182 Vamstag, 10. August 1918 137. Jahrgang Mbacher Zeitung prnnum»va««««p«l«: Mil Poslücilrud»»«: <,a»zic>!,r!n !ß ll, liaibMlil, '«X, In, Nl>n»ur: na»^ zHhriy 25 ll, liallijähris, i^i ^ ssnr dir ^uslsN»,»!, >»i, Hc>i,f »,m,c>' k><> l,. - i«s«r«on«g,diihr: Mr die vitrmn! ,iewallene Millimclel^ilr 7 k, !>,r dir dv^ma! l,sü'nl!s»r »nt,«,,,!^,!,' l« I«. jül VluwnlMcn im rrballio- nrllr» TcOc »o K sül dei< iXaum rwlr MiUimtltrzeile. Tie ^Lnibnäilr Zsüunn" erschein» lüglich mil «„«nnbmt der Goim- und Feielwne. Tie A>«lnistrati«N bsfixbct s,ch Milloiiisirafte Äil, 1», ebenerdig: die p«>nkU»» Milloöi'Mllhe ?tr. l«, I, Stucl. Spirchsluuben del Medallion von nb,«i<>M>r vormiNnn«, Uxiianliene Vriese werben nichl anzenommen, Mlln«!lrlple nicht zniückgeskllt. Telephon-Uv. der Nedaktian 52. Amtliche! GeU. Teiue l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung l'om 2",. ^>uli d. I. dem Erzbischofe, in ^ara Dr. Vinzenz P u l i ^ i <ü den ^ r> dcn der Eisernen tt'rone ersler Klasse mit Nachsicht der Taie allergnädigst <^u verleihen gcrulN. Seine f. und t. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 25. Juli d. I. dem FinMuschofc' r>on Eekkau Dr. Leopold Schuster den i7rden der Eisernen Krone erster Klasse mil Nachsicht der Tare allergnädigsl zu verleihen geruh,. Nack dcm Amtsblatte zur „Wiener Zeitung" doin 8 Aunuft 1018 sNr. 180) wurde die Wcitervervreitnng folgender Preßcrzcugniffc verboten: Nummer >?3 ..Alldcuiscl>es Taglilail" vom 2«. InI, Nmumcr 88 „Delltschcs Vuüsblatt für Fischern und Nlilssebxnn" vom 1. August 1918. Nummer 88 „Egcrer Neucsw Nachrichten" vom 1.Au. .rust 1018. ?tnnnncr 174 „Egcrer Zeitung" l,.Egerer Tagblait") vom 1. August 1018. Nummer 174 „Franzensbader Tagbln«kj ^arcxl" vom 3. August 1918. Ten 8. August 1918 wurde iu dcr Hos- und Staatsdruckerei das 1.XVI. Stück der italienisäfcn. das I.XVIllstc Stück der polnischen, ws '.XXll!. und I.XXVI. Stück der > italienis!-l,eu, das ^XXXVIll. Stück der italienischen und! polnische! und das (!XII. Stück dcr italienischen Äuögal'e dcs Ncicl,c!gcsctzblattcs des IahrMlMs 1918 en und versendet. ______ Politische Aeverftcht. Laiba ch, 9. AnM<. liber die Lasse an der Westfront liegen folgende i>>achrichten vor: AnS Berlin >oird gemeldet' Die ^ern» beschies;ni!ft von Paris wurde Montag und Dienstag! > forlgesehl. In Paris feierte man gerade den '.liuclzug I der KronprinzeN'Armee, als das Äumdardemenl an» ! Montag früh wieder einfetzte. Alle -'(» Minuten fiel eine Granale nieder. Ein Teil der Parifer Fernleitungen nach auswärts ist zerstört. Der Ton der Havas°Äote läßt erkennen, daß die M)l der 5pser sehr bedeutend ist. — Der „Populair de Paris" Wendel sich in einem Arlitel gegen die von der Kammer beschlossene Modili-sierung der Iahrestlasse 1920 und sagt: Aus sranzo'si» schem Noden werden die härteste«, Kämpfe geliefert, die ^u den schmerzlichen Menschenopfern noch nnberecb/'N. bare materielle Verluste hinzufüge», ^rantreich ist ans dem Pnnlte augelangl, >oo die wirtschaftliche Not be» drohliche formen anninnnt und es zu einer vitalen Notwendigkeit wird, die schrecklichen Probleme der Produttion und Ernährung zu lösen. Die Iulunft der Nalion liegt nicht ausschließlich an der >>ront, wo der Tod wie ein Windstoß die Söhne und Väter hinweg» fegl, fondern anch im Hinterlmlde, wo die ^ebensmntel-quellen nicht versiegen dürfen. Die Regierung ver-fchließt diefen Tatsachen ihre ilhren. Die Bevölkerung darf nichl anfhören, immer auss neue zn protestieren. Frankreich hat mehr als feinen Anteil am Kriege be. zahlt. Jetzt ist es Cache der Engländer nnd Amerikaner, an dcr Front in erster Reihe zu stehen, damit die frcm-zösische Nation ihre Kraft bewahren kann. Wie die „Norddeutsche Allgemeiue Zeitung" mit» llill, ist der zwischen Dcujjchlnnd und Frankreich ver» einbarte Austausch der »«ehr als <8 Monale lrirgo-ssrsanssencn Heercoansschörigell und sämllicher Zlvil-iulerilierlen seit Mitte Juli im l^ang. Bisher sind aus Frankreich ftW Offiziere, 1M0 Unteroffiziere und Manufchaftsperfonen fowie !4(1() ^,ivilpersoneü zurück, gelehrt. Die entsprechende Anzahl Franzosen ist aus Deutschland entlassen worden. Die für den Austausch von !l!and zu Land beiderseits vorgesehene ^'>ahl von monatlich 8000 Unteroffizieren und Mannschaften sonnte leider nichl annähernd erreicht werden, da Frankreich die hiezu erforderlichen drei Züge in der Woche nichl stellen lounte uud felbflverständlich die , Zahl der mis Tentfchland zu einlassenden Franzosen sich nach der Zahl der Deutschen richtet muß, die aus Frankreich eintreffen. Die vorübergehende Berufung Hclfjcrichs nach Ber» lin entspricht, wie der Berliner ..Lokalanzeiger" meldel, dem Wunsche, einen eingehenden Bericht von ihm über die verwickelte !^age in lNroßrußland entgegenzuuehmeu. Tas Wolff'Bnrean meldet- Ter im letzten Bericht der ^Admiralität als versenkt gemeldete Dampfer „Fran» cunia" ist ein Dampfer der Liverpooler l5unard»Linie aus dem Jahre 191 l, mil allen Einrichtungen der Neuzeit ausgerüstet, mit drahtloser Telegraphie, linier» wasser.Signalapparat, Kühlanlage ?c. und mit Ma» schinen von über 40.0W Pserdllräslen. Die „^nstitia" ist der 1915 in Belfast bei Harland nnd Wolff für die Holland—Amerika . Linie gebaute Turbinendampfer „Ttatendam", der von der englifchen Regierung über» nommen worden ist. Er war bestimmt. >,er Stolz der niederländischen .^andelsslolle zu werden, also mit allen technischen Einrichtungen und Feinheikn ausgerüstet, die überhaupt möglich sind. Der ehemalige französische Minister des Innern Malvy wnrde wegen Amtsmißbrauches zu fünfjährige? Verbannung verurteilt. Ter seltsame Prozeß ist auf Grnnd eines von dem royalistischen Journalisten Tau« de? an den Präsidenten der Republik gerichteten Briefes eingeleitet wordeu, in welchem Malvy befchuldigt war, militärische Pläne Frankreichs bezüglich der Angriffe aus den Eheinin des Dame? an Deutschland verrnlen und Meutereien im srauzösischen Heere begünstig! zu haben. llber 'die Vorgänge in Nnftlanb wird gemeldet: Aus Warschau wird gemeldet Zwischen der deutschen und der Sovietregierung wurde ein Vertrag nbgefchlof» fen, demzufolge die östliche kreuze des deutschen ^klu» pationsgebietes weiter gegeil ^sten verlegt wurde. Im Znfammenhange mit diefer Grenzverfänebung haben deutfche Truppen Vitebsk und Smolensk befetzt. - Die Berliner „Tägliche Rnndfchan" schreibt, daß die rufsifche Frage, die in den letzten Tagen die gefamte Presse be> Vor hundert Jahren. (Was die „Laibacher Zeitung" des Jahres 1818 berichtet?) ZusammcnncstcUt von Professor Leopold Pettauer m Klaaenfurt. (Fortsetzung.) 12.) Durch die llberschnnn des Adclsbcrgcr Kreis-Physikers Dr. Andreas Mosctlin. nach Laibach die Kreis» arztensstellc iu Adelsbera. Gel)aU 000 fl,.. Gesuche bis! 20. Juni. IU.) Vcim t. t. («wbernium Kanzlcidienerstellc, Gehalt jährlich 800 f!.. Gesuche bis Ende Juni. 14.) Durch die Verleihung dcr zweiten Laibacher! Stadtarztcnsstclle, nu den Dr. ssranz Wel^r die Distrikts.! arzlensftclle in Stciu. Gehalt jährlich 100 sl K M.. Gesuche, bis 20. Juli. > 15.) 5ionzcptsftr<,ttila„lenstellc bci dcr l. f. Polizei»' bircltiun mit dem jährlichen Adjuwin von 50<1 fl. ! IU.) Vcim ,altc jährlicher 500 fl. 17.) Bei der l. I. Lyzmlt'ioliothcf in Laibach die Skriptorsstelle mit dem Gehalte jnhrliclier 400 fl. K. M.,' und die Vil'Iwthetdicnerstellc mit dcm Gehalte jährlicher^ 180 fl. und dem .Klcidungöbcitrage jährlicher 20 fl.. Go ^ suche bis Ende Oktober. 18.) Erledigte Stellen bei dcr neucrrichtelcu Swats» j aüteiadministratiou.- ü) die Stclle eincs Administrators und zugleich Gubcrnwlraies mit dciu Gehalte jährlicher 2500 fl., freier Wohnung oder mit dcm Äquivalente jähr° lichcr 300 fl. u,ud mit den Diäicn auf den Dienstreisen; d» die Stelle des t.AdmmistralionLndjuntlcn, exponiert in ! Trieft, mit dcm (Ehalte jährlichcr 1500 fl.. freier Wc»h-! nuun oder mit dcm Äqui^Icnlc jährlichcr 200 fl. und mit ! deu Diäten auf dcn Dienstreisen; «) die Stelle des zlrvi-! ten Adnnnistralionsadjunkten mft dcm Gehalte jährlicher I 1200 fl. nnd mit den Diäten auf den Dienstreisen; 6) die Stelle des Administraiionssefretärs mit dcm Gehalte jährlicher 1000 fl.; „) die Slclk dc8 Ol>crN>aldmcistcl3 mit l dcm Gehalte jährlicher 1200 f!.. mit dc>m Pferdehalt^u. ! Mle jährlichcr »06 fl. und mit den Diätcn auf dcn Dienstreisen; i> die Siellc dcs Forstadjuulten oder Vizewald-Meisters mit dcm GclMc jährlicher 800 fl. und mit dcn Diätcn auf dcu Dienstreisen; ?) die Stelle des crstcn Kon-zipistcn. bei dcr Inspektion in Tricst exponiert, mi, der Besoldung Ehrlicher 800 fl.: '') die Stelle des zweiten Konzipislen in Laibach mit dcr Besoldung jährlichcr 700 fl.; i) die Stcllc dcs.Nc^istrators und Vrpcdftors mit dcm Gchalle jährlichcr 900 fl.; k) die Stelle des ProwlolNstcn mit den, Gehalte jährlichcr ",0 fl.; l) die Stcllc dcs erste« Kanzlistcn mit dcm GclMc jährliä)cr 500 sl.; ,n) die Slcllc dcs zweiten 5ia,nzlistcu. cxpmncrt in Trieft, mit dcm Gehalte jährlicher 500 fl.; "^ d'c Stcllc dcs dritten 5tanz-listcu mit dcm Geilte jährlichcr 400 fl.; o) dic Etcllc dcs vierten und fünften ilanzlisten mit dem Gel)altc, jährlicher je 340 fl.; p) Mei AmtsdicncrsteNcu, wovon cincr in Trieft exponiert, mit dem Gehalte jährlicher 250 fl.; Gcsucl)e für fämlliche unter Punkt 18 angeführtc Dienst, stellen liis 15.1'iovcmbcr. 19.) Die Schullchrerftelle in Neudegg mit folgenden Einkünften,- 50 Micrling Weizen, 50 Micrling Getreide, 15 Eimer Most, 50 Pfund Epinnhaar. Slolagebühren jährlich 10 fl., mit dcr Verpflichtung, einen Mesncrknecht zu halten; (^suche bis 5. Iänncr 1819. s!. (5ini«c behördliche Verordnungen: 1.) Festsetzung dcr Abschuhprämie: für eine Värin 40 f!.. für cincn Vär 36 sl., für eine Wölfin 25 sl.. für einen Wolf 20 f!.. für einen jungen Vären oder Wolf nnler I Jahr 10 fl. 2.) Die Ncligionsfondshcrrschaft ^iupertshof verlauft mit Verordnung dom 2. April 1818 188 Motzen Weizen H !j fl. 47 kr.. 2 Metzcn Korn i> 2 fl. 27 lr. und 42 Mctzen Hirfe k 2 fl. 14 lr. 3.) Das k. l. Oberlxrgamt Idria verwlft mit Ver. ordnung vom 11. Juni 1818 den Zentner Quecksilber loco Idria mit 123 fl., im «alla minuta"-Vcriauf das Pfund mit 1 fl. 20 kr., den gemahlenen Zinnober mit Ilil» fl. und den ganzen Zinnober mit 161 fl. dcn Zentner. 4.) Durch Zirkulare des k. l. illyrischen Landcsguber» niums in Lailiach vom 20. Juli 1818 Herabsetzung der Postwagcngcl, ühren. 5.) Durch Zirkulare des t. k. illyrifchcn Landcsgnlie» niums in Laibach vom 25. Juli 1818 Hcrabsetzung der TalxilveriMcikpreise. t>.) Durch Verordnung-des t. k. Obcrbergamtes Idria vom 15. Novcnibcr 1818 Festsetzung der Veriaufsprcisc der Merlurialprodutte: 1 Zcntncr Sublimat loco Idria 172 Gulden, 1 Zcntncr rotes Präzihitat 182 fl., 1 Zentner Merc. duleis 242 fl. (SctMh folgt.) ^aibacher Zcunng Nv. 182 ^^____________^^________________________________^^ 10. August 19l8 schäfligte, vor der Entscheidung ftehe. Ljenin habe kürz-lich geäußert, es sei leicht gewesen, die russische Revo» lntion zu entfachen, aber es sei schwer, sie weiter zu führen und zum guten Abschluß zn dringen. Aus dieser Velnersliug sowie auo anderen ^ilndgebnugen der Tu. vieiregiernng geht hervor, daß die Bol^cviliregierung selbst zur Ansicht gelangt ist, sich nicht mchr l,nme am Ruder erhalten zu können. — "Das ganze Gebiei Ar-chaugelsl befindet sich in englischem Vesihe. Tie von Moskau entsendeten Agitatoren der Aolj^evili wurden verhaftet. Tie Bevölkerung wurde durch englische Agcn» len slark beeinflußt und durch große Lebcnsmiltclzu. fuhren sowie Znficherungen von Gelo fur englische Zweite gewonilen. — Räch einer Tavslellllng der '.Taily Nelos" halien die Westmächle und Ainerila mit den zu ihnen übergegangenen Arbeiterräien der Murmanlüste ein Abkommen gelroffen, das besagt: Alle ententetreucn russischen >träfle iverdeu einem ilvtskommando unter, stell!, das die Arbeilerrme ernennen. Rufiische Frei» willige dürfen sich den Ententetruppen anschließen, je» drch nur in dem Verhältnisse, daß in der betreffenden Formation die Russen nicht mehr als die Ententes»!» da len ausmachen. Tie Enteutekommanden versehen die russischen Abteilungen mit Ausrüstungsgegenständen, Vcrpfleauu'g, Tranöpertmitteln nnd Inslrnltoren. Tie russischen Soldaten werden >enen der Entente gleich» gehalten. Die Entente gewährt dcn Murmanbehörden Geldhilfc. Tie Westmächle und Amerika versprechen, keinerlei Erobernngstendenzen zu verfolgen. )>br Ziel ist nur die Erhaltung einer freien Mlninanlüste für das große und geeinte Russeurcich. — Tic englische Expedition all die Murmanlüst.' »oird von verschiedenen politischen Parteien nnd auch von einzelnen ^eünngcn nur init großer Besorgnis verfolgt. Es lvird die Frage aufgelvorfen, ob es ratsam war, in einem Augenblick, Uo jeder Mann, den England aufbringen kann. in Frankreich benötigt, und wo jedes Schiff das England übrig l)ai, zum Transport von amerikanischen Truppen au die Nestfront dienen muß, englische Truppen nnd englische Schiffe in den Tienst dieses Wagnisses zu nel»e». Übrigens sei es schon ,>ns dem Grunde ein Wagnis, weil man befürchten muß, ins gvoßen geluein» samen Widerstand der russischen und der deutschen Truppen zn stoßen, nnd das Mißtrauen seitens der Finnen nnd Schweden hervorzurufen. — In Moslau hat eine außerordentliche gemeinsame SU'.ung des Zen> lralkomitees der Sovjcts von ganz :^ußlano, des Mos» kalier Suvjets, der Arbiter nnd der Abgeordneten der Noten Garde stattgefunden. Ljenin, hielt eine Rede, in der er zunächst daranf hinwies, daß von jeher die Sovjetlegicriing die letzte Woche vor dc.. Ernte für dic schwerste gehalten habe. Tiefe Zeit sei da, 'hrc Gefahr würde verdoppelt. Ljcnin teilte mit, daß dem englisch' französischen Iniperialismus soeben ein neuer streich geglückt sei. Es sei ihm gelungen, im Sovjc? von Baku gegeil die Vol^eviten inid den zn ihnen Haltelldell Tli» len der Linkssozialrevolnlionärc eine Mehrheit für den Beschluß zu erlangen, die englischen Truppen zum Schlitze von Vaku gegen den deutschen Imperialismus anzurufen. Tie Lage im Kaukasus sei ^hr ern^t. Mit den. Teutschen hat, so fuhr Ljenin fort, ein sehr ermc> dr.geüder Friede geschlossen werden müssen -md «n den von ^ulschland besetzten Gebieten wirr, die lovjel-erqanisction wohl auch wieder abgeschafft werden, den» noch ist augenblicklich die Gefahr für den russischen Sozialismus dringender von seilen der anderen Im. perialisk'ugruppe. Teutschlaud !)7>bc nie gegen die Be-! sellig'iiig des Privateigentums !.>>m Grulld nud 3',odcn Protest erhoben. So besteht von dieser Teil? her die Ml'glichteil, die Fackel des Soziilismus nenigstci.s auf celii befchni'tleneu Territorium der Sovfetrcgierung brennelld zu erhalten. Ter englisch-französische Imve» rialismus bedroht aber jetzt die Sovjetrepublik, indem er an der Mnrmanküste Trilppen ausschickt, den ezecho> sloro-ischen A'.isstlind gegen die Revolution in ^aku, Tur'esnNl und vielen anderen 57rten fiiyrl llild die Banden Alerejevs linterslünt. Ls.'nin sprach dann von der tiefen Erschöpfung und der ^rieg^mildigkeit des russischen Volkes, die es veranlaßten, den Brcster Frie-den /,ü unterzeichnen. Aber es nü^e nichlZ sich zu lau-» schell, Mll starker Vetonuug rief Ljenin l>' ixn ?aal^ Ter .,yda" schreibt, die ezecho-slovalische Gefahr wachse wie eine LaN'iile an. Es dürfe kein Pardon gegeber. werdeil, Ter Hungerriug, den die Ezechu Slovalcn >nn das riissische Voll schlingen wollen, müsse nv.l aller Kraft gesprengt werde». Tie „^zveslija" fordern ede'chnls d,i>? rerolutiolläre russische Volk aus, sich gegen die Ezeäw-Tlovaken wie ein Mann zu erheben. — Ans Vladivostok meldel ein in Moskau eingetrofsener ?.l>. lier, daß sich die Ttadt scholl seit einigen Tageli ganz« lim unter der Herrschaft der Japaner befinde. ?eil oier kochen haben Laildungen der Truppen im großen Ctile begonneli. Täglich sind javanische, englische und chinesische Trupvendampser eingelaui^ >. Auch die nach Ehina kommandierten Cchul'.lruppen der Englälidcr und Franzosen beteiligen sich an den Operationen. — Ter .^orres'f'ouden! des „Taily Expreß" meidet, daß eine. !>>-!, !e Trlippenluacht japanischer Soldaten ,n -llwm-voslol gelandet »morden ist. Sie wurde durch Schlacht' schiffe und Kreuzer geschützt, die bereit standen, im Falle >ii es Widerstandes vom Lande aus einzugreifen. Ame» titanische nnd englische Schisse arbeiten mil den japa« nischen zusammen. Tie Stadt ist vollkommen ,n den fänden der Alliierten. Viele T"u',Vii>' wurde,, aefan-gen genommen. — Ter „Eecolo' meidet aus London: Tie Lage ill Sibirien ist äußerst evnst. Vis vor zwei, Monaien befanden fich in Sibirien nnr etwa ?'W>1 bc» wlNfnete ddilsche Gefangene, jetzt stlw es >>üer üder 3) <'.'0, und weitere W00 bis ">I00 war on auf Waffen, m.i dic Czech0'Slvvaken anzugreifen. Tab''i sii'.d die, Kräfte, der Czech» Sl ova ten in der Hegend von Vladi» vostok durchaus nicht so groß, wie angegeben wird Die dcuisß oie tumänische ^cfticrung der ukrainischen Regierung eii^ Note über- ! reichen ließ, in der sie ihre Zustimmung ^rbejeb1s!>iber der deutsche», Truppen in der Il^iw.a Generalobersten vou Äirchbach. — Ter Ministerrat hat einen Gesetzes-verschlag über die Gründung einer siaa,lichen llinlicr-si<ä> in Uame,.'cc"P»,dolst, bestehend aus vier Falnl-tätell bestätigt. Tie bulgarische Telegraphenagenlni. lueldcl: ?c> Pariser „Matin" veröffentlicht eine Meluimg des „l5or" riere d Italia", wonach die tiirtislh»li»,lzariichen Be» zieli»n.qcn derart gespannt seien, daß es an der Marica zu ^ilsammeustößen zwischen türlischen uud blilgar!sche'.> Trllppeü gekommen wäre.,In der Tepesch? wird serner mitgeteilt, daß in Änlgarien die Nnzusriedeuhel: mit den am kriege verantwortlichen ^crjonen von Tag z.> Taq »vachse. Tiese Meldung ist lediglich eine r,,it de>, zahlreichen Erfindungen, welche die feindlich',' Presse von ^eil zu Zeit zn verbreiten beliebt. Tie Äeziehun» gen zwischen der Türkei und Bulgarien sind die zweier verbündeter Länder. Was die angebliche innere Nuzu» sriedenhc'it in Bulgarien alllang', muß man wieder einmal feststellen, daß Bulgarien von alleil lriegsühren» dcn Ländern jenes Land ist, das am besten weiß, warum es sich schlägt. Infolgedessen hat es keine Verantwort» lichen zn suchen. Tie englischen Blätter melden große Truppenali sammlungen hinter der makedonischen Front und spre» chen von der Wahrscheiulichkeit der Wiederaufnahme der politischen und militärischen Offensive der Entente im Orient. Ter Washingtoner Berichterstatter der „Times" telegraphiert, die öffentliche Meinnng in de» Vcr» einigten Ttaaten stimme hinsichtlich der Wirtschaft^» Politik gegenüber Deutschland mit der Auffassung der Liberalen in England überein. Sie sei gegen den Ve-schluß der Pariser Taguug, Teutschland zu „strafen", wcil es für den Krieg verantwortlich sei. Sowohl in politischen wie in 5>andelslreiseu meine man, die Ver» bandstaaten würden klug haudelu, wenn fir eine Über» eulknnst über eine Beaufsichtigung der Rohstoffzufuhr treffen würden, aber man meine nicht, daß Teutsch» land jedenfalls gestraft werden müfse. Tie „Times" meldet aus Tokio, daß fich ganz Tibet im Aufruhr gegen ssHina befinde. Die Wäschesammlung für die Heimkehrer aus der russischen Kriegsgefangenschaft. Tie Wäschesammcl.Hmwlstelle beehrt sich, der brei» ten Öffeullichleit «rains zur >leüntuis zu bringen, daß sie die Sammeltätigkeit für ^eimleyrer alls der rnssi» fchen Kriegsgefangenschaft nunmehr einzustellen hat. Fn ^ rain wurden bisher all Spenden gesammelt-«IttMännerheulde», 826 Männerunlerhosen und i)^lb Kronen 84 li. ^n der Laiideshauptstadt Laibach: 360 Männer» Hemden, 250 Mäuuermlterhosen und 3579 K 60 li. In Stein hat das Stationskommando gesammelt: 52 Männerhemden, 47 Mcinnerunierhosen und 526 K 5<» li. Da» Drama vou Glossow. Origmalronian von H. C oul ths - M ^ hle r. Michael von Sachau war ein viel zu harmloser Mensch, als daß er dies Spiel durchschaut hätte. Er war auch zu viel mit seinen Arbeiteil beschäftigt, um dcn scharfen Beobachter zu spielen. Anna von Nehling gewann mehr und mehr Einflüs; ,'üf ihn und er ließ ihr bullig freie Hand in der ^vzlchung Sannas, weil er glauble, sie verstehe es besser als er. >iam Tanna in der Not ihres Herzens einmal zu ihm, wies er sie schroff zurück und schickte sie zn Tante Anna. So wuchs d, '»fl zwischen ^nlel und Nichte im» mer breiter nn > ,er. Je alter md ','ecständiger Sanna wurde, je mehr füb.l^ ,^, daß hinter Anna ^^n Rehlings scheinbarer S,! ' ' nnd Freundlichkeit die Falschheit lauerte. Ihr , eines Herz empo.'te sich gegen diese Falschl>v .hrc Empör'N!^ 'l,it machtlos ab an der glatten, ^uchlcrischen ?w Annas. Sie lernte daher mehr und mchr fich herrschen und ihr Denken und Empfinden für sich zu behalten. -7 dabei wurde sie unsagwr einsam u-'^ trauriq uild i. e Gedanken flogen s ' "'','^ d , hohe Gartenmauer hiil.us ^ in der es leinen Onlcl Michael, leinen Gregor und lcinc Tante Anna gab. , So verlebte die arme Saise eine freudlose, ktind-heit, eine traurige Jugend im Haufe ihres Onlels U!ld das liebevolle jnnge Herz litt tausend Qualen, weil sie seinen einzigen Menschen hatte, der fie verstand und liebte und wcil man ihr sogar mit immerwährenden Schmähungen das Anden len m, ihre wten Eltern ver» unglimpfte. In den ersten Jahren war Gregor noch ständig im Hause gewesen, der ihr fo widerwärtig war mit feiner kriechenden, schmeichlerischen Art wie seine Mutter. T'H'n ging er fort, nachdem er fein Abiturium gemacht hatte, um an auswärtigen Universitäten zu studieren. Von da an sah sie ihn nur in dcn Ferien. Gregor war ganz von ^nkel Michael abhängig. Dicfer bezahlte das Stndium für ihn und gab ihm auch jetzt noch, da er Assessor war, einen reichlichen Zuschuß, damit er in Berlin anständig leben konnte. Onkel Michael war inzwischen 60 Jahre alt ge- worden nnd fühlte sich schon seit Jahren leidend. Unna Nehling, wußte, daß er cin Testament aemaG -, aber trotz ihrer Klugheit nnd troi) allen ^pio- Kerens war sie nicht dahinter gekommen, wie er testiert hatte. Und das lieft ihr keine Nuhe. Wohl stand Gre- , Nehling hoffle, daß ihn der Onkel zu semem Haupt» <> lhm ,wch immer hoch in Gunst und Anna von erben eingesetzt hatte, trotzdem ihm Sanna verwandt» schastlich näher stand. Auch halte die^lluge Tamc dem Professor zu verstehen gegeben, daß ^anna reich genug sei und sem Erbe nicht brauche. Aber sicher war sie doch nicht. Hauptsächlich in der letzten Zeit waren ihr Beden» lcn ausgestiegen, ob Michael von Sachau zu Gunsten ihres Sohnes testiert habe. Tcr alte Herr war jetzt zu leidend, um viel arbeiten zu tonnen. So hatte er viel unfreiwillige Mußestunden bekommen und das ge» ficl Anna von Nehliug durchaus nicht. Er bekümmerte sich mit einemmale um allerlei Sachen, die ihm früher gleichgültig gewesen waren und hatte zuweilen einen so sonderbar forschenden Vlick, der sie beunruhigte und zur Vorsicht mahnte. Um für alle Fälle sicher zu gehen, begann sie nun ihren Plan zu forcieren, aus Gregor und Sanna ein Paar zu, machen. Dann war Gregor doch auf alle Fälle gesichert und erhielt nicht nur das Vermögen des Enkels, sondern auch das Sannas. Und außerdem würde er Herr über Glossow. Mit ihrem Sohne hatte sie schon längst über diesen Plan gesprochen und es fand sich, daß Gregor ebenfalls die Möglichkeit erwogen hatte, „die Meine" kirre zu machen. lIortsetznng folgt.) «aibacher Zci.un« Nr, 182 _______________________1^1____________________.--------------------------", August NNd Besonders befriedigend isl das lHrgebnis lln politi^ jchen Bezirke A d e l s b e r g, von wo oei der Wä-fchesammel^haliplstelle Laibach ^2 Mannerheiuden, 00 Männernnlerl)osen und !4«)8 i< eingelangt sind. Werner lrnvden Leuoüchet, Handtücher, Tnschen» lücher, Socten, Patinn u. dgl. .,us del» gal^'.en Lande gespendel. , ^'-ie n»an siebi, >sl das lHrgebni^ ^^r ^väschesainm»! lllng in strain ein bei den fchio.'veu Hei'en snr die! Vevolkeiuug sehr ehrenvolles; besonders ioenn lnai« bedens», dc,!5 scho» in den crsirn ^rie^lMen Wäsche reicl,lich gejpendel worden isl. ^ Ta Spenden nachträglich auch jcht nuch einlanien/ nnrd das Schlnßergebnis von der Näfch.'fammcl>Haup!' stelle mich 7v'Nigstellung der Evidenten noch in diefem Aconale belannigegeben werden. ^ Tor Wafchefaunuel-.tzallptstelle ist es nicht nur e,ne Pflicht, sondern ein Herzensbedürfnis, den Spendern und Spenderinnen vom ^ivil und Militär, allen ,nn. geren ^uid cUleren Personen, ^ralien und Perren, siir ihre ^pferlvilligleit nild (^ebesreudigleit in» ^amen der Heimkehrer ans der russischen Krieasgefangenschafl '.» danken. Tie Wäschesammel'Hanptstelle danll auch den Lokal» lomilees des Laudes, solvie gan,', besonders der Lokal» Presse sür ihre der Alt ion aelei stete unrssame Uuler. stützung, llber Körperschaften nnd (iiu^elpeijmn',^ d^' stch^ nn! die Wäschesammlung bemüht und Erfolge erreicht! haben, wird die Wäfchesammel-^auptslelle Pflichtgemäß! Hoden Ortes beri6)len; ebenfu iiber dic lobenswerte Milwirknnq der (^endarmeriepo.slen. Nochmals Tank und Ilvüiü l<^>n! Nach dem 20. i!ltlgust l. I. gehen die ^lgendei: der Vorräte der Wäschesam>nel°HaupestcNe für lucibliche Hilfskräfte der Isonzo-Armec in Laibach („Narodni doni"). jNcisc dc>3 !>ialldcvpräsidcntc,l in Obcrtrain.j! ,'!,!>S iiiadlnannsdorf wird uns geschrieben! Wie die arußeren Orle iu diesem Bezirke, so zeichnete der .^err ^and^espräsident von Nadiuannsdors aus auch ^^>i„, biichel n'^d Visiaun mit seinein Vesnche ans. Äm ^iitt» 'voch de. ^1. Juli l. I. besichtigte der .^err ^ai^des-Präsiden^ in Cteiubüchel unter ^»hruuq des Gemeinde-Vorstehers Nappus von P i e, stattete dem Psarrer seinen Vesuch ab nnd bes!chiiqle die Kirche samt Schnlhaus und l.rlicß ^'»n'ii ','!bend das reichb.'ilaagte Stei'wnchel. - 3'denso ^schnuil.'l war auch am !l. d. M. '^i^aun, wo der 'andesches in Begleitung des Ne^irlshanptnlannes ans Nadlmumsdorf vom (^elneindevorslel)cr T r u n f und vom Pfarrer .^l l e, i n d i e n st beqriisjt ni„rde, ?cr Be« suck, qall in cister Änie der Weiberstrafanstalt ^iqaun, i^ln'so besichtigt wurde, bei welcher Gele^enl.eit derin Echwester Cyrilw ^od ri <', in der lie-. .i^urdmsicn Weise die Honneurs mach«,.'. "lach ! ..nem Bcsuck in der Schule erfolgte die Numayrt nach ^l^di'ian^dors. Hicr wurden, nachdem ^eml' E^cl-«' mehrere Ncsncw abgest^Uet hatte, die gr.',;a.,gc. ,^u'> ".rberei des Heereslieseranien ^'nlo 3-.esman nno l'.c staatliche ttorbjlechtjchule, me ann) b,,,^, vielem, mvaiiden Arbeit gibt und >hre >odn>Ie nach a'len qrößeren Städten dcs Südens oerjenoe. umcr ^'.-ilnna '.,es ^mszandes Palil besichl,qt. M,t dem Äbend,^nnber. 19,7. belrcssend die Verleihung des Eisernen ^erdi.'nsltrend's an alle dcn Gcburtsiahrgängen !N ailgebörenden ^aaisten ohne Niangsllasse ü>',d Mannschaslspersonen, die sreiv'illifi im aktiven Militärdienst geblieben ^,^ in analoger Wcise lUich auf jene Gagi,!',',! ohne ^'aügs. liaiie nnd Mannschastspersonen des Geourlsiahrgang^s 1867 Anwendung ,'.u finden hat, die c>..i 17. August l9i8-sreiwillig w allilx'r TienM'isung stehe!». - Micgsauszcichnunss.» 2ei„e Majestät der N a i-ser hat dem Mllitärverpflegsoffi>.ial 'und Vorslard eiues (5tavvenmaaa.',ws Twnislaus Adle: aus Lm> bach s!,r seine oorziigliche Tienslleistung im ^elde das Siglnnn landis am Vm'de c>er Tapferleitsmedaille vcr-liehen. ! Wr die Ttadlallürn ^aibachoj haoen gespendei: on ungenannter Wobüäter 2374 l< 67 n, Frau <>eo. poldinc Kr,szt in Wien l'."0 X, lais. Nal Joses Be-nedill als (^edächtnispende anläßlich des Helden- ! todcs seines Sohnes 100 l<, 7^-rl. Irene Feledi "»s ft'.roßloardein 20 X, .Herr Alois Jug, (hastwin, eine Sammlnng seiner Stainmgäste 20 K und Frau Tur n--^ t 2 K.' sall.> I" l^raz ist gestern der ^usti.'Mm-Z ster a. D,, Tr. Villur Ritter von .<9 o ch e u b n r ge r im Alter von 61 Jahren gestorben. - lVo», Illstiidienstc.) Teinc Majestät der K a i-ser hat den ^audesgerichtsrat in Laibach Tr. Hermann ?ieuberger, in Vertoenduug bei der ('»ienernlproln-ratur, ,',um'Ersten Staatsanwalt ernannt. - ^lieqorl'csuch.) western lnrz nach 1' Ul)r vor» HMiags erschien übcr ^aibach ein Geschwader von siebe»/ italienischen ^luMUgen uud slog, von den Ab-wehrbntterien beschossen, ohne jedweden Abwurs alsbald nach Süd»oesten ab, - (Wie bcuaen wir der VerlchrSnot im Relsevertehr dor?) Dic Eisenbahnen haben derzeit vor allem den großen Bedürfnissen der KrieaswirtsckMft zu dienen, üolomo. iiv. und Wancnlmixmstalten haben Mci'Ml an Baustoffen ! und Arbeitskräften; deshalb ist größtmöglichste Schmnmss der Beförderungsmittel geboten. Es ist notwendig, im ^ Elsenbahnverkchrc auch mit Kohle zu sparen, weil lvcscnt. lich weniger Kohle als im Vorjahre aufgebracht werden tann. Gin entlasteter Eisenbahnbetrieb erspart Kohle, die der Bevölkerung zugute kommt. Der Verkchr für bürgerliche ^wcclc muh daher stark verringert werden. Jedermann leye sich daher die wc i testa.ehe.ndc Be. ! schränkuny im Reisen auf und helfe so den Bahn-Weg zn entlasten. Jede unnütze oder aufschieb» bare Bahnfahrt ist zu unterlassen. Zur Be. fördcrnna können-nur so viele Personen zugelassen wer. den. als der Jug aufnehmen kann; auf Untcrwcgsreisende nnch auch Nürlsicht ncnommcn werden. Erfordcrniszünc zur Vcförderlina zurückgebliebener Meiscndcn lünncn nicht cinsselcitci werden. Überfüllte Iügc maci>en bri den sicgcn-wärtigc,! Verhältnissen Verspätnnacn unvermeidlich. Un-^egclmäßinkeii des Verkehres ist eine der schlimmsten Gc-fahrquelleu für die Betriebssicherheit. Wer durch üocrflüs- t sige Ncisen zur Übcrfüllung der Züge beiträgt, gefährdet sich und andere. ^ - Mnnqelische Kirchcnqemrinde.j Psarrer Doltor Erich S ch u e ider ist gestern zur Übernahme seiner Munitionen in Laibach eingetroffen ,'^ ......d uiorgen Predigt nnd Gottesdienst abhalten. - l3>a»: Vol^'schuldiciljic.» Ter I. l. ^, zir^ichn!^ ra> >>' (^"r!>eld h^t <", Stelle der lranlheilshalser beurlaubieu Lehrerin >sesine Simo nöi >> ^»e qewe-seue SuPPle.'l.u in Loitsch Aloisia Modic ,',ur ^"p-Pleniiu an oer Vollsschlile m Tr^!>«v n:^ o,^ Sip-Plemw ^>r'.,a ^ nrel .',ur prov,sor,scheu ^edrern' an der Vollsscknle in 5ate5 ernannt. ^ Der f. l. Ve- ! zirlsichulrat in Laiwch Un'gebung hat an .^e! e de., in den ^,uheil.nd getretenen cberlehrers M.chael Po-llul.r die Supp^ntin Instnm ..n-touia 5 rilof.Praprotnik mit dei n.iernm-siischen fining der vorgenannten Sckn^- delvant.^-<->'., f s ^^ ir^sä)ulrat in Nadmannsoors bit an Stelle'de-' in ^riegsdienstleistung stehenden 'bcrlclrers l'nii: ",'ck"r die absolvierte Lehramtssandidntm ^l. vira 7^ries; zur Supplcntin an der Volisschul<' n, Weißensels bestellt. - Der l l. Land^scbulrat !,at nnl ?.ustimn,nna, aller sch"lerh.l enden ^aktorc'N verfugt, das', an dev vierllassig"' ^^ls,chule >n Dobrova be: 3mbach -,ur Entlastung der vierten Elaste, d,e >m Schuliahre W17/'« ^ Schulkinder zählte, auf die 'Dauer des tatsächlichen Bedarfes >n„' ?,.ral!.'bVb1eilnna errichtet und aus diesem Anlasse eine provisorische Lehrtraft angrstelll werde. — Der k. k. Landesfchul. rat für ^rain hat die Enthebung des Oberlehrers Fer-dinand Barta und die Bestellung des I. l. Professors i. 5t. Wilhelm Wal lisch zum Oberlehrer an der teutschen Privatvoltsschule in Aßling .',nr ^enlttnis ,,enouu'.ien. — ^Postpakete an Kricj^gcfangene in Nnf'.lnnd.j Von jetzt an können Postpaleie an die österreichisch-ungarischen Kriegsgefangenen in »lichland ans dem ^ege iiber Deutschland verscuoei loerden; die Versen-dnng erfolgt auf Gefahr der Absender. Das Publikum wird liiebei daraus ausmerNam gemacht, daß mil Nücl. s^chl auf die Unsicherheil des Postverlehres in Nus;> land und den häufigen Wechsel der Slandone der Kriegsgefangenen auf ein sicheres l5intressen der Pakete am Vestimmnngsorte nicht gerechnet werden kann. Die Machi des Films. Die „Neue ssrc'ie Presic" schreibt darüber, daß ein Menschenfreund, welchcr der Presseprcmiöre des Films „Nonrab Hnrtls Lebensschillsnl" beigewohnt harte, von der ,<öandluna dieses Bildes derart tief erschüttert wurde, das; er nicht nmhin lonn-te, unvcr« züglich dcn ge>oih nicht geringen Betrag von 20.0s>s! l< für die Unglüslichsten der Unglücklichen, die lricnsl'linden Soldaten, zu spci'den. Ei»c sicherlich hehrc Wirlung ciner Filmvorführung. Die Vorführungen dieses machtvollen, erschütternden Filmspiels, das kein Auge trocken läßt. finden in Qaibach morgen Sonntag um halb 11 Uhr vormittags, um 3, halb b, 6 Uhr nachmittags und um IM 8 und 9 Uhr abends nnd Montag um 1, hnlb 6, 7 und l» Ulir abends im .slino (seniral im Landctztlirnter statt. slinll Ibcnl. Piollramin für heute Samstag dcn 10. Äunust: „Drr stumme Feuge". Sensationelles Detektiv-abentcucr des berühmten Detektivs Nellh Vrovno, in Sze7,e gcseht von Harry Piel; fünf Akte. Außerdem noch.- „Der, widerspenstige Gatte", Lustspiel in einem Akt, und „ttarne-val im Siidcn", glänzende Naturaufnahme in einem Alt. — Für Jugendliche nicht geeignet. — Vorstellungen ab 4 Uhr nachmittags, letzte Vorstellung um dreiviertel 9 Uhr abends im Garten mit erstklassiger Theatcrmusit. Kino Ideal. - igasse Zwiebeln in sagender Ordnung: Dritter ^'ezirll am Monlag ooriuitlags von ^l bis li Uhr ^lir. 1—200, von 9 vis 10 Uhr N'r. 201-100, von 10 bis !1 Uhr ^r. 401—0l>0, uachmittaas v«':, halb 2 bis halb 9 Uhr Nr. «0!—«<»l>, ^'n halb ^ b^ balb "l Nhr Ä.'r. 801 —1000, von halb 4 bis halb 5 Uhr '.'lr. 1001 — 1200, von halb 5 bis halb i' Uhr ->'r. !2M bis ,',um (5nde. - Vierter Bezirl: am Dienstag in der aleichen ^iieibellsolge und m.den gleichen Snn>. den wie der dritte Bezirl. ^ Parteien, die sich mit irgend einer Legitimation der Armenalnon ausweisen, zahlen sür das Atilogramm ' °' " übrigen ""-teicn 2 l<. ll^rbäpfcl sür den jochjttn Vr.'.i.-t.j Parteien drö sechsten Bezirkes 'erhalten aus die neuen grünen >Hrd° äpseltarien übermorgen bei Miihleisen Kartoffeln in folgender Ordnmuv vormittags von 8 bis '.) Uhr , ^.'r 11'»0, von 9 bis 10 Nl,r Nr. 151—300, von 10 bis '! lllir ^v. !^ ^ ' ^ ^ < - bis halb '', Nlir '/ir. 4 Uhr Nr. 601—750, von h^jo 4 uio yalb 5) Uhr ^^. 75,1-""" »on halb 5i bis halb 0 ",,. '">' 0''1 bis ,',im! !uf jede Person entso, gramm, dao .''.ln^ ' '^ ! K. Theater, Kunst nnd Literatnr — skonzert.j Nachdem sich Herr Julius Zeit seiner Zugehörigkeit ,'»ur V! dann !I,!^ ivl!!!!! a>^ ^njcrprct v^ , lü ,^'^ !o in La!N('i >' 5v,'v im Landesthecner l>ls Solist gestern abeuds vereint mil dem ehem, ,, ,.............. a,i der „Älatiea" in Laibach, numiiaften Komponisten nnd .^lavier^irluosen Herrn ^oses V roch ^ ,^, l a, nun-.,'',,. ^^,os',^>'r am P^mier ^nnskT-vatorinm, ein ^on- 200.000.000 lronon o«.150M0.00N«rall» ÜOll». v«s»!,l,, UNO »""'""""«"" ^' «„l»l»!l,«t!""''"° v5: ! . 182________________1242 10. Auanst 1918 zerl im großen Nnion-^aale. Hen Veletto lies; gleich im ersten Ttücke, dem männliche ^iebesfeligteil ver» klärenden ^iede „Morgen" von Nich. Ttranß, seinen schmelzreichen, sonoren nnd ungemein ansdrlnl^vollen ^asse chantaut brillieren nnd zwang die Zuhörerschaft sosovi in del! Vann feiner edle:'. Vortragsarl. ^'on liefer Wirtuilg »var feine Tarbielnng der schivieriaen Arie ans Arandt Anys' Oper „Ter Schneider von 3chon-ali", dic nach erwählender Einleitung in sinniger Re> flexion die Uhr als beseelte Andenterin des mensch» lichen Bebens wertet. Besonderen »Hrfolg ersang sich Herr Äetetto dnrch Pav<'i^ noch nicht zum vortrage gelangte Vertonung des Liedes ..l'riplnlil ^'^ poinl-nl" von S. wregorÄ"', woriu angesichts des überall be» inertbaren ?frühlingserniachens anch der an seinem Wiederaufrichten verzweifelnde herzlrante Mann trosi» vollen AWblict ins Kommende gewnml. Edel im Ton» sahe, dessen Schluß von erschütternder Wirkung ist,'nnd un Klavierpart l^rühliugserwachen) aufs vorteilhaf-tesle untermal l, löste diese ^ieuschöpsung so großen Veifall aus, daß sie Herr Belello wiederholen mußte, l^erbi-',' dramatisch bewegte Vertonung des Pre^ereu« schen „Äam?" diirfle nie so eindringlich gcwirlt haben nnd mit so durchschlagendem Erfolg vorgetragen wor» den sein, wie ^err Ve:etlo oie darzubieten verstand. Von ihm vorgetragen, läßt Gerbi5' „Kam?" die alle» len Vertoilungen an Tiefe der dramatischen Wirkung weil zurüctstcheu. Stürmischen Beifall löste Herr Ve-telto durch die Art aus, wie er des gleichen Kompo» nisten launiges, jugendlich-üdermütiges Torfburschenlied „l'^'lcln n:, i»r»'.s<>" zu Gehör brachte, (iine ^lut heiterer Lebens» uud ^iebcslusl strömte aus seiner Kehle nnd teilte sich der wohllaunigen Zuhörerschaft mit. Der Eäuger sah sich durch tosenden Veisall zur Wiederholung genötigt. Weiterhin fand er nur uoch im köstlich heileren Scherzlied vom einbeinigen Schafhir» ten ,.!)oilm<,!><»^" von ^upan^i<", emer gleichfalls noch nicht öffentlich vorgetragenen, prächtig gelungenen Komposition des vielbewährten Kindcrliedervertoners Pav^iV', abermals (Gelegenheit, seine außerordentliche Tellamatio'.!5l»lns> glänzen zu lassen. Liszts Lied „Es muß was Wunderbares sein" sowie N. ^uchs' Lieder „Tchöne stacht" nnd „Träume" fanden trotz der mei» sterlichen Darbietung nicht den erwärmten tieferen Anllang. Bei den beiden letzteren dürste ihr Hierlands neck wenig gangbares modernistisches Wesen ansfchlag-gebend gewirkt haben. Lajovic' 2icd „Vt>»>>r v^.j«" <(5s weht der Wind) ließ ob feiner Toneinsormigkeil bei schwierigster Faltur ziemlich kühl, dafür aber griff j^esto tiefer seill fehnsuchtsinniges „M^-e v ixdi" i,>ch.ungarische (^sjandle in Moskau. Wien, «. August. Die „Wieiler Zeitung' meldet jdie Äelrauung des Legalionsrales erster Kategorie Otto ^reiherrn von Fran z mil der Leituug der diplo» nnuischeu Vertretung bei der russischen föderativen Sovjetrepublik bei Verleihuug des Titels eiues außer» ordentlichen l^esandten nnd bev!.'!lmächligten Ministers. las Ministerium für Poltüqcs,nlt»heit. N>icn. l". August. Im )neichsgesetzblatl und in der „Wiener Zeitung" wird heute eine Kundmachuug des Gefan'.tministerums vom 8. d. M., betreffend die Er» ricylüng des Ministeriums für Voüsgesundh^i: ver» lanllarl. Die Kundmachung bestimmt die ^„s„a.lMc der Tätigteil des ueueu Ministeriums mit III. August 1918. Zugleich hört die Amtswirtsamlen der übrigen Ministerien in allen Angelegenheiten ai'f, die nach dem festgesetzten Wirlnngskreis nunmehr dem Ministerium fur Volssgefundheit zugewiesen jind, uno gehen an diese Stelle über. Gleichzeitig mit dieser .Himdmachmig wer» den in der „Wiener Zeitung" auch die Ernennuu.ien des Persouals des MinislerinmZ für Vollsgesundheil veröffentlicht. Teutsches Reich. Von den Kriegsschauplätzen Berlin, 9. August. >Am!l!ch,, ftnos'/''> Hauplauar» tier, 9. August: Nestlichel i^rieg^ichauplad. Heeresgruppe des Kronprinzen Nupp^ccht von Vaycrn: Zwischen Mcr und Avrc lebhafte nächtliche Artillc» rietätiqkeit. Südwestlich von Wer» und südlich der Ly« folgten stärkstem ^euer feindliche Teilanzyrifjc, die ab» gewiesen wurden. An der Ancre und ?lvre griff der Hemd gestern mit starken .Kräften an. Dnrch dichten Nebel begünstigt, drang er mit seinen Panzerwagen in unsere Infanterie» und Artillerielinien ein. Nördlich der Tomme warfen wir den ^eind im Gegenstoß aus unseren Stellungen zurück. Zwischen Somme und Aure brachten unsere Gegenangriffe den feindlichen Ansturm östlich der Linie Morcourt»Harl,o:ln,<>rrcs»l5ai)r.^res. noy»(5ontoire zum Stehen. Wir haben Einbußen an Gefangenen und (beschützen erlitten. Durch Gefangene, die wir machten, wurden Engländer mit australischen und kanadischen Hilfskorpö suwie Hranzozen festgestellt. Über den, Schlachtfeldc schössen wir :,!) feindliche Flugzeuge ab. Leutnant Loewenhnrdt errang seinen 1!»., 50. und 51., Leutnant Udet seinen ^5., lli. «nb 47., Leutnant Freiherr von Nichthosen seinen :j:j., .^. und 85., Leutnant kroll seinen '!!. und :l2., Oberleninant Billik seinen 2!l., Leutnant .^oenncckc, seinen 2:l., 24. nnd 25., Leutnant Anffarth seinen 20. Luftsieg. Hccrcsgrnppe des Deutschen Kronprinzen: An einzelnen Abschnitten der Vcöle lebte die Ar» tillerietätigkeit auf. Erfolgreiche Teilkämpse beiderseits von !)lrai'?lic nnd in der s5hai»f,'agnc lwidiistlich von Touai». D<>r Erste Generalquarliermeistkr-o«n ^ udendorf f, Berlin, 9. August. kroßes Hauptquar-tier, 9. August, abends: 5 Zwischen Tomme und Aure se<>i der ^cinb seine Angriffe fort. Berlin, 9. Angnst. Ta5 Wulss»Vureau meldet: (5in Znslimmenlreffen verschiedener günstiger Umstände hat dem englisch-sran/.ösischeii 'Angriff zwischen Äncre und Avre zu eiuem Anfangserfolg verhulfcn. Vor allem war es der überaus dichte Nebel am Morgen des 8. August, der den feindliche» Stoß begünstigte. Der Nebclfchleier hnüle die englisch-sran,',ösischen Pan,^erwagengeschwader, die nach einem plötzlich einsehenden gewaltigen ^euer hervorbrachen, so dicht ein, das; sie uugefährdel die dcuischen Tankabwehrgeschütze passieren und leilweisc bis in die Arlillerieliuie vorbrechen lonnien. Helden» hast schlug sich die deutsche Infanterie gegen die plötz» lich ans dem Dunst von allen Seiten aus sie eindrin» genden ^an,',envageu und Sturnnvellen. ^>m Nucken der engliscb°sran^ösischen Schützenlinien knatterte!' noch lange die Maschinengewehre einzelner sich bis znr letz. ten Patrone Me haltender Widerstandsnester. Allein die Ungunst dec Witterung ermöglichte den Eniente-truppeu dennoch au einzelnen Stellen cen Eirbruch, so daß sie bis an die im dentschen Heeresbericht einqegc» bene Linie vordringen fonnien. Hier aber trafen fie auf den Gegenstoß der deutschen Neserve, der das weilen Vordringen der Angreifer hemnue, nördlich des Flusses So.'.nn.' ihn aber ans den denlschen SteÜiü'icii »vieder hiimnswarf. Htalien. Berichte de8 «eneralftalics. Wien, 9. Nnanfr. Aus dem Kricssspresseqnartier wird gemeldet: Italienischer Kriegsbericht vom 8. d. M.: Nord» lich des Col del Nosso jagte eine unserer kühnen Patrouil» Icn durch einen Handstreich einen feindlichen Posten in di« Flucht, brachte einiste stVefarissene ein und erbeutete ein Maschinengewehr. In der Nacht vom 7. August versuchte der Feind wiederum nach kurzer Artillcricliorbcreitung an der Cornone-Stelluna anzugreifen. Das rasche Eingreifen miserer Artillerie lind der prompte Gegenstoß unserer Infanterie vereitelten den Angriff. Im Lagarina« Tale, im Vallarsa und im Asiago-Veclen trafen u«se« Batterien Automobilkolörmen dcs Feindes sowie Zentren feindlicher Tätigkeit. Wien, 9. August. Aus dem Krieaspresscquartiar wird gemeldet: Bericht des italienischen Generalstabcs vom N. d.: Auf der Asiago-Hochebene griffen feindliche Abteilungen gestern früh zweimal den Rosso-Vorsprung !it^iest Italienische Flieger über Wien. Wien, 9. August. Das lange in den Bereich der Mög. li'chkeit gerückte Ereignis ist heute zur Tatsache geworden. Feindliche Flieger haben die Stadt Wien überflogen. Nach den vielen Angriffen, die Städte sowohl unserer Verbündeten als auch der Feinde lm Laufe dieses Krieges über sich ergehen lassen müssen, war es längst kein Gehoimni» mehr. dah auch Wien sich dera-rtiger Dinge zu versehen habe. Vor mehr als einem Jahre schon wurde dcr Vevölle« rung durch Plakate in den Hauseingängen mitgeteilt, wa» Telegramme: Verkehrsbank Laibach. K. L mifc ppiv. Telephon Nr. 41 itlgemeine Verhehrsbanh Filiale Laibach vormals J. C. Mayer Laibach, !VI»r>ie*ii3l»t:z.. Zentrale in Wien. — Gegründet 1864. — 35 Filialen. -- Aktienkapital und Reservefonds 103,000.000- . Stand der Geldeinlagen gegen Kassascheine nnd Ei Ant Bücher am 31. Jnli 1918 K 300,563.815 - Besorgung sämtlicher tunkges>cli>tftlicheu Transaktionen, wie: ('hernähme von Ofcld«lnlagen Regen renteuöteuerfreie Sparbücher, Kontobücher und im Konto-Korrout mit täglicher, stets günstigster Verzinsung. Abhebungen köuueu jeden Tag küuiiignugafroi erfolgen. An und Verkauf vou Wertpapieren streng im RaV^en der aitii-'.clien Kursnotizen. Verwahrung und Verwaltung (Depots) sowie Belehnung Ton Wertpapieren KulanteBte AusführunR vou Börsenaufträgen auf alien iu- und aualändigchen Börx ... 1891 83 Emlöaung tou Kupons und T«jrlonton Wertpapieren An- und Verkauf von fremden (ieldBortwu und Devise«. Vermietbar Tuü/orfächer (Safes) zur feuor- und eiiibrucli.-.iiiueroii Aufbewahrung vgü Wertpapiere-», Dokumenten, Juweleis etc., unter eigunem Verechlusue (U-.r Purteiei,-. Ausgabe vou Schucku und Kreditbriefen auf alle größere Plätze des. In- und Auslandes. Korr"Hpo'¦•¦/'-ninu out all«n größerei; Platzen in Nord- und Südamerika, wo Einzahlnnfiaii (id Auszahlungen kulantest beworkHtelligt worden köuunn. Mtindlloh« od«r aoariftUoh« Aaskäast« and Batflohlüg« üb«r aU* lu *»<**»--*& elnaolüäyif«n Tr*naaktlon«n j«d«rx«lt kosUnsrtl. , .,,,,, 18, ______________ » 1243 _____________________________10 August 1918 Wien im Falle eines Fliegerangriffes vorzukehren habe, um sich iior den Gefahren eines solchen möglichst zu j schützen, ^^urden diese Warnungen auch vielleicht nicht ganz! ernst genommen, so hat das heutige Ereignis gezeigt, wß ^ es nutwendig sei, die Bestimmungen zu relapitulicrcn und zu beherzigen. Die Technik hat das Flugzeug von heute auf einc Entwicklungsstufe gehoben, auf welche ihm die! Abwehrlixiffen nicht zu folgen vermochten- können doch > die groben, empfindlichen und allzu hoch fliegenden Zcp, ^ pelinc das mit allen erlangbaren Mitteln verteidigte Eng-' land erfolgreich angreifen, wie dies die, gestrigen Zeitungen z berichteten. Um so leichter ist es den kleinen modernen > Flugzeugen, die Höhen zu erreichen, in denen sie selbst, mit dem Glase kaum mehr aufzufinden sind, um dem! Blick der Flugttxichen zn entgehen. So konnten auch unsere! heutigen Besucher, denen noch das dunstige Frühwetter zu. gute kam, erst als Feind erkannt tverden, als sie oberhalb Wiens in geringere Tiefen herabgingcn. Zur Orientierung ^ muß aber hinzugefügt werden, daft das Aufsuchen so großer , Höhen natürlich nur ohne mitgeschleppte Bombenlast mög- > lich ist. Das ist auch die Ursache, ans der die FIngzenge' bloß Flugzettel abwarfen, deren Wirkung am gesunden! Sinn der Wiener znnichtc werden wird. ! Wien, N. August. (Amtlich.) Das Herannahen der ^ Flieger wurde deshalb nicht sofort bcolxichtct und gemel- ^ del. weil sie infolge des Abganges einer Belastung durch! Bomben außerordentliche Höhen einzuhalten vermochten 5 und der herrschende Morgenduust die Sichlvcrhälinisse ein-' schränkte. Der Text eines dieser Aufrufe lautet: „Lernt', die Italiener kennen! Wenn wir wollten, lönntcn wir i ganze Tonnen von Vomben auf eure Stadt hinabwcrfen, ^ aber wir senden euch nur Grüße der Trikolore, der Trikolore der Freiheit! Wir Italicner führen den Krieg nicht mit Bürgern, Kindern, Greisen und Frauen. Wir führen 5 den Krieg mit eurer Regierung, dem Feinde der nationalen ^ Freiheit, mit eurer blinden starrherzigen und grausamen Negierung, die euch weder Brot noch Frieden zu geben ver«! mag und c»ch nur mit Haß nnd trügerischer Hoffnung! führt. Wiener! Man sagt von euch, dah ihr intelligent seid; ^ jedoch seitdem ihr die preußische Uniform angezogen habt, ^ seid ihr auf das Niveau eines Berliner Grobians herab-, gesunken und dic ganze Welt hat sich gegen cnch gelvcndet.! Wolli ihr den Krieg fortführen? Tut es, wenn ihr Selbst-! mord bcgel>en wollt. Was hofft ihr? Den Entscheidungs-' . August. In, Sperrge!>iel nm die Azoren und »östlich von (^ibraluvl wurden neuerdings fünf größere Dampfer nud ein Segler, insgesaiui rnnd ^.'W Vruttoregislerlmlnen, verfenlt. Mit einem der ^nwfer ist nedell :j<(> Tonnen miderer Ladung ge->nüu/.es euglische- »iegierm.gsgold "N Werte vvn elner l!,'l!',., 'i^illion Mark untergegangen. ! Der Chef des Admiralstabes oer Marine. ^ i ! Dic Beschießung vo', Paris. Pario, «. August. Tie 'Beschießung des Pariser Stadtgebietes dauert fort. Der cna.!iich'jra„zösiscl,c Vormarsch. London, «. Angust. Wie das Reuler-Äureau erfährt, dauert der englisch-srml.zvsische Vormarsch uuch au. Die größie Tiese,' die bisher erreicht »vurde, belrägt 18 Kilometer Unsere ^avalleriepanzerlvagen und Tanks ,'üslten der Linie vmaus. Ter Eisenbahnknotenpunkt Ehaulnes ist fast erreicht. Bis iM stnd 10.000 Gesan-gene gemacht »vvrden. . London, 8. August. B .' " " r Ü a 'v te'ltc >m Nuler-hause >nit, daß an. frühen Mmgen e,ne fra».'.ostjch. englische Offensivu- aus einer ^runl vvn uligefähr -0 Kilometern von Morlaneourl bis Montdidier begonnen habe. ilm ^ Uhr „lichmiitliqs, ^uhr der Minister fort, Ijatlen die Ärmeeu dlle Punlle erreicht, die sie sich seil Beginn des Amiriffes dls 'jiel ^esehl hatten. Nm diese Zeii hatte« wir über 100 Geschütze erobert und 7000 ttefmMne gemacht. sVeisall.) Die 2ieze oes Vormlir^ sches beträgt durchschnittlich vier bio füns Meilen, in einem ^nlle sogiir sieben Meilen. Tie slrlik'gische Äe» dentuuq des (^eläudegewilmes ist offensichtlich. - Das .Vans »vnrde sodliun d>? >5. ^Kober veviogi, Amsterdam, 8. August. Das !1teuler.Nureliu meldet, dost l^iloyd George gestern noch Wdies reiste, nm >im N'lilesischen ^litioiuilseste beizuwohne». Bei seiner Än» lunfl würde er mn Blihnliose nou einer riesigen ^?en-schelimenge elnpsangen, der er ein eden eingetrossenes Telegramm über den Ttmid der Dämpfe in Frankreich vorllis. Dann evliärte er n»:er louiem Veisnll der Zuhörer: Wir brechen dnrä)! Die Ncde ^loyd ^'»corqeo. ^»lstcrdam, 9. August. Wie „Algemcen Handels' l.'Iad" aus London vom 8. d. erfährt, Hai die Nede ^wyd (Georges im Parlamenl und im ganzen i^ande »uz».'eifell)as! eiüei, änherst befriedigenden (Kindrucl gemacht. Zürich, !>. August. Aus 1^'ew ^ovt wird der „'^üri» cher Mcrgeli,;e!llUlg" gemeldel! Die amerilauische Presse und auch die Wilson nahestehenden Blätter mache» gegru die Nede ^loyd Georges ziemlich offen ^wnt und noch unangenehmer ist die Regierung selbst von der erneuten.Prollamation des Handelskrieges für die Zeit nach dem kriege durch i,'w»)d Wemge berührt. Das Gesetz gegen die Ausländer. Vern, 8. August. Das englische Gesetz gegen die Aus» lander ist am 2. August vom Ansschufse des Oberhauses mit einigen Abänderungen angenommen worden. Die wichtigsten davon sind, daß feindliche Fremde nicht fünf, sondern zehn Jahre lang nach Friedensschluß nicht naturalisiert werden dürfen. Die Ungültigkeitserklärung der infolge falscher Angaben erteilten Naturalisicrungsurkundcn wird nicht dem Ermessen des Staatssekretärs des Innern überlassen, sondern ihm zur Pflicht gemacht. Nejormen in Vritizch^ndicn. Amsterdam, 8. August. „Algemeen Handeloblad" veröffentlicht eiuen Bericht oec' '^taalsselrelärö für Iudien, M»ntague, und des Bizellmigs Lord Holms» scrd über die von der Negierung iu Britisch-Indien geplanten ^teformen. Aus dem ausführlichen Berieht gehl liervor, daß eine ziemlich >oe>gehende ^rodinzial' lNiwlwuiie beabsichligl ist, non der unr gelvisse Devar» lelnents, lvie Airma, die ^ord>oestprov!!lg Beludschi' stau, einige kleine Gebiete und einige Gebiete, deren Bevölkerung sür eiue Autonomie noch nicht reif ist, ausgeschlossen bleiben sollen. Was oie ^usammeuseiiuug der ilidischeu Negierung belriffi, st> wird die Beibe. Haltung ihrer ungeschmälerten Suprematie uud die Ersetzung des gesetzgebenden Na!.>ä!)llen u>ld ernaunteli Mi »gliedern mn einer Mehrhell vou Be> ainteil bestehen soll, uud eiue mische gesehge^.'ide ^. sa,nmluug v>.'li elwa ll'l) Mitgliedern, von deueu etwa z>^ei Tritlel gewählt und ein Drittel eruauul »verden sollen. Der Elaatsral soll die höchste gesetzgebende Au. toriläi in Indien sür alle wichtigen Angelegenheiten sei» uud außerdem die Befugnis li.iben, jede geseh. geberische Maßregel iu aa>>z ^»die» zu revidieren. Aus'.erdem 'vird die Errichtung eineo indischen Cuuueil Privy anempfohlen. Kchweden Vine neutrale Vermittln«.,? Stockholm, 8. August. Die der schwedische»! Negie-cung nahestehende Zeitung „Sveusta Morgeubladei" sülin heule ill einein besoüderen Arl:^,l aus, daß es »"üußheuswert sei, wenn die schwedische Legierung zu-sammen mit allen anderen neutralen Negierungen den kriegsührendeu »hre Dienste als Friedensvermilllcrin anböte. Im Anschluß hieran bemerkt das Blatl: Man lann glücklicherlveife nach dem, was verlautet, roraus-setzen,'daß die schwedische Negieruug ihre Ausmerlsanl-leil ans diesen Punlt gerichtet hat. Bon einer Seite, die als imierrichtct angesehen werben iann, wird -nil-geleilt, daß in alleu Staaten Untersuchungen angestellt N,n .'!,, „m seste Linien für v'„'e neutral? Vermittlung -,l, findeu, uud daß diefe Untersuchungen „ich, abgebr» che,< irurden. Es scheint, als se> die Iutiative in der Nichlulig schon ergrissen und als würden vorbereitende ^Handlungen zwischen den neutralen Ttaaten bere'ts gesolirt. Mau kau» bloß lassen, daß d,efe Verhandlun-! geu in uicht allzuferuer ^,'lunft zum Ziele stihren. Die Angehörigen des friiheren Zaren. London, 8. August. (Neuter.) Die „Times" meldet aus Santander, daß König Alfons seine Bemühungen für die Angehörigen des früheren Hcren fortsetze. Telegramme, die er erhielt, heben hervor, daß Großfürst Georg, der in Petersburg gefangen sei, sich in hoffnungslosem Zustande befinde. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß Rußland für jedes Zugeständnis, zu dem es allenfalls bereit sein toird, die offizielle Anerkennung durch Spanien verlangen werde. Hie Mraina. Volle Uiuhc in den Landeskreisen. ilijev, 8. August. Im Anschluß an die Mitteilungen von Zusammenstößen zwischen Aufständifchen unserer und deulschcn Truppen icill der deutsche Stab mit, daß es sich um Ereignisse von geringer Bedeutung handle, die leicht liquidiert wurden. Gegenwärtig eintreffende Nachrichten l>csagen, daß in allen l^andeskreisen volk' ^ul herrsche. Vnlftarieu Bericht des Gcneralstabei». Tofia, 9. August. Bericht des bulgarischen (General« ftabes vom 9. d. M.: Westlich dc3 Ohrida Tees zerstreuten unsere Posten durch Feuer eine starke französische Aufklärungsabteilung. Nördlich von Bilolja und zu beiden Seiten der östlichen c^erna kam es zu beiderseitigen Feuerangrtf» fen. In der Moglcnu-Gcgend sehte unsere Artillerie ein feindliches Munitionsd^pot in Brand. Bei Nonte vertrie» ben unsere Anfllärungstruppen nach einem ,Handgemenye starke griechische Infantcricabteilungen. Südlich von L»uma', ,südwestlich von Dojran und bei der Struma-Mündung war beiderseits die Feuertätigleit sehr lebhaft. Meutereien. Bern, 8. August. (Agence Hellenique.) Das außer» ordeutliche Nriegs^richt iu .^ozani verurteilte den Metropoliten von Kozani zu fünf Jahren Gefängniß wegen angeblich antipatriotischcr Haltung. Der Bischof von Larissa wurde in Athen verhaftet. General Papulias wurde als Anstifter der militärischen Meutereien von Theben vei> haftet. Auf der Insel Ipacca wurde der Belagerunyszu» stand erklärt. Vern, 8. August. Die griechischen Blätter gel'en nach. folgende Einzelheiten nlier die Meutereien in Servia: Die Soldaten und Unteroffiziere deß 12. Infanterieregiments der dritten Division desertierten aus Servia. Sie wurden schließlich bei Pristovan (Provinz Agrinion) von dem sif verfolgenden Jägerregiment eingeholt nnd gefangen ge» nomlnen. Die Meuterer, ungefähr 3sX1 Mann, verloren bei dem Zusammenstoß 7 Tote und 20 Verwundete. Der vom Kriegsgerichte zum Tode verurteilte Oberst Ianastakis war Kommandant des ^.Infanterieregiments. Tie Intelventiou iu .-ibirnu. Washinsston, ft. August. !Nen!er.! >!riegsse!retär Äaler kündigte die Einbringung einer neuen Bill zur Deckung der vermehrten Ausgaben für das >)eer an. ferner teilte er mit, der Plan, die Leitung der Er.pe« diliml der Alliierieu iu Sibirien dem (5hes des sapa» nischen C>ieueralstabes zu übertragen, sei mit Nüctsicht auf die geringe Trupvenau,',ahl, die zierst hingeschickt worden sei, aufgegeben worden. Aermntlich werde ein anderer japanischer Offizier von geeignetem Nanqe die Erpedition leiten. Das japanische >!m,tmgc!it werde wahrscheinlich elwas größer fein als das amerikanische. Verantwortlicher Redakteur - Oingesenöet. Die ^ersicherunssöabteillinq des l. t. öfterrrichischen Militär.^.l^wen» und 'Waisenfonbs iVcrtragsgesellscl^sl- l. k. priv. Lelx'nsversichcrungsgeseU» sä^-ft österreichischer Phönix in Wien) hat eine Werbe, schrift zur .kriegsanleil>' erschein^!, lassen, die zunächst eine Neihe von Äußerungen h^ > r Pcrsönlichteiten so» wohl über die Bedeutung siiileihcbersichernngen als auch über die Kriegst...,.,,,, ,^uung enthält. Eine weitere Abteilung bespricht die ,'!üs,inbcn und Leistungen der Persichcrungsabtcilnng und die Schlus^abteilimg vcr« öffcntlicht zahlrcickx) Dankbriefc. Die ^riegsvcr,ichcrung hat bisher nahezu einer Million Soldalenfa-milien Schuh geboten, den Wittoen und Waisen nach gestorbrucn und gefallenen Krienrrn wur^n bisher mehr als 3« Mllwnen Kronen ausgezahlt. Weitcrs U'urtxu lni'l^r mehr al» Laibacher Zeitung Nr. l82_______________________________1244 » ________ 10. August f,0s>.Ns)s» mit ülicr nichr als 800 Millionen ,slrlliu'ü ^b<^schlosscll, ui^d überdies ohne Ius>er Militär^Witwcn- und -Waiscnfcnvds das ^cichimngs-ergcbnio dcr üsterrcichischcn KriezMnIcihcn um mchr als ci'nc Milliarde Kronen vermehrt. Auch durch die Ärieas-anleil>ebersicheruna wurden mehr als iM.Wl) Toldaicn-samilien fiir den Fnll des Krie^stodcs ihrer Ernährer versorgt. Die ,<,triessernxiiscnversicherung, mit der binnen kurzem Tausende vou Waiselitinderu l>edacht sein lucrden, ist ixizu bernfcn. dereinst den Schlußstein des Militür-Witnx'n- und -Waisenfonds zu bilden. Auö den in der Broschüre absscdrucltcn Tankuriefen fleht hervor, das; die Versicherung im wahrhaft sozialen Geiste zum Wolile' der Bevölkerung durchgeführt wird und dah in gar vielen Fällen Auszahlungen weit über die vertraglichen Verpflichtungen hinaus geleistet werden. (5iner anderen Mitteilung desselben Fonds ist zu entnehmen, daß einschließlich der bisherigen Ergebnisse bei der achten Kricgsanleihe die Ieichnungcu auf Grund der Vlriegsanleiheversichcrungcn allein den Betrag von 1l(X) Millionen Kronen überschritten l^aben und das; durch den Witwen- und Waiscnfonds bisher mehr als 1700 Millionen Kronen zum Gcsamterfolge der österreichischen Kriegsanleihen beigetragen wurde. Das Ieichnungsergebnis des Fonds wird sich noch erheblich steigern, zumal im Tinne der Ermächtigung des k. k. Post spa rlassenamtcs Anmeldungen aus Sainmelzcichnungen sowie Kriegsanlcihevcrsiche-rungcn auch weiterhin entgegengenommen werden. Auch jede weiterhin beim Militär-Witwen- und -Waisenfonds angemeldete Zeichnung oder Kriegsanlciheversicherung erhöht mit dem vollen gezeichneten, bezw. versicherten Ve. trage das Gesamtergebnis der achten Kricgsanleihe. Nähere mündliche nnd schriftliche Auskünfte über Kriegs- uud Kricgsanleihcversicherungen erteilen die Lan-desversicherungsabtcilnng für Kraiu in Laibach, Fmneevo nabre^je 1, die Bezirfsversichernngsabteilungc!, in allen politischen Bezirken nnd ihre bevollmächtigten Vertreter. M7N, 2—1 Verdauungsf ordernd,, i^- ^jbwu*«»««*, * schleimlösend, ^^äP^iüt ÄTTflftirs^X ii eiESSHUBLERJ 5! V. REIN NATÜRLICH«* ALKALISCHER/ 2 ^^-^JSaufrkrun^L^------ Dr. BOTTERI Prlmaraugcnarzt des Landesspitales ordiniert nicht bis zum 5. September I. J. ^ in^tsvl'crtt. St. 219/18. 2415 3—3 Razpis notarskega mesta. Y*led udloku c. kr. dezelnouadsodnega predseilstva v (Jradcn z dne 29. julija 1918, Pr. 4972/13 b/18-1, razpisuje se s tem notar-sko mesto v llirski Bistrici, ozironm vsled event ueluf* premestitve izprazujeno dmgo uo-tarsko niesto. Proailci naj svoje prošnj^, v kojih iz-kazujejo bvojo vsposobljeuosi, ter zuanju alo-veaskega in uemškega jczika, 8 kvalifika'4j-ako tabelo vred predloze najkasnoje do 24. avgusta 1918 I pri poilpisani o. kr. notartjki zfoonsici. C. kr. notarska zbornica za Kranjsko. V Ljubljani, due 3. iivgusta 1918. Zboiuièni predsednik: (L. o.) Ivan Plan tan s. r. .IT- T 24/18-3 Razglas. Na. predlog Matije Skrka, yosest-nika v Šaležu št. 55 (sodui okraj Se-žana), zastopanega po dr. Albertu Rumerju. c. kr. notarju v Sezani, se oklicuje po predhigatelju baje izgub-lj«na vložna knjižica Mestne hranil-nice ljubljaiiske st. 109.165, glaseea se na inie Matije Ökrka, vredmi kon-sioin leta 1917. 83Ü K 91 h. Imetuik te hranilne knjižice se torej pozivlje, da jo ¡ toku .sestih mesecev od dne prvega razglasa tega oklica pokažo sodiSou; tudi drugi udeležtjuci morajo oglasiti svoje iigo-vore /,oper predlog. sicer bi se po j pretuku tega roka izreklo, da hranilna ktijiiica nima veè ruoèi. \ C. kr. deželno sodišèe v Ljubljani, j nddulplc III., dne 27. maja 191b. '.'4?l, 1' .^8/18 1 Kundmachung. Der im Jahre l88? zu Saqoritz, Gcmeini)'' Ztteinc, politischer Vczirl Stein, als Sühn dcs am ^1. Dcz^mder NN.'» verstorbenen Besitzers Valentin Rode in Sagoritz Nr. 12 und der Johanna Rode, qed. Torkar, geborene Paul Rode. Vanaufseher in Saqoritz Nr. 12, rückte bei Beginn des Weltkrieges als Neservezugsfnhrer zur lo. Feldlompanic des k. u. k. Infanterieregimentes Nr. 17 ein, kämpfte auf den Schlachtfeldern in Galizicn und wird seit Mitte Oktober 1914 vermißt. Da hicnach anzunehmen ist, daß die gesetzliche Vermutung des Todes im Sinne des tz 1 des Gesetzes vom Olsten März 1918, R. G. Bl. Nr. 128, eintreten wird, wird auf Ansuchen der Ehegattin Filomena Node, geb Borzago, in Innsbruck, Leopoldstraße Nr. :i8, das Verfahren zur Todeserklärung des Vermißten eingeleitet und die Aufforderung erlassen, dem Gerichte Nachrichten über den Genannten zu geben. Paul Rode wird aufgefordert, vor dem gefertigten Gerichte zu erscheinen oder es auf andere Weise in die Kenntnis seines Lebens zu setzen. Das Gericht wird nach dem ersten August 1919 auf neuerliches Ansuchen über die Todeserklärung entscheiden. K. t. Landesgericht Laibach, Abt. III, am 6. Juli 191V. 2419 3—2 ' Nc I 157/18-2 Oklic vrednostnih. papirjev. Na pj-edlog Mane Bergant h Polja st. 9 pri Vodicah se oklicujn naslednja hranilna knjižica, ki jo jo predlagate-ljicji biije iz^ubila, Kdor jo ima, se po/ivlja, da jo pokaže sodišÈu tekom pol leta od dneva prve nzglasitve I oklica; tudi drugi udeleženci morajo ! prijaviti svoje ugovore proti temu predlogu, ker bi se sicer branilno knjižico ]>o preteku togu roka raz-veljavilo. | Oznaraenilo h.<„,..... ,v.i,^:^i.;: Na i imo Bergant Maria, Polje St. 9, glaseèa f se liranilna knjižica Hranilnice in po-[ sojilnice v Vodicvh sr. l'J'lf» / v!,kom 2725 K. i : C. kl". OMMJIIH MII'II.m;!! i\ •IIIIIIIM». j i odd. I, du« 29. julija 1918. I 245*) 3—3 Nc I 1«:>/18- 4 | Ainortizacija. Po prošnji Julija Podobnik, posest-nika in gostilnièarja v Mostah st. 145, zastopanega po odvetniku dr. Joaipu TomšiÈu v Ljubljani, uvaja se posto-panje v namen amortizacije nastopnih, po proailcu baje izgubljenih vrednost-| nih papirjev, ter se tisti, ki jih ima, j pozivlja. dauveljavi svoje pravice tekom j šesr.ih mesecev po dnevu tega oklica, sicer bi se po preteku tega roka iz-! reklo, da vrednostni papirji nisoj veÈ veljavni. ! Oznamenilo papirjev : „Bescheini-1 gung über gelieferte loir 5 Liter! Rotwein hu Betrage von 5009 K 70 b, \ ausgestellt vom k. u. k. Verpflegs-botriebskommando der I.-A., Feldpost Nr. 339, zahlbar bei der Operationskasse der k. n. k. I.-A., Feldpost Nr. 4 65«. I C. kr. okrajno sodišèe v Ljubljani, | oddolek I, dne 30. julija 1918* 2446 O 65/18-1 Oklic. Zoper Marijo Flore, roj. Sopciö, i Gradaca št. 9, se je podala pri c. kr okrajiii sodniji v Metliki po Jakobu Stipanièu, županu in posestniku iz Gradaca. ki ga, zastopa c. kr. notar Ivo Bakovnik v Metliki, tožba zaradi opravièbe predznar^be in plaèila 740 K 84 v s prip. Na podstavi tm,\u) s<> doloèa u»-rok na dan 1 9. ;i v ^u si.-i i '.) i rt, dopoldne ob 9. uri.pri podpisanem sodisöu, soba st. 20. Ker je bivališèe Marijo Kloie, j-oj. Sopöic, neznano, se ji postavlia /a skrbnika v obrambo njenih pravic gospod Jakob Ogrizek v Metliki. Ta skrbnik bo zastopal toženku v ozname- iijtni pravni »tvari ua njorio "% -----^t! in strosko. dokler se ta ali ; üli lie imenuje sfxlisc'ii drugf^ga. po-obhšèenca. C. kr. okrajno sodišèe v Metliki. oddelek II, dne 3. avgusta 1918. 2405 E 43/18/4 in E Hfl/l8/3 Dražbeni oklic. Pri podpisanem sodisru v sobi št. 7 vršila se bo: a) dne 28. avgusta 1918, ob 10. uri dopoldne, dražba njive pare. |ät. 1362, vl. St. 238 k. o. Ufcikovce; jcenilna vrednost 151 K, najmaiijši [ponudek pa 101 K, in \ b) dne 9. oktobra l 9 1 8.- ob pol 10. uri dopoldne, dražba nepremiÈnine j vl. št. 398 k. o. Vrh, obstojere u veè ! parcel kosenic; cenilini vrednost 4.")ü K in najmanjäi ponudek 300 K. Pravice, katere i>i ne ^>ripušèale dra/.be, je oglasiti pri sodišCm naj- ptÄneje pri drazbenein naroku pred I zaèetkom dražbe, ker bi jih di ugaÈe i ne bilo mogoèe uveljavljati proti ix- drazitelju. Sicer se pa opozarja na dražbeni okliè, ki jo nabit....... 1 .ii ski urtidni tabli. C. kr. okrajno yoii uulj, ! r-ilJ.-T-.k IT.. .!..,. -.).n: .ji'- -i< •'•!¦ . tj -r.i; i !~>/b JDražbeni oklic in poziv k napovedbi. Na predlog zahtevajoèe stranke Posojilnice in hranilnire pri Sv. Križu 1 bo dne on . , ,,, ü 29. avgusta ! 9 1 8, {•redpoldne ob 10. uri, pri tem sodiscu ; v iz!>i st. 21 nit podsi'avi s tem odo-j brenjh pogojev dražba siedeèib i^-pre- midnin: Hiša s «vinjakom, dve vino- gradni parceli ter travnik v kat. obÈ. iJesenvrb. Crtiilnsi vv<»dnnsi, «11)0 K. ! Najin:' ; ¦ ¦ ; " , ui P.- |Pr t_|iir.......it ...... idelek II., dne 1 ^g"1 Der k. k. österreichische Militär-Witwen- und -Waiienfonds, Versichern ngKabb'ihr.io;, , Vertragsgosellschaft: K. k. prir. 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N.rni.pm«m Harnleiden LÄW,Ä m. b«Rt. l'.rfolf; ohno. Beruffiütör. nnr.Qwnndftn. iJose K 3'—. KeKen DlalCniCiadl «.¦nkramps1llam(ir»i^ boKt. Krs. .,hne Bcrns»at. Pak. MW. 1»O , Dopp'ilpnk.. K S-—. Irh<iich in Apotheken, teilweise auch Drogerien, wo nicht, durch Vogel« Laboratorium Mdnchsn, Qeorgenntr. 91. — Literatur gratia. 2m Ausmusterpferde. 2 2 Bei der k. u. k. Artillerie-Ausrüstungsstation des A. O. K. in Laibach (städtische Artilleriekaserne) findet der Lizitations-yerkauf einer Anzahl von Ausmusterpferden am 14. u. 16. August 1918 um 8 Uhr Tormittagi statt. Zu den Lizitationen werden nur solehe Bewerber zugelassen, die sich im rechtmäßigen Besitze einer Ton der politischen Behörde erster Instanz ausgestellten „Kauflegitimation" befinden. Die Kauflegitimation muß die Zahl der Pferde, welche der Bewerber zu kaufen berechtigt ist, ersehen lassen. Pferdehändler und Zwischenhändler sind von der Lizitation ausgeschlossen. Übernahmspreise und Stempelgebühren sind sogleich bar zu entrichten. Die näheren Bedingungen liegen bei der k. u. k. Artillerie-Ausrttetungsstation zur Einsichtnahme auf. ttJH m. '^»f ill? KHmmSmmmm ^TRANSPORTBÄNDER IllSfflrf ElEVATQRENSURTEfr- I ^tltW>|ÜCKE «.MEIDER WITKOWITZ/m. Vertreter: Franz Sriiantil, Laibach, Mku0i 115. Kaufe ein gut erhaltenes HAUS in Laibaoh zum Preise von 70.000 bis 200.000 Kronen. — Offerte im tor „Guter Haus au die Administration dieser Zeitung. 2424 3 2 Wohnung samt Garten, eventuell auch Feld, ist lu vermieten. Adres«« In der Administration 2475 dlesor Zeltung. 3 1 Gärtnergehilfe 2460 oder lediger 3—2 Gärtner pfö*- gesucht. ^Wt Lohn 100 Kronen monatlich und freie Station. Antritt kann sofort erfolgen. Anbote mit TiObeiiHbesp.htoibuTJt,' und Zeti^ninabscbriften an Qorlany'sohe üntiverwaltung Rupertshof, Post Bndolfswert in Kraln (Bahnstation Wirtsohendorf, Unterkrain.) Toina, samostojna kuharica se sprejme na oraSiino. Predstavi naj se med 11. in 5. uro na Kongresnem trgu it. 14, 12469 II. nadstropje. 3 1 KauTelWIlC i geeignetes 1 111UU in Laibaoh. Nelmie »m], Qesohäfts- lokale und Magazin iu Pacht. Anträge unter „Kaufmann" au die Ad- •2442 miiiißtration dieser Zeitung. 7-4 I Kaufe fortlaufend r83 getrocknete Herrenpilze heuriger Ernte auch In kleineren Mengen. Friedrich Bcrnot Wien X, Troststrafle 113. nmcDCDCDixiaacnczirxirxosDPD § Lauten - Musik [ ; in guter Auswahl i ] in lg. v. Klelnmayr h fed. Bambergs ; Buch- und Musikalienhandlung, Laibach. ; DDDrjsJ3nirTinrir»nrTirrir'r1rring1" ISIGORIN | ii^ vertilg staunend rasch die i; ¦ WANZEN I Kleine KlaHflie l\ 4*-, gr(>ü0 >''»fHi:> ¦ K 16*¦-, 1 Spritze K 2' . H Erhältlich in Apotheken und Droguerien. ¦ Hauptdepot für Österreich-Ungarn: H Apotheke ,zur Hoffnung' ¦ in Pecs Nr. 15 (Ungarn). J Drucl und Merlan vnn I q. u. lt!>'»»> ayr H ,5 ed. Namberq,