^ l03. Freitag, 6. Mai 1892. 111. Illhigllng. kaibacher Zeitung. N^l>U ^,^, ^'< Postverlrilbuil,,: «anMhriz fi, ls>, halWIiri«, fi, 7 ÜN, I», Comptoir: zu 4 Zl'iiei, i<5, li ^ gröhere pri Zeile ^ ^andtagsabgeordnetcn, ordentlichen in Innsbruck Doctor M nnd s?s lldauer von Wildhansen den Wgst ... ^iaralter eines Hofrathes taxfrei aller-»u verleihen geruht. Gautsch m. p. 3"wä ^^^. Apostolische Majestät haben mit s M,al 5 ^"schließung vom 30. April d. I. dem > »ich ""He ""^ Neferenten für die administrate» Lan!^ ^""lch"' Angelegenheiten beim proviso für Tirol Alexander Frcihcrrn 'Gei ass,? ?en Titel und Charakter eines Hofrathes "Madigst zu verleihen gcrnht. ^__________Gantsch m. ,,. ^Uchs^. "/^ k. Apostolische Majestät haben mit ^-Srf' .s.^"schln'snlng vom W. April d. I. dem ler ^'"inspector in Innsbruck Dr. Johann Hans- ^l llller. i-" der eisernen Krone dritter Classe 'Madigst zu verleihen gernht. ^rin^'"?uz"inister hat den Stenerinfpeetor Peter ü° ^eich ^' zum Steuer-Obcrinspector für den ^R ^ on Finanz-Landesdirection in Graz er- Nichtamtlicher Weil. "Handlungen des Ncichsrathes. t„ Dag^r ^- Wien, 4. Mai. M^ Gall.>3"duetcnhaus verhandelte heute bei über-^cliif^u'" über den Antrag des Abgeordneten ^? in den yl ?^ des Iustizministers Grafen Schön-^z! unter n«5""agcstand. In der Diplomatcnloge ^izini,, s, "" die Gemahlinnen des Kriegs- und ^r> D T?r.""^lend. R.^^ cs's^ . ^^ sagte in der Begründung des <^era d/^' dass'seit Beginn der constitutio-^>> nick! Wruch '^""'Ua l^s,c»lun llinciü-dll». ^tsch^ ."'ehr zur Richtschnur genommen werde, l^^lllie '" ^^)lnen haben sich einen Fcldzugs- unter ihre ausschließliche Herrschaft zu bringen und diesen Theil von Slaven vollständig zu reinigen, indem sic hofften, dass die centralistischc'Regierung stets auf ! ihrer Seite sein werde: die Nczirksabgrcuzuug. Iu den siebziger Jahren habe der Landtag dreimal in dieser Frage sein Gutachten abgegeben, die verfassungstreue Regicruug dasselbe aber dreimal verworfen, und dieses Gutachten sei daher null und nichtig. Nun komme aber der Iustizminister uud berufe sich auf dasselbe. «D«e Gleichberechtigung war von jeher unsere Devise. Wir wollen den Frieden im Lande (Lachen links), aber auf Grnnd der Gerechtigkeit. Wir wollen nicht zugeben, dass Sie eiueu Theil des Landes für sich abschneiden, die Minoritäten daselbst hinausjagen oder vernichten und sich dann als Herren gebcrden.» Der Redner führte dann ans, dass die Vorschrift des Gesetzes, wornach znr Errichtung eines neuen Bezirksgerichtes in Böhmen die Abgabe eines Gntachtcns seitens des Landtages erforderlich sei, nicht beachtet worden sei. Durch d,e Nlcht-cinholnng eines solchen Gntachtcns habe der Iustiz- ! minister gegen das Gesch gehandelt und dasselbe verletzt. Redner verwahre sich dagegen, dass die Wiener Pnnctationen als cin Ausgleich uud als bindend für die czcchischeu Abgeordneten'anzusehen seicu. Wenn die Pläne Pleners durchdriugen, so werde die festeste Säule des Hauses Habsburg untergraben. Abg. Dr. v. Pl'ener erklärte zunächst, dass das außerordentliche constitutionelle Mittel der Mnnster-anklage nur im änßerstcn Falle eines politischen Conflictes znr Anwendung gebracht werden sollte. In Oesterreich sei dieses Mittel trotz der so oft anfwirbelndeu Leidenschaften bisher nicht zur Anwendung gekommen, lind den Iungczcchen fei es vorbehalten gewesen, von diesem Mittel Gcbranch zu machen. Dem Antrage Tilser fehle jede rechtliche Vegrüuduug, denn die Ver-ordnnug bezüglich der Errichtung eines Bezirksgerichtes in Weckelsdorf entspreche vollkommen den bestehenden Gesetzen. Redner erzählte, dass der böhmische Landtag einmal cin Gutachtcu über die Nnthciluug des Gcrichts-bezirkes Aujezd abzugcbcn hatte; die Regierung habe aber damals eine Gcrichtscintheilung m cmcm dem Gutachtcu des böhmischcu Landtages aauz rntgegcu-acsctztcn Sinnc getroffen, ohne dass dagegen Einsprache erhoben worden sei. (Große Heiterkeit links.) Dr. Plener erklärte, er gehe absichtlich nicht auf die politische Seite der Frage ein, denn das Haus habe nicht ubcr den böhmischen Ausgleich mid über die Gcrcchtlgkeit der Wünsche der Dentschen bezüglich der nationalen Abgrenzung zn urtheilen, sondern ausschließlich über die Gesetzlichkeit und Ungesetzlichkeit der in Rede stehenden Vcrordnnng, und da könne es keinem Zweifel unterliegen, dass das Hans auf den Anklage - Antraa keine andere Antwort ertheilen werde, als den Ueber-gaiig znr Tagesordnung, welchen Antrag er im Namen seiner Parteigenossen mit dem weitereu Antrage stelle, dass hierüber namentlich abgestimmt werde. Abg. Dr. Pacät polemisierte gegen Plener, aus dessen Rede hervorzugehen scheine, dass die Verfassung, die Constitution nichts, der Verordnnngsweg alles sei. Redner suchte die Illegalität der Verorduung des Justiz ministers nachzuweisen und bemerkte dann, Herbst habl im Jahre 1884 im böhmischen Landtage ganz andere Ansichten ausgesprochen, als heute Plener. Der Instiz-minister habe die Verordnung ans politischen Gründen erlassen, nm die Linke bei verschiedenen Abstimmungen benutzen zn können. Redner wandte sich dann der juristischen Seite der Frage zn, behauptete, Graf Schön born habe sich nicht als guter Jurist erwiesen, und sagte, es handle sich gar nicht um Weckelsdorf, sondern um den Durchbruch des ganzen Princips. Graf Dey m hob hervor, dass von einer vorsätzlichen Verletzung des Gesetzes keine Rede sein könne. In dem Umstände, dass seitens des böhmischen Landtages ein Gutachten thatsächlich und im Sinne der Verordnung abgegeben wurde, liege der Schwerpunkt der Frage. Deshalb haben Redner und seine Gesinnungsgenossen den Antrag der Iungczcchen nicht unterzeichnet. Aber auch deshalb werde er gegen den letzteren stimmen, weil es zunächst dem Landtage von Böhmen zustehen würde, sich darüber zn äußern, ob durch die Verordnung des Iustizministers vom 22. April 1892 die Competenz des Landtages gewahrt oder verletzt erscheine. Die conservative» Großgrundbesitzer halten es anlässlich des Antrages Tilser nicht für angezeigt, die Verordnung des Iustizministers vom politischen Gesichtspunkte aus der Erörterung zu unterziehen, da dieselben ihre Auffassung bereits im Landtage zum Ausdrucke gebracht haben. Unter großer Spannung des Hauses ergriff der Mi nister, umringt von den Abgeordneten, das Wort. Er begann die Erörterung, ob eine Gcsetzesverletzung stattgefunden habe oder nicht. Er schickte voraus, dass rücksichtlich des >>un«!um «ä1i6N8, nämlich der Legalität der Ver-orduuug, zwischen den Mitgliedern des Cabinetes volle Uebereilistimmnng herrsche. Der Minister verwahrte Feuilleton. H i Nl m e l s p e r l e n. !^s ,^ Von Eduard Rüdiger. Natnrschanspicl, das wir 'die . ,'Es s " dems,>lbm Interesse wieder anschauen sagt der Landmauu. vom Himmel anf die Erde Ms>der ^ habeu und mm beim Aufgaug der . A.werden.. ^'gM "«d von den Sonnenstrahlen ^Ü""'^^.?^^ "'s Freie. An Blumen uud ^>^Tk/s und sommert <,Z, wie von ^'l. Tft'i nln tausend Diamanten. Anf den Fcl- > fHogei, w "°," Halln zu Halm ihre weißen <> P rl^Hrahlt es'..u^entgegen. Goldige °hi,,'fttle^" schallen anf diesen Fäden auf- s°'""t unser Ange reicht, l>o»,^d lf-l lac-,!. ,,„z ' . . ^!,, ^ftaut^?^ ""der, sie uäher zu betrachten. 3>W" den S -"' ^Mk' wnndervoll klare Krystall^ > Mn N"»w' sind sie anfgehäuqt, die ? ^"isV"' s ch iu ihnen und'strahlen in p «t ic N ^"brn wieder. Der leiseste Wind-X> sH " l" "nd schillern. Auf jedem Gras-^" ri^'d 3 ""e Wlen, und an den größeren ^l» Theil zusammengeflossen nnd sclM wie ''"s's lines'^nd leder dieser Tropfen erscheint ""ge ihn f ^""'l' und so gering er ist. ^ wl,m zu seheu vermag, er uimint doch Sonnenstrahlen in sich auf und strahlt sie farbig ö""' Wir begreifen, wie schon die alten Völker zu dem Glauben gelangen konnten, dass sich frühmorgens ihre Göttinnen im Thau badeten, wie ja noch jetzt das Volk an der Zuversicht festhält, dass er schön mache — es aibt ja nichts Reineres und Zarteres, als diese klaren Tropfen. Wir begreifen, wie Dichter sich dnrch ihre Auschauuug hiureißeu lassen und sie bestngen kouneu, wie sie den Thau die Thräneu und Pcrleu des Himmels uud Meuscheuthräuen Thautropfeu 'mmen. Es siiid ja diese klaren Tropfen gleichsam das Symbol der Reinheit nnd Unschuld. m ^, Eine Frage muss sich uns aber bei der Veobach-tuua dieser Thautropfeu vor allem aufdrangen —das ist die nach ihrer Entstehung. Erst wcuu wir emcn Gegenstand völlig begriffen haben, ist er imstande, unser ganzes Iiiteresse in Anspriich zn nehmen. »)"^ lang hat man sich vergeblich bemüht, die V'ldung d s Thaues zu erklären, uud die verschiedenartigstcu Äu-sichten wnrdcn ausgesprochen. Tbau falle vom Himmel herab ans dcn Thauwolk n, 2c sich während der Nacht auf dic Erdc herabseu en md sich auf Gräsern uud Blumen zn Thautropfcn v dichtcn. Andcre' suche., den Thau aus den Aus-düustuugeu der Erde zu erklären und , "h'^" s .^ weis dafür an, dass er sich vorzugsweise a nudngcn nnd der Erdc zuuächsl stchcndcu Pll"'^ l ld'. Wieder audcrc sehen ihn nur als NledMGage, der in der Luft cuthaltcuen Feuchtigkeit "'' '^ '"^ andcre sucheu ihu aus dcu Änsdüustungcn dc i^ selbst herzlllciteu, Frage.« wir uuu, wc che wn dnj An ichten dic richtige ist, so löuuen w,r nnr darauf erwidern: keine und jede — keine, weil die Thaubildung nicht ausschließlich auf einer der angeführten Ursachen brüllt — und jede, weil sie alle zusammen mehr oder weniger zur Thanbildung erforderlich sind. Er fällt vom Himmel herab nnd steigt aus der Erde, wird aus der Luft niedergeschlagen und von den Pflanzen ausgedüustet. Vorzugsweise sind aber diese letzten beiden Ansicht und Ursachen für den Thau von Bedeutung, wie wir bei genauerer Uutersuchuug wahruehmeu werden. Halten wir zuerst die für Erklärung der Thaubildung so außerordentlich wichtige Beobachtung fest, dass der Thau vorzugsweise nach warmen, sonnigen Tagen in kühlen Nächten entsteht, wie sie am häufigsten im Frühjahr und Herbst, wo sich der Thau am stärksten bildet, aber auch inmitten des Sommers vorkommen. Nach trüben Tagen und warmen Nächten, wo zwischen der Temperatur des Tages uud der Nacht oft kein oder nur ein höchst gcriuger Unterschied stattfindet, bc merken wir des Morgens nie Thau oder doch nnr in einem äußerst geringen Grade, so dass er das Gras kaum befeuchtet. Dagegen bildet sich in vielen tro pischcu Läudern, wo die Sonne am Tage die Erdc fast versengt, die Nächte indes außcrord'cutlich kühl ,sind, fast regelmäßig ein so reichlicher Thau. dass er 'wie Regen von dcn Pflauzeu nicdertropft nnd Zeug ganz durchnäsöi. Untersuchen wir nun diejenigen Gcgenstäube, welche vorzugsweise vom Thau befallen werden, wie dic Pflauzeublätter, Holz. Glas, lackicrtc Sachen, dem» dcr !Thau bildet sich keineswegs au allen Gcgenstäudcu > gleich stark, so finden wir,' dass sie die am Tage aus genommenen Sonncnstmhleu während der Nacht leichkl wieder vou sich geben und sich deshalb schneller ab- Laibacher Zeitung Nr. l03. 876 6. Mai M sich dagegen, dass man von ihm als von dem «angeklagten» Minister spreche, da es erst vom Hanse abhänge, ob er ein Angeklagter sein werde oder nicht. «Ich bitte aber überzeugt zu sein,» sagte der Minister, «dass ich kein Mitglied des Hauses gebeten habe oder bitten werde, so oder so zu stimmen. Jeder möge das mit seinem Gewissen ausmachen. Es kann sich hier nicht um eine politische Frage handeln, sondern nur darum, ob eine Gesetzesverletzuug stattgefunden hat oder nicht. (Zu den Iungczechen gewendet:) Sie sind es, meine Herren, welche Dinge, die eigentlich vor den böhmischen Landtag gehören, in das Wiener Parlament zerren. Es kann allerdings auch bei solcher Gelegenheit über politische Fragen gesprochen werden, allein ich muss bei aller Bescheidenheit sagen: Meine Integrität, mein politischer Ruf steht zu hoch, dass Sie (die Iungczechen) ihn dazu benutzen sollen, gegen ihn zu demonstrieren, ihn herabzusetzen, ihn zu verdächtigen, damit Sie nur eine politische Frage besprechen können. (Beifall und Bewegung.) Auf die Frage, was gescheheu würde, wenn der Landtag ein von der Regierung abverlangtes Gutachten nicht abgeben würde, glaube ich uicht eingehen zu müssen, da es sich nur um Weckelsdorf handelt, für welches Gutachten eben vorliegen. Ueber die Frage, wie lange der Beschluss eines legislativen Körpers fortwirkt, enthält die Gesetzgebung allerdings nichts. Die Praxis zeigt aber, dass Land-tagsbcschlüsse manchmal erst nach längerer Zeit sanctio-niert wurden.» Der Minister verweist auf einen ganz analogen Fall, wo auf Grund eines Gutachtens des mährischen Landtages nach wiederholten Abweisungen, ohne eine neuerliche Anhörung des Landtages erst nach fünfzehn Jahren von der Regierung ein Bezirksgericht in Groß-Bittesch errichtet wurde. «Weshalb hat man die Regierung deshalb nicht angeklagt? Die czechische Partei in Mähren hat mir vielmehr Dank dafür ausgedrückt, was wohl beweist, dass man auch in rein slavischen Gegenden mit meiner Amtsführung nicht so ganz unzufrieden ist. Auderswo hält man die Errichtung von zahlreichen Bezirksgerichten für wünschenswert, in Böhmen untersucht mau aber immer, ob nicht vielleicht etwas Politisches dahinterstecke. (Beifall.) Das sind nicht die wahren Autonomisten, welche sagen, dass ein Votum des Landtages dadnrch aus der Welt geschafft ist, weil es einem Minister nicht augenehm war, ihm Folge zu geben. Solche Theorien mögen sich die autonomisti-schen Kreise wohl merken.» Der Minister resümierte: Die Thatsache, dass ein Landtag über eine ausgeworfene Frage leinen Beschluss fasst, köune nicht alteriercnd auf die Rechtslage wirkell. Dasjenige, was auch vom Abgeordneten Plener als Requisit des Gesetzes vom Jahre 1868 aufgefasst werde, sei thatsächlich geschehen. Die Regierung habe ein Gutachten provociert, uud der Landtag habe sich darüber wiederholt geäußert. Dass die Regierung sich vom Gesetze des Jahres 1868 thatsächlich nicht entfernen will. hat neuerlich mein verehrter College Kuenburg bei eiuer sehr bekannten und bemerkten Gelegenheit (im Clnb der Linken) ausführlich dargelegt. Ich verweise auf seiue diesbezüglichen Worte. Es wäre auch nicht denkbar, dass der Iustizmiuister sein Recht, im administrativen Wege vorzugehen, preisgibt, weil der Landtag keinen Beschluss gefafst hat. Der Minister polemisierte endlich gegen Tilser und bemerkte, dass die Landtagsabstincnz der Deutschen die «schlimmste Form des nationalen Krieges» war. Man habe auch gesagt, der Minister wolle durch Weckelsdorf eiuen Weltruf erlangen. Solche Lächerlichkeiten sollte man selbst dem politischen Gegner nicht imputiercu. (Heiterkeit.) Auch habe ein czechisches Blatt behauptet, Europa sehe auf die Vorgänge wegen Weckelsdorf. (Heiterkeit.) Europa hat aber besseres zu thun, als sich um Weckelsdorf zu kümmern. (Heiterkeit.) In einem Momente großer socialer Gefahr, im Momeute, wo das Haus sich mit den wichtigsten volkswirtschaftlichen und locale», Problemen beschäftigt, sollte man sich wohl überlegen, neueu Zündstoff in diese Versammlung zu werfen. (Lebhafter Beifall Anhaltende Bewegung.) Abg. Dr. Zucker erklärte, er habe den Antrag nicht unterschrieben, obwohl er wisse, dass er und seiue Partei dadurch sehr populär gewordeu wären. Seine Meinnng gehe dahin, dass über den Antrag nicht die Guillotine des Uebergauges zur Tagesordnung verhängt, sondern dass er geschäftsorduungsmäßig behau-delt werde» sollte. Der Redner bedanerte, dass der Minister sich gerade über deu wichtigsten Punkt nicht geänßert habe, nämlich darüber, warum er sich auf das ältere Gutachten bezogen habe, statt jetzt ein Gutachten des Landtages abzuwarten. Man rede von dem parteitaktischen Verhalten der Altczechcn nnd der Großgrundbesitzer. Dasselbe habe aber keine rechtliche Couse-qnenz. Man habe ein Gutachten thatsächlich nicht abgewartet, und somit sei das Delict in objectiver Beziehung dargethau. Warum habe der Iustizminister, wenn die früheren Gutachten ausreiche,,, ein neues verlangt? Es handle sich nicht nm eine .Kleinigkeit. Die Aufregung im böhmischen Volke über die Errichtung des Weckclsdorfer Bezirksgerichtes sei nicht künstlich hervorgerufeu worden, sondern eine spontane; darnm dürfe man über dieselbe nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Die Verhandlung wurde hierauf abgebrochen. Abg. Dr. Lneg er interpellierte den Ministerpräsidenten, ob er geneigt sei, Auftrag zu gebeu, dafs in den Blättern, deren Officiosität entweder offen zugestanden oder aber auch officiell verneint werde, dem systematischen Untergraben des christlichen und monarchistischen Bewusstseins ein Ende gemacht werde? Weiter fragte Lueger, ob der Instizminister geneigt sei, den Staatsanwaltschaften den Auftrag zu geben, der Volkspresse die gleiche Freiheit der Meinungsäußerung wie der kapitalistischen Presse zu gewähren und die Existenz jener Blätter nicht dnrch fortwährende Confiscationen unmöglich zu machen. Lueger interpellierte endlich den Instizminister, ob er geneigt sei, die frei werdenden Stellen im Iustizdienste ohne eine bloß aus Intercalar-Rücksichten eintretende Verzögerung zu besetzeu. Der Präsident beraumte die nächste Sitzung fü r morgen an. Obligatorische Feuerversicherung. In der vorgestrigen Sitzung des Versicherungsausschusses des Abgeordnetenhauses, in welcher die Berathung über den Antrag des Abgeordneten Grafen Wnrm-brand über die Einführung der obligatorischen Feuerversicherung fortgesetzt wurde und in welcher auch der steicr-märkische Landesausschuss Dr. Wannisch aus Graz als Experte erschienen war, gab zunächst der Regierungsver-treter Hofrath Sagasser eine Erklärung ab, wonach im allgemeinen die Regelung des Fcncrversichm > 3 ^ von der Regierung als Sache der RcichsgeW" ^ gesehen werde, und dass insbesondere, '"""' ^ jck, Versicherung als Zwangsinstitut eingeführt " ^< es nicht angehe, der Landesgesetzgebung durcl) ^, ^ mein gehaltene Ermächtign»««, anheimzustellen, o ^,^ ganze Reich dermalen geordneten Verhältnisse "' Weise umzugestalten. ,.,«« M Die Regierung habe bereits die ^"/^ ^ obN Gesetzesvorlage in Angriff genommen, ""A^. M'W' torische Feucrversichernng regeln solle. Um o,c,e ^ ^ deren Einbringung sich die Regierung bcmtö ^ Allerhöchste Thronrede bei der sciellichc,' ^l0„^^ ^ gegenwärtigen Reichsralhssession am H ^" ^ hfl behalten hat, nicht zn präjudizieren, ""^..^ Mtin> Regierung das nähere Eingehen in die ww ^„l lnung des dem Ausschüsse vorliegenden Ant"ge ^ ^ werden. An der darauffolgenden Debatte 'Me u ^ außer dem Experten Dr. Wannisch, welch" ^sP stelluna. der diesbezüglichen Bestrebung" "" > ^r, Landtage gab, die Abgeordneten Dr. P«"" ^lg. Rntowski, Slama, Povöe, Radinsky, ^ro» ^, Kirchner, Dr. Haase, Dr. Groß und R'tter ", ^Mt5, So ziemlich alle Redner, die zum 2"°"^ "l^cp sprachen sich entschieden für das Prinzip der o" ^,B Feuerversicherung aus und äußerten ihr leM!" ^>ft über die Haltung der Regierung, welche «"' ^,„, zu dem vorliegenden Gesetzentwürfe Dr. Groß stellte den Antrag, es sei, uaa)ve>> ,,^,^ tere Berathung des Gesetzeutwurfes zu leine z» Resultate sichren könne, ein Bericht an 0"v^ M erstatten und unter Darlegung der G""de, ^M ^ Wahrung gegen die vollständig ablehnende P ,^, M Regierung der dringende Wunsch nach der " ^mulllp läge des von der Rcgieruug angekündigte" ^ " ,M^ anszusprcchen. Die Abstimmung über diese" "' ^, B nachdem der Antragsteller Graf Wurmbrm" wesend war, auf die nächste Sitzung verMvr^^ Politische Uebersicht. ^ (Steiermark.) Bei der vorgestrig ^ ^. Ersatzwahl im Städtebezirke Iudenburg wl r" ^ des zurückgetretcneu Dr. Reicher der dM" ^,D > richtuuy (deutsche Nationalpartei) angcym^ ,„^ Conrad v. Forcher mit 577 von 5W SUM' " ^ d > (Der kroatische 12. Mai nach Agram zu einer sehr kurze" .^heB berufeu worden.' Die Agitation für die ^Me» Neuwahlen hat bereits begonnen. Dte / nch' bisherigen Majorität fcheinen fchr 9""'"U.Hg W man glaubt, dass die Opposition etwa z'"" zählen werde. . cn <>if. bringt ^ (Aus Bühmen.) Die «Politik' vr ^.^ , Meldung: -Wie wir ans bester Quelk^ Dr. Rieger dem Ersuchen, neue (altczechiM/ ^i„lei Männer'für die Abgrenzungs-Comlmslio" Z , „>,s" . uicht willfahren. Für getheilt wird, der Obcrlaudcsgcnchtspraiw ^,^l'.'^ sein, diese Vertrauensmäuner selbst s" " ^.zls ^ (Gemeinsame Minister-^' ^ ^ " gemeinsame» Minister-Conseils znr Fw " ^,„ W ^ Delegationen vorzulegenden Budgets w" ; h^ tag ihren Anfang ne'hluen. Sicdursm^^^^ kühlen, als manche andere Stoffe, z. V. die Metalle, welche die aufgenommene Wärme länger an sich halten, deshalb anch langsamer sich abkühlen und selten bethanen. Die Pflanzenblätter, Glas, Holz, u. s. w. zeigen in heiteren, kühlen Nächten immer eine um 1 bis 2" N geringere Wärme, als die sie 'umgebende Atmosphäre. Aus dieser schlagen sich deshalb die in ihr enthaltenen Wasserdämpfe, die Feuchtigkeit, an den kälteren Gegen^ ständen nieder und verdichten sich an ihnen allmählich zu kleinen Thauperlen und Wassertropfen. Einen ähnlichen Niederschlag der in der Stubenluft enthaltenen Feuchtigkeit finden wir häufig, namentlich im Winter, an den Fensterscheiben, wenn die äußere Luft kälter ist als die im Zimmer. In Italien, wo die Temperatnr der Luft oft sehr rasch wechselt, fiudet zur Winterszeit oft das umgekehrte Verhältnis statt, dass sich an der äußeren Seite der Fensterscheiben Niederschläge aus der Luft blloen, well diese wärmer ist. als die in den Zimmern enthaltene. Bedeckt man die Pflauzeu oder andere Gegenstände, ^ bethauen sie selten, weil die Decke die ausgeströmte Wärme zurückhält und den Niederschlug der Feuchtigkeit verhindert W,r stud gewohut. aus reichem nächtlichen Thau auf emen heueren schönen Tag zu schließen, und gewiss mcht nut Unrecht. Ein großer Theil des in der Luft enthaltenen Wasserdampfes ist ja durch deu Thau bereits vorweg genommen, und der Ueberrest ist selteu noch hinreichend, um sich zu Regen zu verdichten. Deshalb benützt man auch den Thau als Wetterprophet. Man hängt ein lackiertes Brettchen vor das äußere Fenster, nnd je nachdem es morgens bethuut ist oder nicht, verheißt es schönes Wetter oder Regen. Bei den für uns so sehr trockenen und anstrock- nendcn Ostwiuden, welche gleichsam alle in der Luft liegende Feuchtigkeit aufzehren, thaut es fast nie, ebensowenig bei anhaltender Dürre im Sommer. Feuchte Niederungen, die Nähe von Bächen und Flüssen sind indessen hievon ausgenommen. Sie zeigen meist Thau, wenn die Temperaturuerhältnisse der Bildnng desselben günstig siud. Ich habe in anhaltender Dürre kleine Bäche beobachtet, welche die Pflanzen längs ihrer Ufer durch ihre Ausdüustuugen mit den herrlichsten Thau-perlen geschmückt hatten, während einige Schritte entfernt alles trocken war nnd Blumen und Gräser welk herabhieugen. In sehr vielen Fällen bildet sich der Thau erst frühmorgens, knrz vor Sonnenaufgang. Um diese Zeit siukt bekanntlich die Atmosphäre um einige Grad, die thaufähigen Gegenstände erkalten noch mehr, und das Niederschlagen' der Feuchtigkeit erfolgt. Gewöhnlich beginnt die Thaubilduug schon mit dem Untergänge der Sonne, wenn deren Strahlen ihren Einfluss verliereu. Der Thau findet sich fast über die ganze Erde verbreitet uud tritt in manchen Gegenden fo stark auf, dass er wie eiu nächtlicher Regen die Erde anfeuchtet und die Pflanzen erquickt. Eine eigenthümliche Erscheinung ist es, dass sich auf den Schiffen in der Mitte des Meeres kein Thau bildet, währeud er stark eiutritt, sobald sie sich den Flussmüudungeu des Festlandes nähern. Fragen wir uach dem Nutzen des Thaues. Was für den ermüdeten, dürstende,, Wanderer ein frischer ^ kühler Quell, das ist für die Pslanzeu der Thau der^ Nacht. Der Dichter Chaiuisso sagt: «Es weiuet die scheidende Nacht» — aber die ganze Natur steht noch ^ mit diesen Thränen im Auge erfrischt uud erquickt da; ste lächelt uns eutgegen wie eine schöne glückliche Braut, Mlt Thräuen im Auge und Diamanteu im Haar! Roman aus dem Ueben von Vr»«""" (75. Fortschung.) ^h O">,' Der Senator machte cine Pa"H lM ^ schläger hielt wie gewöhnlich s"'^ ih>" ^"l schlössen. Alles, was Friedrich HeUHe er «z schattenhaften Umrissen skizzierte, ""' AM. ,1 gründlich. Er wusste sehr genall, da s ^ ^,d ° ^ ganz in den Händen der Goldsch "g" ? ve^ i," ihnen weit mehr als die contra !A ^ck^, Million schnldete. Er kannte ^M.,^M.. Heiratscouttact, uach welcher wohl^"'' nindllB' g„l aber nicht Friedrich Hellwig das^' „„ Z .^ und dass die 15 M. vom "stc" '"^M>' 'B Zins zum Capital geschlagen w""^. „-schlagen waren. Er wnsste das alles, ^,1 nnd ließ nichts davon merken. ,j„ eig^ , >^ Ihm konnte nicht daran liegen, se ^,.fah ,,, zu verrathe,,, souderu einzig dar", ^ ca ' ^ Senator Hcllwig wusste, "ud da» / ^h '"zg^ welches Capital sich daraus s"M ^a»e Bercchuuugeu - wahrhaft saw"'»") ' ^ ^. ^ nnnaen. .5 die ^HM, «Sie sind nicht mehr ^ Geld, das gnt und sicher w«c b ° , i,^ath ,^ ^ steht,- sagte der Geheime CoM' cigH,^ -aber alte Leute, wie der Vater s ^ ihr ^ l^ besteheu auf das, was sie glauben, "^,. u'0 ,„it^ in Güte ließe der Vater mit M ;ch '"^ M.,„ auf ihu sehr viel Einfluss W, an ,,K stimmtheit, ist ihm st'hr'ue ^''^d lch ,,s^ dung von Dorothea nud H"^'^ hie"'" ^ verspreche,,, wenn es sein sollte, 0 » ^^1" Zeitung Nr. 103 877 6. Mai 183?. H^^rdern und werden in einen, unter dem Muss « Majestät abzuhaltenden Ministeirathe ihren nerchM^ Regelung der Valuta.) Der Ge-seiüei I, österreichisch-ungarischen Bank berieth in Am,?^" Sitzung'Zuschriften des österrei-l'ch der ^ .5< ungarischen Finanzministers hinsicht-Ahriin^s ' ^"den Regierungsvorlagen betreffs der die NiiM ^ ""^. beschloss, in seinem Wirkungskreise ^"tlvm 3 ^ beiden Finanzminister zustimmend zu °"lraqten V? ^^"^ Beschlußfassung über den be-chnM,,Z">"b zu den Vankstatuten eine außer-^ttllfen ""-'^lversainmlung für den 23. d. M. ein- Verlin^^.othstand in Russland.) Nach der dtt^.^"lonalzeitu,ic;. erklärte Alexander Francis, ^lsburi >> englisch-amerikanischen Gemeinde in beides " ^'^ Vertheilulig des amerikanischen ^ende,, ^" ^ Nothleidendcn oblag, einem inter-fklin je. ^"wkanischen Journalisten gegenüber, dass, MM ^m Aergsten allerdings vorgebeugt sei, iu achlcte,'». ?"^ ^e Hungersnoth noch weit schlimmer !^die M T'' ^n Saatkorn sei zwar kein Mangel; lollcii u,/^be seien wegen Mangels an Futter ge-!^e s,^'^enschcn so kraftlos, dass sie nicht imkern ^ ^ Felder zu bearbeiten. Typhus und gegen N.ssMren derart, dass Vorsichtsmaßregeln 5 (Die mc send nothwendig seien. °"s!Win^?'°lle und Bnlgarien.) Wie aus ^'iche V" ^meldet wird, wird die Pforte die bul-^jch^ vom 12. April nicht beantworten; sie M sie M 5 Marien die bestimnite Erklärung geben, 'e v»i, "^aufbieten werde, nln etwaigen Umtrieben, °ft>chs > ^M)e,n Territoriuln aus gegen Bnlgarien ^e,li',"7"' "üt allen Mitteln zu steuern. Die "die^Mage will die Pforte vorderhand nicht M'Ne Olimen, weil die Aufwcrfuug derselben >>tc. ^^lschcn deu Mächten heraufbeschwören ^" wiird ^'rrschcnde diplomatische Ruhe nnter- ^R tch^'"ation ales Schiedsgericht.) Im Me^/.'n Aeru die internationale Conferenz der Pchqcri^, behufs Einsetzung eines internationalen H<°Il 3,6 s"' politische 'Streitfälle zusammen. Achtes ° r Antrag Peez betreffs eines Zollschieds-M alle, M" ''nd auf die vertragsmäßige Vorsorge ""Ht hi " "waten für eiu folches Haüdelsschieds-. , Ot o^ llt werden. Men 9,^"erika,) 413 Delegierte der republi-2>s°ns "wnalconvcntion werden die Aufstellnng ^leii^^Uln Candidate:: für die Präsidcntschafts-ss,.5sordetl'^"^"' bics sind nm «2 Stimmen mehr "^ten I >'ud, um die Ernennung desselben zum , Sntli^/e/ch) Znfolge Decretcs des Ministers bl^schi" n Arbeüen dürfen vom 1. Inni d. I. an ^ nur ?' Heizer und Conducteure der Eisen- ^>l. französische Staatsangehörige angestellt ö°>'ls^"'n er i k a) ist eine Indianer - Revo-H>! c^ M ^"'' bie im östlichen Bolivia begonnen hinten Ms^er auch auf die Nachbargcbicte ausdehnt, 3. der ^K von ^« Paz und Sucre sind in die <Ü 9ll»a'""M"te gerathen. Die Indianer des ^ "^niwiiliues haben sich der Bewegung ^ angeschlossen. Der Präsident Ares beabsichtigt, Brasilien, die argentinische Reftnblik nnd Peru zu einer Cooperation gegen die Aufständischen anfzufordern. Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die < Linzer Zeitung» meldet, der Pfarrgemcinde Geiersbcrg in Obcröstcrreich zur Kirchenrestaurierung 200 fl. und den freiwillige» Feuerwehren in Peterskirchen und Kirchheim je 80 fl. zn fpenden geruht. — (Von der Reise der Kaiserin.) Man schreibt aus Athen, 29. v. M.: Hiesige Blätter bringen über den Aufenthalt Ihrer Majestät der Kaiserin Elisabeth auf Paxos, wo die hohe Frau am letzten Sonntag, auf der Fahrt nach Piräns begriffen, verweilte, interessante Details. Die «Miramar» kam am Morgen vor der schönen Insel an, welche bekanntlich Erzherzog Ludwig Salvator beschrieben hat, und stieg mit ihrer gewöhnlichen Begleitung ans Land, jeden Empfang seitens der Behörden ablehnend. Sie lieh sich zunächst nach dem Hanse des Herrn Andreas Vellianitis führen und ließ dort, da der Hausherr krank zu Bette lag, ihre Karte zurück. Sodann durchwanderte sie den kleinen Hafcnort Gaion, trank im Freien Kaffee und unterhielt sich mit den Bewohnern. Einen Jungen, der mit seiner Mandoline vorüberkam, forderte die Kaisenn auf, mitzugehen, worauf ein hübscher Hügel mit Aussicht erstiegen wurde, wo die Kaiserin den Jungen aufforderte, zu spielen. Als es sich zeigte, dass er seinen Federkiel nicht bei sich hatte, half ihm die hohe Frau mit einer Haarnadel aus. Die Kaiferin besuchte sodann uoch zu Fuß mehrere Orte und lehrte auf die «Miramar» zurück, welche vor der Abreise die ganze Insel umschiffte. — (Neuerungen im Vatican.) Es handelt sich jetzt darum, den Vatican elektrisch zu beleuchten, nachdem daselbst schon andere moderne Einrichtungen Eingang gefunden haben. Es befindet sich daselbst bereits ein schöner Ascensor und auch ein Telephon ist daselbst eingerichtet. Ein Apparat functionicrt in einem kleinen Cabinet, das an das Gemach des Papstes stößt. Leo XIII. telephoniert zwar selten, aber er thut es doch in dringenden Fällen, wie zum Beispiel an dem Tage, da Pater Cor-noldi, der ihm einen Besuch abstattete, Plötzlich erkrankte. Der Papst eilte zum Telephon-Apparat, um die Iesmten in eigener Person zu avisieren. Für gewöhnlich ist es abcr der treue Centra, welcher für den Papst telephoniert. Zuweilen thun dies auch seine Neffen. Im Vatican existiert cm Ccntralburcau, von welchen» aus man mit etwa zwanzig dcr hervorragendsten Persönlichkeiten, dem Papst, dem Staatssccretär u. s. w., in Verkehr treten kann. — (Eine neue Hängemethode.) Amerika hat mit neuen Hinrichtungsarten offenbar kein Glück. In Faycttc im Staate Mississippi war ein Neger wegen Ermordung seiucr Frau «nach einem ueucn System» ge> henkt worden. 56 Minuten lang hatte er am Strange gebaumelt und drei Aerzte hatten ihn für todt erklart. Im Sarge aber lebte er wieder auf, und zetzt soll er bereits vollständig wiederhergestellt sein. . — (Ueber Bienenzucht.) Wenn man lrgend eine Arbeit im Bienenstocke bei höherer Temperatur vor-znnchmcn hat, empfiehlt es sich häusig, statt des Rauches sich eines Wasscrzerstä'ubers zn bedienen, mü dessen Hllfe man die Bienen sanft betäubt. Fromm ziehen s,e s,ch znriicl ohne dm mindesten Versnch z„m Stechen zu machen. — (Der Höhepunkt der Kraft.) Gastierende Tragödin: «Ich fage Ihnen, Director, mich follten Sie in der Cameliendame fehen. Die Sterbescene spielte ich in Liegnitz so ergreifend wahr, dafs ein Lebensversicherungsagent, bei dessen Gesellschaft ich mit 100.000 Mark versichert bin, ohnmächtig wurde.» — (Der Brand von Radziwilow.) Die russische Grenzstadt Radziwilow ist, wie man aus Lem-berg telegraphiert, gänzlich niedergebrannt. Das Feuer kam durch Unvorsichtigkeit in einem Wohnhause zum Ausbruche und griff mit großer Vehemenz um sich. Mehrere hundert Familien sind brot- nnd obdachlos, — (Sicheres Zeichen.) Vertha: «Du glaubst also wirklich, dass dich dein Schatz heiraten wird?» — Emma: «Ganz gewiss! Was er mir schenkt, sind lauter nützliche Sachen.» Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Unterkrainer Bahnen.) Auf Grund der den Herren Karl Fürst Auersfterg und Josef Freiherrn v. Schwegel verliehenen Concession zum Baue und Betriebe einer an die Südbahnstation Laibach anschließenden Locomotiv-Eisenbahn von Laibach nach Straza sammt Abzweigung nach Gottschee constituierte sich vorgestern unter der Firma: «Unterkraine? Bahnen» eine Actiengesellschaft. Das Gesellschaftscapital besteht aus 31.000 Stammactien ü, 100 st. im Gesammtbetrage von 3' 1 Millionen Gulden, von welchen 0000 Stück im Nominalwerte uon 600.000 fl. von den Interessenten zu zeichnen und a! pnii einzuzahlen sind, während die übrigen 25.000 Stück Stammactien Per 2'/^ Millionen Gulden, welche später von der Staatsverwaltung übernommen werden sollen, zunächst von den Concessionären der Untertrainer Bahnen zu zeichnen und einzuzahlen sind. Auch ist die Gesellschaft berechtigt, mit 4 Proccnt verzinsliche Prioritäts Obligationen nach Maßgabe des Bedarfes bis zum Maximalbetrage von 7 Millionen Gulden in Noten auszugeben. Nachdem die constituiercnde Generalversammlung den Freiherrn v, Schwegel zum Vorsitze berufen, erstattete der Bevollmächtigte der Concessionäre, Hofrath Dr. Liharzit, Bericht über die bisherige Geschäftsführung der Concession are, woraus u. a. zn entnehmen ist, dass für den Bau der Bahn von Laibach nach Gottschee bereits 11 Offerte eingelaufen sind, über welche die Direction der österreichischen Staatsbahnen in Gemeinschaft mit dem Verwaltungsrathe demnächst die Entscheidung treffen werde, und legte den Nachweis über die erfolgte Zeichnung und Einzahlung der von den Interessenten u! ^ari zu übernehmenden Actien sowie das Gesellschaftsstatut vor, nach dessen Genehmigung die Gesellschaft für constituiert erklärt wurde. Die Zahl der Verwaltungsräthe wurde auf 10 festgesetzt. Hievon wurden drei, und zwar die Herren Karl Fürst Auersperg, Josef Freiherr v. Schwegel und Karl Luckmann, von der Versammlung gewählt, während die anderen sieben Mitglieder als vorher designierte Verwaltungsräthe fungieren, und zwar die Herren: Hofrath Dr. Franz Liharzik und Professor Franz Aullje, vom Handelsminister ernannt; kaiserlicher Rath Johann Murnil und Dr. Adolf Schaffer, vom krainischen Landes-Aus-fchuss delegiert, welcher eiu Iahreserträgnis der Unterkrainer Bahnen, entsprechend dem Erfordernisse der Prioritätenverzinsung, garantiert hat; Dr. Josef SuPpan und Ottomar Bamberg als Mitglieder der krainischen H'"'. ^___________ ii 'st de.„ ^"'lsen an dem Tage der Contract, Vberdas F^" Schwager unbequem.» 5N,. ' ^ bes Senators flog eine brennende Sie mich nicht,, sagte er tief-V"bcrll,' ^ absolut kein Geschenk, soudern nur <^H des Contracts. Was die Angelegenheit k th>junaen"^^^t^ kann ich natürlich nichts «?und z^n Leute müssen selbst wissen, was stc V ist ^alw haben uud was für ihre Zukuuft M?»' "Propos, wie theuer bezahlten Sie diesen ^lt"?>ar ^A°l nach diesem Tage allein in seinem il" d Ur ^! ^ er sich gestehen,' dass der Zwie-3" sMärft V'e stch m den letzten 24 Stnnden 7« Unler? s ^mildert habe. Besonders ärgerte Ze>>. ^lerrch,^ dem Banquier Er hatte iu ^"^^lane.i'"'^^ "Hl die Absicht ausgcspro-Verbindung seiner Tochter mit Z°"^ U isZ" ^eten, aw doch den Plan in ss^?'Uno V' d'e seine Znstimmuug voraus ^ttl>ke war r '"" uoch nicht das Schlimmste, X ^'9 erhüHn ackommen, der ihm bei richtiger ? <" °n di .^? Heirat die verl asste Kette, ?' 1-^ Verwandtschaft fesselte, ein- 3^b.^Ule iwl?n; ^ die unerträgliche Kette -l>l? kuebelte, die ihn, z"b>"^ schieu ihm mo !lhns^i f Preis sein" geliebten Dorothea ^'''u???^"N kam der Senator vor Ge "yrm. und am zweiten fand znr fest- aesebten Stuude beim Sachcr ^a^m^üe^Äbschieds-de cnner, zn dem ungefähr zwanzig Herren emgeladen und erschienen waren, statt. Das Menu erwies stch als ei» höchst gewähltes; es bestaub aus dcu auserlesensten, mit allen Raffinements der internationale» Küche bereiteten Speisen. Die Weine repräsentierten die femstcn nnd schwersten existierenden Marken, und das Dejeuner verlief glatt und heiter - bis gegen Ende desselben. . Neben dem Zimmer, wo der Senator sein Dejeuner gab, nur durch eine Thür getrennt, befand sich in ebenfalls für abgeschlossen iu welchen, auch ciue meistens ans Offmeren bestehende Herrengesellschaft speiste. Unter den Gästen des Senators waren einige, welche an den aus dem austoßenden Zmuner heruber- öueudeu Nufeu die Stimmeu Bekauuter zu erkeuueu alaub eu. Si suchteu deshalb, als der Kellner chnen ^Vermuthung bestätigte, nach Beend« des Essens ihre Frcuude für Augenblicke auf, uud wfe kleu wiederum herüber, um jene zu begrüße.. D das eigeutliche Frühstück beendet war nd'^ w Wein und Dessert die Zeit verplauderte, thateu ycy all näliÄ die beiden Geßllschafteu zusammen nnd m-eiu2r Uuter deu Officiereu aus dem austobenden Salon war anch Prinz Raimund Konta. Der Senator, welcher natürlich "ichts vou des Vrimen inhaltsreicher Unterredung "" außerordentlichen ^d-auslaqcn in äquivalenten Ersparungen des ^ .^ ^ gets Deckung finden werden. Ferner knnVM ^ Reform der'Erbsteller und die Einführung o^„ hülzchenlnonoftols an, wodurch das Deficit au, ^ Millionen vermindert würde. Behufs Dlgnng ^ ^ teren reichte er einm Gesetzentwurf ein, '" ,W»s Regierung ermächtigt wird, im VerwaltungöM!! ^ ^ Nednctioncn vorzunehmen. Hierüber entspann Debatte, die fortgesetzt werden wird. ^ d»' Nom, 5. Mai. In der Kammer w"roe" ^ gestrigen Erklärungen Rudini's elf T°g^ ^ beantragt. Die von der Rcgiernng genehme ^„gl ordnnng Grimaldi's, lautend: Die Kanunn ^^ die Erklärungen der Mgieruug lind "berWl „„t ordnung, wurde bei 'namentlicher ^l'"''" ',M 193 gegen 185> Stimmen enthielten sich der Abstimmnna. Miillsterp^ . ^ dini erklärte, er werde die Weisungen M holen. Äss,tbl'il»"f" Luxcmlmrn, 5. Mai. Die in den ^'^.M versammelte Kammer sprach sich gestern nut gn^^M heit für die Herabsetzung des Wahlcensus nierwahlen auf 15 Francs ans. Die "' hierüber im Plenum ist bevorstehend. , j,i d" L.'ittich,5.Mai. Die vergangenen Nacht zwei Anarchisten, dic "">>'. d"> Arbeiter Brüder Verro. Heute wurden '" Indiuidnen in Haft acnommen. ^ilst>of A valence, 5. Mai. Der urtheilte zum Tode einen Abenteurer ocn,^^. ^ staintnung. namens Hartelt, welcher >^ .„h M falschen Namen v. Spee als Offickr a"^"^' «' einen Trapistcn in der Umgebung ""!s. ,Mls" trogen sowie den Schatzmeister des Trap^ mordet und beranbt hatte. ^ <,,,„:< ii" ^ Petersburg, 5. Mai. Die Ende Äprn ^ ^ vernclm'nt Vjätka vorgenommene P'"^/ uB ^ dass durch dic Miss'erute eiu Verlust ^M'l" Pfrrden erwachsen ist. Die Pmse drr -haben eine enorme Höhe Ailgctommcne^Frcnlde. A"' 4. Mai. „,,d 2^, Hotel (Maut. Änzzi und Häuser, Nc,f! ^« ^ticl, ^^ Mr, Wien, ^ Schnllic, Mrz - ^al,^ ^,,^>H. und Baronin Mbcr, s. Töchtern, Trieft. ^ " .^ ^" «F' Matscher. Kroll, Inqenienrs-Oattm, 1-^ ^uk. ' ^ Wiirlh, Mbazia. - Elsmsz, Frankfurt. ^ „lc"""/ ZO, Vrimn. - - Slusca. Kraxen. - wonach". Hh! M^,/ Hotel Stadt Wien. Epstein. Iantfch, Obcrft''" ^ ^,, ^, Lehr. Reiner. Hahn. Hilf. Ritschcl. P"PP ^ OM" ,1.,"' Illel. Schlesinner, Bcttelheim, Nnleli. >v"' ^'t! ^ ^ Wien. - Kußl, Vrimn. - Cirtarii, Oraz. - Spitäler, Vraune. Hauptmann, Oottschee,- "'HAwlayN. ^ " ,.. - - Krall, Trieft. - Schreier, Kfm., ^oy" ^o ! jchn.. Storaj. z^st' ^„d >^. Hotel SUdlmhnhof. Minatti, Feuerwerke^ ^,g ^ M>" Handeloman, Trieft. — Spent, "^s. ^Ml. Sujcc. Ässram. - Kohl, Fabrikant, ^- M Ascideiniler, Ht. Ruprecht . Hra"^ ^ Hoiel Vliilischcr Hof. Hribar, Wipp"")' "" stadt. — Zairai, ilioviano. -----"" , ------------------------'---------------------------- « .^' Den 5. Ma i. ssrancisca yes;, P'" städterstrasie 7, (Uehirnlähmnna.. ------- Lottozichllng vom 4. M'^ A^ WcleoioloMc VcoWWng^^-^^j .I'M. 727'» 1U-8 KW.sch'""" ^nd >">^ Ablvcchselnd R^en und SoniicnM',^ ^,» " ^ — Das Tagosmittrl der Teinperatur Normale. ^—^^" ,<5 l ----------------------------------------^^> Pag'" , Verantwortlicher Redacteur. ^ Z 879 6. Mai 1892. Course an der Wiener Börse vom 3. Mai 1892. «»«dem 0^^« Tours»««« «'"^>n Noten «5-.,d 9.5. ^r^^a'«>«!o, ,5<>< H^ """ ^ «3?' ""'er'rei «.»..IN,... '',«»,. ^"'l'"»! '««4 95 80 s«40 »». K,^en,, ^°, ' - . . lug 45 ,0!» s.5 WM I I Geld Ware lhrundenll.'Vbligallontn (fnr ,00 st, (lM,), 5"/c, aalizische...... 10520 Il>f, — 5"/„ niührische...... —'— —'— ü"/n li^rain und Küstenland . . — — —-— 5"/„ nieberüslerreichlsche , . . l08 — 110 — 5°/., steirische...... - - - - 5«/n lroatischr und slnvmiische - l0ö - - l0« — b°/„ slebenburaische , . . . —'— — — 5"/„ Tcmeser Äanat . , . , —'— —'— 5"/„ nnnarische...... »8 7N l»4'7N Andere öffenll. Anlehen Donau.Mca..Lose.',"/„ >0<> fl. - l22— 1LL'5" btn, Vlnle!he 1878 , . lN7 — 107 50 «lnlehcn der Stab! »örz . . :>! — — — «Inlchcn d, Vtabtaemeinbe Wien 10485 105 85, Präm, Aul, b, Etadtai'üi, Wien 11,7 50 «57 75 «urillilinu VInlehe» verlr?, !>"/„ W 9ü 99 <>» fl,), Vudencr.alln. «st. 4«,„<». . . l17- 1,«- dto, blo, 4'/,°/,. . .100 50 10150 dto. b<0, 4°/„ , . 96 bö 96 75 d«u, Pläm,°Nchilldverschr, N°/o ll) öN 11^- Orsl, Hypotlielenbanl >»,, l><»"/<. »N — »9'5N O 100-20 Prillrllatü'Pbligalionen > (siil >!»<> st,), t>-ldl»a!!d»Äl>rdl.al,„ n.l8»U 9« »l) S!»'b0 VaKzlscke Knil Ludwi« Äahn «!!,, l«t/,"/n . —'— — »- Veld war, Orslelr, iliorblucstbllh» . . . lO7'5l» >UU 40 N, 20 st, 22- 2L'bl, Ofeiwr «osc 4<> st..... 5«— k 5« Nöthen lfreuz,öst,Gfl,d . N'fl. l» ^ l!» - ^»»dnlpt! Lose ,<» fl..... 2»— »4 - Lalm Lusr 4« fi...... 83'— 64'— SI, »lii«Losc 4« st. ... »»'— «»'— Walbs!!»!,! Lose i!<> st..... »9'?5 4U'7ü Wlüdlsch GrühLose iN fi. . . -— «? " Ge>u. Tch, d. 8"/„Piäm,-Schuld» deischr. derVobencrebitanstalt «>!ö »4 — Kllnk'Actitn (per Btück), «n„lo Üsl, «anl^mi fl, «<»"/„ L:> Vnnlvcrn», Wiener, IW fl. , lK - Nb - Vdrr, '.'lüst, «st,, 2"/„ z«ü — 890- Cidt, ylich. f, Hand, ,l.O, i«»>si. zztt ^> 32l «<> LredUbanl. Nlla,, »mg,, LNO fl. . 36L — 862'7!< DeposÜeiibanl, Nllst,, l«X1 st. . L04 ^ 205 — Elromple Ges,, '^brüst,, 5Nfi. llli!— «14 — Velb War, Hypothelenb., 0st. L«> fl ^°/„«, 73-. ?? — Länberbllnl, öst. lü»0 fi. G. . . L08 25 20875 vesterr.-ung. Uant UlV' ". . . 992 998 Unlonbanl 2U0 N...... »4? 85 24L75 Verlehrsbanl, Allg., l4U , . K!l'— ,62 — Aclien von Transvorl» Unternehmungen lprr Etüll). Albrecht Bah» LUU st. Silber . 9l'8l> SL — «lfüld'ssilimll!!, »ahn 2<»N fl. S. »<>lb» 202 — Vühm, Älordbahn lü!) fi. . . ll. ft. llM. . . . »al — 809 - Drau-E!s,(V.-Db. ^.)200fl. L. 20«'50 201 — D»l,'İbenl>.-Gis,-Ä, LW fl. V. 540— 545'— sserdlna!io«.Nordl>. IWU fi.LM. «ß?n 2885 Gal. Earl^Lübw. Ä, ü<»U fl. «M. 21» — 818 50 Lemb. > Izernow. > Inssy > «isen. bllhN'seseNsch. A»> fl. 3. . . 241— 24150 LK»,d,es<.'Una.,IriestbN0fi.«M. »«5- 890- vesterr, Nocbwestb. 200 st. B!lb. 209- 208 4<1 dto. (lit. L.) 20« fl. V. . . 22950 230 — Prag-Duzer Elsenb. 150 fl. S! «gybier Visen, und Stahl-Ind. in Wien 100 st...... 75'— ??-- Eisenbahnw.-Leiha., erste, 80 fl. 1025^ 1s» — »«lbemühl» Papiers, u. V..V. 5ü- 54— Liestnqer Branerei ION fl. . . 10« 5« i<>8- — Montan-Gesell., österr.-alpine 5!» 30! 59-«0 Präger Eisen-Ind.'Ves. 200 fl. .'<7".-50 378. - Salao -Tarj, Hteinlohlen 80 fi. <3 int $><*la,iig"t : V Band I, II und III von Levstikovi zbrani spisi. Uredil Levs(i Franèišek Levee. ***ttd ' S ge>satnillolle Schriften werden 5 Bände umfassen, und zwar: *¦: l'esni — Ode in elegije — Sonctje — Romance, balade in &an4 u leKende — Tol.naè. U': OtroCje igre v posencah — Kazliène poezije — Zabavljice >» pušice — Ježa na l'arnas — Ljudski Glas — Kralje-Äan^ jj dv'or.ski rokopis — Tolmaè. *¦•' Povesti, pravljice in pripovedko — Polopisi — Zgodovinski fe&Uri T SP'K' - Književno-zgodovjnski spisi. ^*H4 ": Kritike in znanstvene razprave. •¦ Donoski k slovenskemu jezikoslovju. !'eil)on SscriP'-'Oi»sprcis für alle ft Hände broschierl ö. W. fl. 10 50, in al)ereirfi; u!1(Jo" ß. 13 50, in Halbfranz fl. 14-60, in Kalbleder, Lieb-Cl«band, fl. 16-50. 1« • ' )Scr'ptionen nimmt entgegen die Verlagshandlung fev. Kleinmayr & Fed.Bamberg ^-^^^^ in XjSü/beicl}- * Ussboden Glasur \\H Vor2ügHehster Anstrich für weiche Fus.sböden. 'ns und einfachstes Einlassmitte) fiir Parketen. |j lJreis einer Dose 60 kr. 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Gestützt auf vielseitige Erfahrung und meine eigene Arbeitskraft, ausreichende Fonds und bei bescheidenen Verdienslansprüchen, bin ich in der Lage, jeder Concurrenz auf das wirksamste zu begegnen, und empfehle mich zur Uebernahme von Neu-, Um- und Zubauten, dann aller Art von AdaptierungB-, Reconstructions- und Conservatlons-Arbeiten, ferner aller Art Zimmermanns- und sonstiger Arbeiten sowie zur Anfertigung von Plänen, Kostenanschlägen und Lieferungen von Baumaterialien unter Zusicherung solidester und coulantester Bedienung. Wilhelm Treo (1959) 6—2 Baumeister und Architekt. (20()8) 3—1 Nr. «6i). Zweite exec. Frilbietung. Am 20. Mai 1892. vormittags 10 Uhr, wird Hiergerichts zur zweiten Feilbietung der Realität Einlage «. 28 aä Thal der Maria Maierle von Thal Nr. 11 im Schätzwerte per 551 fl. 50 kr. geschritten werden. K. k. Bezirksgericht Tschernembl am 1. Mai 1892. '________________ (1970) 3^i" Nr. 2066. Depositen-Kundmachung. Im diesgerichtlichen Depositenamte erliegen seit mehr als 30 Jahren nachstehende Beträge: Mr die Cnratclsmasse des Vartholmä Laurie von Homec 43 fl. 99 kr. und als Iagdpachtcaution der Gemeinde Laak 5 fl. 46 kr. Die unbekannten Eigenthümer dieser Depositen haben ihre Rechte hierauf binnen einem Jahre, sechs Mo- naten und drei Tagen Hiergerichts bei sonstiger Caducerklärung der Depositen Mend zu machen. K k. Bezirksgericht Stein am Isten April'1892. icwun 3-2 St. 3185, 3186, 3187, Ü188, 19 ' 3181, 3183, 3182. Kazglas. Neznano kje v Ameriki odsotnim Jure Nemanièu i/. Božakovega st. 24, Maliji SimSiöu iz Hadovic St.. 24, Marga-reli Reimer iz Mellike st. 213, Ivanu IVusu )/' Kfirmatiine ftt. 3 in Maliji Žlogiirju i/. Vidošiè šl. 14 imenuje se gospod Leopold (Jangl iz Met like skrb-nikom na