Kerausgeßer: Kerbard Kamßerg. r» r<»ilchr wa»> rtMirint jedni E»»->»» ant r»»»nft»i ■ngrM »»» ftff« Minat t« €»nnug«ril«gf fl. 3.. jjui|atjrifl ff. s. , «>,< : i>ofttcrfcntiun.j : »trrt«Ijthrltch ff. I.SO. d»Idjiltzitt*»n»i|un[i»-llBftoIt«ti W Z»- u«t Bu tfttn w. Of»»a »>>» S>« ih*t< nictur «na 11 6rt Buchtiiickkiei ZodaB» betriSSiiuigff crt||ci[l). Gchrt s _____ _____ «itl»,» (mit ««»»ahm« btr €«n- unb Orrirrtagr.) — W«I»»ati#ntn ff»d *mrtof«L — «erichle, » »» I»'« t"' — MMlUkru ff. «.in.—. «iigdiK «»m«rr t h. Illljjci jw- um nullfturt ndjmfn VR|rlfrtt entgegen. 3m tttD* BwOni l»wt . «;„[<,w-itiaj*. .All «ff»« 1» nti »orattLfl. «»MiMlBBtc« Hl H-lt Uhr gflUlyg« >u>» >»B »-» »*» n»r ttn t Hl t u » a ©BMHil«# 8, 1. «I»4. «»trtbffnnXn W H»«,el>n« («■» ' *" — ««riAte. >«« Beifall« ten Her»»»ged« i»»btk»B»t Brt. Iiiuu« »lcht p! Wrte*. ■Biiotlt« ff. -M, BkRtdUhng ff. I.» » mtleti »a« t«if trxchnei. v«t MB Bnvaltrr »er ®cntkhen wach, t. Nr. 97 Cilli, Sonntag den 4. Dezember 1892. XVII. Jahrgang Unsere heutige Sonntagsbeilage.- Die E ü b in o r f enthält ein Kampfgedicht von Karl v. GawalowSki, den Schluß des Ab-schnitte«: AuS meinem Leben von Georg Ebers, die Forts, nung des Romane» 'Ehr-geiz und Liebe von M >rk. D e r w a l l »nd Heitere«. Das Kell der Stadt HiM. Die Deutsche Wacht erhält folgende Mit-cheilung: Am kommenden Mttwoch (7. Dezbr. l. I.) ftndei die Gedenkfeier des Lüjährigen Bestehens selbständiger Gemeinde-Satzungen für die Stadt Mi statt. Aus diesem Anlaste wird um l l Uhr Vormittag im GemeinderathSsaale eine Festsitzung k$ Gemeinde-Ausschusses abgehalten werden, in »elcher die Wichtigkeit der Feier betont werden «ird. In dieser Sitzung wird auch dem Ehren-dürger Dr. Neckermann das Ehren-Diplom über-reicht werden. Abends 8 Uhr findet in den Cosino-sälen eine gesellige Zusammenkunft aller gut gesinnten Cillier statt. ES steht wohl zu erwarten, daß jeder Cillier, welcher ein warmfühlendes Herz für seine Vater-ftabt hat, an diesem für Cilli so wichtigen Ge-benffefte Antheil nehmen wird; gilt es doch, nicht allein ein Gedenkfeft zu feiern, sondern zugleich auch ein Freudenfest über die gewaltigen Fort-schritte, welche die Stadt in den letzten 25 Jahren in jeder Beziehung gemacht hat. HlBchdr»« wtboien ) 11 Ursprünglich waren noch weitere Festlichkeiten in Aussicht genommen, doch ist man zu dem Ent-fchlusse gelangt, die Feier würdig, aber einfach zu begehen. Deshalb entfallen auch die geplante Fest-Vorstellung im Stadtheater und das üblich« Festmahl. Bleibende Erinnerung an den bedeutsamen Tag bilden die vom Festausschuß herausgegebene Chronik deS letzten Vierteljahrhunderts und die von der Deutschen Wacht veranstaltete Festschrift C ele i o. Hin Mettter Novelle von Fran» W o l f f. «Fortsetzung.) Baldran war fassungslos; da trat Adrienne ju Moker und sagte leise:' Hier meine Hand, Fritz. Ihr Sohn wird der meine! Und sie wefte ihm ihre schöne Hand entgegen, die er ftumni an die Lippen drückte; dann fuhr sie Mit. tiefer Empfindung fort: Und was auch geschehen, was auch Schweres über Sie gekommen N, verzeihen Sie es mir. Fritz. Ja, ich habe Sie geliebt, mehr geliebt als irgend einen Mann und wir wären glücklich geworden, wenn nicht... C, was ich gelitten, als man mir sagte... fit zeigte schaudernd aus Baldran. daß Sie so lief gesunken seien, ah, eS war entsetzlich l Dann aber erzählte mir der, den ich nächst Ihnen für ««inen besten Freund hielt, Sie hätten sich in »litischer Hinsicht kompromittier« und er, er habe Zhnen die Mittel geboten, nach Amerika zu ent> ffiehen. Sein Edeluiuth gewann mein Herz — ich heirathete ihn. Im Lause Der Jahre, als incht« mehr von Jhne.i gehört wurde, galten Kie als gestorben. Jetzt aber, mein Freund, mll ich sühnen, was noch zu sühnen ist l Nein. Adrienne, ehe Sie thun, was ich zu ahnen glaube, hören Sie mich. Von heute ab •) Wegen UeberfflUe an Stoff muß der Schluß der lovell« ftr nächste Nummer zurückbleiben. . Amlcha», Zur Lage. Die Volksvertretung hat dem Grafcn T a a f f e den Dispositionsfonds verweigert und dadurch abermals ihr volles Miß-trauen geqen die Regierung unzweideutig aus-gesprochen. Der biegsame Ministerpräsident hat zwar als vorsichtiger Mann wieder im Voraus erklärt, er halte den Dispositionsfonds gar nicht für eine VertrauenSangelegenheit, aber, wie Prade und Pl ener richtig betont haben, handelt e« sich vornehmlich darum, ob die Abgeordneten und das Volk eine Vertrauensfrage darin erblicken. Wenn Graf T a a f f e im Amte bleibt, so bleibt er gegen den offen knndgegebenen Willen der Volksvertretung. Wahrscheinlich wird er bleiben. Ader die Linke wird hoffentlich weiterhin scharfe Opposition treiben und wieder populär werden, nachdem ihr schon das Schicksal der Alttschechen gedroht ha». In diesem Falle hätte das Deutsch« thum in Oesterreich dem Grasen Taaffe doch etwas zu verdanken! bin ich todt für meinen Sohn. Wie er diS jetzt glaubte, daß ich stet« zu meinem Vergnügen reise, so mag er nun erfahren, daß ich gesonnen bin. eine lange weite Reise anzutreten. Einmal möchte ich die Erwählte meines ErnftS an die Brust drücken und dann meines Weges gehen. Niemand, niemals darf e» besonders Ernst er-sahren, wie ich mein Leben fristete. Sein Herz und sein Gemüth müssen ebenso rein bleiben, wie sein Name. Ich habe gebettelt, ja. Das Geld aber, das Almosen, welche« mir vas Mit-leid spendete, habe ich dazu verwendet, um dem Staate einen tüchtigen Bürger, der Gesellschaft einen ehrlichen Menschrn zu erziehen. E? hat keine schlechten Früchte getragen, und die« ist meine Beruhigung. — Ihnen aber. Adrienne, danke ich ans vollem, überquellenden Herzen, denn Sie sind die Sonne meine« Lebensabends. Was ich auch gelitten; es scheint gering für das Glück meine« Rinde«. Mein Geist ist der seine und nur die Form hat sich geändert — der Phönix hat sich verjüngt, geläutert durch die reinigende Flamme. Noch einmal, Adrienne, ich danke! Er konnte nicht weiter sprechen, die heftige Bewegung erstickte seine Stimme. Und Sie? fragte Adrienne kalt, zu Bal-dran gewendet. Er zuckte zusammen, die« hatte er gefürchtet. Er hatte es kommen gefehen und erwartet von Minute zu Minute. Nationaler Schutz. Man berichtet aus Kärnten: Die Slovenen haben e« schon seit langer Zeit erkannt, in welcher Weise die Vorschußcassen nationalen Zwecken zu nützen vermögen, und eS haben daher besonder« die slovenischen Kapläne in unserem Land« eine umfangreiche Thätigkeit für die Gründung von slowenischen Vorschußcaffen entfaltet; sie machen sich allenthalben bei den Arbeiten derselben nützlich und wissen dieselben durch unausgesetzte Thätigkeit auf eine nicht unbedeutende Höhe zu bringen. Man wird die Vortheile, welche die Gegner au« der Gründung ihrer Sassen noch ziehen werden, später al« bedeutende Nachtheile für un« erkennen. Wir können überzeugt sein, daß alle Jene, die Schuldner einer slovenischen Vorschußcasse sind, bei allen zukünftige« Wahlen gegen uns stimmen werden, wenn sie auch früher mit un» stimmten. Nur wenn wir denselben auch von unserer Snte Hilfe in Geldverlegen-heiten bieten können, werden wir das Versäumte wettzumachen imstande sein. Es ist daher eine erfreuliche Thatsache, daß in einem der be-drohtesten Gebiete von deutscher Seite «ine Raiffeifensche Lasse gegründet wird, deren Wirkungskreis da« MieSthal und deren Sitz Gut«nst«in w«rden soll. Es ist dies« That umso freudiger zu begrüßen, als im Voriahre zu Maria am See eine slovenische Vorschuß-casse gegründet wurde, die im Miesthale eine ziemlich umfangreiche Thätigkeit entwickelt. DaS Justizministerium verfügte die Errichtung eine« neuen Bezirksgerichtes im Grazer Oder°Landt«gericht«sprengel. und zwar in Zirk-nitz, wodurch einem wiederholt von den s l o v e-nischen Abgeordneten geäußerten Wunsche entsprochen wird. Numerus* clftusus. Wie ein Wiener Abendblatt vom Donnerstag mittheilt, wird im Justizministerium eine Vorlage vorbe- Ich läugne nichts, sagte er tonlos, ohne den Blick zu erheben. Was geschehen ist, ist geschehen? e» gibt keine Umkehr. Die rächende Nemesis hat mich ereilt,, ich kann dem, dem ich alle« raubt«, keinen Ersatz bieten. Gibt e« aber in Deinen Augen einen MilderungSgrund, Adrienne, dann ist e« der, daß ich Dich liebte! Ja, ich liebte Dich rasend, bi« zum Wahnsinn. Und dabei immer zu sehen, wie der Nebenbuhler triumphiert, wie man mehr und mehr sinkt, ruhig zu scheinen mit dem verzehrenden Feuer in der Brust: ah, die« ist Höllenqual! NichtS hörte man, als das leise Ticken der Uhr. Da hob Adrienne langsam die Hand, wie eine Marmorstatue stand die Frau, gewalt-sam den Kamps de« Innern beherrschend, al« sie sagte: Wir sind fertig! Ihre Hand wies nach der Thüre. Und wozu dient die« ? fragte Moker. Alle« bleibe, wie e« ist; nur dann können unsere Kinder glücklich werden. Der geringste Zweifel wäre hier verderblich und ErnstS Frieden für immer dahin. Ich kann Dir nicht die Hand reichen, August, ich will e« nicht. Die Kluft, die zwischen uns liegt wird niemal« ausgefüllt. An unseren Kindern suche gut zu machen, wa« Du am Vater verbrochen! Wir bleiben beisammen — für die Welt! Hier im Haust, sagte Adrienne. sind wir getrennt! (Schluß folgt.) 2 reitet, welch« den Zweck ha«. den Xumeru« «Isusas und die Ernennung der Advokaten wieder einzuführen. Angeblich hat da« Justiz-Ministerium diesen Gedanken auf Anregung au« Advokaten- und GerichtSkreisen, namentlich aus jenen von Wien, gefaßt, und der Gesetzentwurf soll in der Richtung ausgearbeitet werden, daß künftig eine gemischte Commijsion, bestehend au« Mitgliedern deS Ober-LandeSgerichte« und der Adookatenkammer, sowie au« den Beamten de« Justizministerium«, üb« die Ernennung der Bewerber um Advokateustellen zu entscheid«!! hätte. Abgeordnetenhaus. In der Sitzung vom 30. November wurde über da« Capitel Ministerrath berathen. Abg. Kaiser bemerkte, daß er, wenn er sich auch bemühe, rudig und fein zu sprechen, den seinen Ton de« Abg. Kroaawetier schwerlich erreichen werde, denn dieser Ton sei nicht nach seinem Geschmack. Er wendet sich dann gegen die Ausführungen de« Prinzen Schwarzenberg und de« Ministerpräsidenten und bemerkt, wie alle Partei?,, durch dessen Rede aufgeregt wur-den. Graf Taaffe habe e« dahin gebracht, daß ihm keine Partei mehr voll »nd ganz glaube, auch bei den Jungtschechen scheine die Rede Taaffes nur die Wirkung gehabt zu haben, daß sie seiner Mahnung folgen und nachdenke». Die deutschnationale Partei habe diese Rede dem Ministerpräsidenten wie dem Hau« angepaßt ge-funden und sich über den Umschwung nicht ge-wundert. Der Ministerpräsident will sich auf keine Partei stützen, sondern immer nur ein« gegen di« andere ausspielen. (So jst es 1) Es möge endlich einmal mit der Gemüthlichkeit im Parlament «in End« gemach» werden. Es möge jedem Redner die Redefreiheit gewährt werden. Abg. L u e g e r: Gestern haben wir sie schon gehabt! Abg. Muth: DaS war ein AuSnahmS-tagl (Heiterkeit.) Abg. Kaiser fährt fort: Dann würde da« Ansehen des Hause« wachsen und Beleidi» gungen aller Parteien de« Hause«, wie sie die Rede Taaffes enthielt, würden unmöglich sein, ebenso wie der Ton des Präsidium« manchmal für« ganze Haus beleidigend sei. DaS Parlament möge einmal ein ArbeiiSparlament werden, wie eS die Thronrede seinerzeit gefordert habe. Frei-lich würde dann die Regierung mit dem Groß-kapital und der Judenpresse zu kämpfen haben, ihrer aber endlich doch Herr werden und dann die Sympathien der ganzen Bevölkerung errin-gen. (Beifall.) Abg. v. K r a u S erklärt, die Ereignisse der letzten Tage zeigen, wie unberechtigt alle Hoff-nungen auf eine Besserung de« System« Taaffe seien. Als plötzlich die Frage, ob Einheitsstaat oder Conföderation unter slavischem Protectorat, ausgerollt wurde und die Deutschen dem Schlag de« slavischen Gegners begegneten - wo blieb da da« Wort de« StaatSlenker« zu Gunsten der habsburgischen Einheitsmonarchie? (Beifall links.) Die Regierung schiebt das ganze Maß der Per-legenheiten der Zukunft zu. Auf die maßlosen Forderungen der Tschechen geb« Graf Taaffe nur di« Antwort, daß er d«n slavischen Wün-schen recht bald einen Dolmetsch im Ministerrath geben werde. Der Minister des Innern nehme sich im Brustton der Ueberzeugung de« Geiste« der österreichischen Beamtenschaft an. wolle aber nicht fehen, wie die Zahl der jungtfchechischen Bezirkshauptleute wächst, die den Weg für die Verwirklichung de« tschechischen StaatSrechte« ebnen. (Beifall link«.) Die Tschechen Vaschaty und Weber machen heftige Ausfälle gegen da« Deutfchthum. Nach dem Schlußwort« de« Berichterstatter« Abg. M e z n i k wurde Capitel V (Ministrrrath) mit Umgehuna des Titels DiSpositionS-Fond« angenommen und die Verhandlung hierauf ab-gebrochen. O • In der Sitzung vom I. Dezbr. wurde weiter über den EtaatSvoranschlag verhandelt. Im Namen der Deutschnationalen Partei erklärt« Abg. Prade: Wir betrachten die Berathung „A-«tsch- Wacht» über da« ganze Budget nicht al« eine Ange-legenheit, um für oder gegen die Regierung zu demonstrieren, weil wir trotz alledem, wa« un« von dieser schon widerfahren ist. dem Staate geben, was de« Staate? ist und daher auch diesem Staate das Budget bewilligen, nicht aber der gegenwärtigen Regierung. E« ist aber eine Gepflogenheit, daß bei der Bewilligung des Dispositionsfonds die Vertrauensfrage ausge-warfen wird. Für uns ist e« ganz gleichgiltig, ob der Ministerpräsivent erklärt, er betrachte sie ass Vertrauensfrage oder nicht, sondern da« Wesentliche ist, ob wii a l« Ver-treter deS DolkeSsi« al« solche be-trachten. (Beifall aus der äußeren Linken.) Wir sind nicht in der Lag«, den DiSpositionS-fond zu bewilligen, weil wir dieser Regierung mit dem größten Mißtrauen gegenübersteh«». Schon deshalb bewilligen wir ihn nicht, weil * aus diesem Geheimfonds jene Pr«ßmam«l»ken bezahlt werden (Beifall auf der äußersten Linken), die dann ihre Auslassungen und die Fälschung der öffentlichen Meinung in di« inländischen wie auswärtigen Blätter übertragen, sogar in Blätt«r, wie die Norddeutsche Allgemeine Ztg. Wir können nicht dafür stimmen, weil damit jene Preßreptile gefüttert werden, die sich er-frechten, di« weit überwiegende Mehrheit einer gut österreichischen Stadt der Illoyalität zu zeihe» und ihr nach dieser Richtung Vorwürfe zu machen. Wir können für den DiSpositiosfond« nicht stimmen, weil di« Politik der gegenwärtigen Regierung in ihrem ganzen System und auf 1 der ganzen Linie gegen das deutsche Volk in Oesterreich gerichtet ist. (Zustimmung auf der äußersten Linken) Die gegenwärtig« Regierung fördert mit allen ihr zu Gebote stehenden gesetz-lichen und ungesetzliche» Mitteln die Slavi-sierung »nd Förderalisierung Oesterreich«. Die innrre Politik Oesterreichs steht im schärfsten Gegensatze zur äußern. Bei uns wird nur eine Nation non der Regierung gefördert und das sind die Polen. Die Deutschen und Italiener werden in ihrem nationalen Besitzstand bedrängt und bedroht. (Gelächter bei den Jungtschechen und Kroaten.) In de» letzten zwei Jahren ist darin durchaus feine Besserung eingetreten. Die Verhältnisse haben sich im Gegentheil noch weiter verschlechtert: Klagenfurt, Cilli, Lutten-berg, Proßnitz. Jglau. Troppau, Prag. Reichen-berg sind ebensoviel LeidenSstationen deS deutschen Volke« in Oesterreich. (Beisall links.) In Nord und Süd wird gleichmäßig die Slavi-sierung betrieben. . . . Die Red« Taaffe« passe vollständig zu feinen RegierungSmaximen und da dürfe man sich nicht wundern, daß er dem Piinzen Schwarzenderg nicht entgegenc>e-treten ist. Was den Ton anlangt, den Taaffe im Parlament anschlug, so möchte er ihm em-pfehlen. daß er socialdemokratische Versammlungen besuche und sich ein Muster daran nehme, mit welchem sittlichen Ernst dori die TageS-fragen behandelt werde«. (Beifall.) Abg. Prade sprach dann a«gen da« Aufrolle» der Frage deS tschechischen Staais-rechtcs und sagt: Wir könnte» dem tschechischen Staatsrechte noch andere Staat«rechte gegen-überstellen, die vielleicht historischer, aber noch vermoderter sind, al« da« tschechische. Wir haben ein kärntnerische« und auch ein st e i r i s ch e«! Werden die Herren dafür eintreten, daß der kärntnerische Staat, dessen Gebiet sich bi« Friaul und Niederösterreich erstreckte, wieder ausge-richtet werde? Wir können dem tschechischen StaatSrecht auch da« deutsche entgegenstellen, vas StaatSrecht der Zusammengehörigkeit der ehemaligen deutschen Bundesländer; darunter befindet sich auch Böhmen, Mähren und Schle-sien, (Heiterkeit und Beifall.) Weil die Regierung, schloß er, nicht allein nicht gegen da« tschechische StaatSrecht auftritt, sondern sich auch noch auf Parteien stützt, deren Politik auf diesem StaatSrecht« beruht, so können wir zu dieser Regierung kein Ver-trauen haben und werden gegen den Dispo-sitionSfond« stimmen. (Großer Beifall und Hände-klatschen. Der Redner wird mehrfach beglück-wünscht.) Abg. B i a » ch i n i sprach zuerst k r o> a tisch, dann schilderte er in deutscher Sprach« 1892 * die Verhältnisse in Dalmatien, wo die Kro-aten unter Giskra und Auersperg mehr Frei-heiten besessen hätten, als sie heut« besitzen. Er bemängelt die große Summe sür die Polizei im Budget. Der größte Theil davon diene dem Spitzelthum. (Abg. K r o n a w e t t e r: Bei uns auch!) Redner ersucht, Dalmatien nicht mebr zu vernachlässigen. Er werde ebenfalls den Di«posiiion«sonds verweigern. Abg. Romanczuk befürwortet die größere Berücksichtigung der Ruthenen und erklärt, wenn er iür den Dispositionsfonds stimme, so bedeute da« nicht, daß dnS ruihenische Volk mit dem Vorgehen der Regierung einverstanden sei. W ck « Au« der Rede Plener« theilen wir im Folgenden die wichtigsten Stellen mit: Jeder» mann wird mir zugeben, daß unser Verhältnis zwischen un« und der Regierung ein außerordent-lich künstliches und — ich sage es ganz offen — reich an inneren Widersprüchen war. Wenn man sich im Interesse de« Vaterlandes und der großen wirtschaftlichen und der anderen Resormarbeiten dazu entschloß, die politischen Streitigkeiten einstweilen ruhen zu lassen und diese« künstliche VerhäliniS — vielleicht in der Hoffnung, daß sich daraus ein de- t sinitive« entwickeln werde. — zu bewahren, so war auf der einen Seite der Partei große Selbstverläugnuna. Selbstdeschräntung und Mäßi» gung nöthig, auf der anderen Seite der guten W'lle der Regierung, in jeder Beziehung und in jeder Situation die Mißstimmung, die sich >n einer Reihe von Jahren der i Kämpfe unzweifelhaft angesammelt hatte, zu bannen und nicht wieder auftreten zu laffen. Wenn wir leider durch die Rede de« ' Herrn Ministerpräsidenten gezwungen sind, da« Resultat diese« Verhältnisses uns zum Bewußt« j sein zu bringen, so sag« ich, — und ich glaube, es ist feine Anmaßung seilen« unserer Partei — daß wir in dem schwierigen Verhältnisse, in welchem wir zu der Regierung gestände», di« Voraussetzungen, die aus unserer Seite noth- j wendig waren, mit besserem Willen und wir?- ! samer eingehalten haben, al« es von Seite de« Grasen Taaffe geschehen ist. (Beifall link«.) ... i Die Rede de« Ministerpräsidenten, ist nicht mehr so leicht aus der Wel» zu schaffen, da sie schon durch die Art ihre« VortrageS (Sehr richtig! link«) den Eindruck de« Kampfe« aus un« machen mußte. E« ist ein eigenthümliche« Zusammentreffen, daß au dem nämlichen Tage Graf C a p r i v i und Dr. W e k e r l e politische Reden hielten. (Sehr gut! link«) Man niuß anerkennen, mit welcher Würde, mit welchem Ernste, mit welcher Achtung diese Staat«« männer auch von ihren Gegnern sprachen. Stellen Sie daneben die Rede des Giafen Taaffe... Doch diesen Vergleich weiter zu verfolgen, ist zu peinlich sür den österreichischen Patrioten. (Beifall linlS) Der Ministerpräsi-dent war — ich will nicht sagen, daß er seine ganze Wechselrede mit dem Prinzen Schwarzen-derq concipi.rt hatte — insormirt, über wa « und vielleicht auch, was derselbe sprechen werde, und er konnte von dieser Rede nicht überrascht sein. Daß er gegenüber solchen Angriffen auf den D n a l i « m u s und die bestehende Staat«-form au« solchem Munde kein Wort der Entgegnung hatte, da« ist e«, wa« auf unserer Seite den allerbittersten und unan» genehmsten Eindruck mach-n mußte ... E« ist un« gar nicht eingefallen, zu erwart««, daß «in ausschließlicht« P a r t«i m i n i» st e x i« wi der deutsch«» Linken geschaffen werd«. Das ist seit einer Reihe von Jahren nicht mehr gesagt worden, «nd ich sage eS mit der größten Offenheit, bei dem Charakter der gegenwärtigen österreichischen Verhältnisse auch nicht mehr zu erlangen. Wir haben nur von einem Coali» tion«ministeri«m gesprochen. Aber e« wäre ein Unding, zu glauben, daß ein« Coa« lition darin bestehe, daß ein Theil der Herr- s ch e n d e nnd der andere der dienende sei. Da« ist keine Coalition, sondern eme Unterwerfung. Ein zweiter Punkt der Schwierigkeit ist die Schul e. Die Herren vom Centrum wissen, daß wir niemal« die Hand bieten werden zur Umänderung der Reich«volkSgesetze« im Sinne 1892 der confessionellen Schule. Die Herren sind da» von überzeugt und haben den Widerstand ge-sehen, den sie vor zwei Jahren von unserer Seite gefunden haben. Ich habe in meiner letzten Rede von der Sprach enfrage ge« sprachen, und ich sehe noch immer, daß keine Ordnung n,«glich ist, bevor nicht in diese» Ver-Hältnissen duich ein G setz Ordnung gemacht wird. ... Ist es nicht ein Bedürfnis eines jeden patriotischen Mannes, welcher Nationalität er auch immer angehören mag. den Versuch zu machen, daß Ordnung geschaffen werde, daß die Bahn frei werde dem Wirken sür die materiellen und winhschastlichen Interessen ? Hat Derjenige, der in einer — wie selbst von gegnerischer Seite zugegebtN werden muß — so mäßigen Weise diesen Gedanken vorbringt, nicht daS Recht, da-rüber verletzt und «rstaunt zu sein, daß auf solche Anregungen der Herr Ministerpräsident nichts Andere? zu antworten weiß als: Gehen wir nach Hause und denken Sie über die Sprachenfrage nach? (Stürm. Beifall links.) Die Dinge sind nunmehr dahin gekommen, daß durch die Rede des Ministerpräsidenten ein Zustand geschaffen worden ist. den unsere Partei stbr ernst nimmt, und es gibt viele unter unS, die eS sehr perne gesehen hätten, daß man die Hand geboten hätte, um den muihwillig herauf-deschworenen Conflict beizulegen. Allein es ist hiezu kein Versuch gemacht worden, und der einzige Versuch, der gemacht wurde, war ein Scheinoersnch. (So ist es? link«.) Die gan,e Lbmänner-Conserenz war ein S ch e i n v e r s» ch. und gerade, weil Ver Ministerpräsident dabei war. der den Conflict herbeigeführt hat. mache ich ihm den größten Vorwurf. Unsere Partei ist daher heute notgedrungen in die Lage versetzt, ihr Verhältnis zur Regierung zu rekonstruieren! Sie hat im Laufe der Jahre eine Summe von Mäßigung und Entgegenkommen gezeigt, die ihr in manchen Theilen derWäh-lerschaft sogar verargt wurde. (Sehr richtiglinks.) Graf Taaffe muß sich da-rüber klar sein, ob eS gut ist, die gemäßigten Elemente, die im Laufe der letzten anderthalb Jahre mit der Regierung einen modus vivendi herzustellen suchten, derart zurückzustoßen, wie es durch seine letzte Rede gethan wurde. Wir haben diesen Conflict nicht gesucht, das kann ich wohl sagen; aber ebenso kann ich wohl umge-kehrt auch sagen — und ich glaube im Namen von uns Allen, nicht bloß Derjenigen hier im Hause, sondern auch Derjenigen, die hinter uns draußen im Lande stehen, *u sprechen — daß, wenn es zu einem Conflicte kommen wird. Taaffe > dieselbe Widerstandskraft in unserem Lager finden wird, die wir seinerzeit bewahrt haben. (Stürmischer Beifall links.) Ich habe vor einem Jahre factisch nicht recht daran geglaubt, daß das Wort, welches ich damals sprach, sobald eintreffen sollte. Allein wenn es zu diesem fortwährenden Wechsel kommt, wer-den wir dem Volke, das uns hieher gesandt, «nd den Prinzipien, die wir vertreten, keine Un-ehre machen und Sie werden an unS die Mäßigung im Ausdrucke, aber die Festigkeit und Entschiedenheit in der Gesinnung und 'im Handeln wiederfinden, die wir in früheren Jahren be» währt haben (Lebhastkr Beifall links), und da-trat begreifen Sie es, daß wir in der Situa-tion, die durch die Rede des Ministerpräsidenten geschaffen wurde, nicht in der Lage sind, den Dispositionsfonds zu votiren. Es ist möglich, daß Se. Exzellenz, wie gewöhnlich, sagen wird, ersehe darin keinen Vertrauens« voften. Uns liegt aber daran, dem Cabinete durch unser Votum zu sa-gen, daß wir zu ihm kein Vertrauen haben. (Stürmischer, langanhaltender Beifall und Händeklatschen links. Redner wird beglück-wünscht/» ck ch • In der Sitzung vom 2. Dezember wendet sich der Polenführer R. v. I a w o r S k i zu» nächst gegen Schwarzenberg und erklärt den Dualismus für daS sicherste Schutzmittel gegen Rußland. Ich wende mich nun, sagt JaworSki, zu der Rede des Abg. Plener, welche wi ..Deutsche Wacht" gestern gehört haben. Ich muß offen bekennen, daß die Mäßigung und der Ton, in dem diese Rede vorgebracht wurde, auf mich nach den turbulenten Reden und Scenen der letzten Tage einen sehr wohlthuenden Eindruck gemacht haben. — Der Redner tadelt eS aber, daß Plener die Red« deS Grasen Taaffe mit solche» von Caprivi und Wekerle verglichen habe und fährt dann fort: MajoritätSbildung! Um eineMajori-tät zu bilden, bedarf eS vier Hauptbedingungen. Warn eine von diesen fehlt, fällt unbedingt die Bildung der Majorität. Die erste Haupt-bedingung ist das Programm, auf Grund bissen eine solche Majorität zu bilden wäre. Die zweite ist die Gleichwer-higkeit der die Majorität bildenden Parteien (Beifall rechtS), daß nicht die eine oder die andere in dieser Majorität die Suprematie erlange oder zu er-langen strebe. (Beifall rechts). Die dritte ist die absolut nothwendige — denn sonst hat da« keine Bedeutung — numerisch festgestellte Stärke, und die vierte ist, daß diese Majoritätsbildung Nie-mandem aufoktroyrt (lebhafter Beifall rechtS) und Niemand von derselben auSgeschloffen werde, der sich mit dem Programm einverstanden er-klärt. (Erneuerte? Beifall rechtS ) Die Polen wollen sich die Politrk der freien Hand bewahren. JaworSki schließt mit jenen Worten, welche der Abgeordnete der Egerer Handelskammer in seiner Rede vorgebracht hat: ES möge die freie Bahn geschaffen werden für wirthschaftliche Arbeiten. (Beifall rechts. Graf Taaffe und nach ihm die meisten Minister beglückwünschen den Redner.) Abg. Dr. Herold polemisiert gegen die Ausführungen P r» d e' S über die Bevorzugung der Tschechen in Reichenberg und Graf Hohen» wart sucht die Ernennung eines neuen Tschechen» Ministers zu rechtfertigen. Hierauf gibt der Ministerpräsident Graf Taaffe folgende Erklärung ab: Gegenüber der im Laufe der Debatte von verschiedenen Seiten abgegebenen Aeußerungen hält die Re-gierung eS für angemessen, ihren Standpunkt mit aller Deutlichkeit und Entschiedenheit aus-zusprechen. Die Regierung steht unverrückbar auf dem Boden der bestehenden Verfassung und wird diesen Standpunkt auch fernerhin in keinem Falle verlassen. Die Regierung hält rückhaltlos an den gesetzlich geregelten Verhältnissen zur unga-rischen Reichshälfte fest und erachte» die hiedurch geschaffene Organisation als dauernd abgeschlos-sen. Sie kann es daher nicht für geboten an-sehen, bei jedem Anlasse auf diese Frage zurück» zukommen. Die Regierung muß es mit lebhaf» tem Danke begrüßen, daß ihre loyale Haltung, so auch in der jüngsten Zeit von Seite der ungarischen Regierung Anerkennung gefunden hat. Zur gegenwärtigen Situation übergehend, ver-mag ich die Erklärung abzugeben, daß die Re-gierung an den in der Thronrede vom 11. April 1891 aufgestellten Grundsätzen unentwegt fest-hält. In der gemeinsamen Arbeit der gemäßig-ten Parteien, welche die Regierung in dankenS-werthester Weise mit patriotischer Zurückstellung ihrer einzelnen Wünsche unterstützt haben, er» blickt die Regierung das sicherste Mittel zur Bildung einer sesten. von ihr erwünschten und als nothwendig anerkannten Majorität. Die Re-gierung wird es zur Erreichung dieses Zieles, nur aus daS Staatswohl bedacht und unbeirrt durch die eigenen Interessen, soviel es nur geht, an Bemühungen nicht fehlen lassen, und von eben diesen Gesinnungen erfüllt, wird die Re-gierung im Bewußtsein der von ihr übernom-menen Verpflichtungen duch fernerhin bedacht sein, speziell im Königreiche Böhmen eine Ver-ständigung zwischen den beiden Volksstämmen zu fördern. Von solchen Erwägungen, die sich auf das StaatSganze und dessen wichtigste Interessen beziehen, geleitet, vermag die Regierung der Be-willigung oder Ablehnung der in Verhandlung stehenden Budgetpost keine besondere Bedeutung beizulegen, welche sie in ihren Grundsätzen irre machen oder ihre Haltung den gemäßigten Par-teien gegenüber ändern könnte. Zum Schlüsse wurde der Dis» positionSfondS mit 167 gegen 146 Stimmen abgelehnt. Die Jmigtsche-rchen stimmten dagegen, die A n t i s e» 8 m i I e n dafür (!) Gras Wurmbrand hatte sich entfernt. Außer ihm und dem Minister Grasen Kuenburg waren alle Mitglieder der Vereinigten Deutschen Linken bei der Ab» stimmung anwesend. HMier Hemeinderatß. Die öffentliche Sitzung, di« der Gemeinde» rath am 2. December unter dem Vorsitze d«S Bürgermeisters Herrn kais. Rathe» Dr. Necke r» mann, abgehalten hat, begann ausnahmsweise schon um 4 Uhr. Da Zuschriften nicht «ingelausen sind, berichtet Herr Dr. S a j o v i c als Obmann der Section I. über die Ablagerung von Schutt in Materialgräben. Laut einer Anzeige des Wacht-meisterS Herrn Mahr sei kein genügender Platz zur Ablagerung von Schutt vorhanden. Es möge daher der Schutt oegen Revers und Zah-lung von jährlich einem Gulden in die Material» gräben der Cilli-Wöllaner Bahn abgelagert werden. (Angenommen.) AIS Obmann des Ban-Ausschusses verliest Herr G.-R. Mathe« ein Schreiben der Firma Grein, nach welchem aus besonderen Gründen Granitwürfel zum Preise von 26 Kreuzern loco Cilli noch vor Schluß des Jahres gegen Baar» zahlung bezogen werden können. Auf die Anfrage des Herrn G.-R. Ra d a» k o v i t S , welcher Betrag früher für den Granit» würfe! gezahlt wurde, erwidert der Obmann: 30 Kreuzer. - Greins Anerbieten wird genehmigt. Herr Carl T e p p e i hat sich wiederholt an die Gemeinde gewendet: eS möge der Grundstreifen : Graben—Hermannstraße eingelöst wer-den, damit man die neue Straße eröffnen könne. Auf Grund von Verhandlungen mit dem in-terefsierten Grundbesitzer Bontempe 11 i beantragt Herr G.-R. Mathe«, die Straße in einer Breite von 8 Metern zu eröffnen, ihre Ausdehnung aber mit 12 Metern zu bestimmen, damit sie später möglicherweise erweitert werden könne. (Angenommen.) Als Obmann des Finanzausschusses bean-tragt Herr G -R. Julius R a k u s ch die Ange-Iegenheit der Frau Dolliner (da sie sich bezüg-lich deS von ihr geplanten Baues zweifelhaft ausgesprochen habe) ad acta zu legen und ein neuerliches Anerbieten abzuwarten. (Angenommen.) Den Hauptgegenstand der Tagesordnung bildet der Voranschlag für das Jahr 1893, er» stattet vom Obmann des Finanz-AuSschusses. Beim Kapitel I (Verwaltung im Allgemeinen) beantragt G.-R. E ch m i d l die Anstellung eines neuen Wachmanns, da der Stadtpark mit dem Waldhause zum Stadtgebiet geschlagen worden sei. G.-R. Josef R a k u s ch befürwortet diesen Antrag im Interesse der Parkanlagen. (Ange-nommen.) Die Finanzausschuß verlangt, daß die be» schlossene Erhöhung der Miethzinse für einzelne öffentliche Gebäude auch dnrchgesührt werde. Ueber eine für zwei Gulden verpachtete Wiese entsteht eine lebhafte Erörterung, an der sich Herr Bürgermeister-Stellvertreter S t i g e r. die Gemeinderäthe Altziebler, Bobisut, Ferjen, Mathes und Walland bethei» ligen. Schließlich wird beschlossen, vom Stadt» Ingenieur die nöthigen Erhebungen pflegen zu lassen. Der Ausschuß beantragt die HigerSperger-Realität (mit Ausschluß d's WaldeS) an den Meistbietenden zu verpachten. (Angenommen.) Nachdem der Berichterstatter darauf auf-merkfam gemacht hat. daß sich bei den Markt-geldern ein Rückgang bemerkbar mache, erklärt der Obmann der V. Section, Herr G -R. S ch m i d 1, in der nächsten Sitzung entsprechende Anträge stellen zu wollen und bittet, den Gegen-stand auf die nächste Tagesordnung zu setzen. (Geschieht.) Der Finanz-AuSschuß theilt mit, daß die Stadt an Manth-Einnahmen einen Schaden von jahrlich tausend Gulden (durch die Eisenbahn) erleide. Die Anschaffung von Pferden in eigener Regie wird aus Antrag deS Berichterstatters be-schloffen. Ebenso wird der Antrag genehmigt, daß vorläufig nur für 3200 Gulden Granit- würsel bezogen und di« Pflasterung der Ring, straße begonnen werden solle. Der vürgenneister-Stellvertreter, Herr S t i g e r meint, man möge erwägen, ob nicht statt der ganzen Ringstraße nur zwei bis drei Geleise gepflastert werden sollen. Die Erwägung wird beschlossen. Beim Kapitel III de« Voranschlages wird auch der Plan einer eisernen Brücke er-örtert. Der Finanzausschuß stellt 4000 Gulden für Wiederherstellung der Kapuzinerbrücke ein, beantragt aber gleichzeitig die Einsetzung eine» fünfgliedrigen Ausschusses, der die Vorarbeiten für eine eiserne Brücke durchzuführen hat. Nach« dem in dieser Frage die Gemeinderäthe Maret, Muthes, Rakusch, Schurbi und Sti-g e r gesprochen haben, wird der AuSschußantrag mit allen gegen eine Stimme genehmigt. Der Finanz-Ausschuß beantragt, daß eine bessere Beleuchtung in der Stadt und die Ein-führung einer solchen in bisher unbeleuchteten Straßen, wie auch im Laubgang des S t a d t p a r k S bei der Sparkassa zu erwirken sei. (Lebhafter Beifall.) Nachdem die Gemeinde« räthe Maihes, Rakusch und S ch m i d l diesen Antrag warm unterstützt haben, wird derselbe angenommen. Schließlich wird beim Kapitel lll noch be« schlössen, eine neue Straße (Verbindung zwischen der Graben- und Graf Hermonngasse) Schil -l e r g a s f e zu nennen. Beim Kapitel IV wird der Gehalt deS FleischdeschauerS auf 500 Gulden erhöht. Bei der Post: Kunst, Wissenschaft, EultuS will der Bürgermeister'Stelloertr. Herr Stiger den Jahresbeitrag von vier Gulden für daS Germanische Museum in Nürnberg gestrichen wissen. Nachdem aber der Berichterstatter dies« Ausgabe btgründkt hat, wird mit groß«r M«hr« heit ihr« Beibehaltung beschlossen. Die Subvention von 000 Gulden fürs Theater wird gestrichen, da daS günstige Ergebnis der Logen-Lizitation diefe Unterstützung nicht mehr nöthig erscheinen läßt. Schließlich wird die Wahl eines sünsglied-rigen Ausschusses beschlossen, der die Vorarbeiten sür den Bau eines neuen Gymnasium» durchzuführen, sich gleichzeitig um das neue P o st g e b ä u d e zu bekümmern und monatlich einmal Bericht zu erstatten hat. Der Armen- und Pfründnerfonds wird ge« nehmigt. Der Voranschlag für das Jahr 1893 läßt sich in folgender Ausstellung zusammenfassen. Nur ist zu bemerken, daß die erste Post wegen deS Gehaltes für den neuen Wachmann um 500 Gulden erhöht wird, wodurch dann der U « b «r s ch u ß statt 628 fl. 68'/, kr. nur 128fl. 68'/, kr beträgt. Erfordernis. Bedtckung. 1. Verwaltung im Allgemeinen fl. 13773.25 (btto. >„ 18773.26) 300.— 2. Verwaltung de« städt. Bewögen«, u. z. der Realiäten , 14870.— 18021.30'/, der Wert und Schuldpapiere „ 15157.36 34.93 der städt. Gefälle . 2108.— 8600.— 8. Straßen und Plätze „ 13440.— 60.— 4. Armenver- sorgu«g „ 3590.67 — Sanität« und HumanitätS- Pflege „ 1101.— 130.— 5. Feuerlöjch- erfordernisse „ 250«— 20.— 6. Bürgerschule , 2070.— — Volksschulen . 4264.40 — Kunst, Wissenschaft, CultuS „ 1787.83 4.20 7. Militär- bequartierung „ 1062.— 404.— 8. Verschiedenes „ 700.— 16600.— 9. Creditoperationen „ 246.— 8600.— 10. TheaterfondS „ 1485.24 1600.— fl. 75905.75 54374.43-/, Abgang — fl. 21531.31'/,. „Deutsche Wacht« welcher gedeckt wird durch: Pauschal für die 15$ VerzehrungSsteuer von Wein- und Fleisch-verbrauch fl. 2160.— Zuschlag zur Ver« zehrungSsteuer vom eingeführten Bier, Spiritus und Branntwein „ 4000.— 32HKemeindtumlage „ 12000.— ZinSkreuzer . 4000.— 22160.- Üeberfchuß fl. 62S.G8V, Nachdem der Obmann des Finanz.Aus-fchusses seinen umfassenden Bericht mit jener Kürze. Knappheit und Klarheit erstatt« hatte, die wir jchou einmal im Sommer zu loben Gelegenheit hatten, macht noch Herr G.-R. PalloS al» Obmann des Mauthausschusses die Vorschläge, daß Herr Stricker für di« Ablösung seiner Mauthverpflichtung fl. 4(>, Herr Karl H e r r m a n n fl. 20 und Herr Ingenieur Lindauer (als Bau-Unternehmer der Villa Gussenbauer) fl. 60 zahlen sollen. (Angenommen). In den Brückenausschuß wurden gewählt: Der Bürgern,eister-Stellvertreter Herr Stiger und die Gemeinderäthe Herren F e r j e n , Mathe», (als SectionSobmann), Radako-v i t» und Josef Rakusch; in den Ausschuß für Gymnasium und Postgebäud« die Gemeinderäthe Traun und S ch m i d 1, sowie die SectionS-Obmänner Bobisut, MalhtS und JuL Rakusch. 2ie gleichfalls für Freitag geplante ver» trauliche Sitzung wurde wegen Uebermüdung der Herren Gemeinderathe verschoben. Aus Stadt und Land. Eillier Chronik. Wir erhalten folgende Mittheilung: Die vom Festausschüsse anläßlich deS 25jährigen Bestandes deS Gemeinde-Statute^ für die Stadt Cilli herausgegebene Chronik, betitelt: Cilli, 1867—1892. Fünfundzwanzig Jahre selbständigen Gemeindewesens, kunn in der Buchhandlung Joh. Rakusch bezogen werden. Die Anzahl der aufgelegten Exemplare ist eine kleine. Der Preis beträgt 1 fl. 50 kr. für ein gebundenes und I fl. für ein ungebundenes Exemplar. Vermächtnis. Herr Josef Negri hat in seinem Testamente den Betrag von 50 Gulden zur sofortigen Verkeilung an würdige Stadt-arme bestimmt. An dem Leichenbegängnis des Herrn Josef Negri beteiligte sich fast die ganze Be-völkerung unserer Stadt. Im Leichenzuge bemerkte man zahlreiche Mitglieder des Gemeinderaths, den Bezirkshaupttnann Dr. Wagner, die Beamtenschaft eine Abordnung des Veteranenvereines, sowie über-Haupt eine große Menge deutscher Bürger. Den Sarg bedeckten prachtvolle Kränze in überreicher Zahl, von denen viele mit schwarzrothgoldene» Bändern geschmückt waren. Als störend wurde es empfunden, daß die Kutscher, die wahrend der Trauerseier vor dem Friedhofe warteten, laute Gespräche und Scherzreden führten. Aufruf. Wir erhalten folgende Zuschrift: Um unsern Nachkommen ein möglichst vollständiges Bild alter Münzen, die wir bis Ende dieses Jahre« kannten, zu schaffen, soll im Localmuseum thunlichst von jeder bi«ber be-standenen Münzsone «i n Stück ausbewahrt werden. Bei der großen Zahl eben jetzt zur Einlösung gelangenden Münzen rechnet der ge-fertigte Ausschuß des MusealvereinS gewiß nicht vergeblich, wenn er sich an die oft er-probte Opfcrwllligkeit Aller, die seine Bestre-bringen bisher so thätig und thatkräftig unter-stützten, eben jetzt mit der angelegtntlichen Bitte wendet, auch genannte« Vorhaben durch gütige Ueberlassung von Stücken der bisher bestandenen Münzsorten fördern zu wollen. Der Au«-schuß. Ernennung. Landes-Bürgerschuldirektor Herr Karl Sponda wurde vom steiermärki-schen LandesauSschusse al» Vertreter desselben in den SchulauSschuß der kaufmännischen Fortbildungsschule des HandelSgremiumS in Cilli ernannt. Die Ernennung des t. k. SchulrathS 1899 j und GymnasialdirekiorS Herrn Konenik wurde schon in der vorigen Nummer, die oeS Herrn Direktor Bobisut im letzten Gemeinderaths« bericht der Deutsch.» Wacht gemeldet. Stadttheater Ach, ich bin des Schim-pfenS müde! Wiederholt habe ich dem Bühnen« leiter angedeutet, daß die Cillier kein rechtes Verständnis für Bauernstücke besitzen. Durch ein« Darstellung, wie sie am Freitag dem Geigenmacher von Mittenwald zu-theil geworden ist, kaun solche» Verständnis nicht geschaffen werden. Außer den Herren Hernfeld. Konrad und Wolf beherrscht ja kaum Einer di« Mundart. Und für St rbeszenen mit Rothfeu«r sind die Cillier Theaterbesucher wirk-lich nicht geaicht. Wer sich erinnert, eine wie prächtige Figur Herr H a r t i g al» Kurfürst (im Deutschen Krieger) gemacht, welche schauspielerischen Vorzüge er als Professor Waede (im Bild des Signorelli) bewiesen hat. den muß sein ganz verfehlter Geigenmacher doppelt traurig berühren. Frl. Rolf als Bäuerin! Und erst die Mutler dieser Bäuerin! Das Unzulängliche ward hier Er« eignis.. . Im Sinne gerechter Kritik darf ich nicht verschweigen, daß den Künstlern He Erfüllung ihrer Aufgabe durch die im Zuschauerraume Herr-schende Unruhe wesentlich erschwert worden ist. Einzelne schienen ihre Rolle ganz richtig ersaßt zu haben, sie machten aber die Sache gleichsam „auf kaltem Wege" ab. Denn sobald eine gewisse Ulk-Stimmung bei einem Theile der Zuschauer einreiß», muß der Schauspieler möglichst zurückhaltend sein und das Gefühl eindämmen, das er einem gläubigen Zuschauerkreis gegenüber voll entfalten darf. Bon verschiedenen Logenbesitzern sind der Deutschen Wacht wiederholt Klagen in dieser Hinsicht zugekommen. Die Unzufriedenen mögen bedenken, daß sie durch das laute Kund-geben ihrer Stimmung den weniger Anspruchs-vollen jeden Genuß rauben! Zum Vortheil des Frl. Bellmont wird am Montag, den 5. Dezember Millöcker« Volksoper: Die 7 Schwaben im Stadt« theater gegeben. Frl. Bellmont ist ein Li-bling der Cillier Theaterbesucher. Schon beim ersten Auftreten, in der ihrem Fache fernliegenden Purthie der alten Czipra im Zlg»unerbaron machte sie einen sehr angenehmen Eindruck. Der-selbe festigte sich, als Frl. Bellmont in tragenden Rollen (Kosakin. Heißes Blut) erschien und als sie die zahlreichen Soubrettenparthien I in o»rfchi,denen Operetten (GaSparone, Jona- ] >han. Nacht in Venedig) erfolgreich durchführte. I Die MoniagS-Vorstellung dürfte um so gewisser ! gut befucht sein, als die 7 Schwaden eine musi-kaiisch werthoolle und textlich anständige Operette 1 bilden und den Namen einer Volksoper ] wirklich verdienen. Gonobitz. Die wiederholt verschobene Eröffnung der Landesbahn Pöltschach—Gonobitz wurde endgiltig auf 15. Dezember festgesetzt. Im Bergwerke. Am 29. November erlitt im Schallthaler Kohlenbergwerke der Hauer BlasiuS P»st durch einen aus Unachtsamkeit sritenS eines Mitarbeiters beigebracht, n Hieb eine schwere Verletzung am rechten Handwurzel- > gelenke. In Pettau wird der Bau eine« | deutschen VereinShause» geplant, I da» in einsacher Ausführung ungefähr 20.000 | Gulden kosten soll. Ein Vierttheil dieser Bau« ' summe ist schon gesammelt und weitere sünf« I tausend Gulden sind zugesagt. Der Rcft soll aufgenommen werden. Vom OberlandeSezerichte. Der Lan-desgerichtspräsident in Klagenfurt, Herr Baron Franz MyliuS, und der Kreisgerichtspräsident in Cilli, Herr Dr. Adalbert Gertscher, haben wie die Tagespost meldet, dieser Tage dem Herrn l Oberlandesgerichtspräsidenten Grasen G l e i S b a ch < ihre Aufwartung gemacht. Die neuen Münzen. Die Vorberei« Hingen für die Prägung der auS Nickel herzu« stellenden Zwanzigheller-Stücke sind beendigt und die Probeprägungen haben die kaiserliche Ge« nehmigung erhalten. Dasselbe ist bezüglich der Einkronen-Stücke laus Silber) der Fall. Mit der Ausprägung dieser Münzen wird begonnen werden, wenn die Gesetzesvorlage wegen Ein-ziehmtg der Viertelguldenstücke, über welche der« i 1802 zeit zwischen den beiden Finanzmiuistern ver-tändelt wird, in Kraft getreten sein wird. Vereinsnachrichten. Der Eillier Aerzteverein hält feine diesjährige Hauptversammlung am b. Dezember, 3 Uhr Nachmittag» im Giselaspitale ab. Cafino Verein Eilli Die Direktion ersucht unS mitzutheilen, daß der Familienabend nicht, wie im Programm festgesetzt worden, am 10. ds. sondern Donnerstag, den 15. Dezember stattfinden wird. Vom SteiermSrkischen Gewerbe-bund wird zu Anfang des kommenden Jahres eine gewerbliche Conferenz in Graz einberufen werden, bei der die beabsichtigte Reform der Ge» Werbeordnung und die dem Reichsrathe vorgelegten Abänderungsanträge des Hewerbegesetzes besprochen werden sollen. Man hofft auf eine rege Betheiligung der gewerblichen Theile des Landes. Im Eteirischen Gewerbebunde hat sich zur Durch-führung der vorzubereitenden Schritte für diese Konferenz ein Ausschuß gebildet. Verein Südmark in G az Frauen-gafie 4. Einige Ortsgruppen haben ihre Bei-trage für das laufend« Jahr noch nicht einge-schickt. Mit Rücksicht daraus, daß das Jahr seinem Ende zugeht, ergeht a» die Vorstände dieser Ortsgruppen die dringende Bitte, die ausständigen Mitgliederbeiträge für dieses Jahr fchleunigst einzuheben und sammt den etwa vor» handenen Mohrengeldern und Spenden in der Zeit bis zur Mitte deS Monates Dezember an die Vereinsleitung einzusenden. ES ist dieses dringend geboten, damit die Jahresschlußrech» nung gemacht werden könne und damit eS er-möglicht werde, den hilfesuchenden Stammes-genossen auch Hilfe zu leisten, wa» jetzt leider nicht in allen Fällen geschehen kann. Gleich-zeitig ergeht an die Ortsgruppenleitungen du dringende Bitte, Weihnachtsabende zugunsten des Vereine« zu veranstalten, um auf diese Weise dessen Bestrebungen zu fördern. Es sollten überhaupt mehrmals im Laufe eines Jahres Südmarkabende stattfinden. In Graz wird ein solcher noch im Laufe dieses Monats veranstaltet werden. — Die Verein«leitung ver-traut mit aller Zuversicht daraus, daß die OrlS-gruppenvorstättde ihren Bitten mit allem Eifer nachkommen und so dazu beitragen werden, daß sich an der Südmark nicht die Worte Hamer-lingS erfüllen; Deutsche Worte hör ich — Worte! Doch wo bleibt die deutsche That? Deutscher Schulverein. Wien. l. De-zember. In der AuSfchußsitzung am 29. November wurde der Ortsgruppe Murau für das Er-trägn-S einer Abendunterhaltung, der Frauen-ortsgruppe in WarnSdorf für das Reinerträgnis einer Schillerfeier, ferner für eine Spende aus Sofia, der Ortsgruppe Braunschweig deS allgemeinen deutschen SchulvereineS sür eine spezielle Widmung zugunsten eines Kindergartens in Böhmen endlich für den Bereine aus Anlaß seines Aufrufes zugekommenen Spenden und Sammelergednifse einer Gesellschaft Deutscher in OberleutenSdorf, der Tafelrunde der Vier-zehner Ritter in Tetschen. der Gemeinde m Nürschau. der Stadtgemeinde in Leitmeritz. des Herrn Ludwig Wolfrum in Aussig der Dank ausgesprochen. Weiter» wurden fünf An-stalten zur Weihnachtsbescherung in Aussicht genommen und Angelegenheiten verschiedener Schulen berathen und erledigt. Dem Verein sind ersreulicher Weise wieder verschiedene Spenden zugekommen. Fom Schwurgerichte. ttilli, 30. November. Die Bestie im Menschen. Vorfitzender Herr L.-G.-R. R e i t t e r, öffentlicher Ankläger Herr St.-A.-G. Irene, Bertheidiger Herr Dr. D e £ k o. Der 32 Jahre alte Inwohner Michael 0 } m e c aus Schützendorf, bereit« gerichtlich abgestraft erscheint, ist wegen seiner Roheit und seines Jähzornes allgemein gekannt und ge-fürchtet i so auch machten die Leute des Hauses, in dem er wohnt, die Wahrnehmung, daß er „D-ntfch- Macht" fein Weib und seine Kinder schlecht behandle. Anfangs November erkrankte Maria Ozmec an Fieber und war außer Stande, ihren am 7. April geborenen Säugling an die Brust zu nehmen ; sie verließ am 6. November das Haus, um Kuh« milch zu holen. ES war gegen 5 Uhr alendS. Kaum war sie fort, hörte die Hausfrau Anna Raih in der Stube, wo Michael Ozmec mit den beiden Kindern Aloi» und Jgnaz allein zurück-geblieben war, d»n Säugling heftig weinen «nd Schläge fallen. Sie trat vor und rief Ozmec zu. vom Kinde abzulassen, worauf alsbald das Geschrei verstummte. Die wieder heimgekehrie Frau stellte den Mann zur Rede, der zugab, das Kind mit der Hano geschlagen zu haben. Maria Ozmec sand da« Knäblein ruhig im Bette liegen, gegen Mitte,nacht aber verschied e» in ihren Armen. Die Erhebungen und Zeugen-aussagen, sowie der ärztliche Befund haben nun ergeben, daß daS arme Kind durch Schläge mit einem harten Gegenstand auf den Kopf umS Leben gekommen sei; eS hat aber Michael Ozmec selbst zugegeben, daß er das flind mit der Hand auf de» Rücken geschlagen habe, weil eS weinte und gesagt, die Schwäche des Kinde» hätte den Tod voraussehen lassen; allein die Aerzte erklärten, daß eS gefnnd und wohlgenährt war; weiter redete er sich dahin aus, eS sei möglicher-weis« durch einen Rock erstickt, welchen die Mul»>r auf den Kleinen gelegt habe, waS aber von Maria Ozmec entschieden in Abrede ge-st,llt wurde. Am Tage vorher, d.i. am 6 No-vemder soll er auch seinen 2 Jahre alten Sohn Jgnaz mit einem Leibriemen derart geschlagen haben, daß der arme Knabe an einer mehrtägi-gen Gesundheitsstörung litt. Ueber Wahrspruch der Geschworenen wurde Michael Ozmec von der Uedenretung gegen die körperliche Sicherheit, begangen an seinen Sohn Jgnaz freigesprochen, hingegen wegen de« Ver-breckens de« Todschlages. begangen an seinem Sohn AloiS zum schweren, mit einmal Fasten monatlich verschärften Ke.ker in ver Dauer von 4 Ja'iren verurtdeilt. Hunjt, Schristtyum. AüSne Vom deutschen Reiche zum deutschen vaterlande betitelt sich eine Flugschrift »on Friedrich Lange (erschienen in Berlin in Han» Lüsten-öder'» Verlag.) Diese enhült Andeutungen und Fragen über die Ausgestaltung Deutschland« und befaßt sich vor allen intbesondere mit der Lösung der Juden-frage. Manch Interessante« «st darin enthalten, wenn man auch nicht mit allen «invrrstandcn sein mag. f. Wanderungen durch da« Küstenland von Johann Lima. Wien. (Verlag von A Pichler« Witwe und Sohn). Anziehend sind diese Schilder-ungen geschrieben, wie alle, die »on der Feder diese« Naturfreunde« kommen. Schon der Eingang de«, mit einer Ansicht Trieft«, al« Titelbild versehenen Büchlein« reizt nicht nur zum aufmerksamen Lesen, e« wird auch in dem Leser der Drang erweckt, alle die so trefflich geschilderten Landschaften selbst zu bereisen und zu sehen, und so sei denn da« Büch-lein besten« empfohlen. — n— Einer der Hiuptvorzüge der so oft mit Unrecht geschmähten Winter«zeit sind di: gemütlichen Abende, wo die Familie nach de« Tage« Last und Mühe sich um den Tisch versammelt, um sich noch einigt Stund«« in trautem Geplauder der Erholung hin» zugeben. Um diese Stunden zu besonder« genuß-reichen zu gestalten, greift jeder gern zu einer an-regenden Lektüre, und wa« eignete sich wohl besser für den Familienkrei« in dieser Beziehung al« eine gediegene Familitnzeilung, wie sie Deutschland in Ueber Land und Meer besitzt. Diese« Blatt bittet seinen zahlreichen über die ganze Welt der-breiteten Ltsern und Freundin da« denkbar Beste in Wort und Bild. Alle bedeutenden Zeitereignisse finden darin eingehende Behandlung, Romane und Novellen der bedeutendsten Verfasser sorgen für Unter-Haltung, und eine Menge anderer Artikel au» allen Gebieten de« menschlichen Leben« und Wissen» bieten reichhaltigen Stoss zum Nachdenken und zur Be-lehrung. Ein Blick auf da« JnhaltSverzeichni« de« soeben mit dem fünften Heft vollendeten ersten Bande» der Oktav-AuSgab« (Jahrgang 1892/93) liefert den besten Beweis für da« eben Gesagte. Keine andere illustrirte Familienzeitung erfreut sich der gleichen Reichhaltigkeit und ist dabei so billig: 5 der Prei» eine« der »richtig illustrirte» Hefte be-trägt nur l Mark. Die Wiener H a u » f r a u e n-Ze i tung beginnt «.m 1. Jänner ihre« neunzehnten Jahrgang unter stetig wachsender Theilnahme der gebildeten Frauenwelt. E« giebt keine Frage de» Haushalte«, de« geselligen Verkehre«, der Kindererziehung und de« Unterrichte«, die nicht in diesem Blatte besprochen wird; und daß alle diese Stoffe von berufener Feder fachlich und sachlich behandelt werden, daß de» Mittheilungen der erfahrenen Frauen und Minner der breiteste Raum offen gehalten wird, da» ist e«, wa« diese» Blatt auch bei der Männer-welt zu Ansehen gebracht hat._ Sämmtliche Inet «lich» fti» >» drzlchc» in krt !v»ch-. »anfl- «n& Wafitalu!i^-JJwn»lua(i Prl ti Koch Der Bazar schreibt im Heft 43 pro 1891 über Richter» Anktr-Sltinbaukasttn folgende«: „Rich-ter» Steindaukastcn gehört zu den Geschenken sür den Wtihnacht«tisch welche nicht au» der Mode kommen, keiner gesteigerten Empfehlung bedürfen, aber e« wohl verdienen, beim Herannahen der schönen Weihnachtszeit den Eltern auf« neue in» Gedacht»!« zurückgerufen zu werden. Die Firma F. Ad. Richter und (Sie. in Wien, dit Erzeugerin diese« sogenann-Anker-Sttinbaukastrn» (so benannt nach dem Anker, welcher al« Schutzmarke gilt) ist in umsichtigster Weise bemüht, allen möglichen Wünschen de« Publi-kum« hinsichtlich der Größe der Kasten und der Preist tnlgtgenzukommen. Si« hat circa 23 Original-au«gaben der Steinbaukasten von kr. bi« fl. 56 aufsteigend in den Handel gebracht und verkauft da-neben noch Ergänzung»- »der VergrößtrungSkasten, durch welch« früher gekauft« Originalkasitn in rrgel rtchltr Weise vrrgröß-rt werden. Ueber den erziehlichen Wert von zeitgemißen Baukastrn für die Kinderseele herrschen keinerlei Meinungsverschiedenheiten mehr; freuen wir un«, daß die technischen Fortschritte der Neuzeit e« er-möglicht haben, den Holzbaukasten durch den billigeren und vielseitigeren Steinbaukasten zu ersetzen.' Dem Urteilt de« .Bazar" schließt» wir un« gtrn an: Richter« Anker-Steinbaukasten sind in der That da« wertvollste Geschenk für Ntint und großt Kinder. Heller'fche Spielwerke Mit den Heller-schen Spitlwerken wird die Musik in die ganze Welk getra>en, aus daß stt überall dit Freudr der Glück-lichen erhöhe, die Unglücklichen tröste und allen Fernweilenden durch ihre Melodien herzbtwtgtnde Grüß« au» drr Heimat send«. In Hotel«, Restau-rationen u. f. w. ersetzen sie ein Orchester und er-»eisen sich al« beste» Zugmittel: für Obige em-pfehlen sich besonder« die automatischen Werke, die beim Einwerfen eine» Geldstücke» spielen, wodurch die Au»gabe in kurzer Zeit gedeckt wird. Di« R«p«rtoir», auch der kleinsten Werke, sind mit großtm Berstindni» zusammengestellt unh ent-halten die belitbttsten Melodien auf dem Gebiet« der Opern, Operetten und Tanzmusik, der Lieder und Ehorile. Thatsache ist ferner, daß der Fabrikant auf allen Autstellungen mit ersten Preisen ausgezeichnet, Lieferant aller europäischen Höfe ist und ihm jähr-lich Tausende von Anerkennungsschreiben zugehen. 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Sail Seidenstoffe" £• SfJÄK »«» iioidt» — orrf. toten «»d ftutfracu'c »artn- un# isü'rti »i« «*. fctnittltr« («. u, «. Ziinch «aftrr »mz«tztil»> 8ti«'c lsftc« 10 kr. P«r»> S .Deutsche Wacht' 1892 Ge^eii Katarrhe der Athmsngsorgane, bei Husten, Schnupfen-Heiserkeit und anderen Halsaffectioneo wi«d SrxtlTchcrseitx ~\£tXZ SAOl.KB'RU**' filr «ch allein, oder mit «armer Milch »er miftcht, mit Erfolir angewendet, Derselbe Obt eine mildlf,sende, erfrischende und beruhigende Wirkung aus, befördert die Scbleimabsonderung und ist in solchen Fallen bestens erprobt. 1! Alle Uteiififlllen j sowie reichste Auswahl Ton Thon-Gegenst&nden zum Bemalen bei Fritz Hasch, Buchhandlung 1000 K? [h I« U [♦ [h » SpaiTassc-kiiiHliuafliims. Die Sparcasse der Stadtgerneiude CILLI übernimmt iu Verwahrung resp, in's Depöt: Cassenscheine und Einlagsbücher von Sparcassen und anderen Cred tinstituten, Mlaali- null Banknoten, Gold* und SilbermUnzen gegen eine mässige Depot-Gebühr. 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Die trauernden Hinterbliebenen. )olef Achleituer gibt im eigenen sowie im Namen seiner Verwandten tiefbelrübende N.ichricht von dem Ableben sein * imiißttgeUebtrn ©rufet«, beziehunqSweise Sohnes, Bruders, Schwagers und Onkels des Herrn ihm Anton Achleitner, welcher keute 11 Übt vormittags nach langem, schwerem Leiden und Empfang der heiligen Sterbesakramenten im 23. Lebensjahre sanft im Herrn verschieden ist. Die irdische Hülle deS theuren Verblichenen wird Sonntag den 4 d. M um 3 Uhr nachmittags von der Leichenhalle d^s städtischen Friedhose», wohin dieselbe behufs Aufbahrung überführt wurde — beigesetzt werden. Die heil. Seelenmesse wird am Montag den 5. d. M. um 8 Uhr frü>> in der deutschen Kirche gelesen werden. Cilli, ani 2. December 1892. 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Zu haben in Kilki bei Herrn A. Marek, Apoth. 12 IH92 DaS unterfertigte Comite beehrt sich hiemit anzuzeigen, daß anläßlich des 25jährigen Aestehens der autonomen Mrwaltuug unserer Stadtgemeinde nachdem vormittags eine außerordentliche, festliche Sitzung des Gemeinderathes stattgefunden Mittwoch den 7. Dec. abends 8 Uhr in den Cafino-Sälen eine gksellizc Zusaiimtnkimft stattfinden wird, wozu hiermit alle Freunde unseres Gemeinwesens qeziemend eingeladeu werden. Cilli, 1. December 1892. ^ ... Das Jest-Komrt^. ooo 5C go 's. :SS g "S — I 15 S wd k. — 5? OOO §[ In reichster Auswahl 11 Weihnachts- und Neujahrs-Geschenke 1112—3 b«J 6. Schmidt & Co., Cilli Tucli-, Current-, Manusactur, Leinen-, Wirk-. Kurz-A* Modewaren, PeUwaren-Confection, Nälimaschinell- 4? Bicjcie- Niederlage. 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