MlmchelWIcitllllg. Nr 8l. ^1: V!r die ^uNc«unss in« Hnue halbj. 5<» li Nil bit Prst .,an,l. N- ll», l^ldj. st. 7.'.«» Mittwuch, lU. Apnl ^nstl lioness^ b!> u> ^ ü,, »m. «ofl.. «m. l st.; !>, ?l., :.!!!!. >!! !l. U. s, »!',.>, >,?!.. i^72. Amtlicher Thci!. ^ ^ ! -3c. l. imd l. Apostolische Majestät gcruhlcn alicr- ll»ädigst den Nachlcnannlel, die Bcwilligmia. zur A»«-nahnie und zum Traicn der denselben vcrlichcncn frem-t>l» Ordcn zu crlhcilcn, und zwar: drin couimandirenden Generalen und Tlatthaltcr zu Vracl, Fcldinarschall'Vicutei'ant Alexander Fieihcrrn von Koller da« Giotzlreu; des grolchcrzoglich oldenburg« schcn Ha»s> und Vcrdienst-O'.dens; dcin^Fldmarschall-^icutenant in Pcnsion August von ^ligcly den tais. russischen St.«A>'»cn^Ordc!l clslcr Klasse u„o da« Großossiclcrs Kieuz des großhcr.zoglich luxemburgischen Ordens der Eichcnlione; den, Ginppenvorstandc im militär.qcoiiraphis^l'N In> stitulc Heinrich Tchünhal'cr den li,is».:l!ch russischen St.-Aniien'Oidcl, zwcitcr Klasse in BtilllNitcn; dcn ^.bthcilu''gsv0lstli:!den Fcrdinand Zchischa und Emamicl Mariot; dcm ^inienschiffscapitän Maz' Ritter v. Pitncr das Groß«Eoinmand?urtreuz deö königlich gricchischcn Ordens vom heiligen Erlöser; dem Vinitnschiffslieutenant Emil Wodilh, dcm Hanptmann: in Marinc.Localanstclllin^ Ferdinand Ger» jabct und dem T'lular ^'inienschiffslieutenanl außer Dienst Allhur Graf Scrmacze die drille Klasse des tunesischen Nisciai"Iftihlat-OrdenS. Der Minister dcS Inncin hat auf Grund der erhaltenen Allerhöchsten Eimachligung und im Einvcrneh« wen mit kcn belhciligtcn anderen l, l. Ministerien den Anen ka>l Graf A,llhann. Edmund Graf Harlig, ^llttoif (yiaf Mo/zin. Benjamin Prinz Rohan, loms Pri,^ No hau. Dr. Ioftpt, Biczina nnd ^le^lnnnd Wcdemeicr die Bewilligung zu< Errich» lung elücr Aclic< s,cscllschaft unter der Firma ..Eredil Foncier für das Königicich Böhiucn" mit dem Sitze in ^rag ertheilt und derm Statuten genehmigt. Der Minister dcS Innern hat auf Grund der er» hiltcnen Allerhöchsten Ermächtiqnna, »>n!> im Einvernch» Men mit den brlhciliglcn andcrcu t. l. lUiinistcricn den Herren Gebrüder Klein, als Eonccssionarcn der Eisen' bahnlinic Hohcnstadl Zöptan, der Firma Gebrüder ltlcin , Eduard Oberleilhu er, Karl Ober lei th uer. Äloi« Scholz. I.inaz Seidl. Karl Ziegl suu., Franz ^ ei scher und der Fnma Hille und Dietrich, nls Concessionary der Eisendahnlinie von Stcrnbcrg nach Mlllclwalde, die Bewilligung zur Errichtung eiiur "cticn^cscllschafl zum Baue und Betriebe einer ^oco 'Uotiveiscnbahn für die voreiwühnlen beiden, mit den Allerhöchsten Eonccssionsurlnnden von» 6. Deccmb r 1869, ^eich^cs^l.latt Nr. 11 ox I870, und 11. September ly7(). Re,ch«acsctzbla '"ten yenchnmit. Nichtaintlichcr Tlvil. «ZllurualNilNlncn üblr die Wahlen in Döhlncll. > Die Wiener Blätter verfolgn die Vor^'uac l'ei c>' Wahitl, z„ lftittMtl, mit voller Anfmerlsamleit. Die i','m^ ^1°" ^"l "" ^« WahllampscÄ j„ Oöhmm und «e- ^ " ^^"ls'. daß d.e anf der BerechliaMa ,,.. ^o^rundbcsitzss beruhcnde Wahlordnung ihrer gaN' ?" ""H,""" boch für den R^ichsiath der! Ausfall der Wab.ll.ii im böhinischcn Großgrundbesitz ent! schcldcnd sein. Ein Sitg dcr vcrsassnl'gstieulu Pavlci in dem lctzlenn dürfle als cinc Boljtnfc zur Wahlrcsorm auch auf liic Eischeinunizeü eincr lünftiqcu Wahlbewe» gung in Böhmen iu gutcin Sinne zurückwirten. Die „Presse"' setzt die Nuthwendigkeit eincö uu-lniltclbarcn Vc-lchres dcr Ncichliralhomil^lieder mit ihren Wählern auScinand r, cine Nothwcndiulcit, die allbc» laiinter Gründe haN'tl namentlich in Böhmen zu Tage trete. Niemals sei dcr directe Ideenaustausch zwischen dcr Wählerschaft und ihren Vertrauensmännern, zwischen dcm Voll und seinen qs.tzlichen Vertretern im Palla-nici't so wi'lnschci.s'vcrlh al»ü gerade j>-tzt, am Vorabtndc des großen eülschcidcndc» Kampfes für die Eonsolidirung dcr Verfassung, der in dcr zweiten Hälfte dcr Reichs-ralljsscssion dtvotstchc. Was während dcr Winlcrcam pa^ne geleistet worden, gchöic, wie werthvoll es an sich auch sein möge, doch nur in das Bereich der vorderci» tcnbcn Arbeiten; das Begonnene zu einem gedeihlichen Abschluß zu bring,n uud auf Grundlage desselben Neues zu schaffen, sei die Vnfgabe dcS ReickSralhtS in der zweiten Hälfte seincr Scstion. il'ei diefcm fchwicrigen Wcilc lönnc die v.lsassiin^lrruc Viaiolllät der r>llchhallic,cn und vcrständnißnollcn llnlerstützung der öffcnllichcn Meinung nicht entralhen. So laiigc dirsc ausschließlich nur durch ihre pudlicislischcu Organe vcrinitlclt wcrde, laufe die Partei Gefahr, daß gewisse Bestrebungen einseitig verschärft, gewisse Interessen zu nachdrücklich und andere wiederum nicht mit dcr wiwschcnöwüthen Zähiglcit verfochten wi'xdcn. Das bcslc Eorrctlio hiegc^en bietet der unmittelbare Appell der Abgeordneten an ihre Man» danlen. das lebendige Wort in frifchcr Rede und Gegenrede. ES handle sich nicht darum, die Wähler für einen bestimmten Refonngedanl^n zu begeistern und cinc große Müssena^ilalion für irgendeinen positiv folmulirlen Gc-schesvolschlag in Scene zu setzen, und eben so wenig soll auf eine Ncihc hochwichtiger Errnngcnschafien hi,,' gcwichn und damit ein gläi.zcndcr Triumph gefeiert werden. Die dcn Mandataren Micgtnde Aufgabe glh? einfach dahin, ihren Mandanten die Resultate lhle? biSherigcn WirlcnS im Parlamente darzulegen und ihnen auScinandclzusltztn, wie die pallamcntalische Majorilal cs velslandcn habe, den bereits erschülterltn Glauben an die Möglichkeit cincs gcsctzcstrcucn, vclsassungsmüßigm Regiments in Oesterreich durch llugc Tallil und weise Mäßigung aufs neue zu befestigen und die Zuversicht in eine forlschiitlliche Entwicklung unserer staatlichen Verhältnisse aufs neue zu beleben. Eine derartige Eon« slamung weide um so mehr danlbarsl cnlgcgcngcnoM' men werden, als die Bcröllcrunn, die ihrcn Vertretern ein herzliches Vertrauen cntgcgcnlninge, sich in ihrm politischen Wünschen zu mäßigen gelernt habe. Die „Deutsche Hcitnug" stimmt in die >3ympll-thicn ein, welche der R'aicrung für die volle Dnrch-füvrung der Gesetze in !^'öhmcn dargebracht werden, nud schließt sich auch dcn Hoffnungcn derer an, wclche dcm Wahl^angc cin günst'gcs Prognostikon slcllen. Oas „Neue Flemdenblatl" weist dcnans hin, daß die Pl-iiclusivflist für Berichtigungen und Ncueintragun» gen !n die Wähle«listen dcS bohmifchen Großgrundbesitzes in wenigen Tagcn ablaufe, und daß die tt^ila» lion sich um so breiter und licser gestalte, je näher der ihr eine Grenze steckende Zeitpunkt hcrantückc. Der »Sonn, und Fcicrlays Eonllier" bclcuchll'l die Action und Agitation in Böhmen in cinsiehend^r Wcisc; das genannte Blatt schreibt: „Bei den Wahlen in Böhmen verlott das Mini. sterium dic Sache Oesterreichs und der Freiheit. Wür> den die Ezcchen dcn Sicg davon «ragcn, so würdrn si< selbst davon leinen Gewinn haben, denn da? Unmön lich: wird auch dnrch cinen Sieg nicht mö^l ch gcnwcht und dcr Föderalismus wird in Ocstlrrcich nicht zur Heerschafl gelangen, slbcr wohl lönnle die Niederla^c , dcS Ministe:i-.uns ausgeblutet werdcn, um cincr rraltic" niircn Richtung die Olmhano zu verschaffen. Wir h^ ben indessen g.ilen Grund zu der Annahme, daß cic verfassu u nstre nc Partei dcn Sieg davon t, a« gen wird. Böhiucn wird cincn vetfassungslieucn ^a„d' lag havtn, und die libel^c Majorität des Ncichsralhce wird bei Wiedereröffnung dcr Sitzungen mit ocrstä,ltui Krüstln in die parlamentarische Arena eintreten können. Ein solcher Erfolg wäre aber eine wirtliche Bürgschaft für die glückliche Entwicklung der öslerrcich'.schcn Vcr-häl'nisse. Wir haben ben Rcichthnln des czechisäm ^ niatcrials gerühmt, habcn aber glcichleilig g> e>» halb die Ezcchen trotzdem leinen Eisolg davon tragen können. Sie kämpfen für rcin locale Inlrrlssc", sie die» ncn lcincr allgemeinen großen Idee. Dab:r sind ihnen noch von leiner Scite wirkliche Sympathien ' ' '. Selbst die ana/bliche Allianz mit den slavisch .1- mesgenossen beruht auf Fiction und Heuchelei und unter dcm Tcckmankl dcr Solidarität verfolgt jede slavische Nationalität nur ihre Sonderintercssen. Nbcr wenn für dtN Krieg der Ezechen auch lein stichhaltiger Grund vorhanden ist, so würde es dennoch um ihre Sache bcsscr stch.n. wenn sic nicht durch eine fehlerhafte Par» tc,tallil zur Vcischlcchttrul'.g dcrsclben bclliagcn würden. Die Acußcrlichlcilen dcr politischen Kriegführung haben die Ezcchcn gründlich cinstudirt; der wahre Gcist dcr politischen Kriegskunst »st nicht übcr sie gekommen. Bald bringen sie dem Ezar ihre Huldigungen dar. bald suchcn sie mit den Polen Verbindungen anzuknüpfen. Sie pilgern einmal nach Rom, cin anderes mal feiern sie das Andmlen an Huß. Einmal eifern sie gca.cn den »maurischen Ausgleich, ein anderes mal wird Vndwig ! Kossuth alS Rclttr aus dcr Noth begrüßt. Än der Spitzt der Pailci stehen Männer, wclchc im ? icnslc dcr Reac« tion crgraut sind, und dabei wird von den überschwenglichsten Freihcilsp!,rascn Gebrauch ycmacht. Eine derartige Tactil muh Widerwillen einflößen." Einc Stimme über Vrstmtich. Im „Journal deS Debuts" läßt sich eine Stimme aus Wien vernahmen, die den Franzosen vor Augen hält, wie Oestcrrclch nach der Katastrophe von Sadowa duich eine weise Politik seine schweren Wunden zu heilen verstanden habe. Diese Stimme, welche an fehl maßgebender Stelle aus schr verläßlicher Quelle ihre Informationen schöpfen soll, macht es sich zur Aufgabe, dcn Pessimismus zu bcscitlgen, dcr im Auslande beziehungsweise in Franlrclck über Oesterreich herrscht. Dieses Organ sagt über d,r ^age in Ocslclnich solgm, des: „Nach der Meinung dcr Journale betrachtct man uns auswärts und insbesondere >n Frankreich uls ge-sahtlichcr lianl, als wir cS wlrllich sind, und man hat lein großes Vertrauen auf unsere Genesung. Die Engländer hielten uns nach Sadowa sür gänzlich verloren, dennoch haben sic mit dem ihnen cigcncn praktischen Sinn sogleich die Symptome der Kiasl und dcr Bebens» fähiglcil, welche sich ln dem an seiner Wiedergeburt arbeitenden Oesterreich zeigten, erlannt und gewürdigt. Aocr in Frantreich und namentlich in der f' cn Picsse ist die pessimistische Anschauung die voil, c. Die Mehrzahl der französische» Pub!,cistcli m^ie" die öilcrreich'schcn Veihallnifsc surchauö schwarz. Sie sehen überall die Zwietracht, die Trinnuna, die fortschreitende Auslösung und hallen unsern Nuin sur nahe bcvorstchrnb. Sic gefallen sich darin, unscre inneren Schwieriglcilcn ^u itt'cltililicn und die Gefahren, wclche uns von aus-walls diodcn. zu vcr^ößern. S>c sind so schr daran gewöhnt, Oesterreich auf dem Puüllc seiner Auflösung angelangt zn lillären. daß man sich sragt: W:e lommt cs, duh es noch cx»s!irl? Dicse düstere Anschauung wird durchaus nicht uon einer fcindfcligen :»!t.sicht cin^flößt, im Gcqenlhcil ist si: bsgl-ilct vom Bldanctn uno der lcbhaflcstlu Teilnahme jür das ung!ück!iche Schicksal unseres Vacs. Man muh gestehen, daß dieser für Oesterreich so entmüthigeiide Ton. der in einer gewissen Anzahl fran-zösischcr Journale hcrischl. nichts i>t als drr Rrflef un-sercS eiqcnen einheimischen Plssimi.-Mlis, der bci uns ein willlicher polilischcr Factor «ewoldcn ist, mit wel-cheln wir bcständ!g zu lümpfcn haben. Gegen diesen Pessimismus hat sich srhr zu rcchtcr Zcil Hcrr v. Bcust >n ei.-er seiner destcü Reden im Rcichsralh c-hoben. Wir haben Parteien, wclcie in dcr Verzwtiftung, daß st« niemals zur Heüschajl lommen, odcr indcm sie ein nicht zn rculisircndcs polüischcS Ideal verfolgen, sich in der Nolle dcr Eassaudra gefallen und nicht ausholt», laut auözurufcn, daß AllcS in Oesterreich verloren ist, mcün nicht sic und ihic Idccn die Hlrc>s Mitlclallcr lrildcr aufleben lc>sscn nvll.n und wtlche für heute nichts weniger anstreben, als bie 570 Wiedereinführung des Co cord^tcs und dic Restauration der weltlichen Macht des Papstes du,ch die östcrr>.ichi' scheu Waffe.1; dann sind ei« jc>.e ^eulsche. welche siH darüber nickt trösten kü nen, dah Oesterltich von Deutsch» llind losgelöst ist. endlich sind cs die Paiislavistcn, welche, von einer phantastischen slavischen Elnl^it trän-mend, sich wenig um die Existenz Ocstclreichs kümmern und cS ganz cinfach unterdrücken möchten. Alle diesc Leute führen beständig ein „?liii3 ^.ustriae" iin Munde. Oant der beinahe unbeschrankten Redefreiheit, deren wir uns erfreuen, wuchern diese Lamentationen unL düsteren Prophezeiungen auf das üppigste in der Presse, auf dec Redncrkühne, in dcn öfftntllchen Versammlungen; man darf sich daher nicht darüber wundern, daß sie au ^ im Auslande ein Echo finden. Aber ich glaube, es ist noch ein anderer Grund, welcher einen großen Theil der französischen Presse zu diesen pessimistischen Anschauungen jührt. Die französischen Publicistcn sind an eine gewisse Gleichförmigkeit >n der Politik gewöhnt und ziehen, ihrem Nationalgtiste entsprechend, i» Allein die einfachen und klaren Situationen ror; aus diesem Grmttc stört und verwirrt sie das confuse und buntscheckige Schauspiel, welches ihnen Oesterreich daidiettt. Wenn sie die wunderliche Verschiedenheit der unscr politisches Leben zusammensetzenden Elemente, dieses Musalt von Racc» und Nationalitäten, die in unaufhörlichem, gegenseitigem Kampfe begriffen sind, diese complnirte Regicrungsmaschine, diese Menge von kleinen und großen berathenden P rsammlungen betrachte»: wenn sie diese zahlreichen Conflict: zwischen so viel dioergirenden Ansichlcn und diese sich immer erneuernden constitution.Ucn Krisen sehe», werden sic bewogen, in dieser Velwirruog und scheinbaren Unordnung nur die Aructt lcr Austösung zu sehen. Wir Anderen, welche die Verhältnisse in der Nähe sehen und in dieser At» mosphärc leben, entsetzen uns darüber nicht so schr. So war cs linmcr in Oesterreich seit undenkliarrr Zeit, nur mit dem Unterschiede, daß die flämpfe, welche hervorge» rufen wurden durch die kräftige Kundgebung des Bebens für die Freiheit, während der absolutistischen Pste, der sich dem Buchsladen und den gesetzlichen Fornien fügt, lösen sich diese Co»sti,eitct sich sehr auefütirlich über den günstigen Stand unserer Finanzen. In gleicher Weise zollt dasselbe der Armee»Organisation und darunter auch der Landwehr wie den Honveds das vollste Lob. Der Panjlavismus. Wir begegnen in letzter Zeit in mehreren Journalen dcS In» und Auslandes wohlmotivirten Urlheilen, die sich dahin auSspreche»: daß der PanslaviSmuS bereits ein überwundener Standpunkt sei. Insbesondere finden wir in der „Berliner Ztg." einen angeblich aus Petersburg herrührenden Bericht über obigen Titel, den wir unseren geehrten Lesern mit« zutheilen nicht unterlasse« können. Der Bericht lautet: „Auffälligerweise gibt es im Auslande immer noch Stimmen, welche sich in die Idee nicht einzulebeu vermögen, daß der PanslavismuS bei uns allgemein längst aus der Mode gekommen, und daß blos einige hartnäckige Nachzügler noch sich für ihn in-teressiren. So redet eines der bedeutendsten Blätter Deutschlands viel von unseren „panslcivlslisch n Tendenzen" und von deren Wichtigkeit, obglcich diese Zeitung eingestandenermaßen ihre Naisomiements auf nichts An-deres baut, als auf die Rechenschaflsadlegung dcs hiesigen Zlavencomit^s. Die Ausländer sind aber doch sonst gcladc oaian gewöhnt, daß die Wohllhäliglcit bei m,s in großem Maßstabe betrieben wird. So solllc mau es erwarten, daß die erwähnte Zeitung auch große Ziffern in dem Bericht des Slavencomitös wahrgenommen und danach ihre Aüsicht sormulnt habe. Statt dessen erblicken wir das Gegentheil: das hiesige Slavencomito hat lein größeres Budget als etwa 7800 Rubel auszuweisen, und was will das sagen !ür eine Gesellschaft, der man an-gcblichcruAl'se ei» großartiges Agitationssystem zuschreiben möchtc? Was will das vollends sagen für ein wirlsa» mcs Comil6 nach russische» Begriffen? Dazu bestanden die Zuschüsse der kaiserlichen Familie aus ganz minimen Beiträgen, die zusammen die geringfügige Summe von 200 Rubelu nicht übel steigen. Diese 200 Rubel sind auch nur deshalb zusammengekommen, weil mehrere Mitglieder dcr kaiserlichen Familie zu cinim wohlihäli. gen Concerte geladen wurdeu, das sie s,ar nicht einmal besuchten. Da das Slaven Comilu aber einen wohl« tb.ä!i.,en Zw.ck affichilt hatte, konnten d>e eingcladelien Mitglieder der kaiserliche» Familie, trotzdem sie das Concert nicht besuchte», rine Beisteuer von geringerem Maßstabe doch wohl nicht virjagen. Ein Herr von Narifchtin der 250,000 Rubel zu Zchulzwecken freinillig gespendet, lieferte als uolhgc« druugene Beisteuer zum obgenannlen WohlthätigleilS< Concert des Slaven»ComilL auch nicht mehr als 300 Rubel. Dieser Al'stand ist gewiß groß genug, um das Erlöschen jede« allgemeine» Enthusiasmus in Bezug auf den Panslaoismus darzuthun. Uebeihaupt sind im vorige» Jahre, zu einer Zot, wo das Slaoen-Comit6 über etwa 7800 Rubel disponirle, für die Volksbildung und zu Schulzwecken 432.522 Rul'el von Pl,uatcn gespendet worden, davon 1.50 302 Rubel allein zum Unterhalt von Slipendiateu bei den vcrschiedcuen L.h'austaltkn im Ressort des Unterrichtsministeriums. Wenn diese Zahlen nicht die Kläglichkeit aller Anstrengungen der Pansla-vistl» darthu». dann weiß mau wiillich nicht, wus noch einen sonnenklaren Beweis abzugeben vermag. Neben diesen thatsächlichen Umstände!', welche für die Hinfälligkeit des Pauslavismus bei uns sprechen, wird letztere auch du^ch verschiedene Aeußerungen der russischen Presse erwiesen. Wir wollen nicht einmal die russ sche Petersburger Zeitung nennen, wclchc stets gegen den Panslavisn'uS zu Felde gezogen ist und seine Richtung einer wohlverdient» Lächerlichkeit überantwortete. DaS bedeutendste Blatt Rußlands, die Moslauische Zeitung, ist st,ll und friedlich geworden und beschäftigt sich angelegentlich mit den innern Intelcssen deSLandcS. Der „Gulos" ist verboten, und die an seine Stelle getretene „Neue Zeit" vermag leine rechte Bedeutung zu erlangen und reißt blos gleichmäßig alle vorhandenen Richtungen herunter. Die bedeutsamere Vürsenzcilung schien wohl eine Zeit lang als slavensrcundliche Zeitung gelten zu wollen, aber seit 3—4 Wochen ward auch Pilses anders. Bei Anlaß einer Kritik ocr Reformen in Südrußland belehrte sich die Bölsenzeilung offen zu dcr Theorie, daß nicht Gcwaltschrillc, sondcrn nur allgemeinere Verbreitung der Civilisation die verschiedenen Theile eimS großen StaatStörperS einander nähert und daß man nie das Recht habe, mehr civilisirlcProvinzen deshalb zu befehden oder zu Rückschritten zu zwinge», weil das Hauplland in der Bildung noch zurücksteht. Diese Llhie cnlhält so ziemlich das Gegentheil von allen Anschauungen des PanslaviSmus. Neuerdings schli-silich macht die „Börsenzeitung" Nr. 75 bei Veranlassung eines Referats über das Budget der staats-tirchlicheu Gcistlchlcit die Bemerkung, daß die Geistlichkeit sich viel muiütze mid daher ungerechtfertigte Ausgaben machte, iiidein sie Seminarien in Montenegro und Schulen in Eyiicn unterhielte, während viel nähere Bedürfnisse vorlägen. Dieser Vorwurf ist ein so dircc» tcr Absagebrief gegen den Panslaoismus (wenn eS solchen noch bedurft hätte), als min sich nur einen wünschen kann. Wo findet sich also i» Rußland noch ir» gl-ndwo ein Ar.iument für die angeblich zunehmende Tläile des Panslavismus? Politische Uebersicht. Vaibach, !). Nplil. Im ungarischen A b ,, e o r o n e t e n h a u s c wurde die Modification deS Ocwelbegesctzes angeregt, die Ellcdignng mehrerer Pelilioncn vollzogen »lid dec Antrag Tiszo's we«c» Bcseiliguiig des Nolhslai>deS l» Südungar» besprochen. Se. Excellenz der Hc,r Mi» nisterpläsident Graf LonyN). der dem Anfange' dcr Verhandlungen nicht beigewohnt, ergriff das Wort. um a» den Antrag Kolonmn Tis^a's anknüpfend die Maßregel» zu besprechen, melche die Regierung in Süd»U»garn in Betreff dcs durch Hochwasscr helbcigesnhrtcn Nothstandes ins Wert gesetzt habe. In längerer Rede zählte cr auf, was bisher bereits geschehen, und führte an, daß dcr Minister dcS Innern, ohne eine Aufforderung von irgend eincr Seile her abzuwarten, aug eigener Inilialivi bedeutende Summen zur Unterstützung dcr bedrohten Gegend angewiesen habe. Schließlich erklärt Se. Ex» .selliM'llill. Pic Aandeshauptleute in Krain. I. 1. Rud^lmus von Picrbaum, 1261, restdirte im Castcll (Schloß) zu La^bach. 2. Ulrich von Dürren holz, 1270. 3. Ult ich Schenk von Hab? dach, 1272. 4. Mainradus Graf zu Görz, erster öslelreichi» scher Statthallcr in Krain. 1277. 5. Ulrich Graf von Hay» burg, 1278; dieser ist dem Kaiser Rudolf im Klieae gegen König Oltolar mit 2D0 Reiten zu Hilfe gezogen. 6. Gras von Or ten bur, 1300. 7. Stephan von Modrusch, i:;09. 8. Meyi'hard Graf von Ortcnburg, 1331. 9. Friedlich Freiherr von Seunegl, 1335. 10. Hardeg von Pettan. Herr auf Weineck und Igg, 1350. 11. Ein Herr von Gurt. 1351. 12. Rudolf von Liechtenstein, 1355. 13. Otto Graf von Orten bürg. 1358. 14. Leulhold von Stadegl, österreichischer Mar» schall, I3W. 15. Graf von Cilli. hat die Privilegien der Stadt Laibach bestätigt. 1305. 10. zloi!lad von K r cyg. 1367; die Stadt Laibach eihielt das Rech,, sich selbst einen Richter zu wählen. 17. Hugo von Tybein. 1385. 18. Wilhelm Graf von Cilli. 1389. König Sigismund von Ungarn und Böhmen hat im I. 140I «ine Gräfin Barbara von Cilli geheiratet. 19. Hermann Graf von Cilli, 1398. 20. Hanüs Neydeucker, 1400. 21. Tcyfried von Gallenberg, der Liebreiche, 1405. 22. Jakob von Stubenberg, 1407. 23. Wilhelm von Rabenstein. 1412. 24. Ulrich Schenk von Ostcrwitz. 1414. In diesem Jahre hat Herzog Ernst von Österreich u. s. w. in Laibach Hof gehalten. 25. Heinrich Graf von Gürz, 1422. 26. Georg von Auersperg, 1425 27. Ulrich Schenk von Osterwitz. 1428; berühmt in dcm Fcldzuge gcgen die Türken bei Rudolfswerth. 28. Jobst Schenk von Osterwitz, l429. 29. Stephan Graf von Frangepan, 1437. 30. Ulrich von Schauen berg, I443. 31. Trojanus Grc,f von Frangepan, 1444; Kaiser Friedrich hat zu Laibach Hof gehalten. 32. Georg von Tschernembl, 1449. 33. Ulrich Graf von Schaumburg, 1451. 34. Stephau Graf von Frangepan. 1453. 35. Ulrich Graf von Schaumburg. 1458; dieser hat den Fundationsbricf des Laibacher BiSthums unterschrieben und sich auch als Feldherr berühmt gemacht, 36. Sigmuno von Sebriach. Unter diesem er» hielt daS Laibachcr Bisthum Wald-, Fischerei«, Nicscn-und Weiderechte. 1463. 37. Andreas v. Hohenwarth, vairischen Stammes. Unter demselben wurden 20.000 Streiter auf den Fuß gebracht und gcgen die Tinten geführt, 1467. 38. Sigismund o. Sebriach, Vertheidiger von Laibach, 1470. 39. Nilhelm v. Auersperg, der Reiche. Unter ihm erlangte Laibach da« Recht, sich den Bürgermeister selbst zu wählen; er war auch ein Förderer der Kirche 1482. 40. Johann v. Auersperg. Unter ihm wurden neue Orden gestiftet, 1503, 41. Veit von Thurn, 1527. 42. Christop Horns. Bischc.f zu Laibach. 1529. 43. HanaS Katziainer, Flliher von Katz'"-fllin. Unter demselben litt Krain dnich die Türken viel Bedrängniß ' er hatte bei dcr Kriegführnng viel Unglück, wurde ins Gefängniß geworfen, entfloh und wurde i" Folge falschen Verdachtes t7stochc». 1530. 44. NicolauS I u r i t s ch i z. Freiherr v. Gllnh, 1538. 45. Josef von Lambcrg, Freiherr v. Orlcnegg und Ottcnstein. Er war ein berühmter Kriegsheld; unter ihm fanden große Bauerunrnhcn in Krai» stall; cr hat sei» Wirken in einem Lobgcdichte besungen, 154i). 46. Johann Wcllzer von Spicgelberg, I55'4' 47. Ialob v. Lambcrg, war ein tüchtiger Oe-neral. 1558. 48. Herbard Freiherr v. Auersperg; stt''l gegen d« Türken, fand auch seinen Tod auf dem Schacht' fclde; sein Leib wurde ohne Kopf nach Laibach gebracht seine Llichcnbeslaltung in Laibach (1.563) geschah a"f die feierlichste Weise. 49. Wcichard Freiherr v. Auersperg; auch ein tüchtiger Streiter gcgen die Tmlcn, 1576. 50. Johann AmbroS Graf Thurn. 1.585. 51. Johan» Cobentzl von Prosscck. 1592. 52. Georg Freiherr v. Lenclouitsch; ein tüchtiger Fclth rr. zog mit dem lrainischen Aufgebot gegt" die Türken, 1596. 53. Johann Udalrich Herzog von Kromau, Fürst zu Egcenverg. Unter ihm hielt Erzherzog Maf^ milian von Oesterreich in Laibach Hof, 1602. 54 Johann Anton Fürst v. Eggenberg. 1635. 55. Wolfgang Engelbert Gras v. Nuersvera, der Gütige; sein Leib wurde bei den ,'. 1'. Franz'"« nern beigesetzt. 1673. 56. Johann Seyfried Fürst zu Eggenbcrg, unter ihm wurden große Gastereien gefeiert, 1674. 571 cellenz die Annahme des Tisza'schcn Antrages für über» fiüssig. nachocm d,c Ncgicruüzj ohnedies cnlschlosscn sei, alle nolh>vc:idigcn Veijü^nng-n im Interesse der bedroh» len G^tlidcll zu licffin. Da^ Haus l,at nach einer Replik Koloman Tieza's uno nach Cl'cdigung mehrerer Gesuche in die Forlsetzu"g der iUcrath.n,g oe« Wahlge-ietzelNll'üls^ eil,. Ein Berliner Co« respondent der „Franlf. Ztg." schi eil't übcr Preußens Stellung zur Or >e ntfrage, wrlchc durch die inssiscken Befestigungsarbeiten am icl»nm>z n Mcerc in cu-er für Ciinlaüd tmpftndsl'men Welse lieucrsinge» angcrcgt wurde: „Das hiesige 6a» lx'nc! glciä l in diescni Augenblicke eincm oielumworbeoen Mädchen, so bemühen sich die an««wärligcn Cabinctc um seine Olll'sl. Nilßlaüd aus dcr cl>c". England nnd llüdlrc l!and(> ^>s dcr andcvcn Seile, fuchsn unsere Ne-gictung zu besl>»ii?,cn, cine entschiedene Position in der orientalischen Frage zu „chmcn. Aii< jctzt sind alle diese löcmühungen noch fruchtlos gewesei»; a»f dem ane-wilrligcn An g zu eScomptircn. ÄiS-marck habe abcr ausdrücklich von vorohcrein erllärt, ein solches Finanz-AlrangemiU dürfe auf die militär'polili-sche Situation Deutschlands zu Frankreich leinen ve» lrageändernden Cinsinß habcn. ..Äiorning Post" schreibt: ..Es gehl in London das Gerücht, das wir für gegründet halten, daß die Regierung ein wichtiges Telegramm auS Amerila tlhal» ten habe, wclchc« die Auesicht auf eine befriedigende Lösung dcr zwischen den beiden Vändern schwebenden Fragc erüffncl." Die Wahlen in Spanien gaben folgende Ergebnisse: 2^9 Ministerielle. 137 Dcputirte der Oppo» sition. 18 ungewiß. Poilorico und die Canarien lieferten Id ministerielle von 21 Dcplllirten. Dcr schwedische Reichstag nahm mit großer Majorität die g»Wlche Bcstimmnng an, daß die Wehr-Pflichtigen sich künftighin vom Wehrdienste nicht mchr loslaufen können. DaS „Journal dc Crolisladl" erführt^ daß Fürst Gortschatoff in ditscm Sonnn r nach Wicn zu reisen besichtigt. — Der Chan von Chiva ließ alle gcfangcncn Nlisfcn frei, vcipslichlclc sich, den rüsf«« schen ttanfleutcu freien Handel zu gestalten und die russischen Karawanen zu beschützen. Cin Traclat ist auf dieser Grundlage abgeschlossen worden. Ein off'.ciellcS Communiqü^ aus C o n st a n t i» noptl besagt, daß die an den Zinsen der schwebenden Schuld durch die lrtztc Finanzopcralion dcr Regie«ung realisirten Crsparungcn. dann der Clsolg der Tabalrcgie in Conslanlinopcl ten Bclrag von nahezu ti»er Hillllon pirc crgabcn, welcher zur Äcdccku»!g des dies» jährigen DcficiteS ansrcicht. Aus Ccltinje wirb gcmcldct, daß der Hurst von Montenegro von scincr InspicirungSreise dahin zurückgekommen ist. — Dcr französische Consul lam aus Sciltari gleichfalls doll an und halte 2 Audicn' zen beim Fürstin, vcrmuihüch um in dcm türkisch' montenegrinischen Conflicte zu vermitteln. „Dcr ..Newyoil'Hcrald" fordert den Präsidenten der Bereinigten Slaatcn, General Grant, auf. im Interesse des Friedens sich für ein Protect oral über Mexico zu eiklärcn. „W,r avpcllircn an ihn," sagt das Malt, „anch im Intcrcssc dcr Humanität. Die Erfolge von Inarcz sind täuschend: sie bringen das ttand dcm Fiieden nicht näher. Juarez nimmt heule einen schwanlenren S>tz ein; morgcn lann er in dcn Vaufglüben von Qxerltaro. wo einst der arme Ma« ximilian hingerichtet wnrdc, erschossen werden und irgcnd ein Poifiiio Diaz an scincr Slail rcgicrcn, bis ein anderer Ävci'tcurer slarl c,cnug ist. diesen erschießen zu lassen. Regierung in Mfico bttrutet einfach fo viel, als legaler Mcnchclmord und allgemcines BrigantcN' lh"m, gcstalict durch allgemeines Wahlrecht. Unscre p"'^ 'st es, das Vcmd oon dcn Einflüffcn. die cS in Anarchic und Schande vcrschl haben, zn befreien. Wir grc'fcn dadnrch weder in °llbeg,ü»dete Rcchtc cin. noch verwunden w«r den Stolz ,„id den Pat.iotismnS der rechlfch^ffclltn mcxlcanischen Vcvö,lcrun«. .f)ier vietct sich Niilt'Nthmen dar. dessen Glanz St. Domingo oder so« gar die Acquisition von (5nba in dcn Schallen sullc» würde. Am Endc bedeutet cs die Conlrole üdcr West» Indirn. Ein Prolectorat über Mcx.co bedeutet die ssrci^ heit Cuba's und die Anncxion St. Oomingo's. Keine solche Gclcaclihcit bot sich einem Präsidenten, seit I^s. fcrson Louisiana erwarb."_________________________ 1873. Gelannllich sind im November d. I, die Künstler des In» und Auslandes zu einem Conculsc für die ?ln< ftttigung der Preismedaillel, eingeladen worden, dessen Termin am 31, Mäiz al^elauscn ist. Die Concurs»' auSschlcibung umfaßte scchs Ausgadcn, nämlich erstens für de.i AvlüS das Port-ail Sr. Majestät dcS Kaisers und zweitens die Embleme für den Revers der fünf Medaillen, und zwar: 1 die ltunstmedaille. 2. die Fort- schrilleuncdaille, 3. dic z^erdicnstmedn'lle. 4. dic Medaille für anten Geschmack, 5. 0!t Medaille sür Mitarbeite. — Oie Ausschreibung war von dem aüüsligsttn Eiso'gc be» gleitct. In fast allei, Staaten sind dic Künstler dem cn, sie ergangci,cn Ausrufe des GcncrllldilcclorS t^cr Aus» stcllung gelolgt und »m de^ P-e,« (5)0 Ducats für jedcS q^lröül? Hiodel) in i^n".'rbui!g getrctm. Nrun- zchn Künstler Haber, sich nul 60 Mo^llen «n drm Cc»n- curse bcthcil'gt, u z. au« Oesterreich-Nngarn ?, Druljch'l land 5', England 2, Gclgicn 2, Frantreich, Italien und, Holland je cincr. Es sind dicS dic Herren: Ios. Ccsar! und Rud. Weih in Wien, Gustav 56loy: au? Paris/! W. Eissel »n tttirlenicld. I. El on in Amsterdam, Ed G-crtS in Brüssel, Fr. Kuglcr iu Pest, A. Kühie in Wien, Fried. Veiscl in Wie,'. Mclchior zur Straßen in Mrnbcrg. Otto Menzel in Dresden, Äd. Pieroni in ^uc.a, Eug. Schnal in W>sn, Carl Schwenzer in ^on« don, Anton Scharf in Wien, Ios. Tautenhayn in Wien, Professor Thon in Weimar, Ch. Wiener in Vrüsscl. Fr. WieSncr in Idar, G. S. und N. V. Wyon in ^oi'don. — Nach den scchs vcrschiedenen Aufgaben sind eingesendet worden sür dcn Avers der Medaille, Po» trait Sr. Majestät des Kaisers. 16, für die Kunstme- daille 12. für die Furlschritlsmedaille 9, für die Per« dienstmcdaillc 7, für die Medaille „Für auten Geschmack" !1, sür die Medaille sür Milalbeitcr 8 Modclle. — Dcm Concursprogrammc gemäß werden die 60 Modelle durch acht Tuge u. z, von Montag, dcn 8.. bis Montag, den 15,. April (incl.). täglich von 9 bis 4 Uhr im r. l. osterr. M"seum für Kunst und Industrie (I. Stuben^ ring 5)) öffentlich aufstellt wcrd^n und dem Publicum zur Vcsichligung derselben der freie Eintritt gestaltet sein. Hierauf wird die Jury, zu welcher die laiferl. NuSstcllungScommission, die l. l. Aladcmie der bildenden Künste, daS t. l. Museum für KunN und Industrie nnd die Genossenschnfl der bildenden Künstler je drci Mitglieder zu wählen hallen, znr Beurtheilung der Modclle schreiten. Nach ersolglem Ansspruchc dcr In,!) werden säinmll,che Modelle unter Gczeichnung dcr Preisgelrönlcn neuerdings durch acht Tage im t. t. österr. Museum für ssunst und Industrie öffcnllich aus« gestellt werden. Hagesneuigkeitin. — Wir wiederholen heute die bercits in unserem gestrigen Vlalle gebrachte huchelfreuliche Nachricht, daß mit Allerhöchster Zustimmung Sr. l. und l. Apostolische» Ma° jestäl Ihre lais. Hoheit die durchlauchtigste Frau Erzherzogin Gisela, geboren 12. Juli 1856, Sich am 7. d. M. mit Sr. löniql, Hoheit dem dnrchlauchtigsten Prinzen Veopold von Äaiern — Evhne Sr. lönigl. Hoheil dc« Prinzen Vuilpc»ld von Vaicrn, geboren U. Februar 1840 — »m lönigl. Schlosse zu Oscn verlobt hat. — Ihre Maj. der König und die Königin von Sachsen treffen in den nächsten Tagen auf dcr Durchreise nach Niva am Gardasee m Wien cin und weiden hier, wie daS „Tbl." meldet, eincn mc'hrwöchemlichcn Nuscnihall nehmen. — 9lc>ch einem Telegramme der „Vorstadl.Zcilung" auS Brüssel halle die Kaiserin Charlotte von Mexico seil ein paar Tagen das Bewußtsein verloren und wäre der Zu» stand in hohem Grade bedenklich geworden. — (Das Tegetlhofs -lcmdspcisscn sür Invali en lllnflighin der Umstand beriicl. sichligt werden, ob dcr betreffende P^ßwerber „ichl in einem Acrarialgenuße steh!, dessen Bezug nur im Inlanbe ge« stallet ist. In folchcn Fällen sollen G^lneindevorstcind, Seelsorger und da« belreffende ErgänzungebezirlScommando, als die zur Eoidcnzhallung der Invaliden beslimnue Ml» liiärbehörde, endlich jcneS Slcucraml verständigt werden, an welches dcr mit einem NuSlandspüssc Belhcille bis dahin mit seinem Gebllhrendezuge gewiesen war. Endlich haben die Gemeiildcvorstände und Seelsorger unter eigener Ber« anlworlung und bei eventueller Elsahpflichl auenahmelos nur jenen Personen die Bestäiignng über ^cbeu und Aus. enthalt zu erlheilen, welche sich thalsächlich in der Gemeinde, beziehungsweise in der Psarre aufhallen. — ( Selbstm ordchronil.) Im ersten Ouarlale des Jahres 1872 lamen im PoUzeirayon Wiens 41 Selbst, morde vor, wovon aus den Monat Jänner 1(i, auf Fc» bruar ebenfalls 111 und März 9 einfallen. — (Dem Dr, Joses Neustadll), bisheriger Director der allg. stcierm. (5redilbanl, wurde von Eeue des VerwallungSralhcs qcllmdigt. — (Verpachtung von Kirche ngülern.) DaS Erlauer Domcapilcl verpachtete 40,000 Joch in dcr großen Margilacr Pußta an den Grasen Harlig und Con» sorlcn. Auch das Graner Capitel will die gesammlen ihn, gehörigen ungeheueren Viegcnschasten durch die Vilmitllung de« Grafen Forgach an ein ausländisches Vanl. Consortium verpachten. — (Von den an der Blatterniranlheil in Trieft) erkrankten 77« Personen sind im Verlause des letzten halben Jahres 481 geh.ilt, 161 in weiterer Behandlung und 130 gestorben. — (Die „ Novara " ) snll'e «?ch den Feiertagen Smyrna verlassen, um dirrct nach Pola zurllckzulchren, wo sie am 1. Mai einMefsen den Befehl Hal. Der C'se-matlschiff „Llssa" dagegen soll sich angeblich nach Spanien und später nach Marsnlle begelen und dürste erst im Herbste wieder zurücklchrcn. — (Deputationen frommer Frauen-Bereine) aus Graz, Görz und Trieft sind am 28. v. M. in Rom eingetroffen und vom heiligen Vater empfangen worden. Mitglieder biefcr Depulanonen, welche Adressen und Peterspselmige überreiclncli, waren oie Damen: Gräfin Kaoline Villavicencio, Gräfin Malhilde Coronini, Gräfin Helene lautier», Gräfin Therese Andrassy, Anna Candioo, Maria Baronin Bresciani, Maria Gräfin Villaoicencio, Amalie v, Slambucchi, Maria v. Nlber, Maria v. Mar-tinih, Helene Slrcinz, Sophie Baronin v. Call, Natalia Mattirassi und Nngioline Sbrovazzi. — (Herrn von P e r s i g ny's) Gemäldesammlung wurde in Paris zu niederen Preisen zugeschlagen. Für 68 auf 150.000 Francs larirte Bilder sind nur bb.000 Francs eingegangen. — (Ein Erdbeben in Nnliochien) am3. t>. zerstörte oie Hälfle der Etadt und lrdtelc 15>s>0 Personen, Locales. Aus dem Veamtenvereine. Sonntag den 7. April d. I. fanden die Iahresver« sammlungen des ^o ca l a u s sch u s s e s der lrainischen Filiale des ersten allg. östcrr.-ung. Beamtenvcreincs und des Vorschußconlorliums stall. Die letzlere wurde um 10 Uhr Vormillags vom Obmanne deS Consortiums Herrn Finanzrathe Bauer eröffnet. Der Geschäftsbericht weist einen recht erfreulichen Aufschwung des Porschußconsorliums nach. Es wurden bis Ende 1871 A15>0 fl. an Einlagen gezeichnet, wovon 2608 sl. bereits eingezahlt wurden, Die gegebenen Vorschüsse erreichlen die Höhe von ^466 fl,, wo» von 2084 fl. 72 lr. ruckgczahlt wurden. Das iNeiner-lrägniß belauft sich auf 166 fl, 55 lr.. wovon 85 pCt. nach § 98 der Statuten den Theilhabern als Dividende ausgefolgt werden. Die ermittelte Dividende einspricht einer 8"/,„„ percentigen Verzinsung der Einlagen. Nach Verlesung deß Berichtes der Revisoren, welcher zur Kennt» niß genommen wurde, folgte die Wahl dreier Ausschußmit» glieder, welche auf die Herren Finanzralh Bauer, Frnanz« commissar Dinntz und Rechnungs'Osficial Suyer fiel. Iu Revisoren wurden die Herren ^'ulcsch, Kastclitz, Kraschna und Clrohal gewählt und die vom Consortialaueschusse vorgenommene Wahl des Ncchnungs Officials Eduard Sup» pan '.um Kassier deS Vorschußconsorliums bestätiget, dem frühern Kassier Herrn Suyer aber slir feine aufopfernde Mühewaltung der Danl der Versammlung aut< ' schließlich wuidc üdcr Anlicig dcS Hcrru Eparl., Presnih die Beibehaltung des bisherigen Zinsfüße«! t'c» schlosicn und die Alischcilung deS Reingewinnes mit 5 pCl. für den allgemeinen und 10 pCt. für den fpeciellen 3ie» servesond genehmiget, worauf die Versammlung '" ' -' wurde. Die i'ocalvclsaulmlung eröffnete sodann ^ laucht Zuist ^olhar Mcltcrnich als Obmann des ^ocalaus» schusscS mit einer Begrüßung ber Versammlung, in nxlcher er mit Hinweisung aus die vom Verwaltungsralhe des ersten allgemeinen Beamtenvereines zur Verbesserung der matericl'cn i.'age des Beamlenstandes mit so viel Erfolg entwickelte Thäliglcit das velslosscne Vercinsjahr als eine für die Bcamlcnwclt besonder« segensreiche« bezeichnete. Dcr Eecrclttr Herr Rrchnungsofficial Eduard Suppan erstattete dcn Rechenschaftsbericht. Der Ausschuß hielt im Jahre 1871 7 Sitzungen ad. M« ein slir die Beamlen. kreise wichtiges Ergebniß könne man dir Peliiion des ^ocal« auSschusscs an das Al'grordlietcnhcius um Gewährung von Quarliergeldern slir die Staatsbeamten i» ^aibach bezeich» ncn, ^lieuc Mitglieder wurden dem Vereine im ^ahre I871 zwanzig gewonnen, welche sich vcrschiedenen Abtheilungen anschlössen. Der C'Pltalstand der ^edensvcrsichelungear, lheilung erhielt einen Zuwachs von 9600 fl. Diese Ab» 'hei'mig sci eines großern Ausschwunges sähig, es bedarf nur eines bessern ^clannlwerdcns ihrer Vortheile, welche schon der billigste Tarif und das nicht auf egoistischen Vor, theil, sondern aus Gcgcnseili^eil dclu!>n>,e Tystem gewähren. Vor dem Bcqinne der UuMüf;wil'len ergriff Se. Durchlauch! ' »lternich noch s , um dcm austrelenden A< ^ ^licdc Herrn . ^gerich's' rathe Malauscheg sür seine vieljährige erfolgreiche Thälig, leil und seine warme Thcilnahme an den VereinSinterefsen den Danl ber Versammlung aufzusprechen, den dieselbe auch durch Erhebung von den Sitzen delyimgle. Herr Fmcmzcommissäi Dmntz dankte hieraus im Namen ber Versammlung dem Obmanne Sr. Durchlaucht Fürsten Mclltlliich slir die dcm Vereine mit vieler Hingebung ge, widmete Thätigkeit, und Herr Forstinspeclor Timitz sllqte die BMe hinzu. Ce. Durchsucht möge dieselbe dem Vc'r, eine auch fernerhin zuwenden, was derselbe auch mit der Versicherung versprach, daß er cs sich angelegen sein lassen werde, die Interessen des Veicines mit aller Wärme und Kraft zu vertreten. Bei ber hierauf vor. ,,„ Wahl wurden zu «us- schußmilgliedern )»<>l a^> ,„ «eu,, resp. wieder- gewählt: Se. Durchlaucht Fürst Mellerüict), Herr Finanz-bircctor v. Possanner, Herr Gymniisialoirecioi Smokj, Herr Oberrealschuldireclor Dr. Vlrchal, Herr Director Hio, 572 valh, Herr Regi«rung«concipist Baron Gnfsich. Herr Rech« nuns^officicl Suyer und al« Ersatzmann Hc,r Oberrevident Lulesch. Da leine weitc.cn Äuttäge vorlagen, wurde sodann die Versammlung geschlossen. — (Probewahlen.) Im dritten Wahllöcper sind bei der vorgestrigen Provewahl als Kandidaten für die beverstehenden Gemeinderathewahlen die Herren: Franz Fink, Josef Haussen, Johann Komar. Loren; Milusct,. Johann Perleß und I. N. Plautz aufg^ stellt worden. — (Zur Nordpol-Erpediton.) Wir erhalten aus glaublvürdiger Quelle die Mittheilung, daß über Einladung eines in Krain begüterten aber in Trust wohn» haften dortigen Comil^Mitgliedel der an der Erptdmon Interesse nehmende Theil der hiesigcn Stadtbevöllenmg bereits sein ^chärflein beigetragen hat und eine 3amm> lung in sämmtlichen Bezirken des Kronlandes Krain mit Rücksicht auf die in demselben herrschende Nothlage von feinem Erfolge begleitet wäre. — (Selbstmordversuch.) Gestern um 11 Uhr Morgens wollte sich ein beiläufig 20 Jahre alter und im belrunlcueu Zustanie besiildllcker Bursche Über die Hra« deztydrücke in dcn Laibachstuß stürzen, wurde aber von mehreren Personen an der Ausführung dieses Vorhabens gehindert. — (Unsere Theatergesellschaft) erzielt in Trieft außerordentliche Erfolge. Die «Tr. Ztg." berichtet: „Wir müssen gestehen, daß wir eine so gute Operetten» gesellschaft, die über so viele treffliche Gesangölräfte verfügt, seit lauger Zeit hier nicht gehabt, und durch den Erfolg belehrt, wird sich der Unternehmer Herr Höller wohl überzeugt haben, daß nur mit tüchtigen Mitgliedern in Trieft der Bestand eines deutschen Theaters möglich und ein Gewinn zu erzielen ist." — (Aus dem Amtsblatt.) Kundmachung be« treffend die Ausnahme von Zöglingen in die Marine.Ata» demie zu Fiume. — kehrerstelle in Göttenitz, Bezirl Gott-sch«. Bewerbungen binnen 6 Wochen an den Bezirks« Schulrath. —Kundmachung desGebUhrenbemefsungsamtes de-zUglich der durch Reichsgesetz abgeänderten Einzahlunqs» lermine des Gebührenäquiraleutes. — Kanzlistenslclle beim BezirlSgerichle Kronau zu desetzen. Bewerbungen bis 26ten d. M. an das Präsidium des Landesgerichles hier. — (Die Holdh e im ' s ch en Stiftlinge) aus Krain, b an der Zahl. befinden sich gegenwärtig in der Taubftummcn'^ehranstalt in Linz; 4 Knaben und 1 Mäd> chen. Von den Knaben ist 1 aus Neudorf bei Miunitz, 1 auS Kramburg, 1 au« Wippach, 1 aus Laidach, und das Mädchen aus Bischoslack gebürtig. - In dem letzten, dem train. Landcsa usscdusse unlängst zugekommenen Berichte der gcdachlen Lehranstalt wurden diese 5 Zöglinge wegen ihres guten Betragens, ihrer lelchten Fassungsgabe und ihres Eifers beim Lernen belobt. — (Das Action «comitö fur die Lack' Triestervahn), bestehend aus Delegirten der lärntner Handelelammer und des Klagenfurter Gemeinderathes, wird nacd den „Fr. St." in Gemeinschaft mit dem Triester Eladlrathe und der Triester Handelskammer Schritte gegen den Bau der Linie Tarvis.Predil'Görz vornehmen. — (Die Eisenbahnverbindung Launsdorf. T r iest. ) Im Verlag von F. H. Schimpff, Trieft, 1872, ist in Form einer Brochure ein „Technischer Vericht über die Verhältnisse der von Launsdorf bis Trieft vorgeschlageneu Eisenbahnverbindung«»", nnt zwei Zeichnungen, erschienen. Die Brochure nennt Herrn Baurath Semrad als Verfasser. Die ganze Frage reducirt sich auf die Alternativen: 1. Entweder die Lacker Linie allein ohne weilerc Fortsetzung qegen Norden, wolxi den vielen Hefensprüngeu der Nukolphsbahn von der Dooau herab, bald nach lmks, bald nach recht«, noch ein letzter und zwar der größte von allen diesen EplUügen hinzugefügt würde, mit dem weiteren unvermeidlichen und so verliängnißvolle,. Correlaliv der Ponlebalinie; 2. oder eine nicht linnder schwierige und kostspielige Gebirgsbahn, als die Predilbahn ron Launsdorf l is Lack, mu einer zweiten und schwierigeren Karftbah» als die schon bestehende, nnd ebenfalls dem un< vermeidlichen Correlanv der Pontcda«Bahnlinie; 3. od« die allen Bedürfnissen allein zusagende Predillinie mit der Abzweigung in Caporelto nach Italien, womit auch dieses zufriedengestellt sein wird. — Jedenfalls ist diese Brochure für heimathliche National Oelonomen von großem Interesse. — (An der Rudolfsbahnj, beziehungsweise auf der Strecke Altenmarkt Rottenmann waren vom 15. bis 31. v. M. 1298 Arbeiter beschäftigt. - (Literarische«.) Soeben erschien im Verlage der F. Boselli'schen Buchhandlung in Frankfurt a./M. der dritte Jahrgang von KarlSchlosser'sGes'chichts-ka lender für 1872. Ebenso wie sich die früheren Jahr» gange einer ungelheillen Anerkennung seitens der gesamm-ten deutschen, österreichischen und schweizerischen Presse zu erfreuen halten, so reiht sich der uns vorliegende dritte seinen Vorgänger» würdig an. Die große Gewissenhaftigkeit der Arbeit, die sich als eine äußerst übersichtliche und genaue Recapitulation der für die Geschichte so hochwichti» gen Ereignisse des Jahres 1871 bezeichnen laßt, sowie der Umstand, daß das Wert eine Art Chronik, frei von jeder politischen Färbung, ist, sichert demselben in dcn ivritesten Kreisen einen reichen Absatz. Eingesendet. _.IIen kranken l_i2tt _n_ 6e_____eit okne lüle_ici_> liuä olme koste., Nevalezeiöl. Du Narr? von _.a_,.n.! Seitdem Seine Hciligleit der Papst durch den Gebrauch der delicateil Kov-ilo««',!«!-« !<',>,<'!^!'<: sllgc ich gerne diesem Zeug, nissc meinen Namen bei, j Schwester 8t. 1^« n> l, o r l. , Nahrhafter als Fleisch, erspart die l^v-,!.',-,<^>-.! bei Erwach- ' scncn nnd Kindern 50 Mal ihren Preis in Ar,:t.'ie:!. ^,1 Blechluichfen von z Pfnud ft 1.50. l Pfund st 2.5)0, 2 Pfund fl. 4.50, 5 Pfnud fl, W, 12 Pfnnd si. ^N, 21 Pfund fl. 3^. Ilnv«!.!««'!!!^o ^I>n!^!l,l^« ill Pulver mid in Tadlctlcn fllr l2 Tassen fl. I.'^O. 24 Tassen fl. 2 50. 4tt Tassen fl. 4 5)<>..iu Pulv-r fllr 12l» Tassen fl. 10, sol» Ed I'i ahr, ,n Marknlg F. il o! !l l m g. >ü Klalieilfnn P. Birnliacher, in Ora; Gcbrild^r Oderra «linau r, ,n Innübrucl Diechll H ,^ran', in 5,nz Hnselmayer, in Pcsi Töröl, in Prag H. F i! r si, in Brunn F. Lder, scül'ie iu allen Ktädlcu dci gülen Äpolhelsrn üiid Hpccerelhcindler''; anch uelsendet das Wiener Hun« nach llllcn Gcgendcll gegen Postanweisnng oder Nachnahme i Ncnrllr Poll. tl^riqinal-Teleflramwe ??s „Laibacher Zeitung.") Pest. U. April. In beiden Däusern deS unssarisl^eu ')lcichorathsS wurdi' anläsilich der Verlob»«,««, d^r ^rau (Erzherzogin (Gisela die (fntsclldun,^ von l^lückwxnsch Dlp»lt„tiollen an das Allcrhoö'stl' Kaiscrvaar beschlossen. Prag. U. Apr,l Dao „Präger Abend» blat" nleldet: (kardinal Tchwarzel'berss ist heute nach Wien gereist und dürfte sich in den nächsten Tagen ans kaiserliche Hoflager nach Qfen begeben. Hulda, !V. April. Morgen beginnt die zweitägige Oonferenz der preuftischen Vlschöfe unter Vorsitz deS GrzbischofcS von Köln. Dresden, st. Gestern wurdcn sämmtliche czcchische Journale in Praa. scqucstrirt, und es heißt, die Regierung wollc Hcirn Streischowsti (Herausgcdcr der „Politik") unter dcr Alillage deS Hochverrathes vor Gericht stellen. Verlin. 9. April. Anläßlich der bcfUcchtctcn Evcutualitiit, daß dir Stellung dcs Fürsten von Rumänien unlzaltbar werde, sollrn zwischen den Machtcn VercinbarumM zur Verhütung von Complicalionln qc» tl offen sein, wonach die Douau-^ürstnthümer wie früher getrennt von Hospodaren verwaltet würden. Telegraphischer Wechselcours onin 9. April 5)pe^ H^'tclll^nt« 64.05. - s-perc, National Anle!,?n 70. — 18»;n «36. - m heutigen Markte, wie folgt: st- lr. fl. I,. Wei,en per Mc^-ii 6.40 Nnttcr pr. Psnnd . — ... Korn „ --! —, Cier pr. SMct . . — 1j Gerste „ 4 40 Milch pr Maß . — ,<) Hafer „ 2 2U Rindfleisch pr, Pfd, - ^ '/t Halbftncht „ 5 70 Kalbfleisch „ — , 26 Heiden ., 4 20 Schweinefleisch „ — , ._ Hin'e „ 4 ?,) Schöpsenfleisch ,. — i ^ Knlnrntz ,. 5» .. Hähndel pr. Stllck — — Eldäpftl „ 2 50 Tanken „ .- . linsen „ ', — Hen pr. Centner . 2 Erbsen „ — — Htroh .. . — ^ 80 ^lsolrn „ 5 W Holz. hartli!32", Klst, 6 — Rindsschinalz pr. Pfd, — 5i0 — weichcS, „ — --Schivnueschmalz „ 5»5» Wsin,rothrr,pr Eimer 9 — <:?.-ct. frisch, ______ w<.jher « » Eptck, ytränchell Psd. -—!-^ ! 2lngekommene fremde. Am «. Apiil. «l«-s»«e. Globoinig, Ora,. - Hnlcr, .ssanfm., Plaxina. - - Kilidler, Äannntcrnchmer, Tricst. - Mc>h>ir, llulcrtrain, — .ssaniic. Croatin, — Oerinal, Vestelller, Nqrain. — Slcidlcr. ^chanspicler. Pest. — Ste,dllr, Sängerin.' Pest. — Nonner. Säügrriu, Pcst. — Corini, Oper^Sängcrin, Pest. . Corini, Direct»!. Pest. 5»t»«>l HG'l«?,,. Dilrich, Privat. Gottsch.'e, - Gal'rici kxis,!. (_,oidale, Gabrici Giovanni, Ciuidale. - lln^r. — N>n. hingcr, ,sta>ifm.. Wartenbrrss, — DoiM», Stein. — Fcbell, i'ack. »»><»,'««el,«'^ >««s. Rlltcr v, Huffern. l. t Notar. Planixa. l^«l«,«^ v«n ««»««_'_'«»«!»,. Waiscl, Lehrer. Hrusic'. ^lclenraso^ischss He,is» 10.0 W. mäßiq f. gan, bew.i .. :» 2 N. 7^»2 4-!0,) W schwach tr.il'e ,/" U' ?lb. 7^'«. l'4„, W. schwach stn«e»l>ell ^Nl" Vorniittaq« schmar^es O^wülli'. Ne^n Ein Vül) mit Don-,!,r. Winddrshmiq, m den Alpen Lchnesfall. Ocssen?lliend lnr^r Regen. Alicndroih. Nachts heiler. Das Tagesmittel der Wärme > 8 2', um 08" unler dem Normale. '.'',>! »i!!!>r!or,!if,ir : Il,l,a, n. .« I e > >, m n y r. ^lNll'Nlil'slli^ TUie», « Npril. Die Bürse war flan in Folge dcr Ullrhandeneii Ucberspecul^tlon in juilgei, Werthen und der Fl°nt°fr«ndernng mchr.rer ssrof,crs» Specnlante', Die ^»vz»».»tl'lz,»U^. Nachricht von bcvoislrh'ndcr ZinSsujjerhuhung in Berlin wnrse. oliwahl bisher noch nicht beglaubigt, mit E,^r colparlirt, Wa« sanst noch _n d,e ftane slimmilna moliui-rcndcn Ocliichten circulirte. trug den Stempel der Erfindung an der Stirne. Böhmische Werthe waren im Course hoch gehalten Von Eisenbahnactien stiegen Pardudchcr, nnd zwar nm volle 5 fl >!>r !'>>' ft Hlnh.itiichc Staaloschu'.d z« 5 p«» : in siotl'.'verkitt«!, ^illi-Ä4 (4 '/,) zu -t'0 f!. i>3 - 94 -.. „ I860 ,n 500 st. . . 1<-,'Dc!:iil!!cn-Pla:lt,dtiese zu si. o W. :n Süder . . 118— 118.50 .5. Ä«uudel»:last»ln^S ö.>bl»sti»t»o«^ ! ^ü.' 100 ss. ^'l,,. ,'^ !,rc lilNkll . . . , ;u5p0-. 91 — Ungarn ......5 ,. 82.25 82.75 l'. Andere öffentliche Äxllhen Dollaurcgnlirungl?!use zu 5 p(_t. ^.'7.— 97.50 Ul g. Eiseudahnanlehcn zu 120 fl. ö. W. Silber 5°« pr. Stuck 108 50 109.— Una, ^''»imcnllillcb.en ,>l IlX) ft. ^. W.l?kft. ^ln^^l.) ßr. Stil. 10s, 50 106 75 Wiener Cümm'.lNlllaulelien, rilck- Oeld Wi'ire zahlbar f, p«t. sllr 100 fl. . . 87 ^0 87.60 lll. ?letio»tallf!llll .... .—------- ir:dit_uftalt f Handel u. Oliv. . IK7.50 338.— 'srcÄitauftalt. allgem. nngar. . . 157.- 159 — 3«comptt-Gesellschllft. u il. . 96!> — 968 -^ranco-öst^rr. «an! . . , .140 75 141. Generalb!»'.'.s...... —.__ —.— HandclSbaut......25.2 50 253 — Natiunalbaul , . . 834— »>35> — Uniundllul.....313.50 314 — ^ercln?^!..'.....144 -- 14^.50 Ä!erlclj<.ö s.'-ahn.....—.- - -- — .arl-kudwig-Val,u.....254.50 255.— Donuu^ampfschifff. Ocjellsch. . 614.- 616,— Hlisübclh.NcNbahr. . . . .246.-247,— Elisabeth-Wcstbllhu (Li«', - Vub, wei'or 3:cccle) ..... 212.— 2l3 — ^ .^crdl,»??n . . , 2295,-2305 — !>:i'^.l«,^h^ ^cz^. 193 — ftr_n^?c,si>«»B,l:n . . , 208— 209--ttem!>trg-H^„..I<»flylr««ah5 . 16,^50 I69 -lüüyd, Nsserl. . , . . . ,4«7...47l> — Oesterr. Nordwlslbahn , . 211—2115.0 «udolfs-Bahn......177.— l78.— H,ebenb9 80 200 — Vild.norbd Verdmb. V°hn . 187.— 188 — tdii^Allhn ......277.50 278. - Ungarische Nordoflbah» . . .168 25 168 75 Ungarische Oftbahn ... 149.25 149.75 _ran!way.......2N7.50 288 - »'. -ll, Waar, ul.loabar ,u 5 pCt. in Gilbt»- 106 25 1^6 50 ''?.':! Z.'jI.^^tlcu2l!. ;n 5 rLt, ri«,?ltät«sbliaatlon,<-.>! «tm. 102- 102 50 O?I>7^ ^«fl>H.l<^«2 . . 100.— 100.25, Geld Waaie 3d ^lnaleb. G.3'. ,5>00Fr. ,.l. Em. I3l _- 1315,0 Sildb. G 3". . 500 strc, pr. Stillt 112 25, 112 75. 5ttdh.-N.«200fl.,.5«„fi!s,sis)fl, 95 ..0 9.7., -5>tt.l».'V°na 6', (1870-74) , 500 Frcs pr. 0 ilrauca . . . 43 b0 4ii.55 <5^"'< l»<» M,l»s!'»»!!» 5. Nli-.l,-2)>lcat„ 5 fl. 28 'l, 5 fl, 30 lr. ')tllftn1?ouÄt>'or . . 8 « 82 , 8 ., 8,'l „ Preuß. Vafn'nscheinc 1 .. 64j . l , 65 „ Eil, - 106 - 10 .. 108 . 85 . Kroiulsch? Ornndenlslllwngs « Obliaatioi,«,, Pri» ^ v«tt__t«__«: ltb.?b . 86 V».'?. 575 Qoimcrotita II. fcSJt wirb ant l)isfti)sti ftoljnljofc eiiic sortie Don circa 200 etürf &weijiilii'iger, hochstämmiger, veredelter ISfrnen- mid Aejp^elfluiiamc ill> WcitaiionenjcQc tict"atif;cvt«. ft. f. prtu. Siibklju=(8cfcHfd)afk (837—1) SWr. 1. tV*nI)rittf7?s 3n golgc Ianbc8cjcrtd)tlid;cr 23c-toiüiguncj werben bte in ben iikrlajj beg ^crrn sJiid)arb GJvafcn 2lucr8* Vera, gcljimflengaljrniffe, beftcfymb in: ®ctt$eiifl, Oriijvicbtiuiflöftiif ttMb fpHfti(\cit (Effecten am IS. 2(pril I. J unb allenfalls beut baranf folflcnbcn Stage in ben gcwö^nlidjcn ('icita^ tionöftunbcn tut grä'flicf) ^litcröpcrcjs f^en §aufc am beulfd)en ^laftc im SÖege ber fretwiüicjcn ^erftetgernng Q« bett aWetftluetcnbcn flcgcn foglcidje ®ö^al)lung unb SBegfdjaffitng ^int* ftnft«{\ebcn luevbcn., ^aibad), am 8. ttyrit 1872. (726-3) ^r77Ö62. Oicaffumnuih] cjccutivcr ^cilbtcsuiit]. Söom f. f. Jüc$uftfi}cricl)tc ^Jlauiiia lüirb tjieinit besamn flcmoc^l, c« meibc bic on tltfudjte Dicoffiiminino ber mit bicfl(]ciid)t--Ucticii 33c|'d)iibc Dom 14. Üflui b. 3., B-¦ Ijt 2692, bciüilligtcn, foljin aber fiflirlcn Bcilbicdm^ ber im Wrimbbud)c ütunilof 8^b 9?clf.^r. 404 öorfommcnbcM9toülilät ^illiqet unb ju beictt 35ovnal)Utc bic ^QfifQt}iiiij)en auf ben 2 3. 9lprit, 23. «Diai unb 2 1. 0 ii n i 1 8 7 2 , Wf«mal SJormiftage 10 Utjr, mit bem ÖOriQcn ?InI)ange in ber (9crtd}ltffaMj(ci Qn8coibnct. Ä. f. ©ciirf«flerir&t Pianino, am 20tcn 5e(ember 1871. ^ 19- 3) 9ir. 1557. «otoeite iinb briüe cjet\ , ^ßorn f. f. iöejitt^cricbtc ütfdjcrncinlil ^lr^ befjPHi pcnnidjf, bujj ju ber mit Pff*fibc Dom 24. October 1«7I, 3al)l oyH# oiif ben 13. Wlür\ 1872 anfleorr-"(tcu ttfieu cjcciitiocu ftcitbictimg ber auf ™am.c" bc0 ^ernten 3afob ^aul.^ic Don on« bent ^ciflleidie »Din 2U Sn"i 1K"" ««b (Scffiüii Dom 22. Bcbruor 18(18 frf,n(". i«cn 349 p. 65 fr. c, s. c fein i*l lultiflfr erfdjiduu fei; ba'ger ee bei ber ouf ben 12. 9(pr i( unb . • 14. ajioi 1872, ßi lUQ( SBormiltoßfl 10 Uljr, in ber jpnd)täfatn(ei onbcraumten jrocitcn unb lt[jlt(M ITlIit bewerben wollen, eingeladen, ihre diesfalligen Gesuche im ItlHTilll lid1 FillillC entweder persönlich oder brieflich zu überreichen" Daselbst werden auch alle näheren Auskünfte und Pl'O-g'nillllllC sowie (jieSlICllS-FOlilllllill'e gratis verabfolgt. Von der _._____Filiale fler Steiermärlds chen Escompteliant. *) § 42. Die Credit-Theilnahme bei der StoimniimsnK-ji hscniijptebank kaun nur in Folge eines Ansuchons um dieselbe gewährt werden, und wird iiberhau]>t nur solchen Personen /ug(>standen, welche in Stcionnark, beziehungsweise iu Kärnlcu und Krain ansfissig sind oder daselbst }»rot(»kollirte rinnen haben, bezüglich der Ehrenhaftigkeit'ihres Charakters keinem gegründet on Bedenken unterliegen, und welche bezüglich ihrer Erwerbiahigkeit und Solvenz von der Gesellschaft als zulässig erachtet worden sind. (794—4) Durch Gewährung eines Credites wird mau Theilnehmer der I'aiikgcsdlschaft. (822—2) Nr. 95. Euratolsbcstcllllllg. Es wild drr undclanut wo bcfiiudli-chcn Ni'nia Puc lüclsichllich drrm törbcn und NcchlsNllchfoll)crn bclannl gcmachl, daß dcr auf ihrc>> Nannn lautende Klagblic-fchcid vom 10. Jänner 1872, Z. <.)5), in dcr Ncchlösachc dc« Vlalhän« Obrcsa von Züpcccndorf pl^w. 100 fl c. .^. (?. dcm lintcr Einem ob deren unbekannten Auf» enthaltcS für sic bcstclltcn ^'uruwr uä iiowm Johann Mcninccl von ZirNc dchnfs (ölschcinenS zur Taasatzung aus dcn 2 3. April 1872, Vormittag 9 Uhr, z»c,cstclll wurde. K. l.Gezirlsgcricht Gurlfcld, am lOlcn Jänner 1872. (812—3) Nr. 1026. Freiwillige Verällßmlllss. Vom s. f. Ä»zills^csichlc Radlüanüo dorf lviid liclannl ^cmachl, dah dic der mdj. ^Iiiaria Oman von Z'p^z a.cl)ölia,cl>, nnch Hclcna Oman erblich angcf^llcncn Rcalllätcn und zwar: .^. das Wohnhaus Consc.. Nr, 10 in Zapliz mit Mahlmühlc und Slampfe, Wlllschaflc'gcl'älldcu, Otuudsluclm nnd Rechten im Schätzungswclth. p>. 1^66 Gulden und d. die Ucvcrlandsrcalilllt in Drmil^er. Feldc im Wcrlhc von 122 fl. über f,ei will>aci>, vom t. l. ^anocSü.cr!chle in ^ai» dach ucnchmiglcS Anfuchcs, im öffentlichen ^icitalionewc^e an den Mcistvictcndcn ver-änßcit werden. Diese Veräußerung wird am 15, April l. I., Volmittaa. 9 Uhr, im Orte der Liegenschaft zu Haplljc abschalten weiden. Ale, Al,5rnfSprci«! 12 Uhr, in dcr Gcrichletan^lll mit dcm Anhange an^ geoldnct wordcn, daß die Pfandrculilät l'ei der elstcn und zwcilrn ^cilb>ctnn^ nnr um otcr über dcn SchählMgSwcrlb, l'ci dcr drillen aber auch imlcr dcmsclbcn hinlangcaeben wcrdcn wird. Die ^icillllionSbcdinsMssc, wornach jeder Militant vor gcmachlcn, Anbote ein lOpcrl. Vadinm zn Haodrn ocr ^icila tionscommission zu crllgcn dc>t, sowie das SchähungSprotololl und der Grundbuchs' extract können in dcr dicSgelichllichcr» Registratur eingesehen we,dcn. ss. l. Bcziltsgcrichl Krainburg, am 7. März 1872. (692—2) Nr. 151^. UcbcrttWlliss dritter M. Fcilbictlillg. Mit Bezug auf das diesgericht-liche Ediet vom 27. Jänner l. I., Z. 4.'!6, wird bekannt gemacht, es fei in dcr Efccutiunsfachc dcr k. l. Finanz-procuratur in Laidach gegen Theresia Kopriuh i.0to. 45 fl.27 kr. f. A. zur Bornahme der dritten cfcr. Feil^ bictung dcr in dcr Polanavorstadt fgelegenen, auf 1600 fl. geschätzten Hausrcalität die Tagsatznng auf den 1 3. Mai 1 872, Vormittags 11 Uhr, bei diesem l. f. Landcsgcrichtc übertragen worden. K. l. Landcsgencht Lnibach, am 5. März 1872. ,.779-2) Nr7i«53. Erbschafssan^ele^enhcit. Vom k. t Bczirl«s„ls nls Elbe ein» zntictr:'. hat , dcr Anfrüihult dce>i>lben adtr undcllMN! ist, so wird er aufgefordert, sich binnlli Einem Jahre oo» dem unten gcschlcn Tage nn bei die-sem Gclichle zu melden, um die Erb«, crliä'nng anzubringen, widrigrnfaU« dic Vcrlusscl,scho.ft mit dem sich meldcnde» Erbm und dcm fllr ihn aufgsstcllten Eulator Andreas Rbckel von Aßlina nds.lhundlll w.ldcn wiirdc. K. l. Bcz!,liotel o aubere Slrjeueicn nvber ^filling nod) ©efferung berutrften. ¦zlufüaflc an* «piclfartcn ober (Lt)roppo t;ac|liano tterbe« gogeu CEomptaut ober <ßofh uadjuQ^mc cutgrgfiigenommen. (670 - 6) KlDStliclie Zähne1 unb gnnje ©cbiffe lucrbcn nad) ber «ciicficn Jhinfimcüjobc augefertigt, "ßlombirung unb alle 3af)iiopi't'atioiicu uorgenommeu uou (821—2) Zahnarzt A. Paicliel aus Gvaz. i LB^"* 2Bof)itt im Zc t i ino vich'sciien Hause, Stornullc Nr. 'M, im 1. ©toefe. ilCsfoijscics) 5u nerflcöeji ciu ^Tttga^tn näd)[t ber Älafjciifurtcr iDixautI). yJiä^eve* iu ber Gfjjcbttton ber „\iatb. 3citunß." (820—2) Heu-Verkauf. 200 btS 300 (ientner .§eu toer* ben bisttg Uerfauft. ^iä^ereö am ^aupt-pta^ Ta. 235. (719—3) 3n einer aumuttjigen ©egeub, nur 1 ©tuube oou üaibod) entfernt, au eiiur belebten ©trafje gctfgeu, tuirb auQ freier $aub eine lüirtsjscpafl, bet wesdjer fti^ and) eine fnntgangtge jllnl)lmnl)lc lubst ciiu'r befinbet, versauft. ®ie Söo^its nnb 2öir;l)frt)oftö; gebäube, ©tollungen, iUIog^ine [int nett, gt; läiimtg, folib gebullt uub mit siegeln nngföt-rft. Tie su tiofor 33cfi(3uu;.i gchötigt'n (Örunbflilcfc finb im btftcn ^iiftünbi; unb l-i-sleijen anö: "Jlecfer 4 3oc^ 1342 LJÄtlfiv ;95iiefrn4 3odi H35 LJÄIftr.; (Santn 40 LJMIftr. ; SÜJalb unb lüeiöeu '25^0(1) 1209 LJUsftr. ^ufammeu I-15 3ort) -r><^ [JÄlftr. 2^ic 5D!üb,lc unb Läge ist iu gutein Anstaube uub luirb iiniiulcibrodjcii stars bcfd)äftigt. Öbenfo ist baö ooüftdiibige 3uücntar ^iir SÜMrt^fcfjaft oor= sauren, «it iBicb stub -1 gute ÜJJelffit^r, 2 ^ferbe uub 2 ^djnjeine. 3)eflglcid)en fiub oud) bie 3'miner für ben ©efitjer möbltrt. 3Liefe SKenütnt »uirb mit bfni pauken Inventar fogleid) nnfauft um l5.fKK)fl (Sin Lb/it be^ Äüuffd)i((ingö fauu nurf) nöthigen: fallfi Qiif ber SWealität intabulirt bltibfii. Xen Versauf übernimmt ane ©cfäQtgfftt ber ©efertigte uub crtljcitt and) Ijiciüber nähere fluöfunff. (H39--J) Franz Schollmayr in l'atbud), 9tno» 9Jr. 192, 1. @tooit •Qaufcru jc. glcid) bem englifdjcn s^oittanb=CLement eignet, fcucrfrflr ^\t[)t[, stuf rtf|lfn Ll)ön, fracrfrßcn S'anli ju ben billigsten greifen in beliebigen Partien. Crojdiürrn unb ^rtt^blätter roerbeu ans Verlangen g r a t i 6 Dnfnibft. (509—(!) Steinbrücker Cement-Fabrik, 3tcinbriicf in -Stcicrnmif. Fitifci' ifduth-YnU. X^ic bem ©efertigten cjet)örigett, in C6etfrf)if^fa sul» Goufc^r. 34 unb 36 ncleflcncu Realitäten, befteljenb au« einem (jemauettcu 2öo^nt)oufcf 8tnUutiftcnf itrcfrljboDcn unb ^audflarten, ferner au* aötefen, tlectern unb 0o#toalb, werben am 11. ^lpvii 1.3., Ü^onuittag« (J Ul)r in C6erfrfjifd)fa im Sege ber freirotfligen öffentlichen Söerftci--gentng parceUentveti'e an ben ^etfibieteiiben gegen t>ortl;cttt>afte ^Öebiitgijugett Ijintan* gegeben roerbeu. Die näfjercn \?icitation*ljebingniffc sönnen in ber 2lmt«!aiq(ei be« f. t 9?otor« Jperni !tr, Ö. @U)))iatt) ctnqcfcljcn werben. t^aibne^, am 25). a)iäq 1872. (777—2) E. TERPIN. $iir SBIumciifrcimbe. 3in Verlage ulmi üubot «k *.Hiisi) in OaiiitdiiCl' & VciJlUlt 's» focbcti rrfdjirtteit uub burd) ^qii. u. Mlcimttaljr & orcö. iönmbciß m VaiDiid) ju br^icijru: 3)ic 3immcc- unb ijatt5(jiii1uerei. VI u i e i t u n g ^iir Ktiltyr der Zierpflanzen) im Wating^bimcten], sowie flur decoration innerer unb äußerer 3iäume, jiint Ireiben bfr iUnnicu tm Pointer, ^iir "flulage uoit 2)sld)göiten jc. Ütit sitfrfjrftbiinij und torrocnlutitg htt frt)ün(leu JDecorAlionspflaujcit (824-1) uub ftbüUDuitn öcv ytr $Ininciititd)t ncciiinctcn ^Höiuuc un& ^otiid)htunctt. Hon .V>. 3«'flC1'/ Öiofj^ijoglid) Säd)siid)cr .^ofgäriuer iu (iifeuad), JJJitljrrnu^geber ber ©nrtenflora »c Qftii 45 tu ben $e*f rtebrntfifeu ^{IJIiiibuuflcu. 3u elegantem llmid)[ag gel);set. V^cnpvei«: 1 fl- MO fr. («eb. 2 fl. 10 fr. J^lir afle bifimigeu, luelrtje ;{imillCl* unb jreitftcr, ^alfoite unb XcroffCll burd) Sölu-UKuMnmicf \\i nerfi1)iineru tiadjteii, tft ^rtfltr'ä „$\ttimcVü'ättnctt\" ber nttfeitiflftC uub flC- ÖiCflCUftC ^OtOflfliCl' bei ber 2öal>t uub pflege Drr Minbcr ^Inra'.i Dn nttti) bic Vlu i^fla tl u u fl eine feljr elegante, so eigurt fies) ubii)f8 Sjgerf ».utrefflid) ^inii (^.'hfynf filr ^Vniiifiifn-nnbr. 3Dic üou ütctcii ?lcqten cmpfotjtcnc, mit nlnujcnben (Srfolgcn in Jlmocnbuiifl gebraute |rnd)sül!ie in« Intnlrii)s-|ntri)f bon ©ottlJcb 3tnr)curoi)cr iu Apcndnu, ©d)iiicivv tft foniotjt burd) benfetben selbst ju bcjicl)cn, ati burc^ nadjfotgcubc !Dcpot«. dieselbe cntfyält burdjauö fi'inc fd)nMid)cn ^(uffc unb bcilr selbst ganj alle Sörüdjc tu bett meiftcu JVällcii twHfhiitifcift. ^Jrcto per Xopf 3 f(. 2U fr. ö. ffi. ttl4»«l«M*li*u<*iit 3» Vlgrain: Mfi^iii. ^littcllintli, Slpotfjefer; iu üBieit: Jo«. \l>lxw, \nt l'it'h-i-ii-^jpolHPj_____________________________________(544 -3} T)a8 nn tcr ^liuicnfutlcr.Strofje flclcgcne .$au8 in ©rljftcig 9?r. 22 nebst einem auftofjcubcu ?Icfer-Xetrain unb nad) Umftänöcn auc^ mit einem tflcfcr* fliunbe Don 4 3od), 2Bicègrunbe oon 2 3odj unb ffia(b*!Lcrraiit Don 4 3ocft, sammt ©taüung unb ^oife ist auß freier L)tutb ^u Oirfanfen. Die ©aingnnycti jnm Versaufe biefer naeftst ba (5ifcitba()ti=>5tjtiüti ÄrQiti6urg fetjr üünftin gelegenen 9?ca(ität, mc(d)c fic^ w.-gen be« inU&eni Ali' maö oud) ju einem 14 jage frütjer beginnenben unb ein paar SIßo4cn später cuboid ben (gommernufcntljaüc Doi'jilg(id) eignet, finb beim (Sigenftjümcr sperrn .MohvI' Htrtty in (%tbitei(\. i]3oft .^rntubur^, \\\ (\\a[)vv,. (HIO-H) 'jA^^^V meltbrrltljmtc rdjt amerifauifd)^ foiuie Söieuer w&Skgst^sr Nähmaschinen /it\\\\ vmßnmmSBrMiL liffat 3" flaillll"& btUtflc» greifen «mi nn>« A <-n /ii i «i9niHBDBBk-Hj'-~ |||||||K<-« Lki 'i|^«H||^^'\ ^a-a,iiM belter, Daselbst nnb audi ^nfcbiitcuitutrit, leiben unb ^obciti \n Men. ICirrtaii der östcrr.-iin^ar. Papierfabrikanten findot, am | 7. Mai a. c.Vormittags 10 Uhr ! im grossen Saale des nieder-österr. die-1 werbevereins m Wien statt, I Dio ^JTn^f^Koifcliiiiii^ ist solgondo: j I. Allgemeiner und Rechenschaftsbericht. ' II. Genehmigung der Statuten. j III. Bericht über Minimalproiso. ' IV. JJericht ül)or Kvidonzhaltung dor Rohstoffe und Papiervorräthe. ] V. Bericht über Decimal-üewicht und Metermass. I VI. Vortrag der ausgearbeiteten Petition an don Reichsrath, be- i treffend die Aufhebung der Zoitungs-Stompel. I VII. Bericht über Assecuranz. i VIII. Bericht über die Weltausstellung uud Antrag einer Collectiv- I Betheiligung. i IX. Bericht über diverse eingelaufene Anträge von Voreinsmitgliodern. I X. Festsetzung des Beitrages für Mitglieder. •\ XI. Wahl des Comite's. (8«») I WIEN, 31. März 1872. ' Paul Röder, E. Zawadil, J als Obmann