume wie Lichtblihe aufzucken und wieder verschwinden. N. v. S ch w e i g e r - L e r ch e n f e l d. (König Alexander in Ischl.) Eine dei «Pol. Corr.» aus Belgrad von unterrichteter Seite zus,chende Meldung bezeichnet die in dortigen Blättern aufgetauchte und auch nach dem Auslande verbreitete Nachricht, dass gleichzeitig mit dem Besuche des Königl Alexander beim Kaiser Franz Josef auch König Milan iu Ischl anwesend sein werde, als unbegründet. O sei möglich, dass der letztere, der sich nach BeendigM der Karlsbader Cur zunächst nach der Schweiz um dann in ein Seebad zu begrben beabsichtigt, den Kön>ß Alexander nach dessen Rückkehr aus Ischl in M» abholen we«de, um ihn mit sich nach einem Seebab-zu nehmen, nach Ischl werde aber König Milan nichl kommen. (DieAltersversicherung in England) Der Plan einer allgemeinen nationalen Alters^' sicherung und Invaliditätsoersicherung in England, s^ welche sich sehr angesehene Männer interessieren, reist' Der Vorschlag geht dahin, eine Fürsorge gegen Altel und Invalidität zu schaffen und auch Witwen »>"° Kinder unter 16 Jahren in die Versicherung ei»' zubeziehen. Die Versicherung soll eine Zwangsversicherl»'ß sein; doch sollen Personen, welche Mitglieder einel del anerkannten Kranken» und sonstigen Versicherungsgesell' sch asten sind. von dem Veitritt befreit sein. Die M' nimalunterstühung soll 5 Shilling die Woche betraf» Die Prämie,, sind thrilweise vom Staate und vB Arbeitgeber zu lcistrn; die Zahlung der Renten !^ staatlich garantiert werden. (Der deutsche Kaiser) hat. wie gemeldet, vorgestern in Leith seine Reise nach Norwegen a»' getreten. Er wird sich gegen fünf Wochen in Norlveg^ aufhalten. Nach eintägigem Aufenthalte in Bergen, ^ die Ankunft heute erfolgen soll. reist der Kaiser sM Nvrdland, die Fjorde, mit Ausnahme des Sogne Fj^' anlaufend. Dann geht dir Reise nach Hardangeli A Wagen über den Gletscher Folgefonden. Zwei deulM Kriegsschiffe begleiten die «Hohenzollern». (Das französische Nationalfest.) ^ Na'ionalfeier in Pari« verlief am 14. Juli in ^ wohnter Weise. Die Truppen.Revue auf den LongclMp gelang glänzend. Präsident Earnot war der Gegensta" lebhafter Ovationen, auch General Sauffier »Ml herzlich acclamiett. Die elsass. lothringischen Vett>^ maischierten in üblicher Weise zu der Statue Strap' burgs und bekränzten dieselbe, doch wurden keine R^" gehalten. Es kam keinerlei Zwischenfall vor. (Russland.) Nun wird auch aus Samara.'" Russland gemeldet, die Saaten und das Gras i"e fast überall infolge der Dürre zugrunde gegM^' Zahlreiche Landschaftsuersammlungen in den Gouvelli ments. welche von der Missernte heimgesucht wolde' haben an die Regierung die Bitte geachtet, der 2a^ b»uölkerung Credite zur Zahlung ihrer Steuern ^ öffnen zn dürfen. (Propaganda in Macedonien.) Belgrad Bläit^r melden ans Monastir. die türkischen Behör^ hätten mehrere verdächtige Bulgaren verhastet, w^ angeblich Sendlinge des in Sofia bestehenden p^ pagandistischen Comite's seien. ,,. (Passzmang iu Elsass.) Die «Frankf^ Zeitung» berichtet über eine neue Verschärfung A Passzwanges in Elsass und Lothringen als Folge °e Glüildung des Revanche«Vereines in Nancy. Der letzte Brief. Nach dem Kroatischen des F. Mazuranit. Wir saßen im Salon des Oberlieutenants V"^ Petrovic. Wn sollten wir den regnerischen Abend bell verbringen, als in semer reichen, behaglichen Häusl^ keit? Es gibt nichts öderes als das Leben in/^ Kascrne eines kleinen kärntnerischen Dorfes an e'^ solchen Regentage. So fühlten wir uns denn dop?., wohl bei einer guten Cigarre unseres tnfflichen V" Herrn. ^> Ich weiß nicht mehr, wie di>> Rede auf ÄAp, kam. Der arme Bogdan . . .! «Was ist es mit ihl" , fragte Lieutenant Ianko, worauf Graf Witold erw'de ^ «Du lönntest uns in der That einmal die ganze Oesck'^. erzählen. Dusan; du warst ja mit Bogdan in ^z selben Regimente. Selbst wir Aelteien wissen "'^ Genaueres, und man sprach mancherlei davon.' j< «Nun gut.» sagte Dusan und lehnte sich im F^ zurück. «So hört denn.» ,,^ «Ich dieote mit Bogdan allerdings in we ^ früheren Regiments zusammen. Doch waren N)lr I ^ vorher, als Studenten, befreundet. Wir ware« ^ beiden einzigen Kroaten in Zärich. er aus DallN ^, ich aus der Grenze. Seine Eltern, reiche ^eutl, ' ^,i auf der See verunglückt, er wuchs bei seinen ^ ^ auf in der Zucht von Geistlichen, und s" "" ^ weichen Herzens und empfindsamer Seele. "", ^ü> Mädchen. Ein geburener Dichter: ein Dichter ! .^ heißen, arglosen Herzen nach. ein Dichter »ach ' ^c hochfligenden, freiheilsdürstenden Geiste, eiltstan""^, alles Schöne und Gute. Auch seinem A^nßer" ^„ Etwas Uebernatürliches schien über ihm zu '^ j Laibacher Zeitung Nr. 160. 1333 17. InU 1891. Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie der «Bote fur Tirol und Vorarlberg» meldet, zur Wiederherstrl. Umg von dmch Hochwasser zerstörten Objecten der Gemeinde Ludesch 500 fl., für die durch Brand ge« schädigten Bewohner der Gemeinde Panchia 400 fl.. der Feuerwehr in RMach 100 fl. und den Feuer, wehren von Tesero und Eembra je 80 fl. zu spenden — (Rudolf von Habsburg.) Man schreibt uns aus Wien: heute vor 600 Jahren, am Ib. Juli ^291, ist der glorreiche Stammvater dea Kaiserhauses, »iudolf von Habsburg, im 13. Jahre seiner Re. 8'erung uid im 74. Jahre seines thatenreichen Lebens Miorben. Ehe Rudolf Kaiser ober richtiger beutscher «twig geworden, lebte er auf seinem Schlosse Limburg »m Breisgau. Uls sein Vater Albrecht sich 1239 dem üu«e der Kreuzritter in das gelobte Land anschlos?, zählte Rudolf 21 Jahre. Im folgenden Jahre, nachdem sein ^ater den Tod in Syrien gefunden, übernahm er, als °er Äeltefte. das väterliche Erbe und halte eine Neihe von Fehden zu bestehen, die wesentlich dazu beitrugen, f Manien jenen ehrenvollen Klang zu verleihen, in. 5 .l!^" sich in der geit der allgemeinen Noth in "eutichland aller Augen auf ihn als denjenigen rich, '"en, von dem man Hilfe in schwerer, bedrängter geit wartete. Um 23. September 1273 hatten die Chur» '/'"" und Wähler des heiligen römischen Reiches >hn, "yne dass er sich darum beworben, in Anbetracht seiner ^probten Weisheit und unerschrockenen Tugend zum 3,- .A, *" Deutschen erkoren. Rudolfs Wirlen in 3, ;? '^ b°" b" Dichtung wie von der Geschichts» Meldung verherrlicht. Cs war eingerichtet nach den Nb< yledsworten seines Vaters Albrecht, als dieser bei v 5ü ^ ws gelobte Land, seine Familie segnend, K^l. <^°" ^"^^^ "" allem, aber keine menschliche 2 ' '^ ""^ ^^"^" ehret als die sicherste Burg. ch°,t eurer Macht. Verschließet Herz und Ohr den Räthen, d «/""<>" ^?'7^" schmeicheln und unter den Augen nen. Fanget lemen Krieg an. außer ihr werdet dazu d?^^« ^"." ^s^angen, so darf er nicht anders UnX '" c^"^ "" Nutzen. Nie erschüttere das d«7 ^?^"^' ""Misses zauderndes Jagen ist Ue ^ ^ ^bel' Uebermuth und kleinliche Selbstsuch dle sichersten Vorboten nahen Falles.. Diesen Wort n «e t«u^°t Rudolf gelebt als Graf und regiert ^deM,ch°er . ^^^ Falschmünzerbande.) 5^n der Ge. me.nde Ezrepalya des Temeser Comitat/ entdeckte d e Genbarmene eme Falschmünzerbande, deren Mitglieder Na^ "l? ^""^'^ beigesteuert hatten. Per Chef Vande .st der Geschworne Georg Gru ba nov. D e Ma-Platten wurden in Wien, das Papier l0. und ^^^''! ^°^ ^^"^' ^" hatten filr das ^- ^^"lden-Noten waren schon fertig, auch war "M N°?,7 ,^°« ^geschnitten und die Farbe vorbereitet, von be V ^"°". ^ ^^ herzustellen. Die Unters ^.?°l'zel ^" der Firma Haas eingeleitete d°nN 'n? '"'" resultatlos. Da« falsche Geld hätte W2° °"«^^"^' Fracht werben sollen; zwei vac w " der Bande. Pe,a Panduroo und Peja Ostro-"d'en,°«?.'^°" bahin übersiedelt; ihre Verhaftung dürfte z^^strn Tagen erfolgen. Die Verbündeten wollten eine Uler k°«'^." "°lh' "le zum erstenmale, vor mir: Am Natur sp'^' "'^ entblösstem Haupt, als ob er der sielte in /-H"^'6""9 entgegenbrächte; ein leiser Wind hohe I," r ^""' langen schwarzen Locken, umfloss seine blicht V^ Gestalt, sein mildes, ausdrucksvolles wahre 5n7z" ^'"^ niärchelchaflen blauen Nuaen, jenes °F° "°"^" ... Man glaubte auf dm Grund zu ^^"mnisvollen. zauberifchen Meeres feiner Heimat sludiMk'n "'^"^" gemeinschaftlich. Ein Jahr lang zuiamm-n 33> "beitrten. sannen und träumten wir jener r,i«' ^^ "^oen Freunde. Brüder - eins in herzen «k? ' ^'^'^" Freundschaft, wie sie nur junge berührt "' ^" sie der Strahl der ersten Liebe d°chsck.',l-^?""G trennten uns. Ich verließ die "' ^üri^ «! c ^" '" beu Militärdienst. Vogdan blieb Wn b s k^m "^ ^"^l'lten wir lange, lustige Epi-Wurde,, /n . "^e Vogdans immer kürzer und ernster es nickt Ä/^" glichen Melancholie - ich ahnte könntm »' < ^ bie Zeichen einer ersten Liebe sein Nelt vollp. ^ . l" in seiner eigenen Welt. in einer kannte „ ^ "^' "'' sollte er sich verliebe», wo V°«"Me^ Ideals finden? V'la- «N^^"^ b""" auch so etwas, wie von einer ei Viln« °^. . ' l"ber Freund, auf dem See qibt Wie a,rn. ^ lroatischc Vilas! Höre n»r! Du weiht. ^eUe ln,l ? ?."s dem See rud're. mit Wind und °"l m^ ^ '^ ^"^' '^ b'e ^uc,en, glaube ich Die S' " ^N"re zu Hause zu sein. Gestern war es. ^llchen l^ ^." '" Untergehen. Leichte purpurne ^en spiegelten sich in den Wellen des Sees Ich Dampfmühle bauen, um dort ungehindert die falschen Banknoten herstellen zu tonnen. — (Ein Heilmittel gegen Influenza) hat nach der «Berliner klinischen Wochenschrift» Professor v. Mosengeil in Bonn entdeckt. Während das bisher angewandte Antipyrin besonders in den Fällen, wo eine Temperaturerhöhung nicht vorhanden ist. ost geradezu als Herzgift wirkt und den von den Influenzacoccen durchseuchten Körper erschlafft, soll Salipyrin ein specifisches Heilmittel gegen Influenza sein. Professor v. Mosengril hat da« Salipyrin bei sich und bei vielen Kranken mit gröhlem Erfolge angewandt, und zwar in Einzelgaben von einen bis zwei Gramm. Auch bei Erkältung und Schnupfen soll es gute Dienste leisten. — (EineTropfstcinhöhle.) In der Grafschaft Josephine in Oregon ist vierzig Meilen von der Küste eine riesige unterirdische Tropfsteinhöhle entdeckt worden. Dieselbe ist so groß, dass man eine ganze Woche brauchte, um sie zu erforschen. Unter anderem befindet sich in der Höhle auch ein kleiner See und ein dreißig Fuß hoher Wasserfall. Die einzigen Spuren thierischen Lebens wurden unweit des Einganges entdeckt, wo man einige Knochen fand, welche anscheinend von Bären dorthin geschleppt wurden. Die Höhle scheint ebenso groß zu sein, wie die Riesenhöhle in Kentucky. — (Eine Ball nacht.) Der «Tourist, be. rechnet, dass eine Dame in einer Vallnacht bei den jetzigen gebräuchlichen Tänzen, wenn sie dieselben alle mittanzt, nach Schritten gerechnet einen Weg von circa 30 Kilo» meter zurücklegt, und zwar auf den Fußspitzen hüpfend, von einem lürafsartigen Schnürbanb zusammengepresst. Sollte eine solche Dame im brquemsten Anzüge auf besten Wegen in 14 Stunden 30 Kilometer zurücklegen, wahr« lich, sie würde glauben, es sei ihr Ende! — (Hitze inSftanien.) Nachrichten aus Spa. men bringen ernste Klagen über die dort herrschende excessive Hitze. In Madrid weise das Thermometer seit zwölf Tagen bei 100 Grad Fahrenheit, in Valencia und Alicante bis 104 Grad; in Sevilla sei an vielen Stellen das Asphaltpflaster geschmolzen. Die Ernte, namentlich die Weizen-Ernte, sei durch die Hitze vielfach gefördert worden, anderfeits habe die Dürre großen Schaden an« gerichtet. In der Provinz Ciudad Real weise der Boden riesige Sprünge und Risse auf; Quellen und Brunnen seien ausgetrocknet und Vögel kommen haufenweife um. — (Waldbrand.) Nach einem Telegramme aus N«wyorl vom 12. d. M. stehen alle Waldungen der Graf. schaft Ehippewa in Michigan und des anstoßenden cana» dischen Gebietes in Flammen. Die gesammte Bevölkerung ist bemüht, denselben Einhalt zu thun. In drei Monaten »st ,n der Gegend lein Regen gefallen. Der aufsteigende «auch ist so dick, dass man kaum athmen kann. — (Attentat auf einem Schiffe.) Aus Belgrad berichtet man: Dienstag ereignete sich auf dem gwischen Belgrad und Semlin verkehrenden Localschiffe ein aufregender Vorfall. Ein unbekannter Mann feuerte mehrere Revolverschüsse auf eine Frau ab und sprang dann über Bord ins Wasser. Er verschwand spurlos in den Wellen. — (Unglück bei einerFeuerwehrübung.) Bei der vorgestrigen Feuerwehrübung der freiwilligen Feuerwehr in Vöcklabruck sind vier Mann von der Schub« leiter drei Stock hoch vom Dache herabgestürzt und wurden lebensgefährlich verletzt; man glaubt, das« zwei derselben ihren Wunden erliegen werden. schwelgte in dem Anblick und vergaß alles um mich her. Mir schien es. als sähe ich die rosigen Höfe der Vilas. als hörte ich ihren Gesana.. In der That, eine süße Stimme tönte zu mir herüber: I'Iovi. plnvi, mHa I2H0, U koj ßaclor krn^ . . . Ich horchte — wo bin ich? Ist e5 Traum oder Wirklichkeit? Nnn. kein Traum, es war eine unserer wah, haften Seevilas. Ich hatte nicht das Nahen eines KahnS bemerkt Im Kahn saß neben der Mutter ein Mädchen. Was sage ich: Mädchen? Ein Engel, eine V,la! Ja. das ist ihr Name. Als sie mich sah, ver. stmnmte sie. Beim Vorüberfahren rief ich ihr — unwillkürlich — ein «Dcikar äan» zu. Mmie Vila war erst erstaunt, dann lächelte sie mir zu. Sie zürnte also meiner Dreistigkeit nicht. Und die Mutter? Ich sah sie gar nicht. Lange noch blickte ich dem Kahne nach. Schöne Vlla. woher der Fahrt? wohin? Aus dem Nebel ins Ncbelwallen zurück! ...» So der Brief. Ich vergaß bald darauf, dem, Vogdan schieb nichts weiter davon. Erst einen Monat später Mkldete er mir, dass er die Schiffcrin kennen gelernt. Sie hieß Marina, die einzige Tochter eines pensionierten österreichische», Obrrst.'n. eines Polen, der in den lehttn Jahren in Kroatien gedient, wo a»ch Marina anfa/wachsen. Der Vater verzehrte sein Ruhe« gchalt nun in Olilizien. Dort halte er zum zweilrn-male geheiratrt und smie Tochter mit einer Tante nach der Schweiz geschickt, damit sie ihm mcht im Wege sei.» Eln russischer Exilierter war ihr A,gleiler. ein Graf K. Alle drei wohnten in t»mselbrn Hotel, und auch Bogdan war dorthin gezogen. Ihm schien der «ras m Marina verliebt. Geistreich und elegant konnte — (Explosion.) Aus Newyork wird telegraphiert: An Nord eines Dampfers explodierte eine Dynamitkiste. gwei Personen wurden getödtet, zwei schwer verletzt. Der Capitän wurde wegen des Iransportes gefährlicher Sprengstoffe verhaftet. — (Im Circus verunglückt.) Au« Newyorl wirb gemeldet, dass in Power William Hanl 0 n , einer der Brüder, welche als Trapezkünstler («The hanlon Les») Berühmtheit erlangt haben, gestern während der Vorstellung im Circus herabstürzte und sofort todt blieb — (Ein unglücklicher Bergsturz) Aus London wirb telegraphiert: Durch einen Bergsturz in der Nähe von Stima in Englisch-Columbia wurden eine weihe Frau und vle»zig Indianer gelobtet. — (Aufrichtigkeit.) «Gestalten Sie mir, Frau Baronin, Ihnen diese Rose zu Übergeben.» — Die Va» ronin: «Ich danke Ihnen. Aber .... diese Rose riecht ja entsetzlich nach Cognac!» — «Pardon Baronin, das bin ich.» Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Aus dem Reichsrathe.) Gestern gieng das Abgeordnetenhaus in die heihersehnten und wohl» verdienten Sommerferien. Nachdem vorgestern die Budget» berathung beendet und auch die Delegationswahl vollzogen worden ist, erübrigten für die gestrige Schlusssitzung nur noch einige bringende Anträge, betreffend Nothstands» Unterstützungen in den von Elementarunfällen betroffenen Gegenden, die Vorlagen über die Consular-Gerichtsbarkeit und über die Vertheilung des Spirituscontingents und Berichte über Petitionen. Auch die Nachwahl für die Delegation an Stelle der drei Iungczechen, welche die vorgestern trotz des nicht zustande gekommenen Com» promisses auf sie gefallene Wahl ablehnten, war noch vorzunehmen. Dann aber vertagte sich das Haus mulh-mählich bis gegen das Ende des October. Die amtliche Ankündigung der Vertagung durch den Ministelpräsidenten wird jedoch erst im Herrenhause erfolgen, welches am Montag zusammentritt, um die ihm übermittelten Beschlüsse des Abgeordnetenhauses in Berathung zu ziehen. — (Kindergärtnerinnen.) Die Prüfung für das ssindergärtnerinnen'Lehramt legten folgende Zöglinge der k. l. Lehrerinnen« Gildungsanstalt mit gutem Erfolge ab: Vezlaj Iosefa aus St. Veit bei Laibach, Lzernich Adele aus Rudolsswert, Ekel Eelestine und Ekel Ida aus Rudolfswert, Koceli Francisca aus Laibach, Korencan Francisca aus Oberlaibach, Kozina Maria aus Laibach, Köhrer Iosefa aus Laibach, Lipovsel Johanna aus llilli, Prelesnil Maria aus Laibach, Rabitsch Helene aus Rad-mannsdorf, Strecker Emilie aus Laibach und Stupica Anna aus Spielfeld; ferner die Privatiftinnen: Kocevar Slava aus Agram, Piletic Mathilde au« Keutschach und Texter Iosefa aus Neumarkll. — Der Prüfung für das Arbeitelehrerinnen »Lehramt unterzogen sich nachstehende Prwatistinnen mit gutem Erfolge: Schulschwefter Arzensel Ludmilla aus Stranitzen in Steiermark, Molinaro Anna aus Vaja bei Udlne und Voinjak Maria aus Tuchein in Steiermarl. — (Savebrücke bei Fl öd n i g.) Man schreibt uns aus Flöbniy: Ein höchst dringendes Bedürfnis für den Verkehr zwischen dem linken und rechten Save»Ufer wäre die Herstellung einer Brücke, etwa in Flödnig. V« sind hiebei die Bezirke Krainburg, Vischoflack und Laibach interessiert, und wäre überdies die Herstellung einer er ihr, trotz seiner vierzig Jahre, leicht gefährlich wer» den. meinte Voqdan; sie ist ja erst sechzehn Jahre. «Du weißt.» schrieb mir Gogdan, «wie gerne wir die Bekanntschaft eines Nihilisten gemacht hätten? Graf K. qehört zu ihnen. Wir haben uns arq getäuscht, wenn wir sie für Kämpfer der slavischen Wechselseitigst und der Freiheit hielten. Diese Leute leugnen das Slaven» thum und nennen das Verbrechen Freiheit. Auch diesem Grafen ist nichts heilig. O, wie ich ihn hasse!» Kurz, Bogdan war eifersüchtig, bevor er liebte, ja bevor er wusste, dass er liebte. Er liebte und er gewann auch ihre Liebe: «Ich liebe und bin geliebt» — lautete sein nächste« Schreiben. «Ich habe mich mit dem Grafen auf Säbel geschlagen. Wundere dich nur! Ich. der ich nie einen Säbel in der Hand hatte! Zum Glück erhielt ich einen Hieb über den Kopf — ich sage ,zum Glücks ja, denn Marina pfl»gte mich, meine Marina, mein Engel! Sie liebt mich! Welches Glück! Ein Roman, nicht wahr? Seit sie mich liebt, glaube ich an die Wahrhaftigkeit aller Romane!» Das war Vogdans letzter Vrief. Im Uebermaß d's Glückes und des Leides schweigt drr Mensch End. lich dauerte mir das Schweigen zu lanqe. Ich schrieb nach Zürich. Da erfuhr ich. dass Marina schwer er-nl? / "A' ^9d°n Me sie wie eiue Schwester ge» Pflegt^ Man h,elt fte sür verlobt, obwohl die Tante l" 7.l^n vorgezogen hätte. Darum waren sie auch MehUch abgereist. Zwei Monate später verschwand mlch Vogdan ohne Spur. Man sagte, er sei nach Mol»tenea.lo gegangen. Mehr tonnte ich nicht in Er-sahlunst bringen. (Fortsetzung folgt.) Laibllchcr Zeitung Nr. 160 __________________________1334_________________________________________17. Juli 1891.^ directen Verbindung von Vischoflack über die zu erbauende Savebriick nach Stein vom strategischen Stand» punkte von Wichtigkeit. Der Vezirls»Straßenausschuss Krainburg beabsichtigt nun den Bau einer solchen Brücke in Ausführung zu bringen. Die Gesammtlänge der Brücke beträgt 72 Meter, die lichte Breite 4 9b Meter. Die Brücke ist mit zwei gemauerten Widderlagern und acht Mitteljochen projectiert. Ulle Tragtheile sind aus Eichen« holz consjruiert. Die Kosten der projectierten Brücke be« laufen sich laut Kostenvoranschlag auf 13.000 fl., die der Iufahrtsrampen auf 5000 fl., insgesammt somit auf 18.000 fl. — (Rechtsanwälte bei Consularämtern.) So wie bei den Eonsularcimtern in Petersburg, Moslau, Sofia und Varna hat das Ministerium des Amßern auch in Eonstantinoftel, Smyrna und Salonich ständige Rechtsanwälte zur Wahrung der Rechte österreichischer und ungarischer Staatsangehöriger bestellt. Die Verlautbarungen sind im Einvernehmen mit den l l. und mit den ungarischen Handels» und Justizministerien ei folgt. In Constantinopel wurden Dr. Renc Fer ri, Galata Kevorl Bey Han, und Dr. Wilhelm Ritter von Adler, Ealata Iussuf Izzedin Han, zu Consular«Rechtsanwällen ernannt, in Salonich der dortige Ndvocat E. Salem und in Smyrna Or. i'ur. Stefan Papamichali. In den Kundmachungen, die durch das l. l. Handelsmuseum zu be« ziehen sind, werden nicht bloß die Tarife der Rechts» anwülte angegeben, sondern auch ausführliche Velehrungen üb« die Processführung, die Spefen «. — (Handfertigleits.Unterricht.) Behuf« Besuches des Feriallturses zur Ausbildung im Hand» ferligleitsunterrichte an der ersten Wiener Schulwerlstätte wurden nachstehenden Lehrern Unterstützungen gewährt, und zwar vom Landesausschusse den Herren: Vregar Josef in Kronau, Furlan Jakob in Laibach, IaoorZel Anton in Schifchla, Üevstel Anlon und Noval Alois in Ibria, Verbic Michael in Soderfchitz und Zaverl Valentin in Stopic; von der krainischen Eparcafse, deren Schul» fltundlichleit sich auch diesmal wieder bewährt hat, den Herren: Armit Leopold in Laibach, Iosin Theodor in Ndelsberg, Trost Franz in Vrunndorf, Rant Franz in Irala, Lunatek Alexander in Trebelno und Fettich» Franlheim in Vrafenbrunn. — (Sodawasser»Verlauf.) Da« Ministerium des Innern hat anlässlich eines specielle» Falle« im Ein» vernehmen mit dem Handelsministerium entschieden, dass die Verabreichung von Sodawasser mit oder ohne Zusah von Fruchtsäslen sowie von Limonade u. dergl. m. nicht unier die zur Kategorie der Gast« und Schanlgewerbe geh2ligen Berechtigungen, zu deren Ausübung nach § 1b P. 15 und 16 der Gewerbe Ordnung eine Concession er» forderlich ist, zu subsumieren, sondern als ein freies Gewerbe anzusehen ist. — (Per Kobold im 3 eh lasten.) In der gestrigen Localnotij «Aus Adelsberg» erhielt der Schluss-sah durch zufälligen Wegfall des Wortes «derselbe» eine für die Otoler Feuerwehr sehr tragische Wendung. Um nicht etwa unbegründete Aufregung zu verursachen, ««suchen wir die Lefer, den erwähnten Sah durch das Nörtchen «derselbe» wie folgt zu ergänzen: «Die Otoler Feuerwehr übertrug den Leichnam in die Todtenkammer de« Ndelsberger Friedhofes, und wurde derselbe gestern über Anordnung der Staatsanwaltschaft gerichtlich obduciert.» — In der gestrigen Notiz «Aus dem Reichsrathe» ist statt «Abg. Haase» richtig «Abg. Povse» u>,d statt «Finanzersah» richtig «Finanzgeseh» zu lesen. — (Generalversammlung.) Der erste Lai» bach« Kranlen-Unterstühungs. und Versorgungsverein hält! am nächsten Sonntag vormittags um 11 Uhr im Rath»! Haussaale seine diesjährige Generalversammlung ab. Auf! der Tagesordnung stehen: Die Genehmigung des Jahres» berichte« und Rechnungsabschlusses, die Wahl der Direo tion und der Revisoren und allfällige Anträge der Mit« glieder. — (Knaben »Erziehungsin st it ut in Cilll.) Man meldet uns aus Cilli: Von den 29 gög. ling,»n dieses Institutes entsprachen alle, mit Ausnahme! eines Schülers der Vorbereit»ngsclasse. Unter diesen «S göglmgen find 8 Vorzugsschüler. Ein Zögling erhielt! den zweiten Preis bei der Prüfung aus dcr steiermärli» schen Geschichte. Der Gesundheitszustand im Institute war ein sehr guter. Musil wurde geübt in: Clavier, Harmonium, Violine und Violoncell. Dem Ministerial' erlasse betreffs der Turnspiele wurde entsprochen, indem bei den Abendspaziergängen auf einer Waldwiese Turn-spiele gepflegt wurden. — (Selbstmord.) Man meldet uns aus Krain» burg: Am vergangenen Dienstag vormittags um 10 Uhr sprang der Taglöhner und Inwohner Heinrich Lahajner von der im guge her Kanler Reichsstraß? liegenden eifernen Brück in die bei 30 Meter tief unlen fliehende Kanler und blieb sofort todt. Eheliche gwistigleiten wer» de„ als Grund des Selbstmordes angegeben. — (Vacht. Club.) Man meldet uns uutiim Vor° gestrigen aus Pola: In der heutig.« unter Vorsitz des Erzherzogs Karl Stefan stattgehabten Genial. Versammlung des Uacht-Llubs wurden einstimmig gewählt: Fürst Johann Liechtenstein zum Vice-Vommodore. Fürst Vatthyany zum Eontre-Commodore für Oesterreich, hrrzog' Philipp von Coburg zum Vice - Commodore, Graf Geza Andrafsy zum Contre - Commodore für Ungarn, Graf Wilczel zum Ehrenmitgliede; dem letzteren und dem Fürsten Batthyany wurde der Dank für die bisherige Mühewaltung ausgesprochen. — (Ausflug nach Radmannsdorf.) Der Gesangverein «Slavec» unternimmt am lon menden Sonntag einen Ausflug nach Radmannsdorf. allwo derselbe nach« mittags um 3 Uhr im Garten des Gasthauses Hirsch» mann ein Concert veranstaltet. Die Abfahrt von Laibach erfolgt um halb 7 Uhr früh. Neueste Post. Driginal-Telegramme der „Laioachrr Zeitung". Wien, 16.Iuli. Die Nachricht der Wiener«Reichs' wehr» von commissionelien Berathungen in Pola über den Entwurf eines neuen Flottenplan?« der österreichisch» ungarischen Marine wird von comprtenter Seite als vollkommen unbegründet erklärt. Wurden überhaupt in Pola commissionelle Berathungen abgehalten, so konnten selbc' nur t ie periodisch wiederkehrenden Angelegenheiten des inneren Dienstes zum Gegenstände haben. Linz, 16. Juli. Gestein nachmittags nnlrde der Nrtillene.Oberlieutcnant Anton Mayer von der Map« pierungs'Abtheilung Ried vor der Slatwn Peterslirchen vom Personenzug 617 überfahren und buchstäblich zer« malmt. Nach vorgefundenen Papieren liegt ein Selbste mord vor. Salzburg, 16. Juli. Heule mittags wurde das erste Festconcert unter Leitung Director Iahns abge« halten. Erzherzog Ludwig Victor, der Statthalter Graf Thun, der Fürst Erzbischof Haller. zahlreiche hohe Beamte und Militärs und ein überaus distinguiertes Fremdenpublicum hatte sich zu demselben eingefunden. Die Sänger Walter, Ritter. Reichenberg und Frau Brandt «Forster sangen vollendet schön mehrere Arien aus der «Iauberflüte». Frau Essipows classisch edler Clavie,vortrag des N-moil-Concerte« entzückte allgemein. Die Philharmoniker, welche die (i-moll-Symphonie schwungvoll executierten, erregten die größte Begeisterung. Das Eoncrrt entsprach vollkommen der Bedeutung des Festes. Venedig, 16. Juli. Die dritte Division des per» manenten italienischen Geschwaders ist heute nach Pola abgeganaen und begibt sich an die dalmatinische Küste. Heidelberg. 16. Juli. Die Operation der Fürstin Mill na von Montenegro ist gut verlaufen; die Fürstin befindet sich heute besser. Berlin, 16. Juli. Cultusminister Adlih'Tsilhschler hat dl> Professoren Bergmann und Hahn, welchen vor» gewobn wird, an Patienten Impfungen mit anstecken« den Stoffen vorgenommen und einen tödtlichen Aus-gang herbeigeführt zu haben, aufgefordert, sich binnen 24 Stunden darüber zu äußern. Zürich, 16. Juli. Die Eriminallammer des Bundes» gerichtse In« t.rpellation vertagt werde; die Kammer beschloss jedoch mit 286 gegen 203 Stimmen, dieselbe morgen zu be» ralhen. Nachmittags trat der Ministerrath zustimmen, um unter Vorsitz Frsycimts über die Angelegenheit zu be» ralhen. Es wurde beschlossen, morgen von der Kammer nochmals zu verlangen, die Interpellation Laurs auf unbestimmte Zeit zu vertagen. Das Cabinet wird die Vertrauensfrage stellen. London, 16. Juli. Das Krieqsministerium erließ folgende Ordre: Der Oberbefehlshaber der Armee ist von dem deutschen Kaiser ersucht worden, mit Eeneh« migung der Königin den bei drr Wimbledoner Revue betheiligten Truppen die Anerkennung für deren Nuf. treten im allgemeinen, wie auch für deren militärische Haltung auszusprechen. Dem Kaiser fiel besonders die Tüchtigkeit der Miliz- und Freiwilligen Bataillone auf. Christiania, 16. Juli. Die Yacht «Hohenzollern» passierte heute um 7 Uhr 15 Minuten abends Kopcrvil. Während der Vorbeifahrt gab die norwegische Corvette «Alfen» Salutschüsse ab. Da« Wetter ist prachtvoll. Newyorl, 16. Juli. Bei Fort Scott in Kansas auf der Missouri Pacific«Vahn fand ein Zusammenfluß eines Warenzugrs mit einem Personenzuge statt. Ein Wagen ist umgestürzt, zehn Rasende wurden verletzt. Angekommene Fremde. Am 13, Juli. Hotel Stadt Witn. Handl und Steiner. Kaufleute. Wien. — Ritter von ,'Kolcn, k. und l. Linienschiffs-Uieutenant; Selan, Marine Com.-Adjmicl; Frau von Kolen, Private, Pola. — Cora, Post.Comllüssär; Paulin sammt Frau >und Tahajjo. Trieft. — P,»j. Notar, Sei>n!'erg. — Vreml, Warasdin. — > Thomai,. Private, und Hofmann sammt Frau. Gottsch>e. — v. Langer, Privat, sammt Familie und v. Schinlner, Privat, sammt Familie, Rudolfswert. — Robert, Privat, London. " Tchneefuß. Iudenlmra.. — Stepanel, Kaufmann. Vrilnn. z Gasthoj Kaiser vo» Oesterreich. Rupnik und Treuen, IbM — Znidersic, Wcinhändlcr, Gutenfeld. — Premrov. Rea< litätenbesiher. s. Frau, Melslo. — Peliret, Reisender, IM Hotel Baierischcr Hof. Stalzer, Altfriesach. — Srinz, Kro">' bürg. — Stanic, Holzhändler, Gürz. — Dollenc, Trieft. -hünigmann. Gottschce. Hotel Elefant. Dr. Ponfick, l. l.Hnfrath; Schießt, Kfm.; Ost"' sehcr, Fabrikant: Iwillinger. Ingenieur, und Becker. Wicn. "" Viezzoli. Strudelhof. Schwarzkopf, Alic, Kovacic, Adamic u»° Pitti, Trieft. — Fischer. Student. Fiume. — Sicherle. M'' vatier, Gürz, — Eichhelter. Mojstrana. — Zottman, GW' licher. Baiern. — Dornig. Kansm., St. P.it. — Elleberg" und Matlonu, sseistrih. — Dercani. Kfm., s. Frau, Seisenbe^ — Berschnig, Militär.Pfarrer, Graz. ?lm 14. Juli. Holel Elefant. Müller. Goldhnuer, Pchiwal, Stierlcr, Ku»»' ElMr sammt Sühnen, Vuchmann. Ritter von Schneid lB Weisl. Wien. — Dr. Gregoric, Dr. Praunseis, Oblircher» Wechsler. Graz. — Hoffmann. Finnic. — Bartel und M tlavcic, Trieft. — Gutwillig. Pilsen. — Meröic und Vus't, Kaufleute, Metlovi«!. — Dr. Demller, N»tar, Unterstcier. /^ Grilnwald, Kaufmann, Agram. — Segalia. Kaufmann. Na!«' — Verton'. Kaufmann. Mine. — Neustadt und FreM«, Prag. — Swoboda. Ernst und Ida, Lervignano. — Cutt'< Grafenbrunn. — De Günzburg. Dresden. — Vrrii «"" Klesic, Glina. — Dimitrovi>.', Vovic, Hotel Stadt Wien. Ehrlich. Raab, R^dinqer. Rubin. Bleyt»^ Gerber. Küllermann. Kaufleute- Paulovich. Director-, Wint". Maler; Mayer, Major, Wien. — Vartelj. Hollwirtl,. Pl"!" s. Frau. Adelman s. Familie. Singer, Nocolist, Trieft. -" Hitschfeld. Religionslehrer. Nreslau. — Nitsner. Färb^ Szegsard. — Ritter von Spinler, Generalsekretär, s. Tocht"', Graz. — Gorup, Korniher, Fiume. — Ledeier, Kaufman«' Chalupnil. Freund, Praq. — Marohi, Profefsor, NagY'ValB — Gorjup, Landcsgerichtsrath, Gärz. Gllsthof Kaifer von Oesterreich. Nagode. Besitzer; Picigas, «« techet, Idria. — Cermal. Privat. Reisnitz. — Omulet. Pr'^ Görz. — Aigan, Gerbermeistcr; Wretscher, Tachsenselb. Gregor und Maria Iezersel, Brence, G„renjavas. Hotel Vaierischer Hof. Krater. Reisender, Tanzberg. — W'tt""' Wien. — Krasovic und Fischer, Laas. — Hoge. Marburg» ^ Struß, Besitzerin, s. Sohn. Raibl. Volkswirtschaftliches. Latvach, 15. Juli. Auf dem heutigen Markte sind "' schienen : 4 Wagen mit Getreide, 10 Wagen mit Heu und Stm> 1? Wagen und 4 Schiffe mit Holz. Durchschnitts«Pieife. . st.str, «.,,>, N7,ll ^ Weizen pr. hl'ltlilit. 7 46 8 3 Butter pr. Kilo. . —«5^^ Korn . 5!b2 b 72 Gier pr. Stück . . - 2 -^ Gerste . 4!71 4 48 Milch ftr. Liter..— 8 ^^ Hafer . 3 2b 3 25'Ninl'sloisch pr. Kilo —60^^ Halbfnich« .-------k 30'Kalbfleisch » —50^^ Heiden » 5 36 5 94 Lchwcincfleisch » —60"^ Hirse . 5 36 5 86 Schöpsenfleisch » .. 40^^ Kukuruz » 5 60 5 73!hähnbel pr. Stück -30-"^ Erdäpfel lUU «>,> 2 50-------!tauben » —16^^. Linsen pr. Helloli, 10_______Heu pr, M.. einheitliche Neutc in Note» yz^ z,^.<,^ N""Nte ...... 92-7«, 92<,,> ;°"« 4"/„ Staatsluse . 250 fl. ,»4-135- - i^,,er 5"/,, . s,a>!^e 500 ft, ,3« - i»9-50 »s^ ^ ' ^anftel INN fl. 14925 150 - »L4tl Ltalllslose . . 100 fl. 179-50 1805' ^' ' . . 5Nfi. 179- 17975 b°/o3!°m.°P!dl.r. il 120 fl, . . 145-5!' 148 50 5?^^^°^""^' steuerfrei 111-3U ill 50 "e,!«r, Notriireiitt', . . 10295 1<>»I5 ^arantlnte Eisenbah«. Gchuldverschrelbiingtn. MnliMibah» i» ,«. ste»«frei . 11340 114- Müz^usefti) Bah" in Silber. ,1880 11940 ^«lb-rner Vah» in Silber . 105'?5 --^ ^'Illbethdahn 200 fl, CM. , , 2<825 24!»-25 !!°- ^'»z NuMleii 200 sl. Ü. W. 221! - 227 -- E,il.^Nl> Til-U! 200 1. «, W, !i,5> 50 21«-50 «'»awhbali» lnr :!<><> Marl , ,09-5.0 UN- ss!«« ^c"' ^a»l 4"/,, , , , 11.!,. iin-75 -uorarlbergei Aah» Emils, 1884 95 - 95-50 ^-K°!d«ntc 4«/„ , , . , 105 10 105»!» dw I^lerrente 5«/,. , . , 101-85 102»5 °'°. E!senb,'«.!!,u>,.st.i!,W,S. 117- 118- b»n ^.l ^ cumul, Stücke 9980 100«» b ° N^""^"Wt, u, 1,1U7N 113- . ii»-»0 bt° ^"^",! Abl-Ob.iuofl, W-80 9750 U"-^">' ll 100 fl, ö, W, 142- 142 50 TIM.»«« 5 il Ü0fi.ü, W, 14,-'. 142- 1"» «8,'Uose 4«/„ ,W ft ü. W. 131-25> 12175 ^'»s,» ...... .. ........ Geld ! Ware Grundentl.'Gbllqationen (siir 10» fl. LÄl,), 5"/c, aalizische...... 104-50 10550 5"/„ mährische...... —'— —-— 5"/s, Krai» u»b Küstenland . . —— — — 5°/„ üicderöstrrreichische . . . 109-50 — — 5"/„ stcirlsche...... — — —-— 5"/„ lroalische »nb slavonische . 104 75 105 — !»"/„ siebenbürnische , . . . —>— —- - 5"/„ Tcmescr Äanat .... —'— — — 5"/n ungarische...... 82— 9» — Andere össentl. Anlehen Donau Reg, Lose 5"/„ 100 st. . 120 25 120-75 d!ü, Anlcihr !»7» . . 10L5U 107-5« «ulehen der Stadt Gürz . . 111— — — Änlelie» b. Stabtnemciüde Wie» 10550 10N-50 Präm. A»>. d. Stabtsssm, Wie» 15«'50 15235 V»rsenbau Aulehe» verlos. 5"/„ 98— 99 - Pfandbriefe (für 100 st.). Vobeucr. alla.. üst. 4"/„ G. , . 11550 iin — dlo. bto. 4>/,°/„. . . 100-U0 101-20 b<0, dto. 4"/„ . . . 9720 97-70 dto. Präm^Echuldverschr. »"/u !09'25 l«9-?5 Oest, Hnpothclenbanl 10,. 50«/,. 9870 9920 Oest, uu«. Van! veil, 4'/,"/« , i«< - IM'5,0 detlo » 4"/„ . . 99-70 100-10 detto 50jähr. » 4«/n . . 99-70 100-10 PriorllätS'yblianlionen (sür 1«» fs), sscrdiuands^>iordbah» ltl». 18»<> 9950 100 20 walizische «arl Ludwin Äahn E,I>. 1881 »00 st, S. 4'/,"/» - 9U'ü0 100-20 Geld Ware Oesterr. ^liorbwestbahn . . . 10N 75 10725 Staatsbahu.......IN! 25 — — Siibbahu il ^"/„.....14»-6'.' 149N0 , k 5"/„.....120— 12N-50 Unn-'ssaliz. Nahn.....101 50 108-bN Diverse Kose (per Stück). Crebitlose INN ft...... INS'75 18750 ClarwLose 40 fl...... 5N25 57 25 4"/„ Houau Dampssch. 100 fi. . 120— 124 — «aibacher Prüni, «ulch, 20 fi. 2N^l> 21 — Oseurr Lose 40 fl..... 55 — 57'— Palsft, Lose 40 fl...... 55- 5« — Nolhe» Kreuz. öst,Ges,v,, 10 fi. l7K0 1»-— Nudolph Luse 10 st..... 20— 20-75 Salm Lose 4« fl...... -— — — S», OenoiöLose 40 fi. . . «07b «1-75 Walbstei» Lose 20 si..... »550 3N.-.0 Wmdisch «räh Lose 20 fl. . , 4950 50-5« Gew. Sch. d.3"/s.Pr2m,.Schuld- vcrschr. berVobeucredltllustalt 2550 27- Kllnk-Aciien (per Stück). Aualo öst. Vllül 200 fl. !!(>"/„ 3l->8- Vrbt, Aust. s, Hand. », O. INOfl, 29550^ 29»!- (lrebitbaul, Nllss, »n<,., 20« st, . »4« /5 »4225 Depositenbank, «11«., 200 fi, , 202— 203 — ltscomple Ges,, Ndrüst., 500 st, «14— «IN — Elro u,. 2<»0 fl. G, , . 21125 211-75 Ocslerr, una.. Vanl «00 st. . . 1025 1029 Unionbanl 200 st......2gL>— L36-5<» Verlchrsbllnl, Nllg., 140 . . ,bt,-bo 158 — Aclien von Zranüporl« Vnlernehmungen (per Stück), ÄlbrechtNah» 200 st. Silber . »850 89 — Mfölb-ssiunian. Bai», 200 fl, 2, 202— 20250 Äbhm, Äorbbahn 150 fi. . . 185— 18«- . Wcstbllhn 200 st. . . 348 - 349 — Vuschtiehrabcr Eis. 500 si, CM. 122" 1222 dto, <1it. N.) 200 fi, . 482— 484 — Donau - Dampsschiffsahrt - Ves., oesterr, 500 si, ÜM. . . . 297— »W — DrauEil.(«, Db, Z.)2N0fl, T. 200— 201 — Du,- Vodenb, Eis, V, 20«, st, T. -— —-fferdiliands Nordli, 1000 fi, (lM,! 27»5 2745 Wal, Carl Ludw, V, 200 fi, CM, li11'75 21275 Lemb, llzeruow, - Iassy - Eisen- babu-VeseUsch, 200 fl, T. , . 248— 24850 Lloyb,0st,'U»a,,,Trieft500fl,CM. 484- 438 — vestcrr, Nordweslb, 200 fl. SIlb. 804-5<> 205 — dto, (lit. U,, 200 fi. S. . . 210-75 211 25 Prag Dnxrr «tiseub. 150 fi. Eilb, 89— »0 -Stanlseijenbahn 200 fl. Silber! 28N-5N 287 — Eüdbahu 200 fl. Silber, , . 103-75! 10425 Süd Nordb.Verb, V, 200fi,CM.! 18« —> 18« 5» lramwllyOr!,Wr„170fi, ö. 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Deutsche Plühe......5?'7L, 578»< London........l17'45 1l?85 Pari«.........46 bL. 4« ^ Daluten. Ducale» , . . 5 58 5 «0 20 ssranc» Stücke , »»3 »»4 DeuÜche Neichsbaiiliiulc» , 57»?> 577^ Papier Mubc!...... <'2» 129,^ Italienische Vanlnolen (100 L) 4«-50 47-50