voOMlS PMVSMk V ^VltDVUU» ljrustvO S. 12 so !4 — 12 50 L7^ »oss I -l SS Nr. ^44 Donnerstag, den 2S Äunl tS23 V4e«Rkk«»U V«chdr»<»»ret. I»«rtdGr. ' IWiütceoa uUca 4. 2tlep<^n 24- Lezugspreile: Uhf>oren. monÄltch . Austellm Durch Post . DurchPost oierlel^ . < Ausland: monatlich . Einzelnummer . . ^ EonnlqstS-Numme? V-i Bestellung d-- ^lNm, «ft der »»«» «?msnt?b«t?ag für Elo.venie» süe mind«« slenteinenMonat, auverharb f»r mindere«» d«iMo«ate «inHusen deiuiin decmt»?oirte«d»', vrtese ohn«M»r«e werden nicht b«'ürk»elnenl Einvernehmell koninien ^kann, wcil sich ihre Kinier incht vertraMN »und statt mit-e'inander zu spielen, streiten, raufen und sich cz'ec^enseitig anklangen. In d!?'N i^iniderkriefl werden auch die Elbern verwik-ikelt, es kon^int zu unli^el^samen, ffer-ei^'^ten Auseinandersetzungen, unv statt der erwünschten Freundschaft entst^cht Feindschaft Over im besten Falle weicht man sich gegen-!j>eitiI aus und meidet jed-en V er lehr. Die nationalen MinlderlMten in den ver-ischi^'dencit Staat-vn, ihre Bezichuugen unter-vinand-er, dann zum Staate und zum Mutder-ijvolöe weisen niit »der 'geschrlderten Erfah-.run'g große Aehnli6)keiten auf. Wohl sind die Minderheiten Kind^i^r des Staates, in dem '!sie ihren Vater und Ernährer erkennen, doch ihr Volk, ihre Mutter, weilt in der Fremde, lund wie dies auch in >der Famili',) gewöhnlich ldie Regel ist, stehen di-e MiUter dein Innen-^loben der Äinder viel näher als die Vater. Die Mutter ist diejenige, die den Kummer lUnd die Frsude, die Tränen und das Lächelt des Kindes zuerst erblickt und dafür das «größere Vcrstän^dnis zeigt. Der Vater hat für diese Regungen selten den Blick unld nimmt isie gewöhnlich nur in besondeven Fällen »durch die Mutter zur Kenntnis. i! Es ist die Regel, daß die Minderheiten mit '!l!hren Bädern nicht QUf dem 'besten Fuße 'stelhen. Dix. Klaige, daß der Vater nur ein 'Sties- oider gar nur ein Rabenvater sei und Heute im Zeitalter des Nationalismus auch nichts anderes sein lönne, ist so allgemein »und häufig, daß sogar die internationale Weit d!ir A!inderheitenfrage ihre Aiismerk-isamkeit schenkt und sich den Kopf darüber zerbricht, wie den üblen Fol^gen dieser Erscheinung idie Spitze abgelbrochen werden jönnte. k In den meisten Fällen sind es die Mütter, die das Schicksal ihrer Küchlein mit wachsamen Augen »zerfolgen. Während sonst in der N'amllie der Kindersegen oft zur Verlegenheit wird, fürchtete in diesem Falle die sorgsame Mutter, auch nur eines ihrer Küchlein jzu vicrlieren, hier ist ihr Vhrgeiz nur auf grenzenlose Vermehrung eingestellt. Unld das Mittel hiezu ist die Schule. Mit spähenden flicken wird über die Grenze geschielt Mll) werden die Schulen für die eigü'nen Küchlein vl>zä>hlt. Vergleiche wer^den angestellt, ob diesseits in dieser Beziehung nicht zu viel geschehe. Kurz, die SckMe ist oiir Objekt bes nationalen Kampfes stoworden. Der staatliche IGedanke wir^d von: nationalistischen in die Hinterhand gedrücZt und damit unwillkürlich !die Grnn'dlage zur Schaffung von voll- und yninlder^vertigen Bilrgern gegeben. ! Das ist aber nicht ^r einzige Nachteil, d^en jdl Vermehrung der englischen Ltisistrelttrüfte (Telegramm der „Marburger Zeitmig".) WKB. London, 26. Juni. (Reuter.) Im tion würden eine Vermehr«'".' .v.te Unterhause erklärte der Premierminister nack» Prüfung der clusländi'scl)<'n ^'i ststreit-Baldwin, außer den für die Marine und das krüfte ermöglichen, (^emäß den mit dem Völ-in Indien und den überseeischen Beiüningen kerbund getroffenen Abmachungen wird Eng-Ivorgeschenen Luftstreitkräften nnisse Groß- land glücklich sein, mit den Amerikanern an britannien Luftstreitkräfte beisitzen zilm der (5-inischränlung der Rüstungen mitzuar-Schutze der die genüc^en, um sie beiten, wobei es sich auf die Grunidsätze d^n: gegen jeden Ansinss durch die 'mächtigsten Washingtoner Konferenz stützen werde. Der Luftstreitkräfte schützen. Diesie Streitkräfte Preniiermin^ister hoffe, daß ein entsprechen^ würden 52 Geschwader umfassen. Es kämen des Abkomn^sn in dieser Beziehung zustande auf diese Weise AI Geschwader zu den bereits komn:en wer^de. Im Oberhaus gab Lord Cnr-öestc>henden. Die EinMheiten der Organisa- zon die gleiche Erklärung ab. Keine bukgarifchen Banden auf griechischem Gebiete. (Telegramm der „Marburger,^eltnng' .) WÄB. Sofia, 26. Juni. Die int Auslande fallen wären und daß es dortselbst Ku bluti-v!?rbreiteten Gerüchte von Einfällen bulgari- gen Zufanlmenstößen gekommen sei. An den scher Banden in griechisches Grenzgebiet Grenzen herrscht überall vollkommene Rube. wevden von der bulgariichen Telegraphen- Ebenso falsch wie tendenziös sind die Ge-agentur als ebenso unrichtig bezeichnet wie rüchte gewisser rumänischer Blätter, wonach die aus Atbener Quelle stammen^de Meldung, die bulgarische Regieruna eine Armee von daß bulgarische Banden, von regulären Trup 500.000 Mann mobilisiert haben soll. Pen unterstützt, in serbisches Gebiet einge- — Aus dem besetzten Gebiete. (Telegramm der „Marburger Zeitimg".) WÄG. 26. Juni. (Wolff.') (5ine W^'iB. Buer, 2^?. Juni. Der „Lokalanzei-französische Abteilung drang in das Gebäu- ger" nreldet aus Buer, der einzige noch leide der hiesigen Filiale der ReichSbank ein, bende Täter im Marler Zwischenfall, ein ge-erzwang die Eröffnung der Depots und wisser Iackstid aus Buer, hat sich der Polt^ei nahm acht Milliarden Mark weg. in Münster gestellt. * . . .. WKB. Mainz, Juni. Aus dem Bezirke ^ Mainz sind heute Eisenbahner mit ih- haben mehrere m Mili- ren Familien ausgewiesen wor'den. tai^unisormen gekleidete ^^u iche fejtgenom-- " ^ men, denen zahlreiche Anschlage zur Last ge- ^ legt werden. Änternationale Lusisahrtskonserenz in London. (Telegramm der „Marburger Zeltung".) WKB. London, 26. Juni. Die Londoner düngen verlanat werden. Weiters wird ge- internationale Luftfahrtkonferenj hat eine fordert, daß einer internationalen Konferenz Reihe von Entschließungen angenomnien, idie Vorscbläge auf Einsetzung eitler interna- worin allgemeine Nichtsätze für die Luftfahrt tionalen Kommission zwecks'St^^dartisier,mg sowie Schaffung eines einheitlichen optischen des Lust-Verkehres vorgelegt werden sollen. ' Signaldienstes zur Ueberbringung von Mel- -- Amerika und der internationale Gerichtshof. (Telegramm der „Marburger Zeitung".) WKB. Paris, 26 .Juni. (Havas.) Wie „Newyort Herald" berichtet, hielt President .Harding in Denver ein^ Rede über die Teil-nahine der Vereinigten Staaten am internationalen Gerichtshof im Haag, in der er erklärbe, sein Ziel sei die Ausrichtung ulrd Aufrechterhaltun-g des internationalen Friedens un^d die Regelung der Meinungs>ver- zufi'chren drohen. Er hal>e kürzlich in Sankt Lauis erklärt, der Völkerbun>d sei eine tote Idee. Daraufhin ha'be er von der Vereini-»gung der Anhänger des Völkerbun'des ein Protesttelogramm erhalten, worin es heißt, daß 51 Protestantische Bisckwfe sich soeben dieser Vereinigung angeschlossen hätten und dasj die öffentliche Meinung einem Beitritte er nationalistische Zug in der Schule zur IFolge hat. Noch viel größer scheint jener zu sein, daß die Schule statt eine PflanKätte Ider Wissenschaft, braver und loyaler Bürger Au sein, gleich^itig auch auf der einen und Mr anderen Seite den nationalen Chauvi-Inismus zum Kultus erhebt. Das kann aber keinesfalls im Interesse des Staates gelegen Isein. Es ist War modern, im nationalen Mauvinismus den höchsten Grad patrioti-ischen >Empfindlens abjzuschätzen, doch die!s!e Mod^ scheint einen Götzen zu verehren, denn der Chauvinist ist?ein aufbauellides, sondern lnur ein störendes Glied in der Gesellschaft ieines Staates. l Die erwünschte Homogenität im Denken mnd Fühlen der Bürger des Staates nur auf ^ationaliftischer Basis zu erlangen, ist ein Problem, dem sich uns nicht nur natio-^aWische, sondern auch soziale, ja sogar religiöse Hindernisse entgegenstellen. Aus diesem Grunde sck>eint es, 'daß die Schule bei linS ihren hehren Zweck erst dann erfüllen wird, wenn sie den Südslauien wie den in den Grenzen des Staates lebendeir Deutschen, Magyaren, Rumänen oder Albaner, den Or-Wo^xen, KaAMWl uM Muselmanei;, die. schieden^eiten, die eine Spannung zwischen Amerikas zum Völkerbun'de innner günstiger den Völkern als Fc^lge des Krieges herbei- gestimmt werde. Gin Beitrag von 70.ooo Franken skr die lleberfiedlung Exkaiser Karls. (Telegramm der „Mcrrburger Zeitung".) Kinder des Arbeiters, Bauern und Intellekt tuellen gl!eichermaßen zu einem brat>en und pflichtbewußten Staatsbürger erzieht odee doch alles dazu tut, um einen solchen aus ihnen zu machen. Ist es ein ivirllicl>er Sieg, wenn es in ei^ nein unserer Grenzgebiete gelingt, eine oder ldie andere AiiuderheitSschu^e aus denr Grun-'de zu sperr^'n, weil sich — es bleibe da>hin* gestellt, ob mit oder ohnk' Zwan-g — zu wenifl Teilnehuier fiir deix'n Besuch meldeten? Es scheint, daß gerade in Grenzgebieten es nicht nur ini Iuteresse >der Vcen,schen, sondern auch !dcs Staates liegt, daß dessen Bewohner nicht nur die Spraclie des Landes, sondern des Nachbars beherrschen. Und wenn, die Echule die Gelegenheit zur (^lernung-dieser Sprache bildet, so wii-d sie nur auf der Höhe dieser Aufgabe stchen. Bei unseren Deutschen, insbesondere senett in Slowcnien, hört nian oft die 5ilage, ihnen die Möglichkeit ent^zogen wird, ihre ^.ind'.'r in der Muttersprache zu unterrichten.^ Vergleiche mit den Verhältnissen im Nachbarstaate werden angestellt und regelmäßig der Schluß gezogen, ^ß der Staat in di'eser Beziehung zu wenig für sie sorge. Es würe müßig und undankbar, die Klage auf ihve^ Richtigkeit zu prüfen, zumal in dem Kalkül' auch Momente mitspielen, die sich in ein«' Rechnung gar ni6?t einstellen lassen. Zum Beweise sür diese ^lnsicht sei nur die Tatsache -angeführt, daß nicht nur aus Slowenien, sondern aus dem ganM ReichsAS^' !liiet Stuidenten >s!l,anvischer Nationalität in großer Zahl in deutschen Kulwntätten ihre Stndien zu vollenden suchen. Gewiß nicht z« ihrem Nachteil, aber zugegeben mus^ werden, daß auf dies»e ?lrt deutsches Wosen, Denkeiv und Fühlen in üreise übertragen wird, di«' dem Deutschtum sonst von: nationalistischeik Gesichtspunkte aus ganz fremd gegenüberstehen unjd das ist ein Erfolg, der selbst HAHer' bewertet werden darf, als die Errichtnng ei»-ner Min'derheitsvolksschule in irgend einsm-unserer Grenzorte. So grotesk es ist, ein? solch?' Errichtungl^ als na'tionalistisch'^n Tieg zu feiern, so komvsch-. wirkt es, wi'nu unsere Nationalisten ein-e sol^^ che Grün^dun'g als Niederlage emvstnden. Vre!', berechtigter und solgenreichcr wäre der Ehr-! geiz, die eigenen Hochschulen des StachullN' von unserer studierenden Jugend bevorzugt werden. Wenn wir einmal auf konkretle? ErfolflS'i dieses Ehrgeizes n>erden verweisen kömr^^ idann erst werdeir die Klagen unserer Min-» der^heiten abflauen und schließlich ein Ende findm, dann werden sie auch nicht mehr das^ Hindernis zur Au^ahnung von ftuten Beziehungen nut unseren Nächbarn sein. Ä. L. , WKB. Paris, 36. Juni. (Haen Entschluß an-Mudlcit, die Mission für er? Die von Frankreich und den frankopknlen in. England ^un!^ Amerika besolats-^ > Kummer s ^om 27. 'Aum IW. S>tM l«idet nicht ,mr en besmchers m der Frage des ipofsbven Widerstandes zu veranlassen. Zu ^«-ser Tcrktit hatte Frankreich seim" ssuten 'Gründe. Ieunis er'^olgte. Es n>ar ,^var europäischen Friedas, aber auch die Verant-' und Mussolini ist der Fascismu?. Vordem wortunq dafür, liegt al^so in den Hani'en sozialistilscher TastessÄ)riststeller und Agitator, Englands.— Es ist immerhin ein Lichtblick brachte es Mi'ssolini dort bis zum Direktor in der unen'dlichen .'^^ofsnunflslosi^keit ^cr des bedeutenidsten Parteiorsians, des „?lnan-lP.'genwärt'i^stsn politischen .^>rr ti". In dieser Zeit seiner Tätigkeit hat sich Baldwin, trotzdem er im Nufe eines t>iom«, Mussolini seine geiraue ^enntilis der plromißpoliti^s steht, diesem französischen scvle und ihrer Schwächen angeeignet, aber Ansinnen erten Emsigkeit, mit der , lich kennen gelernt, die durch trngerjsclie gt'schickte^ B^'^steckspiel qespi.l-lt worden,' !»rrise jvvd ldie Welt hatte sich für eineM>ar^ Tatf-ache hin.^uiebinen und ^n (Gefahr und die einzige Mö^^lichkeit, aus dem parlamentarischen Sumpf s)eraus^utommen und schlössen sich der Bewex^ung in Massen an. Die Macl)t Fascio wuchs von Tag zu Ta-!^ ilnd Mussolini licn in seinen Reden ulld Taten leinen Zi^veisel darüber aufkommen, das; er als Lenker des 'Z^taates sein Programtti restlos durchsiiliren wolle. Wäh-r^'nd so das neue Italien fieberhaft zur Tat drängte, herrschte im politischen Leben des alten Italien eine maf^lose Lethargie, die allein den raschen ,müHeiajen Äieg der Fa-scilsten er.nöqlichte, die aber auch beweist, wie unuw^^lich jenes System hätte fortbestehen Parlamentarismus und des Internationa-i können, ^^öie driiben die Wasser an der Fon-lismus, die zu bekäurpfen später seine Levens-1 tana di Trevi, so plätscherte am Monte Ci-anfgabe wurde. Bei Ürieqsausbruch sehte torio der SchN'all der Neden unanfhalt^am b-'l'^isclie sich'Mussolini sofort siir die aktive '^'eteili-, weiter, suchten M Unverantwortliche durch guug Italiens ein, ivurde deshalb von der. demagogische jtünste Art>eit vorzutäuschen, Leitunq des „Avmiti" entfernt und aus der beinühton sich einige Politische Fi'ihrer, einen Partei'anogeschlossen. Er griiudete dann den.Auc,n>e^ ans der chronischen inneren ^Irise „Vovolo d''Italia", mit deni er einen schar-, zu finden, der ihrem persönlichen Ehrqeiz , liegt nicht dos der Pol-vor, »daß England in Zukunft s>.' Erfolge die Ni6i-mt«»r dein Widersta-n^de der kathosisck>en' tigkeit seiner Politik Deutschland gegeniiber tx'n lettten Ta^en konnte !?;^lammen gegen das Mil-itärgeset^ und denl'zu beweisen, ^'^u !!^eit NM die <^nter Uniinersität e-in Protest' nran zur 'Ansi6)t gelau^^cn, das; Frankreich >derstec^t gegen die Ausliefierung des Landes ifn Imperialismns, im Be-' caree noch sonderen gegein t^as Nnhrabenlener, dessen Mrrtschaftlich^'r Bankrott in P<''lgien w^it M^rer ist als in Frankreich. Man kann sich Vcchl vorstellen, wie Herr Thei'nis nnld die ^nkvphilen Liberalen 'daranf drangen, in ^ deirtl'chen Angelegenheit wl'nigstens einen ^!S^M"rfoig ftn erlangen: Fiir geleistet^ Dienst möchte .^'^err Poincaree is>nen viese <^ngt4kttng >gi'n'ähren, z-innal ihn weit -mehr auf i^m Spiel stebt als Mniste^portefe-uilles der ^tollegen Theu-»is und Iaslpar. !, D?e dnrch sich >fra-nzi)sischen dschlanid neue altrounschen Geiste Än'fang der fascistischen B'ivegung, d. h. d.^r nationalen ^^leattion gegen den Internetio-dia'es Experiuient,'dessl.lü (^ieliugen ja Poin-! nalisinus, die Selinsucht nach Di'.-ziplin iiu ch in jeder Nede betont hat, t^tsäch-^'P^^lke, d^s eine zügellose seu !'tauepf bogann für die Ve'.iuirllics)>'ng' entsprechen wiirde. Ter endlese Faden ihrer sein.'s Etrebens: die Wiedererweckung d,<''s Flieden drohte die Staatsinaischinc völlig nn-^altrounschen Geistes ini Volke. Das war der zui'Pinuen und zu erstiaen. Die geijtige Im- zur lich versuchen würde. .^>ier liegt sogar einer der (Gründe, u^arnin der radikale Bürgeruiei ster von Lvon in der denihnürdi-Kii jt^aur-niersikung voni vorigen Freitag uiit einer solchem verblüffenden En tischi>nirtschaft Faseismnatie lassen. Eine <^'eiu're!lofsen s-ede Möglichkeit einer gejunden Forteiitun'i-lung zerstört hatte. Das, was Mussolini ui-^-d seine Anhänger dort erstrel^ten, ist eine Er-scheinnnlg nnserer Zeit, die in allen ^iiiltur-staaten zu beobachten ist uild über kurz oder Folgen Pen^egling )er roten Mussolini erkannte die l^esaihr und wi'.s;te ihr zn l>egeg-' lpie^n zu dw ^eriincntl.i^unaen ^t eingesetzt, die letzten Reserven sind neu, indem er - «i' lxinngcfnhrt worden. In kü^nein Bogen Gegners zunutze machte: di.' ^ascisten , ^ sollen die Pfeiler entstehen, die oiiie ne.-e Breill Führer ebenso zii unbedliMtem lte cordiale" zu tragen berufen siiid. horsam verpflichtet wie die Sozialisten ih> nk gesamte Orchester d^r s/in abgeftuiimten ^ewerk'chaften, wurden organisiert ,nach 'le ein Wäre i frankophilen Presse spielt jel'.t .die ihr a,M- ^lter, Beruf uud Wo^iort ein-aeteilt uud .leein. ^.are e. mi.giim a^.. ciui, .......c-.,. ... dauernd >? Thkma im wli- l>ps<>nnilll!?c Arbclts- qni'rischcn von .Toinpc/' scit lmi^rn-r krmtc zur dj? nicht nur im Vcr.'r'ir- zSSS.« ! WS LNSWiM Sl S. KÄNÄSZSßd L !>eigen der Willem zweifellos, aber ' ledi^tilich eine Hilsskraft ^ .»»s... IUstiini,!..' ein, „'Pietit Pariiten" und V7,v!rft°renhc>it dcr fwn!Mckxn> Poli.ikl a.b«, bi.nsk» Bari-'t!o»-n^ sie überhaupt om solches Spiel unt ^wsf-!, 'V-'l r VaNdmun l)<^t l-ein schwer leidenden mmg onf Erfolig'beginncrf; die Dentschen in ^dtm Ruhr-!^'^ spielen. Es wird in ld!"n uächsteil Ta-;^en ittym sich dem fran-ziisisc^ Wunsches zu,^^" iiiym -^bneit-wären, sobald aucl) Engl^rnd sich arrschli«^ unv so die <^/este d«er- ^tapi-liulat!ion Fro-nkreich gegenüber verinieden lvkrde. Das-Ge!rücht erscheiut nicht wen>iger,... , .. .. als^-unglaubwürtdig» im'nn inan lden wohl ein^ l'^eltiiug zu vevimassen Du^n^ol wii^^^holten Nefrain des „T^ps" boaäM, der olme der geringsten varimite imml'r folgen d^'s besagte: Di'r deutsche Wii>ersdand ruiniert ganz Enropa vnd mmkt in Ziicnnft Reparationslei'stllnl^n mnnHMch. Er ist- die Friicht einer Illusion, msd Ill'usiou.ibesteht darin, das; Dc>utsch-tand noch imnnn^ glaubt, En'gliand stehe im Vche4mien mi-f seiner Seite. Sobald diese Illu z-erstört wird, sobald Englanld sich der MirMsichen Fm-'drirnug naclj Beendigiing d« passiven Wfderstantdes anschliesst, gibt DMschwnd sofort nach. Der Schlilsfel des sich die .^taiupsuiethoden des. machten. An diesen Tatsachen koininen wir diircl^l eiiie '^ogel Straiisj-Politik nicht vorbei, wir inüssen init ihnen und der Fascisten^ 'en Herrschast in Italien rechnen Uiw sie sachlich beurteilen, weil uns .^Kundgebungen unseres ^Mlßtrai'eils hier vorerst gar nicht helfen. Dieses Mis?trauen 'sich die Fascisten durch ihr Porgehen in Alt- und Nenitalien Gesinmliig geilen die Nachbarn im Norden u.^lii^i'Ic!'Nii?j oat ^nuiiqaix^ und Osten vielfacj^i in einer Weise Ausdruck gegeben haben, die einer Kulturnation unwürdig ist. Der ^sascismns ist eben an^«»»-Politisch M'ilso innenpolitisch die aktiv« .Aei'.s;erilng jenes nel'römisch^ RomantiziS-miis, d^r nach dein Milsler der Antike ein n^'ues Volk ilnd einen neuen Staat schaffvn^ ninfsen. ob seine «uiiiu'e, wl- doch tatsäch^lich,' x elne .v'ilstratt in ^-er von Paris, aus dirigierten Syinphonie darstellt, od.r ob es ihr gelingt, nl>er dieseil Ehor hinaus: i'Iid d-'U? niöglich nrachten. Nicht zufrieden daiuit, die Linke auf difatic''N nnd das stärkste de? kannt: die revoliitionäre Linke, init ihren et-, romanisclien Völker an die Spihe einer groß-geueu Waffen gefcl^lagen, brach zufaminen lateinischen BeN'egnng sichren mö<^e. Dahe? di!rcl> ilud das freit, den. er ivar rau^^^sisch»^' Machtpolitik iint Vernichtlnug bedrohten Eiiropa zuin Retter zu werden. w Van Gras E. v. ZsdtwiZ. 2. Die Fascisten. Der Fascisinus ist eigentlich keiiie Partei, son'dc'rn eiiie Beivegun^ , die noch ini Fliif^e Volk. voil dem inneren Driick l>e- die Svmpathie,für die „lateinische Schwe« konnte sich andereil ".'lusgaben zuwen- ster" und sür das Büwdnis mit Fran-kreich Und das U'ar es ja, was die Fascisten - das durch „histori>''che Not,Mmdigkei^n" 'u: ldie Niederringnng der Linken ^ gründet wird. Aehnlichen geschichtlichen Er-ihnen nienlals .'^aisptzivecc, sonderil. inuerun'gen eiltsvannt wohl die Feindschaft iliiilier nnr eilie Vorbediil-giing zum endgik-! Dentscbe uiid Balkanslawen, die der tigen Erfolg, d. h. der Errichtung eines dikrch' c^iif altrönlische DenkungÄweiise cillgestellts nationalen Willen der Massen starken! Flisi'ist auch heute noch als Barbaren anzu-taat'Ävex'lis ilach al^ömischein Muster.I seben nnid dementsprechend zu verachten s!ch Rache fürch-oft genW schlechten .'Wissel? geborene Angst lastet schwerer auf des g^ialnten Bnrgertuins, die Unterstühung^ dt'r arbeits.ivilligen Bovölkernng nnd die si- teil Diesem Zk'le konnte Munotiui er,r narii oerjdemiM — im'il er sie und ihr? ^x sic.'stiinsi und Zertrümmerung d>er Linken Itet, die er sd il?m nicht allein dio Enmvcitlmn Ulld dechalb uniberechenbar in ihren Wand-! Weite .^treise des Volkes sahen bei d lnngen ist. Und diese Bewegung heisst: Be-s glaiMichen Passivität der Staats.gen nlto Mnssoliiii .Der Fascisinus ist Mussolini Mussolini deil einzigen Schuk gt^een d „So wohl, wie nlan sich eben in oinenl solchen Hause uiid lsiiiter schwediscl>en Gardinen silhlen kann. Das; eiliein die Galle ein bis'.chen inÄBlut steigt, weiln limn sich anf feine alten Tage mit einem Male als eiilen Mri'i'ickten behalideln lassen Nlii^, können Sie sich doch Wohl denken." „Ich verstehe recht gut, daß Sie das ausrißt. A!^*r Sie schen doch, daß ich init Ihnen nicht wie mit eiilem ^^^'rrüclten verkehre. Für S«5tI>rÄwattvsch!. s - Rlmian von Reinhold Ortmann. ^ ^(Nock)drmk verboten.) ^ '-^Mew'ch, Herr Mlberg — ich erinnere ouch Ihver sehr g>ut. irnd es war mir höchst vnvrsveulich, Sie Mern als einen Gast des empfanden zu müssen." ^ '„^r G^rmrat, ich kann hoch nnd heilig «evfichern, daß es nicht so weit gekoinmen nlich sind zunächst ganz der Alte, und ich t)-a-I^re, WM'N mich nicht dieser Halunke^" j be die feste Ziiversicht, daß ich Niich in niei-liebtt Freund, ruhig," fiel der f neln ^-^^rtralien alls Ihre Niihe ulld Selbst-An-fen, mit ldein ich von der Leliier iveg redt'n Nichmen Sie, bitte, Platz! — Sind kalln. Der juir^e Doktor, der heute inorgen «av^nt, AU rwlchen?" l>oi mir ^var, hat ans mich eingesprochen, wie t „R«Mrlich, Geheimrat! Aber ich jaus ein kleiiies Kind. So darf man einem s5<»m doch niM hier — l Nbamie nicht kominen^ der seine silc'ben.und« .MarU'M «nicht, wenn, ich ^hnen eine Zi-, fünfzig Jahre auf den, Rücken hat nnd sich Pl»re anbiete? sollen letzt überhaupt! schon mrechstuirt^ fle^mmen seien, unl mir Ihr jHvrz «tszuschütten. !! vertvlNtenÄvürdig'^fenui^ werden Sie jv>^ 'doch wohl hotten, uÄii jzur Verfch'wie-^igonheit bm ich schon durch meinen Ü^ruf ütaerpstichtet. Bitte, ist Feuer. — Nur eine Frage rwvg: Ste Dhlm sich doch jetzt köt^rlich lpop pcAloyMen.woihl?" lassen.^' „Der Asiistenzarzt hat Sie c'ben nicht gc-k!annt, »ind konnte Sie darnm alich nicht an-iders, als nach der all^meinen (^j«ePfloaonheit bohandeln. Aber das mag setzt aus sich be-vnlhen, denn Sie hatben es vordcn'hand n^ur mit mir zil tim. — Sie l>atten also glcitern einen Stre-it init Ilirem Scli!ti>iegersohne, denr Rl'tgiernnlg'^ballmeister Nissen?" Wilberg sog heftig an seiwer Zigarre. ^„Ich darf ^ulir daran denken,' Herr Ge-heimrat! Aber Sie haben ganz recht: es inus; davon gere!^^ werlden, danut nicht an: Mde anch Sie niiQ) lioch fiir einen Verrückten nant höckst nnpafsend ist, nrit einieim Plebejer halleil. Nnr, ob ich liiich noch ails alle Eiirzel- uleines Sel^lagc^s irgendwelche Gemeinschaft Helten besillnnn kann ^ ich hatte näuitich zu bleiben." eine Flascl)e Weiii getrnnken, che ich hinging, i „Nuii ' — das ist doch Wohl ein bißchen 'd^.m Ourschen zur Rede zu stellen. Das war übertrieben!" eine Dnmnlh'eit ich ae!^" es zn. Denn wenn i „Gar nicht übertriebt'n, Herr (^"heimrat. rch (''in bißchi^l ilias iin .stopfe ha'be, verliere > Ich keiliie den Jungen wii? uieine Tasche und lch leicht di(» Oednl'd. Aber wenn lnall alle weiß sehr genan, wie er in seinem Dünkel 'Leirte gleich ins Irrelchaiis sperren wollte, z ül>c>l- mich denkt. Aber dasür bin ich auch ser-den^ es 1o i^eht, dann —" i tig init ihnl — ebenso gründbich ferti-g, wie ^ „^nn iviirden »vir bald ein ganzes > ulit seiiler hochniisia'.il Schwester, die mir's '^taldtviertel mit laliter Irrenhäuser be- nilch nicht vierzeiheil kann, daß sie sich vor ba^n.nrnssen. ... . ^ ibren vorilehinen Bekanliten schäinen muß, ^ '^leje Beuierl^uirg iii-ußte Wilsberg sehr ge-^ bloß oine geborene Wilsberg zu sein Fr^-uird^ d« Iusti>,rät B5> !m-^ neulich Msniil: „Wiliberg", hat n jM-ftt. ^^oit. ^ll-cr lch Hab v l.iN-»eigene haben zn hoch hinaus gewoill j>i'iii>dern, und haben die reine Ab-j götterei mit Ihiren getrieben. Da dürfen Sie auch nicht über die Frü6)te Ihrer wundern." — Na, ich habe ja amh' .....'''.....' '")on läiiM aufgehört, lnich darül'e'r zu wun- >^ns' n. he^ngezogen Z ^läre ?iiit der einen "l^^Dnuimh.'!«. die ich da flcnwckit wbe. ffonnq. >«>n aus ^ „nd ich ibrnuchc ichlicUich nirlst auch iroch dor Mpr zu kin, mich von imd«nw°rv>.'iß Gott, kein ^aß, ivenn uian! ^ sehen lnnß, daß mail sich in seiilen eigcmen' Kindern die schlimnisten Feinde herange"^ " hat und daß lnan ihllen iveiter nichts is eine Geldquelle, der sie nicht schnell genn den Grund kommicn könilen. Man niüs Nervei wie die Schiffstane habeil, lilit aus die Dauer seiire Riihe zu behalten.^ „^ie haben aiißer der Gattin des Negier-l rans niaclien, .s^l'rr Gehcilnrat, i)aß ich da^u nngsbauinl'isters also noch andere Kiilder, keine Lust habe?" Herr Wilberg?" I „Nein — voriiiisgeset^t, daß Sie Ihren „Noch einen Sohn — ein mächtig g''oßl' ^ier, ws^nigstens nach seiner eigenen Mei Kiirdern mit ein iit so h-arten Urteil Unrecht . ^ . . - -tun._Aber wollen wir nicht zunächst von iMing. Eiiier, der sick) aeuiert, inich auf der den Vorkolninilisseil des gestrigen Ta?2 den Fa^scismus aus seligem romantischen mit einem Echlax^.' mitben iic das nüchterne Leben und Treiben deZ politischen Altaqs herabwarf -und Mussolini als veva-ndwortlicher Stcals-lenker ^ei'oti^ft war, praktische Po'litik zu treiben,' ?.oistte sich so'fort, daß das bisherige Vorhalten der Fascisten küssen Deutsche und Jugoslawen lediglich politische Demaqo^ie war und daraus berechn^ot, das durch Erin-nerun:llampiinstruuiente schleunig verschwinden, ihr i^iriegsgt.'lschrer verstummte und sie waren mit ihrem Fi'chrer aus naheliegenden Gründen ben'ilht, in ihrer äußeren Politik mit den Nachbarn inl i^zuten auszukommen. Auch mit !denen im We'sten, obgleich dies für den ver-ontüvortlicheu Lei't^er der itali>enischcn Politik durchaus nicht leicht war ,da von Frankreich wedn in der Tunisfraste noch hinsichtlich dcr Kohlen- unb Ro'hstofflieferungen irgendwelche Zugeständnisse erzielt werden konnten. Und gerade' die Franzosen, die dereinst das Auftonlmen Mussolinis als einen sicheren Erfolg ihrer Sache begrüßt hatten, musjten zu ihrem Leidwosen erfahren, wie .^ähe dieser Mann an seinem Grundprinzip festhiett, daß für seine Politik italienische Interessen ma^gobend seien. Dag<'gc'n mußte elbLn dieiser (^rnndisai; not^vendig zu einer ?lnnäherung Italiens an England führen, daß neben Gibraltar und Sucz nun auch die dritte Pforte d^?s Mittelmeeres und damit die luulbedin'gte Gefolgschaft Italiens gesichert hat, das überdies nicht allein lnusichtlich seiner Seeintereffen, sondern vor allem auch in der Kohlenfrage von Englands Wohlwollen abhängig ist. Gleichwohl wußte Mussolini feste Bodinigungen mit England ebenso zu vermeiden nne mit Frankreich, um das Land und seine Partei wenigstens in der ersten Zeit seiner Regierung vor Ürisen zu bÄvahren. Denn die Fraige, ob die fastisti'sche Heinlchaft in Italien von Dauer sein wird uud damit das Schicksal des Favismus überhaupt wivd nicht aujf dem Gl^'^biet der äuße-rcu, sondl'vn der inneren Politik entschieden und deslialb wandte der neue Ministerpräsi-dent dieser seine besondere Sorgfalt zu. Der Staatsstreich Ätussolinis hatte, obgleich seit lang^eul erivartet, seine (^gner doch vollkonlmen unvorbereitet yefuniden. Keiir Wun'der, 'daß anfangs in den Wandel-ilängen der Kammer ^bmlso wie in den Mi--nlistierlen «panischer Schrecken hervschbe, da mcnl bei der bekannten Deckungsweise des f^^aseiistensiihrers mindestens mit der soforti-ssen Vufbö^^sung der Kammer, aber auch mit Vec^mtenentlassuuigen im ffroßen Stile rechnen mußte. Das dauerte Ns zur berühmten Programmrede des neuen Ministerpräsiden--t^, in der Mussolini der Kammer unum-Wunden erTärte, er brauche sie nicht und könne, wenn es ihnt be'liebte, jene graue HMe sofort in ein Truppenlager verwan-ideln. Musiolini sprach damals die Abfteord-neteir zum erstenmale nicht mehr, wie bisher Mlich, mit Onorevoli, sonidern einfach mit Signori «ln und sagte ihnen wörtlich: „Rich!-'tet mcht weiiter leeres Geschwätz an das 'Volk, isou'dern arbeitet lieber für dessen Wo-Hlfahrt und Größe". Die Signori hiellten !es für angebracht, diesen Rat zu befolgen «ilnd Mussolini hütete sich, durch uuange-Vrackte Maßn^ I. Prwatsckrt«r dcs Tsch^'ka- HÄiPtlin-vZ Dr. Ruq? war, scheint n'unmkhr iäuscht wurdm „n^ bcr°nnw sich Amtlich wird mitg«^teilt. offen z..m Syn^kMsmus nnd M es dm Nachfonch'mqei, dcr Münchmer der Jnwressm des orbn'end^^^^^ / i>en Uördcr Freitaj, raufhm grundlk ilun die ft'st^unehmen. Es handelt sich »m deii .ndustrie, wclche 24 Jahr- alten, in München wohnhaften b^ dahm ANteytutzt hatte, ,n der Par'---Zw^n,en d.>r Bolkswirtschaf. Gustav Swen- ,,Ai l?llIuI. l ^Il illu^ um Mussolini ihre Macht fühlen zu lassen. Dieser aber verstand keinen Spast und machte mit Hilfe seiner 300.000 Bewaffneten dein Unternehmen sehr raisch ein Ende. Ein weit gefährlicherer Gegner scheint Don Sturzo, da hinter diesem nicht allein bie niächtige Partei der Popolari, sondern ouch die orga-uvsierten Katholiken des Landes und daS Kirchenoegiment stehen. Durch Freundlichkeiten aller Art wußte sich Mussolini zuerst den Vatikan zu gewinnen. Er macht-e dem Eancelleria exterritoriale seinen Besuch, kurz daraus evschien Cremonesi beim kardinal Pompili, lim dem Kardinalvikar von Rom auf Befehl der Regierung seine Aus gauer. Dieser habe gestanden, d^sz er Baur in der Nacht zum 9 .März d. I. erschossen und die Leiche über die Uferböschung in die Isar geworfen habe. Ueber die näheren Umstände der Tat nnd ihre Beiveggrüu'de oerweigert die Polizei einstweilen weitere Auskünfte. Dße Behauptung des Mörders, er habe in Notwehr gehandelt, ist zweifellos unrichtig. Selbst amtliche bayrische Stellen nehmen an, daß es sich um einen politischen Mord handle. Die Unsicherhett in ChwA. WKB. Llmdon, M. Juni. Wie dos Renter-ibüro ans Peking mekdet, sind am S9. d. auf ^ wättun,^ zumachen.' Um », >er als' i früherer Vorstand der vatikanischen Biblio- ^ thek für diese natürlich auch heute noch leb- japanische Zug'oNl.irer - h'aftes Interesse hat. macht^ Muss°lini.die^'^'7Lw^..s»e^Pas^ wor- i'berülhnrbe Handschriftenisammlung des Pa-llazzo Chiqi zum Ge>schenk. Die Vörden: aus ^'den Schulizimmern entfernten Kruzifixe wur-i lden schleuni-gst wieder an Ort und Stelle ge-z bracht und ^zugleich auch dcr obligatorische /Religionsunterricht wieder einste'führt. So Kurze Nachrichten. Rio de Janeiro, 2t;. Juni, (.^lavas.) Ein i Buenos Aires bei Araraty in Brand geraten. !lb..stin?mm Di<^Ier üsamvk i« durck die erfola.! beiden FliWeuzsührer s°nd getötet, zahlreiche verletzt. 'Sturzo aber wirken die Einignn-gsbestrebun- * «sten der über ganz Italien veiibreiteten ka- WKB. Barcelona, 20. Juni, ^.^avas.) 'tholischen Organisationen? und inSge^ieim«Fuhrleute wui''den auf offener Straße >auch die Gegner des Fascismns und Feinde j vl>n unbekannten Tätern ermordet. Mussc^linis, '^ie sich dieser durch seine zahl reichen Politiken Wandlun^on goschafien hat. Televdonische Nachrichten. «rknmkunD Malsaryk». VöM. Mosklni, Juni. (.Hana^^.) Patriarch Tychon! ist heute m Freiheit gesetzt worden. > » W^'B. Londan, 2l^. Juni. (Router.) Heute wurde die Jahreskonfevenz der Arbeiterpartei^ eröffnet. Die Zahl der der Partei Ange-MÄB. P«is, SS. Juni. (Ä-vas.) .A'ctit ^ .vier Millionen auf Parii'ien" meldet aus Constantine: Präsident i U >57 m''' Masaryf bat auf der Riickkelhr von Biskra' kommiinistlschen Partei abse- in Tol^ die Reise nach Tunis unterbrechen ulck das Bett auj'sttchcn müssen..... ^ ^ , . - WKB. Pa-ns, 2ssen werden, um dadurcl? die^v^^vu iu^>i^l»it>l>n)t'li ^e^oro^'n nn ^ay-.alarmierenden Geruchw über Heu Umfanc;^re 1919 weqen Spionage in Haft stenommen des Unglücks im In- und Auslaufe zn wi-^und drei Jahre einqekerkett waren, durchae-fich^derlogen. setzt. derloaen. WÄB. Rom, 26. Juni. Wi« der gero" meldet, sei Her Hafenverkehr in der Adria infolge des Streikes der Seeleute stillgelegt wor^n. » WKB. Neapel, 26. Juni. Auf dem liberalen Parteitag wurde das Zusammenarbeiten der Partei niit der Regierung in der Frag«? der Wahlreforni bei möglichster Berücksic^ tigung der Minderheiten beschlossen. WKB. Wien, 26. Inni. Die heutig Vollversammlung der Völker-bun'dsligaunio.n befaßte sich vorzugsweise mit den Berichteir über die Propagandatätigkeit in den emzcl-Neil Staaten. WKB. Bitdapest, N .Juni. Die .Heuschreckenplage greift imnler weiter um sich. Bis 2-t. d. bat sicb die Zahl der infizierten Städte und Gemeinden auf A4 erhöht. Die Änvustrle- und Gewerbe-Ausstellung in Maribor verlmndcn mit einer Wei«-, Gartenbau-, Bau- und Kmlstausstellung. ung ^dazu gekommen ist. Ich' halxi ja ni'n iiial so'n uilglückliches Teuipera-' nieiit — schon soit mer frühesten Jugend. ^ Sobald ich inich recht von Herzen über'was' Krgoril nuiß, steigt mir das Blut zu klopfe, und dann braucht's nur noch eiii einziges unverschäniteS oder höhnisches Wort, uiu inich ganz aus dem Häuschen zu bviingen. Dann' Lomint mirs freilich nicht ^raiif an, das er-! ste beste ent.^werzuschlagen, was inir geraide I in die Hnn^ fällt. Und M>ei- oder dreimal ^ m meinein Leben — ich will ganz aufrichtig > gegt'n Sie sein, Herr Geheimrat — zivei- > «der dreimal habe ich mich in solchem Zu-! stand aiicb schon zn Tätlichkeiten hinreißen ^ lassen. Lelensgefährl-ich war's gerade nicht, und in nieiner Jugend wurde von so einer i MailliiÄ)elle nicht so viel Aus^hebens geniacht,. heutzutage ist jede geschwollene Backe gleich eine Körperverletzung, wegen deren Polizei Gericht gleich in Bewegung gesetzt werdeir i müssen." ' ' ' t „Wenn ich Sie recht verstehe, siiid Sie wegen derartiger Sachen bereits bestrast worden?" ' j „Zweimal, 5^err Gcheimrat'. — Natürlich' imuler l'loß init einer Gebdstraje." ' „Nun, da hätten derartige Ersahrungen einen Mum iir Ihren, einen mit Ehrciiäm- tern betrauten, airgeseheneii Bürger uild Fainilien'vater, doch dahin briiigen sollen, sich etlivas feister inl Zügel zu halten. j „Das sagen Sie so! — Glauben Sie etwa, ich Hütte ein Vergnügen daran'^ ^ Sobald ich wieder zur Besinnung koniine, ärgere ich liiich jedesui'Nl schwer genug über liiich selbst. Aber was kann inan gegen stin Tenipara-liient? lind die Atenischen sind iiiituiiter doch auch wirkliich gar zu iniserM^ Kreaturen. — Mein Herr Schwiegersohn zum Beispiel, — n'a, da könnte ich Ihnen ein Lied singen. Er war noch Baufühver un'd arin wie eine Ltir-chenniaus, als er zuerft zii nrir ins Haus kam und um meine Sidonie herumzuscharwenzelli anfing. Ich hatte voin ersten Tage au einen Widerwillen gegen den V^cnschen, obwohl er gegen mich so süß ivar wie Sirup, und sich ausg^'i.zeichnet auf deii Tugen'dhaften herauszuspielen verstand. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte er seinen Fuß überhaupt nicht zum zweitenuial ü!ber meine Schivelle gesetzt. Tllber das Mädel war ganz verrückt nach i'hin. Der .Hiiininel mag wisseii, ivas sie ihr in der Schweiber Peiiston in den Kopf gesetzt hatten, >daß ihr das geschniegelte Jün-gelchen mit seinen gedrechselten Redeiisarten so über die Maßeil gefallen konnte. Als ich ihr klar niachen wollte, daß es delli geriebenen Blirsc!>n ohne allen Zweifel viel mehr um ihr Geld zu tun war, als um sie felbc^, denii eine gros^ Schönl?eit ist nreine Sidonie, weiß Gott, nienials gewesen _da fing sie an, nur init Ohninachteii und Wein-lräm^foll Äl^rmaßen äuzuschen, daß ich mir schließlich selber wie ein grausainer Koniö-dieiwater vorkam, und sie »deiil Menschen gab, UNI nur endlich wieder Ruhe iin Hause zu haben. Wie ich niir es gairz richtig gedacht, hatte der frischgebackene Regiei'Uiigsba>unieister bombensicher auf ciiie riesige Mitgift gerechnet — so um 'ne hal'be Million heruin oder dergleichen. Zl^ber so duinm ist August Wilberg denn doch nicht. Ich sagte ihni run^ heraus: „.Hui?dertt:au^.'nd anl Hochzeitstage — und nicht einen^ Pfenig niehr! Ist Ihnen das M wenig, so sehen Sie sich gefälligst nach einer reicheren Braut ader einein düiumereii Schwiegervater um!" — Na, er zog ein langes Gesicht, aber er war doch 'u'.lau genug, sich scheinbar zufrieden zu geben. Währeiid der ersten Monate nach lder Hoch,z>eit war ich denn auch ^der liebe Vater hinten und lder liebe Vater vorne. Dann aber ging es so sachte Der Mensch ist in seiilem Fach ganz tüchtig, un'd er hat für die Regierung iii ver-fchiiedenen Städten Pofdgebäude hingestellt, die sich sehen liassen köniien, al>er er ist der ^bsüchtigste, gelldgierigste Patron, der mir je vorgekomnien ist, und obendrein leidet er ach genug, i^nen nicht bloß einmal, sond^'rn vier- oder fünfmal den Willen z-u tun. Dabei ließeii sie mich iin-mer deutlicher Uierken, daß ihnen an ^m Pcn'söulichen Uingmig niit niir Tvicht aklziwiel gelegen wäre. Zn den feineren Gesellschaften, von deiieii sie sed^ Woche tt>enigstens zwe« gaben, luden sie mich llbevhaupt nicht mehr ein, und wenn ich zufällig in cnnen so vor» nchlnen Kliin'biin hiiieinkain mußte mir mein liebes Töchterchen gleich eiiien Wink mit dem Zaiinpfahl geben, daß ich mich in meiner Stanrmkneipe jedenfalls viel besser amüsieren würde, als bei ihr. Na. ich fiel ihnen denn auch weiter nicht zur Last. Aber als dcr Herr Schwiegersohn wi^r mal bei mir antänzelte, weil er so'ne iiigkeit von Fünfzigtalisend brauchte, ds sagte ich seelenruhig:'„Js nich, mein Lie-ber! Laß dir.s von den vornehmen Freunden geben, sich sonst aii'f ineine ^-osten ^i d^ sattgegess^il ha-ben. Bei mir ist's vorbei nri^ ^.'in Punipen, Schluß!" ____ __X. ^ ^ atburN«r" Z e k k u k z" NuMme? '1-!L Foin'SZ.^Iunk '1593 ! Der U«Sft«Umtqs<«»talog erlchomt NM Tage Sröffnlmq der Ausstellung. Die Inserate iir ti-ic^ K^aloq sichern infolge seiner Vor-breitimg im ganzen Staate und im Ausland den größt'en imd dml<^rndsten Erfolg, woraus als«' (^ldinstitnte, ^säusle,tte, tejinr, i^aftwirtv, I^ld-ustriclle, Gewerbetrei-uhv. amm<'rflsd. in t^raz statt. ^ Vortrag DÄtor de Gyne. Wie anjielüu-i>tgst, fand stestern iiu ^roßeil (^^öhsaale der erste Kortrais^abend de<^ Professor'^ Doktor Eu fton de (^ynö über 5^l)'«n^ie,Sng>iestion n.Te-wpathie statt. Die Experimente Dr. de Gli-neS waren gut, seim' mmnuobechnischen Lm-fjWkgm hervorragend. (5mpfi'lMich litt die iftsn^e Veranstaltung i>urch den Uurstand, dasz Vortrasteri'de we«der Sloivenisch noch Deutsch vollkommen beherrscht, wie dies znul tVllsn Verstän'dniS des Vortrages u!lbediu'?t iwWyeMg gewi'lsen wäre. Dii^sem Niustand ftaikdi haWr.i»e Gyne dadurchN-echnung getra-daß bei der heutigen Vorstellinig ein ?)olmetisch fungieren wir-^d. Beginn lvieder VM ha?b 0 Uhr. — Neuerliche Nnterbrechzmg des elettri-. schk» Stromes in Ausficht. Das MesUw elek-iltrW^ po'djetje teilt den'Ztromabnehnlern nnt, l tw Falle lfeeigneten Wetters ani Freitag den 30. Juni und am Sonntag den l. Irlli ! w«ym idringen^der Reparaturen in dessen Netz Lt«1>erung des elektrischle'N Gtr-on?es in der ^Zett vmr 4 Äs lü Uhr eingi'stellt wich. ! — Diebstahl an ewem Dienstmädchen. .Vor einiom» Tagen kam ein Dienstnläldchen !-amt der Unrgebung in die Stadt, um hier lemeir Die-nst M finiden. Am Bahirhose ge« blilMe sich 5U ihr eine unbekannte Frau, die s^ihve Hi^fe anlwt. Diese nahnr an. Darauf ^amgen lvide in ein (^st'haus, unr die neue ^Freundschaft nut einenr Trünke zn bekräfli-.gen. Mch eirrer entfci ltte siel) die Un--'««Me.Uls sie KngereiZeit nicht zuriicktehrte, lßchSiplft^ das Die-ttsiimäidch^'n Verdacht nnd ' woW?'jl>fort ihren 5^vffer, deil beide iil der ^ Na^nhofgarderolbe abgeigeben lieitten, abbo-kVm. Zu ihrer pei^ilichen Ueberrafchinig erfuhr sie abc^, «daß den Äoffer vor einer hal-^ bell «Ä^mde dir bewnsjte Frau abgeholt liabe. sMe erstattehl; sofort die ''»'bizeige, wornuf die '^PoKz« die Berf^gunlg der Unbekannten ein-' leitete. Da sich vor einigen Ta^M ein glei-, cher m Za^eb ersigrlet>e, ^vird die Un-t^uchung in dictser Richtung gepflogen. , ^ ^iiwe unehrliche Kassierm. Im Manu-fajkwiMnenig^'schäfte KlHar in der Aleksan-kxwa cesw war eine gewisse Marie Vl". als ' OasfierilN bedienstet. Vor einigen Taigen wnr-'de M der Kassa ein ?lbgang von rund 30.6lX> ' Oronm festigestellt. De r-V(^dacht siel auf die Kassierin, d^' ein für ihre Verhältnisse sehr luxuriöses Leben gefichrt hatte. Sie gestand QiÄ sofort ein, die Veruntreuung begangen M Häven, bklhairptete sedocl), daß der fehtende Aetvag nicht so hoch sein Vnm^, da sie sedes-mal nur Beträge 100 und 200 Dinar t?e-- nommen habe. Ihr Vorgehen suchte sie mit ds« kleinen Ge^Mt, den sie bezogen, ^n recht-f fertigen, Sie wurPe dein (^erichb^^ eiingelie- fert. — Cwbruchdiebftahl. In der Nacht voni ' W. off<'ustcr in eine Speisekammer ein und etwendeten einen Topf nnt Fett, zwei Töpfe Ztindschmalz, 17) Kilo-grcM dem Polizeikonlmissari ate Mtgeteilt werden. / Eine gefährli^ Taubenjagd. Unter der Dranbräcke nisten viele Tanben, die durch ihre „Hinterlassenschaft" an den Eisen b.'stalldteilen zienÄichen Echadcn anriäiten nnd der Baufektion ständige Corge bereiten, l^ostern beniierkte e!il Wachniann drei snnge Vnrschen, die sich auf der Jagd nach diesen TaM'n befanden. Sie kletterten an den Pfeil^n'N nnter der Brücke in die .^?l'lhe, nm die Taub(l! ',n verscheuchen und diinn cin.^n-sangen. Ueber Anffordernng des Wachorga nes nliiszten sie ibr Porhaben anfgebur. Da-be't stellte es jich heraus, das^ das Erklettern viel schlechter war, als der Mstieg. Mit gro sin Mühe ttni> unt^'r Lebensgefahr lourden die nnvosichtigen Bnschen hernntergeholt und nlusjten obondrauf noch gegen eine halbe stunde bis zu den ltnien iin W.asser stehen, bis umn ihnen mit einem Kahne zu .Hilfe k' !1. Die Bevölkerung wii'd zur V'rniei-dimg ernster Folgen nochinals aufn^ertsam gen'acht, daß alle Brücken nülitärisch bewacht sind und dos Verlwei'Ien nnter den Brücken strengstens untersagt ist. . ^ We^en Tierquälerei nnrd sich der >^necht Juri OcvaldiS zn verantworten haben. Gestern fu>hr «>1' nlit einen: überladmen Wagen gegen den Bahnhof. Da die Pferde den schux'ren, niit Bre:?rn b"lcidenen Wagen nicht ^ziehen konnte, bearbeitete er sie derart nnt der Peitsche, daß die Passanten daran Anstoß nahmen und die Polizei eilischreit graue Le-der'brieftasche mit nmn Banknoten zn 10 Dinar ilnd ein Persa!^!cl)ein auf den Nanien Ich'P Rudolf, eine Quittung der Apotheke Wolf ulld eine Ei'ntrittskarte zn ciiüem zerl der (^llasbena )^^'atica; eine scl)!oarzMer-ne Brieftchche mit 2 Zehndinaruotm und et-ioas ^tleingebd; ein Barbv'trag von 11.^ Dinar; ein Papiernmschlag mit' N>7 Dinar uO Paro; eine braune Led"rhandtasche nnt 440 Dinar und einein Taschentllch; eine schwarz-l^'derne Handtasclje nlit lli Dinar, einen: ^^chlüfsel, verichiedonen Papieren und einenl Vi'rsaM^ein, lautend auf den Namen Kola-nö; eine schvarzlel^rne Brieftasche niit 180 Din^ir Barg^'lld, eiut'r Evseubahnerlegitima-tion auf den Na inen Ivan i^'ollarie und nenn Eisenbchnfreitarten; ein grünes ledevnes Vric'ftäschche'n luit ^^nu'i Ucbernahmc'b^Päti-gnngen d<'S Mn-tnachers Peteln und nngefäihr Dinar Äargebd; ein sclii^varzledernes Zigarett?i'netui nrit Mocogranlm M. F.; ein goldenes Kollier; eine dunkle Lederbrie'fl'aschl' mit ein^r Ehanfeurlegitinlatiou, lautend auf wi Nanrm Wexander MaH'alta U7l'd fünf iVilNsMparanolen; ein Ztmdersmidalcn; eine weiße LementaM' niit eim-m Taschentuch: eine schwarzle'derne Handtasche mit 0 Dinar: eme Ledertafche mit 100 Dinar; eln Paar ^U^ugengläser urit GoÜdeinfassuug; erne le-derne Handtasche mit 7 oder K Bänknoteil zu zehn Dinar nnd zwei Neppten; ein Paket nnt cineni Dann'nheinld und z-ivei Bettüber-Mgen. — (befunden: Gin Fahrradstän-^'r; ein llidernes (^Geldtäschchen Nlit einem 7emeren «dbetrag; cin schwarzer Vliisch-'^ut; ein Klnderkappchen; ein goidei^es An-mngfel; ein Dainesischirin ;ei!r ledernes si^eldtäschchen nnt einem kleiitt'ren (^eldSe-rag; eine schloarzlederne Handta'sche nnt ^i-in m tleineien (^eld^betrage; ein größerer Geldbetrag in einem Papienlmffchlag; eine el>,erne jitottl. Zein kleinerer l^Mttrag; ein unbearbeitetes Hais^mfell; ei'ld Metassarmblnch; cnle schvar^^led<'rne .Handtasclie mit einem ^rmir Brieftäschchen nnd eilnem goldenen (?oP.'nstande. — Spenden ftir die Rettungsabteiluna. An Stelle eines Kranzes fi^r den verstorbenen Herrn Felix SchnM fp^mdete Familie .U^arl Schnndl, Kaufmann, Din nnd Fa-niilie Eichkit) S5» Din. — Stz^en-Vibliothek fStubkZs?» kniiZni-ea) ,n Martbor. Diese Mbliothef, die sich im ^ Stockw'erke des 5wsinogebändes sam SlonlSkov brg 17) befindet und vielfach mit der „Vokk.'bibliotchek" (Ljndska NdjiSnica die im Norodni? dom untergebracht ist, identifiziert wird, steht bis auf weiters, nachdeul nun ein pi^rinanenter Bibliot^heksdienft eingeführt wnrde, der Oeffentlichkeit an jedem Montag nnd^-reitag von Ii? bis 18 Uhr zu Lese^Mcken zur Versügung. Die Bi bliotliek entibält nebst wissensck>astllchcn Wer ?en aller Gebiete auch eine große Zahl belle tristischer Werke seriöser Richtung, wobei namentlich solche der slowenischen und dent schen Sprache vcrtretcn sind. In erheblicher Zahl sind auch franMsche Werke vertreten. — Der Anspruch sür das Entleihen von Werken wird gegen Evlaq van 10 Dinar für das laufende Jahr 1923 el'worben. Besonders seltene Werke, dann solche großen For-nrates dürfen jodoch nur im Lesesaale benützt werdm. Interessenten aus Marilbor wie von auÄvärts, die iu wissenschaftlichen F-ragen drin'aend ei^r Orientierung bedürfen, wird die BeuiUukng der gowün>schten Werke der Stndimbilbliot?)ek auch außer der angegebenen Zeit geistattet und bedarf es hieM nur einer nn'indlichert ?lnmeldung beinr Biblio-tiheksdiener. — Die Stelle lies verantwortlichen Schriftleiters lvinl sozialistischen Blatte „Naprej" in Eelje übernahnl der Geüvertschaftslfekretär Alois Leskov?iek. Der bicherige Schriftleiter kitoren legte die Stelle nieder, da er zum Gereuten in Tr'bo-vlie ernannt wnrde. — Wtzgen Veruntreuung wurde vom ^Preisgerichte in Celje der 4tt Jahre alte ge-.Uiesen'e ^^nclchalter Franz Iindra zu drei Mouaten strengen Arrestes verurteilt. Iindra veruntreute der Spc'ditionsfimla Pelle in Eelje einen größeren Betrag uud kassierte noch nach seiner Entlassung Beträge für di^e Firnm ein, die l'r dann für sich behielt. Nach verbüßter Strafe wird er, da er tschechoslowakischer Staatsbürger ist, ausgewiesen, — Großer Einbrnchdiebftahl in Graz. Das hiesige Polizellommissariat wurde verständigt, daß in der Nacht vom Samstag auf Sonntag in Graz, Brocklnanngasse, bei der HauptnlannÄvltt.ve Vrkl'jan ed,l Einbruch verübt wur'de. Der Tat v-erdächtigt evschei-nen ,M'i junge Burschen, die nach ihrem Dialekte zu urteilen, ans Maribor stamnten. Alls der Wohnnng der Vestohlenen wllrden ent^vendet: ZM.lXIO öst. Äronen, ein Paar Brillantenorgehänge, ei>n Ehering mit Mono grannn. „F. V. 2. 4.", enr gol'dener Rilig init c'im'n: Saphir, ein alt^ertilmliches, silbernes E)eldtä!>chchen, ein goldenes Arln-band nnd'ein Opergucler aus PerlniMer, ein kleiner Tronnnelve'vol'vcr. Der Gesamtwert beziffert sich allf 10 Millionm öst. Kronen. Vor Ankauf wird gelvarnt. — Eine Spielbank am Semmering. Die „Wiic'irer Soi?n- und Montagszeitung" berichtet: Nachdenl in Oesterreich, nud zwar in Bad <'!astein nnd Innsbruck bereits Spiel-wnken besteheir, n'nrde der Plan gschm Objekten so'ivie in: .^t'antoniernirgs- nnd Lagerbereiche in Zivitkleidung erscheinenden Heeresangehorigen das Tragen parteipolitischer Wzeiche:: Verbote::. — Verheerende WetterkatÄltrvvl^e in KärMn. Aus Klag^ldsurt, 2ki. d., wi:::d in: Tale in ei:ie:: Wo!kenbv:lch ausartete, der al:s der Ortschaft Dscl)i?ran innei'hald weniger Minuten t.'ii:e Stätchl! der Venvustnllg .schuf, indeu: er in einem Ausnias; von ei::enl Kilometer Lälige :l::d ei::en:^halbei: Kiloii:eter Breite Stein-^eri^^ll tmdScInltt law inen dahevbrachte. Diose Schuttnmssc'il lageru an einige:: Stelle:: eine:: !)is Mer Meter l^ch i:ud bc''de(kel: weithin die Knltilrei:. Der Schieslingcrbach wurde zun: lviüde:: Strom uud suchte sich ein Bett auf dem Hauptlueg des Dorfes, de:: er n:ewrlief an friß, so das; die Wasser kauäle für die Hoch-drncKeit:l:lg des Eleklrizitätowerkes bloßgelegt wnrden. Wasser, Stein ni:d Schiltt rich-eten an dei: Bssulichkeitei: schlvere Schäden a:: l::rd vernichted^n n. a. ein Sägeiuerk voll-tändig. An eineli: Aaner:Haisse wurde der Schutt >bis ins erste Stockivcrk gescl)n>e:nn:t Das Elektrizitätswerk des Besiiu'rs Berger in Bodensdorf wurde durch Wasser- in:o Stein:::assen total zerstört. In der Richtung gegen Villach ill:d Feldkirchen bat der 5>agel-chlag ent-sel^lich aehanst. Der Schade,: ist :wch nicht z,: übi'ri..'h<.ii. aebt aber sichi^rlich in die vielen Milli'-irden. Voil Vill.nh aus ging Militär ',iir Hitieleistuug in daS gefährdete (^wbi-'t ab, das sich ii:: 'Verein nnt der s^;endaru:erie init Eifer uud Unlsicht an: Nct-tnngcwerl beteiligt, - ^ — WciLerv^rlcihunsi des Eisernen Kreuzes. '^^as prenßiische Sta".-!lslni::istcr:um hat l^'scljilossen, die seit 1. Iä:n?er 1022 eingestellten Verlei>hlnlgen des Eiserne:: Kreuzes wieder auszu::ehm?n. Berücksichtigung finden ::ur Pe:-sonen, die in: Frontdic'::'st gestanden haben :ind zun: ersten Mal vor dem 1. De« zen:ber 101!) eingereicht wor>den sind. K'riegs-gefangene, die erst spciter zurückgekehrt sind, n:üssel: spätestens drei Monate 'nach ihrer Rückkelhr eingereicht Wörde:: sein. — Krupp im Gefängnis. Ter Korrcspon.« dc'nt der „Daily Mail" in Düsseldorf berichtet über das Leben Krnpps «nd seiner Di-rektore:: in: Ke-rker. Die Verurteilton vog Werden sind noch im Gefängl:is von Düsse!-dorf nnd ,Verden erst nach Zw?vbrücken gebracht werden, !ve::n ihre Berufung anrtRch z:rrückgei:viesen wird. InMsche:: werden sie tvie gewöhnliche Gefa::genk' gehalten. Sie er-halte:: G< fäng::iskost und stehen nnter der be., so::dero:: Aussicht ei-nes alten (^efangenmtf« sehers, eines Korisie-n. Die Gefangenen vettra^ gen die Gegenwart dieses Mannes schki^ als das Gefängnis^ «oik«wlttfchaft. X Staatsumrechnlmgskurft. Das WttUW n:ini^sterii:m hat für den Monvt de StaatsumrechmlngsLurse festge^k poleondor Din. 310, 1 türkiifcho GoMir^ SM.v 1 e::glisches Pfund 3W, Dollar IM Schweizer Franken WM, lw fvaMöM^' Franken 5i30, 10 italienische Lörv 390. M Mark 0.07, 100 Tsrhechokrv^ 3^, Ivo gariische Krol:en 1 Din., 100 Lei 10l) Hub-garische Levas 100, IlX) Pesetas Z2«), IM, holländisck)e Gnlden IM) 100 dänisch Krvtz nen IM» ,100 SstervmMsche Kronn» 100 polnisch: Mark 0.07. , ' X Die Gener«toersamml«q^ te:r Bievbranereien ^loc AnÄ LaSko» «»j 21. d. in Eelje statt« Der ReiinigeMa« H«D > Müschäfdsjchros IMIt-W 'betvua WAMM Dinar. Die Bilcrttz Aktiven auf. > ! X F^züfische Walvanfüttfe ka MmNmvB gro. Wie aus Podgorita gemelldat wer^ hat' di>e 'bekannte Hol^mdustric^^ellschl^t cho::S Freies schon vor längerer ^vt Agenten nach MontenId.:lngen besichtigen mrd Schätzung derselben voruHmeni sollen. W hairdi'lt sich nn: eine «großzügiM ExPloÄMoi»' der n:ontenegrinischeni Waldungen vimsetteO^ crivähnten Gesettscha.st. X Viarktbericht. Auf Äem letzten GjMetU i:en:arkt: wurde?: mifgetrioben: L!t6 SWie^ lle, t» Schafe, 2 Zii^e^n ^md l' Kitzleiin. MW »Stückprelse betr::'gen: Schnx^' vim k ViU W Wochtn: ii00 bis 1000 von 7 bis 9 Woch««^ 1Ä00 bis 1 2 bis 4 Monaten SMS» bis liOW, vo:r k> bis 7 Vkoimtien 4500 4tj00, vo:r 8 bis M Monaten i^500biS von eilie:n Jahre W(Abis 9000 I?. Ein M-s logran:nr LöbendigewiH W bis 100 ÜT, wd' 110 bis 1S0 k. Ziegen und Schafe V0V bis' 1000 IL per Stück. X ErlMtnq der Telephongebühren. 1. Juli l. I. werdeir die Gebühren fitt eilt ge«ivvh::liches Dreinli::l:tei:.g>chpräch iim iwk t!erurba::en Verkehr folga::dermaßen erhö'ht^ lverden: In der ersten Zoaw von 10 aus iH' Dinar, in der zweiten von 15 aus 20, in dev dritten von 20 allf Ii) nnd in der vierten Zo^! ne vo:: 25 anf .^) Di::ar. Außerdem wurden! :l:it 11. Juni die Telephon- nnd Iinstallaie' tionskostk'n nn: ein Aedeutendes erhöht. X Verwendung von privaten Korrespon^ denzkarten. Die Post- :l:rd TelegraphenÄrekch' tio:: i:: Ljnbllja::a teilt u:it, daß manche Fir^ illi'il jlorrespvnde::'zkarten vcriveuden, die ini Privatl'<'lriet>en hevgiestellt wurdi?n und d^' ren liilke Adreßseite die Firmenbezelil^nng! einninlnlt. Solche .klarten werden abl?r nic!^ als ^torrespo::dt'n^karte::, sondern als ge-wohnliche Briefle angesehen u::ld nckssen dem« gei:läß frankiert sein. X Die neuen Steuererhöhungen. AvS Beo-grad wird gel:!eldet: Vorige Woche hat der Fillanzausschuß die voin Fi-nanzmiiri-stieri'.ulk gepla:iten Steueierhöh:l::gen mit 17^ gegei: 13 Stin::::en gebilligt. Der lmrtnv'irl^ schaftliche Grlmdbesitz wird von d^ neuen Steuer:: eii:en Betrag von fast 440 Million ::en Di:iar zu erbringeir haben, während die ülbrig'.':: Staatsbürger mit rund 80 Millio«»-nei: „bl^'^clK" sii:d. Es verlautet jedoch, dvtz' der Fiilanz:ni:lister nlit der Ailfleg-mig deq Stellerznschlage ni6)t ans einmal, sonderiK llllr schrittlveise vorgehen wird. X Schließung der polnischen Börse. Di-ö Warsch^ilier Börse wilrde t^^schlossen, obcmso die anderell Börsen in Pole::. Diese Maßi nahi::e soll bis Freitag andailern. Sämtlich^ Balrken sollei: bis dahin ihre Deensen an die Pot nische Landes^Da rleliio::skasse abgjk gebe:^ habe::. Gegen <'ii:ige .B^mken wivd wegen Nichtal:galbe ihrer Dovisenvorräti? gerichtlich: vorgega::ge:l iverden. W<'itere cinschneii^n/de Verordimlrgen werden geplant. Der-Zo^tiz, Tel^'Phonverlehr ist .absperrt, l Aus dem Serichtssaale. — «w mwerbesßerlicher jmiger Dieb. Am Abend des 24. Febcr d. I. bemerkte der als Pc>sten bei den Barockn in der Samostranska ^jL^^ende ^^en?l> ^rankööiü .nmae Burschen, die ewe grohere An^hl m den Baracken geswhlvner Fensters^, fortschaff«n woll1>en. Den einen der es ^ dies der Itijährvge Glascrlehrllng ^'^ohcmn Slavie Qus Msribor, konnte der Po- Orts- und Bevöl7erunqHwnde vor, ergänzte dieses Motorial schaftUch wichtige Hinn>cise te alle nötigen ilnÄ erwahnenÄv'ovten Be mcrkunssen über di<» Berkehrsverbindunsten, Fremdenverkehr, Denkwürdrgkeiden usw. hinzu, faßt sodann das s^sammelte in eine sy-stenratlsch geordnete Form. gröf;tenteils in lurze Schlagworte, und übergab es sodann — einen Beweis seines unermüdlichen FleifTes un>d peinlicher (^>enauiqkeit — m gefälliger Ausstattung der Oeffentlichkeit zu der Republik. ten sich zu den blauen Wassern des Goldenen ganze Regierung solidarisch. Seins An-fichtsr' vurch wirt- Horns, und der Padischah in seinem Sonn- l villigt auch Herr Pa^ie, jo daß es klar «ist, un.d Daten, füa- lags^wand, lnit eineni fauftaronen Ema- daß es in diesem Falle zur Demission des ae-, im' Bor^use des Gasthaluses ,.Mlson" in i wandsvei zuaebe-n, dafz es der Verfasser vor ^ AleNandrova ce^ta bemerkten sie Mei! trefflich verstand, nicht nur alle früheren Vvll« Sä^ wlwon ste einen swhlen. . Den! t^rfahrun-gen auf dein lexi^ographischen Ge-»Sack tru« SlaviL, doch wurde er auf der' blete Praktisch zu verwerten, sondern daß er ' die einscliläaiaen Wt'rle nocl> dnrin üüerbic'- Jakob" Grahovni? in den Dienst trat.'nahine des Verfassers auf die uiehrsprachigen am vierten Tag-nach seinem Dienst- Orts- und sonstigen Bezeichnungen hervor-'vn^itt Genützte Äavik; die l^elegenheit, als gc^hoben iverden, deren Vorkounuen die gute sjsein Dien-st^rr nicht zu. Hause war, schlich sich. Nl'Nvendbnrkeit des ?('achschsaglvei-?es in un-lidurch 'den Dachen iin die versperrte Woh- lenn Landen noch wsi'nders erhi>hen wird, «numi und stahl dort aus einem Koffer Die aus deu, Jahre W20 und später l,errüh- Hkronen, worauf er flüchteite. Slavi?, der troi^-^ rend'en statistischen Daten, die den Verhält-^tzewer Jugend schon Meimal weqcn Dieb- niss-.'n der jüugsten Zeit entsprechen, ver- ragden an seinem Turban, ließ sich maj^stä tisch auf einoin Samtthron nieder, der nüt Hunderten von großen Perlen tind Ed^'lstei-nen beschlagen war. Jetzt scheint es, als ob ein Paar französische Möbelsünum die Ein« richtlui^g in den Palästen entthronter Sultane ausgeführt ha'ben. Die gau^^ Ausstattung ist nach denl Prinzip erfolgt, möglichst viel rotcn Samt zu verwenlden uud das Uob-rige zu vergolden. Der bisherige Sultan Mohankuied l)at sch^n in letzter Zeit sel'ten die festgemauerten, dichtyerschlossenen (^e-lnächer seines Harenls verlassen, die ein Palast inl Palaste sind. .Hier können ihn die Zll^i-nister mit ihren schlechten Nachrichten nicht erreichen, und seine einzige Verbindung nnt der ''Auß-cmveK brlden die schwarzen uud weißen (5>unuchen, dre einzigen männlichen We samten itabinettes des Herrn PaZi<^ tomm-en lö'mte. / ..... IM. Bcograd, S7. Juni. .Politika' mÄ< dct: Man behauptet, daß das Referat des Herrir Ciuli^ sehr günstig gewesen sei, in dem? es heißt, daß sich die Bechällnisse in Zagreb und ^lroatien fonsolidieren und noch zu keinem Inzident mit Ansnahme einiger kleinerer Zwrschenisälle geführt haben. Das energische Verhalten der Regierung habe bloß ihre Autorität in ü'roatien gestärkt, weil dic- Massen sehen konnten, daß auch über Ra-diL das Gesetz steiht, dem sich alle fügen müssen. ZM. Zagreb, 27. Juni. In der Sitzung des Präsidiunls der Krön titschen republikani-... ... schen Bauernpartei vom d. wurden drei sen, die in ihren wnn^'rlichm Weiberröcken j Aeschlnsse gefaßt. In dem cvsten wird gk'qen die streng be-.vacht^'n Tore des .Harems Pas-', des Veribot und vie Auslösung der Sonntags-sieren dürfen. Als ich süngst mit eineni Osfi-' versauinlilung in Zagr^H protestiert. Die Lei-zier voin Stabe des Sultans zllsauiuieusaß,' tuug fordert alle Organisationen der kam der seltsaniste dieser HareinS-Eunuchen. Partei auf, bis zur weiteren Verfü<^ung der ttnt einer Botschaft zn ihul. Es war eine! Leitung k.'- - ten nicht abzuhalten. Die Organisationen der kleidet. Der wackeln^ (^)ang und die .Häud-^ Aauernpartei werdeil auch weiterhin Der- .............. ______ .. ... . ch'N erinnerten mich au ein fünfjähriges' t'ranenSmännerversammlungen abhalten. Im ^fftchls vör^traf't "ist, war gestän'diq, Veitrei- leihen dem Buche einen Wert der Aktualität. Kind, aber wenn man in Neses verrun.zelte! zweiten Beschluß reagiert die Leitulng .MSS '' ------darum kein ^^eifel, daß es sowohl inl i ^)-esicht sah und eineil Blick «auffing aus den ' auf 'di<' Mitteilung der Negiernng in der M htkven imd qror nnr einen ^ueonnlil "ntt wie nn Nnrean des Kanfmannes oder jaMarzen Augeu, sc» iah man, da^ der l^eist. „^amouprana" und konstatiert, das; die An- ^)0N 4800 X zu. Der Beswhlene behaupte! Industriellen ,w der Redaktion, wie in der eines Mannes in diesem Avergentörper j Wendung des Gesetzes über den Schutz des aber mit Sicherheit, bah rhm 13.(XX) X ae- Bibliothek des Privaten oder Gelehrten einen wohnte. Der Offizier behandelte den kleinen' Staates solche Verhandlungen, reispektwe mur^n. weshalb Slaiviv vom Kreis- willkommenen Ratgeber abgeben n»ird. Dem!^nom wie ein Spiekena nnd erklärte, das; ^ Aimorderiincvn 'bedinae. di.^ nacki eiu^ tw-- ^ ab?r, die lI.lM) bei (^rahovnik gestob >Verkh^ zu acht'Monaten^ schweren Kerlers. neuen Lerilon, das dnrch iede Buchhandliniq j dieser Zwerq-.Eunuch als S;.wßma'cher im .Ha-.' walttätiaen Aenderung der Verfassung stre-permcteilt wurdL». , nuntittelbar vom Verlag zu bezichen renl gehalten wird. Eniver Pascha hat ihn ben, während in der „Samouprava" bloß Nrmides wünschen wir den besten Erfolg. irgeMvo in Kleinasien gefunden und zur Ve- iuliner nur über eine „untrene Ideologie" lustiqilng des Sultans und seiner Frauen in die einsatn trübe Atuiosphäre t14 Tagen Kerlers vevurteilt. Letzte Nachrichten. Z?)!. Beograd, 27. Inni. In den Bezieh-uugen Mischen den Radikalen nnd dem Kroatischen Block ist noch keine Aenderung eingetreten. Die Radikalen sind okkupiert j durch di>e Gesetze ,die sie dem ?:.^arlament ver- I .. Aus aller Weit. Dom BüchermarN l ^ vrientienmgSlexikon iiber die Repu Oeftereich. Im Wiener Verlag A. Hart AeVein erschien unter Mgem Titel ein Werk, ibaS ^rch ^e Bedeutimg jedenfaNs ft^ervorra^de Stellie «unter de »chelfen einqunel>men bestimmt Friodensverträge un>d die Kriegsfolgen neuen Verhältnisse in Oesterreich tßen den Mangel eines verläßlichen und rpchtlichen Repertoriums über die Nach-lrrepublik recht empfindlich erscheinen. ;rr Prof. Ernst PoHl, der Verfasser des »bgpnamrten Wer^s, unterzog sich i^r schwe« Aufgabe, diesem Mangel abzuhelfen. Und tier Hpaqznglich d<'r ?l<'nderung in der P-i'rson des StaMal» ters in Zagrel^, wobei der Statthalter den Titel eines Banns erhallen würde, was angeblich eine große Kon^ssion ii'ir die Kroaten iväre. Der Beschlnß der HR'ÄS wird dagegen erklärnr, daß sich unter den Forderungim der kroatischen Volksvertretung niemals und auch seyt nicht die Forderungen der Wiederherstellung der Vanuswürde l>efunden liabe nnd schon aar nicht anf eine Werse, die diese Wund!" bloß zu einer vers^oldeten Beos^rade? Schelle machen würde. Eine solche Konzeffion wÜ!'de niemanden der kroa'til'chen freien In-telligeul^ besried's^balt in Beograd vorgestern abends mit dem Expres^Mg nach Sofia abgereist. lu einer UulmHung, die i'Merer Vorstellnng! nicht abgeschlossen. Die Situation ist keines-von der Pracht ottomanischer Kaiserpaläste > falls für die Regierung gnnstia. Falls noch wenig entspricht. Der englische Berichterstat-, dazn im Radikalen Klnb sel'bst die Opposition ter Ward Priee. der die beiden aefauaenen des f'il'i-n Ranken.' ,nics> Sultane besuchte, erMlt nns einiges von ih-^näckig bleiben iollte, könnte es schwere Fol-rem Heim: „5^n den fernen Tage^n, als die > geu ha>ben. Wenn die Opposition den Radika Stambul residierten, da hatten sie traumhafte, nannnin ister Stojadinovi^ die Konsequen-Paläste mit luftigen Hallen, die sich auf ?öst-'z<'n daraus zu ziehen, da er in der Frage des l'che Mo ösfneten, m denen silberne Fontä- finanuellen Effektes Uinl(ia->n fsint''K.in- Börsen Zürich, nen Plätfcb-etten. 0)ärten mit dunklen Zy-' zessionen zn uiachen gerenkt. Mit dem Fi- .l-en stommsnjden Landes-, Gebirgs-, Flnß-,^ Pressen und blumenü'bersäten Beeten neig-i nanznünister ist bezüglich der Umlagen die Inni. (Eigenb-.'richt). Vor-Paris 3!.37, Beograd K.2!?, London 2.',.8-1, Berlin 0.s^04, Prag 16.78. Mailand 21.85), Rewvork Wien 0.s)l>7s), gest. Krone 0.0l>80, Budapest 0.65, Warschau 0.05,5, Sofia 6.10. Zagreb, 27. Juni. Schlußbörse: Paris 5).53—5.5?^^, Zürich 1C».l0—lk.15, London 4.14—4.17, Bel'lin 0.0i^.0^'5, Wien 0.12l>-.0.12075», Prag?.6l25___2.72S5, Mai-land3.00—!.01, ?!ewyorks>8 2'j—W, Budapest 1.02—1.04. Dollar 88.25^«^..?)y^ ml«»» V«, 8 m um! 20 cm Mittelstarke gukvSrts. Zvvie V«t>du«I>«iip«v»»en W»r6vn ru ksuken ««»uckt. ^vdote «, 8^8eveklc Ltexer Sc Lckrüklnker. LMnderx dei Ors^. ^llee 1. 5407 »«UtlvoWS! WW M 8!ck?ut und x^emütlick unter-kalten, kommen 8ie :eum kllüiZliiWMWinzieüiijM im liMm.ZI«" UliMz I. z. 5pellaIItSt: 5rege«>in«r-. 5L?tLulszek unci püktceit. ^ni?^nekme. modern renovierte I.oks1s, sute darxotlicks Xücd« vrstklssüixs '^sias, stets frisekes Lützel' kisr. 5274 0«r Veiter5 eine kommerziiell x^etzUäete msinn-IlLke Kraft tiir l^oknverrecdnune. Krankenkszss. I^nfatl- und /^kkorä^. >ve.8en, cler 5loveni5cken un6 6eut» 5cllen Zprscde vollkommen mÄcdtix. I^eicle KrSkte müssen 8lo>venen und in Llovenicn ^ustöncli^ sein. Offerte lmter „Verl^Micd" an clie Vervaltung lies klgttes. 5406 aoi»-a. m»ck«i Ms »MkWVn SKßrmssckInendetried. Koks- LeÄncwtekTi«! u. vuckbuxlerel ZwWem «IkW Ä Meie : RsoSmÄsiiEva uNcg 5 «»WWWSS j! 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Lebensjahre sanft und gottergeben verschieden ist. Die irdische Külle des teuren Verblichenen wird Donnerstag, den 88. Suni u« 17 Uhr in der Leichenhalle des Allgemeinen Krankenhauses feierlichst eingesegnet und sodann am l^irchlichen Friedhofe in Pobreije zur letzten Ruhe betgefetzt. Die heil. Seelenmesse wird Samslag, den SS. Juni um 7 llhr in »er St. Magdalena-Pfarrkirche gelesen werden. am 87. Juni lSZS. S«rtrucl« öulc. Gattin. — »«inrleli und öuk, Si^hne. 5rI««Ie> öuk, Tochter. — «He übrige« Verwandte«. Se?Rr«te Pirke «erde« «ichk a«s>eieben. 5409 oÄS/. 4755 /Ü7' /liT- 712 ^S7'/b07'. Sss^inn ckST' am s. S^6sc?/lcZ/t6 /Ü7' unci ^ ./Int. u2t